31.12.2008

Die 10 größten Naturkatastrophen 2008 (im Zeitalter der Globalen Erwärmung)

» Klimaschutzpolitik, Klimawandel, News » Autor: Hans G. Bronik — Drucken

Die Münchner Rück hat eine interessante Liste der zehn größten Naturkatastrophen des Jahres 2008 veröffentlicht:

Diese sind:

  1. Erdbeben in China (12.05.)
  2. Hurrikan Ike in Karibik/USA (06.-14.09.)
  3. Winterschäden in China (10.01.-13.02.)
  4. Hurrikan Gustav in Karibik/USA (21.08.-02.09.)
  5. Überschwemmungen in USA (Juni)
  6. Zyklon Nargis in Myanmar (02.-05.05.)
  7. Überschwemmungen in China (Mai-Juni)
  8. Waldbrände in USA (13.-24.11.)
  9. Wintersturm Emma in Europa (01.-02.03.)
  10. Tornados in USA (22.-26.05.)

Betrachtet man diese Liste, fallen einem zunächst einmal die Winterschäden (sic!) auf. Wo bleiben die bedrohlichen Folgen der Globalen Erwärmung?

Nachdem es keinen erwiesenen Zusammenhang zwischen Wirbelstürmen und der Globalen Erwärmung gibt, Waldbrände in den USA ebenso wenig der Erwärmung angelastet werden können, wie das Auftreten von Tornados, Überschwemmungen da wie dort immer wieder einmal auftreten, bleibt auf dieser Liste nichts Ungewöhnliches übrig.

Dass Versicherungsschäden steigen sollte die Rück angesichts ihrer aggressiven Marketingstrategie doch freuen, denn das bedeutet auch, dass mehr Versicherungen verkauft worden sind.

Trotzdem veranlasst diese Liste die Rück zur Forderung eines dringendst nötigen Klimaabkommens (Pressemitteilung vom 29.12.) Ständig steigende Opferzahlen und Schäden würden allerdringendstes Handeln erfordern.

Sieht man sich die Opferzahlen bei Naturkatastrophen seit 1900 aber einmal genauer an, zeigt sich ein gänzlich anderes Bild (Daten des Centre for Research on the Epidemiology of Disasters (CRED) der Université Catholique de Louvain):

Ein ausführlicher Bericht zu dieser Thematik ist hier nachzulesen.

Trotz deutlichem Bevölkerungswachstum (und damit verbundenen wesentlich höheren potentiellen Opferzahlen) hat die Zahl der Opfer bei Naturkatastrophen abgenommen. Zudem ist es unmöglich, hieraus irgendeine Aussage über gestiegene Opferzahlen aufgrund von Folgen des Klimawandels zu machen.

Zu den wirtschaftlichen Schäden hat Roger Pielke, Jr. noch einiges in seinem Blog geschrieben:

Overselling Disasters and Climate Change by Munich Re

Wirtschaftliche Schäden in folge von Naturkatastrophen haben in den letzten Jahren zugenommen. Steigende Versicherungsschäden sind jedoch eher ein Zeichen zunehmenden Wohlstandes als ein Klimamenetekel. Zum Thema Normalized Hurricane Damage in the United States: 1900-2005 hat Roger A. Pielke Jr. kürzlich ein Paper in Natural Hazards Review veröffentlicht. Auch diese Veröffentrlichung bescheinigt keinerlei Trend in durch Wirbelstürme verursachte Schäden in den USA.

Bemerkenswert ist auch die von Pielke detektierte Diskrepanz diverser Veröffentlichung der Rück:

So Munich Re scientists (Hoeppe and E. Faust) publish in Science that attribution of losses to greenhouse gas emissions is not presently possible, and a Munich Re board member says that such attribution is “very probably” leading to more extreme events. Could this be confusion between the research and operations sides of the business?

Jedenfalls ist aus den von der Rück veröffentlichten Daten keinerlei “Beleg” für negative Folgen eines durch Menschenhand verursachten Klimawandels abzuleiten.

Und potentielle Schäden als Folge von Naturkatastrophen lassen sich wesentlich besser durch Anpassungsmaßnahmen als durch Weltwetterschutzverträge (mit Vorschriften zur Reduktion des Wohlstandes in Industrieländern) reduzieren.

Den größten Schaden hatte angesichts dieser Presseerklärung jedenfalls die Glaubwürdigkeit der Rück.

135 Antworten zu “Die 10 größten Naturkatastrophen 2008 (im Zeitalter der Globalen Erwärmung)”

  1. Werner Says:

    Eine schöne Zusammenfassung gerade richtig zum Jahresausklang. Auch bei EIKE schon angekommen (hier)
    Wie lange wollen wir uns noch an der Nase herumführen lassen?

  2. Bibliothekar Says:

    Da kann ich mich nur Werners Worten anschließen.

    Besser kann man es nicht darstellen, es geht in unserer Welt nicht mehr um Tatsachen, sondern nur noch um um Wahrnehmungen.

    Ich wünsche allen Mitstreitern hier, von denen ich dieses Jahr so viel hier gelernt habe, ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr und einen guten Rutsch in selbiges.

  3. ghw Says:

    Bibliothekar:

    siehe:
    Einbildung und Wahnvorstellungen erfordern staatliches Handeln

  4. Bibliothekar Says:

    #3 ghw

    Ich wünsche Allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009!

    Genau, und die Grundlage dieser Denkweise war hier auch schon im Gespräch.

    http://www.oekologismus.de/?p=34

    Es gruselt einen schon ganz schön, wenn man das so liest. Unterm Strich spielt das jenen in die Hände, die meinen, die “Über”entwickelten Industrienationen müssen unbedingt zurückgeschraubt werden.

    Vielleicht so ein bischen Richtung Öko-Dorf?

  5. Rainhelt Says:

    Von mir auch Allen ein gutes Jahr 2009, dass hoffentlich ein wenig “unaufgeregter” wird ;)

  6. flipper242 Says:

    dito frohes neues

  7. BRK Says:

    Den Guten Wünschen meiner Vorredner schließe ich mich an.
    Darüber hinaus wünsche ich unseren “lieben” Warmaholics, dass sie im neuen Jahr einen verständnisvollen Psychiater finden, der sie von ihrem “Leiden” befreit.

  8. Iceager Says:

    Bleibt cool. Ein glückliches, neues Jahr mit viel mehr Realitätssinn der Hysteriker. Man wird ja noch träumen dürfen;-)

  9. Energie-Ossi Says:

    Matthias Horx: Ich glaube, dass es heute eine Art innerer Verzagtheit gibt, wo sich die kulturellen, ökologischen und politischen Ängste mit einem enormen Beharren zusammentun – das nenne ich das „apokalyptische Spießertum“. Dieser Spießer ist jemand, der sich überhaupt nicht bewegen wird und die Welt dauernd als Katastrophe wahrnimmt, dies vor allem tut, um sich selbst zu erhöhen, sich zu bestätigen und Feinde zu definieren – das ist bei einem mangelnden Selbstwertgefühl auch immer sehr probat – und zu legitimieren, dass er für nichts die Verantwortung hat. Das nenne ich apokalyptisches Spießertum……

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29276/1.html

    In diesen Sinne, meine lieben, katastrophensüchtigen Warmaholics, denkt mal im neuen Jahr über diesen Satz nach, könnte auch euch eventuell weiterhelfen.

    Für den Rest der Menschheit…….ein gesundes, neues Jahr.

    PS. Der Deutsche Wetterdienst hat für Deutschland Tiefsttemperaturen von bis zu -20 C° angesagt für die nächsten Tage………wo bleibt die globale Erwärmung, wenn man sie mal brauch???

    PPS. Ja, ja Pittiplatsch, ich weiss, das ist nur Regional…..blah, blah…..Klima ist Wetter für 30 Jahre an einem Ort.

    MfG

  10. flipper242 Says:

    http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4103&Alias=wzo&cob=389608

  11. savoyen Says:

    @flipper
    #10

    Interessanter Artikel, der entweder verschwinden oder uminterprediert werden wird. Ansonsten das Übliche: Unfähige Wissenschaftler oder bezahlt von der Industrie oder bekanntes Ergebnis und natürlich in den Modellen berücksichtigt. Und außerdam ist das nur lokal gewesen und Wetter…:-))

    Interessant finde ich auch den Kommentar von Heinz Wraneschitz

    … zu wissen, was vor 635 Millionen Jahren war?
    Unser Problem ist das Jetzt, der von Menschen gemachte Treibhauseffekt, der die Pole schmelzen, die Meere steigen und Flachländer untergehen lässt.
    Was diese Forscher da publizieren, mag ja richtig sein. Doch erstens weiß ich nicht, wer sie dafür bezahlt. Und zweitens fehlt mir der Hinweis, dass wir unser Denken ändern müssen, um nicht die Menschheit im wahrsten Sinn untergehen zu lassen.
    Das “Forschungsergebnis” ist aus meiner Sicht reines Ablenkungsmanöver – wahrscheinlich sehr gut bezahltes: Von der Energie-Lobby?

    Ökologismus in Reinkultur…

  12. Rainhelt Says:

    Werte Ossis, was ist denn da bei euch los:
    http://www.utopia.de/wissen/menschen/unsere-vorsaetze-fuer-039-s-neue-jahr?et_cid=14&et_lid=20127

    Mein guter Vorsatz fürs neue Jahr: Das Volksbegehren “Keine Neuen Tagebaue – für eine zukunftsfähige Energiepolitik” im Land Brandenburg zu Ende führen bis 09.02.2009!

    Dafür brauchen wir noch viele AktivistInnen!

    Deshalb: wer auch aktiv gegen Vertreibung von Menschen, für den Erhalt der Umwelt und gegen die Zerstörung dieser und des Klimas uns unterstützen möchte:

    http://www.keine-neuen-tagebaue.de/unterstuetzen/ und sich eintragen als Aktivistin – wir werden vor den Einwohnermeldeämtern in direkten Gesprächen die Menschen zum sofortigen unterschreiben im Einwohnermeldeamt bewegen. Dazu brauchen wir jede/n einzelnen!

    Da hab ich doch mal nachgeschaut und was finde ich:
    http://www.keine-neuen-tagebaue.de/hintergruende/

    Die Alternativen
    40 % CO2 Reduktion bis 2020 erfordern Alternativen zur Verstomung der Braunkohle [» mehr]

    Die Bundesregierung strebt das Ziel an, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren. Dass dieses Ziel bei einem gleichzeitigen Atomausstieg und dem allmählichen Ausstieg aus der Kohlenutzung machbar ist, belegen zahlreiche Studien. Zentrale Faktoren hierbei sind unter anderem die Ausschöpfung des immensen Potentials bei der Energieeffizienz (z. B. durch Wärmedämmung von Häusern, modernere Elektrogeräte und sparsamere Autos), der zunehmende Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung (Kraftwerke, bei denen die Abwärme der Stromerzeugung auch als Fern- oder Nahwärme zur Beheizung von Wohnungen genutzt wird) und der konsequente Einsatz der Erneuerbaren Energien im Strom- und im Wärmesektor.

    Exemplarisch nennen wir hier z. B. das im Auftrag des Bundesumweltministeriums entwickelte “Leitszenario”, dem zufolge durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020 27 % des deutschen Strombedarfs gedeckt werden kann. Die Nutzung der Braunkohle wird danach kontinuierlich heruntergefahren. 2050 soll der bundesweite Braunkohleanteil an der Primärenergie (gesamte eingesetzte Energie wie Öl, Erdgas, Kohle, Uran, Sonne, Wind, Biomasse etc.) nach dieser Studie nur noch ca. 3 Prozent des heutigen Wertes ausmachen (siehe Grafik). Weitere Studien u. a. von der Enquetekommission des Bundestages, des Umweltbundesamtes und von Greenpeace (Literaturhinweise s. u.) bestätigen diese Grundlinie.

    Leitszenario 2006
    Auch der Grundlaststrom lässt sich im Wesentlichen aus erneuerbaren Energien erzeugen [» ausblenden]

    Langfristig kann aller Stromverbrauch (Grund- und Spitzenlast) im wesentlichen aus den Erneuerbaren kommen. Neben den ohnehin sehr stetigen Energiequellen Biomasse, Wasser und Geothermie werden Wind und Solarstrom einen großen Anteil daran haben. Hierfür wird es ein intelligentes System aus verschiedenen Speichertechnologien und –systemen geben, welches zusammen mit einer dynamischen Verbrauchssteuerung (zeitlich ungebundener Verbrauch wird in Stunden höheren Stromangebots verschoben) eine vollständige Abdeckung des tageszeitlich schwankenden Strombedarfs ermöglicht. Ein Teil des Stroms aus Erneuerbaren könnte auch aus einem erweiterten europäischen Stromverbund kommen. Dazu wurde im Sommer 2008 von der Europäischen Union mit der „Union für das Mittelmeer“ der Startschuss gegeben. Windkraftwerke vor der windreichen Küste Großbritanniens, Wasserstrom aus Norwegen, Solarstrom aus der Mittelmeerregion – ein erweiterter europäischer Stromverbund sichert auch den Grundlaststrom und kann 100 % des Stroms aus Erneuerbaren Energien gewinnen.

    lol

  13. Rainhelt Says:

    Und kennt ihr schon das Lexicon der Nachhaltigkeit;)

    Hier mal der Artikel zum Club of Rome:
    http://www.nachhaltigkeit.info/artikel/bericht_des_club_of_rome_1972_537.htm

  14. krishnag Says:

    Allen Diskutanten ein frohes neues Jahr.

    Schellnhuber als Klimaleugner zu titulieren, daß hat was, gefällt mir :-)

  15. Wetterfrosch Says:

    Allen Lesern im Blog meine besten Wünsche für 2009!

    #12,13 Rainhelt
    Also weißt du, mein Kübel soll noch 363 Tage reichen <|;-)
    Die Utopia-Sprüche kennen wir ja schon von diversen Wortlosen Laienschreibern hier im Blog.
    Wenn es auch leere Sprüche bleiben werden (alleine die notwendigen Energiespeicher sind pure Illusion, da heute nicht mal als Modell verfügbar), werden wir noch viel Freude mit diesen selbsternannten Energieexperten haben.
    Gespannt bin ich noch auf die Definition “zeitlich ungebundener Verbrauch”.
    - Fahrstühle vielleicht? Hochöfen? Ampeln?
    Die Fußballweltmeisterschaft richtet sich dann (wie auch die Hausfrau) nach dem Vorhandensein von Wind und Sonne. Tolle Idee.

    MfG

  16. krishnag Says:

    Bürger gegen Klima-Katastrophen-Verdummung:

    Immer mehr Menschen wehren sich mit Eingaben an Politiker gegen die Pseudo-Wissenschaft “Klima-Schutz-Politik“! Beispielhaft hierzu ein offener Brief des Bürgers – im Hauptberuf Landwirt und Klimabeobachter- v. Petersdorff, an ausgewählte Repäsentanten unseres Staates.

    von Georg v. Petersdorff-Campen Alte Dorfstraße 2a; 38723 Seesen-Kirchberg; Tel. 05381 / 6314 Fax 6386

    An (u.a.) :

    1) Bundespräsident Horst Köhler
    2) Bundeskanzlerin Angela Merkel
    3) Bundeswirtschaftsminister Michael Gloss
    4) Bundesumweltminister Sigmar Gabriel
    5) MDB Jochen Konrad Fromme
    6) Nieders. Umweltminister Heinrich Sander
    7) MDL Rudolf Götz
    Betr.: Klimaschutz

    Nachzulesen komplett:
    http://www.eike-klima-energie.eu/?WCMSGroup_4_3=6&WCMSGroup_6_3=1247&WCMSArticle_3_1247=455

  17. Iceager Says:

    #12,13 Rainhelt
    Sie Racker, Sie! Sie machen ja planck Konkurrenz. D-E-R war bisher das Dümmste im Blog. Und nun Sie? Also ehrlich. Sie haben sich im Neuen Jahr offenbar viel vorgenommen. Aber Sie sind auf einem guten Weg, planck den Rang abzulaufen im Wettbewerb ‘Dümmer geht’s immer’ :-)

  18. Daddeldu Says:

    Euch allen ein glückliches neues Jahr! Keep up the good work!

    Off topic:

    In den USA verschwinden jetzt die preiswerten FCKW-haltigen Asthmasprays zu Gunsten teurerer FCKW-freier:

    <a href=”http://www.lewrockwell.com/suprynowicz/suprynowicz113.html” rel=”Climate Scammers Prepare to Sacrifice Some Impoverished Asthmatics

    Die grüne Ideologie ist einfach menschenfeindlich.

    Gruß, Daddeldu

  19. Daddeldu Says:

    Link (hoffentlich) anklickbar:

  20. Daddeldu Says:

    Dann eben nicht.

    http://www.lewrockwell.com/suprynowicz/suprynowicz113.html

    Es braucht eine Vorschaufunktion.

  21. Mueller Says:

    Aus der KlimaLounge von Rahmstorf

    “Im kommenden Jahr 2009 wollen wir gerne auf dieser Basis weiter machen – und in einigen Punkten möglichst noch besser werden. Ein Kritikpunkt vieler Leser im letzten Jahr war das qualitativ eher durchwachsene Leserforum, das auch nach den Besucherzahlen viel weniger Anklang als die Hauptartikel gefunden hat. Hier werden Autoren und Redaktion künftig stärker auswählen, etwa so wie eine Druckzeitung interessante Leserbriefe für den Abdruck auswählt. Internetforen, in denen alles erdenkliche Sinnige und Unsinnige zum Klima diskutiert wird, gibt es im Netz zuhauf – der besondere Mehrwert und das Markenzeichen einer Wissenschaftssite sollte hier nach unserer Überzeugung die sachliche Qualität sein, auch im Leserforum. Wir hoffen, so für unsere Leser künftig ein noch interessanteres Angebot bieten zu können.”

    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/allgemein/2009-01-03/klimalounge-zum-jahreswechsel

  22. Mueller Says:

    TOTER EISBÄR IN ISLAND
    Der nicht sterben sollte

    Grade gefunden.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,560292,00.html
    http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/06/06/hungriger-eisbaer/abgeknallt.html
    http://www.n-tv.de/Von_Groenland_nach_Island_Eisbaer_setzt_auf_Eisscholle_ueber/170620083210/980723.html
    http://www.stern.de/politik/ausland/:Tote-Eisb%E4ren-Die-Brunos-Island/624411.html

    Da wandern schon in Island die Eisbären ein (natürlich wegen der Klimaerwärmung, auf Suche nach Nahrung) und schon werden die abgeknallt.

  23. savoyen Says:

    @Müller
    #21

    Über die Vorstellungen des Herrn R. aus P. hinsichtlich einer ‘notwendigen’ Diziplinierung ‘abtrünniger’ Wissenschaftler und Journalisten im Sinne des neuen ‘Demokratie-’ Verständnisse des PIK wusste der Spiegel schon 2007 zu berichten.

    Man sollte – im Interesse einer weiteren Verbesserung der KlimaLounge – vielleicht auch den Titel optimieren: ‘Klimatischer Beobachter’ würde doch den scheinbar angestrebten Geist dieser Publikation sehr gut zum Ausdruck bringen. Neue Berichte könnte man dann als ‘Klimasondermeldungen’ veröffentlichen, und auf jeden Fall sollte man eine Liste der schädigenden und aus Sicht des PIK nicht gewünschten Bücher und Artikel herausgeben.

    Es hat ja – gerade in Deutschland – eine erfolgreiche Tradition, im Rahmen einer Qualitätsverbesserung abweichende Meinungen zu korrigieren. Insbesondere Widerspruch gegen Veröffentlichungen von Staatsgewalten wie dem PIK kann aufgrund der unmittelbar drohenden verheerenden Gefahr aus dem – ähh aus den Schornsteinen im Interesse des Volksschutzes nicht geduldet werden…

    Das Einzige was wir aus der Geschichte lernen können, ist dass wir nichts aus der Geschichte lernen. (Zitat)

  24. multiverus Says:

    #21
    Man könnte das auch als Zeichen deuten, dass die Herren Klimakleriker sich zunehmend unter Druck fühlen. In dem Fall sinkt natürlicherweise die Bereitschaft, unangenehme Kritik zu ertragen … oder dieser gar ein Forum zu bieten.

    Da schottet man sich lieber ab und veröffentlicht nur linientreue Kritik, die die Klimadoktrin nicht infrage stellt.

  25. krishnag Says:

    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/allwissende-medien/allgemein/2008-12-31/ber-das-klima-werden-wir-wohl-endlos-diskutieren-...
    Das kann auch eine interessante Diskussion werden

  26. Mueller Says:

    @krishnag

    Super Beitrag und das bei Wissenslogs.

    Wird der jetzt auch zensiert?

  27. krishnag Says:

    @M. Müller #26
    Ich denke mal nicht, da der nicht zur Klimalounge gehört.
    Ich glaube auch nicht, daß das andere ernsthaft zensiert wird, zumindest nicht mehr als früher.
    Ich laß mich überrraschen.

  28. ghw Says:

    @krishnag:

    Also meine Beiträge wurden häufiger zensuriert, als durchgelassen. Vor allem dann, wenn ich mit Fakten zur Widerlegung seiner Thesen kam.

  29. Mephisto Says:

    Mal noch ein Nachtrag zu den grössten Naturkatastrophen:

    Tatsächlich entdecken wir in der Liste keine neuartigen Naturkatastrophen. Diese beschwört aber auch niemand herauf. Klimaveränderungen führen einfach zu einer veränderten Verteilung von gewissen Wettererscheinungen (z. B. Niederschlag).

    Ein direkter Zusammenhang von Klimaerwärmung und Wirbelstürmen ist noch nicht bewiesen, das ist richtig. Aber die momentanen Erkenntnisse weisen eher auf einen Zusammenhang hin denn nicht. Es wird vermutet, dass solche Stürme bei höheren Temperaturen häufiger entstehen und mehr Energie freisetzen können. Aber da ist noch sehr viel unklar.

    Ein Zusammenhang zwischen Waldbränden und höheren Temperaturen ist da schon leichter zu erkennen. Waldgebiete, die unter Trockenheit leiden sind natürlich viel anfälliger auf Feuer als andere. Die Waldschäden fallen so auch entsprechend höher aus.

    Dann noch zu den Opfern:

    Das Diagramm zeigt sehr schön, dass die Todesopfer bedingt durch Naturkatastrophen tendenziell abnehmen. Das ist sehr erfreulich. Doch Opfer sind auch alle, welche zwar nicht ihr Leben, aber dafür ihre Lebensgrundlage verlieren oder erhebliche Sachschäden zu beklagen haben. Die monetären Schäden von Naturkatastrophen sind in den letzten Jahren enorm steigend. Das betrifft vor allem auch Menschen, welche keine Versicherung haben.

    Alles in allem sind die Schäden natürlich nicht nur auf die Klimaveränderung zurückzuführen, das wäre Unsinn. Aber die globale Erwärmung führt die Menschen vor einige wirtschaftliche und soziale Probleme. Das einfach zu ignorieren mag vielleicht eine echte Lösung sein, aber in meinen Augen ist es ethisch sehr bedenklich.

    Gruss

  30. peper Says:

    Also das, was die Wirtschaft und somit zugleich das Sozialsystem in einem noch nie dagewesen hohem Niveau trieb, ist das Problem für die Wirtschaft und Sozialsystem. A ha.

  31. perlita Says:

    @ Mephisto

    Alles in allem sind die Schäden natürlich nicht nur auf die Klimaveränderung zurückzuführen, das wäre Unsinn. Aber die globale Erwärmung führt die Menschen vor einige wirtschaftliche und soziale Probleme. Das einfach zu ignorieren mag vielleicht eine echte Lösung sein, aber in meinen Augen ist es ethisch sehr bedenklich.
    __________________________________

    ich bin kein wissenschaftler, aber ich kann mir lebhaft vorstellen, daß wenn man einmal neutral hinter alle dies schäden schauen würde, würde man feststellen, daß sicherlich 99,99% auf die dummheit der menschheit zurückgeführt werden kann.

    weil sie sich zunehmend da niederlässt, wo fuchs und hase sich gute nacht sagen, und dann durchs unterholz streifen. wenn dasselbige dann aber über kilometerweit abbrennt, ganze nicht waldgerecht zurückgestutzte wälder mit auf die feuerwalze nimmt, ist hinterher das geschrei groß. so ist das aber immer, wenn man mitten in der landschaft anfängt häuser zu bauen, bevorzugt an stellen, wo noch niemand vorher gesiedelt hat. es wird schon gründe gehabt haben, warum da vorher noch niemand gesiedelt hat. noch nicht einmal die ureinwohner in den usa, beispielsweise.

    das gleiche gilt für küsten- und flußnahe gegenden. auch da wird quasi bis an die wasserkante gebaut, und die leute wundern sich, daß ihnen bei regen oder während der schneeschmelze das wasser durch die durchgestyle wohnlandschaft schwappt.

    manchmal denke ich, daß die meisten menschen gar nicht mehr wissen, wie ihr heiß geliebtes öko-system funktioniert.

  32. Mephisto Says:

    @peper:
    Die globale Erwärmung treibt das Sozial- und Wirtschaftssystem auf ein höheres Niveau? A ha.

    @perlita:
    Ich stimme mit dir da eigentlich überein. Die Gründe, wieso es zu so einem ausloten der Grenzen gekommen ist, sind jedoch vielseitig und nicht bloss Dummheit. Auch wenn das Ganze objektiv betrachtet natürlich schon fragwürdig erscheint…
    Und: Ja die meisten Menschen wissen nicht allzu viel über die Funktionen von Ökosystemen. Es ist ja auch nicht immer einfach zu verstehen…

  33. krishnag Says:

    In Sachen Glühlampenverbot tut sich (endlich) was:
    http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-gluehbirne-klimaschutz-ID1230898145031.xml
    Der ursprünglich passende Beitrag ist für Kommentare bereits gesperrt

  34. kulturgut Says:

    haha. die klimalounge-absperrung durch die rahmstorf-gang wurde hier also bereits zur kenntnis genommen.

    ich dachte nicht, dass sie sich diese blösse geben würden. womöglich könnte es mit den klicks jetzt aber drastisch nach unten gehen, denn gerade die beiträge der leugner und skeptiker haben vielleicht mehr interesse gefunden als rahmstorf befürchtet.

  35. peper Says:

    Um den Diskurs ging es ihm und seiner Gruppe auch nie, sondern um Verteilen von Order. Selbst sein letzter Beitrag spricht Bände:

    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/allwissende-medien/allgemein/2008-12-31/ber-das-klima-werden-wir-wohl-endlos-diskutieren-...

    Das hier gefiel mir:

    Es ist nicht nur allein die Graphik an sich aussagefähig, sondern auch die Art der Präsentation.Sie würde um einiges weniger dramatisch wie beabsichtig aussehen, wäre sie nicht in der Breite dermaßen gestaucht und somit höher als breit. Die Linie könnte auch in einer weniger agressiven Farbe dargestellt werden.
    Dann wird aber nicht die von H. Rahmstorf gewünschte Dramatik erreicht, die diese Graphik auch hervorheben soll.
    Diese Graphik ist manipulativ und bewußt so eingesetzt worden.

    Sinn und Zweck solcher Graphen ist es ja, etwas zu betonen, was man in Worten nicht soo genau ausdrücken kann, sie soll die eigene Meinung unterstreichen.

  36. peper Says:

    Aufklärung brachte Gereon Savoyen. Der Witz, Rahmstorf Äußerung kann man schneller zurückwerfen als es ihm lieb ist.

  37. peper Says:

    Auch schön:

    Herr Große, es tut mir leid, aber es ist eben doch eine Glaubensfrage.
    Dies zeigt sich deutlich in dem Satz meines Vorredners KRichard (den ich vielleicht absichtlich falsch verstehe):
    “Also diskutieren wir endlos weiter über das Klima – der Umwelt ist das ziemlich egal: sie diskutiert nicht, sie reagiert.”
    Dies ist verkehrt gedacht. Die “Umwelt” reagiert nicht, sie agiert. Der Mensch reagiert.
    An dieser Grenzlinie findet die Debatte statt, Temperaturkurven und deren Interpretation sind dabei eher geistes- denn naturwissenschaftliche Hilfsmittel:
    Ist richtig verstandener “Klimaschutz” der Schutz des KLIMAS (WAS soll denn da WOVOR genau geschützt werden und WARUM?) – oder ist es nicht vielmehr der Schutz des MENSCHEN VOR destruktiven Wettereinflüssen?
    Dies ist die Glaubensfrage, die hinter all diesen Debatten steht. Die Antwort auf diese Frage fällt unterschiedlich aus, je nach Weltbild, das man hat. Es ist ein Ideologiestreit und nicht etwa eine wissenschaftlich-rationale Diskussion.
    Die Temperaturkurve ist dabei nur ein Fetisch, den die eine Seite für die eine Beschwörung, die andere Seite für die andere benutzt.

    Tja,kulturgut. Wissenlogs wird offensichtlich an Qualität verlieren.

  38. Energie-Ossi Says:

    Na meine Damen und Herren, wieder Diskussionen die ins Nichst führen????
    Mal ein Blick auf die heutige Wirklichkeit gefällig???

    Bei uns in der Lausitz FRühtemperaturen von -19….24°C, globale Erwärmung, ick hör dir husten.
    Die Wärme versteckt sich gerade hinter der Kälte, die Erde wird verglühen……….und alles wegen einen popeliges Spurengas in der Atmosphäre.

    Die einzig wahre Naturkatastrophe sind Menschen die denken, sie könnten irgendwie das Wetter auf diesen Planeten global beeinflussen.

    Ansonsten gebe ich Perlita vollkommen recht, wer am Fluss baut, sollte sich nicht wundern, wenn der ab und zu mal zu Besuch kommt.

    MfG

  39. Wasser-Ossi Says:

    Guten Morgen E-O!

    Wünsche noch ein gutes neues Jahr und im Rahmen der Möglichkeiten viel Gesundheit.

    Wir hatten am letzten Sonnabend auch schon -14°C am morgen. War beim Bäcker, da kam ein mir bekannter NABU-Aktivist herein. Fragte ihn, wo bei dieser A….kälte die globale Erwärmung bleibt (jaja, nur lokales Wetter). Aber die Antwort hat mich dann doch verblüfft:

    Ohne die globale Erwärmung wären es vielleicht -30°C!

    Man lernt nie aus.

    Grüße!

  40. perlita Says:

    @krishnag

    ich habe die sendung gestern abend auch gesehen. was mir aber beinahe den spätimbiß aus der hand gehauen hätte, war der hinweis der moderatorin, ich zitiere aus dem gedächtnis: “die EU plane – und das ist jetzt kein scherz – die EU plane ebenfalls ein kaffeemaschinen-und-elektrische-zahnbürsten-verbot”.

  41. Stefan P Says:

    # 32 @ Mephisto

    Die globale Erwärmung treibt das Sozial- und Wirtschaftssystem auf ein höheres Niveau? A ha.

    …das hat die Erwärmung schon immer so gemacht. Oder kennst Du eine Hochkultur die in kalten Regionen entstanden ist? Verdanken wir die Sozial- und Wirtschaftssysteme etwa den bahnbrechenden Weisheiten der Inuits?

  42. Energie-Ossi Says:

    #39 Wasser-Ossi

    Auch Dir ein gesundes neues Jahr.

    NABU…..ist das nicht auch so ein Verein, der sich eigentlich um den NATURschutz kümmern will????
    Ne, Klima über alles, auch die Typen haben sich von der Lobby kaufen lassen, pfui.
    Ich habe da auch meine Konsequenzen gezogen, keine Spende mehr für diese Pseudo-Naturschützer mehr, solange die sich weiter von der Hysterie anstecken lassen, da geb ich mein Geld doch lieber in Form von Futter im nächstgelegenen Tierheim ab, denn das nützt wirklich mal was.

    Nochmal zu den EU-Kommisionen.
    Welche parlamentarischen Befungnisse haben eigentlich diese Bürokratenärs…e , uns mit Verboten das Leben zu versauen????
    Oder hat die Lampenlobby denen das Gesetz direkt vordiktiert, damit der Absatz mit den Sparfunzeln endlich mal besser läuft?

    Verbot von Kaffeemaschinen, elektrischen Zahnbürsten, ……Heizen im Winter, Licht nach 22:00 Uhr, Fernseher größer 20 Zoll, Warmduschen, Wäschewaschen mehr als einmal im Monat, …….ich hätte da auch noch reichlich schwachsinniger Ideen für die Berufsbekloppten in Brüssel.

    Was muss man sich in Europa eigentlich noch so alles gefallen lassen, von Sesselpupsern, die anscheinend jeden Realitätssinn verloren haben????

    Würg und wech

  43. krishnag Says:

    Auch wenn die Kommentare ‘der üblichen Verdächtigen’ bei keinem Artikel fehlen und vielleicht in der x-ten Wiederholung wirklich nicht mehr sehr viel neues bringen (und nerven), wünsche ich auch in Zukunft keine Zensur! Die arbeitet nur den ‘Skeptikern’ zu, die sich doch so gerne als mundtodgemacht hinstellen. Gebt denen nicht solch eine Steilvorlage!

    Antwort: Wir werden hier keine Zensur einführen. Sondern betrachten die Kommentare zukünftig als Rückmeldungen an die Autoren der Artikel. Aus diesen “Leserbriefen” suchen wir diejenigen aus, die für die Allgemeinheit von Interesse sind und die Diskussion zum Artikel aber auch zu angrenzenden Fragen weiter bringen. So werden wir auch zum Beispiel keine Kommentare veröffentlichen, die den Autoren einfach für den Artikel loben ohne aber einen inhaltlichen Beitrag zu liefern. Kommentare sind natürlich weiterhin mehr als willkommen. Wir wollen nur verhindern, dass Leser einfach durch eine zu geringe Informationsdichte im Forum von dessen Lekture abgeschreckt werden. Ich bin davon überzeugt, dass wir dadurch noch mehr (!) interessierte (!) Leser anziehen. Ich hoffe, dass die Mehrzahl der Teilnehmer am Blog diese Sichtweise teilt. Freundliche Grüße, Anders Levermann

    @Herr Levermann

    #Ich hoffe, dass die Mehrzahl der Teilnehmer am Blog diese Sichtweise teilt. Freundliche Grüße, Anders Levermann#

    Das sehen Sie mit Sicherheit falsch.
    Einseitige Diskussionen , Selbstbeweihräucherung und Bauchklatscherei hat noch niemanden zu neuen Ideen oder Erkenntnissen verholfen.
    Und Neujahrswünsche an das Team und die Leser wegzu”moderieren” ist mehr als nur peinlich.

    aus:
    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/allgemein/2009-01-03/klimalounge-zum-jahreswechsel

  44. krishnag Says:

    Wobei mein Eintrag, der mit @Herr Levermann mit Sicherheit nicht veröffentlicht wird, wie die angesprochenen Neujahrswünsche mit “Klmawunsch” in Richtung auf weniger Hysterie, auch im Umgang miteinander.

  45. krishnag Says:

    Und doch kann auch Deutschland, das drei bis vier Prozent der weltweiten Emission verursacht, in diesem Wettlauf gegen die Zeit etwas ausrichten. Der Physiker Hans Joachim Schellnhuber, einer der führenden Klimaforscher, sagt, auch die Abschaffung der Sklaverei sei zunächst von einigen wenigen Persönlichkeiten ausgegangen.

    http://www.zeit.de/2005/50/01__leit_2_50

    Prof. Schellnhuber machte nun eine ungewöhnliche Analogie.
    Er verglich das Beharren auf die bestehende Wirtschafts- und Energieordnung mit dem Beharren auf die Sklaverei vor 1800.
    Selbst Adam Smith erklärte, dass es keine Wirtschaft ohne Sklaverei geben kann. Als die Gegner der Sklaverei öffentlich argumentierten und Einfluss gewannen, sagten ganze Wirtschaftszweige wie die britische Werftindustrie, dass sie dann nach Frankreich abwandern würden, wo Sklaverei erlaubt sei.
    In Europa wird nun auch so getan, als wenn eine weniger energieintensive Produktion undenkbar wäre und Energiefresser wie die Aluminiumindustrie drohen bereits mit der Abwanderung in andere Regionen.

    Sonntag, 23. November 2008
    Vortrag Schellnhuber in der HAB

    http://ulaya.blogspot.com/2008/11/vortrag-schellnhuber-in-der-hab.html

    Nach Manhattan Prjekt in der Wissenschaft, den Umbau der Gesellschaft nun das…….

    Bremst den eigentlich keiner ??

  46. krishnag Says:

    Ergänzend dazu:

    Gore verglich den Einsatz für das Klima mit dem Kampf gegen die Sklaverei und gegen den Faschismus: Wenn er gewonnen sei, werde er die „moralische Autorität“ stärken, und auch die Fähigkeit, andere Krisen zu lösen. Denn der Klimakampf sei unlöslich mit dem Kampf gegen Armut, Krankheit und Hunger verbunden.

    http://www.klimawandel.com/html/die_presse_artikel_10.html

  47. Iceager Says:

    heute meldet dpa (dpa509, 06,.01.2009, 16:14):
    “Versicherer, Fondsanbieter und Finanzmakler beurteilen einer Umfrage zufolge die Perspektiven 2009 für die deutsche Wirtschaft und die Finanzmärkte so skeptisch wie seit vielen Jahren nicht mehr. Im Vergleich zum Vorjahr kühlte sich die Stimmung bei den Finanzdienstleistern auch mit Blick auf die eigenen unternehmerischen Chancen deutlich ab, berichtete die Fachzeitschrift «Kurs» am Dienstag vorab. An der Umfrage der Fachzeitschrift in der
    zweiten Novemberhälfte haben unter anderem 65 Versicherer teilgenommen.”

    Kein Wunder, dass die ‘Münchner Rück’ ihr Heil in hemmungloser Klimahysterie sucht. Nur Menschen in Angst schließen Versicherungen ab. Und wenn dann noch angebliche Klimakoniferen (sic!) wie Rahmstorf oder HJS beispringen…können die Medien schaurig-wohlig von katastrophalem AGW fabulieren.

  48. Mephisto Says:

    # 41 @ Stefan P

    lol

  49. BRK Says:

    Hallo Leute.
    Allen ein gutes Neues Jahr!

    Was haben wir denn da?

    Werden Hurrikans durch kosmische Strahlung ausgelöst?
    Hier wurde des öfteren berichtet, dass Veränderungen der Sonnenaktivität und die damit verbundenen Schwankungen der kosmischen Strahlung das Klima auf der Erde sehr stark mitbestimmen könnten. Dafür gibt es jetzt einen weiteren Beleg: Es gibt offenbar auch einen Zusammenhang zwischen kosmischer Strahlung und der Entstehung von Hurrikans. Darüber berichtet BILD DER WISSENSCHAFT. In dem Artikel findet sich auch ein bemerkenswerter Satz über das großangelegte CLOUD-Forschungsprogramm am Genfer CERN, das die physikalischen Wirkungs-Mechanismen zwischen kosmischer Strahlung und Wolkenbildung untersucht. “Die am CERN-Experiment CLOUD beteiligten Wissenschaftler schätzen den Anteil der kosmischen Strahlung an der Erderwärmung auf 50 Prozent.” Hoppala.

    Und die Quelle:

  50. BRK Says:

    Und noch eins. Weil’s so schön war!

    Meereis zeigt die kalte Schulter
    Zur Erinnerung: Ende Dezember 2008 sagte der Klimabeauftragte der Bundesregierung, Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam Institut, das arktische Seeeis schmelze viel schneller als erwartet Dazu heute ein kleiner Realitäts-Check: Das Seeeis war zum Jahresende auf dem selben Niveau wie 1979. Das berichtet das Arktis-Forschungszentrum der Universität von Illinois. “In fact, the rate of increase from September onward is the fastest rate of change on record, either upwards or downwards.”

    Und wieder die Quelle:

    Ja liebe Klimahysteriker, packt schon mal die warmen Sachen aus.

  51. krishnag Says:

    @BRK
    es tut sich was im Takatuka Land :-)

  52. savoyen Says:

    @BRK
    #50

    Meereis zeigt die kalte Schulter
    Zur Erinnerung: Ende Dezember 2008 sagte der Klimabeauftragte der Bundesregierung, Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam Institut, das arktische Seeeis schmelze viel schneller als erwartet Dazu heute ein kleiner Realitäts-Check: Das Seeeis war zum Jahresende auf dem selben Niveau wie 1979. Das berichtet das Arktis-Forschungszentrum der Universität von Illinois. “In fact, the rate of increase from September onward is the fastest rate of change on record, either upwards or downwards.”

    Ja, ihr Triefnasen, wenn ihr mal den AR4 richtig gelesen und vielleicht auch verstanden hättet, dann wüsstet ihr auch, dass wir Klimaforscher solche Extremschwankungen schon immer als untrügliche Zeichen der Klimaerwärmung vorausgesagt haben.
    Genau wie im letzten Jahr, wo wir überhaupt keine Extremschwankungen hatten, was ja auch ein untrügliches Zeichen für den Klimawandel ist.
    Also, hinsetzen, Apretur nachholen und mal endlich kapieren, das wir zwar kein Wetter aber Klima machen können…

    Plonck…

  53. BRK Says:

    #52 savoyen

    wenn ihr mal den AR4 richtig gelesen

    AR4? Ist das das neumodische Klopapier(4lagig)mit den blöden Witzen und Bildern?

    <];-))

  54. Rainer Says:

    @ Energie-Ossi

    Ganz großer Beitrag von Herrn Eng auf Readers Edition.

    Raps raus, Robbe rein in den Tank!

    Endlich mal wirklich was erheiterndes zum Thema Klimaschutz :o)

  55. krishnag Says:

    Wo wir gerade dabei sind, den AGW in die Tonne zu kloppen:

    Erdmagnetfeld beeinflusst Klima
    Meerwasser nimmt bei schwächerem Magnetfeld weniger CO2 auf

    Bestätigung für die Theorie, dass das Erdmagnetfeld und die klimatischen Bedingungen zusammenhängen, liefern geo-archäologische und archäomagnetische Studien. So wurde beobachtet, dass in den letzten vier Jahrtausenden vor Christus abrupte Zunahmen des Erdmagnetfelds jeweils mit einer Abkühlung der Temperaturen auf der Erde einhergingen. Zudem wurde ein Zusammenhang zwischen einem stärkeren Erdmagnetfeld und kälteren Perioden seit 700 nach Christus beobachtet.

    http://www.g-o.de/wissen-aktuell-8921-2008-10-07.html

  56. Rainer Says:

    @ Energie-Ossi

    Die Linke in Hessen schein ja in einem absolut desolaten Zustand zu sein:

    HESSEN
    Ex-Spitzenkandidat Metz tritt aus Linkspartei aus

    Bei der Landtagswahl 2008 war Pit Metz noch der Spitzenkandidat der hessischen Linken, nun kehrt er der Partei den Rücken. Seinen Austritt begründete er mit drastischen Worten: Die Situation innerhalb der Partei sei ein “Panorama des Elends”.

    Bereits zuvor hatten mehrere Mitglieder der Linkspartei in Nordhessen ihren Austritt erklärt und dem Landesvorstand teilweise Bespitzelung vorgeworfen.

    Bereits in der vergangenen Woche waren mehrere Mitglieder der Baunataler Linken ausgetreten. Sie hatten fehlende Basisdemokratie, Mobbing von Mitgliedern sowie “elitäre Kaderbildung” in ihrer Partei beklagt.

    Bespitzelung, fehlende BasisDemokratie, elitäre Kaderbildung…

    Hatten wir das nicht schon mehrfach?

    MFG
    Rainer

  57. savoyen Says:

    @krishnag
    #55

    Aus diesem Bericht:

    Ihre Analysen zeigen, dass eine Abschwächung um ein Prozent pro Jahrzehnt dazu führen würde, dass 0,35 Milliarden Tonnen Kohlenstoff pro Jahr mehr freigesetzt werden. Dieser Effekt ist deutlich größer als der CO2-Ausstoß von Vulkanen, der bei 0,03 Milliarden Tonnen Kohlenstoff pro Jahr liegt. “Allerdings ist der Beitrag des Menschen zu den CO2-Emissionen in der Atmosphäre deutlich höher”, betont Winklhofer.”Er liegt bei sieben Milliarden Tonnen Kohlenstoff pro Jahr.”

    Nicht in dem Bericht stand, dass die Abschwächung im letzten Jahrhundert wohl 6 % betragen hat – wenn die (Quelle) stimmt.
    Demnach wären es also heute 2.1 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr. Und damit immerhin knapp ein Viertel der gesamt Emission aus beiden Faktoren – upps….

    (Btw: Im größtem Teil des letzten Jahrhundert hat der Mensch auch keine 7 Mrd. Tonnen p.a. emittiert…)

  58. Mephisto Says:

    Zu den vielen und zweifellos interessanten Studien zum Klima:

    Es behauptet ja wohl auch niemand, dass der Mensch der einzige Faktor ist, der einen Einfluss auf das Klima hat.

    Das Bild der Wissenschaft beruht nicht auf einzelnen Studien. Wissenschaftler halten einzelne Studien auch nicht für einfach “wahr” oder “falsch”. Die Einschätzungen, zu denen man heutzutage gelangt basieren auf tausenden von Studien, die schlussendlich ein mehr oder weniger gesamtheitliches Bild ergeben. Jede neue Studie, egal ob sie für oder gegen die bisherigen Einschätzungen spricht, verschiebt dieses Gesamtbild nur ein winziges Stück.

    Der ganze Medienhype rund ums Klima vermittelt doch ein völlig falsches Bild von der eigentlichen wissenschaftlichen Diskussion. Sie basiert nicht auf ständigen Umwälzungen sondern auf vielen kleinen Schritten…

  59. Energie-Ossi Says:

    #54 Rainer

    Danke, Danke……..hab eigentlich auch den hiesigen Admin angeschrieben und das Narrenstück angeboten, ich hoffe nur, sein Diensthabender Spam-Filter hat es nicht ins Datennirvana geschickt.

    #GHW——Guck mal deine Mails nach Post von mir ab, bitte, bitte.

    MfG

  60. perlita Says:

    @savoyen,

    jetzt versteht ich die welt nicht mehr, und das durchaus doppeldeutig gesehen, weil die welt online berichtet, daß vulkane das treibhausklima stoppen, wegen des guten alten feinstaubs…….aber deren co2-aust0ß trägt gleichzeitig zur erwärmung bei??

    http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article2979324/Vulkane-mildern-den-Treibhauseffekt.html

  61. krishnag Says:

    @Perlita #60
    Du siehst da vollkommen falsch.
    Der Mensch macht das, sein CO2 ist schuld, nichts sonst.Alles andere ist Ketzerei.
    Vergiss Vulkane, vergiss Magnetfeld, vergiss kosmische Strahlung, ist alles ohne Belang und irrelevant.

    Das Rad im Wind, die blaue Sonnenscheibe sind das Heil, kaufe Dich frei von Deinen Sünden und Deiner Schuld, wirf Dein Geld in den CO2-Klingelbeutel und es wird Dir Absolution erteilt.

    Wenn die verdammten Klimaschamanen das tun würden, wofür sie sich halten, dann würden sie forschen, den Sachen auf den Grund gehen, dann hätten wir wahrscheinlich diesen ganzen Schwachsinn nicht.
    So schauen sie in ihre ‘>22″ und meinen die wahre Welt zu sehen, und wenn einer eine andere Mainung zu äußern wagt, bekommen sie Schaum vorm Mund, das man meint, die Tollwut sei ausgebrochen.
    Wer an den Efenbeinturm pinkelt wird dann auch noch mundtot gemacht.

  62. perlita Says:

    @ krishnaq,

    ich sehe wir sind da einer meinung. habe soeben etwas ähnliches nur in einer anderen “abteilung” eingestellt.

    http://www.oekologismus.de/?p=1110#comments

    eines weiß ich jedoch auf sicher, sollte ich jemals in die situation kommen, gezwungenermaßen energiesparlampen verwenden zu müssen, so werde ich sie leichten herzens im hausmüll entsorgen. so wie vermutlich viele andere millionen auch.

  63. krishnag Says:

    Zu allem Überfluß scheint sich jetzt auch noch CO2 abzuschwächen……
    ;.]

    http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/

  64. Mephisto Says:

    Zu den tollen Links zu diversen Artikeln vgl. Eintrag # 58

  65. krishnag Says:

    @Mephisto #64

    Der ganze Medienhype rund ums Klima vermittelt doch ein völlig falsches Bild von der eigentlichen wissenschaftlichen Diskussion.

    Darauf willst Du raus, schon klar, sonnvollerweise hatte da noch niemand reagiert.
    Welches ist denn die eigentliche wissenschaftliche Diskussion, Deiner Meinung nach ?
    Werden die in diesen Links etwa nicht behandelt ?

  66. krishnag Says:

    Ich bin ja mal gespannt, ob dieser Beitrag von mir bei Rahmstorfs Blog durchkommt, auf die hier gestellte Frage:
    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2008-12-16/temperaturen-2008/page/4#comment-7033

    @Ben Palmer

    offensdichtlich gibt es über die Ursachen der von Ihnen erfragten Trends aus den
    30iger Jahren unterschiedliche Sichtweisen.
    Flohn (1953) und Butzer (1957) haben diese Klimamelioration auf auf eine verstärkte
    Zonalzirkulation mit gleichzeitig weiter nordwärts reichenden Roßbreitenhochs zurückgeführt, durch
    die verstärkt wärmere Luftmassen in die Polgebiete und kontinentwärts getrieben haben.
    Positive Folgen waren die verlängerte Schiffahrtszeit von 3 auf 7 Monate.
    In der Zeit konnte sich weniger Wintereis bilden. Das unbeständige Wetter hat die
    Bildung stagnierender bodennaher Kaltluft verhindert.
    CO2 lag demnach 1880 bei 290 ppm. Mitte der 60iger beu 325 ppm.
    D.h. die Zunahme zum Zeitpunkt der Klimamilderung, so die Ausdrucksweise in den 60igern,
    war noch nicht exorbitatnt um zu erklären, daß die Temperaturanomalie in Grönland bei
    +5k lag gegenüber dem Durchschnitt 1929-1938 (Winter)

    Das war der ehrenwerte Profssor
    [Antwort: Können Sie in unserem Buch "Der Klimawandel" nachlesen, Seite 38ff. Stefan Rahmstorf]

    Da kann ich nur blah blah und CO2 finden, nichts weiter.

  67. flipper242 Says:

    ups

    ARD Brennpunkt Kältekammer Deutschland

    böses “Wetter”

  68. climatepatrol Says:

    @flipper #67
    Tja. Und diese Kältekammer reicht heuer bis weit nach Süden. Marseille und Mailand versinken im Schnee

  69. krishnag Says:

    Die 10 größten Naturkatastrophen

    wird durch eine 11. ergänzt.
    Das neue Magazin Klima erscheint.
    hat Bibliothekar rausgefunden:
    http://www.novo-argumente.com/artikel/98/novo9825.pdf

    Olav Hohmeyer und Hartmut Graßl sowie der Journalist Udo Röbel. Dulias betonte, das Unternehmen werde ausschließlich mit privatem Geld finanziert. “In Zeiten der Finanzkrise sicher keine leichte Aufgabe. Aber mit der Finanzkrise ist ja nicht die Klimakrise verschwunden”, sagte er bei der Vorstellung des Magazins am Freitag.

    Soviel zu diesem Kl..papier.

    Weiter:
    http://www.klima-magazin.de/klima-magazin/die-macher.html

    Christel Vollmer blickt auf eine beeindruckende Vita zurück. Sie begann im Springer-Verlag bei der BILD-Zeitung
    Uwe Dulias arbeitete in den Chefredaktionen der Hamburger Morgenpost, des Berliner Kuriers und der BILD-Zeitung,
    Rainer Gierke fungierte bis Ende September als Gesamtanzeigenleiter bei der zu der Hubert Burda Media gehörenden Verlagsgruppe Milchstraße.
    Werner Köster leitete in den achtziger Jahren die BILD-Sportredaktion und war der Gründungs-Chefredakteur der Zeitschrift „Sport-BILD“

    Na, das kann ja heiter werden, zumal sie sich gleich selber wiederlegen:

    8000 bis 4000 v. Chr.
    Klimaoptimum: die wärmsten Jahre der Nacheiszeit (Holozän). Die Temperatur liegt etwa ein bis zwei Grad höher als heute und das Klima ist erheblich feuchter. Das Abschmelzen des Inlandeises führt zu einem Anstieg des Meeresspiegels. In der Sahara wachsen Oliven, Zypressen und Lorbeer, der Wasserspiegel des Tschadsees am Südrand der Sahara liegt 40 Meter höher als heute. Die Induskultur erreicht in dieser Zeit ihren Höhepunkt. In Mitteleuropa herrscht wärmeleibender Eichenwald vor.

    http://www.klima-magazin.de/reports/natur-umwelt/warum-muessen-mammuts-sterben.html
    Müssen sie ? Ich dachte sie wären schon ?
    Na, habe ich in der Schule wohl nicht aufgepaßt…..

    Der Klima-Flüsterer
    Deutschlands Umwelt-Papst Hans Joachim Schellnhuber im Gespräch mit dem KLIMA-MAGAZIN…

    http://www.klima-magazin.de/interviews/ansicht/archive/2008/11/17/article/der-klima-fla14sterer-132.html

    Ist mir übel

  70. kulturgut Says:

    keine sorge, das “klima-magazin” dürfte wie burdas “ivy” grandios floppen. spätestens wenn die sehr marketingskeptische zielgruppe sich nämlich als solche erkannt fühlt geht sie zu solchen machwerken auf distanz. dazu kommt, dass die aufmachung vom design eher minderwertig ist, was auf dem markt auch nicht funktioniert.

    relativ gut gemacht ist utopia.de. dem geneigten skeptiker bzw leugner dreht sich hinsichtlich der inhalte zwar der magen rum (beispiel: ne art forums-beichtstuhl zum beichten von klimasünden etc), aber agitprop-technisch lohnt sich das beobachten ;)

  71. Mephisto Says:

    Man kann über Massnahmen streiten und man kann Leute beschimpfen, die man nicht mag. Letzteres bringt niemanden weiter.

    Grundsätzlich ist es doch so: Das Klima wird wärmer. Das ist messbar. Der Mensch ist einer der Gründe dafür und sehr wahrscheinlich in relativ erheblichem Ausmass. Die Erwärmung wird Folgen haben, weil Veränderung immer Folgen hat. Welche genau, das wissen wir vielleicht noch nicht mit grösster Gewissheit. Doch was tun wir jetzt?

    Betrachten wir es doch mal ökonomisch.

    Der potentielle Schaden, der durch die Klimaveränderung entsteht setzt sich zusammen aus dem Ausmass der tatsächlichen Erwärmung und der Anfälligkeit der Systeme auf die Erwärmung.
    Um den Klimaschaden möglichst klein zu halten, gibt es aus dieser Überlegung zwei Strategien: Eine Vermeidungsstrategie (also die Emissionen zu senken, um den Temperaturanstieg möglichst gering zu halten) oder eine Anpassungsstrategie (um die Anfälligkeit gewisser Systeme zu reduzieren).
    Die Anpassungsstrategien (also z. B. der Bau von Dämmen, Hochwasserschutzmassnahmen oder z. B. auch Umsiedlungen) beziehen sich meistens nur auf menschliche Systeme, während Vermeidungsstrategien schlussendlich alle Systeme beeinflussen.

    Als dritte Option gibt es auch noch die Laissez-Faire Variante. Also nichts tun. Das ist angesichts der zu erwartenden Mindestauswirkungen ethisch sehr fragwürdig. Man könnte diese Variante allerdings ergänzen, z. B. indem man die entstehenden Schäden vergütet (statt sie zu verhindern) oder dass man eine weltweite Klimaversicherung für jeden Erdenbürger einführt. Das wird allerdings sehr kompliziert und sehr abstrakt.

    Der Nutzen aus dem Klimaschutz berechnet sich dann wiederum aus dem abgewendeten Schaden abzüglich der Vermeidungs- und Anpassungskosten. Diese Gleichung gilt es zu optimieren. Es stellen sich allerdings folgende Schwierigkeiten:

    Es gibt keine einheitliche Währung mit der man den ganzen Schaden messen kann (monetäre Werte sind nur bedingt sinnvoll)

    Praktisch keine dieser Grössen lässt sich exakt bestimmen, sie basieren vor allem auf Abschätzungen.

    Die Beeinflussung durch das Klima ist nur ein Teil der gesamten Wohlfahrt. Eventuell wäre es effektiver in andere Wohlfahrtsbereiche zu investieren. Aber eine solche Gesamtbetrachtung wird selten gemacht.

    Und: Die Optimierung des Nutzens wird global betrachtet. Es können regionale Differenzen entstehen, die wohl nicht ganz fair sind.

    Es wird also nicht einfach. Aber wenn wir Leute, die das Problem erkennen und bereit sind nach Lösungen zu suchen, die ganze Zeit beschimpfen, weil wir uns gerade etwas Zeit vertreiben müssen, dann bringen wir niemanden weiter. Ich sprechen nicht davon, dass man nicht kritisch sein darf. Aber von Ketzerei, Klimareligion, Diktatur etc. zu sprechen ist absolut deplatziert!

  72. krishnag Says:

    @Mephisto #71

    Grundsätzlich ist es doch so: Das Klima wird wärmer. Das ist messbar. Der Mensch ist einer der Gründe dafür und sehr wahrscheinlich in relativ erheblichem Ausmass.

    Das ist eher eine Trotzbehauptung, denn seit 98 gibt es keinen signifikanten Anstieg mehr, wie Guru Latif schon bestätigen mußte.
    Das es dann evt. irgendwann weitergehen soll mit der Erwärmung ist widerum eine reine Glaubenssache.

    Vielleicht hat die Menschheit nur noch nicht erkannt, wie sinnvoll eine Erwärmung für sie sein kann, denn Mißerneten wie zu Zeiten der kleinen Eiszeit wird es dann nicht mehr geben.
    Daß die Polkappen wegschmelzen sollen ist auch nur Panikmache.
    Was ist darann schlimm, wenn sie wieder weg wären ?
    Wir kennen es nicht ohne Eiskappen, und was der Bauer nicht kennt………
    Das gilt auch für ein wärmeres Klima, dem ich aber in summa nichts negatives abgewinnen kann, läßt es doch sogar die Wüsten ergrünen.

  73. krishnag Says:

    @Mephist #71

    Aber von Ketzerei, Klimareligion, Diktatur etc. zu sprechen ist absolut deplatziert!

    Leider nein, deswegen wehret den Anfängen, die sind erkennbar.

  74. Mephisto Says:

    @ krishnag

    Nun du stellst dich offenbar gegen allen wissenschaftlichen Konsens. Das ist eine sehr extremistische Haltung. Da muss man sich nicht wundern, wenn die meisten Menschen anderer Meinung sind ;-)

    Wüsten ergrünen? Es gibt weniger Missernten? Die Bodendegradation und die Desertifikation nehmen zu. Landwirtschaftsflächen schwinden und Dürren und Trockenheit werden tendenziell auch zunehmen. Das kann mit einigen wenigen höheren Ernteerträgen in höheren Breitengraden (wovon wiederum nur die Industrienationen profitieren) nicht wettgemacht werden.

    Die Pole waren auch schon weg. Aber damals stapften auch noch Dinosaurier über die Erde. Damals wollte ich nicht gelebt haben. Schmelzen die Pole hat das noch andere Folgen als das blosse Fehlen eines weissen Fleckes. Es geht um Relationen. Im Zeitraum von Jahrmillionen gesehen ist die Klimaerwärmung natürlich nur ein Fliegendreck.
    Aber wenn du behauptest du könntest angesichts der drohenden Problem zurückstehen und lächelnd behaupten, dass es in einem geologischen Zeitraum eh keine Rolle spielt, dann bist du nicht nur zynisch, sondern verleugnest dich selbst. Der Mensch sollte sich vielleicht an etwas anderen Massstäben orientieren.

  75. Wetterfrosch Says:

    @Mephisto
    Lieber Mephisto, es ist sicher nicht falsch, sich Gedanken über die Zukunft zu machen.
    Die Abhängigkeit des Menschen von einem möglichst stabilen Wetterverlauf über lange Zeit (=Klima) ist eine Tatsache. Jedes Extrem schadet dabei direkt und unmittelbar.
    Man darf jedoch nicht vergessen, dass Extreme völlig unabhängig vom Zustand des Klima auftreten können. Klimaveränderungen verschieben nur Ort und Zeit des Auftretens.
    Es dürfte dir auch nicht entgangen sein, dass in den vergangenen Jahren von einer Erwärmung keine Rede sein kann. Wenn nicht, hier sind die aktuellen Satellitendaten (Globaler Mittelwert).
    Angesichts dessen, dass seit 2008 weltweit Kälterekorde gebrochen werden, wäre ich mit Gluthöllengefasel doch etwas vorsichtig.
    Die atmosphärischen Strömungsverhältnisse haben sich erwartungsgemäß entprechend der multidekadischen Oszillationen gewandelt, und es bleibt abzuwarten, wie nun häufigere La Niña- Ereignisse kühlend “einheizen”…
    Im übrigen ist kein Mensch gezwungen, in Gebieten zu leben, die zeitweise durch veränderliche Klimabedingungen unbewohnbar sind. Wem es hier zu warm wird, der kann gerne auswandern :-) (und das wird seit Jahrtausenden so praktiziert).
    Zu allen genannten “Klimawandel-Indikatoren”, wie Stürme, Wüsten, Meeresspiegel wurde hier schon diskutiert und hinreichend dargelegt, dass es erstens keinen eindeutigen Trend, und zweitens keinen wissenschaftlichen Konsens darüber gibt.

    mfG

  76. krishnag Says:

    @Mephisto #74
    Nun, Wetterfrosch hat mir schon einiges an Antwort abgenommen, dank dafür.
    Den Konsens müßtest Du mir mal belegen. Fakt ist, daß es imer mehr Forschungsergebnisse gibt die der s.g. allgemeinen Lehrmeinung, die nebenbei bemerkt nur eine willkürlich festgelegte ist, widersprechen, zu anderen Ergebnissen kommen, was die Ursachen für die derzeit vergangene (!) Erwärmung anbelangt.
    Manche sind trivialer Natur, manche schon tiefgreifender.
    Das CO2 verantwortlich sein soll wird immer unwahrscheinlicher. Keine Spur von Konsens.
    Diese s.g. “allgemeine Lehrmeinung” hat sich in der Vergangenheit fast immer als zementierter Irrtum herausgestellt, auch daran wird sich nichts ändern.
    Das die Pole gefroren sind war Ausnahme, nicht die Regel.
    Wenn es global wärmer ist, wird mehr Luftfeuchtigkeit in den Süden verfrachtet, was zu Niederschlägen in den derzeitigen Wüsten führt.
    Ägypten und die Umgebung waren früher grün, als Reste davon findet man heute noch Krokodile in verbliebenen Oasen. Es gab damals Anfangs die Wüste nicht.
    Und das es in Europa von Mißernten nur so strotzte in Zeiten der kleinen Eiszeit dürfe eigentlich bekannt sein, auch daß das auch ein Grund für den Hexenwahn sinerzeit war sollte sich rumgesprochen haben.

  77. krishnag Says:

    Hat einer eine Ahnung, was in dem Beitrag suspekt sein könnte ?
    http://www.oekologismus.de/?p=1109#comment-40453

    Die haben den tatsächlich zensiert.
    Lachhaft.

  78. Mephisto Says:

    @wetterfrosch (und vielleicht auch krishnag)

    Bei der Erwärmung geht es um längerfristige Tendenzen, nicht um einzelne Jahreswerte. Klima ist ein Mittelwert (von der WMO wurde die Zeitspanne unter der Klima zu beurteilen ist auf 30 Jahre festgelegt). Und die Tendenz sieht man in der Kurve, die du verlinkt hast ja auch sehr schön. Über diese 30 Jahre ist sie steigend (viel weniger Werte unter dem Mittel). Die Mitteltemperatur hat über die letzten 50 Jahre ungefähr um 0.6°C zugenommen.

    Wenn ich vom wissenschaftlichen Konsens spreche, so meine ich Organisationen wie IPCC, WMO oder ähnliches, wo tausende Wissenschaftler Studien, die sowohl für als auch gegen den Klimawandel (oder das Ausmass oder den anthropogenen Anteil oder was immer) sprechen zusammentragen und gesamtheitlich auswerten. Das in den Medien immer wieder Studien publiziert werden, die gegen den Klimawandel sprechen verzerrt ein wenig das Gesamtbild an vorhandenen Studien, von denen eine grosse Mehrheit die Theorie eines anthropogenen Treibhauseffektes unterstützt. Diese Forschungsergebnisse sind dann auch wohl alles andere als willkürlich festgelegt.

    Dass es in Europa zu Missernten infolge der kleinen Eiszeit gekommen ist stimmt schon. Es will ja auch niemand eine zweite kleine Eiszeit.

    Die Wüsten waren wohl einmal grün, werden es aber kaum in absehbarer Zeit wieder werden, Klimaerwärmung hin oder her. Durch die höhere globale Mitteltemperatur steigt die Verdunstungsrate und damit kommt es vermehrt zu Trockenheit und Dürren solchen Gebieten. Zwar erhöhen sich auch starke Niederschlagsereignisse, die aber eher die Gefahr von Hochwasserereignissen bergen, als dass sie für die Landwirtschaft wirklich genutzt werden könnten. Dafür wäre ein gleichmässig verteilter Niederschlag notwendig.

    Nicht alle Auswirkungen sind gleich gut erforscht. Bei Wirbelstürmen herrscht tatsächlich noch eine grosse Unsicherheit. Dass die Meere ansteigen, wenn die Temperatur steigt, daran ist man sich weitgehend einig. Die Desertifikation kann sogar gemessen werden, weil sie schon in vollem Gange ist.

    Leider können nicht alle Menschen einfach umziehen, wenn die Lebensbedingungen in ihrer Region sich verschlechtern.

  79. Wetterfrosch Says:

    #78 Mephisto
    Ok. Wo hast du die Belehrungen so schnell abgeschrieben.
    Wir kennen den Text fast wörtlich.

    Bei der Erwärmung geht es um längerfristige Tendenzen, nicht um einzelne Jahreswerte.

    Weil es nicht um eine Erwärmung geht, sondern um genau die eine (die weder einmalig noch außergewöhnlich ist).
    Betrachtet man größere Zeiträume, z.B. 60 Jahre, halbiert sich der katastrophale Anstieg nahezu.
    Von den 0,6° gehen höchstwarscheinlich 0,3° auf externe Einflüsse zurück, 0,2° pendelt die multidekadische Oszillation und 0,1° macht vielleicht das CO2…

    Die Wüsten waren wohl einmal grün, werden es aber kaum in absehbarer Zeit wieder werden

    http://www.oekologismus.de/?p=602
    http://www.welt.de/welt_print/article1979292/An_den_Raendern_wird_die_Sahara_wieder_gruen.html
    Schwarz-Weiß malen zählt nicht.

  80. Mephisto Says:

    Ja stimmt. Gewisse Wüstenteile werden wieder grün. Danke, daran habe ich nicht gedacht. Ich bin froh, bist du kein Fan von Schwarz-Weiss Malerei. Ich auch nicht unbedingt.

    Im Artikel steht ja auch schön “Es kommt zu einer durch Menschen verursachten Wüstenausdehnung.”
    Offenbar löst sich der positive Teil der Klimaerwärmung in diesem Fall wieder auf.

    Und genau darum gehts: Einer Einschätzung oder auch einer Gegenüberstellungen von wahrscheinlichen Auswirkungen, die durch den Klimawandel entstehen. Und ich bin einfach der Meinung: Die negativen sind in der Überzahl und zwar weil die Veränderung schneller abläuft, als dass sich dies die derzeitigen Ökosysteme, an die auch wir angepasst sind, gewohnt sind.

  81. Mephisto Says:

    Das aussergewöhnliche am Klimawandel ist übrigens nicht die Tatsache, dass die Temperatur steigt, sondern dass der Mensch eine (und vielleicht sogar die wichtigste) Ursache ist. Und dass der Anstieg relativ schnell passiert.

  82. krishnag Says:

    @Mephisto #78

    Die Mitteltemperatur hat über die letzten 50 Jahre ungefähr um 0.6°C zugenommen.

    Wer schlimm, wenn es nach einer, wenn auch kleinen Eiszeiz nicht so wäre.

  83. krishnag Says:

    @Mephisto #78

    Diese Forschungsergebnisse sind dann auch wohl alles andere als willkürlich festgelegt.

    Sie werden vom IPCC gemäß ihren Vorgaben, den Einfluß des Menschen auf das Klima zu untersuchen. Nicht das Klima, insofern sind die Forschungsergebnisse festgelegt, im Vorfeld.

  84. krishnag Says:

    @Mephisto #78

    Es will ja auch niemand eine zweite kleine Eiszeit.

  85. krishnag Says:

    @Mephisto #78

    Es will ja auch niemand eine zweite kleine Eiszeit.

    Das wird aber das Ergebnis der gewünschten Dekarbonisierung sein, wenn alles nach den Willen der “grün-okologistischen” Gutmenschen geht.

  86. krishnag Says:

    @Mephisto #78
    Die Sahara hat bereits zu grünen begonnen. Ist aber nebensächlich.

  87. krishnag Says:

    @Mephisto #81

    (und vielleicht sogar die wichtigste) Ursache ist. Und dass der Anstieg relativ schnell passiert.

    Also das der Mensch an was schuld ist so gut wie nicht bewiesen.

  88. Mephisto Says:

    “Also dass der Mensch an was Schuld ist, ist so gut wie nicht bewiesen.”

    Naja, eben: Tausende sagen: Ja es gibt einen Zusammenhang und ein paar vereinzelte sagen: Es gibt keinen.

    Dazu kommt, dass sich erstere auf eine weitaus breitere und umfangreichere Quellensammlung abstützen. Sie behaupten es ja nicht aus dem Bauch heraus.

    Letztere versuchen dafür lauter zu schreien.

  89. Mephisto Says:

    Das IPCC betreibt übrigens keine eigene Forschung, sondern trägt diese nur zusammen. Die Studien haben dabei keine Vorgaben, irgendetwas a priori zu beweisen.

  90. kulturgut Says:

    @mephisto: nehmen wir an, die mehrheit der wissenschaftler, die von irgendwem als seriös bezeichnet werden, sei pro anthropogenem klimawandel.

    was ist dann, wenn die mehrheit der menschen sich doch nicht dafür interessiert? denn die mehrheit der menschen ändert ihr verhalten offenbar nicht aus eigener initiative, sondern nur unter staatlichem zwang. zb indem man energie drastisch verteuert.

    ist ihre vorstellung von demokratie also derart, dass nicht die mehrheit aller menschen über den wahrheitsgehalt der klimareligion zu entscheiden hat, sondern nur die mehrheit der in einer selbstreferentiellen schleife gefangenen wissenschaft? und diese wissenschaftler dürfen dann die mehrheit aller menschen, die gerne ohne schlechtes gewissen fossile rohstoffe nutzen würden, nach lust und laune unterjochen?

    natürlich: wenn die us-amerikaner einen obama wählen, der sich wiederum einen co2-taliban wie john p. holdren erwählt, dann müssen wir skeptiker (und leugner wie ich) das halt ertragen. aber was ist, wenn sich die stimmung gegen euch wendet? wollen sie dann auch gegen die demokratie kämpfen?

  91. Mephisto Says:

    Zwei Dinge:

    Ich glaube tatsächlich nicht, dass Wissenschaft eine rein demokratische Frage ist. Sie beruht immer auch auf gesicherten Erkenntnissen.

    Wenn Klimaschutz vom Staat verordnet ist, ist er (zumindest in einem demokratischen Staat) doch auch demokratischen Ursprungs. Wenn die Mehrheit der Menschen auf das Klima pfeifen würden, gäbe es gar keinen Klimaschutz.

  92. kulturgut Says:

    gut, mephisto. dann bist du letztlich also damit einverstanden, dass wir leugner nicht die wissenschaft überzeugen, sondern erstmal nur die mehrheit der menschen. die sich dann repräsentanten erwählt, die den klima-einpeitschern ihr sonderfinanziertes klima-megaphon entzieht. richtig?

  93. perlita Says:

    @ Mephisto #81,

    wie ist dann der klimawandel in prähistorischen zeiten zu erklären, lange bevor es menschen und technik gab. bitte jetzt nicht auf furzende dinos verweisen.

  94. krishnag Says:

    @Mephisto #88

    Naja, eben: Tausende sagen: Ja es gibt einen Zusammenhang und ein paar vereinzelte sagen: Es gibt keinen.

    Du hast nicht verstanden:
    IPCC sucht nach nichts anderem, das, und nur das ist seine Aufgabe, die Schuld des Manschen am Klimawandel nachzuweisen.
    Eine andere Aufgabe hat er nicht.
    Nachzulesen im “About” des IPCC.

  95. kulturgut Says:

    man kann, wenn man nicht wie das ipcc von vorneherein auf das klima fokussiert, die zukünftigen hauptrisiken für die menschheit auch vollkommen anders einschätzen.

    http://www.fhi.ox.ac.uk/updates.html

  96. krishnag Says:

    @Mephisto #89

    Das IPCC betreibt übrigens keine eigene Forschung, sondern trägt diese nur zusammen. Die Studien haben dabei keine Vorgaben, irgendetwas a priori zu beweisen.

    Sie trägt das zusammen, was der Aufgabenstellung entspricht.
    Einige wenige, unsichere Gegenthesen kommen auch in die Auswahl, die dann als “fehlerhafte Einzelmeinungen” evtl. in einen Report eingehen.

    Ich weiß nicht, wie die Welt daruf kommt, das IPCC würde das Klima erforschen.
    Muß an deren Öffentlichkeitsarbeit liegen, da haben die bestimmt jemanden vom Springer Verlag aus der blöd engagiert…..

  97. planck Says:

    @kulturgut

    man kann, wenn man nicht wie das ipcc von vorneherein auf das klima fokussiert,

    Was suggeriert, eigentlich SOLLTE sich das IPCC auch um andere Sachen kuemmern. Ich finde ein schwieriges Thema schon genug im Leben.

    gut, mephisto. dann bist du letztlich also damit einverstanden, dass wir leugner nicht die wissenschaft überzeugen, sondern erstmal nur die mehrheit der menschen. die sich dann repräsentanten erwählt, die den klima-einpeitschern ihr sonderfinanziertes klima-megaphon entzieht. richtig?

    Die Strategie funktioniert in der Tat nicht schlecht. zig School Boards sind in den USA schon in aehnlich anti-wissenschaftlichen Haenden wie den deinen.
    Sie unternahmen bereits einige Versuche, wie ja von dir vorgeschlagen, auf die Funding Politik der NSF Einfluss zu nehmen. Bislang zwar ohne Erfolg, aber man weiss ja nie.

  98. planck Says:

    @krashnig

    Ich weiß nicht, wie die Welt daruf kommt, das IPCC würde das Klima erforschen.

    Das liegt vielleicht daran, dass in ihm fuehrende Experten zu jedem Aspekt der Klimaforschung zu finden sind.
    Es stimmt zwar, was Mephisto sagt, dass der IPCC im wesentlichen keine eigene Forschung betreibt und eben einen Review erstellt, trotzdem sind doch einige “eigene” Beitraege dabei, wie etwa die spezifischen IPCC Modelllaeufe und ihre Analyse.

  99. planck Says:

    @kulturgut

    was ist dann, wenn die mehrheit der menschen sich doch nicht dafür interessiert?

    Dann wir es waermer. Das tolle an der Physik ist naemlich, dass sie auch ohne Menschen funktioniert.
    Im uebrigen halte ich das fuer das Wahrscheinlichste Szenario.

  100. Mephisto Says:

    Zu diversen obigen Aussagen:

    Die Klimaveränderungen in prähistorischer Zeit haben offenbar ganz verschiedene Ursachen, so z. B. Vulkanismus, Sonneneinstrahlung, Zusammensetzung der Atmosphäre, Erdbahnelemente (resp. Milankovitc-Zyklen), den Treibhauseffekt, Kontinentalverschiebung etc. Alle diese Faktoren spielen im Hinblick auf die Gesamtgeschichte der Erde natürlich eine viel grössere Rolle als irgendwelche CO2-Emissionen. Aber sie bewegen sich meist auch in ganz anderen Zeiträumen, sprich in zehntausenden, hunderttausenden und Millionen von Jahren. Wir befinden uns auch weiterhin auf der Achterbahn der natürlichen Klimaveränderungen und gegen das Auf und Ab können wir wohl nicht viel unternehmen. Aber wir haben einen Einfluss auf vielleicht eine oder zwei dieser Bahnschwellen. Wenn wir sie unvorsichtig behandeln fängt unser Wägelchen vielleicht mehr zu holpern an, als uns lieb ist und als das es unter rein natürlichen Bedingungen der Fall wäre. Um das geht es.

    Wenn die Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten der Moral folgt, dass wir uns dieser Verantwortung nicht stellen sollen, so tun wir eben nichts. Unsere Kinder werden es uns danken.

    Das IPCC hat tatsächlich die Aufgabe, den anthropogenen Anteil an der aktuellen Klimaveränderung einzuschätzen. Und es betreibt auch wirklich keine eigene Forschung. Dass nur Studien beachtet werden, die den anthropogenen Ansatz untermauern stimmt entweder nicht, oder die ignorierten Studien, auf welche diese Vermutung verwiest, entsprechen nicht den Kriterien von seriös recherchierten wissenschaftlichen Studien und gelten als populärwissenschaftlich. Diese Kriterien etablierten sich übrigens über einen langen Zeitraum in den wissenschaftlichen Diskussionen und existierten schon vor der Klimadiskussion. Das Argument, die Kriterien würden absichtlich so gesetzt, dass die entsprechenden Studien nicht zur Klimadiskussion zugelassen werden wäre also schlechtweg falsch.

    Und: Ja man kann durchaus andere Prioritäten bei den globalen Problemen dieser Welt setzen. Verteilungsprobleme, Bevölkerungswachstum, Welthunger, Weltfrieden wären nur einige Beispiele. Ich behaupte ja auch gar nicht, dass der Klimawandel das einzige oder das wichtigste aller Probleme ist. Aber es ist eines und wir müssen es zumindest auch in unsere Überlegungen einbeziehen.

  101. krishnag Says:

    @Perlita #93
    nein, die haben nur gerülpst, war schon schlimm genug.

  102. planck Says:

    @perlita

    wie ist dann der klimawandel in prähistorischen zeiten zu erklären, lange bevor es menschen und technik gab. bitte jetzt nicht auf furzende dinos verweisen.

    1) faint sun
    2) Vulkanismus (CO2+Aerosole)
    3) Methan Clathrate Eruptions (PETM)
    4) Verteilung der Kontinente
    5) Kontinentale Erosion
    6) und vieles vieles mehr

  103. kulturgut Says:

    planck: wenn du es sowieso für das wahrscheinlichste hältst, dass sich die dumme menschheit nicht von der erleuchteten elite der klimawissenschaftler retten lässt, dann bewundere ich dich noch viel mehr dafür, mit welchem mut der verzweiflung und mit welcher opferbereitschaft du für eine supranationale co2-diktatur kämpfst. respekt.

  104. kulturgut Says:

    mephisto: ich persönlich vermute eben, dass unsere kinder es uns viel mehr danken, wenn wir den klima-hoax mit allen rechtsstaatlichen mitteln bekämpfen. und das meine ich todernst.

    was willste also mit leugnern wie mir machen? mich vierteilen lassen?

  105. planck Says:

    @kulturgut

    planck: wenn du es sowieso für das wahrscheinlichste hältst, dass sich die dumme menschheit nicht von der erleuchteten elite der klimawissenschaftler retten lässt, dann bewundere ich dich noch viel mehr dafür, mit welchem mut der verzweiflung und mit welcher opferbereitschaft du für eine supranationale co2-diktatur kämpfst. respekt.

    Danke. Das erhoeht die ohnehin nicht gerade von uebermaessiger Bescheidenheit getruebte Meinung, die ich von mir selber habe, noch ein wenig mehr.
    Ansonsten habe ich weder hier noch anderswo etwas zu “empfohlenen” Massnahmen etc gesagt. Ich sorg nur dafuer, dass jeder die Physik der Angelegenheit mitbekommen hat. Dann kann naemlich zumindestens hinterher keiner sagen, er haett ja von nichts gewusst.

  106. planck Says:

    @kulturgut

    was willste also mit leugnern wie mir machen? mich vierteilen lassen?

    Nae, dann hatte man das Problem ja vervierfacht. Widersprechen und ab und an den Mund abputzen, duerfte reichen.

  107. Mephisto Says:

    @ kulturgut

    Ja über die Frage, was wir tun sollen lässt sich tatsächlich diskutieren und ich anerkenne den Standpunkt des Nichts-Tun durchaus. Aber ich halte ihn für falsch. Da ist der Unterschied. Wenigstens hast du gegen den Rest nichts mehr einzuwenden. Mehr verlange ich gar nicht.

  108. krishnag Says:

    IPCC REVIEWER REBUTS HUMAN CAUSATION – Dr V. Gray
    link to download pdf NZ CLIMATE & ENVIROTRUTH No. 153 – July 2007
    New Zealand Association of Scientists discussion paper

    http://nzclimatescience.net/images/PDFs/gray.evt%20153.pdf

  109. kulturgut Says:

    @planck

    meine vermutung ist, dass die neigung zu einem apokalyptischen weltbild wie deinem eher etwas mit sozialen erfahrungen zu tun hat.

    jene, die sich in einer prägenden phase ihres lebens ausgeschlossen und zurückgesetzt gefühlt haben entwickeln einen bestrafungswunsch gegenüber der aus seiner sicht viel zu gelassenen, glücklichen allgemeinheit. und je nach intellekt und gelegenheit äußert der sich eben in apokalyptischen fantasien oder einem amoklauf.

    wenn du also in einigen jahren feststellen solltest, dass sich deine prophezeiungen nicht in gewünschtem ausmaß bewahrheiten, dann kannst du vielleicht endlich zu einer therapie gelangen, die die wirklichen gründe deiner klimaprojektionen enthüllt.

  110. krishnag Says:

    @Mephisto
    War nicht Mann oder Hansen Reviewer bei Science und / oder Nature ?

  111. planck Says:

    @kulturgut

    und je nach intellekt und gelegenheit äußert der sich eben in apokalyptischen fantasien oder einem amoklauf.

    Also dann wird es wohl bei mir auf einen Amoklauf hinauslaufen. Toll wie du aus einem Haufen abgelutschter Vorurteile eine detaillierte Charakterstudie entwirfst.
    Ansonsten, habe ich weder hier noch anderswo, das Wort “Klimakatastrophe” affirmativ benutzt, noch bin ueberhaupt der Meinung, dass die Menschheit an diesem Klima-Problem scheitern wird. Es ist eins von vielen und wahrscheinlich nichtmals das wichtigste, zumindest nicht das Draengendste. Viel wichtiger waere es den naturwissenschaftlichen Analphabetismus, der sich so schoen in Personen wie dir ausdrueckt, ein wenig in den Griff zu bekommen.
    Mathe/Physik Pflichtfach. So einfach ist das.

    @krischag

    War nicht Mann oder Hansen Reviewer bei Science und / oder Nature ?

    Natuerlich waren sie das. Das ist jeder, der einigermassen erfolgreich wissenschaftlich arbeitet, und nicht schnell genug weglaufen kann.

  112. kulturgut Says:

    @planck: ich bin ökonom, da sollte ich in hinsicht auf stochastik, statistik etc schon etwas beschlagen sein. natürlich nicht in dem maße wie ein ultraschlaule von deinem schlage, aber fürs zählen reichts noch.

  113. kulturgut Says:

    “Ansonsten, habe ich weder hier noch anderswo, das Wort “Klimakatastrophe” affirmativ benutzt, noch bin ueberhaupt der Meinung, dass die Menschheit an diesem Klima-Problem scheitern wird. Es ist eins von vielen und wahrscheinlich nichtmals das wichtigste, zumindest nicht das Draengendste.”

    da hauts mir fast die kaffeetasse aus der hand. hast wirklich du das geschrieben?

    lass mich raten, das drängendste ist die überbevölkerung, oder?

  114. Wetterfrosch Says:

    #80 Mephisto
    Sind wir uns also einig, dass Warmzeiten Wüsten eher grün werden lassen, während Kaltzeiten insgesamt trockener sind. Du hast keine Ahnung wie die Zusammenhänge sind, anders ist der pauschale Einwurf:

    Die Wüsten waren wohl einmal grün, werden es aber kaum in absehbarer Zeit wieder werden

    nicht zu erklären.
    Ja, der Mensch greift in die Landschaften extrem ein, direkt durch Rodungen, Trockenlegung und Bewässerung (Massive Wasserentnahme aus den Flüssen). Unbestritten. Und das Absinken des Wasserspiegels wird dann dem Klimawandel angelastet.

    Die Klimaveränderungen in prähistorischer Zeit (…) bewegen sich meist auch in ganz anderen Zeiträumen, sprich in zehntausenden, hunderttausenden und Millionen von Jahren.

    Wirklich?
    http://idw-online.de/pages/de/news272932

    Ich glaube tatsächlich nicht, dass Wissenschaft eine rein demokratische Frage ist.

    Zustimmung. Wissenschaft sollte der Wahrheitsfindung dienen, nicht der Unterdrückung von Minderheiten.
    Sie beruht immer auch auf gesicherten Erkenntnissen.

    Wirklich? Haben wir nicht schon hunderte Theorien über den Haufen gehauen? Wissenschaft ist immer auch Spekulation auf die Wahrheit. Man kann sich ihr mathematisch annähern, aber nie wird die Wahrheit wirklich endlich sein.
    Und, Wissenschaft ist immer auch ein Mittel zum Zweck. Sie wird betrieben um gezielt materielle und geistige Vormachtstellung zu bekommen/zu erhalten. Der Erkenntnisgewinn ist dabei oft zweitrangig.

  115. Wetterfrosch Says:

    Uups, nochmal.

    Ich glaube tatsächlich nicht, dass Wissenschaft eine rein demokratische Frage ist.

    Zustimmung. Wissenschaft sollte der Wahrheitsfindung dienen, nicht der Unterdrückung von Minderheiten.

    Sie beruht immer auch auf gesicherten Erkenntnissen.

    Wirklich? Haben wir nicht schon hunderte Theorien über den Haufen gehauen? Wissenschaft ist immer auch Spekulation auf die Wahrheit. Man kann sich ihr mathematisch annähern, aber nie wird die Wahrheit wirklich endlich sein.
    Und, Wissenschaft ist immer auch ein Mittel zum Zweck. Sie wird betrieben um gezielt materielle und geistige Vormachtstellung zu bekommen/zu erhalten. Der Erkenntnisgewinn ist dabei oft zweitrangig.

  116. Wetterfrosch Says:

    planck #106, 111
    Bist du in der Dosierung deiner Medizin umgestellt? Ich entdecke da einen Ansatz von (typisch bissigem) Humor…
    Spaß beiseite, ich muss dir da zustimmen. Am Klima-Problem wird die Menschheit nicht scheitern. Eher an der angeborenen Lernresistenz, dem Machthunger und der Geldgier.
    Ein Menschenleben ist nichts Wert, außer, es steht gerade dem extremen Meeresspiegelanstieg von 3mm/10 Jahren gegenüber… verrückte Zeiten.

  117. BRK Says:

    #91 Mephisto Says:

    Wenn Klimaschutz vom Staat verordnet ist, ist er (zumindest in einem demokratischen Staat) doch auch demokratischen Ursprungs.

    Hast Du schon mal daran gedacht, dass alle Diktaturen des letzten Jahrhunderts sich auf demokratischen Ursprung berufen?

    Wenn die Mehrheit der Menschen auf das Klima pfeifen würden, gäbe es gar keinen Klimaschutz

    Die Mehrheit der Menschen pfeift auf das Klima. Allenfalls versuchen sie sich gegen die Auswüchse eines sich ständig ändernden Klimas zu schützen.
    Klimaschutz, wie Du ihn suggerieren willst, ist Größenwahn und dient nur dazu das Volk unterm Daumen zu halten und auszuplündern. Außerdem dient dieser Klimawahn auch dazu, einer gewissen Klientel die Taschen zu füllen. Es ist traurig genug, dass es mal wieder sog. Wissenschaftler sind, die nur allzu gerne bereit sind, ihre Hand zur Unterdrückung des Volkes zu reichen.

  118. planck Says:

    @kulturgut

    aber fürs zählen reichts noch.

    In aller Bescheidenheit, die dir sicher eigen ist, wird dir doch sicher klar sein, dass das nicht genug sein mag.
    Ich jedenfalls hab keine Ahnung von Oekonomie, sag praktisch nichts dazu und, hey, lass mich immer gern belehren.

    lass mich raten, das drängendste ist die überbevölkerung, oder?

    Armut und alkoholfreies Bier.

  119. perlita Says:

    @ planck,

    danke für die erklärung, wenn auch die frage eher rhetorische natur war.

    danke auch für die aufzählung folgender punkte:

    1) faint sun
    2) Vulkanismus (CO2+Aerosole)
    3) Methan Clathrate Eruptions (PETM)
    4) Verteilung der Kontinente
    5) Kontinentale Erosion
    6) und vieles vieles mehr

    darf ich annehmen, das bis auf punkt 6, die faktoren 1 bis 5 in der derzeitigen erd- und klimageschichte keine, oder nur noch ein so kleine rolle spielen, daß ausschließ der mensch und dessen handeln nunmehr die derzeitige erd- und klimageschichte bestimmen.

    mit verlaub, so eine große rolle traue ich der menschheit dann doch nicht zu, auch wenn sich der mensch (nicht unbedingt mit recht) als “krone der schöpfung” betrachtet.

    vielleicht liegt aber genau hier des pudels (tiefenpsychologischer) kern. das nicht anerkennen wollen, daß der mensch nicht mehr und nicht weniger als nur eine zacke aus der schöpfungskrone ist.

  120. planck Says:

    @perlita

    darf ich annehmen, das bis auf punkt 6, die faktoren 1 bis 5 in der derzeitigen erd- und klimageschichte keine, oder nur noch ein so kleine rolle spielen,

    Doch aber sie aendern sich nicht.

    vielleicht liegt aber genau hier des pudels (tiefenpsychologischer) kern. das nicht anerkennen wollen,

    Loes einfach die Gleichungen. Das hilft bei tiefenpsychologischen Erklaerungen.

  121. Mephisto Says:

    @ BRK # 117

    Lebst du in einer Diktatur? Wenn nicht, dann hat die Mehrheit des Volkes die Politiker gewählt, die Klimaschutz vorantreiben. Wenn die Mehrheit des Volkes dies missbilligt, so werden dies die Politiker spätestens bei den nächsten Wahlen spüren. Wenn das Volk damit einverstanden ist, werden sie vielleicht wiedergewählt…

    Ich finde es herzig, dass ihr glaubt von Wissenschaftler, Politiker usw. unterdrückt zu werden. Die sind allesamt offenbar ziemlich machtgierige und unglaublich einflussvolle Menschen.

    Ihr selber würdet es ja nicht anders machen, einfach in die gegenteilige Richtung, was die Klimapolitik angeht.

    Drum: Wenn’s dir nicht passt, dann tu doch was um Gottes Willen! Aber bitte mit rechtsstaatlichen Mitteln!

  122. flipper242 Says:

    @Mephisto

    Aber bitte mit rechtsstaatlichen Mitteln!

    behauptet irgendwo jemand etwas anderes??

  123. Wetterfrosch Says:

    #121 Mephisto

    Lebst du in einer Diktatur? Wenn nicht, dann hat die Mehrheit des Volkes die Politiker gewählt, die Klimaschutz vorantreiben.

    1. Nenne mir eine einflussreiche Partei, welche die Wörter “Klimawandel, nachhaltig und Emmisionshandel” nicht in ihrem Programm erwähnt.
    Das Volk hat also die Wahl zwischen dem Regen und der Traufe.
    (In der DDR hat dieses System auch im “Demokratischen Block” funktioniert, man nannte CDU, LDPD, NDPD deshalb “Blockflöten”. Niemand wird bestreiten, dass es sich dabei um eine Diktatur handelte?)
    2. Wenn alle dieser Parteien sich dem gleichen ökologistischen Ziel verschreiben, sich einig sind, bilden sie eine Gruppe oder auch Koalition.
    3. Eine Diktatur ist gekennzeichnet durch die alleinige Herrschaft einer Person oder Gruppe… autsch…

  124. Iceager Says:

    @planck#120
    Ihre tiefenpsychologischen Verwerfungen wären sicherlich ein Fall für Fachleute. Hannibal Lecter ist ein Waisenknabe dagegen. Essen Sie eigentlich rohes Fleisch… ?? ;-)

  125. Iceager Says:

    @mephisto#121
    Es geht nicht um Ideologien. Es geht um die Realität. Und die Realität ist: Das Klima kümmert sich nicht um die Menschen und deren Politik. Die Realität ist: Es wird derzeit kühler. Seit 2003 haben wir keinen richtigen Sommer mehr. Es ist seit Wochen schweinekalt. Dieser Winter ist ein Jahrhundertwinter. Und es werden weitere folgen. Denn die Sonnenfleckenaktivität ist auf einem Minimum. Der 24. Sonnenflecken-Zyklus springt nicht an. Wir stehen vor einer Kälte- und nicht vor einer Warmperiode. Zur Erinnerung: Leben entwickelt sich Warm-und nicht in Eiszeiten. Leute wie Sie lassen mich eiskalt…

  126. ghw Says:
    Ich glaube tatsächlich nicht, dass Wissenschaft eine rein demokratische Frage ist.

    Zustimmung. Wissenschaft sollte der Wahrheitsfindung dienen, nicht der Unterdrückung von Minderheiten.

    Wissenschaft braucht keine Demokratie. In der Wissenschaft geht es um Untersuchung und Ergründung, Mehrheiten oder gar Konsens sind dort völlig fehl am Platz und sowohl der “Wahrheitsfindung” (wobei Wissenschaft streng genommen auch den Begriff Wahrheit nicht benötigt) als auch dem wissenschaftlichen Fortschritt hinderlich.

    Das Problem ist, dass Wissenschaft irgendwie finanziert werden muss. Hier kommt dann häufig die Politik mit ins Spiel, welche die Wissenschaft politisiert und als Begründung für politische Entscheidungen instrumentalisiert.

    Und genau aus diesem Grund ist es (für Politiker) wichtig, dass es in der Klimawissenschaft den postulierten Konsens (wissenschaftstheoretisch betrachtet ist das natürlich Nonsens) gibt. Denn wenn alle Wissenschaftler einer Meinung sind, dann hat das politisch Gewicht und man kann die zusätzliche Zwangsumverteilung von Privateigentum politisch argumentieren.

    Wenn man dann noch dazusagt, dass das ganze ohnedies nur den pöfen reichen Kapitalisten weggenommen wird, und all die armen, bedürftigen dadurch gerettet werden, hat man das Volk auf seiner Seite.

    Und wenn man den Klimawandel zu einer drohenden Katastrophe aufbauscht, dann haben die Medien ihre Story, die sie verkaufen können.

    Somit ist der ganze Zirkus eine perfekte Symbiose aus Wissenschaft, Politik und Medien. Und neuerdings kommen noch eine Reihe von Leuten dazu, die festgestellt haben, dass man damit ganz ordentlich Kohle machen kann (wer in Spanien in Solar investiert, erhält 14% staatlich garantierte Rendite auf 15 Jahre, das ist konkurrenzlos.)

    @Iceager: Aber natürlich geht es dabei um Ideologien, und zwar ganz ordentlich.

  127. ghw Says:

    @Mephisto:

    Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit. Politikern geht es primär darum, die nächste Wahl zu gewinnen. Dazu ist jedes politische Programm recht.

    Wobei die Demokratie, wie wir sie jetzt (in Europa haben) tatsächlich von wenigen Leuten (in Brüssel) massiv beeinflusst werden kann und wird, die nicht direkt gewählt worden sind. Die mächtigste Institution ist die Kommission, das Parlament ist eigentlich nur ein Feigenblatt, um von der Machtkonzentration abzulenken. Wobei bisweilen schon der andere oder die eine Parlamentarierin mit Posten, Ressourcen und Gesetzen “ruhig gestellt” wird (siehe den Genderschwachsinn, der primär das Steckenpferd einer einzigen Polit-Amazone ist).

    Die EU Demokratie schränkt die Freiheit der Bürger massivst ein, und diese leben in der Illusion, das alles so toll wäre… Würde irgendeine andere Gruppe, als “der Staat” einen Anspruch auf 50% und mehr der Arbeitsleistung von Menschen erheben, würde man von Sklaverei sprechen und auf die Barrikaden steigen.

    In Deutschland (und den meisten anderen EU Ländern) ist es aber “völlig normal”, bis über 65% seiner Arbeitskraft (die Arbeitgeberbeiträge arbeitet ja auch der Arbeiter ab) für den Staat abzuleisten, um dann bei jedem Einkauf nochmals 20% (und mehr) drauf zu legen. Und wenn man dann mit den kärglichen 15-25% seiner Arbeitskraft ein “Vermögen” schafft, das man seinen Kindern zukommen lassen will, wird man gleich wieder um einen hohen Prozentsatz enteignet…
    Von der schleichenden Enteignung durch die Geldpolitik, und den zukünftigen weiteren Steuerbelastungen für die schon wahnwitzigen “Rettungspakete” der Regierungen will ich jetzt erst gar nicht anfangen, das würde den Rahmen sprengen.

    Die Demokratie, wie wir sie jetzt haben, ist eine Bürokratie, die primär dazu dient, den Staatsapparat zu versorgen. Und das auf Kosten der wenigen Leute, die direkte Steuern zahlen. In Österreich sind dies 1,1 Millionen (von 8), in Deutschland ist der Prozentsatz ähnlich.

    Alle anderen haben ein Interesse daran, vom Staat mit Wohlstand versorgt zu werden (der diesen 13% Nettozahlern abgenommen wird). Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass sich daran irgendetwas ändert?

    Das ist auch der Grund, warum es in den Sozialstaaten nur mehr “linke” Parteien gibt (auch die meisten Parteien mit nationalen Elementen in ihrem Programm sind sozialistische).

  128. kulturgut Says:

    @planck

    ich wollte schon noch anmerken (hatte ich weiter oben vergessen) dass ich deinen scharfen intellekt absolut anerkenne. eben deshalb suche ich ja eher psychologisierende erklärungen für deine haltung und die vieler deiner kampfgenossen.

  129. BRK Says:

    #121 Mephisto Says:

    Lebst du in einer Diktatur?

    Noch nicht. Und ich hoffe dass es so bleibt.

    Wenn nicht, dann hat die Mehrheit des Volkes die Politiker gewählt, die Klimaschutz vorantreiben.

    Wer ist die Mehrheit des Volkes? Meinst Du diejenigen, die mit den Lügen und Versprechungen machtgieriger Politakrobaten und immer wieder an die Urnen gelockt und betrogen werden?
    Bei den Wahlentscheidungen der Mehrheit des Volkes spielt der „Klimaschutz“ nur eine untergeordnete Rolle. Derzeit sieht es so aus, dass die Bürger eher das „kleinere Übel“ wählen und mehr auf vermutete Wirtschafts- und Sozialkompetenz achten um zu verhindern, dass die Extremen zu stark werden. Währe es anders, dann hätten die Öko-Parteien und z.B. die Mauerschützen-Verharmloser die Mehrheit. Wobei die „Grünen“ und „die Linke“ ohnehin schon fast deckungsgleich sind. Und diese streben nunmal eine „Demokratie“ a la DDR an.
    Hinzu kommt noch, dass ein großer Teil der Bevölkerung, bedingt durch die „Listenwahl“, kaum noch überblicken kann, was für Knalltüten da in das Parlament gewählt werden.

    Ich finde es herzig, dass ihr glaubt von Wissenschaftler, Politiker usw. unterdrückt zu werden. Die sind allesamt offenbar ziemlich machtgierige und unglaublich einflussvolle Menschen.

    So weit würde ich nicht gehen, um hier von Unterdrückung zu reden. Aber unverkennbar ist doch,
    dass derzeit die Regierenden und eine Handvoll durchgeknallter politisierender Klimaideologen, die sich den Mantel der Wissenschaft umgehängt haben, eine Melodie intonieren, die sehr stark an „Völker hört die Signale“ erinnert.
    Was hat z.B. folgendes Statement des obersten „Klimaberaters“ im WGBU mit Klimawissenschaft zu tun?
    *** Eine Idee für den letzteren Absatz sind die Personal Carbon Credits. Das Instrument lässt sich mit einer Art Kreditkarte vergleichen, auf die bei jedem Einkauf etwas auf das persönliche CO2-Konto geschrieben wird.
    Im Supermarkt oder zum Beispiel an der Tankstelle wird automatisch ausgerechnet, welche CO2-Menge Sie damit verursacht haben. Am Ende des Jahres wissen Sie, wie CO2-treibend Sie gewirtschaftet haben. In erster Linie war der Personal Carbon Credit als reines Informationsinstrument gedacht. Aber vorstellbar wäre auch, dass es Kontingente für jeden Bürger gibt, die handelbar wären. Aber das sind zunächst einmal Denkspiele, die das Bewusstsein schärfen würden.
    ***
    Dies und noch mehr ideologischen/ökologischen Dünnsch… kann man hier nachlesen. Noch sind es „Denkspiele“, aber auch der Sozialismus der unterschiedlichsten Couleur begann mit solchen Denkspielen. Die Ergebnisse und deren Auswirkungen kennen wir nur zu gut.

    Ihr selber würdet es ja nicht anders machen, einfach in die gegenteilige Richtung, was die Klimapolitik angeht.

    Bei derartigen Gedankengängen drängt sich der Verdacht auf, dass du ein Freund totalitärer Herrschaft bist und dies damit zu begründen versuchst, dass andere es genauso machen würden. Hier irrst Du gewaltig. Die überwiegende Mehrheit des Volkes will keine Diktatur. Es sind die ewig Gestrigen und deren Fußvolk, die einen solchen Weg bevorzugen, weil sie selbst unfähig sind für sich eine Entscheidung zu treffen, die sie auch verantworten müssen. Die lassen lieber von „denen da oben“ denken. Das kennen wir doch hinreichend aus der Vergangenheit. Das brauchen wir nicht noch einmal. Auch nicht durch die Hintertür der EU.

    Wenn’s dir nicht passt, dann tu doch was um Gottes Willen! Aber bitte mit rechtsstaatlichen Mitteln!

    An welche rechtsstaatlichen Mittel denkst Du da? An die der Kernkraftgegner, der Kohlekraftrandalierer, der Gentechnikrandalierer oder der Randalierer beim G8 in Heiligendamm?

  130. ghw Says:

    @BRK:

    Das ist das typische schwarz/weiß-Denken von Leuten mit eingeschränktem politischen Horizont.

    Demokratie wird (wir wurden ja in der Kindheit durch die Propaganda darauf eingeschworen) als Heilslehre verehrt, und alles andere ist Diktatur und daher abzulehnen.

    Dabei wird gerade in Europa völlig ignoriert, dass wir inzwischen in einer byrokratisch perfektionierten Oligarchie leben, welche mittels nationaler Feigenblattdemokratien den Schein wahrt.

    Dass in unserer Scheindemokratie die Freiheit längst auf der Strecke geblieben ist, und die staatlich legitimierte Sklaverei weit über 70% der Arbeitskraft der produktiven Bevölkerung zur Umverteilung an den unproduktiven Teil der Bevölkerung einzieht, wird dabei ebenso ignoriert (allen voran natürlich von jenen, die auf Kosten der anderen leben).

    Dabei bin ich überhaupt kein Gegner eines “arbeitslosen Grundeinkommens”, allerdings nach gewissen Spielregeln.

    Leute, die solch ein Einkommen beziehen wollen, müssen sich einmal bei der zuständigen Agentur registrieren. (Bei einem Wechsel des Wohnortes ist eine neue Registrierung erforderlich). Die Agentur verwaltet und verteilt die Gelder aus einem eigenen Topf, in den monatlich an jede Stelle der zur Auszahlung bestimmte Gesamtbetrag übermittelt wird.

    Mit der Registrierung kann man Ansprüche anmelden. Dazu muss man sich an jedem 5. eines Monats persönlich (ohne Vertretung – wer nicht kommt, hat Pech gehabt) um 06:30 in der Agentur einfingen. Dort haben dann die anwesenden bis 15:30 Zeit, demokratisch darüber zu entscheiden, wer wieviel aus dem Monatstopf bekommen soll. Gibt es bis 15:30 keine Einigung, wird gar nichts ausgezahlt, dann gibt es am 15. einen zweiten Anlauf.

    Dann können die Leute zur Kasse gehen und bekommen ihren Anteil bar auf die Hand ausgezahlt, wobei sie beim Ausgang noch an der “Abgabe” vorbei müssen, wo sie vom Auszahlungsbetrag 50% wieder abgeben dürfen (mit den Abgaben wird die Agentur finanziert, die muss schließlich ihre Angestellten bezahlen).

    Ach, ich hab noch vergessen zu erwähnen, dass der Topf aus dem die Mittel verteilt werden, ausschließlich durch freiwillige Spenden finanziert wird….. (aber die Bezieher können ja auch selbst was einzahlen, dann bekommen sie im nächsten Monat mehr).

  131. Energie-Ossi Says:

    #121 Teufelchen

    Demokratie?????
    Wenn man mal a bisserl in den Hintergründen wühlt, wenn man sich den Personenkreis der am AGW-Gefasel und CO2-Spar-auf-Teufel-komm-raus Beteiligten näher ansieht, kommt man zu den Schluss, das nur wenige Menschen den Kern dieser Truppe bilden.
    Der Rest ist dummes Fussvolk, das es a) nicht besser weiß und b) die am Klimageschrei schön mitverdienen.

    Wenn man dann noch a bisserl tiefer kratz, tauchen plötzlich wieder mal industrielle Lobbyvereine auf, tauchen wieder mal Kriegsgewinnler des Klimahypes auf, die sich nicht scheuen bis in die europäischen “Kommissionen” einzudringen und diese zu schwachsinnigen Gesetzen zu animieren.

    Wer heute noch glaubt, es ginge ums Weltklima und der Rettung diese Planeten………..dem kann ich in seiner Naivität nu wirklich nich mehr helfen.

    Andere Frage, profitierst Du nich auch in der eine oder anderen Sache a bisserl von dem Hype????

    Solaranlagenverkäufer, Klimawissenschaftler, Lehrer, Politologe, Rechtsanwalt, Sozio-Pädagoge, grüner Politiker auf Stimmenfang………oder ähnliches menschenfeindliches Personal??????

    MfG

  132. BRK Says:

    #130 ghw

    Demokratie wird (wir wurden ja in der Kindheit durch die Propaganda darauf eingeschworen) als Heilslehre verehrt, und alles andere ist Diktatur und daher abzulehnen.

    Da ist viel Wahres dran. Obwohl ich das in der von Dir aufgezeigten Konsequenz so nicht unterschreiben möchte. Der Ansatz zu einer Demokratie, die es wert gewesen wäre als solche bezeichnet zu werden, war nach dem Zusammenbruch des 1000 jährigen Reiches durchaus gegeben. Die Verfasser des Grundgesetzes hatten auch versucht einen gangbaren Weg dahin aufzugzeigen. Aber was wurde daraus gemacht? Statt der gewünschten „Vielfalt“ (alle Schichten der Bevölkerung) im Parlament entwickelte sich –dank der Listenwahl- immer stärker eine „Einfalt“ halbgebildeter Berufspolitiker, die glauben es sei ihr verbrieftes Recht, sich das Land zur Beute und zum Experimentierfeld ihrer Ideologien zu machen. Statt des demokratischen Leitmotivs
    „dem Volke dienen“ hat man die Devise „über das Volk herrschen“ gewählt.
    Dein Einwurf „Oligarchie“, in der wir bald leben werden, trifft voll ins Schwarze. Insbesonders, wenn man sieht, wie unsere „gewählten“ Politdarsteller immer mehr Kompetenzen an den „elitären Kreis“ der EU-Kommissare abgeben und Gesetze, die auf normalem Wege hier im Lande nicht durchsetzbar wären, auf dem Umweg via EU dem Volk unterjubeln. Es ist ja so schön und bequem die Verantwortung nach „Oben“ durchzuschieben und sich die Hände in Unschuld zu waschen. Als Nebeneffekt kann dann auch gleich dem lästigen „Föderalismus“ der Garaus gemacht werden. Das alles hat mit demokratischen Entscheidungswegen nichts mehr zu tun.
    Während andere EU-Länder ihre Souveränität standhaft verteidigen, ist es offensichtlich das höchste Ziel unserer Berufspolitikerkaste, Deutschland zu einer zentral beherrschten EU-Provinz verkümmern zu lassen.

  133. climatepatrol Says:

    Eine Kältetote in den Tropen – am Strand von Pattaya, Thailand!. Damit nicht genug: “Professor Thanawat Jarupongsakul at Chulalongkorn University predicts that Thailand will see snow within 50 years as a result of extreme weather conditions caused by global warming.” Frost gab es bereits in den Bergen im Norden Thailands. Die globale Erwärmung soll dann schuld sein, wenn dereinst dort bald auch Schnee fällt.

  134. ghw Says:

    @BRK:

    …und der hierzulande viel beschworene Vertrag zu Lissabon ist der nächste Schritt zur Verstärkung der Oligarchie und zur Entmachtung der Länder.

  135. BRK Says:

    #134 ghw

    …und der hierzulande viel beschworene Vertrag zu Lissabon ist der nächste Schritt zur Verstärkung der Oligarchie und zur Entmachtung der Länder.

    Da man Václav Klaus mit Fug und Recht als Kenner der EU-Szene betrachten kann wiegt seine Kritik umso schwerer. Seine Analyse des „Lissabon-Vertrages“ sollte eigentlich bei allen an einer Demokratie interessierten EU-Bürgern die Alarmglocken schrillen lassen. Allein die Trixerei, mit der die Bürger der einzelnen Länder von der Urne fern gehalten werden sollen, zeigt schon wohin der Hase laufen soll. Die Kaste der Berufspolitiker schafft sich hier ein Machtrefugium aus dem jeder Kritiker oder –noch schlimmer- jeder liberale Demokrat ausgeschlossen wird und bleibt.

    Es ist sicherlich richtig, dass auch in einer „realen Demokratie“ nicht jede Entscheidung einer Regierung durch ein „Volksvotum“ abgesegnet werden muss, aber bei Fragen die in die elementare persönliche Freiheit und Entscheidungsfreiheit eines jeden Bürgers eingreifen, sollte auch der Bürger gefragt werden. Es kann und darf nicht sein, dass irgendein durchgeknallter Politokrat nach dem Motto „ich weiß besser was dir guttut“ den Bürgern vorschreibt was sie zu tun und zu lassen haben. Was geht es z.B. die EU-Kommissare an, wie und mit was der Bürger seine Wohnräume beleuchtet? Als neuesten Gag will die EU vorschreiben ob und wenn ja wieviel Salz im deutschen Brot verwendet werden darf. Anscheinend soll auf diese Art Schritt für Schritt ein „Europäischer Einheitsfraß“ verordnet werden, um das durch Biomasseanbau verknappte Lebensmittelangebot besser kontingentieren zu können. Wenn das mit dem Salz reibungslos geht, dann kann man ja gleich den nächsten Schritt nachschieben. Vielleicht ist ja dann die Konsumierung und Zubereitung von Rind- oder Schweinefleisch an der Reihe? Es werden sich da sicherlich Idioten in der EU-Administration finden lassen, denen da etwas zu einfällt.
    Die Reglementierungswut scheint grenzenlos. Die Regierungen der einzelnen Länder werden so Schritt für Schritt zu reinen Exekutivorganen umfunktioniert. Der Bürger kann dann nur noch alle vier Jahre darüber abstimmen, wer ihn be- und überwacht.

    Aber das ist ja noch nicht alles. Die derzeitige „Finanzkrise“ zeigt auf wie wackligen Beinen der so hochgelobte Euro steht und der Wechselkursmechanismus (ERM2), dem die EU-Länder unterworfen sind, die nicht zur „EuroZone“ gehören. Es gibt Stimmen, die skandieren bereits:
    EU = Europas Untergang.
    Das Ganze mag vielleicht übertrieben klingen, aber es zeigt doch, dass das Vertrauen in die EU immer mehr schwindet und sich allmählich Katerstimmung breitmacht.