22.1.2009

Vom Bio-Theater

» Biokult, Personen, Ökologismus » Autor: Hans G. Bronik — Drucken

Über das Bio-Theater schreibt Michael Miersch auf Welt Online:

„Bio“ ist kein Rezept zu Weltrettung. Die Bioverbände sollten endlich
ehrlich werden und zu dem stehen, was sie wirklich können. Ihre
Landwirte und Verarbeiter stellen Luxusprodukte für besondere Ansprüche
– für Menschen, die möchten, dass ein Käse oder ein Schinken besonders
lange reift, Nutztiere mit Würde behandelt werden und die Zubereitung
der Lebensmittel nach alten Rezepten sowie traditionellen oft arbeits-
und zeitintensiven Methoden erfolgt. Warum also nicht einfach zugeben,
dass „Bio“ eine besondere Form von Feinkost ist. Ihre speziellen
Qualitätskriterien kann man mögen oder nicht. Auf dieser Basis kann
„Bio“ eine dauerhafte Nische am Lebensmittelmarkt finden. Bleibt es bei
der ideologischen Überhöhung, werden die Käufer früher oder später nach
Beweisen für den vermeintlichen Gesundheits- und Weltrettungseffekt
fragen. Irgendwann wird auch wieder die Stimme der Wissenschaft gehört.

Zum Thema passend schrieb Wolfgang Röhl kürzlich auf achgut unter dem Titel:
Bio-Äpfel, Heavy Metal und die EU. Eine Ökosatire

Gifte sind das Lebenselixier der Grünen. Gifte jedweder Art; wirkliche, eingebildete, herbei geredete, vielleicht/womöglich/irgendwo/irgendwann mal auftretende Gifte. Wäre die Welt giftfrei, gäbe es auch keine Grünen. Denn die, nicht wahr, sind es ja, die uns gegen den ganzen Schmodder in Wasser, Luft und Boden schützen. Gilt aber nur, solange es nicht Grüne selber sind, die Gift verspritzen. Das sickerte jüngst durch, als es um die Biobauern im Alten Land ging, dem größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Europas.

Dem ist eigentlich nur mehr der Buchtip hinzuzufügen.

198 Antworten zu “Vom Bio-Theater”

  1. Bibliothekar Says:

    Oh, Du bist aber heute schnell!

    Der tolle Artikel liegt schon ausgedruckt und gut sichtbar für Neugierige auf meinem Schreibtisch. ;-)

  2. BRK Says:

    Ach, da hab ich auch was.

    Bio-Äpfel, Heavy Metal und die EU. Eine Ökosatire

    Gifte sind das Lebenselixier der Grünen. Gifte jedweder Art; wirkliche, eingebildete, herbei geredete, vielleicht/womöglich/irgendwo/irgendwann mal auftretende Gifte. Wäre die Welt giftfrei, gäbe es auch keine Grünen. Denn die, nicht wahr, sind es ja, die uns gegen den ganzen Schmodder in Wasser, Luft und Boden schützen. Gilt aber nur, solange es nicht Grüne selber sind, die Gift verspritzen. Das sickerte jüngst durch, als es um die Biobauern im Alten Land ging, dem größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Europas.

    Hier, vor den Toren Hamburgs, leben auch viele Biolandwirte von den Äpfeln, für welche die Gegend berühmt ist. Da im geschlossenen Glaubenssystem der Biobauern der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln aus dem Hause BASF & Co. des Teufels ist, setzen sie das im Boden nicht abbaubare Schwermetall Kupfer gegen Pilze und Schorf ein, die ihre Produkte unverkäuflich machen würden. Viele Ökobetriebe sind dabei nicht pingelig. Manche ihrer Böden „müssten als Sondermüll entsorgt werden“, so der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer…

    hier geht’s weiter:

    Alles ÖKO oder was?

  3. Bibliothekar Says:

    #2 BRK

    Ja danke, auch ein toller Artikel.

    Die Bücher von Udo Pollmer (Ernährungsirrtümer, Esst endlich vernünftig etc.) kann ich übrigens wärmstens für Lesewillige empfehlen.

  4. ghw Says:

    @BRK: Ja, dazu wollten wir auch schon was schreiben… Ich werd es im Artikel ergänzen.

  5. BRK Says:

    #4 ghw

    Na, ich hoffe doch ;-)
    Diesem Irrsinn könnte man auch einen kompletten Artikel “weihen”. Hier lesen viele mit, denen diese Problematik garnicht bewusst ist.

    Übrigens, das was für Äpfel gilt, hat auch für den
    ÖKO-Weinbau, Tomaten, Gurken usw., d.h. für alle Pflanzen/Früchte Gültigkeit, die von “Pilzbefall” betroffen sein können.
    Rs muss nur ÖKO oder BIO draufstehen, dann wird sogar Kupfervitriol zur “Labe”

  6. Mephisto Says:

    Bio rettet die Welt nicht.

    Bio ist eine Alternative. Eine mit Vor- und Nachteilen. Was überwiegt ist sehr eng mit ideologischen Vorstellungen und Normen verbunden.

    Aber natürlich machen Bio-Bauern Werbung für ihre Produkte und übertreiben wohl auch mit der Durschlagskraft und Wirkung dieser Anbauweise.

    Das machen Haarpflegemittel ja schliesslich auch ;-)

    Es zwingt einem ja auch niemand, diese Produkte zu kaufen.

  7. Bibliothekar Says:

    #6 Mephisto

    Es gibt aber nicht nur die Bio-Bauern, die ihre Produkte berechtigterweise bewerben dürfen.
    Es gibt auch den äußerst aggresiven, ideologischen Überbau dazu, der mit allen Mittel dem Bürger glaubhaft machen will Bio ist das Heilsversprechen für die gesamte Menschheit. Diesem Überbau sind die Bio-Bauern hörig und verlieren somit ihre Unschuld.

  8. Bibliothekar Says:

    #5 BRK

    Hatten wir die Kupferdiskussion nicht schonmal hier im Blog?
    Da war doch auch die Rede vom edlen Kupfer, in dem soviel ätherische Kraft aus dem Weltenraum niedergespiegelt wird….. ;-))

  9. Rainer Says:

    @ Bibliothekar

    Der Empfehlung kann ich mich nur anschließen.

    Ich beziehe außerdem dass von “seinem” Institut (Europäisches Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften e.V) herausgegebene Journal EU.L.En-Spiegel.

    In der Ausgabe 6/2007 Ökolandbau – Der Glaube stirbt zuletzt (Leseproben hier und hier)
    gig es dabei um Gauben und Mythen zm Bio-Landbau. Dummerweise habe ich diese Ausgabe nicht mehr. Ich denke ich werde sie nachbestellen. Ich kann mich auf jeden Fall erinnern, dass ich darin viele bekannte Dinge bestätigt gefunden habe, aber auch den einen oder anderen Aha-Effekt hatte.

    Ich wusste z.B. nicht, dass es bei der Freilandhaltung erlaubt ist, den Hühnern die Schnäbel abzuschneiden. Man macht das um zu verhindern, dass sich die Tiere artgerecht beim Austragen der Rangordnung kaputthacken.

    Ich melde mich mit Details, sobald ich das Heft wieder habe.

    Beste Grüße,

    Rainer

  10. Mephisto Says:

    @ Bibliothekar

    Wer verkörpert denn diesen Überbau?

  11. Bibliothekar Says:

    #10 Mephisto

    Auch Du gehörst dazu, mit Deinen ökologistischen Sprüchen, die Du doch hier nicht nur als persönliche Selbstfindung verbreitest. Frag mal Deine Vereine, Parteien und NGOs, wie sie zur “biologischen Landwirtschaft” stehen und was sie permanent fordern. Frag auch gleich mal, wie vorsätzlich und skrupelos die Industrie-Landwirtschaft die Böden verbraucht, die Natur zerstört und die Menschen vergiftet.
    Beschäftige dich mal mit den Ursprüngen der ökologischen Landwirtschaft und den Trägern und Organisationen und mit denen die heute deren Nachfolger und Ideologiegänger sind. Dann erkennst Du von ganz allein den Überbau, vorausgesetzt Du bist dazu willens.

  12. Bibliothekar Says:

    #9 Rainer

    Danke für den Hinweis hier auf diesen sehr ergiebigen und interessanten Verein.
    Ach, wenn man nur alle interessanten Zeitschriften halten könnte…

    Ein Zitat aus dem aktuellen Probeheft passt ganz gut hier rein, vor Allem, wenn man die Aussagen mal mit der Welternährungsproblematik in Verbindung setzt.

    Vielleicht bedient Bio weniger den Verstand als die Sehnsüchte: Ein gerechter Gott schlägt den, der sich an der Natur versündigt, mit Plagen auf seinem Acker; wer sich jedoch der gütigen Mutter Erde auf leisen Ökosandalen nähert, wird aus ihrem Füllhorn mit reicher Ernte überschüttet. Wohl deshalb können viele Menschen nicht verstehen, warum die Erträge im ökologischen Landbaudennoch deutlich niedriger ausfallen. Ein Ökobauer erntet gut 30 Dezitonnen Weizen je Hektar, der konven- tionelle Landwirt fährt Erträge von über 70 Dezitonnen ein, Spitzenbetriebe sogar bis zu 100 Dezitonnen. Diese Mengen kommen nicht von ungefähr und auch nicht von ein paar ökologischen Tricks. Das Leistungspotenzial moderner Pflanzensorten und Tierrassen steigt stetig. Gleichzeitig ist ihre Anfälligkeit ge- sunken, sofern man ihnen die nötige Pflege, wie den erforderlichen Dünger bzw. das Kraftfutter, zugesteht. Wer auf die „natürlichen Kreisläufe“ setzt, kann eben nur „natürliche Erträge“ erwarten.

    http://www.das-eule.de/html/eu_l_e__e_v__probeheft.html

    Ohne die Erfindung des, ach so verpönten, synthetischen Stickstoffdüngers, hätte es zu Beginn des 20.Jahrhunderts verheerende Hungersnöte in Europa gegeben.

  13. perlita Says:

    @ Bibliothekar,

    Ohne die Erfindung des, ach so verpönten, synthetischen Stickstoffdüngers, hätte es zu Beginn des 20.Jahrhunderts verheerende Hungersnöte in Europa gegeben.
    _______________________________________________

    und genau dort werden wir vermutlich auch wieder hinkommen, dank der neuen pflanzenschutzverordnung der EU, wenn ich einem bericht in der letzten novo glauben darf.

  14. Rainer Says:

    @ Bibliothekar #12

    Ach, wenn man nur alle interessanten Zeitschriften halten könnte…

    Wie gesagt, von dieser habe ich alle Ausgaben. Falls Du mal einen Artikel brauchst, einfach melden.

  15. Bibliothekar Says:

    #13 #14

    Guter Hinweis, perlita, auf diesen sehr interessanten NOVO Artikel, der aber schon wieder auf seine Aktualität bezuglich der betroffenen Substanzen einer Revision bedarf. Es gab wohl einige Entschärfungen und Änderungen der zeitlichen Abläufe zur Einführung.

    Danke, Rainer, für das Angebot. Ich komme gerne darauf zurück.

  16. Latoan Says:

    #13 Perlita

    Oh, Mann, hör bloß auf damit! Ein Kumpel von mir ist Bauer und dem stehen auch die Haare zu Berge bei diesem Erlass.

    Ein Beispiel: Um bestimmte Pilzkrankheiten (Fusariose) in Getreide zu bekämpfen muss man eigentlich regelmäßig (am besten jedes Jahr) das Spritzmittel (genaugenommen die Wirkstoffklasse) wechseln, damit es keine Resistenzen gibt. Wenn die EU aber mal eben ganze Klassen verbietet kann man irgendwann nicht mehr wechseln!
    Das richtig Dämliche an der Verordnung ist ja, dass die Giftigkeit der verbotenen Substanzen von der konzentrierten Zubereitung ausgeht. Nicht von der Spritzbrühe, also dem verdünnten Präparat wie es ausgebracht wird, und schon gar nicht von den Spuren die im Essen zurückbleiben.

    Und jetzt komm mir hier keiner mit der bösen Rückstandskeule! Ich hab lieber definierte Pflanzenschutzmittel im Essen (deren Unschädlichkeit idealerweise bewiesen ist) als undefinierte Mykotoxine!

  17. Mephisto Says:

    @ Bibliothekar

    Und schon wird man wieder dumm angefahren! Alles wird gleich als Provokation aufgefasst und die muss stets mit Beleidigungen gesühnt werden. Die Welt besteht offenbar nur aus Ökologisten und ein paar wenigen vernünftigen Menschen (also jene, die genau eure Meinung vertreten). Alle müssen in eine dieser Kategorien geschoben werden. Sonst macht’s ja keinen Spass, oder? Wunderbar!

    Zwischen deinen Lobgesängen geht für mich hervor, dass dieses Überdach vor allem aus Umweltorganisationen besteht. Logisch unterstützen diese den Biolandbau, schliesslich entspricht er ihren Vorstellungen einer umweltgerechten Gesellschaft. Was soll daran falsch sein? Du musst dich diesen Organisationen ja nicht anschliessen.

  18. Rainer Says:

    @ Latoan #16

    Ich hab lieber definierte Pflanzenschutzmittel im Essen (deren Unschädlichkeit idealerweise bewiesen ist) als undefinierte Mykotoxine!

    Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Mir ist es außerdem auch noch lieber, wenn ich Pflanzensorten essen kann, die mit möglchst wenig selbst produzierten Giftstoffen auskommen. Dass man dafür dann synthetische Pestizide (gezielt) einsetzen muss nehme ich gerne in Kauf.

    Aber halt, unsere ach so gute Natur stellt natürlich keine Pestizide her. Bei denen nennt man das dann “sekundäre Pflanzenstoffe”. Und die sind och bestimmt gesund:

    Biokost schützt vor Krebs und Entzündungen

    Bio-Produkte enthalten nicht mehr Vitamine als herkömmliche – doch dafür hat Biokost andere gesundheitliche Vorteile: Bekommt Gemüse keine “Unterstützung” von der Chemie, muss es sich selbst vor gefräßigen Insekten schützen. Dabei erzeugt es Inhaltsstoffe, die vor Entzündungen und sogar Krebs schützen können.

    Nicht dass es für die Aussage die natürlichen Pestizide könnten vor Entzündungen oder Krebs schützen irgeneinen Beleg gäbe. Wenn man sich die zahlreichen Studien zu Antioxidanzien und ähnlichen Wohltaten der Pflanzenchemie einmal genauer anschaut, bleibt außer vielen “könnte” und “sollte” Aussagen meist nichts mehr.

  19. Mephisto Says:

    Wenn man sich die zahlreichen Studien zu Antioxidanzien und ähnlichen Wohltaten der Pflanzenchemie einmal genauer anschaut, bleibt außer vielen “könnte” und “sollte” Aussagen meist nichts mehr.

    Vielleicht weil sich Wissenschaftler lieber an Tatsachen halten und nicht blindwütige Behauptungen aufstellen…?

    Man weiss es nicht ;-)

  20. Rainer Says:

    @ Mephisto #19

    Vielleicht weil sich Wissenschaftler lieber an Tatsachen halten und nicht blindwütige Behauptungen aufstellen…?

    So sieht es wohl aus. Es wäre nur schön, wenn sich dieses Gebaren auch in den Medien durchsetzen würde, die dann über solche Studien berichten.

  21. perlita Says:

    @ Rainer #18,

    das beste an dem artikel ist aber, daß er impliziert, wenn man solches biogemüse- und obst selbst verzehrt, übertrage sich auf geheimnisvolle art und weise “die widerstandsfähigkeit” auf den menschen selbst.

    und, wenn sich obst und gemüse selber schützen können, wieso sind dann schon ganze landstriche des hungers gestorben, wenn es mal einen schädlingsbefall gab, der die gesamte ernte, und auch das künftige saatgut, vernichtet hat.

    fragen über fragen, die einem kein greenpieseler beantwortet…………

  22. Rainer Says:

    @ perlita #21

    Tja, Obst und Gemüse können sich durchaus selbst schützen. Zumindest deren Urformen. Der Mensch hat dann aber zu züchten begonnen und neue Sorten erhalten, die bessere Erträge aber vor allem weniger Giftstoffe enthalten. Was schlecht für andere Fraßfeinde ist, bekommt dem Menschen eben meist auch nicht.

    Die Urform der Möhre ist klein weiß und ungenießbar. Und das eben für “normale” Fraßfeinde und auch für Menschen.

    Die Kartoffel z.B. enhält auch in der Zuchtform noch potente Giftstoffe. Am bekanntesten ist wohl das Solanin, dass man in allen grünen Pflanzenteilen und auch in der Schale findet. So wie die meisten Pflanzen Abwehrstoffe gegen Fraßfeinde eben gerne in Schale oder Hülse packen. Das ist aus Sicht der Pflanze ja auch sinvoll.

    Seitdem wir allerdings glauben, dass von der Natur nur Gutes kommen kann, werden uns ja gerade die Schalen als besonders “wertvoll” empfohlen. Eben wegen der ominösen “sekundären Pflanzenstoffe”. Und dabei handelt es sich eben meist um natürliche Giftstoffe.

  23. Bibliothekar Says:

    #16 Latoan

    Das schlimme ist, das dieselben mykotoxischen Grundsubstanzen dann wieder bedenkenlos in Salben zur Mykosebekämpfung selbst Säuglingen verschrieben werden, ohne das man daran etwas auszusetzen hätte.
    Der alte Paracelsius-Spruch “Allein die Dosis macht’s” gilt eben nicht für die Landwirtschaft. Da ist in der reinen Heilslehre alles synthetische verpönt.

  24. Mueller Says:

    Offtopic

    Du meine Güte, jetzt Wurde/wird der Rahmstorf und Seinesgleichen noch von den USA unterdrückt.

    “Wir werden der Wissenschaft ihren rechtmäßigen Platz zurückgeben.

    Das ist eine unverhohlene Anspielung auf die Wissenschaftsfeindlichkeit der Bush-Administration, die bis hin zur Unterdrückung unliebsamer Forschungsergebnisse ging. Wenn ich in den vergangenen Jahren auf Konferenzen mit amerikanischen Kollegen sprach, habe ich viele konkrete Beispiele dafür gehört, wie Klimaforschern an Regierungsinstituten Pressekontakte untersagt wurden, weil ihre Ergebnisse die globale Erwärmung und ihre Folgen belegten.”

    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/debatte/2009-01-21/neue-aera-der-klimapolitik

  25. peper Says:

    Wer verkörpert denn diesen Überbau?

    Wer schon? Die wirrsten fanatischsten Ökofundamentalisten an sich natürlich:

    http://www.novo-magazin.de/88/novo8840.htm

    Im Oktober war bereits mitgeteilt worden, dass das erst 1997 gegründete „Einkaufsnetz“ von Greenpeace aufgegeben wird. Mit dieser Initiative sollten die Bundesbürger dazu gebracht werden, auf sparsamere Autos oder auf Ökokost umzusteigen oder in Alternativenergien zu investieren.[…]
    Beispiele hierfür sind Bemühungen zur Aufrechterhaltung des Atomausstiegs und zur Blockade der Gentechnik.
    Solches Engagement lässt sich Greenpeace einiges kosten: Allein im Geschäftsjahr 2004 schlugen sich beachtenswerte 7,7 Mio. Euro für Kommunikationsausgaben im Greenpeace-Budget nieder. Hinzu kamen 2,5 Mio. Euro Werbungskosten und 26,6 Mio. Euro Ausgaben für diverse Kampagnen. […]

    Sachsen-Anhalt wurde Angriffspunkt für Greenpeace, nachdem die Landesregierung beschlossen hatte, ab Frühjahr 2004 den Erprobungsanbau von GV-Pflanzen zu fördern. Greenpeace hielt dagegen und eröffnete ein Büro in der Landeshauptstadt Magdeburg. Für erste Schlagzeilen sorgte der Verein im März 2004, als etwa 120 Greenpeace-Aktivisten die Aussaat einer transgenen Weizensorte für Forschungszwecke fast vollständig vereitelten, indem sie mehrere Tonnen „Öko“-Weizen auf den zwei Versuchsfeldern bei Bernburg ausbrachten und zum Teil mit Maschinen in die Erde pflügten. Es kam zu mehreren Strafanzeigen, die Staatsanwaltschaft Dessau leitete gegen 92 Tatverdächtige Ermittlungen ein. Doch das juristische Nachspiel blieb ohne nennenswerte Konsequenzen – auch aufseiten der Gentechnikgegner. Anfang Mai 2004 rissen Unbekannte die letzten GV-Weizenpflanzen aus dem Restacker, der für die Versuche noch geeignet war. Der Gentechnik-Experte von Greenpeace, Henning Strodthoff, erklärte daraufhin, die Saatgutfirma habe den Konflikt vom Zaun gebrochen und solle sich „nicht wundern, dass es zu solchen Reaktionen“ komme. Das betroffene Unternehmen stellte wenig später das Forschungsprojekt in Deutschland ein. Der Versuchsanbau war 2003 schon einmal durch eine ähnliche Greenpeace-Aktion verhindert worden. […]
    Einfacher erscheint die Bewertung der Rechtstreue von Greenpeace im Rahmen der „Gen-Milch-Kampagne“: Schon bei den ersten Aktionen gegen den Müller-Konzern 2004 verließ Greenpeace gleich mehrfach den Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung. Nach Protesten auf dem Betriebsgelände der Molkerei und in Supermärkten hagelte es Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruch, Nötigung, Sachbeschädigung und übler Nachrede. […]
    Seit 2004 engagiert sich Greenpeace verstärkt gegen die Grüne Gentechnik. Knapp ein Drittel der Pressemeldungen, die bis Ende 2006 verbreitet wurden, handelte von diesem Thema. Hierbei zeigt sich ein völlig brüchiger Zusammenhang zwischen den satzungsmäßigen Naturschutzzielen und der Realität. Als Weiterentwicklung der klassischen Pflanzenzüchtung eröffnet die Grüne Gentechnik nämlich vielfältige Möglichkeiten für eine effizientere und umweltschonendere Landwirtschaft. Wissenschaftsverbände aus der ganzen Welt sind sich hierüber einig, und der Weltmarkt mit GV-Saatgut wächst aufgrund der Vorteile dieser Produkte kontinuierlich. Bis zum Jahr 2015 wird mit einer Verdopplung der globalen Anbauflächen von GV-Pflanzen von derzeit 102 auf etwa 200 Mio. Hektar gerechnet. […]

    Was der Greenpeaceler mit seinem Steinzeitdenken nicht kennt, hat er panische Angstattacken. Die Primaten haben echt vor alles Moderne angst.

  26. Bibliothekar Says:

    Ich will dann doch mal aus dem oben genannten Artikel von Hansgeorg Schönberger: Willkür oder tatsächliches Risiko? in: NOVOargumente Heft 98(2009), S.47/48 zitieren:

    …Um sich einmal die Verhältnismäßigkeit vor Augen zu führen: Die Landwirte bringen ein- bis zweimal im Jahr fünf Milligramm eines Azols gegen Pilzkrankheiten im Getreide auf einen Quadratmeter Pflanzenfläche aus. Wirtragen aber 0,5 mg eines Wirkstoffes aus der gleichen Gruppe auf einen Quadratzentimeter unserer Haut auf, also mehr als die 1000-fache Konzentration, und das drei-, viermal am Tag, um juckende Hautpilze zu bekämpfen. Diese Pilzcreme ist ohne Rezept in jeder Apotheke zu erwerben…

  27. Latoan Says:

    #25 Peper

    Ich weiß nicht mehr wer es gesagt hat, aber es war in einem Vortrag des GDCh-Kolloquiums in Aachen:

    “People accepted red biotechnology when they got ill, they will accept green biotechnology too when they get hungry!”

    Wenn den Greepieselern mal das Wasser bis zum Hals steht und sie nicht mehr wissen, was sie essen sollen, dann werden sie sich wünschen die grüne Biotechnologie (”Gentechnik”, aber das klingt so ökologistisch) nicht zerstört zu haben!

  28. Bibliothekar Says:

    #24 Müller

    Ich hab’ das genauso erwartet. Unvorstellbar, was dann los ist, wenn Obama diese vielen, vielen Erwartungen doch nicht erfüllen kann… ;-)

  29. peper Says:

    Diverse fossile Brennstoffe repräsentieren eben nicht gespeicherte Sonnenenergie, von Millionen von Jahren so nebenbei, und entstehen auch nie wieder! Das emittierte C wird auch Millionen von Jahren in der Atmosphäre übertauen. Ist dann halt weg und so. Windkraft und Solarenergie benötigen auch keine fossile Brennstoffe und so:

    [Antwort: Aus Sicht des Erdbewohners ist es durchaus sinnvoll zu unterscheiden zwischen solchen Energieformen, von denen wir nur begrenzte Vorräte auf unserem Planeten haben, und solchen, die ständig neu von außen auf die Erde gelangen (Sonnenstrahlung). Ein Windrad oder eine Solaranlage "verbrauchen" eben keine Energievorräte, von denen wir hinterher weniger haben. Wenn Sie das nicht erneuerbar nennen wollen, welches ist Ihr Vorschlag? Stefan Rahmstorf]

  30. Bibliothekar Says:

    #25,26

    Zur Gentechnik ist mir heute dieses Inteview mit Frau Clintons Wissenschaftsberaterin aufgefallen:

    CLINTONS WISSENSCHAFTSBERATERIN
    “Gentechnikgegner richten großen Schaden an”

    Nina Fedoroff ist ein Überbleibsel der Bush-Regierung und wird Hillary Clinton in Wissenschaftsfragen beraten. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview fordert sie Genpflanzen gegen den Klimawandel und wirft Europa Gentechnikfeindlichkeit vor….

    …SPIEGEL ONLINE: Umweltschützer warnen, dass der Kurs, den Sie für die Gentechniknutzung vorschlagen, die Welternährung in die Kontrolle weniger Großkonzerne bringt.

    Fedoroff: Aber das passiert doch gerade jetzt – wegen der Gentechnikfeindlichkeit.

    SPIEGEL ONLINE: Wie bitte?

    Fedoroff: Schauen Sie sich an, was in Europa vor sich geht. Weil die Regierungen der agrarischen Gentechnik eher ablehnend gegenüber stehen, wird die Forschung an den staatlichen Universitäten kaum gefördert. Die hellsten Köpfe in der Pflanzenbiotechnologie wandern in die großen Unternehmen ab, die bestens zahlen. So wird das Know-how privatisiert.

    SPIEGEL ONLINE: Die Gentechnikgegner stärken die Konzerne, gegen die sie kämpfen?

    Fedoroff: Ihre Hysterie richtet großen Schaden an. Ich fände es sehr wichtig, dass Regierungen Universitäten und andere öffentlich geförderte Institute in der agrarischen Gentechnik massiv stärken. In Deutschland gibt es zum Beispiel das Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln, da wurden in den achtziger Jahren einige der wichtigsten Entdeckungen der Pflanzenbiotechnologie gemacht. Wenn man das kontinuierlich ausgebaut hätte, wäre ein Großteil von Patenten und Know-how ein öffentliches Gut geblieben…..

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,602061,00.html

  31. Bibliothekar Says:

    #29 peper

    Da sehe ich doch schon die nächste Katastrophe für die bis dahin vielleicht noch existierende Menschheit hereinbrechen.
    Wenn im Zuge der Solarisierung der Erde, die Energie-Speicherfrage gelöst wurde, entstehen doch riesige Energievorräte, oder? Und wenn die dann jemand in 50 000 Jahren wieder auspackt oder die Speicher verbrennt, oder…

  32. Latoan Says:

    nochmal #25 Peper

    Vielleicht sollte man sich mal den ganzen Artikel durchlesen, was ich gerade getan habe.
    Es geht dabei unter anderem darum, dass der Staat einen vorgeblich gemeinnützigen Verein indirekt mitfinanziert, aber gleichzeitig die Aktionen dieses Vereines mit noch mehr Steuermitteln wieder rückgängig machen/ausbügeln muss.

  33. Rainer Says:

    ***Offtopic***

    Lesetip:

    Vince Ebert (Gastautor)
    Das böse Wort mit „N“

  34. BRK Says:

    Hier auch ein paar Auszüge aus einem interessanten Artilkel aus Novo (Nr.55/56)

    Thilo Spahl entmystifiziert den Glauben an die “bessere” und “gesündere” ökologische Landwirtschaft. Er erklärt, warum konventionelle Landwirtschaft der ökologischen meist überlegen ist.
    ….
    Das sehen Ökobauern anders. Bei ihnen zählt nur eines: Hauptsache nicht aus der Fabrik. Sie nutzen nur aus der Natur gewonnene Pflanzenschutzmittel. Doch diese sind zum Teil weit giftiger als künstlich hergestellte Mittel. So ist zum Beispiel Nikotin als organisches Insektizid zehnmal giftiger als das synthetische Imidacloprid.

    Zu den häufigsten Ökospritzmitteln gehören Kupfer- und Schwefelverbindungen. Diese sind keineswegs harmlos. Kupfersulfat, als Fungizid eingesetzt, führt bei Arbeitern im Weinanbau zu Leberschäden, tötet Regenwürmer und reichert sich im Boden an. Aufgrund der großen Belastungen für die Natur sollten kupferhaltige Verbindungen ab April 2002 in der EU verboten werden. Da ein solches Verbot aber das Aus für Ökowein bedeuten würde, wird über Sonderregelungen nachgedacht. Ein absurder Gedanke: Umwelt- und menschenschädigende Anbaumethoden werden als ökologisch bezeichnet und dürfen übliche Naturschutzstandards unterlaufen.

    Auch eine schädliche Wirkung auf Nützlinge ist bei den Ökopestiziden durchaus nicht selten. Schwefelhaltige Präparate töten zum Beispiel Marienkäfer, nützliche Raubwanzen und Raubmilben sowie Gallmücken und Trichogrammawespen. Sie sind zudem giftig für Fischnährtiere und teilweise auch für Algen und Fische. Was jedoch bei gentechnisch veränderten Pflanzen Anlass zu Protesten und Verbotsforderungen gibt, scheint bei organisch-biologischen Mitteln eine Art Kavaliersdelikt zu sein.

    Ebenfalls weite Verbreitung haben azadirachtin- und pyrethrinhaltige Präparate, die unter den heutigen strengen Zulassungsbestimmungen für Pflanzenschutzmittel, bei denen Wirksamkeit sowie Unbedenklichkeit gegenüber Mensch, Tier und Naturhaushalt nachgewiesen werden müssen, als zweifelhaft gelten
    ….

    Das natürliche Insektizid Rotenon wurde kürzlich mit der Entstehung der Parkinson-Krankheit in Zusammenhang gebracht, nachdem es im Laborversuch bei Ratten zu entsprechenden Hirnschäden geführt hatte.
    ….
    Die Behauptung, Ökoprodukte seien gesünder, ist falsch. In Hunderten von Untersuchungen wurde gezeigt, dass hinsichtlich der Inhaltsstoffe keine Unterschiede zu konventionell erzeugten Lebensmitteln bestehen.

    Manche Ökoprodukte weisen lediglich einen niedrigeren Nitrat- und Proteingehalt auf. Sie werden von Ratten in Fütterungsexperimenten ein wenig bevorzugt. Doch dies als Beweis für ihre größere Gesundheit zu werten, ist mehr als zweifelhaft, da wir uns glücklicherweise auch ansonsten hinsichtlich unserer Ernährung nicht die Ratte als Vorbild nehmen….

    Komplett hier zu lesen:

  35. Mephisto Says:

    Zu den fossilen Energien: Die sind ja auch auf natürliche Weise entstanden und können auch weiterhin entstehen. Das Problem sind die Zeitdimensionen. Was sich in Millionen und Milliarden von Jahren gebildet hat, verpuffen wir jetzt in ein paar wenigen hundert Jahren. Daher ist es schon möglich, dass eine solch heftige “Umkehrreaktion” gewisse Folgen hat.
    Zudem müssen wir uns überlegen, ob wir wirklich ein paar hundert Millionen Jahre warten wollen, bis sich diese Energiequellen wieder regeneriert haben. Und vor allem: Haben wir genügend Pausenbrote?

    Erneuerbare Energien haben den Vorteil, dass sie kontinuierlich vorhanden sind (z. B. Sonnenenergie) oder jedenfalls viel kürzere Regenerationszyklen aufweisen (z. B. Holz). Dafür ist es auch schwieriger sie effizient einzufangen. Hier sollte man meiner Meinung nach unbedingt weiterforschen.

  36. Energie-Ossi Says:

    Mal ne hypothetische Frage:

    Was passiert eigentlich mit diesen Planeten, wenn wir ihn ein Teil der Sonnenenergie entziehen und für unsere Zwecke verbrauchen?
    Wirds dann kälter hier???

    Hat sich denn darüber schon jemand einen Kopp gemacht?

    Duck und wech

  37. peper Says:

    Das Problem sind die Zeitdimensionen. Was sich in Millionen und Milliarden von Jahren gebildet hat, verpuffen wir jetzt in ein paar wenigen hundert Jahren. Daher ist es schon möglich, dass eine solch heftige “Umkehrreaktion” gewisse Folgen hat.

    Ja, dass der Verzicht darauf alles andere als Intelligent ist wie es die PIK-Prediger darstellen wollen. Es sind gewaltige Energieberge! Was soll daran intelligent sein sowas links liegen zu lassen? Der Verzicht = Deindustrialisierung hätte nur negative Folgen gerade auf alles wie dem Fortschritt auf neue Möglichkeiten der Energiegewinnung. Und der Kern Deiner Aussage ist genau der Grund wieso der Treibhauseffekt beängstigend wahrgenommen wird. Mensch machen was dazu = Untergang! Um den THE oder um das Klima geht es nicht, die sind nur die Feuerwerke der Hauptbotschaft.

    Ich bin schon auf das menschenfressende Ungetüm gespannt, der dank Mutationen durch Genmanipulationen von Menschen an Pflanzen an meiner Haustür früher oder später unter den Stürmen des Klimawandels klingeln wird. Tusch. So ein Schwachsinn nennen viele Deutsche Wissenschaft.

    Ein weiteres Beispiel ist der oft verwendete Begriff Umweltzerstörung. Früher war mal was dran, heute ist ein landschaftlicher Umbau durch Menschenhand eine Umweltzerstörung. Veränderung durch Mensch = Zerstörung. Dabei sind die schönsten grüne Landschaften vom Menschen erschaffen worden. Ach, die Ökos sind einfach die inhumansten Gruppierungen der Neuzeit.

    Zudem müssen wir uns überlegen, ob wir wirklich ein paar hundert Millionen Jahre warten wollen, bis sich diese Energiequellen wieder regeneriert haben. Und vor allem: Haben wir genügend Pausenbrote?

    Haben wir. Der Witz daran, um dieses beruhigende Wissen zu erreichen muss man zur dunklen Seite der Ökowelt. Wird Öl alle, wird Kohle verflüssigt – wird Kohle alle – greift man auf Methanhydrat zu, verwandelt es eventuell zu Methanol um. Die größte Bremse dieses Vorgangs bietet dabei die böse Kernspaltung mit seinen vielen Möglichkeiten an. Eine weitere große Hoffnung ist die Kernfusion. Das reicht alles für mehrere hunderte Jahre. Woraus der Mensch dann noch alles Energie gewinnt weiß kein Mensch und keine Kristallkugel, ich meine Computersimulation. Die Energiegewinnung in der fernen Zukunft ist auch nicht unsere Aufgabe, sondern die Aufgabe der betreffenden Generationen! Während die grüne Seite wie Eltern sich Sorgen um die weitentfernenden Generationen machen und die ungeborenen Kinder verziehen und betätscheln, m.M.n. entmündigen, traue ich den Generationen eine Menge zu. Vielmehr als wir können! Fortschritt ist meiner Meinung nach Unaufhaltsam!

    Ein weiterer Witz, sieht man die Energiegewinnung nur durch die Brille der Ökos, ist Energieknappheit in der Tat jetzt schon vorhanden, eben weil sie vor allen modernen Powermaschinen angst haben und verbieten wollen.

    Erneuerbare Energien haben den Vorteil, dass sie kontinuierlich vorhanden sind (z. B. Sonnenenergie) oder jedenfalls viel kürzere Regenerationszyklen aufweisen (z. B. Holz). Dafür ist es auch schwieriger sie effizient einzufangen. Hier sollte man meiner Meinung nach unbedingt weiterforschen.

    Die meisten erneuerbaren Energien sind eben nicht kontinuierlich vorhanden – worauf jeder schnell auf Entwicklung von Energiespeicher kommt. Genau das ist einer ihrer größten Probleme und Holz muss nachhaltig erwirtschaftet werden, was ein Limit im Jahr darstellt. Blöd das alles begrenzt ist! Auch wird Holz und anderes Grünzeug wie schon eine Million Jahre zuvor immer zur Energiegewinnung seinen Teil mit beitragen. Gerade die böse Genforschung bietet dabei die beste Möglichkeit an, um den Ertrag erhöhen zu können.

  38. peper Says:

    Du meinst das Ding, dass 99,9% der Masse von unserem Sonnensystem ausmacht. Lass mich mal nachdenken. Ich vermute, die Sonne würde implodieren. Was denn sonst.

  39. solarkritik Says:

    Heute ist eine Pressemeldung vom Chef des Bundesumweltamtes Troge zu lesen:

    “Erst weniger Fleisch, um das Klima zu schützen…”

    Kein Witz…
    Der Klima-Ökowahnsinn wird immer grotesker…

  40. Energie-Ossi Says:

    Klimawandel killt Bäume, Bäume nehmen weniger CO2 auf, mehr CO2 noch mehr Klimawandel, noch mehr Klimawandel killt noch schneller die Bäume…….Argh wir werden alle sterben.

    Klimawandel soll Waldsterben ausgelöst haben

    Wissenschaftler warnen vor einem alarmierenden Waldsterben an der Westküste der USA. In nur wenigen Jahrzehnten hat sich die Sterberate der Bäume mehr als verdoppelt. Ursachen sind nach Aussage der Forscher die Erderwärmung und die Trockenheit……

    ….Mark Harmon, Professor für Wald-Ökologie an der Oregon State University, warnt vor einer folgenschweren Rückkopplungsschleife. Durch das Baumsterben nimmt die Waldsubstanz ab, weniger Kohlendioxid wird aufgenommen, mehr Treibhausgase gehen in die Atmosphäre und das führt wiederum zu höheren Temperaturen.

    Spiegel Online

    Dann darf ich doch davon ausgehen, das es zum mittelalterlichen Optimum keine Bäume mehr auf diesen Planeten gab, bei dieser bestechenden Logik, gelle?

    Wat solls, düngen wir halt die Meere und gucken mal, wie sich da dann die Natur rächen wird
    für den unqualifizierten Eingriff dessen Folgen heute noch nicht abzusehen sind.

    Meeresforscher wollen an Algenversuch festhalten

    Wo bleibt Greenpeace, wenn man se mal brauch?
    Wo sind die Schlauchbootflotten demonstrierender Grünlinge?

    Würg und wech

  41. Energie-Ossi Says:

    #38 Peper
    Nööö, nich ganz so krass, ich dachte da nur an die kurzwellige Strahlung die auf unseren Planeten eintrifft, wenn man davon was abzapft für Energiedingens.
    Die Energie fehlt ja denn zum erhitzen des Planeten, was wird also kommen?

    MfG

  42. Mephisto Says:

    *An den Kopf greif*

    Sind alle, die Umweltschutz richtig buchstabieren können, wirklich gleich fanatische Ökologisten? Oder gibt es vielleicht doch eine etwas differenzierte Ansicht?

    Bitte sagt es mir! Denn wenn ich ein Gut-und-Böse-und-nichts-dazwischen-Märchen lesen möchte, dann greife ich lieber zu der Herr der Ringe.

    Wieso diese Angst vor grünem Populismus?

    ie Energiegewinnung in der fernen Zukunft ist auch nicht unsere Aufgabe, sondern die Aufgabe der betreffenden Generationen! Während die grüne Seite wie Eltern sich Sorgen um die weitentfernenden Generationen machen und die ungeborenen Kinder verziehen und betätscheln, m.M.n. entmündigen, traue ich den Generationen eine Menge zu. Vielmehr als wir können! Fortschritt ist meiner Meinung nach Unaufhaltsam!

    Nachhaltigkeit bedeutet, dass zukünftige Generationen dasselbe Potential antreffen, wie wir es heute haben. Nicht Entmündigung. Wir müssen ihre Probleme nicht lösen, aber es wäre unfair ihnen einen Berg von Schulden zu hinterlassen, selbst wenn sie ihn bewältigen können. Will sagen: Wenn wir erkennen, dass wir ein Problem verursachen, dann ist es einfach leichtfertig zu sagen: “Egal, das wird man dann schon mal lösen können. Jetzt brauchen wir uns nicht darum zu kümmern.”

  43. Energie-Ossi Says:

    #39 solarkritik

    Jooo, bei der Zeitungsmeldung heute früh is moch doch glatt das Frühstücksschnitzel im Halse stecken geblieben.
    Da hab ich doch glatt die restlichen 3 Schnitzel gleich mal an meinen Hund verfüttert, so hab ick wenigstens a bisserl det Klima gerettet.
    Bei der Schweinehaxe heute Mittag werde ich dann das Sauerkraut weglassen, denn das is ja mit Speck angemacht worden.
    Heute Abend wird es dann nur noch 2 Steaks geben anstatt der sonst üblichen halbes Dutzdend Portion.

    Ja, auch ich tue was.

    Ach übrigens, da kommt doch glatt so ein CDU Landwirtschaftsexperte und meckert mit den Troge rum, er solle uns nich mit seinen Verboten nerven, der deutsche Rinderbestand hätte sich ehh schon seit 1989 halbiert.
    Das ist dann ausgleichende Gerechtigkeit, dafür hat sich der Anteil Rindviecher in der Politik seit dem mehr als verdoppelt.

    Muhhh

  44. Energie-Ossi Says:

    #42
    Ähhh, gibt det ooch Halbtags-Ökos, Vormittag Klamkatastrophe predigen, Nachmittags mit den SUV durch die Landschaft brettern????

    Ne mein Freund, von Menschen die sich in meinen Privatleben aus fadenscheinigen Gründen einmischen wollen, wende ich mich angewidert ab.

    An nachfolgende Generationen denken………..jooo ich hasse meine Ururururgroßeltern auch, hätten die damals mal a bisserl Knete nachhaltig uff de Bank angelegt, müsste ich mir heute nich den halben Tach mit Arbeit das Leben versauen. Nich mal ein Grundstück ham se mir hinterlassen, ne die haben einfach nur an sich gedacht, pfui deibel.

    Habe die Ehre

  45. Mephisto Says:

    Aber weil man die Rindviecher in der Politik nicht schlachten und essen kann (weil ungeniessbar), importiert man das Fleisch jetzt halt aus Argentinien. Das ist bestimmt besser, als selber Rinder zu halten…

  46. Mephisto Says:

    @ Nr. 44

    Wer mischt sich denn nicht in dein Privatleben ein? Es gibt ja nicht nur Umweltgesetzgebungen ;-)

  47. Energie-Ossi Says:

    #46
    Umweltzonen samt Plaketten, Rauchverbote, Öko-Steuern, Glühlampenverbote, demnächst Fleischverbot………..

    Nöööö, niemand will mich einschränken, uff keenen Fall, wo lebst Du eigentlich?

    Uff den selben Planeten wie ick????

  48. flipper242 Says:

    Ähhh, gibt det ooch Halbtags-Ökos, Vormittag Klamkatastrophe predigen, Nachmittags mit den SUV durch die Landschaft brettern????

    Davon kenn und seh ich genug.

    Auch GAL´er, die mit dem Benz zur Bundestagswahl von Hamburg, nach Bremen geschüsselt sind um zu wählen.
    Scheinbar nie von Briefwahl gehört.

  49. Energie-Ossi Says:

    #47 Nachtrag
    Gesetzgebung aufgrund Klima und Umweltschutzdingens, Gesetzgebung aufgrund Terrorschutzgründen, Gesetzgebung aus Brüssel die dann im Land der Bekloppten umgestzt werden müssen.
    Jaaaa, jedes Rindvieh, was gewählt worden is, denkt er darf sich bei mir rein hängen, ick bin ja so unselbständig, mich doofen Bürger muss man ja an die Hand nehmen ansonsten wäre ich ja nich überlebensfähig.

    Und das schöne an der Sache is ja, das dumme Wahlvieh schreit sogar noch Hurra dabei, wenn man ihre Rechte immer weiter beschneidet…..jetzt wünsch ick mir langsam den anderen Planeten.

  50. Bibliothekar Says:

    Mephisto,

    sieh, Du versuchst das Ganze auf die moralische Schiene zu bekommen, in dem zu uns glauben machen willst, der ökologistische Weg sei unabwendbar und wissenschaftlich begründbar.
    Wir sehen die Dinge lieber in ihrem politischen Kontext und erkennen die intensivierten Bestrebungen zur Erreichung eines sogenannten “Dritten Weges”, dessen Ergebnis dann eben ein “christlich ökologischer Sozialismus” sein soll. Deshalb unsere Abwehr, da in diesem System die Freiheit auf der Strecke bleiben muß.

  51. perlita Says:

    @ Energie-Ossi #47,

    wo du gerade die feinstaub-plakette erwähnst:

    http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/asthma/?sid=529452
    HAMBURG (dpa). Die Feinstaubwerte in Deutschland sind 2008 weiter gesunken. Als Grund nannte das Umweltbundesamt eine günstige Wetterlage….”
    ________________________________________________

    da hat frau lompscher ja jetzt richtig glück gehabt, daß es 2007 eine unsgünstigere wetterlage gab, denn sonst wäre die umweltzone schon im ansatz “gestorben”.

    zum rauchverbot äußere ich mich jetzt nicht, auch nicht zu den geplanten werbeverboten für alkohol, auch nicht zu den verkaufsverboten für alkohol, die bereits in einigen bundesländern bestehen, und zum fleischkonsum verweise ich hierauf:

    “….Ferner wurde beschlossen, sich dafür einzusetzen, dass Gastronomiebetriebe, die Speisen servieren, auf ihrer Speisekarte ein veganes Menü anbieten müssen. Menschen, die sich für diese Form der Ernährung entscheiden, dürfen nicht, wie es derzeit der Fall ist, grundsätzlich in ihren Möglichkeiten auswärts mit anderen essen zu gehen beschränkt werden….”

    http://www.gruenejugendhamburg.de/index.php?option=com_content&task=view&id=246&Itemid=66

  52. AC DC Says:

    Die Klimaretter rüsten mächtig auf:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,599990,00.html

  53. Bibliothekar Says:

    #52 AC DC

    Die Sprache erinnert mich an die Ost-Zeitungsartikel vom Sommer 1989. Wie die Sache dann ausging, wissen wir ja.

  54. homersimpson Says:

    “….Ferner wurde beschlossen, sich dafür einzusetzen, dass Gastronomiebetriebe, die Speisen servieren, auf ihrer Speisekarte ein veganes Menü anbieten müssen. Menschen, die sich für diese Form der Ernährung entscheiden, dürfen nicht, wie es derzeit der Fall ist, grundsätzlich in ihren Möglichkeiten auswärts mit anderen essen zu gehen beschränkt werden….”

    Und wozu gibt es dann vegane Restaurants?

    Aber egal, zum Thema. Ökologisch (oder auch biologisch [was denn sonst, abiotisch Lebensmittel erzeugen können wir noch nicht]) erzeugte Lebensmittel sind weder besser noch gesünder noch sonst irgendwas. Sie sind einfach nur anders und in der Regel teurer. Also bleibt der Kram liegen und ich kauf “normale” Äpfel, die bösen gespritzen halt.
    Und noch was zur “Umweltzone”: Die in Berlin ist ein tolles Beispiel. Ab 2010 dürfen nur noch Autos mit grüner Plakette in die Innenstadt. Klasse, wenn die jetzt noch die Baustellen fertig bekommen, gibt es vielleicht weniger Stau. Aber mehr passiert da nicht. Es gibt da witzigerweise ein Zementwerk mitten in der Stadt. Aber da gibt es ja keinen Staub. Überhaupt nicht. Nur die Autos sind an allem schuld. Und natürlich der Klimawandel.

  55. perlita Says:

    @ homersimpson,

    vegane restaurants. um es mit den worten renate künasts zu sagen: ich habe das recht, überall rauchfreie gastronomie zu erwarten. mit dem gleichen rest kann man als grüne partei auch überall vegane pflichtmenus fordern, in der gesamten gastronomie.

    und die umweltzone in berlin ist sowieso ein lacher. solange der feinstaub, der teilweise aus der sahara kommt, nicht fein säuberlich vor dem s-bahn ring huldvoll zu boden staubt, kann man ein komplettes fahrverbot erlassen. ändern würde sich nichts, denn wetterlagen nehmen auf so etwas keine rücksicht. spätestens wenn es im frühjahr oder sommer mal ein paar trockene und windstille tage gibt, ist wieder hysterie angesagt.

    @ Bibliothekrar #53,

    ich komme aus dem ehemaligen westberliner teil, aber auch mich erinnert die sprache schwer an die ddr kurz vor 1989. ich habe nämlich hin und wieder AK geschaut, und fürs kind gab es das sandmännchen…….

  56. krishnag Says:

    The strong correlation between reconstructed temperature and solar activity suggests solar forcing as a main driver for temperature variations during the period 1250–1850 in this region.

    Ist doch auch bloß lokal……….
    aus dem Link
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,599990,00.html
    zu dem Link:
    http://www.agu.org/pubs/crossref/2009/2008GL035930.shtml

  57. krishnag Says:

    @Mephisto
    letztens war doch Deinerseits von Demokratie die Rede und das das EU Parlament demokratisch gewählt wäre und ähnlicher Schmuß:
    ich habe, und direkt hat es auch keiner, Ede Stoiber nicht zum Entbürokratisieren irgendwo hingeschickt, und jeder vernünftig denkende Mensch hätte das unterlassen. Aber der demokratische Prozeß hat ihn irgendwie dahin bekommen wollen…..

    Nachhaltigkeit bedeutet, dass zukünftige Generationen dasselbe Potential antreffen, wie wir es heute haben

    Nun, da haben unsere Nachkommen ja bessere Chancen, als meine Nachkriegsgeneration, nicht nur in Deutschland, oder ?
    Die uns nachfolgenden Generationen werden sich über unsere Technologien totlachen, gewissermaßen.

    Die werden weder auf unsere Kohle, noch auf unser Öl auf Dauer angewiesen sein, so wie wir nicht auf Kerzen oder Pferdedroschken angewiesen sind / waren.
    In welcher Welt lebst Du ?
    Deine Paranoia könnte ich verstehen, wenn ich wüßte Du wärst Dir über die Tragweite dessen klar, wenn das auf uns zu käme, was die Öks gerne wollen.
    Dann werden wir irgendwann wieder Kerzen und Pferdedroschken brauchen. Dann müßten wir unseren Nachkommen beibringen, das Strom nicht aus der Steckdose kommt, weil es keine mehr gibt – grob gesagt, oder nur von 8:00 – 10:00 und dann noch mal abends eine Stunde, zum Nachrichten hören, oder evtl. auch sehen.

  58. krishnag Says:

    OT

    Endlich auch andernorts gefunden:

    Während des solaren Maximums emittiert die Sonne besonders viel energiereiche extrem-ultraviolette Strahlung (EUV). Trifft sie auf die Erdatmosphäre, heizt diese sich auf und dehnt sich aus. Dadurch verändern sich Dichte und Reibungswiderstand der Atmosphäre im Bereich der Umlaufbahnen von Satelliten und anderen Objekten. 1989 musste deshalb allein die amerikanische Raumfahrtbehörde die Bahnen 1.000 Satelliten neu berechnen. Da gleichzeitig mit den aktiven Satelliten auch der Weltraumschrott im Orbit ausgelenkt wird, wächst das Risiko von Zusammenstößen – normalerweise sind die Bahnen der mehr als 6.000 fliegenden Schrottteile bekannt und sie können daher vermieden werden.

    http://www.scinexx.de/dossier-detail-53-7.html

    Dazu Dr. Borchert hier:
    Abb. 2 u.a.
    http://www.eike-klima-energie.eu/wcmsshow.php?filepath=wcmsmimefiles/Borchert_Vortragsmanuskript_1_18_2_2008_erg__nzte_Fassung_1_3_2008_487.doc&&mimetype=application/msword&WCMSMimeFileUID=487

  59. peper Says:

    Sind alle, die Umweltschutz richtig buchstabieren können, wirklich gleich fanatische Ökologisten? Oder gibt es vielleicht doch eine etwas differenzierte Ansicht?

    Mein Beitrag enthält nichts Realitätsfremdes – Wie Du es gerne hättest. Im Gegenteil: Pfui zu Kernkraft, Pfui zu fossilen Brennstoffen, Pfui zu Individualverkehr, Pfui zu Gentechnik- kurzum Pfui zu allem Moderne ist inzwischen so trivial und so häufig, dass man Dich fragen muss: Wo ist Dein Mauseloch, in dem Du Dich versteckst? Das aus jedem Thema eine angebliche wissenschaftliche Weltuntergangsthese existiert ist ebenso trivial. Viele davon wurden sogar in Hollywood verfilmt. Die Realität ist wie gehabt langweiliger. Huhu, Maschinen werden ein Bewusstsein bekommen und die Menschen ausrotten. Puh.

    Nachhaltigkeit bedeutet, dass zukünftige Generationen dasselbe Potential antreffen, wie wir es heute haben.

    Bitte? Das wünschst Du denen? Stillstand ist der Rückschritt überhaupt!

    Nicht Entmündigung. Wir müssen ihre Probleme nicht lösen, aber es wäre unfair ihnen einen Berg von Schulden zu hinterlassen, selbst wenn sie ihn bewältigen können.

    Wir reden von einer Generation, die in hunderten von Jahren leben werden. Du erinnerst mich an meine Tochter. Zu ihr sage ich auch immer „Eines nach dem Anderen!“. Bei der Energieversorgung machen sich heutzutage Millionen von Menschen Gedanken. Schon allein weil es profitabel und elementar ist. Das läuft genauso wie Energiesparen aus Geizgründen von ganz allein. Variable Kosten liebt jeder Betriebswirt. Milliarden Menschen werden noch folgen – ein unaufhörlicher Prozess! Ich habe auch kein bedenken, dass ich ihnen was wegnehme, denn die werden Sachen haben, davon kann ich nicht einmal träumen, weil ich es schlicht nicht kenne.

    Will sagen: Wenn wir erkennen, dass wir ein Problem verursachen, dann ist es einfach leichtfertig zu sagen: “Egal, das wird man dann schon mal lösen können. Jetzt brauchen wir uns nicht darum zu kümmern.”

    Von nicht kümmern habe ich auch gar nichts geschrieben(die Reaktion war erwartungsgemäß), sondern Möglichkeiten für weitere hunderte von Jahren präsentiert und ebenso angedeutet, dass es Fortschritt geben wird! Soll die Luft sogar reichlich viel CO2 haben, könnte es sich lohnen mit Kernfusion oder –Spaltung aus dieser Luft Methanol zu gewinnen. Chemie ist im Gegenteil zu Energie richtig geil, es wandelt sich zwar alles um, aber die chemischen Elemente gehen nicht verloren. Nie! Die bleiben auf der Erde. Es geht nichts verloren. Soll z.B. – und nach Stand der aktuellen Lage sieht es nicht danach aus – Kernfusion eine fast unerschöpfliche Energiequelle darstellen, ist geradezu alles möglich. Kernspaltung mit seinen Möglichkeiten ist ebenso ein unglaubliches Feld. Selbst hier stehen wir noch am Anfang der Entwicklung. Im Gegenzug zu Fusion bietet die Spaltung jetzt schon unglaubliche Zahlen an.

  60. ghw Says:

    @krishnag:

    Das wird anderorts auch heftig diskutiert.

    Spannend daran sind Überlegungen, dass sich die Atmosphäre dabei (gemäß dem Gasgesetz) dabei als Ganzes erwärmen oder abkühlen müsste…

  61. ghw Says:

    Sind alle, die Umweltschutz richtig buchstabieren können, wirklich gleich fanatische Ökologisten? Oder gibt es vielleicht doch eine etwas differenzierte Ansicht?

    Aber natürlich gibt es differenzierte Ansichten (die Vermisse ich bei den Öks allerdings großteils).

    Grundsätzlich gilt:

    Klimaschutz ist meist kein Umweltschutz. Und Umweltschutz muss “nachhaltig” (um damit das tolle Wort zu gebrauchen) und nicht blind ideologisch sein.

    Beispielsweise sind die tollen Feinstaub-Umweltzonen in .de definitiv kein Beitrag zum so genannten Klimaschutz (das man genau genommen gar nicht “schützen” kann, denn dazu müsste man das Wetter schützen), und auch kein Umweltschutz. Es ist einzig ein ideologisch motivierte Aktionismus, der den deutschen Steuerzahler Milliarden an Geld kostet, ohne signifikatne positive Auswirkungen für die Umwelt.

  62. ghw Says:

    Nochwas:

    Nachhaltigkeit bedeutet, dass zukünftige Generationen dasselbe Potential antreffen, wie wir es heute haben.

    “Nachhaltigkeit ist ein Begriff aus der Frostwirtschaft, und jeder, der ihn benutzt sollte dort mal nachsehen, was er wirklich bedeutet.

    Nicht Entmündigung.

    Genau DAS geschieht aber tagtäglich. Es gibt immer neue Gesetze zur Entmündigung der Bürger. Und die sind auch noch stolt drauf, und fordern immer neue Verbote (natürlich für “die anderen”) und es sit schließlich “für die Kinder” – und für “die gute Sache”.

    Das oft postulierte “Recht” zukünftiger Generationen – so ein Schwachsinn! Ebenso wenig, wie meine leiblichen Kinder irgendeinen Rechtsanspruch auf mein Leben, mein EIgentum haben, umso weniger haben zukünftig lebende (noch nicht geborene und mit mir nicht verwandte) irgendein “Recht”. Das ist verklärte Ideologie, aber nichts “rechtlich” begründbares.

    Wir müssen ihre Probleme nicht lösen, aber es wäre unfair ihnen einen Berg von Schulden zu hinterlassen, selbst wenn sie ihn bewältigen können.

    Aber genau DAS tun “unsere” Politiker gerade. Für schwachsinnige Klimaschutz- (und aktuell Banken- und Industrierettungs-) Maßnahmen geben sie das Geld (die Zwangsabgaben = Steuern) der nächsten 5 Generationen heute aus – für Nichts!

    Schau dir das Kyoto-Programm an. Bis heute hat es ca. 501.000.000 USD verschlungen, um das Klima um postulierte 0,006° zu “schützen”. Alle Experten sind sich einig, dass eine 100% Umsetzung von Kyoto die postulierte Erwärmung um genau NICHTS verhindern, sondern lediglich um bestenfalls 5 Jahre nach hinten verschieben kann.

    Das nennst du doch nicht allen ernstes “sinnvoll”?????
    Es gibt wesentlich sinnvollere Projekte, in diese Unsummen investiert werden könnten (und auch sollten).

    Will sagen: Wenn wir erkennen, dass wir ein Problem verursachen, dann ist es einfach leichtfertig zu sagen: “Egal, das wird man dann schon mal lösen können. Jetzt brauchen wir uns nicht darum zu kümmern.”

    Das ist engstirniger Quatsch! Denn das führt zu blindem Aktionismus (wir tun doch irgendetwas). Es muss eine Bewertung und Priorisierung stattfinden (nach rationalen Kriterien, nicht nach ideologischen)!.

    Nettes Detail am Rande: Das Verursacherprinzip gab es bis zu den Anfängen der Industrialisierung – dann wurde es abgeschafft – um die Industrie nicht unnötig zu behindern.

    “Sozialistische” Bürgermeister verhinderten in den 70ern und auch noch 80ern in ideologischer Verblendung Betriebsansiedelungen, weil neue Betriebe immer den eingesessenen die Arbeitskräfte stehlen…

    Was ich bei “Umweltschützen” praktisch immer vermisse, ist ein gesunder SInn für Realität.

  63. solarkritik Says:

    Video-Tip:
    Henryk M. Broder im Gespräch mit Kai Diekmann über “Klima”- und anderen “Ökowahnsinn”…

    unbedingt sehenswert !!

    http://www.youtube.com/watch?v=IqftS1Lu5LI

  64. ghw Says:

    @solarkritik:

    HMB ist immer lesens/sehenswert.

  65. Daddeldu Says:

    # 59 peper Says:

    Pfui zu Kernkraft, Pfui zu fossilen Brennstoffen, Pfui zu Individualverkehr, Pfui zu Gentechnik- kurzum Pfui zu allem Moderne

    He he,

    ich stelle mir gerade ein Wahlplakat vor:

    Nein zu Kernkraft!
    Nein zu Kohle!
    Nein zu Öl!
    Nein zu Gentechnik!
    Nein zu Stammzellforschung!
    Nein zu Chemie!
    Nein zu Autos!
    Nein zu Flugreisen!
    … mit den Grünen wird das Leben wieder lebenswert!”

  66. solarkritik Says:

    Hier noch ein weiterer Ausschnitt mit Broder und Diekmann:

    http://www.youtube.com/watch?v=QMSy-P8WdRQ

    Über Politikverdrossenheit und “linken Journalismus”

    Eine, wie ich finde, sehr präzise Analyse über die politische Situation und Situation des Journalismus in Deutschland…

    Diese Sendung kann man sich übrigens hier:
    http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1697660,CmC=2387484,CmPage=1697660,scheduleId=2374224.html

    in Voller Länge noch bis zum 29.01. anschauen…

  67. Bibliothekar Says:

    #65 Daddeldu

    Schöner Plakatentwurf! Traurig nur, daß die Liste stark erweiterbar ist und auch für andere Parteien verwendet werden könnte.
    Ich bedaure immer wieder, das NGOs noch nicht wählbar sind. ;-)

  68. Mephisto Says:

    Es ist hier viel von Freiheit die Rede. Und von deren Einschränkung.

    Für mich endet die Freiheit des Einzelnen allerdings genau da, wo sie beginnt die Freiheit eines anderen einzuschränken.

    Ansonsten wäre Freiheit ein ungerecht verteiltes Gut.

  69. BRK Says:

    #68 Mephisto

    Für mich endet die Freiheit des Einzelnen allerdings genau da, wo sie beginnt die Freiheit eines anderen einzuschränken.

    Das erkläre mal bitte den “edlen” Klimarettern und deren Hilfstruppen.

  70. Energie-Ossi Says:

    #68

    Für mich endet die Freiheit des Einzelnen allerdings genau da, wo sie beginnt die Freiheit eines anderen einzuschränken.

    Für mich bedeutet Freiheit auch Toleranz, mal eine kleine Einschränkung hin zu nehmen damit ein anderer seine Freigeit ausleben kann.
    Ansonsten endet das ganze in einem Wust von Verboten, denn irgendjemand fühlt sich doch immer von jemand anderem irgendwie eingeschränkt.

    Mahlzeit

  71. Energie-Ossi Says:

    #70 Nachtrag

    Wo Deine Freiheit endet bei Deiner Definition sieht man ja an einigen Beispielen.

    1. Anwohner verklagen einen Kindergarten wegen der Lärmbelästigung durch spielende und schreiende Kinder…….und gewinnen sogar den Prozess und der Kindergarten muss geschlossen werden.

    2. Zugezogene Städter verklagen den Nachbarn im Dorf, weil sein Hund kläfft/der Misthaufen stinkt/der Hanh immer am Morgen kräht und gewinnt aucxh noch den Prozess………..wenn die Typen unbedingt Grabesstille haben wollen, sollen se doch gleich auf den Friedhof ziehen.

    Jetzt sage mir noch, das Du genau das meinst, lol

  72. Mephisto Says:

    Ich habe mich nicht auf deine lustigen Beispiele bezogen, sondern meine das, was ich gesagt habe.
    Wie und wieweit das einer juristischen Umsetzung bedarf, ist Gegenstand der gesellschaftlichen Entwicklung und hat durchaus auch mit Toleranz und Respekt zu tun.

    Was ich damit in Bezug auf den Klimawandel meine:

    Wenn jeder nur die Auswirkungen proportional zu seinem Anteil am Klimawandel zu spüren bekäme, wäre das ganze ja kein Thema. Dann wäre die Freiheit gewährleistet und jeder könnte selber entscheiden, wieviel CO2 er ausstossen will, um anschliessend damit leben zu können.

    Aber leider ist dem nicht so. Die Folgen haben alle im gleichen Masse zu tragen, unabhängig von ihrem Anteil. Zum Teil werden die stärksten Folgen gerade in den Gebieten der Erde erwartet, wo vor allem Länder positioniert sind, die vergleichsweise sehr wenig Treibhausgase ausstossen. Ihre Freiheit wird eingeschränkt.

    Und jetzt können wir diskutieren, inwieweit hier Regelungen und Vereinbarungen nötig sind oder ob das Ganze einfach eine Frage der Toleranz ist, ähnlich dem Beispiel mit dem Kindergarten.

  73. Energie-Ossi Says:

    #72

    Oh ha, jetzt kommen die schwachsinnigsten Warmaholics-Argumente die die Welt jemals gesehen hat…….und das in der tausendsten Wiederholung.

    Die armen Menschen in der dritten Welt müssen leiden weil wir bösen Menschen in der ersten Welt so viel CO2 ausstoßen…….aus welcher Propagandaabteilung ham se dich denn raus gelassen????

    Jaa diese Menschen leiden dort, an Bürgerkrieg, Armut, Hunger, Krankheiten, extremster Ausbeutung und a bisserl am Wetter.
    Dich interessiert aber nur das Wetter, vor dem man sich schützen kann, der Rest ist Dir wurscht, passt ja nich zum AGW, lässt sich ja nich gegen die Skeptiker benutzen, ist bei Warmaholics ja nich existent.

    Man, Eure Argumentation is sowas vom Menschenfeindlich und entlarvend, da muss ick eigentlich nichts mehr zu sagen. Wenn die teilweise in Sklaverei leben, damit wir unseren ökologisch wertvollen Bio-Sprit kriegen, dann hört man nix von euch, aber wenn se mal mehr Regen als sonst kriegen ist sofort der Klimawandel schuld und wir müssen ja was tun.
    Gibt so ne schöne Vokabel von Euch—-Kohlenstoffgerechtigkeit—-die diesen Zustand ja herrlich beschreibt, sollen wir jetzt so leben wir die armen Schwarzen in Äthiopien???
    Sollen wir auch in Wellblechhütten hausen und unser Brennholz nachhaltig aus den Wald holen???

    Am besten Du beendest Deine Kommentare mit dem obligatorischen —AMEN—denn ist euer Weltbild mal für jeden als Religion gekenntzeichent und euer Glaube an Gaia für jeden ersichtlich.

    Ansonsten erspar uns Dein nachhaltiges Betroffenheitsgejammer, das nimmt Dir hier eh keiner ab, weil unehrlich.

    Laut “Club of Rome” ist die Welt eh überbevölkert und mit euren Klimaschutzmaßnahmen wird dieses Problem sehr effektiv aus der Welt geschafft, ihr lasst die Leute einfach verhungern und wir bezahlen dafür nach Ablass, geil.

    Leg endlich ne neue Schallplatte auf, die Alte hat ein Riss.

  74. Mephisto Says:

    Tja das Problem bei dieser wahnsinnig einseitigen und populistischen Betrachtungsweise ist eben, dass die Probleme, deren Ursachen und deren Folgen eben allzu oft verknüpft und verkettet sind und nicht alles schön in einzelne Schubladen geordnet werden kann.

    Aber ich weiss, wer eine Schwarz-Weiss Brille aufhat, der will sie so schnell nicht mehr hergeben. Die Welt erscheint durch ihre Gläse so herrlich einfach und trivial. Und die anderen sind die Idioten.

  75. Energie-Ossi Says:

    #74
    Stell Dir vor, der AGW wäre nie “erfunden” worden, an was würdet ihr moralisch wertvollen Menschen euch denn dann auslassen.

    Die Brille habt Ihr auf, alles und jedes hat sich dem AGW unter zu ordnen, hungert ein Schwarzer….das is Klimawandel, ist ein Inder Krank….is das der Klimawandel, stirbt ein afrikanisches Baby an Unterernährung…..is der Klimawandel schuld.

    Ähh mal ehrlich, glaubst Du den Schwannsinn wirklich, den Du uns hier unterjubeln willst?
    Wieviel verdient man damit, anderen Menschen offensichtliche Lügen aufzutischen????

    Nur so ne Frage, eine ehrliche Antwort erwart ich eh nich von Dir.

    Mephisto………..Hauptamtlicher Agitator der Gaia-Weltuntergangskirche, solltest aber in dieser Funktion Dein Nick-Namen ändern, der wirkt hier etwas deplatziert.

    Amen

  76. Wetterfrosch Says:

    @Energie-Ossi
    Es scheint so, dass unser Teufelchen die Vorschläge der auf-dem-Teppich-der-Tatsachen-gebliebenen nicht kennen will.
    Wäre ja auch zu dumm, wenn er und seine Auftraggeber einsehen müssten, dass CO2-Handel und der ganze Firlefanz nichts bringt. Darüber besteht -um es mit ihren Worten auszudrücken- breiter wissenschaftlicher Konsens.
    Das Klima ändert sich dennoch, und Anpassen müssen sich die Menschen so oder so. Nur, mit einer funktionierenden Wirtschaft und einer ausreichenden Energieversorgung, und einem ordentlichen Schnitzel statt Tofu im Magen sollte das etwas besser funktionieren.
    Wenn wir aber sofort das sinnlose Verfeuern von Kohle und Gas in Größenordnungen stoppen wollten – würden wir neue Kohlekraftwerke bauen. Solche mit 50% statt 30% Wirkungsgrad (und die alten dann nicht abbauen und nach China exportieren..).
    mfG

  77. Energie-Ossi Says:

    #76 Wetterfrosch

    Ach lass mal, jede Bewegung hat ihre nützlichen Idioten die als Priester durch die Lande zu ziehen um den Pöbel die absolute Wahrheit einzuprügeln.

    Wenn es um was sinnvolles gehen würde, müsste man die Menschen da draussen das nich extra erklären, die würden das auch so verstehen.

    Die große Kunst is aber, den Menschen den größten Schwachsinn unter zu jubeln ohne das der merkt wie er beschissen wird, das können nur perfekte Propagandisten.

    Duck und wech

  78. Mephisto Says:

    Natürlich erscheint hier jemand, der seine Beiträge nicht mit Beleidigungen vollstopft, als unglaubwürdig.

    Was mich amüsiert ist einfach nur der grosse Widerspruch, der in dieser ganzen Diffamierung steckt ;-)

    Schlussendlich kann man ja niemanden zwingen, einen sachlichen Dialog zu führen…

  79. Energie-Ossi Says:

    #78

    Werte Dame

    Das alles hatten wir doch schon zur Genüge, ein paar Kommentare später kommt von Dir nur wieder das übliche : Beleidigungs/Polemik/Diffamierung/Empörungsgeschwafel.

    Du meinst hier im vollem Ernst, Deine ständigen Wiederholungen uns allseits bekannter “Nachhaltigkeitsparolen” wären eine sachliche Diskussion?

    Du bietest uns die allseits beliebten, flachen Parolen an und verlangst allem Ernstes das wir dazu was sinnvolles äussern um dann am Ende doch nur wieder “rechtschaffend Empört” über unsere Antworten zu sein???

    Ach nööö, das Spielchen üben wir hier schon ein paar Jährchen ohne jeglichen Erfolg und Einsicht der Warmaholics in Realität.

    Wie sagte meine geliebte Mutter immer gerne in solchen Situationen?

    “Da kannste ooch den Schrank vollquatschen, der hört dir wenigstens zu.”

    In diesem Sinne……habe die Ehre

  80. BRK Says:

    #75 Energie-Ossi

    solltest aber in dieser Funktion Dein Nick-Namen ändern, der wirkt hier etwas deplatziert.

    Gabs da nicht schonmal eine “Trillion”, die die gleiche Drehorgel leierte?

  81. Mephisto Says:

    Wie sagte meine geliebte Mutter immer gerne in solchen Situationen?

    “Da kannste ooch den Schrank vollquatschen, der hört dir wenigstens zu.”

    Deine Mutter hat dir da einen wertvollen Rat erteilt. Du solltest dich daran halten… ;-)

  82. Bibliothekar Says:

    #73 Energie-Ossi

    …Gibt so ne schöne Vokabel von Euch—-Kohlenstoffgerechtigkeit—-die diesen Zustand ja herrlich beschreibt, sollen wir jetzt so leben wir die armen Schwarzen in Äthiopien???
    Sollen wir auch in Wellblechhütten hausen und unser Brennholz nachhaltig aus den Wald holen???…

    Zwar etwas überspitzt, trifft aber den Kern, wenn man von Überentwickelten Industriestaaten ausgeht.
    Der Klimahyper meint letztendlich nur eine Umkehr in einen christlich ökologischen Sozialismus, auch wenn der ökologisch industrielle Komplex (ÖIK) bei der ganzen Sause kräftig mitverdient. Das Klima ist beim Ganzen nur ein wunderbares Mittel zum Zweck.

  83. Energie-Ossi Says:

    #81

    Herzlichen Dank für den gut gemeinten Rat.
    Im Gegensatz zu gewissen teuflischen Mitschreiberlingen enthält mein Aktenschrank (Dank seines Inhalts) eine gewisse Intelligenz.-:)

    #80 BRK

    Na uff jeden Fall, neuer Name, alter Unsinn und dem unbedarften stille Leser wird eine Vielfalt von Warmaholics suggeriert, die es so nich gibt.
    Die Tricks der Auftragsschreiber werden auch immer durchsichtiger, lol.

  84. Mephisto Says:

    Ich muss gestehen, ich habe bisher immer an das geglaubt, was ich gesagt habe.

    Bis ich gerade vorhin einen Beitrag über den Klimawandel gelesen habe, der mir die Augen geöffnet hat. Ich nehme an, auf dieser Quelle basiert auch die gesamte hier verbreitete Ideologie. Die Gedanken sind wahrlich rein und lassen keinen Zweifel an ihrer Redlichkeit aufkommen…

    Eine wirklich fundierte wissenschaftliche Studie wie sie in zahlreichen Blogs ihre Kinder gezeugt hat…

    http://www.stupidedia.org/stupi/Klimawandel

  85. BRK Says:

    #62 ghw

    Nachhaltigkeit bedeutet, dass zukünftige Generationen dasselbe Potential antreffen, wie wir es heute haben.

    “Nachhaltigkeit ist ein Begriff aus der Frostwirtschaft, und jeder, der ihn benutzt sollte dort mal nachsehen, was er wirklich bedeutet.

    Es ist erstaunlich, wie gedankenlos und inflationär der Begriff „nachhaltig“ von den unterschiedlichsten Interessengruppen missbraucht wird. Durch diese Beliebigkeit wurde der Begriff zur verbalen Hure, die jeder nach Gutdünken benutzen kann.

    Im Kampf um die Deutungshoheit wird von interessierter Seite immer wieder das „Prinzip der Nachhaltigkeit“ ins Feld geführt, dass angeblich von einem gewissen Oberberghauptmann
    Hannß Carl von Carlowitz im Jahre 1713 formuliert wurde. Dabei ging es in seiner diesbezüglichen Abhandlung “Sylvicultura oeconomica, oder haußwirthliche Nachricht und Naturmäßige Anweisung zur wilden Baum-Zucht” um eine „continuirliche beständige und nachhaltende Nutzung“ Waldnutzung. Er verwendet also das Adjektiv nachhaltend in einer bestimmten Reihenfolge und im Zusammenhang mit continuirlich (gleichbleibend) und beständig (dauernd).

    Zur damaligen Zeit waren die Begriffe „continuirlich“ und „beständig“ und deren Bedeutung allgemein bekannt. Was er unter „nachhaltend“ verstanden wissen wollte beschreibt er an anderer Stelle „also soll man den Vorrath an ausgewachsenen Holz nicht eher abtreiben, bis man siehet, daß dagegen genugsamer Wiederwachs verhanden“, m.a.W. erst muss das Volumen an Holz nachgewachsen sein (nicht: erst nachwachsen soll/wird), dann kann geerntet werden.

    Daran kann man schon erkennen, dass Carlowitz mit „nachhaltend“ nicht den heutigen Begriff „nachhaltig“ im Sinne hatte, denn dann hätte er auf die in der Reihenfolge vorausgestellten Adjektive „continuirlich“ und „beständig“ sicherlich verzichtet. Dies wird deutlich, wenn man sich die synonyme Bedeutung von „nachhaltig“ anschaut (tiefgreifend, endgültig, effektvoll, unwiderruflich, gravierend, sichtbar, durchgreifend, einschneidend, entscheidend, stark, wirksam, eindrucksvoll, empfindlich usw.). Wer hieraus den ökologistischen Kampfbegriff „Prinzip der Nachhaltigkeit“ herleiten will erfüllt schon den Tatbestand der verbalen Umweltverschmutzung.
    Um es mal ganz deutlich auszudrücken: „Nachhaltigkeit“ hat mit „nachhaltend“ genauso wenig zu tun wie „Zuhälter“ mit „zuhalten“.

    Wenn man dann noch anschaut, wie „nachhaltig“ Fauna und Flora unter dem Mantel der Klimarettung (Biomasse, Biosprit) zerstört werden, dann kann man leicht erkennen, dass die Verbalblasen der ÖK’s nichts, aber auch garnichts mit den Vorstellungen eines Hannß Carl von Carlowitz zu tun haben.

  86. flipper242 Says:

    #84

    ach deswegen juckt mir der pimmel.

  87. Energie-Ossi Says:

    #84

    Ach komm, haste schon sämtliche Munition verschossen???
    Nu haste schon alle üblichen Tricks und Kniffe angewandt (die Dein dickes Handbuch so hergeben), nu bleibt nur noch das “Lächerlichmachen” über die Skeptiker übrig?

    Hach was hab ich doch für ein intelligenten Aktenschrank, da muss ich nich Deine unlustigen Texte ansehen um mal lachen zu können.

    Neuer Versuch bitte, über diese Phase sind wir doch schon lange hinaus.-:)

    Habe die Ehre

  88. Mephisto Says:

    @ BRK

    Du hast den Ursprung des Begriffs der Nachhaltigkeit sehr schön dargelegt.

    Du hast auch erkannt, dass der Begriff zum Teil etwas erweitert, umgewandelt und auch missbraucht wird. Ein heute sehr verbreitetes Konzept ist jenes des Nachhaltigkeits-Dreiecks, wo Nachhaltigkeit auf drei Ebenen (Wirtschaft, Gesellschaft, Umwelt) betrachtet wird. Dabei ist meist ein Gleichgewicht zwischen den drei Komponenten anzustreben. Inwieweit das tatsächlich Sinn macht, sei dahingestellt.

    Ich beziehe mich auch eher auf die ursprüngliche Bedeutung des Wortes, auch wenn dieses Bestreben hier gerne missinterpretiert wird. Wenn wir die Wälder in Carlowitz’ Sinne nachhaltig bewirtschaften würden, hätten wir schon viel gewonnen. Dass das heute noch lange nicht vollständig umgesetzt wird, ist einfach offensichtlich. Ganz im selben Sinne sind die Übernutzung von Fischbeständen oder Überbeanspruchung von Böden zu nennen.

    Ich weiss jetzt nicht, in welchem Sinne die Ökos hier etwas anderes behaupten…?

    Wenn man dann noch anschaut, wie „nachhaltig“ Fauna und Flora unter dem Mantel der Klimarettung (Biomasse, Biosprit) zerstört werden

    ??? Das musst du mir erklären. Dass Biosprit in grossem Umfang nicht sinnvoll ist, weiss ich. Wenn unter dem Deckmantel des Klimaschutzes aber wirklich die Artenvielfalt gefährdet wird, musst du mir die Leute nennen, die solch einen Klimaschutz betreiben. Die gängigen Umweltorganisationen sowie die UN-Organisationen sind es sicherlich nicht…

  89. Rainer Says:

    @ Bibliothekar

    Gibt es eine Möglichkeit, dich ohne Hilfe des Forums zu erreichen? Ich möchte dir gerne etwas schicken…

    MfG
    Rainer

  90. BRK Says:

    #88 Mephisto

    Bevor ich auf den weiteren Inhalt Deines Posting’s eingehe nur kurz Folgendes:

    Wenn wir die Wälder in Carlowitz’ Sinne nachhaltig bewirtschaften würden, hätten wir schon viel gewonnen.

    Was glaubst Du wohl was in den vergangenen ca. 200 Jahren passiert ist?
    Wäre der Wald in Deutschland nicht im Sinne von Carlowitz bewirtschaftet worden, dann wäre nichts mehr von ihm übrig. So aber konnten sich die kläglichen Überreste des 17. und 18. Jahrhunderts erholen und der Wald in Deutschland konnte die heutige Größe erreichen. Wenn man allerdings die Intensionen der Klimafanatiker hört und liest, dann wird der Waldbestand bald wieder rasant schrumpfen um Biomasse-Monokulturen Platz zu machen. Das würde auch das Aus der Artenvielfalt der Fauna unserer Wälder bedeuten.
    Carlowitz geißelte auch das Verbrennen von Holz und die Nutzung desselben zum Hausbau.
    Er empfahl dringenst die Häuser aus Stein zu bauen.

    Ja, auch die preußische Obrigkeit wurde von Carlowitz wachgerüttelt und war nicht müßig, wenn es damals um den Schutz und die Regeneration des Waldes ging.
    “Zum Schutze der Wälder” (wie man sich ausdrückte) förderte der preußische Staat den Einsatz der Steinkohle anstelle von Holz und Holzkohle, u. a. durch Edikte, in denen die Nutzung von Steinkohle unter Strafandrohung befohlen wurde.

    Daran solltest Du mal denken, bevor Du hier Greenp.ssparolen verbreitest.

  91. BRK Says:

    sorry Tak-fehler
    befohlen wurde.

  92. ghw Says:

    Meph:

    Es ist hier viel von Freiheit die Rede. Und von deren Einschränkung.

    Gerade was die Freiheit angeht, ist die in der “modernen Demokratie” massiv beschnitten und eingeschränkt.

    Ansonsten wäre Freiheit ein ungerecht verteiltes Gut.

    Das ist sie ohnedies! Freiheit ist untrennbar mit Eigentum verbunden. Die wichtigste Freiheit ist jene des Selbsteigentums gefolgt von der Freiheit des Privateigentums.

    Wenn ich vom Staat gezwungen bin, 50-60% meiner Arbeitskraft für eben jenen Staat ohne Gegenleistung “zur Verfügung zu stellen”, kann man nicht mehr von Freiheit sprechen.

    Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit und hat nicht mehr viel mit Freiheit zu tun.

    Ein paar Bücher zum Thema Demokratiekritik sind immer lesenswert, als Einstieg vielleicht mal Erik von Kuehnelt-Leddihn: Gleichheit oder Freiheit? (Damit man mal den Unterschied zwischen Freiheit und Gleichheit (er)kennt).

  93. peper Says:

    Intelligenter Mann dieser Carlowitz. Gefällt mir. Schade, dass sein Werk immer mehr zerstört wird.

  94. Bibliothekar Says:

    #89 Rainer

    Lechz, lechz!

    1. Versuch. Krishnag, BRK, Energie-Ossi haben meine Mail-Adresse. Falls Du Kontakte hast.

    2. Versuch. ghw hat auch eine Mail-Adresse.

    3. Versuch. Sollte das nicht klappen, bastle ich mir eine Tages-Mail-Adresse und poste sie frech hier.

    Vielen Dank schon für die Geschenke. ;-)

    Wir wollen unser Forum wieder!

  95. Bibliothekar Says:

    #92 ghw

    Dem kann ich nur beipflichten. Ähnlich verhält es sich mit der immer wieder geforderten Gerechtigkeit, die aber im heutigen Gebrauch nur Gleichmacherei bedeuten kann.

  96. Bibliothekar Says:

    #88 Mephisto

    ??? Das musst du mir erklären. Dass Biosprit in grossem Umfang nicht sinnvoll ist, weiss ich. Wenn unter dem Deckmantel des Klimaschutzes aber wirklich die Artenvielfalt gefährdet wird, musst du mir die Leute nennen, die solch einen Klimaschutz betreiben. Die gängigen Umweltorganisationen sowie die UN-Organisationen sind es sicherlich nicht…

    Das Problem ist ganz einfach. Wenn ich riesige Finanz-Mittel, Personal und materielle Resourcen für den fragwürdigen Kampf gegen das pöse CO2 binde, fehlen diese für die anderen Umweltprobleme und den Naturschutz. Betreibe ich auf diesem Gebiet eine kostenauftürmende Symbol-Politik, ohne greifbare Ergebnisse, habe ich dafür die Verantwortung zu tragen. Nun ordne mal die von Dir genannten ein.

  97. BRK Says:

    #88 Mephisto

    dass der Begriff zum Teil etwas erweitert, umgewandelt und auch missbraucht
    wird

    Der Begriff wurde solange verfälscht und umgedeutet, bis er in das Dogma der Öko-Fanatiker passte und dann als „Neue Wahrheit“ verkauft. „1984“ lässt grüßen.

    Ein heute sehr verbreitetes Konzept ist jenes des Nachhaltigkeits-Dreiecks, wo Nachhaltigkeit auf drei Ebenen (Wirtschaft, Gesellschaft, Umwelt) betrachtet wird. Dabei ist meist ein Gleichgewicht zwischen den drei Komponenten anzustreben.

    Sag mal, merkst Du garnicht, was dass für ein Stuss ist?
    Erst „Nachhaltigkeits-Prinzip“ und dann „Nachhaltigkeits-Dreieck“. Willst Du hier die verquerte und verquaste Esoterik eines H.J. Schellnhubers und seines PIK-Logos propagieren und zur „großen Tranformation (Kulturrevolution)“ der Gesellschaft aufrufen?

    Wirtschaft im Sinne dieser Nachhaltigkeit bedeutet nichts anderes als sozialistische Planwirtschaft. Nicht die Nachfrage bestimmt das Angebot, sondern die Produktion bestimmt was gekauft wird (werden kann).

    Gesellschaft im Sinne dieser Nachhaltigkeit bedeutet „sozialverträgliche“ Reduzierung der Bevölkerung und Anpassung der Zahl der Menschheit an das jeweilige geplante Nahrungsmittelangebot. Aber was soll’s die reichen Industrieländer und auch einige andere werfen ohnehin schon einen Teil ihrer Kinder au den Müll (Abtreibung).

    Umwelt im Sinne dieser Nachhaltigkeit bedeutet Unterwerfung von Flora und Fauna unter das Diktat einer „elitären“ selbsternannten Führungsclique, Rodung der Wälder zu Gunsten von Monokulturen zum Zwecke eines, wie auch immer gearteten, Biomasseanbaus, Zerstörung der Lebensgrundlage industriell entwickelter Völker durch Umweltdiktat, Beschneidung der Entwicklungsmöglichkeit ärmerer Völker im Namen eines imaginären Umweltschutzes und nicht zuletzt Unterordnung der Umwelt unter die Auswüchse einer Klimarettung, die nur in den Hirnen einiger durchgeknallten Esoteriker und machtgeiler Politiker existiert.

    Inwieweit das tatsächlich Sinn macht, sei dahingestellt.

    Es macht nur Sinn, wenn man das Ganze unter dem Aspekt der von HJS vom PIK propagierten und als notwendig deklarierten ***großen Transformation“ des globalen Wirtschaftslebens, bei der auch das Stadt- und Landleben neu definiert werden müssen. ***

  98. Bibliothekar Says:

    Hallo Rainer,

    und alle Anderen, die eventuell alte Kontakte wieder aufnehmen möchten. Über diese Adresse könnt ihr von mir eine dauerhafte Mail-Adresse bekommen.

    Biblio09@xmail.net

    p.s. Zuspammen sinnlos, da die Adresse mit einem Klick wieder gelöscht werden kann. ;-)

  99. ghw Says:

    Ich habe unlängst mit Tomislav telefoniert, er arbeitet daran…

  100. Mephisto Says:

    @ BRK

    Zu Carlowitz: Ich habe nicht behauptet Deutschland würde seine Wälder überhaupt nicht nach seinem Prinzip bewirtschaften. Aber global läuft es eben noch nicht so, darum nimmt die Waldfläche ja auch ab. Das gleiche gilt, wie gesagt, z. B. auch für Fischbestände und die Bodenfruchtbarkeit. Würde sich hier die Nachhaltigkeit in Carlowitz’ Sinne durchsetzen, hätten wir viel gewonnen. Das wollte ich sagen.

    Zudem: Klimaschutzmassnahmen müssen sich nicht zwingend mit anderen Umweltschutzbemühungen beissen. Ich finde, wenn sie es tun, sind sie falsch konzipiert. Klimaschutz ist nur ein Teil des Umweltschutzes und nicht die übergeordnete Allmächtigkeit. Das habe ich nie behauptet. Klimaschutz ist aber ein globales Phänomen, das sich als Flaggschiff für den Umweltschutz allgemein etabliert hat. Und er wird in dieser Funktion ganz klar auch häufig missbraucht. Trotzdem bleibt der Klimaschutz ein wichtiger Teil des Umweltschutzes und kann andere Bemühungen sinnvoll ergänzen.

    Wer glaubt Nachhaltigkeit führe automatisch zu einer Planwirtschaft und zu Sozialismus, der hat einfach ein völlig falsches Nachhaltigkeitskonzept vor Augen. Ob es ihm gefällt dies zum Anlass zu nehmen, auf allem herumzuhacken, muss jeder selber wissen.

    Nachhaltigkeit will den Mark in eine gewisse Richtung lenken, das mag sein. Aber es ist nicht das Ziel den Markt zu unterbinden. Das ist einfach ein wesentlicher Unterschied, ob man ihn nun wegleugnen will oder nicht. Ich kenne keinen Staat, der je die völlige freie Marktwirtschaft gekannt hat. Weil wir in Gesellschaften leben, braucht es einfach auch Regeln dafür und nicht nur ökonomische Lehrsätze. Das war schon immer so und das können wir auch in Zukunft nicht weghexen. Und das beeinflusst halt auch den Markt.

  101. Bibliothekar Says:

    #100 Mephisto

    Es geht doch in erster Linie darum, daß der Begriff der Nachhaltigkeit nicht aller 5 Minuten mit neuen Inhalten ausgeschmückt wird, da sich dadurch auch immer wieder neue Schlußfolgerungen ergeben können.
    Übertreibt man es, heißt das als letzte Konsequenz – Leben, als wäre man schon tod!

  102. Bibliothekar Says:

    Hilferuf!

    Lieber Wolfgang Flamme, Lentje sucht dringend Kontakt zu dir. Über die Mail-Adresse unter #98 könnte ich das schnell in die Wege leiten.

    #98

    Ich meinte natürlich, daß ihr dann meine private Mail-Adresse bekommen könnt, die natürlich etwas dauerhafter von Bestand ist als diese Arbeits-Mail-Adresse, die aber bisher schon ein Erfolg ist.

  103. perlita Says:

    “…Die Tiere werden mit Bio-Haltung gequält, sagt ein hessischer Bauer. Er stellte seinen Hof auf biologische Landwirtschaft um – und lernte die Tücken des Systems kennen. “Bio” hat für ihn nichts mit Tierschutz zu tun, sondern mit Ideologie. Hauptsache, die Tiere liegen hübsch im Stroh und fressen nicht das böse Gen-Soja….”

    http://www.welt.de/wissenschaft/tierwelt/article3094503/Bio-Schweine-Nein-danke.html

    so mancher kommentar spricht bände. oder sprechen da verbände?

  104. peper Says:

    Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Klimaschutz. So viele pathetische Öko-Appelle… Wie bei jedem Politiker: Guter Sound, nichtsagender Text.

  105. Bibliothekar Says:

    #103 perlita

    Oh, da gehört schon viel Mut dazu, sich so mit dieser allheiligen Bande anzulegen. Hab’ ich mir glatt ausgedruckt und zur “Schulung” der lieben Mitbürger bereitgelegt.

    Es ist in dieser Branche wohl leider so, daß die Verbände mit ihren Dogmas, den Landwirten ihr ohnehin schon schweres Leben noch unnötig erschweren. Kompromisse – Fehlanzeige!
    Da braucht es schon einen festen Glauben, um nicht von ihm abzufallen. ;-)

  106. BRK Says:

    #100 Mephisto

    Zu Carlowitz: Ich habe nicht behauptet Deutschland würde seine Wälder überhaupt nicht nach seinem Prinzip bewirtschaften. Aber global läuft es eben noch nicht so, darum nimmt die Waldfläche ja auch ab.

    Du hast geschrieben: **Wenn wir die Wälder in Carlowitz’ Sinne nachhaltig bewirtschaften würden**. Unter „wir“ in einem solchen Zusammenhang verstehe ich „wir hier in unserem Land“. Wir sollten uns davor hüten, zu glauben, wir könnten für die gesamte Menschheit und alle Länder sprechen oder gar schulmeisterlich auf diese einzuwirken. Solange wir unsere eigenen Hausaufgaben nicht zufriedenstellend gemacht haben sollten wir mit Kritik an Anderen äußerst zurückhaltend sein. Besonders dann, wenn wir evtl. selber der Grund oder Veranlasser für das Verhalten „der“ Anderen sind.
    Z.B. Brasilien. Statt selber das Futter für unser Vieh anzubauen, importieren wir Sojaprodukte (Viehfutter) in Riesenmengen aus Brasilien, obwohl bekannt ist, dass wir damit der Vernichtung des Regenwaldes Vorschub leisten und obwohl wir wissen, unter welchen unmenschlichen Bedingungen der Sojaanbau dort vonstatten geht. Aber nein, wir bauen lieber „Biomasse“ für Sprit und Gas an und das sogar –zumindest teilweise- in Monokulturen.

    Das gleiche gilt, wie gesagt, z. B. auch für Fischbestände und die Bodenfruchtbarkeit. Würde sich hier die Nachhaltigkeit in Carlowitz’ Sinne durchsetzen, hätten wir viel gewonnen.

    Zunächst einmal: eine „Nachhaltigkeit in Carlowitz‘ Sinne“, wie sie gerne von interessierter (ökofanatischer) Seite propagiert wird, ist eine Mogelpackung. Wer sich in diesem Sinne auf Carlowitz beruft handelt unredlich und will damit nur seine Unfähigkeit zur Lösung der wirklichen Probleme verstecken und sich wichtigmachen. Unter dem so inflationär benutzten Begriff „Nachaltigkeit“ lässt sich letztlich vieles bis alles verstecken, auch die Ausrottung der Indianer oder die Inquisition.

    Das Beweinen der Bodenfruchtbarkeit ist auch so eine Chimäre. Unterschiedliche Böden haben auch unterschiedliche Grade der Fruchtbarkeit. Wenn auf einem Boden im ständigen Wechsel Nutzpflanzen angebaut werden, so ist es erforderlich dem Boden die Nährstoffe wiederzugeben, die durch das Pflanzenwachstum dem Boden entzogen werden. Dies geschieht entweder durch Mineraldünger oder biologischen Dünger (Mist, Gülle, Gründüngung). Beide Verfahren sind absolut gleichwertig (nur nicht in den Augen der ÖK’s), wobei der Vorteil eher beim Mineraldünger liegt. Ich rede hier nicht über die leichtfertige und dumme Überdüngung, die mit beiden Düngungsarten geschehen kann. Ein Paradebeispiel hierfür ist die Überdüngung mit Gülle, die häufig beim „Bioanbau“ anzutreffen ist. Jeder vernünftige Landwirt hält sich übrigens auch an die langjährig überlieferte Fruchtfolge, die den Boden vor zu schneller Auslaugung „schützt“. Aber ganz ohne Düngung geht da garnichts.
    Probleme treten überall da auf, wo den Bauern das Geld für Düngemittel fehlt. Hier könnte geholfen werden. Aber bitte nicht mit Geld, das versickert im Sumpf. Aber will man das überhaupt? Dann könnte ja das Objekt entfallen, an dem man so schön seine „menschliche Großzügigkeit“ aufrichten kann und die Weltbevölkerung könnte zunehmen. Letzteres wäre für gewisse Klimaretter und den „Club of Rome“ nicht akzeptabel.
    Stell Dir vor, die Klage-Weiber und Männlein von Miserior, terre des homes, Welthungerhilfe und wie sie alle heißen, könnten nicht mehr mit hungrigen Mäulern „Spenden“ akquirieren und die gesamte „Hilfeindustrie“ würde auf ihren teilweise überbordenden Spendengeldern sitzen bleiben. Nein, da muss man dagegen halten.
    Die Fischbestände scheinen ein echtes Problem darzustellen. Aber das liegt wohl weniger daran, dass mehr Fisch gegessen wird, sondern eher an den Fangmethoden. Hier wird der Öko-Begriff
    „nachhaltig“ offensichtlich im eigentlichen Sinne des Wortes angewendet, nämlich „gründlich“, „wirkungsvoll“ , „durchgreifen“ usw.. Nachhaltend im Sinne Carlowitz‘ ist es sicher nicht, weil hier die Voraussetzung für eine „kontinuierliche beständige und nachhaltende Nutzung“ nicht gegeben ist, nämlich das vorausgehende Nachwachsen des zu erntenden Volumens. Du siehst also, dass „Nachhaltigkeit“ nichts anders ist, als ein leerer „Kampfbegriff“.

    Aber zurück zur Fischerei. Würden sich alle an die Empfehlungen halte, nämlich die jungen (kleineren) Fische zu verschonen, wäre ein Großteil des Problems gelöst. Aber stattdessen wird noch immer mit der für das Fangziel zu kleinen Maschengröße gefischt. Das hat vielerlei Gründe, z.B. ist mit der Verarbeitung des angeblich „unerwünschen“ Beifangs zu Fischmehl (zur Mast) recht gutes Geld zu verdienen. Würde es für diese Art Beifang keine Abnehmer geben, würden die Fischer auch nicht mehr darauf aus sein. In Küstennähe, wo die Fischerei unter Beobachtung steht, sind die Ergebnisse recht erfolgversprechend. Aber auf hoher See, wo die Fangflotten z.B. der Russen und Chinesen sogar mit Fabrikschiffen (komplette Fangverarbeitung) unterwegs sind, ist eine expressis verbis nachhaltige Kontrolle so gut wie unmöglich. Da aber selbst EU-Länder, unter anderem auch Deutschland, sich hier wie die Hehler am Handel mit diesen Flotten beteiligen schaut die Sache wohl recht duster aus. Aber stattdessen werden diesen „Piratenschiffen“ auch noch Liegeplätze zum Anlanden ihrer „Ware“, zum Bunkern, Ausrüsten, Renovieren und Überwinterung zur Verfügung gestellt. Als Beispiel will ich hier nur Rostock nennen, wo alljährlich gleichzeitig bis zu 40 „Fischdampfer“ samt Fabrikschiffen ihre Ruheplätze haben. Es gäbe also eine Möglichkeit hier einzuschreiten. Aber seltsamer Weise hört man hierzu nichts vom WWF oder von Greenpeace, wie überhaupt immer, wenn bestimmte Nationen an einer „Sache“ beteiligt sind, diese Organisationen schweigen. Was mag wohl der Grund hierfür sein?

    Klimaschutzmassnahmen müssen sich nicht zwingend mit anderen Umweltschutzbemühungen beissen. Ich finde, wenn sie es tun, sind sie falsch konzipiert. Klimaschutz ist nur ein Teil des Umweltschutzes und nicht die übergeordnete
    Allmächtigkeit.

    Klimaschutzmaßnahmen, allein diese Wortschöpfung. Was will man denn da schützen? Das Klima? Gegen was? Welches Klima? Das Klima und gar ein globales, wie es immer so rumposaunt wird, gibt es nicht. Was es gibt, ist ein globales System von unterschiedlichen Klimazonen in denen viele unterschiedliche Klimata regional wirksam werden.
    Änderungen und Wandlungen in diesem System gibt es seit ewigen Zeiten; mal schneller, mal langsamer; mal ins Warme, mal ins Kalte; mal ins Feuchte, mal ins Trockene. Die vielen Kriterien, die einen solchen Wandel bewirken können sind weitestgehend unbekannt bzw. werden in ihrer Wertigkeit über- und unterschätzt. Das immer wieder ins Feld geführte CO2 dürfte jedenfalls nicht der Klimatreiber sein, für den es uns ständig vorgegaukelt wird. Das Klima, von dem dauernd geschwafelt wird ist nichts anderes als eine fragwürdige und manipulierbare Statistik über willkürlich gemittelte regionale Wetterereignisse, deren Werte globale Bedeutung angedichtet wird.
    Niemand würde ernsthaft auf die Idee kommen, die durchschnittliche Haarfarbe, Augenfarbe, Hautfarbe und Schuhgröße zu ermitteln und das Ergebnis als durchschnittliches Rassemerkmal der Erdbewohner deklarieren.
    Der ursprüngliche Sinn zur effizienteren und sparsameren Nutzung der kohlenstoffhaltigen Ressourcen war zur Hochzeit des kalten Krieges das Bestreben der „westlichen“ Nationen nach höchstmöglicher Autarkie in der Energieversorgung um damit die Gefahren der Öl-, Gas- und Kohleimporte aus gefährdeten Regionen zu minimieren. Das machte damals und macht auch heute noch Sinn und würde das Zeitfenster weit öffnen für die Erforschung und Nutzung echter alternativer und zuverlässiger Energiequellen und –Träger. Dass das Ganze aus dem Ruder gelaufen ist und in einer CO2-Hysterie mündete ist mal wieder ein Zeichen der Unfähigkeit gewisser Politiker. So konnten sich die NGO’s dieses Themas bemächtigen und kräftig Krawall machen und Geld scheffeln. Dass sich sog. Wissenschaftler für dieses perfide Spiel hergeben, ist ein Kapitel für sich, aber in der Geschichte der Wissenschaft nicht einmalig.

    Umweltschutz hat nun wirklich nichts mit dem ominösen „Klimaschutz“ zu tun. Mittlerweile allerdings wächst der Umweltschutz zu einer ähnlichen Hysterie heran. Wenn der Umweltschutz dazu dienen soll eine sinnvolle Nutzung und Benutzung der Umwelt zu verhindern, hört der Spaß auf. Wenn notwendige Hoch- oder Tiefbaumaßnahmen durch hysterischen Umweltschutz behindert werden, so sollte man schon mal genauer hinsehen, welche und wessen Interessen da vertreten werden.

    Wer glaubt Nachhaltigkeit führe automatisch zu einer Planwirtschaft und zu Sozialismus, der hat einfach ein völlig falsches Nachhaltigkeitskonzept vor Augen. Ob es ihm gefällt dies zum Anlass zu nehmen, auf allem herumzuhacken, muss jeder selber wissen.

    Die Nachhaltigkeit, wie Du sie hier ständig propagierst ist der Neusprech der PC und bedeutet nichts anderes als Planwirtschaft. Erklär mir doch bitte mal die Begriffe: „ nachhaltige Bevölkerungspolitik“, „ nachhaltige Wirtschaftspolitik“, „nachhaltige Verkehrspolitik“, „nachhaltige Gesundheitspolitik“, „nachhaltige Gesellschaftspolitik“ .
    Offensichtlich ist Dir nicht ganz klar, was mit der Überführung der Gesellschaft in das „Prinzip der Nachhaltigkeit“ und mir der sog. „großen Transformation“ der Gesellschaft in Wahrheit gemeint ist.
    Man kann nicht oft genug darauf hinweisen. Wenn es dann wiedermal zu spät ist heißt es wieder einmal: „das wollten wir nicht, das haben wir nicht gewusst“. Die eigentlich Schuldigen und
    150Prozentigen sind dann längst abgetaucht und waschen ihre Hände mal wieder in Unschuld.

    Du glaubst garnicht, auf welch schönklingenden Schalmeien die Rattenfänger spielen können. Da muss man schon sehr genau hinhören um die faschen Töne zu erkennen. Die Menschen sind sehr empfänglich für wohlklingende Versprechungen und wollen nur allzu gerne an eine schöne und reine Zukunft glauben. Sie sind auch bereit viele Mühsalen auf sich zu nehmen, wenn nur die versprochene Zukunft schön wird. Nur diese Zukunft werden sie niemals erreichen.
    Wer das nicht selber schon erlebt hat, oder Zeitzeugen kennt, die er befragen kann, sollte allerdings genauer auf die falschen Töne achten.

  107. Wetterfrosch Says:

    #103 perlita
    Das “natürlich” nicht immer beste Wahl ist, ist mir bekannt. Derartige Auswirkungen aber hätte ich nicht erwartet.
    Ich denke aber, das ist erst die erste Bio-Stufe. Bei der 2. sind wir selber dran…
    Öko lebe hoch, dreimal hoch!

    mfG

  108. ghw Says:

    @BRK:

    Tja, Polen und Rumänien haben schon ganze Wälder an hiesige “BIO”Kraftwerkbetreiber verkauft. Die roden dann mit dem Häcksler, um billiges Heizmaterial zu bekommen, da hierzulande nicht genug Biomasse verfügbar ist…

  109. BRK Says:

    #108 ghw

    Das ist ja die Scheinheiligkeit die ständig anprangere. Hier wird eine fragwürdige Nachhaltigkeit gepredigt und die CO2-neutrale Heizung und Stromerzeugung mit Holz lauthals gefordert und gefördert, während in unseren Nachbarländer zur Befriedigung unsere Ökofanatiker die Wälder kahl geschlagen werden. Wie war das doch mit dem Verursacherprinzip? Wer zahlt den Schaden?
    Wem nutzt das Ganze?

    Ich kann nur noch k.tzen, wenn ich solche Meldungen höre oder lese.

  110. Stefan P Says:

    # 109 @ BRK

    …Ich kann nur noch k.tzen…

    ..weil Du gerade davon sprichst:

    …NOAA understands and predicts changes in the Earth’s environment, from the depths of the ocean to the surface of the sun, and conserves and manages our coastal and marine resources…

    das habe ich mir nicht ausgedacht, das behaupten die tatsächlich:

    http://www.noaanews.noaa.gov/stories2009/20090126_climate.html

    …habe mal gehört, daß die Esoteriker der Steiner-Schule (Anthroposophen, Waldorf-Schulen) mit ‘Nichtgläubigen’ ihre Religion prinzipiell nicht diskutieren. Al Gore fordert das doch auch von seinen Anhängern und NOAA ist jetzt offensichtlich die ‘heilige’ Schrift’ und zuständig für die Verbreitung der Glaubensbekenntnisse?

    Das kann einem ja nur ‘nachhaltig’ Übelkeit verursachen…

  111. planck Says:

    @Stefan

    …habe mal gehört, daß die Esoteriker der Steiner-Schule (Anthroposophen, Waldorf-Schulen) mit ‘Nichtgläubigen’ ihre Religion prinzipiell nicht diskutieren. Al Gore fordert das doch auch von seinen Anhängern und NOAA ist jetzt offensichtlich die ‘heilige’ Schrift’ und zuständig für die Verbreitung der Glaubensbekenntnisse?

    Hae? Das steht unter jedem NOAA Artikel. Siehe “Mission”. Die NOAA ist ein Behoerde und keine Uni oder Forschungseinrichtung wie ein Max-Planck Institut. Eher wie das Pentagon oder die NASA. Ich weiss gar nicht, was an dem Satz so ungewoehnlich klingt. Irgendein Problem mit dem Englischen vielleicht? Der Mueller zB kennt das Wort “similar” nicht. Man weiss ja nie woran es harkt.

  112. Mephisto Says:

    @ BRK #106

    Sehr ausführlich und spannend was du aufführst. Es gibt offenbar doch einige Punkte, in denen wir übereinstimmen. Und wahrscheinlich noch mehr. Aber in einigen Punkten, hast du nicht ganz verstanden, worauf ich hinauswill…

    Zu den Böden: Was du sagst ist richtig, nur hat das ganze eigentlich überhaupt nichts mit der Problematik der Bodendegradation zu tun. Beim Verlust der Bodenfruchtbarkeit geht es um einen irreversiblen Verlust (oder einer, der nur sehr schwer wieder umkehrbar ist). Die Stichworte sind hier: Bodenversauerung, Bodenversalzung, Versiegelung, Verdichtung, Erosion, Kontamination und Desertifikation. Und das ist einfach kein Mythos, das ist beobachtbar!

    Zu den Fischbeständen: Sicherlich sind gewisse Fangmethoden problematisch. Das stimmen wir offenbar überein. Aber es geht auch um die Dezimierung der Bestände an sich. Und das entspricht einfach in sehr hohem Masse der Bedeutung der Nachhaltigkeit nach Carlowitz („kontinuierliche beständige und nachhaltende Nutzung“, wie du sagst). Überfischung bedeutet ja gerade, dass man mehr Fische fängt, als dass sich natürlich regenerieren können! Gefordert sind Fangmengen, die den Bestand nicht gefährden. Wenn das nicht der Nachhaltigkeit entspricht, was dann?
    Übrigens wird der grösste Teil der Beifangmengen weltweit nicht verwertet, sondern wieder ins Meer gekippt.
    Und wenn du behauptest Umweltorganisationen wie z. B. Greenpeace würde bei dieser Problematik nichts tun, dann hast du dich einfach nur sehr lückenhaft mit ihren Programmen auseinandergesetzt, oder? ;-)

    Zur Nachhaltigkeit:

    Die Nachhaltigkeit, wie Du sie hier ständig propagierst ist der Neusprech der PC und bedeutet nichts anderes als Planwirtschaft. Erklär mir doch bitte mal die Begriffe: „ nachhaltige Bevölkerungspolitik“, „ nachhaltige Wirtschaftspolitik“, „nachhaltige Verkehrspolitik“, „nachhaltige Gesundheitspolitik“, „nachhaltige Gesellschaftspolitik“ .

    Das propagiere ich eben NICHT! Dies Begriffe stammen übrigens meist auch nicht aus Umwelt-Kreisen, sondern werden von anderen aufgegriffen, weil Nachhaltigkeit ja so im Trend ist. Da geht es nicht mehr um Umweltschutz.

    Zum Klima:
    Wenn man behauptet es gebe kein globales Klima, kann man auch gleich behaupten es gebe gar kein Klima, weil schlussendlich ist das Klima tatsächlich nur ein Mittelwert. Dann müsste man aber auch behaupten es gebe keine Gesellschaft, sondern nur Individuen.
    Wenn du Klimaschutz gerne wörtlich interpretierst und dich anschliessend über die Begriffwahl ärgerst, dann tue das, aber das ist doch einfach Augenwischerei.
    Wer glaubt globale Mittelwerte werden willkürlich berechnet und man bediene sich plump eines einfachen Mittelwertes, der hat schlicht keine Ahnung von wissenschaftlicher Arbeitsweise.

    Und was die falschen Töne angeht: Die gibt es immer und aus allen Ecken. Jeder verspricht gerne das gelbe vom Ei, wenn er anschliessend zur Wahl steht. Das ist doch keine Neuerscheinung! Mit Umwelt lässt sich eben immer besser Politik machen. Aber es bleibt eben Politik.
    Aber das heisst noch lange nicht, dass aller Umweltschutz nicht nötig wäre…

  113. Wolfgang Flamme Says:

    #102

    wflamme gibt’s zB bei web.de – für größere Anhänge habe ich noch Adressen in Reserve.

    Wo brennt’s denn?

  114. flipper242 Says:

    Beim ersten Kaffee fängt der CO2-Ausstoß schon an

    http://kn-online.de/in_und_ausland/panorama/72568_Beim_ersten_Kaffee_faengt_der_CO2-Ausstoss_schon_an.html

    Daher schlage ich vor:

    Alexander Schalck-Golodkowski hatte Günter Mittag vorgeschlagen:

    “Alle bisher in der DDR produzierten und angebotenen Sorten Röstkaffee werden ab 1.7. 1977 nicht mehr produziert.”
    Das gesamte Kaffeeangebot im Einzelhandel sollte reduziert werden auf
    eine Sorte “auf dem Niveau von Rondo ?” zu 120 Mark/kg (!) sowie
    einen Mischkaffee “aus 50% Röstkaffee und 50% Surrogaten”.
    “Auf eine Kontingentierung beim Verkauf … ist zu verzichten, da … durch die Erhöhung des Kaffeepreises um ca. 100% ein Rückgang des Kaffeeverbrauches um ca. 25-30% zu erwarten ist.”
    “Weiterhin ist damit zu rechnen, daß … eine Zunahme der Versorgung … durch andere Quellen, wie z.B. durch grenzüberschreitenden Päckchen- und Paketverkehr und beim Abkauf im Intershop … erfolgen wird.”
    “In Betrieben, Verwaltungen, Institutionen usw. sowie für Repräsentationszwecke ist der Verbrauch von Kaffee generell zu untersagen.”

    Das Politbüro beschloss am 26. Juli trotzdem:

    Ab 1. August sollten alle staatlichen Einrichtungen, die NVA, die Kantinen der Betriebe und die Gaststätten der Preisstufen III und II nur noch den neuen Mischkaffee anbieten.
    Dieser bestand aus
    51% Röstkaffee
    5% Zichorie
    5% getrockneten Zuckerrübenschnitzeln
    5% Spelzanteilen
    34% Roggen-Gersten-Gemisch.
    Alle Kaffeesorten sollten aus dem Handel gezogen werden, bis auf die teureren Mona ?, Rondo ? und Mokka-Fix Gold ?.
    Der Volksmund titulierte den neuen Mischkaffee als “Erichs Krönung”.Die Bevölkerung war über die Maßnahmen empört, denn der “Kaffee” war ungenießbar

    letzteres ist zu ignorieren, ist ja für einen “guten” Zweck.

  115. flipper242 Says:

    «Es geht darum, die Lebensstile zu beeinflussen»

  116. Stefan P Says:

    # 111 @ planck

    Das steht unter jedem NOAA Artikel. Siehe “Mission”.

    …der alte Spruch klingt aber nicht so Sendungsbewusst:

    NOAA is dedicated to enhancing economic security and national safety through the prediction and research of weather and climate-related events and information service delivery for transportation, and by providing environmental stewardship of our nation’s coastal and marine resources. Through the emerging Global Earth Observation System of Systems (GEOSS), NOAA is working with its federal partners, more than 60 countries and the European Commission to develop a global monitoring network that is as integrated as the planet it observes, predicts and protects. The National Science Foundation sponsors the annual Space Weather Workshop.

    …und was die Vorhersagen über die Vorgänge auf oder in Der Sonne betrifft scheint es noch nicht so weit her zu sein mit dem ‘understanding’ und den daraus abgeleiteten ‘predictions’:

    http://www.swpc.noaa.gov/SolarCycle/sunspot.gif

    …Irgendein Problem mit dem Englischen vielleicht?
    …nö, geht ganz leidlich

    Man weiss ja nie woran es harkt.

    …es geht zwar laut Titel um Bio, aber ich ‘harke’ nicht…

    Die NOAA ist ein Behoerde und keine Uni oder Forschungseinrichtung wie ein Max-Planck Institut. Eher wie das Pentagon oder die NASA. Ich weiss gar nicht, was an dem Satz so ungewoehnlich klingt. Irgendein Problem mit dem Englischen vielleicht? Der Mueller zB kennt das Wort “similar” nicht. Man weiss ja nie woran es harkt.

  117. Energie-Ossi Says:

    #113 Wolfgang

    Es geht noch mal um Deine ausgezeichnete Analyse des virtuellen Kombikraftwerkes.
    Da leider immer noch das Forum zerschossen ist und die gute Lentje noch ein paar konkrete Fragen dazu hat, wäre ein direkter Gedankenaustausch von nöten.
    Mehr weiß ich jetzt auch nicht, Sie hat auch mich um Hilfe gebeten, aber so tiefgreifend konnte ich Ihr leider nicht helfen.

    MfG

  118. Stefan P Says:

    uuuups. Sollte so aussehen:

    …Irgendein Problem mit dem Englischen vielleicht?

    …nö, geht ganz leidlich

  119. Bibliothekar Says:

    #113 Wolfgang Flamme

    Lentje sucht in einer dringenden Angelegenheit Kontakt. Ich erlaube mir mal ihn auf die hier gegebene Adresse hinzuweisen. Vielen Dank

  120. flipper242 Says:

    Auswirkungen des Klimawandels bis ins Jahr 3000 spürbar

    Viele schädliche Folgen des Klimawandels sind bereits grundsätzlich unumkehrbar. Zu diesem Schluss kommt eine Studie internationalen Forscher, die am Montag vorgelegt wurde. Selbst wenn die Kohlendioxidemissionen sofort aufgehalten werden könnten, würden die Temperaturen weltweit mindestens bis zum Jahr 3000 hoch bleiben, heißt es darin. «Man hat geglaubt, bei einem Stopp des CO2-Ausstoßes würde sich das Klima in 100, 200 Jahren wieder normalisieren. Das ist aber nicht wahr», sagte die Klimaforscherin Susan Solomon, Hauptautorin der Studie, in einer Telekonferenz.

    http://de.news.yahoo.com/1/20090127/tsc-studie-hohe-temperaturen-bis-mindest-db2fba6.html

  121. Stefan P Says:

    Heute schon bei

    http://wattsupwiththat.com/

    gewesen? Lohnt sich, der Ex-Chef von Hansen hat diesem wohl eine mächtige Ohrfeige verpasst…

  122. planck Says:

    @Stefan

    …nö, geht ganz leidlich

    Naja, scheinbar nicht. Das Mission Statement der NASA ist gaaanz unten auf der Pathetik respektive Esoterik (wie du das voellig unverstaendlicherweise siehst) Skala im Amerianischen Englisch. Allein auf den NYPD Wagen steht “To Protect and to Serve”, was die Donuts futternden Bullen im Bagle Shop auf dem Weg zum GISS in deinen Augen zu Anthroposophen macht. Besser es schaemt sich erstmal einer fuer die.

  123. pierre gosselin Says:

    http://wattsupwiththat.com/2009/01/27/james-hansens-former-nasa-supervisor-declares-himself-a-skeptic-says-hansen-embarrassed-nasa-was-never-muzzled/

  124. Stefan P Says:

    #122 @ planck

    …und auf welcher Stufe der Pathetik resp. Esoterik rangiert den dieses Logo?

    http://www.usf.uni-kassel.de/waves/mehrinfo/pik_logo.gif

    Für die New Yorker Polizisten muss sich keiner schämen, die die ich kennen gelernt habe waren OK. Aber wie es scheint schämt sich John Theon für Jim Hansen…da hast Du also doch mal Recht behalten…

  125. planck Says:

    @Stefan
    Theon erfuellt in der Tat alle Kriterien, um euer schamfreies Idol zu werde. Er ist pensioniert, er ist wahrscheinlich zwischen 60 und 70 Jahre alt (nirgends wird das Alter so geschaetzt und geehrt wie bei euch, weiter so), er ist ein Beispiel an Zivil-Courage (er haelt seine wissenschaftlichen Ansichten zurueck bis der erste Pensionscheck ins Haus flattert) und er kann seine Ansichten nicht belegen (wie du und ghw). Vivat, vivat: Die innigst moegliche Umarmung von Schnabeltasse und Oppurtunismus.

  126. Energie-Ossi Says:

    #124 Stefan

    Achtung, die Argumentfiebel zeigt keine Standartausrede an,………letzter Ausweg………Renter-Bashing.

    Wie gehabt, wie sein großes Vorbild R. aus P., wenn nix geht, geht immer noch der “senile Tattergreis mit alzheimer–ich habs vergessen—syndrom.

    Er is am Ende, das is der klare Beweis.

    Duck und wech

  127. planck Says:

    Wie gehabt, wie sein großes Vorbild R. aus P., wenn nix geht, geht immer noch der “senile Tattergreis mit alzheimer–ich habs vergessen—syndrom.

    Bashing. Keine Spur. Ich bashe nur Ossis. Ich finde nur toll, dass sich die Skeptiker-Bewegung die “Argumente” bei den 70+ holt, und zwar basierend auf den Beobachtungen und Ueberlegungen der 1970-. Phantastisches Recycling, welches euch doch sonst so stoert.
    Was soll man aber ueber die Charakterfeste von jemanden sagen, der Jahr fuer Jahr oeffentliche Mittel bewilligte und Gehaltschecks an GISS Mitarveiter verschickte und zu seiner Pensionierung feststellt: “Klimamodelle sind zu nichts gut”.

  128. Stefan P Says:

    # 126 @ Energie-Ossi

    …letzter Ausweg………Renter-Bashing…

    jo, da kann er schon mal Schnabeltassen besorgen für:

    HJ Schellnhuber 59
    Franz Alt 71
    Al Gore 61

    und einen der älteren Greise:

    Jim Hansen 67

    …um nur einige zu nennen.

  129. Stefan P Says:

    …uuups, der Hansen wird dieses Jahr schon 68. Ein Wunder, daß der noch alleine gehen kann…

  130. Energie-Ossi Says:

    #127

    Ich bashe nur Ossis.

    Na is doch mal ein ehrliches Geständnis eines Pseudoforschers, Danke.

    Die zahlreich hier vetretenen Ossis werden es Dir sicherlich Danken, wissen se endlich mal, wo Dein wahres Feindbild liegt.

    PS. Du weißt schon warum Du Dich bei den Franzosen rumtreibst, haste wahrscheinlich nich so viel Ossis uff den Hals.

    OfG

  131. perlita Says:

    @flipper # 114,

    geht mir genau so. was soll der scheiß – mit verlaub? wieso macht niemand mal die öko-fußabdrücke der heroen der CO2-religion öffentlich. ich halte jede wette, ich passe 5x in den fußabdruck von herrn gabriel.

    ich habe das ganze geseiere der selbsternannten eliten satt. und zwar oblippe unterkante. und es beschränkt sich ja leider nicht aufs CO2, es geht ja weiter mit den themenbereichen tabak, alkohol, fleisch, milch, etc.

    herrgott noch mal, hab ich manchmal ‘nen hals!

  132. peper Says:

    ich halte jede wette, ich passe 5x in den fußabdruck von herrn gabriel.

    Wurde doch schon einige male getan. Selbst unser Hoffmann gehört unter uns Stammtischler zu den Top-CO2-Emitianten.

  133. ghw Says:

    Meph:

    Wenn man behauptet es gebe kein globales Klima, kann man auch gleich behaupten es gebe gar kein Klima, weil schlussendlich ist das Klima tatsächlich nur ein Mittelwert.

    Ich komme nicht umhin, das als (gelinde gesagt) Stuss zu bezeichnen.

    Klima ist die Gesamtheit aller an einem Ort möglichen Wetterzustände, einschließlich ihrer typischen Aufeinanderfolge sowie ihrer tages- und jahreszeitlichen Schwankungen. Zudem wird Klima immer retrospektiv betrachtet, nicht in die Zukunft extrapoliert.

    Wir haben (grob gegliedert nach Köppen-Geiger) 12 Klimatypen: Tropisches Regenwaldklima, Savannenklima, Steppenklima, Wüstenklima, Etesienklima, Feuchtgemäßigtes Klima, Sinisches Klima, Feuchtkontinentales Klima, Transsibirisches Klima, Sommertrockenes Kaltklima, Tundrenklima, Eisklima.

    Und du willst jetzt ernsthaft behaupten, all das auf den Mittelpunkt einer um die Sonne kreisenden Scheibe reduziertes eindimensionales Gesamtklima (Klima ist mehr, als blos Temperatur – es wird aber immer nur auf der Gaul der Temperatur geritten, und aus diesem wieder hochextrapoliert) würde geeignet sein, eine zukünftige Entwicklung mit hinreichender genauigkeit prognostizieren zu können – aus der man dann wieder für die zwölf Typen an jedem Ort der Welt hochgerechnet wird?

    Meinst du das wirklich ernst?

    Die Globale Temperatur kann über Jahrhunderte exakt konstant bleiben, während sich darunter rund um den Globus Extreme abspielen (die sich eben ausmitteln). Anderseits kann die Globale Temperatur abdriften, während die gesamte Welt bis auf einige Ausnahmen absolut konstanten Temperaturen aufweist…

    Und schließlich (wie schon gesagt): ein und dieselbe Zeitreihe kann gleichzeitig steigende, fallende und gleichbleibende Mittelwerte haben (je nach Formel – der Trend hängt also nicht von den Messwerten, sondern ausschließlich von der Rechenmethode ab).

  134. ghw Says:

    @Stefan P:

    Ich weiß nicht, was du hast, passt doch perfekt zu den sieben Pik-Thesen

  135. planck Says:

    @ghw

    Anderseits kann die Globale Temperatur abdriften, während die gesamte Welt bis auf einige Ausnahmen absolut konstanten Temperaturen aufweist…

    Und ich komme nicht umhin , dich als aufgeblasenen Trottel zu bezeichnen. Temperaturgradienten sind limitiert durch Diffusion, Eddys und letztlich Turbulenz. Steigt oder faellt die globale Temperatur um einen bestimmten Grenzwert (der durch die natuerliche dekadische Variabilitaet gegeben ist), wird sich jeder Punkt auf Erden erwaermen oder bbkuehlen. Waehrend des letzten Glazials war es UEBERALL kaelter und waehrend des Turonien oder waehrend des Eozaen war es ueberall waermer. Dieser Grenzwert duerfte wohl so zwischen 1-2°C liegen. Schwaetzer.

  136. Mephisto Says:

    @ ghw

    Und du willst jetzt ernsthaft behaupten, all das auf den Mittelpunkt einer um die Sonne kreisenden Scheibe reduziertes eindimensionales Gesamtklima …

    Naja ich dachte, dass wir hier zumindest davon ausgehen können, dass die Erde keine Scheibe, sondern annähernd rund ist. Aber auch das wird offenbar in Frage gestellt… ;-)

  137. ghw Says:

    Naja ich dachte, dass wir hier zumindest davon ausgehen können, dass die Erde keine Scheibe, sondern annähernd rund ist. Aber auch das wird offenbar in Frage gestellt… ;-)

    Sag das den Klimatologen, die mit einer Scheibenwelt rechnen (z.B. wenn es um die Strahlungsbilanz der Erde geht)…

  138. krishnag Says:

    @Mephisto
    Woher nimmst Du die “Erkenntnis” eines globalen Klimas ?
    Es wird ja sogar über den Sinn oder Unsinn globaler Temperaturen diskutiert.
    http://www.google.de/search?hl=de&q=%22Does+a+global+temperature+exist%3F%22&btnG=Google-Suche&meta=

    Natürlich gibt es kein globales Klima, denn Klima hat nur bedingt mit Temperatur zu zun, sondern auch Regen, Luftfeuchte, Wind, Luftdruck, oder, kurz W E T T E R über einen längeren Zeitraum einer Region, einschließlich Mikroklima auf einer Fläche von vielleicht ein paar m² oder unter ein bis mehreren Bäumen.
    Klima hat auch nichts mit Enerigeverbrauch unserer KW oder Haushalte.
    Klima ist geographisch begrenzte Wetterhistorie, mehr nicht, auch keine Ideologie.

  139. Wetterfrosch Says:

    @krishnag
    Nicht schlecht, dein Klima-Merksatz :)
    Aber niemand auf interessierter Seite wird verstehen. Schließlich wird Wetter vom Klima bestimmt, seufz…

  140. krishnag Says:

    @Wetterfrosch #139
    thx, trotzdem kann es nicht schaden, ab und zu, wie es auch schon ~ghw kurz vorher in anderen Worten formuliert hat, darauf hin zu weisen, weil es imer iwder gern vergessen wird, wenn es überhaupt gewußt wird.

    Es soll schweigende Leser geben.

  141. BRK Says:

    #112 Mephisto

    Aber in einigen Punkten, hast du nicht ganz verstanden, worauf ich hinauswill

    Oh, das mag wohl daran liegen, dass ich gegen die Propaganda aus gewissen Prospekten immun bin.

    Was du sagst ist richtig, nur hat das ganze eigentlich überhaupt nichts mit der Problematik der Bodendegradation zu tun.

    Ach nee. Lies mal das, was Du unter #100 geschrieben hast und was ich unter #106 geantwortet habe. Du hattest pauschal die Bodenfruchtbarkeit angemeckert. Ich habe Dir daraufhin geantwortet. Wenn Du etwas Bestimmtes meinst, dann schreib es auch so.

    Beim Verlust der Bodenfruchtbarkeit geht es um einen irreversiblen Verlust (oder einer, der nur sehr schwer wieder umkehrbar ist). Die Stichworte sind hier: Bodenversauerung, Bodenversalzung, Versiegelung, Verdichtung, Erosion, Kontamination und Desertifikation. Und das ist einfach kein Mythos, das ist beobachtbar!

    Ich weiß nicht was Du willst. Da wird der Boden doch so genutzt wie es von den „Umweltschützern“ (Soz.Päd. ,Politologen, und Aktivisten aller Couleur) ständig gefordert wird, nämlich exakt nachhaltig (bis zum bitteren Ende) und nicht NACHHALTEND unter Schaffung der notwendigen Voraussetzungen.
    Du solltest doch etwas mehr differenzieren und nicht alles in einen Topf werfen. Sage doch mal was Du wem konkret vorwirfst. Mit jedem Wort das Du hier hervorbringst, merkt man, dass Du nur sehr wenig Ahnung hast von dem was du da von Dir gibst. Eine pauschale Antwort auf Deine Aufzählungen gibt es nicht. Das weißt Du, aber trotzdem schwadronierst Du hier rum. Es klingt ja alles soooo wichtig und besorgt und man kann so schön auf die Tränendrüsen drücken. Das macht halt was her.

    Zu den Fischbeständen: Sicherlich sind gewisse Fangmethoden problematisch. Das stimmen wir offenbar überein. Aber es geht auch um die Dezimierung der Bestände an sich

    Es sind gerade die Fangmethoden, die die Fischbestände so stark schrumpfen lassen. Lies doch nochmal, was ich dazu geschrieben habe. Wenn es nur um „Dezimierung“ ginge, würde es ja bedeuten, dass nur jeder 10. Fisch gefangen wird. Das allerdings könnten die Fischbestände verkraften ohne zugrunde zu gehen.

    Und das entspricht einfach in sehr hohem Masse der Bedeutung der Nachhaltigkeit nach Carlowitz („kontinuierliche beständige und nachhaltende Nutzung“, wie du sagst)

    Hör doch endlich auf diese unsägliche Worthülse „Nachhaltigkeit“ in Verbindung mit
    H.C. von Carlowitz zu bringen. Er würde sich im Grabe umdrehen, wenn er hörte, was man ihm da unterstellt. Es ist einfach in höchstem Maße unredlich einen Toten vor einen Karren zu spannen, den er zu Lebzeiten nie ziehen wollte. Aber das hat ja Methode in gewissen Kreisen. Da hatte man ja auch schon mal einen Friederich von Schiller vor den Karren des Sozialismus gespannt.

    Überfischung bedeutet ja gerade, dass man mehr Fische fängt, als dass sich natürlich regenerieren können! Gefordert sind Fangmengen, die den Bestand nicht gefährden

    Es gibt sie schon längst die sog. Fangquoten. Aber konkret nur für die EU-Staaten. Und da passiert jetzt Absonderliches. Die Fischindustrie –nicht die Fischer- verwechseln offensichtlich „Quoten“ mit „Quoren“ und lassen auf „teufelkommraus“ fischen bis die Quoten erreicht sind.
    Hinzu kommt noch, dass die Einhaltung dieser Quoten kaum kontrollierbar ist und an den auf See verarbeiten Produkten die Art und Menge des gesamten Fanges eines einzigen „Fischdampfers“ kaum noch nachvollziehbar ist, weil nicht festgestellt werden kann, wie oft das Fangschiff schon an ein Mutterschiff (Fabrikschiff) vorherige „Fänge“ abgeliefert hat. Das ist die Praxis der Fangflotten aus gewissen Ländern, die sich auch politisch jeder irgendwie gearteten Regelung entziehen.
    Diese „Produkte“ werden dann in Europäischen Häfen angelandet, nachbehandelt, portioniert, verpackt und landen dann in den Kühltheken der Handelsketten. Leute wie Du kaufen es dann ohne die Herkunft zu kennen.

    Übrigens wird der grösste Teil der Beifangmengen weltweit nicht verwertet, sondern wieder ins Meer gekippt.

    Früher glaubten die Leute nur das was sie gesehen haben. Seit es Fernsehen gibt glauben sie allen Sch..ß. Besonders die mit dem Grünschleier.
    Wenn ein Fangschiff auf Hering geht und dabei 1/3 jungen Dorsch im Netz hat geht der Dorsch nicht über Bord auch wenn er noch so klein ist. Der wird gehäckselt, gefroren und an Land zu Fischmehl verarbeitet. Zur Quote rechnet nur der mitgefangene Hering. Umgekehrt funktioniert das Spiel genauso. Das was wirklich wieder über Bord geht ist nur ein geringer Teil des Netzinhalts. Die Fische die dabei sind haben dann schon längst einen Zustand als Möwenfutter erreicht. Für Fischmehl gibt es bei den Fischfarmen weltweit ständig steigenden Absatz.

    In Deutschland darf für die Aufzucht von z.B. Bio-Forellen, Bio-Lachs und anderen Bio-Fischen nur Fischmehl eingesetzt werden, das aus Abfällen von wildlebenden Fischen aus „sauberen“ Regionen des Atlantiks stammt. Da liegt es doch nahe, dass aus dem nicht erlaubten Fang durch Häckseln Abfall produziert wird. Der Bedarf an Fischmehl weltweit ist derart groß, dass es sogar schon Fangschiffe aus einigen Ländern gibt, die nur noch Beifang „erbeuten“.

    Und wenn du behauptest Umweltorganisationen wie z. B. Greenpeace würde bei dieser Problematik nichts tun, dann hast du dich einfach nur sehr lückenhaft mit ihren Programmen auseinandergesetzt, oder?

    Erkläre mir doch mal bitte wo die Aktionen von Greenp.ß, WWF und anderer NGO’s sind, wenn Russland oder China an bestimmten Aktionen beteiligt sind. Diese Umweltorganisationen funktionieren nach dem Prinzip der „quietschenden Achse, sobald geschmiert wird hört das Quietschen auf. Wie Du siehst, kenne ich die Programme.

    Dies Begriffe stammen übrigens meist auch nicht aus Umwelt-Kreisen, sondern werden von anderen aufgegriffen, weil Nachhaltigkeit ja so im Trend ist. Da geht es nicht mehr um Umweltschutz.

    Aber hallo, wer hat denn vom „Nachhaltigkeits-Dreieck“, der Nachhaltigkeit auf den drei Ebenen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt gefaselt? Genau dieser Unsinn ist gemeinsames Gedankengut der selbsternannten „Schützer“ von Klima und Umwelt. Versuche doch nicht ständig herauszuwinden und zu drehen, wenn Dein Schwadronieren als das entlarvt wird, was es in Wahrheit ist. Du selbst verwendest den Schwachsinn „Nachhaltigkeit“ wie der Landsknecht seine Fahne –immer hoch für jeden sichtbar-.

    Wenn man behauptet es gebe kein globales Klima, kann man auch gleich behaupten es gebe gar kein Klima, weil schlussendlich ist das Klima tatsächlich nur ein Mittelwert. Dann müsste man aber auch behaupten es gebe keine Gesellschaft, sondern nur Individuen

    Nur soviel: Wer glaubt, dass Mittelwerte irgendwelcher regionalen Temperaturen ein globales Kima ausmachenund belegen, der glaubt auch, dass man mit dem Mittelwert aller Berliner Telefonnummern die Bundeskanzlerin anrufen kann.

    Wenn du Klimaschutz gerne wörtlich interpretierst und dich anschliessend über die Begriffwahl ärgerst, dann tue das, aber das ist doch einfach Augenwischerei

    Dann erkläre doch bitte mal wie „Klimaschutz“ zu interpretieren ist. Bisher konnte auch niemand erklären was ein Klimaschützer ist.

    Wer glaubt globale Mittelwerte werden willkürlich berechnet und man bediene sich plump eines einfachen Mittelwertes, der hat schlicht keine Ahnung von wissenschaftlicher Arbeitsweise

    Das wird ja immer schlimmer. Wenn es schon keine willkürlichen Werte sind, sind es dann Zufallswerte? Kannst Du mir mal erklären, was diese Klimahysterie mit Wissenschaft zu tun hat?
    Wenn das was da abläuft wissenschaftliche Arbeitsweise darstellen soll, dann muss mir mal einer erklären was Scharlatanerie ist. Da habe ich ja wohl in der Vergangenheit etwas verwechselt.

    Mit Umwelt lässt sich eben immer besser Politik machen. Aber es bleibt eben Politik

    Im Umkehrschluss bedeutet das dann, dass Politik Umweltverschmutzung ist. Einverstanden.

  142. Mephisto Says:

    @BRK

    Oh, das mag wohl daran liegen, dass ich gegen die Propaganda aus gewissen Prospekten immun bin.

    Du bist offenbar auch gegen jegliche Vernunft immun, anders kann man sich den vielen Schwachsinn, der folgt, einfach nicht erklären…
    Vielleicht solltest du einfach auch mal was anderes lesen als Prospekte (die haben zwar immer so viele hübsche Bildchen).

    Beim Boden wagst du dich offenbar nicht über den Auflagehorizont hinaus. Trotzdem folgt eine erhebliche Dreckschicht. Macht nichts, dafür kannst du ja prima differenzieren (deshalb sind Umweltschützer ja auch Aktivisten aller Couleur und für alles Übel der Welt verantwortlich).

    Wenn es nur um „Dezimierung“ ginge, würde es ja bedeuten, dass nur jeder 10. Fisch gefangen wird.

    Schön, dass du die alte Bedeutung von “Dezimierung” verwendest. Die aktuelle findet sich ebenfalls auf Wikipedia.

    Ich bin froh, dass du so genau weisst, was der alte Carlowitz so alles gewollt und gedacht hat und was nicht. Ihr seid früher bestimmt oft zusammen Angeln gefahren…
    Die Idee der nachhaltigen Nutzung von Wäldern und auch ganz allgemein stammt übrigens nicht von ihm, er hat nur den Begriff “nachhaltig” eingeführt…

    Der kleine Vortrag zu den Fangquoten ist dann wieder einigermassen lesbar, aber er unterstreicht ja nur die Aussage, dass die Fischbestände aufgrund ungenügender Kontrolle stark gefährdet sind. Trotzdem hast du das Problem gelöst.

    Beim Beifang dann wider dies:

    Der Bedarf an Fischmehl weltweit ist derart groß, dass es sogar schon Fangschiffe aus einigen Ländern gibt, die nur noch Beifang „erbeuten“.

    Herrje. Sie wollen also das fangen, was sie eigentlich nicht fangen wollen? Genial!

    Nur soviel: Wer glaubt, dass Mittelwerte irgendwelcher regionalen Temperaturen ein globales Kima ausmachenund belegen, der glaubt auch, dass man mit dem Mittelwert aller Berliner Telefonnummern die Bundeskanzlerin anrufen kann.

    Genau, weil wie Telefonnummern folgt die Temperatur ja auch keinen Mechanismen, sondern wird von der Verwaltung bestimmt.

    Dann erkläre doch bitte mal wie „Klimaschutz“ zu interpretieren ist. Bisher konnte auch niemand erklären was ein Klimaschützer ist.

    So aus dem Stand würde ich mal sagen: Klimaschutz ist die Bemühung den anthropogenen Anteil am Treibhauseffekt der Erde und die damit verbundenen Klimaveränderungen sowie die deren negativen Auswirkungen auf den Menschen und bestimmte Ökosysteme zu begrenzen resp. zu vermeiden.
    Es will also niemand das Klima in einen Naturschutzpark sperren.

    Das wird ja immer schlimmer. Wenn es schon keine willkürlichen Werte sind, sind es dann Zufallswerte? Kannst Du mir mal erklären, was diese Klimahysterie mit Wissenschaft zu tun hat?
    Wenn das was da abläuft wissenschaftliche Arbeitsweise darstellen soll, dann muss mir mal einer erklären was Scharlatanerie ist. Da habe ich ja wohl in der Vergangenheit etwas verwechselt.

    Neben willkürlichen Werten und Zufallswerten, gibt es noch anderer Werte. Die kommen in deinem wissenschaftlichen Repertoire wahrscheinlich nicht vor, aber es gibt sie trotzdem. Ein Beispiel wären Messwerte.
    Was deine Verwirrung mit Wissenschaft und Scharlatanerie angeht, so ist es für dich wohl am einfachsten, wenn du den Begriffen jeweils die gegenteilige Bedeutung zuordnest, die du heute verwendest. Aber das würde umdenken bedeuten und das bedingt wiederum denken. Das wird wohl schwierig.

    Im Umkehrschluss bedeutet das dann, dass Politik Umweltverschmutzung ist

    Genau! Übrigens: Logik ist eine Wissenschaft und lernbar. Es besteht also Hoffnung für dich.

  143. Mephisto Says:

    # 137 ghw

    Sag das den Klimatologen, die mit einer Scheibenwelt rechnen (z.B. wenn es um die Strahlungsbilanz der Erde geht)…

    Genau! Deshalb ist die Strahlungsintensität an den Polen ja auch geringer. Weil die Erde eine Scheibe ist. Das passt ja alles voll zusammen!

  144. Stefan P Says:

    # 142 @ Mephisto

    …Die kommen in deinem wissenschaftlichen Repertoire wahrscheinlich nicht vor, aber es gibt sie trotzdem. Ein Beispiel wären Messwerte

    …dann beschäftige Dich doch mal mit der ‘Qualität’ der Messwerte von Bodenstationen die ja vom 68-jährigen Jim Hansen vorgezogen werden, weil sie so präzise Auskunft geben:

    …Using the government’s own rating system, Anthony has shown a majority of the stations are
    inadequately sited (87% are CRN 3-5, 69% CRN 4-5 poor to very poor)…

    Das betrifft allerdings nur amerikanische Stationen und Du wirst mir sicher erklären, daß so etwas in Afrika, China, Russland…etc…sehr viel besser gemacht wird.

    http://scienceandpublicpolicy.org/images/stories/papers/originals/DAleo-DC_Brief.pdf

  145. Mephisto Says:

    Die Qualität der Messwerte ist natürlich ein erheblicher Unsicherheitsfaktor.

    Jedoch werden nicht nur die Messwerte solcher Stationen verwendet, sondern auch zahlreiche Satellitenmessungen und andere Wettersonden.

  146. Stefan P Says:

    # 145 @ Mephisto

    …nicht nur die Messwerte solcher Stationen…

    …stimmt, Michael Mann, in der breiten Öffentlichkeit bekannt geworden durch seine ‘Hockey-Stick-Kurve’ hat sich da wohl auch gedacht, Bio ist besser und hat mit Hilfe von Baumringabständen eines Baumes den es nur in Californien gibt und dort nur ab 2000 NN die lästige globale mittelalterlich Warmzeit weg gerechnet. Und wie planck ja bestätigte, ist er nach wie vor der ‘meistzitierte’ Klimaforscher in den Reihen des IPCC. Völlig egal, wieviel andere Wissenschfatler diesen Blunder in der Zwischenzeit widerlegt haben….

  147. BRK Says:

    #142 Mephisto

    Du bist offenbar auch gegen jegliche Vernunft immun

    Wenn Du deine Art von Vernunft damit meinst, dann magst Du Recht haben. Aber dahin will ich Dir nicht folgen.

    Vielleicht solltest du einfach auch mal was anderes lesen als Prospekte

    Deine Versuche mit der Retourkutsche funktionieren noch nicht richtig. Es fehlt einfach der Intellekt dahinter.

    Beim Boden wagst du dich offenbar nicht über den Auflagehorizont hinaus

    Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, dass ich mich auf Deine pauschalen Sprechblasen einlasse.
    Du fühlst dich wohl besonders gut, wenn Du mit billigen Schlagworten um dich werfen kannst.

    (deshalb sind Umweltschützer ja auch Aktivisten aller Couleur und für alles Übel der Welt verantwortlich).

    Ich habe geschrieben: **„Umweltschützern“ (Soz.Päd. ,Politologen, und Aktivisten aller Couleur)**
    Steht da etwas von Schuldzuweisung? Aber ich füge dieser Aufzählung noch etwas hinzu. Nämlich: “verkrachte Existenzen, durchgeknallte Möchtegernbiologen, abgetakelte Dauerstudenten, diese und noch mehr verstecken sich unter dem großen Mantel des sog. „Umweltschutzes“. Die alle haben nicht die geringste Ahnung, was „Schutz der Umwelt“ wirklich bedeutet. Für sie ist das ein Glamour mit dem man sich so schön umgeben und einen Heiligenschein aufsetzen kann. Verlogen bis auf die Knochen. Nein, sie sind nicht für alles Übel der Welt verantwortlich. Sie sind das Übel selbst.
    Sinnvoller Schutz der Umwelt darf die sinnvolle Nutzung und Veränderung derselben nicht ausschließen.

    Ich bin froh, dass du so genau weisst, was der alte Carlowitz so alles gewollt und gedacht hat und was nicht.

    Stell Dir vor, er hat’s sogar aufgeschrieben. Auch, dass Holz viel zu schade ist um es zu verbrennen. Es gab ja bereits Kohle.

    Die Idee der nachhaltigen Nutzung von Wäldern und auch ganz allgemein stammt übrigens nicht von ihm, er hat nur den Begriff “nachhaltig” eingeführt

    Herrje. Sie wollen also das fangen, was sie eigentlich nicht fangen wollen? Genial!

    Lies nochmal was ich geschrieben habe. Dann darfst Du quaken. Genial ist Deine Art der Wort- und Sinnverdrehung.

    Genau, weil wie Telefonnummern folgt die Temperatur ja auch keinen Mechanismen, sondern wird von der Verwaltung bestimmt.

    Hättest DU statt Verwaltung „Selektion“ und „Interpolation“ geschrieben, wärest Du der Wahrheit ein Stück näher.

    So aus dem Stand würde ich mal sagen: Klimaschutz ist die Bemühung den anthropogenen Anteil am Treibhauseffekt der Erde und die damit verbundenen Klimaveränderungen sowie die deren negativen Auswirkungen auf den Menschen und bestimmte Ökosysteme zu begrenzen resp. zu vermeiden

    Wenn aber nun der anthropogene Anteil marginal ist? Was dann?
    Das Klima ändert sich wie es will. Auch ohne Mensch. Das war so und bleibt so.
    Wer sagt denn überhaupt, welches Klima wann und wo gut für und ist?

    Neben willkürlichen Werten und Zufallswerten, gibt es noch anderer Werte….aber es gibt sie trotzdem. Ein Beispiel wären Messwerte

    Was haben denn aber „Messwerte“ mit „gemittelten Werten“ gemein? Gemittelte Werte sind Artefakte, die keinen Bezug mehr zu den Ursprungswerten haben. Oder kannst Du anhand der gemittelten globalen Temperatur feststellen, wie warm oder kalt es gerade in Paris ist?

  148. krishnag Says:

    @Mephisto
    Die “schützenswerteste” Umwelt in Sachen Artrenvielfalt in DE sind Großstädte wie München oder Berlin.

    “Monokulturelle” Landwirtschaft sorgt für Artenarmut höchsten Grades.

    “Klimaschutz ” ist der Schutz einer Statistik.
    Vor Fälschern und Datenverdrehern wie denen, die im PIK oder IPCC die Politiker “füttern” ?

  149. krishnag Says:

    Mittelwerte:
    sagen per se ohne weitere Angaben nichts aus.

    Wie kommt es zu diesen Werten ?
    Minima, Maxima ?
    Verteilung ?
    Zeitraum der Messung, Ort der Messung….
    Extremwerte = Außreißer nach Oben oder nach unten….
    Und wie gesagt:
    Klima beinhaltet nicht nur Temperaturen, sondern alles, siehe a.o.
    Nur mal so als Zwischenbemerkung, Mephisto, denk mal drüber nach.

  150. peper Says:

    Lol, zum Schießen. Bibliothekar mehr davon.

    Wußtet ihr übrigens, daß das Belassen der Hörner an den Rindviechern sogar gegen eine Lactose-Allergie vorbeugend wirkt?

  151. Bibliothekar Says:

    Weil wir hier gerade bei den Fischen waren, habe ich heute einen Brief an Kaufland geschrieben, den ich hier gerne zum Lesen anbiete.

    Augangspunkt war das Fisch-Ranking von Greenpeace aus dem Dezember letzten Jahres.

    http://www.greenpeace.de/themen/meere/nachrichten/artikel/supermarktranking_fisch_2008_der_handel_bewegt_sich-1/

    Dessen Ergebnisse wurden von Kaufland heute groß plakatiert,

    http://www.kaufland.de/Site/Unternehmen/Umweltarbeit/Nachhaltige_Fischerei/02_Einkaufen/03_Ranking.htm

    was mir dann Anlaß war folgende Zeilen zu schreiben:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Mit Erstaunen habe ich heute die Plakatierung des Greenpeace Fisch-Rankings im Kaufland Zeitz wahrgenommen.
    Zunächst möchte ich voranstellen, daß ich es durchaus für wichtig halte und als lobenswert erachte, wenn sich Kaufland Gedanken über die sorgsame Nutzung der vorhandenen Fischbestände macht. Auch die Beachtung der Fangmethode verdient lobende Erwähnung.
    Die Reaktion auf das Greenpeace Ranking wirft allerdings einige Fragen bei mir auf.
    Das man die “Werbewirksamkeit” solch einer Aktion bei einer guten Platzierung für sich ausnutzen möchte ist verständlich. Bedenkt man aber die Konsequenzen solchen Handelns, sieht die Angelegenheit doch etwas seltsam aus.
    Wie kommt eine Organisation, wie Greenpeace, dazu über Kundenwünsche zu bestimmen? Wer hat sie dafür legitimiert und ihr die Rechtmäßigkeit dazu gegeben? Wo ist deren wissenschaftliche Befähigung solche Forderungen aufzustellen?
    In meinen Augen geht es hier um Erpressung von Handlungsweisen, mögen diese auch noch so lauter sein.
    Wo kommen wir denn hin, wenn sich unautorisierte Organisationen anmaßen den Warenkorb der Kunden zu bestimmen und Sie feiern dieses noch.
    Werden demnächst bestimmte Waren und Produkte nicht mehr produziert, nur weil Greenpeace und Co etwas dagegen haben?
    Ich weiß, das Greenpeace in der Vergangenheit mit Firmen und Geschäften nicht gerade zimperlich umgegangen ist, wenn diese sich ihren Forderungen und Anmaßungen nicht beugten. Soll dieses erpresserische Verhalten ewig fortgesetzt werden? Sie beteiligen sich daran, wenn Sie solche Plakate aufstellen lassen.
    Geben Sie vielleicht demnächst auch nach, wenn Greenpeace oder Andere die Forderung aufstellen, nur noch ökologisch und sozial korrekte Produkte zu verkaufen, ohne daß hier eine klare Definition der Kriterien erfolgt? Beugen Sie sich dann einer Ideologie?

    Ich hoffe, ich habe Sie zu einem Nachdenken bewegen können

    Mit freundlichen Grüßen Ihr treuer Kunde

    Mein Name

  152. krishnag Says:

    @Bibliothekar
    PLus / Tengelmann fing mal damit an, keine Froschschenkel, keine Schildkrötensuppe mehr verakaufen zu wollen.
    Ich weiß nicht, wie das bei Tengelmann war, beim Plus hat es beides auch vorher nicht gegeben.
    Damit kann man werben…..

  153. krishnag Says:

    @Bibliothekar
    Kaufland hat sich bei mir disqualifiziert, die haben nicht mal Harrissa, mein Laib und Magen Aufstrich für Ziegenkäse und Erdnußbutter
    :-(

  154. perlita Says:

    @ Bibliothekar #151,

    ich bin auf die antwort von kaufland gespannt. noch gespannter bin ich allerdings auf die intitiative von greenpeace, in dem sie sich die miesen gehälter der supermarkt- und discounterketten als aufhänger dafür nimmt, auf die unternehmen einzuwirken, höhere gehälter zu zahlen, damit sich auch die angestellten bei ihren einkäufen “ökologisch und sozial korrekt” verhalten können.

    aber das ist vermutlich sozialromantik und kommt im katechismus der greenpieseler vermutich noch vor dem sündenfalls des nicht getrennten mülls.

    im übrigen kaufe ich schon seit mindestens einem jahrzehnt nicht mehr bei kaufland, das übrigens zu lidl gehört. ebensowenig bei schlecker. das ist mein kleiner beitrag zum sozial-korrekten verhalten, und das tratsche ich auch gerne weiter (wie man sieht) in der hoffnung, damit ansteckend zu sein.

  155. Bibliothekar Says:

    #154 perlita

    Ich bin gespannt, ob überhaupt auf die Sache geantwortet wird oder, wie so oft, eine automatische Mail mit Floskeln kommt. Dann schreibe ich aber einen echten Brief.

    Da wir nur Sonnabends einkaufen und auf dem Lande wohnen, haben wir nicht die große Auswahl, sondern müssen den größten Supermarkt in nächster Nähe nehmen, der Vielfalt wegen.

    Für mich ist es erschreckend, wie viele sich mitlerweile unter die Knute Geenpeace und Co begeben haben und artig Männchen machen, meist auch noch aus Eigennutz.

  156. Mephisto Says:

    @ BRK

    Wenn aber nun der anthropogene Anteil marginal ist? Was dann?
    Das Klima ändert sich wie es will. Auch ohne Mensch. Das war so und bleibt so.
    Wer sagt denn überhaupt, welches Klima wann und wo gut für und ist?

    Wenn er wirklich marginal ist, dann könnte man sich den Klimaschutz tatsächlich sparen. Es spricht allerdings weit mehr dafür, dass er eben nicht marginal ist.
    Das sich das Klima auch so ändert ist ein häufiger Einwand, der an sich zwar richtig ist, aber nichts über die Relevanz des anthropogenen Anteils auszusagen vermag. Diese Relevanz bezieht sich auf ganz andere Zeitperioden als das Klima der vergangenen 4.3 Milliarden Jahre. Die Bezugsgrösse ist der Mensch. Der Erde an sich macht der Klimawandel sicherlich nicht viel aus, aber uns stellt er vor einige Probleme.
    Und: Welches Klima gut für uns ist, ist stark normativ. Vielleicht empfindest du Dürreperioden, Starkniederschläge etc. als positiv. Das sei dir überlassen. Ich glaube allerdings, die meisten Menschen sehen das anders…

    Gemittelte Werte sind Artefakte, die keinen Bezug mehr zu den Ursprungswerten haben. Oder kannst Du anhand der gemittelten globalen Temperatur feststellen, wie warm oder kalt es gerade in Paris ist?

    Richtig, ich kann von einem Mittelwert nicht mehr auf einzelne Ursprungswerte schliessen. Aber es besteht eben doch ein gewisser Bezug, sonst wäre ja alle Statistik Humbug. Und deshalb hat die Veränderung eines Mittelwertes, trotzdem eine gewisse Aussagekraft.

    @ krishnag

    Wenn du dich wirklich für die genaue Berechnung dieser Werte interessierst, dann wendest du dich am Besten gleich an das IPCC. Die können dir darüber viel genauer Auskunft erteilen. Ich weiss es nämlich auch nicht genau.
    Und bevor du’s nicht weisst, solltest du mit Schuldzuweisungen vielleicht etwas sparsamer umgehen.

  157. Wetterfrosch Says:

    #156 Mephisto

    Wenn er wirklich marginal ist, dann könnte man sich den Klimaschutz tatsächlich sparen.

    Das kann man noch aus einem anderen Grund. Weil nämlich der Erfolg der Maßnahmen faktisch nicht messbar ist, und (falls die Szenarien zutreffen…) der Temperaturanstieg bis 2050 um ganze 0,07°C zurückgehen könnte (Das entspricht einem Aufschub um etwa 3 Jahre), wenn Kyoto vollständig umgesetzt würde.
    Wenn du möchtest, nenne ich gerne weitere Gründe, zB. das Verhältnis von Hitze-und Kältetoten, und von Kosten für Anpassung statt CO2-Reduzierung. In jedem Fall geht das Kosten-Nutzen-Verhältnis eindeutig Richtung Anpassung – außer, man kan nicht lesen bzw. rechnen.

    Vielleicht empfindest du Dürreperioden, Starkniederschläge etc. als positiv.

    Ich kann dir versichern, dass die genannten Extreme normale Wetterereignisse sind, welche z.B. durch ENSO, La Niña, Monsun etc. gesteuert werden und bisher kein Zusammenhang mit der bisherigen Erwärmung nachgewiesen werden konnte.
    Mittel gegen diese Ereignisse sind wiederum Anpassung und Aufklärung. Verhindern lassen sich Naturereignisse nicht.

    Richtig, ich kann von einem Mittelwert nicht mehr auf einzelne Ursprungswerte schliessen. Aber es besteht eben doch ein gewisser Bezug, sonst wäre ja alle Statistik Humbug. Und deshalb hat die Veränderung eines Mittelwertes, trotzdem eine gewisse Aussagekraft.

    Die Temperatur ist keine physikalisch unabhängige Größe. Dennoch lässt eine Veränderung der wie auch immer ermittelten Globaltemperatur einen Rückschluss darauf zu, dass sich etwas im System geändert hat. Was, ist damit nicht zu klären.
    Wenn dann noch diverse “Korrekturen” durchgeführt werden, ist das Ergebnis mehr als zweifelhaft.

    MfG

  158. Mephisto Says:

    @ Wetterfrosch

    Das kann man noch aus einem anderen Grund. Weil nämlich der Erfolg der Maßnahmen faktisch nicht messbar ist, und (falls die Szenarien zutreffen…) der Temperaturanstieg bis 2050 um ganze 0,07°C zurückgehen könnte (Das entspricht einem Aufschub um etwa 3 Jahre), wenn Kyoto vollständig umgesetzt würde.
    Wenn du möchtest, nenne ich gerne weitere Gründe, zB. das Verhältnis von Hitze-und Kältetoten, und von Kosten für Anpassung statt CO2-Reduzierung. In jedem Fall geht das Kosten-Nutzen-Verhältnis eindeutig Richtung Anpassung – außer, man kan nicht lesen bzw. rechnen.

    Ich würde sagen nur weil der Erfolg nicht so einfach messbar ist, heisst das nicht, dass er nicht vorhanden ist. Und das ist es, was schlussendlich zählt. Ich finde das Kyoto-Protokoll auch in gewissen Punkten sehr fraglich und es ist sicherlich nicht die Lösung. Deshalb darf man sich auch nicht nur darauf beziehen, was Erfolge angeht. Ich selber denke, dass es eine sowohl Vermeidungs- als auch Anpassungsstrategien braucht. Wenn man ganz auf Vermeidung verzichtet, werden die Kosten für eine Anpassung nämlich horrend. Ich sehe das so ein bisschen als Grenznutzen.
    Was so Spielchen mit Kälte- und Hitzetoten angeht (wie sie zum Beispiel auch Björn Lomborg gerne präsentiert) finde ich sehr fraglich. Sie beziehen sich meist auch nur auf ein bestimmtes Gebiet (z. B. Europa).

    Ich kann dir versichern, dass die genannten Extreme normale Wetterereignisse sind, welche z.B. durch ENSO, La Niña, Monsun etc. gesteuert werden und bisher kein Zusammenhang mit der bisherigen Erwärmung nachgewiesen werden konnte.
    Mittel gegen diese Ereignisse sind wiederum Anpassung und Aufklärung. Verhindern lassen sich Naturereignisse nicht.

    Das mag stimmten in Bezug auf bisherige Ereignisse. Eine Veränderung in der Auftretenswahrscheinlichkeit, sowie in der Intensität sind bei einem Temperaturanstieg allerdings mehr als nur wahrscheinlich. Niemand behauptet, die Ereignisse könnten ganz verhindert werden.

  159. Wetterfrosch Says:

    @Mephisto
    Deine Einstellung zu Lomborg lässt weitere Erläuterungen sinnlos erscheinen. Da aber auch andere geschätzte Leser hier aufmerksam folgen…

    Ich würde sagen nur weil der Erfolg nicht so einfach messbar ist, heisst das nicht, dass er nicht vorhanden ist.

    …keine weiteren Fragen. Diese Aussage ist an Einfältigkeit nicht zu toppen. Es ist schon schlimm, wenn man in der ideologischen Zwickmühle steckt…

    Aber, danke erstmal für die Bestätigung, dass ein Erfolg der angestrebten CO2-Reduktion nicht messbar sein wird. Dieser Fakt steht in krassem Widerspruch zu:

    Wenn man ganz auf Vermeidung verzichtet, werden die Kosten für eine Anpassung nämlich horrend.

    Die Erwärmung hat bisher nachweislich zur Abnahme der schweren tropischen Wirbelstürme geführt. Auch die große Landflächen betreffenden Überschwemmungen in Europa liegen allesamt vor Beginn der industriellen Revolution. Woher nimmst du also deine Veränderung der Auftretenswahrscheinlichkeit? Haben Unwetter jetzt “tipping points”?
    Die Erwärmung hat i.A. eine stärkere Durchmischung der Atm. zur Folge. Weiterhin verringert sich der Temperaturgradient zwischen den Breiten. Damit haben Windmühlenbetreiber schlechte Karten – was die jüngste Vergangenheit recht gut beweist.

    MfG

  160. Stefan P Says:

    # 158 @ Mephisto

    …ich würde sagen nur weil der Erfolg nicht so einfach messbar ist, heisst das nicht, dass er nicht vorhanden ist. Und das ist es, was schlussendlich zählt…

    …hm, willst Du diesen Satz so stehen lassen? Meinst du ernsthaft, es käme auf etwas an was nicht messbar bzw. schwer messbar, sprich marginal, ist?

    …Spielchen mit Kälte- und Hitzetoten angeht (wie sie zum Beispiel auch Björn Lomborg gerne präsentiert) finde ich sehr fraglich…

    …kannst Du die Zahlen widerlegen? Mich würde es nicht wundern, wenn alleine in London 10 x mehr Menschen im Januar durch die Kälte gestorben sind als durch die Hitze in Melbourne. Die durchschnittlichen Januartemperaturen finden die dortigen Behörden übrigens Landesweit als völlig normal. “…slightly above normal…”

    …Over Australia as a whole, January 2009 was substantially wetter than normal, with slightly above normal temperatures. The national figures, however, disguised dramatic regional variations. Most of tropical Australia experienced a very wet and cool January, whereas in the south temperatures were generally well above normal – including one of the most intense heatwaves on record in the last week of the month – and much of the southeast was extremely dry…

    http://www.bom.gov.au/climate/current/month/aus/summary.shtml

  161. BRK Says:

    #156 Mephisto

    Wenn er wirklich marginal ist, dann könnte man sich den Klimaschutz tatsächlich sparen.

    So ist es. Die Milliarden, die für den „Schutz“ einer imaginären Statistik und zu Mästung größenwahnsinniger „Klima-Wissenschaftsdarsteller“ und Grüner Profiteure zum Fenster raus geworfen wurden/werden, wären anderweitig besser angelegt.

    Es spricht allerdings weit mehr dafür, dass er eben nicht marginal ist.

    Ach ja? Vielleicht weil wir hier ein paar milde Jahre hatten. Leider richtet sich das Wetter nicht nach den Wünschen der „Göttlichen“ aus PIK und IPCC.

    Das sich das Klima auch so ändert ist ein häufiger Einwand, der an sich zwar richtig ist, aber nichts über die Relevanz des anthropogenen Anteils auszusagen vermag.

    Na also, nichts mit **„dass er eben nicht marginal ist“** wie ein Satz zuvor posaunt.

    Diese Relevanz bezieht sich auf ganz andere Zeitperioden als das Klima der vergangenen 4.3 Milliarden Jahre.

    Warum so weit zurück. Es genügen 1 bis 4 Tausend Jahre, da hat die Menschheit schon ganz andere Klimaeskapaden bewältigt. Und das alles ohne CO2 Hysterie. Wohl aber unter den Prophezeiungen der Priester und Schamanen. Die haben den Menschen damals auch schon Schlimmes prophezeit, wenn sie nicht brav sind und fleißig opfern.

    Die Bezugsgrösse ist der Mensch.

    Der Mensch neigte schon seit jeher dazu sich selbst zu erhöhen und jede Generation glaubte bereits alles Wissen zu haben. Das wird so weitergehen über die nächsten Generationen.

    Der Erde an sich macht der Klimawandel sicherlich nicht viel aus, aber uns stellt er vor einige Probleme.

    Wir werden dann das machen, was die Menschheit schon immer gemacht hat. Wir passen uns an.
    Wenn es überhaupt zu den Erscheinungen kommt, die die Klimapriester diesmal der Menschheit prophezeien. Aber offenbar schaut es nicht nach Apokalypse aus, es wird mal wieder eine „leichte Delle“ in der Kurve.

    Und: Welches Klima gut für uns ist, ist stark normativ. Vielleicht empfindest du Dürreperioden, Starkniederschläge etc. als positiv. Das sei dir überlassen. Ich glaube allerdings, die meisten Menschen sehen das anders

    Du musst dich schon entscheiden was Du willst. Dürre oder Regen. Beides zusammen kriegst Du nicht global. Abgesehen davon, regional haben wir diese Unterschiede schon seit ewigen Zeiten.

  162. Mephisto Says:

    Zu verschiedenem:

    Aber, danke erstmal für die Bestätigung, dass ein Erfolg der angestrebten CO2-Reduktion nicht messbar sein wird.

    Ich glaube ich habe gesagt, er wäre nicht so einfach messbar. Gewisse Leute wollen ja alles immer in monetären Werten ausgedrückt haben, sonst scheint es per se wertlos. Aber so einfach ist es nicht.

    Der Mensch neigte schon seit jeher dazu sich selbst zu erhöhen und jede Generation glaubte bereits alles Wissen zu haben. Das wird so weitergehen über die nächsten Generationen.

    Wenn du schon so zynisch bist, warum dann noch die Mühe des sich Auflehnens?

    Die Erwärmung hat bisher nachweislich zur Abnahme der schweren tropischen Wirbelstürme geführt.

    Einerseits höre ich hier immer wieder, dass ein Zusammenhang zwischen Wirbelstürmen und Klimaveränderung noch nicht bewiesen sei und jetzt das? Sehr unglaubwürdig.

    Du musst dich schon entscheiden was Du willst. Dürre oder Regen. Beides zusammen kriegst Du nicht global. Abgesehen davon, regional haben wir diese Unterschiede schon seit ewigen Zeiten.

    Eben doch! Beide Phänomene nehmen mit steigender Temperatur an Intensivität zu. Grossartigerweise hast du erkannt, dass es heute bereits regionale Unterschiede gibt, aber die werden sich noch verstärken.

    Es ist schon schlimm, wenn man in der ideologischen Zwickmühle steckt…

    Ja das finde ich auch. Da gibts nur eines: Scheuklappen auf und weiter wie bisher!

    Den Rest tue ich mit einem mitleidigen Lächeln ab.

  163. BRK Says:

    #162 Mephisto

    Ich glaube ich habe gesagt, er wäre nicht so einfach messbar. Gewisse Leute wollen ja alles immer in monetären Werten ausgedrückt haben, sonst scheint es per se wertlos. Aber so einfach ist es nicht.

    Wenn Du die Messbarkeit im esoterischen Bereich sehen willst, dann sag es doch gleich rundheraus. Jedenfalls ist ein Erfolg, der nicht mit einfachen Mitteln messbar oder deutlich erkennbar ist, ganz einfach Humbug und hat etwas mit Glauben zu tun, aber nichts mit Realität.

    Wenn du schon so zynisch bist, warum dann noch die Mühe des sich
    Auflehnens?

    Was ist an der Nennung von Fakten zynisch? Das hat auch nichts mit Auflehnung zu tun, sondern es ist schlicht und einfach die Kenntnisnahme eines menschlichen Wesenszuges. Oder gehörst Du auch zu der Sorte Mensch, die glaubt bereits über alles Wissen zu verfügen?

    Einerseits höre ich hier immer wieder, dass ein Zusammenhang zwischen Wirbelstürmen und Klimaveränderung noch nicht bewiesen sei und jetzt das? Sehr unglaubwürdig.

    Bitte nicht so pauschal. Einer Hypothese der Alarmisten, dass eine Erwärmung der Atmosphäre (Luft) zwangsläufig zu stärkeren Wirbelstürmen führen würde, steht entgegen, dass in den Statistiken über die Weltweiten Sturmereignisse dies keine Bestätigung findet. Es wurde aber festgestellt, dass in den letzten Jahren, in denen ja angeblich die Erwärmung sooo stark zugenommen haben soll, die Häufigkeit und teilweise auch die Stärke dieser Stürme nachgelassen hat.
    Was bitteschön ist daran unglaubwürdig, außer der Hypothese der Alarmisten?

    Eben doch! Beide Phänomene nehmen mit steigender Temperatur an Intensivität zu

    Dürre und Regen gleichzeitig? Wie soll das gehen? Haben wir dann eine nasse Dürre oder trockenen Regen? Wahrscheinlich wäre doch da wohl eher, dass die fruchtbaren Flächen zunehmen. Z.B. soll ja sie Sahara bereits an den Rändern wieder grün werden und auch aus der Sahelzone meldet man seit ein paar Jahren Ähnliches. Aber genau das scheint ja im Kreise der Klimaterrier unerwünscht.

    Grossartigerweise hast du erkannt, dass es heute bereits regionale Unterschiede gibt, aber die werden sich noch verstärken.

    Diese regionalen Unterschiede bestehen nicht erst seit heute, sondern seit ewigen Zeiten. Das ist Natur und nicht „AGW“. Was bitte soll sich da verstärken?

    Ja das finde ich auch. Da gibts nur eines: Scheuklappen auf und weiter wie
    bisher!

    Das mit den Scheuklappen solltest Du dir mal zu Herzen nehmen. Aber statt dessen implizierst Du dein Verhalten lieber auf andere. Ist ja viel einfacher den Anderen gute Ratschläge zu erteilen als sie selber zu beachten ;-)

    Den Rest tue ich mit einem mitleidigen Lächeln ab.

    Mit dem Lächeln des/der Allwissenden?

  164. Mephisto Says:

    Wenn Du die Messbarkeit im esoterischen Bereich sehen willst, dann sag es doch gleich rundheraus. Jedenfalls ist ein Erfolg, der nicht mit einfachen Mitteln messbar oder deutlich erkennbar ist, ganz einfach Humbug und hat etwas mit Glauben zu tun, aber nichts mit Realität

    Machen wir ein kleines Anschauungsbeispiel.
    Viele Menschen suchen einen Physiotherapeuten auf, wenn sie an Rückenschmerzen leiden. Das Problem (Rückenschmerzen) ist dann schon voll eingetroffen und jetzt versucht man es in den Griff zu bekommen. Wenn man allerdings vorbeugend jeden Tag 10 Minuten für Rückenübungen investiert, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Rückenleiden überhaupt auftreten, enorm. Sie können natürlich trotzdem noch auftreten, die Übungen sind kein vollkommener Schutz, aber die Auftretenswahrscheinlichkeit sinkt eben. Wenn ich nun also täglich Rückenübungen mache und später auch wirklich keine Rückenschmerzen bekomme, so ist das ein Erfolg. Allerdings weiss ich nie sicher, ob sich dieser Erfolg wirklich nur aufgrund der täglichen Übungen eingestellt hat oder ob ich am Ende sowieso nie Rückenschmerzen bekommen hätte. Aber: Es hat mit grosser Wahrscheinlichkeit wesentlich dazu beigetragen. Und schlussendlich zählt der Umstand, dass ich keine Rückenschmerzen habe.

    Zudem: Wieso ist alles was nicht explizit monetär messbar ist gleich Esoterik und fern jeder Realität? Das ist auf einer höchst unerquicklichen Stufe extrem materialistisch…

    Es wurde aber festgestellt, dass in den letzten Jahren, in denen ja angeblich die Erwärmung sooo stark zugenommen haben soll, die Häufigkeit und teilweise auch die Stärke dieser Stürme nachgelassen hat.

    Das Gegenteil ist der Fall.
    z. B.

    Dürre und Regen gleichzeitig? Wie soll das gehen? Haben wir dann eine nasse Dürre oder trockenen Regen? Wahrscheinlich wäre doch da wohl eher, dass die fruchtbaren Flächen zunehmen. Z.B. soll ja sie Sahara bereits an den Rändern wieder grün werden und auch aus der Sahelzone meldet man seit ein paar Jahren Ähnliches. Aber genau das scheint ja im Kreise der Klimaterrier unerwünscht.

    Nicht zur gleichen Zeit am gleichen Ort natürlich. War wohl ein kleines Scherzle deinerseits, was? ;-) Durch die höhere Lufttemperatur steigt die Verdunstungsrate und das führt zu stärker austrocknenden Böden. Die wärmere Luft nimmt gleichzeitig aber auch mehr Wasser auf und saugt sich voll wie ein Schwamm. Irgendwann entleert sie sich und es kommt zu Starkniederschlägen. Diese sind allerdings für den Boden weniger gut haltbar (weil die Wasserspeicherkapazität schnell überschritten wird). Das ist ein Aspekt. Der andere findet sich in den regionalen Unterschieden, die, wie du noch einmal sehr richtig bemerkt hast, schon immer existierten, sich aber noch verstärken.

    Zur Begrünung der Wüste ist zu sagen, dass das natürlich überhaupt nicht unerwünscht ist. Es ist sogar sehr erfreulich. Aber wenn du den von dir zitierten Artikel zu Ende liest, steht da:

    Denn trotz dieser hoffnungsvollen Entwicklung ist knapp die Hälfte des afrikanischen Kontinents akut von Wüstenbildung bedroht. Das größte Risiko trägt dabei die Sahelzone.

    Tja: Gesamthaft gesehen gibt es eben doch ein kleines Problemchen…

  165. Mephisto Says:

    Ach beim Beispiel zu den Wirbelstürmen fehlt folgender Verweis:

    Kerry Emanuel
    Increasing destructiveness of tropical cyclones over the past 30 years
    Nature 436, 686-688 (4 August 2005)

    Zusammengefasst auf:

    und auch noch:

  166. Mephisto Says:

    Ach verflucht: ;-)

  167. Mephisto Says:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,367393,00.html

    http://www.noows.de/wirbelstuerme-werden-immer-staerker-2450

  168. peper Says:

    Durch die höhere Lufttemperatur steigt die Verdunstungsrate und das führt zu stärker austrocknenden Böden.

    Für die Regenbildung ist doch nicht das Verdunsten von Süßwasser von irgendeinem Land interessant, sondern das an den Ozeanen.

    Die wärmere Luft nimmt gleichzeitig aber auch mehr Wasser auf und saugt sich voll wie ein Schwamm. Irgendwann entleert sie sich und es kommt zu Starkniederschlägen.

    Es müsste dann auch zwingend allgemein zu mehr Niederschlag kommen. Oder existieren bei Dir nur noch die Extremen? Gerade weil um den Äquator solcher Bedingungen vorherschen, ist dort die Geburtsstätte der meisten Tiefdruckgebiete für die gesamte Welt.

    Diese sind allerdings für den Boden weniger gut haltbar (weil die Wasserspeicherkapazität schnell überschritten wird). Das ist ein Aspekt.

    Die Wüste lässt durch ihre Pflanzenarmut schlecht Wasser versickern. Vergleichbar mit vereisten Boden. Btw. In kälteren Zeiten gab es statistisch in Deutschland die meisten Überflutungen.

    Der andere findet sich in den regionalen Unterschieden, die, wie du noch einmal sehr richtig bemerkt hast, schon immer existierten, sich aber noch verstärken.

    Und / oder Abschwächen! Kälte verursachte die größten Steppen, (Eis-)Wüste- und Saharabildung. Das ist halt so, wenn der Motor gedrosselt wird.

    Hier:
    http://www.uni-stuttgart.de/wechselwirkungen/ww2002/bluemel.pdf

  169. peper Says:

    Es geht um die Intensität, nicht um die Anzahl. Wieso ist der Zeitraum gerademal 60-Jahre?

  170. Wetterfrosch Says:

    Ach, Mephisto.

    Du hast deine Hausaufgaben zwar gemacht, aber von der falschen Seite abgeschrieben. Da du dir ehrlich Mühe gibst, die anderen aufzuklären möchte ich dir auch die Fehler korrigieren. Das erste Problem hat was mit selektiver Warnehmung zu tun. Zweiffellos wirst du mir weitere Studien präsentieren können, welche eine Zunahme von schweren tropischen Sturmereignissen postulieren. Das dumme dabei ist, es gibt eben auch ausreichend Studien, welche das Gegenteil beweisen wollen. So ist das in der Modernen Welt. Studien sind Auftragsarbeiten und spiegeln oft den Wunsch des Auftraggebers wieder.
    Aber zurück zu den Stürmen. In mittleren Breiten ist die Sache recht eindeutig- sie haben abgenommen – sowohl an Stärke als auch an Häufigkeit. Das Thema wurde hier und bei WUWT ausführlich behandelt. such dir die Links selber heraus.

    Bei den Tropischen Stürmen ist das ganze etwas komplizierter, weil eine Vielzahl von Faktoren deren Anzahl und Stärke bestimmt. Man konzentriert sich auf die Stürme im Atlantik, weil es da in der Tat zur zeitweiligen Zunahme gekommen ist. Wer behauptet, die Anzahl und Stärke der Stürme hätte generell zugenommen, sollte bitte seine Datenbasis betrachten. Vor 1978 konnte man nur Stürme zählen, die in bewohntem Gebiet an Land gegangen sind (und es überlebende gab, die berichteten). Heute wird jeder rotierende Pubs gezählt, was ja mit Satelliten kein Problem ist.
    Ein Hauptfaktor für derartige Stürme ist die Verteilung warmer Oberflächenwasser im Atlantik, bestimmt durch die AMO. Daher die langzeitlichen Schwankungen.

    Kennst du das IFM-Geomar, Lativ? hier: http://idw-online.de/pages/de/news242768
    Energie der Wirbelstürme, global und NH: http://coaps.fsu.edu/%7Emaue/tropical/monthly_ace_24.jpg

    Durch die höhere Lufttemperatur steigt die Verdunstungsrate und das führt zu stärker austrocknenden Böden.

    Falsch. Die Verdunstung wird bestimmt durch die vorhandene Sättigung der Luft mit Wasserdampf. Erreicht diese relativ 100%, ist die Verdunstung gleich null, egal, wie warm die Luft ist.
    Wesentlich entscheidendere Faktoren für die Verdunstung sind Wind und Sonne.
    (Und komm jetzt besser nicht mit deinem Fön daher…)

    Die wärmere Luft nimmt gleichzeitig aber auch mehr Wasser auf und saugt sich voll wie ein Schwamm.

    Das mit dem Schwamm ist verhältnismäßiger Schwachsinn.
    Ob die Luft bodennah etwas mehr oder weniger Wasser aufnehmen könnte, ist nicht entscheidend, sondern der konvektive Transport. Du wirst vielleicht schon bemerkt haben, dass sich Gewitter besonders gern über Städten oder warmen Gewässern entladen…?
    Nach der von dir verteidigten Theorie dürfte es nur an heißen Tagen Starkniederschläge geben. Das ist nicht der Fall. Starkniederschläge, wie z.B. zum Hochwasser 2002, sind die Folge besonderer Wetterlagen (z.B. Vb in Mitteleuropa), welche stationäre Tiefs hervorbringen, und feuchtwarme Luft vom Meer und kühle Luft vom Land heranführen. Der von dir genannte Effekt ist marginal, aber immerhin berechenbar. Ob dadurch statt 350 l/m² dann 351 l fallen, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis…
    MfG

  171. Wetterfrosch Says:

    hurghhh…nochmal…

    Du hast deine Hausaufgaben zwar gemacht, aber von der falschen Seite abgeschrieben. Da du dir ehrlich Mühe gibst, die anderen aufzuklären möchte ich dir auch die Fehler korrigieren. Das erste Problem hat was mit selektiver Warnehmung zu tun. Zweiffellos wirst du mir weitere Studien präsentieren können, welche eine Zunahme von schweren tropischen Sturmereignissen postulieren. Das dumme dabei ist, es gibt eben auch ausreichend Studien, welche das Gegenteil beweisen wollen. So ist das in der Modernen Welt. Studien sind Auftragsarbeiten und spiegeln oft den Wunsch des Auftraggebers wieder.
    Aber zurück zu den Stürmen. In mittleren Breiten ist die Sache recht eindeutig- sie haben abgenommen – sowohl an Stärke als auch an Häufigkeit. Das Thema wurde hier und bei WUWT ausführlich behandelt. such dir die Links selber heraus.

    Bei den Tropischen Stürmen ist das ganze etwas komplizierter, weil eine Vielzahl von Faktoren deren Anzahl und Stärke bestimmt. Man konzentriert sich auf die Stürme im Atlantik, weil es da in der Tat zur zeitweiligen Zunahme gekommen ist. Wer behauptet, die Anzahl und Stärke der Stürme hätte generell zugenommen, sollte bitte seine Datenbasis betrachten. Vor 1978 konnte man nur Stürme zählen, die in bewohntem Gebiet an Land gegangen sind (und es überlebende gab, die berichteten). Heute wird jeder rotierende Pubs gezählt, was ja mit Satelliten kein Problem ist.
    Ein Hauptfaktor für derartige Stürme ist die Verteilung warmer Oberflächenwasser im Atlantik, bestimmt durch die AMO. Daher die langzeitlichen Schwankungen.

    Kennst du das IFM-Geomar, Lativ? hier: http://idw-online.de/pages/de/news242768
    Energie der Wirbelstürme, global und NH: http://coaps.fsu.edu/%7Emaue/tropical/monthly_ace_24.jpg

    Durch die höhere Lufttemperatur steigt die Verdunstungsrate und das führt zu stärker austrocknenden Böden.

    Falsch. Die Verdunstung wird bestimmt durch die vorhandene Sättigung der Luft mit Wasserdampf. Erreicht diese relativ 100%, ist die Verdunstung gleich null, egal, wie warm die Luft ist.
    Wesentlich entscheidendere Faktoren für die Verdunstung sind Wind und Sonne.
    (Und komm jetzt besser nicht mit deinem Fön daher…)

    Die wärmere Luft nimmt gleichzeitig aber auch mehr Wasser auf und saugt sich voll wie ein Schwamm.

    Das mit dem Schwamm ist verhältnismäßiger Schwachsinn.
    Ob die Luft bodennah etwas mehr oder weniger Wasser aufnehmen könnte, ist nicht entscheidend, sondern der konvektive Transport. Du wirst vielleicht schon bemerkt haben, dass sich Gewitter besonders gern über Städten oder warmen Gewässern entladen…?
    Nach der von dir verteidigten Theorie dürfte es nur an heißen Tagen Starkniederschläge geben. Das ist nicht der Fall. Starkniederschläge, wie z.B. zum Hochwasser 2002, sind die Folge besonderer Wetterlagen (z.B. Vb in Mitteleuropa), welche stationäre Tiefs hervorbringen, und feuchtwarme Luft vom Meer und kühle Luft vom Land heranführen. Der von dir genannte Effekt ist marginal, aber immerhin berechenbar. Ob dadurch statt 350 l/m² dann 351 l fallen, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis…
    MfG

  172. Mephisto Says:

    @ Wetterfrosch

    Hast du den von dir verlinkten Artikel gelesen? Da steht nämlich auch, dass Wirbelstürme zugenommen haben. Fraglich ist einzig, ob das Klima die Ursache dieser Veränderung ist. Auch die Graphik zeigt keine Abnahme der Stürme. Ich warte also immer noch auf eine solche Studie…

    Die Wüste lässt durch ihre Pflanzenarmut schlecht Wasser versickern. Vergleichbar mit vereisten Boden. Btw. In kälteren Zeiten gab es statistisch in Deutschland die meisten Überflutungen.

    Was heisst das denn? Dass Wüsten feucht sind? Dass Sandboden und Fels gut geeignet ist, um Wasser zu speichern? Dass Deutschland ein Wüstengebiet ist?

  173. Rainer Says:

    @ Mephisto #172

    Was heisst das denn? Dass Wüsten feucht sind?

    Nein, das heisst dass jedes Jahr in den wüsten mehr Menschen durch Ertrinken sterben als durch verdursten. Wenn es nämlich mal regnet kqann das Wasser nur sehr schwer abfliessen und verwandelt trockene Täler in reissende Sturzbäche. Ich habe das selber mal vor ein paar Jahren in Dahab erlebt. Da hat es ein Haus und zwei Menschen einfach so über Nacht ins Meer gespült.

  174. BRK Says:

    #164 Mephisto

    Viele Menschen suchen einen Physiotherapeuten auf, wenn sie an Rückenschmerzen leiden….
    ….Wenn ich nun also täglich Rückenübungen mache und später auch wirklich keine Rückenschmerzen bekomme, so ist das ein Erfolg.
    …Allerdings weiss ich nie sicher, ob sich dieser Erfolg wirklich nur aufgrund der täglichen Übungen eingestellt hat…
    Aber: Es hat mit grosser Wahrscheinlichkeit wesentlich dazu beigetragen. Und schlussendlich zählt der Umstand, dass ich keine Rückenschmerzen habe.

    Verzeihung, aber das ist genau der Schwachsinn, den ich erwartet habe.

    Da ist irgendwas los; ich tu irgendwas, bzw. lasse was tun. Das kostet zwar viel Geld, aber Hauptsache ich tu was.
    a)Es ist nichts mehr los; hurra ich habe die Welt gerettet. Mein Geld ist zwar beim Teufel, aber ich hab was getan.
    b)Es ist immer noch was los; ich probiere was Anderes, bzw. lass was anderes probieren. Das kostet nochmals viel Geld, aber macht nichts, den Rest gebe ich gerne.
    c)Es ist immer noch was los. Nachdem ich alles Geld für allen möglichen Unsinn ausgegeben habe, stellt ein altes Kräuterweibel daher und sagt: April, April, das ist chronisch, damit musst du leben.

  175. Stefan P Says:

    # 167 @ Mephisto

    der von Dir verlinkte SPIEGEL-Artikel ist von 2005 und bis dahin gab es einen Anstieg der Sturmenergie aber seitedem geht es wieder bergab.

    Analysis shown in the figure depicts tropical cyclone energy continuously summed over 24-month periods from 1975 through 31, January 2009. The top green time series shows the evolution of global Accumluated Cyclone Energy or ACE. Global ACE is at historical lows, and the lowest in 30-years. The Earth is experiencing a prolonged period of severely depressed cyclone activity. The Northern Hemisphere is responsible for 70% of global tropical cyclone ACE on average since 1975. Thus, it is no surprise that Northern Hemisphere Tropical Cyclone activity is also at 30-year lows.

    http://www.coaps.fsu.edu/~maue/tropical/global_trace.jpg

    hier noch mehr darüber:

    http://www.coaps.fsu.edu/~maue/tropical/

    …ich kann da keinerlei Korrelation erkenne zwischen anthropogenem CO2-Anstieg und Wirbelstürmen.

  176. BRK Says:

    #164 Mephisto

    Wieso ist alles was nicht explizit monetär messbar ist gleich Esoterik und fern jeder Realität? Das ist auf einer höchst unerquicklichen Stufe extrem materialistisch

    Mir entschließt sich nicht, was an den diskutierten „Messwerten“ einen monetären Charakter haben soll. Wenn etwas messbar ist, dann ist es an Ergebnissen z.B. Messwerten nachvollziehbar. Vermutete Ergebnisse, die nicht in irgendeiner Form nachvollziehbar (messbar) sind, bewegen sich im esoterischen/ideologischen Raum, den man auch als Glauben definiert. Das hat mit Materialismus nichts zu tun.

    Aber wenn du den von dir zitierten Artikel zu Ende liest, steht da:
    Denn trotz dieser hoffnungsvollen Entwicklung ist knapp die Hälfte des afrikanischen Kontinents akut von Wüstenbildung bedroht. Das größte Risiko trägt dabei die Sahelzone.

    Wenn man etwas liest, dann sollte man auch, zumindest versuchen, den Zusammenhang zu verstehen. Dieser letzte Absatz bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass kein Grund zur Euphorie besteht, weil die Sahelzone nach wie vor zu den labilen und von der Wüste bedrohten Gebieten besteht. Sollten sich die alten Witterungsbedingungen wieder einstellen, wäre die ganze Freude für die Katz. Das ändert aber nichts an den derzeitigen Fakten.
    Abgesehen davon, ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn bei und die Winter milder würden.

    Gesamthaft gesehen gibt es eben doch ein kleines Problemchen

    Das mitteleuropäische Klima hatte schon immer „Problemchen“ in seinem Gepäck.
    Stell Dir mal vor, wie glücklich die Römer gewesen wären, wenn Hannibal die Alpen nicht hätte passieren können. Aber sie hatten Pech, die hatten sich Gletscher „zu weit“ zurückgezogen, weit mehr als heutzutage.

  177. Mephisto Says:

    @ BRK

    Da ist irgendwas los; ich tu irgendwas, bzw. lasse was tun. Das kostet zwar viel Geld, aber Hauptsache ich tu was.

    Falsch! Ich tue nicht irgendwas, sondern etwas, wovon ich weiss, dass es hilft! Das ist der kleine aber feine Unterschied.

    @ Stefan P

    …ich kann da keinerlei Korrelation erkenne zwischen anthropogenem CO2-Anstieg und Wirbelstürmen.

    Um das geht es in erster Linie gar nicht. Sondern um Veränderungen in Häufigkeit und Intensität von Wirbelstürmen.
    Dein Ausschnitt bezieht sich auf das letzte Jahr und das war tatsächlich am unteren Ende einer 30-jährigen Periode. Aber insgesamt wird hier nichts über die tendenzielle Gesamtentwicklung über die 30 Jahre ausgesagt.

  178. Mephisto Says:

    @ BRK

    Dieser letzte Absatz bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass kein Grund zur Euphorie besteht, weil die Sahelzone nach wie vor zu den labilen und von der Wüste bedrohten Gebieten besteht. Sollten sich die alten Witterungsbedingungen wieder einstellen, wäre die ganze Freude für die Katz. Das ändert aber nichts an den derzeitigen Fakten.
    Abgesehen davon, ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn bei und die Winter milder würden.

    Es ist von “knapp der Hälfe des afrikanischen Kontinents” die Rede. Zudem tritt diese Gefahr auch auf anderen Kontinenten zutage. Eine Euphorie ist also tatsächlich nicht gerechtfertigt. Die Fakten sprechen wirklich eine deutliche Sprache…
    Ich persönlich möchte übrigens nicht unbedingt mildere Winter…

  179. Stefan P Says:

    # 177 @ Mephisto

    Sondern um Veränderungen in Häufigkeit und Intensität von Wirbelstürmen

    …soll ich Dir Accumluated Cyclone Energy übersetzen?

    Der Trend aus beiden Kurven ist wohl eindeutig, eindeutiger geht es nicht mehr.

    Zunahme der Sturmenergien seit 1975 bis 1993 und danach wieder abnehmend einschließlich bis Januar 2009…und das ist ein Zeitraum von 35 Jahren.

    Damit ist das Märchen von immer mehr zunehmenden schweren Stürmen ad absurdum geführt und da hilft es auch nicht, wenn Du alte SPIEGEL-Berichte verlinkst.

    Michael Mann und Hansen würden daraus selbstverständlich ein Anstieg seit 1975 basteln…

  180. Wetterfrosch Says:

    @mephisto
    Dann musst du einen anderen Artikel gelesen haben.
    In dem Artikel “Korallen als Spürnasen für Hurrikane” steht:

    “Im langzeitlichen Mittel gibt es zwar einen leichten Aufwärtstrend dieser Parameter, der aber von einer deutlichen langperiodischen natürlichen Schwankung überlagert ist, die wir ‘Atlantic Multidecadal Oscillation’ nennen”, so Prof. Mojib Latif vom IFM-GEOMAR. “Diese weist in den letzten Jahren ein deutliches Maximum auf, sodass die jüngst beobachtete Zunahme der Wirbelsturmaktivität wohl eher natürlichen Ursprungs ist“, folgert Latif.

    Ich habe dir bereits geschrieben, für frühere Zeiten gibt es keine belastbaren Daten. Dass du jetzt vom Minimum zum Maximum einen linearen Trend legst und schreist “Katastrophe!” habe ich natürlich erwartet. Typisch für Hysteriker, denen Mathematik und Statistik Fremdwörter sind. Falls nicht, kannst du bei W. Briggs mehr dazu erfahren.
    MfG

  181. Stefan P Says:

    # 165 @ Mephisto

    Ach beim Beispiel zu den Wirbelstürmen fehlt folgender Verweis:

    Kerry Emanuel
    Increasing destructiveness of tropical cyclones over the past 30 years
    Nature 436, 686-688 (4 August 2005)

    …vielleicht solltest Du mal lesen, was Kerry Emanuel jetzt sagt:

    His changing views could influence other scientists.

    “The results surprised me,” Emanuel said of his work, adding that global warming may still play a role in raising the intensity of hurricanes. What that role is, however, remains far from certain...

    …”The take-home message is that we’ve got a lot of work to do,” Emanuel said. “There’s still a lot of uncertainty in this problem. The bulk of the evidence is that hurricane power will go up, but in some places it will go down.”

    http://www.chron.com/disp/story.mpl/front/5693436.html

  182. BRK Says:

    #177 Mephisto

    Falsch! Ich tue nicht irgendwas, sondern etwas, wovon ich weiss, dass es hilft! Das ist der kleine aber feine Unterschied.

    Lies doch mal was Du selber geschrieben hast. Vielleicht kommst Du ja dann darauf was gemeint ist. Du propagierst einen Erfolg, von dem Du nicht weißt ob es überhaupt ein Erfolg der Behandlung ist, Du glaubst es nur bzw. willst es glauben. Das ist Alarmisten-Logik.

  183. Mephisto Says:

    Ihr hört auch gar nie zu, oder?

    Habe ich hier behauptet, der Zusammenhang zwischen Wirbelstürmen und der globalen Erwärmung wäre erwiesen? Nein!

    Kerry Emanuel hat seine Meinung nicht geändert:

    The bulk of the evidence is that hurricane power will go up

    Zunahme der Sturmenergien seit 1975 bis 1993 und danach wieder abnehmend einschließlich bis Januar 2009…und das ist ein Zeitraum von 35 Jahren.

    Ja aber die Abnahme erstreckt sich ja dann nicht über die ganzen 35 Jahre, oder?

  184. BRK Says:

    #178 Mephisto

    Zudem tritt diese Gefahr auch auf anderen Kontinenten zutage. Eine Euphorie ist also tatsächlich nicht gerechtfertigt.

    Es besteht auch die Gefahr, dass Du Plattfüße oder Karies bekommst. Also bitte keine Euphorie.
    Mensch, ich habe keine Lust Deiner primitiven Rabulistik zu folgen.
    Du verhätst Dich wie ein altes Waschweib, das nicht einsehen will, dass die Wäsche dreckig bleibt, obwohl soviel Modder in der Lauge ist.
    <[:-((

  185. Mephisto Says:

    @ BRK

    Lies doch mal was Du selber geschrieben hast. Vielleicht kommst Du ja dann darauf was gemeint ist. Du propagierst einen Erfolg, von dem Du nicht weißt ob es überhaupt ein Erfolg der Behandlung ist, Du glaubst es nur bzw. willst es glauben. Das ist Alarmisten-Logik.

    Da hast du deine ursprüngliche Aussage ja schon ziemlich abgeschwächt mein Lieber.
    Und jetzt beziehe noch folgendes in das Beispiel mit ein: Die Wahrscheinlichkeit Rückenschmerzen zu bekommen ist bei einem gewissen Lebensstil sehr sehr hoch. Und: Die Kosten für eine Physiotherapie sind viel höher als für das tägliche Rückentraining.
    Vielleicht willst du es weiter Alarmismus nennen, vielleicht ist es aber einfach nur eine Warnung. Eine, die vielleicht nicht ganz unbeachtet bleiben sollte und die nicht so fern aller Realität ist, wie du glaubst.

  186. BRK Says:

    #183 Mephisto

    Ja aber die Abnahme erstreckt sich ja dann nicht über die ganzen 35 Jahre, oder?

    Du steckst bereits so tief in der “Grünen Klimatinte”, dass Du einfach nicht mehr begreifen willst. Oder ist das angeboren?

  187. Energie-Ossi Says:

    #BRK
    Ich sehe eine Art von Taktikwechsel auf der Warmaholics-Seite.
    Hatte man vorher mit prollenden Typen zu tun gehabt, ist jetzt einer aufgetaucht der mit Engelszungen seine grüne Propaganda unters Skeptikervolk bringen will.

    Alter Wein in neuen Schläuchen, Wiederholung der Argumente des AGW mit kreidegeschwängerter Stimme, der nette Märchenonkel von Nebenan der sogar einen Eskimo noch ein Kühlschrank verkaufen könnte, ja wir dürfen uns auf neue Gegner einstellen.

    Ansonsten, schade um jeden Schlag der daneben geht.

    Grins und wech

  188. Wetterfrosch Says:

    @mephisto
    du sagtest im Bezug auf Extremwetterereignisse:

    Eine Veränderung in der Auftretenswahrscheinlichkeit, sowie in der Intensität sind bei einem Temperaturanstieg allerdings mehr als nur wahrscheinlich.

    und dann:

    Habe ich hier behauptet, der Zusammenhang zwischen Wirbelstürmen und der globalen Erwärmung wäre erwiesen? Nein!

    Tip: Lass es. Vermutungen und Ängste kannst du bei einem Psychologen vortragen. In der Wissenschaft zählen nun mal Fakten. Und die kannst du nicht vorlegen.

  189. Wetterfrosch Says:

    @Energie-Ossi

    …mit kreidegeschwängerter Stimme…

    Ich musste auch schon an den Wolf und die sieben Geißlein denken. Nichts anderes läuft hier.
    MfG

  190. Energie-Ossi Says:

    #189 Wetterfrosch

    …..Verbalakrobat……

    MfG

  191. Bibliothekar Says:

    #187 Energie-Ossi

    Ich denke eher, daß wir es hier mit einem Gruppenleiter der Arbeitsgemeinschaft junger Agitatoren (AGJA) aus dem fernen Land utopia.de zu tun haben, der seinen Schülern vorführen will, wie er die pösen Skeptiker so richtig fertig macht. Herr Bordat aus Readers wird dann mit ihnen darüber philosophieren und beraten, was man besser machen kann. <|:-))

  192. BRK Says:

    Da hast du deine ursprüngliche Aussage ja schon ziemlich abgeschwächt mein Lieber.

    Bevor ich Dein Lieber bin, würde ich eher mit des Teufels Großmutter ein Konkordat eingehen.
    Im Gegensatz zu Dir habe ich es nicht nötig in den eigenen Aussagen ständig einen neuen Sinn zu suchen.

    Und jetzt beziehe noch folgendes in das Beispiel mit ein: Die Wahrscheinlichkeit Rückenschmerzen zu bekommen ist bei einem gewissen Lebensstil sehr sehr hoch. Und: Die Kosten für eine Physiotherapie sind viel höher als für das tägliche Rückentraining

    Deinen Lebensstil kenne ich nicht, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Du Rückenschmerzen hast, so wie Du dich ständig drehst und verbiegst und dich ständig windest. Aber bei Dir hilft kein Physiotherapeut, Du brauchst einen Psychotherapeuten und zwar einen guten.

    Vielleicht willst du es weiter Alarmismus nennen, vielleicht ist es aber einfach nur eine Warnung. Eine, die vielleicht nicht ganz unbeachtet bleiben sollte und die nicht so fern aller Realität ist, wie du glaubst.

    Das was Du hier machst ist Alarmismus aus der finstersten Ecke des alten Schamanentums.
    Aber sei bitte vorsichtig. Du weißt schon „Rückenschmerzen“, nicht dass Dir noch einer eine draufhaut.

  193. BRK Says:

    #187 Energie-Ossi

    Da ist was dran: „Alter Wein in neuen Schläuchen“. Nur die Brühe ist schon so oft neu vergoren, dass sie nur noch stinkt und üble Blasen schlägt.

  194. Wasser-Ossi Says:

    Guten Morgen, zusammen!

    @Mephistopheles

    Noch mal kurz zu deinem “Anschauungsbeispiel” mit den Rückenschmerzen:

    Ich tue nicht irgendwas, sondern etwas, wovon ich weiss, dass es hilft! Das ist der kleine aber feine Unterschied.
    .
    .
    .

    Die Kosten für eine Physiotherapie sind viel höher als für das tägliche Rückentraining.

    Wie soviele Beispiele hinkt auch dein Vergleich hier gewaltig. Wenn du etwas wegen eigener Beschwerden oder zu deren Vorbeugung unternimmst, du dafür dein Geld ausgibst und dich damit besser fühlst, ist das doch in Ordnung. Zumal du ja weißt, dass es hilft.

    Das Problem, welches die meisten Leute hier umtreibt, liegt aber daran, dass die Weltenretter jeglicher Fasson überzeugt davon sind, das Geld anderer ausgeben zu müssen für Dinge, von denen sie lediglich glauben, dass sie helfen.

    @E-O, BRK

    „Alter Wein in neuen Schläuchen“

    Zustimmung. Zudem fällt auf, dass dieser Wein meistens nur zu den üblichen Bürozeiten zwischen 9 und 16 Uhr serviert wird.

    Grüße!

  195. Bibliothekar Says:

    #151 Bibliothekar

    Kaufland hat geantwortet. Es ist schlimmer als ich befürchtet habe. :-(((

    Sehr geehrter Herr …,

    vielen Dank fuer Ihre E-Mail und Ihr Interesse an unserem Unternehmen.

    Die Uebernahme von sozialer und oekologischer Verantwortung nimmt bei Kaufland
    einen zentralen Stellenwert ein. Bereits seit 1994 existiert unser
    Umweltleitbild, das Umweltschutz als wesentlichen Bestandteil der
    Geschaeftspolitik hervorhebt. Kaufland versteht das Thema Nachhaltigkeit als
    ganzheitliches Konzept, welches in alle Unternehmensbereiche hineinreicht und
    die gesamte Wertschoepfungskette umfasst.
    Bei der Sortimentsgestaltung legen wir Wert auf nachhaltige Produkte. In unseren
    Maerkten gibt es bis zu 900 Bio-Produkte sowie viele FairTrade-Produkte. Bei
    unseren Eigenmarken finden sich zahlreiche Produkte, die mit einschlaegigen
    Nachhaltigkeitslabels wie MSC, Blauer Engel oder Oeko-Text Standard 100
    ausgezeichnet sind. Auch unsere Lieferanten beziehen wir mit ein, indem wir sie
    zur Einhaltung von Sozialstandards verpflichten.
    Selbstverstaendlich entwickeln wir uns beim Thema gesellschaftliche
    Verantwortung staendig weiter und werden dabei auch zu international anerkannten
    Standards in der Lieferkette weitere Entscheidungen treffen.
    Eine Herausforderung stellt die Suche nach Alternativen fuer beliebte, aber
    bedrohte Fischarten und -bestaende dar. Hier suchen wir den Dialog mit
    Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace und ziehen regelmaessig anerkannte
    Fischereiexperten zu Rate.

    Wir werden alles daran setzen, Sie im Kaufland als zufriedenen Kunden begruessen
    zu duerfen.

    Mit freundlichen Gruessen
    Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG
    Kundendienst-Center

  196. Stefan P Says:

    …habe mich schon gewundert, wo planck geblieben ist. Der arme Kerl muss schwer ackern und ist dabei automatische Wetterstationen in der Antarktis ausbuddeln:

    http://www.polartrec.com/ptrecgallery/main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=22412

    George unhooking the cables.

    (geklaut bei WUWT)

    :-)

  197. BRK Says:

    #195 Bibliothekar

    Ob das hier wohl auch die nachhaltigen und biokonformen Produkte von Kaufland betrift?

    Gewöhnliche Eier als Bioware verkauft. Und keiner hat´s geschmeckt!

    Eine Landwirtin aus Seedorf in Schleswig-Holstein steht seit heute vor Gericht, weil sie hunderttausende von Eiern als Bio-Ware an Bio-Läden und Reformhäuser verkauft haben soll, obwohl sie die Eier zuvor aus “konventioneller” Herstellung gekauft hatte. Die Frau führte einen Bio-Hof mit 5000 Hühnern und war fünf Jahre lang Mitglied eines Bio-Erzeugerverbandes. Heraus kam die Sache nicht etwa wegen massenhafter Beschwerden der Kunden, sondern einzig aufgrund einer anonymen Anzeige.

    Meiner Meinung hat die Bäuerin keinen Schuldspruch, sondern den ansonsten für investigative Journalisten reservierten Wächter-Preis verdient. Die falsche Eierfrau hat dankenswerterweise in großem Stil nachgewiesen, dass normal erzeugte, preiswerte Eier nicht von Bioware zu unterscheiden sind, außer durch den Preis. Ferner, dass man gewissen Leuten heutzutage so gut wie alles teuer verticken kann, wenn man Bio drauf schreibt. Unsere Bäuerin hat nicht betrogen, sondern wertvolle Aufklärungsarbeit geleistet. Sie lebe hoch!
    Quelle:

    Das ist ein Beweis mehr, dass das Einzige was Bio ist, die Prospekte sind, die bei den von gewissen Gesinnungsvereinen „gutbewerteten Handelsketten“ aufliegen. Ein Schelm. der Schlechtes dabei denkt.
    <[;-))

  198. Bibliothekar Says:

    #197 BRK

    Nachdem wir hier gelernt haben, daß Kaufland als Teil der REWE-Gruppe, am Product Carbon Footprint (PCF) teilnimmt, wundern wir uns gar nicht mehr.
    Der einzige Unterschied zwischen “Bio-Eiern” und “konventionellen Eiern” ist doch nachweislich der höhere Anteil an “Umweltgiften” und Verunreinigungen an Ersteren.
    Naja, wie hieß es doch? Jeden Tag ein Ei und Sonntags auch mal Zwei. ;-)