Bio-Schweine? Nein, danke!
Auf WeltOnline kann man ein von Michael Miersch aufgezeichnetes Interview lesen.
Es handelt von einem Schweinebauern, der auszog, um in Bio zu machen und um festzustellen, dass nicht alles glänzt, was “Bio” ist, und dass moderne wissenschaftlich fundierte landwirtschaftliche Methoden um vieles besser sind, als ideologisch fundierte archaische Viehzucht:
Die Tiere werden mit Bio-Haltung gequält, sagt ein hessischer Bauer. Er stellte seinen Hof auf biologische Landwirtschaft um – und lernte die Tücken des Systems kennen. “Bio” hat für ihn nichts mit Tierschutz zu tun, sondern mit Ideologie. Hauptsache, die Tiere liegen hübsch im Stroh und fressen nicht das böse Gen-Soja.
Man liest in diesem Interview vor allem von den Problemen, die sich aus der so genannten “Bio”-Zucht ergeben:
Die Wochen vergingen, die Würfe wurden kleiner, die Zahl der Totgeburten und der besonders kümmerlichen Ferkel nahm zu. Insgesamt waren die Ferkel magerer, man sah oft ihre Rippen. [...] Die schlimmen Folgen der Pilzgiftbelastung zeigten sich wenig später. Bei vielen Ferkeln wurden die Schwänze und die Ohrspitzen schwarz. Als ich mich mit anderen Bioschweinezüchtern traf, berichteten sie ebenfalls von abgestorbenen Ohrspitzen und Schwänzen. Die meisten fanden das nicht sonderlich schlimm. So sei halt die Natur.
Und von Dingen, die in der “Bio”-Zucht nicht sein können, weil sie eigentlich nicht sein dürfen:
In der Zeit, als wir nach Biorichtlinien arbeiteten, stiegen die Tierarztkosten heftig an. Ständig mussten wir Antibiotika kaufen, um der grassierenden Infektionen Herr zu werden.
Und vom Ausweg aus dieser traurigen Geschichte:
Heute führen wir den Betrieb wieder nach wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Dieses Interview sei allen empfohlen, die einmal einen Blick hinter die Kulissen der Bio-Propaganda riskieren wollen.
Und natürlich: Gläubige Bios werden dies alles in Abrede stellen. Dieses Interview ist eindeutig ein Propaganda-Machwerk der Turbo-Fleisch-Industrie sein, denn bei Bio kann es das alles nicht geben, weil es das nicht geben darf – es ist ja Alles Bio!




January 29th, 2009 at 11:49
Tja, Freunde, wieder ein Beweis für die haushohe moralische Überlegenheit bewußter ökologischer Handlungsweisen. Wer jetzt noch den geringsten Zweifel an der Zielstellung 100% BIO für Alle im Jahre 2137 hat, ist selber schuld. ;-)
Wir bleiben dem Bio-Schwindel und seinen Schwindlern auf der Spur.
January 29th, 2009 at 12:30
28.01.2009,
13:14 Uhr
Ex-Biobauer sagt:
29.01.2009,
11:26 Uhr
Ex-Biobauer sagt:
January 29th, 2009 at 12:40
Wer glaubt, Bio wäre in allem besser und es gäbe keine Probleme, der ist dumm.
Und wer glaubt, Bio sei ein Schwindel, eine Verschwörung und bestimmt minderwertiger, der ist ebenfalls dumm.
Die Wahrheit ist doch: Bio hat gegenüber dem konventionellen Anbau sowohl Vor- als auch Nachteile. Wer Bio anbaut und wer Bio kauft, der gibt den Vorteilen von Bio die Priorität (gegenüber den Vorteilen von konventionellem Anbau). Vielleicht weil’s ihm besser schmeckt, vielleicht weil er glaubt es sei gesünder oder einfach auch, weil es eher seinen Wertvorstellungen entspricht.
So that’s it. Und das die Bio-Vertreter Werbung für ihre Produkte machen und die Vorteile in den Vordergrund rücken ist doch einfach natürlich. Wer würde das nicht?
Aus diesem Grund finde ich den ganzen “Schwindel-Kram” etwas merkwürdig. Wem will man was aufzeigen? Niemand würde auf die Idee kommen der Haarpflege-Industrie einen Verschwörungsplan anzuhängen, nur weil das Schampo aus der Werbung das Haar eben nicht ganz so glänzend macht, wie es verspricht.
January 29th, 2009 at 13:26
#3 Mephisto
Der große Unterschied ist, daß konventionelle Landwirte durchaus bereit sind nützliche Erkenntnisse aus der “biologischen” Landwirtschaftsforschung zu übernehmen, während die Gegenseite sich beharrlich der Moderne verweigert. Dies geschieht nicht aus Vernunftgründen, sondern ist einzig allein einer ideologischen Grundhaltung geschuldet. Dabei werden die “Bio”-Bauern von einer starken Verbands-Lobby unterstützt und gleichzeitig gegängelt, die an ihren Dogmen unverückbar festhält und dies auch ihre Bauern spüren läßt.
Der Schwindel beginnt, wenn dem Bürger eine nicht vorhandene heile Welt vorgegaukelt wird aber schwammige Gesetze fast jede erdenkliche Ausnahme zulassen. Schau Dir bitte die EU-Verordnungen für BIO-Landwirte genau an. Erstaunlich, was da alles möglich ist.
Der Ursprung des Bio-Landbaus ist halt ein esoterischer und kein wissenschaftlicher.
Was sollte auch daran vernünftig sein, wenn man heute nach den Methoden des 19.Jahrhunderts wirtschaftet.
January 29th, 2009 at 14:08
Ist halt ein wenig verwirrend, dass das Wort “Konventionell” beim Ökosprech für modern und auf neusten wissenschaftlichen Standard steht.
January 29th, 2009 at 14:33
#3 @ Mephisto
…und wer glaubt Demeter-Bio sei das allerbeste, der ist am allerdümmsten:
http://www.demeter.de/index.php?id=1498&MP=9-1493
http://www.ichat.de/forum/images/smilies/totlach.gif
January 29th, 2009 at 14:38
Ja gut, dass die Bio-Gemeinschaft recht eingeschworen ist, da gebe ich dir wohl recht. Und das resultiert zum Teil wohl auch aus den Richtlinien.
Die Richtlinien legen klare Grenzen und Einschränkungen fest, die auch öffentlich ersichtlich sind. Das ergibt den Nachteil einer geringen Flexibilität (so dass man ideologische Motive erkennen möchte) aber auch den Vorteil der – trotz einer zum Teil verzerrten Wahrnehmung – Transparenz. Ich als Kunde weiss vielleicht nicht bis ins letzte Detail, wie das Produkt hergestellt wurde, aber ich weiss, wie es sicher nicht hergestellt wurde.
Ob diese Richtlinien immer Sinn machen, darüber kann man streiten. Es gibt sicherlich viele konventionelle Betriebe die in vielerlei Hinsicht genau so gut oder sogar noch besser sind bezüglich gerechter Tierhaltung etc. Aber ich erkenne als Käufer eines nicht gekennzeichneten Produktes ja nicht, wie es hergestellt wurde.
Neben den EU-Richtlinien gibt es ja noch nationale Richtlinien und auch solche, von Bio-Organisationen. Die Labels unterscheiden sich ja z. T. auch äusserlich.
Die Hauptidee des Bio ist der Verzicht auf chemische (oder synthetische) Stoffe zur Produktion, verbunden mit einer verminderten Intensität. Dass auch biologische Stoffe, die eingesetzt werden, für die Umwelt schädlich sein können, ist zweifellos so. Aber ich denke dass das Bio-Konzept – trotz allen Ideologie-Vorwürfen – sich auch neuen Erkenntnissen anpassen und wandeln kann.
Es stimmt nämlich nicht, dass noch wie im 19. Jahrhundert gewirtschaftet wird. Der Einsatz von modernen Mitteln ist auf Bio-Betrieben ebenfalls Alltag. Niemand pflügt ein Feld noch mit Pflug und Ochse.
Wo der Ursprung des biologischen Landbaus genau liegt und ob er wirklich esoterisch ist, weiss ich nicht. Ich wage es aber zu bezweifeln. Zumindest heute basiert Bio durchaus auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Und Wissenschaft ist eben mehr als Effizienzsteigerung.
Durch seine extensive Bewirtschaftungsform, den Verzicht auf synthetische Einsatzstoffe und vor allem durch die Auflage für ökologische Ausgleichsflächen (Stichwort Biodiversität) entspricht der biologische Landbau in vielerlei Hinsicht den umweltpolitischen Zielen zahlreicher Staaten und wird deshalb noch zusätzlich gefördert. Damit hat er eine Nische entdeckt, die konventionellen Erzeugern nicht zugänglich ist.
Wenn ein Bauer, wie jener im hier aufgeführten Artikel, schlechte Erfahrungen mit der Umstellung auf Bio macht, so hat er absolut das Recht, diese Erfahrungen mitzuteilen und auf Probleme aufmerksam zu machen. Er darf das Konzept auch hinterfragen. Kein Problem. Das Problem ist eher, dass er dem Bio-Konzept vorwirft, dass eine solche Wirtschaftsweise an sich schlechter und tierfeindlicher sei. Das ist ein offener Angriff und der stösst natürlich sauer auf.
January 29th, 2009 at 14:40
Übrigens: Demeter selbst ist natürlich schon mehr als einfach biologischer Landbau. Hier spielen tatsächlich esoterische Werte mit. Aber Demeter ist nicht gleich Bio allgemein. Das sollte man im Hinterkopf haben.
January 29th, 2009 at 15:08
@ #5 peper
Du darfst gerne eine andere Wortschöpfung vorschlagen :-)
January 29th, 2009 at 15:17
Mein Problem mit Bio ist, dass mir eigentlich völlig egal ist, was sich Künast und Konsorten so auf den Teller und in die Köpfe schlagen, sie sollen mich aber mit ihrem Blödsinn in Ruhe lassen!
Während mein Kumpel, der Bauer, eine Pflanzenschutzsachkundeprüfung ablegen musste und auf seine Felder geprüfte und zugelassene Spritzmittel ausbringt, kochen die, Verzeihung, “Bios” ihr ganz eigenes Süppchen aus “Kräuteraufgüssen” (Nikotin), irgendwelchen Salzen (Kupfersulfat) oder was weiß ich. Dieses heuchlerische Gefasel von “Keine Gifte ausbringen” und im Einklang mit der Natur” ist doch Schwachsinn hoch 10! Nikotin ist ein Gift und Kupfersulfat auch alles andere als gesund. Und “Chemie” ist auch alles, ob es aus dem Boden, einer Pflanze oder einem Rührkessel einer Großanlage kommt!
Und noch nichteinmal damit habe ich ein Problem, wie gesagt, mögen sie machen was sie wollen, aber ohne mich.
Wenn sich dann aber eine “Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft” hinstellt und behauptet, der Biolandbau löse alle unsere Probleme, dann hat sie Ihren Auftrag, nämlich Gefahr vom deutschen Volk abzuwenden, eindeutig verfehlt! Sie selbst sagte einmal im Interview auf die Frage, welchen bezug sie zur Landwirtschaft habe: “Als Kind im Heu hüpfen und Kälbchen mit der Flasche füttern, ich denke das reicht!” Noch eindeutiger kann man doch völlige Unkenntnis nicht ausdrücken! Und so jemand will gelernten Landwirten, die meisten mit Meisterbrief, vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben? Das kann ja wohl nicht sein!
Ich kann es nur nochmal sagen: Bio soll machen/anbauen/essen wer mag, aber sobald eine Ideologie über Wohl und Wehe eines ganzen Volkes entscheidet hört für mich der Spaß auf! Wenn Sozialarbeiter und Juristen (Frau Künast eben) Landwirtschaftsmeistern die Arbeit vorschreiben wollen, dann kann das doch nur ein Griff ins Klo werden.
P.S.: Wenn wir ganz Deutschland nach Frau Künast (Mich schüttelt es jedes Mal, wenn ich diesen Namen auch nur lese) mit Biolandbau zugepflastert hätten, wo hätten wir denn dann den Raps und den Mais für den ebenfalls von den Grünen geforderten Biosprit angebaut?
January 29th, 2009 at 15:27
@Mephisto:
Dann bitte erklär mir mal, was an dem Schwachsinn mit der Ökoland Superwurst, die das böse CO2-Monster bekämpft, damit die lieben Blumen CO2-neutral wieder atmen können, noch irgendwie “sinnvoll”, “richtig”, “gut” oder wenigstens “ansatzweise positiv” ist.
January 29th, 2009 at 15:29
@Meph:
Da hast du recht, denn Demeter hat schon lang industrielle Maßstäbe erreicht.
Demeter ist industrielle Landwirtschaft mit einem Öko-Deckmäntelchen.
January 29th, 2009 at 15:43
#7 Mephisto
Du versuchst die Realität auszuklammern und schreibst uns hier schöne Dinge aus einer Theorie, die zwar gut niederzuschreiben ist aber fern der Realisierungsmöglichkeit liegt.
Es sind die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse, samt ihrer enormen Tierverluste durch unbehandelte und eingeschleppte Krankheiten die die Bio-Landwirtschaft ad absurdum führt.
Es sind die, trotz strenger Richtlinien, erlaubten Methoden und Ausnahmen, die fast zum Standard gehören….
Es ist schlicht eine schöne Welt der Hochglanzprospekte – eben ein Schwindel!
January 29th, 2009 at 15:48
@ #11 ghw
Haha, die Superwurst ist eine echte Witzfigur :-) “Ansatzweise positiv” finde ich hier, dass es mich erheitert. “Gut” wäre es, wenn tatsächlich Selbstironie dahintersteckt. Und dämlich wäre es, wenn es ernst gemeint ist ;-)
Offenbar hat Ökoland jetzt auch eine Klimaschutzkampagne. Die Klimafrage gehört für mich aber nicht unbedingt zum biologischen Landbau. Dieser verfolgt hauptsächlich andere Umweltziele als die Reduktion von CO2.
January 29th, 2009 at 15:56
# 13
Das ist jetzt doch etwas übertrieben. Wären die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse wirklich so schlecht und der Tierverlust so enorm, würde niemand Biolandbau betreiben. Bio-Bauern können sicher nicht nur von ihren Subventionen leben, sondern sind genauso auf Wirtschaftlichkeit angewiesen.
January 29th, 2009 at 16:10
#15
jepp ich kenne einige Grünhöker die auf Bio machen, weil es sich in alle Richtungen lohnt. Allerdings wenn man da sieht was bei Bio erlaubt ist, würd es mich nicht wundern wenn konventionell oft gesünder ist.
Aber die Hof-Läden und das Marktgeschäft läuft gut.
January 29th, 2009 at 18:05
Schon vielsagend, dass sie Sub brauchen.
Vorwürfe? Popcorn zur Hand und die Kommentare lesen. Das genügt.
January 29th, 2009 at 18:20
29.01.2009,
14:08 Uhr
Sicher eine Reaktion auf die sehr laut auftretenden Veganer mit merkwürdige Ansichten wie diese:
Lillith sagt:
29.01.2009,
14:18 Uhr
Ex-Biobauer sagt:
January 29th, 2009 at 20:05
#15 Mephisto
Es ist aber Tatsache, das Erträge aus “biologischem” Anbau oft nur 70% der Ertragsmenge aus konventionellem Anbau erreichen. Ein Qualitätsunterschied aber nicht im ausgleichenden Maße nachzuweisen ist.
Nur Dank der höheren Preise und durch zusätzliche Angebote geht es den Bio-Bauern recht gut. Aber, warum soll ich denn das Doppelte für Bio-Fleisch bezahlen, wenn es den Tieren doch nicht so gut geht und dadurch das Fleisch eben doch nicht besser ist, schon gar nicht doppelt besser? Dies bezieht sich leider nicht nur auf die Schweinehaltung.
Schlechtes Futter – schlechtes Fleisch. Da hapert es nämlich mächtig bei Bio-Bio. Man darf ja nicht optimal das Futter-Angebot nutzen. Selber anbauen, wie eigentlich gedacht, ist ja auch nur eine Ilussion. Da heißt es kräftig zukaufen. Aber was und woher? Da wird es oft spannend, denn es muß ja ökologisch rein sein.
Aber dank solcher Schönredner, wie Dir, und der vielen gutgläubigen Kunden ist die Nachfrage im Moment auch noch gesichert. Aber auch hier die Tendenz um Bio-Supermarkt (z.B.Alnatura), wo der regionale Erzeuger dann oft auf der Strecke bleibt.
Die Produkte des anthroposophischen biologisch dynamischen Landbaus kommen dann halt aus dem Ausland, wenns in Deutschland zu teuer wird.
January 30th, 2009 at 09:34
Vielleicht bin ich ein Schönredner, aber es gibt hier dafür gar allzu viele Schwarzfärber. Die Wahrheit liegt, wie so oft, doch irgendwo dazwischen.
Wie du sagst, gibt es im Moment genug Kunden, die Bio kaufen. Du selber musst das ja nicht und dazu will ich dich auch gar nicht überreden. Aber wenn andere das wollen, dann sollen sie doch. Bio ist ja längst nicht das einzige, wo ein höherer Preis für gleichwertige Qualität bezahlt wird. Nenn es Luxus, nenn es Gewissen, nenn es Umweltschutz oder nenn es Dummheit.
Schliesslich wirfst du dem biologischen Landbau vor, ähnlich kommerziell zu werden wie andere Landwirtschaftszweige, die ja so viel besser sind. Wieso eigentlich? Das ist doch ihr gutes Recht, oder?
Und: Du wirfst immer noch biologisch, anthroposophisch und biologisch-dynamisch in den gleichen Topf. Das passt nicht.
January 30th, 2009 at 10:37
@ Mephisto
Das sollen sie auch gerne dürfen. Mich macht es aber wütend, wenn ofizielle Kreise, diese Schwindel-Landwirtschaft der ganzen Bevölkerung befehlen wollen. Wir sind schon auf dem Weg dahin.
Mich macht es aber auch wütend, wenn Du uns hier ein bischen für dumm verkaufen willst, mit Deinen naiven Einwänden. Du weißt genau um Was und Wen es geht!
Weil dies alles den gleichen Ursprung und Hintergrund hat. Die Trennung und Aufspaltung in verschiedene Richtungen und Methoden erfolgte erst ab Ende der 20iger Jahre.
Es wäre ratsam, wenn Du dich etwas kundiger mit der Materie machen würdest. Belehrungen kannst Du dann immer noch aussprechen.
Es geht um Ehrlichkeit, Schwindel und Scharlatanerie und es geht darum ahnungslosen Bürgern, die vertrauensvoll den Lobpreisungen glauben, das Geld aus der Tasche zu ziehen, ohne die versprochene Leistung zu erbringen. Das ist schlicht Betrug.
Was passiert denn bei der Kommerzialisierung der Öko-Landwirtschaft? Da die Produkte im eigenen Land nicht im ausreichenden Maße verfügbar sind, werden sie größtenteils importiert. Aber, wer kontrolliert dort die Richtlinien zur Herstellung der Produkte? Das sind in erster Linie die eigenen Verbände und deren Vertreter – Sehr vertrauensvoll!
January 30th, 2009 at 11:20
Nein, das weiss ich wirklich nicht genau. Und zwar einfach aus dem Grund, weil ich die Deutschen Verhältnisse zu wenig kenne. Mir geht es mehr um die Sache als um deutsche Umweltpolitik.
Wie und wann und wo genau sich die verschiedenen Bio-Richtungen aufgespalten haben weiss ich auch nicht. Allgemein hat biologischer Landbau aber nichts mit Esoterik zu tun sondern mehr mit Umweltschutz (ob der nun erreicht wird oder nicht).
Ich finde es einfach etwas ungerecht, Bio als plumpen Betrug zu bezeichnen. Ansonsten wäre der grösste Teil der Werbung ein Betrug. Da behauptet jeder, sein Produkt sei besser. Und solange die Richtlinien transparent sind und eingehalten werden, ist jedermann in der Lage sich ein eigenes Urteil zu bilden.
Die Erwartung an Bio ist bei den meisten Kunden doch hauptsächlich der Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel u.ä. Und die wird auch erfüllt. Es werden dann andere “biologische” Stoffe eingesetzt, die zum Teil auch negative Konsequenzen haben können. Aber Cola Zero macht ja auch Werbung damit, dass sie keinen Zucker verwenden. Aber natürlich brauchen sie einen Ersatzsüssstoff, der auch überhaupt nicht gesünder ist. Ist Cola Zero deswegen ein Betrug?
Die Frage ist immer: Besser (oder wünschenswerter) im Hinblick auf was?
Zudem erfüllen Bio-Betriebe die Auflagen für die Anlegung von ökologischen Ausgleichsflächen. Das ist im Sinne der Erhaltung von Biodiversität eine sinnvolle Leistung und für mich ein wesentlicher Bestandteil von biologischem Landbau.
Die ganze Kommerzialisierung bringt natürlich ähnliche Problem mit sich, wie der nicht Bio-Markt. Und da finde ich persönlich Regionalität ganz klar auch sinnvoller als importierte Bio-Produkte.
January 30th, 2009 at 12:11
#22 Mephisto
Die Frage möchtest Du mir erst einmal selber beantworten, eh wir hier weiter disputieren. Hast dafür Zeit bis heute Abend, dann bin ich wieder hier.
January 30th, 2009 at 17:30
Bei “Bioschweine” muss ich immer an folgendes Bild denken…:
http://www.solarresearch.org/20070207_buetikofer_umweltschweine_focus.pdf
Ob Herr Bütikhofer wohl schon mal im Spiegel geschaut hat, um zu wissen, wie recht er hat… :-))
January 30th, 2009 at 21:58
#25 Mephisto
Meine Frage an Dich, was hast Du gegen die konventionelle Landwirtschaft vorzubringen?
Bist Du mit der “Definition” auf Wikipedia einverstanden,
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kologische_Landwirtschaft
oder stimmst Du mir zu, daß hier ein übles Zerrbild der konventionellen Landwirtschaft dargeboten wird?
January 30th, 2009 at 23:43
@Mephisto
Steiner ist esoterisch / antroposophisch und darauf basiert einiges des “Bio”
Und:
Nur “Grün” ist nicht das “Gelbe” vom Ei,
Aber:
Wenn das “Gelbe” anfängt “grün” zu werden, dann gehört es in die Tonne
:.)
January 30th, 2009 at 23:52
@krishnag # 26,
lass’ daß bloß nicht das guido und seine truppe hören, sonst malt der sich wieder ‘ne 18 auf die schuhsohle……….
January 31st, 2009 at 00:08
@perlita
habe gehört, die Treter stehen in einem Museum ( Kabaret- ?)
Gelb nur in Bezug auf “Ei”.
Wenn sich der Guido die Eierschalen hinter den Ohren abwäscht, dann darf er auch mit den Erwachsenen mitreden.
January 31st, 2009 at 00:13
#26 krishnag
Die Wurzeln des biologischen Landbaus sind eindeutig esoterisch und anthroposophisch. Es ist der alte Kampf, der schon im frühen 19.Jahrhundert begann und alles Mineralische als sehr viel minderwertiger betrachtete als alles Organische. Deshalb wird ja auch in der biologischen Landwirtschaft nur Das so recht akzeptiert, was aus dem Organischen kommt. Denn nur dieses hat die volle Kraft und das wahre Seelenleben, gewonnen aus der Ätherkraft.
Der Äthergeist kann sich aber nur so recht entfalten, wenn das Mineralische aus dem Organischen kommt. Deshalb ist Kuhmist eben so wertvoll und wird bei Demeter, im Kuhhorn als Antenne, im Boden vergraben.
Demeter ist ja auch die edelste Form des biologischen Landbaus. Ihr glaubt ja gar nicht, was sich für Kräfte entfalten können, wenn man Sonntags, gemütlich nach dem Mittagessen, gemeinschaftlich Kuhscheiße mit der Hand einrührt. Aber eine Stunde sollte der Vorgang schon dauern, sonst werden die eigenen Seelenkräfte nicht ausreichend mit eingearbeitet. Kauft nur fleißig bei Alnatura und dm.
Wußtet ihr übrigens, daß das Belassen der Hörner an den Rindviechern sogar gegen eine Lactose-Allergie vorbeugend wirkt?
Aber wo ist denn eine Seele, ein Geist in synthetischen Stoffen? Die mögen zwar punkt- und zeitgenau wirken und äußerst effektiv sein, aber so richtig gut können Die gar nicht sein. Eher schädlich, da sie den Rhytmus und den Gleichklang behindern werden, denn er kann in sie ja nicht gelangen.
Nehmt lieber Kupfer, das ist zwar giftig und umweltschädlich, spiegelt aber in seinem einzigartigem Glanz die Sonne, den Mond und den ganzen Ätherraum wider.
January 31st, 2009 at 00:41
@Bibliothekar
Du scheinst bewandert zu sein:
was ist vorzuziehen, rechts oder links rum ?
Oder altermierend ?
Spielt nicht auch die Mondphase eine Rolle ?
January 31st, 2009 at 02:04
…wer was über Steiner und dem von ihm verzapften kruden Schwachsinn wissen will, sollte sich dieses Buch zulegen:
7
…in Österreich in jedem Buchladen erhältlich.
January 31st, 2009 at 11:32
#31 Stefan P
Danke für den guten Tip.
Das beste Allheilmittel gegen Steineritis war für mich aber die direkte Lektüre seine Werke. Da bei uns in der Bibliothek früher sehr viele Angehörige und auch ein Prediger der anthroposophische Christengemeinschaft arbeiteten haben wir diese Werke gesammelt. Die Gesammtausgabe ist zur Zeit bei Band 365!
January 31st, 2009 at 15:57
#150 peper, der leider in den nächsten Beitrag gerutscht war
Ich geb noch einen drauf.
http://www.leben-ohne-diaet.de/blog/bio-milch.html
January 31st, 2009 at 19:59
..da sägen doch noch einige an dem vermeintlichen Segen der Bio-Klima- und Umweltschonungsfuzzis:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,604361,00.html
…überrascht mich, so etwas im SPIEGEL zu lesen, kehrt da vielleicht langsam Vernunft ein…schön wäre es….
February 1st, 2009 at 12:46
Interessant ist doch auch, dass die Redaktion nur über CO2 schwadroniert. Gegenüber zu Erdgas kommen wesentliche schädlichere Stoffe zum Vorschein als das weltvernichtende Luftdüngungsmittel. Völlig beknackt.
Aber gut, machen wir jetzt so als wären wir vom Kern der Aussage völlig überrascht.
Allerdings zweifle ich daran, dass aus Holz Kohle und Torf entsteht. Auch zweifle ich daran, dass bei Kohle und Torf das C-Gehalt zuvor von der Luft gebunden wurde.
February 1st, 2009 at 12:53
Btw. ich habe jetzt auch eine Petition gegen Zahncreme gestartet. Seit ich gelernt habe, dass im Kalkstein das meiste, so etwas über 99%, C gebunden wurde, habe ich gegen das nicht CO2-neutrale Verfahren der Zahncreme- und Gipsproduktion gewaltig angst.
Jeder mit kaputten Zähnen bekommt von mir ein Zertifikat als Klimaretter.
February 1st, 2009 at 14:28
Hallo!
Zuerst, bin neu hier, lese aber schon einige Zeit mit.
Gefällt mir sehr gut.
Wenn eine Frage erlaubt ist: Wer von euch hat “Planck” erfunden?
Zum Thema: Bio hin, Bio her, eine typisch deutsche Bürokratenerfindung. Schon allein deshalb, in der speziellen Konsequenz, die sich daraus zwangsläufig ergibt, abzulehnen. Dennoch: Was als “konventionell” in der Schweinemast bezeichnet wird, hat, und nur darauf kommt es mir an, mit Qualität nichts zu tun. Ganz im Gegenteil!
Mein Tipp: Nicht theoretisieren, vielmehr ein Kotelett vom Schwein aus altvorderer Aufzucht und Fütterung, ja, so wie früher eben (kein Bio, nein!), mit 2 cm Speckrand genießen. Danach trauert man den Fabrikprodukten der Firmen mit dem “ü” oder dem “o” als 2. Buchstaben nicht mehr nach.
February 1st, 2009 at 15:32
# 37 @ guhvieh
…der ist so wenig eine Erfindung wie Rahmstorf, Schellnhuber oder Hansen:
http://www.scienceblogs.de/primaklima/
February 1st, 2009 at 15:39
@peper
Wenn dann das Verbot der elektrischen Zahnbürste, über das die EU nachdenkt, dazu kommt, dann geht das ganz schnell !
Zahnarzt-Lobby !
February 1st, 2009 at 16:32
@Stefan P.
Huch, in Sägewerken wird vornehmlich Palmöl verbrannt, in Privatwäldern dürfen die Besitzer – von Gesetzen unbehelligt – nach Lust und Laune Kahlschlag betreiben? Da kommen schonmal Zweifel auf.
Daß der gute Mann selbst genau das Gegenteil von dem tut was er anderen vorschlägt rundet das Bild dann auch ab.
February 1st, 2009 at 16:55
#37 guhvieh
Schön, daß Du dich hier beteiligen willst.
Das mag zwar nett gedacht sein, hätte aber zur Folge, das sich Donnerstags wieder lange Schlangen bei den Fleischern bilden und die Fleischtheke 16 Uhr leer ist. Für manche dürfte der Kilopreis von 20-30€ dann auch etwas happig sein.
Und, nur die wenigsten Bio-Bauern leisten sich im Ausnahmefall so eine lange Fütterung (meist 2 Jahre). Dieses Schwein ist dann meist für die eigene Schlachtung vorgesehen.
Für die am Markt nachgefragte Menge an Schweinefleisch, dürfte dieser Weg also nicht gangbar sein.
February 1st, 2009 at 18:35
@Bibliothekar
Das stimmt nicht ganz. Die meisten Hausschlachtungsschweine, früher, waren bis zur Schlachtung auch nur ca. 1 Jahr alt, wogen jedoch gute 4 Zentner.
Ich möchte nochmal betonen, ich meine keinesfalls Bio-Fleisch. Allein schon diese Bezeichnung ist widersinnig. Vielmehr möchte am Beispiel Schweinefleisch die “hällischen” Schwarzbunten anführen. Die Erzeugergemeinschaft in Schwäbisch Hall vermarktet ihre “eigenen” Sauen zum ganz moderaten Preisen ab Schlachthof Schwäbisch Hall.
http://www.besh.de/
Dort bezahlt der “Liebhaber” guter Qualität ab Schlachthof z.B. für das Kilo Schweinehals/-nacken/-kamm so um 4 €/kg + Steuer.
Ich kann versichern, daß die Qualität der früheren “Selbstaufzucht” sehr nahe kommt!!!!
Natürlich ist das Fleisch von der großen Mafia 30 % billiger, keinesfalls sind jedoch die im Einzelhandel oft angeführten Aufschläge nachvollziehbar.
20-30 € / kg sind ein Scherz (ein schlechter)!
February 1st, 2009 at 19:05
#42 guhvieh
Gut zugegeben, meine Prognosen sind eher überspitzt vermutet statt belegbar, dürften aber die zu erwarteten Auswirkungen darstellen.
Beim hällischen Schwarzbunten handelt es sich um eine regional verwendete Kreuzung aus chinesischen Maskenschweinen mit einheimischen Rassen. Also eine sogenannte gefährdete alte Haustierrasse.
Die veränderten Konsumgewohnheiten der Nachkriegszeit führten jedoch zu einer zunehmenden Ablehnung dieses recht fetten Schweines. Fettarmes, mageres Fleisch war in Mode gekommen und der Handel hatte sich darauf einzustellen.
Viele alte Haustierrassen sind jedoch an spezielle Futtervarianten gekoppelt, wie in diesem Fall die traditionelle Kartoffelmast.
Woher soll also das benötigte Futter kommen und wie soll der Kunde gerade heutzutage im Zeitalter des Schlankheitswahns wieder zu fettreichem Schweinefleisch bewogen werden?
Selbst die Branche gibt zu bedenken, daß alte Rassen sich nur über besondere Vermarktungsschienen sowie eine gesicherte Nachfrage nach den Fleischprodukten erhalten lassen.
Für Genießer, wie Sie und ich, ist so ein Schnitzel sicher der Supermarktware vorzuziehen, aber als generelle Lösung habe ich so meine Bedenken.
February 1st, 2009 at 19:09
#41 Bibliothekar
De verkennst dabei, dass “früher” ein Großteil des bei uns im Osten erzeugten Schweinefleisches auf der Theke eines westlichen Metzgers landete…
#42 guhvieh
Vielen Dank, dass du dich hier zu beteiligen möchstest.
Natürlich spielt nicht nur die Fütterung und Unterbringung eine Rolle. Die Rasse hat natürlich einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis. Ich kann mir gut vorstellen, dass nicht alle heutigen Rassen sich gleich gut für konventionelle oder die beschworene Bio-Haltung eignen (Bin aber absolut Laie auf dem Gebiet).
Die Tierhaltung wurde schon immer unter dem Aspekt des maximalen Gewinns durchgeführt (wer hat schon was zu verschenken). Das hat nach zunehmend wissenschaftlichen Grundsätzen in erster Linie zu einer Steigerung der Quantität geführt.
Für die Tiere wäre ein 2. Weg (weniger Gewinn, aber bessere Lebensbedingungen) sicher begrüßenswert. Für uns ergibt sich dabei der Vorteil der besseren Qualität. Wie es eben von solchen genannten Erzeugern praktiziert wird!
Bio hätte dazu ein Ansatz sein können. Am Bericht unseres ex-Biobauern sehen wir, dass viele Maßnahmen auf ideologisch- esotherischer Grundlage entstanden sind, und sogar zur verschlechterung der Gesundheit der Tiere führen. Ziel verfehlt.
Ich sehe da durchaus Parallelen zur Klima- und Energiedebatte.
Bio-Haltung ist eine Entgleisung, basierend auf der teilweisen Unabhängigkeit vom Gewinn (Förderung!), die man sich leisten will. Eben wie einer, der mit seinem Pudel in den Hundesalon geht – nicht weil es gut für das Tier ist, sondern in die Weltanschauung paßt.
MfG
February 1st, 2009 at 19:27
#44 Wetterfrosch
Das ist wohl mehr als war. Mir ging es aber darum zu sagen, daß das Angebot bei dieser Art der Schweinehaltung, die guvieh bevorzugen würde, vorn und hinten den Bedarf nicht decken könnte.
February 1st, 2009 at 19:35
@Wetterfrosch
“….Bio hätte dazu ein Ansatz sein können.”
Ich habe gerade da meine Zweifel. Die Protagonisten der “Bio-Welle” sind die gleichen, die gegen Kernkraft, gegen Gentechnik, gegen “wasweißichnochwassonst” sind. Aus dieser Ecke ist nichts als stereotypes Gelaber zu erwarten. Allein das Wissen um deren Beteiligung an irgend einer Sache disqualifiziert diese ipso facto.
Bio ist eine Grüne Mogelpackung, genauso wie Solarstrom und Windmühlenhype. Dabei darf aber nicht vergessen werden, daß sich gerade die Roten/Schwarzen/Gelben nicht scheuen, jeden Irrsinn, in der Hoffnung Wählerstimmen zu ergattern, nicht nur mitmachen, nein – geradezu forcieren.
Aber das weiß hier doch jeder!
February 1st, 2009 at 20:03
#46 guhvieh
Ja, eben. Diese Typen picken sich irgend ein Kümmelkorn aus dem Käse, und bauen darauf eine nicht wirkliche (ideologisch-esotherische) Alternative auf, mit dem Ziel der Deutungs- und Meinungshoheit, nicht zuletzt aber dem Ziel der Zerschlagung/Schwächung des ungeliebten Gegners.
Seit Turnschuhträger im Parlament hoffähig wurden, ist das “Dagegensein” (gegen alles…) bewährtes Konzept in der Politik.
Waldsterben, Rinderwahn und Klimawahn liegen ach so nah bei einander…
February 1st, 2009 at 20:35
@ krishnag
Das ist doch auch mal wieder so…, so…, so grün halt: Ja zu E-Autos – Nö zu elektrische Zahnbürste.
February 1st, 2009 at 20:38
Ganz früher, war ein Schnitzel in der Pfanne am Ende fast noch so groß wie am Anfang.
Dann kamen die Master auf den Plan, dann war am Ende das Wasser in der Pfanne und das Schnitzel nur noch halb so groß.
Das war mit einer dr Ursachen für den Ruf nach Bio-Fleisch.
February 1st, 2009 at 20:57
Interessante Infos:
31.01.2009,
11:23 Uhr
Ex-Biobauer sagt:
31.01.2009,
19:38 Uhr
Ex-Biobauer sagt:
@Ralf
February 1st, 2009 at 20:59
#49 krishnag
Ohhh, wie wahr. Unsere Schnitzel waren etwas klein, aber geschmeckt haben sie ;-)
Das beste Kotelett jedoch bekam ich vor langer Zeit mal im Raum Frankfurt/M. auf getafelt, groß wie ein Kuchenteller. Da war die Welt noch in Ordnung.
Der “Zwang” nach mehr ist doch ein Irrglaube. Wenn ich beim EU-Billigprodukt 50% Wasser in der Pfanne habe, könnte ich auch gleich ein Qualitätsprodukt zum höheren Preis kaufen – aber danach sucht man in unserer Gegend vergeblich. Mit dem Billigprodukt lässt sich erheblich mehr verdienen, wozu also Qualität für Ossis?
February 1st, 2009 at 21:12
#50 peper
Danke! Das ist ja ein richtiger Bildungsblog geworden hier.
February 1st, 2009 at 21:14
#51 Wetterfrosch
Aufkleber mit “Produkt kann Wasser enthalten” sind leider nicht in Planung, wohl aber für Fett und Anderes.
February 1st, 2009 at 21:59
@Bibliothekar #53
Na sicher doch. “Fett u.A.” haben ja auch einen so teuflischen Nährwert. Wasser ist der einzig unbedenkliche Stoff dabei <|;-)
February 1st, 2009 at 22:11
#54 Wetterfrosch
Sind die Bestrebungen zur staatlich verordneten Unterernährung nicht ein guter Beitrag den übermäßigen Vorsprung zur Dritten Welt kräftig abzubauen.
Aber halt, da brachte mich doch ein Hinweis in Udo Pollmers Buch “Eßt endlich normal!” zum Innehalten.
Ah, hier habe ich schon so einen Hinweis:
http://www.gesundheitpro.de/Uebergewicht-Machen-Bakterien-dick-Uebergewicht-A080115MAIRP062947.html
und hier, gleich am Anfang.
http://www.shg-bern.ch/downloads/diechirurgiedermorbidenadipositasmitlangzeiter
Man kann sich nur noch wundern.
February 1st, 2009 at 22:30
#55 Bibliothekar
Ha, es ist immer das Gleiche… (tolle Werbung). Wenn ich zum Arzt gehe, wird mir erstmal klar gemacht, wie krank ich eigentlich bin…
February 1st, 2009 at 22:36
#56 Wetterfrosch.
Wenn man sich nur ignorant genug gibt löst sich das Problem irgendwann von selbst. Mein Arzt hat sich mit meiner Lebensphilosophie abgefunden:
February 1st, 2009 at 22:50
@ Latoan, Bibliothekar
Ich gebe zu, dass ich mich spätestens seit der Teilnahme an dieser Talkrunde einigermaßen bewegungsarm dahinschleiche. Seit dem sind meine Gesundheitsprognosen hervorragend. Keine Ski-Frontalunfälle, keine Autocrashs, kein Sonnenbrand. Was ich (mir) da so sparen kann…
;)
February 1st, 2009 at 23:14
#58 Wetterfrosch
Dann kriegst Du eben eins über, wegen krankhafter Teilnahme an Internet-Talkrunden. Klarer Fall für Frau Bätzing. <|;-)
February 2nd, 2009 at 13:05
OT…nix mehr los in der Klimalounge? Dabei gibt es doch aktuelle Themen wie zB die sich seit 50 Jahren erwärmende Antarktis was von allen Wissenschftlern bisher (einschließlich Hansen) übersehen worden sein soll:
Hat der Herr Rahmstorf sich noch nicht entschlossen, welche Partei er ergreifen soll, Steig oder Hansen…?
February 2nd, 2009 at 16:50
noch mal eine ansich olle kamelle
http://www.welt.de/wissenschaft/article3131881/Biokraftstoff-verbraucht-mehr-Energie-als-er-liefert.html?
February 2nd, 2009 at 17:18
Der Aufkleber wäre dann auf fast allen Fleischerzeugnissen -ausser vielleicht auf wirklich gründlich getrockneten- zu finden. Ich möchte jedenfalls kein Steak, dass kein Wasser enthält. Das aber nur so am Rande.
Wenn ich die Diskussion hier so verfolge, dann habe ich das Gefühl, dass Deutschland offenbar sehr stark durch Demeter geprägt ist. Daraus resultiert wohl auch der Glaube, dass biologischer Landbau zwingend esoterischer Natur ist. Tatsächlich hat biologischer Landbau allgemein, wie schon mehrmals angetönt, nichts mit Rudolf Steiner zu tun. Wegweisend ist vor allem der Umweltschutzgedanke, nicht die Spiritualität.
February 2nd, 2009 at 17:34
#62 Mephisto
Schlecht gelernt! Bitte lies noch einmal alles durch.
Der sogenannte “ökologische (biologische) Landbau” ist und bleibt ideologisch und spirituell geprägt. Wobei ja schon der Schwachsinn an der Bezeichnung festzumachen ist, sonst müßte das Gegenteil ja der sythetische Landbau sein.
Der ideolologisch nicht so stark belastete integrierte Landbau ist da schon eher zu eine Alternative für Gutgläubige Landwirte, da hier keine strenge Dogmatisierung durch verbände erfolgt und dadurch eine viel höhere Flexibilität erreicht werden kann.
February 2nd, 2009 at 17:57
@ Bibliothekar
Dazu folgender Link:
Ich habe mich etwas getäuscht, in Deutschland ist die Geschichte des biologischen Landbaus tatsächlich mit Rudolf Steiner verknüpft. Zu beachten ist aber vor allem der Unterschied zwischen biologisch-dynamischem Landbau und organisch-biologischem Landbau (letzterer entzieht sich dann eben der anthroposophischen Ader).
Im Verlaufe der Geschichte hat sich dann eher die naturwissenschaftlich und Umweltschutz orientierte Version verbreitet. Allerdings blieb offenbar auch der anthroposophische Gedanke durch Organisationen wie Demeter erhalten.
Fazit: Es gibt eben doch verschiedene Arten von biologischem Landbau und nicht aller biologische Landbau ist esoterisch!
February 2nd, 2009 at 17:58
Sorry, da habe ich wohl den Link etwas zu freizügig gestaltet ;-)
February 2nd, 2009 at 18:29
@ Mephisto,
ist schon ok, sieht doch hübsch aus – jede menge grün…………………
February 2nd, 2009 at 18:51
…die ‘natürliche’ Ernährung mit zB vielen Ballaststoffen soll ja eindeutig das Darmkrebsrisiko verringern:
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/85172/
…die ‘natürliche’ Ernährung mit zB vielen Ballaststoffen
soll ja eindeutig das Darmkrebsrisiko nicht verringern:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/260034.html
…tja, da geht’s ja zu wie beim Klimawissenschfatler unterm Sofa, was ist den nun richtig?
February 2nd, 2009 at 20:37
@Mephisto
Offensichtlich kennst Du die Wasserschnitzel von denen ich spreche nicht.
Von Holländischen Tomaten sprch man früher als 4. Aggregatzustand des Wassers.
Selbiges traf auf Schnitzel und Kottelet ebenfalls zu.
February 2nd, 2009 at 21:11
#64 Mephisto
Ob ein “ökologischer” Landbau nun athroposophisch Esoterisch ist oder nur esoterisch ist, ist doch zweitrangig. Wieviel Rudolf Steiner in jeder Form des ökologischen Landbaus noch vorhanden ist soll jetzt hier nicht abgewogen werden. Innerhalb der gesamten Branche ist biologisch-dynamischer Landbau, bekannt als Demeter-Qualität die höchste erreichbare Stufe!
Nenne mir doch einfach mal die Punkte, bei denen Du glaubst, daß der “ökologische” Landbau der modernen Landwirtschaft überlegen ist, sonst können wir die Diskussion hier gleich in Buchform fortsetzen. Bedenke aber bitte, daß Du dich bitte auf die moderne, konventionelle Landwirtschaft beziehen mußt und nicht die falschen Wege und Übertreibungen, die zugegeben in den 30iger bis 80iger Jahren weltweit gemacht wurden.
Es ist ein großes Defizit der modernen Landwirtschaft, daß sie sich nicht getraut ihre Fortschritte auch öffentlichkeitswirksam zu vermarkten. Statt dessen kleidet sie sich lieber auf grünen Messen mit Öko-Schleiern und gelobt pausenlos Besserung der Defizite, die bei genauer Prüfung so nicht vorhanden sind. Da ist es für mich kein Wunder, wenn der Kunde meint Öko sei viel besser.
Liebe “konventionellen” Landwirte ihr braucht euch keineswegs verstecken. Sprecht von euren Erfolgen und habt wieder mehr Mut zum Lebensmittel, denn wir wollen nicht nur Energiewirte haben.
February 2nd, 2009 at 21:28
#67 Stefan P
Aus gutem Grund wurden früher die Kartoffeln geschält und das Mehl zur Entfernung der Randschichten ausgesiebt. Heutzutage ist man im Vollkornwahn und hält dies für pure Verschwendung. Die in diesen äußernen Schichten abgelagerten Abwehr- und Giftstoffe nimmt man dafür gern in Kauf. Die Darmtätigkeit wird dadurch bei vielen Menschen nicht positiv angeregt sondern über Gebühr belastet. Noch schlimmer ist es bei unverbackenem und zu grob geschrotetem oder ganz belassenem Vollkorn. Da macht so mancher Darm dann ganz schlapp.
February 2nd, 2009 at 21:35
#68 Krishna
Ich denke Du bist zu streng mit der modernen Lebensmittel-Industrie.
Große Vielfalt, Sicherheit, Transportfähigkeit und Angebotsmenge wollen erst einmal unter einen Hut gebracht werden. Ich finde bei der angebotenen Reichhaltigkeit an Nahrungsmittel immer das Passende für mich und bin sehr glücklich darüber. Liegt vielleicht an der vergangenen Mangelwirtschaft, die im Osten Deutschlands vorherrschte und nur einen Bruchteil des Möglichen im Angebot hatte.
February 2nd, 2009 at 22:05
@Bibliothekar #71
ich rede nicht von jetzt, ich denke an die 60iger und 70iger.
Und da war es Fakt, daß ein Schnitzel sich in der Pfanne ca. halbierte, und Tomaten absolut nach nichts schmeckten – Wasser eben.
February 2nd, 2009 at 22:11
#72 krishnag
Da waren wir im Osten zu dieser Zeit noch besser dran. Große fette Schnitzel und im September köstliche Freilandtomaten vom LKW-Hänger für 20 Pf. das Kilo.
February 3rd, 2009 at 09:52
#69 Bibliothekar
Nein. Aber ich wiederhole mich jetzt nicht nochmals.
Wenn ich jetzt aufzähle, wo meiner Meinung nach die Vorteile des biologischen Landbaus liegen, so bedenke bitte, dass es innerhalb der konventionellen Betriebe grosse Unterschiede gibt. Und zwischen Bio und konventionell gliedert sich ja auch noch die integrierte Produktion.
Also, Vorteile des biologischen Landbaus:
- Besserer Erhalt der Bodenfruchtbarkeit (vor allem dank extensiver Produktionsweise)
- Anstreben eines geschlossenen Kreislaufes (d. h. keine oder nur wenige Stoffe werden von aussen in das System eingebracht. Das System kann sich selber wieder regenerieren).
- Vermeidung von Pestizidrückständen u. ä. in Nahrungsmitteln
- Verzicht auf zusätzliche Aroma- und Farbstoffe in Lebensmitteln (ist natürlich Gechmacksache ;-) )
- Besserer Arten- und Biodiversitätsschutz durch ökologische Ausgleichsflächen.
Und sicher auch:
- Transparente und kontrollierte Richtlinien
Aus einigen Punkten (Extensivität, Richtlinien, Verzicht auf synthetische Stoffe) ergeben sich natürlich auch eininge Nachteile, wie kleinere Produktionsmengen, geringe Flexibilität oder mögliche Probleme mit Krankheiten o. ä. Trotzdem kann man die Vorteile nicht einfach ignorieren. Zum Teil finde ich sie sehr gewichtig.
February 3rd, 2009 at 11:01
@ Mephisto #74
Ich konnte mir nicht verkneifen, mich einmal mit Deiner Liste der Vorteile zu beschäftigen.
Das wird gerne immer wieder behauptet, stimmt aber pauschal so nicht. Vor allem der Verzicht auf Mineraldünger führt vielfach dazu, dass die Fruchtbarkeit des Bodens nachlässt. Anfangs wird noch vom Phosphat und Schwefel das noch aus konventionellem Anbau stammt profitiert, aber dieser Bestand wird recht schnell abgebaut. manche Biobauern behelfen sich dann damit, dass sie das Phosphat das sie nicht direkt auf den Acker geben dürfen an die Tiere verfüttern (als “Nahrungsergänzung”) und dann indirekt über die Gülle wieder auf den Acker bringen. Also wenn das Bio sein soll…
Das mit dem geschlossenen Kreislauf ist auch so eine Sache. Um ohne Mineraldünger auszukommen muss dementsprechend mit Gülle gedüngt werden. Das führt zum einen dazu, dass Bio-Landwirtschaft kaum ohne eine intensive Viehaltung zur Gülleproduktion auskommt, oder das “Bio-Guano” über weite Transportwege herangeschafft werden muss. Was bei dieser “Kreislaufwirtschaft” auch gerne übersehen wird ist, dass die Nährstoffe für die Nahrungsmittelerzeugung wenn diese durch den Menschen verspeist werden aus dem Kreislauf entzogen werden. Konsequenterweise müsste also ein Biobauer mit Hofvermarktung seine Kunden auffordern ihr “Geschäft” nur auf seinem Acker oder in seine Jauchgrube zu verrichten.
Das macht übrigens die “konventionelle” Landwirtschaft auch. Vermeidung heißt ja nicht Nichteinsatz, sondern so wenig wie möglich. Und bei den verwendeten Mengen schneidet die moderne Landwirtschaft deutlich besser ab, weil ihr effektivere Mittel zur Verfügung stehen. Mir leuchtet jedenfals nicht ein, was am 10maligen aufbringen von Kupfersalzen pro Wachstumsaison (Äpfel, Weintrauben) “Bio” sein soll.
Auch Dein Bio-Fruchtjoghurt enthält Aroma und Farbstoffe. Natürlich keine “künstlichen” Aromastoffe. Wie auch in “konventionellen” Joghurts werden nur “natürliche” Aromastoffe eingesetzt. Was nicht heißt, dass die “natürlichen Aromastoffe” im Erdbeerjoghurt aus der Erdbeere kommen. Sie werden lediglich “natürlich” hergestellt. So etwa durch Fermentation von Holzspänen mit Hefen oder Bakterien.
Auch bei Geschmacksstoffen sieht es ähnlich aus. Weil Glutamat nun mal nach Chemie klingt, wird es in Bioprodukten gerne Eiweißhydrolysat, Milcheiweißprodukt oder Hefeextrakt genannt. Der Stoff ist der gleiche. Hier gibt es keinen Unterschied zwischen Herkömmlich oder Bio.
Das stimmt nicht. Landwirtschaft, ob extensiv oder intensiv führt zu einem Rückgang der Artenvielfalt im betroffenen Gebiet. Und Fakt ist nun einmal, dass bei konsequentem Umstieg auf “Bio” mehr Acker unter den Pflug genommen werden muss. Die besten Auswirkungen für Artenvielfalt (Hasen, Schmetterlinge und andere Insekten) hatten in jüngster Vergangenheit Stillegungsfächen. Und die waren eben möglich geworden, weil andere Teil intensiv bewirtschaftet wurden.
Mit dieser hohlen Phrase schmücken sich doch wirklich sämtliche Anbaumethoden und Betriebe. Keine Chipstüte, in der die Kartoffeln nicht aus “garantiert kontrolliertem Anbau” stammen. Rückstände von Pestiziden haben Grenzwerte und werden kontrolliert. Fleich, ober Bio oder Konventionell unterliegt (mehr oder weniger) strengen Kontrollen.
Für mich sieht es (nachweislich) so aus, dass die meisten Versprechungen von “Bio” mehr dem Marketing dienen. Echte Vorteile für den Verbraucher oder die Umwelt bieten sie meist nicht.
MfG
Rainer
February 3rd, 2009 at 13:37
#75 Rainer
Danke, für die Abnahme der Schreibarbeit!
Kannst Du etwa Gedanken lesen? =8-o
February 3rd, 2009 at 15:04
Ich finde deine Einwände durchaus auch gerechtfertigt. Du relativierst damit die Vorteile ohne sie ganz in Absprache zu stellen.
Bei der Biodiversität bin ich allerdings nicht ganz einverstanden:
Ungenutzte Flächen sind natürlich sehr wichtig für den Schutz der Biodiversität. Und extensive Landwirtschaft benötigt für die gleiche Produktionsmege auch tatsächlich mehr Fläche. Aber:
Ausgleichsflächen umfassen auch Flächen die so genutzt werden, dass artenreiche Ökosysteme erhalten werden (z. B. Magerwiesen, Gebüsche etc.).
Auch die für die Produktion genutzten Flächen im Biolandbau sind insgesamt wesentlich artenreicher, weil z. B. auf Ackerbegleitflora geachtet wird.
Der Anteil an ungenutzten Flächen nimmt gesamthaft sicherlich nicht zu! Der Flächenverbrauch steigt stetig an (auch wenn das zum Teil natürlich auch mit der Ausdehnung des Siedlugsraumes zusammenhängt).
Und zudem:
Der Einsatz von synthetischen Herbiziden, Fungiziden etc. ist mittlerweile z. T. eingeschränkt aber keinesfalls so harmlos, wie du den Eindruck zu erwecken versuchst. Durch die Verwendung von zwar besonders ertragsreichen, aber auch besonders anfälligen Sorten ist ein vermehrter Einsatz von solchen Stoffen notwenig. Zudem wird heute vermehrt auf mechanische Unkrautbekämpfung (z. B. durch Pflügen) verzichtet und nur noch chemisch gearbeitet, weil es einfach billiger ist. Das erhöht aber wiederum die Menge. Die Artenvielfalt leidet unter dem Einsatz von solchen Stoffen viel stärker als durch den Einsatz von biologischen Verfahren. Zudem entwickeln viele Arten Resistenzen gegen chemische Giftstoffe, was den Einsatz von mehreren, neuen und zum Teil auch stärkeren Stoffen notwenig macht. Der Boden wird durch synthetische, also dem Ökosystem völlig fremde, Stoffe auch tendenziell stärker belastet (weil zum Beispiel auch viele Bodenorganismen betroffen sind).
Und bei den Richtlinien:
Während sich die konventionelle Landwirtschaft gezwungenermassen nach den wachsenden Umwelt- und Gesundheitsvorschriften richten muss, kommen die Massnahmen beim biologischen Landbau aus eigenem Antrieb. Und deshalb ist ein speziell ausgerichtetes Regelwerk für den biologischen Landbau eben doch transparenter und besser verständlich als der gesamte Umfang an Gesetzen, Verordnungen und Bestimmungen zur Landwirtschaft.
February 3rd, 2009 at 15:35
#77
Ach, Mephisto, wo hast Du denn das schon wieder abgeschrieben?
Z.Bsp.:
Hast Du schon einmal die Warnhinweise auf den für den ökologischen Landbau erlaubten und verwendeten Mitteln gelesen? Ich denke nicht. Mach das mal.
z.Bsp.:
Du hast wirklich null Ahnung von Landwirtschaft und schreibst permanent von irgendwelchen Seiten Dinge ab, die Du nicht verstehen kannst.
Dein Bild, das Du von der modernen Landwirtschaft hast, ist eigentlich so beleidigend, daß sie dir gar nichts mehr verkaufen dürfte.
Sind wohl alles nur Zerstörer, Vergifter und skrupellose, geldgierige Lumpen?
Wenn Du hier Geschriebenes einfach nicht zur Kenntnis nehmen willst, dann kannst Du auch mit dir selber diskutieren.
Die Praxis zählt und nicht das ideologische Wunschdenken an eine heile Welt mit Streichelschäfchen.
February 3rd, 2009 at 16:04
Der Einsatz von fremden Stoffen im biologischen Landbau sagt ja gar nichts über die Verwendung von Stoffen in der konventionellen Landwirtschaft aus, oder? Das Rezept auf dem anderen rumzuhacken, um das Fehlen von Argumenten zu vertuschen, ist banal und billig.
Natürlich bin ich kein Experte was Landwirtschaft angeht? Du schon? Davon kriege ich allerdings nichts mit, sondern höre immer nur Anschuldigungen und Behauptungen. Und Beleidigungen nehme ich tatsächlich nicht zur Kenntnis.
Richtig, und in der Praxis hat eben beides seine Daseinsberechtigung.
Behaupte ich überhaupt nicht. Aber es sind auch keine von deinen Streichelschäfchen.
February 3rd, 2009 at 19:16
#77 Mephisto
Biodiversität ist seit den 80ern Jahren zu einem politischen Schlagwort mutiert und wird mittlerweile genauso inflationär benutzt wie die „Nachhaltigkeit“. Und genauso plakatierst Du hier.
Unter Biodiversität ist die Vielfalt aller Arten auf dieser Erde zu verstehen und nicht das bisschen
Pflanzen- und Getiervorkommen in der Landwirtschaft in unseren Breiten. Diese Art der Biodiversität ist in vielen Städten und Großstädten besser gegeben als auf dem Lande.
Die genetische Vielfalt (ist auch Biodiversität) bringen die Biobauern auch nicht besser als die konservativen Bauern auf die Reihe. Von der Vielfalt der Ökosysteme (ist auch Biodiversität) ganz zu schweigen. Das erinnert mich irgendwie auf Dein rumreiten auf den Schlagworten „Bodendegration“ und „Bodenfruchtbarkeit“ im Nachbarthread. Auch da hast Du solche Allgemeinplätzte vor Dir hergetragen wie eine Kampfstandarte.
Das ist ja dann wohl auch der Grund, warum Biobauern auf diesen „ungenutzten Flächen“ intensiv Mais und Raps u.a. als „Biomasse“ anbauen.
Das was Du hier aufzählst hat mit der Biolandswirtschaft, die Du hier meinst, nichts zu tun. Magerwiesen z.B. sind Flächen, die als solche aufgrund ihrer Bodenbeschaffenheit (meist wenig fruchtbar) von den Gemeinden ausgewiesen sind und für deren Bewirtschaftung öffentliche Zuschüsse gezahlt werden. Das ist Naturschutz pur. Auch die sog. Gebüsche, Gesträuche, Hecken oder sonstige Gehölze sind meist in den Flurplänen der Gemeinden festgehalten und fallen ebenfalls unter den Begriff Naturschutz. Eine Nutzung sowohl des Einen wie des Anderen darf nur unter dem Gesichtspunkt der Erhaltung genutzt werden. Das hat aber so gut wie garnichts mit den Biobauern zu tun. Der weitaus größte Teil dieser Flächen ist entweder im Besitz konventioneller Bauern (von alters her) oder der Gemeinden. Wenn sich die Biolobby damit brüstet, so ist das nichts anderes als Etikettenschwindel.
Deine Acherbegleitflora ist nichts anderes als eine positive Besetzung des Wortes „Unkraut“.
So wird es auch von den Biobauern behandelt. Kannst Du mir mal erklären, warum die Biobauern wie besessen diese von Dir so gelobte „Ackerbegleitflora“ wegstriegeln?
Richtig! das liegt aber weniger am „großen Siedlungsbedarf“ als viel mehr am intensiv betriebenen Anbau von Biomasse. Das ist sogar den Biobauern von ihren Oberpriestern erlaubt (bzw. „geduldet“). Alles Bio, oder was?
Hast Du dir mal die adäquaten „Biomittel“ näher angeschaut, die da wären: Citronella-Öl,
Azadirachtin(Reem), Pyrethrum, Kupfervitriol und wie diese Leckereien alle heißen.
Da spritzen liebe Biobauern vormittags Pyrethrum über den Salatacker und protestieren am Nachmittag gegen das Bienensterben. Das beizen des Weizensaatguts mit Kupfersulfat ist bei den BiBa’s auch sehr beliebt. Alles Bio?
Wer hat Dir denn das Märchen aufgebunden. Die modernen Sorten sind unter anderem auch deshalb ertragreicher, weil sie widerstandsfähiger und toleranter sind. Deine Argument sind schlichtweg albern.
Auch so ein Märchen der BiBa-Lobby. Es wird wohl keinen Bauern geben (außer vielleicht BiBa’s) der sein Feld nicht vor der Aussaat pflügt, fräst und eggt.
Es ist schon beschämend, wie gering Deine Kenntnisse über das sind, von dem Du hier faselst.
Nenn doch mal eine Unkrautart die gegen welches Mittel immun geworden ist.
Die moderne Landwirtschaft verfügt über eine große Palette von Herbiziden, Insektiziden, Pestiziden und Fungiziden die im wechselnden Rhythmus, sogar teilweise kombiniert eingesetzt werden, so dass eine Bildung von Resistenzen so gut wie ausgeschlossen sind. Von stärkeren Stoffen fantasiert nur die Bio-Lobby. Wohl bekannt ist mir allerdings, dass bei gewissen
Bio-Substanzen kontinuierlich die Dosis erhöht wird, besonders bei den Insektiziden. Aber das schadet ja nichts, ist ja Bio.
Die in der modernen Landwirtschaft eingesetzten Mittel sind i.d.R. durchweg biologisch schnell abbaubar. Ganz im Gegensatz zu einigen „biologischen Mitteln“ z.B. Kupfersulfate und-Vitriole.
Der moderne Landwirt ist in erster Linie daran interessiert gesunde Lebensmittel auf den Markt zu bringen, weil er sonst keinen Absatz für seine Produkte hat. Er handelt folglich auch aus eigenem Antrieb und ist somit auch bereit sich den für die moderne Landwirtschaft geltenden Regeln zu unterwerfen. Und was wichtig ist, er hält sie ein.
Die Bio-Landwirtschaft produziert ein Gewissenberuhigungsprodukt zu einem Preis, den sich Otto-Normalverbraucher nicht leisten kann.
Dem einen genügt ein Schafsfell um sich zu wärmen, der andere bevorzugt den Nerz aus Biozucht.
February 3rd, 2009 at 19:23
@Bibliothekar (76):
Dem schließe ich mich an, wiederhole meine Buchemfehlung und füge noch eine weitere hinzu.
February 3rd, 2009 at 20:05
@ BRK 80
Das stimmt sicherlich sowohl für die Bio-Betriebe, wie auch für die allermeisten Modernen Landwirtschaftsbetriebe.
Eine Ausnahme von dieser Regel gibt es bei einer Technik, bei der sämtliches Unkraut vor der Aussaat durch Totalherbizide wie “Roundup” oder “Basta” abgetötet wird. Wenn man dann genveränderte Pflanzen wie Soja, Mais oder Raps auf diesen Feldern aussäht, die gegen die Totalherbizide resistent sind, erübrigt sich das Pflügen der Felder. Dies führt dann zu einem besseren Erhalt der Bodenfruchtbarkeit.
Allerdings werden wir in Deutschland wohl noch lange warten müssen, bis diese Technologie zum einsatz kommen kann. Allein die beiden bösen Worte “Totalherbizid” und “genverändert” führen ja bei uns zu Wutanvällen bei unseren Gutmenschen und nachhaltigkeitspredigern. Und wie so oft kann daher eine Debatte, ob diese Technologie auch bei uns sinvoll wäre erst gar nicht geführt werden.
Beste Grüße,
Rainer
February 3rd, 2009 at 20:59
#80 BRK
#82 Rainer
Beides nicht ganz richtig.
Die Pfluglose Bodenbearbeitung wird sehr wohl von etlichen Landwirten mit wachsender Begeisterung durchgeführt. Das hat aber nicht mit dem Preis des Pflügens zu tun, auch wenn der Dieselverbrauch deutlich geringer ist, wenn man nur grubbert, sondern hauptsächlich mit der besseren Bodenkonservierung. Denn was man am Diesel spart zahlt man an Herbiziden wieder drauf.
(Von wegen billiger, die Feinchemiehersteller nehmen es von den Lebendigen! Und dann kommt ja noch der Gesetzgeber mit Verboten und schlagartig darf man kein billiges Atrazin mehr spritzen und muss auf zehnmal teurere Präparate ausweichen, die chemisch quasi gleich sind! i-Propyl, t-Butyl, pah! Aber das führt zu weit)
Der größte Vorteil der pfluglosen Bearbeitung ist die verminderte Erosion, der man ja nach der Bodenschutzrichtlinie Rechnung zu tragen hat, dann kommen noch höhere Wassergehalte, da die Oberfläche weniger aufgerissen wird, was die Oberflächenverdunstung verringert und höheres Bodenleben, da man nicht so viele Regenwürmer massakriert (Ha! Biodiversität! Oder?)
Roundup, übrigens ein Markenname für Glyphosatpräparate von Monsanto, welche auch die Patente auf die resistenten GVOs haben, ist ein AUSSCHLIEßLICH BLATTWIRKSAMES Totalherbizid. Das bedeutet, alleine so lange GRÜNE PFLANZENTEILE benetzt werden, verreckt das Unkraut und leider auch alles andere mit, und genau deshalb ist es eine gängige Praxis, vor SÄMTLICHEN Feldfrüchten, außer Mais, der hat nämlich 80 Tage Wartezeit, was die Behandlung ad absurdum führt, besonders vor empfindlichen wie Zuckerrüben eine Behandlung mit Roundup durchzuführen. Das tötet aufgelaufenes, also bereits wachsendes Unkraut ab, lässt die im Boden vorhandenen Samen aber unbeeindruckt, so dass mit Bodenherbiziden nachbehandelt werden will.
Der Clou an den GVOs ist jetzt, dass sie auf Roundup ungefähr so reagieren wie ein Stein, nämlich gar nicht. Das sorgt dafür, dass man Roundup im WACHSENDEN BESTAND einsetzen kann, damit alles Unkraut abmurkst und die Kulturpflanze überlebt.
Der Nachteil ist nur, dass nicht-Hybriden, wie bei Soja zumindest üblich, in der Folgefrucht durchwachsen und nichtmals durch Roundup erfasst werden.
Zehn Jahre topagrar Lesen zahlen sich halt aus…
February 3rd, 2009 at 21:14
# 80,81,82
Danke für eure tollen Einwendungen und Unterstützungen. Dem gibt es nichts hinzuzufügen.
Eine Ergänzung halte ich aber zum Beitrag Rainers (#82) für Notwendig – Die Wirkungsweise solcher Produkte.
Fast alle dieser, im übrigen auch im Gartenbereich in anderen Dosierungen und Zusammensetzungen erlaubten, Produkte basieren auf dem Wirkstoff Glyphosat. Nur damit keiner denkt das Totalherbizid frißt sich wie eine Säure durch den Boden und vernichtet alles Leben.
February 3rd, 2009 at 21:17
#84 Quelle
http://www.biosicherheit.de/de/lexikon/8.glyphosat.html
Diese Seite wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, damit nicht gleich welche “Monsanto” schreien. ;-)
February 3rd, 2009 at 21:20
#83 Latoan
Danke, da warst Du etwas schneller als ich.
February 3rd, 2009 at 22:03
Ein guter Artikel mit vielen Links ist hier:
http://depletedcranium.com/?p=1299
Dieses Land, Malawi in Afrika, hatte Hungersnoete mit ihrer traditionellen Landwirtschaft. Nachdem die dortige Regierung, gegen den Widerstand und Warnungen von Organisationen wie Greenpeace, den Bauern modernes (genetisch modifiziertes) Saatgut und Duenger aushaendigte, kann Malawi jetzt Lebensmittel exportieren.
Aber Leute wie GP, Gruene Parteien, usw. saehen es lieber, wenn die Leute oekologisch korrekt verhungern.
February 3rd, 2009 at 22:21
#87 klatin
Sehr aufschlußreich der Artikel. Danke.
February 3rd, 2009 at 23:27
#82 Rainer
#83 Latoan
#84 Bibliothekar
Danke für Eure Hinweise auf die „pfluglose“ Bearbeitungstechnik mittels Roundup/Glyphosat u.Ä.
Da es sich hierbei um eine Bearbeitungsmethode die in direkter Verbindung mit gentechnisch behandelten Pflanzen steht, wollte ich dieses Thema in diesem Zusammenhang meiden, um einen tierischen Aufschrei zu vermeiden. Aber Ihr habt Recht, bei dieser Methode genügt es, den Boden bis zu einer Tiefe von ca. 10 cm zu lockern. Das erhält die Gare und lässt den Boden atmen ohne ihn auszutrocknen. Das funktioniert ähnlich wie das Aufhacken im Garten.
Ob Roundup bei uns bereits in einem erkennbaren Umfang in der Landwirtschaft/Lebensmittelerzeugung eingesetzt wir entzieht sich meiner Kenntnis. Für denkbar halte ich es allerdings beim Anbau von Biomasse, da geht ohnehin derzeit alles drunter und drüber.
February 4th, 2009 at 10:19
# 87
Das ist doch einfach menschenverachtend! Das tönt ja so, als ob die dummen Bauern in Malawi selber nicht fähig gewesen wären sich zu ernähren und dank gentechnisch modifizierten Pflanzen jetzt im Überfluss leben.
Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt. Über 70 % der Exporte beruhen auf Tabak. Die Arbeitsbedingungen auf den Plantagen sind schlecht und die Abhängigkeit von der Tabakindustrie ist enorm (Verarbeitung im eigenen Land gibt es nicht). Deshalb konnte Malawi beim Fall der Tabakpreise in den 1990′ern auch nicht auf andere Landwirtschaftsprodukte ausweichen.
Das wichtigste Nahrungsmittel ist Mais, der knapp bedürfnisdeckend angebaut wird. Zum Teil konnten sogar einige Mengen exportiert werden, das stimmt. Die übrigen Lebensmittel sind meist importiert (man erkennt es z. B. daran, dass viele davon arabisch beschriftet sind). Die Probleme in der Landwirtschaft sind vor allem das Fehlen von Arbeitsgeräten (praktisch alles wird von Hand gemacht, nicht einem Ochse und Pflug sind verbreitet) und ein Mangel Düngemittel etc. Und jetzt muss mir niemand kommen und sagen: Da schau, Düngemittel! Ich habe nie behauptet, dass wir mit Bio sämtliche Welthungerprobleme lösen.
Aber: Wenn die westliche Welt sich jetzt als Retter in der Not präsentiert, weil sie den armen Bauern in Malawi Düngemittel und genetisch verändertes Saatgut zukommen lässt, während auf Tabakfeldern die Arbeiter mit Pestiziden vergiftet werden, um den Grosskonzernen Profit zu garantieren, so ist das doch daneben. Ich finde es richtig, diesen Bauern zu helfen, aber man soll bitte sehr die Relationen nicht verschweigen!
Zudem ist es fraglich wie geeignet genetisches Saatgut ist, um eine Land in die landwirtschaftliche Unabhängigkeit zu führen, solange dieses Saatgut von weltweit etwa 3 Grosskonzernen in fast monopolistischer Weise kontrolliert wird.
February 4th, 2009 at 10:38
auch wenn ich ungerne etwas auf wikipedia zitiere hier geht es gerade
February 4th, 2009 at 11:51
@ Mephisto #90
Widerspruch! Menschenverachtend ist die Politik der Europäischen Union, die den afrikanischen Ländern verbietet genverändertes Saatgut einzusetzen. Wenn diese Länder oder die Bauern dieser Länder für sich entscheiden genmodifiziertes Saatgut einzusetzen, weil dieses resistenter gegen Trockenheit oder gegen Schädlinge ist, sollte dies deren gutes Recht sein.
February 4th, 2009 at 12:34
@ flipper
Die westliche Welt besteht ja nicht nur aus Experten aus Industrieländern, oder?
@ Rainer
Ja natürlich ist das ihr gutes Recht. Fragwürdig ist, wenn hier einige die “moderne” Landwirtschaft zum Helden stempeln, während diese gleichzeitig auch wesentlich zu den Problemen beiträgt, die sie “löst”.
February 4th, 2009 at 12:35
@ Rainer #92,
ich tu mich da etwas schwer mit diesen genverändertem saatgut. einmal, weil die bauern (oder auch baumwollpflanzer) gezwungen sind, neues saatgut zu kaufen, und nicht wie früher das neue saatgut selber produzieren können oder dürfen.
zum zweiten weil ja auch bei gentechnisch verändertem saatgut zusätzlich auch weiterhin pflanzenschutzmittel eingesetzt werden müssen, und das, wenn das stimmt, was man so hört, in höheren ausßmaße als bisher.
wofür ich plädieren würde wäre aber gen-saatgut, daß es den bauern erlaubt, auch weiterhin ihr neues saatgut zu generieren und wenn es sich um saatgut handelt, daß tatsächlich ohne zusätzlichen pflanzenschutz auskäme.
was ich jedoch für viel verheerende finde, ist die agrarpolitik der ersten welt, die länder der dritten welt mit lebensmittel zu solchen dumpingpreisen überschüttet, daß die einheimischen bauern in die knie gehen. und das obwohl deren preise ja nun nicht hochpreisig sind.
vielleicht wäre auch ein verstärkter rückgriff auf lokale, traditionelle pflanzen wie hirse, etc. eine möglichkeit die freiheit und autarkie der landwirtschaft in ländern wie afrika, etc. zu fördern.
aber ich glaube, das will gar keiner wirklich.
February 4th, 2009 at 13:45
#93 Mephisto
Das ist sicherlich richtig, aber sog. Experten, bzw. deren „Nachgeburten“(sic) die sich in gewissen NOG’s tummeln, aus den Industrieländern legen offensichtlich wert darauf, die armen Länder in Abhängigkeit zu halten, weil man sonst ja seine Daseinsberechtigung verlieren könnte, oder keine Geschäfte mehr machen könnte.
Du vergisst offenbar, dass nur die „moderne Landwirtschaft“ in der Lage ist das globale Ernährungsproblem zu lösen. Aber wenn man sich nur an „grüner Propaganda“ orientiert, dann ist derartige Unwissenheit, wie Du sie hier an den Tag legst, nicht verwunderlich. Die sog. Bio-Landwirtschaft ist doch bei Licht besehen ein Produkt dekadenter Zeitgenossen; manche sagen auch, ein Relikt aus längst vergangener Zeit, in der noch der Hunger in unseren Landen herrschte.
February 4th, 2009 at 13:47
#94 Perlita
Muarrharrharr! Entschuldige bitte meine Reaktion, aber die billige “Selbsterzeugung” von Saatgut ist zumindest in Europa quasi unmöglich, auch bei Nicht-GVOs!
Zum einen gibt es für bestimmte Pflanzen, beispielsweise Mais, fast ausschließlich Hybridsaatgut zu kaufen. Das heißt die daraus entstehenden Pflanzen sind unfruchtbar und können keine Nachkommen generieren, weswegen das Maiskorn nur als Schweinefutter oder Bioethanolsubstrat taugt. Das “neue” Saatgut für das nächste Jahr will dann wieder teuer aber mit Feldaufgangsgarantie im Landhandel erworben werden.
Bei Nicht-Hybriden-Saatgut wie bei Getreide üblich kann man zwar nachbauen, also das geerntete Korn wieder aussäen, aber dagegen laufen die Saatgutproduzenten Sturm. Schließlich haben sie in ihre Sorten viel Zeit und Geld investiert um unerwünschtes rauszuzüchten, also wollen sie auch Geld dafür sehen. Dies geschieht entweder, indem man sein Saatgut im Landhandel als zertifiziertes “Z-Saatgut” kauft- dann hat man auch eine Feldaufgangsgarantie- oder Lizenzgebühren, die Nachbaugebühr, an den Züchter abtritt.
Sollte man beim Nachbau OHNE Gebühr erwischt werden, ist garantiert, dass man vom Züchter auf Schadenersatz verklagt wird, wenn nicht wegen Diebstahl geistigen Eigentums. Es war sogar mal in der Diskussion, dass der Landhandel nur noch Getreide abnehmen darf, sofern der Nachweis über den Erwerb von Z-Saatgut oder die Nachbaulizenz vorliegt. Der Plan ist aber gescheitert, dem DBV sei Dank…
Aufgrund dieser Praxis in Europa glaube ich kaum, dass die Saatgutproduzenten gerne den barmherzigen Samariter raushängen lassen, geht es um die dritte Welt!
February 4th, 2009 at 14:02
@Laotan,
bitte entschuldige meine naivität. kann aber auch daran liegen, daß ich von landwirtschaft keine ahnung habe, sondern nur eine meinung, wie es sein sollte.
dafür jetzt aber vollkommen OT, eine frage:
kennt jemand diese studie, und hat evtl. einen link dafür? vorab danke, auch für erklärungen zum sinn oder unsinn der nachstehenden aussage.
“……….Dabei würden Raucherinnen und Raucher mit einem Rauchstopp nicht nur ihrer Gesundheit etwas Gutes tun und dem vorzeitigen Altern vorbeugen, sondern sogar der von Klimawandel bedrohten Umwelt: Nach einer Studie des Kernforschungszentrums Karlsruhe atmen die Raucher Deutschlands jährlich 7500 Tonnen Kohlenwasserstoffe aus. Diese Menge entspricht den Werten von zehn neuen Müllverbrennungsanlagen…..”
http://www.welt.de/wissenschaft/psychologie/article3144940/Frauen-rauchen-aus-anderen-Gruenden-als-Maenner.html
February 4th, 2009 at 14:14
#97 Perlita
Also ich bin ganz froh darum, dass mir der Züchter (der, wie der Name schon sagt mehr Ahnung vom Züchten haben sollte) die Arbeit des Züchtens abnimmt, aber dann sollten Kosten und Nutzen schon im Verhältnis stehen. Z-Saatgut ist nämlich unverschämt teuer! Von daher stimme ich Dir zu, dass hier zuviel Geld gemacht wird.
ABER: Wenn kein Mensch mehr Z-Saatgut kauft, sondern nur noch nachgebaut wird, dann bekommt der Züchter kein Geld mehr, stellt das Züchten ein und mit Sortennachschub ist dann Essig. Nach einiger Zeit sind dann auch alle Sorten derart vermischt, dass man von “sortentypischen Eigenschaften” schon nicht mehr sprechen kann, und das dürfte auch nicht im Sinne einer gesicherten Ernährung sein.
Was Saatgutkonzerne brauchen ist Mittelmaß, und das fehlt Monsanto und Co!
February 4th, 2009 at 14:44
@ Laotan,
da stimme ich dir hundertprozentig zu.
February 4th, 2009 at 14:56
# 95 BRK
Naja, ich frage mich einfach, wer wohl mehr Interesse an einer Abhängigkeit der EL hat: Die NGO’s (sind ja alle gleich) oder die Konzerne, die ihre fetten Gewinne damit machen? Mmmh, dann wohl doch eher die NGO’s. Oder etwa nicht?
@ Laotan
Ich glaube einfach, dass ein vermehrter Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut diese Problematik noch verschärft, da hier der Handel auf zwei, drei Konzerne beschränkt ist. Und schlussendlich würden die Züchter von Z-Saatgut ja durch diese verdrängt…
Oder wie siehst du das?
February 4th, 2009 at 15:14
@ Mephisto #100
Aber es wird doch niemand gezwungen, Genverändertes Saatgut einzusetzen. Jeder Landwirt kann doch selbst entscheiden, was besser für ihn ist. Wenn die Ertragssteigerungen durch Genverädertes Saatgut höher sind als die Kosten ist es sicher sinnvoll, diese auch einzusetzen. Sollte das nicht so sein greift man eben auf Z-Saatgut zurück. Oder auf traditionelle Sorten. Oder auf etwas völlig anderes.
Nur die Wahl sollte man dann auch demjenigen überlassen.
February 4th, 2009 at 15:15
#100 Mephisto
Oh, Du übst Dich in Zynik. Klappt aber noch nicht richtig.
Aber kann es vielleicht sein, dass sich die Interessen der Saaten-Konzerne und gewisser Institutionen, staatlicher und nichtstaatlicher, treffen, wenn es um die Generierung von Gewinnen und „Macht“ geht. Der Eine verkauft halt Saaten und der Andere Ideologie.
February 4th, 2009 at 16:00
#99 Perlita
Schön, dass wir uns einig sind ;-)
#100 Mephisto
Mag sein, aber da ich ein verfechter der Marktwirtschaft bin, kann ich nichts schlechtes darin erkennen, dass nur die Züchter verdrängt werden.
Was aber auf jeden Fall verhindert werden will, und jetzt kommt der Pferdefuß der Marktwirtschaft, ist die Monopolisierung des Saatgutmarktes, und daran schraubt Monsanto mit seinen Roundup-Sorten schon ganz gewaltig rum.
Meine persönliche Lösung des Problemes wäre eine Öffnung der europäischen Betonschädel für die Verwendung von GVOs! Das sorgt dafür, dass es auch anderen, nämlich europäischen Firmen gelingt, mit dem VERKAUF von GVO-Saatgut Geld zu machen, und nicht nur von den großen, amerikanischen Konzernen für die Patente mit Peanuts abgespeist zu werden!
Damit hätten wir ein Gegengewicht zu Monsanto, eigene Patente und ECHTEN Wettbewerb.
Aber jetzt haben wir nur streitlustige, sachbeschädigende, kleine, grüne Männchen mit Transparenten und die Übermacht eines Großkonzerns…
February 4th, 2009 at 18:01
Klar tendiert man schnell dazu, den großen Gentechnik-Konzernen Vorwürfe zu machen. Man sollte sich aber auch einmal folgende Passagen aus einem Spiegel-Interview mit Nina Fedoroff vom 20.1.2009 in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.
weiterlesen hier:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,602061,00.html
February 4th, 2009 at 19:09
@ Bibliothekar#104,
den artikel habe ich auch gelesen. mein problem ist mittlerweile, daß ich sehr vorsichtig damit geworden bin solchen artikel glauben zu schenken.
da die lobbyisten jedweder coleur mittlerweile überall derart tief im gebälk sitzen, befürchte ich, daß es gar keine neutrale wissenschaft mehr gibt. von neutraler berichterstattung ganz zu schweigen.
das gilt auch für kritische artikel in bezug auf genttechnik, klimawandel, etc.
daß ich solchen berichten eher zustimme oder zuneige, liegt nur daran, daß sich z.b. klima immer gewandelt hat, etc.
@ Laotan,
freut mich auch.
ich habe nochmal die bitte, falls jemand etwas über diese studie weiß, wäre ich um infos dankbar. ich weiß es ist OT. also gnade!
“………Nach einer Studie des Kernforschungszentrums Karlsruhe atmen die Raucher Deutschlands jährlich 7500 Tonnen Kohlenwasserstoffe aus. Diese Menge entspricht den Werten von zehn neuen Müllverbrennungsanlagen…”
http://www.welt.de/wissenschaft/psychologie/article3144940/Frauen-rauchen-aus-anderen-Gruenden-als-Maenner.html
vielen dank!
February 4th, 2009 at 21:48
#105 perlita
So, der Bibliothekar hat sich mal auf die Spur gemacht und herausgefunden, das diese Meldung sich nur auf folgendes Buch beziehen kann:
http://www.springerlink.com/content/hmk180/?p=1c18b6f9747841cd882c90a8fa2f8a2b&pi=0
Im Kapitel 17 – Gesellschaft, Politik und Tabakindustrie S.635 findet sich dieser Satz
Bei einem Großteil der Bevölkerung werden auch nach den gesetzlichen Neuerungen
in den Jahren 2007 und 2008 durch Zigaretten schwerste Gesundheitsschäden
ausgelöst. Auch die umweltpolitische Dimension bleibt bestehen: So exhalieren
nach einer Studie des Kernforschungszentrums Karlsruhe Raucher in Deutschland
jährlich 7500 Tonnen Kohlenwasserstoff, was dem Emissionsgrenzwert von zehn
neuen Müllverbrennungsanlagen entspricht [5].
February 4th, 2009 at 21:50
#105 entschuldigt die verquere Formatierung.
February 4th, 2009 at 21:58
#106
Natur ist übrigens die Zeitschrift, für die Dirk Maxeiner und Michael Miersch bis 1993 verantwortlich gearbeitet haben.
February 4th, 2009 at 22:34
Hallo Leute
Alles Bio oder was?
Ja ja, mit Bio ist eben kein Gewinn zu machen. Da muss der Bauer schonmal kreativ sein.
Also Ihr lieben Lohas und Utopisten kauft in Eurem Bioladen da werdet Ihr geholfen.
February 4th, 2009 at 22:50
#109 BRK
Bio unterscheidet sich doch gerade durch die lauteren Absichten und die hehren Ziele von der rein auf Profit setzenden konventionellen Landwirtschaft….
Wer weiß was Du da wieder gelesen hast und hier übertrieben darstelltst. Das sind doch Manipulationen der Fleisch-Mafia. <|:-)))
February 4th, 2009 at 22:56
Passend zu den hier diskutierten Themen und ganz frisch:
weiterlesen hier:
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/000111
February 4th, 2009 at 23:01
Zu #109
Viel weiter oben stand mal ein Vergleich des Wettbewerbs Bio-konventionell mit Shampoowerbung, bei der auch jeder behauptet, seins wäre besser.
Merkwürdig, dass niemand Schauma-Shampoo in Herbal-Essences-Flaschen verkaufen will.
February 4th, 2009 at 23:10
Hallo Energie.Ossi
Was predigen wir schon die ganze Zeit?
So schnell schlägt die Realität zu.
Ist zwar etwas OT, aber pass recht gut zur Biosau, wenn auch im übertragenen Sinn
Hier gehts weiter..
Gefunden hier:
February 4th, 2009 at 23:14
#110 Bibliothekar
Ach weißt Du, auf der Suche nach einem Mittel gegen Rückenschmerzen ;-) ist mir das in die Hände gefallen.
February 4th, 2009 at 23:34
#114 BRK
Eine Auswahl teuflich guter alternativer Heilmethoden hatte ich doch mal ins Forum gestellt.
Wenn dann doch gar nichts mehr hilft und Du den rechten Glauben gefunden hast, Du so richtig davon überzeugt bis das Richtige zu tun, weil nur das Richtige das Richtige sein kann…… =;-))
February 4th, 2009 at 23:52
@ Bibliothekar # 106-108
Ganz großartige Recherche übrigens! Danke schön.
MfG
Rainer
February 5th, 2009 at 00:06
@ Bibliothekar,
herzlichen dank für die schnelle “aufklärung”. ein solches resultat hatte ich fast vermutet.
was machen eigentlich eingefleischte öko-esoteriker, wenn sie feststellen, daß all ihre verlautbarungen, meldungen, studien, veröffentlichungen, konferenzen etc. einen öko-footprint hinterlassen, der jedem dino ehre machen würde?
February 5th, 2009 at 12:32
#117 Perlita
Was wohl?
Sie behaupten steif und fest, dass es ausschließlich daran liegt, dass der rest der Menschheit noch “normal” lebt. Wären alle so beknackt wie sie, wäre der latürnich VIIEEEEEL kleiner.
Oder sie beteuern steif und fest, der riesige Fußabdruck diene ausschließlich der guten Sache und man müsse ja auch Opfer bringen!
Oder blah, blah, woof, woof…
#106-108 Bibliothekar
Hatte ich auch gefunden. Leider verfügt “unsere” Hochschulbibliothek nicht über dieses “Natur-Wurstblatt”. Viel Glück!
Das Buch ist übrigens allgemein eine Frechheit gegenüber Rauchern!!! Ich konnte es durch “unsere” Hochschulbibliothek komplett online lesen :-D
Ich selber bin Nichtraucher, manchmal auch militant, sofern es um meine persönliche Gesundheit geht, aber solange jemand den Rauch verbrannter Pflanzen inhalieren möchte, bitte, soll er es machen! Er soll nur mich damit in Ruhe lassen. Trotzdem rede ich keinem rein, was er für sich selbst zu tun oder zu lassen hat.
February 5th, 2009 at 13:12
#118 Latoan & Alle
Wer Interesse am Buch und am Artikel hat kann sich hier schon mal melden: Biblio09@xmail.net
February 5th, 2009 at 16:26
#111 Bibliothekar
Ein Satz sagt eigentlich alles
…Beklagt wurde auch hier der Verlust an wissenschaftlicher Kompetenz…..
Da sitzen Scharlatane, Ideologen, Sozio-Pädagogen…..und sonstiges fachfremdes Gesindel und erstellt Studien die Dank BfN-Stempel einen höchst-öffentlichen Eindruck suggerieren und gern von jeden Gentechnik-Gegner zitiert werden.
Da läuft es genau so wie mit den 100% EE in Deutschland, abgekupferte Studien von gewissen Wind-GmbH´s, Studien eines gewissen Öko-Instituts beauftragt von ihren Kumpels im Ministerium oder den NGO´s, technischer Unfug auf 150 Seiten und trotzdem klopfen sich alle auf die Schulter wie gut sie sind. Es ist einfach nur noch zum Mäusemelken mit dieser Mischpoke.
Man sollte sich mal etwas näher mit diesem Öko-Institut (gegründet von erklärten Atomkraftgegnern) und dessen Entstehung beschäftigen. Erst als die Grünen um Joschka und den berüchtigten Tritt-Ihn an die Macht kamen, ist diese Institut aus seinen Dornröschenschlaf gezerrt worden um uns dann ihren Unfug zu präsentieren.
Selbiges mit dem “sogenannten” Bundesamts für Strahlenschutz (BfS)…….an dessen Spitze ein erklärter Feind der Kernenergie sitzt.
Wenn das so weiter geht, wird demnächst ein Beerdigungsinsitut die Beratung einer Geburtenklinik übernimmt.
Wenn man so guckt wo wir alles verarscht werden, wundert mich es echt, das unser Leben noch halbwegs funktioniert, gibs da draussen vllt doch noch intelligentes Leben in den Amtsstuben?
Duck und wech.
February 5th, 2009 at 16:36
@ Bibliothekar,
vielen dank, ich war so frei sie zu kontaktieren.
February 5th, 2009 at 17:14
Nicht ganz OT, denn Röhl lässt hier die Sau raus (kann mich dem nur anschließen)
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/licht_aus_messer_raus_blackout_fuer_deutschland/
February 5th, 2009 at 18:48
Anscheinend nicht.
Heute hat mir ein Bekannte folgendes erklärt. Als er arbeitslos war, hat er immer einige Tag nach Monatsbeginn seine Stütze erhalten. Nun bekommt er seinen Gehalt einige Tage vor dem Ende des Monats. Jetzt hat er in dem Übergangsmonat quasi 2 Löhne erhalten. Und weil das nun bis Jahresende seinen Lohn wenigen Tagen vor Monatsende erhält, sieht das formal so aus, als hätte er im Jahr sogar einen 13. Monatsgehalt gehabt. Das A will nun fast einen gesamten Monatserhalt zurückerstattet, obwohl er das Geld natürlich komplett für den in wenig Tage kommenden Monat benötigt. Als er mich fragte, ob das normal sein könne, antworte ich darauf mit einem Ja und dass das voll ins System passt.
Man kann nur darüber schmunzeln, wie belastbar der Deutsche so ist.
@ ghw
Ich bin übrigens auch nicht so gegen das BGE abgeneigt. Werner hat ja so ein Modell, indem das Bürokratentum sehr rationalisiert werden würde. Mehr brauchte ich mir nicht anzuhören;-)
February 5th, 2009 at 19:03
#122 AC DC
Gucki hier.
(;-p
February 5th, 2009 at 23:07
Neuer Blogbeitrag von Jörg Rings, der absolute
Cherf-Physiker unter den……
Nee, ich laß es besser :-,
http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2009/02/etablierte-klimaforscher-sehen-menschgemachte-klimaerwarmung.php
Bin mal so frei, hier zu kopieren, denn ich will icht jedem mit dem Rest den Abend zu versauen:
Dazu das “Chefche”
Das ist ein Haufen, da kann man schon wieder lachen, da paßt der “planck” hin wie der berühmte Arsch auf den noch viel berühmteren Eimer :-)
February 6th, 2009 at 11:40
@ Krishnag #125
Jörg ist ja schon in den Kommentaren in den anderen Blogs nicht unbedingt durch Sachlichkeit aufgefallen. Was er allerdings in seinem Blog veranstaltet ist ja wohl der Witz schlechthin. Erst einen streitbaren Artikel einstellen und dann unsachlich über jeden herfallen der es wagt, irgendetwas zu schreiben, was dem Herrn Rings nicht passt…
Ich fand den Kommentar von Klima-Fraktal klasse:
Dieser Blog ist mit dem Wort Freakshow noch äußerst wohlwollend umschrieben…
MfG
Rainer
February 6th, 2009 at 16:29
@ Krishnag #125
@ Rainer #126
Warum darüber grämen? Das Spiel kennen wir doch.
Das ist doch die bekannte Taktik der Alarmisten-Lobby. Durch Unterdrückung gegenteiliger Meinungen in der Öffentlichkeit und Befragung handverlesener Mitstreiter wird ein Konsens vorgegaukelt. Dass da die Speichellecker versuchen sich durch konformes Verhalten und 150prozentiges Nacheifern bei ihren Götzen anzubiedern ist ein in der Geschichte hinreichend praktiziertes Vehalten labiber Charaktere. Da sind doch genau die, die es hinterher nie gewesen sein wollen und nie von etwas gewusst haben wollen. Es ist wie bei der Jauche, das Dicke schwimmt immer oben auf.
Ich beobachte diese Blogs schon seit einiger Zeit. Derzeit kommen ständig Neue mit der eindeutigen Tendenz hinzu. Rahmstorf findet viele „Jünger“ und Nachahmer. Interessant ist der Fanatismus, mit dem da zu Werke gegangen wird. Es ist auch recht lesenswert (oder auch nicht), wie sich die Typen gegenseitig belobhudeln und die Schlagsahne um die Backen schmieren. Die merken noch nichtmal wie lächerlich und abstoßend das auf so manchen „stillen“ Leser wirkt.
Nur weiter so und der Kreis der kritischen Realisten wird ständig größer.
February 6th, 2009 at 22:17
@BRK #127
Grämen ?
Ich ?
Totlach :))
http://www.scienceblogs.de/weatherlog/2009/02/klimawandeldiskussion-unbeabsichtigt-hochinteressant-und-interdisziplinar.php
Da wird mal sachlich übe rKlimadiskussion diskutiert :-)
February 6th, 2009 at 22:31
Noch ein kleiner Lacher über Chefche:
Ich stelle mir vor:
1,60 m groß
Abitur 3,7
Diplom gerade noch erhalten
Im Karneval Shop oder Maskenverleih verzweifelt auf der Suche nach einem Napoleon Dreispitz :)
February 6th, 2009 at 23:47
Krishi, man merkt, dass dir das erfolgreiche nachholen der mittleren reife selbstvertrauen verleiht!
[Meeeep! Rote Karte!]
February 6th, 2009 at 23:48
@krishnag
Trifft auch auf Ludmila zu ;)
February 6th, 2009 at 23:50
@IqRS
Machst du jetzt deinen Zivildienst beim BUND, oder den Grünen. Die brauchen dringend Leute, die Wikipedia aufmischen ;)
February 6th, 2009 at 23:58
#129 krishnag
Meinst Du diesen hier?
February 7th, 2009 at 00:03
#131 Mueller
Hier sind beide mit ihrem Dompteur
February 7th, 2009 at 00:38
@BRK
Genau der ist gemeint ;)
February 7th, 2009 at 03:04
Habe ich da irgendwo Stroh rascheln hören, oder hat da ein Wasserkopf geplätschert ?
Ach, der Rote Faden meldet sich zu Wort.
IQ Ruhe Sanft
meint mal wieder Dresche beziehen zu müssen.
Bist Du über die 6 groß B im 5 Versuch hinaus gekommen ?
February 7th, 2009 at 03:06
@IQRS
Ich gebe Dir einen guten Rat, laß es einfach, ok ?
February 7th, 2009 at 11:47
@all:
Ignoriert bitte solche unqualifizierten Blafaseleien (ich werde das zukünftig nicht mehr tolerieren).
February 7th, 2009 at 11:55
@BRK:
Der Wald wird nicht demnächst, sondern schon längst verheizt.
Und zwar ganz konkret in Polen, Bulgarien und Rumänien haben “Bio”-Kraftwerkbetreiber landstrichweise Wald gekauft, der an Ort und Stelle gehäckselt in LKWs verladen wird, damit das Holz hierzulande verheizt werden kann.
Für ein 25MW Kraftwerk fahren da schon mal über 20 LKW-Züge pro Tag Hack-Wald quer durch Europa.
Wenn das Schule macht, gibt es nach 2020 wohl keinen Wald mehr…
February 7th, 2009 at 16:08
…etwas OT, aber ich wusste nicht, daß planck und Roger Pielke ‘dicke’ Freunde sind:
aus:
http://sciencepolicy.colorado.edu/prometheus/a-formal-response-to-gavin-schmidt-4936#comment-11889
February 7th, 2009 at 17:13
@ Stefan P #140
Großartiger Link!
Unser Planck wir ja richtig durch den Schredder gezogen:
Die reale Welt sieht wohl doch etwas anders aus als die Konsensclique im ScienceBlog…
February 7th, 2009 at 18:19
…der ist auch gut:
:-))
February 7th, 2009 at 18:24
#139 ghw
Wie wahr. Es ist noch garnicht so lange her, da habe ich hier geschrieben, was passiert, wenn hier das Holz für Pellet- und Hackschnitzelfeuerung nicht mehr ausreicht. Dass die Realität so schnell eintritt habe ich damals aber auch nicht erwartet. Ich dachte so eher an 2-3 Jahre.
Aber es ist so typisch für diese Ökostrophiker. Hier Quaken sie rum von wegen „Nachhaltigkeit“ (was für eine Worthülse) und in der Nachbarschaft lassen diese scheinheiligen Banausen die Wälder abholzen.
Hast Du da genauere Zahlen, Namen oder auch ggf. einen Link. Ich würde das evtl. mal bei passender Gelegenheit in einen Kommentar einbauen. In den Nachrichten hört man zwar hin und wieder Andeutungen in dieser Richtung, aber im INet habe ich noch nichts Konkretes gefunden.
February 7th, 2009 at 18:45
#140-
Scheint so, dass Steig & Mann da ein weiteres Problem mit ihrer Studie haben ;-)
PS: Wie war das gleich mit Peer Review? Wissenschaft?
something ’s going wrong…
February 7th, 2009 at 18:54
#139 ghw
Ich schließe mich BRK an und bitte um Details…
btw. das Ding ist sowas von daneben, das wäre einen eigenen Artikel Wert?
MfG
February 7th, 2009 at 19:03
@ghw
Dann lösche bitte auch meine iqrs – postings, da sie sich ja erldigt haben – Danke
February 7th, 2009 at 19:08
Doch, sie mögen ihn alle sehr:
February 7th, 2009 at 19:18
So, damit soll’s von mir aus gut sein, soll jeder, der Interesse hat, selber verfolgen.
http://sciencepolicy.colorado.edu/prometheus/a-formal-response-to-gavin-schmidt-4936#comment-11962
February 7th, 2009 at 19:34
#148 krishnag
Modelers…Catholic church during the inquisition…AGW-science…
-das habe ich doch gerade gestern irgendwo gelesen?!
;-)
February 7th, 2009 at 20:02
@Wetterfrosch #149
Tja, und nun selbst unter “General-Verdacht” .-))
February 7th, 2009 at 21:56
#143, 145
Habe auch großes Interesse und sammle mal schon fleißig Material.
February 7th, 2009 at 22:55
Couldn’t resist
Aber den habe ich eben erst entdeckt:
Als Reaktion auf das Zitierte:
http://www.oekologismus.de/?p=1120#comment-41371
February 8th, 2009 at 00:25
Wer sah Georg als Wissenschaftler an? Die sollen sich mal ne Runde schämen.
February 8th, 2009 at 00:39
@Peper #153
Er sieht sich ja selbst so.
Ich glaube, er hat selten eine solche Bauchlandung gemacht.
Ich muß boshafterweise gestehen, ich gönne es ihm, daß er mit seinem unfältigem Großmaulgehabe da mal so richtig drauffliegt.
;.}
Unabhängig davon handelt sich natürlich in der Ursprungsmail von rephelan um einen Schreibfehler, denn ich gehe davon aus, daß es sich um empiricism handeln soll.
February 8th, 2009 at 12:37
@154 Nachtrag
Wie ich schon vermutet hatte:
http://sciencepolicy.colorado.edu/prometheus/a-formal-response-to-gavin-schmidt-4936#comment-11996
Damit soll’s gut sein, mit dem Großkotzkommentar hat er sicher auch nicht gerade viele Freunde gewonne :-)
February 8th, 2009 at 14:48
Irgendwas ist mit ihm. Seit John Theon seine Arbeit als unbrauchbar bezeichnet hatte, werden seine Ausreden immer erbärmlicher.
@ Krishnag
Das fehlende “i” machte ihn völlig durcheinander? O je. Btw. Sprachwissenschaft gehört auch zu der Nicht-empirischen Wissenschaft.
February 8th, 2009 at 15:18
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/2/6/news-109958211/detail.html
February 8th, 2009 at 15:19
February 8th, 2009 at 15:59
…planck bettelt förmlich nach Ohrfeigen…und er bekommt sie:
lol
February 8th, 2009 at 16:40
@Stefan P
Der Stiefel, welcher in getreten hat, konnte nicht von ihm lassen ;)
Eine Ehrenrunde nach der anderen.
February 8th, 2009 at 17:01
@Peper #156
Nein, der betrieb seine üblich prolhafte Trollerei.
@Stefan P #159
:-))))))
February 9th, 2009 at 11:45
Weil’s hier so ruhig ist mal was Offtopic.
Was macht man als Manager im Musikgeschäft, wenn die Branche den Bach runtergeht? Beispiel: Jacob Bilabel (Ehemals Vice President Corporate Communications Universal Music; Ehemals Leitung Marketing MySpace Germany)
Man gründet die Green Music Initiative (Hervorgegenagen aus dem “Think Tank” Thema1.
Und natürlich dürfen auch die in der Musikbranche unvermeidlcihen Awards nicht fehlen:
Was lernen wir daraus? Kein “grünes” Thema ist zu dumm, als dass nicht wenigstens ein paar abgehalfterte Funktionäre daraus ein (für sie) lohnendes Geschäft machen könnten.
February 9th, 2009 at 12:20
#162 Rainer
Im Hintergrund zu diesem Schwachsinn findet man sich dann in trauter Gemeinsamkeit zusammen. Hier sind sie ja, alle unsere “Lieblinge” beieinander bei Product Carbon Footprint (PCF) :
http://www.pcf-projekt.de/files/1232925431/pcf_hintergrund_projekttraeger.pdf
February 9th, 2009 at 12:29
#162 Rainer
Wundert es Dich, dass jetzt auch schon die Musik zur Hure gemacht wird?
Das Ganze erinnert doch dann irgendwie an die „morschen Knochen zum Freibier zur Tonne“.
Diese Brüder ziehen ja auch alle Register um sich dem herrschenden Zeitgeist anzuschleimen.
Wann kommen die ersten Monumental-Bilder und –Plastiken? Ein Prof. aus der PIKateria verhökert ja bereits Fetische als „Schmuck“ getarnt.
Ich glaube mir reicht 1 Kübel nicht mehr, ich brauch ne Wanne oder ne Tonne.
February 9th, 2009 at 14:39
#164 BRK
Aber clever gedacht ist die Methode schon. Man kauft Stars, die ziehen Jugendliche an, die nicht viel fragen, man verkauft die Masse samt Stars, als zur Sache stehend und erreicht somit einen medienwirksamen Mainstream. Der arme Michel denkt dann, wenn so viele dahinter stehen…
Für Glanz sorgen dann die selbsterfundenen Preise mit den tollen Namen. Aber das kennen wir ja schon von Herrn Scheer.
Das Geld für diese Späßchen fließt ja auch reichlich, dank lieber Sponsoren, die somit gleich ihre Öko-Scheinprodukte bestens vermarkten können.
Den Jugendlichen ist doch in der Regel völlig egal, ob das Konzert für sie oder für die Rettung des Klimas stattfand. Sie werden einfach vereinahmt.
Anders hat das der gute Honecker mit seinen Weltfestspielen ja auch nicht gemacht.
February 9th, 2009 at 16:15
#165 Bibliothekar
Dein Link geht ja mal wieder voll auf die “Zwölf”.
Wenn ich die Projektträger so betrachte, habe ich irgendwie das Gefühl, das gewisse Institute und Institutionen zuviel Bundeszuweisungen (Knete) erhalten, wenn sie einen solchen Wasserkopf (Betonung liegt auf Plätschern) mästen können. Was läuft da noch alles unter der Maske „Forschung“?
Eigentlich glaubte ich, dass Dieter Bohlen mit seinem DSDS diesen Schwachsinn als Erster aufgreift. Das aber hier das PIK zur Speerspitze gehört erstaunt mich schon (oder auch wiederum nicht). Dass im Schatten der „Klimafolgenforschung“ jetzt eine dubiose „Konsum- und Lebensstilforschung“ betrieben wird ist schon ein tolldreistes Stückchen. Es zeigt mal wieder, dass es sich beim PIK nicht um ein wissenschaftliches Klima-Forschungs-Institut handelt, sondern um ein politisches Führungsinstrument, das sich hinter dem Begriff „Klima“ nur vor der öffentlichen Wahrnehmung versteckt hält. Allein diese Äußerung des Leiters dieses Beritts Dr. Fritz Reusswig : „Der Product Carbon Footprint von Konsumgütern schafft nicht nur die bislang fehlende Transparenz am Markt, die es Konsumentinnen und Konsumenten zukünftig erlauben wird,ihre Klimaschutzpräferenzen auch in tagtägliche Kaufentscheidungen umzusetzen“ . zeigt deutlich die Zielsetzung auf, insbesonders dann, wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen Soziologen und Philosophen, also um einen reinen „Schöngeist“ handelt. Passt so richtig zum Logo des PIK und seines Leiters.
Hier sind die Anfänge der „großen Transformation“ schon deutlich sichtbar.
<[;-(
February 9th, 2009 at 17:35
#166 BRK
Ich war sowas von baff als ich die ganzen bekannten Namen las. Ich denke da sollte man mal gründlich den Finger draufhalten. Ich schau mir das jedenfalls näher an.
Dies für alle zum Merken!
February 9th, 2009 at 18:48
@ Bibliothekar #167,
es geht um eine gewaltige umerziehung-kampagne. der “neue” mensch ist dem kommunismus/sozialismus entkommen, und der kapitalismus ist auch momentan etwas schwach auf der brust.
der neue mensch lebt in postdemokratischen zeiten (das ist schon ein geflügeltes wort und sollte man sich gaaaanz langsam auf der zunge zergehen lassen) primär präventiv, verbraucht kaum, und wenn, dann nur erneuerbare energien, und die auch nur zur zwecken des gemeinwohls.
sollte der neue mensch sich auch nur einen moment lang wohl fühlen, wird er von kampagnen jeglicher coleur attackiert, die ihm unmißverständlich klarmachen, daß er noch immer der größte schädling auf erden ist.
February 9th, 2009 at 19:44
#168 perlita
Wir könnten jetzt schon fast Wetten darüber abschließen, wie lange es noch dauert, bis für alle Produkte die nicht das ÖKO-Label tragen, Strafsteuern bzw. Öko-Abgaben zu entrichten sind.
Als nächsten Schritt erwarte ich dann den Bußgeld-Katalog für alle die sich nicht an die Öko-Richtlinien halten und weiterhin „Pfui-baba“ einkaufen.
Und was den „neuen Menschen“ betrifft, dar wird ohnehin bald in vitro gezeugt und bis zu 10. Lebensjahr in Labors gehalten. Erst dann wird entschieden ob er umweltschädlich ist oder sich ins Öko-Leitbild eingepasst hat.
Helau
February 9th, 2009 at 19:56
@ BRK # 168,
da muß ich ihnen aber lauthals widersprechen.
richtig muß es heißen “alaaf”.
zu allem anderen zustimmung, gott sei dank sind kind und enkel schon groß und entsprechend vorbelastet, daß allfähiges “ja-sagen” nicht so einfach über die lippen kommt.
February 9th, 2009 at 20:31
#169, 170
Da wollen wir mal fleißig unsere Kinder und Enkel auf das vorbereiten, was auf sie zukommen wird.
Ich schlage das bewährte Ampelsystem zur Kennzeichnung aller Lebensbereiche und Lebensformen vor.
Eisbär – grün
Mensch – rot
.
.
.
Die Stigmatisierung von Produkten ist doch schon längst Realität geworden. Z.Bsp. CO2 Ausstoß von Kraftfahrzeugen, völlig unabhängig von deren Aufgaben und Leistungen, Ächtung von Nahrungsvorlieben, wie McDonalds oder Burger, ohne Nachweis von deren Schädlichkeit usw….
February 9th, 2009 at 20:34
#171
Immer dieses Gemecker! Dann eben Gelb für den Eisbären, der kleinen Robben wegen. ;-)
February 9th, 2009 at 21:44
#172 Bibliothekar
Bitte keinen halben Kram.
Wer oder was ist jetzt da grüne Bapperl?
Helaaf und Alau
February 9th, 2009 at 22:03
http://www.itia.ntua.gr/en/docinfo/850/
Ist zwar schon älter die Studie, behandelt haben wir die hier auch:
http://www.oekologismus.de/?p=977
Aber das Zitat gefällt mir, über das ich zufällig stolperte :-)
February 9th, 2009 at 22:59
#163 PCF
Beispiel:
http://www.pcf-projekt.de/main/corporate-partners/dm-drogerie-markt-gmbh-co-kg
February 9th, 2009 at 23:08
# 172n @ Bibliothekar
…nö, Eisbären lieben rot:
http://www.youtube.com/watch?v=Ob_oD1IsYbE
und wenn das dann alles unter Dach und Fach ist mit dem bösen CO2 dann wird das Projekt ‘ Nahrungsumstellung auf Tofu’ für Eisbären und anderen Raubtiere im Zuge der großen ‘Transformation’ angegangen…
February 9th, 2009 at 23:42
#175
February 9th, 2009 at 23:46
#175 Bibliothekar
Das kann man sogar mit beiden Seiten benutzen.
Der Erfolg liegt dann auf der Hand.
<[;-))
February 10th, 2009 at 00:25
#178 BRK
Ja, sanft und sicher für grüne Wischer.
Naja, dm-Käufer rühren ja Sonntags sicher auch, gemütlich zum Nachtisch, artig mit der Hand ihre Kuhsch…e und stopfen sie in alte Rindviehhörner.
Da hat man dazu eine ganz andere Einstellung. <|:-)
February 10th, 2009 at 09:45
Morgen Leute
Weil wir gerade so schön bei spirituellen Schwachsinn sind……bei uns ging heute so ein schöner Flyer durch die Firma, die Truppe hat sogar eine Internetadresse……wer starke Nerven hat darf sich das dann ruhig mal ansehen und zwar hier.
Aber Achtung liebe Leser, für negative Folgen oder anschließende Lachanfälle kann ich leider keine Haftung übernehmen, zur Vorsicht sollten Sie schon mal den Kübel in Reichweite Ihrer Arme halten.
Ja, die Höchste (selbsternannte????) Meisterin wird euch allen den Weg weisen und nur Veganer sind die einzig wahren Umweltschützer.
Ach übrigens, mit olle Hansen wirbt dieser…????..auch, ich zitiere mal die lustige Textstelle.:
“Wir haben Kipp-Punkte überschritten, nicht aber den Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt.
Wir können die Dinge noch rückgängig machen, aber es bedarf einer raschen Umkehr”
Ähhh, der Mann soll Wissenschaftler sein???
Es gibt tatsächlich Menschen, die diesen Wortmüll ernst nehmen????
Haben denn alle Klapsmühlen ihre Insassen freigelassen????
Ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht, ich schwanke nur bei der Entscheidung ob ich jetzt in den Keller gehen soll oder doch lieber den Kübel benutze.
Na dann viel Spass.
February 10th, 2009 at 09:52
Apropos Klopapier….da gabs zu DDR Zeiten so einen tollen Spruch.:
Warum ist das DDR-Klopapier so hart und rau?????
.
.
Damit auch der letzte Arsch Rot wird.
Duck und wech
February 10th, 2009 at 10:00
#182 Energie-Ossi
Jau, und im Westen gab es das sanfte und feuchte Klopapier, damit man die roten Ä.sche besser streicheln und eincremen konnte.
<[;-))
February 10th, 2009 at 10:08
#182 BRK
Ahhh, deshalb sind die westdeutschen Kommunisten auch alle so weichgespült…lach.
Apropos “Kipp-Punkte”
In Australien jagt man jetzt diese ominösen Kipp-Punkte.
100-köpfige Spezialeinheit jagt Brandstifter
SPON
Bestimmt sind die Brandstifter klimageschädigt oder es brennt nur so gut weil es in Australien im Sommer so warm is……..Warmaholics haben je bekanntermaßen für jeden Unsinn eine “Klima-Ausrede”.
MfG
February 10th, 2009 at 10:39
Der neuste Streich unserer Potsdamer “Freunde”.
CO2 könnte Fischen den Sauerstoff rauben
SPON
Für mein Geschmack eindeutig zu viel KÖNNTEund WÜRDE und vor allem, der liebe Chaosforscher versucht sich mal wieder als Biologe.
Wie ging der Spruch nochmal?
Hätte der Hund nicht geschi..en, hätter er einen Hasen gehabt.
Naja, zu irgendwas muss ja der neue Supercomputer im PIK nutze sein, normalerweise würde bei den Typen auch ne Glaskugel völlig ausreichen, nur das die nich so viel Ehrfurcht beim einfachen Volk erzeugt.
MfG
February 10th, 2009 at 11:10
#183 Energie-Ossi
Ha, Es wurde auch langsam Zeit, dass die Australier die Hintergründe zu diesen Bränden nannten. In unseren -ach so objektiven- Medien war der Klimahype schon wieder im vollen Gange. Die haben sich ja förmlich überschlagen mit ihren apokalyptischen Prognosen. Da gab es mal wieder welche, die diese Katastrophe förmlich als Beweis für Global-Warming bejubelten.
Diese Mischpoke hat die Opfer quasi wie eine Siegestrophäe vor sich hergetragen.
Ich weiß, es ist durch nichts bewiesen (noch nicht), aber ich traue diesen Fanatikern mittlerweile so ziemlich alles zu. Was man da so hört und liest, soll es sich um mehrere Täter handeln, die bewusst und gezielt die Brände gelegt haben. Da von Anfang an klar war, dass durch die Brände kein Gewinn an „Nutzfläche“ sondern nur Zerstörung erzielt werden konnte, ist dieses Misstrauen durchaus gerechtfertigt.
February 10th, 2009 at 11:32
Oh Gott, Spiegel, Pik, dass alles vor meiner zweiten Tasse Kaffee. Danke E-O ;-)
Weltmacht, Massensterben, megamäßige Wettextreme im Dauerfeuer, Lieblingsfilme sind Klimakatastrophen extrem, schwaches Nervenkostüm, schnell reizbar, widersprüchliche Aussagen. Was für ein Institut ist das jetzt so genau?
February 10th, 2009 at 11:35
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,599112,00.html
Spiegel-WISSENSCHAFT
February 10th, 2009 at 11:42
…die Australische Fauna ist wohl an Feuer gewöhnt:
…damit will ich nicht behaupten, daß die Brandstifter eigentlich ‘Umweltschützer’ sind, die nur für frisches Grün sorgen wollen. Sie sollen übrigens, wie so oft, auch in den Reihen der Feuerwehrleute zu finden sein…(die Brandstifter)
February 10th, 2009 at 11:43
…uuups, natürlich meinte ich die Flora…
February 10th, 2009 at 11:44
#185 BRK
Leider gibt es neben den fanatischen Klimaaposteln noch anderer Fanatiker die diese verheerenden Waldbrände schon im September 2008 angekündigt haben.
Guckst Du hier.
Was für ein gebrabbel der örtlichen Presseorgane gab es noch, als halb Griechenland oder Kaliformien brannte und am Ende stellte sich wieder heraus, das Pyromanen und andere Idioten diese vorsätzlich gelegt hatten.
Für diese Menschen habe ich nur die vollste Verachtung übrig und sie sollten auch wegen mehrfachen Mordes lebenslänglich hinter Gitter wandern.
Man spricht in Australien schon von “Massenmördern” und ich kann mich dem nur anschließen.
Wenn sich jetzt ein Warmaholics hinstellt und das auf den Klimawandel schieben will, dann ist er genauso verabscheuungswürdig wie dieses brandstiftende Gesindel.
Nur eins stimmt an der Sache, diese Brände sind “Menschengemacht” aber hat absolut nix mit dem Klimawandel zu tun.
Aufrichtig wütend
February 10th, 2009 at 11:49
Über das Märchen von den durch CO2 und steigenden Temperaturen sterbenden Korallen:
February 10th, 2009 at 11:50
#184 Energie-Ossi
Wie heißt es doch? **Die Rückseite des Mondes ist besser erforscht als unsere Ozeane**.
Da reden diese Typen über eine Tiefe von 200 – 800 Metern. Was sich darunter abspielt wissen diese Wissenschaftsdarsteller vom PIK überhaupt nicht. Mit dem Ph-Wert des Meeres sollten diese Herren etwas vorsichtige umgehen. Bis heute hat man keine genauen Werte der Meere, weil sich diese ständig ändern ohne dass ein postulierter höherer CO2.Eintrag eine Rolle spielt.
Das mit den Muscheln und Krebsen können sich die Herren auch abschminken. Diese Tierchen gedeihen auch in Süß- und Brakwasser, das ja bekanntlich einen wesentlich niedrigeren Ph-Wert aufweist.
Die wissen auch offensichtlich noch nicht, wie hoch der Sauerstoff-Eintrag in den Meeren bei Sturm ist und kennen auch noch nicht die weiteren Sauerstoffquellen in der Tiefsee.
Das was da in Zusammenhang mit den Ozeanen von den PIKateros rumposaunt wird ist Panikmache pur, ohne jegliche solide Grundlage. Die sollten lieber das Liebesleben der Kakalaken in Zeiten der Klimaerwärmung erforschen, dann wüssten wir wenigstens, wie sich die Alarmisten in diesen Zeiten verhalten.
Helau und <[;-))
February 10th, 2009 at 11:53
#186 Peper
Da gibt es nur ein Mittel gegen, trink Deine zweite Tasse Kaffee BEVOR Du hier im Blog vorbeischaust, denn die Wahrheit kann manchmal verheerende Auswirkungen auf den Magen/Darmtrakt von zart beseideten Seelen haben.
Zu dem besagten (Schein)Institut sollten wir uns nich weiter aufregen, die forschen nicht, die machen nur Politik mit anderen Mitteln.
Rot Front Genossen
February 10th, 2009 at 12:03
#192 BRK
Alarmisten haben KEIN Liebesleben mehr……..
A) Dabei könnte Nachwuchs entstehen und der versaut nachhaltig das Klima durch seine Existenz.
B)Diese Leute sind dermaßen mit “Weltretten” beschäftigt, da bleibt zum Fi…en keine Zeit mehr.
C) Sind meistens Veganer und die dürfen absolut keine fleischlichen Genüssse mehr haben.
(Bis auf die Maden im Salat)
Grins und wech
February 10th, 2009 at 12:12
…aus dem SPON-Artikel:
Da haben also die ‘Simulanten’ wieder mal ’simuliert’. Was sagt eigentlich Wiki dazu:
Wow, treffender kann man diesen pathologischen Zwang die Welt zu retten kaum beschreiben.
February 10th, 2009 at 12:14
#191 Stefan P
Das mit den Korallen ist echt ein Witz. Das hatte ich in meinem vorherigen Post glatt übersehen.
Mittlerweile weiß doch schon fast jeder Hobbytaucher, dass die sog. Korallenbleiche etwas mit der UV-Einstrahlung zu tun hat und ergo überall dort besonders gut zu beobachten ist, wo der Tidenhub besonders wirksam ist. CO2 spielt da überhaupt keine Rolle. Die Korallen sind dort besonders bedroht, wo der zügellose Tourismus sich austobt und besonders viel Verschmutzung durch Abwässer (Kloake) stattfindet.
Ich bin mal gespannt, wie die nächste Sau heißt, die durchs Dorf getrieben wird.
<[;-))
February 10th, 2009 at 12:22
http://www.abendblatt.de/daten/2009/02/07/1039650.html
http://www.welt.de/welt_print/article3170676/Unionspolitiker-plaedieren-fuer-Neubau-von-Atomkraftwerken.html
http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/politik/2009/2/8/news-110118414/detail.html
So, die nächste Wahl scheint die entscheidende zu sein, welche Energiepolitik Deutschland überhaupt will. Eine teure und unzuverlässige, die mit viel Angst und Panik vorangetrieben wird, oder eine verlässige und billige, die schlicht mit Fakten glänzt. Ich bin auf den Michel sehr gespannt.
February 10th, 2009 at 12:38
Ja, klar. Aufregen tu es mich auch nicht. Aber jetzt mal ehrlich, wenn jemand vor einem das alles ablassen würde wie PIK, man würde doch ihn in ein ganzes bestimmtes “Institut” einweisen lassen.
„Ich verlange die Weltmacht (große Transformation), sonst Massensterben, Wetterchaos, tot, grauen. Und wer mir widerspricht, zick ich sofort an!“
Das ist doch nicht normal.
@ Stefan P und BRK
Spiegel-Wissenschaft alias Pseudowissenschaft.
February 10th, 2009 at 13:09
Na bitte, da ham wa den Beweis, ich hatte es schon geahnt.
Hitzewelle “Down Under”
http://www.scinexx.de/galerie-333-8.html
Stellt sich mir wieder folgende Frage, wer war zuerst da, Henne oder Ei???
MfG
February 10th, 2009 at 13:22
#198 Peper
Ähh, andere Mütter haben auch dumme Schreiberlinge geboren, siehe hier:
Wer aus diesen Satz schlau werden sollte den bitte ich um Erklärung.
Jooo, Komplex…..Modell…..neuartige Glaskugel…..Wahrsagerinstitut.
Jooo, 20 Jahre reichen nich aus, wir machen es nich unter 1000 Jahren, da lebt dann längst keiner mehr der sich an das Pik und seine sogenannten Forschern erinnern kann.
Erst saugt man sich diverse Sachen aus den Fingern, tippt diese in einen Supercomputer ein und schlussfolgere anschließend den Untergang der Welt.
Der Wahnsinn hat Methode, Chaos auf der ganzen Linie und die dürfen in Klimadingens sogar die Bundesregierung beraten, na pfui.
Diesmal nich im Spiegel sondern hier.
ISMIRSCHLECHT
February 10th, 2009 at 14:09
:-D
Der erste Satz soll, soweit ich das verstehe, nur indirekte Proportionalität umschreiben – warum einfach, wenn’s auch mit schönen kompliziert klingenden Begriffen geht?
Biogeochemisch, cool! Und was ist mit der Physik? Die arme. Wie ungerecht, sie einfach so außer Acht zu lassen. Wenn schon solche komplexen Modelle…
February 10th, 2009 at 14:14
@ peper #186,
da bist du nicht alleine. andere hat es möglicherweise nicht den kaffee, dafür aber den tee verhagelt:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/klimawandel_in_nordirland
February 10th, 2009 at 14:28
…man könntefast glauben, Energie-Ossi ist es gelungen, einen Artikel im Spiegel einzuschmuggeln:
;-))
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,606532,00.html
February 10th, 2009 at 14:57
#200 Energie-Ossi
Der pH-Wert der „Ozeane“ liegt bei 7,4 – 8,3 (bez. 8,4). Das ist Fakt. Wo bitte ist da die Katastrophe, wenn ein „obskurer“ Durchschnitt bei 8,15 liegt? Seltsamerweise findet man nirgendwo, wie dieser „Durchschnittswert“ gebildet wird und auf welche Messungen an welchen Orten er zurückzuführen ist.
Da werden irgend welche mehr als fragwürdige Szenarien publiziert, ohne den Leuten zu erklären, dass es sich offenbar um Faschingsscherze verblödeter Klimaspinner handelt.
February 10th, 2009 at 15:02
Jouh, und mit der Durchschnittstelefonnummer einer Stadt erreicht man immer den Bürgermeister…
February 10th, 2009 at 15:35
#202 Stefan P
Da diese Zertifikate nach dem Willen der EU und unseres fetten Engels aus dem BUM demnächst international an den Börsen gehandelt werden, werden also „Investoren“ in dieses Geschäft einsteigen. Da de fakto fast alle Länder an diesem Handel teilnehmen, wird eine riesige Menge von diesen Zertifikaten im Umlauf sein.
So, wenn dann die Preise für diese „Schmutzpapiere“ verfallen, haben wir den nächsten Börsen-Crash. Der wird dann wohl etwas kräftiger ausfallen, als der derzeitige.
February 10th, 2009 at 15:37
zu #206
soll heißen #203 Stefan P
February 10th, 2009 at 15:42
#205 Latoan
Siehst Du, so haben auch wir armen Würstchen unser Karnevals-Vergnügen.
Helau
February 10th, 2009 at 16:08
#201 mervan hell
Also ick versteh det so:
Weniger Kalkbildene Viecher im Meer-> weniger CO2 Aufnahme durch das Meer-> mehr CO2 in der Atmospäre-> negative Rückkopplung-> je mehr CO2 umso gedämpfter der Klimawandel………..ehhh lasst uns noch mehr verbrennen um den Klmawandel zu stoppen, grins.
#203 stefan
Nööö diesmal nich, aber ick kenne da ein bis zwei Schreiberlinge die ab und zu die Wahrheit sagen, leider schreiben die zu wenig.
Ansonsten is dieser bescheuerte Zertifikatshandel nix weiter als Handel mit Luft. Wer hindert denn die Regierung, wenn se einfach die Gesamtzuteilung halbieren????
Wenn man die Zertifikate künstlich verknappt steigt automatisch der Preis ins unermessliche, warte mal ab was noch passieren wird.
Diese inderekte Steuerschraube is beliebig anziehbar und der dumme Pöbel wird das auch wieder fein mit bezahlen über gestiegene Endverbraucherpreise und das nicht nur bei Energie sondern bei allen Konsumgütern.
Solange es noch Länder auf den Globus gibt, die bei diesen Handel nicht mitmachen, fahren unsere Chefs die Zertifikatssache noch auf Sparflamme, sollte aber eines Tages die gesamte Welt mitspielen wird es für uns alle verdammt teuer.
Wenn es wirklich um CO2 gehen würde, könnte man die Brennstoffe direkt mit einer “Verschmutzungszulage” besteuern, wäre weniger Bürokratie und vor allem einfacher.
Nöö, da wollen sich wieder ein paar abgehalfterte Politiker nach Ende ihres Amtes eine goldene Nase verdienen (siehe auch “El Gore”).
Und wieder wern wir von vorn bis hinten beschis…n.
MfG
February 10th, 2009 at 16:12
hat jemand schon zufällig diese woche in die BILD-zeitung für besserverdienende geschaut?
im gedruckten spiegel ist ein artikel über die zunehmende “himmelsverschmutzung”. das führt dazu, daß die menschen schwer erkranken könnten, z.b. könnte es ein auslöser für krebs sein, tiere könnten die orientierung verlieren. die einzig gesicherte erkenntnis waren wohl die milliarden von insekten, die ins licht fliegen und verbrennen. da habe ich mir auch gedacht, wenn schon keine robben- und menschenbabys präsiert werden können, die evtl. darunter leiden könnten, müssen jetzt schon milliarden von insekten herhalten.
ein weiteres problem ist, daß hobby-anstronomen nicht mehr so ohne weiteres in den himmel schauen können, also reichlich stoff, lichtquellen zu verbieten. daß das außerdem CO2 spart war natürlich auch erwähnt.
ich bin mal gespannt wie die kampagnen für die himmelschutzzonen heißen werden.
“dunkle nacht, gute nacht” wär doch was schönes…….
ansonsten alaaf und helau!
February 10th, 2009 at 16:22
#206 @ Bibliothekar
…da fällt mir gleich ‘Generation Investment Management’ ein, eine Firma im Bestiz von Al Gore über die er auch beim derzeit einzigen CO2-Händler ‘Chicago Carbon Exchange’ in den USA beteiligt ist die selbstverständlich eine Zentrale in Europa hat, die ‘European Climate Exchange’ und ansonsten auch mit big business verbandelt ist.
http://www.generationim.com/
http://www.chicagoclimatex.com/
Unter den Beratern dieser Carbon-Abzocker finden sich auch ein gewisser Herr Pachauri (Chairmann IPCC) oder Maurice Strong ( Ex-Advisor to the Secretary General of the United Nations…Organisator und Treiber der Konferenzen Rio und Kyoto) …
February 10th, 2009 at 17:13
#211 Stefan P
#206 das bin ich (BRK)
Siehst Du, da kommen wir der Sache schon näher. Die Profiteure schrauben schon die Spikes an ihre Schuhe (für den schnellen Start). Was glaubst Du wohl, warum Al Gore Millionen für PR ausgibt. Der ist doch wohl alles Andere, aber mit Sicherheit kein Wohltäter oder gar „Klimaschützer“. Der ist ein Heuschreck übelster Sorte.
February 10th, 2009 at 18:13
zu 212 sorry nicht aufgepasst ;.((
so soll das aussehen
#211 Stefan P
#206 das bin ich (BRK)
Siehst Du, da kommen wir der Sache schon näher. Die Profiteure schrauben schon die Spikes an ihre Schuhe (für den schnellen Start). Was glaubst Du wohl, warum Al Gore Millionen für PR ausgibt. Der ist doch wohl alles Andere, aber mit Sicherheit kein Wohltäter oder gar „Klimaschützer“. Der ist ein Heuschreck übelster Sorte.
Da haben wir ja auch die anderen Führungskräfte der Profitbande. Pachauri, auch ehemaliger Chairman der Indian-Oil-Companie und angeblich reicher als so mancher alte Maharadscha aus Indien uns skrupelloser Egozentriker. Seinen derzeitigen Job beim IPCC macht er nach Insiderinfo nur als Fortsetzung seines persönlichen Streits mit Exxon, den er nicht gewinnen konnte.
Und dann Maurice Strong, den heimlichen Vater von „Kyoto“. Einige nennen ihn auch „Vorsitzender Mo“ mit einem Zwinker auf Mao Tse Dong. Auch ein vielfacher Milliardär mit Verbindungen in die höchsten politischen und wirtschaftlichen Kreise. Als Chefberater von Kofi Annan soll er auch in der Korruptionsaffäre dessen Sohnes mit Saddam Hussein (Food for Oil)sein Hände im Spiel gehabt haben.
Wenn man die Mitspieler (auch die Ungenannten) so betrachtet ist die Voraussetzung für den nächsten globalen Betrug gegeben. Es sind eigentlich immer wieder dieselben Figuren, die ihre Pfoten im Spiele haben.
February 10th, 2009 at 18:23
Ich finde es nicht richtig, dass hier so auf dem armen Herrn Gore rum gehackt wird. Immerhin hat er mit dem Audiobook “An Inconvenient Truth” gerade einen Grammy in der Kategorie Best Spoken Word Album bekommen, was er sagt kann also gar nicht falsch sein.
http://www.grammy.com/grammy_awards/51st_show/list.aspx#19
February 10th, 2009 at 18:25
#210 perlita
Unter dem Begriff „Lichtverschmutzung“ galoppierte mal ne Sau durchs Dorf.
Hier findest Du geholfen
Helaaf und Alau
<[;-))
February 10th, 2009 at 18:29
#214 Daddeldu
Als ich würde das mit “Spucknapf” übersetzen.
<[;-))
February 10th, 2009 at 19:00
@ BRK #215,
mann, dein deutsch wird auch immer guter……
alaaf und helau!
und noch’n titel für ‘ne kampagne:
“sei ein heller kopf – bleib im dunkeln”
tätä tätä tätä
February 10th, 2009 at 19:26
#217 perlita
jau, man tute was man können tut <];-))
soole mer ein
reinlasse?February 10th, 2009 at 21:55
216 BRK Says:
Ja, das kann hinkommen. Wichtig ist nur, dass die Verdienste dieses Mannes endlich mal mit einem Preis gewürdigt werden.
(Surreale Realität…)
Daddeldu
February 10th, 2009 at 23:04
#219 Daddeldu
Ne Sammelbüchse mit rausgeschnittenen Boden würde es doch auch tun, oder ein gebrauchter Heiligenschein.
Helau
February 11th, 2009 at 13:27
@ Stefan P. 203
Nö finde ich nicht. E-O bietet mehr technische Details an und reitet nicht über ein Projekt herum, das man beliebig umschreiben kann. Nach dem Motto: Papier ist geduldig.
Das einzige was ich nachvollziehen kann, ist das aus einem E-Mail:
February 11th, 2009 at 13:36
Stefan P. 211
Eine weitere Geldumverteilungsmaschine, wodurch Gelder fliesen, hängen bleiben ohne was zu produzieren. Außer ärger. Super!
February 11th, 2009 at 14:01
08.02.2009,
14:50 Uhr
Ex-Biobauer sagt:
08.02.2009,
15:05 Uhr
Ex-Biobauer sagt:
09.02.2009,
15:16 Uhr
Ex-Biobauer sagt:
Sehr fachliche Informationen.
February 11th, 2009 at 14:04
@ peper,
…war ja auch nicht ernst gemeint, deshalb am Ende dieser Hinweis -> ;-))
Der Verdacht liegt nahe, daß der ganze Zinnober nur erfunden wurde um Geld und Macht zusammen zu raffen. (Von ‘Verdacht’ kann man eigentlich nicht mehr sprechen)
Müller beschreibt das sehr schön hier in Teil-V einer Artikelreihe:
http://www.epochtimes.de/articles/2007/05/16/120128.html
February 11th, 2009 at 14:56
#Peper und Stefan P
Ähh, nich wegen mir streiten, so wichtig bin ich ja nu wirklich nich, grins.
Fakt is, alles ist im weltweiten Internet vorhanden, man muss es nur finden und sinnvoll verknüpfen.
Ist manchmal ne tierisch aufwedige Sache und auch Vater Zufall hilft einem dabei, aber es wäre für jeden technisch gebildeten Menschen ein Leichtes die Machenschaften diverser Scheers aufzudecken, zumal diese Leute ja auch noch offiziel mit ihren Untaten angeben.
Dann noch a bisserl persönliche Erfahrung mit KWK und den tollen 12 Zylindermotoren und die Wut und der Ärger über die grüne Propaganda ist perfekt.
Keiner dieser Vollidioten kennt nämlich die Praxis mit diesen Scheißdingern. 12 Zylinder, 12 Zündkerzen (Sonderform ca. 400 Euros/Stück), Turbolader, diverse Pumpen, Wärmetauscher, Kat und sonstigen Schotter.
Solange die Dinger neu sind, ist die Ausfallrate noch gering, aber wehe die Viecher laufen schon ein paar Jahre, dann is Essig mit Versorgungssicherheit, dann ist das ein Fall für den armen Bereitschaftsdienst der sich so manche Nacht für das bisserl Strom um die Ohren hauen muss.
Diese Probleme schon beim “sauberen” Erdgas, was denkt ihr, was bei den feuchten Bio(Drecks)Gas abgeht, verminderter Wartungszyklus/Ölwechsel, erhöhter Verschleiß….u.s.w.,
Ja Leute, die Praxis scheißt den Ökos vorn Koffer, die ja eh bloss von was gehört haben, von jemanden der eine kennt, der dann das in einem Hochglanzkatalog eines Herstellers von weiten gesehen hat.
Dann die krampfhafte Addition von Jahreserzeugungs-Strommengen und der gemeine Öko suhlt sich in seinem Halbwissen.
Joo Leute, macht Euch mal den Spass und guckt Euch ne 5 Jahre alte Biogasanlage mit Stromerzeugung an und fragt den Monteur mal nach seinen Erfahrungen (bitte ohne Anwesenheit der Obrigkeit), der kann Euch dann das ganze Elend haarklein erklären.
Auf sowas soll mal eine deutschlandweite Stromversorgung aufbauen…………vergesst es, dafür müsste ich ne Woche lang in den Keller zum Ablachen.
Theorie und Praxis, Gymnasiallehrer gegen Servicemonteur, wen glaubt Ihr mehr?????
Denkt mal drüber nach
February 11th, 2009 at 15:31
Jeses, ich dacht schon. Meine Anmerkung an E-O war auch als eine zynische Anmerkung an Spiegel/Zertifikatengeschichte gedacht.
February 11th, 2009 at 22:40
Mal an die Obrigkeit hier:
b)Gibt es u U mal wieder einen neuen Artikel ?
a)Hört man eigentlich mal (wieder)was vom Tomislav ?
Danke !
February 11th, 2009 at 22:46
Nochmal an die Obrigkeit hier:
http://www.oekologismus.de/?p=728
Da hat es leider noch immer einen Serverfehler !?!
Das ist der Rabulistik – Thread über Rahmstorf.
Hat der zuviele Kommentare ?
Oder hat der Potsdamer da seine Finger drin ?
Danke für Infos !
February 11th, 2009 at 23:08
krishnag
schau doch erst mal hier nach der Nummer 23 ;-)
February 11th, 2009 at 23:18
@Wetterfrosch
http://www.spaceweather.com/
23 ??
February 11th, 2009 at 23:27
http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2009/02/etablierte-klimaforscher-sehen-menschgemachte-klimaerwarmung.php
http://www.scienceblogs.de/weatherlog/2009/02/klimawandeldiskussion-unbeabsichtigt-hochinteressant-und-interdisziplinar.php
http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/2009/01/heute-windrader-morgen-mulldeponien.php
http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2009/01/konsens-zum-klimawandel-klar-doch.php
http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/2009/02/video-fox-news-warnt-vor-klimaschutzhj.php
http://www.scienceblogs.de/weatherlog/2009/01/mehr-sturme-durch-klimawandel.php
http://www.scienceblogs.de/primaklima/2008/12/jim-hansen-spricht-auf-der-agu-von-einem-runaway-greenhouse-effect.php
http://www.scienceblogs.de/primaklima/2009/01/food-crisis.php
Ich empfehle jedem mal, sich dort durchzukauen, einen Eimer mitzunehmen kann ich nur jedem raten oder empfehlen.
Auf bestimmte Kommentatoren hinzuweisen werde ich nicht machen, wenn ich in anderen Blogs namentlich angepißt werde mag ich das auch nicht.
Aber das sieht sicher jeder selbst.
Das, was da schreibt, ist wissenschaftlich unsere Zukunft.
Da sollte man in ein paar Jahren wohl eine größere Tour mit one-way Ticket machen.
Einen schönen Abend noch…..
:-/
Ich lese mich jetzt mal in Thomas Gold ein, Biosphären in heißen Tiefen…..
Mal schauen, wo das Öl herkommt :-))
February 11th, 2009 at 23:29
Ergänzend zu meinem Posting,
die Artiekl vom weatherman Frank Abel sind ok, Meteorologen sind halt die besseren Klimatologen als die selbsternannten (GröKliFaze)
February 11th, 2009 at 23:45
#230 krishnag
Hey, ich schau halt schon ein wenig weiter…
Ob das Fleckkel eine Nummer bekommt, ist fraglich, aus dem Winkel sieht es wie ein sterbender 23er aus. Abwarten.
February 11th, 2009 at 23:57
#227 krishnag
Ich denke, es muß auch wieder mehr aus unseren Reihen selbst was Neues kommen. So steht über jedem Artikel fast immer der gleiche Name.
Ich bin immer zur Mitarbeit ansprechbar.
February 12th, 2009 at 01:11
@ Bibliothekar
“So steht über jedem Artikel fast immer der gleiche Name.”
Wundert Sie das? Erst werden hier im Forum durch Polemik alle Andersdenkenden vergrault und dann wundert man sich, wenn man am Ende mit 10 Leuten allein dasteht und sich mit sich selbst im Kreise dreht. Dass dies so kommen wird habe ich hier schon vor zwei Jahren schon gesagt.
February 12th, 2009 at 01:17
@ Bibliothekar
“So steht über jedem Artikel fast immer der gleiche Name.”
Wundert Sie das? Erst werden hier im Forum durch Polemik alle Andersdenkenden vergrault und dann wundert man sich, wenn man am Ende mit 10 Leuten allein dasteht und sich mit sich selbst im Kreise dreht. Dass dies so kommen wird habe ich hier schon vor zwei Jahren gesagt.
February 12th, 2009 at 03:39
#235 & #236
einfach mal was sagen Laie, oder tatsächlich so laienhaft um nicht zu verstehen das es um Artikel ging??
February 12th, 2009 at 03:42
ups fast drei uhr und ich arbeite immer noch strom intensiv mit computern und halogen beleuchtung. aber ich war brav ökologisch und habe einen spot gegen led´s ausgetauscht…. kann man knicken die dinger
February 12th, 2009 at 10:20
Gell? Was die immer mit ihren LEDs haben? Erinnert mich irgendwie an den Blacklights-Trend aus den 80er. Na ja, ihnen soll ja die Zukunft gehören. Schau ma mal.
February 12th, 2009 at 11:14
#231 krishnag
Sach mal, Du ekelst Dich wohl vor nix???
Bis auf Herrn Abel (positive Aussnahme bei Deinen Links) hab ich schon lange nich mehr so viel Schwachsinn gelesen wie dort, die selben Warmaholics, die selben dümmliche Angriffe, der selbe ideologische Überbau und dann nennen sich diese Typen doch tatsächlich “Wissenschaftler”, meine Eimer sind voll, alle drei.
So, und nun zu Dir
“Laie ohne Interesse” an einer sinnvollen Diskussion.
Wie krishnags Links eindeutig beweisen sind Gegenteilige Meinungen bei den Warmaholics äusserst unbeliebt. Besonder tut sich da der sogenannte “Physiker” hervor, der auf seinen öffentlichen Blog gewisse Herren nicht zu Gast haben möcht, Texte verunstaltet oder auch gerne die Autoren verunglimpft.
Da ist eine “Dame”, die sofort bei der geringsten Widerrede mit “Kanonen auf Spatzen” schießt und Sie gibt vor auch Wissenschaftlerin zu sein.
Wenn man die dortigen Kommentare der Hyper liest, kann man schon gewisse Zweifel an unserer künftigen Akademiker-Elite hegen, ham die im Studium denn nur Demonstriert oder auch was gelernt???
Nun zu Deiner Frage………hast Du noch alle????
Du darfst doch auch hier mitschreiben, ist doch schon mal ein Anzeichen, wie tolerant der hiesige Hausherr mit gegenteiligen Meinungen umzugehen versteht, gelle?
Bei Dir muss man leider feststellen, das ausser (pseudo)moralischen Vorwürfen noch nie etwas Konkretes zum Thema kam, ausser max. das Geschwafel gewisser extrem-Hyper, das wir ja nun schon in und auswendig kennen.
Also, bring mal was Sinnvolles und was aus der Praxis, aber bitte nich wieder das Lehrer-Geschwafel was Du uns sonst immer so gerne servierst, aus den hörigen Alter sind wir nämlich alle schon ein paar Jährchen raus.
#Peper
Bin jetzt auch stolzer Besitzer einer LED Lampe (2W) für die Standart-Lampenfassung mit halbwegs erträglichen gelben Licht.
Ergebnis—-Zum Kuscheln reicht das Funzellicht gerade so, aber für 12,95 Euro hätte ich a bisserl mehr erwartet. Da wird wohl noch ne ganze Menge Wasser den Rhein lang runter fließen, eh sich diese Technologie zu vernünftigen Preisen und mit halbwegs brauchbarer Leuchtstärke den Weg in die deutschen Wohnzimmer bahnen wird.
PS. Gestern is bei mir wieder mal eine dieser teuren Markenprodukte (Energiesparlampe) nach nich mal einem halben Jahr Betriebsdauer abgeraucht.
Im Bad habe ich es sogar aufgegeben diese teuren Dinger zu verwenden, denn alle 2-3 Monate Lampenwechsel hatte ich ja nicht mal mit den alten Glühlampen, wo die dazu auch viel billiger im Ankauf waren.
Theorie und Praxis………was ein waschechter Öko nie und nimmer verstehen wird, allein mit Ideologie funktioniert das ganze System halt nicht.
MfG
February 12th, 2009 at 13:03
aber so schlecht sind LEDs nicht, ok Wohnraum geht gar nicht.
Ich bastel ja gern mal an alten Autos und alten Rollern (ja die guten alten Zweitakt Blechschaltroller, jaaaa genau die die auch mal tierisch qualmen und laut sind), dafür habe ich eine LED Werkstattstablampe ( http://www.profi-werkzeug.com/popup_image.php?pID=1816489/imgID=0 ) die ist wunderbar, besser geht kaum.
Und ausserdem wie könnten sich dann unsere Streetrace Kiddies ihre Spoiler beleuchten??
February 12th, 2009 at 13:11
Entschuldigung für die Einmischung, obwohl ich hier so neu bin. Les aber schon fleißig mit…
Bezüglich des Artikels möchte ich einen Vorschlag machen. Allerdings hab ich selbst nicht wirklich viel Ahnung. Doch Fragen aufzuwerfen, kann ja nicht schaden.
Irgendwie geht’s hier unter dem Bioschweineartikel gar nicht mehr um die Schweine. Sondern meistens um Klima, also sollte man darüber mal was loswerden.
Z.B. “”Klimaerwärmung” und die Folgen”
Als erstes müsste man nochmal kurz notieren, dass es Klimaschutz kaum geben kann, denn wir kleinen Menschen sind nicht in der Lage, DAS Klima z.B. vor Sonneneinflüssen zu schützen.
Höchstens wäre Naturschutz möglich und vielleicht ein sparsamer Umgang mit den ja so kleinen Ölresten. Aber bei Propaganda wie z.B. da:
http://www.focus.de/schule/dossiers/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-das-pausenbrot-prinzip_aid_356746.html
und Tipps wie “Mach den Kühlschrank zu, wenn Du nicht im Haus bist” kann einem nur schlecht werden. Ständig wird dem Bürger ein schlechtes Gewissen eingeredet, das er beruhigen kann, indem er ein paar Staubkörnchen vom Boden aufhebt. Stattdessen sollten mal wirkliche Maßnahmen ergriffen werden und hier wären Fragen zu klären wie: Wo wird überhaupt (ich meine wirklich) geforscht zu dem Thema? Warum werden Windräder und Solarzellen nicht kleiner (wie Handys) und effektiver? Warum gibt’s nicht schon längst andere Möglichkeiten als nur die zwei? Warum gibt’s für die, die soviel Fahrrad statt Auto fahren, dass es für die, die ignorant weiter Auto fahren gleich mit ausreicht, keine Generatoren, die Batterien aufladen, die dann für den Strom in ihrem Haushalt aufkommen können? Warum wird Atomkraft in ein so schlechtes Licht gestellt? Ist das berechtigt? (Siehe z.B. dort:)
http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=54002273
Warum verringert der Staat Ausgaben für Bildung bzw. Forschung (Studiengebühren), anstatt sie zu erhöhen, wenn man doch solche Angst vor dem “Fußabdruck” hat? Warum wird das Volk so bevormundet und zu Energiesparlampen gezwungen, statt dass man die Glühbirne verbessert?
Bzw. wo liegen Möglichkeiten, die der Staat hätte?
Usw.
Naja, ich weiß, etwas zu einfach, und ich weiß nicht, ob es bereits einen derartigen Artikel gibt. Alles hab ich nämlich hier noch nicht verschlungen trotz meines Wissenshungers. Das mit den Elefanten und Eisbären ist ja z.B. auch keine schlechte Idee, aber davon kann man das Volk einfach nicht überzeugen.
February 12th, 2009 at 13:28
Ob das man nicht sogar beabsichtigt ist? Schaffung von Bildungselite und der Rest bleibt ahnungslos.
Beschäftigt sie und lenkt sie ab, klappte schon in Rom mit Panem et circenses.
February 12th, 2009 at 13:36
#236 Laie
Ich finde es ein starkes Stück, was Du dir hier rausnimmst. Wie kommst Du dazu, meine Bemerkung vor deinen lächerlichen Karren zu spannen?
Herr Bronik und die anderen Autoren leisten hier eine ganz gewaltige und sehr dankenswerte Arbeit. Das kann man gar nicht genug würdigen. Danke!
Dich und die Anderen sprach ich an auch mal einen Beitrag einzustellen, damit die ganze Last nicht nur auf wenigen Schultern liegt.
Schreib doch mal was über die “Überwindung des Klimaskeptizismus in der entwickelten ökologischen Gesellschaft mit Hilfe administrativer Regularien”. ;-)
February 12th, 2009 at 13:38
#243 flipper242
Das hast Du sehr gut getroffen.
February 12th, 2009 at 13:46
@ mervan hell #242,
es geht auch nicht wirklich um klimaschutz, oder gesundheitsfürsorge oder ähnliches.
in zeiten, in denen die politk sich freiwillig hat das heft größtenteils aus der hand nehmen lassen, dank der verschiedensten private-public-partnerships (PPP und GPPP, das G steht für “global”), entscheidungskompetenz freiwillig an die EU auslagert, und auch keinen wirklichen stich mehr gegen die geballte “wirtschafts- und finanzkompetenz” bekommt, geht hier meiner meinung nach nur noch darum irgendeine form der berechtigung für das geneigte publikum zu präsentieren.
und da wirklich große würfe politisch gar nicht mehr möglich sind, wird zusehends in das privatleben der menschen hineinregiert und ihnen stück für stück die kompetenz für das privatleben zunehmend aus der hand genommen.
February 12th, 2009 at 14:14
#242 mervan hell, #246 perlita
Ich glaube nicht, dass es um den bloßen Machthunger der Politiker geht. Gut, vielleicht ist das ein Teil des Ganzen, aber keinesfalls alleinige Grundlage völlig sinnfreier Vorschriften.
Hauptsächlich geht es um Geld, wie immer, und damit man nach der Politikerkarriere möglichst viel davon hat, wird zu Regierungszeiten ganz leise und ganz viel für die getan, die danach am meisten anbieten. Damit der Michel aber nicht schreit “Hilfe, unsere Politiker machen Politik nur für die großen!” wird eine Sau nach der anderen durchs Dorf getrieben um mit augenscheinlich blindem Aktionismus äußerst medienwirksam behaupten zu können “Jawollja, wir haben was getan!”
Ob es sinnvol oder gar überhaupt nötig war, das steht auf einem völlig anderen Blatt, aber genau das wollen die Menschen doch. Dass etwas getan wird!
Alle beschweren sich über die deutlichen Einschnitte von Schäuble und Konsorten in die Privatsphäre, aber stellt Euch doch mal vor der Mann würde gar nichts machen? Klar, der Bundestrojaner war ein Griff ins Klo und auch die fortschreitende Überwachung öffentlicher Plätze ist nicht das gelbe vom Ei, aber würden die Leute jubeln, würde er zu Terrorgefahr und Strafvereitelung “Pah, mir doch egal, alles bestens!” sagen??? Wohl auch nicht!
Genau so sieht es doch auch mit dem “Klima” aus: Würde unser fetter Engel aus dem BUM nicht jedes mal seine große Klappe aufreißen, niemand aus der Ökoriege würde ihm nach seiner Amtszeit einen lukrativen Job anbieten und niemand aus der Bevölkerung würde sagen “Jupp, der hat was getan!”.
Der gemeine Michel scheint ja der Ansicht zu sein, man müsse unbedingt “was gegen das Klima machen”, wenn man sich mal die Umfragen zu Zukunftsängsten anschaut. Dass die Angst verbreitenden Ökokrieger auch noch öffentlich gesponsort sind steht aber wieder auf einem anderen Blatt.
Und warum es hier schon lange nicht mehr um Bioschweine geht? Das Forum ist fritte und nichts tut sich, also muss man doch irgendwo diskutieren!
February 12th, 2009 at 14:29
Um was gehts wirklich????
Ich halte es da mit den schnellen Huber aus Potsdam……..um die große Transformation….mehr nicht.
Eine Gruppe Menschen hat beschlossen, so kann es nicht weiter gehen mit der Menschheit, der Pöbel ist schon viel zu unabhängig und kann unter Umständen dieser Gruppe gefährlich werden.
Ein neues Feindbild muss her, seit dem der Ostblock und der Sozialismus zusammengebrochen ist.
Was also eignet sich da besser als das Wetter für???
Jeder redet drüber, kaum einer hat Ahnung, die Gefahr ist diffuse genug um nich gleich einzutreten, der Mensch hat zu viel Freizeit und kann Dank ideologischen Indoktrination so schön an sein atheistisches Weltbild basteln, es geht ja um eine gute Sache………wie leicht durchschaubar das ganze.
Auffällig ist die Sache erst geworden, seit dem die “Erneuerbaren Energien” so gehypt werden, denn dort passiert technisch großer Unfung.
Der Rest ist einfach, man bombardiere gewisse Forscher mit genügend Forschungsgeldern und vorgegeben Thema, man Briefe die Medien entsprechend, man bringe Dank willigen Personals den Hype unter die Minderjährigen, man bilde internationale Vereine (IPCC) die das ganze für den blöden Durchschnittsangshasen mundgerecht aufarbeiten und schon klappt die ganze Kiste.
Der Hype ist auf langer Zeit geplant und ausgelegt (gibt einfach noch zu viel Menschen die selber nachdenken), die NGO´s sind stark unterwandert und zu nützlichen Idioten mutiert und wozu das ganze???
Das sich der gemeine Pöbel mehr um das Wetter von morgen sorgt als um seine politische Führung samt schwachsinniger neuer Gesetze, das der Pöbel anstandslos jede Freiheitseinschränkung kommentarlos hin nimmt, nur weil sie das Wetter schützen soll, weil so die breite Masse besser zu führen und kontrollieren ist, mehr nicht.
Mit dem Rauchverbot ham wa das schon mal angetestet, die nächsten sind dann der Alkohol´, kurz gefolgt von den Übergewichtigen, bis hin zu stark reduzierten Stromverbauch durch staatlich Sanktionen und ne Menge Mitläufer für die “gute Sache”.
Deshalb, und nur deshalb bekämpfen wir das A Im AGW, denn dieses soll den ganzen Scheixx ja legitimieren.
MfG
February 12th, 2009 at 14:33
@ E-O
Ja. Deswegen kommen die mir wie so eine Modeerscheinung vor. Am besten du kaufst noch so 30, 40 Stück für 13€ und lässt Deinen Emotionen freien Lauf und kreierst Dir ein Lichtgemäldedingens an die Wand ;-)
February 12th, 2009 at 14:34
noch mal zum Forum, wenn einer die Zugangsdaten zum Server hat bzw. wenigstens FTP und die DB wo das Forum drauf liegt dann kann ich das machen.
Und wenn ich was murkse HH-Harburg –> HH-Bergedorf ist nicht soweit dann kann Herr Rus mich hauen.
February 12th, 2009 at 14:36
AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH
http://www.hood.de/news/49/hood-de-wird-gruen-.htm
Und wird mit dem solargetrieben LKW in Recycle-Pappdosen aus Norwegen hier her gefahren….
February 12th, 2009 at 14:58
#248 Nachtrag
Quasi als Beweis meiner Vorhersage:
Mit dem Wohlstand wächst das Gewicht
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29706/1.html
Joo, Wohlstand is ungesund, also wech damit und leben wie der Neandertaler.
Man indöktriniert den Menschen schon für die nächste Phase der Transformation………….und Wissenschaftler liefern den benötigten Beweis.
PS. Wenn ich das Wort “Studie” hören, hole ich inzwischen automatisch den Kübel raus, bevor ich dann weiter lese.
Vorbeugen is besser…als auf die Tastatur zu brechen.
Duck und wech.
February 12th, 2009 at 15:08
Ja schon, das ist mir ja alles bewusst. Nur will ich das nicht einfach so akzeptieren. Ich dachte, man lernte schon in der Schule, Dinge, und vor allem Medienerzeugnisse kritisch zu hinterfragen. Deswegen erschrecke ich immer mehr, dass die meisten das keineswegs tun und stattdessen Nichtwissen als Wahrheit herumposaunen. Die Warum-Fragen waren eher als Ideen gedacht, worüber man schreiben könnte, z.B. in einem neuen Artikel hier.
Man kann einfach mit vielen Leuten nicht diskutieren, weil sie gewisse logische Schlüsse nicht verstehen. Obwohl derjenige mit den Argumenten eindeutig mehr weiß, glauben sie ihm nicht, weil das ganze Zeug sehr tief drin sitzt und dann wieder rausgekramt wird. Das heißt, solche Artikel wie http://www.oekologismus.de/?p=1061 verstehen viele einfach nicht. Der “Konsens” wird eben nicht hinterfragt und niemand glaubt daran, dass die Erde rund sein soll, wenn man doch schon immer “wusste”, dass sie flach ist…
Meine Idee ist also, darüber zu schreiben, was an z.B. Windrädern nicht ausgereift ist, wo überhaupt Sinnvolles getan wird und wo mehr investiert werden müsste. Demokratie bedeutet ja nicht, dass die Bürger alles schön brav tun, was die Politik ihnen vorgibt. Und dass diese die Verantwortung auf die Bürger abschiebt, um beschäftigt zu tun, damit sie sich nicht um wirkliche Probleme zu kümmern brauchen. Schon gar nicht lass ich mich bevormunden mit Sprüchen wie “schalt auf Standby!”, “Kauf lieber Energiesparlampen” usw. Die Leute müssen mal wieder daran erinnert werden, dass nicht alles stimmt, was schwarz auf weiß dasteht.
February 12th, 2009 at 15:27
#251 flipper
Haa, dazu die passende Erklärung für den ökosozialen Gutmenschen ohne elektrotechnische Grundlagenkenntnisse.:
http://www.readers-edition.de/2008/06/16/warum-ist-oeko-strom-eigentlich-so-billig
Durchlesen und dann ganz befriedigt weiter auf der Öko-Stromwelle mit surfen.
Der Deutsche will eben anständig beschissen werden, wen jucken denn physikalische Vorgänge?
MfG
February 12th, 2009 at 15:53
#253 mervan
Zu den Windrädern hab ich mal was für dich:
http://www.readers-edition.de/2008/09/02/die-hessen-spd-und-ihr-energieprogramm-bis-2025/
http://www.readers-edition.de/2008/06/17/ertappt-eine-kleine-nachlese-zum-oeko-strom-desaster
Wenn Du dann noch das profane Wort “Lobbyismus” in den Mund nimmst, bitte dafür hab ich auch was für Dich:
http://www.readers-edition.de/2008/08/21/deutsche-energiepolitik-die-wahre-katastrophe-teil-3
Ökostrom ist eine Augenwischerrei für Otto-Norma-Grün um sich am Ende in dem Wissen zu suhlen, er täte was für die Umwelt, mehr nich.
Das ganze ist nicht illegal sondern politisch gewollt.
Meine immer wiederkehrende Frage ist deshalb:
Wem nutzt es????
February 12th, 2009 at 16:32
Hallo Energie-Ossi,
was hältst Du von “teile und herrsche” als einen Aspekt zu Deiner Frage?
Grüße
Alexander
February 12th, 2009 at 16:55
…seltsame Dinge gehen vor. Ausgerechnet in der Apokalyptiker-Postille schlechthin erscheint ein Artikel, in dem Wissenschaftler ausgerechnet vom britischen Met-Office vor Übertreibungen durch Kollegen und Journalisten warnen:
http://www.guardian.co.uk/environment/2009/feb/11/climate-change-misleading-claims
Das Glühlampenverbot gerade erst von der EU beschlossen soll wackeln:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/eu_verbot_der_gluehlampen_wackelt/
Und die Australische Regierung will noch einmal über die Einführung des CO2-Handels nachdenken:
http://news.smh.com.au/breaking-news-national/another-probe-set-for-emissions-trading-20090212-85qz.html
und die dortigen Grünen kriegen Prügel und eine Mitschuld für die Toten der Brände angehängt:
http://www.smh.com.au/opinion/green-ideas-must-take-blame-for-deaths-20090211-84mk.html
February 12th, 2009 at 17:14
einigen wenigen, wie es immer ist.
Scheer z.B. mit seinem Eurosolar bzw. als Vorsitzende des Weltrates für erneuerbare Energien (so zusagen selbst gegründet), die wirtschaftlichen Interessen der entsprechenden Firmen vertritt. Und wer ist bei ersterem Laden Geschäftsführerein sin fru de Irm Pontenagel, sie gibt auch das Fachmagazin „Solarzeitalter“ heraus. Und das ganze Geflächt drum herum.
Al Gore als Hedgefond-Manager an genau der Carbonfront usw. usw.
February 12th, 2009 at 18:16
ich dachte auch nicht machthunger, sondern eher an so eine art daseins-berechtigung für politiker.
und es geht nicht nur um das eigene geld und die eigene karriere. bei all diesen bereichen, klima, gesundheit, etc. geht es auch darum, geneigten kreisen gelder für studien, etc. zuzuschanzen.
ich habe auch gar nichts dagegen einzuwenden, wenn sich herr schäuble um die sichere innerheit kümmert, das ist seine aufgabe. ich habe nur etwas gegen die art und weise, wie er sich kümmert. wirkliche terrorbekämpfung findet aber auf ganz anderen ebenen statt. nur so etwas geht nicht mit personal zum fast-nulltarif, oder mit mehr vorhandenem personal in den zuständigen bereichen.
was herrn gabriel betrifft, da denke ich, daß er auch trotz klappe aufreißen keinen weiterführenden job bekommt, der ehemalige bundesbeauftragte für pop-musik………
natürlich sind die ökokrieger öffentlich gesponsert, das haben sie mit den gesundheitskriegern gemeinsam.
und die quellen scheinen nie zu versiegen, noch nicht einmal in der krise. da werden eher die angestellten in den branchen solar, wind, gesundheit gefeuert, als daß den propagandisten der geldhahn abgedreht wird.
und so zahlt das geneigte publikum mindestens doppelt, einmal für die sozialkosten der “freigesetzten mitarbeiter” und zum zweiten für die mittel für die propaganda die immer schon eingepreist sind.
February 12th, 2009 at 21:49
@Laie mit Interesse
Na, wieder unter falschem Pseudo unterwegs, gleich als erstes wieder Deine hervorragende Leseschwäche unter Beweis stellen ?
Mann, lern doch endlich mal, Dich in einem Forum richtig zu bewegen.
Lesen, n a c h d e n k e n , immer noch……,
a)verstehen, antworten
b)nicht verstehen, nicht antworten, zurück zum Anfang gehen.
Ist das so schwer ?
February 12th, 2009 at 22:59
Ich kann eigentlich jedem empfehlen, meine gestern vorgeschlagene Lektüre wenn es geht zu besorgen und zu lesen.
Zu Thomas Gold, Biosphäre der heißen Tiefe mal:
einige Quellen aus scholar.google.com
http://scholar.google.com/scholar?q=%22thomas+gold%22&hl=en&lr=&btnG=Search
http://www.osti.gov/energycitations/product.biblio.jsp?osti_id=6070499
http://www3.interscience.wiley.com/journal/120056884/abstract?CRETRY=1&SRETRY=0
http://www.pnas.org/content/89/13/6045.abstract
http://www.pnas.org/cgi/reprint/89/13/6045.pdf
http://phe.rockefeller.edu/docs/yantovski_gold_future.pdf
http://adsabs.harvard.edu/abs/1986GeCoA..50.2411G
http://spiedl.aip.org/getabs/servlet/GetabsServlet?prog=normal&id=PSISDG003111000001000007000001&idtype=cvips&gifs=yes
http://sciencelinks.jp/j-east/article/200610/000020061006A0203798.php
Kein Klima, aber viel über CO2, Herkunft, Verbleib etc….
Tja, auch Energie :-)
February 12th, 2009 at 23:34
# 255 Energie-Ossi
Neue Frage: Wem nützen wir mit Kommentaren unter nem Bio-schwein-thread?
Ich kann schon verstehen, dass die meisten es sich leicht machen und lieber die Medien und Politiker nachplappern. Sobald man sich intensiver damit beschäftigt, wird einem schlecht. Wer will das schon?
February 12th, 2009 at 23:53
Trotzdem interessante Links. Dankesehr. Die Nutzen-Frage ist natürlich berechtigt und ich stell sie mir nur etwas anders.
Für heute genug.
February 13th, 2009 at 09:21
#256 Alexander
Jooo, an sowas in der Richtung hatte ich auch gedacht.
#262 mervan
Berechtigte Frage.
Nu muss man zu allererst feststellen, das wahrscheinlich die meisten Schreiberlinge hier einen Beruf nachgehen, der Sie ausfüllt. Der Blog ist eine Privatangelegenheit, keiner kriegt Geld für seine Artikel, andere Hobbys lenken auch etwas ab, deshalb kann es schon mal passieren das es eine kleine Denkpause geben kann.
Ich hatte ja schon geschrieben, das man alles im Internet findet, aber…….
Dat is ne elendige Sucherei, dauert Tage, will dann anständig in Form gegossen werden und eventuell noch von dritten kontrolliert werden.
Als Hobby sehr aufwendig und gefährlich, denn wenn man einen Herren/Institut/Behörde persönlich anpisst, sollten die Fakten schon exakt stimmen, denn ich kann mir keine Klage leisten.
Deshalb auch manch Lücke hier, deshalb auch mal eine Diskussion untern “Schweinethread”, sorry also.
Andere Idee, versuch Dich doch selber mal an einem Thema, stelle Dir Fragen, gehe Deinen Fragen nach, finde eine Antwort, gieße das in lesenswerten Zeilen und frage anschließend den Admin hier, ob er es veröffentlicht, ganz einfach so.
Den Rest ergibt dann die Diskussion mit uns und den Warmaholics, dann weißt Du ob Du richtig gelegen hast.
Im Endeffekt soll dieser Blog zum “Selberdenken” anregen, ich hab hier auch als kleiner dummer Kommentator angefangen und bin erst Stück für Stück mit der komplizierten Materie klar gekommen.
Dieser Blog war Sicherlich auch der Initialzünder für andere, neue Blogs wie unser lieber Herr Müller oder “Climate Review”.
Kann auch sein, das die derzeitige (lokale) Kälte auch hier etwas die Luft raus gelassen hat, vllt auch ein Anzeichen für eine gewissen “Klima-Müdigkeit” aller Beteiligten, ick weeß det ooch nich.
Denk a bisserl über meine Vorschläge nach, Dein Einwurf war jedenfalls voll berechtigt.
MfG
February 13th, 2009 at 09:58
#253 mervan
Ach weißt Du, die Windräder sind technisch ganz gut aufgestellt, auch Dank hervorragender deutscher Ingenieure die da verdammt viel Herzblut investiert haben. Selbiges gilt meiner Meinung nach auch für die Solarpaneels, die immer effektiver und besser werden.
Da liegt nicht das Problem, sondern bei der deutschen Mentalität….”Viel hilft viel”….
Ich halte die EEG und das unkontrollierte hinpappen dieser Dinger in unserer Landschaft als den Hauptfehler, eine nicht bis zum Ende durchdachte Sache die uns eines Tages böse auf die Füsse fallen wird.
Viele Windräder bedeuten auch viel Kabel und Überspannungsleitungen in Gegenden wo bisher nur Strippchen in der Landschaft lagen. Knapp 24.000 MW installierte Windleistung brauchen für Flaute-Zeiten Reservekapazitäten von Konventionellen (Dreckschleudern), Solarzellen in einem nicht gerade von der Sonne verwöhnten Land, Biogasanlagen die der Natur und Artenvielfalt eher abträglich sind als ihr zu nutzen und eine Einspeisevergütung die den Bürger noch mehr belasten als ihm zu nutzen.
Der Fehler liegt im System, unwissende Weltverbesserer zerschlagen eine Energieversorgung die sich über 100 Jahre langsam aufgebaut hat, Stück für Stück von reinen Inselversorgungen über einzelne Verbundlösungen bis zu den heutigen vollvernetzten System.
Wenn die Ideologie über jahrzentelange Erfahrung und Fachwissen siegt, dann sind wir alle am Arsch, um es mal drastisch auszudrücken.
Nur auf die bösen 4 zu schimpfen ist ja einfach, aber aus welchen Grunde es zu einer solch großen Konzentration von Monopolisten gekommen ist, fragen die Typen nicht. Ich sach da nur mal, EU und Liberalisierung der Strommärkte, die besonders unter ROT/GRÜN damals extrem vorangetrieben worden sind.
Die heute besonders lautstark rumbrüllen hatten damals einen großen Anteil an dieser Sauerei, sollte man immer schön im Hinterkopp behalten.
Nur noch RWE und EON sind deutsche Unternehmen, den Rest hat man schön ans Ausland verschleudert oder zugelassen das französischen Staatsunternehmen sich kräftig bei uns eingedeckt haben.
Dank völlig bescheuerter deutscher Energiepolitik werden den regionalen Stadtwerken auch noch reichlich Knüppel zwischen die Beine geworfen, damit die dann auch noch den Bach runter gehen können.
Fazit:
Alle wissen nur was sie nicht mehr haben wollen (Kohle und Atom), aber keiner weiß wie das danach noch funktionieren soll.
MfG
February 13th, 2009 at 13:27
@ Energie-Ossi #264,
ach wenn es doch nur eine “klima-müdigkeit” wäre. bei mir ist es eher eine generelle “alarmismus- und katastrphismus-müdigkeit”.
es gibt tage, da wünsche ich mir eine ganz normale frühjahsmüdigkeit…………;-))
February 14th, 2009 at 14:12
#264, 265 Energie-Ossi
February 14th, 2009 at 14:13
aaah! entschuldigung!!!
February 14th, 2009 at 14:14
wieso hat das jetzt nicht funktioniert? sowas…
February 14th, 2009 at 14:33
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February 14th, 2009 at 15:44
Danke.
Tut mir leid, dieser Tintenklecks…
February 18th, 2009 at 14:47
und es darf weiter “(ab)gekupfert werden……….
http://www.welt.de/welt_print/article3224347/Biobauern-spritzen-Schwermetalle.html
die kommentarfunktion ist schon gleich gar nicht aktiviert.
February 18th, 2009 at 23:35
Da das Bio-Theater schon geschlossen hat packe ich das mal hier rein.
http://www.welt.de/welt_print/article3224347/Biobauern-spritzen-Schwermetalle.html
February 18th, 2009 at 23:47
Die derzeit nur noch über Link erreichbare Quelle.