2.9.2008

Die Hessen-SPD und ihr Energieprogramm bis 2025

Gastkommentar von Heinz Eng

Die hessische SPD ist besonders mit ihrem Energieprogramm, das bis 2025 komplett mit erneuerbaren Energien auskommen soll, in den Medien aufgefallen.


(Bild: Wikipedia)

Besonders Herr Scheer , alternativer Nobelpreisträger und Solarpapst, ist in dieser Hinsicht besonders oft erwähnt worden, hat doch sein Verein “Eurosolar” eine Studie vorgelegt, die einen Beweis der Machbarkeit erbringen soll.

Diese Studie (.pdf) wiederum hat mich ganz besonders interessiert. Ich wollte wissen, wie das Ganze funktionieren soll, und ob man das Prinzip im Kleinen auch für ganz Deutschland oder sogar für Europa nutzen kann.

Um vorab einschätzen zu können, inwieweit diese Studie Relevanz und Qualität besitzt, habe ich mir erstmal die Autoren näher betrachtet.

Bei den Recherchen nach den Autoren ist mir ein besonders pikantes Detail aufgefallen. Die juwi GmbH hatte eine Studie für Rheinland Pfalz erarbeitet, die der Hessen-Studie unheimlich ähnlich sieht. Die Auffälligkeit zeigt alleine schon die erste Seite, aber sehen sie selbst (.pdf):

Ich hätte Ihnen gerne eine bildliche Gegenüberstellung beider Studien ermöglicht, aber die restriktiven Copyright- Regeln haben das verhindert.

AUTOREN:
Fabio Longo SPD, Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied der Eurosolar Deutschland e.V.

Diplom-Physiker Matthias Willenbacher, Vorstand der juwi GmbH, führendes Unternehmen im Bereich Erneuerbaren Energien.

Christian Hinsch, Mitarbeiter der juwi GmbH und für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing zuständig.

Stephan Grüger, SPD,
Seit 2001 Vertriebsmanager der Energiewirtschaft bei der bundesweiten Stadtwerke-Bündnis “cityworks AG“-

Nun zur Studie selber:
Die Autoren sprechen von einer praktischen Vision und zeigen Szenerien auf, wie eine Energieversorgung Hessens nur mit erneuerbaren Energien bis zum Jahre 2025 möglich sein soll.
Das Bundesland Hessen hatte im Jahr 2005 einen Gesamtstromverbrauch von 35 TWh, wovon etwa 20 % Strom importiert werden musste.

Ab 2025 soll die neue Energieversorgung folgendermaßen aussehen:
20% Einsparungen durch höherer Energieeffizienz
22% Solarenergie = 6.160 GWh
35% Windenergie = 9.800 GWh
28% Bio-Energie = 7.840 GWh
10% Geothermie = 2.800 GWh
5% Wasserkraft = 1.400 GWh
0% Kernenergie und Kohlekraftwerke
das macht insgesamt 28 TWh oder 28.000 GWh beziehungsweise 28.000.000.000 KWh[,] die durch erneuerbare Energien bereitgestellt werden müssen und für eine stabile und unterbrechungsfreie Stromversorgung sorgen sollen.

Wie realistisch ist nun diese “Vision”? Ist es wirklich möglich ein Bundesland komplett auf erneuerbare Energien umzustellen?
Im Zuge dieses Artikel möchte ich mich nur auf die wichtigsten Komponenten beschränken, die die Hauptlast der zukünftigen Struktur ausmachen sollen.

Windkraft:
Bis zum Jahre 2025 soll die installierte Leistung auf 3.300 MW ausgebaut werden. Diese sollen dann 10 TWh Strom ins Stromnetz abgeben.
Das ergibt am Ende 3030 Vollbenutzungsstunden im Jahr für diese Windkraftanlagen. Nun wissen wir aber aus diversen Statistiken, das der deutschlandweite Durchschnitt im Jahre 2007 nur bei 1800 Vollbenutzungsstunden lag und die am besten ausgelasteten WKA in Küstennähe stehen.
Bei der Auslegung der Windkraft sollte man auch nicht den Durchschnitt über Jahre, sondern das Jahr mit dem statistisch geringsten Windaufkommen in der Berechnung einbeziehen.
Hessen ist nicht gerade ein windreiches Bundesland, was nachfolgende Darstellung auch beweist.
-http://reisi.iset.uni-kassel.de/pls/w3reisiwebdad/www_reisi_page_new.show_page?page_nr=126〈=ger-
Danach liegt Hessen mit zirka 1200 Volllaststunden nicht gerade an der bundesdeutschen Spitze, wie Schleswig Holstein mit 2200 Stunden.

Die Studie erklärt uns, dass mit Windrädern die wenigstens 135m Nabenhöhe besitzen, auch die Ausbeute steigen wird. Dazu müssen nur noch die kleinbürgerlichen Abstandsregeln per Gesetz beseitigt werden.
Dazu möchte ich aus dem aktuellen Parteiprogramm der Hessen SPD den passenden Punkt zitieren. (Seite 19)

“1. Wir werden die willkürlichen Genehmigungsblockaden gegenüber der Entwicklung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien aufheben und damit den Weg zu neuen Energieinvestitionen in Milliardenhöhe öffnen. Wir werden insbesondere schnell das „Repowering“ bestehender Windkraftanlagen mit stärkeren Anlagen erleichtern und geeignete Vorranggebiete entlang großer Bahnstrecken und Autobahnen festlegen.”

Wie werden die Hessen auf die vielen 200m-Riesenräder reagieren? Zum Vergleich, der Berliner Fernsehturm ist 265 m hoch, das drehbare Aussichtskaffee liegt bei 210m (in der Kugel).
Einen kleinen Vorgeschmack auf eine Anlage mit 6,5 MW von Enercon (E-126) können Sie schon mal bei Wikipedia bekommen:

Nabenhöhe 135m, Rotordurchmesser 127m, Fundament 1500 m3 Beton und 180 Tonnen Bewehrungsstahl.
Man beachte, das dieses Windrad in Küstennähe nur auf 2.800 Vollbenutzungsstunden kommen soll, was die Zahl der Volllaststunden für Hessen noch unglaublicher macht.

Fazit: Selbst wenn es mit den Riesenrädern gelingen sollte die Vollnutzungsstunden in Hessen von derzeit ~ 1.200 auf 1.800 zu erhöhen, so verbleibt allein bei der projizierten Windenergie ein Defizit von ~ 40% = 3.900 GWh.

Bio-Energie:
Laut Studie sollen sich die Bio-Energien vor allem aus drei Hauptbestandteilen zusammensetzen, feste Brennstoffe wie schnell nachwachsene Hölzer, Bio-Gas aus Energiepflanzen und biogene Abfallstoffe einschließlich Deponiegas.

Schon bei den Erträgen der Energiepflanzen fand ich eine Diskrepanz zwischen den angegebenen Energiewerten von 25 MWh/ha zu anderen Quellen, die nur 15,8 MWh/ha angeben. (Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR))

Das würde bedeuten, das sich die Anbaufläche von 156.000 Hektar wie uns die Studie suggerieren will auf 246.800 Hektar ansteigen würde, was bedeutet, das 27% der landwirtschaftlichen Fläche nur zur Produktion von Energiemais benötigt werden, nicht 17% wie in der Studie angegeben.
Diese Zahlen der Studie sind nur erklärbar, wenn man den Ansatz mit der Fruchtfolge und der zweiten Ernte mit Zwischenkulturen liest, wie das aber konkret aussehen soll, ist nicht zu erkennen. Z.B. welche 2. Frucht soll nach welcher 1. Frucht angebaut werden? Wie sieht dann die Fruchtfolge im darauffolgenden Jahr aus? Welche Folgen hat das für den zusätzlichen Einsatz von Maschinen und Düngemitteln?

Weiterhin sollte man beachten, das auch landwirtschaftliche Fläche zur Produktion von Bio- Sprit zur Verfügung stehen muss, die damit in direkter Konkurrenz zur Bio- Gas Produktion tritt. Wie viel Fläche bleibt da eigentlich noch für die Nahrungsmittelproduktion übrig?

Photovoltaik:
Um die 22 Prozent, oder 6,2 TWh Solarstrom für Hessen zu produzieren, benötigt das Bundesland 6.900 MW installierte Leistung an Photovoltaikanlagen.
Mit knapp 900 Vollbenutzungsstunden liegt die Studie sogar im Rahmen des Machbaren. Kritikpunkt sind hier die Kosten mit 15,5 Mrd. Euro.
Bei noch zu installierenden 6.700 MW Photovoltaikanlagen ergebe das eine Summe von 2.246 Euro pro KW peak.

Derzeit liegen aber die Preise noch bei 3.500 bis 6.000 Euro pro KWpeak, die Annahme das sich die Preise im derzeitigen Markt so weit absenken werden, ist mit keinem Beleg bewiesen worden. Nimmt man die minimale Summe von 3.500 Euro pro KWpeak dürfte sich die Investition auf 21,7 Mrd Euro belaufen.
Die höchsten Investitionen bringen die geringsten Erträge und sind deshalb als unwirtschaftlich abzulehnen .
Das Erneuern bestehender Kohlekraftwerke würde sofort bis zu 30% CO2 einsparen und eine weitaus kostengünstigere und CO2-ärmere Versorgung garantieren, bis die Solartechnik entweder billiger oder deutlich effektiver verfügbar ist.

Geothermie zur Stromversorgung:
Nach den vielen kleinen Erdstößen in Basel sollte man diese Energieart in dicht besiedelten Deutschland mit Vorsicht betrachten.
Geothermie kann nur wenig zur Stromversorgung beitragen. Der Grund ist einfach, dass man zwar örtlich recht hohe Temperaturen im Boden findet, diese aber nach “Anbohren” und Einleiten von Wasser sehr schnell auskühlen, da die Wärmeleitfähigkeit von Gestein einfach zu gering ist. Folge: Es tritt zu wenig oder kein Dampf mehr an die Oberfläche, um eine Turbine zu betreiben.

Wasserkraft:
Zum möglichen deutschlandweiten Ausbau der Wasserkraft bitte ich Sie, nachfolgendes Dossier zu studieren, das von einem maximalen Ausbau auf 25,5 TWh Wasserkraft ausgeht. Bedeutsam sind auch die Einflüsse des Wasserrechts und allgemein der Umweltgesetzgebung. Insoweit ist es eher wahrscheinlich, dass eine restriktive Genehmigungspraxis zusätzliche Wasserkraftnutzungen verhindert.

Energie-Speicher:
Um die Versorgung auch bei längeren Flauten und Dunkelheit zu sichern, müssen nach Angaben der Stromversorger derzeit 90% der EE aus Wind & Solar durch Schattenkraftwerke ( Gasturbinen und GuD Kraftwerke) dieser Leistung gepuffert werden.
Bei einer Berechnung des Prof. W. Leonhard vom Institut für Regelungstechnik, TU Braunschweig kam heraus, dass bei einem Ersatz des AKW Biblis durch EE bei einer einwöchigen Windflaute der 14 fache Energiegehalt des Pumpspeicherwerkes Goldisthal benötigt wird, um diese Lücke ausgleichen zu können.

Selbst bei teilweisem Ausgleich durch Solar- und Bio-Energie dürften für Hessen die bestehenden Speichermöglichkeiten bei weiten zu gering ausgelegt sein.
Für das PSW Goldisthal wurde eine komplette Bergkuppe abgetragen, die Planungszeit betrug 20 Jahre und die Bauzeit nochmals 7 Jahre.
Wie sollen bis 2025 derart große PSW in Hessen gebaut werden und vor allem wo?

Grundlegende Mängel:
1. In der gesamten Studie ist ein Punkt überhaupt nicht erwähnt, die Reservekapazitäten.
Auch Windräder können mal ausfallen, Bio-Gasanlagen in Revision gehen, Wasserkraftwerke durch geringe Wasserstände zu wenig Strom produzieren.
Laut EU-Energiekommision sollten wenigstens 5 Prozent an Erzeugungskapazitäten als Reserve vorgehalten werden.

2. Die Klimatologen haben für die nächsten Jahre mit Wetterkapriolen gedroht, mehr Starkregen, mehr Stürme, länger anhaltende Trockenzeiten und andere Extremwetterlagen.
Da man bei der künftigen Stromversorgung nur alleine auf die Naturkräfte vertraut, wird keine Vorsorge vor Mißernten, wind- und regenarmen Zeiten geleistet.
Sollten in einem Jahr mehrere dieser Naturereignisse eintreffen, wird Hessen nicht aus eigener Kraft mit Strom versorgt werden können.
Ohne teure Importe könnte die Versorgung in diesem Fall nicht aufrecht erhalten werden.

3. Kosten
Selbst die in dieser Studie vorgelegten Kosten sind bei weiten zu gering. Weiterhin fehlen die Zahlen für den Netzausbau (Überlandleitungen) und Speicher, die auch ganz schnell in die Milliarden gehen können.

4. Einen ganz wichtigen Punkt verschweigt uns die Studie und auch Herr Scheer. Die zukünftig in Hessen gebauten regenerativen Energie- Anlagen werden über die EEG-Umlage auf die Stromkunden der gesamten Bundesrepublik umgelegt und erhöhen weiterhin die Stromentgelte des normalen Stromkunden in ganz Deutschland. (EEG Anteil der Stromrechnung 2008 liegt derzeit schon bei 1,35 Cent/KWh)

5. Kein Wort von Frequenzregelung und Stabilität, die im allgemeinen von den großen Grundlastkraftwerken bereitgestellt werden. Ohne externen Anschluß an das Verbundnetz wäre eine sichere und spannungsstabile Stromversorgung mit EE nicht möglich.

6. Einsparungen sind hypothetisch, bis 2025 wird sich im Fahrzeugsektor das E-Mobil weiter durchsetzen und auch der verstärkte Einsatz von Wärmepumpen für die Heizung wird nicht berücksichtigt.
Die neueste Studie des VDE „Effizienz- und Einsparpotentiale elektrischer Energie in Deutschland – Perspektiven bis 2025 und Handlungsbedarf
geht sogar von einer Steigerung des Strombedarfes um 30 Prozent bis 2025 aus.

7. Kein Wort von den Transportaufwendungen der Bio-Rohstoffe wie Mais, wo zu 70% nur Wasser transportiert wird.

8. Intelligentes Energiemanagement soll 10% der Spitzenlast einsparen. Zu deutsch, die Verbraucher werden an die regenerative Energieerzeugung angepasst.
Das bedeutet einen gewaltigen Aufwand an elektronischer Regelungs- und Übertragungstechnik bzw. intelligent regelbaren Haushaltgeräten, um beim Kunden direkt eingreifen zu können.
Auch diese enormen Kosten erscheinen mit keinem Wort in dieser Studie.

9. Um die Lücken in der künftigen Hessischen Energieversorgung, wie in der Studie vorgestellt, zu schließen und den tatsächlichen Bedarf zu decken, werden außerhalb der Hessischen Grenzen zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden. Das bedeutet umfangreiche Neubauten an Kohle- und Gaskraftwerken.

10. Die prognostizierten zusätzlichen ~40.000Arbeitskräfte für Betriebsführung, Wartung und Instandsetzung der EE-Anlagen bedeuten ökonomisch betrachtet erst mal einen Kostenschub von ca. 1,6 – 2,0 Mrd Euro p.a. die in die Stromkosten einzupreisen sind und damit zunächst einmal von den Verbrauchern zu tragen sind. Eine Entlastung erfährt dadurch selbstverständlich der Fiskus. Es erfolgt also eine Umverteilung staatlicher Leistungen zu Lasten der Bürger, ohne dass er auch nur den geringsten Vorteil einer solchen Transaktion hat und auch eine zusätzliche Wertverbesserung nicht erkennbar ist.

An dieser Studie sind noch viele andere Punkte zu bemängeln, das würde aber den Rahmen dieses Artikels sprengen.
Die Studie zeigt nur eins, wie Lobbyisten für Entscheider Szenarien entwickeln, um Gewinne zu sichern und damit vorgeben den Arbeitsmarkt anzukurbeln.
Die späteren, höheren Stromkosten dürften aber Arbeitsplatzverluste in der Industrie und Gewerbe bewirken, so das sich die erhöhte Zahl der Arbeitsplätze durch EE durch Entlassungen bei der Industrie mehr als kompensiert.

Zum Schluss möchte ich Sie noch auf weitere Punkte des hessischen SPD- Parteiprogrammes hinweisen. (ab Seite 19)

6. Die von uns geführte Landesregierung wird für alle Neubauten und Siedlungen einen Mindeststandard zur Nutzung der Solarenergie auflegen.
Den generellen Ausschluss der Solarenergie in bestimmten Ortsteilen werden wir durch eine Novelle der Hessischen Bauordnung untersagen.

Hier nur eine Frage dazu, wo bleibt da eigentlich der Denkmalschutz?

11. Wir werden die Grundwasserabgabe wieder einführen und daraus Einspar- und Umweltprogramme finanzieren. Dabei werden wir ein Drittel der Einnahmen als Darlehen vergeben und damit einen revolvierenden Fonds begründen, der immer wieder aus den Rückzahlungen neue Investitionen in der Zukunft ermöglicht. Im Rahmen der von der EU geforderten Bewirtschaftungspläne für die heimischen Wasserläufe werden wir in Abstimmung mit den hessischen Umweltverbänden den ökologischen Ausbau der Kleinwasserkraft in Hessen ermöglichen.

Das heißt im Klartext, die kassieren direkt bei den Bürgern zusätzliche Gebühren ab (die meisten Wasserwerke nutzen Grundwasser zur Trinkwassergewinnung) um diese Gelder dann in den weiteren Ausbau der teuren regenerativen Energien zu stecken.

Lieber Leser, urteilen Sie einfach selber inwiefern diese Studie eine reale Chance hat, wirklich in die Tat umgesetzt zu werden.

Stellen Sie sich dann noch die Frage, wie viel Sie bereit sind zu zahlen und welche Anzahl an Stromausfällen Sie noch tolerieren können, denn diese werden bald kommen, wenn man jede Art von konventioneller Energieerzeugung ablehnt oder sogar bekämpft.

Heinz Eng

151 Antworten zu “Die Hessen-SPD und ihr Energieprogramm bis 2025”

  1. peper Says:

    Die späteren, höheren Stromkosten dürften aber Arbeitsplatzverluste in der Industrie und Gewerbe bewirken, so das sich die erhöhte Zahl der Arbeitsplätze durch EE durch Entlassungen bei der Industrie mehr als kompensiert.

    Ist doch miteinkalkuliert. Die nennen das:

    20% Einsparungen durch höherer Energieeffizienz

    Die Formel: Ausgabe>Einnahme wird es schon richten.

  2. Bibliothekar Says:

    Toller Artikel!

    Mir fäält aber gerade auf, was war eigentlich zuerst da, die Studie oder das hessische Energieprogramm der SPD?

  3. Bibliothekar Says:

    #2 Bibliothekar

    2 Hasseröder und kann nicht mal mehr “fällt” schreiben!

  4. Energie-Ossi Says:

    #2 Bibliothekar
    Falsche Frage, welche Studie war zuerst da.
    http://www.grenzen-durchbrechen.de/download/Vision2030Langfassung.pdf
    25.11.2007 Version 1.1

    http://www.eurosolar.de/de/images/stories/pdf/Hessen_Vision_2025_Eurosolar.pdf
    15.01.2008 Version 1.0

    Na, stelle Deine Frage bitte noch einmal, aber etwas präziser, grins

    MfG

  5. BRK Says:

    Ein wirklich gelungener Artikel ;) Da werden wir sicher bald Besuch von den lieben Grünlingen bekommen.

    Was mir beim ersten flüchtigen Durchlesen aufgefallen ist, ist der Umstand, dass die Verfasser auf die Einspeisungsvergütungen nach EEG spekulieren. Ich kann aber nirgends finden, in wessen Netz der Stromeingespeist werden soll. Eigenes Netz geht nicht, dann gibt es keine Kohle nach EEG. Ins Deutsche Verbundnetz einspeisen hätte zur Folge, dass die Hessen weiterhin den Deutschen Mix aus ihren Steckdosen zapfen.
    Das Ganze wird noch komplizierter, wenn die tatsächlich so stark dezentralisieren wollen, wie in der Studie propagiert. Wenn an diesen dezentralen Punkten kein Netz zum Einspeisen vorhanden ist, bleiben die Gutsten auf ihren Kosten sitzen. An sich selber verkaufen bringt ja nichts. Andere Abnehmer? Fehlanzeige, Ohne Netz kein Transfer.
    Hat da jemand eine Idee, wie so was funktionieren könnte?

  6. Liberaler Says:

    @BRK

    Das ist ein wichtiger Punkt. Wo keine Wirtstiere mehr sind, ist für Parasiten nichts mehr zu holen. Wo keine Stromkonzerne mehr sind, kann man keine mehr melken (die sich dann bei ihren Kunden schadlos halten). Dann müßten die Ökos die Bürger direkt melken (nur über Abzocke beim Wasser wird das nicht gehen) und das werden die sich sicher nicht sehr lange bieten lassen, wenn der Strom gleichzeitig ständig ausfällt. Funktionieren würde so eine Ökokommandowirtschaft genauso wenig wie Kommandowirtschaft im Ostblock. Mit dem Auschalten des Marktes schaltet man garantiert auch rationales Handeln aus.

    Scheer müßte ganz genau wissen, daß seine Päne so nie Realität werden. U.a. würde des massiv gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen, alle nicht-lokalen und und Nicht-Ökostromanbieter vom Markt auszuschließen. Und gerade weil er nie wird beweisen müssen, daß das Ganze funktioniert, kann er risikolos mit völlig unrealistischen und nebulösen Plänen kommen.

  7. Wetterfrosch Says:

    #5 BRK
    Was nirgendwo hervorgeht, wie auch immer wird ein dezentrales Netz gewartet, geregelt, wie herunter- und kontrolliert hochgefahren? Die ham wirklich ein an der Waffel.

    @Eng
    Super Arbeit.

  8. Liberaler Says:

    @E-O
    Wirklich ein schöner Artikel. Der ganze Wahnsinn wird schön dargestellt. Wobei es ja hier so viel Stuß gibt, dass man kaum auf alles eingehen kann. Was noch gar nicht berücksichtigt wurde, ist z.B., daß die vielen imaginären PSKW ja erheblich mehr Energie verbrauchten als sie später wieder erzeugten, somit würde die Lücke zwischen Strombedarf und -erzeugung noch weiter wachsen.

  9. Energie-Ossi Says:

    #8 Liberaler
    Tja, die lieben Verluste, soweit ich mich erinnern kann, gehen bei einem PSKW um die 15 % flöten. Wenn Du gerade von Verlusten sprichst, in der phantastischen Studie sind keinerlei Netzverluste mit einberechnet. Gerade im Mittel und Niederspannungsbereich geht das schnell mal in die GWh und höher.
    Ich muss mal bei einem Netzbetreiber rumwühlen, denn die geben die Netzverluste für ihr Versorgungsgebiet genau an.
    Tja, man kann ja nicht an alles denken, aber wozu gibt es denn aufmerksame Leser, grins.
    MfG

  10. peper Says:

    Heutzutage werden die Speicherbecken vorallem nachts gefüllt! Die Verluste, eigentlich 15-25%, E-o beziehen sich, wenn der Speicherbecken gefüllt ist.

  11. Wetterfrosch Says:

    ot: Anhand des aktuellen Titelbildes habe ich die Fähigkeiten von “Adblock Plus” in Firefox schätzen gelernt, Grafiken bei Bedarf zu unterdrücken…

  12. Laie mit Interesse Says:

    @Eng

    Nochmals die Frage: Wer ist Ihr Argeitgeber?

    Leider ist Ihr Beitrag sehr einseitig und lässt wesentliche Aspekte ausser Betracht.

  13. ghw Says:

    @Wetterfrosch:

    DAS war das allererste, was ich gemacht hab, nachdem ich den Artikel reingestellt hatte… ;)

  14. solarkritik Says:

    Ich habe durch meine Recherche in “SOLARKRITIK34″ belegt, dass sich eine thermische Solaranlage im privaten Wohnungsbau nachweislich NIE rechnet bzw. NIE amortisiert:
    http://www.solarresearch.org/solarkritik34.pdf

    Alle dort erwähnten Fakten und Tatsachen sind unter “solare Fakten” auf meiner Webseite dokumentiert:
    http://www.solarresearch.org/02solarefakten/023solarthermie/index.htm

    Schuld an der jahrelangen Täuschung der deutschen Bevölkerung über die wahre solare Effizienz ist der Umstand, dass die Solarlobby in den Medien immer nur Prozentzahlen verwendet hat, ohne den konkreten solaren Ertrag in kWh zu erwähnen und zu thematisieren. Schuld ist auch die Justiz in NRW, die seit 1998 (als ROTGRÜN die Bundestagswahl gewonnnen hatte) ein gerichtlicherstelltes, aber solarkritisches Effizienzgutachten verhindert, oder besser: UNTERSCHLÄGT !!

    Deshalb “funktioniert” der Solarwahnsinn seit nunmehr 10 Jahren “ohne Probleme”…

  15. solarkritik Says:

    Noch eine grundsätzliche Täuschung der Hessenstudie sollte erwähnt werden: Wenn die Studie behauptet im Jahre 2025 könnte der Strom im Hessen zu 100% mit Ökoenergien bereitgestellt werden, dann heisst das ja NICHT, dass Hessen dann keine Primärenergie (Kohle, Öl, Gas, Uran) für die Sekundär-Energieversorgung (Strom, Wärme) mehr benötigt.

    Dieser Schwindel mit dem “Verwechseln” der “Primärenergie” mit “Sekundärenergie”, den die Ökologisten auch gerne verbreiten, wird in folgenden Video sehr anschaulich dokumentiert:
    http://www.solarresearch.org/05vidaud/050solvid/050040/index.htm

    Das STatement von Joachim Bublath am Ende des Videos ist ein “Muss” !!

  16. Bibliothekar Says:

    Das Kernproblem an der ganzen Sache ist auch, daß hier in Hessen ein ganzer Industriezweig, durch planwirtschaftliche Vorgaben der Poltik, gegen einen anderen ausgetauscht werden soll.
    Pikanterweise wird der geplante Austausch von denjenigen protegiert die am Ende die Nutznieser dieses Wechsels sind.
    Man stelle sich das mit anderen Industriebereichen vor. Es kann doch nicht sein, daß die so wichtige Energiepolitik zum Spielball von Jedermanns Möchtegern wird.
    Geht es hier eigentlich um die “nachhaltige” Energieversorgung eines Bundeslandes oder um die Zerschlagung unliebsamer Energiekonzerne?

  17. Bibliothekar Says:

    #12 Laie

    Da muss ich Ihnen sorgar einmal Recht geben. Die Eurosolarstudie ist sogar äußerst einseitig. Als Märchen akzeptabel als Machbarkeitsstudie sehr mangelhaft.

  18. Rainer Says:

    @ E-O

    Toller Artikel! Sicherlich nicht ausreichend, um irgendwelche Ökofundis wie den Laien hier zum Nachdenken zu bewegen, aber allen die sich noch etwas gesunden Menschenverstand bewahrt haben, könnten damirt schon die Augen etwas mehr geöffnet werden.

    Hoffentlich merkt die Mehrheit hier im Land, was da eigentlich abgeht, bevor alles zu spät ist…

  19. Rainhelt Says:

    Schöne Replik auf Herrn Scheer. Der einzige der das geschnallt hat, war Clement. Und was draus geworden ist, wissen wir ja…

    Machse Nix ;)

    http://de.youtube.com/watch?v=KlsR0KKFRQ8

    @Laie: Bleibt schon nur noch die Lobby-Keule?

  20. BRK Says:

    #12 Laie mBvK

    Nochmals die Frage: Wer ist Ihr Argeitgeber?

    Das steht doch klar und deutlich in dem hervorragenden Artikel von Herrn Eng.
    Aber ich will ja nicht so sein .Schließlich kennt man ja die Leseschwäche gewisser grüner Klugsch..ßer.
    Fabio Longo = Eurosolar Deutschland e.V.
    Matthias Willenbacher = juwi GmbH
    Christian Hinsch = juwi GmbH
    Peter Glasstetter = Student Geographischen Institutes (Uni Mainz) treibt sich gerne auf den Philippinen rum
    Stephan Grüger = cityworks AG

    Leider ist Ihr Beitrag sehr einseitig und lässt wesentliche Aspekte ausser Betracht.

    Ja, das habe ich auch festgestellt. Die oben genannten Verfasser dieses Ökostrom Prospekts sind wirklich ausgemachte Lohnschreiber der Öko-Abzocker.

  21. Werner Says:

    Dickes Lob, Heinz Eng, ein gut recherchierter, wahrer Artikel. Sicher werden ihn viele Websites übernehmen. Man kann gar nicht oft und heftig genug auf die größte aller Geldvernichtungsprozesse (mehr dazu im Detail hier) hinweisen.
    Aber Scheer meint es bitter ernst. Ich habe ihn bei einem Vortrag erlebt. Der glaubt und tut was er sagt! Eloquent, arrogant und ein richtiger in der Wolle gefärbter Roter-Grüner. Ökoquistion eben. Was es mit dem Grünen Weltbild wirklich auf sich hat, wird u.a.hier gezeigt. Nochmals: Hervorragend!

  22. Energie-Ossi Says:

    Lieber Laie
    Da ich heute extrem gut gelaunt bin, werde ich versuchen Dir eine Antwort zu geben, obwohl ich ja eigentlich auch nicht frage, an welchen Gymnasium Du beschäftigt bist.

    Ich gehöre zu keinem der 4 Monopolisten, habe eigentlich auch nichts mit Strom zu tun, gut ich erzeuge etwas KWK, aber das ist nicht mein Hauptgeschäft.
    Ich habe eine umfangreiche Ausbildung die auch Elektrotechnik beeinhaltet, der Rest ist reine Fleissarbeit. Diese eine Artikel hat mich 2 Wochen Arbeit gekostet, ein Teil Grundwissen, 9 Teile Recherchen, so einfach ist das.
    Wenn sich andere Damen und Herren auch mal diese Mühe machen würden, käme es energietechnisch nicht immer zu solch krassen Unwissen und blanken Nachplappern von Lobbyisten-Meinungen.

    An alle anderen hier, Danke.

    MfG

  23. multiverus Says:

    @ghw
    Vielen Dank für diesen Artikel. Schön, dass nun das abschreckende Ypsilanti-Bild entfernt wurde! Jetzt kann ich ihn doch noch ohne Brechgefühl lesen.

    Das Erneuern bestehender Kohlekraftwerke würde sofort bis zu 30% CO2 einsparen und eine weitaus kostengünstigere und CO2-ärmere Versorgung garantieren, bis die Solartechnik entweder billiger oder deutlich effektiver verfügbar ist.

    Das diese Möglichkeit ignoriert wird, unterstreicht die Einschätzung, dass die angebliche CO2-Gefahr nichts als ein Mittel zum Zweck ist. Die Brüder (und Schwestern) wissen, was Sie da tun. Es geht um die langfristige Bereicherung rot-grüner “Eliten”, die diese Ideologie aktiv betreiben. Die Kosten sollen skrupellos auf breite Schichten der Bevölkerung abgewälzt werden, die so in den Kampf um das persönlichen finanzielle Überleben getrieben werden. Marburg lässt schon mal grüssen.

  24. multiverus Says:

    @Liberaler #6:
    Hoffentlich hast du recht!

  25. flipper242 Says:

    zu #14
    die entsprechende pdf vom BUM
    http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/ee_zahlen_2007_dt_pdf.pdf

  26. Wolfgang Flamme Says:

    Auf S.25 kann man sehen, wie visionär doch Repowering das Deutschlandwetter verändert: Kaum wird da eine Anlage in Hessen erneuert, schon steigt der bundesweite Windindex von 86% (2003) auf 98% (2004) :-)

  27. Werner Says:

    Hallo Herr Eng,
    nehmen Sie doch mal Kontakt über EIKE auf. Wir haben das gleiche Ziel und sicher viel zu besprechen.

  28. planck Says:

    Hallo Werner
    das brachte mich darauf bei euch auf der Gruselseite mal reinzuschauen. Hardcore, absolut Hardcore.
    Nur ein eher formaler Hinweis: In eurem “Wissenschaftlichen Beirat” sitzen Verstorbene. Mach das mal richtig.

  29. Energie-Ossi Says:

    Hallo Leute
    Die Regenerativen schaffen ja so toll Arbeitsplätze und bringen den Kommunen schöne Steuereinnahmen, da freut sich doch der Provinzler, gelle.

    Pech gehabt, meine Freunde…..das sieht der Bundesfinanzhof aber gaaaanz anders, angeschissen rechts ran.

    Großer Ärger um Steuer für Windkraftanlagen
    Ein bereits 2007 vom Bundesfinanzhof erlassenes Urteil sorgt in Sachsen für beträchtliche Steuerrückzahlungen. So soll die Gemeinde Burkau (Landkreis Bautzen) rund 80.000 Euro zurückzahlen, die sie in den vergangenen Jahren von der Betreibergesellschaft von sechs Windkraftanlagen erhalten hat. Das Finanzamt Osnabrück-Land (Niedersachsen) habe bereits einen entsprechenden Bescheid verschickt, sagte Bürgermeister Hans-Jürgen Richter (FDP).

    Die in Hilter (Niedersachsen) ansässige Firma “Windwelt KG” hatte in den 90er Jahren in Sachsen und Sachsen-Anhalt insgesamt zwölf Windkraftanlagen errichtet. Die zu zahlende Gewerbesteuer wurde bislang zwischen der Gemeinde Hilter und den Orten geteilt, in denen die Anlagen aufgebaut wurden. Der Bundesfinanzhof verwarf diese Praxis der “Gewerbesteuerzerlegung” jedoch, da an den ostdeutschen Standorten der Windturbinen keine Arbeitskräfte beschäftigt würden. Auch “negative Auswirkungen der Windkraftanlagen auf die Landschaft und das Ortbild” sind in den Augen des obersten deutschen Finanzgerichtes kein Grund, für Steuerzahlungen an die betroffenen Gemeinden. Burkau werde nun die kassierten Gewerbesteuern zurückzahlen, kündigte Hans-Jürgen Richter, der Bürgermeister der Gemeinde an. Burkau habe das Geld nicht ausgegeben, sondern gespart.
    Finanzminister befürchtet Auswirkungen auf Energiepolitik

    Sachsens Finanzminister Georg Unland erklärte gegenüber dem SACHSENSPIEGEL, er könne sich nicht vorstellen, dass nun auch nur noch eine Gemeinde bereit ist, die Windkraftanlagen eines fremden Betreibers auf ihrem Gebiet zu dulden. Denn jeder finanzielle Vorteil für die Kommunen sei nach der Entscheidung des Bundesfinanzhofes hinfällig. Laut Unland drohe damit eine “energiepolitische Katastrophe”. Um auch in Zukunft Anreize für die Errichtung von Windturbinen bieten zu können, werde der Freistaat im September deshalb eine Gesetzesinitiative starten. Mit dieser will Sachsen erreichen, dass auch künftig die Hälfte der Gewerbesteuern an den jeweiligen Standortgemeinden der Windkraftwerke zu entrichten sind.

    Nu ham se die Quirle vor der Haustür, aber keine Arbeitskraft und schon garnicht Knete dafür, ätsch.
    Und wieder paar doofe Ossis reingefallen, da muss man sich ja echt für schämen, grins
    MfG

  30. Alexander Says:

    Mal ne gaanz andere Frage:

    welche Juwi GmbH ist eigentlich gemeint? Es gibt mit Juwi GmbH 75 (fünfundsiebzig) Firmierungen, darunter

    Juwi Windenergie GmbH & Co. X bis XX KG Mainz,

    Juwi Windenergie GmbH & Co. Betreiberteam KG Mainz,

    Juwi Verwaltungs GmbH & Co. Morbach XX KG Mainz,

    Juwi Beteiligungs GmbH & Co. X KG,

    Juwi Beteiligungs GmbH & Co. KG Weselberg KG,

    Juwi Beteiligungs GmbH & Co. KG Naturpower X KG gesamt 1 – 22)

    Juwi Handels GmbH & Co. KG Solarwind X KG,

    Juwi Windenergie GmbH & Co. Windpark Spiesheim KG Mainz,

    Juwi Windenergie GmbH & Co. Flomborn X KG Mainz,

    Juwi GmbH & Co. Windpark Alsenz KG Mainz,

    JuWi WE GmbH & Co. Betreiberteam KG, Windenergienutzung Mainz

    Juwi Windenergie GmbH & Co. Bürgerrad Oberarnbach KG Mainz,

    Juwi Windenergie GmbH & Co. Bürgerrad Steten KG Mainz,

    Juwi Windenergie GmbH & Co. Bürgerrad Spiesheim KG Mainz,

    Juwi Beteiligungs GmbH & Co. Finanzfonds KG Mainz,

    Juwi Verwaltungs GmbH & Co. Fotovoltaik KG Mainz,

    Juwi Umspannwerk Nordwestpfälzer Bergland GmbH Mainz,

    Juwi Solar GmbH Bolanden,

    Juwi Beteiligungs GmbH & Co. KG Weselberg KG

    Juwi Verwaltungs GmbH Bolanden,

    Juwi Beteiligungs GmbH Jolanden

    Juwi Service und Technik GmbH, Bolanden

    Die Liste ist nicht vollständig, ABER: Kann mir das mal Einer erklären?

    Grüße
    Alexander

  31. Rainhelt Says:

    @Alexander: Watt ist denn da los?

    Off topic:
    Hatten wir nicht vor kurzem das Thema Gender-Mainstreaming? Na dann schaut mal her:

    Mutter am Herd, Oma beim Kuchenbacken – geht es nach dem Europäischen Parlament, sollen solche Bilder aus der Fernsehwerbung verschwinden. Mit großer Mehrheit forderten die Abgeordneten, diskriminierende Geschlechterklischees aus der Reklame zu verbannen.

    Quelle

    Die scheinen bei der EU echt nichts besseres zu tun zu haben, als heiße Luft zu vermeiden und sie gleichzeitig zu produzieren ;)

  32. Alexander Says:

    @ 31 Rainhelt

    Das mit den Juwi GmbH bzw. unzähligen Juwi GmbH & Co. KG ist mir auch nicht ganz klar. Daher meine Frage.

    Energie-Ossi erwähnte DIE Juwi GmbH in seinem Artikel. BRK erwähnte http://www.oekologismus.de/?p=1048#comment-36522 DIE Juwi GmbH

    Matthias Willenbacher = juwi GmbH
    Christian Hinsch = juwi GmbH

    Ich versteh das nicht. Gibt es jetzt eine oder mehrere GmbH oder eine oder mehrere GmbH & Co. KG und was ist damit gemeint. Schlecht recherchiert oder so?

    Grüße Alexander

  33. Bibliothekar Says:

    #30 Alexander

    Das ist ja in der Tat eine Menge Juwi. Ich versuche morgen mal einen Blick in den Hoppenstedt zu werfen, zum Versuch wenigstens ein wenig Übersicht über Verwandtschaftsverhältnisse bei Juwi zu erlangen.

  34. Bibliothekar Says:

    #31 Rainhelt

    Wenn man meint Gleichberechtigung von Mann und Frau damit voranzubringen? Laßt uns doch Wettbewerbe dazu initiieren. Zum Beispiel gleichberechtigste Gemeinde Deutschlands oder Europas…;-)))
    Allerdings darf man Gender-Mainstreaming nicht mit Feminismus und berechtigtem Gleichberechtigungsbestreben gleichsetzen und vermischen. Beim Gender-Mainstreaming gibt es am Ende nur noch Mensch. Nix Mann und Frau und Kind.

  35. Bibliothekar Says:

    #29 Energie-Ossi

    Das haut doch glatt den Stuhl weg. Wird wohl doch nicht so einfach werden mit den 100% EE.
    Hast Du bitte auch noch die Quelle dazu zum Sammeln.

  36. Energie-Ossi Says:

    #35 Bibliothekar
    Autsch, man bin ich blöd, natürlich Quelle vergessen.
    Wird sofort nachgeholt:
    http://www2.mdr.de/sachsen/bautzen/5669221.html

    So, für Deine Sammlung, grins
    MfG

  37. BRK Says:

    #30 #32 Alexander

    Nur keine Panik. juwi GmbH ist schon als Oberbegriff o.k.
    Wenn juwi die einzelnen Abteilungen/Bereiche als selbstständige Gesellschaften führt ist eine fein ausgetüftelte Geschäftsstrategie, die aber nicht Gegenstand der Diskussion ist. Auch der Umstand, dass einige dieser GmbH von einem bestimmten Geschäftsführer in Personalunion geleitet werden, ist hier nicht von Bedeutung. Da gibt es ja außerdem noch die juwi Holding AG in der die beiden juwi-Gründer Jung und Willenbacher neben Ihrer Geschäftsführerposition in der einen oder anderen juwi GmbH die beiden Vorstandsposten besetzen. Aber auch dies steht hier nicht zur Debatte, genau so wenig wie der Umstand, dass juwi ihre einzelnen Objekte als selbstständige Gesellschaften führt. Das ist finanztechnisch sehr geschickt und hat auch einiges mit der Einzelhaftung zu tun.

  38. Energie-Ossi Says:

    Was hab ich gesagt, der CO2 Handel wird einigen Industriezweigen in Deutschland das Genick brechen:

    EU-Emissionshandel gefährdet Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands

    FRANKFURT (Dow Jones)–Das Europäische Emissionshandelssystem (EU-ETS) gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit einer ganzen Reihe von Branchen in Deutschland. Nach einer neuen Studie, die das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) unter Federführung des Öko-Instituts im Auftrag des Umweltbundesamts erstellt haben, sind insbesondere die Eisen- und Stahlindustrie, einige Zweige der chemischen Industrie (unter anderem Düngemittel und Stickstoff), die Papier- und die Aluminiumindustrie betroffen.

    Diesen Branchen drohe am ehesten die Abschmelzung der Inlandsproduktion und die Abwanderung in Länder mit weniger strengen oder gänzlich fehlenden CO2-Vorgaben (Carbon Leakage). Die Studie soll noch diese Woche veröffentlicht werden und liegt der Redaktion von Dow Jones Trade News Emissions exklusiv vorab vor…..

    http://www.faz.net/d/invest/meldung.aspx?id=83697461

    Deutschland wird zum Agraland, 2025 werden wir wieder mit bloßen Händen den Acker umwühlen, denn unsere Politiker sind dann längst schon in den sonnigen Süden ausgewandert, bähh

  39. Energie-Ossi Says:

    Grausamer Klimawandel, aber Millionen Arten starben sekündlich aus, baldd gibt es nur noch Ratten, Menschen, Kakerlaken und sonstiges Ungeziefer….
    Ähhhh, doch nicht????

    Artenvielfalt in der Nordsee gestiegen

    Angenehme Überraschung aus der Nordsee: In den vergangenen 30 Jahren hat die Artenvielfalt stetig zugenommen, berichten Meeresbiologen. Seltene Arten sind häufiger geworden. Dies gilt nicht nur für Fische, sondern auch für Seesterne und Krabben….

    Die Deutsche Bucht ist ein sehr artenreiches Teilgebiet der Nordsee. Nach Ehrichs Angaben leben in der gesamten Nordsee etwa 200 Fischarten. Bei einem halbstündigen Fischfang mit einen Netz holten die Forscher vor 30 Jahren im Schnitt 80 Arten aus der See. Heute seien es etwa 95, sagt Ehrich im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Sein Fazit: “Die seltenen Arten sind häufiger geworden.”…

    Es seien keine Arten neu in die Nordsee eingewandert, betont Ehrich. Vielmehr habe sich der Anteil bislang selten anzutreffender Spezies erhöht. Über die Ursachen des Phänomens kann der Forscher nur spekulieren. “Es könnte mit der Erwärmung der Nordsee zusammenhängen”, sagt er. “Im Winter könnten Südweststürme Arten, die in wärmerem Wasser häufiger anzutreffen seien, Richtung Nordsee bringen.”…

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,576124,00.html

    Tja ihr lieben Klima-Panik-alles-wird-verecken-Verbreiter, das war ja mal wieder nix mit euch, gelle.
    Die liebe Natur scheißt euch mal wieder voll vor den Koffer, a bisserl wärme und plötzlich wächst und gedeiht die Natur.
    Wenn euch das nicht passt, dann zieht doch in die Antarktis, wo ihr hingehört.

    Grins und wech

  40. Bibliothekar Says:

    #37 BRK

    Nachdem ich in der WISO Datenbank mal einen Blick auf die Juwi Gesellschaften geworfen habe und auch mal die Beteiligungen von Willenbacher an diesen und anderen Firmen eines Blickes würdigte, komme ich auch zum Schluß, daß sich das vom Zeitaufwand her nicht lohnt und vom Thema wegführen würde.

  41. Bibliothekar Says:

    Hier noch eine ganz aktuelle Meldung aus der WISO Datenbank, auf die ich nicht verlinken kann.

    Frankfurter Rundschau v. 03.09.2008, S.21, Ausgabe: S Stadt

    Von Pitt von Bebenburg

    Gipfeltreffen für grüne Energie
    Landtag hört Fachleute / SPD-Schattenminister Scheer: Kosten für erneuerbare Alternativen sinken

    Drei Tage lang entfaltet sich im Plenarsaal des Landtags eine grüne Zukunft für Hessen. Dutzende von Experten sind eingeladen, um Vorschläge zu machen, wie das Land zügig auf erneuerbare Energien umsteuern kann. Am Dienstag nahm einer unter den Fachleuten Platz, der gerne auf die Regierungsseite wechseln würde: Hermann Scheer.
    Der SPD-Bundestagsabgeordnete, den die hessische SPD-Chefin Andrea Ypsilanti zu ihrem Umwelt- und Wirtschaftsminister machen will, betonte, eine “dauerhafte Vollversorgung” mit Strom aus Wind, Wasser, Biomasse und Co. sei möglich. “Nichts ist schneller realisierbar als der Ausbau der erneuerbaren Energien”, urteilte Scheer. Denn viele kleine Anlagen seien wesentlich zügiger zu planen und zu bauen als eine große. Der SPD-Mann wurde nicht als Parteipolitiker, sondern als Vorsitzender des Weltrats für erneuerbare Energien aufgerufen. Er unterstrich, dass eine Energiewende dauerhaft auch für niedrigere Preise sorgen werde. “Herkömmliche Energiekosten können nur noch steigen, womöglich in dramatischer Form”, sagte er. Die Kosten für erneuerbare Energien würden hingegen sinken.
    Es war gewissermaßen ein Gipfeltreffen der hessischen Umweltpolitik – denn ein paar Meter von Scheer entfernt saßen Minister Wilhelm Dietzel (CDU), den Scheer beerben will, und Tarek Al-Wazir (Grüne), der den Posten für seine Partei beansprucht. Am morgigen Donnerstag wird auch Rainer Baake gehört, der Vorsitzende der Deutschen Umwelthilfe. Der frühere hessische Grünen-Staatssekretär wurde soeben von Ministerpräsident Roland Koch (CDU) in ein Beratungsgremium zur Nachhaltigkeit berufen.
    Der Kasseler Professor Jürgen Schmid mahnte, die Industrienationen müssten den Ausstoß klimaschädlicher Gase in den nächsten Jahrzehnten um 80 Prozent reduzieren. Nur so könnten die katastrophalen Folgen der Erderwärmung verhindert werden, zu denen Überschwemmungen und Dürren gleichermaßen gehörten. Dazu könne die Einsparung von Energie durch effizientere Verwendung wesentliches beitragen.
    Abgeordnete aller Parteien bekannten sich zum Ausbau erneuerbarer Energien. Der Manager eines der weltweit größten Anlagenbauers goss jedoch Wasser in den Wein. Harald Pohlert von General Electric sagte, die Hersteller von Windkraft-Anlagen seien “bis Ende 2010 ausgelastet”. Gleiches gelte für Solaranlagen. Es gebe eine starke Nachfrage, die nicht rasch zu befriedigen sei, weil die “Vorlieferanten” mehr Zeit bräuchten. “Das ist ein weltweites Dilemma.”
    Streit gab es über die Rolle der Atomenergie. Thomas Seltmann von der Energy Watch Group Berlin sagte, weltweit sei ein Rückgang der Atomkraft zu erwarten. Jedenfalls könne keine Rede von einer “Renaissance der Atomenergie” sein. Der CDU-Abgeordnete Michael Boddenberg wies hingegen auf neue Atomkraft-Projekte im Ausland hin.

    Tja, so einfach ist das mir der Machbarkeit.

  42. Rainhelt Says:

    Zur Kohlekraft, insbesondere Moorburg. Mir fehlen die Worte:
    http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Energieversorgung-Zoff-Kohlekraftwerke/637982.html

    Fei Tevi wird kommen und vor dem steigenden Meeresspiegel auf den Fidschi-Inseln warnen. Nafisa d’Souza wird über die Folgen des unstetigen Monsunregens in ihrer Heimat Indien berichten und Nurzat Abdyrasulova über die Gletscherschmelze in Kirgistan. Am kommenden Wochenende fahren die Gegner der Kohlekraftwerke jede Menge internationale Gäste auf. Neben diesen “Klimazeugen” werden 5000 Demonstranten am geplanten Eon-Kraftwerk Staudinger bei Hanau und rund 1000 Protestler am Bauplatz im brandenburgischen Jänschwalde erwartet. “Wenn wir jetzt lauter neue Kohlekraftwerke bauen, wie wollen wir dann China sagen: ‘Macht es nicht!’?”, fragt Regine Günther vom World Wide Fund for Nature.

  43. krishnag Says:

    @Energie-Ossie #39
    Die altbekannte Laie nmäßige Panikmache, das mit dem Artensterben:
    Wenn überhaupt, wenn es evtl mal wider wärmer werden sollte, dann kann es höchstens eine Verschiebung geben, siehe Artikel.
    Wärme ist förderlich, außer man ist bei der UNO oder kommt aus Potsdamm.

  44. BRK Says:

    Hallo Leute

    Das Neueste
    Von juwi
    Juwi AG: Großkraftwerke überflüssig (04.09.2008)

    und vom PIK
    Ottmar Edenhofer übernimmt Vorsitz im Weltklimarat (04.09.2008)

  45. klatin Says:

    Was wir übergangsweise brauchen, sind konventionelle Kraftwerke, die schnell und variabel auf Produktions- und Verbrauchsschwankungen reagieren. Fossile Großkraftwerke können dies nicht leisten”, betont juwi-Vorstand Matthias Willenbacher.

    Interessant. Ich frage mich, wieviel Anteile er an Gas-Lieferfirmen hat. Die einzige Technologie, die “schnell und variabel” auf Produktions- und Verbrauchsschwankungen reagieren kann, sind Single-cycle Gasturbinen und Dieselkraftwerke. Und das mit einer typischen Effizienz von unter 30%. Wasserkraftwerke sind schon auf Grund der langen Bauzeiten ausgeschlossen.
    Also zusaetzlich zu der EEG Abzocke noch weitere Kostenerhoehungen durch wesentlich erhoehten Einsatz der im Betrieb teuersten Kraftwerksart.
    Im Grunde wird da argumentiert, auf andere Industriezweige uebertragen, dass in Heimarbeit von Hand gefertigte Produkte billiger sind als Fliessband-Serienproduktion.
    Also zurueck zur vor-industriellen Produktionsmethode.

  46. Energie-Ossi Says:

    #44 BRK
    Eh Alder, das musste doch verstehen, die bauen Windparks, Solarparks, Bio-Furz-Parks, da muß man doch die leidige Konkurenz a bisserl madig machen.
    Guck mal, da ham ´se für teuer Geld ne tolle Studie gebastelt, nu muß aber auch langsam mal die Knete wieder rein kommen, grins

    MfG

  47. Latoan Says:

    Und es geht weiter, wieder jemand, der zumindest ETWAS bodenständiger denkt:

    Spanien kürzt Solarstromsubventionen, aber mit welchen Auswirkungen…

  48. Calimero Says:

    Was wir übergangsweise brauchen, sind konventionelle Kraftwerke, die schnell und variabel auf Produktions- und Verbrauchsschwankungen reagieren. Fossile Großkraftwerke können dies nicht leisten”, betont juwi-Vorstand Matthias Willenbacher.

    Ich hab ja nix gegen kreative Werbesprüche, aber das ist ja wohl eine glasharte Lüge. Was für ein A****

    Zur Erinnerung: Fossile Kraftwerke machen den ganzen EE-Quatsch erst möglich! Ohne diese konventionellen KW am Netz könnten die WKA nur sinnlos Luft verquirlen!

    Und zu den Größenordnungen: 2-3% der Nennleistung eines konventionellen KW werden ständig als Primärreserve vorgehalten, d.h. ein 1000 MW-Block kann (muss) innerhalb 30 sec 20-30 MW ins Netz schieben können, falls benötigt.

    Die “konventionellen” KW halten rund um die Uhr 3000 MW in Vorhalte, damit Ausfälle (auch von Windparks!) ausgeglichen werden können. Aktivierbar in 0-30 sec! Was will dieser Juwi-Fuzzi da denn bitte einsetzen?

    Und zum Thema Gasturbinen: Auch eine Single-GT braucht ca 5-6 min vom Start bis zur Netzschaltung (hochschleppen, vorbelüften, zünden, synchronisieren) und dann wird die Leistung auch erst allmählich gesteigert. Volllast ist erst nach ca 12-16 min drin.

    Und um welche Größenordnung geht es da überhaupt? Die größte GT wird derzeit von SIEMENS getestet … 340 MW hat das Teil. Schick, aber im Gegensatz zu Dampfturbinen immernoch Kinderkram. http://w1.siemens.com/innovation/de/publikationen/zeitschriften_pictures_of_the_future/pof_herbst_2007/materialien_fuer_die_umwelt/gasturbine_irsching.htm

    Ich bleibe dabei … große und stabile Netze brauchen große und stabile Regler. Diese Deppen sollen ihre Sandkastenspielzeugfantasien mal in einem Sandkasten ausleben. Ich wünsche es den Hessen wahrlich nicht, aber vielleicht wird Hessen dieser Sandkasten.

    Gruß, Calimero

  49. ghw Says:

    Rainhelt:

    Zur Kohlekraft, insbesondere Moorburg. Mir fehlen die Worte:

    Hurra! – not

    Ich finde, es sollte eine offizielle Liste geben, in die sich die Kohle-Gegner eintragen können, um über aktuellste Ereignisse und geplante Kraftwerke informiert zu werden.

    Die erste Information wäre dann mal eine 4-stündige Stromabschaltung in ihren eigenen vier Wänden, damit sie mal in der Praxis ausprobieren können, wie toll es zukünftig sein wird…

  50. canberra Says:

    Was soll man dazu noch sagen ?

    Svensmark, Shaviv wurden hier ja schon hin und wieder erwähnt.

    Der Klimatrend über das letzte Jahr hat deren Ergebnisse über den wesentlichen Einfluß der Sonne und kosmischer Strahlung auf das Klima aktueller denn je gemacht.

    Shaviv hat den Stand der Diskussion im März hier zusammengefaßt:
    http://www.jennifermarohasy.com/blog/archives/002838.html

    Ich hatte bzgl. des widersprechenden Artikels von Wolfendale/Sloan auf Shavi’s blog verwiesen, User Planck hat dann auf die Antwort von Sloan weiter unten verwiesen, obwohl Sloan hier eine nicht nachvolziehbare Logik entwickelt – siehe auch der nächste Kommentar nach Sloan.

    Jetzt aber…:

    …ist ein Artikel erschienen, der für jedermann mit rudimentären Grundkenntnissen in Statisitk bereits schlüssig nachweist, dass Wolfendale/Sloans Einwand nicht nur unlogisch sondern haltlos ist.
    http://climatesanity.wordpress.com/2008/09/05/applying-monte-carlo-simulation-to-sloans-and-wolfendales-use-of-forbush-decrease-data/

    Das erschreckende ist nicht die fehlerhafte Arbeit von Wolfendale/Sloan, sondern dass diese einen Peer-Review Prozess durchlaufen hat und von der sog. “Elite” der Klimaforschung als wesentlicher Baustein in der Argumentation verwendet wurde und wird. Dass Hansen oder Mann Probleme mit Grundkenntnissen in Statisitk haben, ist ja allgemein bekannt, aber das setzt dem ganzen noch die Krone auf – allenortens nur heiße Luft.

  51. klatin Says:

    @ #47 Laotan,

    Ich hab mal die in deinem Link angegebene Solaranlage in Spanien gegoogelt. Wie ueblich bei Presseartikeln ueber EEs, wird auch in dem Artikel nicht die tatsaechliche Leistung angegeben, sondern immer nur “genug fuer x Haushalte”, um die Dummen zu taeuschen. Und selbst der angegebene Wert basiert IMMER auf der Spitzenleistung, nie auf der erzeugten Energie. Volksverarschung pur.
    Also, dieses Kraftwerk hat 3.507 kW Spitzenleistung bei einem Preis von 68 Millionen Euro. Also 19.000 Euro pro kW Spitzenleistung. Die Spitzenleistung bei Solaranlagen wird standardgemaess bei 1 kW/qm Strahlungsleistung angegeben. Die Durchschnittseinstrahlung im Jahresmittel in Suedspanien ist etwa 0,2 kW/qm. D.h., statt 3,5 MW liefert dieses Kraftwerk im Schnitt nur 0,7 MW.
    Und damit errechnet sich ein Preis von 95.500 Euro pro tatsaechlichem kW. Speicherkosten noch nicht eingerechnet.
    Das teuerste AKW, das z.Zt. im Bau ist, kommt durch verschiedene Umstaende (excessive Vorschriften, 350 Meilen Anschlussleitung, sehr hohe Grundstueckskosten) auf etwa 6000 Euro pro kW. Also etwa 6% der Kosten dieser Solaranlage.
    Kein Wunder, dass die Spanier langsam drauf kommen, dass Ergebnisse eines Taschenrechners nicht boese Propaganda der “Atomlobby” sind.

  52. ghw Says:

    @canberra:

    Peer review heißt doch nichts anders, dass ein paar Leute mal kurz über einen Artikel drüber schauen, und diesen abnicken, wenn er ihnen gefällt.

    Ich behaupte mal, dass in den wenigsten Fällen der Inhalt wirklich nachvollzogen, geschweige denn tatsächlich nachgerechnet wird.

    In der Medizin zum Beispiel, eigentlich einer überlebenswichtigen Wissenschaft, gibt es praktisch kaum eine veröffentlichte Studie, die nicht mindestens einen Kardinalfehler enthält, der ausreicht, das propagierte Ergebnis völlig in Frage zu stellen. Ich kenne da genügend Studien, die immer noch als “Standard” gelten, nach denen Millionen von Leuten behandelt werden, und anhand des veröffentlichten Zahlenmaterials man nachweisen kann, dass die Kontrollgruppe eigentlich besser dran ist. Und es gibt natürlich Studien, die vorsätzlich/nachweislich manipuliert (und peer reviewed veröffentlicht) worden sind.

    Zurück zur Klimaforschung: Manns Publikationen sind ja auch – irgendwie eigenwillig. MBH98/99 hat ganz sicher niemand nachgerechnet, sonst hätten McIntyre und McKitrick nicht dermaßen viele Fehler darin nachweisen können. Ein Gremium aus Statistikern bezeichnet seine verwendeten statistischen Methoden als “somehow obscure”. MBH selbst haben inzwischen die Flucht nach vorne angetreten und in Nature drauf hingewiesen, dass sie schon immer auf die großen Unsicherheiten ihrer Arbeit hingewiesen hätten.

    Und trotzdem probiert Mann es wieder. Trotzdem hat er nach zehn Jahren wieder eine Arbeit veröffentlicht, in der er selbst reischreibt, dass er so lange Datenreihen selektiert hat, bis das rauskommt, was er haben wollte. Die Daten, die er verwendet ergeben eigentlich nur Rauschen, und wenn er seine magischen statistischen Methoden anwendet – voilla! kommt ein Hockey-Stick raus.

    Das erinnert mich an die tolle italienische Studie, die kürzlich veröffentlicht worden ist – Matt Briggs berichtete:

    Da wurden zwei völlig unterscheidliche Zeitreihen so lange manipuliert, bis eine Korrelation konstruiert war…

    Über den aktuellen Mann schreibe ich grad an einem kurzen Artikel.

  53. Laie mit Interesse Says:

    @Heinz Eng

    Ich weiss immer noch nicht, wer Ihr Brötchengeber ist. Würde mich wirklich sehr interessieren!

  54. Rainhelt Says:

    @Laie mit Interesse:

    Von dem was sie nicht Wissen, ist Heinz Engs Beruf mit Sicherheit ihr kleinstes Problem.

  55. Mueller Says:

    @Laie

    “@Heinz Eng

    Ich weiss immer noch nicht, wer Ihr Brötchengeber ist. Würde mich wirklich sehr interessieren!”

    Hätten Sie hier im Blog richtig mitgelesen, dann würden Sie die Frage nicht stellen ;)

    Gegenfrage: Wer ist denn Ihr Brötchengeber??

    Was machen Sie denn nun? Sind Sie Biologe, oder Gartenbauingenieur in der Umwelttechnik? Beides behaupten Sie.

  56. Rainhelt Says:

    @Laie:
    Ihr größtes Problem scheint tatsächlich eine ausgeprägte Leseschwäche und völlig fehlende Transferleistung zu sein…

    Zitat Energie-Ossi (Warum hat der wohl geantwortet?):

    Lieber Laie
    Da ich heute extrem gut gelaunt bin, werde ich versuchen Dir eine Antwort zu geben, obwohl ich ja eigentlich auch nicht frage, an welchen Gymnasium Du beschäftigt bist.

    Ich gehöre zu keinem der 4 Monopolisten, habe eigentlich auch nichts mit Strom zu tun, gut ich erzeuge etwas KWK, aber das ist nicht mein Hauptgeschäft.
    Ich habe eine umfangreiche Ausbildung die auch Elektrotechnik beeinhaltet,
    der Rest ist reine Fleissarbeit. Diese eine Artikel hat mich 2 Wochen Arbeit gekostet, ein Teil Grundwissen, 9 Teile Recherchen, so einfach ist das.
    Wenn sich andere Damen und Herren auch mal diese Mühe machen würden, käme es energietechnisch nicht immer zu solch krassen Unwissen und blanken Nachplappern von Lobbyisten-Meinungen.

    Außerdem hat EO hier zu Genüge offen seine Arbeit kommuniziert.

  57. Energie-Ossi Says:

    #53 Laie

    Ich weiss immer noch nicht, wer Ihr Brötchengeber ist. Würde mich wirklich sehr interessieren!

    Was würdest Du denn machen, wenn Du das weißt?????
    Verklagen, rot/grüne Berufs-Empörer vorbeischicken, Drohungen ausstoßen, Bürgerinitiativen gründen…….?

    Und wenn es Dich noch so wurmt, ich sag es Dir trotzdem nicht, denn eigentlich darf nicht mal mein Arbeitgeber wissen, was ich hier so treibe, könnte ja sein Ansehen beschädigen.

    Ich kenne die Probleme, ich kenne die Menschen die den Strom nicht mehr bezahlen können, ich kenne die Tränen, die Wut, den Hass auf uns und ich kenne die Verursacher dieses rot/grünen Wahns in DE.

    Du würdest ja sooo gerne Deine Lobbykeule schwingen, weißt aber leider nicht, in welche Richtung, Pech für Dich.

    Ach übrigens, wenn Du nach meinen Namen googelst, Pech gehabt, ist auch nicht mein Real-Name, vergebene Liebesmühe also, grins.

    Ich bin nicht so blöd wie manche Gymnasiallehrer, die sich mit Schülernamen tarnen aber mit ihren Aktivitäten im Netz protzen.

    So mein Freund, entweder sachste endlich mal was zur Sache (was Dir intellektuell schwer fallen dürfte) oder Du verkrümelst Dich mal langsam.
    Ich find es echt Geil, das Du nicht an meiner “Hessen-Analyse” rankommst, ich find es Geil, das Dir dieser Artikel arge Kopfschmerzen bereitet, ich find es Geil, das eure Gegenwehr so erbärmlich schwach ist.
    Ideologie ist ja das eine, Fachwissen und echte Fakten das andere. Und wenn Du noch so sehr mit Deinen Füssen auf den Boden stampfst, das war bisher nur der Anfang, euch nehme ich auseinander wann und wo ich will und das kotzt Dich an.

    An die anderen hier, sorry klingt sehr arrogant aber bei solchen Flachzangen muß man ja nicht mal 10 Prozent seines Potentials aktivieren um die zu widerlegen.

    Schönen Tag noch

  58. Energie-Ossi Says:

    PS. zu #57
    Mein Brötchengeber ist……….tusch……..die Bäckerei X..Y..Z und lecker Kuchen machen die, da würdest sogar Du Dir die Finger nach lecken, grins.

    Ich muß weg

  59. Energie-Ossi Says:

    Anscheinend wohnen die Windkraftfans weit wech von diesen Scheiß-Dingern.
    Ja Jungs, es gibt ja keine Nebenwirkungen, das ich nicht lache.
    http://www.spiegel.de/video/video-21150.html

    “Das ist ein Lärm, als ob ein Flugzeug landet”

    Wenn Sybille Wiendieck (50) auf dem Reitviereck an ihrem Hof in Sillerup/Lindewitt Unterricht gibt, kann sie manchmal ihr eigenes Wort nicht verstehen, sagt sie. Die Rotoren-Geräusche der Windkraftanlagen an ihrer Grundstücksgrenze machten eine Verständigung zwischen Reitlehrerin und -schülern unmöglich. “Das ist ein Lärm , als ob ein Flugzeug landet.” Die Pferde habe sie an die Geräusche und auch den Schlagschatten gewöhnt. “Aber mit meiner Stimme komme ich nicht dagegen an.” Sie sieht ihre Existenz gefährdet. “Wer mag schon zum Reiten herkommen oder gar Reiterferien hier verbringen, wenn der Unterricht wegen des Lärms nicht möglich ist.” Am liebsten wäre es ihr, die Betreiber und Nutznießer der Anlagen würden ihr eine Halle finanzieren – doch die winken ab……

    Quelle

    Ach wie förderlich für den Tourismus, ja Millionen von Windkraftsüchtigen werden einfallen um zu gucken, blah, blah, blah.
    Mein Gott, wenn da mal ein oder zwei Anwohner durchdrehen, was solls, das juckt doch das grün/rote Ungeziefer nicht.

    Würg und wech

  60. BRK Says:

    #59 Energie-Ossi

    Diese Vorgaben würden laut Prognose nicht überschritten, sagt Byl, der auch schon vor Ort war. Aber gemessen worden sei in Sillerup bisher noch nicht.

    Letzter Satz aus deiner Quelle. Kommt mir irgendwie bekannt vor.
    <[;-))

  61. Rainhelt Says:

    Hahahahaha!!! lol

    Beck ist vor wenigen Minuten als Parteichef zurück getreten!!!

  62. Rainhelt Says:

    Und natürlich ne Quelle:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,576812,00.html

  63. ghw Says:

    Rainhelt:

    Na klar doch. Jetzt wo Münte wieder da ist, was soll da ein Beck? Der kann sich doch nur so schnell wie möglich aus dem Staub machen…

  64. Bibliothekar Says:

    #61 Rainhelt

    Da hat der Beck ja jetzt viel Zeit um sich dieser oben genannten Studie zu widmen:

    http://www.grenzen-durchbrechen.de/download/Vision2030Langfassung.pdf

    #60 BRK

    Laut Prognose bin ich nur 30km/h gefahren, gemessen wurde 44km/h. Dabei waren die Modelle so perfekt und berücksichtigten alle Aspekte. !LOL!

  65. Wetterfrosch Says:

    Ypsilanti will Stromnetze verstaatlichen
    Klar. Habe nix anderes erwartet.

  66. Bibliothekar Says:

    Weil hier bei RE an anderer Stelle erwähnt.

    http://www.readers-edition.de/2008/09/05/der-klimawandel-als-sicherheitsproblem/

    Zum Thema Naturschutz im Hinblick auf die “Hessen-Studie” hier noch der Hinweis auf den Aspekt des Vogelschutzes.
    Man bedenke, es werden Vorrangbestrebungen von EE gegenüber dem Naturschutz offen gefordert.

    “(3) Der Eingriff darf nicht zugelassen oder
    durchgeführt werden, wenn die
    Beeinträchtigungen nicht zu vermeiden oder
    nicht in angemessener Frist auszugleichen
    oder in sonstiger Weise zu kompensieren sind
    und die Belange des Naturschutzes und der
    Landschaftspflege bei der Abwägung aller
    Anforderungen an Natur und Landschaft
    anderen Belangen im Range vorgehen. Bei
    Windkraftanlagen und Anlagen zur
    Nutzung solarer Strahlungsenergie ist
    gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 6 des
    Bundesnaturschutzgesetzes der
    Erkenntnis Rechnung zu tragen, dass
    diese durch ihre positiven Klimaeffekte in
    erheblichem Maße zum Natur- und
    Landschaftsschutz beitragen, was in einer
    Gesamtabwägung besonders zu
    berücksichtigen ist. Für Anlagen zur
    Nutzung solarer Strahlungsenergie gilt
    dies nur, wenn sie nach den Vorgaben des
    Erneuerbare-Energien-Gesetzes in der zum
    Veröffentlichungszeitpunkt geltenden
    Fassung vergütungsfähig wären.”

    http://nrwspd.net/db/docs/doc_19809_2008828115159.pdf

    “Erfahrungen zur Problembewältigung des Konfliktes Windkraftanlagen
    – Vogelschutz aus Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland

    Klaus Richarz (Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland)”

    “…

    2.1 Grundsätzliches

    Windkraft ist neben anderen Energiequellen und Energieeinsparungstechniken ein
    Baustein zur Erreichung einer nachhaltigen und klimaverträglichen Energieversorgung.
    Deshalb befürworten wir Windkraftanlagen.
    Allerdings muss aufgrund der potentiellen negativen Auswirkungen (insbesondere auf
    biologische Vielfalt und Landschaftsbild) der Ausbau der Windkraft mit einer sorgfältigen
    Standortplanung einhergehen. Denkbare Nutzungskonflikte sind frühzeitig zu analysieren
    und durch eine im großräumigen Zusammenhang stehende, planende Steuerung
    der staatlichen und kommunalen Verantwortungsträger zu kanalisieren. Der Ausbau
    muss sich auf ökologisch und landschaftsästhetisch verträgliche Standorte beschränken.
    Nicht vermeidbare Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft sind durch Ausgleichs-
    und Ersatzmaßnahmen zu kompensieren.
    Da Windkraftanlagen zum Teil sehr erhebliche Eingriffe in Natur- und Landschaft darstellen,
    fordert unser Institut – wie für den RP Kassel erarbeitet – Fachplanungen bzw.
    regionale Konzepte, die neben der Eignung für Windkraftanlagenstandorte (Windhöffigkeit,
    Eigentumsverhältnisse) stärker die Belange von Natur- und Landschaftsschutz berücksichtigen….

    2.2 Einfluss von Windkraftanlagen auf die Vogelwelt
    Während sich ortsansässige Vögel z.T. offensichtlich an Windkraftanlagen gewöhnen
    können und ein Teil der ziehenden Vogelarten und -individuen aufgrund ihrer normalerweise
    eingehaltenen Flughöhen von technischen Einrichtungen unbeeinflusst bleiben,
    werden derartige Bauwerke bei bodennahen Situationen (z.B. beim Anflug auf bzw. das
    Landen in Rastbiotopen oder bei Schlechtwetterlagen) zu einem erheblichen Risiko.
    Der negative Einfluss von Windkraftanlagen auf Vögel ist dabei weniger in direkten Verlusten
    durch Anflug (für den Vogelsberg in Hessen ein belegter Fall eines Schwarzstorchs,
    der durch Kollision mit Rotorflügeln zu Tode kam; Verluste von Rotmilanen in
    Brandenburg) als vielmehr in der Ablenkungswirkung der Anlagen bzw. dem Verlust von
    (Rast-)Flächen zu sehen (z.B. Kräfteverlust, Desorientierung).
    Drei Hauptkonfliktfelder ergeben sich:
    1. Vogelschlag durch Kollision mit den Rotoren; ein aus populationsökologischer Sicht
    zu vernachlässigendes, da nur kurzzeitiges Problem. Ausgegangen wird von einem
    Verlust von 0 – 40 (bis 500) Individuen pro WKA und Jahr
    2. Kurzfristige Lebensraumverluste durch den Bau und Wartung der Anlagen, ebenfalls
    ein zu vernachlässigendes, da nur kurzzeitiges Problem.
    3. Langfristige Lebensraumverluste durch:
    - Scheuchwirkung auf Brut- und Gastvögel. Besonders Gänse, Enten und Watvögel
    reagieren hier artspezifisch sehr sensibel.
    - Beeinträchtigung von im Wald brütenden Großvogelarten (z.B. Rotmilan,
    Schwarzstorch, Wespenbussard) und Uhu.
    - Barrierewirkung auf Zugvögel. Vor allem während des Herbstzuges relevant.
    Durch die dann herrschenden Windverhältnisse (meist Gegenwind) fliegen die
    Vögel besonders niedrig, um Energie zu sparen. Die Anlagen werden nicht überflogen,
    sondern es kommt zu teilweise großräumigen Ausweichbewegungen,
    teilweise sogar zu Zugabbruch (Zugumkehr). Bei sehr hohen, beleuchteten Anlagen
    verstärkte Beeinträchtigung von Nachtziehern.
    - Zerschneidung ökologischer Einheiten.
    Bei der Problembewertung muss unterschieden werden in: Brut-, Zug- und Gastvögel.
    Ortsansässige Vogelarten zeigen Gewöhnungseffekte…”

    http://www2.tu-berlin.de/~lbp/schwarzesbrett/Windkraft_II_2_Richarz.pdf

  67. Macharius Says:

    #65

    Tja, Verstaatlichung ist nunmal das logische Ende der Interventionsspirale.

  68. Lentje Says:

    Ich möchte noch einiges zur Person Scheer und seiner Selbstdarstellung beifügen.
    Hermann Scheer
    Mitglied des deutschen Bundestages
    Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien (WCRE)
    Präsident Eurosolar e.V.

    Alternativer Nobelpreis 1999
    Weltsolarpreis 1998
    Weltpreis für Bioenergie 2000
    Weltpreis für Windenergie 2004

    Man ist beeindruckt, oder? Aber nur solange man keinen Blick hinter die Kulissen wirft:

    Eurosolar, Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V.,
    wurde 1988 gegründet von Hermann Scheer (Präsident) und seiner Frau Irm Pontenagel (Geschäftsführerin). Vizepräsident seit 1991 ist Preben Maegaard, das dänische Pendant zu Hermann Scheer. Adresse: Kaiser-Friedrich-Str. 11, 53113 Bonn

    Eurosolar wiederum hat 2001 den WCRE -Weltrat für Erneuerbare Energien (World Council for Renewable Energy) gegründet, dessen Vorsitzender Hermann Scheer ist. Preben Maegaard sitzt ebenfalls im Vorstand, im Advisory Committe sitzt Dr. Peter Helm (Director von WIP-Renewable Energies, München). Adresse wie Eurosolar, Kaiser-Friedrich-Str. 11, 53113 Bonn.

    Auf Einladung von Eurosolar und organisiert vom WCRE finden die WREA – Weltversammlungen für Erneuerbare Energien statt. Für die Durchführung sorgt die WIP-München, deren Director im WCRW, also bei Scheer, sitzt.

    World Wind Energy Association (WWEA).Gegründet 2001.
    WWEA Head Office, Charles-de-Gaulle-Str. 5, 53113 Bonn (gleich um die Ecke von eurosolar)
    Aus der Pressemitteilung vom 20. Juni 2001 – Gründungsmitteilung:
    » …[working principles] 5. WWEA will play an active role in the World Council for Renewable Energies [also der WCRE, dem von Scheer gegründetem Weltrat] in order to work for al full substitution of all polluting and hazardous waste causing energies.«
    Präsident 2001-2005: Preben Maegaard, heute »President Emeritus«
    Hier ist Scheer nicht direkt im Vorstand zu finden, aber der Verein hat ja schon in seiner Satzung stehen, dass er sich als Mitarbeiter für Scheers Weltrat versteht.

    Und nun zu Scheers sogenannten »Welt-Preisen«.
    1998 Weltpreis der Bioenergie. Ausrichter: WIP-München (Chef ist im Advisory Committee von Scheer’s Weltrat)
    2000 Weltpreis für Bioenergie. Ausrichter: WIP-München (Chef ist im Advisory Committee von Scheer’s Weltrat)
    2004 Weltpreis für Windenergie, durch den WWEA. (Preben Maegaard ist Vorsitzender, und Vize bei Scheer’s eurosolar)

    Ganz frisch die Nachricht: Der Weltpreis 2008 für Windenergie ging an Preben Maegaard. (Ist ja jetzt nicht mehr Präsident bei der WWEA, dafür Vize bei Scheer). Und an Paul Gipe. Das ist der US-Repräsentant der WCRE, also bei Scheer’s Weltrat).

    Und dann gibt es noch die EREF European Renewables Energy Federation, im Vorstand Preben Maegaard, und im Advisory Council: Hermann Scheer. Dieses mal mit Sitz in Brüssel, und da gibt es dann die Idee von IRENA, der International Renewable Energy Agency, von der EU bezahlt mit der Hoffnung auf 1000 Stellen…

    Bleibt nicht viel übrig von Scheers beeindruckenden Titeln und Preisen, die soviel internationale Anerkennung vermuten lassen.
    Es ist schon beeindruckend, dass sich die ganzen Welt- oder zumindest Europäischen Organisationen im kleinen Deutschland befinden, und sich alle rund um Hermann Scheer und Preben Maegaard konzentrieren. Das Ganze scheint sich auf eine 2-Mann-Show mit Hilfe eines willigen Veranstalters zu reduzieren. Da hat wohl zumindest einer eine ganz gehörige Profilneurose, wo es ohne »Welt« im Titel oder Amt nicht geht. Aber geschickt war es schon mit solch einer Hochstapelei ein Energiekonzept zu verkaufen, das eh nur aus Unverstand und Träumereien besteht.

    Quellen sind die offiziellen Websites der jeweiligen Organisationen, alle über eurosolar.org und Durchklicken zu finden. Nur bei der WIP-München wird es komplizierter, eine ziemlich undurchsichtige Firma, die mit Informationen ziemlich geizig umgeht. Quellen kann ich bei Bedarf nachliefern, ist mir jetzt zu mühsam.
    Gute Nacht, ist spät geworden. Lentje.

  69. ghw Says:

    @Lentje: Das wär ja eigentlich genug Stoff für eine eigene Story – vielleicht greift ja einer der Autoren hier das Thema auf? ;)

  70. Energie-Ossi Says:

    #68 Lentje

    Herzlichen Dank für Deine erhellenden Zusatzinfos.
    Das der Öko-Sumpf gewaltig ist, hab ich ja schon bei den Recherchen zu diesen Artikel gemerkt, aber so tief bin ich bei Scheer und seinen “Weltverein” nicht in die Materie eingedrungen.
    Tja, man kann sich ja leicht die Vorsilbe “Welt-” davorhängen, ist ja Patentrechtlich nicht geschützt, am Ende kann sich doch jeder Trottel solch großtrabenden Namen vepassen.
    Öko-Lobby vom feinsten und alles dient wieder mal der Bereicherung von Einzelnen auf Kosten der Allgemeinheit.
    MfG

  71. Bibliothekar Says:

    #68 Lentje

    Klasse Informationen! Danke! Tja die Wahrheit liegt oft so nah, man muß nur den Mut haben den Vorhang ein wenig zu lüften und – mehr Zeit.

  72. Rainhelt Says:

    @Lentje: Hammer! Das in Kombination mit den JUWI Verstrickungen ist ja der Burner!!!

    Diese völlig träumerische Energiekonzept der Hessen SPD basiert also auf einem Papier eines Autors, der sich seine Reputation selbst beschafft hat und bei dem alle Beteiligten vom selben Brötchengeber bezahlt werden… Na Klasse. Aber wir müssen die “undurchsichtigen” Strukturen der EVU durchbrechen.

    Alle bekloppt, machse nix.

  73. BRK Says:

    #68 Lentje

    Für mich stellt sich hier die Frage: Wer finanziert diese Vereine?
    Der ganze Aufwand für die Organisation und Personal ist je schließlich nicht für’n Appel und’n Ei zu haben. Da müssen finanzkräftige Sponsoren dahinter stehen.

    Kannst Du auch etwas mehr Infos zu WIP beibringen?
    Auf deren Site steht wirklich nicht viel.

  74. ghw Says:

    BRK: Angesichts der umfassenden staatlichen Förderungen ist die Finanzierung solcher Projekte doch auf etliche Jahre staatlich sicher gestellt.

    Zahlen tuts der Staat, der hat ja genug Geld dafür. Im Sinne der ausgleichenden sozialen Gerechtigkeit finde ich solche sozialen Umverteilungen nur gerecht.

  75. Lentje Says:

    #69 ghw, #70 Energie-Ossi

    Ganz heimlich habe ich darauf gehofft, dass sich jemand findet, der hier weiter recherchiert und einen Artikel daraus macht. (Oder mich dabei unterstützt). Ihre Juwi-Geschichte und dieser Vereins- und Preise-Sumpf wäre allemal einen weiteren Artikel wert!

    #73 BRK
    Mir hat sich die Frage nach der Finanzierung auch gestellt. Die Konferenzen und Veranstaltungen haben jede Menge Sponsoren, von denen mir einige auch noch nicht bekannt sind.
    Macht sich aber jemand mit dem Bekanntheitsgrad von Scheer und seinen beeidruckenden Titeln auf die Suche nach Geldern, sollte er keine Schwierigkeiten haben. Wer sonnt sich denn nicht gerne im Licht von so einer Überfigur?

    Bei der Suche nach WIP bin ich vom Hundersten ins Tausendste gekommen. Googelt man nach den Preisen und Veranstaltungen kommt immer wieder die WIP ins Spiel, erkennbar meist nur an der immer gleichen Adresse: Sylvensteinstr.2 in München. Offen tritt die WIP nur bei der Vergabe diverser europäischer Preise auf, um die Weltpreise ist es ziemlich still. Die verschiedenen WIP-Firmen mit den wenigen Informationen lassen reichlich Raum für Spekulationen, da stellt man sich schon die Frage: warum so zurückhaltend? Ich werde das nochmal raussuchen, dauert aber, ich muss arbeiten.

    #71,72 Danke für die Blumen.
    Ja, und Zeit hätte ich auch gerne viel mehr dafür!

  76. peper Says:

    @Lentje
    Danke für die interessante Information. Trafen sich drei, warfen Kirchkerner und nannten sich Weltmeister in Kirchkernwurf. Na klasse. Das tapfere Schneiderlein lässt grüßen.

  77. Energie-Ossi Says:

    Liebe Lentje
    Wie wäre es, wenn Du Dich mal im Forum anmeldest?
    http://www.oekologismus.de/forum/ucp.php?mode=register

    Da könnte man ja mal ein Erfahrungsaustausch machen per PN, geht einfach besser als hier im Blog.

    MfG

  78. Laie mit Interesse Says:

    @ Müller #55

    Wie kommen Sie darauf dass ich Biologe bin? Das habe ich nie gesagt und nie behauptet!

    Leider habe ich weder Zeit noch Lust, ständig den ganzen Blog mitzulesen. Da ist mir bei Ökologismus zu viel unsachliche Polemik im Spiel.

    In keinem Leitartikel von Herrn Eng konnte ich seinen Beruf und Brötchengeber ablesen. Auch bei Readers-Edition hat er als einer der wenigen bei seiner Autorenbiographie keine Angaben gemacht.

    Kennt man seinen Brötchengeber, dann kann man seine Berichte eher im Kontext der Lobbyisten einordnen.

  79. solarkritik Says:

    Ich habe am 04.09.2008 beim Hessischen Landtag in Wiesbaden bei einer energiepolitischen Anhörung den “solaren Schwindel” offengelegt und alles auf Video festgehalten, Video und verlinkte Beweise hier:

    http://www.solarresearch.org/05vidaud/050solvid/050045/index.htm

  80. Calimero Says:

    @Solarkritik #79

    Die Fakten mögen richtig sein, aber durch 2 grundsätzliche Fehler sind sie wohl garnicht bei den Abgeordneten angekommen.

    1. “Ich bin freier Journalist” … mentaler Abschaltbefehl. Ich bin MSM-Journalist (Frontal 21, oder sowas) würde eher hellhörig machen. Auch ein selbstverliehener Titel, wie Träger des Welt-Solarpreises (danke an Lentjes Beiträge zu Eurosolar-Scheer) würde da eher Aufmerksamkeit schaffen.

    2. Keine Power-Point-Präsentation!!! Welcher Gremienmensch kann denn ohne vereinfachende Symbole und Diagramme denn heutzutage noch Informationen aufnehmen??? Hätte Al Gore seine Thesen einfach als freier Journalist irgendwo mündlich vorgebracht, wäre die Welt ein wenig weniger irre. ;-)

    Schade, dass Realitäten zu den Politikerdarstellern kaum durchdringen … aber danke für den Einsatz deinerseits. Es müssten viel mehr Leute öffentlich auftreten um dem ganzen Wahn entgegenzutreten.

    Herzlichst, Calimero

  81. Energie-Ossi Says:

    #78

    Kennt man seinen Brötchengeber, dann kann man seine Berichte eher im Kontext der Lobbyisten einordnen.

    Der nun schon wieder, tsss
    Also doch die Lobby-Keule, was anderes kannst Du wohl nicht?
    Auch wenn Du noch so bettelst, Du kriegst Ihn nicht, basta.
    Wenn sich jemand Wochenlang in der Freizeit hinsetzt, recherchiert und rechnet ist das bei Dir ein Lobbyist, was bist Du denn, ein besorgter Bürger????
    Ne, ein besorgter Bürger macht sich auch mal auf die Spur und guckt sich den Kram an, der hier als Artikel auftaucht.
    Ein besorgter Bürger hat Grips und lässt sich weder von Dir noch von mir Märchen erzählen.
    Ein besorgter Bürger glaubt weder den MM noch uns Spinnern, er macht sich selber auf die Suche nach der Wahrheit.
    Ne, bei Dir ist ja jeder schon Lobbyist, der eine Steckdose installieren kann oder in einer Kraftwerksschaltwarte den Boden putzt.

    Komm endlich mit Deiner Kritik am Artikel, so denn Du eine vorbringen kannst.
    OfG

  82. solarkritik Says:

    @calimero

    Wo liegt das Problem ?
    Ich habe doch alles auf Film und auch alles, was ich gesagt habe, auf der Webseite nachträglich verlinkt dokumentiert. Selbstverständlich wurden die Ausschuss-Mitglieder des Hessischen Landtages über diese Video und diese Beweis-Dokumenation ebenfalls per Mail nachträglich informiert und um Stellungnahme gebeten. Natürlich werde ich da nachhaken…

    Ich habe auch eine fertige Powerpoint-Präsentation über den “solaren Schwindel”, die aber über 60 Minuten geht.

    Am 04.09.2008 hatte ich nur 5 Minuten Rede-Zeit, um dort in Wiesbaden zu reden und meine Rede dauerte sogar über 7 Minuten, ohne dass man mich unterbrochen hatte, obwohl ich “nur” freier Journalist gewesen bin bzw. bin. Das sollte man auch mal positiv anmerken !!

    Mir wurde erst am 03.09.2008 nachmittags per Mail zugesichert, dass ich am 04.09.2008 nachträglich zu der Anhörung zugelassen werde und ebenfalls reden darf und angehört werde.

    Auch unter Berücksichtigung dieser Kurzfristigkeit sollte man meinen freigehaltenen Redebeitrag vom 04.09.2008 (ohne Manukript, denn ich habe alle solare Daten und Fakten im Kopf) ebenfalls bewerten.

    Fast alle anderen “Anzuhörenden” haben am 04.09.2008 Ihre 5-Minuten-Rede abgelesen. Ich NICHT, weil ich (nahezu) ALLES (!) über den “solaren Schwindel” im Kopf habe.

  83. BRK Says:

    #74 ghw

    Angesichts der umfassenden staatlichen Förderungen ist die Finanzierung solcher Projekte doch auf etliche Jahre staatlich sicher gestellt.

    Die Projekte, ist schon klar. Aber wer füttert die Vereine w.z.B Eurosolar?

  84. Odenwaelder Says:

    #82 Solarkritik

    Herzlichen Glückwunsch und Respekt!

    Vielleicht könnten Sie auf Ihrer Internetseite noch eine Liste der Namen der Ausschussmitglieder, die Ihre Informationen erhalten haben, veröffentlichen?

    Zum Thema:
    Selbst wenn nur ein Teil des schwachsinnigen SPD-Programms ausgeführt wird, bedeutet dies Einspeisevergütungen im Multimillionen bis Milliardenbereich in Hessen. Und nur darum geht’s den feinen Damen und Herren.

    Alleine die Aussicht darauf lässt die EE-Konjunkturritter nass im Schritt werden, so dass sie Vereine wie Eurosolar mit Spenden stattlich ausstatten werden. Und die ganz feinen Herren wie Scheer haben es (normalerweise) nicht nötig sich direkt daran zu bereichern, sorgen doch alleine die Honorare für Vorträge für einen auskömmlichen „Nebenverdienst“.

  85. Rainhelt Says:

    Hat irgendwer den Leitartikel der letzten VDI-Nachrichten zu den Mini-Wka gelesen?

    Der ist leider nicht online…

    Dafür aber Folgendes:
    http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=2&id=40159&source=rubrik

  86. Rainhelt Says:

    Mist, doch gefunden:
    http://www.vdi-nachrichten.com/vdi_nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?source=volltext&cat=1&id=40107

  87. Rainhelt Says:

    @Solarkritk:

    Schön gemacht. War länger nicht auf Ihrer Seite. Ist hübsch geworden und endlich ein wenig übersichtlicher ;)

    Das Video ist leider von recht bescheidener Qualität… Und die Einblendungen hätte ich ohne Ton gemacht. Aber sei es drum. Es ist ja wohl eher als Beweisstück gedacht…

    Also, Gratulation.

    Gruß
    Rainhelt

  88. Odenwaelder Says:

    „11. Wir werden die Grundwasserabgabe wieder einführen und daraus Einspar- und Umweltprogramme finanzieren.“

    Die Grundwasserabgabe wurde unter Umweltminister Joschka Fischer in Hessen eingeführt. Zuletzt wurden von den Wasserversorgern 50 Pfg/m³ kassiert.

    „Im Rahmen der von der EU geforderten Bewirtschaftungspläne für die heimischen Wasserläufe….“

    Damit kann nur die WRRL gemeint sein. Nach der WRRL sollen die Gewässer in einen „guten ökologischen Zustand“ versetzt werden (was immer das auch sein mag).

  89. Energie-Ossi Says:

    #84 Odenwälder
    Ahh, ein neues Gesicht…..grins.
    Herzlich willkommen!

    Eurosolar:
    Da kann man Mitglied werden:

    Beiträge gestaffelt von 25 – 130 Euro.

    Weiterhin werden auch Spenden gerne gesehen

    Hier eine Liste der Mitglieder, komischerweise Stand 09/2006, haben die seit dem keine Mitglieder mehr dazu bekommen????

    Tja, zur echten Finanzierung findet man nicht viel, nur diesen einen Hinweis:

    EUROSOLAR-Sektionen gibt es in 13 Ländern. Die gemeinnützige Vereinigung hat rund 20.000 Mitglieder und finanziert sich überwiegend aus deren Beiträgen und Spenden. Nähere Informationen über EUROSOLAR e.V. finden Sie unter http://www.eurosolar.org

    http://www.rainbow-graphics.de/forum2/viewtopic.php?f=75&t=74

    Wer was besseres findet, einfach her damit

    MfG

  90. peper Says:

    @E-o
    „Der nun schon wieder, tsss
    Also doch die Lobby-Keule, was anderes kannst Du wohl nicht?“
    Welche Möglichkeiten hätte er denn sonst noch? Fachliche? Technische? Physikalische? Ihm bleibt doch nichts anderes übrig. Dass die Meister von Nebenkriegsschauplätzen sind, wissen wir doch schon lange.

  91. Energie-Ossi Says:

    #90 Peper
    Hallo mein Freund

    Joooo, nix fachliches, rein garnix Sinnvolles, nix Substanzielles und Technik scheint bei denen nur aus Holzhütten und Pelletöfen zu bestehen.
    Mich ärgert es echt, das hier nicht mal einer mit vernünftigen Gegenargumenten kommt, können die nicht oder wollen die nicht oder sind die einfach nur gelähmt?

    Schafft es die ganze Öko-Truppe mit ihren gewaltigen Netzwerk nicht, diesen Artikel platt zu machen?
    Ich warte und warte, aber nüscht kommt, ich kriege jetzt echt mit der Angst zu tun, doppelgrins.
    Ich gehe schnell mal vor die Tür, gucken ob die nicht schon mit der Keule auf mich lauern.

    MfG

  92. Energie-Ossi Says:

    #86 Rainhelt

    Der Ostfriese vertreibt kleine permanenterregte Dreiflügler der Firma Prevent Germany aus dem Taunus. Sie leisten 300 W bei 9 m/s Windgeschwindigkeit “Dank des mitgelieferten Wechselrichters können die Käufer den Strom direkt in eine Haushaltssteckdose einspeisen”, erklärt Ketelsen-Harding. Daneben besticht der Preis von unter 2000 €. Es gibt keine Einspeisevergütung; der Windstrom ersetzt “normalen” Haushaltsstrom in der Preisklasse von 20 Cent/kWh bis 23 Cent/kWh. Bis 1500 kWh Strom können, so der Alphasolaris-Chef, die Prevent-Mühlen jährlich produzieren.

    Toll, bei 20 C/KWh hat sich das Ding schon nach 7 Jahren amortisiert und geht nicht zu Lasten (Direkt) der anderen Stromkunden und das ganz ohne Subventionen.

    MfG

  93. gesys Says:

    @photovoltaik

    nachdem bis 2025 noch viel zeit vergeht werden ideen wie diese sicherlich zur marktreife gerbacht werden können, dann sieht’s bez. kosten schon ein wenig anders aus

    ich glaub schon dass 18 jahre zeit genug sind, die tlw. noch in den kinderschuhen steckende solarenergietechnologien so weiter zu entwickeln, dass sie ohne subventionen konkurrieren können.

    alleine schon die motivation unser “sauer” verdientes geld nicht den öl/gasmagnaten dieser welt in den a…. schieben zu müssen, sollte ansporn genug sein…

  94. gesys Says:

    jetzt sollt die verlinkung passen…

    @photovoltaik

    nachdem bis 2025 noch viel zeit vergeht werden ideen wie diese sicherlich zur marktreife gerbacht werden können, dann sieht’s bez. kosten schon ein wenig anders aus

    http://www.sciencemag.org/cgi/content/short/321/5886/226

    bzw.

    http://web.mit.edu/newsoffice/2008/solarcells-0710.html

    ich glaub schon dass 18 jahre zeit genug sind, die tlw. noch in den kinderschuhen steckende solarenergietechnologien so weiter zu entwickeln, dass sie ohne subventionen konkurrieren können.

    alleine schon die motivation unser “sauer” verdientes geld nicht den öl/gasmagnaten dieser welt in den a…. schieben zu müssen, sollte ansporn genug sein…

  95. klatin Says:

    @ #94 gesys:

    Die Solarenergietechnologien stecken eben NICHT in den Kinderschuhen. Trotz Forschungsgeldern in Millionenhoehe ist nicht viel rausgekommen. Was in diesen Diskussionen immer wieder vergessen wird ist dass fuer eine neue Energietechnologie 3 Grenze gelten:

    1. Physikalisch. Was lassen die Naturgesetze zu.
    2. Technisch. Was ist technisch ueberhaupt machbar.
    3. Finanziell. Lohnt es sicht gegenueber Alternativen.

    Die 1. Grenze kann nicht ueberschritten werden, egal wieviel man forscht und wieviel Geld reingesteckt wird.

    Selbst wenn die Kosten fuer die Solarzellen selbst auf Null fallen wuerden, waeren sie nicht wirtschaftlich. Die Kosten fuer das Montagematerial, Wartung, Aufbereitung des Stroms usw gehen eben nicht auf Null zurueck.
    Und bei Solarzellen ist inzwischen der Punkt erreicht, wo niedrigere Kosten nur mit niedrigerer Effizienz erkauft werden koennen. Und das heisst, pro kW hoeherer Flaechenbedarf und damit hoeherer Aufwand beim Montagematerial.

    Grenze 1 ist durch die Solareinstrahlung gegeben. Und selbst in Suedeuropa ist das halt auf 200 Watt/qm begrenzt, und in der Sahara auf 220 Watt/qm. Waehrend in D. die Grenze bei 125Watt/qm liegt. Diese Zahlen sind das Jahresmittel (24/7/365). Mehr Energie ist nicht da. Und um den tatsaechlichen Energiebedarf zu decken, nicht nur als Abzockwerkzeug, muessten Gebiete in der Groesse ganzer Laender mit Glas und Aluminium ueberzogen werden. Und das ist sowohl finanziell, als auch vom Primaerenergiebedarf nicht machbar.

  96. solarkritik Says:

    #84

    Die Namen und Email-Adressen der hessischen Politiker des Umwelt und Verbraucherschutz (!)-Ausschusses, die ergänzend noch über das Video und den darin dokumentierten “solaren Schwindel” informiert worden sind, finden sich nachfolgend:

    ‘f.gotthardt@cdu-marburg-biedenkopf.de’; ‘u.hammann@ltg.hessen.de’; ‘kv@cdu-wiesbaden.de’; ‘judith.lannert@t-online.de’; ‘cdu-odenwald@t-online.de’; ‘p.mueller-klepper@ltg.hessen.de’; ‘t.al-wazir@ltg.hessen.de’; ’service@elisabeth-apel.de’;'U.Franz-Stoecker@ltg.hessen.de’

  97. Rainhelt Says:

    @EO, #92:

    Na drum fand ich es ja interessant. War das Müller der so ein Teil auf irgend einer Hütte im Wald hat?

    Ich frag mich nur immer noch wie da die 50Hz eingestellt und vor allem Synchronisiert werden…

    Auf jeden Fall erscheint mir das zielführender als der Solarwahnsinn oder gar die ganzen Windspargel. Denn die Ausbeute ist gut, der normale Hausanschluss bleibt bestehen, es wird nicht eingespeist (=stabileres Netz) und die Netzintegration (auf den höheren Spannungniveaus) entfällt.

    Mich würd ja mal üllers Meinung interessieren ;)

    Gruß
    Rainhelt

  98. Wolfgang Flamme Says:

    @Energie-Ossi (#92)

    Toll, der Löwenanteil der Jahresleistung entfällt aber auf die wenigen, wirklich stürmischen Tage/Wochen im Jahr. Zu diesen Zeiten mußt Du dann aber auch immer nonstop vierhändig braten und kochen und staubsaugen und fernsehen, damit Du die Einspeisung des Rädchens auch vollständig nutzen kannst.

  99. Energie-Ossi Says:

    #98 Wolfgang
    Mein Satz war ja auch halb-Ironisch gemeinte, von wegen keiner Einspeisevergütung und so.

    Dafür hab ich eine neue Sauerei an Land gezogen.
    Wir alle kennen ja die netten BHKW´s dieaus Bio-oder Deponiegas den tollen Öko-Strom machen.
    Jut, die Viecher sind irre empfindlich und Wartungsintensiv, selbst bei sauberen Erdgas. Weiterhin haben die empfindliche Leistungsschalter und bei Spannungssprüngen um 10 Volt (bei 400 V) fliegen die raus wegen Über/ Unterspannungen.
    Nu gibt es ja Ecken in Deutschland, wo weit und breit kein Großkraftwerk steht, aber dafür jede Menge Windräder.
    Tja, der Spass beginnt jetzt gerade, in diesen entlegenen Ecken werden die Spannungsschwankungen (im sekunden bis Millisekundenbereich) so groß, das manche BHKW´s ein bis zweimal am Tag deswegen ausfallen.
    Bio-Gas Kraftwerke sollen ja das Rückrat der Hessischen Grundlastversorgung werden, wenn die es also nicht schaffen mit Regelenergie ihr Netz zu stabilisieren dann plumsen denen auch ständig ihre tolle “Scheißevergaser” raus und dann ist ein landesweiter Blck-Out auch nicht mehr weit.
    Tja meine lieben Grünen und besonders Öko-Roten, einfaches addieren von KWh reicht in der Energieversorgung noch lange nicht aus, Euer Schwachsinn beginnt schon jetzt massiv die Stromnetze zu überlasten, die Folgen werden wir bald am eigenen Leibe erfahren.
    So Wolfgang, spätestens hier hört der Spass wirklich auf und es tritt sogar schon früher ein, als selbst ich Pessimist das dachte.

    Deutschland-> Agraland ab 2025

  100. Energie-Ossi Says:

    Hier ein kleiner Link zur Erklärung:
    http://www.dpg-physik.de/gliederung/ak/ake/tagungen/vortragssammlung/02/04-Brinker.pdf

    MfG

  101. Energie-Ossi Says:

    Und noch ein kleines Schmankerle
    http://www.netinform.net/GA/Recherche/HM/pdf/Besonderheiten.pdf

    MfG

  102. peper Says:

    Hallo gesys,
    klatin hat recht. Er ist sogar die ganze Zeit so nett und redet nicht über den Nutzungsgrad. Ich persönlich kenne nur den praktischen Wirkungsgrad, und der liegt bei 8-10%. Für mich genügt das schon. Der theoretische Wirkungsgrad wird gerne um die 20% angegeben, der ideal im Labor ermittelt wurde. Aber die rechnen ja auch gerne mit 1000W/m², was nur bei einer Mittagssonne im Sommer erreicht werden kann. Nehmen wir mal an, dass ich ein Solarauto mit 20-PS(14,7kW) haben wollte, wie groß wäre die Fläche seines Daches? Der mit einem ungünstigen bewölkten Fall von 100 W/m² berechnet wurde, um auch in diesem Fall die Leistung mir garantieren zu können.

    Trotz Vergütung muss man sagen, dass man damit weniger sich bereichert und mehr die Volkswirtschaft schädigt als alles andere. Es gibt durchaus bessere Möglichkeiten um mit diesem hohen Betrag Gewinne zu erzielen.

    Photovoltaik ist nur was für die Raumfahrt.

  103. klatin Says:

    In der Raumfahrt werden nicht Silizium Solarzellen verwendet, sondern Gallium-Indium-Arsenid. Um ein vielfaches teurer (und wesentlich giftiger Abfall) als Silizium. Diese erreichen in der Tat 20-24% Wirkungsgrad im All. Verbindungsleitungen und Elektroden sind da ausserdem aus Silber, nicht Kupfer, um Verluste zu minimieren (mit ein Grund des hohen Wirkungsgrads). Da die Kosten fuer Transport in Erdumlaufbahn pro kg etwa das Gleiche sind wie fuer ein kg Gold, lohnt sich der Aufwand.

  104. peper Says:

    Oh, amüsant:
    http://www.morgenpost.de/wissen-und-technik/article874765/Gibt_es_wirklich_mehr_Stuerme_.html

    Es ist also noch offen, ob ein Wunsch der Münchener Rückversicherung dauerhaft wahr wird. Das Unternehmen, das zu den größten Warnern vor der Klimaerwärmung und zunehmenden Naturkatastrophen gehört, erhofft sich durch die derzeitige Hurrikan-Stimmung höhere Preise für ihre Versicherungsangebote. Das sagte der Chef der amerikanischen Tochter Munic Re America, Anthony Kuczinski, der „Financial Times Deutschland“

    Und wer muss darauf reagieren? Na?
    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/medien-check/2008-09-07/ulli-kulke-hurrikane#comments

    Und wer noch? Na?
    Kommentar Georg Hoffmann 08.09.2008 | 15:41:

    Kulke ist
    [Bitte keine Beleidigungen. Danke.
    Die Redaktion.]

    @ Katin
    Ja, und dazu noch die ~1400W/m²

  105. peper Says:

    Lol, die Klimasache wird wirklich zu einen sehr amüsanten Zickenkrieg à la Hoffmann.

  106. Wolfgang Flamme Says:

    @Energie-Ossi

    1) Also falls Prevent-Germany das 8 kW-Windrad tatsächlich mit nur einem WR a 0,5kW verkaufen, dann errechne ich dafür Einsparungen um 10€/a für eine mittlere Windgeschwindigkeit von 4,5m/s. Was deutlich über dem liegt, was Hessen im Flächendurchschnitt in 10m Höhe zu bieten hat (Achtung: Java-Applet).

    Kein Wunder, daß das Windrad ausverkauft ist … deren Kunden haben wohl alle ne Datsche in der Rhön, Vogelsberg, Rothaargebirge ..

    2) Generatorschutz: Also so wie Du es schilderst, kann’s einfach nicht sein. Aus naheliegenden,dialektischen Gründen.

    3) Selbst wenn dieses SPD-Hessen-Energieprogramm so durchgeführt werden könnte wie beschrieben und dann tatsächlich die prognostizierten Ergebnisse brächte, selbst wenn man bei der Abschätzung äußerst wohlwollend (fahrlässig) verfährt, so geht es so dennoch in die Hose. Denen fehlen trotzdem ~500MW sicher disponierbare Leistung, also Bioenergie (~300MW regelmäßiges Defizit, ~200MW anteilige gesicherte Reserve). Andererseits muß man damit rechnen, daß Hessen sporadisch bis etwa 3,5GW Erzeugerleistung in anliegende Netze verschieben muß. Viele neue Nistplätze für unsere Störche.

  107. gesys Says:

    @95 klatin, 102 peper

    habt ihr eigentlich den link geöffnet und gelesen was dort steht?

    zu klatins behauptungen

    quellen?

    wie verhalten sich denn die kosten montagematerial – solarzelle?

    wartungskosten?

    wie hoch sind diese?

    wenn möglich keine zeitungsartikeln…

  108. Energie-Ossi Says:

    #106 Wolfgang
    Man, Du hast aber ein ganz hintergründigen Humor, grins.

    “dialektische Gründe”
    Stimmt, die grün angehauchten sind ja auch der Esoterik sehr nah, wahrscheinlich haben die ständigen Ausfälle mit einer Wasserader oder mit einer schlechter Aura zu tun.
    Unter Umständen könnten da natürlich auch die schlechten Elektronen der AKW für verantwortlich sein, schlimmsten Falls hätte ich da noch einen grünen Poltergeist anzubieten der von Gaia geschickt worden ist.

    Zur Schutztechnik, ja man könnte die eventuell unempfindlicher einstellen, wozu dieser Müll überhaupt eingebaut ist, frag ich mich eh.
    Dann bekommt der Kunde eben höhere Spannungsschwankungen, Spannungsspitzen oder extreme Phasenlagen in sein Haus, das kurbelt halt die Konsumgüterproduktion der Elektronikindustrie an.
    Da kannste zugucken, wie bei den Billig-Computern die Netzteile hochgehen, Videorekorder abrauchen, Frequenzgesteuerte Uhren nach den Mond gehen….

    Hab Dich mal bei den Hessen nicht so kleinlich, da haben ausgewiesen “Experten” der Nicht-Energie-Branche alles haarklein aus den Finger gesogen und im Rausch eine Studie erstellt.
    Der Scheiß muß ja auch nicht funktionieren, man kann sich ja weiter aus dem Verbundnetz bedienen, da guckt am Ende doch eh keiner hin (höchstens ich), Hauptsache die Kumpels von der Öko-Front haben reichlich daran verdient und wenn es doch in die Hose geht, kann man es ja immer noch den bösen 4 in die Schuhe schieben.

    Deshalb hier und jetzt meine Forderung an Hessen, klemmt endlich alle Verbindungen zur Aussenwelt ab und beweist mir euer Energieprogramm in der Realität, nu mal Butter bei de Fische.
    Ach übrigens, kassiert die höheren Kosten aber bitte bei euren Landsleuten ab, ich bezahl doch euer Experiment nicht auch noch mit.

    Hessische Ausreiseanträge werden nur stattgegeben, wenn weder Rot noch Grün gewählt wurde, die Herrschaften sollen das mal ruhig selber ausbaden.

    Komme mir aber nachher niemand, ick hätte Sie nicht gewarnt, Pech für Euch.

    Grins und wech

  109. Daddeldu Says:

    @ # 51 klatin (September 5th, 2008 at 21:53)

    Hallo klatin,
    danke für die interessante Ausführung:

    …Solaranlage in Spanien… errechnet sich ein Preis von 95.500 Euro pro tatsächlichem kW. …
    Das teuerste AKW, das z. Zt. im Bau ist, kommt … auf etwa 6000 Euro pro kW. Also etwa 6% der Kosten dieser Solaranlage.

    Kannst Du auch gegenüberstellen, wie die Betriebskosten sich verhalten? Die müssten ja beim Sonnenkraftwerk niedriger sein. Oder doch nicht, da ja ein Sonnenkraftwerk auch Wartung benötigt?

    Neugierig,

    Daddeldu

  110. klatin Says:

    #109 Daddeldu,

    Ich hab keine Angaben zu den Betriebskosten der Solaranlage gefunden. Aber da die Panele nachgefuehrt sind, und sich diese Mechanik ja draussen im Wetter befindet, kommt da sicher einiges zusammen. In trockenen/heissen Gebieten ist’s auch staubig. Da muessen die Panele oefter gereinigt werden. Aus eigener Erfahrung in Suedkalifornien, alle 1-2 Monate pro Panel. Da kommt bei 35 ha Flaeche einiges zusammen.
    Die Wartungs und Betriebskosten (einschl. Brennstoff, Versicherung, Ruecklagen fuer Abbau, Endlagerungsgebuehr, Lohnkosten usw) eines AKWs in USA sind typisch 1,8 US-Cent pro kWh. Typische Ausnutzung ist 92%, also 8064 Vollaststunden im Jahr.
    Zu Bedenken ist ausserdem, dass die Leistung der Solarpanele mit zunehmendem Alter abnimmt. Nach 20 Jahren (typische Laufzeit) kommen da schon ein paar Prozent zusammen. Neue AKWs sind auf eine Laufzeit von 60-80 Jahren ausgelegt.

  111. Energie-Ossi Says:

    Der Realismus geht um, dreh dich nicht……

    Öko-Realismus

    …Aber mittlerweile herrscht Uneinigkeit über alle Formen der Energieerzeugung. In Hamburg blockiert der schwarz-grüne Senat den Bau eines Kraftwerkes, das nicht nur abgasarm arbeitet, sondern auch noch eine Forderung der Grünen erfüllt: Die Kraft-Wärme-Kopplung könnte hier eingesetzt werden. Aber dort würde Kohle verbrannt, und Kohle ist heute für viele so abscheulich, dass der Bau neuer Kohlekraftwerke ebenso blockiert wird wie weiland Kernkraftwerke. Mit einem Unterschied: Während zur Zeit der Schlachten um die Kernenergie Politik und Unternehmen entschieden und lange an den Atomplänen festgehalten und die Bauzäune gegen Demonstranten verteidigt haben, knicken heute die privatisierten Stromkonzerne schon vor dem ersten Steinwurf gegen das Kohlekraftwerk ein, wie etwa die RWE im Saarland. Der Grund: Die neue Manager-Generation ist primär den Aktionären verpflichtet, nicht der Versorgungssicherheit für Bürger und Wirtschaft. Der alte Konsens zwischen Stromerzeugern, Wirtschaft und Politik ist zerbrochen. Der neue Typ von Energieunternehmen geht wohl achselzuckend woanders hin, wenn nichts mehr geht. Und es geht immer weniger….

    …Die Frage, woher denn dann der Strom kommen soll, wird mit dem Mantra von Einsparung und regenerativen Energieformen weggedrückt. Ja, da liegt Musik drin. In diesem Heft berichtet die WirtschaftsWoche über Bio-Raffinerien und solarthermische Kraftwerke; unser Gründerpreis geht an junge Unternehmer, die Strom aus Hühnermist und anderem Biodreck machen. Diese und andere Verfahren werden helfen, 20 Prozent des Strombedarfs mit regenerativen Energien zu decken. Das ist sehr viel – aber wenig, gemessen an der Grundversorgung durch konventionelle Energieträger. Ihr Anteil von rund 80 Prozent an der Gesamtversorgung verfällt schneller, als Neues entstehen kann. Gebremst werden zukunftsweisende Erfindungen übrigens auch über staatliche Subventionen, die monetäre Investitionen ebenso wie Bioabfälle in ineffiziente Verfahren wie Solarenergie und Biosprit lenken und damit den Fortschritt mehr blockieren als beschleunigen. Der Staat offenbart nur seine Unfähigkeit, Technologien richtig zu bewerten.

    Aber auch die Liebe zum grünen Strom ist flüchtig: Windmühlen wandern schon in die unbewohnte Nordsee aus, aber wenn es um den Abtransport des Windstroms geht, geraten die Hochspannungsmasten ins Sperrfeuer des Bürgerprotestes, so wie Biogasanlagen an geruchsempfindlichen Nachbarn scheitern. Energie jeder Form wird zum Schlachtfeld, auf dem sich Bürgerprotest, Kirchturmdenken mit Ideologien verbünden. Ohne einen neuen gesellschaftlichen Konsens, der alle Formen umfasst, ist wohl kein Strom zu machen.

    http://blog.wiwo.de/chefsache/2008/09/06/oko-realismus/

    Von was rede ich die ganze Zeit???
    Deutschland, das Land der Bekloppten und Bescheuerten…………

    Deutschland wir Agraland ab 2025

  112. klatin Says:

    Woanders wachen die Leute auf:

    From the Daily Express:

    Britain is “quite simply running out of power” and blackouts are almost inevitable within the next few years.

    This is the stark warning from the head of an energy think-tank who believes power cuts could be serious enough to spark civil disorder.

    Campbell Dunford of the respected Renewable Energy Foundation said: “It’s almost too late to do anything about it. Nothing will stop us having to pay very high prices for power in future.”

    The “retirement” of a string of nuclear and coal-fired power stations will see 37 percent of the UK’s generation disappear by 2015, partly because of EU environmental directives.

    The [REF] report concludes: “A near fatal preoccupation with politically attractive but marginal forms of renewables seems to have caused a blindness towards the weakening of the UK’s power stations and a dangerous and helpless vulnerability to natural gas.”

  113. peper Says:

    quellen?

    Jedes beliebiges Solarprospekt.

    Die Solarbranche rechnet das hoch und nennt das:

    http://www.solaranlagen-portal.de/photovoltaik-solaranlagen/technik/einfuehrung/solar-energie.htm

    In Deutschland strahlt die Sonne pro Jahr ca. 950 bis 1.200 kWh (Kilowattstunden) solar Energie auf jeden Quadratmeter. Dies ist der ungefähre Stromverbrauch einer Person in Deutschland.

    lol. Merke, der Mensch verbraucht gar nicht soviel Strom.

    1.000KWh/m²/8760h=~115W/m².

  114. peper Says:

    http://www.sfv.de/lokal/mails/wvf/schwarz1.htm

    http://www.pv-ertraege.de/cgi-bin/pvdaten/src/region_uebersichten_auswahl.pl/gr

  115. Wolfgang Flamme Says:

    @Energie-Ossi

    Mein Tip: Nach EN 50160 googeln und sich fragen, ob 10V Nennspannungsabweichung ein angemessenes Auslösekriterium sind. Sich fragen, welche Gefahr ein so empfindlicher Schutz vom Betriebsmittel überhaupt abwenden soll.

  116. Wolfgang Flamme Says:

    PS:

    Da haben sie ja schon vorgebeugt:

    “Auch diese Großkraftwerke werden immer wieder für Wartungs- und Reparaturzeiten ihren Betrieb – geplant und ungeplant – einstellen müssen und sind somit auf ein funktionierendes Verbundnetz angewiesen.
    Deshalb wäre es unredlich, vom Ausbau der erneuerbaren Energien in Hessen zu verlangen, dass dieser das Land unbedingt zu einer autarken „Energieinsel“ machen müsste.”

    Was wohlweislich verschwiegen wird: Die Versorgungs- und Beistandskonzepte, die Aufteilung in Regelzonen und Bilanzkreise, das alles steigert die Versorgungssicherheit deutlich, wenn in den Teilbereichen des Verbundes weitgehende Autarkie angestrebt wird.

    Dieses Konzept jedoch ist – selbst wenn es tatsächlich funktionieren würde wie beschrieben – von vornherein so ausgelegt, daß Hessen die ganz überwiegende Zeit am Tropf hängt. Es hat schon seinen Grund, warum in dem Papier keine einzige Leistungsdauerlinie auftaucht.

  117. Energie-Ossi Says:

    #115 Wolfgang

    Die EN- Norm nützt da nicht viel, es geht um den Schutz des Motor-Generator Verbundes des BHKW.
    Die Dinger laufen ständig bei 100% Volllast und wenn diverse elektrischen Parameter aus dem Netz von ganz bestimmten Grenzen abweichen, kann es zu Schäden an dem BHKW kommen und unter Umständen der Generator auch mal zu einen Motor werden.
    Die Hersteller diese Dinger haben sich sicherlich was bei gedacht, auch das EVU gibt an der Übergabestelle strenge Regeln für den Lastschalter vor, zwecks Notabschaltung ab bestimmten Parametern.
    Meine Frage, warum brauchen wir diesen Schutz eigentlich, war ironisch gemeint.

    Nun die bescheidene Frage, schaffen die Netzbetreiber in den vorgenannten Gegenden überhaupt noch die Parameter nach EN 50160 oder liegt das sogar schon im Argen.
    Freiwillig wird das natürlich niemand sagen, aber jede Netzstörung muß an die Netzbehörde gemeldet werden, also müssten wenigstens die das wissen.
    Dazu bin ich aber ein viel zu kleines Licht, um an solchen Infos ran zu kommen, vielleicht weißt Du da mehr.

    MfG

  118. Wolfgang Flamme Says:

    @Energie-Ossi

    Mein Wort drauf: Was man Dir da erzählt hat, ist – so, wie’s da steht – ausgemachter Käse. Überlege doch mal, mit welchen Spannungsdifferenzen größere Motoren anlaufen, ohne daß es gleich überall die Generatoren raushaut.

    10V Flicker im NS-Netz, das sind 2,5%, das ist gar nichts. Moderne numerische Relais können das mal so gerade eben von ihrem gewöhnlichen Meßfehler unterscheiden.

    Was stimmt, daß es mit den alten Anlagen besonders große Flickerprobleme gab. Mit den heute üblichen drehzahlvariablen Anlagen ist das aber kein großes Problem mehr.

    Wenn Du einen Schnelltest brauchst ob’s im Netz flickert, dann besorge Dir ‘ne 60W-Glühlampe (solange es sowas noch zu kaufen gibt). Wenn Du Helligkeitsschwankungen feststellen kannst, ist das ein deutliches Zeichen.

  119. Energie-Ossi Says:

    #118 Wolfgang

    Tja, dann sind es doch die Poltergeister.-:(
    In der letzten Zeit haben auch bei meinen BHKW´s unerklärliche Ausfälle (gleichzeitig), wo die Netzseitigen Leistungsschalter rausfliegen und dann die Module wegen Überdrehzahl in Notstop gehen, Spannungsabweichungen unter 3 Prozent und trotzdem sind se rausgeflogen.
    Spannung ist nicht alles, da kommt noch die Phasenlage, zu große Differenzen zwischen den einzelnen Phasen und wer weiß noch alles.

    Fakt, die Dinger fliegen raus und das nur regelmäßig in bestimmten Regionen.
    Bei Einzelfällen würde ich ja noch auf schlecht eingestellte Lastschalter tippen, aber so….

    Übrigens hab ich heute aus gut informierter Quelle erfahren, das unser Leitungsnetze (110 kV) in einigen Regionen schon bei 110 – 120 Prozent Auslastung liegen.
    Gerade hier im Osten, wo viele Windmühlen und wenig Großverbraucher da sind, wird es langsam eng im Netz, obwohl die Netzbetreiber schon Leitungen verstärken und andere Maßnahmen ergreifen.
    Trotzdem wachsen die Windmühlenmeere schnelle als man darauf reagieren kann.
    Mir schwant nix gutes für die nächsten Jahre.
    Mahlzeit

  120. Energie-Ossi Says:

    850 Millionen für Erneuerbaren-taugliches Stromnetz
    (nur für Brandenburg)

    Brandenburgs Energienetze müssen von den Netzbetreibern in den kommenden Jahren deutlich ausgebaut werden. Nur so kann der angestrebte Zuwachs an Erneuerbaren Energien zuverlässig und effektiv an die Verbrauchsstandorte transportiert werden. Das ist das Ergebnis der Studie „Netzintegration Erneuerbarer Energien in Brandenburg“, die Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns am 19. August 2008 dem Kabinett vorgestellt hat.

    Die Studie ist von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) erarbeitet worden. Die Netzbetreiber wurden aktiv einbezogen. Sie haben den Gesetzesauftrag zum Netzausbau für die Erneuerbaren Energien. Kooperationspartner der Studie sind die Vattenfall Europe Transmission GmbH, die envia Verteilnetz GmbH, die E.ON edis Netz GmbH, die ENERTRAG AG sowie die NAWARO Bio Energie AG.

    „Wir wollen bis 2020 den Anteil der Erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch von derzeit 6,2 Prozent auf 20 Prozent erhöhen. Dadurch verstärkt sich der Mix aus zentraler und dezentraler Energieerzeugung im Land. Dezentrale Energieerzeugung – was bei Erneuerbaren Energien überwiegend heute noch der Fall ist – stellt die Netze vor neue Herausforderungen. In Teilen erreichen die Netze bereits heute ihre Kapazitätsgrenzen. Ein Ausbau durch die verantwortlichen Netzbetreiber ist damit notwendig. Die Kooperation mit den Betreibern in der Netzstudie zeigt, dass sich die Energieversorger aktiv darauf einstellen“, erklärte Minister Junghanns.

    Die Studie der BTU geht von notwendigen Investitionen in allen Netzebenen im Umfang von rund 850 Millionen Euro aus. Ein gezielter und koordinierter Netzausbau verhindert dabei Kosten treibende Parallelstrukturen.

    Ein zweiter Untersuchungsgegenstand der Netzstudie ist die Umsetzung eines „Virtuellen Kraftwerkes“* in Brandenburg. Die BTU-Studie kommt zu dem Schluss, dass eine gesicherte Einspeisung auf Basis von Erneuerbare-Energien-Hybridkraftwerken (EE-HyKW) möglich ist. Für einen großflächigen Einsatz müssten die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden. Ein weiterer Vorteil: Für ein virtuelles Kraftwerk ist im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken kein erhöhter Netzausbau erforderlich….

    * Zum Hintergrund: Strom ist bisher nicht speicherbar. Dadurch können bei Erneuerbaren Energien wie beispielsweise der Windenergie Aufkommensschwankungen nicht innerhalb des Energieträgers ausgeglichen werden. Die Lösung: Zusammengefasster Betrieb mit Anlagen anderer Arten der Stromerzeugung (z.B. Biomasseanlagen) zu „Virtuellen Kraftwerken“ mit einem Übergabepunkt. Im Verbund wird die Stromeinspeisung ins Netz stabilisiert.

    http://www.eti-brandenburg.de/news/news/article/196/850-millione.html

    Au Man, wieder eine Studie zum untersuchen, hört denn das nie auf?

  121. Energie-Ossi Says:

    @Wolfgang Flamme

    Musst Du unbedingt gucken:
    http://www.wirtschaft.brandenburg.de/cms/media.php/gsid=lbm1.a.1312.de/Netzstudie_Schlussbericht_final.pdf

    Besonders die Seiten mit der jetzt schon bestehenden Netzüberlastung und Zwangsabschaltungen von Windparks

    MfG

  122. multiverus Says:

    Na, an mit diesen Kosten kann sich die EE-Mafia ja wieder wunderbar bereichern. Ach so, und Hybridkraftwerke – die sind doch eh nur ein Fake? Dienen die nicht eh nur der Vortäuschung von Grundlast-Sicherheit?

  123. Energie-Ossi Says:

    #122 multiverus
    EE-Mafia, ne das dürfen die Netzbetreiber bezahlen und wird dann per Durchleitungsgebühr auf den Kunden umgelegt.
    Die Schätzungen gehen von 0,28 bis 0,68 Cent/KWh Investitionsbedarf aus, dann kann man sich ja schon denken, wieviel wir mehr zahlen dürfen.

    Wasserstoff: Ist ja ne tolle Idee, aber wer soll das finanzieren?
    Bei der derzeitigen EEG Regelung werden sich die Windmüller hüten das Geld dafür anzufassen. Die kriegen doch eh jede KWh bezahlt, die Sie einspeisen.
    Könnte natürlich sein, das die ständige Abschaltung der Windparks wegen Überangebot ihre Gewinne schmälert, aber da muß halt der Gesetzgeber mal ne vernünftige Regelung machen.
    Diese Studie zumindestens widerlegt die “Hessen-Studie” zu 100%, dazu reicht schon der eine Satz:

    “Insofern ist im Ostdeutschen Teil des Verbundnetzes eine konventionelle Kraftwerksleistung von mindestens 4.000 MW zur Sicherstellung des Blindleistungshaushaltes zwingend erforderlich.”

    Tja, wie nu, wat nu, die EEG brauchend zwingend Konventionelle??? Wie will den Hessen dieses Problem lösen???

    MfG

  124. Rainhelt Says:

    Zur AlphaVentus Offshore Geschichte: Mal wieder Irrenhaus!!!

    http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/18/85/dokument.html?titel=Notdurft+unter+Rotoren&id=58485881&top=SPIEGEL&suchbegriff=offshore&quellen=&vl=0

    Voller Elan stürzten sich die Experten einschließlich diverser Gutachter und Hersteller auf das neue Arbeitsfeld, es wurde getagt und diskutiert in Hamburg, Köln, Husum, Berlin und Aurich – und endlich liegt sie vor, die “Berufsgenossenschaftliche Information zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit”, 94 Seiten stark und so gut wie jede Eventualität bei Windenergieanlagen ventilierend.

    Das Werk regelt nicht nur die Frage der Notdurft, sondern berücksichtigt auch andere Härtefälle – etwa wenn die Beschäftigten von ihrem Arbeitsplatz nicht herunterkommen oder Havaristen sich auf die Meeresbauwerke flüchten müssen. Bei schlechtem Wetter könnten die, sagt Lutz Wiese vom Offshore-Betreiber Vattenfall, “schon mal zehn Tage festhängen”. Vorgeschrieben für das Innere der im Querschnitt sechs Meter messenden Türme ist deshalb ein “Schutzraum” samt einer wasserdichten Tonne mit lebensrettendem Inhalt: Verbandskasten, dauerhaltbare Kekse, Trinkwasser, Schlafsäcke, Decken und ein Kartenspiel, da aus Sicherheitsgründen immer zwei Monteure in derselben WEA arbeiten müssen.

    Ausgespart wurde in den Forderungen der Berufsgenossenschaften indes, wie denn mit jenen Substanzen zu verfahren sei, die der Toilettenspülung anheimfallen. So gelangte das Abwasser der Offshore-Klosetts bis in die Beratungen der Windparkbetreiber mit den Experten des Bundesumweltministeriums.

    “Das ist doch irrwitzig”, urteilt Fritz Vahrenholt, bis vor kurzem Chef des Hamburger Windanlagenbauers Repower, der heute die RWE-Tochterfirma Innogy führt. “An der Klohäuschendebatte zeigt sich, warum es in Deutschland manchmal nicht vorangeht.”

    [...]

    Womöglich wird der deutschen Bürokratie ein einzelner Abort jedoch nicht genügen. Sollten demnächst auch weibliche Monteure auf den Türmen Dienst tun, mahnt Michael Ziethen von der Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution, “dann müssen wir auch an ein getrenntes Klo im Turm denken”.

    lol

  125. BRK Says:

    Hallo Leute

    Da braut sich was zusammen.

    USA wollen Schröder stoppen

    Gerhard Schröders Verteidigung der russischen Okkupation Georgiens kommt ihm jetzt offenbar teuer zu stehen: Das Ostseepipeline-Projekt (Aufsichtsratsvorsitzender Gerhard Schröder) scheint immer geringere Aussicht auf Erfolg zu haben: Die Ostseepipeline soll ab 2011 russisches Gas nach Deutschland transportieren – doch erst muss das Transitland Schweden grünes Licht geben. Der US-Botschafter appelliert an die schwedische Regierung, nein zu “Russlands unsicherer Energie” zu sagen. Nach Polens Regierungschef Donald Tusk, der am vergangenen Wochenende wegen der Kaukasus-Krise erneut die Pipeline infrage gestellt hatte, ist der US-Botschafter nun der zweite prominente Gegner, der in jüngster Zeit das 7,4 Mrd. Euro schwere Projekt scharf kritisiert hat.

    In Stockholm sind die russischen Pipeline-Pläne auch sicherheitspolitisch umstritten, weil die Militärpräsenz Moskaus in der Ostsee massiv verstärkt würde. Schwedens Verteidigungsminister Sten Tolgfors gab Anfang der Woche bekannt, dass fast fertige Sparpläne für die militärische Landesverteidigung wegen des russischen Vorgehens in Georgien neu überprüft werden und die Entscheidung erst im Februar fällt.

    Weiter hier.
    und hier.
    gefunden hier.

  126. Wolfgang Flamme Says:

    @Energie-Ossi

    Ich bin natürlich sofort wieder über die kuriosen Ausführungen zur Normalverteilung und Standardabweichung gestolpert. Naja, Experten.

    Immerhin sieht man in dem Papier mal einen schönen Vergleich: 1 kWh Windstrom zu 1 kWh nutzbarer Bandlieferung zu veredeln, das kostet mit konventionellen Energieträgern etwa 1,5…2 Cent. Will man dasselbe mit ‘Naturenergien’ machen, dann kostet es nahezu das zehnfache.

  127. Wolfgang Flamme Says:

    Stop, “das zehnfache”, da habe ich was aus einer anderen Analyse reingemengt, was da nicht reingehört. Ich rechne das demnächst nochmal genauer nach – aber das fünffache könnte es bei diesem Konzept durchaus werden.

    Da kann einem schon bange werden – es ist ja nicht so, daß sich lediglich unsere Haushaltsstromrechnung entsprechend erhöht … die macht ja nur ungefähr 1/3 unseres wahren Strombezugs aus…

  128. Wetterfrosch Says:

    #125 BRK

    Es geht wie immer um Macht und Geld. Rohstoffe inbegriffen.
    Wenn das mit ideologischen oder wirtschaftlichen Mitteln nicht zu klären geht, da werden halt die Zähne gezeigt.
    mfG

  129. klatin Says:

    In heutigen Wall-Street Journal Europa, das was ich schon immer gesagt habe: Die EEs sind nichts als eine wirkungsvolle Marketingstrategie der Oel- und Gaskonzerne.
    Bitte den Link lesen

  130. Energie-Ossi Says:

    Hallo Wolfgang

    Abgesehen von der Wasserstoff-Träumerei und der kleinen Fehler ist das die beste Studie, die ich seit langem gelesen habe.
    Wenn die Hessen SPD mal auch so ein Ding machen lassen haben würden, dann wüssten Sie, das mit ihren 100% EE in ihrem Ländle nix werden kann.
    Ideologie ersetzt Wissen, das wird diesen Typen auch das Genick brechen.
    So, muss ins Bett, bis Morgen

    MfG

  131. Rainhelt Says:

    Neues aus Moorburg:

    http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/12/935936.html?cmf=1

    Gruß
    Rainhelt

  132. Energie-Ossi Says:

    #131 Rainhelt
    Ich hab da mal ne böse These:

    Grüne verhindern aktiv den Klimaschutz und fördern die weitere Zerstörung der Natur und müssen sich der aktiven Beihilfe zum Artensterben vorwerfen lassen, autsch.

    Begründung:
    Durch die Verhinderung des Baus moderner Kohlekraftwerke müssen alte wirkungsgradärmere Klamotten weiter laufen, mit deutlich höheren CO2 Ausstoß.

    Durch massenhaften Ausbau der Windkraft sind Netzbetreiber gezwungen neue Hochspannungsleitungen zu bauen. Diese widerum sind Vogelfallen und führen neben den Vogelschlag an Windrädern zur weiteren Reduktion der Vogelpopulation bei.
    (Siehe Brandenburg- Studie)

    Durch verstärkten Ausbau der Monokulturen zur Energiepflanzengewinnung wird der verstärkte Einsatz von Düngemitteln und Pestizide erforderlich, diese schädigen das Grundwassser. Der Einsatz dieser Mittel könnte durch genetisch veränderte Pflanzen reduziert werden, aber dagegen sind die Grünen zur Zeit noch.

    Monokulturen bei Anbau von schnellwachsenden Bäumen zur Energiegewinnung verringern die Artenvielfalt in den Wäldern.

    Wer es nicht glaubt, guckt euch das Programm der Grünen zur Wahl 2009 an.
    http://www.gruene.de/cms/default/dok/225/225634.dem_wechsel_eine_richtung_geben_der_inha.htm

    Wozu das ganze???
    Um den globalen CO2 Ausstoß um 0,0xxx Milliarden Tonnen zu reduzieren, würg

  133. Bibliothekar Says:

    #132 Energie-Ossi

    Wenn schon der Bundesvorstand der Grünen so ein wirres Beliebigkeitsgefasel von sich gibt, kann man sich ja ausrechnen, wie es dann auf Landesebene, z.Bsp. Hessen, aussieht.

  134. flipper242 Says:

    wow ich habe hier einen der geht ab wie ein Zäpfchen, nach dem ich ihn diesen Text auf seinen Erguss gepostet habe. Herrlich asozial der Typ

    http://www.shortnews.de/feedback.cfm?fanz=1&fbid=3754627&rubrik=Wissenschaft&feedback_archive=0&offset=31

  135. krishnag Says:

    Wie sagte Urban Priol “heute” so schön:

    Koch für Windräder in Hessen…. wenn sie atomar betrieben sind :-)))))

  136. Energie-Ossi Says:

    #134 Flipper
    Man, aus welcher Müllekippe ist denn der gekrochen???
    Wenn der so gut rechnen kann, wie er schreibt (Rechtschreibfehler in jeden zweiten Wort) kann das ja nix werden mit der Aufklärung der Menschen.
    Der verteidigt ja seine Windkraft, als ob er selber welche gebaut hat oder solche betreibt.
    Tja, kommt davon wenn man sich an solchen Orten rumtreibt, da muss man schon mal auch solche Typen aushalten müssen (armer Flipper), grins.
    MfG

  137. krishnag Says:

    Wer gern mehr über den Hockeystick und seine “Relativierung” und Peer Reviews wissen möchte…..

    http://bishophill.squarespace.com/blog/2008/8/11/caspar-and-the-jesus-paper.html
    Danke an Wolfgang Flamme !
    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/medien-check/2008-09-07/ulli-kulke-hurrikane#comment-5830

  138. krishnag Says:

    Betrifft zwar nicht Hessen, aber minimal auch, es geht ums (nicht)zu bauende Kohlekraftwerk in Mainz und meinen Leserbrief dazu den ich heute verfaßt habe:

    Kohle pfui – Müll hui ?
    Immer wieder lese ich in den letzten Wochen und Monaten, u.a. Ärzte würden vor dem Bau des Kohlekraftwerks in Mainz warnen und lehnen den Bau eines solchen ab.
    Unabhängig mal vom CO2 Märchen, das uns immer wieder aufgetischt wird, kommt wohl aus einem Kohlekraftwerk neuester Bauart weniger Dreck raus als bei alten.
    Was ich aber vor einigen Jahren vermißt habe war der Widerspruch der selben oder ähnlich engagierten Ärzte zur Errichtung eines Müllheizkraftwerks. Da hätte ich viel mehr Sinn dahinter gesehen, zumal man dieses Kraftwerk schnell noch vor Verschärfung von Abgasnormen genehmigte und bauen ließ, man Vorbelastungsstudien zur Luftqualität in Mainz nicht durchführte oder berücksichtigte.
    Aber nein, da waren diese Ärtze still, da gab es auch keine KOMA – leider ist es so, daß der nicht mehr existenten Klimaerwärmung aber auch alles untergeordnet wird. Da läßt man Müllverbrennung zu, jammert über Kohle, um sich dann lieber in die Gasabhängigkeit von Gazprom zu begeben.
    Welchen dieser Ärzte und Aktivisten soll man da noch ernst nehmen ?

    KOMA ist hier so eine Initiative anti Kohlekraftwerk

  139. peper Says:

    @ E-O
    Zitat:
    „E.ON Chef bleibt die öffentl. Anfrage von Greenpeace seit 3 Jahren schuldig,“

    Noch fragen?

  140. peper Says:

    @ E-O
    “Wenn der so gut rechnen kann”

    Zu Deinem Hinweis: “Das ergibt am Ende 3030 Vollbenutzungsstunden im Jahr für diese Windkraftanlagen. Nun wissen wir aber aus diversen Statistiken, das der deutschlandweite Durchschnitt im Jahre 2007 nur bei 1800 Vollbenutzungsstunden lag und die am besten ausgelasteten WKA in Küstennähe stehen.”

    Kontert er mit:

    „Mit deiner Grundschulrechnung Nenn-Leistung aller WKA mal Vollnutzstunden kommst du nicht weit; also überlass das mal lieber uns Ingenieuren; Schliesslich wird mit 3m/s Strom erzeugt, mit 4m/s, 5m/s…usw. bis 90km/h (=25m/s;).“

    Merke: Wenn die Summe der Stunden, die ein Erzeuger mit voller, also maximaler Leistung in einem Jahr arbeitet, nicht ausreicht, dann kann es die restliche Betriebszeit, die in der dritten Potenz bekanntlich fällt, das kompensieren.

  141. Energie-Ossi Says:

    #138 krishnag
    Tja, jede Menge chemische Verbindungen im Müll, die bei der Verbrennung zu neuen Verbindungen reagieren, einiges an Gift sollte da schon bei sein.
    Ärzte, da sach ich lieber nix zu, ich hoffe nur das ich nie ernsthaft krank werde.

    #140 Peper
    Der ist mir zu doof, sonst hätte ich auf seinen Schwachsinn schon geantwortet.
    Volllaststunden ist ja das eine, aber die gesicherte Leistung der andere Fakt.
    Genau da hängt es ja gewaltig bei den Windmühlen, irgend etwas um die 8-10 %, mehr bleibt von der ganzen Pracht nichts übrig.
    Selbst wenn irgendwo in Europa Wind weht, haben wir noch das Problem mit den Stromtransport, Leitungsverluste und Blindleistung die kompensiert werden muss. Aber sowas einen elektrotechnischen Laien glaubhaft zu vermitteln grenzt schon an Selbstaufgabe und Irrsinn.
    Die Jungs können nur addieren, mehr ist bei diesen Bildungsstand auch nicht zu erwarten, bis jetzt konnte niemand meinen Artikel ernsthaft widerlegen und das ist auch gut so.

    MfG

  142. ghw Says:

    @Energie-Ossi:

    Deswegen bekommen wir in Zukunft ja wieder Gleichstrom – den kann man endlich wieder addieren…

    Wechselstro0m, so ein wirres Zeuchs, mit Blindleistung, imaginären Widerständen und anderem unverständlichen Wirrwarr! Wie soll sich da auch ein Laie auskennen?

  143. flipper242 Says:

    soll also heissen ich sollte es lieber aufgeben mit dem Honk zu posten??

    Ich denke mir immer nur, dass sich dort ziemlich viele Normalos herumtreiben, die auch mal eine andere Sichtweise verdienen.

  144. Energie-Ossi Says:

    #143 flipper

    Ne mein Freund, im Gegenteil.
    Mach den Typ unmöglich, lass ihn wie ein Trottel dastehen, wenn der Ingineur ist, fress ich einen Besen.
    Eine Ausdrucksweise legt der an den Tag, das ist schon unterste Schublade.
    Ich hatte heute ein Gespräch mit meinen Mitarbeitern, jeder einzelne ist schon von diesen Windparks betroffen, alle samt haben sie die Schnauze gestrichen voll von diesen Viechern. Gerade hier in Brandenburg ballern die uns regelrecht zu mit der Scheiße, was zu viel ist, ist zu viel.
    Die Leute, die immer mehr fordern, haben garantiert nicht die Dinger vor ihrem Haus, wohnen weit weg.
    Als Öko-Tourist mal eine Woche Windparks gucken ist ja ne tolle Sache, aber Tag und Nacht diesen Monstern ausgesetzt zu sein hat schon einige Menschen in den Wahnsinn getrieben.
    Na die Hessen werden sich noch wundern, was sie sich mit dem Y. und Herrn Scheer aufgehalst haben, bald haben die auch solch “schöne” Landschaften für einen Effekt, der gerade mal 8% gesicherte Leistung erbringt, Mahlzeit.

    Fazit, gute Arbeit Alder und mach den Typen fertig.

    MfG

  145. flipper242 Says:

    @E-O

    guck mal an die Kommentare von diesem Ucop sind alle verschwunden.

    http://www.shortnews.de/start.cfm?id=726924&offset=21

    Sehr komisch!

  146. Energie-Ossi Says:

    #145 flipper

    Na, da haste aber jemanden schön erschreckt.-:)
    Ne im ernst, komische Sache das, ich hatte eigentlich auch schon überlegt, dem Typen zu antworten, aber nu isser wech.
    Hast Du etwa heimlich diese Kommentare gemeldet???
    Oder war seine unflätige Lobbyarbeit doch einigen Herren zu viel?
    Tja, ohne Nachfrage beim Redaktinsteam wird man das wohl nie erfahren.
    Das Gute an der Sache, olle Heinz sein Artikel ist noch drin, toll.

    MfG

  147. flipper242 Says:

    ich werde mich hüten sowas zu melden, wer sich so wie Ucop selbst diskreditiert, ist doch ein perfektes “WAHN” Beispiel.

  148. Daddeldu Says:

    # 110 klatin

    Danke für die Antwort, klatin.

    Das würde bedeuten, dass ein 700 MW-Kernkraftwerk jährlich im Betrieb kostet:

    700.000 kW x 8064 h x 0,018 $/kWh x 0,7 €/$ = 71 Millionen Euro

    Da das Sonnenkraftwerk ein Tausendstel der Leistung bringt, müsste es für 71.000 € im Jahr arbeiten, bzw. 6.000 € im Monat. Das ist wohl kaum zu schaffen.

    Wie sagt Franz Alt so schön: Die Sonne schickt uns keine Rechnung.

    Ja. Har har! Uranerz aber auch nicht. Und Kohleflöze auch nicht.

    Gruß, Daddeldu

  149. flipper242 Says:

    @E-O nein er wurde aus allgemeiner sozialer Unverträglichkeit aus diesem News Portal entfernt.

    Er hat sich wohl überalles echauffiert

    Da wurden Rollerfahrer angegriffen, weil sie ja asoziale Dreckschleudern fahren und kein E-Auto.

    http://admin.shortnews.de/start.cfm?id=720760&offset=26

  150. Energie-Ossi Says:

    #149 flipper

    Das ich das noch mal erleben durfte, ein Extrem-Öko fliegt aus einem Forum, es gibt doch noch eine Gerechtigkeit da draussen, Danke.

    Grins und wech

  151. multiverus Says:

    Hier was Entlarvendes zur Abhängigkeit von Windkraft und Gas. Grosse Ölkonzerne profitieren von grüner Energiepolitik: Wind Fuels Gas

    Auszüge:

    By the end of 2007 Spain had 14,700 megawatts (MW) of installed wind capacity (…) For this reason, more and more gas turbines are being installed near consumers in the suburbs of Spain’s cities. Only last year, Spanish power providers added 6,400 MW of gas-turbine power capacity, taking the total installed capacity of gas turbines to 21,000 MW. Natural gas has become the main source of electricity generation in Spain.

    In Germany, more than 20,000 wind turbines with a total capacity of 21,400 MW are now “embellishing” landscapes. (…) Germany’s gas consumption for power generation more than doubled between 1990 and 2007

    Today part of the wind power backup in Germany is still done by old coal-fired plants. But the Greens and even parts of the governing Christian and Social Democratic parties are fervently opposed to the construction of new coal plants. So many old power stations will probably be replaced by gas turbines. The green opponents of new coal-fired plants are nowadays the most dependable allies of the big gas companies such as Gazprom, Shell or BP.

    (…) This may explain why Shell, BP, Chevron and T. Boone Pickens are investing in wind power. It’s a clever strategy to add value to their gas assets by boosting demand.