Verfehlte Klimaschutzpolitik: Anpassung oder Vermeidung?
Ungewöhnlich harte und direkte Worte fand der Klimatologe Hans von Storch in der Ausgabe 3/2008 der Zeitschrift GAIA (Ökologische Perspektiven für Wissenschaft und Gesellschaft) zu den so genannten “Klimaschutzmaßnahmen”.

In dem mit N. Stehr verfassten Artikel unter dem Titel Anpassung und Vermeidung oder von der Illusion der Differenz antworteten die beiden auf den polemischen Artikel von H.Ziegler Adaptation versus mitigation / Zur Begriffspolitik in der Klimadebatte. in der Ausgabe GAIA 1/2008.
Stehr und von Storch weisen in ihrem Artikel zunächst die übliche, von Ziegler gebrauchte Polemik in Richtung Klimaleugner zurück, um dann sehr deutlich die aktuelle, “nachhaltige Klimaschutzpolitik” als gänzlich untauglich zu enttarnen.
Die beiden Autoren arbeiten zunächst den Unterschied zwischen Anpassung und Vermeidung heraus:
Vermeidung (engl. mitigation, Minderung, Milderung, Mäßigung) in Bezug auf die Globale Erwärmung bedeutet, “die menschlichen Ursachen der Erwärmung und ihre Folgen zu vermindern oder zu beseitigen,vor allem die Emissionen von Treibhausgasen wie Kohlendioxid oder Methan.”
Adaptation oder Anpassung hingegen soll “die Gesellschaft in den Stand zu setzen, mit den Gefahren des Klimas und insbesondere mit den in Zukunft verschärften Gefahren des Klimas umgehen zu können nach dem Motto: handeln, bevor Schäden eintreten. “
Falls Schäden bereits eingetreten sind, können diese praktisch nur noch gemildert werden.
Natürlich kann es sein,dass adaptation und mitigation verknüpft sind: So können Bewaldungen einerseits der Speicherung von Kohlenstoff dienen, andererseits aber auch für Hangstabilität oder günstigere Bedingungen für die Speicherung von Niederschlag sorgen, der sonst ungebremst den Flüssen zugeleitet würde. In der Regel dienen Maßnahmen aber entweder überwiegend der Vermeidung oder der Anpassung.
Anpassung und Minderung sind für Stehr und von Storch keine Alternativen, sondern notwendige Teile einer Gesamtstrategie. Kernpunkt ihrer Kritik ist, dass in der aktuellen Klima(schutz)politik Aspekte der Anpassung bzw. Anpassungsmaßnahmen systematisch vernachlässigt werden.
Analysiert man politische Konzepte und Botschaften zur Globalen Erwärmung, stellt man fest: alles dreht sich um die Vermeidung von Emissionen, nur in der Reduktion des Verbrauches an fossilen Brennstoffen sehen unsere Politiker (und deren Wissenschaftler) den einzig wahren Weg zur Erlösung. (Abgesehen davon, dass es immer noch als Blasphemie angesehen werden kann, wenn Politiker und Wissenschaftler behaupten, sie könnten das Wetter/Klima “schützen”)
Der bisherige politische Ansatz der Vermeidung im Rahmen des Kyoto-Kultes kann also getrost als gescheitert betrachtet werden – ein weiterer Fall von klassischem Politikversagen.
Die Klimaerwärmung ist kein vorübergehendes oder kurzlebiges Phänomen.
Um die Globale Erwärmung im Sinne der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen zu “beenden”, müssten die anthropogenen Treibhausgasemissionen auf praktisch Null reduziert werden (Matthews und Caldeira 2008). Das dies völlig illusorisch ist, sollte eigentlich jedem einleuchten, der über gesunden Verstand verfügt.
Die Minderungsziele des Kyoto-Protokolls, das 2012 ausläuft, werden wohl kaum erreicht. Sie würden den bis 2012 antizipierten Temperaturanstieg allenfalls um 0,1 Grad Celsius mindern. Der sogenannte clean development mechanism des Kyoto-Protokolls würde bis 2012 die Menge der weltweiten kumulierten Emissionen gegenüber einer Situation ohne Kyoto-Reduktionen um eine Woche verzögern. (Pielke Jr. R.)
Es wurden und werden also Unsummen für völlig untaugliche Maßnahmen ausgegeben, während Schwellenländer wie China, Indien und andere keinerlei Verpflichtungen zur Reduktion ihrer Emissionen (und damit zur drastischen Senkung ihrer Wirtschaftleistung und damit direkt verknüpft, ihrer Wohlfahrt).
Jeglicher Nachfolgevertrag, der ebenfalls auf “hegemonialer Planungsmentalität” basiert, ist also a priori zum Scheitern verurteil, auch wenn Politik und Medien bereits aufgeregt kommenden Klimagipfeln entgegenfiebern, bei denen solche globalen Pläne geschmiedet werden sollen.
Schließlich führen Stehr und von Storch drei wichtige Gründe auf, warum nicht nur Mitigation, sondern auch Adaption ein zentraler Punkt der “Klimapolitik” sein müssen:
Die bisherigen Emissionen stellen sicher, dass der Klimawandel unsere Lebensbedingungen verändern wird. Die Erfolge der mitigationzeigen sich hingegen erst in ferner Zukunft. Das Dilemma besteht darin, dass die Zeitskalen der Natur nicht deckungsgleich mit denen gesellschaftspolitischer Entscheidungskonjunkturen in demokratischen Gesellschaften sind, die sich etwa in Wahlperioden und Aufmerksamkeitszyklen, aber auch in grundsätzlichen Handlungshorizonten der Menschen niederschlagen.
Die Gefährdung durch wetterbedingte Extremereignisse wie Starkregen, Überschwemmungen, Trockenheit, Muren und Hitzeperioden ist in vielen Regionen dieser Welt schon heute beträchtlich. Man denke nur an New Orleans, Myanmar oder den Hurrikan Mitch, der bei den Verhandlungen in Rio de Janeiro 1992 instrumentalisiert wurde. Die Verletzlichkeit unserer Existenzgrundlagen steigt in dem Maß, in dem das Wachstum der Weltbevölkerung in gefährdeten Regionen stattfindet und in dem wachsendeBevölkerungsgruppen schutzlos marginalisiert werden, die aufgrund der politischen Ökonomie dann Opfer sogenannter Naturkatastrophen werden. Eine totale Sicherheit kann eine zielführende, proaktive Anpassungspolitik nicht garantieren. Aber sie kann die Verletzlichkeit durch politökonomische Bedingungen mildern.
Die Regionen dieser Welt, die von den Folgen der Klimaänderung besonders betroffen sein werden, fordern mit Recht und wachsendem Nachdruck, dass sich die Welt um ihren direkten Schutz und nicht nur um den Schutz des Klimas kümmert.
Dem kurzen aber prägnanten Fazit des Artikels ist eigentlich kaum etwas hinzuzufügen:
Wir sollten uns daranmachen, zu überleben.
Dies können wir aber nur dann, wenn wir endlich mal damit beginnen, mit dem zukünftigen Klima leben zu lernen, bzw. uns daran und an dessen Folgen anzupassen.
Ähnliches propagiert auch Bjørn Lomborg seit Jahren. Die Abermilliarden, die in wirkungslose Reduktions- und Vermeidungsmaßnahmen geflossen sind und weiterhin fließen, könnten wesentlich sinnvoller, das heißt zur nachhaltigen Steigerung der Wohlfahrt verwendet werden.




September 2nd, 2008 at 13:38
Der Autor vernachlässigt den wichtigen Gesichtspunkt, dass die Politik Handlungsfelder und Probleme als Argument für staatliche Gesetze, Steuererhebung und Subventionen benötigt. In der Vergangenheit wurden dafür außenpolitische oder innenpolitische Feinde aufgebaut, Kriege geführt, Religionen und Bevölkerungsgruppen unterdrückt. Der zivilisatorische Fortschritt moderner Staaten zeigt sich eben darin, dass als Handlungsfelder ersatzweise jetzt auch abstrakte Konzepte und Hypothesen dienen können. Und das ist auch gut so, denn das Klima kennt keinen Schmerz.
September 2nd, 2008 at 14:04
adenosine:
Ich für meinen Teil finde, dass die Staatsquote ohnedies viel zu hoch ist.
Insofern ist völlig vertrottelt, neue Betätigungsfelder für neue Zwangssteuern zu suchen, wenn man die traditionellen Methoden zur Ausbeutung der Bevölkerung nicht weiter steigern kann.
Aber du hast Recht: Die Quelle der aktuellen Klimawahnpolitik liegt im Ende das kalten Krieges, beschleunigt durch den Zusammenbruch des Ostblocks. Darum musste ein neues Feindbild her, und da war die Klimakatastrophe willkommen. Zudem bietet sie die einzigartige Möglichkeit, die alten sozialistischen Pfade der Planwirtschaft und der Beschränkung der Wirtschaft wieder auszumotten…
Insofern widerspreche ich dir aber massiv:
Das ist kein “zivilisatorischer Fortschritt”, sondern ein atavistischer Rückschritt zu höheren Staats- und Zwangsteuerquoten.
September 2nd, 2008 at 14:57
@ghw,
viel schlimmer noch.
http://www.oekologismus.de/?p=807
durch diesen artikel bin ja eigentlich auf euch gestoßen, weil jemand das in einem anderen forum verlinkt hatte.
wenn also schon hypochondrisches gedankengut (virtuell) mit politischem handeln in form von verordnungen und gesetzen (real) geadelt wird, statt “dem kind einfach einen klaps auf den hintern zu geben”, sind wir fast schon in faßbenders “welt am draht” angekommen.
September 2nd, 2008 at 15:54
Irgendwie hinterlässt dieser Artikel einen zwiespältigen Eindruck bei mir.
Aus dem Artikel spricht leider die kritiklose Überzeugung von der verkündeten fortwährenden Klimaerwärmung. Es wird ein Zusammenhang hergestellt (oder zitiert) zwischen Extremwetterereignissen und der Klimaerwärmung. Das stimmt nicht. Wärmeres Klima wirkt eher mässigend auf Extremwetterereignisse.
Was meint er denn mit “zukünftigem Klima” ? Und in welchem Zusammenhang dazu soll “überleben” stehen?
Ich will mal so sagen:
Mit dem zukünftigen Klima werden wir erst dann lernen zu leben, wenn sich ein Bewusstsein einstellt, dass das Klima ständig in Veränderung begriffen ist, stabile und turbulente Perioden wechseln sich ab, Warm- und Kaltzeiten kommen und gehen. Um dabei das beste “überleben” der Menschheit zu erreichen, müssen die wirklichen Probleme angepackt werden: Überbevölkerung, Lebensmittelknappheit, bessere Resourcenverteilung (Superreiche auf der einen, Bettelarme auf der anderen Seite).
September 2nd, 2008 at 16:05
@Multiverus
Klar. Haben wir ja in der SChule gelernt. Je mehr Energie einem System zur Verfuegung steht umso kontrollierter, ruhiger und gleichmaessiger laufen alle Reaktionen ab. Gut beobachtet.
Ansonsten aber Hut ab dafuer, dann doch den Text selber nochmal gelesen zu haben, etwas was du dann dem Bronik voraus bist.
Denn
das steht mit Sicherheit nicht im Text. Stehr und Storch halten es nur fuer voellig unsinnig mit Klimaskeptikern a) zu diskutieren und b) sie als Argument fuer irgendwas in einer relevanten Debatte anzufuehren. “Zurueckweisen” tun sie jedenfalls nichts bzgl der Skeptiker.
September 2nd, 2008 at 16:09
lol
Quelle
September 2nd, 2008 at 16:19
@planck:
Nö, hab ich nicht in der Schule gelernt. Vielmehr ist mir das ständige besinnungslose und hysterische kommentieren von Wetterereignissen als angebliche Beweise für die “katastrophale” Klimaerwärmung dermassen auf den Keks gegangen, dass ich nach Informationen Ausschau gehalten habe, was davon wirklich zu halten ist.
Ein besonders “erhebendes” Beispiel in D war ja das kollektive Abreissen jeglicher Rationalität angesichts der Elbeüberschwemmung in 2002. Dabei lag die Ursache dieser Katastrophe nicht im Mindesten an der Klimaerwärmung, sondern an der langbekannten Grosswetterlage Vb – ein altbekanntes Genuatief entfaltete seine Wirkung.
Jeder Klimaforscher, der dieses zu jener Zeit gewagt hätte zu verkündet, hätte ein ähnliches Schiksal erlitten die bekannte Fernsehsprecherin Eva Hermann. Berufsverbot praktisch.
P.S.: Sorry, muss jetzt weg und schaue Abends wieder rein …
September 2nd, 2008 at 16:55
Mal kurz was passendes zum Artikel.
Tank oder intakte Natur
FOCUS
MfG
September 2nd, 2008 at 17:22
@Multiverus
Pass auf, du lieferst mir mal einen Artikel, der soetwas sagt (zumal und besonders wenn das ein Wissenschaftler sagt) und ich erklaere dir dann zum Austausch, wie das mit Extremereignissen, deren Wahrscheinlichkeit und der verfuegbaren Energie so ist.
September 2nd, 2008 at 17:54
@Reinhelt,
klasse idee. mit den coupons hat man gleich drei dinge auf einmal.
1. die binnennachfrage wird stimuliert.
2. der darbende einzelhandel kriegt eine kräftige finanzspritze.
3. die unternehmen haben einen weiteren grund, mickrige gehälter nicht zu erhöhen, oder den niedriglohnsektor weiter auszubauen. immerhin übernimmt der vielgeschmähte staat, dessen quote viel zu hoch ist, den sinn, den eigentlich angemessene löhne und gehälter haben sollen. lebensunterhalt sichern und kaufkraft schaffen.
hoffentlich hört das der “freie markt” der anderen lobbyorganisation nicht, sonst kollabiert der noch, ob solcher vorschläge.
und ich überlege schon die ganze zeit, wie ich von der energie, die ich heute morgen nicht genutzt habe, aber vielleicht jemand anderes, wie ich mir genau mit dieser energie heute abend ein abendessen koche.
es gibt politiker, die können tatsächlich omelette zubereiten, ohne die eier zu zerschlagen.
September 2nd, 2008 at 18:32
So jetzt kommt mein Highlight des Tages/Jahres!
Davon sprechen nicht mal Wissenschaftler. Und man ahnt es schon, den Müll haben keine Wissenschaftler abgelassen, sondern unsere dolle Bundesregierung, das BUm und das MPI
Aha… Soweit das übliche Szenario…
Wahnsinn!
Der Arme…
Wirds jetzt ganz schlimm oder nicht? Und wenn nich, wozu haben wir dann das ganze Geld ausgegeben?
…
Volle 5 Seiten im Spiegel-Online-Spezial kommt dann das:
Autsch… Ziel verfehlt…
Wer es selber lesen will:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,575794,00.html
September 2nd, 2008 at 20:38
http://ef-magazin.de/2008/09/02/623-oekologismus-die-klimamacher
Ein nicht uninteressanter Artikel, wenn einige ihn sicher in Teilen ……..
;.)
September 2nd, 2008 at 20:47
Was fuer ein Bloedsinn.
Was fuer Atomkraftwerke? Ich dachte die sollten alle bis 2025 spaetestens vom Netz sein?
Und selbst wenn die Laufzeiten verlaengert werden, bis 2100 sind alle jetzt existierenden vom Netz.
Und gilt das Kuehlwasserproblem nicht fuer ALLE thermischen Kraftwerke, ob Kohle, Gas, Oel, Bio oder Solar-Thermisch? Oder gelten da andere Naturgesetze?
Und wieso ist es ein spezifisches Problem im relativ kalten Deutschland?
Palos Verde nuclear power station, das groesste zivile Kernkraftwerk der USA, steht mitten in der Wueste in Arizona (Lufttemperaturen bis 50 grad C im Schatten), und wird ausschliesslich mit Abwasser aus der Stadt Phoenix gekuehlt (und bereitet dieses Abwasser gleichzeitig zu Frischwasser auf).
September 2nd, 2008 at 20:52
@Klatin #13
Du hast bereits den vollen Durchblick
:-)
September 3rd, 2008 at 00:17
Ich hab ja schonmal gesagt, dass ich nicht direkt zu den Klimaskeptikern gehoere. Deshalb hier auch ein Link mit direktem Beweis:
http://personal.lse.ac.uk/berge/happyhour/2006-2007_michaelmas/Preuve%20du%20rechauffement.jpg
:-)
September 3rd, 2008 at 01:26
@planck #9
Tolles Angebot! Und wenn ich mir so deine Reputationen unter http://www.scienceblogs.de/primaklima/ anschaue, müsste ich mich als Klimalaie tief verbeugen und “Sie” sagen. Doch leider, lieber planck-hoffmann, bist du nicht nur hier bei oekologismus.de zu oft als verbohrter Klima-Kleriker aufgefallen. Das senkt meine Hochachtung erheblich. Deshalb bin ich misstrauisch.
Was willst du also mit deinem Angebot erreichen? Ich hoffe nicht, eine Gelegenheit zu finden, einen zweifelsfreien Zusammenhang zwischen der Klimaerwärmung und der Anzahl und Stärke von Hurrikanen zu postulieren. Nun, das ist – um es mal vorsichtig zu formulieren – mindestens sehr strittig. Schaun wir mal auf die Schnelle (und nicht repräsentativ):
Die Mär von immer mehr Hurrikans
Neue Studie prophezeit weniger Hurrikane bis zum Jahr 2100
Die Apokalyptischen Reiter …
Kerry Emanuels Hurrikanperspektive
Vielleicht komme ich bei Gelegenheit auf dein “Angebot” zurück. Du musst dann aber aufpassen, mindestens EIN wetterfrosch liest mit.
September 3rd, 2008 at 01:32
@klatin #15:
Und wer nicht dran glaubt, wird schon sehn, was er davon hat:
http://www.klimanotizen.de/assets/images/2006.02.10_image001.gif
September 3rd, 2008 at 06:57
@multiverus
Klar machen, dass du ohne Sinn und Verstand Behauptungen aufstellst, die auf nichts beruhen.
QED
Es gibt also, wie zu erwarten, keinen Wissenschaftler, der aus irgendeinem Extremereignis auf irendetwas geschlossen haette. Es gibt allerdings Wissenschaftler, die sich mit der Statistik von Extremereignissen unter dem Einfluss eines sich erwaermenden Klimas beschaeftigen.
e.g.
hier oder hier.
September 3rd, 2008 at 11:23
“Anpassung vs. Vermeidung” ist das Thema, mit dem ich mich im Moment am intensivsten befasse.
Insoweit vielen Dank für den Link zum Artikel von Stehr/von Storch. Herrn Stehr kenne ich nicht, Herrn von Storch allerdings schätze ich schon länger als klaren und rationalen Denker, auch wenn er, im Gegensatz zu mir, vom menschgemachten Klimawandel überzeugt ist.
“Anpassung vs. Vermeidung” ist für mich die eigentliche, zentrale Auseinandersetzung in der Klimadebatte. So sehr ich auch die Arbeiten von bspw. Anthony Watts oder Steven McIntyre schätze, die Klimadebatte entscheidet sich nicht an der Genauigkeit von Thermometern oder an der Güte von Rekonstruktionen. Sie entscheidet sich daran, wie wissenschaftliche Erkenntnisse politisch genutzt werden.
Ich kenne keinen Klimaskeptiker, der am Wandel des Klimas zweifelt. Vielmehr ist doch das grundsätzliche Credo der Skeptiker, daß das Klima sich immer wandelt, daß der Begriff “Klima” schon von seiner Definition her den Wandel enthält.
Die Frage, “warum” oder besser “wie” das geschieht, ist eine akademische. Es ist einer der grundlegenden Ansätze des Ökologismus, aus einer möglichen Antwort auf diese Frage notwendige Maßnahmen abzuleiten.
Diesen Ansatz lehne ich nicht nur ab, ich halte ihn sogar für brandgefährlich. Ich bin vielmehr der Auffassung, daß tunlichst Maßnahmen ergriffen werden sollten, die nicht vom Verlauf akademischer Auseinandersetzungen bestimmt werden.
Und da bleibt nun einmal die rationale Erkenntnis übrig, daß völlig unabhängig von irgendwelchen menschlichen Einflüssen das nächste Extremwetterereignis garantiert eintritt. Die nächste Flut, der nächste Hurrikan, der nächste Starkregen, die nächste Dürre. All dies wird passieren, unabhängig von Temperaturkurven, CO2-Konzentrationen oder eben auch Sonnenflecken.
Es ist schlicht egal, ob der Mensch das Klima nennenswert beeinflußt und wie er das genau macht (ob über Emissionen oder bspw. über Landnutzung). Jeder Fluß in Deutschland ist bereits oder wird irgendwann einmal über seine Ufer treten. Und den Anwohner interessiert nicht, ob dies mit höherer Wahrscheinlichkeit in irgendeinem 30Jahres-Zeitraum passiert oder nicht. Den Anwohner interessiert genau eine Überflutung, nämlich die nächste. Vor dieser muß man ihn schützen, bzw. die Folgen beherrschbar machen.
Das ist der gedankliche Kern der Anpassungsstrategie. Sie ermöglich gewisse Garantien – die Vermeidungsstrategie erreicht dies nicht. Anpassung erfordert kreatives, regionales Handeln, erfordert eine breite Vielzahl individueller technischer Innovationen. Anpassung erfordert, den Weg, den die Menschheit bislang gegangen ist, fortzusetzen, denn die Geschichte der technischen Entwicklung ist eben auch die Geschichte der zunehmenden Sicherheit gegenüber destruktiven natürlichen Einflüssen.
Vermeidung erfordert das genaue Gegenteil. Konformität statt Individualität, globale Handlungsmaximen ohne Rücksicht auf individuelle, regionale Problemstellungen, Verzicht auf viele statt Nutzung aller möglichen technischen Innovationen.
Zugespitzt ausgedrückt: Vermeidung bedeutet Rückschritt, Anpassung Fortschritt. Vemeidung bedeutet Kontrolle, Anpassung erfordert Freiheit.
Insoweit sind eben Anpassung und Vermeidung nicht zwei Seiten einer Medaille, sondern stehen sich unvereinbar, diametral gegenüber.
Von Storch und Stehr irren in einem wesentlichen Punkt: Nämlich, daß diese Erkenntnis nicht Teil des Kanons der Skeptiker wäre. Ganz im Gegenteil: Sie ist zentraler Bestandteil skeptischen Denkens. Diese Erkenntnis verbindet alle Skeptiker miteinander.
Ich sage mal, von Storch und Stehr sind den halben Weg in Richtung Vernunft schon gegangen. Jetzt müssen Sie eigentlich nur noch ihren Ansatz konsequent zu Ende denken.
Gerade im Zusammenhang mit der oben zitierten Studie über den Klimawandel in Deutschland ist da nämlich noch ein Aspekt von hoher Bedeutung: Anpassung bedeutet auch, die Chancen und Möglichkeiten die bspw. in wärmerem Wetter stecken, konsequent zu nutzen. Sei es in der Landwirtschaft, in der Bauwirtschaft oder auch im Tourismus.
Und hier bricht dann der Alarmismus völlig zusammen: Wenn es jetzt Menschen gibt, die erheblich in “wärmeres Wetter” investieren (bspw. durch den Bau von Ferienanlagen), dann haben diese Menschen ein hohes Interesse daran, daß dieses wärmere Wetter auch tatsächlich eintritt…
September 3rd, 2008 at 14:58
@planck #18
Na, hab ich es mir doch gedacht.
September 3rd, 2008 at 15:00
UUPs, Formatierungsfehler. Hier nochmal:
@planck #18
Na, hab ich es mir doch gedacht.
Diese meine Feststellungen, werter planck, geben die Darstellung in Medien und Presse in den letzten Jahren wieder. Und diese werden und wurden von IPCC-konformen Wissenschaftlern und Institutionen genährt, die auf ungesicherten Annahmen fussende Szenarien wieder besseres Wissen als Tatsachen verkaufen. Ich habe nicht den geringsten Grund, da irgendwelche Abstriche zu machen !!!
Die verlinkten Artikel, die du da so nebenbei versuchst abzuhaken, hast du nicht gelesen – und schon gar nicht deren Verweise weiter verfolgt. Das spricht für deine Arroganz. Auch eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung, die ich dir mal zubillige, schützt nicht davor, Lügen und Propaganda von sich zu geben. Das gelingt dir immer wieder sehr gut.
Willst du etwa behaupten, die Elbefluten 2002 waren eine Folge der Klimaerwärmung, ja? Na bitte, dann beweise es hier und jetzt! Ich bin sehr gespannt … bitte mal Butter bei die Fische!
September 3rd, 2008 at 15:28
@planck #18
Aber sicher, die gibt es zweifellos, dafür gibt es schliesslich hervorragende Finanzierungsmöglichkeiten. Doch was soll da wohl rauskommen, wenn von vornherein ein Zusammenhang mit dem “sich erwärmenden Klima” als gegeben unterstellt wird? Das ein derartiger Zusammenhang HERSTELLBAR ist, wenn man es darauf anlegt, davon gehe ich aus.
Es gibt jedoch nicht eine einzige Untersuchung auf neutraler Basis, die den Zusammenhang zwischen der Klimaerwärmung (wo ist die in den letzten 10 Jahren?) und zunehmenden Wetter-Extremereignissen zweifelsfrei belegen würde.
September 3rd, 2008 at 15:57
Die Debatte gewinnt plötzlich und unerwartet an Fahrt.
Von Storch und Stehr haben die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, und ihr Papier gekürzt auf SpOn veröffentlicht:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,576032,00.html
Mit der Veröffentlichung der Studie hat die Bundesregierung also den Weg geöffnet, eine realistische und rationale Debatte zu führen.
Dies ist clever. Wenn es einigermaßen funktioniert, ist das Thema “Vermeidung” bis zur Bundestagswahl erledigt. CDU, FDP und Teile der SPD können unter den Schlagwort “Anpassung” das tun, was sie ohnehin tun würden (gäbe es keine Klimadebatte).
Ich bin natürlich nicht sicher, ob alle Protagonisten (auch von Storch und Stehr selbst) wirklich verstanden haben, daß dieser neue Ansatz der Todesstoß für alle gobal-regulativen Ansätze unter dem Dach der UNO ist und damit auch Sinn und Zweck des IPCC infrage stellt.
(Insbesondere wäre dann auch der Emissionshandel als Instrument der Vermeidung, der Anpassung unmöglich macht, eigentlich obsolet.)
Schön, daß hier auf oekologismus.de derlei Dinge immer schon ein bißchen früher zu lesen sind, als in den Mainstream-Medien.
September 3rd, 2008 at 16:10
@Multiverus
Du bist ein wenig harthoerig.
Ich sagte bereits, weder ich noch sonst ein Wissenschaftler hat das gesagt und es kann von keinem Einzelereignis gesagt werden.
Es ist eine Vorhersage der Klimamodelle, dass Starkniederschlaege in mittleren Breiten zunehmen. Da Starkniederschlaege EIN Faktor sind, der Ueberschwemmungen verursacht, kann man sagen, dass die Modelle eine Haeufung von Ueberschwemmungen prognostizieren. Mehr gibts nicht zu sagen. Du hast ein wenig Probleme mit statistischen Aussagen und ich empfehle ein bisschen Elementarmathematik.
Dann darfst du noch mal fragen.
?????
Muttu IPCC aufschlagen:
Zhai, P.M., X.B. Zhang, H. Wan, and X.H. Pan, 2005: Trends in total
precipitation and frequency of daily precipitation extremes over China.
J. Clim., 18, 1096–1108.
Woth, K., R. Weisse, and H. von Storch, 2006: Climate change and North
Sea storm surge extremes: An ensemble study of storm surge extremes
expected in a changed climate projected by four different Regional Climate
Models. Ocean Dyn., 56, 3–15, doi:10.1007/s10236-005-0024-3.
Weisse, R., H. von Storch, and F. Feser, 2005: Northeast Atlantic and North
Sea storminess as simulated by a regional climate model 1958-2001 and
comparison with observations. J. Clim., 18, 465–479.
Weisheimer, A., and T. Palmer, 2005: Changing frequency of occurrence
of extreme seasonal temperatures under global warming. Geophys. Res.
Lett., 32, L20721, doi:10.1029/2005GL023365.
Schär, C., et al., 2004: The role of increasing temperature variability in
European summer heatwaves. Nature, 427, 332–336
Booij, M.J., 2002: Extreme daily precipitation in western Europe with
climate change at appropriate spatial scales. Int. J. Climatol., 22, 69–
85.
Na ja und so weiter und so fort.
Kapitel 3 und 11.
September 3rd, 2008 at 16:14
yuhuuuu die Rettung naht
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,575874,00.html
September 3rd, 2008 at 16:14
ironie off
September 3rd, 2008 at 16:22
@ krishnag #12
Großartiger Artikel, den Du da verlinkt hast. Eine excellente Zusammenfassung der aktuellen Situation und der histoischen Entstehung des Ökologismus. Unbedingt lesenswert!
September 3rd, 2008 at 16:34
@Der Physiker
Ich kann mit dem was Steer/HvS schreiben gut leben. Anpassung wird unterschaetzt und, voellig richtig, fuer viele CO2 Sparmassnahmen ist es schon zu spaet. Der Zug ist abgefahren (weswegen die oekonomisch radikal unterschiedlichen Szenarien zu fast gleichen Klimaprognosen bis ca zum Jahr 2050 fuehren).
Alles was du dazu erzaehlst, waere nur dann sinnvoll, wenn ein ungeheurer Irrtum in den Modellrechnungen vorlaege. Abgesehen davon, dass du ihn sicher nicht finden wuerdest, wie wahrscheinlich ist es wohl, dass die paar 1000 Wissenschaftler, die zum Klimawandel arbeiten ihn uebersehen haben? Steer und HvS sind jedenfalls felsenfest von der Richtigkeit der AGW Hypothese und der Qualitaet der Prognosen ueberzeugt. Darum schreiben sie ja das Ganze.
Hier mein Vorschlag (taetaetae) zur Weltrettung:
1) Alle GHG Gase ausser CO2 radikal unterdruecken. Von der Pfurzpille fuer Schafe bis genetisch modifizierten Reis, alles ist erlaubt. Hoechststeuern auf alle Industriegase wie die CFCs, SF6 oder NF3 oder gleich ganz verbieten.
2) Anpassung was geht (von Deichen bis zur Landwirtschaft)
3) Beim CO2 ist nicht viel zu machen fuer die naechsten Jahrzehnte. Der Druck von Laendern wie China und Indien ist zu hoch. Vielleicht faellt uns in 30 Jahren was ein.
4) Eingestehen, dass das alles boes ins Auge gehen koennte. So kann sich nachher keiner beschweren.
September 3rd, 2008 at 16:58
planck:
S.h. meinen Kommentar in Deinem Blog:
wf:
“ME ist am Hohenpeissenberg 1937 die Instrumentierung/Erfassung geändert worden, denn plötzlich tauchen bei den Ablesungen regelmäßig Zwischenwerte auf, die vorher nicht beobachtet wurden.
Das fällt mit dem Zeitpunkt zusammen, als die Station vom Reichswetterdienst und neuen amtlichen Beobachtern geführt wurde. Gegen 1940 wurde zudem ein neues Meßfeld bezogen, ohne daß dabei vergleichende Messungen durchgeführt wurden; in den Kriegsjahren kam es zudem zum Bruch in den Zeitreihen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Meteorologisches_Observatorium_Hohenpei%C3%9Fenberg
Diese zeitgleichen Änderungen dürften als Erklärung für den plötzlichen Anstieg wohl mehr als ausreichend sein.”
September 3rd, 2008 at 17:04
#28 planck
Ich bin erstarrt vor Ehrfurcht, mein Mund steht immer noch offen.
Solche Sätze von Dir lesen zu dürfen, solche Einsichten gerade von Dir zu hören, Hut ab.
Dir scheint der Urlaub echt gut getan zu haben, grins.
MfG
September 3rd, 2008 at 18:08
@ der-physiker #19,23
Das hast du wieder mal sehr schön gesagt. Die Erkenntnis indes sollte nicht erst beim Lesen H.v. Storch kommen, denn auch Lomborg erzählt uns nichts anderes.
Das traurige ist – viele Maßnahmen wurden nur als zusätzliches Instrument der Bereicherung verstanden und haben null Effekt, wie CO2-Handel, oder schaden sogar, siehe Biosprit.
Meinst du wirklich, die Vernunft siegt? Ich denke mal eher, aus sparen wird dann kaputtsparen, aber man kann ja erst mal hoffen.
MfG
September 3rd, 2008 at 18:18
Eine formidable Anpassstrategie wäre doch die Änderung der Erdumlaufbahn
September 3rd, 2008 at 18:21
flipper242 #25
Diese Geisterschiffe sind mir schon begegnet:
Das riecht nun aber sehr nach Perpetuum Mobile…
In der Originalschrift wird allerdings von zusätzlichem Energiebedarf gesprochen :-)
September 3rd, 2008 at 20:40
@planck #24:
Tja planck, reingefallen. Ich sags ja: Es gibt jedoch nicht eine einzige Untersuchung auf neutraler Basis …
Du hast mir es somit bestätigt. Vielen Dank!
September 3rd, 2008 at 20:49
@krishnag #12, @Rainer #27:
Stimmt, toller Artikel, habe ihn gerade gefressen …
September 3rd, 2008 at 20:57
@adenosine #32:
Ich glaub, der Verfasser hat einfach zu viel Perry Rhodan gelesen. Da zieht die Erde ständig um …
September 3rd, 2008 at 21:13
Und noch ein schöner Kommentar zu den neuen MPI-Vorhersagen:
Präzise raten mit Max Planck
September 3rd, 2008 at 22:10
@multiverus
ph neutral?
Du sollst ja nicht den IPCC lesen, Gott bewahre. Du sollst die Original Paper lesen, die der IPCC so lieb war fuer dich zusammenzustellen. Hmmm, vielleicht vorher einen Volkshochschulkurs Englisch und dann gehts los. Falls du danach noch was zur Sache sagen willst (kann ich mir gar nicht vorstellen, aber …), darfst du nochmal nachfragen.
Und jetzt ab
I do, you do, he/she/it na????
September 3rd, 2008 at 22:46
Da hat der Planck-Georg ja wieder einmal einen gefressen.
“I do, you do, he/she/it na????”
Na, was macht denn der kleine Georg? 5 gegen Willi?
September 3rd, 2008 at 23:09
@planck #38:
du bestätigst gerade mal wieder in vorzüglicher Weise deinen Ruf. Ergo: back to #21.
September 3rd, 2008 at 23:15
@39 Mueller:
plancki-baby spielt mal wieder den Oberlehrer.
September 4th, 2008 at 10:47
Bei aller Vereinnahmung von von Storch durch die Klimaskeptiker sollten wir nicht vergessen, welche Position von Storch zum Thema AGW wirklich einnimmt:
“Für mich gibt es eigentlich keinen Zweifel daran, dass die ständig erhöhten Konzentrationen von Treibhausgasen, insbesondere CO2 natürlich in der Atmosphäre, mit einem Klimawandel einhergehen, dass sie dieses auslösen.”
Nachzuhören hier: http://www.gkss.de/public_relations/media/2990_10_7/index_0002990.html.de
Tut mir leid, von Storch ist niemand, der sich vor Euren Karren spannen lässt.
Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Kaltschnäuzigkeit auf diesem Blog seriöse Wissenschaftler für Eure Zwecke instrumentalisiert werden.
Mit Sicherheit lacht sich von Storch über Eure merkwürdigen Thesen zu CO2 und Klima schlapp. Aber wenn es Euch in den Kram passt, wird er zum schainbaren Klimaskeptiker umfunktioniert.
Netter Versuch, hat leider wieder einmal nicht geklappt.
September 4th, 2008 at 11:46
@skepticus,
du verkennst da etwas. Storch wird keineswegs durch die “Klimaskeptiker” vereinnahmt. Das ist überhaupt nicht notwendig.
Aus Sicht der “Klimaskeptiker” ist es nämlich am dringlichsten (behaupte ich mal), eine Politik zu entlarven, die glauben manchen will, durch Vermeidung von CO2-Emissionen die Klimaerwärmung bekämpfen zu können – unter irrwitzigem Kostenaufwand. Genau in diesem Sinne wirkt die Mahnung einer den AGW-Kreisen zuzurechnenden Persönlichkeit wie HvStorch, wenn er fordert, den Fokus AUCH auf die Anpassung zu lenken.
Die Fähigkeit zur Anpassung an die uns zu allen Zeiten begleitenden Klimaveränderungen, ist imho eine Forderung der “Klimaskeptiker”. Denn dies ist unbedingt erforderlich, völlig gleichgültig der Ursachen.
September 4th, 2008 at 11:51
@skepticus:
Wenn sich HvStorch tatsächlich über unsere “merkwürdigen Thesen zu CO2 und Klima schlapp lacht” – was ich nicht glaube – dann kann er das herzlich gern tun. Stört mich nicht die Spur.
Wichtig und entscheidend ist allein, das seine Botschaft Gehör findet, und sich der Fokus der Klima-Politik ändert in Richtung Anpassung.
September 4th, 2008 at 11:56
@skepticus
Wer lesen kann ist klar im Vorteil, steht doch auch schon im Thread #19 wie von Storch tickt
Aber Hauptsache mal bisschen darüber herziehen, oder?
September 4th, 2008 at 12:22
#11 Rainhelt
Ich weiß nicht, mit welchem Recht diese Klimaknilche so unglaublich viel Knete für ihre Forschung bekommen. Auch ich als Chemiker kann prima Dinge berechnen: Reaktivkonformationen, Übergangszustände, Strahlungsübergänge, und vieles mehr. Da hau ich dann unzählige Parameter in meinen Rechner und lass den guten mal ein paar Stunden, Tage, manchmal auch Wochen rechnen und dann kommt da was raus.
Und genau dieses Ergebnis macht dann erstmal die Runde und wird auf Plausibilität überprüft. Nicht nur weil ja die Eingangsparameter für die Tonne sein könnten, sondern weil Kollege Computer auch schon mal mangels Bugfreiheit ganz schönen Quark ausspuckt. Und natürlich kommt dann für einen vergleichsweise einfachen Übergangszustand mit schäbigen 30 Atompositionen auch mal ganz großer Mist raus.
Was mich jetzt wundert ist: Wenn ich sehe, dass sich bei mir zwei Atomlagen überschneiden, dann WEIß ich, dass es Quatsch sein muss. Woher wissen die Klimapäpste, dass sie nicht auch völligen Murks berechnen.
Wenn ich für meine 30 Atomlagen ein Telefonbuch voll Startparameter eingeben muss, und nach manchmal ewig langen Zeiträumen 3 mal 30, also 90 Koordinaten, sprich Parameter rausbekomme, dann wollen die mir allen ernstes erzählen, dass man mit vertretbarem Aufwand und hinreichender Genauigkeit ein derart komplexes System wie das WELTKLIMA für 92 Jahre im Voraus in Abschnitten von 30 Sekunden beliebig genau bestimmen kann? Das sind 96710400 mal unzählige Parameter!!!
Es tut mir fast schon leid, aber es will mir nicht in den Kopf, dass unsereins um Forschungsgelder kämpfen muss, währen Klimapaniker mit augenscheinlichen Kristallkugelvorhersagen das Geld in den Allerwertesten geblasen bekommen!
Und die Menschheit glaubt den Müll dann auch noch!
P.S.: Wenn ich einen meiner Parameter minimal verändere, dann pendelt sich das Ergebnis durch Näherungsverfahren trotzdem am Energieminimum ein, wenn ich jetzt an einen Fernsehbeitrag von vor nicht allzu langer Zeit denke, in dem eine Wetterbechenung (nicht Klima!) vorgestellt wurde, und ein Luftdruckunterschied vom Ausmaß eines Schmetterlingsflügelschlages in den Startparametern zwei VÖLLIG unterschiedliche Ergebnisse produzierte, dann gibt das ungefähr einen Eindruck von der Reproduzierbarkeit dieser Ergebnisse…
September 4th, 2008 at 13:01
@mulitidingens
Das ist natuerlich logischer Unsinnn.
Wenn es (wie die meisten hier glauben) keinen Treibhauseffekt, dann gibt es keinen menschlichen ANteil daran und dann wird das Klima sich nicht aus einem Bereich (innerhalb der naechsten paar 100 Jahre) herausbewegen, welches grob durch die letzten 1000 Jahre vorgegeben wurde. Daran hat sich die Menschheit in Jahrhunderten bereits angepasst, das nutzen Versicherungen zur Berechnungen von Policen (Wahrscheinlichkeit von Jhd-Hochwassern, Jhd-Duerren etc etc) und das waere in keinster Weise irgendein Thema fuer das sich jemand ausserhalb des kleinen Zirkels von Deichbauern und Hochwasserexperten (und aehnliche) interessieren wuerden (schon gar nicht du).
Storchs Aussagen sind nur dann sinnvoll, wenn man die Klimakrise als solche ackzeptiert und gerade einsieht, dass wir hier nicht von einem heissen Sommer reden sondern von einem dauerhaft veraenderten Klima, welches ausserhalb jeder lokalen Erfahrung liegt. Storchs Haltung laeuft darauf hinaus nicht nur Daemme zu bauen, die alle jenseits der jetzigen Statistiken liegen, sondern koennte bedeuten, dass man Teile von Norddeutschland bei Zeiten aufgibt, einfach sie bei einem Meeresspiegelanstieg von 1M ohnehin nicht zu halten sind etc etc (nur Beispiele).
Kurz ohne AGW keine Anpassung jenseits des ueblichen. HvS redet von ganz anderen Groessenordnungen der Anpassung.
September 4th, 2008 at 13:26
Die Agrumentation der Klimaskeptiker wird immer absurder.
Einerseits bestreiten die meisten von ihnen den Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration und Erwärmung, reden inzwischen sogar von einer bevorstehenden (oder seit 1998 schon eintretenden) Abkühlung, loben aber von Storch dafür, dass er eine Anpassungsstrategie an die unvermeidliche Erwärmung propagiert.
Was von Storch sagt, scheint mir gar nicht so falsch, denn es sit tatsächlich fraglich, ob es uns mit vertretbarem Aufwand gelingen wird, den CO2-Ausstoß weltweit in noch erträgliochen Grenzen zu halten.
Gelingt dies nicht, müssen wir uns unbedingt mit den Folgen auseinandersetzen und logischerweise würde dies eine Anpassung zur Konsequenz haben.
Aber laut den Klimaskeptikern gibt es das Problem, an das von Storch eine Anpassungsstrategie vorschlägt, doch gar nicht!
Oder sind sie etwa in der Lage, einen natürlichen Mechanismus zu benennen, der uns unabhängig von der steigenden Konzentration der Treibhausgase, eine Erwärmung für den Rest des Jahrhunderts bringen wird? Wohl kaum!
Warum erwarten sie denn überhaupt eine Erwärmung, an die wir uns anpassen müssten???
Verquerer kann ihre Logik kaum noch sein. Sie leugnen die Ursachen, gehen aber wie selbstverständlich vom Eintreten der Folgen aus. Irre!
Und “physiker” schreibt dazu wie immer eloquent verpackten Unsinn.
September 4th, 2008 at 13:40
na skepticus oktroyierst du gerade “Klimaskeptikern”, wie Du sie nennst eine einheitliche Meinung auf, bzw. eine die zu Deiner Argumentation passt?
Anthropogen ist wohl das Zauberwort was uns eint. Differenzierte Meinungen bestehen, aber mit differenziert hast Du es ja nicht so.
September 4th, 2008 at 14:22
@skepticus:
Aus Sicht eines überzeugten AGW-Kritikers bewegt sich HvStorch aufgrund falscher Überzeugung in die richtige Richtung. Nicht mehr und nicht weniger. Punkt.
Irrtum. Der Beitrag von physiker #19 ist für mich bis jetzt der scharfsinnnigste und beste in der ganzen Diskussion!
Im übrigen gilt, was flipper242 schon gesagt hat. Die sogenannten Skeptiker sind kein monolithischer Block wie die AGW-Verfechter.
September 4th, 2008 at 14:26
@planck #47:
ich überlasse es anderen, das zu kommentieren, was du da gerade als “Logik” absonderst.
Im übrigen bist du mir immer noch Antworten schuldig. Solange du dich nicht mit meinen Argumenten #21ff auseinandersetzt, sondern nur nach einem Ansatzpunkt suchst, um diese zu verzerren oder auf den Kopf zu stellen, und solange du von mir angegebene Verweise ignorierst, solange betrachte ich deine Antworten als Trash!
September 4th, 2008 at 17:02
Nairobi-Report mal ganz anders.
Heute Morgen erfuhr ich in den Nachrichten, dass irgendwo in der Nähe von Nairobi Schnee gefallen wäre, wo sonst nur verdammt heiß sein soll. Es wurde erwähnt, dass Kinder Schulfrei bekamen und mit Erwachsenen mit dem Schnee gespielt haben sollen. Es soll für die Wissenschaft ein Indiz des Klimawandels sein.
September 4th, 2008 at 17:44
@peper #52
Schau mal hier ;)
http://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/09/04/schnee-in-kenia/
September 4th, 2008 at 17:47
P.S.
Da wunder sich der Kenianer was da vom Himmel gefallen ist. Kann man das etwa essen?
Alles möglich dank Klimaerwärmung ;)
September 4th, 2008 at 18:36
Na, jetzt will ich aber mal das Szenario kennen lernen, das Schnee in Kenia durch die globale Erwärmung berechnet hat.
Ob das die meisten Nachrichten senden werden? Das ist ein guter Übergang zum momentanen Lieblingsthema der Presse.
http://www.readers-edition.de/2008/09/03/praezise-raten-mit-max-planck/
September 4th, 2008 at 20:12
@peper #52
Klar, Klimawandel, daran, wie schnell der Schenne schmilzt kann man ermessen, wie heiß das Klima schon geworden ist ;.)
September 4th, 2008 at 20:26
Schenne soll natürlich Schnee heißen….
Schenne könnte man über vieles anderes #.-)
September 5th, 2008 at 07:11
@ physiker #23
Diese Hoffnung wäre wohl etwas verfrüht, wenn man diese Meldung im ARD-Text (z.Z. S. 512) liest:
Dies verkündet das PIK auch ganz stolz.
In einer Pressemitteilung der TU Berlin kann man u.a. dies lesen:
Jetzt kann also schon Ökonomie des Klimawandels studiert werden.
Damit dürfte sich der Wunsch nach Wiedereinzug von Realität auch in der deutschen Politik vorerst doch nicht erfüllen.
Grüße
September 5th, 2008 at 08:13
@schnee in kenia
ich nehm an hagel ist in kenia genauso möglich…
September 5th, 2008 at 10:11
@wasser-ossi, #52:
Damit dürfte sich der Wunsch nach Wiedereinzug von Realität auch in der deutschen Politik vorerst doch nicht erfüllen.
Naja, es ist mühsam, aber neben mir arbeiten auch viele andere Berater daran.
Ich verweise als Beispiel mal auf das neue Papier des BMWI zum Thema Energiepolitik:
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/publikationen,did=268758.html
Begriffe wie “Klimakatastrophe” oder “Erderwärmung” tauchen auf den 30 Seiten überhaupt nicht auf.
Den “Klimawandel” gibt es nur an einer Stelle (S. 3):
“Hinzu kommen Belastungen für die Verbraucher durch notwendige Maßnahmen zur
Bekämpfung des Klimawandels durch Steuern und Umlagen. Hier wird deshalb eine politische Selbstverpflichtung der Bundesregierung vorgeschlagen, künftig auf Maßnahmen zu verzichten, die die Energieverbraucher zusätzlich belasten.”
Deutlicher kann man eine Kritik an der Klimahysterie derzeit in offiziellen Papieren leider nicht formulieren.
Aber wer lesen kann, wird verstehen, was die Arbeitsgruppe wirklich sagen will.
Man kann die vorgeschlagenen Maßnahmen sehen wie man will, aber keine einzige wird mit dem Thema “AGW” begründet oder aus ihm abgeleitet.
Das ist nämlich ein weiterer wesentlicher Schritt, der sich aus einer durchformulierten Anpassungsstrategie notwendigerweise ergibt: Die Trennung der Themen “Energie” und “Klima” voneinander.
Es würde mich nicht wundern, wenn nach der nächsten Bundestagswahl viele Zuständigkeiten in diesem Bereich vom Umwelt- in das Wirtschaftsministerium übertragen würden…
September 5th, 2008 at 11:33
@physiker
Ja, du hast recht, die Hoffnung stirbt zuletzt. Mal sehen, wer sich durchsetzt:
BMU vs. BMWi
UBA vs. BGR
Ökologismus vs. Rest der Welt
Jeder sollte das tun, was ihm möglich ist. Auch wenn es zunächst nur kleine Schritte sein mögen. Die Vernunft setzt sich letztlich doch durch. Hoffe ich doch.
Grüße
September 5th, 2008 at 11:53
@Skepticus:
A-ha! Die gegenwärtige Warmphase der Zwischeneiszeit ist also auch ein Phänomen, das durch den anthropogenen Anteil des Treibhauseffektes verursacht wird? Wohl kaum!
Die Erde ist, betrachtet man ihre gesamte Geschichte, ein normalerweise weitgehend eis- und frostfreier Planet, auf dem es jedoch periodisch Kältephasen von etwa 15 bis 20 Millionen Jahren Dauer gibt.
Unser jetziges Eiszeitalter hat vor etwa 2,6 – 2,7 Millionen Jahren, im Pliozän, begonnen.
Die aktuelle “Zwischeneiszeit”, in der geologischen Zeitskala als Holozän bezeichnet, ist eine Warmzeit innerhalb eines globalen Eiszeitalters, die seit etwa 11.000 Jahren andauert.
Und jetzt zeig mir bitte die wissenschaftlichen Belege, die eineindeutig beweisen, dass es aktuell “viel zu warm” ist, dass dies historisch einzigartig war/ist, und dass die ausschließliche oder primäre Ursache dafür antrhopogene CO2-Emissionen sein müssen und nichts anderes.
September 5th, 2008 at 12:00
@multiverus(51):
Da gibts garnichts zu kommentieren, das ist einfach nur das hinlänglich bekannte geplanckel, das man am besten ignoriert…
September 5th, 2008 at 12:05
@physiker:
Das “Problem” dabei ist aber, dass “die Politik” hier niemals freiwillig mitspielen wird, denn um das aktuelle System (den Staat) weiterhin durchfüttern zu können, braucht die Politik mehr Geld (mehr Steuern) und daher hat sich die Politik auch freudig auf das Thema Klimakatastrophe gestürzt, denn dies war das Killerargument zur Einführung neuer Steuern.
Hier eine politische Wende zuzulassen hieße auf Steuereinnahmen zu verzichten, was zum Zusammenbruch der Staatsfinanzen führen würde.
September 5th, 2008 at 14:33
#64 ghw
Das muss man differenzieren. Ein Herr Scheer wird genauso wenig mitspielen wie andere EE-Lobbyisten, aber auch mit Anpassung lässt sich doch hübsch Geld verdienen, meinst du nicht?
Man kann auch die 2.Sau draus machen, die durchs Dorf getrieben wird. Weil die bösen Skeptiker der ganzen Welt nämlich die Klimaschutzmaßnahmen untergraben und wir die Katastrophe deshalb nicht mehr vermeiden können, müssen jetzt zusätzlich noch nachhaltige ökologische Schutzkonzepte her, wie wir Gaia vor dem Menschen schützen können. Wir müssen Dämme in Köln bauen, Wasser verdampfen, die Sonne verdunkeln …
(nur mal so als Beispiel)
ismirschlecht
September 5th, 2008 at 15:08
Wetterfrosch:
Ich sag ja nicht, dass Maßnahmen zur Adaption per Definition “gut” oder “sinnvoll” sind. Hier gibt es solche und solche.
Den Vorteil an Adaptionsmaßnahmen sehe ich primär darin, dass man sie erst dann ergreifen kann/soll, wenn sie wirklich notwendig werden (also nicht mal morgen einen 5 m Wall um den Kölner Dom bauen).
Die Vermeidungsmaßnahmen zielen ja dahingehend ab, dass heute hier und jetzt Unmengen an Kohle verbraten werden, um dann vielleicht irgendwann in 50 Jahren die unausweichliche Erwärmung um 3 Jahre hinausgezögert zu haben.
Insofern sehe ich die aktuelle Debatte als “sinnvoll” an, weil dadurch erstmal der aktuelle Vermeidungswahn hinterfragt wird.
Natürlich könnte das Pendel auch in die andere Richtung ausschlagen, was ebenso schlecht wäre.
Trotzdem sind meiner Meinung nach Anpassungsstrategien sinnvoller, als Vermeidungsstrategien. Anpassen kann man reaktiv und proaktiv, Vermeiden ausschließlich proaktiv.
Bei der Anpassung sollte natürlich eine ausgewogene Balance (ja ich weiß – schöne Utopie) zwischen proaktiven und reaktiven Maßnahmen gefunden werden. Diese Möglichkeit gibt es aber bei der vermeintlichen Vermeidung erst gar nicht.
All den Lästerern sei gleich mal ex ante gesagt, meine Überlegungen stehen auf der Metaebene, es geht also hier nicht um die Frage, der Globalen Erwärmung, sondern um generische Aspekte des Risikomanagements.
September 5th, 2008 at 20:40
#66 ghw
Ich kritisiere ja auch nicht eventuelle Maßnahmen – diesbezüglich sind wir vollkommen einer Meinung. Ich vertrete den Standpunkt, dass eine sinnvolle Umweltpolitik nicht schaden kann, wir jedoch beim der Energiegewinnung nicht wirklich eine Chance haben, was grundlegendes in wenigen Jahren zu ändern.
Wie Lomborg sehr vorausschauend schreibt, bleibt genügend Zeit, sich an Veränderungen anzupassen. Das macht die Menschheit seit ihrer Geburt so, nur heute fehlt manchen dazu einfach der Durchblick ;-)
Eben da liegen ja meine Befürchtungen. Die Alarmisten sehen das dann (very likly) wieder gaaanz anders…
Da heißt es, rechtzeitig auf die Finger hauen.
Wenn wir eher kapiert hätten, welche Sau heute mit dem CO2-Wahn durchs Dorf getrieben wird, ich bin mir sicher, es wäre anders gelaufen.
MfG
September 5th, 2008 at 21:22
So, man ist mal wieder bei den Aerosolen:
http://www.heise.de/tr/Explodierte-Apotheke–/artikel/114962
September 6th, 2008 at 01:23
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-8559-2008-07-23.html
September 6th, 2008 at 01:23
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-6785-2007-07-10.html
September 6th, 2008 at 01:26
Korrektur des 2. Links über die Evolution:
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-8585-2008-07-29.html
Sorry
September 6th, 2008 at 08:04
@Wetterfrosch:
Ich habe schon immer betont, dass ich absolut für “nachhaltigen” Umweltschutz bin. (da sind wir vermutlich einer Meinung)
Leider jedoch ist dieser mit politischer Agitation unvereinbar, denn es ist meist nichts spektakuläres dran, es sind eher banale Dinge.
Und wir sind uns vermutlich auch darüber einig, dass der Kyoto-Kult außer Spesen (und zwar gewaltige für die betroffene Bevölkerung) genau nichts bringen kann.
September 6th, 2008 at 14:14
@ghw
Man kann Umwelt schützen – das muss nicht mal teuer sein- und man kann auf Kosten der Umwelt bzw. anderer Menschen (versuchen) das Klima schützen. Ersteres tut man aus rationaler Überlegung und wirtschaftlichen Gesichtspunkten, letzteres aus ökologistischer Verblendung oder Geldgier.
Das sind zwei grundverschiedene Dinge.
Kyoto ist der bisher größte und teuerste globale Opferkult, den ich kenne.
mfG
September 6th, 2008 at 16:53
#69 Krishnag
Wieder einmal gelesen und doch nichts verstanden. Während vor einiger Zeit hier noch damit argumentiert wurde, dass eine Erwärmung zu lebensfreundlicheren Bedingungen führt, wird jetzt lieber mit dem Gegenteil argumentiert.
In der Tat ist es so, dass eine starke Erwärmung wohl kaum dem an die heutigen Bedingungen auf der Erde angepassten Lebewesen zum Vorteil gereichen kann.
Erstaunlich finde ich, dass ausgerechnet Krishna zu einem Artikel verlinkt, in dem ein solcher Satz zu finden ist:
“Sehr hohe Konzentrationen von Kohlendioxid in der Atmosphäre heizten das Klima auf und ließen auch die Meere zu einer warmen „Badewanne“ werden.”
Angeblich “glaubt” er doch nicht an die Treibhauswirkung von CO2.
Womit wieder einmal bewiesen wäre, dass es den Klimaskeptikern egal ist, wie sie argumentieren. Hauptsache, sie erwecken den Anschein, dass ihre abstrusen Thesen von wissenschaftlichen Erkenntnissen gestützt werden.
Wie der von Krishna verlinkte Artikel zeigt, ist genau das Gegenteil der Fall. Mit jedem Tag wird die Position der Klimaskeptiker ein wenig schwächer. Nur sie selber merken es nicht. Ist auch schwer, bei dem Brett vor dem Kopp.
September 6th, 2008 at 17:43
ist mal wieder verblüffend wie differenziert der skepticus doch ist.
Hier wird über einen Kamm geschert, bis alle Schafe nackig sind.
Guck mal #49 #50 vielleicht ist bei dir Hopfen und Malz doch nicht verloren, obwohl die Maische ist schon verdorben, bringt also nichts.
Bei Dir denkt man immer man postet mit einem Papagei.
September 6th, 2008 at 17:54
#74 skepticus
Was bist du, Lehrer? Was bekommt ein Schüler, der zum Thema 5 richtige Sätze sagt, aber eine 6. Antwort ist falsch? Ist deshalb die ganze Arbeit schlecht, oder sagt man dazu immer noch “gut”?
Dein Problem ist das binäre Denken. 0 und 1, Schwarz-weiß, mehr ist nicht drin?
Ein neutrales Beispiel: Eine Insel in der Karibik wird vom Hurrican heimgesucht. Die Pflanzenwelt ist fast weggefegt, die Tierwelt ertrunken. Schlecht oder gut?
Nach neuesten Erkenntnissen ist die Frage nicht mit ja oder nein zu beantworten. Pflanzen – und Tierwelt haben sich an die wiederkehrenden Katastrophen angepasst. Die Samen und Wurzeln treiben schnell wieder aus, die Echsen z.B. legen vorher ihre Eier in den schützenden Sand, und bald erblüht neues Leben. Seit Millionen von Jahren. Damit hat diese Pflanzen – und Tierwelt Kalt- und Warmzeiten überdauert, und dabei ihre Arten gestärkt und spezialisiert.
Wenn das A im GW angezweifelt wird (vollständig oder Teilweise), bleibt immer noch GW übrig. Eine Tatsache, die hier kaum einer leugnet; die du aber bei deinen Sprüchen gerne vergisst.
Das Wetter ist im stetigen Wandel, mit und ohne “A” im “GW”, merk dir das endlich.
Was ist also deiner Meinung nach falsch daran, wenn wir Anpassung befürworten und Dummheit ablehnen?!
Ach so, die Erwärmung. Es gibt Gewinner dabei und Verlierer. Der Mensch entstammt dem wärmeren Klima, guck mal im Lehrbuch Geschichte Klasse 5 nach, da steht’s drin.
Er ist eindeutig Gewinner, braucht weniger Heizung, weniger Kleidung, und kann eventuell wieder zwei Ernten einfahren.
Die meisten Probleme, die durch GW entstehen könnten, sind durch Anpassung zu bewältigen. Und zwar zu einem Bruchteil der Kosten, welche die Vermeidung kostet, mit der nach dem IPCC die Erwärmung für einige Jahre hinausgezögert wird.
MfG
September 6th, 2008 at 18:16
#74 scepticus
Meine Vorredner waren aussergewöhnlich freundlich zu Dir, das hat jetzt ein Ende.
Erkläre mir mit Deinen eigenen Worte, wie eine Erde mit sooooooooooooooo
viel CO2 in der Atmosphäre so mir nichts, Dir nix einfach wieder abkühlen konnte?
Nach euer bescheuerten Theorie müssten doch längst die Meere verdampft sein und alles Leben den Hitzetod gestorben sein.
krishnag´s Link sagt doch eindeutig, Meerestemperaturen von 45°C, das ist die Temperatur, wo bei Dir die Haut schon anfängt zu bröseln (Verbrennungen ersten Grades). Nu kühlt das Meer halt auf ein erträgliches Mass ab und die Artenvielfalt explodiert.
Ihr wisst nix, ihr stochert in einer trüben Brühe rum, eure Computer-Vorhersagen ist nicht das Papier wert, auf das es gedruckt wird.
Schon jetzt werden die IR-Strahlen im 15 Mikrometer Band so gut wie vollständig absorbiert, was also soll da noch kommen?
Ja die Seitenbänder, na toll, ja die positiven Feedbacks, na noch toller.
Auch unter der Gefahr hin, das unser “Planck-Troll” wieder seine bescheuerten Kommentare abliefert, ihr habt nix, ihr seid nix (ausser Geldgierig) und ihr könnt nix (ausser Manipulationen).
So, statt gefälschte und manipulierte Papers zu zitieren, setze endlich mal Deinen eigenen Denkapparat ein, dann könnte sogar aus Dir noch ein intelligenter Mensch werden.
Würg und weg
September 6th, 2008 at 18:58
@E-Ossi
Siehste, auch du bist besorgt um diesen armen Vertreter einer vom Konsens geblendeten Minderheit ;-)
Hast es auch gemerkt, der ist nicht wirklich dumm, der ist nur mental blockiert(und ein wenig frech ist er auch).
Deshalb versteht er nicht, wie ein waschechter Skeptiker die Werke von einem Klimadingsdagläubigen wie Lomborg oder Hv. Storch gut heißen kann.
DAS GEHT DOCH NICHT!
MfG
PS: Liebe Mitleser, da liegt halt der Unterschied zwischen Realisten und Alarmisten.
September 6th, 2008 at 19:01
An alle Öko-Flachzangen hier.
Lest euch mal folgenden Text durch:
So, und für die Englisch-Unkundigen die Übersetzung von Google
Klingt etwas bedürftig die Übersetzung, aber ein Satz reicht aus, um eurer Absichten klar zu erkennen.
Die Demokratie ist für die bevorstehenden Probleme nicht mehr geeignet!!!!
Wie jetzt,
“Sieg Heil”oder “die Partei hat immer recht”, was schwebt euch denn da so vor??????http://green-agenda.com/
Wo ist der Eimer
September 6th, 2008 at 19:12
@Energie-Ossi
Ganz einfach, was da vorschwebt: GELD STINKT NICHT.
Meinen Eimer kannste haben, musste aber erst wegbringen, ist fast voll…
<|:-))
September 6th, 2008 at 19:45
#80 Wetterfrosch
Geld stinkt nicht, haa das kenne ich.
Papa zelebriert die Klimakatastrophe und Mama macht den passenden Schmuck dazu. Natürlich darf da ein Zertifikat für 1 Tonne CO2 nicht fehlen.
http://www.rahmstorf.eu/co2pins/welcome.htm
Man beachte den ökologisch korrekten Jute-Wickel für das arme Kleinkind.
Schüttel, würg, brech……Quak, Du kannst Deinen gefüllten Eimer behalten, was denkst Du, was der Transport zu mir an “klimaschädlichen Gasen” freisetzt.
Ich muss weg
September 6th, 2008 at 20:32
#74 skepticus
Jetzt wird es aber kompliziert für Dich. Weiter im Text:
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-8585-2008-07-29.html
Nochmal: Wie kaum jemals später.
Weißt Du überhaupt, wie heiß die Erde mal war? Und warum eine hohe CO2-Konzentration mal herrschte? Grob betrachtet, kühlt sich die Erde schon seither ab.
September 6th, 2008 at 21:20
#74 skepticus
Na, da schau Dir mal diesen Umweltminister an. Naja, die spinnen halt die Iren.
http://www.newsletter.co.uk/3425/Wilson-voices-doubts-over-climate.4462041.jp
September 6th, 2008 at 22:20
@E-Ossi
“Man beachte den ökologisch korrekten Jute-Wickel für das arme Kleinkind.”
Das am ersticken ist ;)
Es schreit nach Luft AIR ;)
http://www.rahmstorf.eu/co2pins/museum.jpg
Und das Treibhaus ist über dem Schmuck als Käseglocke positioniert ;)
September 6th, 2008 at 23:44
#84 Müller
Zumal der “Schmuck” total hässlich ist, wenn ich mit so´n Scheiß bei meiner Frau ankommen würde, schmeißt die mich doch garantiert raus.
Das Zeuch sieht aus, als ob ein Schlosser seinen schlechten Tag hatte oder die Frau von R. aus P. total sexuell frustriert ist.
Dat Zeuch sieht aus, wie die Forschung des Papas, absolut bescheuert und zu nix nutze.
MfG
September 7th, 2008 at 00:00
#83 Bibliothekar
Mach Dir mal keene Platte, die Warmaholics stochern doch bloss blind in der Wettersuppe rum.
Dreck in Maßen macht mehr Regen
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-8774-2008-09-05.html
Nu frag ich Dich, mit was haben die Modelle denn bis jetzt gerechnet???
Wat hat der letzte Bericht des IPCC denn noch alles nicht in seiner Rechnung mit drin???
Was haben die denn bis jetzt die ganze Zeit gemacht, Warkraft auf ihren Super-Maschinen gespielt und die eigentliche Prognose kam von der Institutseigenen Wetterhexe mit der Glaskugel????
Ne, Peer-Review-Inzucht, dat ham ´se gemacht, wenn Du meinen Artikel gut bewertest, tue ich Deinen auch mit 1+ bewerten.
Die wissen immer noch nix und ihre “Rückstrahlungsformel” können se sich immer noch in den Ars.. schieben, so sieht es nämlich aus.
Forscher….tssss……..Geldgeile Haie, sonst nix.
Die haben sogar so viel Knete, das Sie Jungs aus der dritten Reihe (siehe Planck) zum bezahlten Trollen ins Internet schicken können.
Ne, wer denen traut, der hat auf Sand gebaut.
MfG
September 7th, 2008 at 00:09
@E-Ossi
“Zumal der “Schmuck” total hässlich ist,”
http://www.rahmstorf.eu/co2pins/CO2pins.jpg
Das sind so esoterische Zeichen.
OCO = CO2
Überall das Zeichen ;)
September 7th, 2008 at 00:20
#87 Müller
Zeichen….ick sehe überall Zeichen…..guck sich mal einer das Logo vom PIK an, da haste genügend Zeichen.
Man, der Typ müsste doch beim PIK genug verdienen, warum muss seine Olle denn noch so´n Dreck basteln?
Hat bei Ihr etwa auch schon die Hirn-Schmelze begonnen, oder sind die einfach nur genial im Abzocken?
Wat solls, es gibt für alles einen Markt, selbst für esoterischen Metallschrott nebst Zertifikat.
MfG
September 7th, 2008 at 00:22
@scepticus #74
Du raffst immer 0, in Worten “null”
Hast Du mal die Zeiten und Temperaturen verglichen ?
Wohl kaum.
Dann solltest Du das nachholen un dann weiterreden.
Ansonsten substanzlos wie immer.
September 7th, 2008 at 00:26
Mal wieder was interessantes:
http://www.wetterklimafakten.eu/Wettge1.htm
http://www.wetterklimafakten.eu/index.htm
http://www.luise-berlin.de/bms/bmstxt01/0103gesg.htm
September 7th, 2008 at 00:29
#89 krishnag
Nich uffregen, der Typ weiß es halt nicht besser.
Zum Prollen reicht es gerade noch, zumal sein Lieblingsthema “Kernkraft” mit keiner Silbe erwähnt worden ist.
Tja, und zur Widerlegung der Hessenstudie hat er garnix rausgebracht, passt halt nicht in sein vorgefertigtes Beuteschema, will sagen, er hat dem nix entgegenzusetzen.
Tja, mit was man sich hier für minderwertiges Material rumärgern muss,….da müsste es doch glatt Erschwerniszuschlag geben, grins.
MfG
September 7th, 2008 at 00:36
@E-Ossi
http://www.duh.de/uploads/media/Rahmstorf_frau.jpg
http://www.uni-potsdam.de/portal/jan02/bilder/smart.jpg
http://www.pik-potsdam.de/~stefan/fotoalbum/earth_sea_sky/maz_artikel.jpg
http://www.kyotoplus.org/www2.kyotoplus.org/uploads/pic_pic_dsc_8021_158.jpg
September 7th, 2008 at 00:54
#92 Müller
Schrott basteln, Bilder ausstellen……wann forscht der Typ eigentlich.
So schlecht sieht die Frau aber nicht aus, was Geld so alles ausmacht, grins.
MfG
September 7th, 2008 at 01:14
Hat wer Infos darüber, das Gase nicht gemäß dem Planck’schen Strahlungsgesetz strahlen ?
September 7th, 2008 at 01:17
@E-O #91
Ich reg mich nie auf – Leute wie Scepticus oder andere Pisa-isten regen mich auf.
:.)
Skepticus kann mich eigentlich auch nicht aufregen, was da kommt ist nur lächerlich.
September 7th, 2008 at 03:26
Es scheint vor allem skepticus (#43) und planck entgangen zu sein:
Wenn ich von “Anpassung an den Klimawandel” spreche, dann meine ich auch genau das. Und nicht etwa “Anpassung an die globale Erwärmung”.
Klimawandel findet immer und überall statt. Völlig unabhängig von Menschen. Seine Auswirkungen sind vor allem regional wichtig. Was nutzen einem denn globale Daten, wenn sich die Herausforderungen von Ort zu Ort unterscheiden?
Ganz platt ausgedrückt: Wenn’s kälter wird, gibt es Dürren und Überschwemmungen, wenn’s wärmer wird, aber auch. Wir werden schlechtes Wetter einfach nicht los. Und was genau “schlechtes Wetter” ist, nun, dafür gibt es keine allgemeingültige Definition. Es liegt ganz im Auge dessen, dem es widerfährt.
Eine Anpassungsstrategie ist von globalen Trends unabhängig zu formulieren. Sie braucht keinen Glauben an “AGW” und ebensowenig ein IPCC oder globale politische Maßnahmen.
Das ist der Denkschritt, den von Storch und Stehr eben noch nicht durchgeführt haben.
In dieser Angelegenheit befinden sich nicht etwa die Skeptiker im Rückzug. Sondern die Alarmisten und Hysteriker.
Denn von all den vielen Dingen, die da so an Katastrophen vorhergesagt werden, würde eben nur eine global stattfindende die Maßnahmen zur CO2-Reduktion rechtfertigen (also eben “Vermeidung” statt “Anpassung”).
Und da hat man nur eine zu bieten. Nur eine einzige. Und zwar eine enorme und rasante Erhöhung des Meeresspiegels, weit größer, als das IPCC selbst prophezeit.
Das haben Zeitgenossen wie Rahmstorf, Hansen und Gore sehr wohl verstanden. Und das ist auch genau der Grund für den “Wettstreit” um die meisten Meter, ob 4, 6 oder gar 10.
Das ist schwach, so schwach und substanzlos, so substanzlos, daß der ganze Hype in den nächsten Jahren wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen wird.
An der Frontlinie “Anpassung vs. Vermeidung” verlieren die Ökologisten. Und zwar nicht nur eine Schlacht, sondern den ganzen Krieg. Der Artikel von Stehr und von Storch ist eben auch ein Versuch für den geordneten Rückzug, um die Verluste, die drohen, zu minimieren.
September 7th, 2008 at 11:31
Hier mal ne Replik von EG Beck auf das Pamphlet von Storch:
http://www.pi-news.net/2008/09/deutsche-klimaexperten-retten-die-welt/
September 7th, 2008 at 12:12
Mal wieder eine schöne Lektüre
http://www.withouthotair.com/cft.pdf
September 7th, 2008 at 12:15
http://www.iceagenow.com/Fraudulent_science.htm
Daher stammt folgender schöner Satz:_
September 7th, 2008 at 19:54
Arktis stoppt Umweltpaddler
lol
September 7th, 2008 at 20:57
@Wetterfrosch
lol
http://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/09/05/mit-dem-kajak-zum-nordpol/
Im Norden vor Spitzbergen gab es so viel Eis wie lange nicht mehr. Bei 81°N musste der Paddler aufgeben. Er hat keine 150 km von den ca. 1.200 km zum Pol geschafft. Also nur ca. 1/10 der Srecke ;)
Auf der Karte in den von dir verlinkten Beitrag ist das Eis natürlich nicht einmal eingezeichnet.
September 7th, 2008 at 21:14
@Mueller #101
Ja, das Eis ist wie schon im vergangenen Jahr mächtig in Bewegung. Vor Spitzbergen wird es halt zusammengeschoben. Es gehört schon viel Mut (oder Wahnsinn?) dazu, dort hineinzufahren.
MfG
September 7th, 2008 at 22:02
@Wetterfrock
Christian Haas vom AWI war schon mehrfach am Nordpol mit dem Kajak unterwegs. Allerdings diente das Kajak als
Schlitten für das EM-Gerät zur Eisdickenmessung ;)
Das Kajak wurde dazu über das Meereis gezogen. Das hätte dem Spinner Lewis Gordon Pugh auch mal gut getan sein Kajak die restlichen 1.000 km zum Pol übers Meereis zu ziehen. Wenn er mit dem Leben davon gekommen wäre und er nicht erfroren oder von Eisbären gefressen worden wäre, hätte ich seinen Bericht gerne mal gelesen.
September 7th, 2008 at 22:51
@M.Müller #103
Sein Weg wäre wesentlich länger, da er ja laufend den Pfützen schmelzenden Eises und den Spalten im Eis, wo gerade wieder eine Scholle wegbricht ausweichen müßte – darüber würde er sich stundenlang auslassen, wenn er denn nicht ersoffen wäre…..
September 8th, 2008 at 03:09
@krishnag:
Jeremy Clarkson (TopGear) hatte sich ja letztes Jahr auf die Suche nach der Globalen Erwärmung gemacht:
Er ist mit James May in einem Toyota Hilux übers Eis bis zum Nordpol gefahren (zwar im Mai, aber trotzdem) und hat dort Eis ohne Ende gefunden…
September 8th, 2008 at 10:19
#104 krishnag
Das Dumme ist dabei, dass zum Zeitpunkt der geringsten Eisausdehnung i.A. schon wieder Temperaturen unter 0 herrschen. Das Wasser hat typisch -1 bis -3 Grad.
in Pfützen latscht er da nicht mehr. Ist auch nicht gerade Paddelwetter.
Die Eisschmelze findet dann durch den Kontakt mit wärmeren Strömungen, vor allem aber durch die Drift in den Atlantik statt.
September 8th, 2008 at 19:49
@ghw, Wetterfrosch
schon klar, Ihr wißt, wie es gemeint war :-9
September 9th, 2008 at 15:15
@krishnag: ei freilich!