2.9.2008

Verfehlte Klimaschutzpolitik: Anpassung oder Vermeidung?

Ungewöhnlich harte und direkte Worte fand der Klimatologe Hans von Storch in der Ausgabe 3/2008 der Zeitschrift GAIA (Ökologische Perspektiven für Wissenschaft und Gesellschaft) zu den so genannten “Klimaschutzmaßnahmen”.

In dem mit N. Stehr verfassten Artikel unter dem Titel Anpassung und Vermeidung oder von der Illusion der Differenz antworteten die beiden auf den polemischen Artikel von H.Ziegler Adaptation versus mitigation / Zur Begriffspolitik in der Klimadebatte. in der Ausgabe GAIA 1/2008.

Stehr und von Storch weisen in ihrem Artikel zunächst die übliche, von Ziegler gebrauchte Polemik in Richtung Klimaleugner zurück, um dann sehr deutlich die aktuelle, “nachhaltige Klimaschutzpolitik” als gänzlich untauglich zu enttarnen.

Die beiden Autoren arbeiten zunächst den Unterschied zwischen Anpassung und Vermeidung heraus:

Vermeidung (engl. mitigation, Minderung, Milderung, Mäßigung) in Bezug auf die Globale Erwärmung bedeutet, “die menschlichen Ursachen der Erwärmung und ihre Folgen zu vermindern oder zu beseitigen,vor allem die Emissionen von Treibhausgasen wie Kohlendioxid oder Methan.”

Adaptation oder Anpassung hingegen soll “die Gesellschaft in den Stand zu setzen, mit den Gefahren des Klimas und insbesondere mit den in Zukunft verschärften Gefahren des Klimas umgehen zu können nach dem Motto: handeln, bevor Schäden eintreten. “

Falls Schäden bereits eingetreten sind, können diese praktisch nur noch gemildert werden.

Natürlich kann es sein,dass adaptation und mitigation verknüpft sind: So können Bewaldungen einerseits der Speicherung von Kohlenstoff dienen, andererseits aber auch für Hangstabilität oder günstigere Bedingungen für die Speicherung von Niederschlag sorgen, der sonst ungebremst den Flüssen zugeleitet würde. In der Regel dienen Maßnahmen aber entweder überwiegend der Vermeidung oder der Anpassung.

Anpassung und Minderung sind für Stehr und von Storch keine Alternativen, sondern notwendige Teile einer Gesamtstrategie. Kernpunkt ihrer Kritik ist, dass in der aktuellen Klima(schutz)politik Aspekte der Anpassung bzw. Anpassungsmaßnahmen systematisch vernachlässigt werden.

Analysiert man politische Konzepte und Botschaften zur Globalen Erwärmung, stellt man fest: alles dreht sich um die Vermeidung von Emissionen, nur in der Reduktion des Verbrauches an fossilen Brennstoffen sehen unsere Politiker (und deren Wissenschaftler) den einzig wahren Weg zur Erlösung. (Abgesehen davon, dass es immer noch als Blasphemie angesehen werden kann, wenn Politiker und Wissenschaftler behaupten, sie könnten das Wetter/Klima “schützen”)

Der bisherige politische Ansatz der Vermeidung im Rahmen des Kyoto-Kultes kann also getrost als gescheitert betrachtet werden – ein weiterer Fall von klassischem Politikversagen.

Die Klimaerwärmung ist kein vorübergehendes oder kurzlebiges Phänomen.

Um die Globale Erwärmung im Sinne der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen zu “beenden”, müssten die anthropogenen Treibhausgasemissionen auf praktisch Null reduziert werden (Matthews und Caldeira 2008). Das dies völlig illusorisch ist, sollte eigentlich jedem einleuchten, der über gesunden Verstand verfügt.

Die Minderungsziele des Kyoto-Protokolls, das 2012 ausläuft, werden wohl kaum erreicht. Sie würden den bis 2012 antizipierten Temperaturanstieg allenfalls um 0,1 Grad Celsius mindern. Der sogenannte clean development mechanism des Kyoto-Protokolls würde bis 2012 die Menge der weltweiten kumulierten Emissionen gegenüber einer Situation ohne Kyoto-Reduktionen um eine Woche verzögern. (Pielke Jr. R.)

Es wurden und werden also Unsummen für völlig untaugliche Maßnahmen ausgegeben, während Schwellenländer wie China, Indien und andere keinerlei Verpflichtungen zur Reduktion ihrer Emissionen (und damit zur drastischen Senkung ihrer Wirtschaftleistung und damit direkt verknüpft, ihrer Wohlfahrt).

Jeglicher Nachfolgevertrag, der ebenfalls auf “hegemonialer Planungsmentalität” basiert, ist also a priori zum Scheitern verurteil, auch wenn Politik und Medien bereits aufgeregt kommenden Klimagipfeln entgegenfiebern, bei denen solche globalen Pläne geschmiedet werden sollen.

Schließlich führen Stehr und von Storch drei wichtige Gründe auf, warum nicht nur Mitigation, sondern auch Adaption ein zentraler Punkt der “Klimapolitik” sein müssen:

Die bisherigen Emissionen stellen sicher, dass der Klimawandel unsere Lebensbedingungen verändern wird. Die Erfolge der mitigationzeigen sich hingegen erst in ferner Zukunft. Das Dilemma besteht darin, dass die Zeitskalen der Natur nicht deckungsgleich mit denen gesellschaftspolitischer Entscheidungskonjunkturen in demokratischen Gesellschaften sind, die sich etwa in Wahlperioden und Aufmerksamkeitszyklen, aber auch in grundsätzlichen Handlungshorizonten der Menschen niederschlagen.

Die Gefährdung durch wetterbedingte Extremereignisse wie Starkregen, Überschwemmungen, Trockenheit, Muren und Hitzeperioden ist in vielen Regionen dieser Welt schon heute beträchtlich. Man denke nur an New Orleans, Myanmar oder den Hurrikan Mitch, der bei den Verhandlungen in Rio de Janeiro 1992 instrumentalisiert wurde. Die Verletzlichkeit unserer Existenzgrundlagen steigt in dem Maß, in dem das Wachstum der Weltbevölkerung in gefährdeten Regionen stattfindet und in dem wachsendeBevölkerungsgruppen schutzlos marginalisiert werden, die aufgrund der politischen Ökonomie dann Opfer sogenannter Naturkatastrophen werden. Eine totale Sicherheit kann eine zielführende, proaktive Anpassungspolitik nicht garantieren. Aber sie kann die Verletzlichkeit durch politökonomische Bedingungen mildern.

Die Regionen dieser Welt, die von den Folgen der Klimaänderung besonders betroffen sein werden, fordern mit Recht und wachsendem Nachdruck, dass sich die Welt um ihren direkten Schutz und nicht nur um den Schutz des Klimas kümmert.

Dem kurzen aber prägnanten Fazit des Artikels ist eigentlich kaum etwas hinzuzufügen:

Wir sollten uns daranmachen, zu überleben.

Dies können wir aber nur dann, wenn wir endlich mal damit beginnen, mit dem zukünftigen Klima leben zu lernen, bzw. uns daran und an dessen Folgen anzupassen.

Ähnliches propagiert auch Bjørn Lomborg seit Jahren. Die Abermilliarden, die in wirkungslose Reduktions- und Vermeidungsmaßnahmen geflossen sind und weiterhin fließen, könnten wesentlich sinnvoller, das heißt zur nachhaltigen Steigerung der Wohlfahrt verwendet werden.

108 Antworten zu “Verfehlte Klimaschutzpolitik: Anpassung oder Vermeidung?”

  1. adenosine Says:

    Der Autor vernachlässigt den wichtigen Gesichtspunkt, dass die Politik Handlungsfelder und Probleme als Argument für staatliche Gesetze, Steuererhebung und Subventionen benötigt. In der Vergangenheit wurden dafür außenpolitische oder innenpolitische Feinde aufgebaut, Kriege geführt, Religionen und Bevölkerungsgruppen unterdrückt. Der zivilisatorische Fortschritt moderner Staaten zeigt sich eben darin, dass als Handlungsfelder ersatzweise jetzt auch abstrakte Konzepte und Hypothesen dienen können. Und das ist auch gut so, denn das Klima kennt keinen Schmerz.

  2. ghw Says:

    adenosine:

    Ich für meinen Teil finde, dass die Staatsquote ohnedies viel zu hoch ist.

    Insofern ist völlig vertrottelt, neue Betätigungsfelder für neue Zwangssteuern zu suchen, wenn man die traditionellen Methoden zur Ausbeutung der Bevölkerung nicht weiter steigern kann.

    Aber du hast Recht: Die Quelle der aktuellen Klimawahnpolitik liegt im Ende das kalten Krieges, beschleunigt durch den Zusammenbruch des Ostblocks. Darum musste ein neues Feindbild her, und da war die Klimakatastrophe willkommen. Zudem bietet sie die einzigartige Möglichkeit, die alten sozialistischen Pfade der Planwirtschaft und der Beschränkung der Wirtschaft wieder auszumotten…

    Insofern widerspreche ich dir aber massiv:

    Das ist kein “zivilisatorischer Fortschritt”, sondern ein atavistischer Rückschritt zu höheren Staats- und Zwangsteuerquoten.

  3. perlita Says:

    @ghw,

    viel schlimmer noch.

    http://www.oekologismus.de/?p=807

    durch diesen artikel bin ja eigentlich auf euch gestoßen, weil jemand das in einem anderen forum verlinkt hatte.

    wenn also schon hypochondrisches gedankengut (virtuell) mit politischem handeln in form von verordnungen und gesetzen (real) geadelt wird, statt “dem kind einfach einen klaps auf den hintern zu geben”, sind wir fast schon in faßbenders “welt am draht” angekommen.

  4. multiverus Says:

    Irgendwie hinterlässt dieser Artikel einen zwiespältigen Eindruck bei mir.

    Aus dem Artikel spricht leider die kritiklose Überzeugung von der verkündeten fortwährenden Klimaerwärmung. Es wird ein Zusammenhang hergestellt (oder zitiert) zwischen Extremwetterereignissen und der Klimaerwärmung. Das stimmt nicht. Wärmeres Klima wirkt eher mässigend auf Extremwetterereignisse.

    “Wir sollten uns daranmachen, zu überleben.”
    Dies können wir aber nur dann, wenn wir endlich mal damit beginnen, mit dem zukünftigen Klima leben zu lernen, bzw. uns daran und an dessen Folgen anzupassen.

    Was meint er denn mit “zukünftigem Klima” ? Und in welchem Zusammenhang dazu soll “überleben” stehen?

    Ich will mal so sagen:
    Mit dem zukünftigen Klima werden wir erst dann lernen zu leben, wenn sich ein Bewusstsein einstellt, dass das Klima ständig in Veränderung begriffen ist, stabile und turbulente Perioden wechseln sich ab, Warm- und Kaltzeiten kommen und gehen. Um dabei das beste “überleben” der Menschheit zu erreichen, müssen die wirklichen Probleme angepackt werden: Überbevölkerung, Lebensmittelknappheit, bessere Resourcenverteilung (Superreiche auf der einen, Bettelarme auf der anderen Seite).

  5. planck Says:

    @Multiverus

    Das stimmt nicht. Wärmeres Klima wirkt eher mässigend auf Extremwetterereignisse.

    Klar. Haben wir ja in der SChule gelernt. Je mehr Energie einem System zur Verfuegung steht umso kontrollierter, ruhiger und gleichmaessiger laufen alle Reaktionen ab. Gut beobachtet.
    Ansonsten aber Hut ab dafuer, dann doch den Text selber nochmal gelesen zu haben, etwas was du dann dem Bronik voraus bist.
    Denn

    Stehr und von Storch weisen in ihrem Artikel zunächst die übliche, von Ziegler gebrauchte Polemik in Richtung Klimaleugner zurück,

    das steht mit Sicherheit nicht im Text. Stehr und Storch halten es nur fuer voellig unsinnig mit Klimaskeptikern a) zu diskutieren und b) sie als Argument fuer irgendwas in einer relevanten Debatte anzufuehren. “Zurueckweisen” tun sie jedenfalls nichts bzgl der Skeptiker.

  6. Rainhelt Says:

    Bonus für sparsame Haushaltsgeräte
    Das Bundeswirtschaftsministerium will den Kauf sparsamer Hausgeräte möglicherweise mit bis zu 150 Euro bezuschussen.
    [...]
    “Die wichtigste nationale Energiequelle ist das Energiesparen”, sagte Hintze. Der Bonus werde insgesamt rund 200 Millionen Euro pro Jahr kosten.

    lol

    Quelle

  7. multiverus Says:

    @planck:
    Nö, hab ich nicht in der Schule gelernt. Vielmehr ist mir das ständige besinnungslose und hysterische kommentieren von Wetterereignissen als angebliche Beweise für die “katastrophale” Klimaerwärmung dermassen auf den Keks gegangen, dass ich nach Informationen Ausschau gehalten habe, was davon wirklich zu halten ist.

    Ein besonders “erhebendes” Beispiel in D war ja das kollektive Abreissen jeglicher Rationalität angesichts der Elbeüberschwemmung in 2002. Dabei lag die Ursache dieser Katastrophe nicht im Mindesten an der Klimaerwärmung, sondern an der langbekannten Grosswetterlage Vb – ein altbekanntes Genuatief entfaltete seine Wirkung.

    Jeder Klimaforscher, der dieses zu jener Zeit gewagt hätte zu verkündet, hätte ein ähnliches Schiksal erlitten die bekannte Fernsehsprecherin Eva Hermann. Berufsverbot praktisch.

    P.S.: Sorry, muss jetzt weg und schaue Abends wieder rein …

  8. Energie-Ossi Says:

    Mal kurz was passendes zum Artikel.

    Tank oder intakte Natur

    Um Palmöl-Plantagen zu gewinnen, holzen Großkonzerne täglich bis zu 20 Hektar des Tanoé-Walds ab. Das ist eine ökologische Katastrophe und treibt Anwohner schlimmstenfalls in sklavereiähnliche Verhältnisse…..
    „Tank oder Teller“ lautete bislang die Alternative, wenn es um den Anbau von Pflanzen für Biokraftstoffe ging. Jetzt kommt in der Debatte eine neue Dimension hinzu. Große Konzerne haben den Anbau von Energiepflanzen als neue Profitquelle entdeckt. Deshalb suchen sie stets neue Anbaugebiete, bevorzugt in Drittweltländern, in denen es noch große Naturflächen gibt. In Brasilien verdrängt großflächiger Zuckerrohranbau die Urwälder, in Südostasien verstärken nicht zuletzt Palmöl-Plantagen den Reismangel, auch in Afrika schießen solche Projekte wie Pilze aus dem Boden.
    ZUM THEMA
    Klimaschutz:
    Abholzen für die Kohle
    Greenpeace:
    Palmöl zerstört Urwälder
    Die neue Konfrontationslinie lautet also „Tank oder intakte Natur“.
    Beispielhaft wird der Konflikt derzeit im Tanoé-Wald ausgetragen, dem letzten zusammenhängenden Waldgebiet im Südosten der Elfenbeinküste. Er soll jetzt fallen, um Platz für Palmöl-Plantagen zu schaffen, die das einheimische Unternehmen PALMCI dort anlegen will. Weil Palmöl aber nicht nur zur Biokraftstoff-Herstellung dient, sondern ein begehrter Grundstoff für die Produktion von Lebensmitteln, Waschmitteln und Kosmetika ist, sitzt bei PALMCI auch der Konzern Unilever als Anteilseigner im Boot. Die neuen Anbaugebiete seien notwendig geworden, rechtfertigt sich der britisch-niederländische Multi, weil die bisherigen Plantagen in Südostasien den wachsenden Palmöl-Bedarf nicht mehr decken könnten.

    FOCUS

    MfG

  9. planck Says:

    @Multiverus

    Vielmehr ist mir das ständige besinnungslose und hysterische kommentieren von Wetterereignissen als angebliche Beweise für die “katastrophale” Klimaerwärmung dermassen auf den Keks gegangen,

    Pass auf, du lieferst mir mal einen Artikel, der soetwas sagt (zumal und besonders wenn das ein Wissenschaftler sagt) und ich erklaere dir dann zum Austausch, wie das mit Extremereignissen, deren Wahrscheinlichkeit und der verfuegbaren Energie so ist.

  10. perlita Says:

    @Reinhelt,

    klasse idee. mit den coupons hat man gleich drei dinge auf einmal.

    1. die binnennachfrage wird stimuliert.
    2. der darbende einzelhandel kriegt eine kräftige finanzspritze.
    3. die unternehmen haben einen weiteren grund, mickrige gehälter nicht zu erhöhen, oder den niedriglohnsektor weiter auszubauen. immerhin übernimmt der vielgeschmähte staat, dessen quote viel zu hoch ist, den sinn, den eigentlich angemessene löhne und gehälter haben sollen. lebensunterhalt sichern und kaufkraft schaffen.

    hoffentlich hört das der “freie markt” der anderen lobbyorganisation nicht, sonst kollabiert der noch, ob solcher vorschläge.

    und ich überlege schon die ganze zeit, wie ich von der energie, die ich heute morgen nicht genutzt habe, aber vielleicht jemand anderes, wie ich mir genau mit dieser energie heute abend ein abendessen koche.

    es gibt politiker, die können tatsächlich omelette zubereiten, ohne die eier zu zerschlagen.

  11. Rainhelt Says:

    So jetzt kommt mein Highlight des Tages/Jahres!

    VORHERSAGE BIS 2100

    Davon sprechen nicht mal Wissenschaftler. Und man ahnt es schon, den Müll haben keine Wissenschaftler abgelassen, sondern unsere dolle Bundesregierung, das BUm und das MPI

    Regierungsprognose enthüllt Folgen des Klimawandels für Deutschland

    Von Axel Bojanowski

    Mehr Hitzewellen, kein Schnee im Winter: Nach jahrelanger Rechenarbeit ist die Klimaprognose der Bundesregierung fertig. In nie erreichter Genauigkeit sagt sie voraus, wie sich das Klima bis 2100 verändert – Region für Region. SPIEGEL ONLINE zeigt exklusiv, worauf sich Deutschland einstellen muss.

    Aha… Soweit das übliche Szenario…

    Damit ist “Remo”, das Klimamodell des Hamburger Max-Planck-Instituts (MPI) für Meteorologie, räumlich mehr als 20-mal genauer als die globalen Modelle des Uno-Klimarats IPCC.

    Wahnsinn!

    Für die vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebenen Berechnungen gingen die MPI-Forscher davon aus, dass die weltweiten Emissionen von Treibhausgasen aus Autos, Kraftwerken und Fabriken nur allmählich sinken. An den Knoten des Gitters aus virtuellen Würfeln hat der Großrechner des Instituts diverse Wettergrößen – etwa Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Windstärke – ermittelt.

    Für alle 30 Sekunden in den kommenden 92 Jahren spuckte er Werte aus – Hunderte Billiarden Rechenaufgaben mussten bewältigt werden.

    Der Arme…

    Das Ergebnis: Die Klimaerwärmung wird Deutschland verändern – allerdings weniger dramatisch als vielfach befürchtet. Folgende Gefahren haben die Forscher für Deutschland berechnet:

    * Sinkende Grundwasserspiegel im Sommer, insbesondere in Südwestdeutschland,
    * Eine erhöhte Waldbrandgefahr, besonders in Südwestdeutschland und Nordostdeutschland,
    * Eine Zunahme hitzebedingter Krankheiten vor allem in Süddeutschland,
    * Eine Gefährdung der Kühlung von Atomkraftwerken im Sommer, auch dies insbesondere in Süddeutschland
    * Eine größere Hochwassergefahr im regenreichen Herbst, vor allem an der Elbe.

    Allerdings bringt der Klimawandel in Deutschland auch Chancen mit sich, wie die Hamburger Forscher betonen, etwa

    * Höhere Ernten in der Landwirtschaft vor allem in Norddeutschland,
    * Eine ertragreichere Weinlese in Süddeutschland,
    * Weniger kältebedingte Krankheiten
    * Ein Boom des Tourismus in Deutschland, insbesondere an der Küste.

    Wirds jetzt ganz schlimm oder nicht? Und wenn nich, wozu haben wir dann das ganze Geld ausgegeben?

    Den Berechnungen zufolge werden also auch künftig keine Palmen an der Ostsee stehen, die Nordsee wird nicht den Kölner Dom fluten, und die Alpen behalten ihr weißes Kleid – wenn es auch etwas kürzer werden wird. “Wir bekommen kein Mittelmeerklima”, sagt Holger Göttel vom Hamburger MPI.

    Volle 5 Seiten im Spiegel-Online-Spezial kommt dann das:

    5. Teil: Lückenhafte Basis – wie robust sind die Prognosen?

    Obwohl von einem Großcomputer errechnet, der mehrere Räume des Max-Planck-Instituts in Hamburg füllt, unterliegen die Klimamodelle erheblichen Unsicherheiten. Unklar ist etwa, ob der zugrunde liegende Anstieg der Treibhausgasemissionen tatsächlich eintritt. Zudem wirken sich Vegetation und Bodenbedeckung auf das Klima aus – die Veränderung beider Faktoren ist indes nicht vorhersehbar.

    Weil sich eine mögliche Verknappung des Wassers weitaus gravierender auswirken würde als die erwartete Erwärmung, steht die Niederschlagsprognose im Vordergrund. Indes: Die Niederschlagsrechnungen sind deutlich unsicherer als die Temperaturszenarien.
    [...]
    Die Ergebnisse der regionalen Klimarechnungen hängen zudem von jenen Modellen ab, die das globale Klima berechnen. Die Strahlungsenergie in der Luft aber, die die Temperatur bestimmt, kann nur mit erheblicher Unsicherheit errechnet werden. Auch sind viele bedeutende Klimaprozesse wenig verstanden, etwa der Kreislauf des Wassers zwischen Boden, Luft und Ozean. Es mangelt an Messdaten.

    Autsch… Ziel verfehlt…

    Wer es selber lesen will:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,575794,00.html

  12. krishnag Says:

    http://ef-magazin.de/2008/09/02/623-oekologismus-die-klimamacher
    Ein nicht uninteressanter Artikel, wenn einige ihn sicher in Teilen ……..
    ;.)

  13. klatin Says:

    Was fuer ein Bloedsinn.

    * Eine Gefährdung der Kühlung von Atomkraftwerken im Sommer, auch dies insbesondere in Süddeutschland

    Was fuer Atomkraftwerke? Ich dachte die sollten alle bis 2025 spaetestens vom Netz sein?
    Und selbst wenn die Laufzeiten verlaengert werden, bis 2100 sind alle jetzt existierenden vom Netz.
    Und gilt das Kuehlwasserproblem nicht fuer ALLE thermischen Kraftwerke, ob Kohle, Gas, Oel, Bio oder Solar-Thermisch? Oder gelten da andere Naturgesetze?

    Und wieso ist es ein spezifisches Problem im relativ kalten Deutschland?
    Palos Verde nuclear power station, das groesste zivile Kernkraftwerk der USA, steht mitten in der Wueste in Arizona (Lufttemperaturen bis 50 grad C im Schatten), und wird ausschliesslich mit Abwasser aus der Stadt Phoenix gekuehlt (und bereitet dieses Abwasser gleichzeitig zu Frischwasser auf).

  14. krishnag Says:

    @Klatin #13

    Was fuer ein Bloedsinn.

    Du hast bereits den vollen Durchblick
    :-)

  15. klatin Says:

    Ich hab ja schonmal gesagt, dass ich nicht direkt zu den Klimaskeptikern gehoere. Deshalb hier auch ein Link mit direktem Beweis:
    http://personal.lse.ac.uk/berge/happyhour/2006-2007_michaelmas/Preuve%20du%20rechauffement.jpg

    :-)

  16. multiverus Says:

    @planck #9

    Pass auf, du lieferst mir mal einen Artikel, der soetwas sagt (zumal und besonders wenn das ein Wissenschaftler sagt) und ich erklaere dir dann zum Austausch, wie das mit Extremereignissen, deren Wahrscheinlichkeit und der verfuegbaren Energie so ist.

    Tolles Angebot! Und wenn ich mir so deine Reputationen unter http://www.scienceblogs.de/primaklima/ anschaue, müsste ich mich als Klimalaie tief verbeugen und “Sie” sagen. Doch leider, lieber planck-hoffmann, bist du nicht nur hier bei oekologismus.de zu oft als verbohrter Klima-Kleriker aufgefallen. Das senkt meine Hochachtung erheblich. Deshalb bin ich misstrauisch.

    Was willst du also mit deinem Angebot erreichen? Ich hoffe nicht, eine Gelegenheit zu finden, einen zweifelsfreien Zusammenhang zwischen der Klimaerwärmung und der Anzahl und Stärke von Hurrikanen zu postulieren. Nun, das ist – um es mal vorsichtig zu formulieren – mindestens sehr strittig. Schaun wir mal auf die Schnelle (und nicht repräsentativ):

    Die Mär von immer mehr Hurrikans
    Neue Studie prophezeit weniger Hurrikane bis zum Jahr 2100
    Die Apokalyptischen Reiter …
    Kerry Emanuels Hurrikanperspektive

    Vielleicht komme ich bei Gelegenheit auf dein “Angebot” zurück. Du musst dann aber aufpassen, mindestens EIN wetterfrosch liest mit.

  17. multiverus Says:

    @klatin #15:
    Und wer nicht dran glaubt, wird schon sehn, was er davon hat:

    http://www.klimanotizen.de/assets/images/2006.02.10_image001.gif

  18. planck Says:

    @multiverus

    Was willst du also mit deinem Angebot erreichen?

    Klar machen, dass du ohne Sinn und Verstand Behauptungen aufstellst, die auf nichts beruhen.

    Die Mär von immer mehr Hurrikans
    Neue Studie prophezeit weniger Hurrikane bis zum Jahr 2100
    Die Apokalyptischen Reiter …
    Kerry Emanuels Hurrikanperspektive

    QED
    Es gibt also, wie zu erwarten, keinen Wissenschaftler, der aus irgendeinem Extremereignis auf irendetwas geschlossen haette. Es gibt allerdings Wissenschaftler, die sich mit der Statistik von Extremereignissen unter dem Einfluss eines sich erwaermenden Klimas beschaeftigen.
    e.g.
    hier oder hier.

  19. der-physiker Says:

    “Anpassung vs. Vermeidung” ist das Thema, mit dem ich mich im Moment am intensivsten befasse.

    Insoweit vielen Dank für den Link zum Artikel von Stehr/von Storch. Herrn Stehr kenne ich nicht, Herrn von Storch allerdings schätze ich schon länger als klaren und rationalen Denker, auch wenn er, im Gegensatz zu mir, vom menschgemachten Klimawandel überzeugt ist.

    “Anpassung vs. Vermeidung” ist für mich die eigentliche, zentrale Auseinandersetzung in der Klimadebatte. So sehr ich auch die Arbeiten von bspw. Anthony Watts oder Steven McIntyre schätze, die Klimadebatte entscheidet sich nicht an der Genauigkeit von Thermometern oder an der Güte von Rekonstruktionen. Sie entscheidet sich daran, wie wissenschaftliche Erkenntnisse politisch genutzt werden.

    Ich kenne keinen Klimaskeptiker, der am Wandel des Klimas zweifelt. Vielmehr ist doch das grundsätzliche Credo der Skeptiker, daß das Klima sich immer wandelt, daß der Begriff “Klima” schon von seiner Definition her den Wandel enthält.

    Die Frage, “warum” oder besser “wie” das geschieht, ist eine akademische. Es ist einer der grundlegenden Ansätze des Ökologismus, aus einer möglichen Antwort auf diese Frage notwendige Maßnahmen abzuleiten.

    Diesen Ansatz lehne ich nicht nur ab, ich halte ihn sogar für brandgefährlich. Ich bin vielmehr der Auffassung, daß tunlichst Maßnahmen ergriffen werden sollten, die nicht vom Verlauf akademischer Auseinandersetzungen bestimmt werden.

    Und da bleibt nun einmal die rationale Erkenntnis übrig, daß völlig unabhängig von irgendwelchen menschlichen Einflüssen das nächste Extremwetterereignis garantiert eintritt. Die nächste Flut, der nächste Hurrikan, der nächste Starkregen, die nächste Dürre. All dies wird passieren, unabhängig von Temperaturkurven, CO2-Konzentrationen oder eben auch Sonnenflecken.

    Es ist schlicht egal, ob der Mensch das Klima nennenswert beeinflußt und wie er das genau macht (ob über Emissionen oder bspw. über Landnutzung). Jeder Fluß in Deutschland ist bereits oder wird irgendwann einmal über seine Ufer treten. Und den Anwohner interessiert nicht, ob dies mit höherer Wahrscheinlichkeit in irgendeinem 30Jahres-Zeitraum passiert oder nicht. Den Anwohner interessiert genau eine Überflutung, nämlich die nächste. Vor dieser muß man ihn schützen, bzw. die Folgen beherrschbar machen.

    Das ist der gedankliche Kern der Anpassungsstrategie. Sie ermöglich gewisse Garantien – die Vermeidungsstrategie erreicht dies nicht. Anpassung erfordert kreatives, regionales Handeln, erfordert eine breite Vielzahl individueller technischer Innovationen. Anpassung erfordert, den Weg, den die Menschheit bislang gegangen ist, fortzusetzen, denn die Geschichte der technischen Entwicklung ist eben auch die Geschichte der zunehmenden Sicherheit gegenüber destruktiven natürlichen Einflüssen.

    Vermeidung erfordert das genaue Gegenteil. Konformität statt Individualität, globale Handlungsmaximen ohne Rücksicht auf individuelle, regionale Problemstellungen, Verzicht auf viele statt Nutzung aller möglichen technischen Innovationen.

    Zugespitzt ausgedrückt: Vermeidung bedeutet Rückschritt, Anpassung Fortschritt. Vemeidung bedeutet Kontrolle, Anpassung erfordert Freiheit.

    Insoweit sind eben Anpassung und Vermeidung nicht zwei Seiten einer Medaille, sondern stehen sich unvereinbar, diametral gegenüber.

    Von Storch und Stehr irren in einem wesentlichen Punkt: Nämlich, daß diese Erkenntnis nicht Teil des Kanons der Skeptiker wäre. Ganz im Gegenteil: Sie ist zentraler Bestandteil skeptischen Denkens. Diese Erkenntnis verbindet alle Skeptiker miteinander.

    Ich sage mal, von Storch und Stehr sind den halben Weg in Richtung Vernunft schon gegangen. Jetzt müssen Sie eigentlich nur noch ihren Ansatz konsequent zu Ende denken.

    Gerade im Zusammenhang mit der oben zitierten Studie über den Klimawandel in Deutschland ist da nämlich noch ein Aspekt von hoher Bedeutung: Anpassung bedeutet auch, die Chancen und Möglichkeiten die bspw. in wärmerem Wetter stecken, konsequent zu nutzen. Sei es in der Landwirtschaft, in der Bauwirtschaft oder auch im Tourismus.

    Und hier bricht dann der Alarmismus völlig zusammen: Wenn es jetzt Menschen gibt, die erheblich in “wärmeres Wetter” investieren (bspw. durch den Bau von Ferienanlagen), dann haben diese Menschen ein hohes Interesse daran, daß dieses wärmere Wetter auch tatsächlich eintritt…

  20. multiverus Says:

    @planck #18
    Na, hab ich es mir doch gedacht.

    Vielmehr ist mir das ständige besinnungslose und hysterische kommentieren von Wetterereignissen als angebliche Beweise für die “katastrophale” Klimaerwärmung dermassen auf den Keks gegangen, dass ich nach Informationen Ausschau gehalten habe, was davon wirklich zu halten ist.

    Ein besonders “erhebendes” Beispiel in D war ja das kollektive Abreissen jeglicher Rationalität angesichts der Elbeüberschwemmung in 2002. Dabei lag die Ursache dieser Katastrophe nicht im Mindesten an der Klimaerwärmung, sondern an der langbekannten Grosswetterlage Vb – ein altbekanntes Genuatief entfaltete seine Wirkung.

    Diese meine Feststellungen, werter planck, geben die Darstellung in Medien und Presse in den letzten Jahren wieder. Und diese werden und wurden von IPCC-konformen Wissenschaftlern und Institutionen genährt, die auf ungesicherten Annahmen fussende Szenarien wieder besseres Wissen als Tatsachen verkaufen. Ich habe nicht den geringsten Grund, da irgendwelche Abstriche zu machen !!!

    Die verlinkten Artikel, die du da so nebenbei versuchst abzuhaken, hast du nicht gelesen – und schon gar nicht deren Verweise weiter verfolgt. Das spricht für deine Arroganz. Auch eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung, die ich dir mal zubillige, schützt nicht davor, Lügen und Propaganda von sich zu geben. Das gelingt dir immer wieder sehr gut.

    Willst du etwa behaupten, die Elbefluten 2002 waren eine Folge der Klimaerwärmung, ja? Na bitte, dann beweise es hier und jetzt! Ich bin sehr gespannt …

  21. multiverus Says:

    UUPs, Formatierungsfehler. Hier nochmal:

    @planck #18
    Na, hab ich es mir doch gedacht.

    Vielmehr ist mir das ständige besinnungslose und hysterische kommentieren von Wetterereignissen als angebliche Beweise für die “katastrophale” Klimaerwärmung dermassen auf den Keks gegangen, dass ich nach Informationen Ausschau gehalten habe, was davon wirklich zu halten ist.

    Ein besonders “erhebendes” Beispiel in D war ja das kollektive Abreissen jeglicher Rationalität angesichts der Elbeüberschwemmung in 2002. Dabei lag die Ursache dieser Katastrophe nicht im Mindesten an der Klimaerwärmung, sondern an der langbekannten Grosswetterlage Vb – ein altbekanntes Genuatief entfaltete seine Wirkung.

    Diese meine Feststellungen, werter planck, geben die Darstellung in Medien und Presse in den letzten Jahren wieder. Und diese werden und wurden von IPCC-konformen Wissenschaftlern und Institutionen genährt, die auf ungesicherten Annahmen fussende Szenarien wieder besseres Wissen als Tatsachen verkaufen. Ich habe nicht den geringsten Grund, da irgendwelche Abstriche zu machen !!!

    Die verlinkten Artikel, die du da so nebenbei versuchst abzuhaken, hast du nicht gelesen – und schon gar nicht deren Verweise weiter verfolgt. Das spricht für deine Arroganz. Auch eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung, die ich dir mal zubillige, schützt nicht davor, Lügen und Propaganda von sich zu geben. Das gelingt dir immer wieder sehr gut.

    Willst du etwa behaupten, die Elbefluten 2002 waren eine Folge der Klimaerwärmung, ja? Na bitte, dann beweise es hier und jetzt! Ich bin sehr gespannt … bitte mal Butter bei die Fische!

  22. multiverus Says:

    @planck #18

    Es gibt allerdings Wissenschaftler, die sich mit der Statistik von Extremereignissen unter dem Einfluss eines sich erwaermenden Klimas beschaeftigen.

    Aber sicher, die gibt es zweifellos, dafür gibt es schliesslich hervorragende Finanzierungsmöglichkeiten. Doch was soll da wohl rauskommen, wenn von vornherein ein Zusammenhang mit dem “sich erwärmenden Klima” als gegeben unterstellt wird? Das ein derartiger Zusammenhang HERSTELLBAR ist, wenn man es darauf anlegt, davon gehe ich aus.

    Es gibt jedoch nicht eine einzige Untersuchung auf neutraler Basis, die den Zusammenhang zwischen der Klimaerwärmung (wo ist die in den letzten 10 Jahren?) und zunehmenden Wetter-Extremereignissen zweifelsfrei belegen würde.

  23. der-physiker Says:

    Die Debatte gewinnt plötzlich und unerwartet an Fahrt.

    Von Storch und Stehr haben die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, und ihr Papier gekürzt auf SpOn veröffentlicht:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,576032,00.html

    Mit der Veröffentlichung der Studie hat die Bundesregierung also den Weg geöffnet, eine realistische und rationale Debatte zu führen.

    Dies ist clever. Wenn es einigermaßen funktioniert, ist das Thema “Vermeidung” bis zur Bundestagswahl erledigt. CDU, FDP und Teile der SPD können unter den Schlagwort “Anpassung” das tun, was sie ohnehin tun würden (gäbe es keine Klimadebatte).

    Ich bin natürlich nicht sicher, ob alle Protagonisten (auch von Storch und Stehr selbst) wirklich verstanden haben, daß dieser neue Ansatz der Todesstoß für alle gobal-regulativen Ansätze unter dem Dach der UNO ist und damit auch Sinn und Zweck des IPCC infrage stellt.

    (Insbesondere wäre dann auch der Emissionshandel als Instrument der Vermeidung, der Anpassung unmöglich macht, eigentlich obsolet.)

    Schön, daß hier auf oekologismus.de derlei Dinge immer schon ein bißchen früher zu lesen sind, als in den Mainstream-Medien.

  24. planck Says:

    @Multiverus
    Du bist ein wenig harthoerig.

    Willst du etwa behaupten, die Elbefluten 2002 waren eine Folge der Klimaerwärmung, ja?

    Ich sagte bereits, weder ich noch sonst ein Wissenschaftler hat das gesagt und es kann von keinem Einzelereignis gesagt werden.
    Es ist eine Vorhersage der Klimamodelle, dass Starkniederschlaege in mittleren Breiten zunehmen. Da Starkniederschlaege EIN Faktor sind, der Ueberschwemmungen verursacht, kann man sagen, dass die Modelle eine Haeufung von Ueberschwemmungen prognostizieren. Mehr gibts nicht zu sagen. Du hast ein wenig Probleme mit statistischen Aussagen und ich empfehle ein bisschen Elementarmathematik.
    Dann darfst du noch mal fragen.

    Es gibt jedoch nicht eine einzige Untersuchung auf neutraler Basis, die den Zusammenhang zwischen der Klimaerwärmung (wo ist die in den letzten 10 Jahren?) und zunehmenden Wetter-Extremereignissen zweifelsfrei belegen würde.

    ?????
    Muttu IPCC aufschlagen:
    Zhai, P.M., X.B. Zhang, H. Wan, and X.H. Pan, 2005: Trends in total
    precipitation and frequency of daily precipitation extremes over China.
    J. Clim., 18, 1096–1108.
    Woth, K., R. Weisse, and H. von Storch, 2006: Climate change and North
    Sea storm surge extremes: An ensemble study of storm surge extremes
    expected in a changed climate projected by four different Regional Climate
    Models. Ocean Dyn., 56, 3–15, doi:10.1007/s10236-005-0024-3.
    Weisse, R., H. von Storch, and F. Feser, 2005: Northeast Atlantic and North
    Sea storminess as simulated by a regional climate model 1958-2001 and
    comparison with observations. J. Clim., 18, 465–479.
    Weisheimer, A., and T. Palmer, 2005: Changing frequency of occurrence
    of extreme seasonal temperatures under global warming. Geophys. Res.
    Lett., 32, L20721, doi:10.1029/2005GL023365.
    Schär, C., et al., 2004: The role of increasing temperature variability in
    European summer heatwaves. Nature, 427, 332–336
    Booij, M.J., 2002: Extreme daily precipitation in western Europe with
    climate change at appropriate spatial scales. Int. J. Climatol., 22, 69–
    85.

    Na ja und so weiter und so fort.
    Kapitel 3 und 11.

  25. flipper242 Says:

    yuhuuuu die Rettung naht

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,575874,00.html

  26. flipper242 Says:

    ironie off

  27. Rainer Says:

    @ krishnag #12

    Großartiger Artikel, den Du da verlinkt hast. Eine excellente Zusammenfassung der aktuellen Situation und der histoischen Entstehung des Ökologismus. Unbedingt lesenswert!

  28. planck Says:

    @Der Physiker
    Ich kann mit dem was Steer/HvS schreiben gut leben. Anpassung wird unterschaetzt und, voellig richtig, fuer viele CO2 Sparmassnahmen ist es schon zu spaet. Der Zug ist abgefahren (weswegen die oekonomisch radikal unterschiedlichen Szenarien zu fast gleichen Klimaprognosen bis ca zum Jahr 2050 fuehren).
    Alles was du dazu erzaehlst, waere nur dann sinnvoll, wenn ein ungeheurer Irrtum in den Modellrechnungen vorlaege. Abgesehen davon, dass du ihn sicher nicht finden wuerdest, wie wahrscheinlich ist es wohl, dass die paar 1000 Wissenschaftler, die zum Klimawandel arbeiten ihn uebersehen haben? Steer und HvS sind jedenfalls felsenfest von der Richtigkeit der AGW Hypothese und der Qualitaet der Prognosen ueberzeugt. Darum schreiben sie ja das Ganze.
    Hier mein Vorschlag (taetaetae) zur Weltrettung:
    1) Alle GHG Gase ausser CO2 radikal unterdruecken. Von der Pfurzpille fuer Schafe bis genetisch modifizierten Reis, alles ist erlaubt. Hoechststeuern auf alle Industriegase wie die CFCs, SF6 oder NF3 oder gleich ganz verbieten.
    2) Anpassung was geht (von Deichen bis zur Landwirtschaft)
    3) Beim CO2 ist nicht viel zu machen fuer die naechsten Jahrzehnte. Der Druck von Laendern wie China und Indien ist zu hoch. Vielleicht faellt uns in 30 Jahren was ein.
    4) Eingestehen, dass das alles boes ins Auge gehen koennte. So kann sich nachher keiner beschweren.

  29. Wolfgang Flamme Says:

    planck:

    Es gibt allerdings Wissenschaftler, die sich mit der Statistik von Extremereignissen unter dem Einfluss eines sich erwaermenden Klimas beschaeftigen.

    S.h. meinen Kommentar in Deinem Blog:

    wf:
    “ME ist am Hohenpeissenberg 1937 die Instrumentierung/Erfassung geändert worden, denn plötzlich tauchen bei den Ablesungen regelmäßig Zwischenwerte auf, die vorher nicht beobachtet wurden.

    Das fällt mit dem Zeitpunkt zusammen, als die Station vom Reichswetterdienst und neuen amtlichen Beobachtern geführt wurde. Gegen 1940 wurde zudem ein neues Meßfeld bezogen, ohne daß dabei vergleichende Messungen durchgeführt wurden; in den Kriegsjahren kam es zudem zum Bruch in den Zeitreihen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Meteorologisches_Observatorium_Hohenpei%C3%9Fenberg

    Diese zeitgleichen Änderungen dürften als Erklärung für den plötzlichen Anstieg wohl mehr als ausreichend sein.”

  30. Energie-Ossi Says:

    #28 planck
    Ich bin erstarrt vor Ehrfurcht, mein Mund steht immer noch offen.

    2) Anpassung was geht (von Deichen bis zur Landwirtschaft)
    3) Beim CO2 ist nicht viel zu machen fuer die naechsten Jahrzehnte. Der Druck von Laendern wie China und Indien ist zu hoch. Vielleicht faellt uns in 30 Jahren was ein.

    Solche Sätze von Dir lesen zu dürfen, solche Einsichten gerade von Dir zu hören, Hut ab.
    Dir scheint der Urlaub echt gut getan zu haben, grins.

    MfG

  31. Wetterfrosch Says:

    @ der-physiker #19,23

    Das hast du wieder mal sehr schön gesagt. Die Erkenntnis indes sollte nicht erst beim Lesen H.v. Storch kommen, denn auch Lomborg erzählt uns nichts anderes.
    Das traurige ist – viele Maßnahmen wurden nur als zusätzliches Instrument der Bereicherung verstanden und haben null Effekt, wie CO2-Handel, oder schaden sogar, siehe Biosprit.
    Meinst du wirklich, die Vernunft siegt? Ich denke mal eher, aus sparen wird dann kaputtsparen, aber man kann ja erst mal hoffen.
    MfG

  32. adenosine Says:

    Eine formidable Anpassstrategie wäre doch die Änderung der Erdumlaufbahn

  33. Wetterfrosch Says:

    flipper242 #25
    Diese Geisterschiffe sind mir schon begegnet:

    Die nötige elektrische Energie zum Antrieb der Flettner-Rotoren und zum Versprühen des Meerwassers liefert ein gewaltiger Unterwasserpropeller unterm Hauptrumpf, der bei der Fahrt durchs Wasser in Rotation versetzt wird.

    Das riecht nun aber sehr nach Perpetuum Mobile…

    In der Originalschrift wird allerdings von zusätzlichem Energiebedarf gesprochen :-)

  34. multiverus Says:

    @planck #24:

    Muttu IPCC aufschlagen

    Tja planck, reingefallen. Ich sags ja: Es gibt jedoch nicht eine einzige Untersuchung auf neutraler Basis …

    Du hast mir es somit bestätigt. Vielen Dank!

  35. multiverus Says:

    @krishnag #12, @Rainer #27:
    Stimmt, toller Artikel, habe ihn gerade gefressen …

  36. multiverus Says:

    @adenosine #32:
    Ich glaub, der Verfasser hat einfach zu viel Perry Rhodan gelesen. Da zieht die Erde ständig um …

  37. multiverus Says:

    Und noch ein schöner Kommentar zu den neuen MPI-Vorhersagen:
    Präzise raten mit Max Planck

  38. planck Says:

    @multiverus

    Tja planck, reingefallen. Ich sags ja: Es gibt jedoch nicht eine einzige Untersuchung auf neutraler Basis …

    ph neutral?
    Du sollst ja nicht den IPCC lesen, Gott bewahre. Du sollst die Original Paper lesen, die der IPCC so lieb war fuer dich zusammenzustellen. Hmmm, vielleicht vorher einen Volkshochschulkurs Englisch und dann gehts los. Falls du danach noch was zur Sache sagen willst (kann ich mir gar nicht vorstellen, aber …), darfst du nochmal nachfragen.
    Und jetzt ab
    I do, you do, he/she/it na????

  39. Mueller Says:

    Da hat der Planck-Georg ja wieder einmal einen gefressen.

    “I do, you do, he/she/it na????”

    Na, was macht denn der kleine Georg? 5 gegen Willi?

  40. multiverus Says:

    @planck #38:
    du bestätigst gerade mal wieder in vorzüglicher Weise deinen Ruf. Ergo: back to #21.

  41. multiverus Says:

    @39 Mueller:
    plancki-baby spielt mal wieder den Oberlehrer.

  42. skepticus Says:

    Bei aller Vereinnahmung von von Storch durch die Klimaskeptiker sollten wir nicht vergessen, welche Position von Storch zum Thema AGW wirklich einnimmt:

    “Für mich gibt es eigentlich keinen Zweifel daran, dass die ständig erhöhten Konzentrationen von Treibhausgasen, insbesondere CO2 natürlich in der Atmosphäre, mit einem Klimawandel einhergehen, dass sie dieses auslösen.”

    Nachzuhören hier: http://www.gkss.de/public_relations/media/2990_10_7/index_0002990.html.de

    Tut mir leid, von Storch ist niemand, der sich vor Euren Karren spannen lässt.

    Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Kaltschnäuzigkeit auf diesem Blog seriöse Wissenschaftler für Eure Zwecke instrumentalisiert werden.

    Mit Sicherheit lacht sich von Storch über Eure merkwürdigen Thesen zu CO2 und Klima schlapp. Aber wenn es Euch in den Kram passt, wird er zum schainbaren Klimaskeptiker umfunktioniert.

    Netter Versuch, hat leider wieder einmal nicht geklappt.

  43. multiverus Says:

    @skepticus,
    du verkennst da etwas. Storch wird keineswegs durch die “Klimaskeptiker” vereinnahmt. Das ist überhaupt nicht notwendig.

    Aus Sicht der “Klimaskeptiker” ist es nämlich am dringlichsten (behaupte ich mal), eine Politik zu entlarven, die glauben manchen will, durch Vermeidung von CO2-Emissionen die Klimaerwärmung bekämpfen zu können – unter irrwitzigem Kostenaufwand. Genau in diesem Sinne wirkt die Mahnung einer den AGW-Kreisen zuzurechnenden Persönlichkeit wie HvStorch, wenn er fordert, den Fokus AUCH auf die Anpassung zu lenken.

    Die Fähigkeit zur Anpassung an die uns zu allen Zeiten begleitenden Klimaveränderungen, ist imho eine Forderung der “Klimaskeptiker”. Denn dies ist unbedingt erforderlich, völlig gleichgültig der Ursachen.

  44. multiverus Says:

    @skepticus:
    Wenn sich HvStorch tatsächlich über unsere “merkwürdigen Thesen zu CO2 und Klima schlapp lacht” – was ich nicht glaube – dann kann er das herzlich gern tun. Stört mich nicht die Spur.

    Wichtig und entscheidend ist allein, das seine Botschaft Gehör findet, und sich der Fokus der Klima-Politik ändert in Richtung Anpassung.

  45. flipper242 Says:

    @skepticus

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil, steht doch auch schon im Thread #19 wie von Storch tickt

    Herrn von Storch allerdings schätze ich schon länger als klaren und rationalen Denker, auch wenn er, im Gegensatz zu mir, vom menschgemachten Klimawandel überzeugt ist.

    Aber Hauptsache mal bisschen darüber herziehen, oder?

  46. Latoan Says:

    #11 Rainhelt

    Ich weiß nicht, mit welchem Recht diese Klimaknilche so unglaublich viel Knete für ihre Forschung bekommen. Auch ich als Chemiker kann prima Dinge berechnen: Reaktivkonformationen, Übergangszustände, Strahlungsübergänge, und vieles mehr. Da hau ich dann unzählige Parameter in meinen Rechner und lass den guten mal ein paar Stunden, Tage, manchmal auch Wochen rechnen und dann kommt da was raus.

    Und genau dieses Ergebnis macht dann erstmal die Runde und wird auf Plausibilität überprüft. Nicht nur weil ja die Eingangsparameter für die Tonne sein könnten, sondern weil Kollege Computer auch schon mal mangels Bugfreiheit ganz schönen Quark ausspuckt. Und natürlich kommt dann für einen vergleichsweise einfachen Übergangszustand mit schäbigen 30 Atompositionen auch mal ganz großer Mist raus.

    Was mich jetzt wundert ist: Wenn ich sehe, dass sich bei mir zwei Atomlagen überschneiden, dann WEIß ich, dass es Quatsch sein muss. Woher wissen die Klimapäpste, dass sie nicht auch völligen Murks berechnen.

    Wenn ich für meine 30 Atomlagen ein Telefonbuch voll Startparameter eingeben muss, und nach manchmal ewig langen Zeiträumen 3 mal 30, also 90 Koordinaten, sprich Parameter rausbekomme, dann wollen die mir allen ernstes erzählen, dass man mit vertretbarem Aufwand und hinreichender Genauigkeit ein derart komplexes System wie das WELTKLIMA für 92 Jahre im Voraus in Abschnitten von 30 Sekunden beliebig genau bestimmen kann? Das sind 96710400 mal unzählige Parameter!!!

    Es tut mir fast schon leid, aber es will mir nicht in den Kopf, dass unsereins um Forschungsgelder kämpfen muss, währen Klimapaniker mit augenscheinlichen Kristallkugelvorhersagen das Geld in den Allerwertesten geblasen bekommen!

    Und die Menschheit glaubt den Müll dann auch noch!

    P.S.: Wenn ich einen meiner Parameter minimal verändere, dann pendelt sich das Ergebnis durch Näherungsverfahren trotzdem am Energieminimum ein, wenn ich jetzt an einen Fernsehbeitrag von vor nicht allzu langer Zeit denke, in dem eine Wetterbechenung (nicht Klima!) vorgestellt wurde, und ein Luftdruckunterschied vom Ausmaß eines Schmetterlingsflügelschlages in den Startparametern zwei VÖLLIG unterschiedliche Ergebnisse produzierte, dann gibt das ungefähr einen Eindruck von der Reproduzierbarkeit dieser Ergebnisse…

  47. planck Says:

    @mulitidingens

    Die Fähigkeit zur Anpassung an die uns zu allen Zeiten begleitenden Klimaveränderungen, ist imho eine Forderung der “Klimaskeptiker”. Denn dies ist unbedingt erforderlich, völlig gleichgültig der Ursachen.

    Das ist natuerlich logischer Unsinnn.
    Wenn es (wie die meisten hier glauben) keinen Treibhauseffekt, dann gibt es keinen menschlichen ANteil daran und dann wird das Klima sich nicht aus einem Bereich (innerhalb der naechsten paar 100 Jahre) herausbewegen, welches grob durch die letzten 1000 Jahre vorgegeben wurde. Daran hat sich die Menschheit in Jahrhunderten bereits angepasst, das nutzen Versicherungen zur Berechnungen von Policen (Wahrscheinlichkeit von Jhd-Hochwassern, Jhd-Duerren etc etc) und das waere in keinster Weise irgendein Thema fuer das sich jemand ausserhalb des kleinen Zirkels von Deichbauern und Hochwasserexperten (und aehnliche) interessieren wuerden (schon gar nicht du).
    Storchs Aussagen sind nur dann sinnvoll, wenn man die Klimakrise als solche ackzeptiert und gerade einsieht, dass wir hier nicht von einem heissen Sommer reden sondern von einem dauerhaft veraenderten Klima, welches ausserhalb jeder lokalen Erfahrung liegt. Storchs Haltung laeuft darauf hinaus nicht nur Daemme zu bauen, die alle jenseits der jetzigen Statistiken liegen, sondern koennte bedeuten, dass man Teile von Norddeutschland bei Zeiten aufgibt, einfach sie bei einem Meeresspiegelanstieg von 1M ohnehin nicht zu halten sind etc etc (nur Beispiele).
    Kurz ohne AGW keine Anpassung jenseits des ueblichen. HvS redet von ganz anderen Groessenordnungen der Anpassung.

  48. skepticus Says:

    Die Agrumentation der Klimaskeptiker wird immer absurder.

    Einerseits bestreiten die meisten von ihnen den Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration und Erwärmung, reden inzwischen sogar von einer bevorstehenden (oder seit 1998 schon eintretenden) Abkühlung, loben aber von Storch dafür, dass er eine Anpassungsstrategie an die unvermeidliche Erwärmung propagiert.

    Was von Storch sagt, scheint mir gar nicht so falsch, denn es sit tatsächlich fraglich, ob es uns mit vertretbarem Aufwand gelingen wird, den CO2-Ausstoß weltweit in noch erträgliochen Grenzen zu halten.

    Gelingt dies nicht, müssen wir uns unbedingt mit den Folgen auseinandersetzen und logischerweise würde dies eine Anpassung zur Konsequenz haben.

    Aber laut den Klimaskeptikern gibt es das Problem, an das von Storch eine Anpassungsstrategie vorschlägt, doch gar nicht!

    Oder sind sie etwa in der Lage, einen natürlichen Mechanismus zu benennen, der uns unabhängig von der steigenden Konzentration der Treibhausgase, eine Erwärmung für den Rest des Jahrhunderts bringen wird? Wohl kaum!

    Warum erwarten sie denn überhaupt eine Erwärmung, an die wir uns anpassen müssten???

    Verquerer kann ihre Logik kaum noch sein. Sie leugnen die Ursachen, gehen aber wie selbstverständlich vom Eintreten der Folgen aus. Irre!

    Und “physiker” schreibt dazu wie immer eloquent verpackten Unsinn.

  49. flipper242 Says:

    Aber laut den Klimaskeptikern gibt es das Problem, an das von Storch eine Anpassungsstrategie vorschlägt, doch gar nicht!

    na skepticus oktroyierst du gerade “Klimaskeptikern”, wie Du sie nennst eine einheitliche Meinung auf, bzw. eine die zu Deiner Argumentation passt?

    Anthropogen ist wohl das Zauberwort was uns eint. Differenzierte Meinungen bestehen, aber mit differenziert hast Du es ja nicht so.

  50. multiverus Says:

    @skepticus:

    Die Agrumentation der Klimaskeptiker wird immer absurder. Einerseits bestreiten die meisten von ihnen den Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration und Erwärmung, reden inzwischen sogar von einer bevorstehenden (oder seit 1998 schon eintretenden) Abkühlung, loben aber von Storch dafür, dass er eine Anpassungsstrategie an die unvermeidliche Erwärmung propagiert.

    Aus Sicht eines überzeugten AGW-Kritikers bewegt sich HvStorch aufgrund falscher Überzeugung in die richtige Richtung. Nicht mehr und nicht weniger. Punkt.

    Und “physiker” schreibt dazu wie immer eloquent verpackten Unsinn

    Irrtum. Der Beitrag von physiker #19 ist für mich bis jetzt der scharfsinnnigste und beste in der ganzen Diskussion!

    Im übrigen gilt, was flipper242 schon gesagt hat. Die sogenannten Skeptiker sind kein monolithischer Block wie die AGW-Verfechter.

  51. multiverus Says:

    @planck #47:
    ich überlasse es anderen, das zu kommentieren, was du da gerade als “Logik” absonderst.

    Im übrigen bist du mir immer noch Antworten schuldig. Solange du dich nicht mit meinen Argumenten #21ff auseinandersetzt, sondern nur nach einem Ansatzpunkt suchst, um diese zu verzerren oder auf den Kopf zu stellen, und solange du von mir angegebene Verweise ignorierst, solange betrachte ich deine Antworten als Trash!

  52. peper Says:

    Nairobi-Report mal ganz anders.

    Heute Morgen erfuhr ich in den Nachrichten, dass irgendwo in der Nähe von Nairobi Schnee gefallen wäre, wo sonst nur verdammt heiß sein soll. Es wurde erwähnt, dass Kinder Schulfrei bekamen und mit Erwachsenen mit dem Schnee gespielt haben sollen. Es soll für die Wissenschaft ein Indiz des Klimawandels sein.

  53. Mueller Says:

    @peper #52

    Schau mal hier ;)

    http://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/09/04/schnee-in-kenia/

  54. Mueller Says:

    P.S.

    Da wunder sich der Kenianer was da vom Himmel gefallen ist. Kann man das etwa essen?

    Alles möglich dank Klimaerwärmung ;)

  55. peper Says:

    Na, jetzt will ich aber mal das Szenario kennen lernen, das Schnee in Kenia durch die globale Erwärmung berechnet hat.
    Ob das die meisten Nachrichten senden werden? Das ist ein guter Übergang zum momentanen Lieblingsthema der Presse.
    http://www.readers-edition.de/2008/09/03/praezise-raten-mit-max-planck/

  56. krishnag Says:

    @peper #52
    Klar, Klimawandel, daran, wie schnell der Schenne schmilzt kann man ermessen, wie heiß das Klima schon geworden ist ;.)

  57. krishnag Says:

    Schenne soll natürlich Schnee heißen….
    Schenne könnte man über vieles anderes #.-)

  58. Wasser-Ossi Says:

    @ physiker #23

    Ich bin natürlich nicht sicher, ob alle Protagonisten (auch von Storch und Stehr selbst) wirklich verstanden haben, daß dieser neue Ansatz der Todesstoß für alle gobal-regulativen Ansätze unter dem Dach der UNO ist und damit auch Sinn und Zweck des IPCC infrage stellt.

    Diese Hoffnung wäre wohl etwas verfrüht, wenn man diese Meldung im ARD-Text (z.Z. S. 512) liest:

    Weltklimarat: Edenhofer AG-Chef

    Der deutsche Klimaforscher Ottmar Eden-
    hofer übernimmt einen Chefposten im
    Weltklimarat IPCC. Auf der Versammlung
    des Rates in Genf wurde der Potsdamer
    Wissenschaftler zum Vorsitzenden der
    Arbeitsgruppe “Vermeidung des Klima-
    wandels”
    ernannt. Er teilt sich den
    Posten mit zwei Wissenschaftlern aus
    Kuba und Mali, , wie das Potsdam-Ins-
    titut für Klimafolgenforschung (PIK)
    weiter mitteilte.

    Edenhofer ist Chefökonom und stellver-
    tretender PIK-Direktor sowie Professor
    für die Ökonomie des Klimawandels an
    der Technischen Universität Berlin.

    Dies verkündet das PIK auch ganz stolz.

    In einer Pressemitteilung der TU Berlin kann man u.a. dies lesen:

    Prof. Dr. Ottmar Edenhofer ist stellvertretender Direktor, Chefökonom und Leiter des Forschungsbereiches „Nachhaltige Lösungsstrategien“ am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Seit Juni 2008 ist er Professor für Ökonomie des Klimawandels an der Technischen Universität Berlin. Die Professur wird von der Michael Otto Stiftung gefördert. Edenhofer ist einer der Leitautoren des vierten Sachstandsberichts des Intergovernmental Panel on Climate Change, der 2007 erschien. Seine Forschungsergebnisse sind unter anderem in den Stern-Report von 2006 eingeflossen. Edenhofer berät Bundesaußenminister und Vize-Kanzler Frank-Walter Steinmeier in Fragen der globalen Klimapolitik und beteiligt sich über seine Forschungs-und Lehrtätigkeit hinaus intensiv an der öffentlichen und politischen Debatte über den Klimawandel.

    Jetzt kann also schon Ökonomie des Klimawandels studiert werden.

    Damit dürfte sich der Wunsch nach Wiedereinzug von Realität auch in der deutschen Politik vorerst doch nicht erfüllen.

    Grüße

  59. gesys Says:

    @schnee in kenia

    ich nehm an hagel ist in kenia genauso möglich…

  60. der-physiker Says:

    @wasser-ossi, #52:

    Damit dürfte sich der Wunsch nach Wiedereinzug von Realität auch in der deutschen Politik vorerst doch nicht erfüllen.

    Naja, es ist mühsam, aber neben mir arbeiten auch viele andere Berater daran.

    Ich verweise als Beispiel mal auf das neue Papier des BMWI zum Thema Energiepolitik:

    http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/publikationen,did=268758.html

    Begriffe wie “Klimakatastrophe” oder “Erderwärmung” tauchen auf den 30 Seiten überhaupt nicht auf.

    Den “Klimawandel” gibt es nur an einer Stelle (S. 3):

    “Hinzu kommen Belastungen für die Verbraucher durch notwendige Maßnahmen zur
    Bekämpfung des Klimawandels durch Steuern und Umlagen. Hier wird deshalb eine politische Selbstverpflichtung der Bundesregierung vorgeschlagen, künftig auf Maßnahmen zu verzichten, die die Energieverbraucher zusätzlich belasten.”

    Deutlicher kann man eine Kritik an der Klimahysterie derzeit in offiziellen Papieren leider nicht formulieren.

    Aber wer lesen kann, wird verstehen, was die Arbeitsgruppe wirklich sagen will.

    Man kann die vorgeschlagenen Maßnahmen sehen wie man will, aber keine einzige wird mit dem Thema “AGW” begründet oder aus ihm abgeleitet.

    Das ist nämlich ein weiterer wesentlicher Schritt, der sich aus einer durchformulierten Anpassungsstrategie notwendigerweise ergibt: Die Trennung der Themen “Energie” und “Klima” voneinander.

    Es würde mich nicht wundern, wenn nach der nächsten Bundestagswahl viele Zuständigkeiten in diesem Bereich vom Umwelt- in das Wirtschaftsministerium übertragen würden…

  61. Wasser-Ossi Says:

    @physiker

    Ja, du hast recht, die Hoffnung stirbt zuletzt. Mal sehen, wer sich durchsetzt:

    BMU vs. BMWi
    UBA vs. BGR
    Ökologismus vs. Rest der Welt

    Jeder sollte das tun, was ihm möglich ist. Auch wenn es zunächst nur kleine Schritte sein mögen. Die Vernunft setzt sich letztlich doch durch. Hoffe ich doch.

    Grüße

  62. ghw Says:

    @Skepticus:

    Oder sind sie etwa in der Lage, einen natürlichen Mechanismus zu benennen, der uns unabhängig von der steigenden Konzentration der Treibhausgase, eine Erwärmung für den Rest des Jahrhunderts bringen wird? Wohl kaum!

    A-ha! Die gegenwärtige Warmphase der Zwischeneiszeit ist also auch ein Phänomen, das durch den anthropogenen Anteil des Treibhauseffektes verursacht wird? Wohl kaum!

    Die Erde ist, betrachtet man ihre gesamte Geschichte, ein normalerweise weitgehend eis- und frostfreier Planet, auf dem es jedoch periodisch Kältephasen von etwa 15 bis 20 Millionen Jahren Dauer gibt.

    Unser jetziges Eiszeitalter hat vor etwa 2,6 – 2,7 Millionen Jahren, im Pliozän, begonnen.

    Die aktuelle “Zwischeneiszeit”, in der geologischen Zeitskala als Holozän bezeichnet, ist eine Warmzeit innerhalb eines globalen Eiszeitalters, die seit etwa 11.000 Jahren andauert.

    Und jetzt zeig mir bitte die wissenschaftlichen Belege, die eineindeutig beweisen, dass es aktuell “viel zu warm” ist, dass dies historisch einzigartig war/ist, und dass die ausschließliche oder primäre Ursache dafür antrhopogene CO2-Emissionen sein müssen und nichts anderes.

  63. ghw Says:

    @multiverus(51):

    Da gibts garnichts zu kommentieren, das ist einfach nur das hinlänglich bekannte geplanckel, das man am besten ignoriert…

  64. ghw Says:

    @physiker:

    Das ist nämlich ein weiterer wesentlicher Schritt, der sich aus einer durchformulierten Anpassungsstrategie notwendigerweise ergibt: Die Trennung der Themen “Energie” und “Klima” voneinander.

    Das “Problem” dabei ist aber, dass “die Politik” hier niemals freiwillig mitspielen wird, denn um das aktuelle System (den Staat) weiterhin durchfüttern zu können, braucht die Politik mehr Geld (mehr Steuern) und daher hat sich die Politik auch freudig auf das Thema Klimakatastrophe gestürzt, denn dies war das Killerargument zur Einführung neuer Steuern.

    Hier eine politische Wende zuzulassen hieße auf Steuereinnahmen zu verzichten, was zum Zusammenbruch der Staatsfinanzen führen würde.

  65. Wetterfrosch Says:

    #64 ghw

    Das “Problem” dabei ist aber, dass “die Politik” hier niemals freiwillig mitspielen wird

    Das muss man differenzieren. Ein Herr Scheer wird genauso wenig mitspielen wie andere EE-Lobbyisten, aber auch mit Anpassung lässt sich doch hübsch Geld verdienen, meinst du nicht?
    Man kann auch die 2.Sau draus machen, die durchs Dorf getrieben wird. Weil die bösen Skeptiker der ganzen Welt nämlich die Klimaschutzmaßnahmen untergraben und wir die Katastrophe deshalb nicht mehr vermeiden können, müssen jetzt zusätzlich noch nachhaltige ökologische Schutzkonzepte her, wie wir Gaia vor dem Menschen schützen können. Wir müssen Dämme in Köln bauen, Wasser verdampfen, die Sonne verdunkeln …
    (nur mal so als Beispiel)

    ismirschlecht

  66. ghw Says:

    Wetterfrosch:

    Ich sag ja nicht, dass Maßnahmen zur Adaption per Definition “gut” oder “sinnvoll” sind. Hier gibt es solche und solche.

    Den Vorteil an Adaptionsmaßnahmen sehe ich primär darin, dass man sie erst dann ergreifen kann/soll, wenn sie wirklich notwendig werden (also nicht mal morgen einen 5 m Wall um den Kölner Dom bauen).

    Die Vermeidungsmaßnahmen zielen ja dahingehend ab, dass heute hier und jetzt Unmengen an Kohle verbraten werden, um dann vielleicht irgendwann in 50 Jahren die unausweichliche Erwärmung um 3 Jahre hinausgezögert zu haben.

    Insofern sehe ich die aktuelle Debatte als “sinnvoll” an, weil dadurch erstmal der aktuelle Vermeidungswahn hinterfragt wird.

    Natürlich könnte das Pendel auch in die andere Richtung ausschlagen, was ebenso schlecht wäre.

    Trotzdem sind meiner Meinung nach Anpassungsstrategien sinnvoller, als Vermeidungsstrategien. Anpassen kann man reaktiv und proaktiv, Vermeiden ausschließlich proaktiv.

    Bei der Anpassung sollte natürlich eine ausgewogene Balance (ja ich weiß – schöne Utopie) zwischen proaktiven und reaktiven Maßnahmen gefunden werden. Diese Möglichkeit gibt es aber bei der vermeintlichen Vermeidung erst gar nicht.

    All den Lästerern sei gleich mal ex ante gesagt, meine Überlegungen stehen auf der Metaebene, es geht also hier nicht um die Frage, der Globalen Erwärmung, sondern um generische Aspekte des Risikomanagements.

  67. Wetterfrosch Says:

    #66 ghw
    Ich kritisiere ja auch nicht eventuelle Maßnahmen – diesbezüglich sind wir vollkommen einer Meinung. Ich vertrete den Standpunkt, dass eine sinnvolle Umweltpolitik nicht schaden kann, wir jedoch beim der Energiegewinnung nicht wirklich eine Chance haben, was grundlegendes in wenigen Jahren zu ändern.
    Wie Lomborg sehr vorausschauend schreibt, bleibt genügend Zeit, sich an Veränderungen anzupassen. Das macht die Menschheit seit ihrer Geburt so, nur heute fehlt manchen dazu einfach der Durchblick ;-)

    Bei der Anpassung sollte natürlich eine ausgewogene Balance (ja ich weiß – schöne Utopie) zwischen proaktiven und reaktiven Maßnahmen gefunden werden.

    Eben da liegen ja meine Befürchtungen. Die Alarmisten sehen das dann (very likly) wieder gaaanz anders…
    Da heißt es, rechtzeitig auf die Finger hauen.
    Wenn wir eher kapiert hätten, welche Sau heute mit dem CO2-Wahn durchs Dorf getrieben wird, ich bin mir sicher, es wäre anders gelaufen.

    MfG

  68. krishnag Says:

    So, man ist mal wieder bei den Aerosolen:

    http://www.heise.de/tr/Explodierte-Apotheke–/artikel/114962

    Nach seiner Einschätzung sind die derzeitigen Klimamodelle so ungenau, dass die tatsächliche Auswirkung der Aerosole auch zehnmal so stark sein könnte wie vom IPCC angenommen. Genauso gut sei es möglich, dass sie in Wirklichkeit selbst einen Beitrag zur Erwärmung leisten, statt sie abzumildern. “Das ist eigentlich eine unerträgliche Situation”, sagt Heintzenberg.

  69. krishnag Says:

    Einzigartiges Fossil belegt warme Vergangenheit der Antarktis
    Süßwasser-Muschelkrebs lebte vor 14 Millionen Jahren in einem See

    http://www.g-o.de/wissen-aktuell-8559-2008-07-23.html

    Klimawandel als Triebkraft der Evolution
    Nach Ansicht der Forscher ist die in den Meerestemperaturen nachweisbare Abkühlung von einer Abkühlung der gesamten Atmosphäre begleitet gewesen und damit Indiz eines umfassenden Klimawandels, der möglicherweise 40 Millionen Jahre lang anhielt. Er könnte eine entscheidende Rolle für die extreme und plötzliche Zunahme der Artenvielfalt und die Entwicklung komplexerer Lebewesen gespielt haben.
    http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.g-o.de/redaktion/wissen_aktuell/bild/klimco2m.jpg&imgrefurl=http://www.g-o.de/wissen-aktuell-6785-2007-07-10.html&h=150&w=160&sz=6&hl=de&start=144&usg=__40gUbXeI4I64Hr4Gd0HVw76UUb4=&tbnid=XaVqLd6S_vsW4M:&tbnh=92&tbnw=98&prev=/images%3Fq%3Dco2%2Bmolek%25C3%25BCl%26start%3D126%26gbv%3D2%26ndsp%3D18%26hl%3Dde%26sa%3DN

  70. krishnag Says:

    Zinkoxid macht CO2 aktiv
    Aus trägen Stäbchen werden reaktive Häkchen

    http://www.g-o.de/wissen-aktuell-6785-2007-07-10.html

  71. krishnag Says:

    Korrektur des 2. Links über die Evolution:
    http://www.g-o.de/wissen-aktuell-8585-2008-07-29.html
    Sorry

  72. ghw Says:

    @Wetterfrosch:

    Ich habe schon immer betont, dass ich absolut für “nachhaltigen” Umweltschutz bin. (da sind wir vermutlich einer Meinung)

    Leider jedoch ist dieser mit politischer Agitation unvereinbar, denn es ist meist nichts spektakuläres dran, es sind eher banale Dinge.

    Und wir sind uns vermutlich auch darüber einig, dass der Kyoto-Kult außer Spesen (und zwar gewaltige für die betroffene Bevölkerung) genau nichts bringen kann.

  73. Wetterfrosch Says:

    @ghw
    Man kann Umwelt schützen – das muss nicht mal teuer sein- und man kann auf Kosten der Umwelt bzw. anderer Menschen (versuchen) das Klima schützen. Ersteres tut man aus rationaler Überlegung und wirtschaftlichen Gesichtspunkten, letzteres aus ökologistischer Verblendung oder Geldgier.
    Das sind zwei grundverschiedene Dinge.
    Kyoto ist der bisher größte und teuerste globale Opferkult, den ich kenne.

    mfG

  74. skepticus Says:

    #69 Krishnag

    Wieder einmal gelesen und doch nichts verstanden. Während vor einiger Zeit hier noch damit argumentiert wurde, dass eine Erwärmung zu lebensfreundlicheren Bedingungen führt, wird jetzt lieber mit dem Gegenteil argumentiert.

    In der Tat ist es so, dass eine starke Erwärmung wohl kaum dem an die heutigen Bedingungen auf der Erde angepassten Lebewesen zum Vorteil gereichen kann.

    Erstaunlich finde ich, dass ausgerechnet Krishna zu einem Artikel verlinkt, in dem ein solcher Satz zu finden ist:

    “Sehr hohe Konzentrationen von Kohlendioxid in der Atmosphäre heizten das Klima auf und ließen auch die Meere zu einer warmen „Badewanne“ werden.”

    Angeblich “glaubt” er doch nicht an die Treibhauswirkung von CO2.

    Womit wieder einmal bewiesen wäre, dass es den Klimaskeptikern egal ist, wie sie argumentieren. Hauptsache, sie erwecken den Anschein, dass ihre abstrusen Thesen von wissenschaftlichen Erkenntnissen gestützt werden.

    Wie der von Krishna verlinkte Artikel zeigt, ist genau das Gegenteil der Fall. Mit jedem Tag wird die Position der Klimaskeptiker ein wenig schwächer. Nur sie selber merken es nicht. Ist auch schwer, bei dem Brett vor dem Kopp.

  75. flipper242 Says:

    ist mal wieder verblüffend wie differenziert der skepticus doch ist.

    Hier wird über einen Kamm geschert, bis alle Schafe nackig sind.

    Guck mal #49 #50 vielleicht ist bei dir Hopfen und Malz doch nicht verloren, obwohl die Maische ist schon verdorben, bringt also nichts.

    Bei Dir denkt man immer man postet mit einem Papagei.

  76. Wetterfrosch Says:

    #74 skepticus

    Was bist du, Lehrer? Was bekommt ein Schüler, der zum Thema 5 richtige Sätze sagt, aber eine 6. Antwort ist falsch? Ist deshalb die ganze Arbeit schlecht, oder sagt man dazu immer noch “gut”?
    Dein Problem ist das binäre Denken. 0 und 1, Schwarz-weiß, mehr ist nicht drin?
    Ein neutrales Beispiel: Eine Insel in der Karibik wird vom Hurrican heimgesucht. Die Pflanzenwelt ist fast weggefegt, die Tierwelt ertrunken. Schlecht oder gut?
    Nach neuesten Erkenntnissen ist die Frage nicht mit ja oder nein zu beantworten. Pflanzen – und Tierwelt haben sich an die wiederkehrenden Katastrophen angepasst. Die Samen und Wurzeln treiben schnell wieder aus, die Echsen z.B. legen vorher ihre Eier in den schützenden Sand, und bald erblüht neues Leben. Seit Millionen von Jahren. Damit hat diese Pflanzen – und Tierwelt Kalt- und Warmzeiten überdauert, und dabei ihre Arten gestärkt und spezialisiert.
    Wenn das A im GW angezweifelt wird (vollständig oder Teilweise), bleibt immer noch GW übrig. Eine Tatsache, die hier kaum einer leugnet; die du aber bei deinen Sprüchen gerne vergisst.
    Das Wetter ist im stetigen Wandel, mit und ohne “A” im “GW”, merk dir das endlich.
    Was ist also deiner Meinung nach falsch daran, wenn wir Anpassung befürworten und Dummheit ablehnen?!

    Ach so, die Erwärmung. Es gibt Gewinner dabei und Verlierer. Der Mensch entstammt dem wärmeren Klima, guck mal im Lehrbuch Geschichte Klasse 5 nach, da steht’s drin.
    Er ist eindeutig Gewinner, braucht weniger Heizung, weniger Kleidung, und kann eventuell wieder zwei Ernten einfahren.
    Die meisten Probleme, die durch GW entstehen könnten, sind durch Anpassung zu bewältigen. Und zwar zu einem Bruchteil der Kosten, welche die Vermeidung kostet, mit der nach dem IPCC die Erwärmung für einige Jahre hinausgezögert wird.

    MfG

  77. Energie-Ossi Says:

    #74 scepticus
    Meine Vorredner waren aussergewöhnlich freundlich zu Dir, das hat jetzt ein Ende.
    Erkläre mir mit Deinen eigenen Worte, wie eine Erde mit sooooooooooooooo
    viel CO2 in der Atmosphäre so mir nichts, Dir nix einfach wieder abkühlen konnte?
    Nach euer bescheuerten Theorie müssten doch längst die Meere verdampft sein und alles Leben den Hitzetod gestorben sein.
    krishnag´s Link sagt doch eindeutig, Meerestemperaturen von 45°C, das ist die Temperatur, wo bei Dir die Haut schon anfängt zu bröseln (Verbrennungen ersten Grades). Nu kühlt das Meer halt auf ein erträgliches Mass ab und die Artenvielfalt explodiert.
    Ihr wisst nix, ihr stochert in einer trüben Brühe rum, eure Computer-Vorhersagen ist nicht das Papier wert, auf das es gedruckt wird.
    Schon jetzt werden die IR-Strahlen im 15 Mikrometer Band so gut wie vollständig absorbiert, was also soll da noch kommen?
    Ja die Seitenbänder, na toll, ja die positiven Feedbacks, na noch toller.
    Auch unter der Gefahr hin, das unser “Planck-Troll” wieder seine bescheuerten Kommentare abliefert, ihr habt nix, ihr seid nix (ausser Geldgierig) und ihr könnt nix (ausser Manipulationen).
    So, statt gefälschte und manipulierte Papers zu zitieren, setze endlich mal Deinen eigenen Denkapparat ein, dann könnte sogar aus Dir noch ein intelligenter Mensch werden.

    Würg und weg

  78. Wetterfrosch Says:

    @E-Ossi

    setze endlich mal Deinen eigenen Denkapparat ein, dann könnte sogar aus Dir noch ein intelligenter Mensch werden.

    Siehste, auch du bist besorgt um diesen armen Vertreter einer vom Konsens geblendeten Minderheit ;-)
    Hast es auch gemerkt, der ist nicht wirklich dumm, der ist nur mental blockiert(und ein wenig frech ist er auch).
    Deshalb versteht er nicht, wie ein waschechter Skeptiker die Werke von einem Klimadingsdagläubigen wie Lomborg oder Hv. Storch gut heißen kann.
    DAS GEHT DOCH NICHT!

    MfG

    PS: Liebe Mitleser, da liegt halt der Unterschied zwischen Realisten und Alarmisten.

  79. Energie-Ossi Says:

    An alle Öko-Flachzangen hier.
    Lest euch mal folgenden Text durch:

    »Isn’t the only hope for the planet that the industrialized civilizations collapse? Isn’t it our responsiblity to bring that about? Maurice Strong, founder of the UN Environment Programme«.
    A massive campaign must be launched to de-develop the United States. De-development means bringing our economic system into line with the realities of ecology and the world resource situation.” – Paul Ehrlich, Professor of Population Studies.
    »Democracy is not a panacea. It cannot organize everything and it is unaware of its own limits. These facts must be faced squarely. Sacrilegious though this may sound, democracy is no longer well suited for the tasks ahead. The complexity and the technical nature of many of today’s problems do not always allow elected representatives to make competent decisions at the right time.” – Club of Rome, The First Global Revolution«.

    So, und für die Englisch-Unkundigen die Übersetzung von Google

    »Ist das nicht die einzige Hoffnung für den Planeten, dass die Industrieländer Zivilisationen Zusammenbruch? Ist es nicht unsere Verantwortung zu bringen, dass etwa? Maurice Strong, dem Gründer des UN-Umwelt-Programm «.
    Eine massive Kampagne eingeleitet werden muss, um de-Entwicklung der Vereinigten Staaten. De-Entwicklung bedeutet, unser Wirtschaftssystem in Einklang mit den Realitäten der Ökologie und der World Resource Situation. “- Paul Ehrlich, Professor of Population Studies.
    »Die Demokratie ist kein Allheilmittel. Es kann nicht alles organisieren, und es ist keine Kenntnis der eigenen Grenzen. Diese Tatsachen müssen sich eindeutig. Sakrileg obwohl dies klingen mag, der Demokratie ist nicht mehr gut geeignet für die bevorstehenden Aufgaben. Die Komplexität und der technischen Natur der viele der heutigen Probleme ermöglichen es nicht immer, gewählte Vertreter, um kompetente Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt. “- Club of Rome, das erste globale Revolution«.

    Klingt etwas bedürftig die Übersetzung, aber ein Satz reicht aus, um eurer Absichten klar zu erkennen.

    Die Demokratie ist für die bevorstehenden Probleme nicht mehr geeignet!!!!
    Wie jetzt, “Sieg Heil” oder “die Partei hat immer recht”, was schwebt euch denn da so vor??????
    http://green-agenda.com/

    Wo ist der Eimer

  80. Wetterfrosch Says:

    @Energie-Ossi
    Ganz einfach, was da vorschwebt: GELD STINKT NICHT.

    Meinen Eimer kannste haben, musste aber erst wegbringen, ist fast voll…
    <|:-))

  81. Energie-Ossi Says:

    #80 Wetterfrosch
    Geld stinkt nicht, haa das kenne ich.
    Papa zelebriert die Klimakatastrophe und Mama macht den passenden Schmuck dazu. Natürlich darf da ein Zertifikat für 1 Tonne CO2 nicht fehlen.
    http://www.rahmstorf.eu/co2pins/welcome.htm
    Man beachte den ökologisch korrekten Jute-Wickel für das arme Kleinkind.

    Schüttel, würg, brech……Quak, Du kannst Deinen gefüllten Eimer behalten, was denkst Du, was der Transport zu mir an “klimaschädlichen Gasen” freisetzt.

    Ich muss weg

  82. peper Says:

    #74 skepticus

    Wieder einmal gelesen und doch nichts verstanden. Während vor einiger Zeit hier noch damit argumentiert wurde, dass eine Erwärmung zu lebensfreundlicheren Bedingungen führt, wird jetzt lieber mit dem Gegenteil argumentiert.

    Jetzt wird es aber kompliziert für Dich. Weiter im Text:

    http://www.g-o.de/wissen-aktuell-8585-2008-07-29.html

    [...] „Badewanne“ werden.Doch genau in dieser Periode, vor rund 460 Millionen Jahren, begann eine explosive Entwicklung der Lebewesen auf der Erde. Neue Arten bildeten sich so schnell und vielfältig wie kaum jemals später. Was diesen Ausbruch der Biodiversität bewirkte, war jedoch bisher nicht

    Nochmal: Wie kaum jemals später.

    Weißt Du überhaupt, wie heiß die Erde mal war? Und warum eine hohe CO2-Konzentration mal herrschte? Grob betrachtet, kühlt sich die Erde schon seither ab.

  83. Bibliothekar Says:

    #74 skepticus

    Mit jedem Tag wird die Position der Klimaskeptiker ein wenig schwächer. Nur sie selber merken es nicht. Ist auch schwer, bei dem Brett vor dem Kopp.

    Na, da schau Dir mal diesen Umweltminister an. Naja, die spinnen halt die Iren.

    Wilson voices doubts over climate change

    Minister for the Environment Sammy Wilson has dramatically spelt out his scepticism about whether humans are responsible for global warming.
    Writing exclusively in today’s News Letter, the DUP MP controversially slams what he describes as the “hysterical pseudo-religion” of climate change, and calls for a reasoned debate on whether the activities of mankind have triggered current weather trends…

    http://www.newsletter.co.uk/3425/Wilson-voices-doubts-over-climate.4462041.jp

  84. Mueller Says:

    @E-Ossi

    “Man beachte den ökologisch korrekten Jute-Wickel für das arme Kleinkind.”

    Das am ersticken ist ;)

    Es schreit nach Luft AIR ;)

    http://www.rahmstorf.eu/co2pins/museum.jpg

    Und das Treibhaus ist über dem Schmuck als Käseglocke positioniert ;)

  85. Energie-Ossi Says:

    #84 Müller
    Zumal der “Schmuck” total hässlich ist, wenn ich mit so´n Scheiß bei meiner Frau ankommen würde, schmeißt die mich doch garantiert raus.
    Das Zeuch sieht aus, als ob ein Schlosser seinen schlechten Tag hatte oder die Frau von R. aus P. total sexuell frustriert ist.
    Dat Zeuch sieht aus, wie die Forschung des Papas, absolut bescheuert und zu nix nutze.
    MfG

  86. Energie-Ossi Says:

    #83 Bibliothekar
    Mach Dir mal keene Platte, die Warmaholics stochern doch bloss blind in der Wettersuppe rum.

    Dreck in Maßen macht mehr Regen

    Dürre oder Flut – wie Aerosole beeinflussen, wann, wo, wie viel Regen fällt, haben jetzt Mainzer Wissenschaftler heraus gefunden. Ergebnis: Mittlere Aerosolkonzentrationen in der Atmosphäre sorgen für die stärksten Niederschläge. ….
    Damit räumen sie eines der größten Hindernisse für die Entwicklung genauerer Klimaprognosen aus dem Weg, denn gerade die Rolle der Aerosole war bisher sehr umstritten und sorgte für große Unsicherheiten in den Vorhersagen der Klimaforscher. …
    „Mit diesen Ergebnissen können wir endlich die Auswirkungen von Aerosolen in den Klimamodellen besser vorhersagen. Denn gerade die widersprüchlichen Effekte der Aerosole hindern uns zurzeit daran, genauere Aussagen über die Zukunft des Klimas zu machen“, sagt Andreae zur Bedeutung der Studie. …

    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-8774-2008-09-05.html

    Nu frag ich Dich, mit was haben die Modelle denn bis jetzt gerechnet???
    Wat hat der letzte Bericht des IPCC denn noch alles nicht in seiner Rechnung mit drin???
    Was haben die denn bis jetzt die ganze Zeit gemacht, Warkraft auf ihren Super-Maschinen gespielt und die eigentliche Prognose kam von der Institutseigenen Wetterhexe mit der Glaskugel????
    Ne, Peer-Review-Inzucht, dat ham ´se gemacht, wenn Du meinen Artikel gut bewertest, tue ich Deinen auch mit 1+ bewerten.
    Die wissen immer noch nix und ihre “Rückstrahlungsformel” können se sich immer noch in den Ars.. schieben, so sieht es nämlich aus.
    Forscher….tssss……..Geldgeile Haie, sonst nix.
    Die haben sogar so viel Knete, das Sie Jungs aus der dritten Reihe (siehe Planck) zum bezahlten Trollen ins Internet schicken können.
    Ne, wer denen traut, der hat auf Sand gebaut.

    MfG

  87. Mueller Says:

    @E-Ossi

    “Zumal der “Schmuck” total hässlich ist,”

    http://www.rahmstorf.eu/co2pins/CO2pins.jpg

    Das sind so esoterische Zeichen.

    OCO = CO2

    Überall das Zeichen ;)

  88. Energie-Ossi Says:

    #87 Müller
    Zeichen….ick sehe überall Zeichen…..guck sich mal einer das Logo vom PIK an, da haste genügend Zeichen.
    Man, der Typ müsste doch beim PIK genug verdienen, warum muss seine Olle denn noch so´n Dreck basteln?
    Hat bei Ihr etwa auch schon die Hirn-Schmelze begonnen, oder sind die einfach nur genial im Abzocken?
    Wat solls, es gibt für alles einen Markt, selbst für esoterischen Metallschrott nebst Zertifikat.

    MfG

  89. krishnag Says:

    @scepticus #74

    Du raffst immer 0, in Worten “null”
    Hast Du mal die Zeiten und Temperaturen verglichen ?
    Wohl kaum.
    Dann solltest Du das nachholen un dann weiterreden.
    Ansonsten substanzlos wie immer.

  90. krishnag Says:

    Mal wieder was interessantes:
    http://www.wetterklimafakten.eu/Wettge1.htm

    http://www.wetterklimafakten.eu/index.htm

    http://www.luise-berlin.de/bms/bmstxt01/0103gesg.htm

  91. Energie-Ossi Says:

    #89 krishnag
    Nich uffregen, der Typ weiß es halt nicht besser.
    Zum Prollen reicht es gerade noch, zumal sein Lieblingsthema “Kernkraft” mit keiner Silbe erwähnt worden ist.
    Tja, und zur Widerlegung der Hessenstudie hat er garnix rausgebracht, passt halt nicht in sein vorgefertigtes Beuteschema, will sagen, er hat dem nix entgegenzusetzen.
    Tja, mit was man sich hier für minderwertiges Material rumärgern muss,….da müsste es doch glatt Erschwerniszuschlag geben, grins.
    MfG

  92. Mueller Says:

    @E-Ossi

    http://www.duh.de/uploads/media/Rahmstorf_frau.jpg

    http://www.uni-potsdam.de/portal/jan02/bilder/smart.jpg

    http://www.pik-potsdam.de/~stefan/fotoalbum/earth_sea_sky/maz_artikel.jpg

    http://www.kyotoplus.org/www2.kyotoplus.org/uploads/pic_pic_dsc_8021_158.jpg

  93. Energie-Ossi Says:

    #92 Müller
    Schrott basteln, Bilder ausstellen……wann forscht der Typ eigentlich.
    So schlecht sieht die Frau aber nicht aus, was Geld so alles ausmacht, grins.

    MfG

  94. krishnag Says:

    Hat wer Infos darüber, das Gase nicht gemäß dem Planck’schen Strahlungsgesetz strahlen ?

  95. krishnag Says:

    @E-O #91

    Nich uffregen,

    Ich reg mich nie auf – Leute wie Scepticus oder andere Pisa-isten regen mich auf.
    :.)
    Skepticus kann mich eigentlich auch nicht aufregen, was da kommt ist nur lächerlich.

  96. der-physiker Says:

    Es scheint vor allem skepticus (#43) und planck entgangen zu sein:

    Wenn ich von “Anpassung an den Klimawandel” spreche, dann meine ich auch genau das. Und nicht etwa “Anpassung an die globale Erwärmung”.

    Klimawandel findet immer und überall statt. Völlig unabhängig von Menschen. Seine Auswirkungen sind vor allem regional wichtig. Was nutzen einem denn globale Daten, wenn sich die Herausforderungen von Ort zu Ort unterscheiden?

    Ganz platt ausgedrückt: Wenn’s kälter wird, gibt es Dürren und Überschwemmungen, wenn’s wärmer wird, aber auch. Wir werden schlechtes Wetter einfach nicht los. Und was genau “schlechtes Wetter” ist, nun, dafür gibt es keine allgemeingültige Definition. Es liegt ganz im Auge dessen, dem es widerfährt.

    Eine Anpassungsstrategie ist von globalen Trends unabhängig zu formulieren. Sie braucht keinen Glauben an “AGW” und ebensowenig ein IPCC oder globale politische Maßnahmen.

    Das ist der Denkschritt, den von Storch und Stehr eben noch nicht durchgeführt haben.

    In dieser Angelegenheit befinden sich nicht etwa die Skeptiker im Rückzug. Sondern die Alarmisten und Hysteriker.

    Denn von all den vielen Dingen, die da so an Katastrophen vorhergesagt werden, würde eben nur eine global stattfindende die Maßnahmen zur CO2-Reduktion rechtfertigen (also eben “Vermeidung” statt “Anpassung”).

    Und da hat man nur eine zu bieten. Nur eine einzige. Und zwar eine enorme und rasante Erhöhung des Meeresspiegels, weit größer, als das IPCC selbst prophezeit.

    Das haben Zeitgenossen wie Rahmstorf, Hansen und Gore sehr wohl verstanden. Und das ist auch genau der Grund für den “Wettstreit” um die meisten Meter, ob 4, 6 oder gar 10.

    Das ist schwach, so schwach und substanzlos, so substanzlos, daß der ganze Hype in den nächsten Jahren wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen wird.

    An der Frontlinie “Anpassung vs. Vermeidung” verlieren die Ökologisten. Und zwar nicht nur eine Schlacht, sondern den ganzen Krieg. Der Artikel von Stehr und von Storch ist eben auch ein Versuch für den geordneten Rückzug, um die Verluste, die drohen, zu minimieren.

  97. Rainhelt Says:

    Hier mal ne Replik von EG Beck auf das Pamphlet von Storch:

    http://www.pi-news.net/2008/09/deutsche-klimaexperten-retten-die-welt/

  98. krishnag Says:

    Mal wieder eine schöne Lektüre
    http://www.withouthotair.com/cft.pdf

  99. krishnag Says:

    http://www.iceagenow.com/Fraudulent_science.htm
    Daher stammt folgender schöner Satz:_

    #My advice to climate alarmists is that now is an appropriate time to start planning your exit strategy.#

  100. Wetterfrosch Says:

    Arktis stoppt Umweltpaddler

    Der Klimawandel muss ein für Wissenschaftler schwer zu berechnendes Phänomen der Natur sein. Entgegen vieler pessimistischer Vorhersagen, gibt es noch arktisches Eis.

    lol

  101. Mueller Says:

    @Wetterfrosch

    lol

    http://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/09/05/mit-dem-kajak-zum-nordpol/

    Im Norden vor Spitzbergen gab es so viel Eis wie lange nicht mehr. Bei 81°N musste der Paddler aufgeben. Er hat keine 150 km von den ca. 1.200 km zum Pol geschafft. Also nur ca. 1/10 der Srecke ;)

    Auf der Karte in den von dir verlinkten Beitrag ist das Eis natürlich nicht einmal eingezeichnet.

  102. Wetterfrosch Says:

    @Mueller #101
    Ja, das Eis ist wie schon im vergangenen Jahr mächtig in Bewegung. Vor Spitzbergen wird es halt zusammengeschoben. Es gehört schon viel Mut (oder Wahnsinn?) dazu, dort hineinzufahren.

    MfG

  103. Mueller Says:

    @Wetterfrock

    Christian Haas vom AWI war schon mehrfach am Nordpol mit dem Kajak unterwegs. Allerdings diente das Kajak als
    Schlitten für das EM-Gerät zur Eisdickenmessung ;)

    Das Kajak wurde dazu über das Meereis gezogen. Das hätte dem Spinner Lewis Gordon Pugh auch mal gut getan sein Kajak die restlichen 1.000 km zum Pol übers Meereis zu ziehen. Wenn er mit dem Leben davon gekommen wäre und er nicht erfroren oder von Eisbären gefressen worden wäre, hätte ich seinen Bericht gerne mal gelesen.

  104. krishnag Says:

    @M.Müller #103

    …sein Kajak die restlichen 1.000 km zum Pol übers Meereis zu ziehen.
    [..]
    hätte ich seinen Bericht gerne mal gelesen

    Sein Weg wäre wesentlich länger, da er ja laufend den Pfützen schmelzenden Eises und den Spalten im Eis, wo gerade wieder eine Scholle wegbricht ausweichen müßte – darüber würde er sich stundenlang auslassen, wenn er denn nicht ersoffen wäre…..

  105. ghw Says:

    @krishnag:

    Jeremy Clarkson (TopGear) hatte sich ja letztes Jahr auf die Suche nach der Globalen Erwärmung gemacht:

    Er ist mit James May in einem Toyota Hilux übers Eis bis zum Nordpol gefahren (zwar im Mai, aber trotzdem) und hat dort Eis ohne Ende gefunden…

  106. Wetterfrosch Says:

    #104 krishnag

    Das Dumme ist dabei, dass zum Zeitpunkt der geringsten Eisausdehnung i.A. schon wieder Temperaturen unter 0 herrschen. Das Wasser hat typisch -1 bis -3 Grad.
    in Pfützen latscht er da nicht mehr. Ist auch nicht gerade Paddelwetter.
    Die Eisschmelze findet dann durch den Kontakt mit wärmeren Strömungen, vor allem aber durch die Drift in den Atlantik statt.

  107. krishnag Says:

    @ghw, Wetterfrosch

    schon klar, Ihr wißt, wie es gemeint war :-9

  108. ghw Says:

    @krishnag: ei freilich!