16.9.2008

CO2-Reduktions-Vorschriften für Autohersteller sind “illegal”

» Klimaschutzpolitik, News » Autor: ghw — Drucken

Benny Peiser berichtet auf Achgut, dass das JURI Kommittee des EU-Parlaments am 9. September zu dem Schluss kam, dass Vorschriften für Autohersteller, die CO2-Emissionen der gesamten Flotte auf 130 g/km oder weniger zu beschränken, nicht im Einklang mit geltendem EU-Recht stehen.

Spannend werden die Abstimmungen über dieses Thema, welche für den 25. September (Umwelt-Ausschuss) bzw. den 20. Oktober (Parlament) geplant sind.

90 Antworten zu “CO2-Reduktions-Vorschriften für Autohersteller sind “illegal””

  1. Rainhelt Says:

    Hm… Wenn man sich die KFZ-Länder anschaut, kommt man bei den Ausschüssen zu folgendem Ergbniss. Die Verteilung ist nicht gleich!!! (nur grob gezählt.. Hab grad wenig Zeit)

    D.h.: Wenn ENVI von Frankreich und Italien dominiert wird, wovon auszugehen ist, ist denen das Wurscht. Hauptsache den Deutschen einen rein würgen…

    ENVI:
    Italien: 17
    Frankreich: 9
    Deutschland: 17
    Spanien: 5
    D.h. Italien+Frankreich (Kleinwagen, Fiat, PSA)28
    Deutschland+Spanien (VAG und Premiummarken) 22
    Dominanz = Deutschland bekommt auf den Sack…

    JURI:
    Italien: 6
    Frankreich: 7
    Deutschland: 8
    Spanien: 5
    Gleichstand! Da viele Länder inzwischen von deutscher Automobilindustrie abhängig = Entscheidung im Sinne der Deutschen…

    Ein Irrenhaus…
    Gruß
    Rainhelt

  2. mitchell Says:

    Scheint mir barer Unfug zu sein, einem Hersteller vorzuschreiben, was seine Kunden kaufen müssen.

  3. planck Says:

    @mitchell

    Scheint mir barer Unfug zu sein, einem Hersteller vorzuschreiben, was seine Kunden kaufen müssen.

    Yo. Wie bei Pharmazeutikherstellern und Kranken, wie bei Wein mit und/ohne Antifreezern und Trinkern, wie bei Karamellherstellern und Lutschern, bei Haeuserbauern und Bewohnern und bei Dealern und Anhaengigen.

  4. Rainhelt Says:

    Planck, du bist auch anhängig. AGW-Anhängig ;)

  5. Macharius Says:

    geltendem EU-Recht

    Was nicht passt, wird passend gemacht. Die Lobby mit mehr leverage gewinnt eh.

    Und überhaupt, wo kommen wir nur hin wenn nicht alles von Traktorsitzergonomie bis zum Bananenkrümmungsgrad oder Käselochgröße mit mindestens 2000 Seiten verbindlicher EU-Richtlinienen geregelt sind?

    Kundenpräferenz? Iwo, GOSPLAN Abt. Klima hat schließlich Klimaziele für die Autohersteller beschlossen…

  6. krishnag Says:

    @Macharius #5
    Der Regulierungswut soll doch ein Ende bereitet werden. las ich mal im lfd. Jahr irgendwo

  7. Odenwaelder Says:

    10 Gebote zählen 279 Wörter
    Die Unabhängigkeitserklärung der 13 nordamerikanischen Staaten 1776 zählt 300 Wörter
    Die EG-Verordnung über den Import von Karamel-Bonbons 1981 zählt 25.911 Wörter.

  8. Laie mit Interesse Says:

    @alle

    Wir brauchen keine CO2-Reduktionsvorschriften für den Autoverkehr, wenn dessen externen Kosten endlich mit einbezogen und internalisiert würden.

    Ich habe nichts dagegen, wenn Herr Müller einen Geländewagen mit 350 g/CO2/km kauft. Nur soll er anderen nicht die Folgekosten dieses seines Autos aufdrücken!

    Solange die externen Kosten des Autoverkehrs nicht mit einbezogen und internalisiert werden, brauchen wir gesetzliche Vorgaben! Das ist beim Autoverkehr nicht anders als bei der Stromerzeugung und nicht anders als bei anderen Umnweltgesetzen.

    Gäbe es kein Verbot, Umweltgifte in Gewässer zu leiten, so würden noch heute viele Unternehmen aus Kostenersparnis hierüber ihre Industrieabfälle entsorgen. Gut, dass es hier gesetzliche Regeungen gibt!

  9. Liberaler Says:

    @Laie
    Die Grünen-Propaganda mit den angeblich gewaltigen externen Kosten des Autoverkehrs wird durch ständige Wiederholung nicht richtiger. Autoverkehr hat vielmehr gewaltigen externen NUTZEN. Ohne Kfz würde unsere Wirtschaft zusammenbrechen und das BIP wäre nahe Null. Auch langfristig wären sie kaum adäquat substituierbar.

    Von externen Kosten wird auch immer nur geredet nei Produkten, die den Ökos in den Kram passen, also auf keinen Fall z.B. bei Solarmodulen.

    Und wer CO2 für ein “Umweltgift” hält, hat sowieso schonmal null Ahnung. Ohne CO2 keine Photosynthese und ohne diese keine Pflanzen und keinen Sauerstoff in der Luft. CO2 zum Schadstoff zu erklären ist genauso debil als würde man Wasser zum Schadstoff erklären.

  10. flipper242 Says:

    #8
    Und würden Ökosteuer (Also die Rentensteuer wie sie eigentlich heissen müsste), KFZ-Steuer, Mineralölsteuer und die darauf nocheinmal erhobene Umsatsteuer, der autofahrenden Bevölkerung wegfallen
    was wäre dann?..Ahjja dann gäbe es “very likely” diesen Staat nicht mehr.

    CO2 Bullshit bei Autos, was soll der Unsinn?? Der einzige wirkliche Indikator, ist und bleibt der Verbrauch auf 100km und davon leitet sich das mit dem bösen CO2 ab. Also wieso gibt es diesen Wert? Um den kleinen Michel, Schuldgefühle für irgendetwas imaginäres zu verpassen oder wie?

    Und mit Laies Flachzangen-Argumentation ist der böse ML fahrer, also schuld an dem ganzen…wie war das noch mit dem weltweite Verkehr?? Der macht ca. 0,8% des anthropogenen C02 Ausstossen aus (jetzt muss ich mich waschen, bei dem Wort bekomme ich immer Zwangszustände) Und wir haben “gelernt”! Ja es muss global gedacht werden.

    Gäbe es kein Verbot, Umweltgifte in Gewässer zu leiten, so würden noch heute viele Unternehmen aus Kostenersparnis hierüber ihre Industrieabfälle entsorgen. Gut, dass es hier gesetzliche Regeungen gibt

    Das stimmt natürlich, aber Umweltschutz ungleich “Klimaschutz” (ahhh Zwangszustand *wasch*).
    Und Äpfel ungleich Birnen.

  11. peper Says:

    Es ist denen noch zuzutrauen, dass die demnächst für biologisch abbaubare Solarmodule werben.

    So was funktioniert im Freien sehr gut. ;-)

  12. Wasser-Ossi Says:

    @Laie #8

    Man sieht, du glaubst wirklich an alles, was auch nur im Entferntesten deinem Weltbild entspricht.

    Schon vor Monaten hatte ich mal den Versuch gestartet, mit einem deiner Kameraden das Thema der “externen Kosten ” zu diskutieren. Wenn du Lust hast, kannst du dir das ja nochmal reinziehen, und zwar hier, und hier, aber auch da, da, da, da, da, da und da.

    Übrigens, es kam nicht wirklich etwas dabei raus.

    Das gesamte Thema der externen Kosten ist genauso wie der AGW, Klimafolgenforschung nichts anderes als reine Spekulation und durch nichts, aber auch garnichts bewiesen.

    Einen schönen Tag noch.

  13. martkorn Says:

    Es ist denen noch zuzutrauen, dass die demnächst für biologisch abbaubare Solarmodule werben.

    War gerade ein Thema im Fernsehen — wenn auch nicht als Werbung: Der Abbau (= Diebstahl) von Solarmodulen durch Bio (= Menschen) ;-)

  14. ghw Says:

    @martkorn:

    Nah, wenn die Ökos erst mal checken, wieviel Elektrosmog durch so ein Elektroauto verursacht wird, und vorallem wieviel Elektrosmog im inneren des Autos auf ihre armen, unschuldigen Kinder einwirkt, sind sie vermutlich sehr schnell viel weniger von Elektro- (und Hybrid) Autos “begeistert”.

    Ich hab mal bei einer 4ma gearbeitet, da ist die Bahn vor dem Haus vorbeigefahren (in 10 m Luftlinie), da sind jedes Mal, wenn eine Lock vorbeigefahren ist, die Monitore “ausgezuckt”. Das ganze etwas kleiner, aber dafür millionenfach auf unseren Straßen – hurra! Da brauch ma nimmer über Hochspannungsleitungen sudern, da hamma das täglich um uns rum…

    Wer das Quantum Ironie gefunden hat, darf es behalten…

  15. Macharius Says:

    #6

    Das glaube ich erst wenn ichs sehe, schließlich profitieren eine ganze Menge Leute von diesem Riesenbatzen an Regularien.

    #8

    Gäbe es kein Verbot, Umweltgifte in Gewässer zu leiten, so würden noch heute viele Unternehmen aus Kostenersparnis hierüber ihre Industrieabfälle entsorgen

    Dafür bräuchte es kein schwurbeliges positzes Umwelt”recht”, das je nach “Sorge um die Umwelt” oder “ökonomischen Interessen” veränderbar ist sondern konsequent durchgesetzte Eigentumsrechte.

    Interessant ist auch das “externe Kosten” nur bei Sachen eine Rolle spielen die von der grünen Fraktion für pfuibäh befunden wurden wie Billigflüge, Kohlekraftwerke oder Individualverkehr. “Ökologisch korrektes” ist von solchen Betrachtungen offensichtlich ausgenommen, was darauf hinweißt was mit den externen Ksoten wirklich erreicht werden soll: nämlich Volkspädagogik im Sinne der (Öko-)Sozialplaner.

  16. Energie-Ossi Says:

    externe Kosten des CO2 Ausstoßes der pösen Industrie:
    Schätzungen gehen von min. 15€ bis max 300€ pro Tonne CO2 aus.
    http://www.erneuerbare-energien.de/files/erneuerbare_energien/downloads/application/pdf/ee_kosten_stromerzeugung.pdf

    Tja, die Basis für diese s.g. ext. Kosten sind die Klima-Szenarien unser “wohlgeschätzten” Klimaforscher a la Pittiplatsch, u.a.
    Man erfinde mit Hilfe einer Glaskugel diverse Überhitzungen, Meeresanstiege, Dürren, Überschwemmungen, Artensterben, Wanderverhalten von klimageschädigten Menschen bis zum Jahre 2100, teile das durch prognostizierte CO2 Ausstöße bis dahin (oder bis zum Grenzwert von 0,045% CO2 in der Luft)
    und gucke da, wir haben eine korrekte Schadenssumme.

    Mit dieser (völlig aus der Luft gegriffenen Zahl) kann man dann die EEG wertvoll rechnen, die Konventionelle mies rechnen und toll den Bürger bescheißen.

    Wer Schwachsinn als Rechengrundlage benutzt, sollte nicht damit spekulieren, am Ende nicht doch bloß wieder Super-Schwachsinn in Papierform vor sich liegen zu haben.
    Die s.g. externen Kosten sind die Superausrede der EE-Lobby, um uns ihren teuren Schrott zu vertickern.
    Nicht mehr und nicht weniger, da bleib ich doch lieber bei meiner Glaskugel, die taugt doch wenigstens noch als Briefbeschwerer, aber die Modelle muß man auch noch ausdrucken, damit sie auf Klo noch eine sinnvolle Beschäftigung bekommen.

    Ich muß wech

  17. Macharius Says:

    Weil ichs grad sehe: soll eigentlich “postives” und “Kosten” stehen..

  18. Laie mit Interesse Says:

    @Energie-ossi #16

    Es wäre schön, wenn Sie Ihre eigenen Links richtig lesen würden. Dort heisst es auf S. 19 ff., dass der realistische (”zentrale”) Schätzwert mit € 68,- je Tonne CO2 als unterer plausibler Wert betrachtet wird.

    Natürlich ist es schwer, diese externen Kosten genau zu beziffern. Dies heisst aber keineswegs, dass es diese nicht gibt. Gerade beim Verkehr gibt es zahlreiche Studien namhafter Fachinstitute, die belegen, dass die derzeitigen Kosten des Verkehrs für die Verkehrsteilnehmer bei weitem nicht die der Gesellschaft entstehenden Gesamtkosten decken. Schauen Sie mal auf die Webseite des Verkehrsclubs Deutschand (VCD). Dort sind etliche dieser Studien benannt.

    1970 musste ein Arbeitnehmer viel länger arbeiten, um einen PKW zu unterhalten als heute! Aber beim Auto wird über hohe Kosten jejammert. Die Brotpreise stiegen im selben Zeitraum deutlich stärker.

    Ich plädiere schon seit Jahren für eine Abschaffung der KFZ-Steuer und eine Anhebung der Mineralölsteuer. Hätten wir Kostengerechtigkeit, wären schon längst spritsparendere PKW’s auf dem Markt. Aber dies wird von der Ölindustrie blockiert, die ihre Einnahmen aus hohem Flottenverbrauch sichern will. Erst in den letzten Monaten hat die Ölindustrie wieder Rekordgewinne wie nie zuvor eingefahren. Spritsparende Autos werden einvernehmlich mit er Automobilindustrie ausgebremst. Hier würde Kostengerechtigkeit Abhilfe leisten!

  19. flipper242 Says:

    Ich plädiere schon seit Jahren für eine Abschaffung der KFZ-Steuer und eine Anhebung der Mineralölsteuer.

    Da stimme ich total zu. Gretchen Müller fährt mit Ihrem Lupo 1mal die Woche zum einkaufen und zahlt exakt soviele Steuern wie Jakop Jedermann der mit gleichem Lupo täglich zur arbeit fährt. Das alles aber immer unter Berücksichtigung der Schadstoffklassen, sonst wäre es ja eine Steuer dich nichts mit dem Ausstoß zutun hätte.

  20. Energie-Ossi Says:

    #18 Laie

    Lies Du erstmal richtig, es geht um die externen Kosten aufgrund des menschengemachten Klimawandels, nix Verkehr.
    Ausserdem habe ich bloß die blödsinnige Spanne angegeben, aber schön, das Du mal ein Link wirklich gelesen hast.
    OfG

  21. Rainhelt Says:

    Wow, Laie, das erstemal, dass ich zustimmen kann. Zumindestens dieser Satz:

    1970 musste ein Arbeitnehmer viel länger arbeiten, um einen PKW zu unterhalten als heute! Aber beim Auto wird über hohe Kosten jejammert. Die Brotpreise stiegen im selben Zeitraum deutlich stärker.

    Das ist absolut richtig.

    Trotzdem wirst auch du zugeben müssen, dass der externe Gewinn durch individuelle Mobilität, die externen Kosten durch Verkehr locker deckelt. Wo ist denn das Problem?

  22. ghw Says:

    Rainhelt:

    Was bei den üblichen ökologistischen Externalisierungsrechnungen völlig fehlt, ist natürlich die Externalisierung der internen Kosten der Staaten…

    Der ganze Sozialstaat ist eine einzige Externalisierung der Kosten (mitsamt dem damit verbundenen völlig ineffizienten Verwaltungsapparaten) auf den beständig schrumpfenden Anteil der “zahlenden Bevölkerung”.

    Wenn wir schon über “Kostenwahrheit” reden, dann fangen wir bitte mal bei der Nummer Eins an…

  23. Latoan Says:

    Internalisierung externer Kosten? Schön, dann kann man ja den höheren Verschleiß, der an Großkraftwerken durch stetige Lastwechsel und wiederholtes an und Abfahren durch schwankende EE-Einspeisung entsteht gleich mal auf den Preis für Solarmodule, Windkraftanlagen und Ökostrom draufschlagen!

    Und wenn unsere Eurokraten mal genau so viel Energie und Phantasie in sinnvolle Lösungen wie in wahnsinnige Projekte ohne Hand und Fuß stecken würden, dann würde vielleicht auch mal jemand zur Europawahl gehen…

  24. krishnag Says:

    @Laie #8

    Das ist beim Autoverkehr nicht anders als bei der Stromerzeugung und nicht anders als bei anderen Umnweltgesetzen.

    Mit Umweltgesetzen spielst Du ja offensichtlich auf CO2 an ?
    CO2 unterliegt nicht der Umweltgesetzgebung.
    In den B. – Ländern werden Luftmessungen durchgeführt und Schadstoffe erfaßt, wiee. zB O3, NOx, SO2, CO, aber eben nicht CO2 !
    Warum ?
    CO2 ist kein umweltrelevanter Schadstoff, geht das in Dein grünes Hirn endlich rein ?

  25. peper Says:

    Apropos messbare externe Kosten. Was der Streit um folgendes und notwendiges Objekt wegen Ökos gekostet hat und noch kosten wird… Ou

    http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/17/938458.html

  26. Odenwaelder Says:

    #18 Laie mit Interesse
    „Gerade beim Verkehr gibt es zahlreiche Studien namhafter Fachinstitute, die belegen, dass die derzeitigen Kosten des Verkehrs für die Verkehrsteilnehmer bei weitem nicht die der Gesellschaft entstehenden Gesamtkosten decken.“

    Zu Kosten gehören auch immer Nutzen.

    Wie hoch schätzt Du den Nutzen des Verkehrs dafür ein, dass Dich ein Krankenwagen bei einem Herzkasper abholt, dass Dich evtl. sogar ein Hubschrauber in eine Klinik fliegt? Dazu gehören die Straßen, die Flughäfen etc. etc.
    Deine Lebensmittel werden über Straßen in sehr kurzer Zeit transportiert, so dass Du frische Sachen essen kannst und nicht wie früher Eingepökeltes, das Dir einen Magenkrebs verursachte.
    Wie hoch schätzt Du den Nutzen ein, dass Du Dir die Welt „live“ anschauen kannst? Selbst mit kleinem Lohn kann man sich Sehenswürdigkeiten anschauen, die früher unerreichbar waren. Willst Du das alles verbieten?

    fragt

    der Odenwälder

  27. Bibliothekar Says:

    Ich denke die “Laien” haben ihre eigene Gesellschafts-Einteilung vorgenommen. Auf der einen Seite die guten, lieben, ökologisch bewußten Schützer der Natur und der natürlichen Umwelt und auf der anderen Seite die Verbraucher, die Vergifter, die Ausbeuter und die Unbelehrbaren, wie wir. Letztere sollen nun für ihren Frevel an der monetär quantifizierten natürlichen Umwelt uber externale Kosten zur Kasse gebeten werden. Natürliche Umwelt ist dann eben nicht mehr für lau zu haben. Wer das Klima stört, der zahlt halt dafür. Wer unökologisch lebt, so es das überhaupt gibt, der zahlt dafür. Er zahlt aber nicht nur für die zeitnahe Frevelhaftigkeit seines Tuns, sondern er zahlt auch für die Auswirkungen, die sein Tun auf die nächsten Generationen hat. Das gebietet die Nachhaltigkeit. Die monetäre Quantifizierung der natürlichen Umwelt soll nun durch neue Gesetze festgelegt werden und durch einen Straf-Vergütungs-Katalog der zu zahlende Obulus bestimmt werden. Diese Gelder fließen dann sofort in einen zentralen Fond aus dem dann die EEs, deren Lobbys und Schulungsprogramme bezahlt werden. Die Verwaltung dieses Fonds überträgt die Judikative den unabhängigen und dadurch unbedingt glaubwürdigen NGOs. Ein Sachberater-Gremium unter der Leitung der Spitzenkräfte von WWF, Greenpeace und Attac bestimmen wer welche Gelder aus diesem Fond erhalten kann. Den wissenschaftlichen Beirat stellen die Institute Öko & PIK.

  28. krishnag Says:

    @Bibliothekar #27
    Bist Du des Wahnsinns ??????
    ;.)

  29. Bibliothekar Says:

    #28 krishnag

    Die medizinischen Werte hierzu sind zur Zeit noch negativ, aber der gefühlte Trend entwickelt sich so langsam in Richtung dieses Gemützustandes, wobei externe laienhafte Einflüsse ursächlich dazu beitragen.

  30. krishnag Says:

    @Bibliothekar #29
    Ist unser Laie ursächlich an den zu erwartenden Explosionen der Kosten der Krankenkassen wg. Wahnsinnsanfälle, Gummizellen, auf Grund tendenziöser Berichterstattung und Meinungveröffentlichung verantwortlich, nicht zu vergessen die laufende Behandlung von Brandwunden wg. heißer Luft, Atemwegserkrankung verursacht durch jede Menge Nebelkerzen etc etc. ?
    Das sind dann die externen Kosten der Meinungfreiheit, die man auch grünen Laien zugestehen muß.
    ;.]

  31. IceRa Says:

    @Bibliothekar #27:
    Du hast da gerade etwas skizziert, das ich auch in Verdacht habe, und dagegen die Orwell’sche Schreckensvision – soweit sie nicht eine Teilmenge der grünen feuchten Träume darstellt – ein Kindergeburtstag ist.
    Gewisse Exponenten der Grünen haben mehr oder weniger unverholen die Reduktion der jetzigen Menschheit global um 80+ % gefordert. Wer Ikonen mit solchen Vorstellungen nachhängt, den kann man schlicht und ergreifend nicht mehr für voll nehmen.

    Gruss, Ice

  32. Wasser-Ossi Says:

    @Bibliothekar #27

    Hast ja immerhin deinen Humor behalten. Auch wenn es nur ein tiefschwarzer ist.

    Ich treffe mich morgen sehr wahrscheinlich mit einem MdB aus der sog. zweiten Reihe, den ich persönlich noch zu den (offenbar wenigen) wirtschaftsnahen Realpolitikern rechne. Will mal erforschen, was so gesprochen wird, wenn kein Mikro oder Kamera dabei ist.

    Darf ich einiges aus deinem Horror-Szenario im Gespräch verwenden?

  33. Laie mit Interesse Says:

    @alle

    Leider wieder einmal nur polemische Antworten auf meinen sachlichen Beitrag.

    Entgegen anderslautender Unterstellungen unterteile ich nicht in “gut” (Umweltschützer) und “böse” (Umweltnutzer). Ich erwarte nur von jedem Nutzer, dass er möglichst die realen Kosten seines Handelns bezahlt. Diese Forderung ist wertneutral. Werden die Kosten zu Gunsten des Nutzers verzerrt (wie es u.a. beim Verkehr oder bei der Energieerzeugung der Fall ist), werden die Weichen nach diesen verzerrten rein ökonomischen Gesichtspunkten zu Lasten aller falsch gestellt und nicht nach den tatsächlich vorhandenen ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien!

    Die wahren Kosten werden dann auf andere Schultern abgewälzt. Lediglich hiergegen wehre ich mich!

  34. Wasser-Ossi Says:

    @Laie

    Erstaunlich. Auf (fast) allen Gebieten ein selbsternannter Laie. Wie die meisten Grünen. Aber hinsichtlich der von euch selbst definierten externen Kosten hast du den Stein der Weisen in der Tasche. Hut ab!

    Also hat der Bibliothekar in #27 recht: Du und deinesgleichen könnt am besten entscheiden, was gut und was böse, was richtig und was falsch oder was ethisch korrekt bzw. was moralisch verwerflich ist.

    Hast du dich schon mal auf Symptome für Größenwahn untersuchen lassen?

  35. Energie-Ossi Says:

    #33 Laie
    Warte mal ab, wenn ich Dir die externen Kosten Eurer ineffektiven EE vorrechne, dann biste hier nicht mehr so vorlaut.
    Kleines Beispiel, was passiert, wenn kein Wind weht, richtig schnelle Gaskraftwerke müssen teilweise einspringen. Was ist Erdgas, richtig ein fossiler Brennstoff. Wo und wie kommt der nach Deutschland, richtig aus Russland per Pipeline. Wer baut die und wo kommt die hin und was passiert bei einen Schaden?

    Anderes Beispiel, externe Kosten der Windkraft, in Brandenburg wird das wahrscheinlich zwischen 850 – 1200 Millionen Euro kosten, diesen unsteten Strom in den Süden zu bekommen. Wer glaubst Du zahlt das am Ende, der Stromkunde, ganz richtig. Wofür der Schwachsinn, das Brandenburg neben unzähligen Mühlen noch jede Menge Strommasten dazubekommt.
    Du wohnst weit weg, Dich hebt das nicht an, Dir ist das völlig Wurscht, gelle.

    Guck Dir mal folgendes Bild an, was erkennst Du da?
    http://i171.photobucket.com/albums/u304/wflamme/DE_2006-Windeinspeisungt.png
    Siehste, mit dem Zeuch kannste keinen Staat machen nur ein paar Hochspannungsleitungen an den Rand ihrer zulässigen Belastbarkeit zu bringen.
    Wenn Du wirklich die Umwelt schützen willst, dann fahr oder gehe nach China und belehre mal die dortigen Machthaber, zur not kannste ja paar Greenpeace-Aktivisten mitnehmen, mal sehen ob die da auch noch so eine große Fresse haben wir im Weichei-Deutschland.

    Am Computer im warmen Haus sitzen und andere belehren wollen, das ham wa gerne und ja, für Dich ist ja schon die Abendandacht polemisch, also lass diese schwachsinnige Vokabel hier, interessiert sowieso keine Sau.
    Kannste mit Deinen Schülern machen, wenn Du keine Widerrede wünscht aber hier gibt es nur Klartext.

    OfG

  36. Bibliothekar Says:

    Es geht bei den “externalen Kosten” weniger um ein ökonomisches oder ökologisches Problem. Das Ganze hat meiner Meinung nach einen ideologischen Hintergrund.
    Es ist die alte Kapitalismus-Kritik in neuem Gewande. Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, als Kern der kapitalistischen Produktionsweise, wird ergänzt durch die Ausbeutung der Natur durch den Menschen. Durch diese Konstellation gelingt es den Kreis der Opfer der kapitalistischen Produktion erheblich zu erweitern. Denn durch die Ausbeutung der Natur werden wir alle irgendwie zu Opfern des Kapitalismus. In dieser Opfer-Rolle gefällt sich besonders das neue Kleinbürgertum, das ich für den Träger und zugleich die Zielgruppe der Ideologie des Ökologismus halte.
    Nach deren links-ökologischer Denkweise kann eine kapitalistische Produktion nur durch Ausbeutung, Vernichtung der Resourcen und Wegnahme von Etwas erfolgen. Das hierbei Grundlagen und Werte für Alle enstehen können, wird ignoriert.
    Mit den externalen Kosten, die dann durch diese Aubeutergruppe verursacht werden, soll das schädliche Handeln dieser Kräfte demonstriert werden. Dafür sollen sie schwer büßen und zahlen. Also ist das Ganze eigentlich nur eine Agitations-Hilfe im alten Kampf gegen den Kapitalismus. Dies erklärt vielleicht auch den engen Schulterschluß der grünen, roten und dunkelroten Parteien und Ideologien, wie er sich zur Zeit deutlich abzeichnet.
    Eine kapitalistische Produktionsweise kann nur schädlich sein, sowohl für Mensch, als auch für Natur.

  37. ghw Says:

    @peper:

    …ich wäre auch dafür, diese Kosten den dafür verantwortlichen Ökos zu internalisieren!

  38. Wasser-Ossi Says:

    @Laie #33

    Die wahren Kosten werden dann auf andere Schultern abgewälzt. Lediglich hiergegen wehre ich mich!

    Weißt du, was noch viel schlimmer ist:

    Dass alle Kosten, die eure Klientel erzeugt, nicht von den Erzeugern (= Verursachern), sondern von allen getragen werden müssen.

    Ich will diese Kosten mal als unwahre Kosten bezeichnen. Dazu zähle ich all die Hypes, die völlig unnötig Ängste (zum großen Teil nur gefühlte)schürten und letztlich immer wieder milliardenschwere Aktionen begründeten. Und immer wieder nur den Geldbeutel des deutschen Michel, des Gewerbes und der Industrie trafen und am Ende nichts bewirkt haben. Ich will die vielen Beispiele nicht schon wieder aufzählen.

    Denk mal darüber nach und frage dich dann, warum die vermeintlichen Wahl-Erfolge der Grünen ausschließlich in den wirtschaftlich starken Regionen zu verzeichnen sind.

    Ist vielleicht etwas kompliziert. Aber mach mal.

    Schönen Tag noch.

  39. Bibliothekar Says:

    Es wird immer wieder vergessen, daß nicht die wohlige, kleinbürgerliche Natur- und Gesellschafts-Romantik, die im Konsumismus von ökologischen und “nachhaltigen” Produkten zur Bestätigung des eigenem “Gutseins” gipfelt, einen gesamtgesellschaftlichen Fortschritt ermöglicht hat, sondern die widersprüchliche kapitalistische Produktionsweise mit all ihren Facetten und auch unangenehmen Seiten. Es ist die verpönte Profitgier, die die riesigen Entwicklungssprünge der letzen 200 Jahre verursachte.

  40. Bibliothekar Says:

    # Laie

    Dein gesellschaftliches Modell der Gleichheit, der Harmonie, der sozialen Geschlechtslosigkeit und des ökologischen Gleichgewichts im Enklang mit der Natur wird letztendlich an der selbsterzeugten Langeweile und Ziellosigkeit zugrunde gehen. Ihm fehl schlicht ein entscheidendes Moment – Die Triebfeder.

  41. Bibliothekar Says:

    #38 Wasser-Ossi

    Die Wahlerfolge der Grünen werden deshalb in den wirtschaftlich starken Gebieten erreicht, weil dort das Kleinbürgertum seine Basis hat.

  42. Energie-Ossi Says:

    Nachtrag zu #35

    Ach bevor ich es vergesse, externalisierung der Kosten der Windkraft.
    Kurz gesagt, wir Brandenburger dürfen per Durchleitungsgebühr ganz alleine die Netzertüchtigung bezahlen, die uns durch die riesigen Windparks und den benötigten Leitungsverstärkungen auferlegt werden.

    Alles nur dafür, das sich ein grüner Gutmensch im Süden Deutschlands sagen kann, jooo wir tun was.
    Wenn ich jetzt noch weiter drüber nachdenke, ne ich lass es lieber.
    Es wird sich mit Öko eh bald ausgesponnen haben, die derzeitige Bankenkrise dürfte bald dafür sorgen, das Umwelt und Klima zu Nebensache wird, denn es wird auch euch, gut betuchten Öko´s an die Substanz gehen.
    Bunkert langsam schon mal Vorräte, es wird grausam werden.

    MfG

  43. flipper242 Says:

    Bibliothekar Says:
    September 18th, 2008 at 07:50
    # Laie

    Dein gesellschaftliches Modell der Gleichheit, der Harmonie, der sozialen Geschlechtslosigkeit und des ökologischen Gleichgewichts im Enklang mit der Natur ……

    Wenn man da Harmonie und Einklang der Natur heraus nimmt, kommt mir das verdammt bekannt vor.

  44. Laie mit Interesse Says:

    @E-O #35

    Die externen Kosten erneuerbarer Energien wurden bereits vielfach berechnet. Natürlich müssen auch diese berücksichtigt und ehrlich getragen werden. Einen Vergleich dieser externen Kosten scheue ich nicht!

    Mir ist keine Studie bekannt, die die externen Kosten EE höher ansetzt als die konventioneller Energien! Ganz im Gegenteil! Vielleicht können Sie mir hier derartige namhafte Studien vorlegen. Da bin ich sehr neugierig.

  45. Trillion Says:

    ich finde, dass “laie mit interesse” durchaus einen diskussionswürdigen punkt angesprochen hat. stellen wir uns einmal vor, dass tatsächlich alle kosten verursachergerecht weiterbelastet würden. wozu würde das führen? letztlich dazu, dass alles teurer wird und wir dafür keine steuern mehr zahlen müssen (in letzter konsequenz also ein nicht realisierbarer ansatz, weil sich z.b. die kosten für freiheitsstrafen unmöglich verursachergerecht umlegen lassen – aber irgendwie ist ja ohnehin nichts wirklich zu 100% umsetzbar). in der bilanz bleibt unter dem strich immer eine null. was die energieversorgung angeht, so haben wir schon seit den ersten kohlefunden und erst recht seit der einführung der kernkraft einen mehr oder weniger regulierten markt, in dem überwiegend die politik darüber entscheidet, wie sich preise und technologien entwickeln. ich finde das ok. eine stabile, zuverlässige und bezahlbare energieversorgung ist wichtig für gesellschaftlichen frieden und fortschritt und muss darum auch für alle zugänglich sein. würde man hier mit dem verursacherprinzip ansetzen, würde das in sozialen härten enden die keiner von uns wirklich wollen kann.

  46. Rainhelt Says:

    @Trillion:

    eine stabile, zuverlässige und bezahlbare energieversorgung ist wichtig für gesellschaftlichen frieden und fortschritt und muss darum auch für alle zugänglich sein.

    Und das zu jeder Zeit.

  47. flipper242 Says:

    Würden wir alle kosten verursachergerecht weiterbelasten, müssten wir unser soziales System in seiner Gesamtheit abschaffen. Nicht nur deswegen ist es müßig darüber zu diskutieren, es sei denn diese Kosten würden exorbitant auseinander klaffen. Genau da versuchen die Jungs und Mädels ja mit fiktiven Szenarien über “wir saufen hab und die Lüneburger -Heide heisst demnächst Lüneburger-Wüste” etc. anzusetzen.

  48. Energie-Ossi Says:

    #45 Trillion
    Sehr guter Einwurf von Dir.
    Eines vergessen alle Öko´s im Lande bei ihren ext. Milchmädchenrechnungen, Strom ist nicht mit Gold aufzuwiegen.
    Wie formulieren das inzwischen Professor Ian Fells and Candida Whitmill:

    Wenn der Strom ausfällt, besonders in Ballungszentren, wird es zur Anarchie und Unruhen kommen.

    Repeated blackouts could lead to anarchy as society “crumbled”, Professor Ian Fells said in a report for a UK industrialist.

    Tja, hat schon mal jemand berechnet, was der Spass am Ende kosten wird?
    Wie viel kostet der totale Zusammenbruch einer Industriegesellschaft mit Raub, Mord, Hunger….?
    Wir sind gerade dabei, unsere Energieversorgung NACHHALTIG zu zerstören, Hauptsache der Umwelt geht es gut, schmerz.
    Wenn das mal passieren sollte, ist es als erstes die Umwelt, die zerstört wird, also sollte doch jeder Öko dafür sorgen, das unser Land weiterhin eine stabile Stromversorgung behält.
    Achso, der Link zur Studie:
    http://fellsassociates.awardspace.com/site/LinkedDocuments/Pragmatic%20Energy%20Policy1.pdf

    Ich muss weg

  49. peper Says:

    Der Witz liegt doch schon im Ansatz bei diesem externen Kosten geschwätzt. Ohne die konventionellen Energieträger gäbe es nicht so ein Vermögen, worauf man hypothetisch solche Kosten annehmen könnte. Noch nicht einmal EE-Projekte würde es geben! Die haben recht wenig mit Primärenergie zu tun…

    Weil es so schön ist:
    „Des Quacksalbers Praktik sei so gut,
    daß sie allen Siechtum heilen tut…
    Solch Narr kann dich in’n Abgrund stürzen,
    eh du’s gemerkt, dein Leben kürzen!“

    – Sebastian Brant

  50. Rainhelt Says:

    @EO: Mein Gasturbinenprof. hat das noch einfacher ausgedrückt:

    Strom=Lebensstandart

    Will sagen: Ohne Strom kein Lebensstandart (Nicht weniger, sondern tatsächlich kein).

  51. Rainhelt Says:

    Shit, natürlich Standard. Die Art zu stehen ist ja Wurscht ;)

  52. Odenwaelder Says:

    Laie m.I. müsste bei diesem interessanten Thema der externen Kosten schon mal beziffern was diese denn genau sind. Nur nebulöse Andeutungen taugen da leider nicht.

    Tatsache ist, dass z. B. der Aufwand an Rohstoffen und „Landschaftsverbrauch“ für Wind- und Solarstrom im Verhältnis zu deren Ertrag exorbitant über dem der Kernkraft und Kohleverstromung liegt.

    Bei externen Kosten sollten logischerweise auch die „externen Gewinne“ bilanziert werden. Also was ist uns ein Hektar Wald wert, der durch die Nutzung der Kohle vorm Abholzen verschont bleibt? Was ist ein Wal wert der durch die Nutzung des Erdöls statt Tran am Leben bleibt?

  53. krishnag Says:

    @Laie
    Die externen Kosten werden so unterschiedlich berechnet wie nur irgendwas.
    Es gibt sogar Rechnungen, nach denen die Externen Kosten der reg. Energien höher als die eines AKW sind :-))

  54. krishnag Says:

    #53 Nachtrag

    Wer glaubt, mit externen Kosten Punkte für Erneuerbare zu machen, wird durch die offizielle EU-Studie nicht bestätigt. Hintergründe erklären das Ergebnis.

    http://www.energieverbraucher.de/de/Energiebezug/Strom/Preise/Externe_Kosten/site__1264/

    :.]

  55. Mueller Says:

    @Laie

    “Ich habe nichts dagegen, wenn Herr Müller einen Geländewagen mit 350 g/CO2/km kauft. Nur soll er anderen nicht die Folgekosten dieses seines Autos aufdrücken!”

    Ich will nicht hoffen, dass Sie damit mich meinten. Ich fahre einen 10 Jahre alten Ford Transit Diesel. Der verbraucht bei meiner Fahrweise nicht mehr als 7 Liter pro 100km. Dieses Jahr bin ich keine 800 km Auto gefahren. Dafür aber ca. 10.000 km mit dem Fahrrad. Wie sieht denn Ihre CO2-Bilanz aus?

  56. peper Says:

    Hohmeyer orientiert sich dagegen in seinen Schätzungen der externen Kosten nicht an den Vermeidungskosten, sondern an den durch den Klimawandel verursachten Schäden. Und die liegen nicht bei 19 Euro je Tonne, sondern zwischen 30 und 600 US-Dollar je Tonne CO2.

    Siehste, CO2 ist ein Schadstoff.

  57. Energie-Ossi Says:

    Müller
    Altes Weichei, grins
    Ich fahre einen V6, 3 Liter Hubraum, 209 PS, 240 auf der Autobahn und schäme mich kein bißchen dafür. Gut, bei mir sind es auch bloß 2000 Km im Jahr, aber das gönn ich mir einfach.
    Ich lebe in einer Demokratie, endlich, ich lass mir kein schlechtes Gewissen einreden und Öko´s können mir gewaltig den Buckel runter rutschen.
    Wer einem Ex-Kriminellen als Aussenminister zum Vorbild nimmt, sollte mir mein Vergnügen nicht vorwerfen.
    Ja, ich habe Spass am Leben und das ist auch gut so.

    Wie war der Spruch von NOVO?
    Leben als wäre man schon Tod, nicht mit mir.
    Hat es unsere Großeltern interessiert, was aus ihren Kindern und Enkeln wird, als sie in den Krieg zogen und die Welt in eine brennende Landschaft verwandelten? Nein
    Siehste, deshalb bin ich auch Egoist, ich hab nur die paar Jahre auf dieser Welt, also nutze ich auch die mir knapp bemessene Zeit und mach das beste draus.
    Jeder, wirklich jeder der mir das madig macht, sollte tunlichst den Kopf einziehen, basta.
    Appell an alle denkenden Menschen hier, lasst euch eurer Leben nicht von den Öko´s versauen, wenn die ein schlechtes Gewissen wegen ihre blanken Existenz haben, ihr Bier.
    Genießt jeden Tag den ihr mit euren Liebsten genießen dürft, freut euch auf euren Ehepartner und Kinder, erfreut euch an den Schönheiten der Natur, besauft euch auch mal, seid unvernünftig wenn euch danach ist aber lasst euch nie, niemals nimmer von anderen Menschen ein schlechtes Gewissen einreden.
    Meine Meinung, ist mir ehrlicherweise auch völlig wurscht, wie andere darüber denken, ich lebe jetzt und hier und wer Streß macht, wird eiskalt abserviert.

    Hau ich habe gesprochen

  58. peper Says:

    @Odenwaelder
    Die Schäden für die Immobilien- und Tourismusbranche spielen keine Rolle.
    http://www.spiegel.de/video/video-21150.html

  59. flipper242 Says:

    wo wir gerade ei weicheiern sind!

    Wie sieht es denn mit meinem Golf1 1,8 Liter Einspritzer und meiner 2-Takt Classic Vespa (natürlich mit Malossi-Zylinder, Membran, 30er Vergaser und einem JL-Performance Auspuff ca.6-8 ltr. auf 100KM) aus??

    Muss ich mich abdecken lassen?

  60. Rainer Says:

    Habt Ihr schon den neuesten Brüller im Spiegel gelesen?

    KLIMAGESCHICHTE
    Erderwärmung beschleunigt sich selbst

    Da haben also zwei Forscher herausgefunden (und in Science publiziert), dass Temperatur und CO2 zusammenhängen (!).

    Bei der Auswertung von Datenreihen zu Temperaturen und CO2-Konzentration konnten die Forscher erkennen, dass die Kurve der CO2-Konzentration derjenigen der Temperatur im Prinzip folgt – jedoch mit einem Abstand von etwa 50 Jahren.

    Jedem, der sich schon länger mit der Materie beschäftigt kommt das irgenwie bekannt vor. Schließlich sagen die Daten aus dem Vostock Bohrkern ja exakt das gleiche aus (allerdings mit einer anderen Verzögerung).

    Interessant wird das ganze aber, wenn man
    mehr CO2 = mehr warm
    quasi als Axiom betrachtet.

    Weil das in der “modernen Klimawissenschaft” mittlerweile so gesehen wird, kommen die Forscher also zu dem Schluss, dass obige Gleichung noch werweitert werden muss:

    mehr CO2 = mehr warm = noch mehr CO2 = noch mehr warm

    Konsequenterweise schließt der Spiegel dann auch:

    Das bedeute im Umkehrschluss, dass die Bemühungen der Reduktion der Treibhausgase verstärkt werden müssten, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

    Wirklich konsequent bedeutet dass für mich, dass die Erde, sobald sie sich einmal erwärmt, unaufhörlich immer wärmer werden muss.

    Offen lassen die Autoren wohl die Frage, wie es nach dieser Logik überhaupt zur kleinen Eiszeit kommen konnte. Eigentlich hätte unser Planet ja schon in der mittelalterlichen Warmzeit oder in jeder Warzeit davor verglühen müssen… Schließlich reicht nach dieser Logik eigentlich jede Menge CO2, um eine unaufhaltsame Kaskade in Gang zu bringen.

    Aber da es hier um die Rettung der Erde geht kann man wohl auch in der Wissenschaft gut mit kleinen logischen Schwächen leben…

  61. flipper242 Says:

    du vergißt die plötzlich existierenden positiven Feedbacks die aus 1 * 1 = 2 machen.

  62. planck Says:

    @Rainer

    Wirklich konsequent bedeutet dass für mich, dass die Erde, sobald sie sich einmal erwärmt, unaufhörlich immer wärmer werden muss.

    Das ist Mittelstufenmathematik.
    Im Prinzip fuehrt eine urspruengliche Erwaermung T zu einer Erwaermung T+f*T welche zu zu T+f*T*f^2*T fuehrt etc etc.
    Die Reihe konvergiert bei f<1. Positive Feedbacks muessen nicht zu einem Runaway Effekt fuehren.

  63. krishnag Says:

    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/medien-check/2008-08-25/treibhauseffekt-widerlegt/page/3#comments

    Beck ist voll in die CO2 Diskussion eingestiegen.
    Ich glaub da bekommen jetzt die “CO2-ist-an-allem-schuld”-ler aber eins auf die Mütze, was die alten CO2 Were anbelangt.
    Es wurde Zeit, das er sich mal konkret äußert, aber gleich so ….
    Hut ab ;.}

  64. Wetterfrosch Says:

    #62 planck

    Da stellen sich sofort 2 Fragen.
    1. Wie kommt so ein System vom Konvergenzpunkt wieder herunter?
    2. Ist die Temperatur überwiegend vom CO2 getrieben, wird sie auch erst nach Rückgang der CO2- Konzentration sinken.
    Es wurde aber festgestellt, das CO2 auch dabei der Temperatur folgt.
    Eine klassische Patt- Situation, außer, andere Einflüsse wirken wesentlich stärker auf die Temperatur als das CO2.

    mfG

  65. multiverus Says:

    @Rainer 60:
    Da Cox und Jones das Axiom “Erwärmung durch CO2″ als gesetzt unterstellen, ist der Schluss, den sie ziehen eigentlich vollkommen logisch.

    Tragisch ist, dass die beiden zwar das richtige diagnostiziert haben (CO2 folgt der Temperatur), aber überhaupt nicht begreifen, was das bedeutet: Nämlich die Negation des Glaubensaxioms “Erwärmung durch CO2″. Sie kommen deshalb zu dem – unter dieser Annahme logischen aber tatsächlich irrwitzigen – Schluss, die Erwärmung würde sich noch beschleunigen.

    Das ist wirklich der Brüller. Wie soll man diesen armen Irrläufern helfen?

    @planck:
    du hast mal wieder überhaupt nix geschnallt.

  66. Iceager Says:

    #62 planck
    “Im Prinzip fuehrt eine urspruengliche Erwaermung T zu einer Erwaermung T+f*T welche zu zu T+f*T*f^2*T fuehrt etc etc.
    Die Reihe konvergiert bei f<1. Positive Feedbacks muessen nicht zu einem Runaway Effekt fuehren.”

    Dazu dpa-Meldung, 18.09.2008, 13:07:04:
    “Der Winter lässt grüßen: In einigen Städten sind die Temperaturen in der Nacht zum Donnerstag unter den Gefrierpunkt gefallen. Fachleute maßen in Bayern Thüringen und Sachsen Werte von bis zu minus 6,1 Grad. Das war ganz schön frostig. Einige Menschen mussten am Morgen sogar ihre vereisten Autoscheiben freikratzen.”
    Zur Kenntnisnahme, Planck: Es ist noch Sommer!!!!!!!! (bis 21.09.) Verstanden, Planck????? Es wird küüüüüüüüüüüüühler!!!!!!! #
    Und Sie schwafeln von “Positive Effekte müssen nicht zu einem Runaway Effekt führen.”
    Willkommen, Planck, das ist die Realität. In Zukunft werden Sie wohl Ihren Lebensunterhalt von ehrlicher Arbeit bestreiten müssen… :-)))))

  67. Iceager Says:

    #42 Energie-Ossie
    Ganz Deiner Meinung. Planck und Konsorten werden bald alle Hände voll zu tun haben, ihre Öko-Beute zu sichern angesichts der Finanzkrise (auch durch den Klimawahnsinn und Milliarden-Subventionen dafür ausgelöst). Bestes Beispiel: Im US-Wahlkampf spielt der angebliche angeblich vom Menschen ausgelöste Klimawandel keine Rolle mehr. Es geht plötzlich nur noch um die Sicherung der Währungen. Und plötzlich gerieren sich die Kandidaten nicht mehr als ‘Retter des Klimas’ sondern als ‘Retter der Währung’.
    Hand aufs Herz: Sollen Politiker unser Geld oder das Klima retten. Naaaaaaa!!! Denkt mal drüber nach.

  68. peper Says:

    @Multiverus
    Und das eine Erwärmung verursacht von der Sonne zu einer Steigerung der THG-Konzentration führt. Nach Hoffmann ist der Mensch zu 100% allein für die Erhöhung des letzten Jahrhundert der CO2-Konzentration verantwortlich, wie ich von seiner Webseite mal entnehmen konnte.

  69. planck Says:

    @Iceager

    Zur Kenntnisnahme, Planck: Es ist noch Sommer!!!!!!!! (bis 21.09.) Verstanden, Planck????? Es wird küüüüüüüüüüüüühler!!!!!!! #

    Du musst ganz doll auf die Zahl der Interpunktionen aufpassen.
    Schau, ich schreibs fuer dich nocheinmal etwas anders auf.
    Eine urspuengliche Abkuehlung muss nicht zu einer Runaway Abkuehlung fuehren. Ein positiver Feedback waere es in beiden Faellen. Verwirrend, nicht wahr? Das “positiv” vor “Feedback” bezieht sich auf die Temperaturresponse auf eine urspruengliche Stoerung, die vom Vorzeichen positiv oder negativ sein kann (das T in der Formel oben).
    @Wetterfrosch
    Das hat alles ueberhaupt nichts mit CO2 zu tun. Ich weiss nicht, ob dir das hilft.

  70. Trillion Says:

    zweifelt denn hier irgend jemand ernsthaft daran, daß co2 ein ghg ist oder am ‘treibhauseffekt’ als solchen? hoffentlich nicht. aber wenn es so ist, daß co2 bei gleicher einstrahlung von außen zwangsläufig zu höheren temperaturen führt, dann ist auch die frage wo es herkommt für den effekt rein physikalisch gesehen nicht relevant. insofern gibts auch logischerweise kein ‘run away’ solange die strahlungsrelevanten feedbacks endlich und in summe kleiner sind, als der auslöser (z.b. das eis in der arktis kann nur einmal schmelzen und seinen verlust an albedo einbringen. danach gibts da kein nennenswertes feedback mehr, denke ich). auch steigt ja der effekt logaritmisch mit der menge von co2, was ebenfalls seinen anteil am verhindern eines ‘run away’ haben dürfte. mir ist auch keine ernsthafte publikation bekannt, in der von einem ‘run away’ ausgegangen wird. die berühmten ‘tipping points’ sind nach meinem verständnis eher klimatische als physikalische theorien und drehen sich um veränderungen irgendwelcher zyklen und dauerhafte verlagerung von strömungen aber nie um den treibhauseffekt selbst.

  71. planck Says:

    @trillion

    zweifelt denn hier irgend jemand ernsthaft daran, daß co2 ein ghg ist oder am ‘treibhauseffekt’ als solchen?

    Die Mehrheit zweifelt hier sogar an, dass es ein Gass mit den Atomen C und O uberhaupt geben kann. Und wenn es ihnen in irgendeinerweise politisch opportun erschiene, dann wuerde sie sogar die Existenz dieser Atome anzweifeln.
    Ansonsten stmmen ich mit allem ueberein, was du sagst. Es gibt keine wissenschaftliche Diskussion um Runaway Treibhauseffekte auf der Erde.

  72. Rainhelt Says:

    @Planck: Alter Polemiker…

  73. Energie-Ossi Says:

    #71 Pitti

    Die Mehrheit zweifelt hier sogar an, dass es ein Gass mit den Atomen C und O uberhaupt geben kann. Und wenn es ihnen in irgendeinerweise politisch opportun erschiene, dann wuerde sie sogar die Existenz dieser Atome anzweifeln.

    Ja ich habe Zweifel, nämlich an Dir.
    Ich zweifle daran, das Du wirklich Wissenschaftler bist. Ich zweifle daran, das Du überhaupt noch im Forschungsbetrieb tätig bist, ich zweifle daran, das Du jemals irgend etwas begreifen wirst.
    Du bist wie Herr R. vom PIK der Pressesprecher und Meinungsmanipulator der Hyper, sonst nix.

    Wir werden ja am Ende sehen, was Dein grausamer Luftschadstoff und Ausatemprodukt sämtlicher Lebewesen diese Planeten als Spurengas an katastrophalen Auswirkungen haben wird.
    9-26 % stehen im Raum, den Beweis dafür habt ihr immer noch nicht angetreten und eure Feedbacks sind auch bloß ein Argument für irgendwas, Hauptsache ihr liefert fein die “wissenschaftlichen” Grundlagen für den Handel mit Luft, würg.

    und wech

  74. Iceager Says:

    #73 Energie-Ossi
    Super Replik. Mit #71 hat Planck endgültig gezeigt, wes’ Geistes Kind er ist.
    Im Glauben fest, totalitär, faktenresistent. Diesen Typ eiskalten Apparatschik haben wir beide ja leider in der Vergangenheit kennenlernen müssen. Der verhält sich wie die Kirchenoberen, als Galileo ihnen die Jupitermonde zeigen wollte. Die verweigerten den Blick durch sein Teleskop, weil sie an die Unveränderlichkeit des Universums g-l-a-u-b-t-e-n. Und an diesem Dogma ließen sie auch durch Galileos F-a-k-t-e-n nicht rütteln. Genauso verhält sich Torquemada-Planck.

  75. planck Says:

    @Iceager

    Der verhält sich wie die Kirchenoberen, als Galileo ihnen die Jupitermonde zeigen wollte. Die verweigerten den Blick durch sein Teleskop, weil sie an die Unveränderlichkeit des Universums g-l-a-u-b-t-e-n. Und an diesem Dogma ließen sie auch durch Galileos F-a-k-t-e-n nicht rütteln. Genauso verhält sich Torquemada-Planck.

    Ich verliere mich jetzt ein bisschen in den Bildern, die du bemuehst. Also ich bin wie die Kirchenoberen, die an die Unveraenderlichkeit glaubten und ihr zeigt mir durchs Fernrohr, diese Welt ohne CO2 oder mit CO2 aber ohne Absorption oder vielleicht mit Absorption aber nur ein ganz klein wenig. Und ich fange dann mit der hochnotpeinlichen Befragung an. So etwa?
    Iceager hast du das denn jetzt wenigstens mit dem Vorzeichen richtig hinbekommen? Oder soll ich die Zange ansetzen?
    Abrazos aus Valladolid

  76. Wolfgang Flamme Says:

    @Laie mit Interesse

    Alle mir bekannten Vergleiche externer und interner Kosten haben eine fehlerhafte Vergleichsbasis: Sie vergleichen auf der Nutzenseite nämlich einfach ‘kWh’.

    Die Nutzenseite stellt allerdings die bedarfsgerechte und sichere Erzeugung einer kWh Strom dar.

    ‘Bedarfsgerecht’ heißt in der Elektrizitätsversorgung ‘praktisch zeitgleich zur momentanen Nachfrage’ und ’sicher’ heißt >99,995%.

    Sowas baust Du mal alternativ auf, notierst dann die direkten und indirekten Kosten und dann wird verglichen.

  77. Wasser-Ossi Says:

    @Trillion #70

    Es gibt wohl eine Menge guter Gründe, an der Theorie des Treibhauseffektes hinsichtlich der Erdatmosphäre zu zweifeln.

    Unterstellen wir aber, es sei an dem und zu den übrigen Verdächtigen greenhousegases wie Wasserdampf und Methan gehört auch Kohlendioxid. Es gibt Untersuchungen, die geben den Anteil Gesamt-CO2 an den ghg mit rund 4% an. Davon sind wiederum rund 4% der Existenz des Menschen anzulasten.

    Überschlagen wir mal kurz: 0,04 * 0,04 = 0,0016 oder 0,16% .

    M.a.W.: Die Theorie des Anthropogenic Global Warming will uns erklären, dass diese 0,16% der allesentscheidende Zündstoff für die möglicherweise stattfindende (katastrophale!) Erwärmung der gesamten Erde sein soll. Diese “Unmenge” an CO2 auf Null zu bringen hieße allerdings, einen kollektiven Selbstmord von rd. 6,5 Mrd Menschen zu fordern. Da das aber politisch nicht ganz korrekt wäre, fordert z.B. das Kyoto-Protkoll lediglich eine Reduzierung des menschengemachten CO2-Ausstoßes um 20% im Vergleich zu 1990. Was dies in Prozenten gegenüber den oben ermittelten 0,16% ausmacht, weiß ich nicht. Nehmen wir aber zur Vereinfachung an, es wären 20% von den 0,16%. Dann hätten also die gewaltigen Aufwendungen zur Erreichung dieses Zieles (siehe oben rechts die Kyoto-Uhr) im Erfolgsfall 0,032% der achso fürchterlich wirkenden Treibhausgase eliminiert. Btw, geschafft wurde eher noch eine weitere Zunahme. Aber sei’s drum.

    Jetzt daran zu zweifeln, dass die Reduktion der Summe der ghg um rund ein Dreitausendstel die entscheidende Stellschraube am weltweit wirkenden Thermostat zur Regulierung einer Globaltemperaur sein soll, ist wohl zumindest berechtigt.

    Siehst du, es kommt doch mittlerweile überhaupt nicht mehr darauf an, die Theorie des Greenhouse-Effects an sich zu bezweifeln. Aber den absoluten Unsinn, der daraus abgeleitet wird , umso mehr.

    Grüße!

    @planck

    Du hast einen an der Klatsche!

  78. krishnag Says:

    Ich versuche mir gerade mal vorzusetllen, wie dieser umweltfreundliche Betrieb, der u.a. riesen Teile für WKA baut, sich selbst darad versorgen sollte…
    ;.)

    High-Tech-Produkte mit 1400 Grad
    Vom 20.09.2008

    MAINZ Mit dem Baubeginn für die neue, elektrisch beheizte Schmelzanlage und dem Ausbau der Aktivitäten im Maschinen- und Anlagenbau hat die Mainzer Eisengießerei Römheld&Moelle die Weichen für eine zukunftsweisende Unternehmensentwicklung gestellt.

    Römheld&Moelle baut in Mainz eine neue Schmelzanlage / Umfangreiche Investitionen

    [..]

    Die Anlage sei aber nicht nur größer, sondern vor allem umweltfreundlich, betont Moelle. Denn die Induktions-Schmelzanlage wird elektrisch betrieben. Mit neun Megawatt Leistung benötigt die Anlage übrigens einen der leistungsstärksten Stromanschlüsse in Mainz.

    http://www.allgemeine-zeitung.de/wirtschaft/objekt.php3?artikel_id=3442569
    Da muß dann aber der Win reichlich blasen.

    Vielleicht kann ja Laie eine Pelletsheizung zur Energiegewinnung beisteuern…..

  79. krishnag Says:

    #78 Korrektur

    sich selbst darad damit versorgen sollte…

  80. Stefan P Says:

    #78 krishnag

    Da muß dann aber der Wind reichlich blasen.

    …macht er aber nicht. Er streikt jetzt schon seit 7 Tagen hintereinander:

    http://reisi.iset.uni-kassel.de/pls/w3reisiwebdad/www_reisi_page_new.show_page?page_nr=353&lang=ger

  81. krishnag Says:

    @Stefan P #80
    So würde man Wirtschaft lahmlegen, dolles Konzept unserer Grünen, Öks und Klimatisten, Laie-Weltenretter, wat nu, wo bleiben Deine Grundlast-Pellets ??

  82. Iceager Says:

    # 75 Planck
    Danke für die Bestätigung, alter Klima-Apparatschik. Und immer schön Klimaforschungsgelder abgreifen, gelle. Haben Sie nicht das Gefühl, Sie beklauen ihre Arbeitgeber (heißt das wirklich ‘Arbeit’, was sie da machen? Oder besser ‘Dienst an der Sache’?) wenn Sie Ihr Gehalt abgreifen…

  83. krishnag Says:

    @Icegear #82
    Wie auch immer, es ist halt in Geschenkpapier……

  84. Iceager Says:

    #77 Wasser-Ossi
    Mit diesen Fakten versuche ich die Leute auch zu überzeugen. Und meistens fallen sie aus Wolken, wenn sie hören, dass CO2 nur 0,038 % der Erdatmosphäre ausmachen. Und von diesen 0,038 Prozent sind gerade mal 3 % vom Menschen gemacht. Die haben nicht mal eine Ahnung, wie sich die Atmosphäre zusammensetzt. Viele glauben, CO2 ist der wichtigste Bestandteil. Von der Differenz zwischen diesem Un-Wissen und der Realität leben Leute vom Schlage Schellnhuber, Rahmstorff, Latif, Gore und letztlich auch ‘Planck’…

  85. Wetterfrosch Says:

    @Iceager

    planck schreibt sich klein ;-)

    Melde dich doch bitte mal im Forum an, damit ich dir eine PN schicken kann. Hab da so eine Idee, muß aber erst ein Hühnchen mit dir rupfen.

    MfG

  86. Mueller Says:

    Mal was Off Topic

    http://vademecum.brandenberger.eu/erkunden/klima/kritik.php#wikipedia

  87. Wetterfrosch Says:

    #86 Müller
    Auuhhh! Steht auch viel Mist dabei. Wie kommst du gerade jetzt auf die Wiki? Die Jungs lassen deinen Blog doch momentan in Ruhe…

  88. Wetterfrosch Says:

    @ Wasser-Ossi
    hast PN.

  89. Iceager Says:

    #Wetterfrosch
    Habe Probleme mit der Anmeldung im Forum. Keine Ahnung warum. Aber wieso Hühnchen rupfen?????? Und welche Idee???
    Bin gespannt auf’s Forum. (Möglicherweise muss ich mich unter neuem Namen anmelden…????). Fragen über Fragen.

  90. peper Says:

    „Ansonsten stmmen ich mit allem ueberein, was du sagst. Es gibt keine wissenschaftliche Diskussion um Runaway Treibhauseffekte auf der Erde.“

    Wieso bringst Du dann das in die Runde? Nochmal für Dich: Wenn OCO so toll erwärmt und sich dabei selbst erhöht, wie kann es durch diesen selbststärkenden Effekt zu einer Eiszeit kommen? – Schreib bloß nicht, dass es wesentlich wichtigere Faktoren für den Klima gibt, dann bist du nämlich ein Skeptiker!