28.9.2006

Kurzurlaub…

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… in die Heimat, deshalb Pause.

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26.9.2006

Klima-Katastrophismus ohne Substanz

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Dr. James Hansen, Klimaforscher am NASA Goddard Institute in New York, behauptet in seiner neuesten Veröffentlichung, die Erdtemperatur sei auf den höchsten Stand in der derzeitigen zwischeneiszeitlichen Periode gestiegen, die vor 12.000 Jahren begann.

Es ist nicht einmal vier Wochen her, da stellte die National Academy of Sciences fest, dass Temperaturrekonstruktionen mittels Proxy-Daten, die weiter in die Vergangengeit reichen als das Jahr 1600, nicht aussagekräftig sind und man wenig vertrauen schenken darf. Jetzt kommt Hansen daher und behauptet, er könne den Temperaturverlauf von 12.000 Jahren rekonstruieren – was erzählich ich! – von 1.000.000 Jahren! Und das auf 1°C genau.

Es ist völlig klar, dass dieser Artikel nur geschrieben wurde, um Medienaufmerksamkeit zu bekommen und politische Statements zu verbreiten — und das in einem wissenschaftlichem Journal. Der absolute Witz: der Artikel wurde in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht. Peer-reviewed, versteht sich.

Oups! War da nicht was?

Links:

Der Zeitgeist ist auf Katastrophe eingestellt

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02.jpgDoch die Fakten spielen nicht immer mit. Mit diesem Fazit schließt Ulli Kulke in seiner Kollumne “Es stürmt nur der Alarmismus” in der Welt vom 25. September.

Ein Auszug:
Es ist Hurrikansaison in Amerika, eigentlich sogar Hochsaison. Hurrikan, war da was? Erinnern wir uns an das vergangene Jahr: Erst kam der Wirbelsturm “Katrina”, wenig später “Rita”, und schon gab es keine Fragen mehr: Die Klimakatastrophe war endlich da, denn es gab eines der oft beschworenen Extremereignisse mit vielen Hundert Toten in New Orleans.

Es passt ja auch so gut: Hurrikans entstehen besonders dort, wo das Ozeanwasser warm ist, aufgeheizt vom Menschen durch seinen Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid. Und deshalb, so lauteten wieder einmal die Prognosen, sollten auch im Jahr 2006 erheblich mehr Hurrikans stattfinden als im langjährigen Durchschnitt. Schließlich wird alles immer noch katastrophaler, keine Frage. Mindestens 13, womöglich 16 tropische Stürme würden es werden in der jetzt laufenden Saison, die von Juni bis November dauert, meinte die National Ocean and Atmospheric Administration der USA (NOAA), acht bis zehn davon sollten Hurrikans sein. Doch die Bilanz nach nunmehr fast zwei Dritteln der Saison lautet: null Hurrikans, drei relativ schwache tropische Stürme. Flaute statt Wirbelsturm, mitten in der Hochsaison. Das gab es schon lange nicht mehr. Und jetzt? Gibt es doch keine Klimakatastrophe?

Das zu behaupten wäre so voreilig, wie es wissenschaftlich unverantwortlich war, die Ereignisse des letzten Jahres als Beweis für das Gegenteil heranzuziehen. Das Wetter ist und bleibt eben nichts und niemandem unterworfen außer der Chaostheorie.

Hier weiter lesen.

23.9.2006

Neue Studie widerlegt erneut Herzstück der Klimakatastrophentheorie

» Klimawandel » Autor: Tomislav — Drucken

Anmerkungen zum Wegman-Report von Prof. Dr. Gerhard Gerlich
Institut für Mathematische Physik, Technische Universität Carolo-Wilhelmina Braunschweig

Es ist fast schon normal geworden, daß immer dann, wenn vom angeblichen Klimawandel die Rede ist, darauf hingewiesen wird, daß die neunziger Jahre die wärmste Dekade des Jahrtausends gewesen seien. Dies sei ebenso “wissenschaftlicher Konsens” wie die angebliche “Tatsache”, daß 1998 das wärmste der letzten tausend Jahre gewesen ist. Doch ein neuer Bericht, der im Juli vom Energieausschuß des US-Repräsentantenhauses veröffentlicht wurde, unterstreicht einmal mehr, auf welch wackeligen Beinen der angebliche Konsens steht.

Selten wird die Quelle solcher Weisheiten genannt: Die genannten Behauptungen gehen auf einen Forschungsbericht des US-Klimaforschers Michael Mann zurück. Davor war das für Klimafragen verantwortliche UN-Gremium IPCC davon ausgegangen, daß eine klimatisch wärmere Periode gegen Mitte des letzten Jahrtausends von einer kleinen Eiszeit abgelöst worden war, auf die wiederum eine Warmzeit folgte, die bis heute andauert.

Bis zu Manns Bericht wurde allgemein angenommen, daß die mittelalterliche Warmzeit wärmer war, als die heutige Wärmeperiode. Dagegen rechnete Mann das Klimaoptimum der Ottonen- und Stauferzeit regelrecht aus der “offiziellen” IPCC-Grafik heraus. Auf diese Weise entstand die sogenannte “Hockeyschläger”-Grafik. Damit hatte Mann den Klimakatastrophenaposteln einen Riesengefallen getan: Die Temperaturen steigen! Die Katastrophe kommt! Der Mensch ist schuld! Die Geschichtsbücher und der IPCC-Bericht wurden umgeschrieben. Die weltweite grüne Bewegung hatte einen Altar bekommen, den sie seitdem anbetet.

Doch schon 2003 wiesen die Kanadier Ross McKitrick und Steven McIntyre Fehler in Manns Bericht nach. Bereits Jan Veizer benutzte eine sehr viel bessere Zeit- und Temperaturbestimmung als die von Mann verwendete. Weitere Wissenschaftler, etwa der deutsche Klimaforscher Hans von Storch, folgten. Von Storch und McIntyre waren auch an jenem Hearing des Energieausschusses des US-Repräsentantenhauses am 19. Juli beteiligt, bei dem der Statistiker Edward J. Wegman (George Mason University) einen neuen Bericht über Manns Datengrundlage und die bizarre Welt der Klimaforscher vorstellte, den er gemeinsam mit David W. Scott (Rice University) und Yasmin H. Said (Johns Hopkins University) für den Parlamentsausschuß zusammengestellt hatte.

Zu diesem Bericht ist als erstes festzuhalten, daß es sich inhaltlich nicht um Physik oder irgendeine andere Naturwissenschaft handelt. Es waren Mathematiker und mathematische Statistiker, die ihn verfaßt haben. Das war lange überfällig. Denn häufig wird übersehen, daß viele Klimatologen zu wenig darüber wissen, wie man in den Naturwissenschaften wie etwa der Physik statistische Aussagen machen kann bzw. muß. Nicht nur mir kommt es so vor, als würde in den meisten Treibhaustexten nur irgendwie herumgeredet, daß es sich zwar eigentlich um statistische Aussagen handele, daß man aber seinen gesunden Menschenverstand abstellen und ehrfurchtsvoll den großen Göttern lauschen müsse.

Dagegen handelt es sich bei dem Wegman-Report um eine sehr sorgfältige und lesenswerte Analyse der statistischen Aufbereitung von Daten, die zu der berühmten Hockey-Stick-Kurve geführt haben. Es wird sehr schön ausgeführt, indem ein Hockeyschläger-Autor zitiert wird, mit welchen Daten man zu einer Bestimmung der Temperatur und anderer wichtiger Daten kommen kann. Die meisten Jahrhunderte des letzten Jahrtausends kannten bekanntlich keine Temperaturmessung. Moniert wird, was auch ich stets in meinen Vorträgen angespreche, daß nämlich die modernen statistischen Zeitreihenmethoden nicht korrekt eingesetzt würden. Dafür möchte ich zwei Bücher zitieren, in denen man weitere Literatur finden kann:

R. S. Pindyck, D.L.Rubinfeld: Econometrics and Economic Forecasts, McGraw-Hill, 1997,

J. D. Hamilton: Time Series Analysis, Princeton University Press, 1994.

Neben der sehr fundierten Kritik an der statistischen Aufbereitung der Daten für Michael Manns Temperaturzeitreihe wird in dem Report auch sehr klar und überzeugend herausgearbeitet, daß Mann Zentrum einer Klimatologen-Clique ist. Dabei handelt es sich etwas mehr als 40 Autoren, die sich häufig gegenseitig zitierten, wodurch der Prozeß des Peer-reviewing vollkommen entwertet wurde. Aufgrund der hohen Politisierung sei es für sie “nur schwer möglich, ihre öffentlich bekannt gewordenen Auffassungen neu zu bewerten, ohne ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren.” Damit bestätigen die Autoren der Studie die schlimmsten Befürchtungen der Mann-Gegner.

Den wesentlichen Kritikpunkt habe ich schon vor Jahren angesprochen: Wenn irgendwelche Ausführungen den Wert einer wissenschaftlichen Aussage haben sollen, müssen sie mindestens für die Fachkollegen nachvollziehbar sein. Dies ist bei Dr. Mann (und allen anderen Klimasimulierern) nicht gegeben. Im Wegman-Bericht wird zudem vorgeschlagen, daß wissenschaftliche Autoren künftig aus ihren Ergebnissen resultierende politische Schlußfolgerungen unterlassen sollten, da dies ausschließlich im eigenen Interesse geschehe. Es sollte demnach nicht länger die Möglichkeit bestehen, als IPCC-Gutachter eigene Forschungsergebnisse zu bewerten.

Wegman und seine Kollegen fordern auch, künftig – wie in der Pharmazie und der Medizin – für die statistische Auswertung komplexer Klimadaten mathematische Statistiker hinzuzuziehen. Es habe bisher kaum Interaktion mit der wissenschaftlichen Statistiker-Gemeinde stattgefunden. So frage ich mich, warum das sehr brauchbare (recht teure) Programmpaket “EViews” in der Paläoklimatologie bisher keine Verwendung gefunden hat. Weitere Forderungen beziehen sich auf die mangelnde Transparenz bezüglich der Kriterien für die Bewilligung von öffentlichen Forschungsmitteln.

Was ist das politische Fazit des Berichts? Die populären Aussagen von Globalklimatologen und von politischen Kommissionen (IPCC) sollte man ignorieren, da sie den allgemein akzeptierten Anforderungen für wissenschaftliche Forschungen hohnsprechen. Mein Vorschlag: alle Gesetze und Verordnungen, die sich auf Expertenaussagen von Kommissionen beziehen, werden gestrichen. Politiker sollten nur das entscheiden, was sie selbst einschätzen können. Sie sollten dabei nicht auf die Leute hören, die sich mit den Klimahorrormeldungen ihre Forschungsmittel besorgen und ihre wissenschaftliche Existenzberechtigung beweisen.

Siehe auch: Hockeyschlager-Kurve entgültig widerlegt

21.9.2006

Gibt es Risiken für den Verbraucher beim Verzehr von Nahrungsprodukten aus gentechnisch veränderten Pflanzen?

» Gentechnik, Gesundheit » Autor: Tomislav — Drucken

Die aktuelle Diskussion zu mit GVO-”verunreinigtem” Reis zeigt, dass es noch viel Aufklärungsbedarf bzgl. gentechnisch veränderter Organismen gibt. Viele Deutsche wollen keine gentechnisch veränderte Produkte verzehren, weil da “Gentechnik drinn ist”. Besteht überhaupt eine Gefahr für den Menschen? Zu diesem Thema wurde ein Memorandum der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften veröffentlicht. Hier die Zusammenfassung:

Der folgende Bericht untersucht auf Grundlage vorhandener wissenschaftlicher Literatur die potenzielle Gefährdung von Verbrauchern beim Verzehr von Produkten aus gentechnisch veränderten Pflanzen (GVO) im Hinblick auf Giftigkeit, Krebserregung und Auslösung von Allergien sowie die Auswirkungen des Verzehrs von Fremd-DNA, darunter auch der DNA von Antibiotika-Resistenzgenen. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass beim Verzehr von Lebensmitteln aus in der EU zugelassenen GVO kein erhöhtes Gesundheitsrisiko gegenüber dem Verzehr von Produkten aus konventionellem Anbau besteht. Im Gegenteil, in einzelnen Fällen sind Lebensmittel aus GVO den konventionellen Lebensmitteln in Bezug auf die Gesundheit sogar vorteilhafter.

Hier weiterlesen.

Anbei ein Auszug:

Dabei gab es keinen wissenschaftlich fundierten Bericht, der eine Gefährdung voraussah, und später ebenso keinen einzigen darüber, dass Menschen durch die Nahrungsmittel zu Schaden gekommen sind. Als gesellschaftlicher Beleg für diese Aussage kann auch die Tatsache gelten, dass es bislang keine erfolgreichen gerichtlichen Verbraucherklagen gegen den Verzehr von GVO-Produkten gab.

Wer hätte das gedacht… ;-)

Referenzen:

Das vorliegende Memorandum wurde erarbeitet von der Kommission Grüne Gentechnik der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften (www.akademienunion.de) im Auftrag der GMO Initiative des InterAcademy Panel. Verantwortlich für den Inhalt sind die Kommissionsmitglieder: Prof. Hans-Walter Heldt (Leiter der Kommission, Universität Göttingen), Prof. Ivo Feußner (Universität Göttingen), Prof. Klaus-Dieter Jany (Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel, Karlsruhe), Prof. Alfred Pühler (Universität Bielefeld), Prof. Heinz Saedler (Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung, Köln), Prof. Uwe Sonnewald (Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung, Gatersleben), Prof. Wilfried Wackernagel (Universität Oldenburg).

Tierrechtler von US-Gericht zu Freiheitsstrafen verurteilt

» News » Autor: Tomislav — Drucken

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In New Jersey wurde zum ersten mal der “Animal Enterprise Protection Act” gegen sieben Tierrechtler der radikalen Tierrechtsorganisation SHAC angewendet. Das Gesetz ist zum Schutz von Unternehmen und ihrer Mitarbeiter gegen Vandalismus und Belästigungen durch Tierrechtler erlassen worden. Die Tierrechtler sind nun wegen Bedrohung und Belästigung von Mitarbeitern der Firma Huntingdon Life Sciences, einer britischen Firma mit einer Niederlassung in New Jersey, die Medikamente und Haushaltsmittel an Tieren testet, sowie wegen Aufrufen zu Straftaten über das Internet zu Freiheitsstrafen zwischen 3 und 6 Jahren verurteilt worden.

Links:

20.9.2006

PeTA tötet weiterhin Tiere

» +++PeTA Watch+++, Tierrechte » Autor: Tomislav — Drucken

Letztes Jahr wurde bereit an dieser Stelle berichtet, dass die Tierrechtsorganisation PeTA tausende Hunde und Katzen tötet. Als ob das noch nicht genug ist, wurden zwei PeTA-Mitarbeiter in North Carolina, unter anderem wegen Misshandlung von Tieren, durch die lokalen Polizeibehörden festgenommen worden. Hat sich mittlererweile irgendetwas geändert? Nicht die Spur.

Hier kann man nachlesen, wieviele Tiere PeTA im Jahre 2005 getötet hat — und zwar nur im US-Bundesstaat Virginia. In der folgenden Tabelle, die durch diese Dokumente [hier] und [hier] belegt sind (beachte man insbesondere die Spalte “O” – Euthanized), ist die Anzahl getöteter Tiere durch PeTA zusammengestellt:

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Damit hat PeTA das Kunststück fertig gebracht, ausgerechnet nach den skandalösen Ereignissen im letzten Jahr, anteilig so viele Tiere wie noch nie nach 1998 getötet zu haben (90,7%).

PeTA, was ist los? Reichen die Spenden nicht mehr, um die Kosten für Tierfutter aufzubringen?

Wohl kaum.

18.9.2006

Eindeutiger Beweis der globalen Erderwärmung

» Klimawandel » Autor: Tomislav — Drucken

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Gefunden bei Henryk M. Broder

17.9.2006

Malariabekämfung: DDT wieder im Einsatz

» DDT, News » Autor: Tomislav — Drucken

Eine ausserordentlich erfreuliche Nachricht zum Thema Malariabekämpfung brachte heute die Welt am Sonntag.

Fast 30 Jahre nach seiner weltweiten Ächtung soll das Insektenmittel DDT wieder im Kampf gegen Malaria eingesetzt werden. Ohne das Insektenmittel ist die Krankheit nicht zu beherrschen.

Mit dem geplanten Programm will die WHO die Malaria wieder in den Griff bekommen. Da DDT ein Fraß- und Kontaktgift mit Langzeitwirkung ist, werden Häuser und Ställe nur einmal pro Jahr innen und außen besprüht. Lassen Mücken sich an den Wänden nieder, sterben sie. Diese “Indoor Residual Spraying” genannte Methode senkt die Übertragungsrate um 90 Prozent und birgt bei ordnungsgemäßer Anwendung kaum Gefahren.

Wie auch Wolfgang Scheide vom Kapitalismus Magazin bin ich der Überzeugung, dass es sich hierbei um großen Sieg über die Ideologie des Ökologismus handelt, da durch die Wiedereinführung von DDT bei der Bekämpfung der Malaria übertragenden Anopheles-Mücken Millionen Menschen gerettet werden können, aber auch, weil möglicherweise die Moralität dieser Ideologie erste Risse bekommen könnte und mehr Menschen ihre Anti-Leben-Tendenz klarer erkennen werden. Das folgende Diagramm zeigt den kummulierten Verlauf von Malariaerkrankungen gegen den Einsatz von DDT inr Häusern (Indoor Residual Spraying). Niemand wird abstreiten können, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Malaria-Erkrankungen und dem nicht-Einsatz von DDT gibt.

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Kummulierter Verlauf der Malariaerkrankungen zwischen 1965-92 in Brazilien, Columbien, Equador, Peru, Venezuela.

Einen Zusammenhang wird wohl niemand abstreiten können. Trotzdem wird es sich mit den Ökologisten wie immer verhalten, nämlich so, wie Dirk Maxeiner und Michael Miersch es in ihrer Kollumne vom 07.09.2006 in welt.de treffend auf den Punkt gebracht haben:

Die Chronik ist stets die gleiche. Die ersten Kritiker werden als Leugner, Zyniker und von der Industrie bezahlte Betonköpfe geschmäht. Sobald die Fakten mit dieser Methode nicht mehr vom Tisch gewischt werden können, kommt das „Silence Treatment“: Die neuen Erkenntnisse werden schlicht ignoriert. Erst wenn sie sich absolut nicht mehr ignorieren lassen, wird auf leisen Sohlen der Rückzug angetreten. Ein ehrliches Eingeständnis der Irrtümer erfolgt so gut wie nie, schließlich soll das alarmistische Gesamtgebäude aufrecht erhalten bleiben. Motto: Prinzipiell könne natürlich „keine Entwarnung“ gegeben werden.

Links:

Freiwillige Selbstzensur

» Hintergrundinformation, Klimawandel » Autor: Tomislav — Drucken

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Dr. James Hansen. Die Welt als Spielball?

Dr. James Hansen, Klimaforscher am NASA Goddard Institute in New York, behauptete im Januar diesen Jahres, die Bush Administration würde versuchen ihn daran hindern sich zur Klimapolitik zu äussern — ihn somit also zu zensieren. Zum Hearing in Representantenhaus zur “Hockeyschlägerkurve” war Hansen auch eingeladen, glänzte aber durch Abwesenheit. Seine Begründung, veröffentlicht in Environment & Energy Daily (kostenpflichtig):

“I would get out of my sickbed to testify to Congress on global warming, if they were ready to deal responsibly with the matter,” Hansen wrote. “But obviously they are still in denial, inviting contrarians to ‘balance’ the science of global warming.”

Okay, Dr. Hansen war krank, wäre aber zum Hearing erschienen, wenn entgegengesetzte Meinungen nicht (sic!) zugelassen gewesen wären. Was Dr. Hansen damit implizit fordert, ist das, was er der Bush Administration bereits vorgeworfen hat: die Zensur unerwünschter Meinungen (nur dann wäre er ja beim Hearing erschienen). Dabei wäre ein Hearing vor dem Representantenhaus eine ideale Plattform gewesen, um seinen Standpunkt vor einer großen Audienz zu vertreten und konträren Thesen mit Argumentation entgegen zu treten.

Ist Wissenschaft nicht ein ständiges diskutieren unterschiedlicher Standpunkte und Thesen, bis eine valide Lösung gefunden wird? Dr. Hansen hat sich aber lieber einer freiwillen Selbstzensur unterworfen, anstatt sich in dem Hearing mit konträren Meinungen auseinander zu setzen. Das zeugt von einer absolutistischen Denkweise, ganz so, als ob man die absolute Wahrheit in Sachen anthropogener Klimawandel für sich gepachtet hätte und es somit für nicht nötig hält, sich mit den Häretikern auseinander zu setzen.

Gefunden bei National Center Blog

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