17.12.2008

2008: Eines der wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen

» Klimawandel, Kurioses, News » Autor: Hans G. Bronik — Drucken

Falls es die p.t. Leserschaft bis jetzt noch nicht bemerkt haben sollte:

Auch das Jahr 2008 war eines der wärmsten Jahre seit Menschengedenken (Beginn der Aufzeichnungen) in Deutschland. Dieses Menetekel des Klimawandels ist “beängstigend”, denn “von den sieben wärmsten Jahren seit 1901 entfallen schon fünf auf das neue Jahrtausend“.

Gerhard Lux vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach zufolge ist dies ein “deutlicher Hinweis auf den Klimawandel”.

Wer den Artikel in spon weiter liest, erfährt auch wie viele Billionen Tonnen jedes Jahr in der Arktis schmelzen… (leider wird im Artikel nicht erwähnt, wie viele Billionen Tonnen Eis jedes Jahr in der Arktis neu gebildet werden).

Und auch sonst mutet der Artikel, bzw. die Aussage des DWD-Experten angesichts der Eindrücke in der Natur (Rekordschneemengen in weiten Teilen Europas), sowie der eigenen Erinnerung an das letzte Jahr (es war nie wirklich heiß, schon gar nicht für einen längeren Zeitraum) geringfügig eigenwillig an.

Aber vielleicht ist das alles ja ein “Deutsches Problem”, denn das MetOffice sieht die Sache geringfügig anders:

This year is set to be the coolest since 2000, according to a preliminary estimate of global average temperature that is due to be released next week by the Met Office. The global average for 2008 should come in close to 14.3C, which is 0.14C below the average temperature for 2001-07.

Natürlich nicht, ohne im selben Atemzug zu relativieren:

The relatively chilly temperatures compared with recent years are not evidence that global warming is slowing, say climate scientists at the Met Office. “Absolutely not,” said Dr Peter Stott, the manager of understanding and attributing climate change at the Met Office’s Hadley Centre. “If we are going to understand climate change we need to look at long-term trends.

Wir können gespannt warten, was deutschen Klimatologen noch alles zu den Wetterrekorden des Jahres 2008 einfällt, global  betrachtet wird es jedenfalls das kälteste Jahr seit langem werden.

Und überhaupt: Was interessiert das schon einen Klimaschutzweltmeister?

Dirk Maxeiner berichtete auf Achgut, ebenso Roger Pielke Sr..

39 Antworten zu “2008: Eines der wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen”

  1. Andrees Says:

    Was ist das für ein Job?

    “the manager of understanding and attributing climate change”

    Erklärer und Einpeitscher?

  2. perlita Says:

    scheint ja zu funktionieren das fördern und fordern, äh das erklären und einpeitschen:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,597072,00.html

    außerdem wird heute der ernährungsbericht 2008 für deutschland vorgestellt. für die feiertage seh’ ich schwarz…………..;-))

  3. err-eff Says:

    Ich finde ja das Foto in dem verlinkten Spiegel – Bericht so aussagekräftig…

    Kann denn jemand mal den Erträgen der Bauern in dem betroffenen Gebiet im Vergleich zu den “optimal – nasskühlen” Sommern auf die Schliche kommen? Das wäre ja eine ganze Hausnummer interessanter…

    Viele Grüße

  4. ghw Says:

    Also die Bauern, die ich kenne, habe sich über ihre Erträge im heurigen Jahr nicht beschwert. Gab es nicht auch Zeitungsberichte über Rekordernten?

    Und seit wann kennen sich Ökos mit praktischer Landwirtschaft aus?

  5. BRK Says:

    #4 ghw

    Und seit wann kennen sich Ökos mit praktischer Landwirtschaft aus?

    Aber hallo, schließlich bekachen die ihre Felder ja selber. Ja, und die Kuhfladen werden getrocknet und als ÖKObrikett verkauft oder klimaneutral im Winter selbst verheizt.
    <[;-))

  6. Odenwaelder Says:

    “Wir können gespannt warten, was deutschen Klimatologen noch alles zu den Wetterrekorden des Jahres 2008 einfällt”

    Ozeanien lag schon immer im Krieg mit Eurasien.

    Odenwaelder

  7. Bibliothekar Says:

    #3 err-eff

    Werfen wir doch einfach mal einen Blick auf die Zahlen.

    Ernte-Telegramm des LBV Brandenburg e.V. Stand 27.08.2008

    Anbau – allgemein
    : Von den 1.03 Mio. ha Ackerland in Brandenburg wurden 54% mit Getreide bestellt. Hauptan­baufrucht bleibt nach wie vor Winterroggen mit 225.659 ha. Hier wurde die Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr um 18.500 ha (+9%) erweitert. Damit stieg der Roggenanbau in Bran­den­burg im Vergleich zum fünf­jährigen Mittel um immerhin +18%. Die zweitwichtigste Ge­treide­art in Brandenburg ist der Winterweizen, der auf 138.418 ha angebaut wurde. Auch hier erfolgte eine Flächenaus­dehnung um 6.500 ha (+5%) zum Vorjahr. Bei den Ölsaaten dominiert Winterraps, die mittler­weile drittwichtigste Druschfrucht. Er wurde auf 119.831 ha angebaut, was einem Anbau­rückgang von 12.000 ha (-9%) zum Vorjahr entspricht. Generell bleibt festzuhalten, dass die Ge­treidean­baufläche in Brandenburg im Vergleich zum Vorjahr um 29.500 ha ausgedehnt wurde.

    Witterungsverlauf: Die Aussaatbedingungen im Herbst 2007 waren bis auf die Nassstellen günstig, so dass alle Bestände gut entwickelt in die Winterruhe gingen. Auswinterungsverluste waren kaum zu beobachten. Die hohen Niederschlagsmengen über Winter und bis ins Frühjahr hinein verhinderten an einigen Standorten (z.B. Oderbruch) das rechtzeitige Befahren der Flächen zur ersten Stickstoffgabe. Auch konnten Herbizide und Halmstabilisatoren auf Grund der feuchten Witterung nur mit Verspätung ausgebracht werden. Die nachfolgende Vorsommertrockenheit in Verbindung mit hohen Temperaturen führte auf Grundwasserfernen Standorten zu deutlichen Trockenschäden, besonders beim Sommergetreide. Pilzerkrankungen spielten dieses Jahr im Getreide kaum eine Rolle außer bei der Gerste. Hier trat verstärkt Gelbverzwergung auf.

    Die Erntebedingungen ermöglichten einen zügigen Drusch mit geringen Kornfeuchten. Stellenweise zwangen lokale Schauer zu Ernteunterbrechungen, die aber nur von kurzer Dauer waren. Bis auf einige Restschläge bei Sommergerste ist die Ernte 2008 abgeschlossen.

    Erträge/ Qualitäten: Von Brandenburger Feldern wurden in diesem Jahr ca. 2,377 Mio. Tonnen Getreide geerntet, dass sind 10% mehr als in 2007. Die größere Erntemenge bei Getreide ist fast ausschließlich auf die Ausdehnung der Anbaufläche zurückzuführen. Im Landesmittel entsprechen die 2,377 Mio. Tonnen Getreide einem Hektarertrag von 44,7 dt. Damit bleibt der Ertrag 2008 um 10% unter dem fünfjährigen Mittel von 2003 bis 2007. Während bei Wintergerste (56 dt/ha) und Winterweizen (61 dt/ha) das fünfjährige Mittel um +6% bzw. +8% übertroffen wurde, lagen die Erträge bei Roggen (37 dt/ha/ -7%) und Sommergerste (27 dt/ha/ -8%) teils deutlich unter dem fünf­jährigen Brandenburgischen Mittel. Raps (33 dt/ha) und Triticale (43 dt/ha) erreichten Erträge knapp über dem Niveau des fünfjährigen Mittels. Hohe Schmachtkorngehalte (kleine Körner) und geringe Fallzahlen sorgten für schlechte Qualitäten bei Roggen und Weizen, so dass nur noch Futterqualitäten erreicht wurden.

    Erlöse: Die Preise für Druschfrüchte sind zur Ernte 2008 nochmals deutlich gefallen. Für Winter­gerste erzielt man derzeit im Brandenburger Durchschnitt 13,30 €/dt (Vorjahr: 18,60 €/dt). Ähnlich stellt sich die Situation bei Winterweizen 13,80 €/dt (Vj: 19,70 €/dt), Brot­roggen 12,60 €/dt (Vj: 19,50 €/dt) und Triticale 13,80 €/dt (Vj: 19,50 €/dt) dar. Die Preis­differenz zum Vorjahr beträgt ca. 30% bei den genannten Getreidearten. Nur beim Raps haben sich die Erzeugerpreise weiter nach oben entwickelt. Kostete eine Dezitonne Raps vor einem Jahr noch 29,50 €, waren es im Februar 2008 schon 44,00 € und jetzt zur Ernte noch 36,25 €. Auch hier gaben die Preise mit der neuen Ernte stark nach.

    Quelle: http://www.lbv-brandenburg.de/content/artikel/2588.html

    Also, von einer dramatische Situation kann nicht die Rede sein.

  8. Bibliothekar Says:

    Sachsen ist weniger großzügig mit den Daten. Aber, nach großem Gejammer im Mai/Juni sind auch hier die Erträge im Bereich des Normalen.

    http://www.smul.sachsen.de/lfulg/download/presse2008-17.pdf

  9. Bibliothekar Says:

    Liebe Biertrinker hier nun noch die Zahlen zur Brauereigerste deutschlandweit.

    http://braugerstengemeinschaft.de/contentserv43/braugerstengemeinschaft/data/media/_shared/download/Ver%F6ffentlichung%20Erntebericht%202008%20-%20Deutschland.pdf

  10. Bibliothekar Says:

    #3 err-eff

    Zum Foto wäre noch zu erwähnen, daß sich das Ganze ohne Fischaugen-Objektiv sicher als ganz normaler Feldrandbereich nach einer dem Regen folgenden starken Sonneneinstrahlung entpuppen würde. Ohne Verzerrung im ländlichen Bereich ein normaler Anblick. Ich würde als Maispflanze im Maschienenwendebereich auch nicht wachsen wollen.
    Dies meine Meinung als Bibliothekar zur Sache. Wenn wir hier tüchtige Landwirte haben, können die uns gerne weiterhelfen.

  11. Latoan Says:

    #10 Bibliothekar

    Ja, und Amen.

    Ein Freund von mir ist Landwirt, und wenn über den Sommer das eine oder andere Wasserloch, also eine Stelle höchster Bodenverdichtung, an der sich das Niederschlagswasser sammelt, austrocknet sieht man so ein Bild auf jedem zweiten Schlag. Das Bild lässt außerdem wenige und nur kümmerlich entwickelte Pflanzen erkennen, was zweifelsfrei für ein Wasserloch spricht. Um soetwas zu verhindern will das Feld mit Tiefenlockerern bearbeitet werden, so dass die verdichteten Schichten unterhalb des “normalen” Bearbeitungshorizontes aufbrechen. Da dies aber viel Geld kostet (die entsprechende Maschine will angeschafft und abgeschrieben werden, außerdem sind enorme Zugkräfte und dementsprechend große Traktoren nötig, die nicht jeder hat) verzichtet man lieber auf den Ertrag einer kleinen Fläche, das rechnet sich eher.

    Der Maschinenwendebereich heißt übrigens Vorgewende.

    Warum ich aber eigentlich hier bin: Die Zeit schwadroniert mal wieder über ein GIGANTISCHES Projekt, welches in der Lage ist, ganze 60.000 Haushalte mit Strom zu versorgen! Und das nur aus Wind.

    Wer’s glaubt…

    Interessant sind mal wieder vor allem die Kommentare.

  12. Bibliothekar Says:

    #11 Latoan

    Danke! Schon wieder was gelernt. :-))

  13. Bibliothekar Says:

    #11 Latoan

    Zu den Windmühlen fand ich heute folgenden Artikel.

    Investoren flüchten aus Meer-Windparks

    14.12.2008 – Ausgabe 50/08
    Die Finanzkrise beutelt die Projektentwickler. Energiekonzerne fallen als Retter aus. Die Regierungsziele sind kaum noch erreichbar.

    Peer Leugermann

    Die Finanzkrise setzt Projektierer und Planungsbüros von Hochseewindanlagen vor Deutschlands Küsten unter großen Verkaufsdruck. Die Finanzierung der Milliardenbauvorhaben in Nord- und Ostsee wird zunehmend kritisch. So prüft etwa Trianel, ein Verbund von 40 Stadtwerken, den Bau für seinen Offshore-Windpark wegen Finanzierungsproblemen zu verschieben. Ähnliches zeichnet sich beim Projektfinanzierer Energiekontor ab. Anders als erwartet fehlen noch immer die Mittel für den Windpark Nordergrunde.

    Die Pläne der Bundesregierung, die Kapazitäten der Windparks vor der deutschen Küste bis 2025 auf 25000 Megawatt Leistung auszubauen, werden damit zunehmend unrealistisch. Es ist sogar zweifelhaft, ob die bereits genehmigten 24 Anlagen mit einer Leistung von 9600 Megawatt jemals alle realisiert werden. Dafür müssten über zehn Jahre jährlich 2,4 Milliarden Euro investiert werden ein Betrag, der bislang lediglich im Windkraft-Boomjahr 2002 erreicht wurde.

    Schwere Zeiten sieht der Windkraftanlagenbauer Nordex auf die Branche zukommen. Für 2009 rechnet das Management mit Auftragsrückgängen. Projekte werden geschoben . “Windparkfinanzierung ist Risikokapital in Reinform”, erläutert Klaus Övermöhle von der auf Windenergie spezialisierten Beratungsgesellschaft Övermöhle Consult.

    Doch genau das wird in der Krise von den Investoren abgezogen. “Hinzu kommt, dass Hedegefonds oder Private-Equity-Investoren wegen der Krise derzeit als Geldgeber ausfallen”, so Övermöhle. Als mögliche Käufer der Baurechte bleiben damit nur noch die großen Energieversorger. Den Stromkonzernen würden derzeit die Windparkprojekte verstärkt angeboten, heißt es in Branchenkreisen. Der Sprecher eines Versorgers berichtet gar von täglichen Kaufangeboten. Die geforderten Preise schwankten dabei zwischen 30 bis 80 Millionen Euro….

    weiterlesen hier:

    http://www.finanzen.net/eurams/bericht/Investoren_fluechten_aus_Meer_Windparks_164210

    Dank an Dr.Benny Peiser von achgut.

  14. krishnag Says:

    Heute wurden die globalen Temperaturwerte für 2008 bekanntgegeben. Zumindest für das “meteorologische Jahr”, das vom 1. Dezember 2007 bis 30. November 2008 läuft, da die Meteorologen das Jahr ungern mitten im Winter “zerschneiden” sondern lieber zwischen Herbst (Sep-Nov) und Winter (Dez-Feb).

    Die Jahrestemperatur 2008 liegt deutlich unter der der Vorjahre, wie die Abbildung am Beispiel der NASA-Daten zeigt.

    So Rahstorf ein seinem Blogg
    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2008-12-16/temperaturen-2008

  15. Andrees Says:

    “2000 Megawatt will Vattenfall in den kommenden Jahren ins Meer setzen – zum Vergleich: Das in Hamburg geplante Kohlekraftwerk Moorburg hat eine Leistung von 1640 Megawatt.”

    Liebe Kinder, das waren nun die Angaben für dumme.

    Das sind nämlich pure Generatorleistungen. Moorburg wird 1640 MW abgeben solange Kohle reingeschaufelt wird.
    Ich möchte aber ohne Moorburg nicht auf die 2000 MW vom Wind warten. Kann mächtig dunkel und kalt enden.

  16. perlita Says:

    @err-eff,

    das bild ist mit sicherheit aus dem jahr 2006. ein ähnliches habe ich hier gefunden:

    http://images.google.de/imgres?imgurl=http://p3.focus.de/img/gen/N/3/HBN3ZPgP_Pxgen_r_220xA.jpg&imgrefurl=http://www.focus.de/panorama/welt/Rekordsommer/wetter_aid_112602.html&usg=__uk5Z1zq-jXEZ42o0AMfREcozJms=&h=155&w=220&sz=11&hl=de&start=36&tbnid=oHwJYWoh7P8uwM:&tbnh=75&tbnw=107&prev=/images%3Fq%3Dmaisfelder%2Bbrandenburg%26start%3D20%26gbv%3D2%26ndsp%3D20%26hl%3Dde%26sa%3DN

    das bild aus dem spiegel habe ich jetzt auf die schnelle nicht gefunden. bei seite 27 habe ich aufgehört.

    aber auch ohne suche im www ist für mich klar, daß das bild nicht von 2008 ist. ich könnte mich nämlich mit sicherheit daran erinnern, wenn es heißen und trockenen sommer gegeben hätte. ich liebe nämlich so ein wetter.

    im gegenteil, die bräune dieses jahres war eigentlich eher rost………..

  17. Wolfgang Flamme Says:

    Das fängt ja gut an; Lillgrund steht still, also 60.000 schwedische Haushalte ohne Strom ;-)

    http://svt.se/svt/jsp/Crosslink.jsp?d=33782&a=1159509&from=rss

    GoogleTranslate übersetzt etwas holprig:

    “Alle der 48 Windmühlen auf Lillgrund in der Sound ist zu einem Stillstand nach einem Stromausfall am Donnerstag.
    Bei Vattenfall wurde lokalisiert zu einem Kabel-Fehler in der Schaltanlage, und hoffe, dass es festgelegt wird für Dienstag nächste Woche.

    Am Dienstag wird Wind-Park – das ist der weltweit drittgrößte auf See – feierlich eröffnet mit dem König und dem Minister für wirtschaftliche Angelegenheiten.”

  18. Wolfgang Flamme Says:

    Hoppla, da hat mein Privoxy-Script das Datum vermasselt, die Meldung ist *nicht aktuell*.

  19. perlita Says:

    ich bin ja kein wissenschaftler, aber ich fasse es einfach nicht:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,597141,00.html

    würde das nicht zu einem unheimlichen anstieg der feinstaubkonzentration weltweit führen, den wir gerade so heldenhaft mit umweltschutzzonen in den städten bekämpfen. am besten gefällt mir immer noch die umweltzschutzzone in berlin, die sich am inneren s-bahnring orientiert.

    und ist wird mit dem düsenjäger-plan nicht auch wieder CO2 freigesetzt, das böse CO2, das man am besten auf 0 reduzieren sollte, damit die welt endlich vom menschen genese………..

  20. Latoan Says:

    #19 Perlita

    Was für ein Käse!

    SpOn ist sich in seinem Artikel ja nicht mal sicher, ob es nun Schwefel (Feinstaub), Schwefeldioxid (ätzend und wird über kurz oder lang zu saurem Regen) oder Schwefelwasserstoff (etwa dreimal so giftig wie Blausäure) ist!

    Da hat wohl jemand irgendeinen Mist nachgeplappert, um den Tagessoll an apokalyptischen Klimaartikeln zu erfüllen.

  21. perlita Says:

    @ Latoan,

    so was dachte ich mir schon. wie gesagt, ich habe ganz wenig ahung von solchen dingen, aber alleine als “schwefel” in welcher zusammensetzung auch immer gelesen habe, habe ich schon einen psychosomatischen reizhusten bekommen…………..

    einfach unglaublich, was so ungestraft herumgeschwurbelt werden darf. das sollte ich mir mal in meinem beruf erlauben, ich wär seit mehr als 30 jahren dauerarbeitsos!

  22. Werner Says:

    An alle denen die Desinformation des Spiegel schon mal auffiel. Diese Jungs + Mädel wollen sich draum kümmern- Ist doch eine nette Idee:Spiegelblog http://www.spiegelblog.info/
    Schauen Sie mal rein.

  23. Wolfgang Flamme Says:

    Btw:
    Hier kann man sich die Tagesproduktion aller schwedischen Anlagen (auch Lillgrund) der letzen drei Tage anzeigen lassen:
    http://www.vindstat.nu/tabell0.htm
    http://www.vindstat.nu/tabell1.htm
    http://www.vindstat.nu/tabell2.htm

    Lillgrund hatte mal 3% Auslastung, mal 90% … was wohl die 60.000 versorgten Haushalte dazu sagen?

  24. Wolfgang Flamme Says:

    Hier nochmal eine Gesamtstatistik der letzten 30 schwedischen Windtage:
    http://www.vindstat.nu/driftsamfalla.htm

  25. Stefan P Says:

    bei http://climatesci.org/ habe ich gerade was interessantes gelesen, es geht um Abwärme durch Energieverbrauch:

    “….Block et al. [2004] used a regional climate model to investigate the magnitude of
    warming in Western Europe caused by adding 2 watts per square meter of energy at the model
    land surface. Although the model simulation was performed for just 3 months during spring, the
    results nevertheless indicate that warming does occur, and—under favorable conditions—it can
    on average be as large as 1°C for the 2 watts per square meter surface forcing.”

    …wenn das stimmt, würde es den Beweis erbringen, daß tatsächlich der Mensch die Erwärmung (von 0,7°C) verursacht hat in den letzten Jahrzehnten…dumm nur, daß damit gleichzeitig bewiesen wäre, daß CO2 überhaupt nichts damit zu tun hatte…

    …oder habe ich da was falsch verstanden?

  26. planck Says:

    …wenn das stimmt, würde es den Beweis erbringen, daß tatsächlich der Mensch die Erwärmung (von 0,7°C) verursacht hat in den letzten Jahrzehnten…dumm nur, daß damit gleichzeitig bewiesen wäre, daß CO2 überhaupt nichts damit zu tun hatte…

    …oder habe ich da was falsch verstanden?

    Schwierige Frage. Einerseits ja, andererseits nein.
    Einerseits hast du falsch verstanden, dass direkte Waermefreisetzung bei Energieerzeugung nichts mit CO2 Fluessen zu tun habe, und du hast falsch verstanden, dass ein Modell, das bei einer lokalen Freisetzung von 1W/m2 bereits 1°C Erwaermung ( und somit umgeben von Wasser und anderer Landflaeche ist, die keinerlei Aenderung erfahren haben und somit kuehlend auf den inneren Bereich wirkt), dass ein solches Modell bei einem globalen Antrieb von 4W/m2 (irgendwann in diesem Jahrhundert) sich sicher noch deutlich mehr erwaermen wird. Wer lokal bei 1W/m2 ein Grad erwaermt, der schiesst bei 4W/m2 global raketengleich in den Himmel. Du hast aber richtig verstanden, dass Pielke solche Sachen gerne postet, weil er gerne mehr exotische Forcings neben den Treibhausgasen im IPCC aufgefuehrt haette. Das globale Forcing dieses Waermefreisetzung betraegt nach EInleitung deines Atikels sagenhaft 0.03W/m2. Hmmmmm.

  27. Stefan P Says:

    @ planck

    Das globale Forcing dieses Waermefreisetzung betraegt nach EInleitung deines Atikels sagenhaft 0.03W/m2. Hmmmmm.

    hmmm, ist dann also nur so ‘wichtig’, wie etwa der Beitrag der gesamten Deutschen Windräder zum Energiebedarf der Republik vom 15. bis 18.Dezember…vernachlässigbar.

  28. Stefan P Says:

    uuups, noch mal:

    @ planck

    … Das globale Forcing dieses Waermefreisetzung betraegt nach EInleitung deines Atikels sagenhaft 0.03W/m2. Hmmmmm….

    hmmm, ist dann also nur so ‘wichtig’, wie etwa der Beitrag der gesamten Deutschen Windräder zum Energiebedarf der Republik vom 15. bis 18.Dezember…vernachlässigbar.

  29. krishnag Says:

    So, ich ziehe mich schon mal in die Ferien zurück und wünsche allseits ein frohes Weihnachtsfest und einen gutenb Rutsch in’s neue Jahr, aber nicht auf Gletteis, soviel Abkühlung brauchen wir nicht.
    Warm ist eh besser, nur sehen das die selbsternannten Gröklifaze nicht ein.
    Und Tschö mit “ö”

  30. Iceager Says:

    @planck#26
    “Schwierige Frage. Einerseits ja, andererseits nein.
    Einerseits hast du falsch verstanden, dass direkte Waermefreisetzung bei Energieerzeugung nichts mit CO2 Fluessen zu tun habe, und du hast falsch verstanden, dass ein Modell, das bei einer lokalen Freisetzung von 1W/m2 bereits 1°C Erwaermung ( und somit umgeben von Wasser und anderer Landflaeche ist, die keinerlei Aenderung erfahren haben und somit kuehlend auf den inneren Bereich wirkt), dass ein solches Modell bei einem globalen Antrieb von 4W/m2 (irgendwann in diesem Jahrhundert) sich sicher noch deutlich mehr erwaermen wird.”

    Sagen Sie mal, merken Sie gar nicht mehr, was Sie für eine irre Rabulistik ablassen? Das ist ohne Sinn und Verstand. Das ist kompletter Stuss! Sie haben sich offenbar in einer Welt jenseits von Ursache und Wirkung eingeigelt. In einer Quantenwelt, sozusagen. Aber in welchem Universum? Selbst wenn man antworten möchte, es gibt kein Pack-Ende in Ihrer verwirrten (Schein-)Welt Früher waren die Heime voll mit Leuten, die sich für Napoleon hielten. Diese Heime hießen Irrenanstalten. Heute halten sich diese Leute für Klimaforscher. Und die Heime heißen Universitäten… Vielleicht haben ja auch Sie alles nur falsch verstanden und nicht Stefan P…? Der Mann scheint mehr verstanden zu haben, als Sie je vergessen können. Sitzt Ihre Zwangsjacke bequem?

  31. Rainhelt Says:

    Servus und frohe Weihnachten,

    aus dem verschneiten München wünsche ich allerseits frohe Weihnachten und nen guten “Rutsch” ;)

    Mir fehlte in den letzen Wochen die Zeit hier mitzuschreiben, aber ich lese ab und an mit…

    Gruß
    Rainhelt

  32. peper Says:

    Ja iceage, man sollte sich mal auch überlegen, was die da eigentlich verzählen. Von allen natürlichen klimatischen Faktoren spielt zudem der Mensch für sie eine Rolle. Daraus wissen die dann, wie das Klima in 50 bis 100 Jahren sein wird. D.h., die sind im Besitzt der WELTFORMEL. Reiner Größenwahn. Die Kennen die Sonnenaktivität bis zur jeglicher Entwicklung der Menschen bis dato.

  33. ghw Says:

    Tja, so ist das mit den selbsternannten Weltrettern…

  34. Latoan Says:

    #33 ghw

    Großartig. Aber leider wird von ihm nichts neues mehr kommen…

  35. ghw Says:

    @Latoan:

    Ja, leider…

    Hierzulande gibts ja den Nuhr (und noch einen, dessen Name mir jetzt gerade nicht einfällt), die entsprechende Teile in ihrem Programm haben.

  36. Calimero Says:

    @ghw

    Vince Ebert heißt der Mann.

  37. Latoan Says:

    @ Calimero

    Richtig. Von Kollege Solarkritik ein sehr gutes Viedeo auf Youtube…

    Vince Ebert zum Klimawandel

    Das ganze ist ein Ausschnitt aus seinem Programm “Denken lohnt sich”. Auch auf oben angegebener Plattform verfügbar…

  38. solarkritik Says:

    Dieter Nuhr zum “Klima” hier:
    http://de.youtube.com/watch?v=ET0QMOy7zZ8

  39. krishnag Says:

    Mich würde mal interessieren, wann sich Meteorologen des Themas Klimawandel ernsthaft annähmen.

    Die Erwärmung in den 30 wurde zurückgeführt auf veränderte zirkumpolare Strömungen, einhergehend mit veränderten Hoch- / Tiefdruck-Verteilungen, Hochdruck-Trögen, die abdriftetetn.
    Da konnte man im Polarmeer stellenweise 7 statt nur noch 3 Monate schippern etc.
    Dieserleider verstorbene Franzose, Meteorologe von Rang hatte wohl diesbezüglich, leider ohne viel Echo geforscht.