25.6.2006

Blogging Pause [UPDATE]

» News » Autor: Tomislav — Drucken

Wegen meines Wohnortwechsels von Karlsruhe nach Hamburg werde ich mein Blog in den nächsten Tagen, bis ich mein DSL-Anschluß bekomme habe, nicht fortführen können.

[update: 19.7.2006]
Was ein Witz. Meine neue, frisch renovierte Wohnung in Hamburg verfügt zwar über eine schöne Telefondose, aber die Leitung zum zentralen Verteiler der Telekom im Haus ist irgendwo unterbrochen. Das heißt für mich: warten und nochmals warten, bis endlich der Anschluß neu verlegt wurde. Bis das erledigt ist, kann ich nichts machen, als ab und an ins Internet-Cafe sitzen und nach dem rechten schauen. KACKE!!!

[update: 1.9.2006]
Tataa!!! Seit dem 1. wieder online. Muss mich erst einmal durch Berge von E-Mails arbeiten…

23.6.2006

Studie: UMTS-”Elektrosmog” stört menschliches Wohlbefinden nicht

» Gesundheit » Autor: Tomislav — Drucken

Elektromagnetischen Wellen von Mobilfunkantennen der neuen Generation (UMTS) haben nach einer Schweizer Studie keinen direkten negativen Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden, berichteten die Universitäten Zürich und Bern am 6. Juni 2006. Die Studie ist jetzt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden und kann [hier] herunter geladen werden.

Die teilweise hitzigen Diskussionen zum Elekro-Smog sind ein wunderbares Besipiel dafür, wie heutzutage zu einem Thema, obgleich ein wissenschaftlicher Beweis für die Schädlichkeit als auch für die völlige Unschädlichkeit aussteht, aufgrund des Vorsorgeprinzips ein riesiger Wirbel veranstaltet wird. Dass es bei so einem Rummel um ein Thema natürlich sofort Leute gibt, die plötzlich unter Elektro-Smog leiden, ist klar. Bezeichnend ist auch, dass es ein homöopatisches Mittelchen gegen Elektro-Smog-Beschwerden gibt. Ein Schelm, wer böses [dabei denkt].

21.6.2006

DDT rettet wieder Menschenleben

» DDT, Gesundheit, News, Umweltschutz » Autor: Tomislav — Drucken

Entdeckt bei Der Achse des Guten:

Vergangene Woche gab der südafrikanische Gesundheitsminister bekannt, dass die Anzahl der Malariaerkrankungen seit dem Jahr 2000 um 88%, die Zahl der Todesfälle durch Malaria um 86% zurück gegangen seien. Im Jahr 2000 hatte Südafrika das Verbot von DDT aufgehoben.
Während im englischsprachigen Raum mehrere Dutzend Medien sofort auf das Thema eingingen, war es bislang keinem einzigen deurtschsprachigen Journalisten eine Meldung wert.

Bereits vor mehr als einem Jahr berichtete ich [hier] über die Malariagefahr, die durch den Einsatz von DDT vermindert werden kann. Bis heute konnte DDT keine krebseregende, östrogene oder genverändernde Wirkung nachgewiesen werden. Nach Ansicht vieler Fachleute wird der mögliche Schaden der von DDT ausgeht, bei weitem wettgemacht von dem Nutzen den es bei der Bekämpfung von Malaria hat.

Dass in den deutschen Medien darüber nicht berichtet wird, wundert mich kaum, würde diese Meldung doch das Weltbild der Gutmenschen und Naturromantiker erschüttern. So macht man in Deutschland keine Auflage.

Links:

20.6.2006

Tierschützer gegen Tierschützer

» Kurioses » Autor: Tomislav — Drucken

Martin Hagen hat einen wirklich sehr kuriosen Werbefilm einer Tierschutzorganisation entdeckt. Meiner Meinung nach sind bedrohte Tierarten zu schützen, egal ob es sich um Raubtiere handelt oder nicht. Aber, seh selbst und bild dir deine Meinung.

Bitte nicht abspielen, wenn kleine Kinder zuschauen.

15.6.2006

Grönlandklima nicht ungewöhnlich

» News » Autor: Tomislav — Drucken

Durch achgut.de bin ich daran erinnert worden mal in mein Postfach zu blicken, denn da finden sich interessante neue Erkenntnisse, die Benny Peiser mit seinem CCNET Newsletter versendet hat. Neuesten Forschungsergebnissen zufolge ist das aktuelle Klima in Grönland keinesfalls ungewöhnlich und damit kein hinreichender Beweis für einen anthropogenen Klimawandel. Anbei Auszüge aus der Veröffentlichung in der neusten Ausgabe von Geophysical Research Letters:

GREENLAND WARMING NORMAL: MORE EVIDENCE FOR NATURAL VARIABILITY OF CLIMATE CHANGE

Geophysical Research Letters, 33, L11707, 13 June 2006, doi:10.1029/2006GL026510.
http://www.agu.org/pubs/crossref/2006/2006GL026510.shtml
Received 10 April 2006; accepted 9 May 2006; published 13 June 2006.

Petr Chylek & M. K. Dubey, Los Alamos National Laboratory, Space and Remote Sensing Sciences, Los Alamos, New Mexico, USA.

G. Lesins, Department of Physics and Atmospheric Science, Dalhousie University, Halifax, Nova Scotia, Canada

[1] We provide an analysis of Greenland temperature records to compare the current (1995-2005) warming period with the previous (1920-1930) Greenland warming. We find that the current Greenland warming is not unprecedented in recent Greenland history. Temperature increases in the two warming periods are of a similar magnitude, however, the rate of warming in 1920-1930 was about 50% higher than that in 1995 – 2005.

[...]

5. Discussion and Conclusion

[14] We have analyzed temperature time series from available Greenland locations and we have found that:

[15] i) The years 1995 to 2005 have been characterized by generally increasing temperatures at the Greenland coastal stations. The year 2003 was extremely warm on the southeastern coast of Greenland. The average annual temperature and the average summer temperature for 2003 at Ammassalik was a record high since 1895. The years 2004 and 2005 were closer to normal being well below temperatures reached in 1930s and 1940s (Figure 2).

Although the annual average temperatures and the average summer temperatures at Godthab Nuuk, representing the southwestern coast, were also increasing during the 1995-2005 period, they stayed generally below the values typical for the 1920-1940 period.

[16] ii) The 1955 to 2005 averages of the summer temperatures and the temperatures of the warmest month at both Godthaab Nuuk and Ammassalik are significantly lower than the corresponding averages for the previous 50 years (1905-1955). The summers at both the southwestern and the southeastern coast of Greenland were significantly colder within the 1955-2005 period compared to the 1905-1955 years.

[17] iii) Although the last decade of 1995-2005 was relatively warm, almost all decades within 1915 to 1965 were even warmer at both the southwestern (Godthab Nuuk) and the southeastern (Ammassalik) coasts of Greenland.

[18] iv) The Greenland warming of the 1995-2005 period is similar to the warming of 1920-1930, although the rate of temperature increase was by about 50% higher during the 1920-1930 warming period.

[19] v) There are significant differences between the global temperature and the Greenland temperature records within the 1881-2005 period. While all the decadal averages of the post-1955 global temperature are higher (warmer climate) than the pre-1955 average, almost all post-1955 temperature averages at Greenland stations are lower (colder climate) than the pre-1955 temperature average.

[20] An important question is to what extent can the current (1995-2005) temperature increase in Greenland coastal regions be interpreted as evidence of man-induced global warming? Although there has been a considerable temperature increase during the last decade (1995 to 2005) a similar increase and at a faster rate occurred during the early part of the 20th century (1920 to 1930) when carbon dioxide or other greenhouse gases could not be a cause. The Greenland warming of 1920 to 1930 demonstrates that a high concentration of carbon dioxide and other greenhouse gases is not a necessary condition for period of warming to arise. The observed 1995-2005 temperature increase seems to be within a natural variability of Greenland climate. A general increase in solar activity [Scafetta and West, 2006] since 1990s can be a contributing factor as well as the sea surface temperature changes of tropical ocean [Hoerling et al., 2001].

[21] The glacier acceleration observed during the 1996-2005 period [Rignot and Kanagaratnam, 2006] has probably occurred previously. There should have been the same or more extensive acceleration during the 1920-1930 warming as well as during the Medieval Warm period in Greenland [Dahl-Jensen et al., 1998; DeMenocal et al., 2000] when Greenland temperatures were generally higher than today. The total Greenland mass seems to be stable or slightly growing [Zwally et al., 2005].

[22] To summarize, we find no direct evidence to support the claims that the Greenland ice sheet is melting due to increased temperature caused by increased atmospheric concentration of carbon dioxide. The rate of warming from 1995 to 2005 was in fact lower than the warming that occurred from 1920 to 1930. The temperature trend during the next ten years may be a decisive factor in a possible detection of an anthropogenic part of climate signal over area of the Greenland ice sheet.

Copyright 2006, American Geophysical Union.

14.6.2006

“Mögen wir lange leben – und aussterben”

» Kurioses, Naturglaube, Tierrechte, Ökologisten » Autor: Tomislav — Drucken

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Das ist das Leitmotiv der VHEMT, der Voluntary Human Extinction Movement, zu deutsch: freiwillige Bewegung zur Ausrottung der Menschheit. Zunächst dachte ich, es handelt sich hierbei um einen weiteren Internet Hoax. Doch nach einigen Recherchen, konnte ich keinerlei Anzeichen dafür finden. Die meinen es ernst. Also habe ich das mal näher betrachtet. Laut Wikipedia steht die Bewegung für folgendes:

Die Organisation befürwortet nicht Mord, Selbstmord, Abtreibung oder andere gewaltsame Methoden; stattdessen sollten ihrem Standpunkt nach die Menschen aufhören, sich weiter zu reproduzieren. Dieser Standpunkt ist nicht ungewöhnlich im Weltbild der Tiefenökologie, welches die Menschheit in der Welt nicht höher einordnet als die Biosphäre der Erde.

In eigenen Worten der VHMET:

Wir sind nicht nur ein Haufen Menschenhasser und Asozialer, die morbide Freude empfinden, wann immer ein Unglück passiert – nichts könnte ferner von der Wahrheit sein! Die freiwillige Ausrottung der Menschheit ist die menschliche Alternative zu unmenschlichen Katastrophen.
[...]
Wie VHEMT-Freiwillige wissen, gibt es eine hoffnungsvolle Alternative zur Zerstörung von Millionen, wenn nicht Milliarden von Tier- und Pflanzenarten: die Zerstörung einer einzigen Art, den homo sapiens – uns.

Die unschlagbare Logik von VHMET: der Mensch als Wurzel allen Übels soll, um weiteres Leid für sich und alle anderen Organismen auf dieser Welt, einfach auf eine weitere Fortpflanzung verzichten. Das soll ja auch besser und vor allem schmerzfreier sein, als aus Angst vor einer Katastrophe in den Freitod zu gehen.

Kann man das ernst nehmen?

Für mich ist das nichts weiter als ein netter und gut gemachter Hoax, ein riesen Spaß. Ich mag eigentlich solch schwarzen Humor, vielleicht trete ich der “Bewegung” sogar bei ;-)

13.6.2006

Was Katzen alles erdulden (müssen)

» Kurioses » Autor: Tomislav — Drucken

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Der Blick sagt mehr als tausend Worte ;-)

Die Website ‘Stuff On My Cat’ ist gleich doppelt verblüffend. Einerseits, weil es immer wieder erstaunlich ist auf welche Ideen Leute kommen, und andererseits, weil die Seite beweist, dass Katzen viel geduldiger und toleranter sind als angenommen.

Auf ‘Stuff On My Cat’ sind nämlich Fotos von sich ausruhenden Katzen zu sehen, die mit jedem nur erdenklichen Zeug bedeckt wurden. Dazu gehören Geldscheine, Essen, ein Laptop, Socken, Stofftiere, Kondome und alles was man so zu Hause findet. Auf einigen Fotos sind die Katzen mit dermaßen viel Zeug bedeckt, dass sie fast nicht mehr zu sehen sind.

An alle, die jetzt von Tierquälerei sprechen. Das sind Bilder von Katzen, die nicht festgebunden oder sonst wie fixiert sind. Die lassen das alles freiwillig über sich ergehen, die dummen Kreaturen ;-) Richtige Tierquälerei ist eher ‘Bonsai Kitten’.

Gefunden: Ein Grüner im Wahlkampf

» News » Autor: Holger — Drucken

Eigenartiger Wahlhelfer beschimpft Polizei
Wahlkampf des Jahres 2004 hat in der Wahlkampfzeit 2005 ein gerichtliches Nachspiel

Von OTZ-Redakteur Lutz Prager Jena.
Die Art, wie sich ein Angeklagter gestern Nachmittag im Gerichtssaal I des Amtsgerichtes aufführte, ließ selbst einen erfahrenen Richter wie Dr. Gerhard Litterst-Tiganele mehrmals um seine Fassung ringen.
Dabei war der Fall, um den es ging, ziemlich banal. Ein 28-jähriger Student wurde wegen Beleidigung von zwei Polizeibeamten zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je zehn Euro verurteilt, weil er die Zivil-Fahnder unter anderem als “Scheiß Kripo-Bullen” tituliert und ihnen Nazimethoden vorgeworfen hatte.
Die Zivilstreife fand den Mann am 11. Juni 2004 um 3.15 Uhr am Löbdergraben in einer misslichen Lage. Marco S. (Name geändert) war beim Aufhängen von Wahlplakaten für die Grünen mit seinem Opel Astra in der Kurve am Roten Turm ins Gleisbett der Straßenbahn gefahren und mit dem Unterboden auf den Schienen, die aufgrund von Bauarbeiten frei lagen, gestrandet. Als die beiden Polizisten dazu kamen, versuchte Marco S. das Fahrzeug mit untergelegten Pappen der Wahlplakate und dem Wagenheber wieder flott zu bekommen.
Nach Aussage der Polizisten war das aussichtslos, die Räder, das bewiesen eigene Fotos des Angeklagten, hingen zehn Zentimeter über dem Boden in der Luft. “Alles keine Affäre. Wir haben den ADAC gerufen, der das Fahrzeug aus dem Gleisen hob, bevor die erste Straßenbahn kam, und die Sache wäre für ihn und uns erledigt gewesen, zumal der Fahrer nüchtern war”, sagte Zivil-Fahnder Mike B. gestern vor Gericht. [mehr...]

War da was? Zum Verlauf und den Ergebnissen der Bonner Klimakonferenz

» Klimawandel, News » Autor: Tomislav — Drucken

Von Holger J. Thuss, CFACT-Deutschland

Viele Deutsche verstehen sich als Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Gerade deshalb verwundert das geringe Interesse der deutschen Medien an der am 26. Mai in Bonn zu Ende gegangenen UN-Klimakonferenz. Eine DPA-Meldung vom gleichen Tag, die sich an die offizielle Presseerklärung des UN-Klimagremiums UNFCC anlehnte und die das Verhandlungsergebnis falsch wiedergibt, ist alles, was sich in den deutschen Medien zu Verlauf und Ergebnissen des Mammutereignisses findet.

Immerhin handelte es sich bei der Bonner Klimakonferenz um eine 12tägige, internationale Großveranstaltung mit registrierten 1753 Teilnehmern, entsandt von 161 Regierungen, 118 Nichtregierungsorganisationen und weiteren internationalen Organisationen. Allein die offizielle deutsche Delegation umfaßte mehr als 40 Personen. Dennoch erlahmte das öffentliche Interesse nach der engagierten Eröffnungsrede des Umweltministers Sigmar Gabriel (SPD) sehr schnell.

Lag es am mangelnden Engagement der Journalisten? Mit Sicherheit. Immerhin bedeutet die Berichterstattung über den Kyoto-Prozeß für sie, hunderte Seiten offizieller Dokumente durchzuarbeiten, die zumeist nicht in deutscher Sprache abgefaßt sind. Das Verständnis der hochkomplexen Materie wird weiter erschwert, weil nicht unbedingt alles, was dort zu lesen ist, Sinn macht. Auch sonst kann nicht erwartet werden, daß Umweltjournalisten, die die Errichtung eines globalen Klimaregimes seit Jahren wohlwollend begleiten, jetzt plötzlich objektiv werden. [mehr...]

7.6.2006

Unsere tägliche Darmspülung

» Esoterik, Gesundheit, Kurioses, Naturglaube » Autor: Tomislav — Drucken

Bei einem eher uninspiriertem Streifzug durch das Internet bin ich auf folgende Kuriosität gestoßen: Centre de Lumiere.
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Da werden Online-Shop so unverzichtbar, nützliche Sachen wie “Orgon Lebensmittelboxen”, “Edelsilberwasser Kollidial”, “Edelkupferwasser Kollidial”, “Piezo-Heilkristalle” und reichlich Darmspülgeräte “Einlaufblitz” in vielen verschiedenen Varianten angeboten. Sehr spaßig finde ich den “DEPOOPER” den man sich zum Ableiten der Gase aus dem Darm “tags oder nachts durchgängig” in den Hintern steckt. Unverzichtbar!
[mehr...]

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