5.8.2008

Deutsche Energiepolitik- die wahre Katastrophe ? Teil 1

[Gastkommentar von Heinz Eng]

Kein Tag vergeht, wo deutsche Medien über Kernkraft, schmutziger Kohle oder die klimafreundlichen erneuerbaren Energien berichten.
Jede einzelne Lobby stellt sich vor Ihr Produkt und verteidigt dieses bis zum letztem Atemzug. Alle haben aber eins gemeinsam, ihre Lobby-Arbeit bei der Bundesregierung zeigen Wirkungen, im positiven wie auch im negativen Sinne.

Um die eigentliche Grundfrage zu beantworten, will ich zu Beginn über den ideologisch stark begrenzten deutschen Tellerrand blicken. Was läuft in anderen Ländern dieses Globusses, wie steht e s um die CO2 Einsparung und welche Auswirkungen haben die deutschen Anstrengungen im Klimaschutz.
Beginnen will ich mit dem seit Jahren vorausgesagten Öl-Pike.
Dazu nur drei Pressebeispiele aus der jüngsten Vergangenheit.

Istanbul – Die Staaten um den Golf sorgen für rund 31 Prozent der weltweiten Ölproduktion – doch die Potentiale sind längst nicht ausgereizt. Rund 62 Prozent der bekannten Vorkommen befinden sich in den Böden der Region. Deshalb sollen dort bis 2011 insgesamt 330 Milliarden Dollar investiert werden, wie die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” unter Berufung auf Zahlen des zuständigen Ministeriums in Saudi-Arabien berichtet….
…Allen voran steckt Saudi-Arabien dem Bericht zufolge Geld in den Ausbau der bestehenden Kapazitäten. Derzeit gebe das Land rund 14 Milliarden Dollar im Jahr aus, um die Fördermenge von 10,4 auf 12,5 Millionen Fass am Tag zu steigern. Bis 2030 erwartet die Internationale Energieagentur Kapazitäten von 18,2 Millionen Barrel in dem Königreich.
(Der Spiegel)

Der Schatz schlummert in der Bucht von Santos, 5000 Meter tief unter Wasser und einer dicken Salzschicht: Brasilien hat vor seiner Atlantikküste ein gewaltiges Ölfeld mit geschätzten Reserven von 33 Milliarden Barrel (rund 4,5 Milliarden Tonnen) entdeckt. Es könne sich dabei um die drittgrößte Quelle der Erde handeln, sagte der leitende Direktor der Nationalen Erdöl-Agentur des südamerikanischen Landes, Haroldo Lima, in Rio de Janeiro. Er sprach vom größten Erdölfund der vergangenen 30 Jahre.
(Abendblatt)

OTTAWA. In der Arktis lagern vermutlich 90 Milliarden Barrel Erdöl und fast 50 Billionen Kubikmeter Erdgas, die noch nicht entdeckt sind, nach dem heutigen Stand der Technik aber gefördert werden könnten. Eine entsprechende Studie über Energievorräte im arktischen Polarkreis hat die US-amerikanische Fachbehörde Geological Survey (USGS) vorgelegt. Die Vorräte liegen überwiegend im Eismeer in Küstennähe, ein geringerer Teil auf Land…..
(Handelsblatt)

Der steigende Preis für Erdöl macht die Suche und Erschließung von Ölquellen wieder lukrativ und wird auch realisiert werden, das zeigen diese drei Beispiel ganz deutlich, selbst Ölsande und andere bis jetzt unwirtschaftlich gehaltenen Quellen stehen in einem anderen Lichte da.

Uran und die explodierenden Rohstoffpreise

Mitte 2007 stiegen die Uranpreise auf über 135 Dollar pro Pfund Uran und Analysten aller Länder befürchteten schon das schlimmste und Kernkraftgegner hatten ein neues Argument gegen den Atomstrom. Wie sieht es aber heute mit den Preisen aus, wird der Brennstoff unbezahlbar?

Investoren, die auf einen weiteren Anstieg der Uranpreise gesetzt haben, sind bitter enttäuscht worden. Das Erz kostet nur noch halb so viel wie im Juni 2007 – Experten korrigieren ihre Prognosen rigoros nach unten. Unterdessen soll eine Entspannung des Marktes erst im Jahr 2012 eintreten.

KAPSTADT. Nachdem der Preis für ein halbes Kilo Uran noch im Juni 2007 in Erwartung eines hohen Marktdefizits auf das Rekordhoch von 138 Dollar geschnellt war, ist der Preis des nuklearen Brennstoffs seither spektakulär abgestürzt. Anfang Mai kostete ein halbes Kilo Uran nur noch 65 Dollar, nur noch halb so viel wie vor zwölf Monaten. Zeitgleich fielen auch die Kurse der Uran-Förderer. Im Durchschnitt liegen sie rund 60 Prozent unter den Allzeithochs vom Juni letzten Jahres.
(wiwo)

Almaty 22.07.08 (www.rohstoffe-go.de) Die kasachische Regierung plant die Uranproduktion des Landes im nächsten Jahr auf 12.000 Tonnen zu steigern. Dies sagte der Chef der staatlichen Kazatomprom heute gegenüber Reportern. Kasachstan plant der größte Uranproduzent der Welt zu werden, derzeit rangiert das Land auf Platz drei.
(ad-hoc-news)

Wieder ein Beispiel, welchen Wert Voraussagen und Expertenmeinungen diverser Analysten haben. Einige Produzenten können bei den heutigen Weltmarktpreisen kaum noch Ihre Kosten decken.
Die weltweiten Kohlevorräte sind auch auf über hundert Jahre Nutzung bestätigt und neue Fördergebiete zu entdecken und zu erschließen ist wohl auch nur eine Frage der Zeit und des Preises für diesen Rohstoff.

Aber wir haben doch den Klimawandel, der durch das menschlich produzierte CO2 ausgelöst worden ist.

Nun fragt sich der werte Leser, wie kann der Autor von Kohle, Öl und Gas reden, wo doch die Verbrennung derselben unser Klima kippen lässt und der Planet zu einer unbewohnbaren Hölle mutiert?
Stimmt, diese Frage ist durchaus berechtigt, deshalb wurde ja auch unter großen Auffand das Kyoto-Protokoll im Jahre 2002 initiiert um den weltweiten CO2 Ausstoß zu reduzieren. Soweit die Theorie, doch wie sieht es in der Praxis nun wirklich aus?

Dazu eine Statistik des IWR (Quelle IWR):

Tab.: Die Entwicklung des CO2-Ausstoßes 2001-2006 [in Mio. t]
2001
2002
2003
2004
2005
2006
Weltweit
24.918
25.874
27.020
28.424
29.430
30.182
USA
6.279
6.377
6.400
6.528
6.558
6.469
frühere SU
2.366
2.391
2.448
2.488
2.514
2.613
China
2.800
3.532
4.146
4.881
5.380
5.841
Japan
1.341
1.328
1.376
1.391
1.401
1.376
Deutschland
917
901
911
901
884
890
Mittlerer Osten
1.100
1.150
1.258
1.362
1.466
1.521
Südamerika
966
967
945
990
1.041
1.074
Afrika
849
855
895
932
942
967
GB
602
588
600
608
615
619
Italien
478
484
497
502
503
498
Frankreich
432
426
433
438
439
437
Spanien
342
360
366
382
397
386
Niederlande
253
256
258
267
272
265

Dort kann man wunderschön erkennen, das die globalen Ausstöße des klimaschädlichen CO2 jährlich um zirka 1.0 Milliarden Tonnen steigt. Das sogar nach Kyoto, das sogar nach den enormen Anstrengungen Europas und anderen Staaten.

Wie kann das passieren, wo liegen die Gründe?

Als erstes fallen uns in dieser Graphik China, Russland und der mittlere Osten auf, die immer mehr CO2 in die Atmosphäre abgeben. Russland hat zwar Kyoto ratifiziert, hält sich aber nicht sonderlich an den Vertrag. China und Indien zählen zu den Schwellenländern, müssen also auch nicht reduzieren und der arabische Raum zählt sogar zu den Entwicklungsländern, ja auch Saudi Arabien und andere Ölförderländer.
Natürlich ist die wirtschaftliche Entwicklung in diesen Ländern ein Hauptgrund der Emissionen aber es gibt da ein Punkt, der in unseren Land nicht so bekannt ist.

Während Deutschland den CO2-Ausstoß drastisch senken will, werden überall auf der Welt neue Kohlekraftwerke gebaut – selbst in den Ölregionen am Golf.

So hat die staatliche Oman Oil Company erst Ende April mit zwei koreanischen Unternehmen eine Absichtserklärung für Bau und Betrieb mehrerer Kohlekraftwerke unterzeichnet. Dubai plant in einem ersten Schritt mindestens vier große Blöcke mit einer Gesamtleistung von 4000 Megawatt. Abu Dhabi will ebenfalls Kohlekraftwerke bauen. Selbst Ägypten erwägt mittlerweile den Bau einer ersten Anlage am Roten Meer.
In anderen Weltregionen sieht es ähnlich aus. Das erdölreiche Russland plant mehr als 30 neue=2 0Kohlekraftwerke – bis 2011. Und in China geht derzeit alle ein bis zwei Wochen ein neuer Block ans Netz. Weltweit werden bis 2030 rund 5000 Kohlekraftwerke in Betrieb sein, schätzt die Umweltschutzorganisation Greenpeace.
Kein Wunder: Eine Megawattstunde Strom mit australischer Kohle zu produzieren kostet etwa elf Euro. Für die gleiche Elektrizitätsmenge aus einem Ölkraftwerk ist dagegen die fünffache Summe fällig.
Hinzu kommt, dass die globalen Vorräte an Kohle, je nach Schätzung, noch mindestens 100, möglicherweise sogar bis zu 200 Jahre reichen. Die Vorkommen sind obendrein billig und teilweise sogar über Tage abbaubar, vor allem in Australien, aber auch in den USA, Südafrika, China und Russland. Entsprechend öffnet sich die Schere zwischen den Weltmarktpreisen für Öl und Gas auf der einen sowie Kohle auf der anderen Seite immer stärker.
Und so kommt es auch, dass die Golfstaaten ein höchst lukratives Geschäftsmodell entwickelt haben: Ihr Öl verkaufen sie zurzeit zu Rekordpreisen von bis zu 140 Dollar pro Barrel an den Weltmarkt. Ihren eigenen Energiebedarf dagegen stillen sie mit billiger Importkohle. Die Versorgung übers Meer=2 0ist unproblematisch.
(spiegel.de)

Geht es um die Umwelt, so wie sicher auch am kommenden Montag beim G-8-Gipfel der Staats- und Regierungschefs auf der japanischen Insel Hokkaido, dann steht die Kohle meist als Klimakiller am Pranger. Der schlechte Ruf des Energieträgers steht in deutlichem Kontrast zu den Realitäten: In China, so sagte kürzlich Wulf Bernotat, der Chef von Deutschlands größtem Energiekonzern Eon, würden künftig jede Woche zwei neue Kohlekraftwerke gebaut. In Deutschland nehme dagegen der Widerstand gegen den Neubau von Kohlekraftwerken zu. Alle Energiekonzerne versuchen ihn mit neuen Technologien für saubere Kohle zu brechen….
Die kommt nicht nur aus China, sondern sogar künftig auch aus den ölreichen Golfstaaten. Dubai plant den Bau von vier großen Kohlekraftwerken. Oman, Abu Dhabi und Ägypten lassen auch solche Projekte prüfen. Öl und Gas sind ihnen zu teuer, um es in Kraftwerken zu verheizen. Das verkaufen sie lieber an die Industriestaaten und erstehen mit dem Erlös unter anderem die Technologie für Kohlekraft werke. Der Essener Kraftwerksbauer Evonik-Steag profitiert davon. Das Unternehmen sieht in der Golfregion einen Zukunftsmarkt.
(Stuttgarter Nachrichten)

Natürlich möchte ich in diesem Zusammenhang auch darauf hinweisen, das auch die Windkraft einen weltweiten Boom erlebt. Der Energiehunger ist global so groß, das sogar diese unstete Art der Stromerzeugung in großen Maßstab ausgebaut wird. Solare Energieerzeugung hat aufgrund der geringen Effizienz und den hohen Kosten bei Anschaffung und Bau noch keinen nennenswerten Einfluss im globalem Rahmen.

Im zweiten Teil werde mich dann mit dem Zustand der deutschen Energiepolitik beschäftigen, der Machbarkeit von 100 Prozent Erneuerbaren Energien und dessen wirtschaftlich/sozialen Folgen für die Bevölkerung.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

156 Antworten zu “Deutsche Energiepolitik- die wahre Katastrophe ? Teil 1”

  1. Rainhelt Says:

    Na da bin ich ja mal auf den 2. Teil gespannt.

    Passend finde ich dazu auch das:
    http://www.oekologismus.de/forum/viewtopic.php?f=17&t=223#p941

    Gruß
    Rainhelt
    P.S.: Kleiner Drecksfuhler: “Kohlvorräte”
    Kohl ist doch heute kaum noch noch einer ;)
    und
    “arabis che”

  2. unentschieden Says:

    ist oder isst??? ;-)

  3. Energie-Ossi Says:

    Holla Rainhelt

    Kohlvorräte ist bestimmt kein Schreibfehler, denk mal an Bio-Energie, grins.
    Bauern fordern bestimmt bald, passt den Kohlpreis an den Ölpreis an, Getreide war gestern, Kohl ist die Zukunft….

    (Und GHW ist bestimmt so nett, die Kohle wieder zu ihrer Bestimmung zu verhelfen)

    Grins und wech

  4. multiverus Says:

    Nach der CO2-Tabelle ist Deutschland das einzige Land, welches seinen CO2-Ausstoss tatsächlich reduziert. Hurra, wir retten die Welt!

  5. Energie-Ossi Says:

    #4 multiverus

    Schlussfolgerung:
    Entweder hat CO2 nix mit dem Klima zu tun, oder es interessiert keine Sau, such Dir det beste aus.
    Über Buxtehude lacht die Sonne, über Deutschland die ganze Welt.

    Grins und wech

  6. Vytautas Says:

    Meine Vorstellung einer vernünfigen Energiepolitik:

    Stromerzeugung: Mit Kohle, Kernenergie, Erdgas, Wasserkraft, Biomasse/gas. Sofortiger Stopp der Subventionierung von Photovoltaik und Windkraft

    Häuser beheizen: Mit Strom oder Erdgas

    Energie zum Kochen: Strom oder Erdgas

    Erdöl wird reserviert für Fahrzeuge und Petrochemie

    Wenn die Leute wüssten, was der ganze Klimaschmarren und die bizarre Atomangst kostet…aber wahrscheinlich muss es erst richtig bergab gehen, bevor die Leute beginnen nachzudenken. Schade.

  7. perlita Says:

    @multiverus,

    wobei ein großteil der reduzierten co2-emissionen in deutschland sich sicherlich in den daten für länder wie china oder frühere SU wiederfindet.

    arbeitsplatzverlagerung ist aktiver klima-schutz….;-))

  8. ghw Says:

    @multiverus:

    Bei der Exportförderung kein Wunder!

  9. Rainhelt Says:

    Utah hat da auch ne Lösung:

    Der US-Staat Utah geht einen drastischen Schritt fürs Energiesparen. Am Montag begann für Tausende Staatsbedienste erstmals eine Vier-Tage-Woche. Die Regierung erhofft sich davon Einsparungen bis zu 20 Prozent. Die neuen Dienstpläne bedeuten aber nicht weniger Arbeit: Statt bislang acht müssen die Beamten nun zehn Stunden am Tag arbeiten.

    Die von Gouverneur Jon Huntsman erlassene Regelung gilt für 17′000 von insgesamt 24′000 Bediensteten. Erstmals in den USA bleiben damit in einem Staat die meisten Behörden freitags geschlossen. Ausnahmen sind die staatlichen Spirituosenläden, Hochschulen, Gerichte und Pflegeheime. Für Schulen sind in den USA die Gemeinden zuständig.

    http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/utah_vier-tage-woche_1.799197.html

  10. ghw Says:

    Es wird überhaupt nichts eingespart, bestenfalls in Länder verlagert, die keine Kyoto-Restriktionen haben.

  11. ghw Says:

    @Rainhelt:

    Das bringt dann unterm Strich soviel wie die Sommerzeit (die ja auch zwecks Energieeinsparung eingeführt worden ist): erhöhten Energieverbrauch aufgrund deutlich gestiegener Freizeitaktivitäten.

  12. Liberaler Says:

    @Vytautas

    Eine rationale Energiepolitik ist ganz einfach: den Energiemix vollständig dem Markt überlassen, spinnerte öko-ideologische Politiker können nur stören.

  13. BRK Says:

    #3 Energie-Ossi

    Raps ist eine wirtschaftlich bedeutende Nutzpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse zu der auch Senf und Kohl gehören.

    sagt Wiki. <[;-))

  14. Energie-Ossi Says:

    #13 BRK

    Hallo Alder, Du must aber auch zu jeden KOHL Deinen SENF dazu geben.:-)))

    MfG

  15. Energie-Ossi Says:

    Hallo Leute

    Feinstaub ist out, wir ham jetzt ne neue Sau, die durchs Dorf der Bekloppten und Bescheuerten getrieben wird.

    URAN IM TRINKWASSER; oh wie furchtbar, wir werden alle sterben……..würg.

    Verbraucherschützer warnen vor Uran im Trinkwasser

    Brandneue Meldung auf allen Kanälen, Gruselfaktor 10, die Welt ist erschüttert.
    Da gluckert in Frankreich etwas Uran ins Grundwasser, schon ham wa det ooch bei uns, bööööse Kernkraft ähh Atomenergie, ähhh…..

    Bei den in Grundwässern enthaltenen natürlichen Radionukliden treten – bedingt durch die jeweiligen geologischen Verhältnisse und die unterschiedlichen Gehalte des Gesteins an Uran (U) und Thorium (Th) – ausgeprägte regionale Unterschiede auf. Die höchsten Konzentrationen radioaktiver Elemente und ihrer Folgeprodukte, wie Radium- und Radonisotope, findet man in Regionen mit kristallinem Felsgestein. Charakteristisch ist eine hohe Bandbreite der Aktivitätskonzentrationen im Wasser sowie auch eine deutliche jahreszeitliche Schwankung. Da sich die Radionuklide der U-238- und Th-232-Zerfallsreihen im Allgemeinen in Trinkwasser nicht im radioaktiven Gleichgewicht befinden, ist es nicht möglich, von einem Radionuklid auf ein anderes zu schließen. Bedingt ist dies durch den jeweiligen chemischen Charakter der Zerfallsprodukte, die aufgrund der lokalen geologischen und hydrologischen Gegebenheiten unterschiedliche Mobilitäten aufweisen….
    Erst in jüngster Zeit wird die Höhe der Urangehalte im Wasser thematisiert. Uran ist ein in der Umwelt weit verbreitetes Schwermetall. Spuren von Uran sind daher auch in vielen Lebensmitteln nachweisbar. Wesentlicher Faktor für die tägliche Aufnahme von Uran ist der Urangehalt des Trinkwassers. Dabei steht nicht die Belastung durch das alphastrahlende Uran-238 sondern die Schwermetalltoxizität im Vordergrund. Uran reichert sich nach oraler Aufnahme vorzugsweise in Knochen an und kann zu einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion sowie zu Funktionsstörungen von Lunge und Leber führen. Besonders betroffen sind Kinder und immungeschwächte Menschen. Die chemotoxischen Wirkungen wurden bisher unterschätzt und demzufolge zu wenig untersucht. Bisher sind keine Schwellenwerte bekannt, unterhalb derer Uran nicht giftig wirkt.

    aus unserer Mitgliederzeitschrift Umweltnachrichten 102, Dez. 2005, korr. Fassung Nov. 2006

    Bei einem Witz würde man jetzt sagen, man der hat ja soooo´n langen Bart.
    http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/messungen/uran-im-trinkwasser-121.html

    Die sind doch alle verstrahlt……

  16. peper Says:

    Wieder mal eine sehr informationsreiche Recherche. Kein Wunder, dass Du bei RE immer bei den beliebtesten zu finden bist.

    Pardon für mein jetztiges OT.
    @multiverus
    Ich bin grundsätzlich der Letzte, der sich auf Wortgefechten einlässt. Aber ehrlichgesagt, geht mir diese Verschwörungsgehabe von den Klimabeängstigten auf den Keks. Bei denen gibt es KEIN ZU KALT. Wenn es „kälter“ als die Durchschnittstemperatur ist, dann heißt es, dass sich die WÄRME versteckt und demnächst noch schlimmer erscheinen wird. Also eben das Gleiche, wie es Sektengurus mit der Hölle machen.
    Zu warm drückt mehr aus als wärmer als!
    Sonst könnte man witzige Sätze daraus konstruieren. – Mit 31-kKm/h ist man 1km/h zu schnell. Man ist hier natürlich nicht ZU schnell, sondern sogar noch völlig im grünen Toleranzbereich. Muss sein, weil der Tacho und das Radargerät nicht exakt messen!
    – Die langsam tippende Oma tippt schneller als das Kind – wird zu – Die langsam tippende Oma tippt im Gegensatz zum Kind zu schnell.
    Es soll mit „zu warm“ Angst geschürt werden. Das ist die eigentliche Zweck und weswegen „wärmer als“ bei denen nur noch in Geschichtsbücher zu finden ist. Eine Temperaturerhöhung von 0,01°C kann man nicht als „zu warm“ bezeichnen! Für einen Vergleich zu anderen Sommerwerten ist das sogar noch abstruser als bei einer globalen Temperatur. Sogar die Aussage „Es ist (0,01°C) wärmer als der Durchschnittswerts“ halt ich für völlig abstrus. Richtig wären hier schon aus mehrere Gründe die Aussage, dass wir im durchschnittlichen Bereich liegen!


    Zu Deiner eigentliche Aussage. Nein! Ich habe auch dafür kein Verständnis! Es ist völlig normal, dass Prototypen ihre Entwicklung benötigen. Gerade bei diesem Thema stößt man aber immer wieder auf angeblich neue Prototypen. Alle Jahre wieder… Ich denke, dass es mit Sicherheit nichts anderes als um neue Versionen handelt! Da sind mit Sicherheit alte Funktionen/Methoden/Klassen enthalten. Die erfinden bestimmt nicht jedes Rad wieder neu. Aber selbst wenn, warum müssen die mit Prototypen, deren die komplette Entwicklungszeit fehlt einen belästigen? Viele Fragen, eine Antwort: Hätte er „zu kalt“, oder auch kälter als Durchschnittlich, oder auch durchschnittlich, oder wärmer als ermittelt, hätte man ihn bei der Presse wohl schwer finden können. Bei einer Aussage wie „zu warm“ erwarte ich eine kinderleicht erkennbare hohe Temperatur vom Gewöhnlichen! Nicht nur ich! Eigentlich jeder.

    @ gwh #11
    Mich erinnert das viel mehr an Lehrer. In meiner Schulzeit glichen sie nicht selten ihre Freizeit mit einem weiteren Job ab. Pilot, Versicherungsvertreter, Politiker etc.

  17. peper Says:

    Schlagt mich, aber ist das Hauptproblem für Kinder und immungeschwächte Menschen nicht Viren? Wäre es nicht sinnvoller das zu erwähnen? Aber ansonsten weiß ich jetzt nicht, wo das Problem hier liegen sollte. Lösungsvorschlag: Uran schnellstmöglich und kleinkariert gewinnen und ins Weltall schießen?
    Zitat aus dem Artikel: „der bei zehn Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwasser liegt.“
    Um Missverständnisse vorzubeugen: Mikrogramm steht für ein Milliardstel Kilogramm oder für ein Millionstel Gramm.
    Das Meerwasser hat ein Urananteil von 3 Mikrogramm pro Kg. Kohlasche hat etwa 50 Milligramm pro Kilo. Die Uranerze von den Minen bewegen sich i.d.R. im Prozentbereich.
    http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Uraninit

    Eigentlich schon witzig, was so alles völlig natürlich unter der Erde „sehr radioaktiv“ strahlt.

  18. climatereview Says:

    Ist zwar off-topic, aber dürfte die meisten hier dennoch interessieren. Unter folgendem Link:

    http://climatereview.wordpress.com/2008/08/05/aufflammende-hitzeinsel/

    wird eine brandneue Studie zum Urban Heat Island-Effekt in Osaka vorgestellt.

  19. Rainhelt Says:

    Den Uran-Zirkus habe ich heute früh schon im Frühstücks-TV gesehen.

    Hier ein Artikel dazu:
    http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1114757.html

  20. Werner Says:

    Hervorragende Analyse; Herr Eng. Bin auf den 2. Teil gespannt. Man sehe auch mal hier nach.

  21. Rainhelt Says:

    Dazu ein Zitat aus Wiki:

    Die Urankonzentration von ca. 3,3 µg/l in Meerwasser gegenüber den zum Teil deutlich geringeren Konzentrationen in den Flüssen – 0,03 µg/l im Amazonas bis 3,9 µg/l im Ganges – zeigt, dass Uran ein Element ist, das im Meer angereichert wird. Deutsche Flüsse weisen in der Regel Urankonzentrationen zwischen ca. 1 und 3 µg/l auf. Die Quelle für das Uran liegt in dem geogenen Aufbau der durch die Flüsse entwässerten Gebiete und ist somit natürlichen Ursprungs. Lediglich in Ausnahmefällen sind die Urangehalte in Flüssen auf menschlichen Einfluss bspw. die Nutzung uranhaltiger Phosphatdünger, den Uranbergbau (Zwickauer Mulde: ca. 10 µg/l) oder kerntechnische Anlagen zurückzuführen. Uran findet sich in Deutschland im unbeeinflussten Grundwasser in Konzentrationen von kleiner 1 bis über 100 µg/l. Die regelmäßige Einnahme von Trinkwasser mit erhöhten Urangehalten kann zum Auftreten von Nierenkrebs führen. Aus diesem Grund empfiehlt die Weltgesundheitsbehörde (WHO) für Trinkwasser einen Grenzwert von 15 µg/l.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Uran

  22. Energie-Ossi Says:

    Hallo Werner

    Deinen Link kenne ich schon lange und genieße ihn immer wieder, damit lässt sich bestimmt noch was feines mit anfangen.

    PS. Viel Feind, viel Ehr, der kleine Nils ist plötzlich und unerwartet aufgetaucht, fühlt sich da eine Truppe etwas auf den Schlips getreten?

    Na das kann ja noch Eiter werden, da dürfte ja Thorsten nicht mehr weit sein, falls der nicht gerade im Urlaub ist, bähhh

    MfG

  23. krishnag Says:

    Und früher ist man ahnungslos zur Radon-Kur gefahren, war ja so gesund…….

  24. Energie-Ossi Says:

    #23 krishnag

    Mir deuchte, ich hab vor einiger Zeit ein Bericht im Verblödungsstrahler gesehen, wo man sich über die alten, gesunden Menschen an den Austrittsöffnungen des Radons in der nähe der Wismut gewundert hat.
    Im Netz habe ich auf die Schnelle nix gefunden, aber das Hirn ist nachtragend.
    Merke Dir eins, Kernstrahlung ist böse, böse und nochmals böse, das wirst Du garantiert von jeden grünen Polit-Wissenschaftler nebst Nachwuchs zu hören bekommen.
    Keiner sieht es, keiner hört es, keiner riecht es und trotzdem ist es da, das blanke Grauen.

    Duck und wech

  25. Chlorobium Says:

    Der Grenzwert von Uran in Lebensmitteln hat nichts mit einer radiologischen Toxizität zu tun; es geht ausschließlich um die chemische Toxizität. Bevor auch nur einer sowiel Uran mit dem Trinkwasser aufnehmen kann, daß die Strahlung in tötet, ist er schon mehrmals vorher an der chemischen Wirkung verreckt.

    Uran mit Radon zu vergleichen, na ja – dazu sagt ich jetzt mal nix. Bei soviel Dummheit wird mir nämlich schlecht.

    Duck und wech

  26. peper Says:

    Uran findet sich in Deutschland im unbeeinflussten Grundwasser in Konzentrationen von kleiner 1 bis über 100 µg/l.

    Das ist doch praktisch. Da sagt das Grundwasser schon, wo man erfolgreich nach Uran suchen kann.

  27. Rainhelt Says:

    @Chlorobium: Das ein Edelgas etwas anderes ist, als ein Gruppe 3 Element ist eh klar… Das der eine oder andere Kommentare nicht ganz ernst gemeint war, ist doch offensichtlich!? ;)

    Aber man kann aber doch festhalten:
    1. Der deutsche Grenzwert ist mal wieder 50% “besser” als der der WHO.
    2. Die natürliche Uran-Konzentration im Grundwasser kann diese Grenzwerte überschreiten.
    3. Die aktuelle Foodwatch Kampange (An sich finde ich die Arbeit von Foodwatch gut) sagt noch weiter:

    foodwatch hat im Frühjahr 2008 die zuständigen Landesbehörden aller 16 Bundesländer über die jeweiligen konkreten Uranbelastungen im Trinkwasser befragt und die Antworten ausgewertet. Das Ergebnis: Trinkwasser enthält in Deutschland vielfach mehr als 2 Mikrogramm des giftigen Schwermetalls Uran pro Liter (µg/l). Fast jeder achte der knapp 8.200 übermittelten Werte liegt darüber. Bei in Flaschen abgefülltem Mineralwasser darf dieser Wert nicht überschritten werden, wenn Hersteller ihr Wasser als “geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung” bewerben wollen. Rund 150 der gemeldeten Messdaten liegen sogar über 10 µg/l. Diesen Wert gibt das Umweltbundesamt als Höchstwert an, bis zu dem bei Erwachsenen keine gesundheitlichen Schäden zu erwarten sind. Das Schwermetall Uran schädigt vor allem die Niere. foodwatch fordert, einen gesetzlichen Grenzwert von 10 µg/l einzuführen. Ab 2 µg/l Uran sollten die Wasserversorger die Bevölkerung warnen, damit Säuglinge und Kleinkinder kein uranhaltiges Leitungswasser trinken.

    http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/mineralwasser/trinkwasser/index_ger.html
    Die 10 µg/l wurden bei 1,8 % der Proben überschritten. Wie wenig es wären, wenn 15 µg/l angenommen würden, ist nicht nachvollziehbar.
    4.http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/mineralwasser/trinkwasser/hintergrund/index_ger.html
    Dort erfährt man schließlich:

    Uran gelangt meist auf natürlichem Weg ins Wasser, wenn das Wasser durch uranhaltiges Gestein fließt.

    und

    Eine Urankonzentration von 20 µg/l gilt nach Empfehlung des UBA von 2003 in jedem Fall als “Maßnahme- beziehungsweise Eingreifwert”.

    Also: Wir haben Uran im Wasser, was da immer drin war. Wir fordern einen Grenzwert (obwohl wir keinen Einfluss haben) und dieser Grenzwert ist ausgesprochen niedrig.

    Für mich ist das Panikmache!

  28. Energie-Ossi Says:

    @ 25 Chlorobium
    Radontherapie:
    Beinhaltet neben der äusseren Anwendung durch einatmen von Radonhaltiger Luft auch die orale Aufnahme von Radonhaltigen Wässern.
    Radon ist ein Zerfallsprodukt von Uran und Thorium.
    Also ist davon auszugehen, das die radonhaltigen Wässer auch im verstärkten Mass das Element “Uran” enthält.
    Ergo, ist krishnags kleiner Einwurf durchaus berechtigt, na wer ist jetzt der Dumme???

    Grins und wech

  29. Energie-Ossi Says:

    Nicht genug, das man die arme Sau durchs Dorf jagt, jetzt quitscht det olle Vieh ooch noch.

    Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch wirft Städten und Gemeinden eine unzureichende Informationspolitik vor. Bürger müssten auf der Wasserrechnung erfahren, wenn die Uranbelastung von Trinkwasser die für Säuglinge empfohlene Grenze überschreitet….

    …Die Zwei-Mikrogramm-Marke für Mineralwässer zur Ernährung von Säuglingen hatte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) festgelegt, damit sich teuer beworbene Mineralwässer vom Leitungswasser abheben. Die Grenze sei “nicht gesundheitlich abgeleitet”, erklärte das BfR.

    Spiegel-Online

    Hmmm, nicht gesundheitlich abgeleitet, wie soll man denn den Satz verstehen????
    Keener weß wat, aber man kann ja trotzdem een scheenen Wert angeben.
    Erinnert mich a bisserl an die Feinstaubdebatte, da kann ja auch schon ein einziges Nanopartikel zum elendigen Tod führen, so das man keinen unteren Grenzwert festlegen kann.
    Ich gloobe, da müssen weltweit wenigstens tausend Studien erarbeitet werden, wäre doch gelacht, wenn da finanziell nicht auch was herauszuholen wäre.

    An die Gaia-Anbeter:
    Tja meinen Damen und Herren, seht ihr endlich ein, das uns Gaia absolut nicht gewogen ist. Die vergiftet uns mit Uran, erschlägt uns mit Blitze, lässt uns ersaufen, erfrieren, ersticken, quält uns mit tödlichen Viechern, haut uns eine Krankheit nach der anderen um die Ohren, zerstört unsere mühsam aufgebauten Behausungen, frist unser angebautes Obst und Gemüse auf und ärgert uns ständig mit Unkraut auf unseren Gehwegen.
    Den Krempel wollt Ihr schützen?
    Ne, alles betonieren und grün streichen, dann is endlich Ruhe.
    Das ganze Leben ist ein ständiger Kampf GEGEN die Natur, also tut man nich so mit euren “Schutzbedürfnis”.

    Duck und wech

  30. Energie-Ossi Says:

    Auf R-E gibt es genau zu diesem Problem einen netten Artikel, hab selten so gelacht.
    http://www.readers-edition.de/2008/08/06/strahlenalarm-im-sommerloch-ein-kommentar/#17820

    Anno 2000 war es, als aufmerksame Fernsehjournalisten Uran, das radioaktive, strahlende Giftmetall, in deutschen Mineralwassern fanden. Im Laden. In der Flasche. Drei Tage schaukelte eine Welle namenlosen Tschernobyl-Entsetzens durch die Republik, die bis dahin geglaubt hatte, Wasser sei sicher, umweltschonend und gesund: Nicht einmal europäische Grenzwerte für die Menge an Uran, die im Wasser sein darf, gibt es, empörten sich Verbraucherschützer….

    War es 2006 die vom ehemaligen Greenpeace-Chef Thilo Bode gegründete Organisation Foodwatch, die die Journaille auf die heiße Spur brachte, war es diesmal – ja, die vom ehemaligen Greenpeace-Chef Thilo Bode gegründete Organisation Foodwatch, die enthüllte “Deutsches Trinkwasser ist mit dem Schwermetall Uran belastet – Verbraucherschützer schlagen Alarm” (SZ).

    …Mehr noch – dass die gesamte Erdkruste etwa 2,3 Gramm Uran pro Tonne Erdreich oder Gestein enthält? Was quasi automatisch zur Folge hat, dass Trinkwasser, Böden und Nahrungsmittel voller Uran sind und sogar die Luft 0,04 Milliardstel Gramm pro Kubikmeter enthält. Bei einer mittleren täglichen Atemrate eines Erwachsenen von 20 Kubikmetern Luft gelangen daher etwa 0,8 ng Milliardstel Gramm Uran pro Tag in den Körper, im Erzgebirge und dem Mansfelder Land eher mehr, an der Ostsee eher weniger. Mit der Nahrung nimmt ein Erwachsener zusätzlich täglich bis zu 1,5 Millionstel Gramm auf – im Ergebnis enthält ein Mensch dann 30 bis 60 Mikrogramm Uran, mithin deutlich mehr als eine Mineralwasserflasche, und das ganz unabhägig davon, ob er viel Mineralwasser trinkt oder wenig….

    Gruseln Sie sich


    JETZT

  31. Stefan P Says:

    …letztes Jahr hat man die ‘Arsen-Sau’ durchs ‘Deutsche Dorf’ getrieben.

    …Arsen vergiftet die Welt: “Trotz enormer Anstrengungen sind weiterhin Millionen Menschen weltweit tagtäglich Arsen im Trinkwasser ausgesetzt.” Es ist wirklich langsam ermüdend zu erleben, wie sabbernde Panikmacher verzewiefelt versuchen wieder mal in die Zeitung zu kommen und in die TV-Nachrichten…

    http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/296/111185/

    Warte schon darauf, daß mein armer Nachbar seine Hühner wieder in den Stall sperren muss, weil eine russische Wildgans auf dem Weg zum Bodensee in der Nähe von Tschernobyl verbeiflog und nun in seinen Garten gekackt hat.

    Diese Katastrophen Wichtigtuer gehen einem auf die Dauer doch ziemlich auf die Nerven.

    Hatte neulich ein Streitgespräch mit jemand der vor Mitleid für die Einwohner von Tuvalu zerfloß, da die doch bald ihre Inseln räumen müssten. Selbstverständlich hatte er weder eine Ahnung von der Größe dieses Inselstaates (26 -in Worten sechsundzwanzg- km²) noch von der Zahl der Einwohner (13.000) Auch davon, daß dort seit einiger Zeit der Meeresspiegel sogar fällt war ihm nicht bekannt. Wieviel km² haben eigentlich die Braunkohlebagger in Deutschalnd umgepflügt und wieviele Einwohner mussten deswegen umgesiedelt werden?

  32. peper Says:

    Der Bart anno 2005:
    http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgp.cgi?doc=35913

    Bislang wurde vor allem das Risiko der Belastung durch die radioaktive Strahlung diskutiert. ÖKO-TEST hat daher in der Vergangenheit mehrfach die Ergebnisse von Untersuchungen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) veröffentlicht. Sie zeigen, dass die Belastung durch radioaktive Substanzen im Mineralwasser in den allermeisten Fällen im gesetzlichen Rahmen bleibt. Doch Uran ist nicht nur ein Radionuklid, dessen Alphastrahlen im Körper Zellen und DNA zerstören. Es ist auch ein giftiges Schwermetall, das sich im Körper anreichert und schon in geringen Mengen nicht nur die Nieren, sondern auch Lunge und Leber schädigen kann. Außerdem gibt es deutliche Hinweise, dass der kindliche Organismus empfindlicher auf Uran reagiert als Erwachsene und eine Fruchtschädigung durch Uran nicht ausgeschlossen werden kann. Risiken, die immer mehr ins Blickfeld geraten.

    Das meiste ist ja trivial und ist bei der Frage der Dosis immer so. Einfach mal den Narkosearzt fragen.
    Ansonsten misst man nicht nur die Erdkruste in mg/kg anstatt µg/kg, sondern auch die Blumenerde.
    Pflanzen nehmen es natürlich auf und haben meist über die geforderten 2µg/kg.Selten nicht weit darüber. Fleisch deswegenauch um die 10µg/kg. Spitzenreiter sind demnach tierische Nieren und Salz mit über 70µg/kg.
    Kaffee hatübrigens durchschnittlich etwa 0.02µg/kg. Trotz Leitungswasser.

  33. Rainhelt Says:

    Lecker Nierchen auch? Schade. Ich dachte das wär soooo gesund ;)

    Übrigens:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,570148,00.html

  34. Wetterfrosch Says:

    OT, aber für das Klima tun wir alles:
    Pkw-Maut auch für Deutschland

    Im Gespräch mit unserer Zeitung warnt er für den Fall der Umsetzung der Pläne vor einer “gnadenlosen Abzocke” der Autofahrer. Denn wahrscheinlich werde es keinen Steuerausgleich geben. Die EU-Kommission will in Kürze Zahlen über “externe Kosten für alle Verkehrsträger” vorlegen und gleichzeitig Vorschläge für deren “Internationalisierung” machen. Danach sollen die Autofahrer an allen Kosten beteiligt werden, die sie tatsächlich verursachen: Umweltschäden, Gesundheitsrisiken, Unfallfolgen, Staus. Nach welchem Schlüssel dies geschehen soll, ist noch offen.

    Wann werden (EU)Politiker endlich an allen Schäden beteiligt, die sie Verursachen? Mir fällt da so einiges ein…

  35. krishnag Says:

    @Rostbazillus
    Tja, Dein Schuß ging nach hinten los, ein Pups, wie immer.
    Seit der Mensch seßhaft geworden ist, hat er sich an den Ufern der Flüsse niedergelassen, da die Anschwemmungen der aus den Gebirgen stammenden Flüsse die Niederungen fruchtbar gemacht haben.
    Seit dieser Zeit ist die gesamte Menscheit diesem “Teufelszeug” auf Gedeih und Verderb ausgesetzt und lebt immer noch, trotz, oder dank (???) dieses Spurenelements ? Wäre er ohne weniger blöd oder noch grüner ?

    Die nächste Sau und das nächste Dorf kommen bestimmt.

  36. Energie-Ossi Says:

    #34 Wetterfrosch

    EU-Kommission, welche demokratisch/Parlamentarische Legitimation haben die Typen eigentlich für ihre großspurigen Pläne?
    Gott sei Dank gab es von den Iren den ersten Warnschuß und wenn man dem Deutschen sein Auto nimmt, könnte das hier auch ganz schnell gehen.
    Wie kann es angehen, das eine Partei, die kaum 10% Beteiligung und schwacher Mitgliederzahl sich dermaßen negativ auf eine Volkswirtschaft auswirken kann, warum läßt sich ein Volk von solchen Hirnis immer noch auf die Nase rumtanzen?
    Wann fliegen die endlich aus den Parlament?
    Wahrscheinlich liegt das am übersteigerten Masochismus des deutschen Volkes, sich von Hinz und Kunz verprügeln zu lassen und beim nächsten mal wieder die Backe hinzuhalten.

    Wahrscheinlich haben wir es nicht besser verdient, man bekommt die Regierung, die man aus Unfähigkeit gewählt hat.

    Wo nochmal gibt es die Ausreisepapiere?

    Würg, und das schon seit Monaten

  37. Rainhelt Says:

    Hatten wir das eigentlich schon?

    Dr. Evans, “No smoking hot spot”
    http://www.theaustralian.news.com.au/story/0,,24036736-17803,00.html

    Gefunden hier:
    http://www.pi-news.net/2008/08/klimawissenschaftler-es-ist-nicht-das-co2/

    (Bitte keine Diskussion über PI)

    Gruß
    Rainhelt

  38. Rainhelt Says:

    Ich glaub ich hab die Obersau gefunden, die durchs Dorf getrieben wird:

    Gesundheitsgefahr

    Politiker wollen Überraschungseier verbieten

    Im Überraschungsei lauern unerkannte Gefahren – dieser Meinung ist zumindest die Kinderkommission des Bundestages. Daher empfiehlt sie einem Medienbericht zufolge, das beliebte Schoko-Ei zu verbieten.

    Überraschungseiern könnte offenbar das Aus drohen. Wie die Zeitung “Die Welt” unter Berufung auf eine Empfehlung der Kinderkommission des Bundestages zu “Sicherheits- und Gesundheitsrisiken für Kinder im Alltag” berichtet, soll jegliche Kombination aus Nahrungsmitteln und Spielzeug verboten werden.

    Gefunden hier

  39. Torsten Says:

    Fatal ist für mich, daß die Schnapsidee mit dem Verbot von Überraschungseiern von einem Mitglied der FDP (Miriam Gruß) propagiert wird.

    Die nennen sich “Freie” Demokraten und sollten solchen Bevormundungsversuchen der Bürger grundsätzlich widerstehen.

    Die überbordende Verordnungs-, Verbots-und Bevormundungsmentalität scheint die ganze etablierte Parteienlandschaft zu erfassen.

  40. Energie-Ossi Says:

    @Rainhelt
    Na, den Herrn Evans werden die Warmaholics in der Luft zerfetzen, wie kann der nur, da sollte man mal den Lebenslauf der letzten 10 Jahre checken, der tankt garantiert immer an der selben Tankstelle von Exxon.
    Vielleicht weißt der Lebenslauf auch eine Lücke von einigen Monaten auf, wo er von finsteren Ölbaronen gefangen wurde und einer Gehirnwäsche unterzogen wurde, man könnte natürlich auch seine Kontobewegungen überprüfen, oder ganz einfach, der vögelt seine Haushälterin.
    Warte ab, Planck unser einheimischer “Oberguru” hat garantiert eine wahnsinnig einleuchtende Erklärung.

    Überraschungseier, verbietet das Zeug ruhig, die Schokolade verätzt eh bloss die armen Kinderzähne.
    Ich hätte da aber noch ein paar andere Kandidaten:
    Eis am Stiel, man weiß ja nie was die Kinder mit dem Stiel machen.
    Verpackte Wurst, nachher essen die Kinder die Verpackung und nicht die Wurst.
    Bonbons Die könnten Kinder mit Zäpfchen verwechseln und das könnte zu klebrigen Ärschen führen……..

    Die gute Kinderkommission besteht bestimmt aus Menschen, die in Ihrer Kindheit zu kurz gekommen sind.
    Nix Schokolade, nix Bonbons, nur Gemüse in Originalverpackung, ungekocht (wegen dem Uran im Wasser) und an menschlicher Wärme hat es auch gemangelt, deren Eltern wollten wohl schon damals das Klima retten und haben bei Ihren eigenen Kindern damit angefangen.

    Sorry, in den letzten Tagen habe ich ja schon einigen Schwachsinn gehört und gelesen, aber langsam wird es wieder Zeit, das die Jungs und Mädels eingefangen werden und dem ärztlichen Notdienst übergeben werden.
    Jemand hat die Tür von der Nervenheilanstalt offen gelassen und jetzt haben wir den Salat.

    MfG

  41. Liberaler Says:

    @Torsten
    Ja, das ist wirklich peinlich, und Miriam Gruß ist leider kein Einzelfall. Auch in der FDP gibt es viele freiheitsfeindliche und/oder öko-ideologische Elemente, die jeden Blödsinn mitmachen oder sogar selbst mit auf den Weg bringen.

    Auf der anderen Seite sind aber fast alle, die den Öko-Schmarrn nicht mitmachen, FDP- oder Unions-Wähler.

  42. Rainhelt Says:

    @EO: Jaja, alle bekloppt. Eigentlich dürfte von uns allen hier keiner mehr Leben, bei all den gefährlichen Dingen die wir gemacht haben. Ü-Eier essen, zum Beispiel ;)

    Zu Evans: Das beste ist der letzte Satz im verlinkten Artikel:

    Dr David Evans was a consultant to the Australian Greenhouse Office from 1999 to 2005.

  43. Energie-Ossi Says:

    So Jungs, zurück zum Thema, die Windmafia droht.

    Die deutsche Windenergiebranche hat mit zunehmender Abwanderung ins Ausland gedroht. Vor allem die Höhen- und Abstandsregelungen der Länder würden die Entwicklung neuer Anlagen zur Serienreife behindern, sagte der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), Hermann Albers, der «Neuen Osnabrücker Zeitung». So sei es fast nicht möglich gewesen, die von vier Firmen zeitgleich entwickelten Anlagen der 5- bis 6-Megawatt-Klasse in Deutschland zu bauen. «Wenn die Rahmenbedingungen nicht gut genug sind, gibt es keinen Grund, die Produktion in Deutschland zu behalten.»….

    Albers forderte eine unbeschränkte Aufenthaltsgenehmigung für ausländische Fachkräfte. Die zeitlich limitierte Arbeitserlaubnis halte viele Experten von einem Wechsel nach Deutschland ab. Die Windenergiebranche werde in Zukunft unter akutem Ingenieursmangel leiden….

    http://www.pro-physik.de/Phy/leadArticle.do?laid=10838

    Ohhhh, mein Mitleid ihr Säcke.
    Wie hoch waren nochmal die 5 MW Windmühlen???
    Mag das Volk eure Monster nicht mehr???
    Wie, ausländische Mitarbeiter, ich denke ihr habt deutsche Arbeiter in Lohn und Brot gebracht???
    Wer soll hier eigentlich verarscht werden, gehen eure Gewinne auf Kosten der Stromkunden zurück?

    Wegen mir, macht euch ruhig vom Acker und nehmt euren teuren Schrott gleich mit.

    Ohne Gruß

  44. peper Says:

    So ist das. Zuerst zieht man die Knirpse groß, und dann werden die noch frech.

  45. peper Says:

    Eigentlich dürfte von uns allen hier keiner mehr Leben, bei all den gefährlichen Dingen die wir gemacht haben. Ü-Eier essen, zum Beispiel ;)

    Das ist doch das offensichtliche an ihrem Wahn. Sie haben Angst vor einer Überbevölkerung und gleichzeitig vor einer epidemischen Katastrophe durch jeden Pubs. Hauptsache Angst.

  46. krishnag Says:

    @Rainhelt
    Sicher haten wir den schon, wie kann man den übersehen ???

    http://www.oekologismus.de/?p=1020#comment-35613

  47. Wasser-Ossi Says:

    Hallo, zusammen!

    Hatte leider eine Auszeit verordnet bekommen, bei der ich die Vorzüge unseres staatlichen Gesundheitswesens als gesetzlich Krankenversicherter ausgiebig kennenlernen durfte.

    Leider gibt es in solchen Einrichtungen kein I-Net am Bett, so dass ich erst noch etliches aufzuarbeiten habe.

    @peper

    Hauptsache Angst.

    Habe vor einiger Zeit eine hervorragende Reportage mit dem Titel “Die Angstindustrie” gesehen. Lief zur “Primetime” so um 23.00 Uhr auf Phoenix (höchste Einschaltquoten garantiert ;-))

    Leider finde ich im Netz keinen Link zu dieser Sendung. Ich besitze allerdings eine Aufzeichnung als avi-Datei von rd. 400 MB. Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich dieses Filmchen, möglichst legal, verfügbar machen kann?

    Bzgl. Gesundheitsgefährdung durch die öffentliche Wasserversorgung warte ich nur noch, dass wieder die Geschichte mit dem Asbest aus Trinkwasserleitungen (Asbestzement, Eternit) ausgegraben wird. Na, warten wir’s ab.

    Grüße!

  48. Energie-Ossi Says:

    #47 Wasser-Ossi
    Na Alder, wieder alles senkrecht bei Dir?
    Ich hoffe doch sehr, hast gerade jetzt gefehlt, wo es dem armen, verstrahlten Trinkwasser an den Kragen gehen soll.

    Noch was anderes, nachdem die arme, bedauernswerte Windindustrie am Hungertuch nagen muß, weil der deutsche Michel seinen tollen Anlagen nicht vor der Haustür haben will, was tolles von den neu geschaffenen Solararbeitsplätzen.

    Sonnenbranche in Image-Nöten: Laut einer gewerkschaftsnahen Studie zahlen Solarfirmen in Ostdeutschland Mini-Löhne, Tarifverträge gibt es nur in Ausnahmefällen, Betriebsräte werden systematisch behindert. Nutzen die Öko-Bosse die hohe Arbeitslosigkeit aus?….
    Berlin – Die deutsche Solarindustrie boomt. Hinter China und Japan ist Deutschland der drittgrößte Hersteller von Sonnenkraftwerken weltweit. Doch die ökologische Qualität geht nicht unbedingt einher mit hohen sozialen Standards. Das zeigt eine Studie des Berliner Instituts für Medienforschung und Urbanistik (IMU) im Auftrag der Otto-Brenner-Stiftung der Industriegewerkschaft Metall. Erstmals geben die Forscher einen Überblick über die junge und erfolgreiche Solarwirtschaft in den fünf östlichen Bundesländern.

    Die Ergebnisse sind in vielen Fällen nicht schmeichelhaft für die Unternehmen. Die sozialen Standards erreichen nur ein Mindestmaß. Die Firmen halten zwar in aller Regel die gesetzlichen Bestimmungen ein, beschäftigten ihr Personal aber oft zu schlechteren Bedingungen, als sie in der Metall- und Chemieindustrie üblich sind…..

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,562278,00.html

    Gut, die Meldung ist schon etwas älter, aber den Artikel brauche ich noch.

    Grins und wech

  49. Rainhelt Says:

    @Wasserossi: Aus der avi per free-flv-converter einen Flash-Film machen und bei YouTube einstellen ;)

  50. canberra Says:

    cosmic rays and climate:

    http://arxiv.org/PS_cache/arxiv/pdf/0804/0804.1938v1.pdf

  51. krishnag Says:

    @Canberra
    Danke für den Link zu dem Dok.
    Es ist in vielen Teilen eine verdiente Backpfeife für Rahmstorf.( Mangini )
    Und der Artikel zeigt, wie wichtig die Wärmeabführung fürs Klima ist.

  52. krishnag Says:

    @Canberra #50 Nachtrag

    Jasper Kirkby is a superb scientist, but he has been a lousy politician. In 1998, anticipating he’d be leading a path-breaking experiment into the sun’s role in global warming, he made the mistake of stating that the sun and cosmic rays “will probably be able to account for somewhere between a half and the whole of the increase in the Earth’s temperature that we have seen in the last century.” Global warming, he theorized, may be part of a natural cycle in the Earth’s temperature.

    Dr. Kirkby was immediately condemned by climate scientists for minimizing the role of human beings in global warming. Stories in the media disparaged Dr. Kirkby by citing scientists who feared oil-industry lobbyists would use his statements to discredit the greenhouse effect. And the funding approval for Dr. Kirkby’s path-breaking experiment — seemingly a sure thing when he first announced his proposal– was put on ice.

    Dr. Kirkby was stunned, and not just because the experiment he was about to run had support within his scientific institute, and was widely expected to have profound significance. Dr. Kirkby was also stunned because his institute is CERN, and science performed at CERN had never before seemed so vulnerable to whims of government funders.

    http://www.nationalpost.com/news/story.html?id=975f250d-ca5d-4f40-b687-a1672ed1f684

    Gleich haben sie wieder die Keule “Lobby” gezogen.

  53. klatin Says:

    Hallo,

    Erster post. Ich moechte hier mal 2 verlinkte Aufsaetze zur Diskussion stellen:

    http://green-agenda.com/index.html

    Und

    http://www.vunet.org.cn/progressive/1210198278-_toeslist__Manufacturing_scarcity_in_an_age_of_abu.html

    Interresant, nicht wahr?

  54. peper Says:

    @ w-o

    Bzgl. Gesundheitsgefährdung durch die öffentliche Wasserversorgung warte ich nur noch, dass wieder die Geschichte mit dem Asbest aus Trinkwasserleitungen (Asbestzement, Eternit) ausgegraben wird. Na, warten wir’s ab.

    Was? Gab sowas auch schon? Und wie atme ich es hierbei ein, damit es gefährlich werden könnte?

  55. krishnag Says:

    @Peper #54
    Dabei geht es um die Sau, das Dorf und die Jagd ersterer durch zweites

  56. Wasser-Ossi Says:

    @peper #54

    Diese Frage zu stellen zeugt davon, dass du weißt, auf welchem Weg Asbestfasern gefährlich werden können. Dabei ist die Gesundheitsgefährdung sooo offensichtlich:

    Verdampfe ungefähr einen Kubikmeter von diesem (möglicherweise) asbesthaltigem Wasser. Stelle dich die ganze Zeit unmittelbar daneben und atme gaaanz tief den Wasserdampf ein. Wenn du Glück, oder besser Pech hast, könnte es passieren, dass du ein oder zwei Asbestfasern einatmest. Das ganze wiederholst du ein paar tausend mal und schwups hast du Asbestose.

    Dabei lasse ich den dafür erforderlichen Energiebedarf aus “Klimaschutzgründen” einfach mal außer acht.

    Also weißt du, ist es diese “Gefahr” etwa nicht wert, mit aller Macht und gleich mit welchen Kosten verbunden auf breiter Front bekämpft zu werden?

  57. canberra Says:

    Deutschland’s nachhaltige Energiequelle:

    Deutschland erzeugt im Jahr für die öffentliche Wasserversorgung ca. 9500 Mill qm3, also 9500 mrd Liter Trinkwasser.
    http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Umwelt/UmweltstatistischeErhebungen/Wasserwirtschaft/Tabellen/Content75/Wassergewinnung,templateId=renderPrint.psml

    1 Liter Trinkwasser enthält zwischen 1-100 ug Uran.

    Rechnet man mit 5ug/liter so erhält man bei Entfernung desUrans aus dem Trinkwasser:
    9500 *1e9 liter * 5*1E-6g/liter = 47500 kg Uran pro jahr.

    Der Jahresverbrauch der AKW beträgt ca. 3.3Mill kg also rund das 70 fache.

    Die Technologie des Schnellen Brüters ermöglicht eine bis zu 60-fach größere Brennstoffausnutzung, als bei den derzeit in der Bundesrepublik betriebenen Leichtwasserreaktoren
    http://www.schneller-brueter.de/index2.htm .

    D.h. mit dem Uran in Trinkwasser könnte man fast die gesamte Energie unserer AKW erzeugen.

  58. krishnag Says:

    @Canberra #57

    D.h. mit dem Uran in Trinkwasser könnte man fast die gesamte Energie unserer AKW erzeugen.

    Abzüglich der reingesteckten Energie, wo ich jetzt aber nicht nach Quantitäten suche.

  59. canberra Says:

    es gibt sogar noch mehr davon, (obwohl unser umweltministerium das gegenteil behauptet), und es sollte für einige millionen jahre reichen:

    http://peakoildebunked.blogspot.com/2006/01/207-uranium-from-seawater-part-1.html

    http://peakoildebunked.blogspot.com/2006/01/208-uranium-from-seawater-part-2.html

  60. peper Says:

    @ canberra

    Der Wert liegt viel zu hoch. Durchschnittlich 5ug/liter erreichen nach meinen Statistiken nur die Länder, in denen auch reichlich viel Uranerz vorhanden ist. Deutschland weiß ich aber nicht mehr. Die Tschechei, Russland waren damals dabei.

    Nach foodwatch (Rainhelt 27):

    Das Ergebnis: Trinkwasser enthält in Deutschland vielfach mehr als 2 Mikrogramm des giftigen Schwermetalls Uran pro Liter (µg/l). Fast jeder achte der knapp 8.200 übermittelten Werte liegt darüber.

    Wir reden hier also über einen Wert, der deutlich unter 2µg durchschnittlich liegen müsste, da 7/8 darunter liegen sollen. Die meisten werden sogar das Prädikat “nicht feststellbar” gehabt haben! Urangewinnung aus Trinkwasser ist wohl eher mühevolle Erbsenarbeit und wohl eher ist noch das Meer mit 3µg/l zu empfehlen.

    P.S.: Durchschnittlich nimmt der Mensch etwa 2-4µg am Tag auf.

  61. peper Says:

    @ W-O
    Ja, okay ist möglich. Ich dachte nur, weil man eigentlich bei der Entsorgung von Asbest Wasser verwenden sollte, bzw. gefälligst tun sollte.

  62. Wasser-Ossi Says:

    @peper

    Na klar, möglich ist es. Aber ob es very likely ist? Ich möchte die Wahrscheinlichkeit nicht ausrechnen.

    Aber es dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben, dass Asbestfasern 100% darmgängig sind und somit im Verdauungstrakt aber rein garnichts anrichten. Taugt also nicht mal als Ballaststoff. ;-)

  63. sonderknust Says:

    #57 #58 ihr braucht euch gar nicht weiter den kopf darueber zu zerbrechen, weil es naemlich gar kein verfahren gibt und auch nie geben wird, ohne erheblichen energieaufwand das uran aus dem wasser zu gewinnen.
    gewinnungselektrolyse scheidet aus, auch eine anreicherung durch permose oder andere filterverfahren werden nicht zu einer lohnenden konzentrations- erhoehung fuehren. bleibt nur eindampfen und dann das schwierige unterfangen das uran von anderen kationen zu trennen.
    auch ionenaustauschverfahren machen keinen sinn, da neben uran-ionen([uf6]-anionen?) andere kationen (bzw.anionen) mit hoeherer konzentration und affinitæt(spannungsreihe) vorliegen.
    ich will hier keine diskussionen abwuergen, aber ich bekomme bei solchen spekulationen so ein komisches klirren im kopf. erinnert mich immer an den unsæglichen schwachsinn ala kalte kernfusion.

    gruss sønderknust

  64. Wasser-Ossi Says:

    OT: Da ich unter #47 etwas angekündigt habe, will ich hier Vollzug melden. Wer mal ‘ne Pause von Olympia einlegen will, findet dort für eine dreiviertel Stunde etwas weniger sportliches.

    Grüße!

  65. Energie-Ossi Says:

    Achtung, der Teil zwei ist soeben bei R-E erschienen, müsste hier auch bald kommen.
    MfG

  66. Rainhelt Says:

    So, passt voll zum Thema:

    Energie-Bericht

    Glos warnt vor Stromknappheit
    [...]
    Die “Bild”-Zeitung berichtet, in dem neuen, nach dem Energiewirtschaftsgesetz alle zwei Jahre vorgeschriebenen “Monitoring-Bericht” der Bundesregierung heiße es, aufgrund von “Akzeptanzproblemen in der Bevölkerung beim Bau der fest eingeplanten Kohlekraftwerke und der damit verbundenen Unsicherheiten seien langfristig Versorgungsengpässe am Strommarkt nicht auszuschließen”.

    Glos stützt sich dem Bericht zufolge auf ein Gutachten, an dem unter anderen Experten der Universität Köln und der Technischen Hochschule Aachen mitgewirkt haben. Für den Fall von Verzögerungen beim Bau moderner Kohlekraftwerke sagen sie auch weitere drastische Strompreiserhöhungen voraus, weil dann ältere und teurere Kraftwerke länger am Netz bleiben oder wieder ans Netz gehen müssten.

    http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/:Energie-Bericht-Glos-Stromknappheit/634271.html

    Dazu dann auch:

    “Der Bundesumweltminister Siegmar Gabriel sollte aufhören, auf alle einzudreschen, die sich um die Zukunft der wirtschaftlichen Stromversorgung und die Versorgungssicherheit Gedanken machen. Es ist für ein Industrieland mit 82 Mio. Menschen überlebenswichtig, nicht sehenden Auges auf den Abgrund eines Stromversorgungsnotstandes zu marschieren. Ich nehme die Warnung vor einer Stromversorgungslücke sehr ernst. Wer den Koalitionsvertrag in diesem Zusammenhang als Denkverbot versteht, irrt! Die Steigerung der Energieeffizienz, der Ausbau der erneuerbaren Energien und die weitere Nutzung der Kernenergie vertragen sich gut miteinander. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und der ‘Menscheitsfrage Klimaschutz’ ist eine längere Nutzung der Kernenergie als Brückentechnologie sinnvoll und notwendig. Darüber brauchen wir dringend eine ideologiefreie und rationale Diskussion. Selbstverständlich bleibt der Bundesumweltminister herzlich eingeladen, sich daran konstruktiv zu beteiligen.”

    http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=260978.html

  67. Energie-Ossi Says:

    Hallo Rainhelt
    Voll der Kracher, Wirtschaftsministerium gegen BMU, mal sehen wer gewinnt, grins.
    Ketzerische Frage, haben die Rot/Grünen es etwa noch nicht geschafft, das Wirtschaftsministerium zu unterwandern, sonst wäre sowas nicht passiert?

    Das Öko-Gesindel vergisst leider einen wichtigen Faktor, Umweltschutz muss man sich auch leisten können. Geht die Wirtschaftskraft den Bach runter, sind auch ganz schnell Umwelt- und Klimaschutz vergessen, dann geht es nur noch ums Überleben.
    Eines schönen Tages werden die Pfeiffen das begreifen, spätestens wenn Sie im Winter bei Kerzenschein in ihrer vollgedämmten Gaskammer sitzen, denn ohne Strom funktioniert nicht mal ein Passivhaus, denn der Lüfter braucht den Saft.

    MfG

  68. Rainhelt Says:

    Hier noch ein guter Artikel zum Thema Stromsparen und LOHAS:
    http://www.sueddeutsche.de/kultur/825/305791/text/

  69. Rainhelt Says:

    Hab wieder ein Leckerchen, dass ich euch in voller Länge präsentieren möchte:

    Leben in 2000 Meter Tiefe entdeckt

    Köln (dpa) – Wissenschaftler der Universität Köln haben die Existenz von Bakterien in 2000 Metern Tiefe nachgewiesen. Noch nie seien Bakterien so weit im Erdinnern aufgespürt worden, teilte die Universität am Montag mit.

    Zusammen mit Kollegen aus Perth in Australien haben die Forscher Phospholipid-Fettsäuren in Erdölvorkommen entdeckt. Dies weise auf lebendige Bakterien hin, die das Öl biologisch abbauten. Ihre Aktivität habe möglicherweise großen Einfluss auch auf das Klima, erläuterte Christian Hallmann vom Institut für Geologie und Mineralogie der Universität Köln.

    Quelle

  70. peper Says:

    War ja klar, dass die Ökos auf die sueddeutsche springen, kommentieren müssen und ihr Bestes abgeben:
    Zitat vom 11.08.2008 13:36:52

    „Statt mit im Winter auf 20 Grad nur auf 17 Grad heizen reduziert den Heizverbrauch um ca. 30%.“

    Nein! Pro °C soll man 3-4% sparen, im Falle, es ist draußen -12°C! Bei ihm scheinen es durchschnittlich +10°C im Winter zu herrschen.Im Falle wenn, klingt es relativ mehr als es absolut ist!

  71. krishnag Says:

    Diese Statement von Reichholf möchte ich nicht vorenthalten:
    http://www.hayek.de/frames/hayek-tage_medaillen/Statement_Reichholf.pdf
    Viel Spaß !

  72. krishnag Says:

    @peper #70
    Klasse Zufall, um Rahmstorf was nachzuweisen war ich in Sachen Reichholf unterwegs und fand das:

    So freuen wir uns besser insgeheim über den letzten, sehr milden Winter. Nach den Berechnungen einer deutschen Großbank half er rund acht Milliarden Euro an Heizkosten sparen, 200 pro Haushalt. Damit erfüllte uns das Wetter vorab die ehrgeizigsten Wünsche im Kampf gegen den Klimawandel.”

    http://www.eurotopics.net/de/presseschau/autorenindex/autor_reichholf_josef/

    Und lese dann anschließend Dein Posting :-)

  73. krishnag Says:

    Das Rahmstorf mit Reichholf ein Problem hat, ist klar.
    Nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, weiß ich auch warum:

    So etwa, wenn er es “geradezu rassistisch“ findet, dass übereifrige Naturschützer eingewanderte Tier- und Pflanzenarten “ausmerzen“ wollen, um einen früheren Zustand wieder herzustellen.

    Ich interpretiere mal da auch den Wunsch das Klima zu bestimmen da mit rein, wenn auch sehr frei :-)
    http://www.judithrauch.de/Texte/reichholf.html

  74. krishnag Says:

    Nochmal Reichholf:

    Josef H. Reichholf: Wie Hunger und Klimapolitik zusammenhängen

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/josef_h_reichholf_wie_hunger_und_klimapolitik_zusammenhaengen/

    Die außerordentliche Biodiversität dieser Wälder zu erhalten sollte seit dem Umweltgipfel von Rio 1992 höchste Priorität haben. Doch die Konvention von Rio, die auf Betreiben des damaligen deutschen Umweltministers Klaus Töpfer zustande gekommen war, geriet in Vergessenheit. Sie passte nicht ins Konzept der Klimastrategen.

    Da war Reichholf zusammen mit Töpfer unterwegs, um das vorzubereiten in Rio.

    Das Kyoto-Protokoll hat die Dritte Welt ausgeblendet.

  75. krishnag Says:

    Weiter:

    Wir alle sind auf dem Weg in die Ökodiktatur

    „Wer sagt uns eigentlich“, fragt Reichholf angesichts dieser Entwicklung, „dass das Klima vor der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts (das den Forschern als Referenz gilt) das beste und einzig richtige ist?“ Wir könnten demnach weiter wirtschaften wie bisher, ohne Rücksicht auf fossile Ressourcen und den Treibhauseffekt.
    Klar, dass Reichholf es damit auf Streit anlegt. Zumal er nicht nur den Klimaschutz infrage stellt, sondern gleich zum Rundumschlag ausholt: Der ganze Naturschutz sei total entgleist. Die Ökologie habe Religionsstatus erlangt. Die Gesellschaft sei untergangsgläubig und auf dem besten Weg in die Ökodiktatur. Und schuld daran seien die „falschen Propheten“. Sie scheinen Reichholf regelrecht die Laune zu verderben.

    http://www.zeit.de/2002/51/SM-Prohpheten?page=3
    Es gibt Seiten 1 – 5

  76. krishnag Says:

    Auf diese Weise stellte er beispielsweise fest, dass in der Umgebung von München im sehr warmen Winter 1170/1171 im Januar die Bäume austrieben und im Februar die Vögel Junge hatten. Im heißen Jahr 1185 seien das Getreide schon im Mai und die Weintrauben im August reif gewesen. Reichholf: “Das hat nicht einmal der Jahrhundertsommer 2003 geschafft.”

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0110/wissenschaft/0013/index.html

  77. Bibliothekar Says:

    # krishnag

    Ja, Reichholfs politische Einschätzungen des Ökologismus sind immer wieder sehr treffend. Ich halte ihn für einen sehr integeren und fachkundigen Wissenschaftler, der immer wieder lesenswert ist.

    Das Dogma von der Unveränderbarkeit der Natur und der daraus resultierende Zwang mit politischen Mitteln in diesen dynamischen Prozess einzugreifen ist doch ein Hauptkennzeichen des heutigen Ökologismus. Das dabei der Mensch, mit all seinen Handlungsweisen, auch ein Teil der Natur ist, wird ignoriert.

    Der größte Schmarren ist ja die ständige Differenzierung zwischen Natur und menschlicher Lebenssphäre, zwischen geist durchdrungem Organischen und “unnatürlichem” Anorganischen, wie es besonders in der ökologischen Landwirtschaft zu Tage tritt.

  78. Rainhelt Says:

    Und wiedermal ein völliges Highlight aus dem zirkus:

    Die kurios anmutende Apparatur auf dem Kopf des See-Elefanten haben Wissenschaftler montiert: Die Tiere, die unter der Eisdecke der Antarktis tauchen, sollen per Sensor Daten sammeln, die ein Bild von den Auswirkungen des Klimawandels in der Region liefern.

    http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:Antarktis-See-Elefanten-Klima-Spione-/634517.html

  79. sonderknust Says:

    als ob ich es geahnt haette. ein wunderbares beispiel fuer junksince.
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28511/1.html
    bei der falschen reputation von tp (investigativer journalismus), werden nun wieder vermehrt spinner an der leiche kalte kernfusion rumdoktorn.

  80. sonderknust Says:

    ach weils so schøn passt, noch ein nachschlag. man kann sich ja noch nach wie vor nicht erklæren warum bei diesen “versuchen” immer so unterschiedliche intensitæten von alpha-strahlung gemessen wird. vll. sollten die damen und herren mal einen abgleich ihrer lokalen urankonzentration im trinkwasser vornehmen.
    rofl:)

  81. Laie mit Interesse Says:

    Mich würde mal interessieren, von welchem Brötchengeber Herr Eng seine Penunzen bezieht…

    Die fossilen Energien nebst Kernenergie werden nur deshalb protegiert, weil Unsummen Geld damit zu verdienen ist.

    Würde man die Ksten und Risiken ehrlich zugrundelegen, sähe die Rechnung ganz anders aus.

    Eine Energiewende ist möglich, finazierbar, unumgänglich und ruiniert keineswegs unsere Wirtschaft, ganz im Gegenteil.

    Ich bin mir sicher: In 20 Jahren stellt niemand mehr die Frage, ob wir uns von den konventionellen Energien trennen müssen. Diee Notwendigkeit liegt dann klar auf der Hand!

  82. peper Says:

    @ krishnag

    http://www.zeit.de/2002/51/SM-Prohpheten?page=3

    Er verschweigt dabei, dass die Angst vor dem Waldsterben in den achtziger und neunziger Jahren massive Anstrengungen zur Reinhaltung der Luft nach sich gezogen hat. Gebäudeschäden in Milliardenhöhe wurden so vermieden, Seen, Flüsse und Agrarflächen weniger versauert und menschliche Lungen weniger geschädigt. Vermutlich hat sogar der Wald von den Umweltgesetzen profitiert. Sicher ist, dass ohne Filteranlagen und Katalysatoren, ohne TA-Luft und EU-Abgasnormen das Leben für Mensch und Wald heute nicht besser, sondern schlechter wäre.blockquote>

    Jo, so eine Aussage würde ich wie Reiner Klingholz auch nicht direkt bei Reichholf tätigen.

  83. peper Says:

    Von mir: Jo, so eine Aussage würde ich wie Reiner Klingholz auch nicht direkt bei Reichholf tätigen.

  84. krishnag Says:

    @Peper #82 / #83
    Bei Reichholf ist man da an der falschen Adresse.
    Das Waldsterben hat doch mal jemand mal wunderbar skizziert, wonach da nix dran war.
    Und die TA Luft und alles lag schon fertig in der Schublade, da war an “Waldsterben” noch nicht zu denken.

  85. krishnag Says:

    @Laie #81
    Du wirst Dich wundern wie dreckig es uns gehen kann, wenn wie weiter CO2 meinen auf die Art sparen zu müssen.

  86. Stefan P Says:

    …der ’sterbende’ Wald hat sich von Anfang der 70er bis jetzt in Deutschland um etwa 5.000 km² ausgebreitet…

  87. krishnag Says:

    @Stefan P #86

    Da war so manch Kettensäge und waren etliche Bulldozer dran beteiligt.

  88. Energie-Ossi Says:

    #Laie
    Wer hat Dich denn hier rein gelassen?

    Eine Energiewende ist möglich, finazierbar, unumgänglich und ruiniert keineswegs unsere Wirtschaft, ganz im Gegenteil.

    Jooo und wenn Sie nicht gestorben sind, dann labern Sie noch Morgen.
    Mensch Alter, ich habe garnicht so viel Hände, um mir bei Dir alle Taschen zuhalten zu können.
    Du erinnerst mich irgend wie an den Retzlaw, die selben hirnlosen Worthülsen, der selbe technische Schwachsinn, der selbe geistige Sondermüll, wie immer eben.
    Es gibt Umweltschützer, es gibt Klimaschützer und es gibt den Laien ohne Gedächtnis, wie schlimm kann es noch kommen?

    PS. Und fang nicht wieder an zu heulen, von wegen “man behandelt mich ja so schlecht hier” oder ” geht man hier immer so mit Kritiker um”, die Laier kannste Dir gleich sparen, Du bist ja sogar den wahren Warmaholics inzwischen zu peinlich. Wer Dich zum Freund hat, der brauch keine Feinde mehr

    Mahlzeit

  89. Wetterfrosch Says:

    #81 LmI
    Na, mal kräftig Luft geholt?
    Solar – und Windenergie werden unter dem Deckmantel des Klimaschutzes verkauft, weil mann noch größere Unsummen gedenkt zu erpressen, als es schon mit der klassischen Methode passiert.
    Dabei finde ich den Ansatz (Umweltschutz,Verfügbarkeit) gut, nur die Absicht ist denkbar schlecht.
    Erst wenn die Energie über Tage, ja Wochen vorgehalten werden kann, kann man auch von einer Energiewende reden. Bis dahin gilt, dass die klassischen Energieanlagen weiter Bestand haben müssen, um den steigenden Bedarf auch nur annähernd zu decken.
    Aber Öko feiern und das Volk bezahlen lassen, das funzt nicht auf Dauer. Und da Politiker gewählt werden wollen, wird hier auch schnell wieder ein Umdenken einsetzen, wie es bereits zu spüren ist.

    MfG

  90. Wetterfrosch Says:

    #89, Ergänzung
    1. Das die konventionellen Energieträger abgelöst werden, ist keine Frage der Ideologie, sondern der endlichen Verfügbarkeit. Die Realisierung steckt noch in den Kinderschuhen. Lediglich das Abkassieren funktioniert schon.
    2. Wenn sich grüne Heilsbringer weniger gegen Hochspannungsleitungen, saubere Kohlekraftwerke und Elektrosmog stark machen würden, kämen wir dem Ziel wirklich näher.
    Wer jetzt Kohle – und Kernkraft abschalten will, sägt an dem noch jungen Ast, auf dem er sitzt.

  91. peper Says:

    Bei Reichholf ist man da an der falschen Adresse.
    Das Waldsterben hat doch mal jemand mal wunderbar skizziert, wonach da nix dran war.

    Ich bin mir da ziemlich sicher, dass Reichholf das weiß:

    Und die TA Luft und alles lag schon fertig in der Schublade, da war an “Waldsterben” noch nicht zu denken.

    Nur der Herr Reiner Klingholz offensichtlich nicht;-)

  92. peper Says:

    @ Thorsten

    Mich würde mal interessieren, von welchem Brötchengeber Herr Eng seine Penunzen bezieht…

    Von mir! Er bekam 10.000€ cash serviert. Nur 1/8 davon, was ich von Exxon und EON bekam.

    Eine Energiewende ist möglich, finazierbar, unumgänglich und ruiniert keineswegs unsere Wirtschaft, ganz im Gegenteil.

    Wenn es kein Kohle und Nuklear mehr gibt, und somit keine funktionierende Wirtschaft mehr, wer soll die EEGs dann noch finanzieren? Münchner Rück? Nee, währen dann auch bankrott.

  93. Stefan P Says:

    #87 @ krishnag

    Da war so manch Kettensäge und waren etliche Bulldozer dran beteiligt.

    …meintest Du trotz Kettensäge und Bulldozer?

    http://www.zeit.de/2004/51/N-Waldsterben?page=1

    …Der Geldregen aus Bonn für die Wissenschaft hatte seltsame Wirkungen. Einem Forscher gelang zum Beispiel 1984 das Kunststück, zwei der beliebtesten Presse-Horrorthemen zu verknüpfen: Waldsterben und Atomkraftwerke. Dieser Professor Reichelt verortete das KKW Würgassen als Quelle der Waldvernichtung – das Medienecho war enorm. Als ihm der Forschungsbeirat Waldschäden bereits ein Jahr darauf Fehler über Fehler nachwies und seine These verwarf, nahm die Presse dies nicht zur Kenntnis. Die Grünen starteten 1990 eine Kleine Anfrage im Parlament: »Zu den Problemen von Waldsterben … durch Einwirkung von Richtfunk und Radarwellen«. Es erwies sich ebenfalls als Unsinn…

    …leider ist nicht anzunehmen, daß die Politik aus dem Waldsterbengeschrei etwas gelernt hat, zumal ja diesmal beim Klimakatastrophengeschrei ja auch noch mächtig Geld in die Staatskasse gespülte werden kann…

  94. klatin Says:

    @Laie:

    Würde man die Ksten und Risiken ehrlich zugrundelegen, sähe die Rechnung ganz anders aus.

    Das hat man schon. Werden die Kosten und Risiken realistisch bewertet, dann sieht’s fuer die Kernkraft sehr gut aus. Besser als fuer die EEs.
    Siehe:
    http://www.externe.info/
    Nuclear liegt in den externen Kosten (Risiko ist eingerechnet) ein bischen hoeher als Wind, aber niedriger als solar PV.

    Eine Energiewende ist möglich, finazierbar, unumgänglich und ruiniert keineswegs unsere Wirtschaft, ganz im Gegenteil.

    Richtig, wenn diese Energiewende hin zur Kernkraft und weg von den ineffizienten EEs waere.
    Es ist schon seltsam dass die Gruenen EE Befuerworter immer auf unrealistische technische Durchbrueche bei den EEs zaehlen, die “sicher” in den naechsten 10,20 oder 30 Jahren bestimmt kommen werden. Aber dabei wird bei Kernkraft IMMER angenommen dass der Stand der Technik auf dem der 70er Jahre fuer immer bleiben wird. Was sich da tatsaechlich tut, hier 2 Beispiele:

    http://www.hyperionpowergeneration.com/

    Die erste Firma hat schon Auftraege fuer Lieferung in den naechsten 4-5 Jahren.

    Was weiter moeglich ist:

    Dieser Reaktortyp (als Prototyp mehrere Jahre in den USA in den 60er und 70er Jahren betrieben) braucht nur 1000kg Thorium pro Jahr und GigaWatt. Dabei erzeugt er 1000kg radioaktiven Abfall pro Jahr und GigaWatt. Dieser Abfall besteht rein aus kurzlebigen Fissionsprodukten, die nach etwa 300 Jahren Lagerung harmlos sind.
    Thorium ist 3-4 mal haeufiger in der Erdkruste als Uran und kann zu 100% verwendet werden (Uran in jetzigen Reaktoren nur zu 0,5%).
    An der Grenze Idaho/Montana wurden Thorium-Lagerstaetten gefunden die so reichhaltig sind, dass diese Mine allein ausreichen wuerde den Welt-Energieverbrauch (Stand 2007) fuer mehrere hundert Jahre zu decken.

    Ich lese auch immer wieder dass Kernkraftwerke nicht brauchbar sind weil sie nicht der Last folgen koennen.
    Das ist natuerlich Bloedsinn. Nur bisherige Kernkraftwerke sind als Grundlastkraftwerke konzipiert. Lastfolgender Betrieb ist ohne weiteres auch mit Kernkraft moeglich. Wie sonst koennte z.B. ein Atom-Uboot innerhalb von 1 Minute von 0 auf Vollast und wieder zurueck schalten?
    Die oben angegebenen Reaktortypen sind voll lastfolgend.

    Mit Kernkraft ist auch Kraftstoff fuer Verkehrsmittel kein Problem mehr auf absehbare Zeit:

    Auch schon im kleinen Masstab getestet. Praktisch geschlossener CO2 Kreislauf mit nuklearem Antrieb.
    Da nukleare Treibstoffe (Uran, Thorium) genuegend zur Verfuegung stehen, ist die geringere Effizienz der Fluessig-Kraftstoffsynthese mehr als aufgehoben gegenueber der geringen Energiedichte elektrischer Speichermethoden.

    Fazit:
    Wir haben keine Energie-Unterangebot. Wir haben nur ein Ueberangebot an ideologischer Dummheit. Die Kosten pro Energieeinheit stehen einfach in reziproker Relation zur Aktivitaet gruener Volksverdummer.

  95. klatin Says:

    Vergass den 2. Link:

  96. klatin Says:

    Nochmal. Irgendwas mach ich falsch mit den Links:

    Und der Thorium Link:

  97. Wasser-Ossi Says:

    Hallo, klatin!

    So hat es mir BRK seinerzeit beigebracht:

    1. Gewünschten Link mit Maus markieren
    2. Link mit Strg+c speichern
    3. im Textfeld vom Blogg das Wort mit Maus markieren, das mit Link hinterlegt werden soll
    4. Button “Link” über dem Textfeld anklicken.Es erscheint ein Linkfenster
    5. Im Linkfenster das blau markierte “http://” mit Entf löschen
    6. mit Strg+v den Link in das Linkfenster kopieren.
    7. mit Maus OK anklicken

    Der einfachste Weg ist einfach ins Textfeld in eine neue Zeile Kopieren.
    Die Buttons über den Textfeld erhälst Du, wenn Du >> anklickst.

    Probier’s noch mal.

    Grüße!

  98. flipper242 Says:

    #97 ergänzend dazu

    4. Button “Link” über dem Textfeld anklicken.Es erscheint ein Linkfenster

    Die Buttons erscheinen erst, wenn du über dem Textfeld links, das kleine Knöpfchen mit den zwei >> klickst

  99. klatin Says:

    OK, probier’s nochmal.

    Link fuer NuScale (Mini-Reaktor).

    Link fuer LFTR (liquid fluoride thorium reactor).

    Hope this works.

    Danke.

  100. klatin Says:

    Ach ja, und hier der Link zur Los Alamos Lab Methode, mit der aus CO2 (aus der Luft extrahiert) und Wasser Benzin, Ethanol und/oder Methanol hergestellt werden kann:
    Los Alamos Synfuel

  101. krishnag Says:

    @Stefan P #93

    Das Waldsterben hat doch mal jemand mal wunderbar skizziert, wonach da nix dran war.

    Danke, das Du den Link gleich geliefert hast :-)

  102. krishnag Says:

    http://ef-magazin.de/2008/08/13/549-marcel-leroux%E2%80%93zu-frueher-tod-eines-freien-mannes
    Gerade in Readers gefunden von Eckard

  103. krishnag Says:

    http://ef-magazin.de/2008/08/13/549-marcel-leroux–zu-frueher-tod-eines-freien-mannes
    So klappt es besser, Danke E-O

  104. Laie mit Interesse Says:

    @Stepahn P.

    “der sterbende Wald hat sich von Anfang der 70-er bis jetzt in Deutschland um 5000 km² ausgeweitet”

    Ja, und weil die Zahl der Kinder in Afrika rapide zugenommen hat, kann man daraus auf deren Gesundheit schließen – so Ihre Logik.

    Hätten Sie sich mit der Waldzustandserfassung befasst hätten Sie feststellen müssen, dass diese “Waldzunahme” v.a. auf Korrekturen von Messfehlern bei früheren Erfassungen zustandekam.
    Ausserdem müssen Sie sehen, wie “Wald” definiert ist: Zum Waldbegriff zählen auch Kahlflächen, Monokulturen, ökologisch tote Weihnachtsbaumplantagen, etc…

    Entscheidend ist daher nicht die statistische Waldfläche, sondern der Gesundheitsszustand eben dieser. Hier hilft ein Blick in die Waldzustandserhebungen. Hieraus können Sie entnehmen, das das Thema Waldsterben noch nicht vom Tisch ist und es dem Wald heute schlechter geht als in den 80-er Jahren.

    Zudem sollten Sie zur Kenntnis nehmen, dass der Wald in Deutschland zunehmend jünger wird, weil meist die älteren Bestände anfällig vor Krankheiten sind. Diese älteren ökologisch wertvollen Waldflächen verschwinden zunehmend, das Durchschnittsalter des Waldes wird immer jünger. Die Bäume werden oft schon mit 60 Jahren “endgenutzt”, weil ältere Bäume zunehmend geschädigt sind. So kann man das “Waldsterben” mit der Motorsäge wegsägen…

    @Klatin

    “Das hat man schon”

    Sie verweisen auf die ExternE-Studie der kernenergiefreundlichen europäischen Kommission. Diese Studie erfasst jedoch nur die externen Kosten des Kraftwerksbetriebes selbst. Weder die gesamte Prozesskette (z.B. Urangewinnung) ist hierin erfasst, noch sind die Kraftwerksrisiken irgendwie berücksichtigt.

    Es ist doch unstrittig, dass allein eine angemessene Versicherung der Kernkraftwerke den Strom aus Kernenergie auf mindestens 50 Cent je kWh ansteigen lassen würde.

    Beim Bau neuer Kernkraftwerke wird bereits heute mit 10 Cent je kWh kalkuliert. Hierin sind Risiken und Folgekosten noch gar nicht eingerechnet. Fazit: Kernkraftwerksstrom lässt sich nur in Altanlagen unter Ausschluß einer Risikokalkulation “billig” rechnen. Unter dem Strich ist Strom aus Kernenergie sogar teurer als Solarstrom. Bis heute ist nicht einmal die Endlagerung geklärt. Der Salzstock in Asse sollte nach Expertenmeinung über 50.000 Jahre absolut sicher sein zur Lagerung radioaktiver Abfälle. Diese “Expertenmeinung” hatte keine 30 Jahre Bestand. Schon heute sickern täglich viele Kubikmeter GRundwasser in den Schacht hinein. Eine ähnliche Situation gibt es in Gorleben. Wohin wollen Sie die radioaktiven Abfälle denn bringen? Ich plädier5e für Endlager in Bayern und Baden-Würtemberg, da ja gerade diese Länder die Kernenergie wollen.

    Kernenergie ist ebenso wie Kohlenutzung eine Energie von gestern. Wir kommen um eine Energiewende nicht herum!

  105. ghw Says:

    @Laie mit Interesse:

    …und wenn wir dann “die gesamte Prozesskette” berücksichtigen, also auch den Aufwand und vorallem die Energie für die Herstellung und Entsorgung, dann ist der hochgelobte Toyota Prius aufgrund der energieintensiven Herstellung und Entsorgung der Batterien um vieles “umweltschädlicher”, als ein Landrover Discovery. Das, was für die Batterien an Energie reingesteckt werden muß, kann der Prius gegen den Discovery in seinem Autoleben niemals mehr einfahren. Aber solche Betrachtungen sind bekannterweise unzulässig – es geht schließlich um eine gute Sache ™, um das Klima und unsere Kinder…

    Ein britisches Motormagazin hatte kürzlich mal einen Prius gegen einen M3 antreten lassen: Auf 10 Runden brauchte der Prius 12% mehr Sprit, als der M3. (ach was, ich schreibs gleich eine Ebene höher)

  106. Stefan P Says:

    # 104 @ Laie mit Interesse

    Entscheidend ist daher nicht die statistische Waldfläche, sondern der Gesundheitsszustand eben dieser. Hier hilft ein Blick in die Waldzustandserhebungen

    …ich halte mich da lieber an Informationen von ausgewiesenen Fachleuten und nicht an die Interpretationen von Laien. Ein Fachmann ist wohl dieser Autor hier:

    Unser Autor Günter Keil betreute von 1990 bis zu seiner Pensionierung 2002 im Bundesforschungsministerium die Waldschadens- und Waldökosystemforschung. Als intimer Beobachter deutscher Waldpolitik und Waldforschung zieht er Bilanz, mit einem kritischen Blick auch auf die Rolle der Medien.

    …der ua schreibt:

    …wichtigster Mitstreiter war der Münchner Forstbotaniker Peter Schütt. Er entdeckte 1981 im Forstamt Sauerlach für ihn unerklärliche Baumschäden, die er als »neuartige Waldschäden« bezeichnete. Dass ein Professorenkollege diese Schäden als altbekannte Pilzerkrankung diagnostizierte, konnte den Siegeszug der neuartigen Waldschäden nicht mehr aufhalten. Sie wurden zur Bezeichnung für alle möglichen realen und vermeintlichen Baumschäden, für die man die Industriegesellschaft verantwortlich machte…

    Die Waldbauern müssen nur jedem Grünen einen verdorrten Ast unter die Nase halten und schon stöhnen die wieder auf und verlangen alle möglichen staatliche Subventionen zur Linderung dieser Untaten der Industrie und Autofahrer und machen sich so zu nützlichen Idioten.

    …ach ja, den Artikel habe ich im Beitrag # 93 verlinkt, sehr lesenswert…

    Der Welt wächst übrigens schon die längste Zeit wieder und zwar nicht nur in Deutschland sondern sogar in China:

    …Während der vergangenen 15 Jahre nahm die Waldmenge in 22 von 50 untersuchten Ländern zu – am stärksten in den USA und China. Das sind nur zwei von mehreren überraschenden Ergebnissen einer Studie, die Pekka Kauppi und seine Kollegen in der US-Wissenschaftszeitschrift “Proceedings of the National Academy of Sciences” veröffentlicht hat…

    …auch dieser Artikel ist nicht uninteressant:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,448272,00.html

  107. Stefan P Says:

    Der Welt

    ….soll natürlich heißen : der Wald…

  108. Laie mit Interesse Says:

    @Stefan P

    “Ich halte mich lieber an Informationen von ausgewiesen Fachleuten”

    Herr Keil ist eine Einzelmeinung, die von Skeptikern immer wieser angeführt wird. Die Meinung von Herr Keil entspricht nicht der der Fachleute und Fachinstitute zu diesem Thema!

    @ghw

    Betr. Prozesskette Toyota Prius

    Bitte lenken Sie nicht vom Thema ab. Zudem stimmt Ihre Aussage nicht. Hier im Forum wurde auch schon fälschlicherweise behauptet, ein Windrad benötige zu seiner Herstellung mehr Energie als es in seiner Laufzeit erzeugt. Derartigen Unsinn kann man -fast- nur bei Ökologismus lesen!

    Ich empfehle Ihnen die von Fachleuten erstellten Waldzustandserfassungen und Waldinventuren zu studieren. Darin finden Sie meine Aussagen bestätigt.

  109. krishnag Says:

    @Laie #108
    Wie immer kein Link, man soll wiedr “glauben” was Du so absonderst, was natürlcih allemal besser ist als ein Herr Keil.
    Ist Dir eigentlich mal aufgefallen, daß saurer Regen kein Thema mehr ist ???

  110. Stefan P Says:

    #108 @ Laie

    Herr Keil ist eine Einzelmeinung

    …hier noch eine ‘Einzelmeinung’ von der ich allerdings annehme, daß sie wesentlich gewichtiger ist, als die eines Laien, der noch dazu glaubt es nicht nötig zu haben, seine Sicht der Dinge zu belegen.

    …Was ist nun mit unserem Wald? Ist er gesund? Natürlich nicht. Der Forstschutz-Professor Michael Müller aus Tharandt hat eine für idealistische Laien enttäuschende Antwort: Der gesunde Wald ist eine idyllische Vorstellung, eine Projektion. Es hat ihn nie gegeben. Wo der Wald lebt, kränkelt er auch…

    (aus dem Link von Beitrag #93)

  111. krishnag Says:

    @Laie
    Es gibt nur Einzelmeinungen, kollektive Meinungen brauchen wir definitiv nicht (mehr). Du und Konsorten demonstriet ja, was dabei rauskommt: Statt Müll eine Müllhalde.
    Kann ich gern darauf verzichten, glaub mir’s !

  112. BRK Says:

    #100 klatin

    Das hier passt recht gut dazu.
    <[:-))

  113. klatin Says:

    #104 Laie mit Interesse:

    Sie verweisen auf die ExternE-Studie der kernenergiefreundlichen europäischen Kommission.
    Weder die gesamte Prozesskette (z.B. Urangewinnung) ist hierin erfasst, noch sind die Kraftwerksrisiken irgendwie berücksichtigt.

    Komisch. Immer wenn eine Studie NICHT die Vorurteile der Antis bestaetigt, ist der Ersteller kernenergiefreundlich.
    Bei der ExterE Studie IST die gesamte Prozesskette einschl. Urangewinnung beruecksichtigt, und die Risiken ebenfalls. Mal die gesamte Studie durchlesen.
    Ich moechte wissen wie man auf die 10 Cent/kWh kommt.
    Das Teuerste, was ich bisher fuer einen neuen Reaktorbau gesehen hab sind 5500 Euro/kW Kraftwerksleistung. Und das fuer den ersten Bau (quasi Prototyp) eines neuen Reaktortyps, einschl. Landkosten und 500km Fernleitung. Ein Erstexemplar ist typisch bei jeder Technologie doppelt bis dreimal so teuer wie Folgeprodukte des gleichen Typs. Diese neuen Reaktoren sind fuer eine Laufzeit von 60 Jahren ausgelegt. Werden die 5500 Euro pro kW fuer 30 Jahre mit 5% finanziert kommt man auf 10 453 Euro, einschl. Zinsen. Waehrend dieser 30 Jahre produziert dieses installierte Reaktor-kW 236 520 kWh (bei 90% Auslastung, typisch heutzutage). Damit schlagen die Erstellungskosten und Finanzierung mit 4,4 Cent/kWh zu Buche. Als Betriebskosten, einschl. Loehne, Gehaelter, Gebuehren, Brennstoff, Wartung, Ruecklagen fuer den Rueckbau und Endlagerung und Versicherung werden in den USA 1,8 US Cent pro kWh angesetzt, also 1,2 Euro Cent. Europaeische Daten hab ich nicht, aber sollten aehnlich sein. D.h. MIT Finanzierung kostet die kWh aus dem bisher teuersten Reaktor 5,6 Cent/kWh fuer die ersten 30 Jahre und 1,2 Cent/kWh fuer die naechsten 30.

    Unter dem Strich ist Strom aus Kernenergie sogar teurer als Solarstrom.

    Vergleichen wir’s mal unter gleichen Bedingungen.
    Ich hab kuerzlich ein Angebot fuer den Preis einer Solaranlage bekommen. Unsubventioniert komme ich auf 6600 Euro/kW installiert, einschl. Netzumwandler usw. Das war das BILLIGESTE Angebot.
    Die Ausgangsleistung von Solaranlagen ist mit einer Sonneneinstrahlungsleistung von 1000W/m^2 spezifiziert (das ist Standard in der Solarindustrie). Die jahres-durchschnittliche Strahlungsleistung in Sueddeutschland ist 124W/m^2 (in der Sahara waerens 250W/m^2). Damit liefert die Solaranlage insgesammt 32 587 kWh pro kW in 30 Jahren. Finanziert under den gleichen Bedingungen wie oben pro kW Kernkraft, komme ich auf 12,543 Euro/kW Finanzkosten + Anschaffung. Bei 32587 kWh ueber die Laufzeit komme ich auf 38,5 Cent pro kWh. Dazu kommt noch Wartung, Reparaturen, Verminderung der Leistung durch Alterung usw. Damit sind Speicherkosten NICHT eingerechnet, da ich ja nachts und abends auch Strom brauche oder als Stromlieferant liefern muss. Wuerde ich dies einrechnen, komme ich auf ueber 60 cent/kWh. Also die billigste Solaranlage, die nicht Strom bei Bedarf liefert, kostet mich im allerbesten Fall 38,5 Cent/kWh und die teuerste Kernkraft kostet mich 5,6 Cent.

    Das sind alles Zahlen aus der realen Welt.

    Der Salzstock in Asse sollte nach Expertenmeinung über 50.000 Jahre absolut sicher sein zur Lagerung radioaktiver Abfälle. Diese “Expertenmeinung” hatte keine 30 Jahre Bestand. Schon heute sickern täglich viele Kubikmeter GRundwasser in den Schacht hinein.

    O Herr schmeiss Hirn ra.

    Das Grundwasser sickert durch die Schaechte HINEIN, nicht HERAUS. Bekanntlich ist Salz wasserloeslich. Waere ein Grundwasserfluss DURCH die Salzstoecke vorhanden, waeren diese schon vor Jahrtausenden durch Aufloesung verschwunden.
    Gebrauchte Brennstaebe von Kernkraftwerken werden bekanntlich in einer nicht wasserloeslichen Form gelagert. Des weiteren sind die langlebig radioaktiven Elemente (Aktiniden, Transurane) bekanntlich sehr schwer. Sollen die ploetzlisch Schwimmflossen bekommen und nach oben schwimmen? Anders waer’s nicht moeglich.
    In Oklo, West-Afrika, bildeten sich vor etwa 1,8 Milliarden Jahren mehrere natuerliche Kernreaktoren in reichhaltigen Uranlagerstaetten. Damals war der U235 Gehalt von Uranerz sehr viel hoeher als heute ( mehr als 3% gegenueber jetzt 0,71%). Durch einbrechendes Grundwasser kams zu einer moderierten Kernreaktion, vergleichbar einem heutigen Leichtwasser-Reaktor. Mehrere “Reaktoren” arbeiteten ueber Hunderte von Jahren. Obwohl diese Reaktionszonen von wasserdurchlaessigem Sandstein umgeben waren, sind die Reaktionsprodukte in 1,8 Milliarden Jahren nicht mehr als 3m von ihrem Ursprung gewandert.

  114. krishnag Says:

    @klatin #113

    O Herr schmeiss Hirn ra.

    Soviel Hirn wie nötig kann man nicht schmeißen.

  115. krishnag Says:

    Erwärmung als Folge des LIA (kleine Eiszeit)
    http://people.iarc.uaf.edu/~sakasofu/pdf/Earth_recovering_from_LIA_R.pdf
    vom selben Autor:
    http://www.iarc.uaf.edu/highlights/2007/akasofu_3_07/Why_has_global_warming.pdf
    Wer ist der Autor:

    Dr. Syun-Ichi Akasofu, IARC Founding Director and Professor of Physics, Emeritus, was the the director of the International Arctic Research Center of the University of Alaska Fairbanks from its establishment in 1998 until January of 2007. He originally came to the University of Alaska Fairbanks in 1958 as a graduate student to study the aurora under Sydney Chapman, receiving his PhD in 1961. He has been professor of geophysics since 1964. Dr. Akasofu has published more than 550 professional journal articles, authored and co-authored 10 books and has been the invited author of many encyclopedia articles. He has collaborated with numerous colleagues nationally and internationally, and has guided nine students to their Ph.D. degrees.

    http://people.iarc.uaf.edu/~sakasofu/

  116. Laie mit Interesse Says:

    @Krishnag #109

    “wie immer kein Link”

    Ich bitte Dich…, soll ich Dir hier wirklich auch noch die Bundeswaldinventur und den Waldzustandsbericht 2007 der Bundesregierung hinterhertragen, zumal gerade Du bisher nicht einen einzigen Link anerkannt hast, der nicht Deine Meinung wiederspiegelt. Schau mal bei google nach, dort findest Du beide Berichte binnen 3 Minuten. Meine Zeit isat mir zu schade, Die hier alles hinterherzutragen, wo Du es doch ohnehin gar nicht lesen willst.

    @Klatin

    Wenn Kernenergie trotz aller externen Kosten so billig ist wie sie sagen, warum ist dann keine Versicherung bereit, die Sisiken zu versichern? Und warum sind die Betreiber dieser Kraftwerke weitgehend von der Haftung dieser Industrieanlagen befreit?

    So lange die Betreiber dieser Kraftwerke diese Risiken auf alle Bürger abwälzen, während sie die Gewinne privatisieren, kommen Sie mir nicht mit billiger Kernenergie.

    Zu Asse:

    Der Skandal um den Wassereinbruch im Bergwerg Asse ist hinlänglich bekannt und wird selbst von den Betreibern eingeräumt. Daher verstehe ich nicht, warum Sie diesen hier jetzt schönreden wollen.

    Natürlich werden die radioaktiven Brennstäbe in nicht wasserlöslicher Form gelagert. Diese ist für 500 Jahre ausgelegt.

  117. krishnag Says:

    @Laie #116
    Es soll hier noch andere Leser geben, die Deine Links und Zitate daraus nicht kennen.
    Denen sollte geholfen werden.
    Das Deine Links an und für sich selten mit der Sache zu tun haben, eigentlich immer irgendwelche “grünen” Hochglanzprospekte sind, die eh kein Mensch glaubt, das werden andere dann auch noch rausfinden – nur sollten sie diese Chance bekommen, nicht wahr ?

  118. klatin Says:

    Wenn Kernenergie trotz aller externen Kosten so billig ist wie sie sagen, warum ist dann keine Versicherung bereit, die Sisiken zu versichern? Und warum sind die Betreiber dieser Kraftwerke weitgehend von der Haftung dieser Industrieanlagen befreit?

    Ich weiss die genauen Daten nur aus den USA. Dort ist seit 1957 jeder Reaktor privat versichert, und die Versicherungen (z.B. LLoyd’s of London) sind nur zu gern bereit, diese auch zu versichern. Das Risiko ist so gering gegenueber den erzielbaren Betraegen. Mit dem Resultat dass diese Reaktoren von der privaten Versicherungsindustrie sehr gern versichert werden. In den USA ist jeder Reaktor bis zu einer Schadenssumme von 300 Millionen Dollar versichert. Zusaetzlich sind alle Reaktoren zusammen (Insurance Pool) bis zu einer Schadenssumme von 10 Milliarden Dollar versichert. Dieser gemeinsame Versicherungspool wird in Anspruch genommen, wenn der Schaden EINES Reaktors die 300 Millionen ueberschreitet.
    Bei Schaeden ueber 10 Milliarden haften ALLE Betreiber zusammen mit ihrem Vermoegen, und der US Kongress entscheidet wie dieses Geld einzutreiben ist.
    Die Bedingungen sind “no fault”, d.h., die Versicherung muss auch zahlen, wenn den/die Reaktorbetreiber keine Schuld an einem Schaden traegt, z.B. Sabotage, Terrorangriff auf nucleare Transporte usw. Die Versicherungspraemien sind US$400 000 pro Jahr und Reaktor. Die Versicherungen haben damit schon mehr als die moegliche Schadenssumme an Praemien eingenommen.
    Obwohl diese Bedingungen sehr viel haerter sind als fuer jede andere Industrie, wurden bisher in 50 Jahren aus diesem Fond 0 Dollar ausbezahlt.
    Die Reaktorsicherheit neuer Reaktoren, wie der AP1000, ist inzwischen so fortgeschritten (haupts. durch inhaerente passive Sicherheit), dass ein GAU nur noch alle 29 Millionen Jahre erwartet werden kann. Ein GAU ist eine teilweise oder volle Kernschmelze. Dabei wird erwarted (und durch TMI bewiesen) dass dabei KEIN Mensch ausserhalb des Reaktorgebaeudes verletzt wird. Die Wahrscheinlichkeit eines SuperGAU, d.h. Kernschmelze MIT Bruch des Reaktorschutzgebaeudes UND Entlassen gefaehrlicher Mengen von Radioaktivitaet ist nicht mehr berechenbar, da weit unter der Berechenbarkeitsgrenze.
    Z.B. waere selbst in Tschernobyl keinerlei Radioaktivitaet ausgetreten, haette der Reaktor ein Schutzgebaeude nach westlicher Vorschrift gehabt.

    Zum Vergleich, der Supervulkan unter dem Yellowstone National-Park bricht im Durchschnitt alle 600 000 bis 800 000 Tausend Jahre aus. Ein Ausbruch wuerde genug zerstoeren um zum Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation weltweit zu fuehren (berechnet aus den Ausmassen frueherer Ausbrueche). Der letzte Ausbruch war vor 600 000 Jahren.

    Der Skandal um den Wassereinbruch im Bergwerg Asse ist hinlänglich bekannt und wird selbst von den Betreibern eingeräumt. Daher verstehe ich nicht, warum Sie diesen hier jetzt schönreden wollen.

    Der “Skandal” ist fabriziert. Die Daten sind da und korrekt. Nur, ein Skandal ist es nicht, sondern recht normale und harmlose Dinge die zum “Skandal” hochgejubelt werden.

    Natürlich werden die radioaktiven Brennstäbe in nicht wasserlöslicher Form gelagert. Diese ist für 500 Jahre ausgelegt.

    Woher haben sie denn diese Weisheit? Glaskokillen loesen sich nicht in nur 500 Jahren auf. Ich hab schon Glasbehaelter aus Aegypten gesehen die 5000 Jahre alt waren. Und Vulkanglaeser oder durch Meteoreinschlaege erzeugtes Glas ist auch noch nach Jahrmillionen noch nicht aufgeloest. Aber angenommen 500 Jahre waehren korrekt. Die hoch-radioaktiven Fissionsprodukte haben Halbwertzeiten von Tagen bis max 30 Jahren. Da als hochradioaktive Stoffe als Faustregel gilt, dass nach 10 Halbwertzeiten die Aktivitaet unter die der Hintergrundstrahlung absinkt, sind 500 Jahre mehr als genug. Die langlebigen Aktiniden sind wesentlich weniger aktiv und haupts. Alphastrahler. Aktivitaet ist nun mal umgekehrt proportional zur Halbwertzeit. Sonst waere der 1. Hauptsatz der Thermodynamik verletzt.

    Das Ganze ist sowieso muessig. In spaetestens 30-50 Jahren wird man diese Brennstaebe wieder ausbuddeln, da sie noch 99% ihrer Energie besitzen. Mit neuen Reaktortechniken (thermische oder schnelle Brueter, oder Accelerator betrieben) koennen diese Brennstaebe noch 100 mal so viel Energie liefern als sie schon geliefert haben.

  119. klatin Says:

    Ach ja, Links:

    Reaktorversicherung in den USA nach Price-Anderson.

    Kosten fuer Reaktorbetrieb in USA (einschl Finanzierung)

    Sonneneinstrahlung

  120. Energie-Ossi Says:

    @Laie mit Brett vorm Kopp

    Arggg,Hilfe der Wald verreckt, Mutti der hat garnicht gebohrt…..
    Man, Du solltest Dich mal mit Deinen Kumpel “MfdW-Thorsten” hinsetzen und eure Taktik abquatschen.
    Der Typ hat mir Wochenlang erklären wollen, das wir viel mehr Holz aus den Wald holen könnten, um es dann als Katzenstreu in den Pelletofen zu verbruzeln.
    Langsam solltet Ihr euch mal einig werden, Ihr macht euch als Warmaholics sonst völlig unglaubwürdig.
    Man, man, man , hoffentlich bringste das nicht auch noch Deine zahlreichen Kinder bei, einer von Deiner Sorte reicht schon völlig aus.
    Ne, nicht ganz richtig, Dein Zwillingsbruder Retzlaw gibt ja die selbe Gülle von sich, also seit ihr ja schon zu zweit.

    Also, noch mal gaaaaanz langsam für Dich, dem Wald geht es gut, der Wald wächst in Deutschland und Du solltest mal wieder Pilze sammeln gehen und nicht bloß sinnlos Strom verbrauchen mit Deinen Internetaktivitäten. Aber Vorsicht, so´n Realitätsschock kann Heilsam sein und eventuell triffst Du sogar einen Wolf im toten Wald…..

    Würg und wech

  121. ghw Says:

    @LmBvK:

    Du solltest dich mal entscheiden, was du willst!

    Entweder du quackst dich auf, dass der Wald stirbt (das tut er ganz natürlich – auch der Mensch stirbt. Würden wir die “Waldsterben-Kriterien” auf den Menschen anwenden, müssten wir uns gewaltig fürchten, dass der Mensch ausstirbt).

    Oder du quackst dich auf, dass der Wald lebt (also im Schnitt jünger und gesünder wird).

    Beides ist irgendwie mehr als eigenwillig…

  122. Energie-Ossi Says:

    @klatin

    Du lügst………….laut laie/retzlaw/sperling werden Solarmodule immer billiger, grins.

    Ne, mal im ernst, 6000 Öcken pro/Peak-Kilowattchen, ich hatte die Dinger nur noch mit 4500 Euro angesetzt, das haut ja meine Kalkulationen völlig über den Haufen.

    Spass beiseite, kannst Du das netterweise etwas ausführlicher erläutern, was für ein Typ (monokristallin/Dünnschicht)was für eine Gesamtleistung und den restlichen Schotter, interessiert mich rein Persönlich.
    Danke für Deine Mühe.

    MfG

  123. Rainhelt Says:

    Also klatin, stellt hier echt ne Bereicherung dar. Die Ausführungen habe ich bisher nur von Wissenschaftlern des FZ Jülich gehört. Sehr gut…
    Gruß
    Rainhelt

  124. multiverus Says:

    @klatin #113, #118
    Rainhelt hat Recht, wirklich Klasse deine Infos, vielen Dank. So etwas muss man sich ansonsten mühselig zusammensuchen zwischen den ganzen Panikberichten zum Thema Atomkraft.

    Dem LmBvK sei Dank, dass er dich dazu motiviert hat (so ist er wenigstens zu etwas nütze).

  125. BRK Says:

    #120 Energie-Ossi

    Dein Zwillingsbruder Retzlaw gibt ja die selbe Gülle von sich, also seit ihr ja schon zu zweit.

    Was hst’n Du gedacht? Die müssen zu zweit sein, weil einer alleine garnicht soviele Dummheit und Gülle verbreiten kann. Aber vielleicht sind es ja schon Drillinge?
    <[;-))

  126. klatin Says:

    @122 Energie-Ossi

    Der Preis ist komplett mit Installation, Anschluss an’s Netz und Netzwandler. Ich wohne z.Zt. nicht in D., sondern in Kalifornien. Das Beste Angebot fuer eine 2 kW (Spitzenwert bei 1000W/m^2 Solarlichtleistung) Anlage war US$19800.- mit allem Drum und Dran, einschl. Arbeitskosten der Montage. Interresanterweise war es fuer den Endpreis ziemlich egal ob Duennschicht, Mono, Poly usw. Die billigeren Zellen haben nunmal einen geringeren Wirkungsgrad. Dadurch brauchen sie pro kW Spitzenleistung eine groessere Flaeche. Damit erhoeht sich der Preis fuer Rahmen, Montagearmatur, Glas usw. Und das Gesamtgewicht ebenfalls. Installiert gleicht sich das am Ende so ziemlich aus.

  127. Energie-Ossi Says:

    #126 klatin
    Autsch, ganz schön heftig der Preis. Da muß die Sonne aber lange für scheinen, damit Du Dein Geld wieder rein bekommst.
    Wenn ich schon mal ein Herren aus der USA an der Strippe habe, wie läuft es eigentlich da drüben mit der Einspeisevergütung und staatlichen Förderung.
    Wäre mal echt interessant, das aus berufenen Munde zu hören.

    An alle anderen hier im Blog, hat jemand persönliche Erfahrungen und Preise für einheimische Photovoltaikanlagen an der Hand?
    Aber bitte nur eigenes Wissen, nichts vom “Höherensagen”, Angebote von Solarfirmen und ähnliches bitte.

    Mein Dank wird euch ewig nachschleichen…..

    MfG

  128. klatin Says:

    In Bezug auf staatliche Foerderung. Das ist von Staat zu Staat verschieden. Da wir hier in CA sehr viele “Gruene” in der Politik haben, wenn auch nicht als eigenstaendige Partei, werden hier EEs besonders gefoerdert. Den elektrischen Energieerzeugern ist staatlich vorgeschrieben einen bestimmten Prozentsatz ihrer Generatorleistung aus EEs zu erzeugen. Dafuer bekommen sie einen Einkommens-Steuererlass pro kWh. Wenn nicht, erhoeht sich die Steuer pro kWh. Aber da die kWh Preise staatlich festgelegt sind, koennen die Erzeuger die Mehrkosten durch Nichtbefolgen nicht an die Verbraucher weitergeben. Im Durchschnitt sind die Preise pro kWh in CA etwa 50% hoeher als der Rest-US-Schnitt.
    Deshalb werden hier Windraeder gebaut, da damit die Steuererlaesse geerntet werden koennen, nicht um Energie zu erzeugen. Windraeder sind dafuer am besten, da die pro Generator-kW (nicht pro erzeugtes kWh) am billigsten sind, und deshalb am wenigsten Geld vergeudet wird.
    Bei privaten Solaranlagen kann der Anschaffungspreis (in CA) voll von der Einkommens-Steuer abgesetzt werden. Speisst die Solaranlage mehr ins Netz ein als gebraucht wird, laeuft laeuft der Zaehler rueckwaerts.
    Die kWh Preise fuer Privathaushalte sind gestaffelt. Typisch fuer eine Region innerhalb CA’s:
    Bis zu einem bestimmten kWh-Grundbedarf pro Monat (462 kWh) sind’s 11,8 US Cent/kWh. Jedes kWh darueber bis zu 30% ueber Grundbedarf ist 13,7 USCent/kWh. Ist der Bedarf ueber 2x Grundbedarf, kostet jedes kWh ueber Grundbedarf 22,3 Cent/kWh.
    Bei Bedarf ueber 3x Grundbedarf kostet jedes kWh drueber 31,2 USCent/kWh. Ist der Bedarf noch hoeher, kostet jedes kWh drueber 48,2 USCent/kWh.
    Deshalb Solaranlage, da ich zwar damit meist keine netto kWh ins Netz liefere, aber insgesamt im Grundbedarfsbereich bleibe.

  129. Energie-Ossi Says:

    #128 klatin

    Herzlichen Dank für Deine Mühe.
    Macht mehr Sinn als unsere EEG, aber eine Frage muss ich noch nachschieben.
    Du sprichst hier von Grundbedarf, wie wird der denn ermittelt und aus was setzt der sich bei euch zusammen?

    Dank im Voraus

  130. klatin Says:

    So wie ich’s verstehe, ist der Grundbedarf der Jahresdurchschnitt (auf den Monat umgerechnet) eines Durchschnitts-Haushalts der unteren Einkommensklasse (Einkommen weniger als der Durchschnitt ALLER Haushalte).

    Noch ein paar Infos zu Hyperion (#94). Hyperion hat Auftraege fuer 25 Einheiten fuer ein Investment-Konsortium aus “Zentral-Osteuropa”. Hyperion plant 4000 Einheiten total zu bauen.
    Das Ganze ist eine “nukleare Batterie”. Das Ding ist voellig wartungsfrei und braucht auch nicht wie ein Reaktor geregelt zu werden. Es liefert bis zu 70 MW thermische Energie. An einen Dampfgenerator und Turbine gekoppelt, etwa 25 MW elektrisch max. Aeussere Regelung ist nicht erforderlich, da passiv selbstregelnd. Die Einheit ist komplett versiegelt und wird per Lastwagen angeliefert und in einer vorbereiteten Betongrube versenkt, schon mit Brennstoff fuer 5 Jahre Vollast gefuellt. Wird weniger Leistung abgezapft, natuerlich entsprechend laenger. Kosten sind 25 Millionen US Dollar. Wenn der Brennstoff aufgebraucht ist, wird der Reaktor wieder abgeholt, ueberholt und neu geladen. Ich komme (bei Finanzierung mit 5% ueber 5 Jahre) damit auf 3 US-Cent/kWh (elektrisch) oder 1 US-Cent/kWh (thermisch), Dampfturbine/Generator nicht eingerechnet.
    Der “Atom-Muell” der dabei erzeugt wird ist wesentlich einfacher aufzubereiten als herkoemliche Brennstaebe. Nach 5 Vollastjahren entspricht das Volumen des “Muells” einem Tennisball.
    Klingt ziemlich interresant.

  131. Energie-Ossi Says:

    @klatin
    Eh Alder, Du hast anscheinend voll den Durchblick im Thorium-Geschäft, wie wäre es, wenn Du Dich im Forum http://www.oekologismus.de/forum/index.php anmeldest und das mal unter “Alles über die Kernkraft” für die Nachwelt verewigst?
    Ich finde Deine Beiträge (abseits aller Ideologien) sehr interessant und sehr lesenswert, ich will mehr.
    Im Gegensatz zu den Öko-Spinnern bin ich an jeder neuen Technologien interessiert, sei es Kernkraft oder künstliche Photosyntese, ich sammele alles.
    Also, wenn Du Bock hast, ich jedenfalls wäre Dir da sehr Dankbar.

    MfG

  132. klatin Says:

    @Energie-Ossi #131
    Mach ich gerne in den naechsten Tagen.
    Ich will nicht behaupten, dass ich “voll den Durchblick” hab, aber ich hab genuegend Physikhintergrund um zu sehen was Bloedsinn ist und was nicht (Dipl. Ing Elektr. + Masters Degree in Computer Science, + viele Jahre in der Forschung/Entwicklung fuer NASA u.a.).
    Ich muss dich allerdings warnen. Im Gegensatz zu offensichtlich vielen hier, bin ich kein Klima-Skeptiker. Ich sehe allerdings auch keinen Grund zur Panikmache, da wir nicht-fossile Energie genug haben. Und damit meine ich NICHT Wind und Solar.
    Ich bin allerdings voellig gegen die Benutzung von Kohle, die umweltschaedlichste Energieerzeugungsform ueberhaupt.
    Z.B. sind die Meeresfische in vielen Fanggebieten inzwischen so quecksilberverseucht, dass man nur noch hoechstens 2 mal die Woche Meeresfische essen sollte ohne Gesundheitsfolgen zu befuerchten. 70% dieser Quecksilberverseuchung im Meer kommt aus Kohlenasche, die durch Regenwasser ausgewaschen wird.

    Ich mach diese Kommentare, wie hier, aus Ueberzeugung. Fuer mich sind die sog. gruenen Oekologen alles andere als Umweltschuetzer. Die Folgen ihrer fehlgeleiteten Politik haben in den letzten 30 Jahren mehr Menschenleben gefordet und Umweltzerstoerung angerichtet, als die Industrie, sich selbst ueberlassen, je haette anrichten koennen.

    Willst du mich jetzt immer noch? :-)

  133. Energie-Ossi Says:

    #132 klatin
    Deine Beweggründe sind hier eigentlich nebensächlich, Skeptiker sind nun mal kein Einheitsbrei, die nur einem Guru hinterherlaufen.
    Wir haben sehr wohl verschiedene Ansichten, besonders Politisch aber auch zum AGW, das sollte aber niemand stören seine eigenen Ansichten zu haben.
    Es gibt das Klima, die Umwelt, die Angst vor der Kernkraft, politisch/wirtschaftliche Abhängigkeiten von Öl und Gas, Windmühlen die extrem die Stromnetze belasten und…..und….und.
    Da hat keiner das Patentrezept in der Arschtasche, da muss man auch mal Kompromisse schließen.
    Ich finde es toll, das Du mit offenen Karten spielst, da weiß hier jeder gleich, wie man seinen Gegenüber einschätzen soll.
    Ich hatte auch bei einigen gedacht, sie seien Skeptiker und dann kam der riesige Tritt in den Arsc…, dann lieber so.

    Seien wir mal ehrlich, Wissen kann nie schaden, selbst wenn es von einem Warmaholics kommt, Hauptsache es nutzt allen.

    Summa sumarum, ja ich will Dich immer noch, ein freundliches Grins.

    MfG

  134. Wetterfrosch Says:

    @klatin, Energie-Ossi

    Hey, das hat die Welt noch nicht gesehen. Ein Gespräch zwischen Realisten zweier grundverschiedener Positionen, die sich gegenseitig unterstützen!
    Wenn es immer so laufen würde, ich denke, da wäre die Welt ein großes Stück weiter, seufz.

    So, Leute, wenn jeder mal nur versuchen würde, den Anderen nicht als Gegner zu sehen, den man mit allen Mitteln bekämpfen muss, sondern als einen Menschen, der durchaus Gründe haben mag, seine Position zu vertreten, dem mann deshalb mit Achtung gegenüber tritt…denkt mal drüber nach.

    Ja, wir sind ein bunter Haufen, mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Vielen gemein ist hierbei, einen Weg zu finden für ein Miteinander von Mensch und Natur (toller Spruch, ich weiß ;-).
    Diese Beziehung Erde (Natur) – Mensch ist immer ein Kompromiss; was eine Seite beansprucht geht der anderen verloren. Es geht gar nicht anders!
    Hierbei einen guten Weg zu finden, ist nicht einfach.

    Ihr beide, klatin und Energie-Ossi, habt gezeigt, dass man mehr auf Gemeinsamkeiten bauen sollte, und weniger ausgrenzen.
    Mein Ziel ist in vielen Lesern das Verständnis zu wecken, dass Alarmismus und Ökologismus der mit Abstand schlechteste Weg sind, wie auch immer das Ziel aussieht.

    Energie-Ossi, klatin ist kein Warmaholic. Er meint, es wird durch überwiegend menschlichen Einfluss wärmer, du meinst, es wird auf überwiegend natürliche Weise wärmer (bisheriger Trend). Na, und? Niemand kann momentan sicher sagen, wie groß der Einfluss des Menschen auf die Natur tatsächlich ist, am allerwenigsten im Bezug auf das Klima. Die Unsicherheiten sin einfach zu groß.

    Darum geht es auch gar nicht!

    Einige müssen einfach lernen, sich den Herausforderungen zu stellen. Dazu gehört zu allererst die Erkenntnis, dass Anpassen besser ist als trotzig die Vorreiterrolle in einem Kampf zu übernehmen, die vielen anderen Menschen die Existenzgrundlage nehmen kann; einen Kampf, den man damit schon verloren hat.

    MfG

    PS: Lest Lomborg. Wer dann noch nicht verstanden hat, sollte besser die Klappe halten.

  135. Energie-Ossi Says:

    #134 Wetterfrosch

    Das mit dem “Warmaholic” war nicht auf klatin gemünzt, das war nur ein allgemeiner Spruch.
    Ich hole mir mein Wissen von jedem der es anbietet, sogar von Greenpeace, wenn es meiner Sache nützt.
    Man muss flexibel werden, man muss den wahren Gegner mit seinen eigenen Waffen schlagen. Du siehst doch, was passiert, wenn man mit Skeptiker-Links kommt oder wiss. Skeptiker zitiert, sofort stürzen sich die Warmaholics auf Dich wie eine Horde Urmenschen auf das Mammut.
    Ne, die Typen sind dermaßen ideologisch vernagelt oder sind mit der Solar und Windlobby verbandelt, die bekommt man nur mit knallharten Fakten (selbst damit nicht immer).

    Unsere Welt hat ein Energie und Rohstoff-Problem und klatin´s Ansatz mit dem Thorium-Reaktor könnte auch eine Lösung sein, diese Problem zu beseitigen.
    Leider trifft das auf Deutschland nicht zu, da wird ja schon von oberster Stelle gegen die Kernkraft gekämpft und manipuliert, da ist die nächsten Jahre nix zu machen.

    In einem bin ich aber mit klatin in vollster Übereinstimmung:
    Zitat klatin

    Fuer mich sind die sog. gruenen Oekologen alles andere als Umweltschuetzer. Die Folgen ihrer fehlgeleiteten Politik haben in den letzten 30 Jahren mehr Menschenleben gefordet und Umweltzerstoerung angerichtet, als die Industrie, sich selbst ueberlassen, je haette anrichten koennen.

    Dieser Blog nennt sich “Oekologismus”, und da liegen die Gemeinsamkeiten, Klima ist halt eh bloss die öffentliche Begründung für grünen Schwachsinn, da darf man ruhig mal in diesen einzelnen Fall unterschiedlicher Meinung sein.

    Wenn sogar der “Energie-Ossi” dazu lernen kann (grins) da dürfte es für andere eigentlich noch leichter sein.

    MfG

  136. Wetterfrosch Says:

    #135 Energie-Ossi

    Klima ist halt eh bloss die öffentliche Begründung für grünen Schwachsinn

    Ja, so in etwa. Es ist eben die vorgeschobene Katastrophe, die per Dekret als das einzig zu bekämpfende Ziel (bzw auch deren Skeptiker…) vorgeschoben wird, um im Nachgang die eigenen Lobbyvereine an die Macht zu bringen. Geld heiligt bekanntlich die Mittel.
    Würde es wirklich um Reduzierung des pösen CO2 gehen, gäbe es weder CO2-Zertifikatshandel, Biosprit aus Raps oder Palmöl, noch die Ablehnung neuer Kernenergie-Technologien und Hochspannungsleitungen.
    Genau damit entlarven sich diese Typen entweder als Lobbyisten oder gefährliche ideologische Spinner.
    Wir retten das Klima, aber wer rettet die Menschen?
    Grrr…
    von wegen Klimaschutz

    MfG

  137. Energie-Ossi Says:

    #136 Wetterfrosch

    Bei meiner endlosen Suche im Netz bin ich über etwas gestolpert, das mir euch die Luft geraubt hat.

    Wir sind die erste Generation, die ihren Brutinstinkt verloren hat. Tatsächlich führen wir einen Dritten Weltkrieg gegen die Natur – das heißt gegen unsere Kinder und hauptsächlich gegen die Menschen in der Dritten Welt….

    So weit sind wir immerhin: Kriegsverbrecher müssen sich bereits vor internationalen Gerichten verantworten. Es wird hoffentlich keine weitere Generation dauern bis sich auch Klimaverbrecher wie George W. Bush und seine Freunde von der alten Energiewirtschaft – nicht nur in den USA – vor einem internationalen Tribunal verantworten müssen.

    http://www.solarserver.de/solarmagazin/standpunkt_franzalt_klimagipfel.html#punkt

    Und jetzt behaupte mir jemand, hier wird kein ideologischer Feldzug gegen andere Menschen gestartet und so ein Typ darf auch heute noch frei in Deutschland sein Unwesen treiben und wird sogar noch gefeiert von der grünen Mischpoke.

    dreifach-würg und wech

  138. multiverus Says:

    @Wetterfrosch #134:
    Stimme dir gerne zu. Mit (weitgehend) vernunftgetriebenen AGW-Vertretern mag das ja klappen. Aber mit echten AGW-Kleriker wohl kaum. Die sind nämlich in die Falle ihres eigenen unterbewussten menschlichen Erbes gelaufen. Zitat aus Über die Wiederentdeckung des archaischen Opferkults:

    (…) Hier bedarf es eines hohen Potentials nicht ableitbarer Schuldgefühle um ein so hochkomplexes Phänomen wie das der globalen klimatischen Entwicklung auf eine einzige Variable einzudampfen, die dann auch noch allein durch die Summe der individuellen Verhaltensweisen beeinflussbar sein soll. Handlungspsychologen nennen das „reduktionistische Hypothesenbildung“, eine Sonderform der Flucht in Nischen vor den Herausforderungen der komplexen Realität.

  139. multiverus Says:

    @E-O:
    Mein Zitat in #138 aus Wiederentdeckung des archaischen Opferkultes könnte auch ne plausible Erklärung für die Haltung von F.Alt abgeben, die du in #137 zitierst, meinst du nicht?

    Und noch ein weiteres oben drauf aus obigem Artikel:

    Das heutige Europa (…) erforscht zwar solche ehemals existenznotwendigen Rituale zwar mit wissenschaftlicher Akribie, vermag es aber jenen Geistern der eigenen Vergangenheit zu widerstehen? Wohl kaum, hat sich die Psyche des Menschen doch keinen Deut weiter entwickelt. Die Inhalte haben sich geändert, das Muster ist annähernd identisch bestehen geblieben, die komplexe Realität bietet genügend (Schein-) Mysterien, deren mittlerweile weltweite Kultivierung durch das Priestertum in den Parlamenten genau in jener westlichen Welt ihren Anfang nahm.

  140. flipper242 Says:

    Nachher in den Tagestheman ARD 22.15

    Umwelt-Aktivisten: Das Klimacamp und seine Bewohner

  141. Wetterfrosch Says:

    #137 E-Ossi

    Na, mal Cool bleiben. Der Herr ist offensichtlich so wie er heißt und ein wenig senil.

    In der Neuzeit wird der Begriff Tribunal für politische Sondergerichte beziehungsweise für internationale Gerichte des Völkerstrafrechts verwendet.

    (Wiki)
    Na, politisches Sondergericht wird wohl nicht, also…

    Einzelne Tatbestände des Völkerstrafrechts sind insbesondere:

    * der Völkermord
    * die Verbrechen gegen die Menschlichkeit,
    * die Kriegsverbrechen und
    * der Angriffskrieg (auch: das Verbrechen der Aggression).

    (Wiki)

    Nun, das sind ja harte Vorwürfe. Ohne jetzt weiter darauf einzugehen, erfüllt der Ausstoß von dem natürlichen Gas CO2 bisher noch keinen dieser Tatbestände.
    Dagegen bewegt sich dieser Herr mit seinen Äußerungen demgegenüber auf sehr dünnem Eis.

    Der Begriff “Klimaverbrecher” fällt das erste mal in einer Greenpeace- Pressemitteilung am 28.05.2003: Greenpeace gegen Klimaverbrecher Exxon – Protestaktion an der Zentrale in Texas.

    Eine rechtliche Relevanz hat der Begriff nicht; ob mit der öffentlichen Bezeichnung als “Verbrecher” bereits ein Tatbestand besteht, kann ich nicht beurteilen.

    Mein Tip: Schafft den Kerl dorthin, wo er hingehört, ins Altersheim.

    angewidert duck und wech

  142. Energie-Ossi Says:

    #139 multiverus

    Du triffst mal wieder den Nagel auf den Kopp. Warum sind so viele Menschen esoterisch angehaucht, warum laufen (speziell die Deutschen) die immer gerne hinter einen Guru/Führer/Genossen hinterher?
    Trotz Fortschritt und Technik sind wir anscheinend immer noch Neandertaler oder noch schlimmer, die Vorfahren von denen. Niedere tierische Instinkte leiten unser Leben, Sex, Wut, Fluchtverhalten, Futterneid…………., und dem Gott/Natur muß geopfert werden um unseren Nebenbuhler eins auszuwischen.
    Genau diese Klischees bedient der alte Sack, denn vom Göttlichen labert der ja auch genug.
    Ehrlicherweise tut mir jeder Altersheim-Insasse leid, wo man den mal hinstecken wird, da steigt garantiert die Selbstmordrate um 100 Prozent.

    Wir wissen ja, was das für ein Typ ist, das schlimme daran, das er solch großen Zulauf und Aufmerksamkeit bekommt, stammen wir wirklich bloß vom Affen ab?
    Zumindestens würde das alles erklären, denn wir haben jeden Fortschritt und jede Art von Bildung vergessen, wenn wir auf so was reinfallen.

    #141 Wetterfrosch

    Noch ist es kein Straftatbestand, noch nicht.
    Lasse aber solche Penner aufsteigen im Management und Du wirst sehen, es wird zu einem Kapitalverbrechen gegen die Menschlichkeit.
    Strafe, CO2 freie Entsorgung im Endlager unter Tage.
    Hoffentlich bin ich bis dahin verreckt, bevor solche Schwachmaten wirklich an die Macht kommen denn meine Grundwehrausbildung ist schon zu lange her.

    MfG

  143. krishnag Says:

    http://www.readers-edition.de/2008/08/16/der-neue-rinderwahn/
    Der hier verbratene Alt hat wieder zugeschlagen.

  144. Wetterfrosch Says:

    #143
    pa, dem gebe ich eins drauf…
    http://www.readers-edition.de/2008/08/16/der-neue-rinderwahn/#comment-249716

  145. krishnag Says:

    @Wetterfrosch #144
    Die schlafen wohl schon, das wird wohl erst morgen was.

  146. Wetterfrosch Says:

    #145
    Ich denke, soo langer kann ich warten ;-)
    PN

  147. Wetterfrosch Says:

    O weh, wenn das im Winter den Norden erwischt…

    August 2008 continues to be one of the coldest on record for most of Australia with temperatures averaging as much as six degrees below normal.

  148. flipper242 Says:

    Tagesthemen waren ja der Brüller

    Andrea beschwert sich über die soziale Ungerechtigkeit durch z.b. den Agro-Diesel.

    ????? Die Geister die ich rief was.

    Und sonst leere Worthülsen.

    Und einer der es, wohl ausversehen sagt, es geht ihm wohl um Politik ..tja war eher lächerlich

    na da hat die Moderatorin wenigstens ne Steilvorlage für ne Überleitung gehabt

    wer´s sich an tun möchte:

    http://streaming.tagesschau.de/bb/redirect.lsc?content=download&media=http&stream=tagesschau/podcast/TV-20080816-2244-0401.h264.mp4

    oder

    http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video363524_bcId-_ply-internal_res-flash128_vChoice-video363524.html

  149. Energie-Ossi Says:

    #148 flipper242

    Während wir hier im Luxus leben, verrecken in der dritten Welt die armen, armen Menschen.

    Mit solchen “Studenten” hab ich auch schon mal diskutiert, echt zwecklos, ich weiß nicht, was man denen in der Uni beibringt.

    Diese Idioten verdanken doch erst dem “Luxus” das Sie studieren können, satt werden und dann noch die Zeit zum demonstrieren haben.
    Das sollten sie mal in einer der Diktaturen in Afrika machen, da wäre eine Bleikugel wohl noch das humanste gewesen.

    Deutschland ist am Arsch, wenn das mal die zukünftige Elite wird.

    MfG

  150. canberra Says:

    sonderknust Says:
    August 9th, 2008 at 20:44
    #57 #58 ihr braucht euch gar nicht weiter den kopf darueber zu zerbrechen, weil es naemlich gar kein verfahren gibt und auch nie geben wird, ohne erheblichen energieaufwand das uran aus dem wasser zu gewinnen.

    @sonderknust: das in #59 beschriebene adsorptionsverfahren benötigt keinen nennenswerten energieaufwand zur urangewinnung aus meerwasser. es wurde auch erfolgreich demonstriert durch gewinnung von ca. 1 kg uran, indem man ca. 350 kg (wiederverwendbares) adsorptionspolymer ca. 240 tage in eine meeresströmung eintauchte.
    es ist jedoch teurer als die gewinnung von uran an land und wird NUR deshalb nicht kommerziell betrieben.

  151. klatin Says:

    @Alle die’s interresiert:
    Ich hab mal einen Post im Forum (Kernkraft) reingesetzt. Erst mal darueber, ob Kernkraft ueberhaupt “Nachhaltig” ist, wie die Gruenen so sagen. Dass wir bald kein Uran mehr haben sollen, ist ja eines der Hauptargumente der Antis.

  152. Energie-Ossi Says:

    Hallo Leute
    ich habe mir mal erlaubt, eine PN zu verschicken.
    Neugierige ab ins Forum, wer Post hat, darf sich 100 Gummipunkte eintragen, grins
    MfG

  153. Energie-Ossi Says:

    #151 klatin
    Ähhhh, da ist nur Dein Artikel vom 16.08.08, haste vergessen auf senden zu drücken?
    Guckst Du bitte nochmal nach, wo ich schon so gespannt darauf bin, will ich das auch lesen, grins.

    MfG

  154. Energie-Ossi Says:

    An Calimero
    Eh Alder, solltest Du unter neuen Namen hier Dein Unwesen treiben, bitte melde Dich mal per PN. Ich hab da ein paar wichtige Fachfragen, die nur Du beantworten kannst, bitte, bitte, bitte, grins.

    MfG

  155. klatin Says:

    Ja, den mein ich. Im Thread “Alles ueber Kernkraft”. Ich arbeite am naechsten kleinen Aufsatz ueber die relative Gefaehrlichkeit von atomarem Abfall. Danach einer ueber Thorium-Reaktoren.

  156. Energie-Ossi Says:

    #155 klatin
    Na dann ist ja gut, den hab ich doch längst “gefressen”, grins.
    Mach weiter so, gefällt mir.
    Das mir jetzt keiner denkt, der Ossi ist Atom-Süchtig, aber wenn ein Profi was bringt, muss ich nicht im Wiki rumkramen.
    Lieber so, als nur angelesenes Wissen, die Manipulatoren im Wiki könne auch jeden Eintrag versauen.
    Und nein, ich bin kein Verfechter der Kernenergie, ich sehe nur die derzeitigen Notwendigkeiten, Realist eben.
    Und ja, zum Quecksilber kommt auch noch was intelligentes von mir, habt Geduld.

    MfG