23.11.2008

Was ist dran an alternativen Autoantrieben? Politikers Traumland!

von Christian Bartsch mit freundlicher Genehmigung; erschienen im PS AUTOMOBILREPORT Ausgabe47/2008

Am 6. und 7. November veranstaltete der VDI zusammen mit VW seine Tagung „Innovative Fahrzeugantriebe“ in Dresden. Diesmal ging es um Hybride, die Wasserstoff- Brennstoffzelle sowie das Elektroauto. Und was kam dabei heraus?

Als der Slogan „Teller statt Tank“ die Blütenträume der Politiker von biobasierten Kraftstoffen vom Tisch wischte, hatten sie schnell zwei andere Alternativen zur Hand, nämlich die Wasserstoff- Brennstoffzelle sowie – natürlich! – das Elektroauto. Zudem hatte die deutsche Automobilindustrie – wieder natürlich! – den Hybridantrieb verschlafen und erst Toyota musste die uralte Idee wieder ans Tageslicht fördern.

Zurück in der Realität
In Dresden brachten die Referenten all die schönen Ideen einer leuchtenden, emissionsfreien Autozukunft wieder in die Realität zurück. Daß der Hybridantrieb, die Kombination eines Verbrennungsmotors mit einem Elektroantrieb im großstädtischen Verkehr und auf kurzen Strecken flüssigen Kraftstoff sparen und gegen elektrischen eintauschen kann, setzen wir als bekannt voraus. Allerdings hat das seinen Preis, der sich zwar bei großen und teuren Autos einigermaßen unterbringen lässt, kaum aber bei preiswerten kleinen. Dabei ist der Einspareffekt relativ bescheiden, wenn man nicht tief in die Trickkiste greifen will. Auf Langstrecke dagegen ist es der unverzichtbare (!) Verbrennungsmotor, der das Verbrauchsverhalten bestimmt.

Die Vorträge in Dresden zeigten, was man alles machen könnte, um den elektrischen Teil ins Auto zu integrieren. Inzwischen stellte Mercedes seinen ersten, „milden“ Hybrid im S 400 vor, der im kommenden Frühjahr angeboten werden soll. Trotz Beschränkung auf ein Minimum an Zusatzteilen und eine kleine Lithium- Ionenbatterie, die elektrisches Fahren nicht erlaubt, beträgt das Mehrgewicht 75 Kilogramm. Dennoch ist die Absenkung des Verbrauchs im NEFZ auf 7,9 l/100 km für einen 3,5 Liter V6 Ottomotor beachtlich und stellt den Ingenieuren ein hervorragendes Zeugnis aus.

Oberstes Gebot: Sparsamkeit
Aber wie senkt man den Verbrauch noch weiter? – Darauf antwortete VW mit dem „Twindrive“- Golf, der von einem kleinen Forschungsdiesel von 75 kW (102 PS) aus 1,5 Liter Hubraum angetrieben wird, drei Elektromotoren besitzt und eine Li- Io- Batterie von 300 Volt, mit einem Energieinhalt von 12 Kilowattstunden, einer Leistung von 60 Kilowatt – und einem Gewicht von etwa 150 Kilogramm. Auf einer Fahrt von Wolfsburg nach Braunschweig verbrauchte das Auto – umgerechnet auf 100 km – 16 Kilowattstunden Strom und 0,55 Liter Dieselkraftstoff. Auf Langstrecken vorwiegend auf der Autobahn haben die Ingenieure einen Kraftstoffverbrauch von 4,5 bis 5 l/100 km gemessen. Hier kann der Elektroantrieb nur beim Beschleunigen, am Berg oder beim Bremsen aktiv werden. Ein konventionelles Getriebe hat das Auto nicht mehr, da die elektrischen Antriebe den „Schaltbereich“ abdecken. [mehr...]

12.8.2008

Der Meinungsmacher: Wie man mit Wikipedia Meinung macht!

180px-william_connolley.jpg (Der „Opinionator“: William Connoley)

von Lawrence Solomon National Post May 3/2008
Neben Al Gore ist William Connolley vielleicht die einflussreichste Person der Welt in der Treibhauseffektdebatte. Er hat in Mathematik einen Doktor der Philosophie und arbeitete als ein Klimamodellierer, aber jene Leistungen erklären seinen Einfluss nicht. Ein „Dr.“ ist nicht ungewöhnlich, jedenfalls kommt er aus den mittleren Rängen in der britischen Antarktis-Forschung, für die er bis vor kurzem arbeitete.
Er war Pfarrgemeinderat für das Dorf Coton in U.K., wie seine Website uns sagt, und er war Schulrat, aber nichts davon brachte ihm weitere Berühmtheit. In fünf vergeblichen Versuchen bemühte er sich für die grüne Partei um ein Mandat als Stadtrat oder Kreistagsabgeoerdneter (South Cambridgeshire bzw. Cambridgeshire County).
Aber Connolley ist ein großer Wurf bei Wikipedia, wo er mit einer ausführlichen Biographie geehrt wird. ..Geehrt in einem Maße, das Wikipedia nicht seinem Chef bei der britischen Antarktisforschung verlieh, nicht dem Chef seines Chefs, noch dem Chef des Chefs seines Chefs, oder dem Chef des Chefs des Chefs seines Chefs. Die Meinung von keinem dieser Chefs gilt Wikipedia viel, trotz ihrer beeindruckenden Leistungen. Williams Connolley’s Meinung zählt dagegen bei Wikipedia eine ganze Menge, obwohl sie vielen doch nicht so bemerkenswert erscheint. “Er nimmt an, dass es über Themen wie Klima, Treibhauseffekt, etc. einen Konsens in der wissenschaftlichen Gemeinschaft gibt, und dass die verschiedenen Berichte vom Weltklimarat (IPCC) diesen Konsens zusammenfassen”, gibt seine Wikipedia-Seite “Biographie” an.

Connolley ist nicht nur ein großer Wurf bei Wikipedia, er ist ein großer Wurf für Wikipedia: ein Administrator mit außergewöhnlicher redaktioneller Schlagkraft. Diese Schlagkraft benutzt er, dieses Etwas in den Vierzigern, dieser wenig relevante Wissenschaftler, für Versuche, hochrangige Wissenschaftler zu demontieren. Weil Wikipedia die größte Informationsquelle der Welt geworden ist, und der Treibhauseffekt eines der meistnachgeschlagenen Themen ist, ist die Macht, Informationen bei Wikipedia zu kontrollieren, keine unbedeutende Sache, z.B. wenn es darum geht, anerkannte Wissenschaftler zu entfernen. [mehr...]

3.7.2008

Globale Erwärmung als Massenneurose

» Esoterik, Klimawandel, Kurioses, News » Autor: Argus — Drucken

Heute fand ich in meiner mail einen denkwürdigen Artikel aus dem Wallstreet Journal vom 1.7.08: Autor ist Bret Stephens. Ich möchte ihn den Lesern von Ökologismus.de nicht vorenthalten:
ed-ah813_glovie_20080630171632.jpgIn der vergangenen Woche jährte sich der Beginn des Massenneurose-Phänomens der Globalen Erwärmung zum 20. mal. Vieles in der Naturwissenschaft ist seitdem diskreditiert worden. Jetzt ist es an der Zeit, daß sich Politikwissenschaftler, Theologen und Psychiater dieses Phänomens annehmen.
Wieso ist die Wissenschaft diskreditiert? Tausende von Wissenschaftlern beharren doch auf dem Gegenteil, keiner lautstärker als NASAs Jim Hansen seit dem ersten Paukenschlag mit seiner Aussage vor dem Kongress am 23. Juni 1988 (verkündet mit ganzer Bescheidenheit von “99% Glaubwürdigkeit”).
Aber Mutter Natur hat eben ihre eigene Meinung. Die NASA bestätigt jetzt widerwillig, daß das heißeste Jahr seit Beginn der kontinentalen Aufzeichnungen nicht 1998 war wie zuvor geglaubt, sondern 1934 und daß sechs der 10 heißesten Jahre seit 1880 vor 1954 lagen. Daten von 3.000 wissenschaftlichen Tauchrobotern in den Ozeanen der Welt zeigen, daß es in den letzten fünf Jahren eine leichte Abkühlung gegeben hat, ungeachtet dessen, daß nach einem Bericht von NPRs Richard Harris “80% bis 90% der globaler Erwärmung die Erwärmung der Ozeane einschließt”.
Die arktische Polkappe mag dünner werden, aber das antarktische Meereises hat sich seit Jahren ausgedehnt. Wenigstens im Februar gehörte der letzte Winter der nördlichen Hemisphäre zu den kühlsten seit Jahrzehnten. Im Mai berichteten deutsche Klimamodellierer in der Zeitschrift „Nature“, daß die globale Erwärmung reif ist für einen zehnjährigen Urlaub. Aber keine Angst, fügten die Modellierer hinzu: der erbarmungslose Marsch zu Apokalypse wird im Jahr 2020 wieder aufgenommen.
Letzteres ist natürlich eine Vorhersage, nicht eine empirische Beobachtung. Aber es wirft eine nützliche Frage auf: Wenn sogar leichte globale Kühlung eine Beweis für globale Erwärmung liefert, was ist denn dann kein Beweis für globale Erwärmung? Was wir hier haben, ist eine nicht falsifizierbare Hypothese, logischerweise nicht unterscheidbar von der Annahme der Existenz Gottes. Dies bedeutet nicht, daß Gott nicht existiert, oder die globale Erwärmung nicht eintritt. Es bedeutet, daß es nicht Wissenschaft ist. [mehr...]

24.3.2008

Interview mit Dr. Heinz Hug über “Die Angsttrompeter”

Ein hoch interessantes und wichtiges Interview wurde vor kurzem im Media-Mania Blog veröffentlicht. Auch wenn man nicht alles was Dr. Hug -dem Autor von “Die Angstrompeter”- dort so sagt, unterschreiben mag (so zum Beispiel seine Sorge über die schwieriger bis unmöglich werdende Ernährung einer stetig wachsenden Weltbevölkerung- ein Wachstum was diese u.a. nach Berechnungen im UN Bevölkerungsbericht aber nicht mehr lange durchhalten wird, mithin kein wesentliches Problem für die Ernährung s. auch dazu Indur Goklanys (the-improving-state-of-the-world, ), so ist doch der allergrößte Teil davon gut beobachtet, wahr und mit Recht sehr zornig. Es lohnt zu lesen:

Interview mit Dr. Heinz Hug über “Die Angsttrompeter”

Interview von Regina Károlyi

Media-Mania.de:

Herr Dr. Hug, Sie haben mit „Die Angsttrompeter“ ein Buch vorgelegt, in dem Sie die Umweltpolitik der westlichen Welt scharf angreifen. Die Praktiken der Ökos in Politik, Umweltschutzorganisationen und Medien vergleichen Sie mit den Hexenverfolgungen des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Zudem vertreten Sie die Ansicht, der aktuellen Umweltpolitik und –gesetzgebung mangle es an einer naturwissenschaftlichen Basis. Bitte begründen Sie kurz diese Vorwürfe, die ja durchaus „starker Tobak“ sind.

Dr. Heinz Hug:
Was wie starker Tobak klingt, ist nichts anderes als die Beschreibung des Ist-Zustandes. Gut gemeinte Absichten des Umweltschutzes mutierten zu einem bösartigen Polit-Apparat, der mit ähnlichen Methoden arbeitet wie seinerzeit die Betreiber des Hexenwahns: Angst und Panik vor dem Unerklärlichen Schüren, Heucheln sowie Manipulieren.

Im ausgehenden Mittelalter ging es um Macht und um nichts anderes als die Macht. Und so verhält es sich auch heute. Nur sind es nicht mehr die Päpste, sondern die Politiker, die in einer Demokratie durch Wahlen zur Macht gelangen wollen. In Diktaturen ist dies übrigens nicht notwendig, weshalb man vom Umweltschutz in der ehemaligen UdSSR und deren Satellitenstaaten kaum etwas hörte.

Im Zeitalter des Hexenwahns wurde behauptet, alte Frauen würden auf dem Besen reitend durch Zauberei die Feldfrüchte verderben, das Vieh krank machen, Unfruchtbarkeit herbeiführen und Unwetter verursachen. Zum Beleg ihrer Behauptungen bediente sich die Inquisition der „Wissenschaft“ – jedenfalls dessen, was man damals für Wissenschaft hielt. Genauer gesagt: sie ließ sich von Gelehrten juristischer und theologischer Fakultäten Gutachten und Schriften anfertigen, in denen die vollkommen unhaltbaren Thesen des Hexenwahns „wissenschaftlich“ belegt wurden. Ein Beispiel ist der „Hexenhammer“ der Dominikanermönche und Gelehrten Heinrich Kramer und Jakob Sprenger von der theologischen Fakultät zu Köln.

Heute arbeitet die internationale Panikindustrie, die ich als Ökoquisition bezeichne, weniger mit Juristen und Theologen als vielmehr mit Naturwissenschaftlern zusammen. Diese messen mit Hilfe der „instrumentellen Analytik“ Ultragiftstoffspuren im 0,000.000.001g-Bereich und werden prompt seit den Sechzigerjahren überall fündig. Kein Wunder, denn die moderne chemische Ultraspurenanalytik hat sich erst ab diesem Zeitpunkt so richtig entwickelt und bekommt heutzutage durch die Entwicklung der Computertechnologie stetig neuen Schwung. Nun kommt das Vorsorge- bzw. Vorsichtsprinzip zum Tragen. Es legt als Grenzwert 1/1000 der Dosis fest, bei der auch beim empfindlichsten Organismus keinerlei Wirkung feststellbar ist. Das ist Politik und hat mit Naturwissenschaft nichts, aber auch gar nichts zu tun! Und der Glaube (!), die Überschreitung eines derart blasphemisch niedrig angesetzten Grenzwertes würde eine Gesundheitsgefährdung darstellen, ist Ökologismus reinsten Wassers – eine Religionsneugründung unseres säkularisierten Zeitalters. Die Kirchen werden leerer, die Spendenkassen der Umweltbewegung (Greenpeace und Co.) werden voller. Mit dem gesunden Menschenverstand im Sinne des „Common Sense“ hat das überhaupt nichts mehr zu tun. Insofern besteht eine Schnittmenge zwischen der Inquisition und der Ökoquisition: Die Inquisition berief sich auf die „reinen Lehren“ der damaligen katholischen Kirche – die Ökoquisition beruft sich auf dem Ökologismus. [mehr...]

14.2.2008

Neue (Zivilisations)Krankheit: GWSS (Global Warming Stress Syndrome)

Der Statistiker William M. Briggs schreibt in seinem Blog einen exzellenten Artikel über die neue Zivilisationskrankheit Global Warming Stress Syndrome:

Dem klinischen Psychologen Dr. Ron N. Hyde vom McKitrick Center zufolge soll sich das “GWISS” beunruhigend ausbreiten. So sind die öffentlich bekannt gewordenen Fälle seit letztem April mit über 32% dramatisch angestiegen (das Doppelte des Vorjahres).

Das Globale-Erwärmung Stress-Syndrom war zunächst nur unter Wissenschaftern verbreitet gewesen, trat aber Mitte der 90er Jahre erstmals auch in der Öffentlichkeit in Erscheinung, zunächst vorrangig bei leichtgläubigen und leicht zu beeinflussenden Menschen, insbesondere bei Stars und Celebrities (wie beispielsweise der Sänger Bono oder der Schauspieler Leonardo diCaprio – Anm. des Autors) und habe sich vor allem über die Medien und weitere infizierte Berühmtheiten verbreitet. Seit kurzem sei das Syndrom auch immer häufiger unter Politikern anzutreffen.

Die Symptome beschreibt Professor Hyde wie folgt:

Betroffene Patienten leiden häufig unter der fixen (Wahn-)Vorstellung, dass die Menschheit für jegliche negative Entwicklung verantwortlich sei, weiters leiden sie unter zwanghaftem Händeringen, Durchfall, suchtartigem Internet-Verhalten, wie dem Lurken in Diskussionforen nach neuen Beweisen, dem Schreiben von Kommentaren, wie “Es ist ein Konsens!” – “Es gibt einen Konsens!” und dem Sendungsbewusstsein, Foren oder Online-Enzyklopädien nach Ungläubigen (so genannten Skeptikern) zu durchsuchen, die es zu bekehren gelte. Begleitet werden diese Symptome vom irrationalen Verlangen nach der Messung des persönlichen “Carbon Footprints” und des zwanghaften Handelns mit Emissionszertifikaten.
Das beunruhigendste Symptom sei jedoch der Drang, in der Öffentlichkeit idiotische Kommentare abzugeben, welche die Globale Erwärmung für nahezu jedes x-beliebige Ereignis verantwortlich macht.

Die Epidemiologie dieser neuen Öko-Seuche deckt sich perfekt mit dem, was Horx in seinem Buch über den Alarmismus schreibt (hierzu zitiere ich mich mal selbst aus der Wikipedia):

GWSS auslösende Ängste entstehen aus einer bestimmten Interpretation von Gefahrenmomenten, die durchaus reale Ursprünge (oder Teilaspekte) aufweisen kann. Diese Gefahren werden jedoch symbolisch überhöht und auf ein vereinfachtes, katastrophales Modell reduziert.

Eine alarmistische Epidemie verläuft immer nach dem gleichen Muster:

  1. Inkubation
  2. Fieberphase
  3. Ritualphase
  4. Abklingphase

Die Rolle des Vektors, also des Überträgers der Zukunftsängste erfüllen grundsätzlich die Medien, da sich Sensationen und Katastrophen deutlich besser verkaufen lassen, als alltägliche, unbedeutende Ereignisse.

Alarmismus ist grundsätzlich kein neues gesellschaftliches Phänomen, historische Belege für hysterische Angstepidemien sind aus der gesamten Geschichte der Menschheit belegt. Dem Publizist Friedrich Sieburg zufolge basiert das katastrophische Lebensgefühl auf einem psychologischen “Angstlust”-Efekt:

Die Weltuntergangsstimmung durch scharfe Analysen ins allgemeine Bewusstsein zu heben und sie gleichzeitig auch noch zu genießen, gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen des Menschen von Heute … Der Alltag mit seinen tristen Problemen ist langweilig. Aber die bevorstehenden Katastrophen sind hochinteressant. Niemand soll uns um unsere Krise bringen! Wir haben ein Recht auf Sie! Aber daß mir niemand zum jüngsten Gericht zu spät kommt!”

Beispiele für Alarmismus sind unter anderem der Medienrummel um das Waldsterben, das generelle DDT-Verbot, die Kampagne von Greenpeace gegen die Versenkung der Ölplattform Brent Spar, oder Horrorszenarien wie der Begriff Klimakatastrophe in Zusammenhang mit der Globalen Erwärmung.

Als aktuellste Beispiele für Fälle von akutem GWSS fürt Professor Hyde den bekannten Jäger des Monsters von Loch Ness, Robert Hines, an der kürzlich verlautbart hat, Nessie wäre an der Globalen Erwärmung zugrunde gegangen, oder der New Yorker Bürgermeister Mike Bloomberg, der einen Zusammenhang zwischen der Globalen Erwärmung und dem Terrorismus postulierte.

Professor Hyde zufolge leide Bloomberg unter allen klassischen Symptomen, Bloomberg habe zwar nicht explizit gesagt, man solle alle töten, die exorbitante Mengen an Kohlenstoffdioxid ausatmen, aber er implizierte es in seiner Rede vor den Vereinten Nationen. Ein weiteres Indiz wäre die Anwesenheit der Schauspielerin Daryl Hannah und des Gründers der Virgin Atlantic Airways, Richard Branson. Der direkte Kontakt zwischen und mit Berühmtheiten diene als Vektor der Krankheit, die inzwischen epidemische Ausmaße annehme. Bisher gebe es kein Heilmittel gegen dieses Syndrom.

Dies deckt sich auch mit Abschnitten des Buches von Horx, in dem er ein sozio-kulturelles Phänomen skizzierte, immer neue Krankheiten zu postulieren, welche zwar therapiert werden müssten, aber nicht geheilt werden könnten (z.B. ADHS).

Weitere bekannte Beispiele für typische Auswüchse des alarmistischen Syndoms sind in der epidemiologischen Studie des britischen Forschers Professor John Brignell der Universität Southampton angeführt.

Jüngsten Erkenntnissen zufolge sind auch immer mehr Studenten von dem Syndrom betroffen, dies betrifft primär Studenten von geisteswissenschaftlichen Fakultäten (insbesondere Politikwissenschaften) da hier der direkte Bezug zu den Naturwissenschaften und ein gesundes Verständnis für Technik fehle (so ein nicht näher genannter Wissenschafter einer renommierten deutschsprachigen Universität).

30.10.2007

Klimaktivist Rothschild verortet Jupiter, Saturn und Mars näher an der Sonne als die Erde

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Es spricht schon Bände, wenn bekannte Klimaaktivisten sich zum Thema Klimawandel artikulieren zu müssen glauben und dabei Ihre absolute Unkenntnis über elementarste naturwissenschaftliche Tatsachen offenbaren. Den Vogel abgeschossen hat jetzt aber der Buchautor des “Standardwerkes” zum Klimawandel “77 essentielle Fähigkeiten um Klimaveränderungen zu stoppen” David Mayer de Rothschild (R. ist das jüngste Kind (geboren 1978) von Sir Evelyn de Rothschild, dem britischen Flügel der Rothschild Banker-Familie angehörig). Zu diesem Buch – zeitgleich erschienen mit den -leider gefloppten- Live Earth Konzerten wurde Rothschild in der Radioshow des bekannten US-Radiomoderators Alex Jones interviewt (Details hier). Hier das Originaltranskript der der betreffenden Stelle:

ALEX JONES: “Die Polarkappen des Mars gehen um mehrere Meilen pro Jahr zurück, viel schneller als unsere. Außerdem schmelzen die Monde des Saturn und des Jupiter, mehrere ihrere Monde waren Eis und sind nun flüssige Meere. Wie können die Geländewagen das auslösen, David Rothschild?”

ROTHSCHILD: “Weil diese Planeten näher an der Sonne sind, mein Freund.

ALEX JONES: “Nein, Jupiter und Saturn sind nicht näher an der Sonne, und der Mars auch nicht.”

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25.7.2007

Mobilfunkmast-Allergie

» Esoterik, Gesundheit » Autor: Tomislav — Drucken

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Britische Forscher der Universität Essex kamen laut einem Bericht der BBC zu einem ähnlichen Schluß, wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in einer Studie letztes Jahr und zwar, dass Elektrosensible zwar leiden, dies aber nicht durch die elektromagnetische Strahlung von Mobilfunkmasten verursacht wird. Heise.de berichtet:

Mit einem etwas anders als bei der BAUA-Studie aufgebauten Experiment stellten die britischen Forscher aber fest, dass bei den elektrosensiblen Probanden sehr wohl körperliche Reaktionen messbar gewesen seien, und zwar immer dann, wenn sie davon ausgingen, dass die Mobilfunkantenne sendet.

Hypochondrie ist eine psychosomatische Krankheit, die man ernst nehmen soll. Ich bin allerdings gespannt, wieviele jetzt noch unter Mobilfunkmasten leiden, nachdem die Natur der “Elektrosensitivität” bekannt ist. Esoterikern und andere Kurpfuscher, die Ängste von Menschen gerne dazu nutzen, um ordentlich Geld zu verdienen, wie man [hier] und [hier] sehen kann, sind durch diese Studien entgültig entlarvt worden. Aufklärung zum so genannten “Elektro-Smog” findet man [hier] und auch [hier].

4.7.2007

Es gibt keine globale ‘Temperatur’

» Esoterik, Klimawandel, Kurioses, Naturglaube, News, Ökologismus » Autor: Michael Limburg — Drucken

Warum sind nur so viele Menschen von einer einzelnen Zahl so besessen?
wundert sich Christopher Essex
erschienen in Financial Post am Samstag, dem 23. Juni 2007

Die heilige Kirche der Globalen ErwärmungDem Publikum wurde erlaubt Fragen zu stellen. Ein angespannte Stimme platzte aus der besorgten Menge: “nullkommavier Grad pro Jahrzehnt ist die höchste Rate der Zunahme der globalen Temperatur in der Geschichte. Wissen Sie was das bedeutet?”
Ich, nein, weiß ich nicht. Aber ich wurde auch nicht gefragt. Die Frage war an den Sprecher gerichtet, der gerade die alltäglich beunruhigende Weltuntergangs-Präsentation durch die Erderwärmung gegeben hatte. Wenn die Frage an mich gerichtet wäre, würde ich gesagt haben: “Wenn ich meine Nachttisch-Lampe einschalte, nimmt die Temperatur um mich herum stärker zu, bevor ich aufstehen und ein Buch öffnen kann.” Ich könnte auch gesagt haben, dass solch eine Zunahme zu klein ist, um von den meisten Thermometern angezeigt zu werden.
Ich hätte auch Valium vorschlagen können, aber ich bin nicht diese Art von Doktor, und es könnte als zu grob verstanden werden. Ich würde auch ein dunkles Geheimnis nicht offenbaren, das ich nur mit engen Freunden und Familie teile: Es gibt kein solches Dingens wie die globale Temperatur. Und wenn es keine globale Temperatur gibt, wie kann es dann eine globale Erwärmung geben? [mehr...]

24.11.2006

Erleuchtung durch die Gurke

» Esoterik, Naturglaube, Ökologisten » Autor: Tomislav — Drucken

Rafaela von Bredow in Spiegel.de über das Studium der landwirtschafltichen Esoterik.

Sie glauben an Homöopathie, Reinkarnation und kosmische Energien – an der Uni Kassel dürfen anthroposophische Landwirte ihre esoterische Sicht lehren und Mond- und Ätherkräfte beforschen. Weiter lesen >>

22.11.2006

“Elektro-Smog” ist nur Elektro-Spuk

» Esoterik, Gesundheit » Autor: Tomislav — Drucken

antennen2.jpgGibt es Elektro-Smog und wie schädlich ist es? Dieser Frage gingen Wissenschaftler der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in einer Studie nach. Wie zu erwarten, waren keine erkennbaren Wirkungen oder subjektiven Wahrnehmungen fest zu stellen.

Die Wissenschaftler ziehen ein nüchternes Fazit der Studie: Aufgrund der Ergebnisse lasse sich das Phänomen der “elektromagnetischen Hypersensibilität” nicht auf eine nachweisbare, biologisch begründete Empfindlichkeit gegenüber alltagsüblichen elektromagnetischen Feldern zurückführen.

Der Begriff “Elektro-Smog” ist negativ vorbelastet durch die sachlich unbegründete Assoziation mit der realen Schadwirkung von chemischen Umweltgiften. Die irrationale Angst vor “Elektro-Smog” führt dazu, dass “elektrosensible” Menschen – alleine durch Suggestion – sich in ihrem gesundheitlichem Befinden gestört fühlen. Diese irrationale Angst wird, wie kann es anders sein, von Esoterikern und anderen Kurpfuschern gerne genutzt, um ordentlich Geld zu verdienen, wie man [hier] und [hier] sehen kann. Aufklärung zum so genannten “Elektro-Smog” findet man [hier] und auch [hier].

Gefunden bei: heise online

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