25.7.2008

Ist das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) korrumpiert ?

» IPCC-Report, Interna, Klimawandel, News, Personen » Autor: Argus — Drucken

Passend zum vorangegangenen Post über das Ende des herbeigelogenen Wissenschaftskonsenses veröffentlicht der langjährige, überaus fleißige Dr. Vincent Gray* (IPCC Expert Reviewer seit 1990) seine Erfahrung mit dem verlogenen Gremium- genannt “Weltklimarat” IPCC. Soeben auf der Seite von EIKE erschienen.
Hier der volle Wortlaut des dort erschienenen Textes:

Der international hoch geachtete Klimaforscher Dr.Vincent Gray aus Neuseeland – als IPCC Gutachter Insider dieses Gremiums und schon seit 1990 dabei- ist sich dessen sicher. Er erhebt schwerste Vorwürde (“… the IPCC is fundamentally corrupt. The only “reform” I could envisage, would be its abolition.”) gegen das IPCC und fordert dessen sofortige Auflösung. Er belegt diese Vorwürfe umfassend in seiner gerade erschienenen Kritik “THE INTERGOVERNMENTAL PANEL ON CLIMATE CHANGE: SPINNING THE CLIMATE(1)” zu deutsch etwa: “DAS IPCC DREHT SICH DAS KLIMA ZURECHT!” Darin beschreibt er detailliert seine langen Erfahrungen, wie die führenden Leute innerhalb des redaktionellen Kreises des IPCC mit der Wahrheit, der wissenschaftlichen Erkenntnis, erforderlichen Korrekturen, nicht genehmen Ergebnissen und unerwünschten Gutachtern umgehen. Seine bittere und niederschmetternde Zusammenfassung liest sich so:

“Ich war vom ersten Anfang an einer der „Expertengutachter“ des IPCC und habe eine recht große Anzahl von Kommentaren zu den Entwürfen beigesteuert. Kürzlich wurde mitgeteilt, dass ich 1.878 Kommentare zum letzten Entwurf des gegenwärtigen 4. IPCC-Berichts eingereicht hätte. Über den gesamten Zeitraum habe ich intensiv die Daten und Verfahren derjenigen untersucht, die an den IPCC Studien in ihrer ganzen Bandbreite mitgewirkt haben. Ich habe eine große Bibliothek an Nachdrucken, Büchern und Kommentaren. Viele meiner Kommentare liegen in gedruckten Aufsätzen, in einem Buch, und in gelegentlichen Rundschreiben öffentlich vor. Ihre Zahl beläuft sich zur Zeit auf insgesamt 157.
Ich begann die Arbeit im Vertrauen auf die wissenschaftliche Ethik, nämlich dass Wissenschaftler Fragen ehrlich beantworten und ihre wissenschaftlichen Argumente ausschließlich auf Tatsachen, Logik und gültige wissenschaftlichen und mathematische Prinzipien gründen. Gleich von Anfang an bereiteten mir die Verfahren des IPCC Schwierigkeit. Eindringliche Fragen blieben oft ohne jede Antwort. Kommentare zu den IPCC-Entwürfen wurden ohne Erklärung zurückgewiesen, und Versuche, den Fragen nachzugehen, wurden uneingeschränkt abgewürgt.
Im Lauf der Jahre habe ich mehr über die Daten und Verfahren des IPCC gelernt, ich bin zunehmend auf Widerstand gestoßen, wenn ich Erklärungen anbieten wollte, bis ich schließlich zu dem Schluss gezwungen war, dass die Datenerfassung und wissenschaftlichen Methoden, die der IPCC in beträchtlichen Teilen seiner Arbeit anwandte, unzuverlässig sind. Der Widerstand gegen alle Bemühungen, diese Probleme zu untersuchen und zu diskutieren oder zu korrigieren, hat mich davon überzeugt, dass normale, wissenschaftliche Verfahren nicht nur vom IPCC abgewiesen werden, sondern auch davon, dass diese Praktiken endemisch und vom ersten Anfang an Teil dieser Organisation waren. Ich gehe daher davon aus, dass der IPCC von Grund auf korrumpiert ist. Die einzige „Reform”, die ich mir vorstellen könnte, wäre seine Abschaffung.”

Das “International Panel for Climate Change”, das in der deutschen Presse oft zum “Weltklimarat” hochstilisiert wurde, besteht nur aus einer relativ kleinen Gruppe von Klima-Experten, Verwaltungsbeamten und Politikern, und wurde 1988 von interessierten Kreisen speziell dazu gegründet, einen “menschengemachten Klimawandel” nachzuweisen. Es war also nie die Aufgabe des IPCC, die Klimaentwicklung neutral oder sachlich zu untersuchen, sondern nur die anthropogenen Einflüsse zu propagieren (2).

Dieser angebliche “menschliche Einfluss” auf das Klima basiert auf der Hypothese, dass die CO2-Emissionen einen globalen Temperaturanstieg verursachen würden. Einen solchen Anstieg gab es jedoch nur von 1975 bis 2000. Dies wird heute von seriösen Fachleuten als natürliche Klimaschwankung betrachtet, genauso wie die gegenwärtige globale Temperaturabnahme.

Die Theorie vom “Klimakiller” CO2 konnte trotz großem Forschungs- und noch größerem Publicity-Aufwand bis heute nicht experimentell nachgewiesen werden. Im Gegenteil, die Tatsache, dass trotz ständig steigender CO2-Emissionen die globalen Temperaturen seit zehn Jahren nicht weiter steigen, sondern erst konstant klar unter dem Niveau von 1998 blieben und seit mehr als drei Jahren deutlich abnehmen, beweist, dass die Wirkung von CO2 auf das Klima minimal ist.

Da sich viele Politiker und Journalisten im “Kampf gegen den Klimawandel” stark engagiert haben, fällt es ihnen jetzt außerordentlich schwer, einen Irrtum einzugestehen. Stattdessen versucht man, das Märchen vom “menschengemachten Klimawandel”, das in Deutschland zur Staatsreligion erhoben wurde, mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten, um vor den Bürgern weitere Abgaben und Steuern zu rechtfertigen.
Dr. Gray hält nach vielen fruchtlosen Versuchen das IPCC für nicht reformierbar, überdies völlig von fremden Geldern total abhängig und fordert daher seine sofortige Auflösung.
Michael Limburg unter Mitwirkung von Dr. D. Kölle. Die Worddatei im Anhang enthält den vollständigen Text von Dr. V. Gray in deutscher Übersetzung. Die Übersetzung besorgte freundlicherweise Dr. H. Böttiger (Autor des Buches “Klimawandel: Gewissheit oder politische Machenschaft?”

1 hier das Original in Englisch: IPCC spinning the climate
2 Die der Arbeit des IPCC zugrunde liegende Rahmen-Konvention zum Klimawandel (FCCC) definierte “Klimawandel” in Artikel 1 wie folgt „als Klimawandel, der direkt oder indirekt auf menschliche Aktivität zurück geht, welche die Zusammensetzung der globalen Atmosphäre verändert, und der zusätzlich zur natürlichen Klimaveränderlichkeit über einen vergleichbaren Zeiträumen beobachtet wird.” Diese Feststellung ist für alle Regierungen, welche die Konvention unterschrieben haben, gesetzlich bindend. Sie versteigt sich damit zu der Behauptung, dass der gesamte „Klimawandel“ durch menschliche Emissionen von Treibhausgasen verursacht wird, auch wenn er sich nur „direkt oder indirekt” darauf zurückführen lässt, und die natürlichen Klimaveränderungen nur als „Schwankungen“ in Erscheinung treten. Sie bietet damit eine Lizenz für die groß angelegte Verzerrung der Klimawissenschaft an, die in vielen Veröffentlichungen des IPCC ihren Niederschlag findet.
gray-ipcc.doc

*Nachtrag zu Dr. Vinvent Gray
Dr. Vincent Gray ist ein in Neuseeland ansässiger Klimawissenschaftler und offizieller IPCC-Reviewer.
Dr. Gray hat 125 “Greenhouse Bulletins” und 103 “New Zealand Climate Truth Newsletters” herausgegeben
Dr. Gray hat an der Cambridge University, England studiert und in Physikalischer Chemie promoviert und hatte eine lange Karriere als Wissenschaftler in Großbritannien, Frankreich, Kanada, Neuseeland und China.
Dr. Gray hat über 100 wissenschaftliche Veröffentlichungen über Energie und Grund-stoffe und ein Dutzend in Klimawissenschaft geschrieben.
Vincent R. Gray, M.A., Ph.D., F.N.Z.I.C. 75 Silverstream Road, Crofton Downs Welling-ton 6035, Neuseeland Telefon (FAX) x64 (04) 973539 . E-Mail vinmary.gray@paradise.net.nz

57 Antworten zu “Ist das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) korrumpiert ?”

  1. perlita Says:

    entschuldigt bitte, wenn ich hier so reinplatze, aber ich lese schon seit einer ganzen weile im stillen mit.

    da ich keine solche detail- und sachkenntisse habe, wie andere teilnehmer hier, möchte ich nur ganz kurz etwas anmerken.

    diese aussage erinnert mich sehr an die kritik, die michael siegel in bezug auf die tabakkontrolle äußert, und er seine rolle darin zum teil bedauert.

    ich weiß, es sind äpfel und birnen, die ich hier vergleiche, aber so ganz tief in meinem innern werde ich das gruselige gefühl nicht los, daß hinter all diesen weltumspannenden beglückungsaktivitäten immer die gleiche handvoll leute steht.

  2. Stephan Says:

    Das würde ja zu der Iron-Mountain-Verschwörungstheorie wie die Faust aufs Auge passen.

  3. Wetterfrosch Says:

    Hallo kleine Perle, sprich ruhig Klartext.
    ;-)

  4. krishnag Says:

    Ich muß gestehen, daß mich das nicht im geringsten überrascht.
    Im Gegenteil, etwas anderes hätte mich sehr gewundert.

  5. krishnag Says:

    @Wetterfrosch
    Ich hab mal wieder eine Blick auf spaceweather.com geworfen, nackt wie ein Poppes die Sonne, da tut sich nichts, die Artik-Vereisung gibt auch keinen Anlaß zur Klage ;.) http://nsidc.org/data/seaice_index/images/daily_images/N_timeseries.png
    Ich bin auf die Juli Daten gespannt :.]

  6. Wetterfrosch Says:

    #2 Stephan

    Verschwörung? Neee. Hier geht´s nur um eines: $$$

    Wenn die Marktwirtschaft an ihre Grenzen tritt, muss ein neues Vermarktungskonzept her. Die per Dekret durchgesetzten Klimaschutzmaßnahmen (insbesondere der Handel mit Luft) sind eine Lizenz zum Geld drucken.

    Wissenschaft? Lächerlich. Sicher gibt es noch ehrliche, korrekte Arbeiten diverser Klimaforscher. Und dass viele, viele Quadratkilometer weniger Regenwald (geopfert für den Profit mit Biosprit) Einfluss auf das Klima haben, ist genau so klar wie diverse andere Einflüsse.
    Aber die propagierte (nicht prognostizierte) Katastrophe geht da wohl ein wenig über das Ziel hinaus.
    MfG

  7. Wetterfrosch Says:

    #5 krishnag
    Das sind aber 2 verschiedene Dinge. Das Minimum scheint unmittelbar bevor zu stehen. Was mich brennend interessiert, sind die Spectrogramme der nächsten “richtigen” Flecken. Sehr wahrscheinlich ist, dass wir noch 3-10 Monate darauf warten dürfen.
    Indes zeigt sich der Einfluss des Minimum bisher eher gering.

    Die Vereisung, hmm, scheint so, dass ich recht hatte. Der PDO- Wechsel hat die Schmelze im Norden vorangetrieben, jetzt folgt die Schmelze wieder dem langjährigen Mittel ±Rauschen. Die parallel aufgetretene südliche Rekordvereisung passt auch dazu.
    Der Atlantik zeigt in letzter Zeit auch eine Temperaturabnahme…
    Die derzeitige NH-Zirkulation könnte allerdings die Schmelze wieder verstärken.

    mfG

  8. Kohleverfluessigungs-Investor Says:

    Wäre ich ein Staatschef in den Schqwellenländern, dann würde ich meine Leute zum IPCC mit einer einzigen Botschaft schicken:”Sorgt dafür, dass CO2 richtig teuer wird. Schreibt das in die Zusammenfassung für Politiker rein und lasst eure Argumente glaubwürdig aussehen!”
    Warum?
    Ganz einfach:
    Wenn man die Industrieländer zu Klimaschutzabkommen überredet, welche besonders die Schwerindustrie belasten, dann schafft man in seinem Land neue Arbeitsplätze und scheffelt eine Menge Knete.
    Wenn Krupp sich lieber für besipielsweise Brasilien als für Deutschland beim Aufbau eines neuen Standortes aufgrund “rechtlicher Faktoren” entscheidet, dann ist das sehr gut für die Schwellenländer.
    Ein beschleunigtes Outsourcing eben.
    Ich denke die Oberschicht der Schwellenländer lacht sich über uns dummen Europäer kaputt und die Staatschefs freuen sich darüber, dass es so leicht ist, unsere Politiker zu verarschen.

  9. Energie-Ossi Says:

    #8 Kohleverfluessigungs-Investor

    Ich denke die Oberschicht der Schwellenländer lacht sich über uns dummen Europäer kaputt und die Staatschefs freuen sich darüber, dass es so leicht ist, unsere Politiker zu verarschen.

    Toll gesagt Alder, jenau so läuft det ab und unsere Öko´s in Ihrem Wahn kriegen absolut nix mit.
    Wenn strickende und häkelnde Typen ohne Wissen in den Grundrechenarten sich mit Wirtschaft beschäftigen, dann kommt so´ne Katastrophe eben bei raus.
    Der Strom kommt aus der Steckdose, das Wasser aus dem Hahn und die Sozialleistungen zahlt der Staat, wo das alles aber herkommt, verschließt sich den minderbemittelten Typen völlig.
    Den reicht es ja, “Ethisch” zu leben und uns Normalbürgern jeden Spass zu verbieten.
    Langsam reicht es, sammelt det grüne Volk ein und setzt die auf ´ne Insel ab, da können ´se dann im Einklang mit der Natur leben oder an der Natur verrecken.
    ISMIRSCHLECHT

  10. Skandalos Says:

    Ganz neu ist das aber nicht.

    Der gleiche Text war schon vor fast einem Jahr hier zu lesen:

  11. Skandalos Says:

    Ok hier:

  12. Skandalos Says:

    Ja verdammich. Wieso kann ich keine LInks setzen?

    http://www.financialpost.com/story.html?id=55387187-4d06-446f-9f4f-c2397d155a32&p=1

  13. canberra Says:

    kommt eine unabhängige untersuchung von j. hansen’s temperaturdaten ?

    http://www.telegraph.co.uk/opinion/main.jhtml?xml=/opinion/2008/07/27/do2708.xml

  14. krishnag Says:

    Mal wieder ene kritische Seite in Sachen EEG
    http://wilfriedheck.tripod.com/

  15. krishnag Says:

    @Canberra
    der Author ist OK, siehe auch hier:

    Watch the web for climate change truths
    By Christopher Booker

    http://www.telegraph.co.uk/opinion/main.jhtml?view=DETAILS&grid=A1YourView&xml=/opinion/2008/05/04/do0405.xml

  16. Stefan P Says:

    …auch interessant, die Anmerkung zu albernen Windrädchen die die Landschaft verschandeln. Aus canberras Link:

    …Even if we could build the 7,000 additional wind turbines Gordon Brown dreams of, their combined output would not be much more than that of the single coal-fired power station at Drax…

    Da Brown und sein Verein bei jeder Wahl mächtig abgewatscht werden, besteht ja noch Hoffnung, daß in GB nicht deutsche Zustände eintreten auf dem Gebiet der Stromversorgung.

  17. Werner Says:

    Zum Thema “Erneuerbare” auch auf der Website von Wilfried Heck. Titel

    “Erneuerbare sind keine Lösung sondern vergrößern die Abhängigkeit”

    . Sehr lesenswert und klasse Argumente.Insbesondere der Anstieg des teueren Importgasverbrauches dank Windkraft und Sonne.

  18. Rainhelt Says:

    @Kohleverfluessigungs-Investor

    Wenn man die Industrieländer zu Klimaschutzabkommen überredet, welche besonders die Schwerindustrie belasten, dann schafft man in seinem Land neue Arbeitsplätze und scheffelt eine Menge Knete.
    Wenn Krupp sich lieber für besipielsweise Brasilien als für Deutschland beim Aufbau eines neuen Standortes aufgrund “rechtlicher Faktoren” entscheidet, dann ist das sehr gut für die Schwellenländer.

    Naja, deutsche Anlagen werden immerhin auch im Ausland vom deutschen TÜV abgenommen (Tüv Süd in China sucht daher inzwischen massenhaft Leute).

    Gruß
    Rainhelt

  19. perlita Says:

    was mich an der ganzen klimaerwärmungskatastrophen-diskussion ist, daß ein aspekt gar nicht thematisiert wird.

    könnte der klimawandel auch vorteile bringen, und wenn ja welche?

    ich mit meinem klimattechnisch eher simplen gemüt stelle mir da so dinge vor wie, breite palette von landwirtschaftlichen produkten die z.b. in heimischen gefilden angebaut werden können.

    inwieweit müssten z.b. gebäude in zukunft anders gebaut werden, damit sie veränderten klimatischen verhältnissen genügen.

    niedrigere heiz- und energie-kosten könnten ein thema sein, dürfte aber vermutlich wegfallen, da dann die gewinnvorgaben der analysten nicht erfüllt werden könnten, und für jedes nicht genutzte quentchen energie dann vielleicht eine art “analysten-cent” oder “shareholder-value-cent” eingeführt wird, damit die kasse stimmt.

    ich persönlich halte es für sinnvoller, nervenschonender und preiswerter strategien zu erarbeiten, wie man mit dem klimawandel leben kann. vielleicht lebt man ja mit etwas wärmeren temperaturen ja besser, wer weiß?

    aber wahrscheinlich wäre das eine logische und daher umgehend zu verteufelnde herangehensweise.

  20. ghw Says:

    Nun, wenn man sich den Sumpf der UNO mal näher ansieht, kann einem nur schlecht werden.

    Ich hatte ja früher mal eine ganz gute Meinung von der UNO, das hat sich inzwischen aber gänzlich ins Gegenteil verkehrt.

    Inzwischen ist es hinlänglich erwiesen, dass die WHO jahrelang die Statistiken zur AIDS Problematik (die hier niemand in Abrede stellen will) massiv übertrieben hatte, warum sollte es beim Weltklimarat plötzlich anders sein?

  21. Stefan P Says:

    #19 @ perlita

    …vielleicht lebt man ja mit etwas wärmeren temperaturen ja besser, wer weiß?…

    …auf gar keinen Fall. Guck Dir doch die armen Menschen in all den warmen Ländern an, Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, Australien, Karibik, Mittel- und Südamerika, Kalifornien, Mexico, etc…die sterben dahin wie die Fliegen, röchelnd nach einem Schluck Wasser das es nicht mehr gibt. Die letzten Reste ihrer Ernte verarbeiten sie mühsam zu Benzin um der Hölle oder den 20 Meter hohen Brandungswellen an den Küsten zu entkommen.

    Die Species Homo-Australicus wird bis zum Jahre 2100 ausgestorben sein, verbrannt durch UV-Strahlen wegen des Ozonloches. Der letzte Australier wird mit letzter Kraft die letzte Glühlampe mit Wolframfaden zerschlagen, aber es wird zu spät sein…

    …und überhaupt, ich könnte dann nicht mehr um die Ecke zum Schifahren gehen, DASS wäre eine Katastrophe…

    ;-)

  22. ghw Says:

    @perlita:

    Aber natürlich hätte ein Klimawandel auch Vorteile. Die alljährliche teutonische Völkerwanderung in den Süden, welche eine Umweltbelastung ohne Gleichen (in Europa) ist, könnte gänzlich entfallen. Allein die Einsparungen an Sprit, die Reduktion schädlicher Abgase und die Reduktion der Müllberge (dann könnte Italien endlich den Notstand wieder abblasen) brächte wirklich was für die Umwelt…

    Zu den gesundheitlichen Folgen konnte mir übrigens bislang noch niemand schlüssig zeigen, dass die Lebenserwartung in Schweden/Norwegen/Island deutlich höher ist, als in vergleichbar entwickelten Ländern in subtropischen Gegenden. Ergo ist “durch die globale Erwärmung werden milllllionen Menschen sterrrben” ein völliger Unfug.

    Es gibt wichtigeres, als Kinder zu KlimaCops (.pdf) auszubilden.

  23. Wetterfrosch Says:

    #19 perlita
    Zu diesem Thema emfehle ich dir “Cool IT- Warum wir trotz Klimawandels einen kühlen Kopf bewahren sollten” von Bjørn Lomborg. Bin auch gerade über dem Lesen, und genau darum geht es im u.a. darin.
    Insbesondere die Problematik der Opfer beleuchtet er genauer- das wird ja immer sehr einseitig dargestellt.

  24. Energie-Ossi Says:

    #22 ghw

    Wat für Kinder?

    In einem Beitrag, der im British Medical Journal veröffentlicht wurde, argumentieren Professor John Guillebaud und Dr. Pip Hayes für die Einführung einer Familienplanung, besonders auch in den reichen Industrieländern, um die Klimaerwärmung zu bekämpfen. So würde jedes neue Kind in Großbritannien, wie der [www.optimumpopulation.org/ Optimum Population Trust] ausgerechnet hat, derzeit 160 Mal mehr CO2-Emissionen verursachen als ein Kind in Äthiopien. Die Autoren schlagen vor, dass britische Paare nicht mehr als zwei Kinder haben sollten – oder eines weniger, als ursprünglich. Die Ärzte stünden in der Verantwortung, die Menschen über die Notwendigkeit der Familienplanung und den Zusammenhang zwischen Bevölkerungswachstum und Umwelt bzw. Klimawandel aufzuklären und sie ebenso über Verhütungsmittel und deren Anwendung besser informieren.

    http://www.heise.de/tp/blogs/3/113332

    Jaaaa, alles zum Wohle des Klimas, Gaia lebe hoch, rottet endlich diese unverschämten Europäer aus……

    Wo ist mein Brecheimer, würg

  25. ghw Says:

    @e-o:

    Die Fantasien des Club of Rome leben wieder auf…
    (aber das wollen diverse Ökos ja nicht wahr haben)

  26. Stefan P Says:

    “Cool IT- Warum wir trotz Klimawandels einen kühlen Kopf bewahren sollten” von Bjørn Lomborg.

    …gutes Buch, kann ich auch nur ‘wärmstens’ empfehlen. Dabei ist Lomborg ja nur ein ‘halber’ Skeptiker der die anthropogene Komponente der ‘Klimaerwärmung’ nicht bestreitet. Dennoch wird er ja von Klimahysterikern verachtet und sie wollen ihn nicht in ihrer Kirche haben. Vermutlich weil er Sachen sagt wie diese hier:

    …In Europe as a whole, about two hundred thousand people die from excess heat each year. However, about 1.5 million Europeans die annually from excess cold. That is more than seven times the total number of heat deaths from 2003. That we so easily neglect this deaths and so easily embrace those caused by global warming tells us of a breakdown in our sense of proportion…(Seite 17)

    …und die extrem gestiegenen Energiepreise werden für noch mehr Tote durch Kälte sorgen

    …for Britian it is estimatet that a 3.6°F increase will mean two thousand more heat deaths but twenty thousand fewer cold deaths…

  27. ghw Says:

    @Stefan P:

    Ja, das Buch von Lomborg hatten wir hier schon mal

  28. BRK Says:

    off topic? vielleicht.

    Landwirte wollen Weizenpreis an Ölpreis koppeln

    Berlin 21.07.2008(ddp). Die deutschen Landwirte wollen den Weizenpreis künftig offenbar an den Rohölpreis koppeln. Nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung (Montagausgabe) rechnet Landvolk-Präsident Werner Hilse in den nächsten Jahren mit einer deutlich engeren Verknüpfung der Preisentwicklung von Weizen und Öl. Damit solle der wachsenden Bedeutung des Getreides als Energielieferant Rechnung getragen werden.
    Zur Begründung sagte Hilse: «Weizen ist Nahrungsmittel und Energielieferant zugleich. Der Energiewert von Weizen ist derzeit aber nur halb so teuer wie Öl. Daher wird sich der Weizenpreis künftig immer stärker am Ölpreis orientieren.» Er gehe davon aus, dass sich das Niveau des Weizenpreises im Vergleich zum Ölpreis durch Kopplung von derzeit rund 50 Prozent bis auf 80 Prozent erhöhen werde.
    Quelle:

    Was kommt als Nächstes aus dieser Abzockzentrale?

  29. Energie-Ossi Says:

    Guckt mal, wer da spricht

    Grins und wech

  30. Bibliothekar Says:

    #28 BRK

    Es wird Zeit mal in dem ganzen Firmengeflecht der Erneuerbaren zu stochen. Das wird zwar wie grieskorngroßes Perlenauffädeln, ist aber vermutlich lohnend. Mal sehen, wer wessen Kindchen ist.
    Wird das dann ein staatsmonopolistischer Öko-Kapitalismus?
    Wird dann in 20 Jahren gegen die EE-Konzerne demonstriert?

  31. Rainhelt Says:

    So Freunde der Nacht: Mal wieder ein ganz besonders Schmankerl:

    Grüne Klimakiller
    Der Wald steht schwarz und heizet

    Dass Klimaschutz nach hinten losgehen kann, hat Annette Freibauer mit eigenen Augen gesehen. In Südafrika besichtigte die Geoökologin ein riesiges Aufforstungsprojekt: “Stellen Sie sich einen Hunderte Kilometer langen Gürtel Eukalyptusbäume vor”, sagt die Wissenschaftlerin am Johann Heinrich von Thünen-Institut, der früheren Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft. Zwar nehmen die Bäume bei ihrem schnellen Wachstum große Mengen Kohlendioxid auf. Doch vor lauter Bäumen sahen die Planer die ökologischen Folgen ihres Landschaftseingriffs nicht. “In der Region versiegen heute Quellen, und Flussoberläufe fallen trocken, weil der Eukalyptus sie leer saugt”, sagt Freibauer.

    In den Nadelwäldern des hohen Nordens würden neue Plantagen nach heutigem Wissensstand das Klima zusätzlich aufheizen. Dort, an der Grenze zur Tundra, liegt auf waldfreiem Boden in der Regel eine Schneedecke, die viel einfallendes Sonnenlicht reflektiert und so eine Erwärmung der Erde verhindert. Die dunklen Kronen der Nadelbäume haben eine viel geringere Albedo, wie Wissenschaftler die Reflexionskraft einer Oberfläche nennen. “Der Effekt ist gewaltig”, sagt Annette Freibauer – und er wirkt sich viel schneller aus als die Aufnahme von Kohlenstoff.

    http://www.ftd.de/forschung_bildung/forschung/:Gr%FCne_Klimakiller_Der_Wald_steht_schwarz_und_heizet/390873.html

    lol

  32. Energie-Ossi Says:

    #31 Rainhelt
    Dat verstehste nich, wir müssen doch wat tun, egal wat, völlig wurscht.
    Hauptsache der blöde Pöbel sieht a bisserl Aktion in Klimaschutz-Dingens, ob die nu arschlos sind oder nich, interessiert doch eh keine Sau.
    Mein Freund der Baum, det zählt mehr als det bisschen Wasser, wat der wegsaugt und Menschen ihre Quellen beraubt.
    Wir schützen det Klima und der “positive” Nebeneffekt, wir tun was gegen die Überbevölkerung in der dritten Welt.

    Mahlzeit

  33. perlita Says:

    @Rainhelt

    also, wenn ich mich recht erinnere, gehört eukalyptus eher nicht so zur heimischen flora in südafrika.

    und unabhängig davon, daß es dem klima nicht guttut könnte ich mir vorstellen, daß so eine artfremde bepflanzung auch der fauna nicht unbedingt zuträglich ist.

    aber, hauptsache man hat mal über das thema gesprochen, und etwas wilden aktionismus an den tag gelegt.

    vielleicht sollte man solch wilden aktionismus verbieten, vermutlich fällt die Co²-bilanz weltweit dann schon viel günstiger aus.

  34. Stefan P Says:

    #33 @ perlita

    …also, wenn ich mich recht erinnere, gehört eukalyptus eher nicht so zur heimischen flora in südafrika…

    …stimmt, aber die Eukalyptusbäume gibt es in RSA nicht aus Umwelt- und schon garnicht aus Klimaschutzgründen. Sie wurden von den Engländern eingeführt um schnell wachsenden Nachschub für den Bergbau zu haben. Südafrikanern sind begnadete und begeisterte ‘Maulwürfe’.

    Die Existenz dieser Wälder hat also nichts mit ‘wilden Aktionismus’ zu tun, denn die gibt es schon sehr lange. Sehen übrigens ’sehr hübsch’ aus, wie bei uns die gezirkelten Nadelholzwälder…

  35. Wetterfrosch Says:

    #31 Rainhelt
    Toll, was du da ausgegraben hast. Ich bin für radikales Abholzen aller Wälder weltweit. Alle verbleibenden Flächen sind weiß anzustreichen.
    Weiß eigentlich jemand, wie wir den Albedo der Ozeane erhöhen können? Vielleicht können wir der Katastrophe so noch entkommen…
    <|;~|

    @Energie-Ossi
    Mach dich schon mal stark an Argumenten, der Juli fällt global (Land!) wieder heiß aus…

    mfG

  36. perlita Says:

    @stefan P

    sag ich doch, ich hab’ halt nicht soviel ahnung. ich dachte die wären jetzt tatsächlich aus klimaschutzgründen, wie in dem artikel erwähnt, gepflanzt worden.

    @wetterfrosch

    könnte es sein, daß der “heiße juli” mit dem wetterphänomen sommer zu tun hat……..;-))

  37. BRK Says:

    #30 Bibliothekar Says:

    Es wird Zeit mal in dem ganzen Firmengeflecht der Erneuerbaren zu stochen. Das wird zwar wie grieskorngroßes Perlenauffädeln, ist aber vermutlich lohnend. Mal sehen, wer wessen Kindchen ist.

    Das würde allerdings einige Überraschungen zu Tage fördern. Nur schwer zu recherchieren, weil es sich da zumeist um GmbH’s handelt. Man müsste also die ganzen Handelsregister durchackern.

    Wird das dann ein staatsmonopolistischer Öko-Kapitalismus?

    Diese Frage ist durchaus berechtigt, wenn man den Hintergrund der Akteure etwas genauer durchleuchtet. Da ist dann auch die Verbindung der alten „StaMoKap“ Ideologen bei Rot und Grün heute noch aktiv. Z.B. die Achse Trittin/ Benneter/Schneider/Lafontaine/Ulla Schmidt/Engelen-Kefer und nicht zu letzt Gerhard Schröder. Die oligarchische Entwicklung einiger großer Kapitalgesellschaften in Richtung Monopol im Schatten der Globalisierung kann schon zu denken geben.

    Wird dann in 20 Jahren gegen die EE-Konzerne demonstriert?

    Es werden die Gleichen sein, die heute gegen Kohle und Kernenergie zu Felde ziehen. Etwas älter geworden zwar, aber noch genau so bekloppt. Die Kinder und Enkel dieser „Kämpfer zur Rettung der Welt“ werden mitlaufen, denn sie wurden ja echtzeitig „nachhaltig“ verblödet. Es sind immer die leichen „selbsternannten Eliten“, die aus der Geschichte nichts lernen wollen. Sie wechseln nur die Farbe, der Kern ihrer Ideologie bleibt gleich.

  38. BRK Says:

    #35 Wetterfrosch

    Weiß eigentlich jemand, wie wir den Albedo der Ozeane erhöhen können? Vielleicht können wir der Katastrophe so noch entkommen…

    Tonnenweise weiße Dispersionsfarbe reinkippen, das gibt einen schönen weißen Film. Alle 2 – 3 Monate wiederholen. Das kurbelt die Farbenindustrie an und schafft viele viele Arbeitsplätze. Deutschland sollte die Vorreiterrolle übernehmen.

  39. Energie-Ossi Says:

    #35 Wetterfrosch

    Mach dich schon mal stark an Argumenten, der Juli fällt global (Land!) wieder heiß aus…

    Ach weißt Du, ich habe da viel Geduld, ist ja eh bloß Wetter. Unsere liebe globale Zentralheizung (Sonne) lungert immer noch gelangweil in der Gegend herum, kein Pünkchen, geschweige denn ein ausgewachsener Sonnenfleck zu sehen, wir werden uns da noch wundern.
    Die Warmaholics werden aber wieder vor Freude an die Decke hüpfen, endlich wieder wärmer, endlich kann man den Skeptikern wieder eine vorn Latz knallen.
    Das langweilt mich langsam, ich gucke dann immer aus mein Bürofenster und bestaune die wild wuchernde Vegetation und warte immer noch auf wüstenähnliche Trockensteppen. Dies haben die Klimaforscher nämlich für das östliche Brandenburg vorausgesagt.
    Ja ja, müssen wir halt noch 90 Jahre warten, um das nachprüfen zu können.
    Ich habe gestern nur ein paar Windmühlen gesehen, die mal wieder keinerlei Aktivitäten gezeigt hatten und einfach faul in der Gegend rum standen. Bei mir dachte ich dann, wenn das mal unsere Zukunft werden soll, na dann gute Nacht Marie.

    Wir tun was, und das mit aller Kraft und Initiative, nur was wir tun ist vorn Arsch, leider.

    Mahlzeit

  40. Stefan P Says:

    #35 @Wetterfrosch

    …Mach dich schon mal stark an Argumenten, der Juli fällt global (Land!) wieder heiß aus…

    …hier ist schon eines, dieser Sommer wird vorraussichtlich der költeste den es seit Wetteraufzeichnungen in Alska gegeben hat. Somit entfällt die immer wieder beschworen biblische Plage das wir alle ertrinken werden…

    …The coldest summer ever? You might be looking at it, weather folks say. Right now the so-called summer of ‘08 is on pace to produce the fewest days ever recorded in which the temperature in Anchorage managed to reach 65 degrees…

    gefunden bei:

  41. Stefan P Says:

    uups,

    …hier: http://wattsupwiththat.wordpress.com/

  42. ghw Says:

    @perlita:

    Artfremde Bepflanzung für den “Klimaschutz” ist doch topmodern!

    Auch in Österreich und Ungarn werden in den Naturschutzgebieten der Donau-Auen hektarweise nordamerikanische Hybriden gepflanzt… (ein ökologischer Irrsinn, aber für das Klima ist uns ja nichts zu teuer, nicht mal unsere Naturschutzgebiete)

  43. Wetterfrosch Says:

    #36 perlita, Stefan P

    könnte es sein, daß der “heiße juli” mit dem wetterphänomen sommer zu tun hat…

    Deine spaßig gemeinte Frage hat durchaus Bedeutung. Erstmal gibt es ja keine globalen Jahreszeiten, in sofern also nein. Da aber die Landmassen auf der NH überwiegen, folgt die “globale Mitteltemperatur” (ich setze das immer in Anführungszeichen…) ein wenig unserem Sommerhalbjahr.
    Dieser Zustand dürfte aktuell – auch wenn Kanada und andere im Westen der Kontinente liegende Länder etwas unterkühlt sind- die Warmaholics frohlocken lassen, denn der Juli scheint nach AMSU-Daten (geschätzt) etwas wärmer als 2005.

    #39 Energie-Ossi
    Ja, die Klimadingsda-Forscher haben sich dieses mal gründlich bekackt mit ihren Voraussagen für Deutschland. Auch wenn die Monate über dem Durchschnitt 1961-1990 liegen (wer will auch im Juli 15 Grad Mitteltemperatur- brrr..) fällt das Jahr doch kühler aus als die vorangegangenen. Damit passt sich das ganze gut in den “globalen Trend ein ;-)
    Hitzesommer, phh, grade mal 3, 4 Tage waren bisher über 30 Grad, und bis zur Wüste fließt noch viel Wasser Oder und Elbe herunter.

    Zum Vergleich: In Brandenburg wurden 1961-heute im Juli Mitteltemperaturen von 15-22 Grad gemessen. Wir liegen dieses Jahr so bei 19-19,5 Grad.

    MfG

  44. Wetterfrosch Says:

    Lesebefehl (nur für Skeptiker) ;-)
    DO LONG-TERM VARIATIONS OF THE SUN DRIVE CLIMATE CHANGE?

  45. krishnag Says:

    @Rainhelt #31

    Da passiert, wenn Leute, die keine/null Ahnung haben sich anmaßen sich in Dinge der Natur einzumischen zu müssen ohne annähernd ahnen zu können, wie sich das auswirkt.
    So wie die Klimafuzzis vom PIK und IPCC

  46. krishnag Says:

    Nachtrag zu #45
    irgendwas mit “zu” zuviel, sorry

  47. krishnag Says:

    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/debatte/2008-07-29/aus-der-arktis
    Neu von Ramstorf

  48. ghw Says:

    @Wetterfrosch:

    Ja, die Lavoisier-Leute haben interessante Beiträge…

  49. perlita Says:

    @wetterfrosch,

    danke für deine info. wie gesagt, meine kenntnisse in physik, meterologie, etc. halten sich in äußerst engen grenzen.

    mir geht es nur einfach auf den senkel, wie hier propaganda für EEG, oder doch eher für die selbstbeschränkung der menschen und die aufforderung zum verzicht auf technik, also auf rückschritt in technologie und auch ökonomie vehement gefordert wird. vielleicht sollte man den menschen unter den gleichen “artenschutz” wie die umwelt, die tiere und das klima stellen, damit er sich noch behaupten und (weiter)entwickeln darf.

    und wenn ich das wort eisbär nur höre, kriege ich schon gesträubte nackenhaare. m.w. lautet der name dieses possierlichen tieres “ursus maritimus”. einen “ursus arktikus” gibt es dagegen nicht. soweit ich weiß.

  50. Wetterfrosch Says:

    #49 perlita

    meine kenntnisse in physik, meterologie, etc. halten sich in äußerst engen grenzen

    Jeder hat sein Fachgebiet. Durch den Austausch hier bist du bald TOP im Thema.

    mir geht es nur einfach auf den senkel, wie…

    Mir auch, ich danke, es geht hier jedem so, der ein wenig realistisch denkt.
    Deine Abneigung gegen den Ökologismus ist hier die große Überschrift ;-)

    vielleicht sollte man den menschen unter den gleichen “artenschutz” wie die umwelt, die tiere und das klima stellen, damit er sich noch behaupten und (weiter)entwickeln darf.

    Das stimmt nachdenklich. Aber noch sind wir ja nicht vom Aussterben bedroht…

    MfG

  51. planck Says:

    @Wetterfrosch

    Jeder hat sein Fachgebiet.

    Erfinden, Delierieren, irreproducible results, Orthographie und last but not least: lynchen.

    Genau. Obschon ich sonst gegen jegliche Gewalt bin, hätte ich ein gewisses Verständnis dafür, wenn das Volk in naher Zukunft diese Klima”forscher” aus ihrem Büro herausreisst und teert und federt.

    Durch den Austausch hier bist du bald TOP im Thema.

    Die schliesslich erfolgende Initiation wird selbstverstaendlich in der Oder vorgenommen. Der Oekologismus Chor singt dazu frei nach MJ:
    Let’s spoil the world
    Let’s spoil the children
    Let’s dump all garbage to make a brighter day.

    vielleicht sollte man den menschen unter den gleichen “artenschutz” wie die umwelt, die tiere und das klima stellen, damit er sich noch behaupten und (weiter)entwickeln darf.

    Exzellenter Vorschlag. Shit. Irgend wer muss uns vor den Berggorillas, den Yangtze Delphinen, Red Tuna, Buckelwalen schuetzen, verdammt noch mal. Wir sind nur noch knapp 6.7 Milliarden. Fuck. Wer tut etwas fuer uns?

  52. perlita Says:

    @wetterfrosch,

    nein, noch sind wir nicht vom aussterben bedroht. allerdings wird die menschen derzeit durch puristen aller art, an der weiteren (oder zukünftigen) teilhabe von fortschritten durch technik und entwicklung behindert.

    nichts gegen rücksichtnahme und schutz auf natürliche ressourcen. vergessen wird dabei aber immer gerne, daß diejenigen, die nach einer art totalverbot für alles moderne, kaum danach schreien könnten, hätten sich frühere generationen ebenso verhalten.

    das thema klima ist übrigens hervorragend dazu geeignet, alle diejenigen die schon politisch clownesk (PC) leben, auch ein sündhaftes leben zu attestieren, und sie für ihre sünden büssen zu lassen. ablasshandel á la emissionshandel (sicherlich auch zukünftig für privatpersonen gesetzlich verordnet) ist da noch die angenehmste variante.

    und alle, die sich das nicht leisten können, haben auf dieser erde sowieso nichts verloren. denn das ist in meinen augen der wahre hintergrund all dieser gutmenschlichkeit, die unter allerhand namen daherkommt.

    übrig bleibt nur die reine, schöne und reiche kaste derer die sich alles leisten können. sollte es jemals so weit kommen, hoffe ich tatsächlich, daß dann energie rationiert ist, und sie keine roboter zu hause haben, und ihren dreck selber wegräumen müssen.

    sorry, aber das musste einfach mal ‘raus. bin heute etwas zornig.

  53. perlita Says:

    @planck

    nein, daß heißt, daß eine minderheit von karrieristen, und “kriegsgewinnlern” nicht über die mehrheit der menschheit zu bestimmen hat.

    das hat, wenn ich recht informiert bin, mit demokratie zu tun.

    im übrigen max planck würde sich im grabe umdrehen, wenn er wüsste was für ein schindluder mit seinem namen getrieben wird. auch wenn es nur ein nick in einem forum ist.

  54. planck Says:

    @perlita

    das hat, wenn ich recht informiert bin, mit demokratie zu tun.

    Was du willst und von wem du dich regieren lassen willst, welche Werte dabei vertreten werde etc, hat was mit Politik zu tun.
    Was ein asymmetrisches drei-atomiges Molekuel mit Strahlung in einem bestimmten Bandbereich tut, hat etwas mit Wissenschaft zu tun und absolut nichts mit Demokratie (tatsaechlich denke ich dass es der undemokratischste Prozess in unserer gesamten Gesellschaft ist und sein muss), und da hast du ja bereits deine Expertise dargelegt.
    Stay Tuned.

  55. Wetterfrosch Says:

    @planck
    Irgendwas willst du mir sagen…?
    Ehrlich gesagt, ich habe schon bessere Ausbrüche von dir gelesen. Es ist so schönes Wetter heute. Und du hast wieder Dienst an der Tastatur, die keine Umlaute kennt, zu dumm aber auch …
    Hey, pick dir ein Thema raus, was dir nicht passt, dann können wir diskutieren. Das mit den Klimaforschern oben war nicht von mir, ich habe auch nicht Beifall gerufen. Das wäre kurzsichtig gedacht, ihr seid nämlich für die Ökologisten und Alarmisten gar nicht mehr so wichtig. Wirst sehen, irgendwann werden sie euch auch die Gelder kürzen.

  56. Wetterfrosch Says:

    @planck
    Irgendwie scheinst du da was durcheinander zu schmeißen.
    Die Erde trägt fast 7 Mrd Menschen, und ein paar Eisbären.
    Nehmen wir mal die dritte Welt, wo lt. WHO ca. 150000 Menschen vom dem strahlenden Molekül bedroht sind.

    Also tun wir was, stecken 5 Billionen in den Handel mit heißer Luft und merken nicht, dass in diesen Ländern etwa 4 Mio an Unterernährung, 3 Mio an Aids, mehr als 4 Mio an schlechter Luft und Wasser und eine Mio an Malaria sterben.

    Sollte dieses Molekül wirklich das Zünglein an der Waage sein, werden durch dessen Reduzierung etwa 100000 Menschen in anderen Ländern zusätzlich den Kältetod sterben, nur weil du (und ein paar andere) recht haben wollen.
    Echt toll.

  57. perlita Says:

    @planck

    ich verstehe nichts von molekülen. allerdings verstehe ich ein klein wenig von demokratie.

    im übrigen halte ich demokratie für wichtiger, weil moleküle sich m.w. nicht an solche regeln wie demokratie halten, wenn sie in der natur so vor sich hinmolekülen.

    denn die molekülen auch unabhängig von staatsformen, wobei mir die demokratie dann doch die bevorzugte ist, auch wenn sei immer noch schwächen hat.