24.9.2008

Tierschutz oder Ă–ko-Terror?

» +++PeTA Watch+++, Hintergrundinformation, Tierrechte » Autor: Hans G. Bronik — Drucken

Nicht nur in England ist der Öko-Terrorismus auf bestem Wege zur Salonfähigkeit, auch in Österreich treiben radikale Umwelt- und Tierschützer ihr Unwesen.

Florian Klenk hat in seinem WatchBlog einen Artikel ĂĽber jene so genannten “TierschĂĽtzer” geschrieben, die auch im aktuellen Wahlkampf fĂĽr Aufregung gesorgt haben, nachdem sie von den GrĂĽnen in Schutz genommen wurden:

“Mit ernsthaften GrĂĽĂźen”
von Florian Klenk

Erstmals redet der Kleider-Bauer-Chef ĂĽber den Psychoterror radikaler TierschĂĽtzer gegen sein Unternehmen. (fĂĽr Falter 37/08)

Am Rande eines Ackers, neben der Ortseinfahrt von Perchtoldsdorf, residiert die Firma Kleiderbauer. Spätsommerhitze flimmert über dem Feld.In einem Besprechungsraum sitzt Peter Graf, 48, einer der Chefs des Modeunternehmens. Graf hat, wie seine Pressesprecherin betont, noch nie mit Journalisten über die Ereignisse der letzten zwei Jahre gesprochen.

Nach allem, was man in den vergangenen Tagen über ihn gelesen hatte, würde man Graf für einen Tycoon der Pelzindustrie halten. Graf ist aber weder einer, noch sieht er so aus. Er trägt Sneakers, Jeans und ein weißes, lässig aufgeknöpftes Hemd. Er empfängt seinen Besuch in einem nüchternen Raum. Eine Sekretärin bringt ein paar Daunenjacken mit Pelzverbrämungen. „Die Pelzkragen sindweich, warm, eben ein Naturprodukt,“ sagt Graf, „das schätzen viele unserer Kunden, andere lehnen Echtpelz ab. Auch das muss man respektieren.“

Kleider Bauer ist wegen dieser Jacken mit Pelzbesatz das Feindbild radikaler Tierschützer, die das Unternehmen seit zwei Jahren terrorisieren. Er ist seit kurzem auch die Zielscheibe der Grünen. Graf habe, so ihr Aufdecker Peter Pilz, das Innenministerium dazu gebracht, unschuldige Demonstranten, die vor seinen Filialen protestieren, einzusperren – nur weil einmal sein Auto demoliert worden war (siehe Kommentar Seite 13). „Das war eine von 4500 Sachbeschädigungen pro Jahr in Österreich“, höhnte Pilz, „und schon steht das schwarze Innenministerium habt Acht!“

Die Geschichte, die Pilz erzählt, erzürnt die kritische Öffentlichkeit. Der Philosoph Peter Sloterdijk und der Medientheoretiker Peter Weibel fragen per offenem Brief: „Schläft die österreichische Zivilgesellschaft?“ Österreich, so die beiden, habe „ein Recht darauf, zu erfahren, wie die Nähe der Staatsanwaltschaft zu den Positionen der Vertreter einer gewissen, der Tierquälerei verdächtigen Industrie zu rechtfertigen ist.“

Graf sagt: „Wir haben zwei Jahre nur still gelitten und auf den Schutz des Rechtsstaates vertraut“. Er blättert in einer schwarzen Ledermappe, die vor ihm auf dem Tisch liegt. „BekennerInnenschreiben“ sind darin archiviert und Erpresserbriefe von Tierschützern, die sich nun als „politische Gefangene“ bezeichnen. Graf zeigt Fotos von zerstörten Filialen und demolierten Autos. Feinsäuberlich hat er die Chronologie eines Psychoterrors dokumentiert.

Am 4. Oktober 2006 öffnet eine Assistentin der Geschäftsleitung ein merkwürdiges Mail. Ein Mann namens „Mag. Felix Hnat“ fordert Kleider Bauer auf, seine Läden in den nächsten Tagen „pelzfrei“ zu machen. Noch kein Unternehmen, so warnt er, habe sich dieser Forderung widersetzen können. Das Mail endet mit den Worten: „Mit ernsthaften Grüßen“.

Hnat ist einer jener neun Tierschützer, die vergangene Woche aus der U-Haft entlassen wurden. Er ist Mitglied des „Vereins gegen Tierfabriken“ (VGT), dessen Obmann der Neo-Grün-Politiker Martin Balluch ist. Auch Balluch wurde vergangene Woche aus der U-Haft entlassen. Aus „Solidarität“ setzten ihn die Grünen auf ihre Liste – an unwählbarer Stelle.

„Ich würde Ihnen dringend empfehlen bald auszusteigen, so ersparen Sie sich einiges“, schrieb Hnat an den Kleiderbauer-Chef Graf. War das die Androhung „ökonomischer Sabotage“, von der Balluch in Interviews – etwa mit dem „Bite-BackMagazin“, einer Zeitschrift für Tierschützer – sprach?

Peter Graf sagt heute, die Diktion des Mails habe ihn an italienische Schutzgelderpresser aus Filmen erinnert.

Neun Tage später das nächste Mail. Diesmal von einer „Offensive gegen die Pelzindustrie“, eine Gruppe radikaler Tierschützer, die in Berlin und Wien Neubau sitzt. Drei Tage habe Graf noch Zeit, so das Ultimatum, sonst würden „Proteste“ drohen. Auf der Homepage der „Offensive“ findet sich ein Link mit „Direkten Aktionen“. Wer den Pfad anklickt, findet Gewalttaten radikaler Tierschützer gegen Modeketten (etwa Peek & Cloppenburg) dokumentiert: Buttersäure-Attentate, Brandbomben, Grabschändungen, Verwüstungen von Privatwohnungen. „Wir rufen nicht zu solchen Aktionen auf“, so die „Offensive“. Man dokumentiere sie nur.

Peter Graf lässt sich von den Drohungen nicht einschüchtern, im Gegensatz zu Peek & Cloppenburg, die den Handel mit Pelzen einstellen. Das Ultimatum verstreicht.

Am 25. Oktober 2006, drei Wochen nach dem ersten Mail, starten die „Offensive“ und der VGT von Martin Balluch ihre „Anti-Pelz Kampagne gegen Kleiderbauer“. „An vergangenen Kampagnen“, so die offizielle Aussendung der „Offensive“, hätte sich auch die „weltweit anonym aus dem Untergrund agierende Animal Liberation Front“ beteiligt. Die würde nicht nur „Sabotageaktionen“ gegen Unternehmen ausführen, sondern „deren Management und GeschäftspartnerInnen“ bedrohen.

Der VGT und die „Offensive“ – das sind die zwei offiziellen Gesichter einer Kampagne, die nach außen legal, im Untergrund brutal verlaufen wird. Felix Hnat, jener Aktivist des VGT, der den ersten Brief an Graf schrieb, schreibt im „Fadinger-Forum“, einer konspirativen News-Group: „Wir treten als seriöser Verein auf, die OGPI (Offensive gegen Pelzindustrie, Anm.) als Netzwerk von Autonomen mit ALF-Drohwirkung.“

Kleider-Bauer hatte auf einmal eine international vernetzte Szene am Hals, die sich einmal den Schafs-, dann den Wolfspelz überstreifte, je nach dem, welche Mittel gerade gefragt waren. Dazu kam die ALF und ihre „Drohwirkung“. Die ALF ist die Task-Force gequälter Tiere. Wer durch ihre Homepage klickt, stößt auf eine Mischung aus Tierleid, „Wer will mich“-Kitsch, RAF-Ästhetik und totalitär anmutender Klassenkampf-Rhetorik (siehe Kommentar Seite 8). ALF-Leute posieren mit Sturmhauben und herzen dabei gerettete Kaninchen, Videos zeigen sie beim Zerschlagen von Büros von Pharmafirmen. Bilder zeigen aber auch Container vor Pelztierfarmen, in denen tausende enthäutete Füchse, „nichtmenschliche Tiere“ so die ALF, liegen.

Das FBI klassifiziert die ALF als „terroristische Vereinigung“, ihre Mittel seien krimineller Art: neben Brandanschlägen und Briefbomben auch „Einschüchterung der Familienmitglieder und Kinder von Mitarbeitern der bekämpften Firmen“. Es würden „bewusst psychische Schäden bei den unbeteiligten Opfern in Kauf genommen.“ Der britische ALF-Aktivist Barry Horne, für den VGT-Obmann Martin Balluch einmal „aus Solidarität“ demonstrierte, wurde wegen Brandbombenanschlägen zu 18 Jahren Haft verurteilt, ehe er an den Folgen eines Hungerstreiks starb.

Ende Oktober 2006 startet die Kampagne gegen Kleiderbauer. In Wien, Graz, Wels, Linz, Salzburg, Innsbruck, Bruck/ Mur, Wiener Neustadt und St. Pölten wird vor Filialen „friedlich“ demonstriert. Auf Youtube kann man die Demos sehen. Erwachsene laufen zwischen den Regalen herum, schreien „Mörder! Mörder!“

Am 13. November ein neues Angebot an Graf. „Seien Sie vernünftig. Sie sparen sich finanziell und nervlich sehr viel“, heißt es in einem Mail. Absender: der VGT von Martin Balluch. Drei Wochen später ein Mail von einer „Tierrechtsgruppe Passau“. Nun die unverholene Drohung: „Die Versicherungen werden immer teurer. Ihr wollt doch auch eine stille Zeit zu Weihnachten! Und keine Homedemos!“

Homedemos, sagt Graf, das klinge so harmlos. Vermummte Demonstranten lauern dabei vor der Türe seiner Privatwohnung und brüllen in Megaphone. Einmal läuten sie die Familie raus. Mehr soll hier nicht berichtet werden – aus Respekt vor seinem Privatleben.

Kurz vor Weihnachten schlagen Unbekannte in Wien Meidling alle Scheiben einer Filiale ein. Zwei Wochen später verspritzen sie Buttersäure in der Filiale Mariahilferstraße. Kurz darauf ein Buttersäureattentat in Graz. Die Filiale bleibt daraufhin wochenlang gesperrt. Martin Balluch, der jegliche Gewalttat von sich weist und auf der Homepage des VGT seinen Hund herzt, schrieb einmal, Buttersäureanschläge seien „net einmal richtig eine Sachbeschädigung (…) harmloser geht’s doch wirklich nimma“. Der Schaden steigt in die hunderttausende Euros.

Die Gewaltspirale dreht sich weiter. Mitarbeiter der Grafs werden nun terrorisiert, interessanterweise vor allem Frauen. Im Dezember 2006 erschrickt Martina B., als sie diese kopierten, handgeschriebenen Zettel sieht, die an Laternenpfählen hängen. „Wohnungsauflösung!!! Hausrat großteils zu verschenken“, steht darauf. Darunter ihre eigene Handy-Nummer. Hunderte dieser Zettel, sagt Frau B. heute, seien in der ganzen Stadt verteilt gewesen. B. arbeitet in der Konzernzentrale von Kleiderbauer.

Auch Marjan F. zuckt zusammen, als sie ihr Haus verlässt: Ihr Mini ist demoliert worden, die Reifen aufgestochen. F. ist die Pressesprecherin von Kleiderbauer. Die Polizei wird später herausfinden, dass zwei der vergangene Woche freigelassenen „Tierschützer“ Marjan F.s Privatadresse aus einem Computer ihres Fitnesscenters gestohlen hatten.

Bis Anfang März 2007 wird auf Kleiderbauer-Filialen in der Thaliastraße und in der Mariahilferstraße nunmehr auch geschossen. Anfang April 2007 werden schließlich die Autos der Grafs zerstört. Roter Lack und Buttersäure, zerstochene Reifen für den Mercedes von Peter, Ätzmittel für den BMW eines nicht im Unternehmen tätigen Familienmitgliedes. In einem Bekennerschreiben der ALF heißt es, die Autos der „Mörder“ seien „generalüberholt“ worden.

Graf ruft im Innenministerium an: „Wenn die Polizei nicht in der Lage ist, unsere Familien, unsere MitarbeiterInnen und unser Eigentum zu schützen, möchte ich den Innenminister persönlich sprechen, anderenfalls informieren wir die Öffentlichkeit selbst!“

Erik Buxbaum, Generaldirektor für die Öffentliche Sicherheit, ruft zurück. Der SPÖ-nahe Beamte organisiert ein Treffen mit dem Spitzen von Verfassungsschutz, BKA und Polizei. Graf legt seine Mappe vor. Buxbaum spricht von „Terror“ und setzt eine Sonderkommission ein.

Die Beamten nehmen – mit richterlicher Genehmigung – Ermittlungen auf. Sie verwanzen Büros, setzen Peilsender, belauschen Telefonate, sichern DNA-Proben an Tatorten und verhaften über ein Jahr nach Beginn ihrer Ermittlungen zehn Aktivisten in den Morgenstunden.

Die Anschläge auf Kleiderbauer hören auf. Die Grünen protestieren gegen die „skandalösen Verhaftungen“, die „ohne Beweise“ erfolgt seien. Die Ermittler stellen derweil DNA-Spuren von „Tierschützern“ an Tatorten sicher, sie finden Sturmhauben, Spraydosen, Firmenbuchauszüge von Kleiderbauer und Listen mit Namen von Mitarbeitern des „Ziel-Unternehmens“. Sie entdecken, dass die Aktivisten verschlüsselt kommunizieren und dass Martin Balluch Tierschützer vor Denunziation und Kritik an der ALF warnte. Auf Balluchs USB-Stick finden die Fahnder auch ALF-Bekennerschreiben, die dieser, wie er sagt, „nur zu Dokumentationszwecken“ abgespeichert habe. Die Fahnder versuchen auch einen verschlüsselten Computer zu knacken. „Die Beschuldigten sagen, sie hätten leider das Passwort vergessen“, erklärt ein Staatsanwalt.

Das Gericht sah Verdunkelungs- und Verabredungsgefahr – und verhängte U-Haft. Wurden auch Unschuldige ins Visier genommen? Manches spricht dafĂĽr (siehe Seite …). Sogar ein Mann, der nur die Mails der TierschĂĽtzer zu verschlĂĽsseln half, saĂź ein. Der Tatbestand der „kriminellen Organisation“ ist nämlich weitreichend. Nicht nur die UnterstĂĽtzung von Straftaten, auch die UnterstĂĽtzung der Organisation ist strafbar. Die Furcht der GrĂĽnen: auch harmlose Tierschutzvereine könnten plötzlich ins Visier der Ermittler geraten und „kriminalisiert“ werden.

Die Justiz mutmaßt nun, niemand geringerer als Martin Balluch und seine Leute seien die österreichische Sektion der ALF. Er betreibe ein Doppelspiel. Hier legale Proteste am Tag, dort Anschläge in der Nacht. Einen Hinweis gab Balluch selbst. „Wir sollen das brave Gesicht der Tierrechtsbewegung sein, während dahinter diese Leute ihre Aktionen durchführen können“, schrieb er laut Gerichtsakt im Fadinger-Forum.

Die Tierschützer wurden vergangene Woche freigelassen, nach 110 Tagen Haft. Die Oberstaatsanwaltschaft betont, dies sei „kein Zeichen, dass die Suppe zu dünn sei“. Die zu erwartende Strafe müsse aber in einem Verhältnis zur U-Haftdauer sein. Die Ermittlungen seien zwar nicht abgeschlossen, so ein Staatsanwalt, doch schon das vorliegende Beweismaterial reiche aus, um Anklage wegen Nötigung und Sachbeschädigung zu erheben. Das Gericht muss dann in einer öffentlichen Verhandlung entscheiden, ob die beschuldigten Aktivisten mit den Anschlägen gegen Kleiderbauer zu tun haben oder nicht. Im Justizministerium sieht man zwar die Bewertung als „kriminelle Organisation“ als übertrieben an, Indizien für eine „Bande“ oder ein „Komplott“ liegen aber vermutlich vor.

Und Peter Graf? Der sagt, auch bei Kleiderbauer gebe es Mitarbeiter, die Echt-Pelze ablehnen. Auch über Qualitätssiegel und noch strengere Kontrollen könne man gerne reden. Aber erpressen, sagt Graf, lassen wir uns nicht.

Die Veröffentlichung dieses Artikel erfolgte im Rahmen der Creative Commons License.

20.9.2006

PeTA tötet weiterhin Tiere

» +++PeTA Watch+++, Tierrechte » Autor: Tomislav — Drucken

Letztes Jahr wurde bereit an dieser Stelle berichtet, dass die Tierrechtsorganisation PeTA tausende Hunde und Katzen tötet. Als ob das noch nicht genug ist, wurden zwei PeTA-Mitarbeiter in North Carolina, unter anderem wegen Misshandlung von Tieren, durch die lokalen Polizeibehörden festgenommen worden. Hat sich mittlererweile irgendetwas geändert? Nicht die Spur.

Hier kann man nachlesen, wieviele Tiere PeTA im Jahre 2005 getötet hat — und zwar nur im US-Bundesstaat Virginia. In der folgenden Tabelle, die durch diese Dokumente [hier] und [hier] belegt sind (beachte man insbesondere die Spalte “O” – Euthanized), ist die Anzahl getöteter Tiere durch PeTA zusammengestellt:

peta_statistik_2005.gif

Damit hat PeTA das Kunststück fertig gebracht, ausgerechnet nach den skandalösen Ereignissen im letzten Jahr, anteilig so viele Tiere wie noch nie nach 1998 getötet zu haben (90,7%).

PeTA, was ist los? Reichen die Spenden nicht mehr, um die Kosten fĂĽr Tierfutter aufzubringen?

Wohl kaum.

6.9.2006

Guter taz-Artikel ĂĽber PETA

» +++PeTA Watch+++, Tierrechte » Autor: Tomislav — Drucken

Langsam aber sicher verbreitet sich bei manchen Leuten die Erkenntnis, was für ein Verein PeTA tatsächlich ist.

Siehe: http://www.taz.de/pt/2006/08/14/a0105.1/text.ges,1

Gefunden bei: www.achgut.de

4.6.2006

Schockierende Fotos die PeTA nicht gefallen werden

» +++PeTA Watch+++, Tierrechte » Autor: Tomislav — Drucken

Vor einem Jahr wurden die beiden PeTA-Mitarbeiter Adria Hinkle und Andrew Cook PeTA wegen Tiermisshandlung verhaftet. Die folgenden Bilder wurden von einem Journalisten aufgenommen, kurz nachdem die beiden durch die lokalen Polizeibehörden festgenommen wurden, als sie auf frischer Tat ertappt wurden, wie sie gerade 31 tote Tierkörper in einem Container eine Supermarktes entsorgen wollten. PeTA macht gerne mit drastischen Bildern Werbung in eigener Sache. Ich bin gespannt, wie ihnen das gefällt.

Aber diese 31 armen Kreaturen sind keine Ausnahme, wie [hier] schon einmal berichtet wurde.

pkadead13.jpg
PeTA’s Todes-Werkzeugkasten, komplett mit Spritzen und tödlichen Medikamenten.

Weitere Bilder … [mehr...]

7.2.2006

PeTA fischt mal wieder im TrĂĽben

» +++PeTA Watch+++, Tierrechte » Autor: Tomislav — Drucken

meat_jesusFish.gif

PeTA fährt zurzeit eine neue Kampagne gegen das Fischen. Wieder einmal muss eine angebliche Leidensfähigkeit einer armen Kreatur für die Argumentation her halten. Dabei verwechseln die Tierrechtler mal wieder Schmerz und Wahrnehmung. Ein fundamentaler Unterschied. So reagiert eine anestesierte Person immer noch physisch auf externe Stimuli während einer Operation, nimmt sie also wahr, ohne Schmerzen zu fühlen. Und jeder, der schon einmal gesehen hat wie einem Huhn der Kopf abgetrennt wird, kann bestätigen, dass der Körper weiterhin auf externe Stimuli reagiert, ohne dass er Schmerzen fühlen kann, da ja das Hirn fehlt.

Egal. Für PeTA reicht scheinbar das einfache Bild von auf Boden zappelnden und nach Luft schnappenden Fischen um Leidensfähigkeit zu implizieren. Nach dem Motto: wo Hirn und Nervensystem vorhanden sind, ist auch die Fähigkeit Schmerzen zu fühlen anzunehmen. Dass dem jeder ernst Biologe widersprechen würde, interessiert nicht. Das geht so weit, dass jetzt sogar Klage gegen Sportfischer erhoben wurde. Was für ein Witz.

Links:

24.1.2006

PeTA tötet Tiere!

» +++PeTA Watch+++, Kurioses, Tierrechte » Autor: Tomislav — Drucken

2006-01-24_PeTA_Counterprotest.jpg

Der Mann hat Humor ;-) Gefunden bei www.petakillsanimals.com

PeTA: “Deine Mami tötet Tiere”

» +++PeTA Watch+++, Tierrechte » Autor: Tomislav — Drucken

PeTA: Deine Mami tötet Tiere! Mit diesem Cover möchte PeTA Kinder gegen Pelz tragende MĂĽtter aufhetzen. Jeder, der das Cover das erste mal sieht, denkt bestimmt an eine geglĂĽckte Satire. Nicht so PeTA. Dieses Cover soll tatsächlich demnächst Kinder ĂĽber Pelze “aufklären”. Na toll.

In der östereichischen “Kronen Zeitung” kann man die ungefilterte und unkommentierte Pressemeldung von PeTA nachlesen.

Übrigens: PeTA tötet Tiere. Was? Nicht gewußt? Na dann schau mal [hier], [hier] und [hier].

14.1.2006

Heute in Spiegel Online

» +++PeTA Watch+++, Tierrechte » Autor: Tomislav — Drucken

2006-01-14_Peta_Anderson.GIF

Unglaublich, aber wahr. Den Screenshot oben habe ich gerade eben in Spiegel Online gemacht. Der Titel ist komisch (wer wĂĽrde sich von Pamela nicht gerne zur Brust nehmen lassen ;-)) wirkt aber mit der Nachircht darunter unfreiwillig sehr zynisch. Das zeigt was eine Top-Meldung und was nur eine einfache Nachricht ist. Tiere haben bei uns wohl eine bessere Lobby als Afrikaner…

Links:

15.9.2005

PeTA got punked!

» +++PeTA Watch+++, Tierrechte » Autor: Tomislav — Drucken

Zum 25. Geburtstag bekam PeTA ein besonderes Geschenk vom Center for Consumer Freedom. Direkt gegenĂĽber der Paramount Studios, wo die Gala zum 25-jährigen Bestehen statt fand, prangte eine riesige Plakatwand mit dem Hinweis “Peta kills animals”. Das scheint den Tierrechtlern ein Dorn im Auge gewesen zu sein, weshalb sie die Plakatwand mit schwarzer Farbe verunstaltet haben.

Wie wir [hier] , [hier] und [hier] schon berichtet haben, läuft zurzeit ein Verfahren gegen zwei PeTA Mitarbeiter wegen Tiermisshandlungen. AuĂźerdem muĂźte PeTA eingestehen, dass in den letzten 5 Jahren mehr als 12.000 Tiere “euthanisiert”, also getötet, wurden. Dazu sagte David Martosko, Research Director vom Center for Consumer Freedom:

“It’s sad that PETA supporters can’t handle the truth about this hypocritical group, instead of finding loving homes for the homeless animals it receives, the self-righteous and holier-than-thou PETA kills 80 percent of them. PETA has a lot of explaining to do, especially to the celebrities who opened their wallets on Saturday.”

Bei der Gala-Veranstaltung bekam PeTA schlieĂźlich ihre eigene Guerilla-Taktik, die sie so berĂĽhmt gemacht hatte, zu spĂĽren. Gerade als Pamela Anderson und Fred Willard auf die BĂĽhne kamen stĂĽrmten Aktivisten mit “www.PeteKillsAnimals.com” Plakaten auf die BĂĽhne, während vor den Paramount Studios ein Dutzend Aktivisten mit “Peta Kills Animals”-Rufen und Schildern bei der Ankunft der Hollywood-BerĂĽhmtheiten protestierten.

Ich wĂĽrde gerne wissen, wie den PeTA-Leuten ihre eigene Guerilla-Taktik gefallen hat. ;-)

Link:

  • Hollywood Animal-Rights Vandals Join ‘PETA Kills Animals’ Debate With the Center for Consumer Freedom
  • www.PetaKillsAnimals.com
  • 9.9.2005

    Patienten und Ärzte fordern Boykott der PeTA Gala

    » +++PeTA Watch+++, Tierrechte » Autor: Tomislav — Drucken

    Patienten und Ă„rzte fordern Hollywood-Stars zum Boykott der PeTA-Gala am kommenden Samstag zum Anlass des 25-jährigen Bestehens der Tierrechtsorganisation auf. Der Grund fĂĽr diesen Boykottaufruf sehen die Verantwortlichen in einer Kampagne von PeTA, in der gefordert wird Organisationen, die Tierversuche nicht ablehnen, finanziell nicht mehr zu unterstĂĽtzen. Zu diesen Organisationen gehören unter anderen das Amerikanische Rote Kreuz, National Cardiovascular Research Initiative, Women’s Cancer Research Fund und National Colorectal Cancer Research Alliance. Dazu sagte Peter Cashman, der vor 17-Jahren an HIV/AIDS erkrankt ist, MitbegrĂĽnder der ACT-UP Initiative Los Angeles:

    “From preventing thousands of cancer deaths and offering hope to those with spinal cord injuries, to improving and extending the lives of people with HIV/AIDS and helping mitigate the emerging public health crisis along the Gulf Coast in the wake of Hurricane Katrina, treatments developed through animal research are contributing to the health of America. For PETA to deny this, or to threaten ongoing research, is simply wrong.”

    Diese inhumane Einstellung PetA’s ist ja nichts neues, wie in folgendem Bild gezeigt wird:

    Das Zitat in der Abbildung stammt von Ingrid Newkirk, Mitbegründerin und Präsidentin von PeTA, und bedeutet im Wortsinn übersetzt:

    “Selbst wenn Forschung mithilfe von Tierversuchen in einer Heilung fĂĽr AIDS resultierte, wären wir dagegen.”

    Vielleicht sollten sich mal unsere B-Prominenten, die sich fĂĽr die inhumanen Kampagnen von PeTA vor den Karren spannen lassen, vorher informieren. Den meisten wird es egal sein, weil PeTA-Kampagnen Publicity bringen. SchlieĂźlich sind sie doch alle Pressehuren, wie es Ingrid Newkirk einmal selbst treffend formuliert hat (We are complete press sluts).

    Links:

  • Ă„rzte-Drummer Bela B. wirbt fĂĽr PETA
  • Patients, Doctors Ask Hollywood to Boycott PETA Gala
  • New Ad Displayed in Dishonor of PETA’s 25th Anniversary
  • Patients, Doctors Ask Hollywood to Boycott PETA Gala As PETA Takes Aim Against American Red Cross and EIF
  • Peta Critics Continue Series of Provocative Ads; Urge Hollywood Celebs to Reexamine Their Support
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