15.12.2009

Die Priester des Kyoto Kultes

» Naturglaube, Ökologismus » Autor: ghw — Drucken

Dr. Cora Stephan schreibt auf Achgut über Die neue Weltreligion:

Die neuen Priester, die solches verkünden und mit ihrer Vorhersage des Weltuntergangs ein Milliardenpublikum Gläubiger versammeln, nennen sich Klimaforscher. Wie alle Propheten dulden sie keinen Zweifel an ihren Vorhersagen. Wer sie dennoch äußert, ist ein egoistischer Wicht, ein Beschwichtiger und Verharmloser, ein starrköpfiger Lügner oder schlimmeres, mindestens aber ein bezahlter Agent des Bösen.

Treffender kann man den Tanz um das goldene Klimakalb nicht skizzieren.

10.9.2008

Die Welt ist tot – es lebe der Weltuntergang!

» Kurioses, Naturglaube, News » Autor: ghw — Drucken

Falls die p.t. Leserschaft es noch nicht mitbekommen haben sollte, die Erde existiert eigentlich gar nicht mehr. Wir alle waren Zeugen eines gigantischen Weltunterganges.

Die Welt wie wir sie kennen, wurde heute um 09:30 MESZ durch das von verrückten Wissenschaftlern mit Hilfe des LHC am CERN in Genf erzeugte Schwarze Loch völlig ausgelöscht. Dass wir davon nichts mitbekommen haben, liegt nur daran, dass wir durch das Schwarze Loch in ein Paralleluniversum gebeamt wurden…

Zumindest wenn man den Prophezeiungen diverser Ökologisten und anderer religiöser Fanatiker glaubt. In Hawaii hatten sich doch tatsächlich einige Leute gefunden, die Klage gegen CERN eingereicht hatten, um die Welt zu retten.

Es ist einfach kein Verlass mehr auf die Katastrophen heutzutage: Computer/Y2K, Wirbelstürme, Vulkane, Meteore, Klimawandel,… und jetzt LHC – die nächste Pleite. Wieder einmal eine Chance verpasst, die Prophezeiung des Nostradamus zu erfüllen. Wie der eine Chance zur Rettung der Welt vertan…

Wir warten schon gespannt auf das nächste Borstentier, das durchs Öko-Dorf getrieben wird…

Disclaimer: Falls Sie das eine oder andere Quantum Ironie (oder gar Sarkasmus) finden, dürfen Sie es gerne behalten… (Für Hardliner: das gilt auch für die Überschrift)

9.5.2008

Das Klima macht was es will

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Die Klimaalarmisten sind auf dem Rückzug. Eine faule Ausrede nach der anderen muß herhalten, warum das Klima sich in den Modellen “maskiert” und partout nicht so will, wie es die Modellierer ihm vorschreiben. Nichts will sich so verhalten wie die Neunmalklugen – mittendrin unser “Planck” (anscheinend im Hauptberuf “Blogwart” bei irgendeiner Großforschungseinrichtung in oder um Hamburg) es voraussagen: Nicht die tiefen Meerestemperaturen der Antarktis, nicht die Antarktis selber, die es wagt sich 2,5 bis 5 mal weniger schnell zu erwärmen als vorhergesagt, nicht das Meereis auf der Südhalbkugel, von dem so viel da ist, wie seit 25 Jahren nicht mehr. Nichts stimmt von den Voraussagen wirklich. Außer, daß der Gehaltscheck am Monatsende für Extremwetter Latif und seine Zeloten am Monatsende pünktlich eintrifft. Wofür eigentlich? [mehr...]

15.10.2007

Die zehn Gebote des Öko-Glaubens

» Naturglaube, Zitate, Ökologismus » Autor: ghw — Drucken

Dirk Maxeiner hat in seinem neuesten Buch Hurra wir retten die Welt (Review folgt in Kürze) die zehn Gebote des Öko-Glaubens zusammengefasst:

  1. Du sollst dich fürchten! Das furchtbarste Szenario ist das wahrscheinlichste. Wenn es einmal gut ging, so kommt es beim nächsten Mal umso schlimmer.
  2. Du sollst ein schlechtes Gewissen haben! Wer lebt, schadet der Umwelt – allein schon durch seine Existenz.
  3. Du sollst nicht zweifeln! Die Ökobewegung irrt nie. Wer daran zweifelt, dient den Ungläubigen.
  4. Die Natur ist unser gütiger Gott! Sie besteht aus Pandabären, Robbenbabys, Sonnenuntergängen und Blumen. Erdbeben, Wirbelstürme und Killerviren sind Folgen menschlicher Hybris.
  5. Du sollst deine Gattung verachten! Der Mensch ist das Krebsgeschwür des Globus. Vor seinem Auftauchen war der Planet eine friedliche Idylle.
  6. Du sollst die Freiheit des Marktes verabscheuen! Der Planet kann nur durch zentrale Planung internationaler Großbürokratien gerettet werden.
  7. Du sollst nicht konsumieren! Was immer du auch kaufst, benutzt oder verbrauchst: Es schadet der Umwelt. Die Zuteilung von Gütern sollte den weisen Priestern des Ökologismus übertragen werden.
  8. Du sollst nicht an ein besseres Morgen glauben! Verhindere Veränderungen und Fortschritte, denn früher war alles besser.
  9. Du sollst die Technik geringschätzen! Abhilfe kann allenfalls durch fundamentale gesellschaftliche Umsteuerungsprozesse kommen, niemals durch die Erfindung technikgläubiger Ingenieure.
  10. Wisse, die Schuld ist weiß, männlich, christlich und westlich! Die Unschuld ist eine Urwaldindianerin.

Auch wenn man vielleicht zunächst diese Thesen belächelt, erlebt man so manches Deja-Vu, wenn man die Botschaften diverser Schriften, Reden oder Filme mit den zehn Geboten des Ökologismus vergleicht.

21.7.2007

Offene Diskussion

Off-Topic-Diskussionsrunde. Hier kannst du deine Meinung los werden…

4.7.2007

Es gibt keine globale ‘Temperatur’

» Esoterik, Klimawandel, Kurioses, Naturglaube, News, Ökologismus » Autor: Michael Limburg — Drucken

Warum sind nur so viele Menschen von einer einzelnen Zahl so besessen?
wundert sich Christopher Essex
erschienen in Financial Post am Samstag, dem 23. Juni 2007

Die heilige Kirche der Globalen ErwärmungDem Publikum wurde erlaubt Fragen zu stellen. Ein angespannte Stimme platzte aus der besorgten Menge: “nullkommavier Grad pro Jahrzehnt ist die höchste Rate der Zunahme der globalen Temperatur in der Geschichte. Wissen Sie was das bedeutet?”
Ich, nein, weiß ich nicht. Aber ich wurde auch nicht gefragt. Die Frage war an den Sprecher gerichtet, der gerade die alltäglich beunruhigende Weltuntergangs-Präsentation durch die Erderwärmung gegeben hatte. Wenn die Frage an mich gerichtet wäre, würde ich gesagt haben: “Wenn ich meine Nachttisch-Lampe einschalte, nimmt die Temperatur um mich herum stärker zu, bevor ich aufstehen und ein Buch öffnen kann.” Ich könnte auch gesagt haben, dass solch eine Zunahme zu klein ist, um von den meisten Thermometern angezeigt zu werden.
Ich hätte auch Valium vorschlagen können, aber ich bin nicht diese Art von Doktor, und es könnte als zu grob verstanden werden. Ich würde auch ein dunkles Geheimnis nicht offenbaren, das ich nur mit engen Freunden und Familie teile: Es gibt kein solches Dingens wie die globale Temperatur. Und wenn es keine globale Temperatur gibt, wie kann es dann eine globale Erwärmung geben? [mehr...]

2.2.2007

Warum Kritiker der Horrorszenarien keine Chance haben

» Klimawandel, Naturglaube » Autor: Tomislav — Drucken

Klimaforscher schlagen Alarm: Erderwärmung und Meeresspiegel, so sagen sie voraus, steigen gefährlich an. Wer anderes errechnet, gilt ihnen als Leugner. Obwohl eine entgegengesetzte Forschung Fehler der Apokalyptiker aufdecken könnte, wird sie nicht gefördert. Der Umgang mit dem Thema trägt inzwischen geradezu religiöse Züge.

 Hier weiterlesen.

19.1.2007

Grüner Ablasshandel

» Klimawandel, Kurioses, Naturglaube » Autor: Tomislav — Drucken

Bei Oliver Luksic entdeckt:

Früher verdiente die Kirche gut an den Missetaten seiner Gläubigen, heute profitiert der ökologisch-industrielle Komplex vom schlechten Gewissen der Gutmenschen aus aller Welt. Bei Atmosfair kann man “klimabewußt fliegen”, indem Passagiere freiwillig für die von Ihnen verursachten Klimagase durch Investitionen in erneuerbare Energien zahlen.

Eine interessante Idee und ein bemerkenswertes Geschäftsmodell. Von der Kirche kann man eben doch einiges lernen! Kann man dieses Modell als eine neue Form des Ablasshandels bezeichnen, einen grünen Ablasshandel?

Unglaublich. Wie recht doch Thomas Kapielski hat (entdeckt bei achgut.de):

Nun kurz zum Wetter: Einst belegte ich während meines Studiums der Physischen Geographie auch drei Semester Klimageschichte bei den Meteorologen. Hui! Da war allezeit ein auf und ab der Wetter, und das alles hat eine große, absolute Verursacherin: die Sonne. Mit oder ohne Menschlein. Devon, Kambrium, arme Saurier, Spitzenweine aus England, kleine Eiszeit, Vulkane, Waldbrände und Feuerstellen.
Heute nun bekümmert sich der abendländische Mensch mit großer Schuldsucht und sehr humanzentriert um seine Klimaeinflüsse, aus vermutlich zwei Gründen:
Einmal wünscht er, der Mensch, sehr, daß alles, die Erde und die Wetter, sich um ihn und seine Bedürfnisse und sogar seine Moral drehten. Warum aber soll es diesen Erdball bekümmern, ob er, der Erdball, sich menschgerecht dreht und zum Menschenwohle sich temperiert?
Dann wiederum und andererseits wünscht der Mensch Sensation und Katastrophe, den Schauer und Grusel, aber am Fernsehen, wo ein jeder hofft, es möge ihm kein Ziegel auf den Kopf wehen, es möge aber bitte doch jemandem, ja etlichen armen Anderen ein bißchen Ziegel und Baum auf den Kopf donnern und ein Stück Sylt wegreißen, das sollte schon sein! Das darf schon alles richtig heftig leid tun! Da ham wa ne Sondersendung!
Gibt aber noch einen dritten Grund: Die ganz Gewieften, die Gerechtigkeitsschlingel, die Weltverbesserer und –retter, die öffnen schon ihre Konto-, Spenden- und Steuerschlünde, nun nicht nur für Ökoscherflein, sondern jetzt auch für extranotwendigste Klimaschutzdonation. Und dann erst die vielen schönen Verbote, Gesetze und Gutgemeintheiten! Da ham wa dann ne gut beheizte Planstelle!

Mein alter Meister hatte dafür eine treffende Bezeichnung, die es kurz und knapp auf den Punkt bringt: Deppensteuer.

Link:

24.11.2006

Erleuchtung durch die Gurke

» Esoterik, Naturglaube, Ökologisten » Autor: Tomislav — Drucken

Rafaela von Bredow in Spiegel.de über das Studium der landwirtschafltichen Esoterik.

Sie glauben an Homöopathie, Reinkarnation und kosmische Energien – an der Uni Kassel dürfen anthroposophische Landwirte ihre esoterische Sicht lehren und Mond- und Ätherkräfte beforschen. Weiter lesen >>

19.10.2006

Die Angsttrompeter

Rezension von P. Dietze zu “Die Angsttrompeter

“Die Angsttrompeter” – ein sensationelles Buch – wendet sich vor allem gegen den politisch betriebenen Missbrauch des Umweltschutzes und greift damit Volksvertreter und Wissenschaftler an, die die Bevölkerung mit Öko-Ängsten „umerziehen“ wollen und damit auch ihre eigene Existenz sichern. Heinz Hug ist kein „Kreuzritter“ – er unterscheidet scharf zwischen der lebensnotwendigen Wissenschaft Ökologie und dem quasi zur religiösen Ideologie erstarrten Ökologismus. Dies macht er gekonnt, da er als promovierter Chemiker im Bereich der Analyse von Nano- und Pikogramm-Mengen genau so zu Hause ist wie in den Naturwissenschaften ganz allgemein. Beim Zerpflücken gängiger Ökohysterien entfaltet er viel didaktisches Geschick und oft ungewöhnliche Satire bis hin zu beißendem Spott, so dass das Buch über alle Kapitel hinweg ausgesprochen unterhaltsam, spannend und lehrreich bleibt. Die Fakten die er präsentiert, sind erstaunlich (über 900 Literaturhinweise aus zitierfähigen Quellen). Es gelingt ihm mühelos, Parallelen zwischen Hexenverfolgung (i.w. wegen Wetteranomalien!!) und Klimawahn aufzuzeigen. Hochinteressant wird die Entwicklung der modernen Ökobewegung (beginnend mit Nixon, NASA, Hartkopf, 68ern) und der Grünen nach 1970 beschrieben. Das Buch ist auch ein Stück “investigativer Journalismus” mit verblüffenden, äußerst lesenswerten Tatsachen.

Bei Umweltwissenschaftlern und einschlägigen Politikern werden “Die Angsttrompeter” sicher Protest auslösen und die “Endzeitprediger” sowie “Planetenretter” anregen, ihr Panikorchester noch kräftiger ertönen zu lassen. Doch wer sich der lohnenden Mühe unterzogen und das ebenso gut recherchierte wie frech-spritzig formulierte Buch von Heinz Hug gelesen hat, ist gleich um mindest vier Erkenntnisse reicher. Die erste ist, dass die Simplizität der Umweltmodelle negativ mit der Komplexität der Wirklichkeit korreliert. Die zweite ist, dass alle Horrorszenarien sich mangels Realitätsbezug als theoretische und ideologische Gedankenspiele erwiesen haben. Die dritte ist, dass die Öko-Wissenschaftler und Öko-Politiker meist keine “Gutmenschen” sind, die sich selbstlos dem Gemeinwohl hingeben und denen man blind vertrauen könnte. Die vierte ist, dass die Existenzberechtigung der “grünen Weltmacht” im 0,000.000.000.001 g-Bereich liegt und man nicht wegen Spureneffekten leichtfertig unsere politische und wirtschaftliche Freiheit sowie unseren Industriestandort zugunsten einer letztlich antikapitalistischen Ökoideologie aufs Spiel setzen sollte.

Heinz Hug zieht schonungslos über vermeintlich durch Chemie und Spuren von (oft auch natürlich-pflanzlichen) Giftstoffen bedingte Krebsängste sowie absurde Grenzwerte her, allerdings stets belegt durch Fakten und konkrete Zahlen. Die besondere Stärke des Buches liegt in der naturwissenschaftlich solide fundierten Argumentation, die auch von interessierten Laien gut nachvollzogen werden kann. Dabei bleiben liebgewordene Angstszenarien wie Asbest, Dioxin, Waldsterben, BSE, Elektrosmog, Vergiftung durch Pflanzenschutzmittel im Salat, DDT, Artensterben, Mülltrennung, Strahlung, Klimakatastrophe und vieles mehr auf der Strecke. Das Buch ist Aufklärung pur, ein Augenöffner und sollte Pflichtlektüre für jeden Bürger werden.

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