18.7.2009

Macht und Gewalt

» Bücher, Hintergrundinformation, Klimaschutzpolitik, Zitate » Autor: Hans G. Bronik — Drucken

Wenn man viele Bücher liest, dann erlebt man von Zeit zu Zeit einen jener Momente in denen man erstaunt und frustriert zugleich feststellt, dass sich seit Jahrzehnten nichts geändert hat.

Um in den Genuss eines solchen Erlebnisses zu gelangen, sei die Lektüre von Hannah Arendt, Macht und Gewalt (aktuell als Taschenbuch im Piper Verlag verfügbar) empfohlen.

Das Werk ist eine kritische Auseinandersetzung mit der 68′er Studentenbewegung insbesondere der damit verbundenen Gewalt (bzw. Macht). Für ein Buch, das im Jahre 1970 erschienen ist, enthält es erschreckend aktuelle Passagen (die uns zeigen, dass wir in den letzten 40 Jahren eigentlich nichts dazugelernt haben):

Unter diesen Umständen ist in der Tat das in den letzten Jahrzehnten ständig wachsende Ansehen der wissenschaftsgläubigen „brain trusters“, von denen die Regierungen sich beraten lassen, höchst beunruhigend. Gegen ihre Kaltblütigkeit, „das Undenkbare zu denken“, wäre kaum etwas einzuwenden, wenn man nur sicher sein könnte, dass sie überhaupt denken. Anstatt sich auf ein so altmodisches, von Computern nicht zu übernehmendes Geschäft wie das Denken einzulassen, rechnen sie mit Hilfe ihrer Maschinen die Konsequenzen gewisser hypothetisch angenommener Konstellationen aus, ein in Wissenschaften durchaus berechtigtes Verfahren, weil man nämlich aufgrund solcher Berechnungen die Hypothesen experimentell kontrollieren und verifizieren kann.

Im Original-Kontext bezieht sich Ahrendt mit ihrer Kritik der Untauglichkeit der Anwendung dieser Methoden im Kalten Krieg:

Dies ist in dem Kriegsspiel keineswegs der Fall; dies Rechnen kommt mit wirklichen Begebenheiten nie in Berührung. Der logische Fehler in diesen hypothetischen Konstruktionen möglicher zukünftiger Ereignisse ist immer der gleiche: Was zuerst – je nach dem intellektuellen Niveau mit oder ohne Berücksichtigung der implizit gegebenen Alternativen – als Hypothese erscheint, wird sehr schnell, oft nach wenigen Abschnitten, zur „Tatsache“, einem Datum, das dann eine ganze Serie ähnlicher Data gebiert, deren hypothetischer Charakter vergessen ist – und damit der rein spekulative Charakter des ganzen Unternehmens.

Interessanterweise skizziert Ahrendt bereits jene Art „Anmaßung von Wissen“, die Friedrich August von Hayek in seiner 1974 erschienenen Kritik des Sozialismus entlarvte. Weiter liest man im Text:

Natürlich ist das nicht Wissenschaft, sondern Pseudo-Wissenschaft, die darin besteht, „die oberflächlichen Merkmale der Wissenschaften, die an ihrer Stelle durchaus sinnvoll sind, nachzuahmen“.

Der Nobelpreisträger und Physiker Richard Feynman hat für diesen Kontext in einer Rede im Jahr 1974 den Begriff Cargo Cult Science geprägt. Ahrendt schreibt weiter:

Und der evidenteste und „tiefste Einwand gegen diese Sorte strategischer Theorien ist nicht ihr begrenzter Nutzen, sondern ihre Gefährlichkeit; denn sie führen dahin zu meinen, man verstehe Ereignisse und könne ihren Ablauf kontrollieren, die man weder versteht noch kontrolliert“, wie Richard N. Goodwin in einer Buchbesprechung [The New Yorker, 17. Februar 1968] kürzlich ausführte, die das seltene Verdienst hat, die „unbewusste Komik“ aufzudecken, die für so viele dieser prätentiösen, in wissenschaftlichen Jargon gekleideten Theorien charakteristisch ist“

Angesichts der großen Unsicherheiten hinsichtlich des wissenschaftlichen Verständnisses der Vorgänge in unserer Atmosphäre (insbesondere in Bezug auf die Prozesse rund um Wolken), stößt die folgende Passage die Prognosen der Klimawissenschaftler vom Sockel:

Ereignisse sind dadurch gekennzeichnet, dass sie automatische Prozesse oder zur Gewohnheit gewordene Verfahrensweisen unterbrechen; nur eine Welt, in der sich nichts ereignet, entspräche der Grundprämisse der Futurologen. Zukunftsprognosen projizieren gegenwärtige Prozesse und Verfahrensweisen; sie sagen voraus, was aller Wahrscheinlichkeit nach eintreten wird, wenn Menschen nicht handelnd eingreifen und wenn nichts Unerwartetes geschieht. Jede Handlung und jeder Zwischenfall zerstört mit einem Schlag alle Voraussetzungen , in deren Rahmen die Prognose erfolgt und ihre Indizien zusammenstellt. (Eine gelegentliche Bemerkung Proudhons, „die Fruchtbarkeit des Unerwarteten übersteigt bei weitem die Weisheit des Staatsmanns“, könnte man mit noch größerem Recht auf die Berechnungen der Experten Anwenden).

Eine Kritik, die auch zwei der renommiertesten Prognoseforscher der Welt, K.C. Green und J.S. Armstrong in ihrer Arbeit Global Warming: Forecasts by Scientists versus Scientific Forecasts vorbringen, „dass die Prognosen des IPCC nichts anderes sind, als Nebelgranaten rund um die persönliche Meinung der Autoren“.

Und es wird noch besser:

Solche unerwarteten, unvorhergesehenen und unvorhersagbaren Zwischenfälle als blose Zufälle oder die „letzten Zuckungen der Vergangenheit“ abzutun, bzw. sie in Engels’ „Rumpelkammer“ oder in Trotzkis berühmtem „Abfalleimer der Geschichte“ unterzubringen, ist der älteste Trick der zu Propheten gewordenen Historiker; zweifellos helfen solche Kunststücke dabei, in sich widerspruchslose Theorien aufzustellen, doch um den Preis, sie weiter und weiter von der Wirklichkeit zu entfernen. Als Projektionen tatsächlich beobachtbarer gegenwärtiger Prozesse haben sie immer eine gewisse Wahrscheinlichkeit für sich; gefährlich werden sie erst, wenn sie als in sich schlüssige Theorien auftreten, mit deren Hilfe man angeblich wissen kann, was „wirklich“ war, ist und sein wird. Dann tritt jene hypnotische Wirkung ein, derzufolge der von den Theoretikern ohnehin so verachtete gesunde Menschenverstand auch ganz untheoretisch veranlagte Menschen verläßt und mit ihm der Gemeinsinn oder common sense, dem wir es verdanken, daß wir Wirklichkeit und Tatsächlichkeit wahrnehmen, verstehen und uns handelnd in ihnen orientieren können.

Allein schon oben zitierte Absätze der ersten Seiten machen dieses Buch lesenswert. Das Thema „Macht und Gewalt“ ist angesichts der Legitimitätsansprüche in puncto Gewalt (zum Wohle der Menschheit) durch selbst ernannte Umweltschützer „brandaktuell“.

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14.7.2009

Hintergründe und Perspektiven des Öko-Totalitarismus (II)

» Hintergrundinformation, Ökologismus » Autor: Hans G. Bronik — Drucken

Mit Teil II der Ausführungen über die Hintergründe und Perspektiven des Öko-Totalitarismus, oder Die Christen machen Frieden mit der neuen Religion ist eine gewohnt brillante Analyse von Edgar Gärtner auf ef-online erschienen:

Konservative Rückholaktionen oder progressive Klima-Allianz

Bei Moskaus strategischer Umorientierung spielte, wie auch die bereits im ersten Teil erwähnten Sagladin und Frolow andeuten, Papst Johannes Paul II. (Karol Wojtyla) eine besondere, bis heute kaum aufgeklärte Rolle. Das gilt bekanntlich schon für die besonderen Umstände, unter denen Wojtyla ins Amt gelangte. Sein Vorgänger Johannes Paul I. (Albino Luciani) war nach einer kaum mehr als einen Monat währenden Amtszeit auf ungeklärte Weise aus dem Leben geschieden. Die Spekulationen über die Kreise, die Gründe sahen, ihn aus dem Weg zu räumen, beziehen sich hauptsächlich auf das erstmals 1984 unter dem Titel „In Gods Name“ erschienene Buch des britischen Journalisten David A. Yallop. Dieser wies zu Recht darauf hin, dass der Vatikan aufgrund des 1929 mit Mussolini geschlossenen Lateran-Vertrages und des 1933 mit Hitler eingegangenen Konkordats (das die staatliche Erhebung einer nicht unbedeutenden Kirchensteuer einschloss) zu einer international verflochtenen Finanzmacht geworden war. Der Vatikanstaat wurde bald zu einer der wichtigsten Steueroasen und Geldwaschanlagen, da Mussolini ihn von der Gewinnsteuer befreit hatte. In dem beim Skandal um den Banco Ambrosiani und die Loge P2 aufgedeckten Drogen- und Waffenhandel-Geldwäsche-Netzwerk spielten Freimaurer die Schlüsselrollen. Oberster Drahtzieher war Mafia-Pate und Freimaurer-Großmeister Licio Gelli, der Chef der geheimen Loge P2. Beim Amtsantritt Lucianis gehörten nach Angabe Yallops nicht weniger als 121 Mitglieder der römischen Kurie verschiedenen Freimaurer-Logen an. Luciani hatte sich vorgenommen, diesen Augiasstall auszumisten. Deshalb, vermutet Yallop, musste er sterben. An weiteren Spekulationen über die Hintergründe von Lucianis vorzeitigem Ableben möchte ich mich hier aus naheliegenden Gründen nicht beteiligen.[...]

Mehr dazu gibts hier

7.7.2009

„Klimaskeptiker vs. Klimaforschung“ – Ist dem wirklich so ?

» Gastkommentar » Autor: ghw — Drucken

Gastbeitrag von Krishna Gans

„Die Klimaskeptikerszene unterstellt der gesamten internationalen Klimawissenschaft, bewusst und wider besseren Wissens über den AGW zu lügen“

Das ist immer wieder einer der natürlich völlig falschen Kernsätze seitens einiger AGWisten, u.A. und insbesondere hier im Forum “Readers Edition”.

Zuerst, was ist ein AGWist ?

Das ist ein Anhänger der quasi-religiösen Glaubensgemeinschaft der anthropogenen globalen Erwärmung – “anthropogenic global warming”. wobei ich jetzt hier nicht von Wissenschaftlern rede, wohlgemerkt ! Die einen sind absolute Fans der EE, der s.g. “Erneuerbaren Energien”, andere sind einfach bloß “grün”, dritte sind beides, auch Gaja Anhänger soll es unter ihnen geben – und alle wollen sie nur “unser aller Bestes”.

Ein “Klimaskeptiker” ist primär jemand, der das A des GW bestreitet, ferner jemand, der den blinden Aktionismus gegen das s.g. AGW in Form von unbedingter, schnellstmöglicher Reduzierung unseres CO2 Austoßes verurteilt, die zu den skurillsten Folgen eskalieren können ( Biosprit z.B.), oder überhaupt der Meinung ist, das CO2 in der einen oder anderen Form an einer Erwärmung beteiligt war.

Kein Mensch bestreitet, daß es über einen gewissen Zeitraum im s.g. globalen Durchschnitt wärmer wurde, es wird aber seitens der AGWisten bestritten, daß es mit der Erwärmung anscheinend vorbei ist, keine Erwärmung mehr seit 1998, Abkühlung seit ca. 2002. Berufen wird sich auf statistische Tricks, der Zeitraum sei noch zu kurz um auf längerfristige Entwicklungen zu schließen. Und natürliche Quellen für eine Erwärmung sind undiskutabel bzw. gibt es nicht, das CO2 ist der Übeltäter, und da speziell der von uns Menschen in die Luft geblasene Anteil. ( auf die Temperaturkurven verzichte ich hier bewußt, denn die Diskussionnen dazu führen nicht zur Klärung des Sachverhalts ).

Was allerdings an den Fakten wenig ändert.

Das IPCC, das offizielle Organ der UNO in Sachen “Klima”, sichtet Fachliteratur der offiziellen Forschung zum Thema des menschlichen Einfluss’ auf das Klima ( Its role is to assess on a comprehensive, objective, open and transparent basis the latest scientific, technical and socio-economic literature produced worldwide relevant to the understanding of the risk of human-induced climate change, its observed and projected impacts and options for adaptation and mitigation. Die Aufgabe des IPCC besteht also “nur” darin, unseren, anthropogenen Einfluß auf das Klima zu untersuchen, nicht mehr und nicht weniger. Außerdem ist festzuhalten, das IPCC ist eine politische Organisation, keine wissenschaftlich / forschende !

In dem die o.g. “Klimaskeptikerszene” mit dieser Aufgabenstellung und den zwangsläufig daraus resultierenden Ergebnissen nicht einverstanden sein kann und “sich rührt” führt dann zu den o.g. Sprüchen der AGWisten.

Jede Menge Forscher machen Ihren Job, machen ihn mit Sicherheit sogar sehr gut. Nur wird eben nicht jede Arbeit beim IPCC zur Auswertung herangezogen, insbesondere wenn sie sich mit den natürlichen Ursachen des Klimas und seines Wandels beschäftigt oder im Zusammenhang damit steht oder stehen könnte.
Wie das IPCC zusammengesetzt ist und wie dort zum Teil gearbeitet wird, darüber hat John McLean, Mitglied der New Zealand Climate Coalition sich ausführlich geäußert.

Interessant an dem Eingangs genannten Zitat ist ja außerdem „die Klimaskeptikerszene“. Was ist das überhaupt, wer gehört dazu ?

Es gibt etliche Wissenschaftler, die der These des AGW widersprechen, ohne das GW total auszuschließen. Auch ist die s.g. Skeptikerszene fern davon, eine einzige Meinung zu haben, sich einem Meinungsdiktat zu beugen, gleichgeschaltet zu sein. Nein, selbst untereinander streiten sie sich, sind sich über die stärken der einzelnen natürlichen Einflüsse, sei es die Sonne in der einen oder anderen Weise, bestimmt das Meer das Klimageschehen, die Physiker unter ihnen streiten sich über Thermodynamik, Strahlungsbilanzen und deren mathematische Auslegung etc. Eine befruchtende Diskussion, wenn man es genau betrachtet, aber einig in einem sind sie fast alle: CO2 hat damit nicht im geringsten zu tun bzw. ist der eventuell mögliche Einfluß dermaßen klein, daß man ihn vernachlässigen kann.

Weiterhin diskutabel an o.g. Zitat ist natürlich der Begriff „AGW“ als Postulat der ganzen Diskussion. Die AGWIsten-Gemeinde ist natürlich hier einhellig der Meinung, daß es so ist. Überzeugend belegen kann sie es natürlich nicht, wie auch ?

CO2 steigt an, kontinuierlich, die Temperaturkurven nehmen das nicht zur Kenntnis. Es werden immer mehr Arbeiten veröffentlicht, die am nur vom Menschen verursachten CO2 Anstieg zweifeln, die natürliche Ursachen finden, die zu einem CO2 Anstieg führen. Hier setzen dann natürlich die Mechanismen der AGWisten ein, die die Autoren der Skeptikerszene zurechnen, weshalb die entsprechende Arbeit ja nur falsch sein kann. Bei den AGWisten entblödet man sich auch nicht zu reklamieren, daß im Internet sich äußernde Wissenschaftler doch tatsächlich auf Skeptikerseiten zu finden seien. Man stelle sich das vor ! Und was besonders verwerflich ist, es gibt darunter Rentner und Pensionäre.

Zurück zum CO2, Fakt ist, daß in der Erdgeschichte dem CO2 Anstieg immer die Erwärmung vorausging, eine Tatsache, die Al Gore in seinem Märchenfilm „eine unbequeme Wahrheit“ gerade umgekehrt darzustellen versucht hat.

Studien, die den Abbau des Ozons in der Stratosphäre vernachlässigen, überschätzen die globale Speicherung von Kohlendioxid in den Ozeanen”, schreiben Julien Le Sommer und seine Kollegen von mehreren Instituten des Nationalen Forschungszentrums in Paris (CNRS). War das Zusammenspiel zwischen Erderwärmung und Ozonloch bisher rätselhaft, mehren sich die Anzeichen, dass sich beide Phänomene über komplexe Mechanismen stark gegenseitig beeinflussen und in den vergangenen 22 Jahren die Speicherkapazität für das Treibhausgas Kohlendioxid in den Ozeanen um etwa zehn Prozent verringerten.

Das, was da weniger gespeichert werden kann und in der Atmosphäre unterwegs ist haben wir auch weniger ausgestoßen
Wenn wir gerade beim Thema Ozon bzw. Ozonloch sind, haben auch hier neuere Studien ergeben, daß nichts (mehr) so ist wie es war. Zwar sind die FCKW noch immer an der Entstehung des Ozonlochs beteiligt, sagt man, aber nur, wenn gleichzeitig Globalstrahlung vorhanden ist. Ozonloch: Viele offene Fragen Dummerweise hat ein intaktes Ozonloch aber wieder negative Folgen auf unser Klima, indem die Antarktis aufgeheizt wird.

Darüber hinaus scheinen CO2 und das Erdmagnetfeld miteinander gekoppelt zu sein, d.h. ein sich schwächendes Magnetfeld, wie es seit ca. 150 Jahren beobachtet wird, reduziert die Aufnahmefähigkeit des Wassers für CO2, eine weitere Senke für CO2, die entfällt. Das Erdmagnetfeld beeinflusst Klima ,eine ausreichende Berüksichtigung in den berüchtigten Klimamodellen ist derzeit nicht gegeben.

Trotz all diese Unsicherheiten in der wissenschaftlichen Deutung diverser natürlicher Phänomene beharren die AGWisten natürlich auf ihrer Meinung, sind betriebsblind und schlagen gewissermaßen „um sich“, der eine oder andere zumindest.

Indem die, wie ich sie nenne, AGWisten ihre primäre Aufgabe darin sehen, nicht sachlich fachlich aufzuklären, sondern diejenigen, die insbesondere das A des GW kritisch hinterfragen zu diffamieren, zu diskreditieren und in jeder Beziehung unglaubwürdig zu machen sind sie, und da gehen sie mit den “offiziellen” konform, überwiegend dafür, Energie “CO2-Neutral” zu erzeugen, wobei sie mehr oder weniger billigend in Kauf nehmen, daß für die “grüne, ökologische” Energieerzeugung en masse Wälder abgeholzt werden a) zur Erzeugung von Brennholz / Pellets, b) zur Flächenerzeugung zum Anbau von Energiepflanzen. In den USA wird Mais statt seiner normalen Verwendung zugeführt zu werden zu Bio-Sprit verarbeitet. Billigend in Kauf genommen wird wird auch die Zerstörung / Einengung von (Natur-)Schutzgebieten, was durchaus auch zu Äger mit regionalem Naturschutzorganisationen führen kann, um WKA errichten zu können, ein unreflektiertes erzwungenes Verbreiten von Quecksilber-haltigen Energiesparlampen etc. Es hat zu diesen Themen bereits mehrere ausgezeichnete Artikel gegeben, weshalb ich hier nicht noch einmal im Detail darauf eingehen möchten.

Allerdings fällt auf, das einige AGWisten vorgeben, in Energie-Fragen auch wissenschaftliche Kompetenz zu haben. In Sachen Klimawissenschaft und Meteorologie, dem eigentlichen Kernthema der Diskussion, verweigern sie total jegliche Stellungnahme und winden sich herum, ab und zu blitzt so etwas wie physikalisches Verständnis durch. Demagogisch geschult sind sie fast alle, “Urlaubsvertretungen” werden wie es scheint durchorganisiert, eine gewisse Systematik ist im Auftreten nicht zu verkennen. Wird ein Thema zu “brisant”, wird “abseits” in den Krümeln gesucht und abgelenkt, und wenn es ein Tippfehler ist – ein Schelm, der sich schlechtes dabei denkt.

Fest steht definitiv, daß es Sinn macht, Energie zu sparen, allein schon für’s eigene Portemonnaie, mit den natürlichen Ressourcen sinnvoll und sparsam umzugehen. Etwas, was die AGWisten den AGW Kritikern von vorn herein abzusprechen versuchen, aus den bereits genannten Gründen.

Wenn man denn unbedingt auf “Verschwörung” abheben will, dann sollte man sich die Sprüche einiger Protagonisten des AGW der USA auf der Zunge zergehen lassen, dann stellt sich meiner Meinung nach die Frage nach einer Verschwörung allerdings komplett neu:

Maurice Strong – the world’s leading environmentalist
Frankly, we may get to the point where the only way of saving the world will be for industrial civilization to collapse.” – Maurice Strong quoted in the September 1, 1997 edition of National Review magazine.

Richard Benedict – US Conservation Foundation
A global climate treaty must be implemented even if there is no scientific evidence to back the green house effect.”

Timothy Wirth – President of the United Nations Foundation and the Better World Fund
We’ve got to ride the global warming issue. Even if the theory of global warming is wrong, we will be doing the right thing, in terms of economic policy and environmental policy. ”
– Timothy Wirth quoted in Science Under Siege by Michael Fumento, 1993

Dem muß man nichts mehr hinzu fügen, oder ?

3.7.2009

Auf in die Steinzeit: Der drohende Kohlen(dioxid)-Krieg

» Klimaschutzpolitik, News, Ökologismus » Autor: Hans G. Bronik — Drucken

Was der Atomkrieg mangels Globalizität nicht geschafft hat, könne den Ökologisten mit dem von ihnen heraufbeschworenen Kohlen(dioxid)-Krieg gelingen: die Menschheit wieder zurück in die Steinzeit zu versetzen.

Eine Einführung in das Thema schreibt Edgar Gärtner auf ef-online:

Hintergründe und Perspektiven des Öko-Totalitarismus (Teil I): Der Kohlenstoff-Krieg