Die Hessen-SPD und ihr Energieprogramm bis 2025
Gastkommentar von Heinz Eng
Die hessische SPD ist besonders mit ihrem Energieprogramm, das bis 2025 komplett mit erneuerbaren Energien auskommen soll, in den Medien aufgefallen.
(Bild: Wikipedia)
Besonders Herr Scheer , alternativer Nobelpreisträger und Solarpapst, ist in dieser Hinsicht besonders oft erwähnt worden, hat doch sein Verein “Eurosolar” eine Studie vorgelegt, die einen Beweis der Machbarkeit erbringen soll.
Diese Studie (.pdf) wiederum hat mich ganz besonders interessiert. Ich wollte wissen, wie das Ganze funktionieren soll, und ob man das Prinzip im Kleinen auch für ganz Deutschland oder sogar für Europa nutzen kann.
Um vorab einschätzen zu können, inwieweit diese Studie Relevanz und Qualität besitzt, habe ich mir erstmal die Autoren näher betrachtet.
Bei den Recherchen nach den Autoren ist mir ein besonders pikantes Detail aufgefallen. Die juwi GmbH hatte eine Studie für Rheinland Pfalz erarbeitet, die der Hessen-Studie unheimlich ähnlich sieht. Die Auffälligkeit zeigt alleine schon die erste Seite, aber sehen sie selbst (.pdf):
Ich hätte Ihnen gerne eine bildliche Gegenüberstellung beider Studien ermöglicht, aber die restriktiven Copyright- Regeln haben das verhindert.
AUTOREN:
Fabio Longo SPD, Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied der Eurosolar Deutschland e.V.
Diplom-Physiker Matthias Willenbacher, Vorstand der juwi GmbH, führendes Unternehmen im Bereich Erneuerbaren Energien.
Christian Hinsch, Mitarbeiter der juwi GmbH und für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing zuständig.
Stephan Grüger, SPD,
Seit 2001 Vertriebsmanager der Energiewirtschaft bei der bundesweiten Stadtwerke-Bündnis “cityworks AG“-
Nun zur Studie selber:
Die Autoren sprechen von einer praktischen Vision und zeigen Szenerien auf, wie eine Energieversorgung Hessens nur mit erneuerbaren Energien bis zum Jahre 2025 möglich sein soll.
Das Bundesland Hessen hatte im Jahr 2005 einen Gesamtstromverbrauch von 35 TWh, wovon etwa 20 % Strom importiert werden musste.
Ab 2025 soll die neue Energieversorgung folgendermaßen aussehen:
20% Einsparungen durch höherer Energieeffizienz
22% Solarenergie = 6.160 GWh
35% Windenergie = 9.800 GWh
28% Bio-Energie = 7.840 GWh
10% Geothermie = 2.800 GWh
5% Wasserkraft = 1.400 GWh
0% Kernenergie und Kohlekraftwerke
das macht insgesamt 28 TWh oder 28.000 GWh beziehungsweise 28.000.000.000 KWh[,] die durch erneuerbare Energien bereitgestellt werden müssen und für eine stabile und unterbrechungsfreie Stromversorgung sorgen sollen.
Wie realistisch ist nun diese “Vision”? Ist es wirklich möglich ein Bundesland komplett auf erneuerbare Energien umzustellen?
Im Zuge dieses Artikel möchte ich mich nur auf die wichtigsten Komponenten beschränken, die die Hauptlast der zukünftigen Struktur ausmachen sollen.
Windkraft:
Bis zum Jahre 2025 soll die installierte Leistung auf 3.300 MW ausgebaut werden. Diese sollen dann 10 TWh Strom ins Stromnetz abgeben.
Das ergibt am Ende 3030 Vollbenutzungsstunden im Jahr für diese Windkraftanlagen. Nun wissen wir aber aus diversen Statistiken, das der deutschlandweite Durchschnitt im Jahre 2007 nur bei 1800 Vollbenutzungsstunden lag und die am besten ausgelasteten WKA in Küstennähe stehen.
Bei der Auslegung der Windkraft sollte man auch nicht den Durchschnitt über Jahre, sondern das Jahr mit dem statistisch geringsten Windaufkommen in der Berechnung einbeziehen.
Hessen ist nicht gerade ein windreiches Bundesland, was nachfolgende Darstellung auch beweist.
-http://reisi.iset.uni-kassel.de/pls/w3reisiwebdad/www_reisi_page_new.show_page?page_nr=126〈=ger-
Danach liegt Hessen mit zirka 1200 Volllaststunden nicht gerade an der bundesdeutschen Spitze, wie Schleswig Holstein mit 2200 Stunden.
Die Studie erklärt uns, dass mit Windrädern die wenigstens 135m Nabenhöhe besitzen, auch die Ausbeute steigen wird. Dazu müssen nur noch die kleinbürgerlichen Abstandsregeln per Gesetz beseitigt werden.
Dazu möchte ich aus dem aktuellen Parteiprogramm der Hessen SPD den passenden Punkt zitieren. (Seite 19)
“1. Wir werden die willkürlichen Genehmigungsblockaden gegenüber der Entwicklung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien aufheben und damit den Weg zu neuen Energieinvestitionen in Milliardenhöhe öffnen. Wir werden insbesondere schnell das „Repowering“ bestehender Windkraftanlagen mit stärkeren Anlagen erleichtern und geeignete Vorranggebiete entlang großer Bahnstrecken und Autobahnen festlegen.”
Wie werden die Hessen auf die vielen 200m-Riesenräder reagieren? Zum Vergleich, der Berliner Fernsehturm ist 265 m hoch, das drehbare Aussichtskaffee liegt bei 210m (in der Kugel).
Einen kleinen Vorgeschmack auf eine Anlage mit 6,5 MW von Enercon (E-126) können Sie schon mal bei Wikipedia bekommen:
Nabenhöhe 135m, Rotordurchmesser 127m, Fundament 1500 m3 Beton und 180 Tonnen Bewehrungsstahl.
Man beachte, das dieses Windrad in Küstennähe nur auf 2.800 Vollbenutzungsstunden kommen soll, was die Zahl der Volllaststunden für Hessen noch unglaublicher macht.
Fazit: Selbst wenn es mit den Riesenrädern gelingen sollte die Vollnutzungsstunden in Hessen von derzeit ~ 1.200 auf 1.800 zu erhöhen, so verbleibt allein bei der projizierten Windenergie ein Defizit von ~ 40% = 3.900 GWh.
Bio-Energie:
Laut Studie sollen sich die Bio-Energien vor allem aus drei Hauptbestandteilen zusammensetzen, feste Brennstoffe wie schnell nachwachsene Hölzer, Bio-Gas aus Energiepflanzen und biogene Abfallstoffe einschließlich Deponiegas.
Schon bei den Erträgen der Energiepflanzen fand ich eine Diskrepanz zwischen den angegebenen Energiewerten von 25 MWh/ha zu anderen Quellen, die nur 15,8 MWh/ha angeben. (Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR))
Das würde bedeuten, das sich die Anbaufläche von 156.000 Hektar wie uns die Studie suggerieren will auf 246.800 Hektar ansteigen würde, was bedeutet, das 27% der landwirtschaftlichen Fläche nur zur Produktion von Energiemais benötigt werden, nicht 17% wie in der Studie angegeben.
Diese Zahlen der Studie sind nur erklärbar, wenn man den Ansatz mit der Fruchtfolge und der zweiten Ernte mit Zwischenkulturen liest, wie das aber konkret aussehen soll, ist nicht zu erkennen. Z.B. welche 2. Frucht soll nach welcher 1. Frucht angebaut werden? Wie sieht dann die Fruchtfolge im darauffolgenden Jahr aus? Welche Folgen hat das für den zusätzlichen Einsatz von Maschinen und Düngemitteln?
Weiterhin sollte man beachten, das auch landwirtschaftliche Fläche zur Produktion von Bio- Sprit zur Verfügung stehen muss, die damit in direkter Konkurrenz zur Bio- Gas Produktion tritt. Wie viel Fläche bleibt da eigentlich noch für die Nahrungsmittelproduktion übrig?
Photovoltaik:
Um die 22 Prozent, oder 6,2 TWh Solarstrom für Hessen zu produzieren, benötigt das Bundesland 6.900 MW installierte Leistung an Photovoltaikanlagen.
Mit knapp 900 Vollbenutzungsstunden liegt die Studie sogar im Rahmen des Machbaren. Kritikpunkt sind hier die Kosten mit 15,5 Mrd. Euro.
Bei noch zu installierenden 6.700 MW Photovoltaikanlagen ergebe das eine Summe von 2.246 Euro pro KW peak.
Derzeit liegen aber die Preise noch bei 3.500 bis 6.000 Euro pro KWpeak, die Annahme das sich die Preise im derzeitigen Markt so weit absenken werden, ist mit keinem Beleg bewiesen worden. Nimmt man die minimale Summe von 3.500 Euro pro KWpeak dürfte sich die Investition auf 21,7 Mrd Euro belaufen.
Die höchsten Investitionen bringen die geringsten Erträge und sind deshalb als unwirtschaftlich abzulehnen .
Das Erneuern bestehender Kohlekraftwerke würde sofort bis zu 30% CO2 einsparen und eine weitaus kostengünstigere und CO2-ärmere Versorgung garantieren, bis die Solartechnik entweder billiger oder deutlich effektiver verfügbar ist.
Geothermie zur Stromversorgung:
Nach den vielen kleinen Erdstößen in Basel sollte man diese Energieart in dicht besiedelten Deutschland mit Vorsicht betrachten.
Geothermie kann nur wenig zur Stromversorgung beitragen. Der Grund ist einfach, dass man zwar örtlich recht hohe Temperaturen im Boden findet, diese aber nach “Anbohren” und Einleiten von Wasser sehr schnell auskühlen, da die Wärmeleitfähigkeit von Gestein einfach zu gering ist. Folge: Es tritt zu wenig oder kein Dampf mehr an die Oberfläche, um eine Turbine zu betreiben.
Wasserkraft:
Zum möglichen deutschlandweiten Ausbau der Wasserkraft bitte ich Sie, nachfolgendes Dossier zu studieren, das von einem maximalen Ausbau auf 25,5 TWh Wasserkraft ausgeht. Bedeutsam sind auch die Einflüsse des Wasserrechts und allgemein der Umweltgesetzgebung. Insoweit ist es eher wahrscheinlich, dass eine restriktive Genehmigungspraxis zusätzliche Wasserkraftnutzungen verhindert.
Energie-Speicher:
Um die Versorgung auch bei längeren Flauten und Dunkelheit zu sichern, müssen nach Angaben der Stromversorger derzeit 90% der EE aus Wind & Solar durch Schattenkraftwerke ( Gasturbinen und GuD Kraftwerke) dieser Leistung gepuffert werden.
Bei einer Berechnung des Prof. W. Leonhard vom Institut für Regelungstechnik, TU Braunschweig kam heraus, dass bei einem Ersatz des AKW Biblis durch EE bei einer einwöchigen Windflaute der 14 fache Energiegehalt des Pumpspeicherwerkes Goldisthal benötigt wird, um diese Lücke ausgleichen zu können.
Selbst bei teilweisem Ausgleich durch Solar- und Bio-Energie dürften für Hessen die bestehenden Speichermöglichkeiten bei weiten zu gering ausgelegt sein.
Für das PSW Goldisthal wurde eine komplette Bergkuppe abgetragen, die Planungszeit betrug 20 Jahre und die Bauzeit nochmals 7 Jahre.
Wie sollen bis 2025 derart große PSW in Hessen gebaut werden und vor allem wo?
Grundlegende Mängel:
1. In der gesamten Studie ist ein Punkt überhaupt nicht erwähnt, die Reservekapazitäten.
Auch Windräder können mal ausfallen, Bio-Gasanlagen in Revision gehen, Wasserkraftwerke durch geringe Wasserstände zu wenig Strom produzieren.
Laut EU-Energiekommision sollten wenigstens 5 Prozent an Erzeugungskapazitäten als Reserve vorgehalten werden.
2. Die Klimatologen haben für die nächsten Jahre mit Wetterkapriolen gedroht, mehr Starkregen, mehr Stürme, länger anhaltende Trockenzeiten und andere Extremwetterlagen.
Da man bei der künftigen Stromversorgung nur alleine auf die Naturkräfte vertraut, wird keine Vorsorge vor Mißernten, wind- und regenarmen Zeiten geleistet.
Sollten in einem Jahr mehrere dieser Naturereignisse eintreffen, wird Hessen nicht aus eigener Kraft mit Strom versorgt werden können.
Ohne teure Importe könnte die Versorgung in diesem Fall nicht aufrecht erhalten werden.
3. Kosten
Selbst die in dieser Studie vorgelegten Kosten sind bei weiten zu gering. Weiterhin fehlen die Zahlen für den Netzausbau (Überlandleitungen) und Speicher, die auch ganz schnell in die Milliarden gehen können.
4. Einen ganz wichtigen Punkt verschweigt uns die Studie und auch Herr Scheer. Die zukünftig in Hessen gebauten regenerativen Energie- Anlagen werden über die EEG-Umlage auf die Stromkunden der gesamten Bundesrepublik umgelegt und erhöhen weiterhin die Stromentgelte des normalen Stromkunden in ganz Deutschland. (EEG Anteil der Stromrechnung 2008 liegt derzeit schon bei 1,35 Cent/KWh)
5. Kein Wort von Frequenzregelung und Stabilität, die im allgemeinen von den großen Grundlastkraftwerken bereitgestellt werden. Ohne externen Anschluß an das Verbundnetz wäre eine sichere und spannungsstabile Stromversorgung mit EE nicht möglich.
6. Einsparungen sind hypothetisch, bis 2025 wird sich im Fahrzeugsektor das E-Mobil weiter durchsetzen und auch der verstärkte Einsatz von Wärmepumpen für die Heizung wird nicht berücksichtigt.
Die neueste Studie des VDE „Effizienz- und Einsparpotentiale elektrischer Energie in Deutschland – Perspektiven bis 2025 und Handlungsbedarf“
geht sogar von einer Steigerung des Strombedarfes um 30 Prozent bis 2025 aus.
7. Kein Wort von den Transportaufwendungen der Bio-Rohstoffe wie Mais, wo zu 70% nur Wasser transportiert wird.
8. Intelligentes Energiemanagement soll 10% der Spitzenlast einsparen. Zu deutsch, die Verbraucher werden an die regenerative Energieerzeugung angepasst.
Das bedeutet einen gewaltigen Aufwand an elektronischer Regelungs- und Übertragungstechnik bzw. intelligent regelbaren Haushaltgeräten, um beim Kunden direkt eingreifen zu können.
Auch diese enormen Kosten erscheinen mit keinem Wort in dieser Studie.
9. Um die Lücken in der künftigen Hessischen Energieversorgung, wie in der Studie vorgestellt, zu schließen und den tatsächlichen Bedarf zu decken, werden außerhalb der Hessischen Grenzen zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden. Das bedeutet umfangreiche Neubauten an Kohle- und Gaskraftwerken.
10. Die prognostizierten zusätzlichen ~40.000Arbeitskräfte für Betriebsführung, Wartung und Instandsetzung der EE-Anlagen bedeuten ökonomisch betrachtet erst mal einen Kostenschub von ca. 1,6 – 2,0 Mrd Euro p.a. die in die Stromkosten einzupreisen sind und damit zunächst einmal von den Verbrauchern zu tragen sind. Eine Entlastung erfährt dadurch selbstverständlich der Fiskus. Es erfolgt also eine Umverteilung staatlicher Leistungen zu Lasten der Bürger, ohne dass er auch nur den geringsten Vorteil einer solchen Transaktion hat und auch eine zusätzliche Wertverbesserung nicht erkennbar ist.
An dieser Studie sind noch viele andere Punkte zu bemängeln, das würde aber den Rahmen dieses Artikels sprengen.
Die Studie zeigt nur eins, wie Lobbyisten für Entscheider Szenarien entwickeln, um Gewinne zu sichern und damit vorgeben den Arbeitsmarkt anzukurbeln.
Die späteren, höheren Stromkosten dürften aber Arbeitsplatzverluste in der Industrie und Gewerbe bewirken, so das sich die erhöhte Zahl der Arbeitsplätze durch EE durch Entlassungen bei der Industrie mehr als kompensiert.
Zum Schluss möchte ich Sie noch auf weitere Punkte des hessischen SPD- Parteiprogrammes hinweisen. (ab Seite 19)
6. Die von uns geführte Landesregierung wird für alle Neubauten und Siedlungen einen Mindeststandard zur Nutzung der Solarenergie auflegen.
Den generellen Ausschluss der Solarenergie in bestimmten Ortsteilen werden wir durch eine Novelle der Hessischen Bauordnung untersagen.
Hier nur eine Frage dazu, wo bleibt da eigentlich der Denkmalschutz?
11. Wir werden die Grundwasserabgabe wieder einführen und daraus Einspar- und Umweltprogramme finanzieren. Dabei werden wir ein Drittel der Einnahmen als Darlehen vergeben und damit einen revolvierenden Fonds begründen, der immer wieder aus den Rückzahlungen neue Investitionen in der Zukunft ermöglicht. Im Rahmen der von der EU geforderten Bewirtschaftungspläne für die heimischen Wasserläufe werden wir in Abstimmung mit den hessischen Umweltverbänden den ökologischen Ausbau der Kleinwasserkraft in Hessen ermöglichen.
Das heißt im Klartext, die kassieren direkt bei den Bürgern zusätzliche Gebühren ab (die meisten Wasserwerke nutzen Grundwasser zur Trinkwassergewinnung) um diese Gelder dann in den weiteren Ausbau der teuren regenerativen Energien zu stecken.
Lieber Leser, urteilen Sie einfach selber inwiefern diese Studie eine reale Chance hat, wirklich in die Tat umgesetzt zu werden.
Stellen Sie sich dann noch die Frage, wie viel Sie bereit sind zu zahlen und welche Anzahl an Stromausfällen Sie noch tolerieren können, denn diese werden bald kommen, wenn man jede Art von konventioneller Energieerzeugung ablehnt oder sogar bekämpft.
Heinz Eng




September 2nd, 2008 at 21:29
Ist doch miteinkalkuliert. Die nennen das:
Die Formel: Ausgabe>Einnahme wird es schon richten.
September 2nd, 2008 at 21:58
Toller Artikel!
Mir fäält aber gerade auf, was war eigentlich zuerst da, die Studie oder das hessische Energieprogramm der SPD?
September 2nd, 2008 at 22:00
#2 Bibliothekar
2 Hasseröder und kann nicht mal mehr “fällt” schreiben!
September 2nd, 2008 at 22:23
#2 Bibliothekar
Falsche Frage, welche Studie war zuerst da.
http://www.grenzen-durchbrechen.de/download/Vision2030Langfassung.pdf
25.11.2007 Version 1.1
http://www.eurosolar.de/de/images/stories/pdf/Hessen_Vision_2025_Eurosolar.pdf
15.01.2008 Version 1.0
Na, stelle Deine Frage bitte noch einmal, aber etwas präziser, grins
MfG
September 2nd, 2008 at 23:06
Ein wirklich gelungener Artikel ;) Da werden wir sicher bald Besuch von den lieben Grünlingen bekommen.
Was mir beim ersten flüchtigen Durchlesen aufgefallen ist, ist der Umstand, dass die Verfasser auf die Einspeisungsvergütungen nach EEG spekulieren. Ich kann aber nirgends finden, in wessen Netz der Stromeingespeist werden soll. Eigenes Netz geht nicht, dann gibt es keine Kohle nach EEG. Ins Deutsche Verbundnetz einspeisen hätte zur Folge, dass die Hessen weiterhin den Deutschen Mix aus ihren Steckdosen zapfen.
Das Ganze wird noch komplizierter, wenn die tatsächlich so stark dezentralisieren wollen, wie in der Studie propagiert. Wenn an diesen dezentralen Punkten kein Netz zum Einspeisen vorhanden ist, bleiben die Gutsten auf ihren Kosten sitzen. An sich selber verkaufen bringt ja nichts. Andere Abnehmer? Fehlanzeige, Ohne Netz kein Transfer.
Hat da jemand eine Idee, wie so was funktionieren könnte?
September 2nd, 2008 at 23:42
@BRK
Das ist ein wichtiger Punkt. Wo keine Wirtstiere mehr sind, ist für Parasiten nichts mehr zu holen. Wo keine Stromkonzerne mehr sind, kann man keine mehr melken (die sich dann bei ihren Kunden schadlos halten). Dann müßten die Ökos die Bürger direkt melken (nur über Abzocke beim Wasser wird das nicht gehen) und das werden die sich sicher nicht sehr lange bieten lassen, wenn der Strom gleichzeitig ständig ausfällt. Funktionieren würde so eine Ökokommandowirtschaft genauso wenig wie Kommandowirtschaft im Ostblock. Mit dem Auschalten des Marktes schaltet man garantiert auch rationales Handeln aus.
Scheer müßte ganz genau wissen, daß seine Päne so nie Realität werden. U.a. würde des massiv gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen, alle nicht-lokalen und und Nicht-Ökostromanbieter vom Markt auszuschließen. Und gerade weil er nie wird beweisen müssen, daß das Ganze funktioniert, kann er risikolos mit völlig unrealistischen und nebulösen Plänen kommen.
September 2nd, 2008 at 23:42
#5 BRK
Was nirgendwo hervorgeht, wie auch immer wird ein dezentrales Netz gewartet, geregelt, wie herunter- und kontrolliert hochgefahren? Die ham wirklich ein an der Waffel.
@Eng
Super Arbeit.
September 2nd, 2008 at 23:58
@E-O
Wirklich ein schöner Artikel. Der ganze Wahnsinn wird schön dargestellt. Wobei es ja hier so viel Stuß gibt, dass man kaum auf alles eingehen kann. Was noch gar nicht berücksichtigt wurde, ist z.B., daß die vielen imaginären PSKW ja erheblich mehr Energie verbrauchten als sie später wieder erzeugten, somit würde die Lücke zwischen Strombedarf und -erzeugung noch weiter wachsen.
September 3rd, 2008 at 00:34
#8 Liberaler
Tja, die lieben Verluste, soweit ich mich erinnern kann, gehen bei einem PSKW um die 15 % flöten. Wenn Du gerade von Verlusten sprichst, in der phantastischen Studie sind keinerlei Netzverluste mit einberechnet. Gerade im Mittel und Niederspannungsbereich geht das schnell mal in die GWh und höher.
Ich muss mal bei einem Netzbetreiber rumwühlen, denn die geben die Netzverluste für ihr Versorgungsgebiet genau an.
Tja, man kann ja nicht an alles denken, aber wozu gibt es denn aufmerksame Leser, grins.
MfG
September 3rd, 2008 at 01:39
Heutzutage werden die Speicherbecken vorallem nachts gefüllt! Die Verluste, eigentlich 15-25%, E-o beziehen sich, wenn der Speicherbecken gefüllt ist.
September 3rd, 2008 at 08:50
ot: Anhand des aktuellen Titelbildes habe ich die Fähigkeiten von “Adblock Plus” in Firefox schätzen gelernt, Grafiken bei Bedarf zu unterdrücken…
September 3rd, 2008 at 09:01
@Eng
Nochmals die Frage: Wer ist Ihr Argeitgeber?
Leider ist Ihr Beitrag sehr einseitig und lässt wesentliche Aspekte ausser Betracht.
September 3rd, 2008 at 09:13
@Wetterfrosch:
DAS war das allererste, was ich gemacht hab, nachdem ich den Artikel reingestellt hatte… ;)
September 3rd, 2008 at 09:27
Ich habe durch meine Recherche in “SOLARKRITIK34″ belegt, dass sich eine thermische Solaranlage im privaten Wohnungsbau nachweislich NIE rechnet bzw. NIE amortisiert:
http://www.solarresearch.org/solarkritik34.pdf
Alle dort erwähnten Fakten und Tatsachen sind unter “solare Fakten” auf meiner Webseite dokumentiert:
http://www.solarresearch.org/02solarefakten/023solarthermie/index.htm
Schuld an der jahrelangen Täuschung der deutschen Bevölkerung über die wahre solare Effizienz ist der Umstand, dass die Solarlobby in den Medien immer nur Prozentzahlen verwendet hat, ohne den konkreten solaren Ertrag in kWh zu erwähnen und zu thematisieren. Schuld ist auch die Justiz in NRW, die seit 1998 (als ROTGRÜN die Bundestagswahl gewonnnen hatte) ein gerichtlicherstelltes, aber solarkritisches Effizienzgutachten verhindert, oder besser: UNTERSCHLÄGT !!
Deshalb “funktioniert” der Solarwahnsinn seit nunmehr 10 Jahren “ohne Probleme”…
September 3rd, 2008 at 09:44
Noch eine grundsätzliche Täuschung der Hessenstudie sollte erwähnt werden: Wenn die Studie behauptet im Jahre 2025 könnte der Strom im Hessen zu 100% mit Ökoenergien bereitgestellt werden, dann heisst das ja NICHT, dass Hessen dann keine Primärenergie (Kohle, Öl, Gas, Uran) für die Sekundär-Energieversorgung (Strom, Wärme) mehr benötigt.
Dieser Schwindel mit dem “Verwechseln” der “Primärenergie” mit “Sekundärenergie”, den die Ökologisten auch gerne verbreiten, wird in folgenden Video sehr anschaulich dokumentiert:
http://www.solarresearch.org/05vidaud/050solvid/050040/index.htm
Das STatement von Joachim Bublath am Ende des Videos ist ein “Muss” !!
September 3rd, 2008 at 09:56
Das Kernproblem an der ganzen Sache ist auch, daß hier in Hessen ein ganzer Industriezweig, durch planwirtschaftliche Vorgaben der Poltik, gegen einen anderen ausgetauscht werden soll.
Pikanterweise wird der geplante Austausch von denjenigen protegiert die am Ende die Nutznieser dieses Wechsels sind.
Man stelle sich das mit anderen Industriebereichen vor. Es kann doch nicht sein, daß die so wichtige Energiepolitik zum Spielball von Jedermanns Möchtegern wird.
Geht es hier eigentlich um die “nachhaltige” Energieversorgung eines Bundeslandes oder um die Zerschlagung unliebsamer Energiekonzerne?
September 3rd, 2008 at 10:00
#12 Laie
Da muss ich Ihnen sorgar einmal Recht geben. Die Eurosolarstudie ist sogar äußerst einseitig. Als Märchen akzeptabel als Machbarkeitsstudie sehr mangelhaft.
September 3rd, 2008 at 10:18
@ E-O
Toller Artikel! Sicherlich nicht ausreichend, um irgendwelche Ökofundis wie den Laien hier zum Nachdenken zu bewegen, aber allen die sich noch etwas gesunden Menschenverstand bewahrt haben, könnten damirt schon die Augen etwas mehr geöffnet werden.
Hoffentlich merkt die Mehrheit hier im Land, was da eigentlich abgeht, bevor alles zu spät ist…
September 3rd, 2008 at 10:42
Schöne Replik auf Herrn Scheer. Der einzige der das geschnallt hat, war Clement. Und was draus geworden ist, wissen wir ja…
Machse Nix ;)
http://de.youtube.com/watch?v=KlsR0KKFRQ8
@Laie: Bleibt schon nur noch die Lobby-Keule?
September 3rd, 2008 at 11:30
#12 Laie mBvK
Das steht doch klar und deutlich in dem hervorragenden Artikel von Herrn Eng.
Aber ich will ja nicht so sein .Schließlich kennt man ja die Leseschwäche gewisser grüner Klugsch..ßer.
Fabio Longo = Eurosolar Deutschland e.V.
Matthias Willenbacher = juwi GmbH
Christian Hinsch = juwi GmbH
Peter Glasstetter = Student Geographischen Institutes (Uni Mainz) treibt sich gerne auf den Philippinen rum
Stephan Grüger = cityworks AG
Ja, das habe ich auch festgestellt. Die oben genannten Verfasser dieses Ökostrom Prospekts sind wirklich ausgemachte Lohnschreiber der Öko-Abzocker.
September 3rd, 2008 at 13:33
Dickes Lob, Heinz Eng, ein gut recherchierter, wahrer Artikel. Sicher werden ihn viele Websites übernehmen. Man kann gar nicht oft und heftig genug auf die größte aller Geldvernichtungsprozesse (mehr dazu im Detail hier) hinweisen.
Aber Scheer meint es bitter ernst. Ich habe ihn bei einem Vortrag erlebt. Der glaubt und tut was er sagt! Eloquent, arrogant und ein richtiger in der Wolle gefärbter Roter-Grüner. Ökoquistion eben. Was es mit dem Grünen Weltbild wirklich auf sich hat, wird u.a.hier gezeigt. Nochmals: Hervorragend!
September 3rd, 2008 at 14:12
Lieber Laie
Da ich heute extrem gut gelaunt bin, werde ich versuchen Dir eine Antwort zu geben, obwohl ich ja eigentlich auch nicht frage, an welchen Gymnasium Du beschäftigt bist.
Ich gehöre zu keinem der 4 Monopolisten, habe eigentlich auch nichts mit Strom zu tun, gut ich erzeuge etwas KWK, aber das ist nicht mein Hauptgeschäft.
Ich habe eine umfangreiche Ausbildung die auch Elektrotechnik beeinhaltet, der Rest ist reine Fleissarbeit. Diese eine Artikel hat mich 2 Wochen Arbeit gekostet, ein Teil Grundwissen, 9 Teile Recherchen, so einfach ist das.
Wenn sich andere Damen und Herren auch mal diese Mühe machen würden, käme es energietechnisch nicht immer zu solch krassen Unwissen und blanken Nachplappern von Lobbyisten-Meinungen.
An alle anderen hier, Danke.
MfG
September 3rd, 2008 at 14:15
@ghw
Vielen Dank für diesen Artikel. Schön, dass nun das abschreckende Ypsilanti-Bild entfernt wurde! Jetzt kann ich ihn doch noch ohne Brechgefühl lesen.
Das diese Möglichkeit ignoriert wird, unterstreicht die Einschätzung, dass die angebliche CO2-Gefahr nichts als ein Mittel zum Zweck ist. Die Brüder (und Schwestern) wissen, was Sie da tun. Es geht um die langfristige Bereicherung rot-grüner “Eliten”, die diese Ideologie aktiv betreiben. Die Kosten sollen skrupellos auf breite Schichten der Bevölkerung abgewälzt werden, die so in den Kampf um das persönlichen finanzielle Überleben getrieben werden. Marburg lässt schon mal grüssen.
September 3rd, 2008 at 14:20
@Liberaler #6:
Hoffentlich hast du recht!
September 3rd, 2008 at 14:39
zu #14
die entsprechende pdf vom BUM
http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/ee_zahlen_2007_dt_pdf.pdf
September 3rd, 2008 at 14:51
Auf S.25 kann man sehen, wie visionär doch Repowering das Deutschlandwetter verändert: Kaum wird da eine Anlage in Hessen erneuert, schon steigt der bundesweite Windindex von 86% (2003) auf 98% (2004) :-)
September 3rd, 2008 at 16:39
Hallo Herr Eng,
nehmen Sie doch mal Kontakt über EIKE auf. Wir haben das gleiche Ziel und sicher viel zu besprechen.
September 3rd, 2008 at 16:57
Hallo Werner
das brachte mich darauf bei euch auf der Gruselseite mal reinzuschauen. Hardcore, absolut Hardcore.
Nur ein eher formaler Hinweis: In eurem “Wissenschaftlichen Beirat” sitzen Verstorbene. Mach das mal richtig.
September 3rd, 2008 at 19:53
Hallo Leute
Die Regenerativen schaffen ja so toll Arbeitsplätze und bringen den Kommunen schöne Steuereinnahmen, da freut sich doch der Provinzler, gelle.
Pech gehabt, meine Freunde…..das sieht der Bundesfinanzhof aber gaaaanz anders, angeschissen rechts ran.
Nu ham se die Quirle vor der Haustür, aber keine Arbeitskraft und schon garnicht Knete dafür, ätsch.
Und wieder paar doofe Ossis reingefallen, da muss man sich ja echt für schämen, grins
MfG
September 3rd, 2008 at 20:13
Mal ne gaanz andere Frage:
welche Juwi GmbH ist eigentlich gemeint? Es gibt mit Juwi GmbH 75 (fünfundsiebzig) Firmierungen, darunter
Juwi Windenergie GmbH & Co. X bis XX KG Mainz,
Juwi Windenergie GmbH & Co. Betreiberteam KG Mainz,
Juwi Verwaltungs GmbH & Co. Morbach XX KG Mainz,
Juwi Beteiligungs GmbH & Co. X KG,
Juwi Beteiligungs GmbH & Co. KG Weselberg KG,
Juwi Beteiligungs GmbH & Co. KG Naturpower X KG gesamt 1 – 22)
Juwi Handels GmbH & Co. KG Solarwind X KG,
Juwi Windenergie GmbH & Co. Windpark Spiesheim KG Mainz,
Juwi Windenergie GmbH & Co. Flomborn X KG Mainz,
Juwi GmbH & Co. Windpark Alsenz KG Mainz,
JuWi WE GmbH & Co. Betreiberteam KG, Windenergienutzung Mainz
Juwi Windenergie GmbH & Co. Bürgerrad Oberarnbach KG Mainz,
Juwi Windenergie GmbH & Co. Bürgerrad Steten KG Mainz,
Juwi Windenergie GmbH & Co. Bürgerrad Spiesheim KG Mainz,
Juwi Beteiligungs GmbH & Co. Finanzfonds KG Mainz,
Juwi Verwaltungs GmbH & Co. Fotovoltaik KG Mainz,
Juwi Umspannwerk Nordwestpfälzer Bergland GmbH Mainz,
Juwi Solar GmbH Bolanden,
Juwi Beteiligungs GmbH & Co. KG Weselberg KG
Juwi Verwaltungs GmbH Bolanden,
Juwi Beteiligungs GmbH Jolanden
Juwi Service und Technik GmbH, Bolanden
Die Liste ist nicht vollständig, ABER: Kann mir das mal Einer erklären?
Grüße
Alexander
September 3rd, 2008 at 20:35
@Alexander: Watt ist denn da los?
Off topic:
Hatten wir nicht vor kurzem das Thema Gender-Mainstreaming? Na dann schaut mal her:
Quelle
Die scheinen bei der EU echt nichts besseres zu tun zu haben, als heiße Luft zu vermeiden und sie gleichzeitig zu produzieren ;)
September 3rd, 2008 at 20:47
@ 31 Rainhelt
Das mit den Juwi GmbH bzw. unzähligen Juwi GmbH & Co. KG ist mir auch nicht ganz klar. Daher meine Frage.
Energie-Ossi erwähnte DIE Juwi GmbH in seinem Artikel. BRK erwähnte http://www.oekologismus.de/?p=1048#comment-36522 DIE Juwi GmbH
Matthias Willenbacher = juwi GmbH
Christian Hinsch = juwi GmbH
Ich versteh das nicht. Gibt es jetzt eine oder mehrere GmbH oder eine oder mehrere GmbH & Co. KG und was ist damit gemeint. Schlecht recherchiert oder so?
Grüße Alexander
September 3rd, 2008 at 21:18
#30 Alexander
Das ist ja in der Tat eine Menge Juwi. Ich versuche morgen mal einen Blick in den Hoppenstedt zu werfen, zum Versuch wenigstens ein wenig Übersicht über Verwandtschaftsverhältnisse bei Juwi zu erlangen.
September 3rd, 2008 at 21:28
#31 Rainhelt
Wenn man meint Gleichberechtigung von Mann und Frau damit voranzubringen? Laßt uns doch Wettbewerbe dazu initiieren. Zum Beispiel gleichberechtigste Gemeinde Deutschlands oder Europas…;-)))
Allerdings darf man Gender-Mainstreaming nicht mit Feminismus und berechtigtem Gleichberechtigungsbestreben gleichsetzen und vermischen. Beim Gender-Mainstreaming gibt es am Ende nur noch Mensch. Nix Mann und Frau und Kind.
September 3rd, 2008 at 21:31
#29 Energie-Ossi
Das haut doch glatt den Stuhl weg. Wird wohl doch nicht so einfach werden mit den 100% EE.
Hast Du bitte auch noch die Quelle dazu zum Sammeln.
September 3rd, 2008 at 21:41
#35 Bibliothekar
Autsch, man bin ich blöd, natürlich Quelle vergessen.
Wird sofort nachgeholt:
http://www2.mdr.de/sachsen/bautzen/5669221.html
So, für Deine Sammlung, grins
MfG
September 4th, 2008 at 11:12
#30 #32 Alexander
Nur keine Panik. juwi GmbH ist schon als Oberbegriff o.k.
Wenn juwi die einzelnen Abteilungen/Bereiche als selbstständige Gesellschaften führt ist eine fein ausgetüftelte Geschäftsstrategie, die aber nicht Gegenstand der Diskussion ist. Auch der Umstand, dass einige dieser GmbH von einem bestimmten Geschäftsführer in Personalunion geleitet werden, ist hier nicht von Bedeutung. Da gibt es ja außerdem noch die juwi Holding AG in der die beiden juwi-Gründer Jung und Willenbacher neben Ihrer Geschäftsführerposition in der einen oder anderen juwi GmbH die beiden Vorstandsposten besetzen. Aber auch dies steht hier nicht zur Debatte, genau so wenig wie der Umstand, dass juwi ihre einzelnen Objekte als selbstständige Gesellschaften führt. Das ist finanztechnisch sehr geschickt und hat auch einiges mit der Einzelhaftung zu tun.
September 4th, 2008 at 12:11
Was hab ich gesagt, der CO2 Handel wird einigen Industriezweigen in Deutschland das Genick brechen:
http://www.faz.net/d/invest/meldung.aspx?id=83697461
Deutschland wird zum Agraland, 2025 werden wir wieder mit bloßen Händen den Acker umwühlen, denn unsere Politiker sind dann längst schon in den sonnigen Süden ausgewandert, bähh
September 4th, 2008 at 12:21
Grausamer Klimawandel, aber Millionen Arten starben sekündlich aus, baldd gibt es nur noch Ratten, Menschen, Kakerlaken und sonstiges Ungeziefer….
Ähhhh, doch nicht????
Artenvielfalt in der Nordsee gestiegen
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,576124,00.html
Tja ihr lieben Klima-Panik-alles-wird-verecken-Verbreiter, das war ja mal wieder nix mit euch, gelle.
Die liebe Natur scheißt euch mal wieder voll vor den Koffer, a bisserl wärme und plötzlich wächst und gedeiht die Natur.
Wenn euch das nicht passt, dann zieht doch in die Antarktis, wo ihr hingehört.
Grins und wech
September 4th, 2008 at 12:24
#37 BRK
Nachdem ich in der WISO Datenbank mal einen Blick auf die Juwi Gesellschaften geworfen habe und auch mal die Beteiligungen von Willenbacher an diesen und anderen Firmen eines Blickes würdigte, komme ich auch zum Schluß, daß sich das vom Zeitaufwand her nicht lohnt und vom Thema wegführen würde.
September 4th, 2008 at 12:42
Hier noch eine ganz aktuelle Meldung aus der WISO Datenbank, auf die ich nicht verlinken kann.
Tja, so einfach ist das mir der Machbarkeit.
September 4th, 2008 at 14:17
Zur Kohlekraft, insbesondere Moorburg. Mir fehlen die Worte:
http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Energieversorgung-Zoff-Kohlekraftwerke/637982.html
September 4th, 2008 at 20:25
@Energie-Ossie #39
Die altbekannte Laie nmäßige Panikmache, das mit dem Artensterben:
Wenn überhaupt, wenn es evtl mal wider wärmer werden sollte, dann kann es höchstens eine Verschiebung geben, siehe Artikel.
Wärme ist förderlich, außer man ist bei der UNO oder kommt aus Potsdamm.
September 4th, 2008 at 22:16
Hallo Leute
Das Neueste
Von juwi
Juwi AG: Großkraftwerke überflüssig (04.09.2008)
und vom PIK
Ottmar Edenhofer übernimmt Vorsitz im Weltklimarat (04.09.2008)
September 4th, 2008 at 22:49
Interessant. Ich frage mich, wieviel Anteile er an Gas-Lieferfirmen hat. Die einzige Technologie, die “schnell und variabel” auf Produktions- und Verbrauchsschwankungen reagieren kann, sind Single-cycle Gasturbinen und Dieselkraftwerke. Und das mit einer typischen Effizienz von unter 30%. Wasserkraftwerke sind schon auf Grund der langen Bauzeiten ausgeschlossen.
Also zusaetzlich zu der EEG Abzocke noch weitere Kostenerhoehungen durch wesentlich erhoehten Einsatz der im Betrieb teuersten Kraftwerksart.
Im Grunde wird da argumentiert, auf andere Industriezweige uebertragen, dass in Heimarbeit von Hand gefertigte Produkte billiger sind als Fliessband-Serienproduktion.
Also zurueck zur vor-industriellen Produktionsmethode.
September 5th, 2008 at 09:21
#44 BRK
Eh Alder, das musste doch verstehen, die bauen Windparks, Solarparks, Bio-Furz-Parks, da muß man doch die leidige Konkurenz a bisserl madig machen.
Guck mal, da ham ´se für teuer Geld ne tolle Studie gebastelt, nu muß aber auch langsam mal die Knete wieder rein kommen, grins
MfG
September 5th, 2008 at 11:09
Und es geht weiter, wieder jemand, der zumindest ETWAS bodenständiger denkt:
Spanien kürzt Solarstromsubventionen, aber mit welchen Auswirkungen…
September 5th, 2008 at 11:30
Ich hab ja nix gegen kreative Werbesprüche, aber das ist ja wohl eine glasharte Lüge. Was für ein A****
Zur Erinnerung: Fossile Kraftwerke machen den ganzen EE-Quatsch erst möglich! Ohne diese konventionellen KW am Netz könnten die WKA nur sinnlos Luft verquirlen!
Und zu den Größenordnungen: 2-3% der Nennleistung eines konventionellen KW werden ständig als Primärreserve vorgehalten, d.h. ein 1000 MW-Block kann (muss) innerhalb 30 sec 20-30 MW ins Netz schieben können, falls benötigt.
Die “konventionellen” KW halten rund um die Uhr 3000 MW in Vorhalte, damit Ausfälle (auch von Windparks!) ausgeglichen werden können. Aktivierbar in 0-30 sec! Was will dieser Juwi-Fuzzi da denn bitte einsetzen?
Und zum Thema Gasturbinen: Auch eine Single-GT braucht ca 5-6 min vom Start bis zur Netzschaltung (hochschleppen, vorbelüften, zünden, synchronisieren) und dann wird die Leistung auch erst allmählich gesteigert. Volllast ist erst nach ca 12-16 min drin.
Und um welche Größenordnung geht es da überhaupt? Die größte GT wird derzeit von SIEMENS getestet … 340 MW hat das Teil. Schick, aber im Gegensatz zu Dampfturbinen immernoch Kinderkram. http://w1.siemens.com/innovation/de/publikationen/zeitschriften_pictures_of_the_future/pof_herbst_2007/materialien_fuer_die_umwelt/gasturbine_irsching.htm
Ich bleibe dabei … große und stabile Netze brauchen große und stabile Regler. Diese Deppen sollen ihre Sandkastenspielzeugfantasien mal in einem Sandkasten ausleben. Ich wünsche es den Hessen wahrlich nicht, aber vielleicht wird Hessen dieser Sandkasten.
Gruß, Calimero
September 5th, 2008 at 11:37
Rainhelt:
Hurra! – not
Ich finde, es sollte eine offizielle Liste geben, in die sich die Kohle-Gegner eintragen können, um über aktuellste Ereignisse und geplante Kraftwerke informiert zu werden.
Die erste Information wäre dann mal eine 4-stündige Stromabschaltung in ihren eigenen vier Wänden, damit sie mal in der Praxis ausprobieren können, wie toll es zukünftig sein wird…
September 5th, 2008 at 21:28
Was soll man dazu noch sagen ?
Svensmark, Shaviv wurden hier ja schon hin und wieder erwähnt.
Der Klimatrend über das letzte Jahr hat deren Ergebnisse über den wesentlichen Einfluß der Sonne und kosmischer Strahlung auf das Klima aktueller denn je gemacht.
Shaviv hat den Stand der Diskussion im März hier zusammengefaßt:
http://www.jennifermarohasy.com/blog/archives/002838.html
Ich hatte bzgl. des widersprechenden Artikels von Wolfendale/Sloan auf Shavi’s blog verwiesen, User Planck hat dann auf die Antwort von Sloan weiter unten verwiesen, obwohl Sloan hier eine nicht nachvolziehbare Logik entwickelt – siehe auch der nächste Kommentar nach Sloan.
Jetzt aber…:
…ist ein Artikel erschienen, der für jedermann mit rudimentären Grundkenntnissen in Statisitk bereits schlüssig nachweist, dass Wolfendale/Sloans Einwand nicht nur unlogisch sondern haltlos ist.
http://climatesanity.wordpress.com/2008/09/05/applying-monte-carlo-simulation-to-sloans-and-wolfendales-use-of-forbush-decrease-data/
Das erschreckende ist nicht die fehlerhafte Arbeit von Wolfendale/Sloan, sondern dass diese einen Peer-Review Prozess durchlaufen hat und von der sog. “Elite” der Klimaforschung als wesentlicher Baustein in der Argumentation verwendet wurde und wird. Dass Hansen oder Mann Probleme mit Grundkenntnissen in Statisitk haben, ist ja allgemein bekannt, aber das setzt dem ganzen noch die Krone auf – allenortens nur heiße Luft.
September 5th, 2008 at 21:53
@ #47 Laotan,
Ich hab mal die in deinem Link angegebene Solaranlage in Spanien gegoogelt. Wie ueblich bei Presseartikeln ueber EEs, wird auch in dem Artikel nicht die tatsaechliche Leistung angegeben, sondern immer nur “genug fuer x Haushalte”, um die Dummen zu taeuschen. Und selbst der angegebene Wert basiert IMMER auf der Spitzenleistung, nie auf der erzeugten Energie. Volksverarschung pur.
Also, dieses Kraftwerk hat 3.507 kW Spitzenleistung bei einem Preis von 68 Millionen Euro. Also 19.000 Euro pro kW Spitzenleistung. Die Spitzenleistung bei Solaranlagen wird standardgemaess bei 1 kW/qm Strahlungsleistung angegeben. Die Durchschnittseinstrahlung im Jahresmittel in Suedspanien ist etwa 0,2 kW/qm. D.h., statt 3,5 MW liefert dieses Kraftwerk im Schnitt nur 0,7 MW.
Und damit errechnet sich ein Preis von 95.500 Euro pro tatsaechlichem kW. Speicherkosten noch nicht eingerechnet.
Das teuerste AKW, das z.Zt. im Bau ist, kommt durch verschiedene Umstaende (excessive Vorschriften, 350 Meilen Anschlussleitung, sehr hohe Grundstueckskosten) auf etwa 6000 Euro pro kW. Also etwa 6% der Kosten dieser Solaranlage.
Kein Wunder, dass die Spanier langsam drauf kommen, dass Ergebnisse eines Taschenrechners nicht boese Propaganda der “Atomlobby” sind.
September 6th, 2008 at 08:17
@canberra:
Peer review heißt doch nichts anders, dass ein paar Leute mal kurz über einen Artikel drüber schauen, und diesen abnicken, wenn er ihnen gefällt.
Ich behaupte mal, dass in den wenigsten Fällen der Inhalt wirklich nachvollzogen, geschweige denn tatsächlich nachgerechnet wird.
In der Medizin zum Beispiel, eigentlich einer überlebenswichtigen Wissenschaft, gibt es praktisch kaum eine veröffentlichte Studie, die nicht mindestens einen Kardinalfehler enthält, der ausreicht, das propagierte Ergebnis völlig in Frage zu stellen. Ich kenne da genügend Studien, die immer noch als “Standard” gelten, nach denen Millionen von Leuten behandelt werden, und anhand des veröffentlichten Zahlenmaterials man nachweisen kann, dass die Kontrollgruppe eigentlich besser dran ist. Und es gibt natürlich Studien, die vorsätzlich/nachweislich manipuliert (und peer reviewed veröffentlicht) worden sind.
Zurück zur Klimaforschung: Manns Publikationen sind ja auch – irgendwie eigenwillig. MBH98/99 hat ganz sicher niemand nachgerechnet, sonst hätten McIntyre und McKitrick nicht dermaßen viele Fehler darin nachweisen können. Ein Gremium aus Statistikern bezeichnet seine verwendeten statistischen Methoden als “somehow obscure”. MBH selbst haben inzwischen die Flucht nach vorne angetreten und in Nature drauf hingewiesen, dass sie schon immer auf die großen Unsicherheiten ihrer Arbeit hingewiesen hätten.
Und trotzdem probiert Mann es wieder. Trotzdem hat er nach zehn Jahren wieder eine Arbeit veröffentlicht, in der er selbst reischreibt, dass er so lange Datenreihen selektiert hat, bis das rauskommt, was er haben wollte. Die Daten, die er verwendet ergeben eigentlich nur Rauschen, und wenn er seine magischen statistischen Methoden anwendet – voilla! kommt ein Hockey-Stick raus.
Das erinnert mich an die tolle italienische Studie, die kürzlich veröffentlicht worden ist – Matt Briggs berichtete:
Da wurden zwei völlig unterscheidliche Zeitreihen so lange manipuliert, bis eine Korrelation konstruiert war…
Über den aktuellen Mann schreibe ich grad an einem kurzen Artikel.
September 7th, 2008 at 09:29
@Heinz Eng
Ich weiss immer noch nicht, wer Ihr Brötchengeber ist. Würde mich wirklich sehr interessieren!
September 7th, 2008 at 10:18
@Laie mit Interesse:
Von dem was sie nicht Wissen, ist Heinz Engs Beruf mit Sicherheit ihr kleinstes Problem.
September 7th, 2008 at 10:22
@Laie
“@Heinz Eng
Ich weiss immer noch nicht, wer Ihr Brötchengeber ist. Würde mich wirklich sehr interessieren!”
Hätten Sie hier im Blog richtig mitgelesen, dann würden Sie die Frage nicht stellen ;)
Gegenfrage: Wer ist denn Ihr Brötchengeber??
Was machen Sie denn nun? Sind Sie Biologe, oder Gartenbauingenieur in der Umwelttechnik? Beides behaupten Sie.
September 7th, 2008 at 10:22
@Laie:
Ihr größtes Problem scheint tatsächlich eine ausgeprägte Leseschwäche und völlig fehlende Transferleistung zu sein…
Zitat Energie-Ossi (Warum hat der wohl geantwortet?):
Außerdem hat EO hier zu Genüge offen seine Arbeit kommuniziert.
September 7th, 2008 at 10:41
#53 Laie
Was würdest Du denn machen, wenn Du das weißt?????
Verklagen, rot/grüne Berufs-Empörer vorbeischicken, Drohungen ausstoßen, Bürgerinitiativen gründen…….?
Und wenn es Dich noch so wurmt, ich sag es Dir trotzdem nicht, denn eigentlich darf nicht mal mein Arbeitgeber wissen, was ich hier so treibe, könnte ja sein Ansehen beschädigen.
Ich kenne die Probleme, ich kenne die Menschen die den Strom nicht mehr bezahlen können, ich kenne die Tränen, die Wut, den Hass auf uns und ich kenne die Verursacher dieses rot/grünen Wahns in DE.
Du würdest ja sooo gerne Deine Lobbykeule schwingen, weißt aber leider nicht, in welche Richtung, Pech für Dich.
Ach übrigens, wenn Du nach meinen Namen googelst, Pech gehabt, ist auch nicht mein Real-Name, vergebene Liebesmühe also, grins.
Ich bin nicht so blöd wie manche Gymnasiallehrer, die sich mit Schülernamen tarnen aber mit ihren Aktivitäten im Netz protzen.
So mein Freund, entweder sachste endlich mal was zur Sache (was Dir intellektuell schwer fallen dürfte) oder Du verkrümelst Dich mal langsam.
Ich find es echt Geil, das Du nicht an meiner “Hessen-Analyse” rankommst, ich find es Geil, das Dir dieser Artikel arge Kopfschmerzen bereitet, ich find es Geil, das eure Gegenwehr so erbärmlich schwach ist.
Ideologie ist ja das eine, Fachwissen und echte Fakten das andere. Und wenn Du noch so sehr mit Deinen Füssen auf den Boden stampfst, das war bisher nur der Anfang, euch nehme ich auseinander wann und wo ich will und das kotzt Dich an.
An die anderen hier, sorry klingt sehr arrogant aber bei solchen Flachzangen muß man ja nicht mal 10 Prozent seines Potentials aktivieren um die zu widerlegen.
Schönen Tag noch
September 7th, 2008 at 11:30
PS. zu #57
Mein Brötchengeber ist……….tusch……..die Bäckerei X..Y..Z und lecker Kuchen machen die, da würdest sogar Du Dir die Finger nach lecken, grins.
Ich muß weg
September 7th, 2008 at 12:33
Anscheinend wohnen die Windkraftfans weit wech von diesen Scheiß-Dingern.
Ja Jungs, es gibt ja keine Nebenwirkungen, das ich nicht lache.
http://www.spiegel.de/video/video-21150.html
“Das ist ein Lärm, als ob ein Flugzeug landet”
Quelle
Ach wie förderlich für den Tourismus, ja Millionen von Windkraftsüchtigen werden einfallen um zu gucken, blah, blah, blah.
Mein Gott, wenn da mal ein oder zwei Anwohner durchdrehen, was solls, das juckt doch das grün/rote Ungeziefer nicht.
Würg und wech
September 7th, 2008 at 13:41
#59 Energie-Ossi
Letzter Satz aus deiner Quelle. Kommt mir irgendwie bekannt vor.
<[;-))
September 7th, 2008 at 13:51
Hahahahaha!!! lol
Beck ist vor wenigen Minuten als Parteichef zurück getreten!!!
September 7th, 2008 at 14:01
Und natürlich ne Quelle:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,576812,00.html
September 7th, 2008 at 14:21
Rainhelt:
Na klar doch. Jetzt wo Münte wieder da ist, was soll da ein Beck? Der kann sich doch nur so schnell wie möglich aus dem Staub machen…
September 7th, 2008 at 16:48
#61 Rainhelt
Da hat der Beck ja jetzt viel Zeit um sich dieser oben genannten Studie zu widmen:
http://www.grenzen-durchbrechen.de/download/Vision2030Langfassung.pdf
#60 BRK
Laut Prognose bin ich nur 30km/h gefahren, gemessen wurde 44km/h. Dabei waren die Modelle so perfekt und berücksichtigten alle Aspekte. !LOL!
September 7th, 2008 at 19:37
Ypsilanti will Stromnetze verstaatlichen
Klar. Habe nix anderes erwartet.
September 7th, 2008 at 20:11
Weil hier bei RE an anderer Stelle erwähnt.
http://www.readers-edition.de/2008/09/05/der-klimawandel-als-sicherheitsproblem/
Zum Thema Naturschutz im Hinblick auf die “Hessen-Studie” hier noch der Hinweis auf den Aspekt des Vogelschutzes.
Man bedenke, es werden Vorrangbestrebungen von EE gegenüber dem Naturschutz offen gefordert.
http://nrwspd.net/db/docs/doc_19809_2008828115159.pdf
http://www2.tu-berlin.de/~lbp/schwarzesbrett/Windkraft_II_2_Richarz.pdf
September 7th, 2008 at 20:24
#65
Tja, Verstaatlichung ist nunmal das logische Ende der Interventionsspirale.
September 8th, 2008 at 03:05
Ich möchte noch einiges zur Person Scheer und seiner Selbstdarstellung beifügen.
Hermann Scheer
Mitglied des deutschen Bundestages
Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien (WCRE)
Präsident Eurosolar e.V.
Alternativer Nobelpreis 1999
Weltsolarpreis 1998
Weltpreis für Bioenergie 2000
Weltpreis für Windenergie 2004
Man ist beeindruckt, oder? Aber nur solange man keinen Blick hinter die Kulissen wirft:
Eurosolar, Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V.,
wurde 1988 gegründet von Hermann Scheer (Präsident) und seiner Frau Irm Pontenagel (Geschäftsführerin). Vizepräsident seit 1991 ist Preben Maegaard, das dänische Pendant zu Hermann Scheer. Adresse: Kaiser-Friedrich-Str. 11, 53113 Bonn
Eurosolar wiederum hat 2001 den WCRE -Weltrat für Erneuerbare Energien (World Council for Renewable Energy) gegründet, dessen Vorsitzender Hermann Scheer ist. Preben Maegaard sitzt ebenfalls im Vorstand, im Advisory Committe sitzt Dr. Peter Helm (Director von WIP-Renewable Energies, München). Adresse wie Eurosolar, Kaiser-Friedrich-Str. 11, 53113 Bonn.
Auf Einladung von Eurosolar und organisiert vom WCRE finden die WREA – Weltversammlungen für Erneuerbare Energien statt. Für die Durchführung sorgt die WIP-München, deren Director im WCRW, also bei Scheer, sitzt.
World Wind Energy Association (WWEA).Gegründet 2001.
WWEA Head Office, Charles-de-Gaulle-Str. 5, 53113 Bonn (gleich um die Ecke von eurosolar)
Aus der Pressemitteilung vom 20. Juni 2001 – Gründungsmitteilung:
» …[working principles] 5. WWEA will play an active role in the World Council for Renewable Energies [also der WCRE, dem von Scheer gegründetem Weltrat] in order to work for al full substitution of all polluting and hazardous waste causing energies.«
Präsident 2001-2005: Preben Maegaard, heute »President Emeritus«
Hier ist Scheer nicht direkt im Vorstand zu finden, aber der Verein hat ja schon in seiner Satzung stehen, dass er sich als Mitarbeiter für Scheers Weltrat versteht.
Und nun zu Scheers sogenannten »Welt-Preisen«.
1998 Weltpreis der Bioenergie. Ausrichter: WIP-München (Chef ist im Advisory Committee von Scheer’s Weltrat)
2000 Weltpreis für Bioenergie. Ausrichter: WIP-München (Chef ist im Advisory Committee von Scheer’s Weltrat)
2004 Weltpreis für Windenergie, durch den WWEA. (Preben Maegaard ist Vorsitzender, und Vize bei Scheer’s eurosolar)
Ganz frisch die Nachricht: Der Weltpreis 2008 für Windenergie ging an Preben Maegaard. (Ist ja jetzt nicht mehr Präsident bei der WWEA, dafür Vize bei Scheer). Und an Paul Gipe. Das ist der US-Repräsentant der WCRE, also bei Scheer’s Weltrat).
Und dann gibt es noch die EREF European Renewables Energy Federation, im Vorstand Preben Maegaard, und im Advisory Council: Hermann Scheer. Dieses mal mit Sitz in Brüssel, und da gibt es dann die Idee von IRENA, der International Renewable Energy Agency, von der EU bezahlt mit der Hoffnung auf 1000 Stellen…
Bleibt nicht viel übrig von Scheers beeindruckenden Titeln und Preisen, die soviel internationale Anerkennung vermuten lassen.
Es ist schon beeindruckend, dass sich die ganzen Welt- oder zumindest Europäischen Organisationen im kleinen Deutschland befinden, und sich alle rund um Hermann Scheer und Preben Maegaard konzentrieren. Das Ganze scheint sich auf eine 2-Mann-Show mit Hilfe eines willigen Veranstalters zu reduzieren. Da hat wohl zumindest einer eine ganz gehörige Profilneurose, wo es ohne »Welt« im Titel oder Amt nicht geht. Aber geschickt war es schon mit solch einer Hochstapelei ein Energiekonzept zu verkaufen, das eh nur aus Unverstand und Träumereien besteht.
Quellen sind die offiziellen Websites der jeweiligen Organisationen, alle über eurosolar.org und Durchklicken zu finden. Nur bei der WIP-München wird es komplizierter, eine ziemlich undurchsichtige Firma, die mit Informationen ziemlich geizig umgeht. Quellen kann ich bei Bedarf nachliefern, ist mir jetzt zu mühsam.
Gute Nacht, ist spät geworden. Lentje.
September 8th, 2008 at 10:14
@Lentje: Das wär ja eigentlich genug Stoff für eine eigene Story – vielleicht greift ja einer der Autoren hier das Thema auf? ;)
September 8th, 2008 at 10:46
#68 Lentje
Herzlichen Dank für Deine erhellenden Zusatzinfos.
Das der Öko-Sumpf gewaltig ist, hab ich ja schon bei den Recherchen zu diesen Artikel gemerkt, aber so tief bin ich bei Scheer und seinen “Weltverein” nicht in die Materie eingedrungen.
Tja, man kann sich ja leicht die Vorsilbe “Welt-” davorhängen, ist ja Patentrechtlich nicht geschützt, am Ende kann sich doch jeder Trottel solch großtrabenden Namen vepassen.
Öko-Lobby vom feinsten und alles dient wieder mal der Bereicherung von Einzelnen auf Kosten der Allgemeinheit.
MfG
September 8th, 2008 at 11:02
#68 Lentje
Klasse Informationen! Danke! Tja die Wahrheit liegt oft so nah, man muß nur den Mut haben den Vorhang ein wenig zu lüften und – mehr Zeit.
September 8th, 2008 at 11:13
@Lentje: Hammer! Das in Kombination mit den JUWI Verstrickungen ist ja der Burner!!!
Diese völlig träumerische Energiekonzept der Hessen SPD basiert also auf einem Papier eines Autors, der sich seine Reputation selbst beschafft hat und bei dem alle Beteiligten vom selben Brötchengeber bezahlt werden… Na Klasse. Aber wir müssen die “undurchsichtigen” Strukturen der EVU durchbrechen.
Alle bekloppt, machse nix.
September 8th, 2008 at 11:24
#68 Lentje
Für mich stellt sich hier die Frage: Wer finanziert diese Vereine?
Der ganze Aufwand für die Organisation und Personal ist je schließlich nicht für’n Appel und’n Ei zu haben. Da müssen finanzkräftige Sponsoren dahinter stehen.
Kannst Du auch etwas mehr Infos zu WIP beibringen?
Auf deren Site steht wirklich nicht viel.
September 8th, 2008 at 12:43
BRK: Angesichts der umfassenden staatlichen Förderungen ist die Finanzierung solcher Projekte doch auf etliche Jahre staatlich sicher gestellt.
Zahlen tuts der Staat, der hat ja genug Geld dafür. Im Sinne der ausgleichenden sozialen Gerechtigkeit finde ich solche sozialen Umverteilungen nur gerecht.
September 8th, 2008 at 13:22
#69 ghw, #70 Energie-Ossi
Ganz heimlich habe ich darauf gehofft, dass sich jemand findet, der hier weiter recherchiert und einen Artikel daraus macht. (Oder mich dabei unterstützt). Ihre Juwi-Geschichte und dieser Vereins- und Preise-Sumpf wäre allemal einen weiteren Artikel wert!
#73 BRK
Mir hat sich die Frage nach der Finanzierung auch gestellt. Die Konferenzen und Veranstaltungen haben jede Menge Sponsoren, von denen mir einige auch noch nicht bekannt sind.
Macht sich aber jemand mit dem Bekanntheitsgrad von Scheer und seinen beeidruckenden Titeln auf die Suche nach Geldern, sollte er keine Schwierigkeiten haben. Wer sonnt sich denn nicht gerne im Licht von so einer Überfigur?
Bei der Suche nach WIP bin ich vom Hundersten ins Tausendste gekommen. Googelt man nach den Preisen und Veranstaltungen kommt immer wieder die WIP ins Spiel, erkennbar meist nur an der immer gleichen Adresse: Sylvensteinstr.2 in München. Offen tritt die WIP nur bei der Vergabe diverser europäischer Preise auf, um die Weltpreise ist es ziemlich still. Die verschiedenen WIP-Firmen mit den wenigen Informationen lassen reichlich Raum für Spekulationen, da stellt man sich schon die Frage: warum so zurückhaltend? Ich werde das nochmal raussuchen, dauert aber, ich muss arbeiten.
#71,72 Danke für die Blumen.
Ja, und Zeit hätte ich auch gerne viel mehr dafür!
September 8th, 2008 at 13:49
@Lentje
Danke für die interessante Information. Trafen sich drei, warfen Kirchkerner und nannten sich Weltmeister in Kirchkernwurf. Na klasse. Das tapfere Schneiderlein lässt grüßen.
September 8th, 2008 at 13:56
Liebe Lentje
Wie wäre es, wenn Du Dich mal im Forum anmeldest?
http://www.oekologismus.de/forum/ucp.php?mode=register
Da könnte man ja mal ein Erfahrungsaustausch machen per PN, geht einfach besser als hier im Blog.
MfG
September 8th, 2008 at 14:29
@ Müller #55
Wie kommen Sie darauf dass ich Biologe bin? Das habe ich nie gesagt und nie behauptet!
Leider habe ich weder Zeit noch Lust, ständig den ganzen Blog mitzulesen. Da ist mir bei Ökologismus zu viel unsachliche Polemik im Spiel.
In keinem Leitartikel von Herrn Eng konnte ich seinen Beruf und Brötchengeber ablesen. Auch bei Readers-Edition hat er als einer der wenigen bei seiner Autorenbiographie keine Angaben gemacht.
Kennt man seinen Brötchengeber, dann kann man seine Berichte eher im Kontext der Lobbyisten einordnen.
September 8th, 2008 at 16:25
Ich habe am 04.09.2008 beim Hessischen Landtag in Wiesbaden bei einer energiepolitischen Anhörung den “solaren Schwindel” offengelegt und alles auf Video festgehalten, Video und verlinkte Beweise hier:
http://www.solarresearch.org/05vidaud/050solvid/050045/index.htm
September 8th, 2008 at 17:09
@Solarkritik #79
Die Fakten mögen richtig sein, aber durch 2 grundsätzliche Fehler sind sie wohl garnicht bei den Abgeordneten angekommen.
1. “Ich bin freier Journalist” … mentaler Abschaltbefehl. Ich bin MSM-Journalist (Frontal 21, oder sowas) würde eher hellhörig machen. Auch ein selbstverliehener Titel, wie Träger des Welt-Solarpreises (danke an Lentjes Beiträge zu Eurosolar-Scheer) würde da eher Aufmerksamkeit schaffen.
2. Keine Power-Point-Präsentation!!! Welcher Gremienmensch kann denn ohne vereinfachende Symbole und Diagramme denn heutzutage noch Informationen aufnehmen??? Hätte Al Gore seine Thesen einfach als freier Journalist irgendwo mündlich vorgebracht, wäre die Welt ein wenig weniger irre. ;-)
Schade, dass Realitäten zu den Politikerdarstellern kaum durchdringen … aber danke für den Einsatz deinerseits. Es müssten viel mehr Leute öffentlich auftreten um dem ganzen Wahn entgegenzutreten.
Herzlichst, Calimero
September 8th, 2008 at 17:47
#78
Der nun schon wieder, tsss
Also doch die Lobby-Keule, was anderes kannst Du wohl nicht?
Auch wenn Du noch so bettelst, Du kriegst Ihn nicht, basta.
Wenn sich jemand Wochenlang in der Freizeit hinsetzt, recherchiert und rechnet ist das bei Dir ein Lobbyist, was bist Du denn, ein besorgter Bürger????
Ne, ein besorgter Bürger macht sich auch mal auf die Spur und guckt sich den Kram an, der hier als Artikel auftaucht.
Ein besorgter Bürger hat Grips und lässt sich weder von Dir noch von mir Märchen erzählen.
Ein besorgter Bürger glaubt weder den MM noch uns Spinnern, er macht sich selber auf die Suche nach der Wahrheit.
Ne, bei Dir ist ja jeder schon Lobbyist, der eine Steckdose installieren kann oder in einer Kraftwerksschaltwarte den Boden putzt.
Komm endlich mit Deiner Kritik am Artikel, so denn Du eine vorbringen kannst.
OfG
September 8th, 2008 at 17:49
@calimero
Wo liegt das Problem ?
Ich habe doch alles auf Film und auch alles, was ich gesagt habe, auf der Webseite nachträglich verlinkt dokumentiert. Selbstverständlich wurden die Ausschuss-Mitglieder des Hessischen Landtages über diese Video und diese Beweis-Dokumenation ebenfalls per Mail nachträglich informiert und um Stellungnahme gebeten. Natürlich werde ich da nachhaken…
Ich habe auch eine fertige Powerpoint-Präsentation über den “solaren Schwindel”, die aber über 60 Minuten geht.
Am 04.09.2008 hatte ich nur 5 Minuten Rede-Zeit, um dort in Wiesbaden zu reden und meine Rede dauerte sogar über 7 Minuten, ohne dass man mich unterbrochen hatte, obwohl ich “nur” freier Journalist gewesen bin bzw. bin. Das sollte man auch mal positiv anmerken !!
Mir wurde erst am 03.09.2008 nachmittags per Mail zugesichert, dass ich am 04.09.2008 nachträglich zu der Anhörung zugelassen werde und ebenfalls reden darf und angehört werde.
Auch unter Berücksichtigung dieser Kurzfristigkeit sollte man meinen freigehaltenen Redebeitrag vom 04.09.2008 (ohne Manukript, denn ich habe alle solare Daten und Fakten im Kopf) ebenfalls bewerten.
Fast alle anderen “Anzuhörenden” haben am 04.09.2008 Ihre 5-Minuten-Rede abgelesen. Ich NICHT, weil ich (nahezu) ALLES (!) über den “solaren Schwindel” im Kopf habe.
September 8th, 2008 at 18:43
#74 ghw
Die Projekte, ist schon klar. Aber wer füttert die Vereine w.z.B Eurosolar?
September 8th, 2008 at 19:16
#82 Solarkritik
Herzlichen Glückwunsch und Respekt!
Vielleicht könnten Sie auf Ihrer Internetseite noch eine Liste der Namen der Ausschussmitglieder, die Ihre Informationen erhalten haben, veröffentlichen?
Zum Thema:
Selbst wenn nur ein Teil des schwachsinnigen SPD-Programms ausgeführt wird, bedeutet dies Einspeisevergütungen im Multimillionen bis Milliardenbereich in Hessen. Und nur darum geht’s den feinen Damen und Herren.
Alleine die Aussicht darauf lässt die EE-Konjunkturritter nass im Schritt werden, so dass sie Vereine wie Eurosolar mit Spenden stattlich ausstatten werden. Und die ganz feinen Herren wie Scheer haben es (normalerweise) nicht nötig sich direkt daran zu bereichern, sorgen doch alleine die Honorare für Vorträge für einen auskömmlichen „Nebenverdienst“.
September 8th, 2008 at 19:55
Hat irgendwer den Leitartikel der letzten VDI-Nachrichten zu den Mini-Wka gelesen?
Der ist leider nicht online…
Dafür aber Folgendes:
http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=2&id=40159&source=rubrik
September 8th, 2008 at 19:56
Mist, doch gefunden:
http://www.vdi-nachrichten.com/vdi_nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?source=volltext&cat=1&id=40107
September 8th, 2008 at 20:05
@Solarkritk:
Schön gemacht. War länger nicht auf Ihrer Seite. Ist hübsch geworden und endlich ein wenig übersichtlicher ;)
Das Video ist leider von recht bescheidener Qualität… Und die Einblendungen hätte ich ohne Ton gemacht. Aber sei es drum. Es ist ja wohl eher als Beweisstück gedacht…
Also, Gratulation.
Gruß
Rainhelt
September 8th, 2008 at 21:16
„11. Wir werden die Grundwasserabgabe wieder einführen und daraus Einspar- und Umweltprogramme finanzieren.“
Die Grundwasserabgabe wurde unter Umweltminister Joschka Fischer in Hessen eingeführt. Zuletzt wurden von den Wasserversorgern 50 Pfg/m³ kassiert.
„Im Rahmen der von der EU geforderten Bewirtschaftungspläne für die heimischen Wasserläufe….“
Damit kann nur die WRRL gemeint sein. Nach der WRRL sollen die Gewässer in einen „guten ökologischen Zustand“ versetzt werden (was immer das auch sein mag).
September 8th, 2008 at 21:20
#84 Odenwälder
Ahh, ein neues Gesicht…..grins.
Herzlich willkommen!
Eurosolar:
Da kann man Mitglied werden:
Beiträge gestaffelt von 25 – 130 Euro.
Weiterhin werden auch Spenden gerne gesehen
Hier eine Liste der Mitglieder, komischerweise Stand 09/2006, haben die seit dem keine Mitglieder mehr dazu bekommen????
Tja, zur echten Finanzierung findet man nicht viel, nur diesen einen Hinweis:
http://www.rainbow-graphics.de/forum2/viewtopic.php?f=75&t=74
Wer was besseres findet, einfach her damit
MfG
September 8th, 2008 at 22:14
@E-o
„Der nun schon wieder, tsss
Also doch die Lobby-Keule, was anderes kannst Du wohl nicht?“
Welche Möglichkeiten hätte er denn sonst noch? Fachliche? Technische? Physikalische? Ihm bleibt doch nichts anderes übrig. Dass die Meister von Nebenkriegsschauplätzen sind, wissen wir doch schon lange.
September 8th, 2008 at 22:24
#90 Peper
Hallo mein Freund
Joooo, nix fachliches, rein garnix Sinnvolles, nix Substanzielles und Technik scheint bei denen nur aus Holzhütten und Pelletöfen zu bestehen.
Mich ärgert es echt, das hier nicht mal einer mit vernünftigen Gegenargumenten kommt, können die nicht oder wollen die nicht oder sind die einfach nur gelähmt?
Schafft es die ganze Öko-Truppe mit ihren gewaltigen Netzwerk nicht, diesen Artikel platt zu machen?
Ich warte und warte, aber nüscht kommt, ich kriege jetzt echt mit der Angst zu tun, doppelgrins.
Ich gehe schnell mal vor die Tür, gucken ob die nicht schon mit der Keule auf mich lauern.
MfG
September 8th, 2008 at 22:35
#86 Rainhelt
Toll, bei 20 C/KWh hat sich das Ding schon nach 7 Jahren amortisiert und geht nicht zu Lasten (Direkt) der anderen Stromkunden und das ganz ohne Subventionen.
MfG
September 8th, 2008 at 23:49
@photovoltaik
nachdem bis 2025 noch viel zeit vergeht werden ideen wie diese sicherlich zur marktreife gerbacht werden können, dann sieht’s bez. kosten schon ein wenig anders aus
ich glaub schon dass 18 jahre zeit genug sind, die tlw. noch in den kinderschuhen steckende solarenergietechnologien so weiter zu entwickeln, dass sie ohne subventionen konkurrieren können.
alleine schon die motivation unser “sauer” verdientes geld nicht den öl/gasmagnaten dieser welt in den a…. schieben zu müssen, sollte ansporn genug sein…
September 8th, 2008 at 23:51
jetzt sollt die verlinkung passen…
@photovoltaik
nachdem bis 2025 noch viel zeit vergeht werden ideen wie diese sicherlich zur marktreife gerbacht werden können, dann sieht’s bez. kosten schon ein wenig anders aus
http://www.sciencemag.org/cgi/content/short/321/5886/226
bzw.
http://web.mit.edu/newsoffice/2008/solarcells-0710.html
ich glaub schon dass 18 jahre zeit genug sind, die tlw. noch in den kinderschuhen steckende solarenergietechnologien so weiter zu entwickeln, dass sie ohne subventionen konkurrieren können.
alleine schon die motivation unser “sauer” verdientes geld nicht den öl/gasmagnaten dieser welt in den a…. schieben zu müssen, sollte ansporn genug sein…
September 9th, 2008 at 00:32
@ #94 gesys:
Die Solarenergietechnologien stecken eben NICHT in den Kinderschuhen. Trotz Forschungsgeldern in Millionenhoehe ist nicht viel rausgekommen. Was in diesen Diskussionen immer wieder vergessen wird ist dass fuer eine neue Energietechnologie 3 Grenze gelten:
1. Physikalisch. Was lassen die Naturgesetze zu.
2. Technisch. Was ist technisch ueberhaupt machbar.
3. Finanziell. Lohnt es sicht gegenueber Alternativen.
Die 1. Grenze kann nicht ueberschritten werden, egal wieviel man forscht und wieviel Geld reingesteckt wird.
Selbst wenn die Kosten fuer die Solarzellen selbst auf Null fallen wuerden, waeren sie nicht wirtschaftlich. Die Kosten fuer das Montagematerial, Wartung, Aufbereitung des Stroms usw gehen eben nicht auf Null zurueck.
Und bei Solarzellen ist inzwischen der Punkt erreicht, wo niedrigere Kosten nur mit niedrigerer Effizienz erkauft werden koennen. Und das heisst, pro kW hoeherer Flaechenbedarf und damit hoeherer Aufwand beim Montagematerial.
Grenze 1 ist durch die Solareinstrahlung gegeben. Und selbst in Suedeuropa ist das halt auf 200 Watt/qm begrenzt, und in der Sahara auf 220 Watt/qm. Waehrend in D. die Grenze bei 125Watt/qm liegt. Diese Zahlen sind das Jahresmittel (24/7/365). Mehr Energie ist nicht da. Und um den tatsaechlichen Energiebedarf zu decken, nicht nur als Abzockwerkzeug, muessten Gebiete in der Groesse ganzer Laender mit Glas und Aluminium ueberzogen werden. Und das ist sowohl finanziell, als auch vom Primaerenergiebedarf nicht machbar.
September 9th, 2008 at 06:49
#84
Die Namen und Email-Adressen der hessischen Politiker des Umwelt und Verbraucherschutz (!)-Ausschusses, die ergänzend noch über das Video und den darin dokumentierten “solaren Schwindel” informiert worden sind, finden sich nachfolgend:
‘f.gotthardt@cdu-marburg-biedenkopf.de’; ‘u.hammann@ltg.hessen.de’; ‘kv@cdu-wiesbaden.de’; ‘judith.lannert@t-online.de’; ‘cdu-odenwald@t-online.de’; ‘p.mueller-klepper@ltg.hessen.de’; ‘t.al-wazir@ltg.hessen.de’; ’service@elisabeth-apel.de’;'U.Franz-Stoecker@ltg.hessen.de’
September 9th, 2008 at 08:04
@EO, #92:
Na drum fand ich es ja interessant. War das Müller der so ein Teil auf irgend einer Hütte im Wald hat?
Ich frag mich nur immer noch wie da die 50Hz eingestellt und vor allem Synchronisiert werden…
Auf jeden Fall erscheint mir das zielführender als der Solarwahnsinn oder gar die ganzen Windspargel. Denn die Ausbeute ist gut, der normale Hausanschluss bleibt bestehen, es wird nicht eingespeist (=stabileres Netz) und die Netzintegration (auf den höheren Spannungniveaus) entfällt.
Mich würd ja mal üllers Meinung interessieren ;)
Gruß
Rainhelt
September 9th, 2008 at 15:06
@Energie-Ossi (#92)
Toll, der Löwenanteil der Jahresleistung entfällt aber auf die wenigen, wirklich stürmischen Tage/Wochen im Jahr. Zu diesen Zeiten mußt Du dann aber auch immer nonstop vierhändig braten und kochen und staubsaugen und fernsehen, damit Du die Einspeisung des Rädchens auch vollständig nutzen kannst.
September 9th, 2008 at 16:09
#98 Wolfgang
Mein Satz war ja auch halb-Ironisch gemeinte, von wegen keiner Einspeisevergütung und so.
Dafür hab ich eine neue Sauerei an Land gezogen.
Wir alle kennen ja die netten BHKW´s dieaus Bio-oder Deponiegas den tollen Öko-Strom machen.
Jut, die Viecher sind irre empfindlich und Wartungsintensiv, selbst bei sauberen Erdgas. Weiterhin haben die empfindliche Leistungsschalter und bei Spannungssprüngen um 10 Volt (bei 400 V) fliegen die raus wegen Über/ Unterspannungen.
Nu gibt es ja Ecken in Deutschland, wo weit und breit kein Großkraftwerk steht, aber dafür jede Menge Windräder.
Tja, der Spass beginnt jetzt gerade, in diesen entlegenen Ecken werden die Spannungsschwankungen (im sekunden bis Millisekundenbereich) so groß, das manche BHKW´s ein bis zweimal am Tag deswegen ausfallen.
Bio-Gas Kraftwerke sollen ja das Rückrat der Hessischen Grundlastversorgung werden, wenn die es also nicht schaffen mit Regelenergie ihr Netz zu stabilisieren dann plumsen denen auch ständig ihre tolle “Scheißevergaser” raus und dann ist ein landesweiter Blck-Out auch nicht mehr weit.
Tja meine lieben Grünen und besonders Öko-Roten, einfaches addieren von KWh reicht in der Energieversorgung noch lange nicht aus, Euer Schwachsinn beginnt schon jetzt massiv die Stromnetze zu überlasten, die Folgen werden wir bald am eigenen Leibe erfahren.
So Wolfgang, spätestens hier hört der Spass wirklich auf und es tritt sogar schon früher ein, als selbst ich Pessimist das dachte.
Deutschland-> Agraland ab 2025
September 9th, 2008 at 16:45
Hier ein kleiner Link zur Erklärung:
http://www.dpg-physik.de/gliederung/ak/ake/tagungen/vortragssammlung/02/04-Brinker.pdf
MfG
September 9th, 2008 at 16:50
Und noch ein kleines Schmankerle
http://www.netinform.net/GA/Recherche/HM/pdf/Besonderheiten.pdf
MfG
September 9th, 2008 at 18:14
Hallo gesys,
klatin hat recht. Er ist sogar die ganze Zeit so nett und redet nicht über den Nutzungsgrad. Ich persönlich kenne nur den praktischen Wirkungsgrad, und der liegt bei 8-10%. Für mich genügt das schon. Der theoretische Wirkungsgrad wird gerne um die 20% angegeben, der ideal im Labor ermittelt wurde. Aber die rechnen ja auch gerne mit 1000W/m², was nur bei einer Mittagssonne im Sommer erreicht werden kann. Nehmen wir mal an, dass ich ein Solarauto mit 20-PS(14,7kW) haben wollte, wie groß wäre die Fläche seines Daches? Der mit einem ungünstigen bewölkten Fall von 100 W/m² berechnet wurde, um auch in diesem Fall die Leistung mir garantieren zu können.
Trotz Vergütung muss man sagen, dass man damit weniger sich bereichert und mehr die Volkswirtschaft schädigt als alles andere. Es gibt durchaus bessere Möglichkeiten um mit diesem hohen Betrag Gewinne zu erzielen.
Photovoltaik ist nur was für die Raumfahrt.
September 9th, 2008 at 18:36
In der Raumfahrt werden nicht Silizium Solarzellen verwendet, sondern Gallium-Indium-Arsenid. Um ein vielfaches teurer (und wesentlich giftiger Abfall) als Silizium. Diese erreichen in der Tat 20-24% Wirkungsgrad im All. Verbindungsleitungen und Elektroden sind da ausserdem aus Silber, nicht Kupfer, um Verluste zu minimieren (mit ein Grund des hohen Wirkungsgrads). Da die Kosten fuer Transport in Erdumlaufbahn pro kg etwa das Gleiche sind wie fuer ein kg Gold, lohnt sich der Aufwand.
September 9th, 2008 at 18:59
Oh, amüsant:
http://www.morgenpost.de/wissen-und-technik/article874765/Gibt_es_wirklich_mehr_Stuerme_.html
Und wer muss darauf reagieren? Na?
http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/medien-check/2008-09-07/ulli-kulke-hurrikane#comments
Und wer noch? Na?
Kommentar Georg Hoffmann 08.09.2008 | 15:41:
@ Katin
Ja, und dazu noch die ~1400W/m²
September 9th, 2008 at 19:23
Lol, die Klimasache wird wirklich zu einen sehr amüsanten Zickenkrieg à la Hoffmann.
September 9th, 2008 at 19:34
@Energie-Ossi
1) Also falls Prevent-Germany das 8 kW-Windrad tatsächlich mit nur einem WR a 0,5kW verkaufen, dann errechne ich dafür Einsparungen um 10€/a für eine mittlere Windgeschwindigkeit von 4,5m/s. Was deutlich über dem liegt, was Hessen im Flächendurchschnitt in 10m Höhe zu bieten hat (Achtung: Java-Applet).
Kein Wunder, daß das Windrad ausverkauft ist … deren Kunden haben wohl alle ne Datsche in der Rhön, Vogelsberg, Rothaargebirge ..
2) Generatorschutz: Also so wie Du es schilderst, kann’s einfach nicht sein. Aus naheliegenden,dialektischen Gründen.
3) Selbst wenn dieses SPD-Hessen-Energieprogramm so durchgeführt werden könnte wie beschrieben und dann tatsächlich die prognostizierten Ergebnisse brächte, selbst wenn man bei der Abschätzung äußerst wohlwollend (fahrlässig) verfährt, so geht es so dennoch in die Hose. Denen fehlen trotzdem ~500MW sicher disponierbare Leistung, also Bioenergie (~300MW regelmäßiges Defizit, ~200MW anteilige gesicherte Reserve). Andererseits muß man damit rechnen, daß Hessen sporadisch bis etwa 3,5GW Erzeugerleistung in anliegende Netze verschieben muß. Viele neue Nistplätze für unsere Störche.
September 9th, 2008 at 20:02
@95 klatin, 102 peper
habt ihr eigentlich den link geöffnet und gelesen was dort steht?
zu klatins behauptungen
quellen?
wie verhalten sich denn die kosten montagematerial – solarzelle?
wartungskosten?
wie hoch sind diese?
wenn möglich keine zeitungsartikeln…
September 9th, 2008 at 20:27
#106 Wolfgang
Man, Du hast aber ein ganz hintergründigen Humor, grins.
“dialektische Gründe”
Stimmt, die grün angehauchten sind ja auch der Esoterik sehr nah, wahrscheinlich haben die ständigen Ausfälle mit einer Wasserader oder mit einer schlechter Aura zu tun.
Unter Umständen könnten da natürlich auch die schlechten Elektronen der AKW für verantwortlich sein, schlimmsten Falls hätte ich da noch einen grünen Poltergeist anzubieten der von Gaia geschickt worden ist.
Zur Schutztechnik, ja man könnte die eventuell unempfindlicher einstellen, wozu dieser Müll überhaupt eingebaut ist, frag ich mich eh.
Dann bekommt der Kunde eben höhere Spannungsschwankungen, Spannungsspitzen oder extreme Phasenlagen in sein Haus, das kurbelt halt die Konsumgüterproduktion der Elektronikindustrie an.
Da kannste zugucken, wie bei den Billig-Computern die Netzteile hochgehen, Videorekorder abrauchen, Frequenzgesteuerte Uhren nach den Mond gehen….
Hab Dich mal bei den Hessen nicht so kleinlich, da haben ausgewiesen “Experten” der Nicht-Energie-Branche alles haarklein aus den Finger gesogen und im Rausch eine Studie erstellt.
Der Scheiß muß ja auch nicht funktionieren, man kann sich ja weiter aus dem Verbundnetz bedienen, da guckt am Ende doch eh keiner hin (höchstens ich), Hauptsache die Kumpels von der Öko-Front haben reichlich daran verdient und wenn es doch in die Hose geht, kann man es ja immer noch den bösen 4 in die Schuhe schieben.
Deshalb hier und jetzt meine Forderung an Hessen, klemmt endlich alle Verbindungen zur Aussenwelt ab und beweist mir euer Energieprogramm in der Realität, nu mal Butter bei de Fische.
Ach übrigens, kassiert die höheren Kosten aber bitte bei euren Landsleuten ab, ich bezahl doch euer Experiment nicht auch noch mit.
Hessische Ausreiseanträge werden nur stattgegeben, wenn weder Rot noch Grün gewählt wurde, die Herrschaften sollen das mal ruhig selber ausbaden.
Komme mir aber nachher niemand, ick hätte Sie nicht gewarnt, Pech für Euch.
Grins und wech
September 9th, 2008 at 20:53
@ # 51 klatin (September 5th, 2008 at 21:53)
Hallo klatin,
danke für die interessante Ausführung:
Kannst Du auch gegenüberstellen, wie die Betriebskosten sich verhalten? Die müssten ja beim Sonnenkraftwerk niedriger sein. Oder doch nicht, da ja ein Sonnenkraftwerk auch Wartung benötigt?
Neugierig,
Daddeldu
September 9th, 2008 at 21:10
#109 Daddeldu,
Ich hab keine Angaben zu den Betriebskosten der Solaranlage gefunden. Aber da die Panele nachgefuehrt sind, und sich diese Mechanik ja draussen im Wetter befindet, kommt da sicher einiges zusammen. In trockenen/heissen Gebieten ist’s auch staubig. Da muessen die Panele oefter gereinigt werden. Aus eigener Erfahrung in Suedkalifornien, alle 1-2 Monate pro Panel. Da kommt bei 35 ha Flaeche einiges zusammen.
Die Wartungs und Betriebskosten (einschl. Brennstoff, Versicherung, Ruecklagen fuer Abbau, Endlagerungsgebuehr, Lohnkosten usw) eines AKWs in USA sind typisch 1,8 US-Cent pro kWh. Typische Ausnutzung ist 92%, also 8064 Vollaststunden im Jahr.
Zu Bedenken ist ausserdem, dass die Leistung der Solarpanele mit zunehmendem Alter abnimmt. Nach 20 Jahren (typische Laufzeit) kommen da schon ein paar Prozent zusammen. Neue AKWs sind auf eine Laufzeit von 60-80 Jahren ausgelegt.
September 9th, 2008 at 23:43
Der Realismus geht um, dreh dich nicht……
Öko-Realismus
http://blog.wiwo.de/chefsache/2008/09/06/oko-realismus/
Von was rede ich die ganze Zeit???
Deutschland, das Land der Bekloppten und Bescheuerten…………
Deutschland wir Agraland ab 2025
September 9th, 2008 at 23:47
Woanders wachen die Leute auf:
September 10th, 2008 at 01:54
Jedes beliebiges Solarprospekt.
Die Solarbranche rechnet das hoch und nennt das:
http://www.solaranlagen-portal.de/photovoltaik-solaranlagen/technik/einfuehrung/solar-energie.htm
lol. Merke, der Mensch verbraucht gar nicht soviel Strom.
1.000KWh/m²/8760h=~115W/m².
September 10th, 2008 at 03:03
http://www.sfv.de/lokal/mails/wvf/schwarz1.htm
http://www.pv-ertraege.de/cgi-bin/pvdaten/src/region_uebersichten_auswahl.pl/gr
September 10th, 2008 at 11:44
@Energie-Ossi
Mein Tip: Nach EN 50160 googeln und sich fragen, ob 10V Nennspannungsabweichung ein angemessenes Auslösekriterium sind. Sich fragen, welche Gefahr ein so empfindlicher Schutz vom Betriebsmittel überhaupt abwenden soll.
September 10th, 2008 at 12:09
PS:
Da haben sie ja schon vorgebeugt:
“Auch diese Großkraftwerke werden immer wieder für Wartungs- und Reparaturzeiten ihren Betrieb – geplant und ungeplant – einstellen müssen und sind somit auf ein funktionierendes Verbundnetz angewiesen.
Deshalb wäre es unredlich, vom Ausbau der erneuerbaren Energien in Hessen zu verlangen, dass dieser das Land unbedingt zu einer autarken „Energieinsel“ machen müsste.”
Was wohlweislich verschwiegen wird: Die Versorgungs- und Beistandskonzepte, die Aufteilung in Regelzonen und Bilanzkreise, das alles steigert die Versorgungssicherheit deutlich, wenn in den Teilbereichen des Verbundes weitgehende Autarkie angestrebt wird.
Dieses Konzept jedoch ist – selbst wenn es tatsächlich funktionieren würde wie beschrieben – von vornherein so ausgelegt, daß Hessen die ganz überwiegende Zeit am Tropf hängt. Es hat schon seinen Grund, warum in dem Papier keine einzige Leistungsdauerlinie auftaucht.
September 10th, 2008 at 12:46
#115 Wolfgang
Die EN- Norm nützt da nicht viel, es geht um den Schutz des Motor-Generator Verbundes des BHKW.
Die Dinger laufen ständig bei 100% Volllast und wenn diverse elektrischen Parameter aus dem Netz von ganz bestimmten Grenzen abweichen, kann es zu Schäden an dem BHKW kommen und unter Umständen der Generator auch mal zu einen Motor werden.
Die Hersteller diese Dinger haben sich sicherlich was bei gedacht, auch das EVU gibt an der Übergabestelle strenge Regeln für den Lastschalter vor, zwecks Notabschaltung ab bestimmten Parametern.
Meine Frage, warum brauchen wir diesen Schutz eigentlich, war ironisch gemeint.
Nun die bescheidene Frage, schaffen die Netzbetreiber in den vorgenannten Gegenden überhaupt noch die Parameter nach EN 50160 oder liegt das sogar schon im Argen.
Freiwillig wird das natürlich niemand sagen, aber jede Netzstörung muß an die Netzbehörde gemeldet werden, also müssten wenigstens die das wissen.
Dazu bin ich aber ein viel zu kleines Licht, um an solchen Infos ran zu kommen, vielleicht weißt Du da mehr.
MfG
September 10th, 2008 at 19:01
@Energie-Ossi
Mein Wort drauf: Was man Dir da erzählt hat, ist – so, wie’s da steht – ausgemachter Käse. Überlege doch mal, mit welchen Spannungsdifferenzen größere Motoren anlaufen, ohne daß es gleich überall die Generatoren raushaut.
10V Flicker im NS-Netz, das sind 2,5%, das ist gar nichts. Moderne numerische Relais können das mal so gerade eben von ihrem gewöhnlichen Meßfehler unterscheiden.
Was stimmt, daß es mit den alten Anlagen besonders große Flickerprobleme gab. Mit den heute üblichen drehzahlvariablen Anlagen ist das aber kein großes Problem mehr.
Wenn Du einen Schnelltest brauchst ob’s im Netz flickert, dann besorge Dir ‘ne 60W-Glühlampe (solange es sowas noch zu kaufen gibt). Wenn Du Helligkeitsschwankungen feststellen kannst, ist das ein deutliches Zeichen.
September 10th, 2008 at 22:26
#118 Wolfgang
Tja, dann sind es doch die Poltergeister.-:(
In der letzten Zeit haben auch bei meinen BHKW´s unerklärliche Ausfälle (gleichzeitig), wo die Netzseitigen Leistungsschalter rausfliegen und dann die Module wegen Überdrehzahl in Notstop gehen, Spannungsabweichungen unter 3 Prozent und trotzdem sind se rausgeflogen.
Spannung ist nicht alles, da kommt noch die Phasenlage, zu große Differenzen zwischen den einzelnen Phasen und wer weiß noch alles.
Fakt, die Dinger fliegen raus und das nur regelmäßig in bestimmten Regionen.
Bei Einzelfällen würde ich ja noch auf schlecht eingestellte Lastschalter tippen, aber so….
Übrigens hab ich heute aus gut informierter Quelle erfahren, das unser Leitungsnetze (110 kV) in einigen Regionen schon bei 110 – 120 Prozent Auslastung liegen.
Gerade hier im Osten, wo viele Windmühlen und wenig Großverbraucher da sind, wird es langsam eng im Netz, obwohl die Netzbetreiber schon Leitungen verstärken und andere Maßnahmen ergreifen.
Trotzdem wachsen die Windmühlenmeere schnelle als man darauf reagieren kann.
Mir schwant nix gutes für die nächsten Jahre.
Mahlzeit
September 11th, 2008 at 09:07
850 Millionen für Erneuerbaren-taugliches Stromnetz
(nur für Brandenburg)
http://www.eti-brandenburg.de/news/news/article/196/850-millione.html
Au Man, wieder eine Studie zum untersuchen, hört denn das nie auf?
September 11th, 2008 at 10:01
@Wolfgang Flamme
Musst Du unbedingt gucken:
http://www.wirtschaft.brandenburg.de/cms/media.php/gsid=lbm1.a.1312.de/Netzstudie_Schlussbericht_final.pdf
Besonders die Seiten mit der jetzt schon bestehenden Netzüberlastung und Zwangsabschaltungen von Windparks
MfG
September 11th, 2008 at 10:02
Na, an mit diesen Kosten kann sich die EE-Mafia ja wieder wunderbar bereichern. Ach so, und Hybridkraftwerke – die sind doch eh nur ein Fake? Dienen die nicht eh nur der Vortäuschung von Grundlast-Sicherheit?
September 11th, 2008 at 10:42
#122 multiverus
EE-Mafia, ne das dürfen die Netzbetreiber bezahlen und wird dann per Durchleitungsgebühr auf den Kunden umgelegt.
Die Schätzungen gehen von 0,28 bis 0,68 Cent/KWh Investitionsbedarf aus, dann kann man sich ja schon denken, wieviel wir mehr zahlen dürfen.
Wasserstoff: Ist ja ne tolle Idee, aber wer soll das finanzieren?
Bei der derzeitigen EEG Regelung werden sich die Windmüller hüten das Geld dafür anzufassen. Die kriegen doch eh jede KWh bezahlt, die Sie einspeisen.
Könnte natürlich sein, das die ständige Abschaltung der Windparks wegen Überangebot ihre Gewinne schmälert, aber da muß halt der Gesetzgeber mal ne vernünftige Regelung machen.
Diese Studie zumindestens widerlegt die “Hessen-Studie” zu 100%, dazu reicht schon der eine Satz:
“Insofern ist im Ostdeutschen Teil des Verbundnetzes eine konventionelle Kraftwerksleistung von mindestens 4.000 MW zur Sicherstellung des Blindleistungshaushaltes zwingend erforderlich.”
Tja, wie nu, wat nu, die EEG brauchend zwingend Konventionelle??? Wie will den Hessen dieses Problem lösen???
MfG
September 11th, 2008 at 12:24
Zur AlphaVentus Offshore Geschichte: Mal wieder Irrenhaus!!!
http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/18/85/dokument.html?titel=Notdurft+unter+Rotoren&id=58485881&top=SPIEGEL&suchbegriff=offshore&quellen=&vl=0
lol
September 11th, 2008 at 19:12
Hallo Leute
Da braut sich was zusammen.
Weiter hier.
und hier.
gefunden hier.
September 11th, 2008 at 19:25
@Energie-Ossi
Ich bin natürlich sofort wieder über die kuriosen Ausführungen zur Normalverteilung und Standardabweichung gestolpert. Naja, Experten.
Immerhin sieht man in dem Papier mal einen schönen Vergleich: 1 kWh Windstrom zu 1 kWh nutzbarer Bandlieferung zu veredeln, das kostet mit konventionellen Energieträgern etwa 1,5…2 Cent. Will man dasselbe mit ‘Naturenergien’ machen, dann kostet es nahezu das zehnfache.
September 11th, 2008 at 19:44
Stop, “das zehnfache”, da habe ich was aus einer anderen Analyse reingemengt, was da nicht reingehört. Ich rechne das demnächst nochmal genauer nach – aber das fünffache könnte es bei diesem Konzept durchaus werden.
Da kann einem schon bange werden – es ist ja nicht so, daß sich lediglich unsere Haushaltsstromrechnung entsprechend erhöht … die macht ja nur ungefähr 1/3 unseres wahren Strombezugs aus…
September 11th, 2008 at 20:28
#125 BRK
Es geht wie immer um Macht und Geld. Rohstoffe inbegriffen.
Wenn das mit ideologischen oder wirtschaftlichen Mitteln nicht zu klären geht, da werden halt die Zähne gezeigt.
mfG
September 11th, 2008 at 20:57
In heutigen Wall-Street Journal Europa, das was ich schon immer gesagt habe: Die EEs sind nichts als eine wirkungsvolle Marketingstrategie der Oel- und Gaskonzerne.
Bitte den Link lesen
September 11th, 2008 at 22:53
Hallo Wolfgang
Abgesehen von der Wasserstoff-Träumerei und der kleinen Fehler ist das die beste Studie, die ich seit langem gelesen habe.
Wenn die Hessen SPD mal auch so ein Ding machen lassen haben würden, dann wüssten Sie, das mit ihren 100% EE in ihrem Ländle nix werden kann.
Ideologie ersetzt Wissen, das wird diesen Typen auch das Genick brechen.
So, muss ins Bett, bis Morgen
MfG
September 12th, 2008 at 09:15
Neues aus Moorburg:
http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/12/935936.html?cmf=1
Gruß
Rainhelt
September 12th, 2008 at 10:00
#131 Rainhelt
Ich hab da mal ne böse These:
Grüne verhindern aktiv den Klimaschutz und fördern die weitere Zerstörung der Natur und müssen sich der aktiven Beihilfe zum Artensterben vorwerfen lassen, autsch.
Begründung:
Durch die Verhinderung des Baus moderner Kohlekraftwerke müssen alte wirkungsgradärmere Klamotten weiter laufen, mit deutlich höheren CO2 Ausstoß.
Durch massenhaften Ausbau der Windkraft sind Netzbetreiber gezwungen neue Hochspannungsleitungen zu bauen. Diese widerum sind Vogelfallen und führen neben den Vogelschlag an Windrädern zur weiteren Reduktion der Vogelpopulation bei.
(Siehe Brandenburg- Studie)
Durch verstärkten Ausbau der Monokulturen zur Energiepflanzengewinnung wird der verstärkte Einsatz von Düngemitteln und Pestizide erforderlich, diese schädigen das Grundwassser. Der Einsatz dieser Mittel könnte durch genetisch veränderte Pflanzen reduziert werden, aber dagegen sind die Grünen zur Zeit noch.
Monokulturen bei Anbau von schnellwachsenden Bäumen zur Energiegewinnung verringern die Artenvielfalt in den Wäldern.
Wer es nicht glaubt, guckt euch das Programm der Grünen zur Wahl 2009 an.
http://www.gruene.de/cms/default/dok/225/225634.dem_wechsel_eine_richtung_geben_der_inha.htm
Wozu das ganze???
Um den globalen CO2 Ausstoß um 0,0xxx Milliarden Tonnen zu reduzieren, würg
September 12th, 2008 at 12:54
#132 Energie-Ossi
Wenn schon der Bundesvorstand der Grünen so ein wirres Beliebigkeitsgefasel von sich gibt, kann man sich ja ausrechnen, wie es dann auf Landesebene, z.Bsp. Hessen, aussieht.
September 13th, 2008 at 20:25
wow ich habe hier einen der geht ab wie ein Zäpfchen, nach dem ich ihn diesen Text auf seinen Erguss gepostet habe. Herrlich asozial der Typ
http://www.shortnews.de/feedback.cfm?fanz=1&fbid=3754627&rubrik=Wissenschaft&feedback_archive=0&offset=31
September 13th, 2008 at 21:12
Wie sagte Urban Priol “heute” so schön:
Koch für Windräder in Hessen…. wenn sie atomar betrieben sind :-)))))
September 13th, 2008 at 21:20
#134 Flipper
Man, aus welcher Müllekippe ist denn der gekrochen???
Wenn der so gut rechnen kann, wie er schreibt (Rechtschreibfehler in jeden zweiten Wort) kann das ja nix werden mit der Aufklärung der Menschen.
Der verteidigt ja seine Windkraft, als ob er selber welche gebaut hat oder solche betreibt.
Tja, kommt davon wenn man sich an solchen Orten rumtreibt, da muss man schon mal auch solche Typen aushalten müssen (armer Flipper), grins.
MfG
September 13th, 2008 at 21:21
Wer gern mehr über den Hockeystick und seine “Relativierung” und Peer Reviews wissen möchte…..
http://bishophill.squarespace.com/blog/2008/8/11/caspar-and-the-jesus-paper.html
Danke an Wolfgang Flamme !
http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/medien-check/2008-09-07/ulli-kulke-hurrikane#comment-5830
September 13th, 2008 at 22:20
Betrifft zwar nicht Hessen, aber minimal auch, es geht ums (nicht)zu bauende Kohlekraftwerk in Mainz und meinen Leserbrief dazu den ich heute verfaßt habe:
KOMA ist hier so eine Initiative anti Kohlekraftwerk
September 13th, 2008 at 23:11
@ E-O
Zitat:
„E.ON Chef bleibt die öffentl. Anfrage von Greenpeace seit 3 Jahren schuldig,“
Noch fragen?
September 13th, 2008 at 23:27
@ E-O
“Wenn der so gut rechnen kann”
Zu Deinem Hinweis: “Das ergibt am Ende 3030 Vollbenutzungsstunden im Jahr für diese Windkraftanlagen. Nun wissen wir aber aus diversen Statistiken, das der deutschlandweite Durchschnitt im Jahre 2007 nur bei 1800 Vollbenutzungsstunden lag und die am besten ausgelasteten WKA in Küstennähe stehen.”
Kontert er mit:
„Mit deiner Grundschulrechnung Nenn-Leistung aller WKA mal Vollnutzstunden kommst du nicht weit; also überlass das mal lieber uns Ingenieuren; Schliesslich wird mit 3m/s Strom erzeugt, mit 4m/s, 5m/s…usw. bis 90km/h (=25m/s;).“
Merke: Wenn die Summe der Stunden, die ein Erzeuger mit voller, also maximaler Leistung in einem Jahr arbeitet, nicht ausreicht, dann kann es die restliche Betriebszeit, die in der dritten Potenz bekanntlich fällt, das kompensieren.
September 14th, 2008 at 01:35
#138 krishnag
Tja, jede Menge chemische Verbindungen im Müll, die bei der Verbrennung zu neuen Verbindungen reagieren, einiges an Gift sollte da schon bei sein.
Ärzte, da sach ich lieber nix zu, ich hoffe nur das ich nie ernsthaft krank werde.
#140 Peper
Der ist mir zu doof, sonst hätte ich auf seinen Schwachsinn schon geantwortet.
Volllaststunden ist ja das eine, aber die gesicherte Leistung der andere Fakt.
Genau da hängt es ja gewaltig bei den Windmühlen, irgend etwas um die 8-10 %, mehr bleibt von der ganzen Pracht nichts übrig.
Selbst wenn irgendwo in Europa Wind weht, haben wir noch das Problem mit den Stromtransport, Leitungsverluste und Blindleistung die kompensiert werden muss. Aber sowas einen elektrotechnischen Laien glaubhaft zu vermitteln grenzt schon an Selbstaufgabe und Irrsinn.
Die Jungs können nur addieren, mehr ist bei diesen Bildungsstand auch nicht zu erwarten, bis jetzt konnte niemand meinen Artikel ernsthaft widerlegen und das ist auch gut so.
MfG
September 14th, 2008 at 10:45
@Energie-Ossi:
Deswegen bekommen wir in Zukunft ja wieder Gleichstrom – den kann man endlich wieder addieren…
Wechselstro0m, so ein wirres Zeuchs, mit Blindleistung, imaginären Widerständen und anderem unverständlichen Wirrwarr! Wie soll sich da auch ein Laie auskennen?
September 14th, 2008 at 13:44
soll also heissen ich sollte es lieber aufgeben mit dem Honk zu posten??
Ich denke mir immer nur, dass sich dort ziemlich viele Normalos herumtreiben, die auch mal eine andere Sichtweise verdienen.
September 15th, 2008 at 08:50
#143 flipper
Ne mein Freund, im Gegenteil.
Mach den Typ unmöglich, lass ihn wie ein Trottel dastehen, wenn der Ingineur ist, fress ich einen Besen.
Eine Ausdrucksweise legt der an den Tag, das ist schon unterste Schublade.
Ich hatte heute ein Gespräch mit meinen Mitarbeitern, jeder einzelne ist schon von diesen Windparks betroffen, alle samt haben sie die Schnauze gestrichen voll von diesen Viechern. Gerade hier in Brandenburg ballern die uns regelrecht zu mit der Scheiße, was zu viel ist, ist zu viel.
Die Leute, die immer mehr fordern, haben garantiert nicht die Dinger vor ihrem Haus, wohnen weit weg.
Als Öko-Tourist mal eine Woche Windparks gucken ist ja ne tolle Sache, aber Tag und Nacht diesen Monstern ausgesetzt zu sein hat schon einige Menschen in den Wahnsinn getrieben.
Na die Hessen werden sich noch wundern, was sie sich mit dem Y. und Herrn Scheer aufgehalst haben, bald haben die auch solch “schöne” Landschaften für einen Effekt, der gerade mal 8% gesicherte Leistung erbringt, Mahlzeit.
Fazit, gute Arbeit Alder und mach den Typen fertig.
MfG
September 16th, 2008 at 11:54
@E-O
guck mal an die Kommentare von diesem Ucop sind alle verschwunden.
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=726924&offset=21
Sehr komisch!
September 16th, 2008 at 14:14
#145 flipper
Na, da haste aber jemanden schön erschreckt.-:)
Ne im ernst, komische Sache das, ich hatte eigentlich auch schon überlegt, dem Typen zu antworten, aber nu isser wech.
Hast Du etwa heimlich diese Kommentare gemeldet???
Oder war seine unflätige Lobbyarbeit doch einigen Herren zu viel?
Tja, ohne Nachfrage beim Redaktinsteam wird man das wohl nie erfahren.
Das Gute an der Sache, olle Heinz sein Artikel ist noch drin, toll.
MfG
September 16th, 2008 at 14:28
ich werde mich hüten sowas zu melden, wer sich so wie Ucop selbst diskreditiert, ist doch ein perfektes “WAHN” Beispiel.
September 16th, 2008 at 15:37
# 110 klatin
Danke für die Antwort, klatin.
Das würde bedeuten, dass ein 700 MW-Kernkraftwerk jährlich im Betrieb kostet:
700.000 kW x 8064 h x 0,018 $/kWh x 0,7 €/$ = 71 Millionen Euro
Da das Sonnenkraftwerk ein Tausendstel der Leistung bringt, müsste es für 71.000 € im Jahr arbeiten, bzw. 6.000 € im Monat. Das ist wohl kaum zu schaffen.
Wie sagt Franz Alt so schön: Die Sonne schickt uns keine Rechnung.
Ja. Har har! Uranerz aber auch nicht. Und Kohleflöze auch nicht.
Gruß, Daddeldu
September 16th, 2008 at 18:42
@E-O nein er wurde aus allgemeiner sozialer Unverträglichkeit aus diesem News Portal entfernt.
Er hat sich wohl überalles echauffiert
Da wurden Rollerfahrer angegriffen, weil sie ja asoziale Dreckschleudern fahren und kein E-Auto.
http://admin.shortnews.de/start.cfm?id=720760&offset=26
September 16th, 2008 at 19:37
#149 flipper
Das ich das noch mal erleben durfte, ein Extrem-Öko fliegt aus einem Forum, es gibt doch noch eine Gerechtigkeit da draussen, Danke.
Grins und wech
September 17th, 2008 at 01:31
Hier was Entlarvendes zur Abhängigkeit von Windkraft und Gas. Grosse Ölkonzerne profitieren von grüner Energiepolitik: Wind Fuels Gas
Auszüge: