29.1.2009

Bio-Schweine? Nein, danke!

» Hintergrundinformation, Ökologismus » Autor: Hans G. Bronik — Drucken

Auf WeltOnline kann man ein von Michael Miersch aufgezeichnetes Interview lesen.

Es handelt von einem Schweinebauern, der auszog, um in Bio zu machen und um festzustellen, dass nicht alles glänzt, was “Bio” ist, und dass moderne wissenschaftlich fundierte landwirtschaftliche Methoden um vieles besser sind, als ideologisch fundierte archaische Viehzucht:

Die Tiere werden mit Bio-Haltung gequält, sagt ein hessischer Bauer. Er stellte seinen Hof auf biologische Landwirtschaft um – und lernte die Tücken des Systems kennen. “Bio” hat für ihn nichts mit Tierschutz zu tun, sondern mit Ideologie. Hauptsache, die Tiere liegen hübsch im Stroh und fressen nicht das böse Gen-Soja.

Man liest in diesem Interview vor allem von den Problemen, die sich aus der so genannten “Bio”-Zucht ergeben:

Die Wochen vergingen, die Würfe wurden kleiner, die Zahl der Totgeburten und der besonders kümmerlichen Ferkel nahm zu. Insgesamt waren die Ferkel magerer, man sah oft ihre Rippen. [...] Die schlimmen Folgen der Pilzgiftbelastung zeigten sich wenig später. Bei vielen Ferkeln wurden die Schwänze und die Ohrspitzen schwarz. Als ich mich mit anderen Bioschweinezüchtern traf, berichteten sie ebenfalls von abgestorbenen Ohrspitzen und Schwänzen. Die meisten fanden das nicht sonderlich schlimm. So sei halt die Natur.

Und von Dingen, die in der “Bio”-Zucht nicht sein können, weil sie eigentlich nicht sein dürfen:

In der Zeit, als wir nach Biorichtlinien arbeiteten, stiegen die Tierarztkosten heftig an. Ständig mussten wir Antibiotika kaufen, um der grassierenden Infektionen Herr zu werden.

Und vom Ausweg aus dieser traurigen Geschichte:

Heute führen wir den Betrieb wieder nach wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Dieses Interview sei allen empfohlen, die einmal einen Blick hinter die Kulissen der Bio-Propaganda riskieren wollen.

Und natürlich: Gläubige Bios werden dies alles in Abrede stellen. Dieses Interview ist eindeutig ein Propaganda-Machwerk der Turbo-Fleisch-Industrie sein, denn bei Bio kann es das alles nicht geben, weil es das nicht geben darf – es ist ja Alles Bio!

274 Antworten zu “Bio-Schweine? Nein, danke!”

  1. Bibliothekar Says:

    Tja, Freunde, wieder ein Beweis für die haushohe moralische Überlegenheit bewußter ökologischer Handlungsweisen. Wer jetzt noch den geringsten Zweifel an der Zielstellung 100% BIO für Alle im Jahre 2137 hat, ist selber schuld. ;-)
    Wir bleiben dem Bio-Schwindel und seinen Schwindlern auf der Spur.

  2. peper Says:

    28.01.2009,
    13:14 Uhr
    Ex-Biobauer sagt:

    Und da wundern sich einige Leser warum ich meinen Namen nicht preisgeben wollte. Wenn ich die Kommentare so lese, bin ich in meiner Meinung bestätigt das es richtig war, den O-Ton mit Herrn Mirsch nur anonym zu machen. Heute abend nach der Stallarbeit werde ich mir die Mühe machen und auf fachliche Fragen noch Antworten/Erklärungen zu geben.

    29.01.2009,
    11:26 Uhr
    Ex-Biobauer sagt:

    Ich bin schockiert mit welcher Respektlosigkeit Menschen mit unterschiedlichen Meinungen aufeinander losgehen. Herr Miersch hat mich nicht erfunden, ich bin real.
    Meine Erfahrungen sind kein Einzelfall, ausser des staatlichen Versuchsgutes Haus Düsse haben mir auch andere Ex-Biobauern gleiches berichtet. Keiner wollte sich outen, was ich angesichts dieser Beschimpfungen und Verleumdungen wirklich verstehen kann. Ich verstehe, wenn man in einer Ideologie gefangen ist, dass man es schwer erträgt, wenn daran gerüttelt wird. Wenn man aber so wie meine Frau und ich in der Praxis das erlebt haben, dann gibt es zwei Möglichkeiten.
    1. Man verschließt die Augen (was nicht sein darf, kann auch nicht sein…)
    2. oder man stellt sich der Realiät, versucht die Zusammenhänge zu verstehen, zieht seine Schlüsse daraus und ist nicht zu stolz einzugestehen, dass man auf einem falschen Weg war.

  3. Mephisto Says:

    Wer glaubt, Bio wäre in allem besser und es gäbe keine Probleme, der ist dumm.

    Und wer glaubt, Bio sei ein Schwindel, eine Verschwörung und bestimmt minderwertiger, der ist ebenfalls dumm.

    Die Wahrheit ist doch: Bio hat gegenüber dem konventionellen Anbau sowohl Vor- als auch Nachteile. Wer Bio anbaut und wer Bio kauft, der gibt den Vorteilen von Bio die Priorität (gegenüber den Vorteilen von konventionellem Anbau). Vielleicht weil’s ihm besser schmeckt, vielleicht weil er glaubt es sei gesünder oder einfach auch, weil es eher seinen Wertvorstellungen entspricht.

    So that’s it. Und das die Bio-Vertreter Werbung für ihre Produkte machen und die Vorteile in den Vordergrund rücken ist doch einfach natürlich. Wer würde das nicht?

    Aus diesem Grund finde ich den ganzen “Schwindel-Kram” etwas merkwürdig. Wem will man was aufzeigen? Niemand würde auf die Idee kommen der Haarpflege-Industrie einen Verschwörungsplan anzuhängen, nur weil das Schampo aus der Werbung das Haar eben nicht ganz so glänzend macht, wie es verspricht.

  4. Bibliothekar Says:

    #3 Mephisto

    Der große Unterschied ist, daß konventionelle Landwirte durchaus bereit sind nützliche Erkenntnisse aus der “biologischen” Landwirtschaftsforschung zu übernehmen, während die Gegenseite sich beharrlich der Moderne verweigert. Dies geschieht nicht aus Vernunftgründen, sondern ist einzig allein einer ideologischen Grundhaltung geschuldet. Dabei werden die “Bio”-Bauern von einer starken Verbands-Lobby unterstützt und gleichzeitig gegängelt, die an ihren Dogmen unverückbar festhält und dies auch ihre Bauern spüren läßt.
    Der Schwindel beginnt, wenn dem Bürger eine nicht vorhandene heile Welt vorgegaukelt wird aber schwammige Gesetze fast jede erdenkliche Ausnahme zulassen. Schau Dir bitte die EU-Verordnungen für BIO-Landwirte genau an. Erstaunlich, was da alles möglich ist.
    Der Ursprung des Bio-Landbaus ist halt ein esoterischer und kein wissenschaftlicher.
    Was sollte auch daran vernünftig sein, wenn man heute nach den Methoden des 19.Jahrhunderts wirtschaftet.

  5. peper Says:

    Ist halt ein wenig verwirrend, dass das Wort “Konventionell” beim Ökosprech für modern und auf neusten wissenschaftlichen Standard steht.

  6. Stefan P Says:

    #3 @ Mephisto

    …Und wer glaubt, Bio sei ein Schwindel, eine Verschwörung und bestimmt minderwertiger, der ist ebenfalls dumm…

    …und wer glaubt Demeter-Bio sei das allerbeste, der ist am allerdümmsten:

    …Bio-dynamische Bauern entwickeln eine spirituelle Form der Landwirtschaft. Sie haben nicht allein die konkreten materiellen Substanzen, die physischen Kräfte der Natur, im Blick, sondern auch die gestaltenden Kräfte des Kosmos. Typisch und deshalb in den Richtlinien entsprechend verankert ist der Einsatz spezieller Präparate aus Heilkräutern, Mineralien und Kuhdung. Die Landwirte stellen sie selbst her: Aus Baldrian, Kamille, Eichenrinde, fein zerriebenen Quarzkristallen, Schafgarbe oder einem Kuhhorn, das – mit Kuhdung gefüllt – im Frühherbst vergraben wird. Dieses Hornmist-Präparat wird im Frühjahr aus dem Horn geschabt und in einem bestimmten Verhältnis mit Wasser verrührt, dynamisiert. So lassen sich die gesammelten kosmischen Kräfte des Präparats unmittelbar auf das Wasser übertragen. Und das bringen die Bauern als feinen Sprühregen auf die Nutzflächen aus. Es wirkt dann wie in der Homöopathie energetisch auf Boden und Pflanzen…

    http://www.demeter.de/index.php?id=1498&MP=9-1493

    http://www.ichat.de/forum/images/smilies/totlach.gif

  7. Mephisto Says:

    Ja gut, dass die Bio-Gemeinschaft recht eingeschworen ist, da gebe ich dir wohl recht. Und das resultiert zum Teil wohl auch aus den Richtlinien.

    Die Richtlinien legen klare Grenzen und Einschränkungen fest, die auch öffentlich ersichtlich sind. Das ergibt den Nachteil einer geringen Flexibilität (so dass man ideologische Motive erkennen möchte) aber auch den Vorteil der – trotz einer zum Teil verzerrten Wahrnehmung – Transparenz. Ich als Kunde weiss vielleicht nicht bis ins letzte Detail, wie das Produkt hergestellt wurde, aber ich weiss, wie es sicher nicht hergestellt wurde.

    Ob diese Richtlinien immer Sinn machen, darüber kann man streiten. Es gibt sicherlich viele konventionelle Betriebe die in vielerlei Hinsicht genau so gut oder sogar noch besser sind bezüglich gerechter Tierhaltung etc. Aber ich erkenne als Käufer eines nicht gekennzeichneten Produktes ja nicht, wie es hergestellt wurde.

    Neben den EU-Richtlinien gibt es ja noch nationale Richtlinien und auch solche, von Bio-Organisationen. Die Labels unterscheiden sich ja z. T. auch äusserlich.

    Die Hauptidee des Bio ist der Verzicht auf chemische (oder synthetische) Stoffe zur Produktion, verbunden mit einer verminderten Intensität. Dass auch biologische Stoffe, die eingesetzt werden, für die Umwelt schädlich sein können, ist zweifellos so. Aber ich denke dass das Bio-Konzept – trotz allen Ideologie-Vorwürfen – sich auch neuen Erkenntnissen anpassen und wandeln kann.

    Es stimmt nämlich nicht, dass noch wie im 19. Jahrhundert gewirtschaftet wird. Der Einsatz von modernen Mitteln ist auf Bio-Betrieben ebenfalls Alltag. Niemand pflügt ein Feld noch mit Pflug und Ochse.

    Wo der Ursprung des biologischen Landbaus genau liegt und ob er wirklich esoterisch ist, weiss ich nicht. Ich wage es aber zu bezweifeln. Zumindest heute basiert Bio durchaus auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Und Wissenschaft ist eben mehr als Effizienzsteigerung.

    Durch seine extensive Bewirtschaftungsform, den Verzicht auf synthetische Einsatzstoffe und vor allem durch die Auflage für ökologische Ausgleichsflächen (Stichwort Biodiversität) entspricht der biologische Landbau in vielerlei Hinsicht den umweltpolitischen Zielen zahlreicher Staaten und wird deshalb noch zusätzlich gefördert. Damit hat er eine Nische entdeckt, die konventionellen Erzeugern nicht zugänglich ist.

    Wenn ein Bauer, wie jener im hier aufgeführten Artikel, schlechte Erfahrungen mit der Umstellung auf Bio macht, so hat er absolut das Recht, diese Erfahrungen mitzuteilen und auf Probleme aufmerksam zu machen. Er darf das Konzept auch hinterfragen. Kein Problem. Das Problem ist eher, dass er dem Bio-Konzept vorwirft, dass eine solche Wirtschaftsweise an sich schlechter und tierfeindlicher sei. Das ist ein offener Angriff und der stösst natürlich sauer auf.

  8. Mephisto Says:

    Übrigens: Demeter selbst ist natürlich schon mehr als einfach biologischer Landbau. Hier spielen tatsächlich esoterische Werte mit. Aber Demeter ist nicht gleich Bio allgemein. Das sollte man im Hinterkopf haben.

  9. Mephisto Says:

    @ #5 peper

    Du darfst gerne eine andere Wortschöpfung vorschlagen :-)

  10. Latoan Says:

    Mein Problem mit Bio ist, dass mir eigentlich völlig egal ist, was sich Künast und Konsorten so auf den Teller und in die Köpfe schlagen, sie sollen mich aber mit ihrem Blödsinn in Ruhe lassen!

    Während mein Kumpel, der Bauer, eine Pflanzenschutzsachkundeprüfung ablegen musste und auf seine Felder geprüfte und zugelassene Spritzmittel ausbringt, kochen die, Verzeihung, “Bios” ihr ganz eigenes Süppchen aus “Kräuteraufgüssen” (Nikotin), irgendwelchen Salzen (Kupfersulfat) oder was weiß ich. Dieses heuchlerische Gefasel von “Keine Gifte ausbringen” und im Einklang mit der Natur” ist doch Schwachsinn hoch 10! Nikotin ist ein Gift und Kupfersulfat auch alles andere als gesund. Und “Chemie” ist auch alles, ob es aus dem Boden, einer Pflanze oder einem Rührkessel einer Großanlage kommt!

    Und noch nichteinmal damit habe ich ein Problem, wie gesagt, mögen sie machen was sie wollen, aber ohne mich.

    Wenn sich dann aber eine “Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft” hinstellt und behauptet, der Biolandbau löse alle unsere Probleme, dann hat sie Ihren Auftrag, nämlich Gefahr vom deutschen Volk abzuwenden, eindeutig verfehlt! Sie selbst sagte einmal im Interview auf die Frage, welchen bezug sie zur Landwirtschaft habe: “Als Kind im Heu hüpfen und Kälbchen mit der Flasche füttern, ich denke das reicht!” Noch eindeutiger kann man doch völlige Unkenntnis nicht ausdrücken! Und so jemand will gelernten Landwirten, die meisten mit Meisterbrief, vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben? Das kann ja wohl nicht sein!

    Ich kann es nur nochmal sagen: Bio soll machen/anbauen/essen wer mag, aber sobald eine Ideologie über Wohl und Wehe eines ganzen Volkes entscheidet hört für mich der Spaß auf! Wenn Sozialarbeiter und Juristen (Frau Künast eben) Landwirtschaftsmeistern die Arbeit vorschreiben wollen, dann kann das doch nur ein Griff ins Klo werden.

    P.S.: Wenn wir ganz Deutschland nach Frau Künast (Mich schüttelt es jedes Mal, wenn ich diesen Namen auch nur lese) mit Biolandbau zugepflastert hätten, wo hätten wir denn dann den Raps und den Mais für den ebenfalls von den Grünen geforderten Biosprit angebaut?

  11. ghw Says:

    @Mephisto:

    Dann bitte erklär mir mal, was an dem Schwachsinn mit der Ökoland Superwurst, die das böse CO2-Monster bekämpft, damit die lieben Blumen CO2-neutral wieder atmen können, noch irgendwie “sinnvoll”, “richtig”, “gut” oder wenigstens “ansatzweise positiv” ist.

  12. ghw Says:

    @Meph:

    Demeter selbst ist natürlich schon mehr als einfach biologischer Landbau.

    Da hast du recht, denn Demeter hat schon lang industrielle Maßstäbe erreicht.

    Demeter ist industrielle Landwirtschaft mit einem Öko-Deckmäntelchen.

  13. Bibliothekar Says:

    #7 Mephisto

    Du versuchst die Realität auszuklammern und schreibst uns hier schöne Dinge aus einer Theorie, die zwar gut niederzuschreiben ist aber fern der Realisierungsmöglichkeit liegt.
    Es sind die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse, samt ihrer enormen Tierverluste durch unbehandelte und eingeschleppte Krankheiten die die Bio-Landwirtschaft ad absurdum führt.
    Es sind die, trotz strenger Richtlinien, erlaubten Methoden und Ausnahmen, die fast zum Standard gehören….

    Es ist schlicht eine schöne Welt der Hochglanzprospekte – eben ein Schwindel!

  14. Mephisto Says:

    @ #11 ghw

    Haha, die Superwurst ist eine echte Witzfigur :-) “Ansatzweise positiv” finde ich hier, dass es mich erheitert. “Gut” wäre es, wenn tatsächlich Selbstironie dahintersteckt. Und dämlich wäre es, wenn es ernst gemeint ist ;-)

    Offenbar hat Ökoland jetzt auch eine Klimaschutzkampagne. Die Klimafrage gehört für mich aber nicht unbedingt zum biologischen Landbau. Dieser verfolgt hauptsächlich andere Umweltziele als die Reduktion von CO2.

  15. Mephisto Says:

    # 13

    Das ist jetzt doch etwas übertrieben. Wären die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse wirklich so schlecht und der Tierverlust so enorm, würde niemand Biolandbau betreiben. Bio-Bauern können sicher nicht nur von ihren Subventionen leben, sondern sind genauso auf Wirtschaftlichkeit angewiesen.

  16. flipper242 Says:

    #15

    jepp ich kenne einige Grünhöker die auf Bio machen, weil es sich in alle Richtungen lohnt. Allerdings wenn man da sieht was bei Bio erlaubt ist, würd es mich nicht wundern wenn konventionell oft gesünder ist.
    Aber die Hof-Läden und das Marktgeschäft läuft gut.

  17. peper Says:

    Bio-Bauern können sicher nicht nur von ihren Subventionen leben, sondern sind genauso auf Wirtschaftlichkeit angewiesen.

    Schon vielsagend, dass sie Sub brauchen.

    Aber ich denke dass das Bio-Konzept – trotz allen Ideologie-Vorwürfen – sich auch neuen Erkenntnissen anpassen und wandeln kann.

    Vorwürfe? Popcorn zur Hand und die Kommentare lesen. Das genügt.

  18. peper Says:

    29.01.2009,
    14:08 Uhr

    Ex-Biobauer sagt:
    Es gibt Katzen und Hunde in Wohnungen in Großstädte, Fische in Aquarien, Hamster und Vögel in Käfigen und Pferde mit “Glücksbringern” an den Hufen, und all diese arme Kreaturen werden nicht zum Lebensunterhalt gehalten, sondern nur um seine persönlichen Sehnsüchte nach sozialen Kontakten zu befriedigen. Wo bleibt der Aufschrei all dieser vermeindlichen Tierschützer, dieser Gutmenschen.
    Es gibt Heime in denen alte und pflegebedürftige Menschen versteckt werden, von Ihren Angehörigen verlassen und vergessen. Wer kämpft für die Bedürfnisse dieser
    Menschen. Es gibt Mädchen und Frauen die aus Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit ihre Kinder vor und nach der Geburt töten. Wo sind engagierte Menschen die Ihnen helfen. Wo sind die wahren “Gutmenschen” dieser Welt. Und wir verbrauchen hier Zeit und Energie um uns darüber zu streiten ob es meinen Tieren jetzt schlechter oder besser geht. Wie schizophren ist diese Welt!

    Sicher eine Reaktion auf die sehr laut auftretenden Veganer mit merkwürdige Ansichten wie diese:

    Lillith sagt:

    Ja, interessant. Aber ich würd mal sagen: weder bio, noch konventionelle Tierhaltung sind sinnvoll. Weder für die Umwelt/ das Klima (18% der Treibhausgase entstehen laut FAO wegen der Tierhaltung), noch für die Tiere (jede Tierhaltung nimmt Tieren die Freiheit ihren natürlichen Impulsen zu folgen), noch dem Menschen

    29.01.2009,
    14:18 Uhr
    Ex-Biobauer sagt:

    Aber jetzt fachlich:
    Massentierhaltung: Wann erlebt ein Tier das es sich in einem Stall mit Massentierhaltung befindet? Wir haben 1200 Ferkel in einem Stall – nach Definition stellt dies Massentierhaltung dar, sie wissen aber nicht, dass der Stall in 6 Räume unterteilt ist, und jeder Raum in 8 Buchten. Somit befindet sich in jeder Bucht 25 Tiere mit ausreichendem Platzangebot (gesetzlich vorgeschrieben sowohl für öko als auch konventionell geltend). Die Buchtentrennwände sind so hoch, das die Schweine nicht drüber springen können, und somit auch nicht sehen können wie groß der Raum sonst noch ist. Sie nehmen also nur die 24 Artgenossen in der Bucht war. Sie werden alle mit Frischluft, Futter und Wasser versorgt, müssen sich nicht drängeln. Für das einzelne Ferkel macht es also keinen Unterschied ob ausser den 24 Artgenossen keine oder 1175 weiter vorhanden sind. Das Einzeltier wird dadurch nicht beeinträchtigt, hat genauso viel Platz, Futter, Wärmen, Luft usw.

  19. Bibliothekar Says:

    #15 Mephisto

    Es ist aber Tatsache, das Erträge aus “biologischem” Anbau oft nur 70% der Ertragsmenge aus konventionellem Anbau erreichen. Ein Qualitätsunterschied aber nicht im ausgleichenden Maße nachzuweisen ist.
    Nur Dank der höheren Preise und durch zusätzliche Angebote geht es den Bio-Bauern recht gut. Aber, warum soll ich denn das Doppelte für Bio-Fleisch bezahlen, wenn es den Tieren doch nicht so gut geht und dadurch das Fleisch eben doch nicht besser ist, schon gar nicht doppelt besser? Dies bezieht sich leider nicht nur auf die Schweinehaltung.
    Schlechtes Futter – schlechtes Fleisch. Da hapert es nämlich mächtig bei Bio-Bio. Man darf ja nicht optimal das Futter-Angebot nutzen. Selber anbauen, wie eigentlich gedacht, ist ja auch nur eine Ilussion. Da heißt es kräftig zukaufen. Aber was und woher? Da wird es oft spannend, denn es muß ja ökologisch rein sein.

    Aber dank solcher Schönredner, wie Dir, und der vielen gutgläubigen Kunden ist die Nachfrage im Moment auch noch gesichert. Aber auch hier die Tendenz um Bio-Supermarkt (z.B.Alnatura), wo der regionale Erzeuger dann oft auf der Strecke bleibt.
    Die Produkte des anthroposophischen biologisch dynamischen Landbaus kommen dann halt aus dem Ausland, wenns in Deutschland zu teuer wird.

  20. Mephisto Says:

    Vielleicht bin ich ein Schönredner, aber es gibt hier dafür gar allzu viele Schwarzfärber. Die Wahrheit liegt, wie so oft, doch irgendwo dazwischen.

    Wie du sagst, gibt es im Moment genug Kunden, die Bio kaufen. Du selber musst das ja nicht und dazu will ich dich auch gar nicht überreden. Aber wenn andere das wollen, dann sollen sie doch. Bio ist ja längst nicht das einzige, wo ein höherer Preis für gleichwertige Qualität bezahlt wird. Nenn es Luxus, nenn es Gewissen, nenn es Umweltschutz oder nenn es Dummheit.

    Schliesslich wirfst du dem biologischen Landbau vor, ähnlich kommerziell zu werden wie andere Landwirtschaftszweige, die ja so viel besser sind. Wieso eigentlich? Das ist doch ihr gutes Recht, oder?

    Und: Du wirfst immer noch biologisch, anthroposophisch und biologisch-dynamisch in den gleichen Topf. Das passt nicht.

  21. Bibliothekar Says:

    @ Mephisto

    Wie du sagst, gibt es im Moment genug Kunden, die Bio kaufen. Du selber musst das ja nicht und dazu will ich dich auch gar nicht überreden. Aber wenn andere das wollen, dann sollen sie doch.

    Das sollen sie auch gerne dürfen. Mich macht es aber wütend, wenn ofizielle Kreise, diese Schwindel-Landwirtschaft der ganzen Bevölkerung befehlen wollen. Wir sind schon auf dem Weg dahin.
    Mich macht es aber auch wütend, wenn Du uns hier ein bischen für dumm verkaufen willst, mit Deinen naiven Einwänden. Du weißt genau um Was und Wen es geht!

    Und: Du wirfst immer noch biologisch, anthroposophisch und biologisch-dynamisch in den gleichen Topf. Das passt nicht.

    Weil dies alles den gleichen Ursprung und Hintergrund hat. Die Trennung und Aufspaltung in verschiedene Richtungen und Methoden erfolgte erst ab Ende der 20iger Jahre.

    Es wäre ratsam, wenn Du dich etwas kundiger mit der Materie machen würdest. Belehrungen kannst Du dann immer noch aussprechen.

    Schliesslich wirfst du dem biologischen Landbau vor, ähnlich kommerziell zu werden wie andere Landwirtschaftszweige, die ja so viel besser sind. Wieso eigentlich? Das ist doch ihr gutes Recht, oder?

    Es geht um Ehrlichkeit, Schwindel und Scharlatanerie und es geht darum ahnungslosen Bürgern, die vertrauensvoll den Lobpreisungen glauben, das Geld aus der Tasche zu ziehen, ohne die versprochene Leistung zu erbringen. Das ist schlicht Betrug.

    Was passiert denn bei der Kommerzialisierung der Öko-Landwirtschaft? Da die Produkte im eigenen Land nicht im ausreichenden Maße verfügbar sind, werden sie größtenteils importiert. Aber, wer kontrolliert dort die Richtlinien zur Herstellung der Produkte? Das sind in erster Linie die eigenen Verbände und deren Vertreter – Sehr vertrauensvoll!

  22. Mephisto Says:

    Mich macht es aber auch wütend, wenn Du uns hier ein bischen für dumm verkaufen willst, mit Deinen naiven Einwänden. Du weißt genau um Was und Wen es geht!

    Nein, das weiss ich wirklich nicht genau. Und zwar einfach aus dem Grund, weil ich die Deutschen Verhältnisse zu wenig kenne. Mir geht es mehr um die Sache als um deutsche Umweltpolitik.

    Wie und wann und wo genau sich die verschiedenen Bio-Richtungen aufgespalten haben weiss ich auch nicht. Allgemein hat biologischer Landbau aber nichts mit Esoterik zu tun sondern mehr mit Umweltschutz (ob der nun erreicht wird oder nicht).

    Ich finde es einfach etwas ungerecht, Bio als plumpen Betrug zu bezeichnen. Ansonsten wäre der grösste Teil der Werbung ein Betrug. Da behauptet jeder, sein Produkt sei besser. Und solange die Richtlinien transparent sind und eingehalten werden, ist jedermann in der Lage sich ein eigenes Urteil zu bilden.

    Die Erwartung an Bio ist bei den meisten Kunden doch hauptsächlich der Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel u.ä. Und die wird auch erfüllt. Es werden dann andere “biologische” Stoffe eingesetzt, die zum Teil auch negative Konsequenzen haben können. Aber Cola Zero macht ja auch Werbung damit, dass sie keinen Zucker verwenden. Aber natürlich brauchen sie einen Ersatzsüssstoff, der auch überhaupt nicht gesünder ist. Ist Cola Zero deswegen ein Betrug?

    Die Frage ist immer: Besser (oder wünschenswerter) im Hinblick auf was?

    Zudem erfüllen Bio-Betriebe die Auflagen für die Anlegung von ökologischen Ausgleichsflächen. Das ist im Sinne der Erhaltung von Biodiversität eine sinnvolle Leistung und für mich ein wesentlicher Bestandteil von biologischem Landbau.

    Die ganze Kommerzialisierung bringt natürlich ähnliche Problem mit sich, wie der nicht Bio-Markt. Und da finde ich persönlich Regionalität ganz klar auch sinnvoller als importierte Bio-Produkte.

  23. Bibliothekar Says:

    #22 Mephisto

    Die Frage ist immer: Besser (oder wünschenswerter) im Hinblick auf was?

    Die Frage möchtest Du mir erst einmal selber beantworten, eh wir hier weiter disputieren. Hast dafür Zeit bis heute Abend, dann bin ich wieder hier.

  24. solarkritik Says:

    Bei “Bioschweine” muss ich immer an folgendes Bild denken…:

    http://www.solarresearch.org/20070207_buetikofer_umweltschweine_focus.pdf

    Ob Herr Bütikhofer wohl schon mal im Spiegel geschaut hat, um zu wissen, wie recht er hat… :-))

  25. Bibliothekar Says:

    #25 Mephisto

    Meine Frage an Dich, was hast Du gegen die konventionelle Landwirtschaft vorzubringen?
    Bist Du mit der “Definition” auf Wikipedia einverstanden,

    http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kologische_Landwirtschaft

    oder stimmst Du mir zu, daß hier ein übles Zerrbild der konventionellen Landwirtschaft dargeboten wird?

  26. krishnag Says:

    @Mephisto

    Allgemein hat biologischer Landbau aber nichts mit Esoterik zu tun sondern mehr mit Umweltschutz (ob der nun erreicht wird oder nicht).

    Steiner ist esoterisch / antroposophisch und darauf basiert einiges des “Bio”

    Und:
    Nur “Grün” ist nicht das “Gelbe” vom Ei,
    Aber:
    Wenn das “Gelbe” anfängt “grün” zu werden, dann gehört es in die Tonne
    :.)

  27. perlita Says:

    @krishnag # 26,

    lass’ daß bloß nicht das guido und seine truppe hören, sonst malt der sich wieder ‘ne 18 auf die schuhsohle……….

  28. krishnag Says:

    @perlita
    habe gehört, die Treter stehen in einem Museum ( Kabaret- ?)

    Gelb nur in Bezug auf “Ei”.
    Wenn sich der Guido die Eierschalen hinter den Ohren abwäscht, dann darf er auch mit den Erwachsenen mitreden.

  29. Bibliothekar Says:

    #26 krishnag

    Die Wurzeln des biologischen Landbaus sind eindeutig esoterisch und anthroposophisch. Es ist der alte Kampf, der schon im frühen 19.Jahrhundert begann und alles Mineralische als sehr viel minderwertiger betrachtete als alles Organische. Deshalb wird ja auch in der biologischen Landwirtschaft nur Das so recht akzeptiert, was aus dem Organischen kommt. Denn nur dieses hat die volle Kraft und das wahre Seelenleben, gewonnen aus der Ätherkraft.
    Der Äthergeist kann sich aber nur so recht entfalten, wenn das Mineralische aus dem Organischen kommt. Deshalb ist Kuhmist eben so wertvoll und wird bei Demeter, im Kuhhorn als Antenne, im Boden vergraben.
    Demeter ist ja auch die edelste Form des biologischen Landbaus. Ihr glaubt ja gar nicht, was sich für Kräfte entfalten können, wenn man Sonntags, gemütlich nach dem Mittagessen, gemeinschaftlich Kuhscheiße mit der Hand einrührt. Aber eine Stunde sollte der Vorgang schon dauern, sonst werden die eigenen Seelenkräfte nicht ausreichend mit eingearbeitet. Kauft nur fleißig bei Alnatura und dm.

    Wußtet ihr übrigens, daß das Belassen der Hörner an den Rindviechern sogar gegen eine Lactose-Allergie vorbeugend wirkt?

    Aber wo ist denn eine Seele, ein Geist in synthetischen Stoffen? Die mögen zwar punkt- und zeitgenau wirken und äußerst effektiv sein, aber so richtig gut können Die gar nicht sein. Eher schädlich, da sie den Rhytmus und den Gleichklang behindern werden, denn er kann in sie ja nicht gelangen.

    Nehmt lieber Kupfer, das ist zwar giftig und umweltschädlich, spiegelt aber in seinem einzigartigem Glanz die Sonne, den Mond und den ganzen Ätherraum wider.

  30. krishnag Says:

    @Bibliothekar

    was sich für Kräfte entfalten können, wenn man Sonntags, gemütlich nach dem Mittagessen, gemeinschaftlich Kuhscheiße mit der Hand einrührt.

    Du scheinst bewandert zu sein:
    was ist vorzuziehen, rechts oder links rum ?
    Oder altermierend ?
    Spielt nicht auch die Mondphase eine Rolle ?

  31. Stefan P Says:

    …wer was über Steiner und dem von ihm verzapften kruden Schwachsinn wissen will, sollte sich dieses Buch zulegen:

    Schwarzbuch Anthroposphie, Guido und Michael Grandt; Verlag Ueberreuther, Wien 199

    http://www.amazon.de/Schwarzbuch-Anthroposophie-Guido-Grandt/dp/3800036517

    7

    …in Österreich in jedem Buchladen erhältlich.

  32. Bibliothekar Says:

    #31 Stefan P

    Danke für den guten Tip.

    Das beste Allheilmittel gegen Steineritis war für mich aber die direkte Lektüre seine Werke. Da bei uns in der Bibliothek früher sehr viele Angehörige und auch ein Prediger der anthroposophische Christengemeinschaft arbeiteten haben wir diese Werke gesammelt. Die Gesammtausgabe ist zur Zeit bei Band 365!

  33. Bibliothekar Says:

    #150 peper, der leider in den nächsten Beitrag gerutscht war

    Ich geb noch einen drauf.

    Nebenbei bemerkt
    Es geht nicht direkt um Milch, aber um Rinder. Rudolf Steiner, auf den die biologisch-dynamische Landwirtschaft und damit auch Demeter zurückgeht (genauso wie die Waldorf-Schulen), hat 1923 eine Aussage gemacht, dich ich durchaus spektakulär finde. Er hat Überlegungen angestellt, was passieren würde, wenn Rinder Fleisch fressen. Seine Aussage: “der Ochse würde verrückt werden”. Interessanterweise hat man später Fleisch an Rinder verfüttert. In der Form von Tiermehl. Das Ergebnis ist bekannt: BSE.

    http://www.leben-ohne-diaet.de/blog/bio-milch.html

  34. Stefan P Says:

    ..da sägen doch noch einige an dem vermeintlichen Segen der Bio-Klima- und Umweltschonungsfuzzis:

    Wohlleben: Heizen mit Holz erinnert an die Situation wie wir sie vor 200 Jahren hatten. Das Resultat damals war: Der Wald verschwand. Nur durch den Siegeszug von Kohle und Öl hat er sich erholt. Wenn heute 80 Millionen Menschen statt wie vor 200 Jahren 20 Millionen wieder auf Holz setzen – und aufgrund des gestiegenen Lebensstandards auch noch den fünf- bis zehnfachen Heizbedarf im Vergleich zu früher haben – muss jedem klar sein: Das kann einfach nicht funktionieren!

    SPIEGEL ONLINE: Aber Pellets sind klimafreundlich.

    Wohlleben: Sie irren. Holzpellets sind nicht CO2-neutral…

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,604361,00.html

    …überrascht mich, so etwas im SPIEGEL zu lesen, kehrt da vielleicht langsam Vernunft ein…schön wäre es….

  35. peper Says:

    Interessant ist doch auch, dass die Redaktion nur über CO2 schwadroniert. Gegenüber zu Erdgas kommen wesentliche schädlichere Stoffe zum Vorschein als das weltvernichtende Luftdüngungsmittel. Völlig beknackt.

    Aber gut, machen wir jetzt so als wären wir vom Kern der Aussage völlig überrascht.

    Allerdings zweifle ich daran, dass aus Holz Kohle und Torf entsteht. Auch zweifle ich daran, dass bei Kohle und Torf das C-Gehalt zuvor von der Luft gebunden wurde.

  36. peper Says:

    Btw. ich habe jetzt auch eine Petition gegen Zahncreme gestartet. Seit ich gelernt habe, dass im Kalkstein das meiste, so etwas über 99%, C gebunden wurde, habe ich gegen das nicht CO2-neutrale Verfahren der Zahncreme- und Gipsproduktion gewaltig angst.

    Jeder mit kaputten Zähnen bekommt von mir ein Zertifikat als Klimaretter.

  37. guhvieh Says:

    Hallo!
    Zuerst, bin neu hier, lese aber schon einige Zeit mit.
    Gefällt mir sehr gut.
    Wenn eine Frage erlaubt ist: Wer von euch hat “Planck” erfunden?
    Zum Thema: Bio hin, Bio her, eine typisch deutsche Bürokratenerfindung. Schon allein deshalb, in der speziellen Konsequenz, die sich daraus zwangsläufig ergibt, abzulehnen. Dennoch: Was als “konventionell” in der Schweinemast bezeichnet wird, hat, und nur darauf kommt es mir an, mit Qualität nichts zu tun. Ganz im Gegenteil!
    Mein Tipp: Nicht theoretisieren, vielmehr ein Kotelett vom Schwein aus altvorderer Aufzucht und Fütterung, ja, so wie früher eben (kein Bio, nein!), mit 2 cm Speckrand genießen. Danach trauert man den Fabrikprodukten der Firmen mit dem “ü” oder dem “o” als 2. Buchstaben nicht mehr nach.

  38. Stefan P Says:

    # 37 @ guhvieh

    …Wer von euch hat “Planck” erfunden?…

    …der ist so wenig eine Erfindung wie Rahmstorf, Schellnhuber oder Hansen:

    http://www.scienceblogs.de/primaklima/

  39. krishnag Says:

    @peper
    Wenn dann das Verbot der elektrischen Zahnbürste, über das die EU nachdenkt, dazu kommt, dann geht das ganz schnell !
    Zahnarzt-Lobby !

  40. Wolfgang Flamme Says:

    @Stefan P.

    Huch, in Sägewerken wird vornehmlich Palmöl verbrannt, in Privatwäldern dürfen die Besitzer – von Gesetzen unbehelligt – nach Lust und Laune Kahlschlag betreiben? Da kommen schonmal Zweifel auf.

    Daß der gute Mann selbst genau das Gegenteil von dem tut was er anderen vorschlägt rundet das Bild dann auch ab.

  41. Bibliothekar Says:

    #37 guhvieh

    Schön, daß Du dich hier beteiligen willst.

    Mein Tipp: Nicht theoretisieren, vielmehr ein Kotelett vom Schwein aus altvorderer Aufzucht und Fütterung, ja, so wie früher eben (kein Bio, nein!), mit 2 cm Speckrand genießen. Danach trauert man den Fabrikprodukten der Firmen mit dem “ü” oder dem “o” als 2. Buchstaben nicht mehr nach.

    Das mag zwar nett gedacht sein, hätte aber zur Folge, das sich Donnerstags wieder lange Schlangen bei den Fleischern bilden und die Fleischtheke 16 Uhr leer ist. Für manche dürfte der Kilopreis von 20-30€ dann auch etwas happig sein.

    Und, nur die wenigsten Bio-Bauern leisten sich im Ausnahmefall so eine lange Fütterung (meist 2 Jahre). Dieses Schwein ist dann meist für die eigene Schlachtung vorgesehen.

    Für die am Markt nachgefragte Menge an Schweinefleisch, dürfte dieser Weg also nicht gangbar sein.

  42. guhvieh Says:

    @Bibliothekar
    Das stimmt nicht ganz. Die meisten Hausschlachtungsschweine, früher, waren bis zur Schlachtung auch nur ca. 1 Jahr alt, wogen jedoch gute 4 Zentner.
    Ich möchte nochmal betonen, ich meine keinesfalls Bio-Fleisch. Allein schon diese Bezeichnung ist widersinnig. Vielmehr möchte am Beispiel Schweinefleisch die “hällischen” Schwarzbunten anführen. Die Erzeugergemeinschaft in Schwäbisch Hall vermarktet ihre “eigenen” Sauen zum ganz moderaten Preisen ab Schlachthof Schwäbisch Hall.
    http://www.besh.de/
    Dort bezahlt der “Liebhaber” guter Qualität ab Schlachthof z.B. für das Kilo Schweinehals/-nacken/-kamm so um 4 €/kg + Steuer.
    Ich kann versichern, daß die Qualität der früheren “Selbstaufzucht” sehr nahe kommt!!!!
    Natürlich ist das Fleisch von der großen Mafia 30 % billiger, keinesfalls sind jedoch die im Einzelhandel oft angeführten Aufschläge nachvollziehbar.
    20-30 € / kg sind ein Scherz (ein schlechter)!

  43. Bibliothekar Says:

    #42 guhvieh

    Gut zugegeben, meine Prognosen sind eher überspitzt vermutet statt belegbar, dürften aber die zu erwarteten Auswirkungen darstellen.
    Beim hällischen Schwarzbunten handelt es sich um eine regional verwendete Kreuzung aus chinesischen Maskenschweinen mit einheimischen Rassen. Also eine sogenannte gefährdete alte Haustierrasse.
    Die veränderten Konsumgewohnheiten der Nachkriegszeit führten jedoch zu einer zunehmenden Ablehnung dieses recht fetten Schweines. Fettarmes, mageres Fleisch war in Mode gekommen und der Handel hatte sich darauf einzustellen.
    Viele alte Haustierrassen sind jedoch an spezielle Futtervarianten gekoppelt, wie in diesem Fall die traditionelle Kartoffelmast.
    Woher soll also das benötigte Futter kommen und wie soll der Kunde gerade heutzutage im Zeitalter des Schlankheitswahns wieder zu fettreichem Schweinefleisch bewogen werden?
    Selbst die Branche gibt zu bedenken, daß alte Rassen sich nur über besondere Vermarktungsschienen sowie eine gesicherte Nachfrage nach den Fleischprodukten erhalten lassen.
    Für Genießer, wie Sie und ich, ist so ein Schnitzel sicher der Supermarktware vorzuziehen, aber als generelle Lösung habe ich so meine Bedenken.

  44. Wetterfrosch Says:

    #41 Bibliothekar
    De verkennst dabei, dass “früher” ein Großteil des bei uns im Osten erzeugten Schweinefleisches auf der Theke eines westlichen Metzgers landete…

    #42 guhvieh
    Vielen Dank, dass du dich hier zu beteiligen möchstest.

    Natürlich spielt nicht nur die Fütterung und Unterbringung eine Rolle. Die Rasse hat natürlich einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis. Ich kann mir gut vorstellen, dass nicht alle heutigen Rassen sich gleich gut für konventionelle oder die beschworene Bio-Haltung eignen (Bin aber absolut Laie auf dem Gebiet).
    Die Tierhaltung wurde schon immer unter dem Aspekt des maximalen Gewinns durchgeführt (wer hat schon was zu verschenken). Das hat nach zunehmend wissenschaftlichen Grundsätzen in erster Linie zu einer Steigerung der Quantität geführt.
    Für die Tiere wäre ein 2. Weg (weniger Gewinn, aber bessere Lebensbedingungen) sicher begrüßenswert. Für uns ergibt sich dabei der Vorteil der besseren Qualität. Wie es eben von solchen genannten Erzeugern praktiziert wird!
    Bio hätte dazu ein Ansatz sein können. Am Bericht unseres ex-Biobauern sehen wir, dass viele Maßnahmen auf ideologisch- esotherischer Grundlage entstanden sind, und sogar zur verschlechterung der Gesundheit der Tiere führen. Ziel verfehlt.
    Ich sehe da durchaus Parallelen zur Klima- und Energiedebatte.

    Bio-Haltung ist eine Entgleisung, basierend auf der teilweisen Unabhängigkeit vom Gewinn (Förderung!), die man sich leisten will. Eben wie einer, der mit seinem Pudel in den Hundesalon geht – nicht weil es gut für das Tier ist, sondern in die Weltanschauung paßt.

    MfG

  45. Bibliothekar Says:

    #44 Wetterfrosch

    Das ist wohl mehr als war. Mir ging es aber darum zu sagen, daß das Angebot bei dieser Art der Schweinehaltung, die guvieh bevorzugen würde, vorn und hinten den Bedarf nicht decken könnte.

  46. guhvieh Says:

    @Wetterfrosch
    “….Bio hätte dazu ein Ansatz sein können.”
    Ich habe gerade da meine Zweifel. Die Protagonisten der “Bio-Welle” sind die gleichen, die gegen Kernkraft, gegen Gentechnik, gegen “wasweißichnochwassonst” sind. Aus dieser Ecke ist nichts als stereotypes Gelaber zu erwarten. Allein das Wissen um deren Beteiligung an irgend einer Sache disqualifiziert diese ipso facto.
    Bio ist eine Grüne Mogelpackung, genauso wie Solarstrom und Windmühlenhype. Dabei darf aber nicht vergessen werden, daß sich gerade die Roten/Schwarzen/Gelben nicht scheuen, jeden Irrsinn, in der Hoffnung Wählerstimmen zu ergattern, nicht nur mitmachen, nein – geradezu forcieren.
    Aber das weiß hier doch jeder!

  47. Wetterfrosch Says:

    #46 guhvieh
    Ja, eben. Diese Typen picken sich irgend ein Kümmelkorn aus dem Käse, und bauen darauf eine nicht wirkliche (ideologisch-esotherische) Alternative auf, mit dem Ziel der Deutungs- und Meinungshoheit, nicht zuletzt aber dem Ziel der Zerschlagung/Schwächung des ungeliebten Gegners.

    Seit Turnschuhträger im Parlament hoffähig wurden, ist das “Dagegensein” (gegen alles…) bewährtes Konzept in der Politik.

    Waldsterben, Rinderwahn und Klimawahn liegen ach so nah bei einander…

  48. peper Says:

    @ krishnag
    Das ist doch auch mal wieder so…, so…, so grün halt: Ja zu E-Autos – Nö zu elektrische Zahnbürste.

  49. krishnag Says:

    Ganz früher, war ein Schnitzel in der Pfanne am Ende fast noch so groß wie am Anfang.

    Dann kamen die Master auf den Plan, dann war am Ende das Wasser in der Pfanne und das Schnitzel nur noch halb so groß.

    Das war mit einer dr Ursachen für den Ruf nach Bio-Fleisch.

  50. peper Says:

    Interessante Infos:

    31.01.2009,
    11:23 Uhr
    Ex-Biobauer sagt:

    @Agrarstudent Lukas
    Was in dem Artikel von Herrn Miersch zu kurz kommt, was ich aber im Interview deutlich hervor hob ist, das der absolute Großteil der Pilztoxine die Gefunden wurden nicht Feld- sondern Lagerpilze waren. Lagerpilze sind zum großem Teil Schimmelpilze die durch Einlagern von feuchtem Getreide entstehen. In einer über Naturland zugekauften Gerstenpartie (es handelte sich um eine aberkannte Braugerstenparie der Eiweißgehalt zu hoch war, sonst wäre sie von einer großen Ökobrauerei verarbeitet worden) enthielt nach Untersuchung des Tiergsundheitsdienstes eien Gesamtkeimgehalt von 10000000 Keimen pro Gramm und speziell vom Schimmelpilz (Aspergillus glaucus) 660000 Keime pro Gramm.
    Diese Gerste wurde von mir damals von einer ehemaligen Mühle, die als Zwischenlager von Naturland genutzt wurde abgeholt. Bei der Reklamation bei Naturland erfuhr ich, dass ein anderer Teil der Wahre an schweizer Biobauern verkauft wurde, die ebenfalls reklamierten. Bei Zukäufen von Getreide bei Biobauern aus der Region mußte ich immer wier feststellen, das dies kein Einzelfall ist. Die meist kleinen Biohöfe in Süddeutschland (die von dem Verbraucher ja gewünscht sind) haben leider keine eigene Getreidereinigung oder Trocknung und lagern das Getreide mit dem in Bioanbau mehr vorhandenen Unkrautsamen mit ein. Der Unkrautsamen hat aber noch nicht den Reifegrad und ist somit feucht. Die Feuchte und Wärme führt im Getreidehaufen zu ideale Bedingungen für Pilze und Bakterien.

    31.01.2009,
    19:38 Uhr
    Ex-Biobauer sagt:
    @Ralf

    Nein, keine pauschale Verurteilung von Naturland!
    Der Fehler liegt im System. Im Ökogetreidebau sind einige Dinge eben schwieriger. Neben den erwähnten Unkräuter ist auch das Problem mit unkontrollierter Stickstoffzufuhr, weil diese auschließlich über Mineralisierung des Humus stattfindet. Diese führt zur ungleichen Abreife des Getreides. Außerdem ist im Ökolandbau die Untersaat (hierbei wird Klee beim Unkrautstriegeln unter das Getreide gesät) sehr verbreitet. Dieser Klee wächst eine Etage tiefer zwischen den Getreide und soll nach der Getreideernte als Gesundungsfrucht und Stickstoffsamler als Zwischenfrucht dienen. Wenn bei der Ernte der Mähdrescherfahrer nicht exakt in der Höhe fährt nimmt er einen Teil des Klees, der sehr naß ist mit auf. Dies führt beim Dreschvorgang zusammen mit dem Getreide noch zusätzlich zur höheren Feuchte bei. Die eigentlich dadurch notwendige anschließende Reinigung und Trocknung kostet Geld. Für einen kleinen Biobetrieb als Eigentechnik nicht erschwinglich. Sollte das Getreide grenzwertig und zudem als Verkaufsfuttergetreide geplant sein, ist die Versuchung noch größer das Getreide einfach so einzulagern. Wenn dann noch nicht einmal belüftet wird, ist die Misere vorprogrammiert.

  51. Wetterfrosch Says:

    #49 krishnag
    Ohhh, wie wahr. Unsere Schnitzel waren etwas klein, aber geschmeckt haben sie ;-)
    Das beste Kotelett jedoch bekam ich vor langer Zeit mal im Raum Frankfurt/M. auf getafelt, groß wie ein Kuchenteller. Da war die Welt noch in Ordnung.

    Der “Zwang” nach mehr ist doch ein Irrglaube. Wenn ich beim EU-Billigprodukt 50% Wasser in der Pfanne habe, könnte ich auch gleich ein Qualitätsprodukt zum höheren Preis kaufen – aber danach sucht man in unserer Gegend vergeblich. Mit dem Billigprodukt lässt sich erheblich mehr verdienen, wozu also Qualität für Ossis?

  52. Bibliothekar Says:

    #50 peper

    Danke! Das ist ja ein richtiger Bildungsblog geworden hier.

  53. Bibliothekar Says:

    #51 Wetterfrosch

    Aufkleber mit “Produkt kann Wasser enthalten” sind leider nicht in Planung, wohl aber für Fett und Anderes.

  54. Wetterfrosch Says:

    @Bibliothekar #53
    Na sicher doch. “Fett u.A.” haben ja auch einen so teuflischen Nährwert. Wasser ist der einzig unbedenkliche Stoff dabei <|;-)

  55. Bibliothekar Says:

    #54 Wetterfrosch

    Sind die Bestrebungen zur staatlich verordneten Unterernährung nicht ein guter Beitrag den übermäßigen Vorsprung zur Dritten Welt kräftig abzubauen.
    Aber halt, da brachte mich doch ein Hinweis in Udo Pollmers Buch “Eßt endlich normal!” zum Innehalten.
    Ah, hier habe ich schon so einen Hinweis:

    ..Immer mehr Menschen sind betroffen, mittlerweile bedroht die globale Übergewichts-Epidemie nicht nur die Industrienationen, sondern hat längst auch die Dritte Welt erreicht….

    http://www.gesundheitpro.de/Uebergewicht-Machen-Bakterien-dick-Uebergewicht-A080115MAIRP062947.html

    und hier, gleich am Anfang.

    http://www.shg-bern.ch/downloads/diechirurgiedermorbidenadipositasmitlangzeiter

    Man kann sich nur noch wundern.

  56. Wetterfrosch Says:

    #55 Bibliothekar
    Ha, es ist immer das Gleiche… (tolle Werbung). Wenn ich zum Arzt gehe, wird mir erstmal klar gemacht, wie krank ich eigentlich bin…

  57. Latoan Says:

    #56 Wetterfrosch.

    Wenn man sich nur ignorant genug gibt löst sich das Problem irgendwann von selbst. Mein Arzt hat sich mit meiner Lebensphilosophie abgefunden:

    Lieber mit 70 geplatzt als mit 90 vertrocknet!

  58. Wetterfrosch Says:

    @ Latoan, Bibliothekar
    Ich gebe zu, dass ich mich spätestens seit der Teilnahme an dieser Talkrunde einigermaßen bewegungsarm dahinschleiche. Seit dem sind meine Gesundheitsprognosen hervorragend. Keine Ski-Frontalunfälle, keine Autocrashs, kein Sonnenbrand. Was ich (mir) da so sparen kann…
    ;)

  59. Bibliothekar Says:

    #58 Wetterfrosch

    Dann kriegst Du eben eins über, wegen krankhafter Teilnahme an Internet-Talkrunden. Klarer Fall für Frau Bätzing. <|;-)

  60. Stefan P Says:

    OT…nix mehr los in der Klimalounge? Dabei gibt es doch aktuelle Themen wie zB die sich seit 50 Jahren erwärmende Antarktis was von allen Wissenschftlern bisher (einschließlich Hansen) übersehen worden sein soll:

    …”People were calculating with their heads instead of actually doing the math,” said lead author of the study Eric Steig, of the University of Washington in Seattle. “What we did is interpolate carefully instead of just using the back of an envelope.”

    Hat der Herr Rahmstorf sich noch nicht entschlossen, welche Partei er ergreifen soll, Steig oder Hansen…?

  61. flipper242 Says:

    noch mal eine ansich olle kamelle

    Biokraftstoff verbraucht mehr Energie als er liefert

    Die Nutzung von wertvollem Land zum Anbau von Getreide, aus dem Biotreibstoffe hergestellt werden, ist zum Dilemma geworden. Die Kritik, auf Kosten einer ohnehin unterversorgten Weltbevölkerung Nahrungsmittel zu Treibstoff zu verarbeiten, wird immer stärker. Nun werden weitere Probleme deutlich.

    http://www.welt.de/wissenschaft/article3131881/Biokraftstoff-verbraucht-mehr-Energie-als-er-liefert.html?

  62. Mephisto Says:

    Aufkleber mit “Produkt kann Wasser enthalten” sind leider nicht in Planung

    Der Aufkleber wäre dann auf fast allen Fleischerzeugnissen -ausser vielleicht auf wirklich gründlich getrockneten- zu finden. Ich möchte jedenfalls kein Steak, dass kein Wasser enthält. Das aber nur so am Rande.

    Wenn ich die Diskussion hier so verfolge, dann habe ich das Gefühl, dass Deutschland offenbar sehr stark durch Demeter geprägt ist. Daraus resultiert wohl auch der Glaube, dass biologischer Landbau zwingend esoterischer Natur ist. Tatsächlich hat biologischer Landbau allgemein, wie schon mehrmals angetönt, nichts mit Rudolf Steiner zu tun. Wegweisend ist vor allem der Umweltschutzgedanke, nicht die Spiritualität.

  63. Bibliothekar Says:

    #62 Mephisto

    Schlecht gelernt! Bitte lies noch einmal alles durch.

    Der sogenannte “ökologische (biologische) Landbau” ist und bleibt ideologisch und spirituell geprägt. Wobei ja schon der Schwachsinn an der Bezeichnung festzumachen ist, sonst müßte das Gegenteil ja der sythetische Landbau sein.

    Der ideolologisch nicht so stark belastete integrierte Landbau ist da schon eher zu eine Alternative für Gutgläubige Landwirte, da hier keine strenge Dogmatisierung durch verbände erfolgt und dadurch eine viel höhere Flexibilität erreicht werden kann.

  64. Mephisto Says:

    @ Bibliothekar

    Dazu folgender Link:

    Ich habe mich etwas getäuscht, in Deutschland ist die Geschichte des biologischen Landbaus tatsächlich mit Rudolf Steiner verknüpft. Zu beachten ist aber vor allem der Unterschied zwischen biologisch-dynamischem Landbau und organisch-biologischem Landbau (letzterer entzieht sich dann eben der anthroposophischen Ader).

    Im Verlaufe der Geschichte hat sich dann eher die naturwissenschaftlich und Umweltschutz orientierte Version verbreitet. Allerdings blieb offenbar auch der anthroposophische Gedanke durch Organisationen wie Demeter erhalten.

    Fazit: Es gibt eben doch verschiedene Arten von biologischem Landbau und nicht aller biologische Landbau ist esoterisch!

  65. Mephisto Says:

    Sorry, da habe ich wohl den Link etwas zu freizügig gestaltet ;-)

  66. perlita Says:

    @ Mephisto,

    ist schon ok, sieht doch hübsch aus – jede menge grün…………………

  67. Stefan P Says:

    …die ‘natürliche’ Ernährung mit zB vielen Ballaststoffen soll ja eindeutig das Darmkrebsrisiko verringern:

    http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/85172/

    …die ‘natürliche’ Ernährung mit zB vielen Ballaststoffen
    soll ja eindeutig das Darmkrebsrisiko nicht verringern:

    http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/260034.html

    …tja, da geht’s ja zu wie beim Klimawissenschfatler unterm Sofa, was ist den nun richtig?

  68. krishnag Says:

    @Mephisto
    Offensichtlich kennst Du die Wasserschnitzel von denen ich spreche nicht.
    Von Holländischen Tomaten sprch man früher als 4. Aggregatzustand des Wassers.
    Selbiges traf auf Schnitzel und Kottelet ebenfalls zu.

  69. Bibliothekar Says:

    #64 Mephisto

    Ob ein “ökologischer” Landbau nun athroposophisch Esoterisch ist oder nur esoterisch ist, ist doch zweitrangig. Wieviel Rudolf Steiner in jeder Form des ökologischen Landbaus noch vorhanden ist soll jetzt hier nicht abgewogen werden. Innerhalb der gesamten Branche ist biologisch-dynamischer Landbau, bekannt als Demeter-Qualität die höchste erreichbare Stufe!
    Nenne mir doch einfach mal die Punkte, bei denen Du glaubst, daß der “ökologische” Landbau der modernen Landwirtschaft überlegen ist, sonst können wir die Diskussion hier gleich in Buchform fortsetzen. Bedenke aber bitte, daß Du dich bitte auf die moderne, konventionelle Landwirtschaft beziehen mußt und nicht die falschen Wege und Übertreibungen, die zugegeben in den 30iger bis 80iger Jahren weltweit gemacht wurden.

    Es ist ein großes Defizit der modernen Landwirtschaft, daß sie sich nicht getraut ihre Fortschritte auch öffentlichkeitswirksam zu vermarkten. Statt dessen kleidet sie sich lieber auf grünen Messen mit Öko-Schleiern und gelobt pausenlos Besserung der Defizite, die bei genauer Prüfung so nicht vorhanden sind. Da ist es für mich kein Wunder, wenn der Kunde meint Öko sei viel besser.
    Liebe “konventionellen” Landwirte ihr braucht euch keineswegs verstecken. Sprecht von euren Erfolgen und habt wieder mehr Mut zum Lebensmittel, denn wir wollen nicht nur Energiewirte haben.

  70. Bibliothekar Says:

    #67 Stefan P

    Aus gutem Grund wurden früher die Kartoffeln geschält und das Mehl zur Entfernung der Randschichten ausgesiebt. Heutzutage ist man im Vollkornwahn und hält dies für pure Verschwendung. Die in diesen äußernen Schichten abgelagerten Abwehr- und Giftstoffe nimmt man dafür gern in Kauf. Die Darmtätigkeit wird dadurch bei vielen Menschen nicht positiv angeregt sondern über Gebühr belastet. Noch schlimmer ist es bei unverbackenem und zu grob geschrotetem oder ganz belassenem Vollkorn. Da macht so mancher Darm dann ganz schlapp.

  71. Bibliothekar Says:

    #68 Krishna

    Ich denke Du bist zu streng mit der modernen Lebensmittel-Industrie.

    Große Vielfalt, Sicherheit, Transportfähigkeit und Angebotsmenge wollen erst einmal unter einen Hut gebracht werden. Ich finde bei der angebotenen Reichhaltigkeit an Nahrungsmittel immer das Passende für mich und bin sehr glücklich darüber. Liegt vielleicht an der vergangenen Mangelwirtschaft, die im Osten Deutschlands vorherrschte und nur einen Bruchteil des Möglichen im Angebot hatte.

  72. krishnag Says:

    @Bibliothekar #71
    ich rede nicht von jetzt, ich denke an die 60iger und 70iger.
    Und da war es Fakt, daß ein Schnitzel sich in der Pfanne ca. halbierte, und Tomaten absolut nach nichts schmeckten – Wasser eben.

  73. Bibliothekar Says:

    #72 krishnag

    Da waren wir im Osten zu dieser Zeit noch besser dran. Große fette Schnitzel und im September köstliche Freilandtomaten vom LKW-Hänger für 20 Pf. das Kilo.

  74. Mephisto Says:

    #69 Bibliothekar

    Innerhalb der gesamten Branche ist biologisch-dynamischer Landbau, bekannt als Demeter-Qualität die höchste erreichbare Stufe!

    Nein. Aber ich wiederhole mich jetzt nicht nochmals.

    Wenn ich jetzt aufzähle, wo meiner Meinung nach die Vorteile des biologischen Landbaus liegen, so bedenke bitte, dass es innerhalb der konventionellen Betriebe grosse Unterschiede gibt. Und zwischen Bio und konventionell gliedert sich ja auch noch die integrierte Produktion.

    Also, Vorteile des biologischen Landbaus:
    - Besserer Erhalt der Bodenfruchtbarkeit (vor allem dank extensiver Produktionsweise)
    - Anstreben eines geschlossenen Kreislaufes (d. h. keine oder nur wenige Stoffe werden von aussen in das System eingebracht. Das System kann sich selber wieder regenerieren).
    - Vermeidung von Pestizidrückständen u. ä. in Nahrungsmitteln
    - Verzicht auf zusätzliche Aroma- und Farbstoffe in Lebensmitteln (ist natürlich Gechmacksache ;-) )
    - Besserer Arten- und Biodiversitätsschutz durch ökologische Ausgleichsflächen.
    Und sicher auch:
    - Transparente und kontrollierte Richtlinien

    Aus einigen Punkten (Extensivität, Richtlinien, Verzicht auf synthetische Stoffe) ergeben sich natürlich auch eininge Nachteile, wie kleinere Produktionsmengen, geringe Flexibilität oder mögliche Probleme mit Krankheiten o. ä. Trotzdem kann man die Vorteile nicht einfach ignorieren. Zum Teil finde ich sie sehr gewichtig.

  75. Rainer Says:

    @ Mephisto #74

    Ich konnte mir nicht verkneifen, mich einmal mit Deiner Liste der Vorteile zu beschäftigen.

    Also, Vorteile des biologischen Landbaus:
    - Besserer Erhalt der Bodenfruchtbarkeit (vor allem dank extensiver Produktionsweise)

    Das wird gerne immer wieder behauptet, stimmt aber pauschal so nicht. Vor allem der Verzicht auf Mineraldünger führt vielfach dazu, dass die Fruchtbarkeit des Bodens nachlässt. Anfangs wird noch vom Phosphat und Schwefel das noch aus konventionellem Anbau stammt profitiert, aber dieser Bestand wird recht schnell abgebaut. manche Biobauern behelfen sich dann damit, dass sie das Phosphat das sie nicht direkt auf den Acker geben dürfen an die Tiere verfüttern (als “Nahrungsergänzung”) und dann indirekt über die Gülle wieder auf den Acker bringen. Also wenn das Bio sein soll…

    - Anstreben eines geschlossenen Kreislaufes (d. h. keine oder nur wenige Stoffe werden von aussen in das System eingebracht. Das System kann sich selber wieder regenerieren).

    Das mit dem geschlossenen Kreislauf ist auch so eine Sache. Um ohne Mineraldünger auszukommen muss dementsprechend mit Gülle gedüngt werden. Das führt zum einen dazu, dass Bio-Landwirtschaft kaum ohne eine intensive Viehaltung zur Gülleproduktion auskommt, oder das “Bio-Guano” über weite Transportwege herangeschafft werden muss. Was bei dieser “Kreislaufwirtschaft” auch gerne übersehen wird ist, dass die Nährstoffe für die Nahrungsmittelerzeugung wenn diese durch den Menschen verspeist werden aus dem Kreislauf entzogen werden. Konsequenterweise müsste also ein Biobauer mit Hofvermarktung seine Kunden auffordern ihr “Geschäft” nur auf seinem Acker oder in seine Jauchgrube zu verrichten.

    - Vermeidung von Pestizidrückständen u. ä. in Nahrungsmitteln

    Das macht übrigens die “konventionelle” Landwirtschaft auch. Vermeidung heißt ja nicht Nichteinsatz, sondern so wenig wie möglich. Und bei den verwendeten Mengen schneidet die moderne Landwirtschaft deutlich besser ab, weil ihr effektivere Mittel zur Verfügung stehen. Mir leuchtet jedenfals nicht ein, was am 10maligen aufbringen von Kupfersalzen pro Wachstumsaison (Äpfel, Weintrauben) “Bio” sein soll.

    - Verzicht auf zusätzliche Aroma- und Farbstoffe in Lebensmitteln (ist natürlich Gechmacksache ;-) )

    Auch Dein Bio-Fruchtjoghurt enthält Aroma und Farbstoffe. Natürlich keine “künstlichen” Aromastoffe. Wie auch in “konventionellen” Joghurts werden nur “natürliche” Aromastoffe eingesetzt. Was nicht heißt, dass die “natürlichen Aromastoffe” im Erdbeerjoghurt aus der Erdbeere kommen. Sie werden lediglich “natürlich” hergestellt. So etwa durch Fermentation von Holzspänen mit Hefen oder Bakterien.

    Auch bei Geschmacksstoffen sieht es ähnlich aus. Weil Glutamat nun mal nach Chemie klingt, wird es in Bioprodukten gerne Eiweißhydrolysat, Milcheiweißprodukt oder Hefeextrakt genannt. Der Stoff ist der gleiche. Hier gibt es keinen Unterschied zwischen Herkömmlich oder Bio.

    - Besserer Arten- und Biodiversitätsschutz durch ökologische Ausgleichsflächen.

    Das stimmt nicht. Landwirtschaft, ob extensiv oder intensiv führt zu einem Rückgang der Artenvielfalt im betroffenen Gebiet. Und Fakt ist nun einmal, dass bei konsequentem Umstieg auf “Bio” mehr Acker unter den Pflug genommen werden muss. Die besten Auswirkungen für Artenvielfalt (Hasen, Schmetterlinge und andere Insekten) hatten in jüngster Vergangenheit Stillegungsfächen. Und die waren eben möglich geworden, weil andere Teil intensiv bewirtschaftet wurden.

    - Transparente und kontrollierte Richtlinien

    Mit dieser hohlen Phrase schmücken sich doch wirklich sämtliche Anbaumethoden und Betriebe. Keine Chipstüte, in der die Kartoffeln nicht aus “garantiert kontrolliertem Anbau” stammen. Rückstände von Pestiziden haben Grenzwerte und werden kontrolliert. Fleich, ober Bio oder Konventionell unterliegt (mehr oder weniger) strengen Kontrollen.

    Für mich sieht es (nachweislich) so aus, dass die meisten Versprechungen von “Bio” mehr dem Marketing dienen. Echte Vorteile für den Verbraucher oder die Umwelt bieten sie meist nicht.

    MfG

    Rainer

  76. Bibliothekar Says:

    #75 Rainer

    Danke, für die Abnahme der Schreibarbeit!

    Kannst Du etwa Gedanken lesen? =8-o

  77. Mephisto Says:

    Ich finde deine Einwände durchaus auch gerechtfertigt. Du relativierst damit die Vorteile ohne sie ganz in Absprache zu stellen.

    Bei der Biodiversität bin ich allerdings nicht ganz einverstanden:
    Ungenutzte Flächen sind natürlich sehr wichtig für den Schutz der Biodiversität. Und extensive Landwirtschaft benötigt für die gleiche Produktionsmege auch tatsächlich mehr Fläche. Aber:

    Ausgleichsflächen umfassen auch Flächen die so genutzt werden, dass artenreiche Ökosysteme erhalten werden (z. B. Magerwiesen, Gebüsche etc.).

    Auch die für die Produktion genutzten Flächen im Biolandbau sind insgesamt wesentlich artenreicher, weil z. B. auf Ackerbegleitflora geachtet wird.

    Der Anteil an ungenutzten Flächen nimmt gesamthaft sicherlich nicht zu! Der Flächenverbrauch steigt stetig an (auch wenn das zum Teil natürlich auch mit der Ausdehnung des Siedlugsraumes zusammenhängt).

    Und zudem:
    Der Einsatz von synthetischen Herbiziden, Fungiziden etc. ist mittlerweile z. T. eingeschränkt aber keinesfalls so harmlos, wie du den Eindruck zu erwecken versuchst. Durch die Verwendung von zwar besonders ertragsreichen, aber auch besonders anfälligen Sorten ist ein vermehrter Einsatz von solchen Stoffen notwenig. Zudem wird heute vermehrt auf mechanische Unkrautbekämpfung (z. B. durch Pflügen) verzichtet und nur noch chemisch gearbeitet, weil es einfach billiger ist. Das erhöht aber wiederum die Menge. Die Artenvielfalt leidet unter dem Einsatz von solchen Stoffen viel stärker als durch den Einsatz von biologischen Verfahren. Zudem entwickeln viele Arten Resistenzen gegen chemische Giftstoffe, was den Einsatz von mehreren, neuen und zum Teil auch stärkeren Stoffen notwenig macht. Der Boden wird durch synthetische, also dem Ökosystem völlig fremde, Stoffe auch tendenziell stärker belastet (weil zum Beispiel auch viele Bodenorganismen betroffen sind).

    Und bei den Richtlinien:
    Während sich die konventionelle Landwirtschaft gezwungenermassen nach den wachsenden Umwelt- und Gesundheitsvorschriften richten muss, kommen die Massnahmen beim biologischen Landbau aus eigenem Antrieb. Und deshalb ist ein speziell ausgerichtetes Regelwerk für den biologischen Landbau eben doch transparenter und besser verständlich als der gesamte Umfang an Gesetzen, Verordnungen und Bestimmungen zur Landwirtschaft.

  78. Bibliothekar Says:

    #77

    Ach, Mephisto, wo hast Du denn das schon wieder abgeschrieben?

    Z.Bsp.:

    Der Einsatz von synthetischen Herbiziden, Fungiziden etc. ist mittlerweile z. T. eingeschränkt aber keinesfalls so harmlos, wie du den Eindruck zu erwecken versuchst.

    Hast Du schon einmal die Warnhinweise auf den für den ökologischen Landbau erlaubten und verwendeten Mitteln gelesen? Ich denke nicht. Mach das mal.

    z.Bsp.:

    Der Boden wird durch synthetische, also dem Ökosystem völlig fremde, Stoffe auch tendenziell stärker belastet…

    Du hast wirklich null Ahnung von Landwirtschaft und schreibst permanent von irgendwelchen Seiten Dinge ab, die Du nicht verstehen kannst.
    Dein Bild, das Du von der modernen Landwirtschaft hast, ist eigentlich so beleidigend, daß sie dir gar nichts mehr verkaufen dürfte.
    Sind wohl alles nur Zerstörer, Vergifter und skrupellose, geldgierige Lumpen?
    Wenn Du hier Geschriebenes einfach nicht zur Kenntnis nehmen willst, dann kannst Du auch mit dir selber diskutieren.
    Die Praxis zählt und nicht das ideologische Wunschdenken an eine heile Welt mit Streichelschäfchen.

  79. Mephisto Says:

    Hast Du schon einmal die Warnhinweise auf den für den ökologischen Landbau erlaubten und verwendeten Mitteln gelesen?

    Du hast wirklich null Ahnung von Landwirtschaft und schreibst permanent von irgendwelchen Seiten Dinge ab, die Du nicht verstehen kannst.

    Wenn Du hier Geschriebenes einfach nicht zur Kenntnis nehmen willst, dann kannst Du auch mit dir selber diskutieren.
    Die Praxis zählt und nicht das ideologische Wunschdenken an eine heile Welt mit Streichelschäfchen.

    Der Einsatz von fremden Stoffen im biologischen Landbau sagt ja gar nichts über die Verwendung von Stoffen in der konventionellen Landwirtschaft aus, oder? Das Rezept auf dem anderen rumzuhacken, um das Fehlen von Argumenten zu vertuschen, ist banal und billig.

    Natürlich bin ich kein Experte was Landwirtschaft angeht? Du schon? Davon kriege ich allerdings nichts mit, sondern höre immer nur Anschuldigungen und Behauptungen. Und Beleidigungen nehme ich tatsächlich nicht zur Kenntnis.

    Die Praxis zählt und nicht das ideologische Wunschdenken an eine heile Welt mit Streichelschäfchen.

    Richtig, und in der Praxis hat eben beides seine Daseinsberechtigung.

    Dein Bild, das Du von der modernen Landwirtschaft hast, ist eigentlich so beleidigend, daß sie dir gar nichts mehr verkaufen dürfte.
    Sind wohl alles nur Zerstörer, Vergifter und skrupellose, geldgierige Lumpen?

    Behaupte ich überhaupt nicht. Aber es sind auch keine von deinen Streichelschäfchen.

  80. BRK Says:

    #77 Mephisto

    Bei der Biodiversität bin ich allerdings nicht ganz einverstanden

    Biodiversität ist seit den 80ern Jahren zu einem politischen Schlagwort mutiert und wird mittlerweile genauso inflationär benutzt wie die „Nachhaltigkeit“. Und genauso plakatierst Du hier.

    Unter Biodiversität ist die Vielfalt aller Arten auf dieser Erde zu verstehen und nicht das bisschen
    Pflanzen- und Getiervorkommen in der Landwirtschaft in unseren Breiten. Diese Art der Biodiversität ist in vielen Städten und Großstädten besser gegeben als auf dem Lande.
    Die genetische Vielfalt (ist auch Biodiversität) bringen die Biobauern auch nicht besser als die konservativen Bauern auf die Reihe. Von der Vielfalt der Ökosysteme (ist auch Biodiversität) ganz zu schweigen. Das erinnert mich irgendwie auf Dein rumreiten auf den Schlagworten „Bodendegration“ und „Bodenfruchtbarkeit“ im Nachbarthread. Auch da hast Du solche Allgemeinplätzte vor Dir hergetragen wie eine Kampfstandarte.

    Ungenutzte Flächen sind natürlich sehr wichtig für den Schutz der Biodiversität.

    Das ist ja dann wohl auch der Grund, warum Biobauern auf diesen „ungenutzten Flächen“ intensiv Mais und Raps u.a. als „Biomasse“ anbauen.

    Ausgleichsflächen umfassen auch Flächen die so genutzt werden, dass artenreiche Ökosysteme erhalten werden (z. B. Magerwiesen, Gebüsche etc.).

    Das was Du hier aufzählst hat mit der Biolandswirtschaft, die Du hier meinst, nichts zu tun. Magerwiesen z.B. sind Flächen, die als solche aufgrund ihrer Bodenbeschaffenheit (meist wenig fruchtbar) von den Gemeinden ausgewiesen sind und für deren Bewirtschaftung öffentliche Zuschüsse gezahlt werden. Das ist Naturschutz pur. Auch die sog. Gebüsche, Gesträuche, Hecken oder sonstige Gehölze sind meist in den Flurplänen der Gemeinden festgehalten und fallen ebenfalls unter den Begriff Naturschutz. Eine Nutzung sowohl des Einen wie des Anderen darf nur unter dem Gesichtspunkt der Erhaltung genutzt werden. Das hat aber so gut wie garnichts mit den Biobauern zu tun. Der weitaus größte Teil dieser Flächen ist entweder im Besitz konventioneller Bauern (von alters her) oder der Gemeinden. Wenn sich die Biolobby damit brüstet, so ist das nichts anderes als Etikettenschwindel.

    Auch die für die Produktion genutzten Flächen im Biolandbau sind insgesamt wesentlich artenreicher, weil z. B. auf Ackerbegleitflora geachtet wird.

    Deine Acherbegleitflora ist nichts anderes als eine positive Besetzung des Wortes „Unkraut“.
    So wird es auch von den Biobauern behandelt. Kannst Du mir mal erklären, warum die Biobauern wie besessen diese von Dir so gelobte „Ackerbegleitflora“ wegstriegeln?

    Der Anteil an ungenutzten Flächen nimmt gesamthaft sicherlich nicht zu! Der Flächenverbrauch steigt stetig an (auch wenn das zum Teil natürlich auch mit der Ausdehnung des Siedlugsraumes zusammenhängt).

    Richtig! das liegt aber weniger am „großen Siedlungsbedarf“ als viel mehr am intensiv betriebenen Anbau von Biomasse. Das ist sogar den Biobauern von ihren Oberpriestern erlaubt (bzw. „geduldet“). Alles Bio, oder was?

    Der Einsatz von synthetischen Herbiziden, Fungiziden etc. ist mittlerweile z. T. eingeschränkt aber keinesfalls so harmlos, wie du den Eindruck zu erwecken
    versuchst.

    Hast Du dir mal die adäquaten „Biomittel“ näher angeschaut, die da wären: Citronella-Öl,
    Azadirachtin(Reem), Pyrethrum, Kupfervitriol und wie diese Leckereien alle heißen.
    Da spritzen liebe Biobauern vormittags Pyrethrum über den Salatacker und protestieren am Nachmittag gegen das Bienensterben. Das beizen des Weizensaatguts mit Kupfersulfat ist bei den BiBa’s auch sehr beliebt. Alles Bio?

    Durch die Verwendung von zwar besonders ertragsreichen, aber auch besonders anfälligen Sorten ist ein vermehrter Einsatz von solchen Stoffen notwenig.

    Wer hat Dir denn das Märchen aufgebunden. Die modernen Sorten sind unter anderem auch deshalb ertragreicher, weil sie widerstandsfähiger und toleranter sind. Deine Argument sind schlichtweg albern.

    Zudem wird heute vermehrt auf mechanische Unkrautbekämpfung (z. B. durch Pflügen) verzichtet und nur noch chemisch gearbeitet, weil es einfach billiger ist.

    Auch so ein Märchen der BiBa-Lobby. Es wird wohl keinen Bauern geben (außer vielleicht BiBa’s) der sein Feld nicht vor der Aussaat pflügt, fräst und eggt.

    Das erhöht aber wiederum die Menge. Die Artenvielfalt leidet unter dem Einsatz von solchen Stoffen viel stärker als durch den Einsatz von biologischen Verfahren.

    Es ist schon beschämend, wie gering Deine Kenntnisse über das sind, von dem Du hier faselst.
    Nenn doch mal eine Unkrautart die gegen welches Mittel immun geworden ist.

    Zudem entwickeln viele Arten Resistenzen gegen chemische Giftstoffe, was den Einsatz von mehreren, neuen und zum Teil auch stärkeren Stoffen notwenig macht.

    Die moderne Landwirtschaft verfügt über eine große Palette von Herbiziden, Insektiziden, Pestiziden und Fungiziden die im wechselnden Rhythmus, sogar teilweise kombiniert eingesetzt werden, so dass eine Bildung von Resistenzen so gut wie ausgeschlossen sind. Von stärkeren Stoffen fantasiert nur die Bio-Lobby. Wohl bekannt ist mir allerdings, dass bei gewissen
    Bio-Substanzen kontinuierlich die Dosis erhöht wird, besonders bei den Insektiziden. Aber das schadet ja nichts, ist ja Bio.

    Der Boden wird durch synthetische, also dem Ökosystem völlig fremde, Stoffe auch tendenziell stärker belastet (weil zum Beispiel auch viele Bodenorganismen betroffen
    sind)

    Die in der modernen Landwirtschaft eingesetzten Mittel sind i.d.R. durchweg biologisch schnell abbaubar. Ganz im Gegensatz zu einigen „biologischen Mitteln“ z.B. Kupfersulfate und-Vitriole.

    Während sich die konventionelle Landwirtschaft gezwungenermassen nach den wachsenden Umwelt- und Gesundheitsvorschriften richten muss, kommen die Massnahmen beim biologischen Landbau aus eigenem Antrieb.

    Der moderne Landwirt ist in erster Linie daran interessiert gesunde Lebensmittel auf den Markt zu bringen, weil er sonst keinen Absatz für seine Produkte hat. Er handelt folglich auch aus eigenem Antrieb und ist somit auch bereit sich den für die moderne Landwirtschaft geltenden Regeln zu unterwerfen. Und was wichtig ist, er hält sie ein.
    Die Bio-Landwirtschaft produziert ein Gewissenberuhigungsprodukt zu einem Preis, den sich Otto-Normalverbraucher nicht leisten kann.

    Dem einen genügt ein Schafsfell um sich zu wärmen, der andere bevorzugt den Nerz aus Biozucht.

  81. ghw Says:

    @Bibliothekar (76):

    Dem schließe ich mich an, wiederhole meine Buchemfehlung und füge noch eine weitere hinzu.

  82. Rainer Says:

    @ BRK 80

    Zudem wird heute vermehrt auf mechanische Unkrautbekämpfung (z. B. durch Pflügen) verzichtet und nur noch chemisch gearbeitet, weil es einfach billiger ist.
    Auch so ein Märchen der BiBa-Lobby. Es wird wohl keinen Bauern geben (außer vielleicht BiBa’s) der sein Feld nicht vor der Aussaat pflügt, fräst und eggt.

    Das stimmt sicherlich sowohl für die Bio-Betriebe, wie auch für die allermeisten Modernen Landwirtschaftsbetriebe.

    Eine Ausnahme von dieser Regel gibt es bei einer Technik, bei der sämtliches Unkraut vor der Aussaat durch Totalherbizide wie “Roundup” oder “Basta” abgetötet wird. Wenn man dann genveränderte Pflanzen wie Soja, Mais oder Raps auf diesen Feldern aussäht, die gegen die Totalherbizide resistent sind, erübrigt sich das Pflügen der Felder. Dies führt dann zu einem besseren Erhalt der Bodenfruchtbarkeit.

    Allerdings werden wir in Deutschland wohl noch lange warten müssen, bis diese Technologie zum einsatz kommen kann. Allein die beiden bösen Worte “Totalherbizid” und “genverändert” führen ja bei uns zu Wutanvällen bei unseren Gutmenschen und nachhaltigkeitspredigern. Und wie so oft kann daher eine Debatte, ob diese Technologie auch bei uns sinvoll wäre erst gar nicht geführt werden.

    Beste Grüße,

    Rainer

  83. Latoan Says:

    #80 BRK

    Zudem wird heute vermehrt auf mechanische Unkrautbekämpfung (z. B. durch Pflügen) verzichtet und nur noch chemisch gearbeitet, weil es einfach billiger ist.

    Auch so ein Märchen der BiBa-Lobby. Es wird wohl keinen Bauern geben (außer vielleicht BiBa’s) der sein Feld nicht vor der Aussaat pflügt, fräst und eggt.

    #82 Rainer

    Eine Ausnahme von dieser Regel gibt es bei einer Technik, bei der sämtliches Unkraut vor der Aussaat durch Totalherbizide wie “Roundup” oder “Basta” abgetötet wird. Wenn man dann genveränderte Pflanzen wie Soja, Mais oder Raps auf diesen Feldern aussäht, die gegen die Totalherbizide resistent sind, erübrigt sich das Pflügen der Felder. Dies führt dann zu einem besseren Erhalt der Bodenfruchtbarkeit.

    Beides nicht ganz richtig.

    Die Pfluglose Bodenbearbeitung wird sehr wohl von etlichen Landwirten mit wachsender Begeisterung durchgeführt. Das hat aber nicht mit dem Preis des Pflügens zu tun, auch wenn der Dieselverbrauch deutlich geringer ist, wenn man nur grubbert, sondern hauptsächlich mit der besseren Bodenkonservierung. Denn was man am Diesel spart zahlt man an Herbiziden wieder drauf.
    (Von wegen billiger, die Feinchemiehersteller nehmen es von den Lebendigen! Und dann kommt ja noch der Gesetzgeber mit Verboten und schlagartig darf man kein billiges Atrazin mehr spritzen und muss auf zehnmal teurere Präparate ausweichen, die chemisch quasi gleich sind! i-Propyl, t-Butyl, pah! Aber das führt zu weit)
    Der größte Vorteil der pfluglosen Bearbeitung ist die verminderte Erosion, der man ja nach der Bodenschutzrichtlinie Rechnung zu tragen hat, dann kommen noch höhere Wassergehalte, da die Oberfläche weniger aufgerissen wird, was die Oberflächenverdunstung verringert und höheres Bodenleben, da man nicht so viele Regenwürmer massakriert (Ha! Biodiversität! Oder?)

    Roundup, übrigens ein Markenname für Glyphosatpräparate von Monsanto, welche auch die Patente auf die resistenten GVOs haben, ist ein AUSSCHLIEßLICH BLATTWIRKSAMES Totalherbizid. Das bedeutet, alleine so lange GRÜNE PFLANZENTEILE benetzt werden, verreckt das Unkraut und leider auch alles andere mit, und genau deshalb ist es eine gängige Praxis, vor SÄMTLICHEN Feldfrüchten, außer Mais, der hat nämlich 80 Tage Wartezeit, was die Behandlung ad absurdum führt, besonders vor empfindlichen wie Zuckerrüben eine Behandlung mit Roundup durchzuführen. Das tötet aufgelaufenes, also bereits wachsendes Unkraut ab, lässt die im Boden vorhandenen Samen aber unbeeindruckt, so dass mit Bodenherbiziden nachbehandelt werden will.
    Der Clou an den GVOs ist jetzt, dass sie auf Roundup ungefähr so reagieren wie ein Stein, nämlich gar nicht. Das sorgt dafür, dass man Roundup im WACHSENDEN BESTAND einsetzen kann, damit alles Unkraut abmurkst und die Kulturpflanze überlebt.
    Der Nachteil ist nur, dass nicht-Hybriden, wie bei Soja zumindest üblich, in der Folgefrucht durchwachsen und nichtmals durch Roundup erfasst werden.

    Zehn Jahre topagrar Lesen zahlen sich halt aus…

  84. Bibliothekar Says:

    # 80,81,82

    Danke für eure tollen Einwendungen und Unterstützungen. Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

    Eine Ergänzung halte ich aber zum Beitrag Rainers (#82) für Notwendig – Die Wirkungsweise solcher Produkte.
    Fast alle dieser, im übrigen auch im Gartenbereich in anderen Dosierungen und Zusammensetzungen erlaubten, Produkte basieren auf dem Wirkstoff Glyphosat. Nur damit keiner denkt das Totalherbizid frißt sich wie eine Säure durch den Boden und vernichtet alles Leben.

    Glyphosat

    Herbizid-Wirkstoff zur Unkrautkontrolle; wird als Komplementärherbizid in Verbindung mit gentechnisch veränderten Pflanzen eingesetzt. (Markenname: Roundup)

    Glyphosat wird auf die Blätter gespritzt und in der Pflanze weitertransportiert. Die Wirkung über den Boden ist sehr gering. Glyphosat hemmt ein bestimmtes, für den Stoffwechsel der meisten Pflanzen erforderliches Enzym (EPSP-Synthetase). Dieses Enzym wird zur Herstellung von lebenswichtigen aromatischen Aminosäuren benötigt. Können diese infolge der Einwirkung von Glyphosat nicht gebildet werden, stellt die Pflanze das Wachstum ein und stirbt nach drei bis sieben Tagen ab. Verglichen mit anderen Herbiziden gilt Glyphosat als umweltfreundlich; es ist biologisch abbaubar und für Menschen nicht toxisch.

    Glyphosat wirkt gegen fast alle Pflanzenarten toxisch und wird daher seit etwa 25 Jahren weltweit als so genanntes Breitbandherbizid eingesetzt (z.B. zur Unkrautbekämpfung an Bahndämmen).

    Zur Unkrautkontrolle im Ackerbau (Soja, Raps, Mais) konnte Glyphosat erst als Teil des neu entwickelten Herbizid-Systems RoundupReady eingesetzt werden. Inzwischen sind verschiedene Nutzpflanzen verfügbar, die eine gentechnisch vermittelte Toleranz gegenüber Herbiziden mit dem Wirkstoff Glyphosat besitzen.

    Dazu wurde ein aus dem Bodenbakterium Agrobacterium tumefaciens isoliertes Gen auf die Pflanzen übertragen. Auf diese Weise wird eine bakterielle Form desjenigen Enzyms gebildet (EPSP-Synthetase), dessen pflanzliche Variante von Glyphosat gehemmt wird. Das bakterielle Enzym ist jedoch gegenüber Glyphosat unempfindlich, so dass die gentechnisch veränderten Pflanzen eine Behandlung mit Glyphosat ohne Schaden tolerieren.

  85. Bibliothekar Says:

    #84 Quelle

    http://www.biosicherheit.de/de/lexikon/8.glyphosat.html

    Diese Seite wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, damit nicht gleich welche “Monsanto” schreien. ;-)

  86. Bibliothekar Says:

    #83 Latoan

    Danke, da warst Du etwas schneller als ich.

  87. klatin Says:

    Ein guter Artikel mit vielen Links ist hier:

    http://depletedcranium.com/?p=1299

    Dieses Land, Malawi in Afrika, hatte Hungersnoete mit ihrer traditionellen Landwirtschaft. Nachdem die dortige Regierung, gegen den Widerstand und Warnungen von Organisationen wie Greenpeace, den Bauern modernes (genetisch modifiziertes) Saatgut und Duenger aushaendigte, kann Malawi jetzt Lebensmittel exportieren.
    Aber Leute wie GP, Gruene Parteien, usw. saehen es lieber, wenn die Leute oekologisch korrekt verhungern.

  88. Bibliothekar Says:

    #87 klatin

    Sehr aufschlußreich der Artikel. Danke.

  89. BRK Says:

    #82 Rainer
    #83 Latoan
    #84 Bibliothekar

    Danke für Eure Hinweise auf die „pfluglose“ Bearbeitungstechnik mittels Roundup/Glyphosat u.Ä.
    Da es sich hierbei um eine Bearbeitungsmethode die in direkter Verbindung mit gentechnisch behandelten Pflanzen steht, wollte ich dieses Thema in diesem Zusammenhang meiden, um einen tierischen Aufschrei zu vermeiden. Aber Ihr habt Recht, bei dieser Methode genügt es, den Boden bis zu einer Tiefe von ca. 10 cm zu lockern. Das erhält die Gare und lässt den Boden atmen ohne ihn auszutrocknen. Das funktioniert ähnlich wie das Aufhacken im Garten.

    Ob Roundup bei uns bereits in einem erkennbaren Umfang in der Landwirtschaft/Lebensmittelerzeugung eingesetzt wir entzieht sich meiner Kenntnis. Für denkbar halte ich es allerdings beim Anbau von Biomasse, da geht ohnehin derzeit alles drunter und drüber.

  90. Mephisto Says:

    # 87

    Das ist doch einfach menschenverachtend! Das tönt ja so, als ob die dummen Bauern in Malawi selber nicht fähig gewesen wären sich zu ernähren und dank gentechnisch modifizierten Pflanzen jetzt im Überfluss leben.

    Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt. Über 70 % der Exporte beruhen auf Tabak. Die Arbeitsbedingungen auf den Plantagen sind schlecht und die Abhängigkeit von der Tabakindustrie ist enorm (Verarbeitung im eigenen Land gibt es nicht). Deshalb konnte Malawi beim Fall der Tabakpreise in den 1990′ern auch nicht auf andere Landwirtschaftsprodukte ausweichen.

    Das wichtigste Nahrungsmittel ist Mais, der knapp bedürfnisdeckend angebaut wird. Zum Teil konnten sogar einige Mengen exportiert werden, das stimmt. Die übrigen Lebensmittel sind meist importiert (man erkennt es z. B. daran, dass viele davon arabisch beschriftet sind). Die Probleme in der Landwirtschaft sind vor allem das Fehlen von Arbeitsgeräten (praktisch alles wird von Hand gemacht, nicht einem Ochse und Pflug sind verbreitet) und ein Mangel Düngemittel etc. Und jetzt muss mir niemand kommen und sagen: Da schau, Düngemittel! Ich habe nie behauptet, dass wir mit Bio sämtliche Welthungerprobleme lösen.

    Aber: Wenn die westliche Welt sich jetzt als Retter in der Not präsentiert, weil sie den armen Bauern in Malawi Düngemittel und genetisch verändertes Saatgut zukommen lässt, während auf Tabakfeldern die Arbeiter mit Pestiziden vergiftet werden, um den Grosskonzernen Profit zu garantieren, so ist das doch daneben. Ich finde es richtig, diesen Bauern zu helfen, aber man soll bitte sehr die Relationen nicht verschweigen!

    Zudem ist es fraglich wie geeignet genetisches Saatgut ist, um eine Land in die landwirtschaftliche Unabhängigkeit zu führen, solange dieses Saatgut von weltweit etwa 3 Grosskonzernen in fast monopolistischer Weise kontrolliert wird.

  91. flipper242 Says:

    auch wenn ich ungerne etwas auf wikipedia zitiere hier geht es gerade

    2002 war ein katastrophales Dürrejahr, in dem es zu verbreitetem Hunger kam. Seither hat Malawi – entgegen des Rates von Experten aus Industrieländern – ein Gutscheinsystem eingeführt und ausgebaut, in dessen Rahmen Bauern subventionierte Düngemittel vergünstigt erhalten. Dieses Programm soll eine deutliche Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktion und eine Verringerung des Hungers im Land erreicht haben; 2007 verkaufte Malawi mehr Mais an das Welternährungsprogramm als jedes andere Land im südlichen Afrika und lieferte ferner Hunderttausende Tonnen Mais nach Simbabwe

  92. Rainer Says:

    @ Mephisto #90

    Das ist doch einfach menschenverachtend!

    Widerspruch! Menschenverachtend ist die Politik der Europäischen Union, die den afrikanischen Ländern verbietet genverändertes Saatgut einzusetzen. Wenn diese Länder oder die Bauern dieser Länder für sich entscheiden genmodifiziertes Saatgut einzusetzen, weil dieses resistenter gegen Trockenheit oder gegen Schädlinge ist, sollte dies deren gutes Recht sein.

  93. Mephisto Says:

    @ flipper
    Die westliche Welt besteht ja nicht nur aus Experten aus Industrieländern, oder?

    @ Rainer
    Ja natürlich ist das ihr gutes Recht. Fragwürdig ist, wenn hier einige die “moderne” Landwirtschaft zum Helden stempeln, während diese gleichzeitig auch wesentlich zu den Problemen beiträgt, die sie “löst”.

  94. perlita Says:

    @ Rainer #92,

    ich tu mich da etwas schwer mit diesen genverändertem saatgut. einmal, weil die bauern (oder auch baumwollpflanzer) gezwungen sind, neues saatgut zu kaufen, und nicht wie früher das neue saatgut selber produzieren können oder dürfen.

    zum zweiten weil ja auch bei gentechnisch verändertem saatgut zusätzlich auch weiterhin pflanzenschutzmittel eingesetzt werden müssen, und das, wenn das stimmt, was man so hört, in höheren ausßmaße als bisher.

    wofür ich plädieren würde wäre aber gen-saatgut, daß es den bauern erlaubt, auch weiterhin ihr neues saatgut zu generieren und wenn es sich um saatgut handelt, daß tatsächlich ohne zusätzlichen pflanzenschutz auskäme.

    was ich jedoch für viel verheerende finde, ist die agrarpolitik der ersten welt, die länder der dritten welt mit lebensmittel zu solchen dumpingpreisen überschüttet, daß die einheimischen bauern in die knie gehen. und das obwohl deren preise ja nun nicht hochpreisig sind.

    vielleicht wäre auch ein verstärkter rückgriff auf lokale, traditionelle pflanzen wie hirse, etc. eine möglichkeit die freiheit und autarkie der landwirtschaft in ländern wie afrika, etc. zu fördern.

    aber ich glaube, das will gar keiner wirklich.

  95. BRK Says:

    #93 Mephisto

    Die westliche Welt besteht ja nicht nur aus Experten aus Industrieländern,
    oder?

    Das ist sicherlich richtig, aber sog. Experten, bzw. deren „Nachgeburten“(sic) die sich in gewissen NOG’s tummeln, aus den Industrieländern legen offensichtlich wert darauf, die armen Länder in Abhängigkeit zu halten, weil man sonst ja seine Daseinsberechtigung verlieren könnte, oder keine Geschäfte mehr machen könnte.

    Ja natürlich ist das ihr gutes Recht. Fragwürdig ist, wenn hier einige die “moderne” Landwirtschaft zum Helden stempeln, während diese gleichzeitig auch wesentlich zu den Problemen beiträgt, die sie “löst”.

    Du vergisst offenbar, dass nur die „moderne Landwirtschaft“ in der Lage ist das globale Ernährungsproblem zu lösen. Aber wenn man sich nur an „grüner Propaganda“ orientiert, dann ist derartige Unwissenheit, wie Du sie hier an den Tag legst, nicht verwunderlich. Die sog. Bio-Landwirtschaft ist doch bei Licht besehen ein Produkt dekadenter Zeitgenossen; manche sagen auch, ein Relikt aus längst vergangener Zeit, in der noch der Hunger in unseren Landen herrschte.

  96. Latoan Says:

    #94 Perlita

    Muarrharrharr! Entschuldige bitte meine Reaktion, aber die billige “Selbsterzeugung” von Saatgut ist zumindest in Europa quasi unmöglich, auch bei Nicht-GVOs!

    Zum einen gibt es für bestimmte Pflanzen, beispielsweise Mais, fast ausschließlich Hybridsaatgut zu kaufen. Das heißt die daraus entstehenden Pflanzen sind unfruchtbar und können keine Nachkommen generieren, weswegen das Maiskorn nur als Schweinefutter oder Bioethanolsubstrat taugt. Das “neue” Saatgut für das nächste Jahr will dann wieder teuer aber mit Feldaufgangsgarantie im Landhandel erworben werden.

    Bei Nicht-Hybriden-Saatgut wie bei Getreide üblich kann man zwar nachbauen, also das geerntete Korn wieder aussäen, aber dagegen laufen die Saatgutproduzenten Sturm. Schließlich haben sie in ihre Sorten viel Zeit und Geld investiert um unerwünschtes rauszuzüchten, also wollen sie auch Geld dafür sehen. Dies geschieht entweder, indem man sein Saatgut im Landhandel als zertifiziertes “Z-Saatgut” kauft- dann hat man auch eine Feldaufgangsgarantie- oder Lizenzgebühren, die Nachbaugebühr, an den Züchter abtritt.
    Sollte man beim Nachbau OHNE Gebühr erwischt werden, ist garantiert, dass man vom Züchter auf Schadenersatz verklagt wird, wenn nicht wegen Diebstahl geistigen Eigentums. Es war sogar mal in der Diskussion, dass der Landhandel nur noch Getreide abnehmen darf, sofern der Nachweis über den Erwerb von Z-Saatgut oder die Nachbaulizenz vorliegt. Der Plan ist aber gescheitert, dem DBV sei Dank…

    Aufgrund dieser Praxis in Europa glaube ich kaum, dass die Saatgutproduzenten gerne den barmherzigen Samariter raushängen lassen, geht es um die dritte Welt!

  97. perlita Says:

    @Laotan,

    bitte entschuldige meine naivität. kann aber auch daran liegen, daß ich von landwirtschaft keine ahnung habe, sondern nur eine meinung, wie es sein sollte.

    dafür jetzt aber vollkommen OT, eine frage:

    kennt jemand diese studie, und hat evtl. einen link dafür? vorab danke, auch für erklärungen zum sinn oder unsinn der nachstehenden aussage.

    “……….Dabei würden Raucherinnen und Raucher mit einem Rauchstopp nicht nur ihrer Gesundheit etwas Gutes tun und dem vorzeitigen Altern vorbeugen, sondern sogar der von Klimawandel bedrohten Umwelt: Nach einer Studie des Kernforschungszentrums Karlsruhe atmen die Raucher Deutschlands jährlich 7500 Tonnen Kohlenwasserstoffe aus. Diese Menge entspricht den Werten von zehn neuen Müllverbrennungsanlagen…..”

    http://www.welt.de/wissenschaft/psychologie/article3144940/Frauen-rauchen-aus-anderen-Gruenden-als-Maenner.html

  98. Latoan Says:

    #97 Perlita

    Also ich bin ganz froh darum, dass mir der Züchter (der, wie der Name schon sagt mehr Ahnung vom Züchten haben sollte) die Arbeit des Züchtens abnimmt, aber dann sollten Kosten und Nutzen schon im Verhältnis stehen. Z-Saatgut ist nämlich unverschämt teuer! Von daher stimme ich Dir zu, dass hier zuviel Geld gemacht wird.

    ABER: Wenn kein Mensch mehr Z-Saatgut kauft, sondern nur noch nachgebaut wird, dann bekommt der Züchter kein Geld mehr, stellt das Züchten ein und mit Sortennachschub ist dann Essig. Nach einiger Zeit sind dann auch alle Sorten derart vermischt, dass man von “sortentypischen Eigenschaften” schon nicht mehr sprechen kann, und das dürfte auch nicht im Sinne einer gesicherten Ernährung sein.

    Was Saatgutkonzerne brauchen ist Mittelmaß, und das fehlt Monsanto und Co!

  99. perlita Says:

    @ Laotan,

    da stimme ich dir hundertprozentig zu.

  100. Mephisto Says:

    # 95 BRK

    Das ist sicherlich richtig, aber sog. Experten, bzw. deren „Nachgeburten“(sic) die sich in gewissen NOG’s tummeln, aus den Industrieländern legen offensichtlich wert darauf, die armen Länder in Abhängigkeit zu halten, weil man sonst ja seine Daseinsberechtigung verlieren könnte, oder keine Geschäfte mehr machen könnte.

    Naja, ich frage mich einfach, wer wohl mehr Interesse an einer Abhängigkeit der EL hat: Die NGO’s (sind ja alle gleich) oder die Konzerne, die ihre fetten Gewinne damit machen? Mmmh, dann wohl doch eher die NGO’s. Oder etwa nicht?

    @ Laotan
    Ich glaube einfach, dass ein vermehrter Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut diese Problematik noch verschärft, da hier der Handel auf zwei, drei Konzerne beschränkt ist. Und schlussendlich würden die Züchter von Z-Saatgut ja durch diese verdrängt…
    Oder wie siehst du das?

  101. Rainer Says:

    @ Mephisto #100

    Aber es wird doch niemand gezwungen, Genverändertes Saatgut einzusetzen. Jeder Landwirt kann doch selbst entscheiden, was besser für ihn ist. Wenn die Ertragssteigerungen durch Genverädertes Saatgut höher sind als die Kosten ist es sicher sinnvoll, diese auch einzusetzen. Sollte das nicht so sein greift man eben auf Z-Saatgut zurück. Oder auf traditionelle Sorten. Oder auf etwas völlig anderes.

    Nur die Wahl sollte man dann auch demjenigen überlassen.

  102. BRK Says:

    #100 Mephisto

    Naja, ich frage mich einfach, wer wohl mehr Interesse an einer Abhängigkeit der EL hat: Die NGO’s (sind ja alle gleich) oder die Konzerne, die ihre fetten Gewinne damit machen? Mmmh, dann wohl doch eher die NGO’s. Oder etwa nicht?

    Oh, Du übst Dich in Zynik. Klappt aber noch nicht richtig.

    Aber kann es vielleicht sein, dass sich die Interessen der Saaten-Konzerne und gewisser Institutionen, staatlicher und nichtstaatlicher, treffen, wenn es um die Generierung von Gewinnen und „Macht“ geht. Der Eine verkauft halt Saaten und der Andere Ideologie.

  103. Latoan Says:

    #99 Perlita

    Schön, dass wir uns einig sind ;-)

    #100 Mephisto

    Mag sein, aber da ich ein verfechter der Marktwirtschaft bin, kann ich nichts schlechtes darin erkennen, dass nur die Züchter verdrängt werden.
    Was aber auf jeden Fall verhindert werden will, und jetzt kommt der Pferdefuß der Marktwirtschaft, ist die Monopolisierung des Saatgutmarktes, und daran schraubt Monsanto mit seinen Roundup-Sorten schon ganz gewaltig rum.

    Meine persönliche Lösung des Problemes wäre eine Öffnung der europäischen Betonschädel für die Verwendung von GVOs! Das sorgt dafür, dass es auch anderen, nämlich europäischen Firmen gelingt, mit dem VERKAUF von GVO-Saatgut Geld zu machen, und nicht nur von den großen, amerikanischen Konzernen für die Patente mit Peanuts abgespeist zu werden!
    Damit hätten wir ein Gegengewicht zu Monsanto, eigene Patente und ECHTEN Wettbewerb.

    Aber jetzt haben wir nur streitlustige, sachbeschädigende, kleine, grüne Männchen mit Transparenten und die Übermacht eines Großkonzerns…

  104. Bibliothekar Says:

    Klar tendiert man schnell dazu, den großen Gentechnik-Konzernen Vorwürfe zu machen. Man sollte sich aber auch einmal folgende Passagen aus einem Spiegel-Interview mit Nina Fedoroff vom 20.1.2009 in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.

    “Gentechnikgegner richten großen Schaden an”

    Nina Fedoroff ist ein Überbleibsel der Bush-Regierung und wird Hillary Clinton in Wissenschaftsfragen beraten. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview fordert sie Genpflanzen gegen den Klimawandel und wirft Europa Gentechnikfeindlichkeit vor…..

    SPIEGEL ONLINE: Umweltschützer warnen, dass der Kurs, den Sie für die Gentechniknutzung vorschlagen, die Welternährung in die Kontrolle weniger Großkonzerne bringt.

    Fedoroff: Aber das passiert doch gerade jetzt – wegen der Gentechnikfeindlichkeit.

    SPIEGEL ONLINE: Wie bitte?

    Fedoroff: Schauen Sie sich an, was in Europa vor sich geht. Weil die Regierungen der agrarischen Gentechnik eher ablehnend gegenüber stehen, wird die Forschung an den staatlichen Universitäten kaum gefördert. Die hellsten Köpfe in der Pflanzenbiotechnologie wandern in die großen Unternehmen ab, die bestens zahlen. So wird das Know-how privatisiert.

    SPIEGEL ONLINE: Die Gentechnikgegner stärken die Konzerne, gegen die sie kämpfen?

    Fedoroff: Ihre Hysterie richtet großen Schaden an. Ich fände es sehr wichtig, dass Regierungen Universitäten und andere öffentlich geförderte Institute in der agrarischen Gentechnik massiv stärken. In Deutschland gibt es zum Beispiel das Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln, da wurden in den achtziger Jahren einige der wichtigsten Entdeckungen der Pflanzenbiotechnologie gemacht. Wenn man das kontinuierlich ausgebaut hätte, wäre ein Großteil von Patenten und Know-how ein öffentliches Gut geblieben….

    weiterlesen hier:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,602061,00.html

  105. perlita Says:

    @ Bibliothekar#104,

    den artikel habe ich auch gelesen. mein problem ist mittlerweile, daß ich sehr vorsichtig damit geworden bin solchen artikel glauben zu schenken.

    da die lobbyisten jedweder coleur mittlerweile überall derart tief im gebälk sitzen, befürchte ich, daß es gar keine neutrale wissenschaft mehr gibt. von neutraler berichterstattung ganz zu schweigen.

    das gilt auch für kritische artikel in bezug auf genttechnik, klimawandel, etc.

    daß ich solchen berichten eher zustimme oder zuneige, liegt nur daran, daß sich z.b. klima immer gewandelt hat, etc.

    @ Laotan,

    freut mich auch.

    ich habe nochmal die bitte, falls jemand etwas über diese studie weiß, wäre ich um infos dankbar. ich weiß es ist OT. also gnade!

    “………Nach einer Studie des Kernforschungszentrums Karlsruhe atmen die Raucher Deutschlands jährlich 7500 Tonnen Kohlenwasserstoffe aus. Diese Menge entspricht den Werten von zehn neuen Müllverbrennungsanlagen…”

    http://www.welt.de/wissenschaft/psychologie/article3144940/Frauen-rauchen-aus-anderen-Gruenden-als-Maenner.html

    vielen dank!

  106. Bibliothekar Says:

    #105 perlita

    So, der Bibliothekar hat sich mal auf die Spur gemacht und herausgefunden, das diese Meldung sich nur auf folgendes Buch beziehen kann:

    Tabakabhängigkeit – Gesundheitliche Schäden durch das Rauchen, 2.Aufl., Springer Berlin Heidelberg, 2008

    http://www.springerlink.com/content/hmk180/?p=1c18b6f9747841cd882c90a8fa2f8a2b&pi=0

    Im Kapitel 17 – Gesellschaft, Politik und Tabakindustrie S.635 findet sich dieser Satz

    Bei einem Großteil der Bevölkerung werden auch nach den gesetzlichen Neuerungen
    in den Jahren 2007 und 2008 durch Zigaretten schwerste Gesundheitsschäden
    ausgelöst. Auch die umweltpolitische Dimension bleibt bestehen: So exhalieren
    nach einer Studie des Kernforschungszentrums Karlsruhe Raucher in Deutschland
    jährlich 7500 Tonnen Kohlenwasserstoff, was dem Emissionsgrenzwert von zehn
    neuen Müllverbrennungsanlagen entspricht [5].

    Folgen wir also der Quellenangabe auf S.654 und erhalten

    [5] Odenwald M. Wie der Regenwald im blauen Dunst aufgeht. Natur 1993; 6: 28–34.

    Tja, liebe Freunde, so wird’s gemacht. Es wird dem Leser suggeriert – eine neue Studie eines renomierten Institus ergab….
    Aber der Satz klingt ja so schön. Ich, als Nichtraucher finde es jedenfalls unerträglich Menschen mit Müllverbrennungsanlagen zu vergleichen.

    Morgen gehe ich mal ans Regal und schaue mir diesen Artikel an. Dann schaun wir weiter.

  107. Bibliothekar Says:

    #105 entschuldigt die verquere Formatierung.

  108. Bibliothekar Says:

    #106

    Natur ist übrigens die Zeitschrift, für die Dirk Maxeiner und Michael Miersch bis 1993 verantwortlich gearbeitet haben.

  109. BRK Says:

    Hallo Leute
    Alles Bio oder was?

    Ja ja, mit Bio ist eben kein Gewinn zu machen. Da muss der Bauer schonmal kreativ sein.

    Die nächste Bio-Schummelei
    Es schadet ja niemandem, wenn Bio-Nutztiere konventionelles Futter kriegen. Dennoch ist es nicht nett, wenn man einer frommen Gemeinde teures Weihwasser verkauft, das gar nicht geweiht wurde.

    Noch mehr Bio-Betrug: 1.000 Tonnen konventionelles Geflügel- und Lammfleisch als Bio verkauft
    29.01.2009

    Recklinghausen (aho/lme) – Der Etikettenschwindel bei einem Delbrücker Bio-Bauern geht anscheinend weiter. Nachdem im Dezember 2008 einem landwirtschaftlichen Betrieb im Kreis Paderborn ein Vermarktungsverbot für Ökoprodukte auferlegt wurde, muss jetzt das Landesamtb für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) erneut einem Betrieb in Delbrück den Öko-Status entziehen, der zur gleichen Unternehmensgruppe gehört. Damit wird der dritten Firma dieser Gruppe ein Verstoß gegen die EU-Ökoverordnung vorgeworfen.

    Ging es bisher um den Zukauf von Futtermitteln, so wurde jetzt bei diesem Betrieb festgestellt, dass in den Jahren 2004 bis 2008 ca. 1.000 t konventionelle Geflügel- und Lammerzeugnisse direkt zugekauft wurden. Trotz wiederholter Aufforderungen konnte die Firma den Verbleib der Ware nicht nachweisen.

    Der weitere Fall macht die Dimension der hier aufgedeckten Verstöße gegen die EU-Ökoverordnung deutlich, so das LANUV.

    Das Verbot gilt für zwei Jahre, alle Öko-Kennzeichnungen sind zu entfernen. Das LANUV arbeitet nach eigenen Angaben mit Hochdruck an der weiteren Aufklärung des Falles, auch um den Verbraucherinnen und Verbrauchern das Vertrauen in die Kennzeichnung von Bioprodukten geben zu können. Die Überprüfungen des landwirtschaftlichen Betriebes laufen indes weiter. Nach jetzigem Stand wurden von dem Ökobetrieb bereits seit 2005 mehr als 3.000 t konventionelles Futter gekauft.
    Artikel

    Also Ihr lieben Lohas und Utopisten kauft in Eurem Bioladen da werdet Ihr geholfen.

  110. Bibliothekar Says:

    #109 BRK

    Bio unterscheidet sich doch gerade durch die lauteren Absichten und die hehren Ziele von der rein auf Profit setzenden konventionellen Landwirtschaft….
    Wer weiß was Du da wieder gelesen hast und hier übertrieben darstelltst. Das sind doch Manipulationen der Fleisch-Mafia. <|:-)))

  111. Bibliothekar Says:

    Passend zu den hier diskutierten Themen und ganz frisch:

    Technikangst im Staatsauftrag
    Von Thomas Deichmann

    Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat kürzlich ein Schriftwerk herausgebracht, das erneut den Eindruck erweckt, ein zentrales Ziel der Behörde sei die Verunglimpfung der modernen Pflanzenwissenschaften. Das BfN ist seit langem bekannt für seine einseitige Positionierung gegen die Grüne Gentechnik. Hartmut Vogtmann, im Januar 2000 vom damaligen Bundesumweltminister Jürgen Trittin (B‘90/Grüne) zu seinem Präsidenten berufen, hat daraus keinen Hehl gemacht. Hoffnung blühte auf, als er im Oktober 2007 von Beate Jessel abgelöst wurde. Doch offenbar fehlt auch der neuen BfN-Präsidentin der Wille, in den Büroräumen des BfN wieder mehr Wissenschaftlichkeit walten zu lassen.
    Das 15-seitige Positionspapier „Welternährung, Biodiversität und Gentechnik“ von Dezember 2008 ist jedenfalls wieder nicht mehr als ein Versatzstück subjektiver Vorurteile und zusammengetragener Angstszenarien, um die im Untertitel formulierte (für das BfN wohl nur rhetorische) Frage „Kann die Agro-Gentechnik zur naturverträglichen und nachhaltigen Sicherung der Welternährung beitragen?“, zu verneinen….

    weiterlesen hier:

    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/000111

  112. mervan hell Says:

    Zu #109
    Viel weiter oben stand mal ein Vergleich des Wettbewerbs Bio-konventionell mit Shampoowerbung, bei der auch jeder behauptet, seins wäre besser.
    Merkwürdig, dass niemand Schauma-Shampoo in Herbal-Essences-Flaschen verkaufen will.

  113. BRK Says:

    Hallo Energie.Ossi

    Was predigen wir schon die ganze Zeit?
    So schnell schlägt die Realität zu.

    Ist zwar etwas OT, aber pass recht gut zur Biosau, wenn auch im übertragenen Sinn

    Wird demnächst wieder der Wald verheizt?
    Zitat des Försters Peter Wohlleben: “…Heizen mit Holz erinnert an die Situation wie wir sie vor 200 Jahren hatten. Das Resultat damals war: Der Wald verschwand. Nur durch den Siegeszug von Kohle und Öl hat er sich erholt. Wenn heute 80 Millionen Menschen statt wie vor 200 Jahren 20 Millionen wieder auf Holz setzen – und aufgrund des gestiegenen Lebensstandards auch noch den fünf- bis zehnfachen Heizbedarf im Vergleich zu früher haben – muss jedem klar sein: Das kann einfach nicht funktionieren!…”

    Hier gehts weiter..

    Gefunden hier:

  114. BRK Says:

    #110 Bibliothekar

    Ach weißt Du, auf der Suche nach einem Mittel gegen Rückenschmerzen ;-) ist mir das in die Hände gefallen.

  115. Bibliothekar Says:

    #114 BRK

    Eine Auswahl teuflich guter alternativer Heilmethoden hatte ich doch mal ins Forum gestellt.
    Wenn dann doch gar nichts mehr hilft und Du den rechten Glauben gefunden hast, Du so richtig davon überzeugt bis das Richtige zu tun, weil nur das Richtige das Richtige sein kann…… =;-))

  116. Rainer Says:

    @ Bibliothekar # 106-108

    Ganz großartige Recherche übrigens! Danke schön.

    MfG

    Rainer

  117. perlita Says:

    @ Bibliothekar,

    herzlichen dank für die schnelle “aufklärung”. ein solches resultat hatte ich fast vermutet.

    was machen eigentlich eingefleischte öko-esoteriker, wenn sie feststellen, daß all ihre verlautbarungen, meldungen, studien, veröffentlichungen, konferenzen etc. einen öko-footprint hinterlassen, der jedem dino ehre machen würde?

  118. Latoan Says:

    #117 Perlita

    Was wohl?

    Sie behaupten steif und fest, dass es ausschließlich daran liegt, dass der rest der Menschheit noch “normal” lebt. Wären alle so beknackt wie sie, wäre der latürnich VIIEEEEEL kleiner.

    Oder sie beteuern steif und fest, der riesige Fußabdruck diene ausschließlich der guten Sache und man müsse ja auch Opfer bringen!

    Oder blah, blah, woof, woof…

    #106-108 Bibliothekar

    Hatte ich auch gefunden. Leider verfügt “unsere” Hochschulbibliothek nicht über dieses “Natur-Wurstblatt”. Viel Glück!

    Das Buch ist übrigens allgemein eine Frechheit gegenüber Rauchern!!! Ich konnte es durch “unsere” Hochschulbibliothek komplett online lesen :-D
    Ich selber bin Nichtraucher, manchmal auch militant, sofern es um meine persönliche Gesundheit geht, aber solange jemand den Rauch verbrannter Pflanzen inhalieren möchte, bitte, soll er es machen! Er soll nur mich damit in Ruhe lassen. Trotzdem rede ich keinem rein, was er für sich selbst zu tun oder zu lassen hat.

  119. Bibliothekar Says:

    #118 Latoan & Alle

    Wer Interesse am Buch und am Artikel hat kann sich hier schon mal melden: Biblio09@xmail.net

  120. Energie-Ossi Says:

    #111 Bibliothekar

    Ein Satz sagt eigentlich alles

    …Beklagt wurde auch hier der Verlust an wissenschaftlicher Kompetenz…..

    Da sitzen Scharlatane, Ideologen, Sozio-Pädagogen…..und sonstiges fachfremdes Gesindel und erstellt Studien die Dank BfN-Stempel einen höchst-öffentlichen Eindruck suggerieren und gern von jeden Gentechnik-Gegner zitiert werden.
    Da läuft es genau so wie mit den 100% EE in Deutschland, abgekupferte Studien von gewissen Wind-GmbH´s, Studien eines gewissen Öko-Instituts beauftragt von ihren Kumpels im Ministerium oder den NGO´s, technischer Unfug auf 150 Seiten und trotzdem klopfen sich alle auf die Schulter wie gut sie sind. Es ist einfach nur noch zum Mäusemelken mit dieser Mischpoke.

    Man sollte sich mal etwas näher mit diesem Öko-Institut (gegründet von erklärten Atomkraftgegnern) und dessen Entstehung beschäftigen. Erst als die Grünen um Joschka und den berüchtigten Tritt-Ihn an die Macht kamen, ist diese Institut aus seinen Dornröschenschlaf gezerrt worden um uns dann ihren Unfug zu präsentieren.

    Selbiges mit dem “sogenannten” Bundesamts für Strahlenschutz (BfS)…….an dessen Spitze ein erklärter Feind der Kernenergie sitzt.
    Wenn das so weiter geht, wird demnächst ein Beerdigungsinsitut die Beratung einer Geburtenklinik übernimmt.

    Wenn man so guckt wo wir alles verarscht werden, wundert mich es echt, das unser Leben noch halbwegs funktioniert, gibs da draussen vllt doch noch intelligentes Leben in den Amtsstuben?

    Duck und wech.

  121. perlita Says:

    @ Bibliothekar,

    vielen dank, ich war so frei sie zu kontaktieren.

  122. AC DC Says:

    Nicht ganz OT, denn Röhl lässt hier die Sau raus (kann mich dem nur anschließen)

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/licht_aus_messer_raus_blackout_fuer_deutschland/

  123. peper Says:

    Wenn man so guckt wo wir alles verarscht werden, wundert mich es echt, das unser Leben noch halbwegs funktioniert, gibs da draussen vllt doch noch intelligentes Leben in den Amtsstuben?

    Anscheinend nicht.
    Heute hat mir ein Bekannte folgendes erklärt. Als er arbeitslos war, hat er immer einige Tag nach Monatsbeginn seine Stütze erhalten. Nun bekommt er seinen Gehalt einige Tage vor dem Ende des Monats. Jetzt hat er in dem Übergangsmonat quasi 2 Löhne erhalten. Und weil das nun bis Jahresende seinen Lohn wenigen Tagen vor Monatsende erhält, sieht das formal so aus, als hätte er im Jahr sogar einen 13. Monatsgehalt gehabt. Das A will nun fast einen gesamten Monatserhalt zurückerstattet, obwohl er das Geld natürlich komplett für den in wenig Tage kommenden Monat benötigt. Als er mich fragte, ob das normal sein könne, antworte ich darauf mit einem Ja und dass das voll ins System passt.
    Man kann nur darüber schmunzeln, wie belastbar der Deutsche so ist.

    @ ghw
    Ich bin übrigens auch nicht so gegen das BGE abgeneigt. Werner hat ja so ein Modell, indem das Bürokratentum sehr rationalisiert werden würde. Mehr brauchte ich mir nicht anzuhören;-)

  124. BRK Says:

    #122 AC DC

    Gucki hier.
    (;-p

  125. krishnag Says:

    Neuer Blogbeitrag von Jörg Rings, der absolute
    Cherf-Physiker unter den……
    Nee, ich laß es besser :-,

    http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2009/02/etablierte-klimaforscher-sehen-menschgemachte-klimaerwarmung.php

    Bin mal so frei, hier zu kopieren, denn ich will icht jedem mit dem Rest den Abend zu versauen:

    Krishna Gans· 05.02.09 · 20:52 Uhr

    #Er hat auch die großen Listen und Deklarationen der beiden Seiten ausgewertet (er nennt sie diplomatisch “Aktivisten” und “Inaktivisten”, je nachdem ob sie sich bereits für oder gegen menschgemachte Klimaerwärmung und/oder ein Handeln dagegen ausgesprochen haben). Und siehe da – unter den Top 500 Klimaforschern überwiegen die Aktivisten 6:1, die Skeptiker vereinigen gar nur 4.4% der Zitate auf sich. Jim Prall sagt, die Inaktivisten versammeln sich hauptsächlich im unteren Teil der Liste, bei den Nie-Zitierten.#

    Es ist schön zu erfahren, daß es die gern bestrittene “skeptische” wissenschaftliche Arbeit doch gibt.
    Die “Aktivisten” bedienen den Mainstream der Forschung, was ihr gutes Recht ist.
    Die “Inaktivisten” existieren, publizieren und werden nicht zitiert, darin sehe ich absolut kein Drama.

    Warum Mainstream vertreten durch “Aktivisten” ?
    Ich möchte da mal kurz mit einem hier fälschlicher Weise verberiteten Vorurteil aufräumen:
    #Ich hab drüben bei Jürgen noch den größten Witz von so einem Klimawandel-Leugner gehört. Als Antwort auf die Frage nach dem Energieproblem hieß es : Forschen, Forschen, Forschen.#

    Da Ludmila mich da zitiert, nehme ich dazu Stellung.

    #100 Kommentare in denen es z.B. nur darum geht:
    Klimaforscher sind doof.#
    Ihre beliebte Wahrnehmung, wo sie die her hat, keine Ahnung.

    Das IPCC, um das mal klarzustellen, forscht nicht.
    Die Aufgabe des IPCC ist es, wissenschaftliche Arbeiten zu sichten und daraufhin zu bewerten, wie sie sich mit dem anthropogenen Klimawandel auseinander setzen, welche Ergebnisse sie dazu gefunden haben.
    Denn darin besteht die einzige Aufgabe des IPCC:
    den Einfluß des auf das Klima zu bewerten und darüber Berichte zu schreiben und Politiker zu beraten.
    D. h. letztendlich, wenn ich die Arbeit, die Aufgabe des IPCC hinterfrage, stelle ich mich nicht gegen die Forschung, weder gegen die Klimaforschung per se, noch gegen Wissenschaft / Forschung überhaupt.
    Wenn ich in einem Zusammenhang den Sinn eines Mittelwertes in Frage stelle, habe ich nicht die Absicht, die Wissenschaft aus den Angeln zu heben, wie es mir hier laufend unterstellt wird.
    Wenn darüber hinaus das Vertreten einer eigenen Meinung, egal, ob falsch oder richtig bereits als Trollerei verstanden wird, nun, dann soll es so sein.

    @Ludmila
    Nochmals danke für den Zwischenbescheid in Sachen Sonne und Bewegung in Z Richtung hinsichtlich Magnetismus, allerdings, wenn es Dir möglich sein sollte, mir evtl. auch beim Rest der Frage behilflich zu sein, würde ich mich sehr freuen.

    Hast Du Dich eigentlich ein wenig in die von mir verlinkte Literatur eingelesen ?

    Sollte dieser Beitrag Anlaß dazu sein, mir Trollerei vorzuwerfen….. :-)

    Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 05.02.09 · 20:55 Uhr

    Korrektur:
    ….den Einfluß des Menschen auf das Klima zu bewerten……

    Dazu das “Chefche”

    Jörg Rings· 05.02.09 · 21:02 Uhr

    @Krishna Gans: Mann Sie haben ja Nerven hier auch noch aufzutauchen. Für Sie gilt das gleiche wie für Müller, ich möchte Sie nicht zu Gast. Das gilt auch für Eddy im übrigen. Weitere Posts werden ungelesen gelöscht.

    Das ist ein Haufen, da kann man schon wieder lachen, da paßt der “planck” hin wie der berühmte Arsch auf den noch viel berühmteren Eimer :-)

  126. Rainer Says:

    @ Krishnag #125

    Jörg ist ja schon in den Kommentaren in den anderen Blogs nicht unbedingt durch Sachlichkeit aufgefallen. Was er allerdings in seinem Blog veranstaltet ist ja wohl der Witz schlechthin. Erst einen streitbaren Artikel einstellen und dann unsachlich über jeden herfallen der es wagt, irgendetwas zu schreiben, was dem Herrn Rings nicht passt…

    Ich fand den Kommentar von Klima-Fraktal klasse:

    Klima-Fraktal· 06.02.09 · 08:44 Uhr

    @Jörg Rings

    Es ist schon sehr armselig, was Sie hier veranstalten.

    Sie eröffnen einen auf Provokation ausgelegten Beitrag, rechnen mit konträren und emotional aufgeputschten Diskussionen, ja kündigen diese sogar an und jetzt wo Stühle und Bänke geworfen werden, schmeißen Sie die Leute aus Ihrem Blog.

    Vermutlich ging es Ihnen wohl auch um nichts anderes.

    Sie waren in Ihren früheren Beiträgen unsachlich und argumentationsresistent und haben hier mit Ihrem Blog nichts dazugelernt.

    Dieser Blog ist mit dem Wort Freakshow noch äußerst wohlwollend umschrieben…

    MfG

    Rainer

  127. BRK Says:

    @ Krishnag #125
    @ Rainer #126

    Warum darüber grämen? Das Spiel kennen wir doch.
    Das ist doch die bekannte Taktik der Alarmisten-Lobby. Durch Unterdrückung gegenteiliger Meinungen in der Öffentlichkeit und Befragung handverlesener Mitstreiter wird ein Konsens vorgegaukelt. Dass da die Speichellecker versuchen sich durch konformes Verhalten und 150prozentiges Nacheifern bei ihren Götzen anzubiedern ist ein in der Geschichte hinreichend praktiziertes Vehalten labiber Charaktere. Da sind doch genau die, die es hinterher nie gewesen sein wollen und nie von etwas gewusst haben wollen. Es ist wie bei der Jauche, das Dicke schwimmt immer oben auf.
    Ich beobachte diese Blogs schon seit einiger Zeit. Derzeit kommen ständig Neue mit der eindeutigen Tendenz hinzu. Rahmstorf findet viele „Jünger“ und Nachahmer. Interessant ist der Fanatismus, mit dem da zu Werke gegangen wird. Es ist auch recht lesenswert (oder auch nicht), wie sich die Typen gegenseitig belobhudeln und die Schlagsahne um die Backen schmieren. Die merken noch nichtmal wie lächerlich und abstoßend das auf so manchen „stillen“ Leser wirkt.
    Nur weiter so und der Kreis der kritischen Realisten wird ständig größer.

  128. krishnag Says:

    @BRK #127
    Grämen ?
    Ich ?
    Totlach :))

    http://www.scienceblogs.de/weatherlog/2009/02/klimawandeldiskussion-unbeabsichtigt-hochinteressant-und-interdisziplinar.php
    Da wird mal sachlich übe rKlimadiskussion diskutiert :-)

  129. krishnag Says:

    Noch ein kleiner Lacher über Chefche:

    Ich finde es auch etwas befremdlich, dass das erste, was Sie, Herr Kipp und Herr Krab, hier beitragen Beschuldigungen sind.
    Janzl kommt hier rein und beschuldigt Wissenschaftler als Mörder, Alexander klatscht munter Beifall und Müller und Krishna Gans haben eh schon in Dutzenden anderer Blogposts mehr als genug beiwesen, dass sie kein Interesse an Diskussion haben.
    Ich habe es schon gesagt und ich werde es jedesmal wiederholen: Wer an Diskussion interessiert ist, der darf gerne kommentieren, auch wenn er komplett anderer Meinung ist wie Savoyen, Hauptsache er liefert auch echte Argumente, also eine Aussage und logische Schlüsse daraus. Für Beleidigungen und das Abladen schon als unverrückbar gesetzter Meinungen ist hier kein Platz. Mein Blog, meine Regeln.
    Sie werden schon feststellen dass eine wahre Diskussion nur auftreten kann, wenn man die Trolle fern hält. Aber danke nochmal für die eingehenden Belehrungen, wie ich mein Blog zu führen habe, wirklich sehr großzügig von Ihnen.

    Ich stelle mir vor:
    1,60 m groß
    Abitur 3,7
    Diplom gerade noch erhalten
    Im Karneval Shop oder Maskenverleih verzweifelt auf der Suche nach einem Napoleon Dreispitz :)

  130. IqRS Says:

    Krishi, man merkt, dass dir das erfolgreiche nachholen der mittleren reife selbstvertrauen verleiht!

    [Meeeep! Rote Karte!]

  131. Mueller Says:

    @krishnag

    Trifft auch auf Ludmila zu ;)

  132. Mueller Says:

    @IqRS

    Machst du jetzt deinen Zivildienst beim BUND, oder den Grünen. Die brauchen dringend Leute, die Wikipedia aufmischen ;)

  133. BRK Says:

    #129 krishnag

    1,60 m groß
    Abitur 3,7
    Diplom gerade noch erhalten

    Meinst Du diesen hier?

  134. BRK Says:

    #131 Mueller

    Hier sind beide mit ihrem Dompteur

  135. Mueller Says:

    @BRK

    Genau der ist gemeint ;)

  136. krishnag Says:

    Habe ich da irgendwo Stroh rascheln hören, oder hat da ein Wasserkopf geplätschert ?
    Ach, der Rote Faden meldet sich zu Wort.

    IQ Ruhe Sanft
    meint mal wieder Dresche beziehen zu müssen.

    Bist Du über die 6 groß B im 5 Versuch hinaus gekommen ?

  137. krishnag Says:

    @IQRS
    Ich gebe Dir einen guten Rat, laß es einfach, ok ?

  138. ghw Says:

    @all:

    Ignoriert bitte solche unqualifizierten Blafaseleien (ich werde das zukünftig nicht mehr tolerieren).

  139. ghw Says:

    @BRK:

    Wird demnächst wieder der Wald verheizt?

    Der Wald wird nicht demnächst, sondern schon längst verheizt.

    Und zwar ganz konkret in Polen, Bulgarien und Rumänien haben “Bio”-Kraftwerkbetreiber landstrichweise Wald gekauft, der an Ort und Stelle gehäckselt in LKWs verladen wird, damit das Holz hierzulande verheizt werden kann.

    Für ein 25MW Kraftwerk fahren da schon mal über 20 LKW-Züge pro Tag Hack-Wald quer durch Europa.

    Wenn das Schule macht, gibt es nach 2020 wohl keinen Wald mehr…

  140. Stefan P Says:

    …etwas OT, aber ich wusste nicht, daß planck und Roger Pielke ‘dicke’ Freunde sind:

    # 7 Georg Says:
    February 6th, 2009 at 1:51 pm

    If ever you would have a real “scientific idea” you were not obliged to write such pointless comments, Roger.
    Your great efforts to back the anti-science movement whereever you can makes you just to a “sceptic” who is lacking the balls to say that he actually is a “sceptic”.
    # 8 Georg Says:
    February 6th, 2009 at 1:52 pm

    Oups just want to avoid the impression that the latter was an anonymous post

    Georg Hoffmann
    LSCE/IPSL
    Gif sur Yvette
    France
    # 9 Roger Pielke, Jr. Says:
    February 6th, 2009 at 2:20 pm

    Georg-

    As a climate scientist focused on GCMs, do you really think that your comments here help to improve the image of climate scientists?

    Are you guys on self-destruct mode this week?

    aus:

    http://sciencepolicy.colorado.edu/prometheus/a-formal-response-to-gavin-schmidt-4936#comment-11889

  141. Rainer Says:

    @ Stefan P #140

    Großartiger Link!

    Unser Planck wir ja richtig durch den Schredder gezogen:

    # 17 jshifrin Says:
    February 6th, 2009 at 11:12 pm

    So Georg Hoffmann believes that people who want to repeat a scientific experiment to determine its validity are anti-science. He believes that people who want to check the accuracy of scientific data, and the mathematical rigor of statistical conclusions are anti-science. He believes that people who are offended by those who steal ideas and claim them as their own should be intimidated and should be declared closet “anti-scientists”. If Hoffmann were older, I would assume that he was a devout follower of the late Senator Joseph McCarthy. Perhaps Hoffmann just read 1984, and instead of realizing that it was a brilliant dark novel, thought that it was a behavioral manual to follow.

    Die reale Welt sieht wohl doch etwas anders aus als die Konsensclique im ScienceBlog…

  142. Stefan P Says:

    …der ist auch gut:

    # 18 rephelan Says:
    February 7th, 2009 at 12:05 am

    Dr. Hoffman

    You need to step back a moment and think. If you have come to believe that empricism is “antiscientific” then you have no right to call yourself a scientist. You’ve joined a gnostic cult. If the instruments of measurement are flawed (a subject we tend to call “methodology” and is the object of the branch of philosophy called “epistomology”) then our theory is flawed. Attempting to improve the validity of the measurements we base our theory on is not “anti-scientific”, it is the boring, mundane essence of science.

    My French is really not very good, but I have gathered from the LSCE website that it prides itself on an association with Al Gore, the arch charlatan of this century. Might I suggest that LSCE personnel be uniformed in sack-cloth and ashes and sent out barefoot with placards proclaiming that the end is near and mankind should repent.

    :-))

  143. BRK Says:

    #139 ghw

    Wie wahr. Es ist noch garnicht so lange her, da habe ich hier geschrieben, was passiert, wenn hier das Holz für Pellet- und Hackschnitzelfeuerung nicht mehr ausreicht. Dass die Realität so schnell eintritt habe ich damals aber auch nicht erwartet. Ich dachte so eher an 2-3 Jahre.

    Aber es ist so typisch für diese Ökostrophiker. Hier Quaken sie rum von wegen „Nachhaltigkeit“ (was für eine Worthülse) und in der Nachbarschaft lassen diese scheinheiligen Banausen die Wälder abholzen.

    Hast Du da genauere Zahlen, Namen oder auch ggf. einen Link. Ich würde das evtl. mal bei passender Gelegenheit in einen Kommentar einbauen. In den Nachrichten hört man zwar hin und wieder Andeutungen in dieser Richtung, aber im INet habe ich noch nichts Konkretes gefunden.

  144. Wetterfrosch Says:

    #140-

    Scheint so, dass Steig & Mann da ein weiteres Problem mit ihrer Studie haben ;-)
    PS: Wie war das gleich mit Peer Review? Wissenschaft?
    something ’s going wrong…

  145. Wetterfrosch Says:

    #139 ghw
    Ich schließe mich BRK an und bitte um Details…
    btw. das Ding ist sowas von daneben, das wäre einen eigenen Artikel Wert?

    MfG

  146. krishnag Says:

    @ghw
    Dann lösche bitte auch meine iqrs – postings, da sie sich ja erldigt haben – Danke

  147. krishnag Says:

    Doch, sie mögen ihn alle sehr:

    # lucia Says:
    February 7th, 2009 at 9:11 am

    Georg

    “empricism” is anti-scientific? I dont know. I even dont know what it is.

    You can read about the empirical method at wikipedia. The discussion is available in both English and French. I suspect it’s available in other languages, but remember enough Spanish to guess the correct terms to use in a Google search.

    To some extent, preferences of theories that agree with data rather than those that are unconnected to data is considered one of the foundations of science. I think this applies in France too; so I’m sure you will recognize the concept even if you were unfamiliar with the word used in English.

    I’m mystified by your allusions to the anti-christ. Do you think there is something wrong with Roger’s referring to GCM modelers as ‘guys’?
    # 29 Roger Pielke, Jr. Says:
    February 7th, 2009 at 9:17 am

    Georg-

    I’ve never been called the anti-christ before (not even by Joe Romm).

    Or what was your point?

  148. krishnag Says:

    So, damit soll’s von mir aus gut sein, soll jeder, der Interesse hat, selber verfolgen.

    Sylvain Says:
    February 7th, 2009 at 9:59 am

    Roger,

    I don’t believe Georg was calling you the anti-christ. I think that he meant that for you “GCM modeler” are the same thing as anti-christ.

    What bothers me the most, about what Georg says, is that for him it seems unscientific to question the science.

    Isn’t that the rhetoric used by the catholic church during the inquisition (i.e. that it was heretic to question the religious belief).

    Isn’t that one more proof that the AGW-science is a religion.

    http://sciencepolicy.colorado.edu/prometheus/a-formal-response-to-gavin-schmidt-4936#comment-11962

  149. Wetterfrosch Says:

    #148 krishnag

    Modelers…Catholic church during the inquisition…AGW-science…
    -das habe ich doch gerade gestern irgendwo gelesen?!
    ;-)

  150. krishnag Says:

    @Wetterfrosch #149
    Tja, und nun selbst unter “General-Verdacht” .-))

  151. Bibliothekar Says:

    #143, 145

    Habe auch großes Interesse und sammle mal schon fleißig Material.

  152. krishnag Says:

    Couldn’t resist
    Aber den habe ich eben erst entdeckt:

    Mark Bahner Says:
    February 6th, 2009 at 8:15 pm

    “Your great efforts to back the anti-science movement whereever you can makes you just to a “sceptic” who is lacking the balls to say that he actually is a ’sceptic’.”

    “Oups just want to avoid the impression that the latter was an anonymous post”

    Unnnnbelievable. I think you were better off leaving it anonymous.

    Als Reaktion auf das Zitierte:
    http://www.oekologismus.de/?p=1120#comment-41371

  153. peper Says:

    “empricism” is anti-scientific? I dont know. I even dont know what it is.

    Wer sah Georg als Wissenschaftler an? Die sollen sich mal ne Runde schämen.

  154. krishnag Says:

    @Peper #153
    Er sieht sich ja selbst so.
    Ich glaube, er hat selten eine solche Bauchlandung gemacht.
    Ich muß boshafterweise gestehen, ich gönne es ihm, daß er mit seinem unfältigem Großmaulgehabe da mal so richtig drauffliegt.
    ;.}
    Unabhängig davon handelt sich natürlich in der Ursprungsmail von rephelan um einen Schreibfehler, denn ich gehe davon aus, daß es sich um empiricism handeln soll.

  155. krishnag Says:

    @154 Nachtrag
    Wie ich schon vermutet hatte:

    Thank you so much Lucia. After 9 years Latin and 6 years of ancient Greek at High school I somehow felt that empiricism sounds familiar to me. But what about “empricism”? Any wickipedia for that one?

    http://sciencepolicy.colorado.edu/prometheus/a-formal-response-to-gavin-schmidt-4936#comment-11996

    Damit soll’s gut sein, mit dem Großkotzkommentar hat er sicher auch nicht gerade viele Freunde gewonne :-)

  156. peper Says:

    Irgendwas ist mit ihm. Seit John Theon seine Arbeit als unbrauchbar bezeichnet hatte, werden seine Ausreden immer erbärmlicher.

    @ Krishnag
    Das fehlende “i” machte ihn völlig durcheinander? O je. Btw. Sprachwissenschaft gehört auch zu der Nicht-empirischen Wissenschaft.

  157. peper Says:

    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/2/6/news-109958211/detail.html

    Polkappen schmelzen. Gletscher tauen ab. Die Erde schwitzt. Dennoch wagte Prof. Eberhard Menzel bei seinem letzten Vortrag als Rektor der Fachhochschule eine interessante These: “Steht die Erde vor einer weiteren kleinen Eiszeit?”

  158. peper Says:

    Ausschläge verursacht: Sonnenflecken. Wiederkehrende Veränderungen des Kippwinkels der Erde. Schwerpunktwanderungen zwischen Sonne und Erde. Neutronenstrahlung aus dem All. Komplexe Zusammenhänge also, die die hitzigen Klimakollaps-Propheten nach Ansicht von Menzel stur ignorieren.

  159. Stefan P Says:

    …planck bettelt förmlich nach Ohrfeigen…und er bekommt sie:

    Georg

    After 9 years Latin and 6 years of ancient Greek at High school…

    Why did it take you so long to finish high school? It takes most kids only 4 years. ;)

    lol

  160. Mueller Says:

    @Stefan P

    Der Stiefel, welcher in getreten hat, konnte nicht von ihm lassen ;)

    Eine Ehrenrunde nach der anderen.

  161. krishnag Says:

    @Peper #156

    Nein, der betrieb seine üblich prolhafte Trollerei.

    @Stefan P #159

    :-))))))

  162. Rainer Says:

    Weil’s hier so ruhig ist mal was Offtopic.

    Was macht man als Manager im Musikgeschäft, wenn die Branche den Bach runtergeht? Beispiel: Jacob Bilabel (Ehemals Vice President Corporate Communications Universal Music; Ehemals Leitung Marketing MySpace Germany)

    Man gründet die Green Music Initiative (Hervorgegenagen aus dem “Think Tank” Thema1.

    Vision.
    Die Musik- und Entertainmentbranche hat durch ihren Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung eine große Mitverantwortung in der Erreichung der vereinbarten CO2 Reduktionsziele.
    Durch klare Aussagen zu Klimaschutz und CO2 Reduktion kann ein großer edukativer Effekt erwartet werden. Beispielhafte Aktionen relevanter Akteure haben Vorbildcharakter für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen.

    Ziel ist immer das beispielhafte ‘Besser Machen’ und die damit verbundene Reduktion der Umwelteinwirkungen. z.B könnte das sein:

    ¬ Toten Hosen machen eine CO2 reduzierte Tour
    ¬ Sportfreunde Stiller und Deutschrock entwickeln das klimafreundliche Merchandising
    ¬ Seeed und Green Energy planen die Tour ausschließlich mit erneuerbaren Energien
    ¬ EMI und Sonopress erfinden die wiederverwertbare CD Box

    Und natürlich dürfen auch die in der Musikbranche unvermeidlcihen Awards nicht fehlen:

    GREEN MUSIC AWARD.
    Die GREEN MUSIC INITIATIVE verleiht jährlich in Kooperation mit einer öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung den GREEN MUSIC AWARD für herausragende Leistungen für eine klimafreundliche Musik – und Entertainment Branche. Ausgezeichnet werden Künstler, Firmen oder Ideen, die im Sinne einer CO2 Reduktion vorbildhafte Strategien erfolgreich umgesetzt haben.

    Timeline.
    Die GREEN MUSIC INITIATIVE wurde im September 2008 gegründet.
    Der GREEN MUSIC AWARD wird zum ersten Mal Herbst 2009 verliehen.
    Die Jury bestehend aus Beirat und weiteren Stakeholdern trifft sich seit Januar 2008 in Berlin.

    Was lernen wir daraus? Kein “grünes” Thema ist zu dumm, als dass nicht wenigstens ein paar abgehalfterte Funktionäre daraus ein (für sie) lohnendes Geschäft machen könnten.

  163. Bibliothekar Says:

    #162 Rainer

    Im Hintergrund zu diesem Schwachsinn findet man sich dann in trauter Gemeinsamkeit zusammen. Hier sind sie ja, alle unsere “Lieblinge” beieinander bei Product Carbon Footprint (PCF) :

    Um Unternehmen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit der Erfassung von PCFs zu bieten und eine Diskussionsplattform zur externen Kommunikation von PCFs und einer potenziellen Kennzeichnung von ausgewählten Produkten zu schaffen, haben die Projektträger Öko-Institut, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), THEMA1 und WWF, das PCF Pilotprojekt Deutschland initiiert.

    http://www.pcf-projekt.de/files/1232925431/pcf_hintergrund_projekttraeger.pdf

  164. BRK Says:

    #162 Rainer

    Wundert es Dich, dass jetzt auch schon die Musik zur Hure gemacht wird?
    Das Ganze erinnert doch dann irgendwie an die „morschen Knochen zum Freibier zur Tonne“.
    Diese Brüder ziehen ja auch alle Register um sich dem herrschenden Zeitgeist anzuschleimen.
    Wann kommen die ersten Monumental-Bilder und –Plastiken? Ein Prof. aus der PIKateria verhökert ja bereits Fetische als „Schmuck“ getarnt.

    Ich glaube mir reicht 1 Kübel nicht mehr, ich brauch ne Wanne oder ne Tonne.

  165. Bibliothekar Says:

    #164 BRK

    Aber clever gedacht ist die Methode schon. Man kauft Stars, die ziehen Jugendliche an, die nicht viel fragen, man verkauft die Masse samt Stars, als zur Sache stehend und erreicht somit einen medienwirksamen Mainstream. Der arme Michel denkt dann, wenn so viele dahinter stehen…
    Für Glanz sorgen dann die selbsterfundenen Preise mit den tollen Namen. Aber das kennen wir ja schon von Herrn Scheer.
    Das Geld für diese Späßchen fließt ja auch reichlich, dank lieber Sponsoren, die somit gleich ihre Öko-Scheinprodukte bestens vermarkten können.
    Den Jugendlichen ist doch in der Regel völlig egal, ob das Konzert für sie oder für die Rettung des Klimas stattfand. Sie werden einfach vereinahmt.

    Anders hat das der gute Honecker mit seinen Weltfestspielen ja auch nicht gemacht.

  166. BRK Says:

    #165 Bibliothekar

    Dein Link geht ja mal wieder voll auf die “Zwölf”.
    Wenn ich die Projektträger so betrachte, habe ich irgendwie das Gefühl, das gewisse Institute und Institutionen zuviel Bundeszuweisungen (Knete) erhalten, wenn sie einen solchen Wasserkopf (Betonung liegt auf Plätschern) mästen können. Was läuft da noch alles unter der Maske „Forschung“?

    Eigentlich glaubte ich, dass Dieter Bohlen mit seinem DSDS diesen Schwachsinn als Erster aufgreift. Das aber hier das PIK zur Speerspitze gehört erstaunt mich schon (oder auch wiederum nicht). Dass im Schatten der „Klimafolgenforschung“ jetzt eine dubiose „Konsum- und Lebensstilforschung“ betrieben wird ist schon ein tolldreistes Stückchen. Es zeigt mal wieder, dass es sich beim PIK nicht um ein wissenschaftliches Klima-Forschungs-Institut handelt, sondern um ein politisches Führungsinstrument, das sich hinter dem Begriff „Klima“ nur vor der öffentlichen Wahrnehmung versteckt hält. Allein diese Äußerung des Leiters dieses Beritts Dr. Fritz Reusswig : „Der Product Carbon Footprint von Konsumgütern schafft nicht nur die bislang fehlende Transparenz am Markt, die es Konsumentinnen und Konsumenten zukünftig erlauben wird,ihre Klimaschutzpräferenzen auch in tagtägliche Kaufentscheidungen umzusetzen“ . zeigt deutlich die Zielsetzung auf, insbesonders dann, wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen Soziologen und Philosophen, also um einen reinen „Schöngeist“ handelt. Passt so richtig zum Logo des PIK und seines Leiters.

    Hier sind die Anfänge der „großen Transformation“ schon deutlich sichtbar.
    <[;-(

  167. Bibliothekar Says:

    #166 BRK

    Ich war sowas von baff als ich die ganzen bekannten Namen las. Ich denke da sollte man mal gründlich den Finger draufhalten. Ich schau mir das jedenfalls näher an.

    Es zeigt mal wieder, dass es sich beim PIK nicht um ein wissenschaftliches Klima-Forschungs-Institut handelt, sondern um ein politisches Führungsinstrument, das sich hinter dem Begriff „Klima“ nur vor der öffentlichen Wahrnehmung versteckt hält.

    Dies für alle zum Merken!

  168. perlita Says:

    @ Bibliothekar #167,

    es geht um eine gewaltige umerziehung-kampagne. der “neue” mensch ist dem kommunismus/sozialismus entkommen, und der kapitalismus ist auch momentan etwas schwach auf der brust.

    der neue mensch lebt in postdemokratischen zeiten (das ist schon ein geflügeltes wort und sollte man sich gaaaanz langsam auf der zunge zergehen lassen) primär präventiv, verbraucht kaum, und wenn, dann nur erneuerbare energien, und die auch nur zur zwecken des gemeinwohls.

    sollte der neue mensch sich auch nur einen moment lang wohl fühlen, wird er von kampagnen jeglicher coleur attackiert, die ihm unmißverständlich klarmachen, daß er noch immer der größte schädling auf erden ist.

  169. BRK Says:

    #168 perlita

    Wir könnten jetzt schon fast Wetten darüber abschließen, wie lange es noch dauert, bis für alle Produkte die nicht das ÖKO-Label tragen, Strafsteuern bzw. Öko-Abgaben zu entrichten sind.

    Als nächsten Schritt erwarte ich dann den Bußgeld-Katalog für alle die sich nicht an die Öko-Richtlinien halten und weiterhin „Pfui-baba“ einkaufen.

    Und was den „neuen Menschen“ betrifft, dar wird ohnehin bald in vitro gezeugt und bis zu 10. Lebensjahr in Labors gehalten. Erst dann wird entschieden ob er umweltschädlich ist oder sich ins Öko-Leitbild eingepasst hat.

    Helau

  170. perlita Says:

    @ BRK # 168,

    da muß ich ihnen aber lauthals widersprechen.

    richtig muß es heißen “alaaf”.

    zu allem anderen zustimmung, gott sei dank sind kind und enkel schon groß und entsprechend vorbelastet, daß allfähiges “ja-sagen” nicht so einfach über die lippen kommt.

  171. Bibliothekar Says:

    #169, 170

    Da wollen wir mal fleißig unsere Kinder und Enkel auf das vorbereiten, was auf sie zukommen wird.
    Ich schlage das bewährte Ampelsystem zur Kennzeichnung aller Lebensbereiche und Lebensformen vor.

    Eisbär – grün
    Mensch – rot
    .
    .
    .

    Die Stigmatisierung von Produkten ist doch schon längst Realität geworden. Z.Bsp. CO2 Ausstoß von Kraftfahrzeugen, völlig unabhängig von deren Aufgaben und Leistungen, Ächtung von Nahrungsvorlieben, wie McDonalds oder Burger, ohne Nachweis von deren Schädlichkeit usw….

  172. Bibliothekar Says:

    #171

    Immer dieses Gemecker! Dann eben Gelb für den Eisbären, der kleinen Robben wegen. ;-)

  173. BRK Says:

    #172 Bibliothekar

    Bitte keinen halben Kram.
    Wer oder was ist jetzt da grüne Bapperl?

    Helaaf und Alau

  174. krishnag Says:

    Fazit: Befeuchten Sie ihren Zeigefinger und halten Sie ihn in die Luft! Ihre anschließende Prophezeiung über das Klima in 100 Jahren ist genau so sicher, wie die aus dem elektronischen “Kaffeesatz” gewonnene “prediction” der Klimamodellierer.

    http://www.itia.ntua.gr/en/docinfo/850/

    Ist zwar schon älter die Studie, behandelt haben wir die hier auch:
    http://www.oekologismus.de/?p=977

    Aber das Zitat gefällt mir, über das ich zufällig stolperte :-)

  175. Bibliothekar Says:

    #163 PCF

    Beispiel:

    Produkt, für das der PCF ermittelt wird:

    Toilettenpapier der dm-eigenen Qualitätsmarke “sanft + sicher”.

    http://www.pcf-projekt.de/main/corporate-partners/dm-drogerie-markt-gmbh-co-kg

  176. Stefan P Says:

    # 172n @ Bibliothekar

    Immer dieses Gemecker! Dann eben Gelb für den Eisbären, der kleinen Robben wegen. ;-)

    …nö, Eisbären lieben rot:

    http://www.youtube.com/watch?v=Ob_oD1IsYbE

    und wenn das dann alles unter Dach und Fach ist mit dem bösen CO2 dann wird das Projekt ‘ Nahrungsumstellung auf Tofu’ für Eisbären und anderen Raubtiere im Zuge der großen ‘Transformation’ angegangen…

  177. BRK Says:

    #175

  178. BRK Says:

    #175 Bibliothekar

    Toilettenpapier der dm-eigenen Qualitätsmarke “sanft + sicher”.

    Das kann man sogar mit beiden Seiten benutzen.
    Der Erfolg liegt dann auf der Hand.

    <[;-))

  179. Bibliothekar Says:

    #178 BRK

    Ja, sanft und sicher für grüne Wischer.

    Naja, dm-Käufer rühren ja Sonntags sicher auch, gemütlich zum Nachtisch, artig mit der Hand ihre Kuhsch…e und stopfen sie in alte Rindviehhörner.
    Da hat man dazu eine ganz andere Einstellung. <|:-)

  180. Energie-Ossi Says:

    Morgen Leute

    Weil wir gerade so schön bei spirituellen Schwachsinn sind……bei uns ging heute so ein schöner Flyer durch die Firma, die Truppe hat sogar eine Internetadresse……wer starke Nerven hat darf sich das dann ruhig mal ansehen und zwar hier.
    Aber Achtung liebe Leser, für negative Folgen oder anschließende Lachanfälle kann ich leider keine Haftung übernehmen, zur Vorsicht sollten Sie schon mal den Kübel in Reichweite Ihrer Arme halten.

    Ja, die Höchste (selbsternannte????) Meisterin wird euch allen den Weg weisen und nur Veganer sind die einzig wahren Umweltschützer.

    Ach übrigens, mit olle Hansen wirbt dieser…????..auch, ich zitiere mal die lustige Textstelle.:
    “Wir haben Kipp-Punkte überschritten, nicht aber den Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt.
    Wir können die Dinge noch rückgängig machen, aber es bedarf einer raschen Umkehr”

    Ähhh, der Mann soll Wissenschaftler sein???
    Es gibt tatsächlich Menschen, die diesen Wortmüll ernst nehmen????
    Haben denn alle Klapsmühlen ihre Insassen freigelassen????

    Ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht, ich schwanke nur bei der Entscheidung ob ich jetzt in den Keller gehen soll oder doch lieber den Kübel benutze.

    Na dann viel Spass.

  181. Energie-Ossi Says:

    Apropos Klopapier….da gabs zu DDR Zeiten so einen tollen Spruch.:

    Warum ist das DDR-Klopapier so hart und rau?????
    .
    .
    Damit auch der letzte Arsch Rot wird.

    Duck und wech

  182. BRK Says:

    #182 Energie-Ossi

    Jau, und im Westen gab es das sanfte und feuchte Klopapier, damit man die roten Ä.sche besser streicheln und eincremen konnte.
    <[;-))

  183. Energie-Ossi Says:

    #182 BRK
    Ahhh, deshalb sind die westdeutschen Kommunisten auch alle so weichgespült…lach.

    Apropos “Kipp-Punkte”
    In Australien jagt man jetzt diese ominösen Kipp-Punkte.

    100-köpfige Spezialeinheit jagt Brandstifter

    Der australische Regierungschef nennt es “Massenmord”: Mehr als 170 Todesopfer haben die verheerenden Buschfeuer inzwischen gefordert. Jetzt fahndet eine Mammut-Spezialeinheit der Polizei nach möglichen Brandstiftern…….

    SPON

    Bestimmt sind die Brandstifter klimageschädigt oder es brennt nur so gut weil es in Australien im Sommer so warm is……..Warmaholics haben je bekanntermaßen für jeden Unsinn eine “Klima-Ausrede”.

    MfG

  184. Energie-Ossi Says:

    Der neuste Streich unserer Potsdamer “Freunde”.

    CO2 könnte Fischen den Sauerstoff rauben

    Das Verfeuern fossiler Brennstoffe bedroht nicht nur das Klima, sondern auch viele Meeresbewohner. Ihnen könnte der lebensnotwendige Sauerstoff ausgehen, ergab eine Modellrechnung Potsdamer Forscher. Ursache ist die Versauerung der Meere……

    …Vielen Meerestieren könnten steigende CO2-Werte den lebensnotwendigen Sauerstoff rauben, warnen Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Matthias Hofman und Hans-Joachim Schellnhuber haben simuliert, was im Meer passiert, wenn sich die Kohlendioxid-Emissionen in diesem Jahrhundert weiter entwickeln wie bisher. In 200 bis 800 Metern Tiefe könnte dann rund um den Äquator der Sauerstoff knapp werden, schreiben die Forscher im Fachblatt “Proceedings of the National Academy of Sciences”….

    SPON

    Für mein Geschmack eindeutig zu viel KÖNNTEund WÜRDE und vor allem, der liebe Chaosforscher versucht sich mal wieder als Biologe.

    Wie ging der Spruch nochmal?

    Hätte der Hund nicht geschi..en, hätter er einen Hasen gehabt.

    Naja, zu irgendwas muss ja der neue Supercomputer im PIK nutze sein, normalerweise würde bei den Typen auch ne Glaskugel völlig ausreichen, nur das die nich so viel Ehrfurcht beim einfachen Volk erzeugt.

    MfG

  185. BRK Says:

    #183 Energie-Ossi

    Ha, Es wurde auch langsam Zeit, dass die Australier die Hintergründe zu diesen Bränden nannten. In unseren -ach so objektiven- Medien war der Klimahype schon wieder im vollen Gange. Die haben sich ja förmlich überschlagen mit ihren apokalyptischen Prognosen. Da gab es mal wieder welche, die diese Katastrophe förmlich als Beweis für Global-Warming bejubelten.
    Diese Mischpoke hat die Opfer quasi wie eine Siegestrophäe vor sich hergetragen.

    Bestimmt sind die Brandstifter klimageschädigt

    Ich weiß, es ist durch nichts bewiesen (noch nicht), aber ich traue diesen Fanatikern mittlerweile so ziemlich alles zu. Was man da so hört und liest, soll es sich um mehrere Täter handeln, die bewusst und gezielt die Brände gelegt haben. Da von Anfang an klar war, dass durch die Brände kein Gewinn an „Nutzfläche“ sondern nur Zerstörung erzielt werden konnte, ist dieses Misstrauen durchaus gerechtfertigt.

  186. peper Says:

    Oh Gott, Spiegel, Pik, dass alles vor meiner zweiten Tasse Kaffee. Danke E-O ;-)

    Weltmacht, Massensterben, megamäßige Wettextreme im Dauerfeuer, Lieblingsfilme sind Klimakatastrophen extrem, schwaches Nervenkostüm, schnell reizbar, widersprüchliche Aussagen. Was für ein Institut ist das jetzt so genau?

  187. peper Says:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,599112,00.html

    Spiegel-WISSENSCHAFT

  188. Stefan P Says:

    …die Australische Fauna ist wohl an Feuer gewöhnt:

    4. Bedeutung des Feuers für die Vegetation

    Besonders wichtig für die Vegetation sind die durch Blitzschlag entfachten Feuer. Periodisches Abbrennen gehört zu den entscheidenden Faktoren in diesem Zonobiom. Die Vegetation ist nicht nur erstaunlich resistent gegen Feuer, sondern teilweise bedarf sie des Feuers zur Keimung.

    So keimen in einem Beobachtungsgebiet von Westaustralien von den etwa 200 holzigen und krautigen Pflanzenarten nur 8 nach Feuer nicht sofort, sondern erst durch auskeimende Samen. “Die anderen treiben Stockausschläge aus ‘Lignotubern’ oder von unten aus Pfahlwurzeln aus, die Monokotylen [Einkeimblättrigen] aus den unterirdischen Speicherorganen, wie Zwiebeln, Knollen und Rhizomen. Die Grasbäume (Xanthorrhoea) bilden sofort nach dem Brande neue Blätter aus geschützten apikalen Meristemen, und selbst die verbrannten Blätter am Stamm setzen ihr basales Wachstum fort.” [Walter ; Breckle, Bd. 4, S. 18]

    …damit will ich nicht behaupten, daß die Brandstifter eigentlich ‘Umweltschützer’ sind, die nur für frisches Grün sorgen wollen. Sie sollen übrigens, wie so oft, auch in den Reihen der Feuerwehrleute zu finden sein…(die Brandstifter)

  189. Stefan P Says:

    Australische Fauna

    …uuups, natürlich meinte ich die Flora…

  190. Energie-Ossi Says:

    #185 BRK
    Leider gibt es neben den fanatischen Klimaaposteln noch anderer Fanatiker die diese verheerenden Waldbrände schon im September 2008 angekündigt haben.
    Guckst Du hier.

    Was für ein gebrabbel der örtlichen Presseorgane gab es noch, als halb Griechenland oder Kaliformien brannte und am Ende stellte sich wieder heraus, das Pyromanen und andere Idioten diese vorsätzlich gelegt hatten.
    Für diese Menschen habe ich nur die vollste Verachtung übrig und sie sollten auch wegen mehrfachen Mordes lebenslänglich hinter Gitter wandern.
    Man spricht in Australien schon von “Massenmördern” und ich kann mich dem nur anschließen.
    Wenn sich jetzt ein Warmaholics hinstellt und das auf den Klimawandel schieben will, dann ist er genauso verabscheuungswürdig wie dieses brandstiftende Gesindel.
    Nur eins stimmt an der Sache, diese Brände sind “Menschengemacht” aber hat absolut nix mit dem Klimawandel zu tun.

    Aufrichtig wütend

  191. Stefan P Says:

    Über das Märchen von den durch CO2 und steigenden Temperaturen sterbenden Korallen:

    Atmospheric CO2 enrichment has been postulated to possess the potential to harm coral reefs both directly and indirectly. With respect to marine life — and especially that of calcifying organisms such as corals and coccolithophores — neither increases in temperature, nor increases in atmospheric CO2 concentration, nor increases in both of them together, have had any ill effects on the important processes of calcification and growth. In fact, out in the real world of nature, these processes have actually responded positively to the supposedly unprecedented concomitant increases in these “twin evils” of the radical environmentalist movement.

    Durch die Anreicherung der Atmosphäre mit CO2 wird angenommen das diese (dadurch) das Potential besitzt Korallen zu schädigen sowohl direkt als auch indirekt. Unter Beachtung des Lebens im Meer- und speziell der Kalk bildenden Organismen und einzelligen Algen, Phytoplankton, hat weder der Anstieg der Temperatur, der Anstieg der Konzentration des CO2 in der Atmosphäre, noch der Anstieg von beiden zusammen ein schädigenden Effekt auf den wichtigen Prozess der Kalkbildung und des Wachstums. Tatsächlich haben draußen in der realen Welt der Natur diese Prozesse positiv reagiert auf die von der radikalen Umweltschützer-Bewegung angenommen beispiellosen Begleitumständen des Anstiegs dieser ‘bösen Zwillinge’

    If there is a lesson to be learned from the materials discussed in this review, it is that people should be paying much more attention to real-world observations than to theoretical predictions. Far too many predictions of CO2-induced catastrophes are treated as sure-to-occur, when real-world observations show them to be highly unlikely or even virtual impossibilities. The cases of CO2-induced coral bleaching and ocean acidification are no different. We have got to realize that rising atmospheric CO2 concentrations are not the bane of the biosphere, but a boon to the planet’s many life forms.

    Wenn man etwas aus dem Material des hier diskutierten Berichtes lernen kann, dann das Menschen den Beobachtungen der realen Welt viel mehr Beachtung schenken sollten, als theoretischen Voraussagen. Viel zu viele Voraussagen von durch CO2 verursachten Katastrophen werden als ’sicher eintretend’ behandelt, obwohl ‘Reale-Welt’ Beobachtungen zeigen, daß sie höchst unwahrscheinlich sind oder geradezu unmöglich. Das ist nicht anders im Falle des ausbleichens von Korallen durch Ozean-Versauerung. Wir müssen verstehen, daß der Anstieg von CO2 in der Atmosphäre nicht der Fluch der Biosphäre sind sondern der Segen, ein Segen für viel Lebensformen auf dem Planeten

    …wer es genauer wissen will, muss sich hier durcharbeiten:

    http://www.co2science.org/education/reports/corals/toc.php

  192. BRK Says:

    #184 Energie-Ossi

    Wie heißt es doch? **Die Rückseite des Mondes ist besser erforscht als unsere Ozeane**.
    Da reden diese Typen über eine Tiefe von 200 – 800 Metern. Was sich darunter abspielt wissen diese Wissenschaftsdarsteller vom PIK überhaupt nicht. Mit dem Ph-Wert des Meeres sollten diese Herren etwas vorsichtige umgehen. Bis heute hat man keine genauen Werte der Meere, weil sich diese ständig ändern ohne dass ein postulierter höherer CO2.Eintrag eine Rolle spielt.
    Das mit den Muscheln und Krebsen können sich die Herren auch abschminken. Diese Tierchen gedeihen auch in Süß- und Brakwasser, das ja bekanntlich einen wesentlich niedrigeren Ph-Wert aufweist.

    Die wissen auch offensichtlich noch nicht, wie hoch der Sauerstoff-Eintrag in den Meeren bei Sturm ist und kennen auch noch nicht die weiteren Sauerstoffquellen in der Tiefsee.

    Das was da in Zusammenhang mit den Ozeanen von den PIKateros rumposaunt wird ist Panikmache pur, ohne jegliche solide Grundlage. Die sollten lieber das Liebesleben der Kakalaken in Zeiten der Klimaerwärmung erforschen, dann wüssten wir wenigstens, wie sich die Alarmisten in diesen Zeiten verhalten.

    Helau und <[;-))

  193. Energie-Ossi Says:

    #186 Peper
    Da gibt es nur ein Mittel gegen, trink Deine zweite Tasse Kaffee BEVOR Du hier im Blog vorbeischaust, denn die Wahrheit kann manchmal verheerende Auswirkungen auf den Magen/Darmtrakt von zart beseideten Seelen haben.
    Zu dem besagten (Schein)Institut sollten wir uns nich weiter aufregen, die forschen nicht, die machen nur Politik mit anderen Mitteln.

    Rot Front Genossen

  194. Energie-Ossi Says:

    #192 BRK
    Alarmisten haben KEIN Liebesleben mehr……..
    A) Dabei könnte Nachwuchs entstehen und der versaut nachhaltig das Klima durch seine Existenz.
    B)Diese Leute sind dermaßen mit “Weltretten” beschäftigt, da bleibt zum Fi…en keine Zeit mehr.
    C) Sind meistens Veganer und die dürfen absolut keine fleischlichen Genüssse mehr haben.
    (Bis auf die Maden im Salat)

    Grins und wech

  195. Stefan P Says:

    …aus dem SPON-Artikel:

    Ihnen könnte der lebensnotwendige Sauerstoff ausgehen, ergab eine Modellrechnung Potsdamer Forscher…

    …Matthias Hofman und Hans-Joachim Schellnhuber haben simuliert, was im Meer passiert, …

    Da haben also die ‘Simulanten’ wieder mal ’simuliert’. Was sagt eigentlich Wiki dazu:

    Simulation ist die Vortäuschung von nicht vorhandenen Symptomen eines Krankheitsbildes. Verbunden mit Simulation ist ein Krankheitsgewinn, zum Beispiel finanzielle Begünstigungen oder vermehrte Aufmerksamkeit von der Umgebung.

    Wow, treffender kann man diesen pathologischen Zwang die Welt zu retten kaum beschreiben.

  196. BRK Says:

    #191 Stefan P

    Das mit den Korallen ist echt ein Witz. Das hatte ich in meinem vorherigen Post glatt übersehen.
    Mittlerweile weiß doch schon fast jeder Hobbytaucher, dass die sog. Korallenbleiche etwas mit der UV-Einstrahlung zu tun hat und ergo überall dort besonders gut zu beobachten ist, wo der Tidenhub besonders wirksam ist. CO2 spielt da überhaupt keine Rolle. Die Korallen sind dort besonders bedroht, wo der zügellose Tourismus sich austobt und besonders viel Verschmutzung durch Abwässer (Kloake) stattfindet.

    Ich bin mal gespannt, wie die nächste Sau heißt, die durchs Dorf getrieben wird.

    <[;-))

  197. peper Says:

    http://www.abendblatt.de/daten/2009/02/07/1039650.html

    Entscheidende Wahl für die Zukunft der Atomkraft
    Gut siebeneinhalb Monate vor der Bundestagswahl ist klar, dass dies erneut eine Richtungswahl über die Zukunft der Atomkraft in Deutschland sein wird. Wenn Union und FDP die Mehrheit zur Bildung einer Koalition bekommen, werden sie den Beschluss zum Atomausstieg bald danach aufheben.

    http://www.welt.de/welt_print/article3170676/Unionspolitiker-plaedieren-fuer-Neubau-von-Atomkraftwerken.html

    Berlin – Nach dem schwedischen Schwenk in der Atompolitik werden in Union und FDP Stimmen für den Bau neuer Kernkraftwerke in Deutschland laut. “Wenn europäische Länder den Neubau planen, kann Deutschland nicht abseits stehen”, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Katherina Reiche (CDU) der “Bild am Sonntag”: Deutschland dürfe nicht “sehenden Auges in eine Energiekrise laufen”.

    http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/politik/2009/2/8/news-110118414/detail.html

    Brüssel. Nach Schweden kündigen nun auch Tschechien und Polen Atomenergie-Projekte an. SPD sieht bereits Versorgungskrise bei Uran.

    So, die nächste Wahl scheint die entscheidende zu sein, welche Energiepolitik Deutschland überhaupt will. Eine teure und unzuverlässige, die mit viel Angst und Panik vorangetrieben wird, oder eine verlässige und billige, die schlicht mit Fakten glänzt. Ich bin auf den Michel sehr gespannt.

  198. peper Says:

    Zu dem besagten (Schein)Institut sollten wir uns nich weiter aufregen, die forschen nicht, die machen nur Politik mit anderen Mitteln.

    Ja, klar. Aufregen tu es mich auch nicht. Aber jetzt mal ehrlich, wenn jemand vor einem das alles ablassen würde wie PIK, man würde doch ihn in ein ganzes bestimmtes “Institut” einweisen lassen.

    „Ich verlange die Weltmacht (große Transformation), sonst Massensterben, Wetterchaos, tot, grauen. Und wer mir widerspricht, zick ich sofort an!“
    Das ist doch nicht normal.

    @ Stefan P und BRK
    Spiegel-Wissenschaft alias Pseudowissenschaft.

  199. Energie-Ossi Says:

    Na bitte, da ham wa den Beweis, ich hatte es schon geahnt.

    Hitzewelle “Down Under”

    In Australien rasen zurzeit gewaltige Buschbrände über das Land und forderten bereits zahlreiche Todesopfer. Mitursache dieser Feuer ist eine Hitzewelle, die das Land wochenlang mit Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius überzog….

    http://www.scinexx.de/galerie-333-8.html

    Stellt sich mir wieder folgende Frage, wer war zuerst da, Henne oder Ei???

    MfG

  200. Energie-Ossi Says:

    #198 Peper

    Spiegel-Wissenschaft alias Pseudowissenschaft.

    Ähh, andere Mütter haben auch dumme Schreiberlinge geboren, siehe hier:

    Das Wachstum kalkbildender Organismen nimmt ab, was der Zunahme der Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre – und damit dem Klimawandel – als negative Rückkopplung entgegenwirkt. Das heißt der dämpfende Effekt wird umso stärker, je höher die Kohlendioxid-Konzentration steigt.

    Wer aus diesen Satz schlau werden sollte den bitte ich um Erklärung.

    “Wir haben erstmals die komplexen Auswirkungen der Versauerung auf die Ozeane mit einem komplexen biogeochemischen Modell berechnet”, so Hofmann.

    Jooo, Komplex…..Modell…..neuartige Glaskugel…..Wahrsagerinstitut.

    Der global durchschnittliche pH-Wert der Ozeane von heute 8,15 würde nach diesem Szenario bis zum Jahr 2200 auf 7,45 sinken und bis zum Jahr 3000 wieder auf 7,6 steigen.

    Jooo, 20 Jahre reichen nich aus, wir machen es nich unter 1000 Jahren, da lebt dann längst keiner mehr der sich an das Pik und seine sogenannten Forschern erinnern kann.

    Hofmann und Schellnhuber folgern aus ihren Modellierungsversuchen, dass sich solche Sauerstofflöcher erheblich ausdehnen werden, wenn die Versauerung fortschreitet. Die Bedingungen für viele Lebensgemeinschaften in den Ozeanen würden sich dadurch deutlich verschlechtern.

    Erst saugt man sich diverse Sachen aus den Fingern, tippt diese in einen Supercomputer ein und schlussfolgere anschließend den Untergang der Welt.
    Der Wahnsinn hat Methode, Chaos auf der ganzen Linie und die dürfen in Klimadingens sogar die Bundesregierung beraten, na pfui.
    Diesmal nich im Spiegel sondern hier.

    ISMIRSCHLECHT

  201. mervan hell Says:

    :-D

    Der erste Satz soll, soweit ich das verstehe, nur indirekte Proportionalität umschreiben – warum einfach, wenn’s auch mit schönen kompliziert klingenden Begriffen geht?

    Biogeochemisch, cool! Und was ist mit der Physik? Die arme. Wie ungerecht, sie einfach so außer Acht zu lassen. Wenn schon solche komplexen Modelle…

  202. perlita Says:

    @ peper #186,

    da bist du nicht alleine. andere hat es möglicherweise nicht den kaffee, dafür aber den tee verhagelt:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/klimawandel_in_nordirland

  203. Stefan P Says:

    …man könntefast glauben, Energie-Ossi ist es gelungen, einen Artikel im Spiegel einzuschmuggeln:

    …m schlimmsten Fall schadet der Zubau der Ökoenergien dem Klima sogar. Denn je mehr Windräder ans Netz gehen, desto weniger Strom können Kohlekraftwerke absetzen – an sich eine wünschenswerte Entwicklung. Das Problem ist jedoch, dass die Menge der insgesamt zur Verfügung stehenden CO2-Zertifikate gleich bleibt. Mit anderen Worten: Pro Kilowattstunde Kohlestrom stehen auf einmal mehr Zertifikate zur Verfügung als bisher – der Preis der Verschmutzungsrechte fällt…

    ;-))

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,606532,00.html

  204. BRK Says:

    #200 Energie-Ossi

    Der global durchschnittliche pH-Wert der Ozeane von heute 8,15 würde nach diesem Szenario bis zum Jahr 2200 auf 7,45 sinken und bis zum Jahr 3000 wieder auf 7,6 steigen.

    Der pH-Wert der „Ozeane“ liegt bei 7,4 – 8,3 (bez. 8,4). Das ist Fakt. Wo bitte ist da die Katastrophe, wenn ein „obskurer“ Durchschnitt bei 8,15 liegt? Seltsamerweise findet man nirgendwo, wie dieser „Durchschnittswert“ gebildet wird und auf welche Messungen an welchen Orten er zurückzuführen ist.
    Da werden irgend welche mehr als fragwürdige Szenarien publiziert, ohne den Leuten zu erklären, dass es sich offenbar um Faschingsscherze verblödeter Klimaspinner handelt.

  205. Latoan Says:

    Der global durchschnittliche pH-Wert der Ozeane von heute 8,15 würde nach diesem Szenario bis zum Jahr 2200 auf 7,45 sinken und bis zum Jahr 3000 wieder auf 7,6 steigen.

    Jouh, und mit der Durchschnittstelefonnummer einer Stadt erreicht man immer den Bürgermeister…

  206. BRK Says:

    #202 Stefan P

    Mit anderen Worten: Pro Kilowattstunde Kohlestrom stehen auf einmal mehr Zertifikate zur Verfügung als bisher – der Preis der Verschmutzungsrechte fällt…

    Da diese Zertifikate nach dem Willen der EU und unseres fetten Engels aus dem BUM demnächst international an den Börsen gehandelt werden, werden also „Investoren“ in dieses Geschäft einsteigen. Da de fakto fast alle Länder an diesem Handel teilnehmen, wird eine riesige Menge von diesen Zertifikaten im Umlauf sein.
    So, wenn dann die Preise für diese „Schmutzpapiere“ verfallen, haben wir den nächsten Börsen-Crash. Der wird dann wohl etwas kräftiger ausfallen, als der derzeitige.

  207. BRK Says:

    zu #206
    soll heißen #203 Stefan P

  208. BRK Says:

    #205 Latoan

    Jouh, und mit der Durchschnittstelefonnummer einer Stadt erreicht man immer den Bürgermeister

    Siehst Du, so haben auch wir armen Würstchen unser Karnevals-Vergnügen.

    Helau

  209. Energie-Ossi Says:

    #201 mervan hell

    Also ick versteh det so:
    Weniger Kalkbildene Viecher im Meer-> weniger CO2 Aufnahme durch das Meer-> mehr CO2 in der Atmospäre-> negative Rückkopplung-> je mehr CO2 umso gedämpfter der Klimawandel………..ehhh lasst uns noch mehr verbrennen um den Klmawandel zu stoppen, grins.

    #203 stefan

    Nööö diesmal nich, aber ick kenne da ein bis zwei Schreiberlinge die ab und zu die Wahrheit sagen, leider schreiben die zu wenig.

    Ansonsten is dieser bescheuerte Zertifikatshandel nix weiter als Handel mit Luft. Wer hindert denn die Regierung, wenn se einfach die Gesamtzuteilung halbieren????
    Wenn man die Zertifikate künstlich verknappt steigt automatisch der Preis ins unermessliche, warte mal ab was noch passieren wird.
    Diese inderekte Steuerschraube is beliebig anziehbar und der dumme Pöbel wird das auch wieder fein mit bezahlen über gestiegene Endverbraucherpreise und das nicht nur bei Energie sondern bei allen Konsumgütern.

    Solange es noch Länder auf den Globus gibt, die bei diesen Handel nicht mitmachen, fahren unsere Chefs die Zertifikatssache noch auf Sparflamme, sollte aber eines Tages die gesamte Welt mitspielen wird es für uns alle verdammt teuer.

    Wenn es wirklich um CO2 gehen würde, könnte man die Brennstoffe direkt mit einer “Verschmutzungszulage” besteuern, wäre weniger Bürokratie und vor allem einfacher.
    Nöö, da wollen sich wieder ein paar abgehalfterte Politiker nach Ende ihres Amtes eine goldene Nase verdienen (siehe auch “El Gore”).

    Und wieder wern wir von vorn bis hinten beschis…n.

    MfG

  210. perlita Says:

    hat jemand schon zufällig diese woche in die BILD-zeitung für besserverdienende geschaut?

    im gedruckten spiegel ist ein artikel über die zunehmende “himmelsverschmutzung”. das führt dazu, daß die menschen schwer erkranken könnten, z.b. könnte es ein auslöser für krebs sein, tiere könnten die orientierung verlieren. die einzig gesicherte erkenntnis waren wohl die milliarden von insekten, die ins licht fliegen und verbrennen. da habe ich mir auch gedacht, wenn schon keine robben- und menschenbabys präsiert werden können, die evtl. darunter leiden könnten, müssen jetzt schon milliarden von insekten herhalten.

    ein weiteres problem ist, daß hobby-anstronomen nicht mehr so ohne weiteres in den himmel schauen können, also reichlich stoff, lichtquellen zu verbieten. daß das außerdem CO2 spart war natürlich auch erwähnt.

    ich bin mal gespannt wie die kampagnen für die himmelschutzzonen heißen werden.

    “dunkle nacht, gute nacht” wär doch was schönes…….

    ansonsten alaaf und helau!

  211. Stefan P Says:

    #206 @ Bibliothekar

    Da diese Zertifikate nach dem Willen der EU und unseres fetten Engels aus dem BUM demnächst international an den Börsen gehandelt werden, werden also „Investoren“ in dieses Geschäft einsteigen. Da de fakto fast alle Länder an diesem Handel teilnehmen, wird eine riesige Menge von diesen Zertifikaten im Umlauf sein.

    …da fällt mir gleich ‘Generation Investment Management’ ein, eine Firma im Bestiz von Al Gore über die er auch beim derzeit einzigen CO2-Händler ‘Chicago Carbon Exchange’ in den USA beteiligt ist die selbstverständlich eine Zentrale in Europa hat, die ‘European Climate Exchange’ und ansonsten auch mit big business verbandelt ist.

    …More than 65 leading businesses, including global companies such as ABN AMRO, Barclays, BP, Calyon, E.ON UK, Fortis, Goldman Sachs, Morgan Stanley and Shell have signed up for membership to trade ECX products. In addition, several hundred clients can access the market daily via banks and brokers…

    http://www.generationim.com/
    http://www.chicagoclimatex.com/

    Unter den Beratern dieser Carbon-Abzocker finden sich auch ein gewisser Herr Pachauri (Chairmann IPCC) oder Maurice Strong ( Ex-Advisor to the Secretary General of the United Nations…Organisator und Treiber der Konferenzen Rio und Kyoto) …

  212. BRK Says:

    #211 Stefan P

    #206 das bin ich (BRK)

    da fällt mir gleich ‘Generation Investment Management’ ein, eine Firma im Besitz von Al Gore über die er auch beim derzeit einzigen CO2-Händler ‘Chicago Carbon Exchange’ in den USA beteiligt ist die selbstverständlich eine Zentrale in Europa hat, die ‘European Climate Exchange’ und ansonsten auch mit big business verbandelt ist.

    Siehst Du, da kommen wir der Sache schon näher. Die Profiteure schrauben schon die Spikes an ihre Schuhe (für den schnellen Start). Was glaubst Du wohl, warum Al Gore Millionen für PR ausgibt. Der ist doch wohl alles Andere, aber mit Sicherheit kein Wohltäter oder gar „Klimaschützer“. Der ist ein Heuschreck übelster Sorte.

    Unter den Beratern dieser Carbon-Abzocker finden sich auch ein gewisser Herr Pachauri (Chairmann IPCC) oder Maurice Strong ( Ex-Advisor to the Secretary General of the United Nations…Organisator und Treiber der Konferenzen Rio und Kyoto)

    Da haben wir ja auch die anderen Führungskräfte der Profitbande. Pachauri, auch ehemaliger Chairman der Indian-Oil-Companie und angeblich reicher als so mancher alte Maharadscha aus Indien uns skrupelloser Egozentriker. Seinen derzeitigen Job beim IPCC macht er nach Insiderinfo nur als Fortsetzung seines persönlichen Streits mit Exxon, den er nicht gewinnen konnte.
    Und dann Maurice Strong, den heimlichen Vater von „Kyoto“. Einige nennen ihn auch „Vorsitzender Mo“ mit einem Zwinker auf Mao Tse Dong. Auch ein vielfacher Milliardär mit Verbindungen in die höchsten politischen und wirtschaftlichen Kreise. Als Chefberater von Kofi Annan soll er auch in der Korruptionsaffäre dessen Sohnes mit Saddam Hussein (Food for Oil)sein Hände im Spiel gehabt haben.

    Wenn man die Mitspieler (auch die Ungenannten) so betrachtet ist die Voraussetzung für den nächsten globalen Betrug gegeben. Es sind eigentlich immer wieder dieselben Figuren, die ihre Pfoten im Spiele haben.

  213. BRK Says:

    zu 212 sorry nicht aufgepasst ;.((

    so soll das aussehen

    #211 Stefan P

    #206 das bin ich (BRK)

    da fällt mir gleich ‘Generation Investment Management’ ein, eine Firma im Besitz von Al Gore über die er auch beim derzeit einzigen CO2-Händler ‘Chicago Carbon Exchange’ in den USA beteiligt ist die selbstverständlich eine Zentrale in Europa hat, die ‘European Climate Exchange’ und ansonsten auch mit big business verbandelt ist.

    Siehst Du, da kommen wir der Sache schon näher. Die Profiteure schrauben schon die Spikes an ihre Schuhe (für den schnellen Start). Was glaubst Du wohl, warum Al Gore Millionen für PR ausgibt. Der ist doch wohl alles Andere, aber mit Sicherheit kein Wohltäter oder gar „Klimaschützer“. Der ist ein Heuschreck übelster Sorte.

    Unter den Beratern dieser Carbon-Abzocker finden sich auch ein gewisser Herr Pachauri (Chairmann IPCC) oder Maurice Strong ( Ex-Advisor to the Secretary General of the United Nations…Organisator und Treiber der Konferenzen Rio und Kyoto)

    Da haben wir ja auch die anderen Führungskräfte der Profitbande. Pachauri, auch ehemaliger Chairman der Indian-Oil-Companie und angeblich reicher als so mancher alte Maharadscha aus Indien uns skrupelloser Egozentriker. Seinen derzeitigen Job beim IPCC macht er nach Insiderinfo nur als Fortsetzung seines persönlichen Streits mit Exxon, den er nicht gewinnen konnte.
    Und dann Maurice Strong, den heimlichen Vater von „Kyoto“. Einige nennen ihn auch „Vorsitzender Mo“ mit einem Zwinker auf Mao Tse Dong. Auch ein vielfacher Milliardär mit Verbindungen in die höchsten politischen und wirtschaftlichen Kreise. Als Chefberater von Kofi Annan soll er auch in der Korruptionsaffäre dessen Sohnes mit Saddam Hussein (Food for Oil)sein Hände im Spiel gehabt haben.

    Wenn man die Mitspieler (auch die Ungenannten) so betrachtet ist die Voraussetzung für den nächsten globalen Betrug gegeben. Es sind eigentlich immer wieder dieselben Figuren, die ihre Pfoten im Spiele haben.

  214. Daddeldu Says:

    Ich finde es nicht richtig, dass hier so auf dem armen Herrn Gore rum gehackt wird. Immerhin hat er mit dem Audiobook “An Inconvenient Truth” gerade einen Grammy in der Kategorie Best Spoken Word Album bekommen, was er sagt kann also gar nicht falsch sein.

    http://www.grammy.com/grammy_awards/51st_show/list.aspx#19

  215. BRK Says:

    #210 perlita

    Unter dem Begriff „Lichtverschmutzung“ galoppierte mal ne Sau durchs Dorf.

    Hier findest Du geholfen

    Helaaf und Alau
    <[;-))

  216. BRK Says:

    #214 Daddeldu

    Best Spoken Word Album

    Als ich würde das mit “Spucknapf” übersetzen.

    <[;-))

  217. perlita Says:

    @ BRK #215,

    mann, dein deutsch wird auch immer guter……

    alaaf und helau!

    und noch’n titel für ‘ne kampagne:

    “sei ein heller kopf – bleib im dunkeln”

    tätä tätä tätä

  218. BRK Says:

    #217 perlita

    mann, dein deutsch wird auch immer guter……

    jau, man tute was man können tut <];-))

    soole mer ein reinlasse?

  219. Daddeldu Says:

    216 BRK Says:

    Best Spoken Word Album

    Als ich würde das mit “Spucknapf” übersetzen.

    Ja, das kann hinkommen. Wichtig ist nur, dass die Verdienste dieses Mannes endlich mal mit einem Preis gewürdigt werden.

    (Surreale Realität…)

    Daddeldu

  220. BRK Says:

    #219 Daddeldu

    Ne Sammelbüchse mit rausgeschnittenen Boden würde es doch auch tun, oder ein gebrauchter Heiligenschein.
    Helau

  221. peper Says:

    @ Stefan P. 203

    Nö finde ich nicht. E-O bietet mehr technische Details an und reitet nicht über ein Projekt herum, das man beliebig umschreiben kann. Nach dem Motto: Papier ist geduldig.

    Das einzige was ich nachvollziehen kann, ist das aus einem E-Mail:

    Wenn volkswirtschaftlich eine Tonne CO2 billiger durch Gebäudedämmung vermieden werden kann als durch ein Windrad, dann sollte dort der Förderschwerpunkt liegen.

  222. peper Says:

    Stefan P. 211
    Eine weitere Geldumverteilungsmaschine, wodurch Gelder fliesen, hängen bleiben ohne was zu produzieren. Außer ärger. Super!

  223. peper Says:

    08.02.2009,
    14:50 Uhr
    Ex-Biobauer sagt:

    Egal was ich Dir für eine Beschreibung von unseren Stall geben würde, es würde für Dich immer ein Grund zu finden geben um Deine Ideologie zu rechtfertigen. Sogar der Ökostall im Versuchsgut Haus Düsse. der ja durch intensive Planung und Empfehlungen der Ökoverbände (auch von Bioland und Demeter) entstanden ist, bestätigt meine Erfahrungen. Wenn also deine Anbauverbände selbst versagt haben, wie sollte ich da noch besser sein?
    Aber über die fachliche Fähigkeit schüttle ich seit ein paar Jahren nur noch den Kopf. In Bayern z.B. gab es vor ein paar Jahren einen Wettbewerb für besonders tiergerechten Stallbau. Im Ökobereich wurde eine Zuchtsauenstall prämiert der als Vorzeigestall vom Ökoanbauverband empfohlen wurde. Dieser Stall erüllte peinlicherweise aber nicht einmal die hygienischen Voraussetzungen der geltenden Schweinehaltunghygieneverordnung. Wird also Hygiene im Ökobereich ausgeklammert?
    Ebenso steht es mit deinem Vorschlag des Auslaufes. Erkläre mir doch bitte mal, wie du die SalmonellenschutzVO einhalten möchtest, bei Vogelkot und Rattendreck? Aber vielleicht reagiert hier der Gesetzgeber ebenso wie bei Freilandeiern – da wurden einfach die Grenzwerte nach oben gesetzt.
    Zum Futtertausch ist einfach festzustellen, das es üblich ist besten Backweizen für den Menschen zu verkaufen, und dafür Futterweizen mit hoher Fallzahl einzukaufen. Das ist der Futterhygiene nicht abträglich, außer man befürchtet vom Kollegen immer nur die verdorbene Ware zu bekommen.

    08.02.2009,
    15:05 Uhr
    Ex-Biobauer sagt:

    Außerdem bin ich etwas überrascht, wie stark du eine Eigenversorgung betonst und einen Futterzukauf (wohlgemerkt auch aus Ökoproduktion) ablehnst. Mit dieser Aussage unterstreichst du selbst wie unsicher die Qualtiät der Ökoprodukte sind, denn sonst wäre es doch für mich kein Problem auf die Qualitätssicherung der Anbauverbände zu vertrauen.
    Märchenprinz, mache dir doch mal die Mühe und sieh in der Futterwerttabelle Kartoffeleiweiß nach dem Gehalt von Rohproteein nach. Du wirst feststellen, das es laut Analyse ein hervorragendes Futtermittel zur Eiweißversorgung darstellt. Leider ist die Verfügbarkeit dieses Eiweißes für das Tier ganz schlecht, denn gerade für Absatzferkel ist es nur Dickdarmverdaulich und kann somit nicht / gering vom Körper resorbiert werden. Bei Mastschweinen stellt sich dies schon wieder anders dar. Steht dies irgendwo in der Futterwerttabelle, oder wude dies vom Anbauverband (der Kartoffeleiweiß statt Soja propagiert) gesagt? Mein eigener Fütterungsversuch, den du mir nahelegst, wude doch vom Anbauverband sofort als Richtlinienverstoß angezeigt. Auch hier gilt, nicht selbst Erfahrungen sammeln und Denken, sondern Öko-Glauben und Ausführen!

    09.02.2009,
    15:16 Uhr
    Ex-Biobauer sagt:

    @Heike
    Zur Info, es klappt auch nicht in den Herrmannsdorfer Landwerkstätten. Bei einem Betriebsbesuch habe ich einmal gezählt wieviele Ferkel mit den Sauen mitlaufen, das war unter dem Durchschnitt der Bioferkelerzeuger. Also entweder haben die Sauen schon von Anfang an deutlich weniger Ferkel auf die Welt gebracht (was für eine schlechte Haltung und Ernährung sprechen würde), oder die Ferkel sind nach der Geburt an Glückseligkeit gestorben (weil es ihnen im Biobereich so gut geht)!
    Und hier zitiere ich Deinen Schlußsatz: “Sterben müssen wir alle irgendwann……..es kommt nur darauf an wie wir gelebt haben”. In diesem Falle wurden die Ferkel nicht lange gefragt ob sie sterben wollen. Sieh dir mal realistisch die Fruchtbarkeit, Aufzuchtleistung und Mastleistung von bio- und konventionellen Schweinen an. Schon äußerlich wirst du feststellen wie gesund und wohl genährt die konventionellen Schweine sind, nur durch bessere Haltung und Fütterung. Deine Idee der Freilandhaltung von Ferkel würde ich fallen lassen, denn es wird schwierig werden die gesetzlichen Bestimmungen (NutztierhaltungVO/Schwein, SchweinehaltungsHygieneVO usw.) mit dieser Haltungsform zu erfüllen. Herrmansdorfer als gut gehend zu bezeichnen ist naiv, nach einem Konkurs und einer Dauerbezuschussung des Begründers ist es nach wie vor von einer langfristigen, tragfähigen und rentablen Bewirtschaftung weit entfernt. Mein Buchtip:
    Biokost und Ökokult von Meixner und Mirsch.

    Sehr fachliche Informationen.

  224. Stefan P Says:

    @ peper,

    …E-O bietet mehr technische Details an…

    …war ja auch nicht ernst gemeint, deshalb am Ende dieser Hinweis -> ;-))

    Eine weitere…Geldumverteilungsmaschine

    Der Verdacht liegt nahe, daß der ganze Zinnober nur erfunden wurde um Geld und Macht zusammen zu raffen. (Von ‘Verdacht’ kann man eigentlich nicht mehr sprechen)

    Müller beschreibt das sehr schön hier in Teil-V einer Artikelreihe:

    Alle sind zufrieden – fast alle

    Die Industrie ist mit diesem Mechanismus durchaus zufrieden, den er ermöglicht ihr Planungssicherheit und Schutz vor unbekannten Umweltschutzforderungen, da alles auf den harmlosen Sündenbock CO2 geschoben wird und andere wirklich gefährlichere Stoffe nicht mehr beachtet werden. Und so sind alle zufrieden, die Medien haben ein Horrorszenario, die Politiker einen Feind, gegen den sie sich beweisen können und die Industrie ein Jahrhundertgeschäft. Beispielsweise werden bald alle als CO2-Schleudern erkannten Altautos ersetzt werden müssen, da ihr Betrieb durch neue Ökosteuern zu teuer oder sogar verboten wird. Ein fantastisches Zwangs-Konjunkturprogramm. Die Atomindustrie sieht sich auch vor goldenen Zeiten. Welche Zukunftsaussichten ihr vom Markt zugebilligt werden, zeigt sich am Preisanstieg des Uran. War dieses noch Anfang 2005 für 20 US-$ pro Pfund erhältlich, muss man jetzt über 110 US-$ dafür bezahlen, was von der Öffentlichkeit aber kaum bemerkt wurde. Rohstoffpreise für eine auslaufende Industrie sehen anders aus. Die Betreiber sichern sich Vorräte auf Jahre hinaus und kalkulieren dabei den weltweiten Neubau von unzähligen Atommeilern mit ein. Der Atomausstieg wird in Deutschland schon sehr bald in der Schublade der Geschichte verschwinden.

    Nur die Steuerzahler und Verbraucher haben die Zeche eines des größten Wissenschaftsschwindels aller Zeiten zu bezahlen. Und die wird teurer als sich das jetzt irgendjemand überhaupt vorstellen kann.

    http://www.epochtimes.de/articles/2007/05/16/120128.html

  225. Energie-Ossi Says:

    #Peper und Stefan P

    Ähh, nich wegen mir streiten, so wichtig bin ich ja nu wirklich nich, grins.

    Fakt is, alles ist im weltweiten Internet vorhanden, man muss es nur finden und sinnvoll verknüpfen.
    Ist manchmal ne tierisch aufwedige Sache und auch Vater Zufall hilft einem dabei, aber es wäre für jeden technisch gebildeten Menschen ein Leichtes die Machenschaften diverser Scheers aufzudecken, zumal diese Leute ja auch noch offiziel mit ihren Untaten angeben.

    Dann noch a bisserl persönliche Erfahrung mit KWK und den tollen 12 Zylindermotoren und die Wut und der Ärger über die grüne Propaganda ist perfekt.

    Keiner dieser Vollidioten kennt nämlich die Praxis mit diesen Scheißdingern. 12 Zylinder, 12 Zündkerzen (Sonderform ca. 400 Euros/Stück), Turbolader, diverse Pumpen, Wärmetauscher, Kat und sonstigen Schotter.
    Solange die Dinger neu sind, ist die Ausfallrate noch gering, aber wehe die Viecher laufen schon ein paar Jahre, dann is Essig mit Versorgungssicherheit, dann ist das ein Fall für den armen Bereitschaftsdienst der sich so manche Nacht für das bisserl Strom um die Ohren hauen muss.
    Diese Probleme schon beim “sauberen” Erdgas, was denkt ihr, was bei den feuchten Bio(Drecks)Gas abgeht, verminderter Wartungszyklus/Ölwechsel, erhöhter Verschleiß….u.s.w.,
    Ja Leute, die Praxis scheißt den Ökos vorn Koffer, die ja eh bloss von was gehört haben, von jemanden der eine kennt, der dann das in einem Hochglanzkatalog eines Herstellers von weiten gesehen hat.
    Dann die krampfhafte Addition von Jahreserzeugungs-Strommengen und der gemeine Öko suhlt sich in seinem Halbwissen.

    Joo Leute, macht Euch mal den Spass und guckt Euch ne 5 Jahre alte Biogasanlage mit Stromerzeugung an und fragt den Monteur mal nach seinen Erfahrungen (bitte ohne Anwesenheit der Obrigkeit), der kann Euch dann das ganze Elend haarklein erklären.
    Auf sowas soll mal eine deutschlandweite Stromversorgung aufbauen…………vergesst es, dafür müsste ich ne Woche lang in den Keller zum Ablachen.

    Theorie und Praxis, Gymnasiallehrer gegen Servicemonteur, wen glaubt Ihr mehr?????

    Denkt mal drüber nach

  226. peper Says:

    Jeses, ich dacht schon. Meine Anmerkung an E-O war auch als eine zynische Anmerkung an Spiegel/Zertifikatengeschichte gedacht.

  227. krishnag Says:

    Mal an die Obrigkeit hier:

    b)Gibt es u U mal wieder einen neuen Artikel ?
    a)Hört man eigentlich mal (wieder)was vom Tomislav ?

    Danke !

  228. krishnag Says:

    Nochmal an die Obrigkeit hier:

    http://www.oekologismus.de/?p=728
    Da hat es leider noch immer einen Serverfehler !?!

    Das ist der Rabulistik – Thread über Rahmstorf.
    Hat der zuviele Kommentare ?
    Oder hat der Potsdamer da seine Finger drin ?

    Danke für Infos !

  229. Wetterfrosch Says:

    krishnag

    schau doch erst mal hier nach der Nummer 23 ;-)

  230. krishnag Says:

    @Wetterfrosch

    SOLAR FLARE: Yesterday, Feb. 10th at 2310 UT, Earth-orbiting satellites detected a B1-class solar flare. Normally, such a small eruption would pass unremarked, but during this deep solar minimum, it’s a relatively big event. NASA’s STEREO-B spacecraft photographed the probable blast-site shortly before and after the eruption:

    The source of the explosion appears to be a collapsing (or erupting) magnetic filament. The filament was present before the flare, absent afterward. Higher-cadence imagery from the Solar and Heliospheric Observatory (SOHO) may confirm or refute this idea; however, those images have not yet been beamed back to Earth. Stay tuned for updates.

    Sun is blank, no sunspots

    http://www.spaceweather.com/

    23 ??

  231. krishnag Says:

    http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2009/02/etablierte-klimaforscher-sehen-menschgemachte-klimaerwarmung.php
    http://www.scienceblogs.de/weatherlog/2009/02/klimawandeldiskussion-unbeabsichtigt-hochinteressant-und-interdisziplinar.php
    http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/2009/01/heute-windrader-morgen-mulldeponien.php
    http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2009/01/konsens-zum-klimawandel-klar-doch.php
    http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/2009/02/video-fox-news-warnt-vor-klimaschutzhj.php
    http://www.scienceblogs.de/weatherlog/2009/01/mehr-sturme-durch-klimawandel.php
    http://www.scienceblogs.de/primaklima/2008/12/jim-hansen-spricht-auf-der-agu-von-einem-runaway-greenhouse-effect.php
    http://www.scienceblogs.de/primaklima/2009/01/food-crisis.php

    Ich empfehle jedem mal, sich dort durchzukauen, einen Eimer mitzunehmen kann ich nur jedem raten oder empfehlen.
    Auf bestimmte Kommentatoren hinzuweisen werde ich nicht machen, wenn ich in anderen Blogs namentlich angepißt werde mag ich das auch nicht.
    Aber das sieht sicher jeder selbst.

    Das, was da schreibt, ist wissenschaftlich unsere Zukunft.
    Da sollte man in ein paar Jahren wohl eine größere Tour mit one-way Ticket machen.
    Einen schönen Abend noch…..
    :-/

    Ich lese mich jetzt mal in Thomas Gold ein, Biosphären in heißen Tiefen…..
    Mal schauen, wo das Öl herkommt :-))

  232. krishnag Says:

    Ergänzend zu meinem Posting,
    die Artiekl vom weatherman Frank Abel sind ok, Meteorologen sind halt die besseren Klimatologen als die selbsternannten (GröKliFaze)

  233. Wetterfrosch Says:

    #230 krishnag

    Hey, ich schau halt schon ein wenig weiter…
    Ob das Fleckkel eine Nummer bekommt, ist fraglich, aus dem Winkel sieht es wie ein sterbender 23er aus. Abwarten.

  234. Bibliothekar Says:

    #227 krishnag

    Ich denke, es muß auch wieder mehr aus unseren Reihen selbst was Neues kommen. So steht über jedem Artikel fast immer der gleiche Name.
    Ich bin immer zur Mitarbeit ansprechbar.

  235. Laie mit Interesse Says:

    @ Bibliothekar

    “So steht über jedem Artikel fast immer der gleiche Name.”

    Wundert Sie das? Erst werden hier im Forum durch Polemik alle Andersdenkenden vergrault und dann wundert man sich, wenn man am Ende mit 10 Leuten allein dasteht und sich mit sich selbst im Kreise dreht. Dass dies so kommen wird habe ich hier schon vor zwei Jahren schon gesagt.

  236. Laie mit Interesse Says:

    @ Bibliothekar

    “So steht über jedem Artikel fast immer der gleiche Name.”

    Wundert Sie das? Erst werden hier im Forum durch Polemik alle Andersdenkenden vergrault und dann wundert man sich, wenn man am Ende mit 10 Leuten allein dasteht und sich mit sich selbst im Kreise dreht. Dass dies so kommen wird habe ich hier schon vor zwei Jahren gesagt.

  237. flipper242 Says:

    #235 & #236

    einfach mal was sagen Laie, oder tatsächlich so laienhaft um nicht zu verstehen das es um Artikel ging??

  238. flipper242 Says:

    ups fast drei uhr und ich arbeite immer noch strom intensiv mit computern und halogen beleuchtung. aber ich war brav ökologisch und habe einen spot gegen led´s ausgetauscht…. kann man knicken die dinger

  239. peper Says:

    Gell? Was die immer mit ihren LEDs haben? Erinnert mich irgendwie an den Blacklights-Trend aus den 80er. Na ja, ihnen soll ja die Zukunft gehören. Schau ma mal.

  240. Energie-Ossi Says:

    #231 krishnag
    Sach mal, Du ekelst Dich wohl vor nix???
    Bis auf Herrn Abel (positive Aussnahme bei Deinen Links) hab ich schon lange nich mehr so viel Schwachsinn gelesen wie dort, die selben Warmaholics, die selben dümmliche Angriffe, der selbe ideologische Überbau und dann nennen sich diese Typen doch tatsächlich “Wissenschaftler”, meine Eimer sind voll, alle drei.

    So, und nun zu Dir
    “Laie ohne Interesse” an einer sinnvollen Diskussion.

    Wie krishnags Links eindeutig beweisen sind Gegenteilige Meinungen bei den Warmaholics äusserst unbeliebt. Besonder tut sich da der sogenannte “Physiker” hervor, der auf seinen öffentlichen Blog gewisse Herren nicht zu Gast haben möcht, Texte verunstaltet oder auch gerne die Autoren verunglimpft.
    Da ist eine “Dame”, die sofort bei der geringsten Widerrede mit “Kanonen auf Spatzen” schießt und Sie gibt vor auch Wissenschaftlerin zu sein.
    Wenn man die dortigen Kommentare der Hyper liest, kann man schon gewisse Zweifel an unserer künftigen Akademiker-Elite hegen, ham die im Studium denn nur Demonstriert oder auch was gelernt???
    Nun zu Deiner Frage………hast Du noch alle????
    Du darfst doch auch hier mitschreiben, ist doch schon mal ein Anzeichen, wie tolerant der hiesige Hausherr mit gegenteiligen Meinungen umzugehen versteht, gelle?

    Bei Dir muss man leider feststellen, das ausser (pseudo)moralischen Vorwürfen noch nie etwas Konkretes zum Thema kam, ausser max. das Geschwafel gewisser extrem-Hyper, das wir ja nun schon in und auswendig kennen.

    Also, bring mal was Sinnvolles und was aus der Praxis, aber bitte nich wieder das Lehrer-Geschwafel was Du uns sonst immer so gerne servierst, aus den hörigen Alter sind wir nämlich alle schon ein paar Jährchen raus.

    #Peper
    Bin jetzt auch stolzer Besitzer einer LED Lampe (2W) für die Standart-Lampenfassung mit halbwegs erträglichen gelben Licht.
    Ergebnis—-Zum Kuscheln reicht das Funzellicht gerade so, aber für 12,95 Euro hätte ich a bisserl mehr erwartet. Da wird wohl noch ne ganze Menge Wasser den Rhein lang runter fließen, eh sich diese Technologie zu vernünftigen Preisen und mit halbwegs brauchbarer Leuchtstärke den Weg in die deutschen Wohnzimmer bahnen wird.

    PS. Gestern is bei mir wieder mal eine dieser teuren Markenprodukte (Energiesparlampe) nach nich mal einem halben Jahr Betriebsdauer abgeraucht.
    Im Bad habe ich es sogar aufgegeben diese teuren Dinger zu verwenden, denn alle 2-3 Monate Lampenwechsel hatte ich ja nicht mal mit den alten Glühlampen, wo die dazu auch viel billiger im Ankauf waren.

    Theorie und Praxis………was ein waschechter Öko nie und nimmer verstehen wird, allein mit Ideologie funktioniert das ganze System halt nicht.

    MfG

  241. flipper242 Says:

    aber so schlecht sind LEDs nicht, ok Wohnraum geht gar nicht.

    Ich bastel ja gern mal an alten Autos und alten Rollern (ja die guten alten Zweitakt Blechschaltroller, jaaaa genau die die auch mal tierisch qualmen und laut sind), dafür habe ich eine LED Werkstattstablampe ( http://www.profi-werkzeug.com/popup_image.php?pID=1816489/imgID=0 ) die ist wunderbar, besser geht kaum.

    Und ausserdem wie könnten sich dann unsere Streetrace Kiddies ihre Spoiler beleuchten??

  242. mervan hell Says:

    Entschuldigung für die Einmischung, obwohl ich hier so neu bin. Les aber schon fleißig mit…

    Bezüglich des Artikels möchte ich einen Vorschlag machen. Allerdings hab ich selbst nicht wirklich viel Ahnung. Doch Fragen aufzuwerfen, kann ja nicht schaden.

    Irgendwie geht’s hier unter dem Bioschweineartikel gar nicht mehr um die Schweine. Sondern meistens um Klima, also sollte man darüber mal was loswerden.

    Z.B. “”Klimaerwärmung” und die Folgen”
    Als erstes müsste man nochmal kurz notieren, dass es Klimaschutz kaum geben kann, denn wir kleinen Menschen sind nicht in der Lage, DAS Klima z.B. vor Sonneneinflüssen zu schützen.

    Höchstens wäre Naturschutz möglich und vielleicht ein sparsamer Umgang mit den ja so kleinen Ölresten. Aber bei Propaganda wie z.B. da:

    http://www.focus.de/schule/dossiers/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-das-pausenbrot-prinzip_aid_356746.html

    und Tipps wie “Mach den Kühlschrank zu, wenn Du nicht im Haus bist” kann einem nur schlecht werden. Ständig wird dem Bürger ein schlechtes Gewissen eingeredet, das er beruhigen kann, indem er ein paar Staubkörnchen vom Boden aufhebt. Stattdessen sollten mal wirkliche Maßnahmen ergriffen werden und hier wären Fragen zu klären wie: Wo wird überhaupt (ich meine wirklich) geforscht zu dem Thema? Warum werden Windräder und Solarzellen nicht kleiner (wie Handys) und effektiver? Warum gibt’s nicht schon längst andere Möglichkeiten als nur die zwei? Warum gibt’s für die, die soviel Fahrrad statt Auto fahren, dass es für die, die ignorant weiter Auto fahren gleich mit ausreicht, keine Generatoren, die Batterien aufladen, die dann für den Strom in ihrem Haushalt aufkommen können? Warum wird Atomkraft in ein so schlechtes Licht gestellt? Ist das berechtigt? (Siehe z.B. dort:)

    http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=54002273

    Warum verringert der Staat Ausgaben für Bildung bzw. Forschung (Studiengebühren), anstatt sie zu erhöhen, wenn man doch solche Angst vor dem “Fußabdruck” hat? Warum wird das Volk so bevormundet und zu Energiesparlampen gezwungen, statt dass man die Glühbirne verbessert?
    Bzw. wo liegen Möglichkeiten, die der Staat hätte?

    Usw.

    Naja, ich weiß, etwas zu einfach, und ich weiß nicht, ob es bereits einen derartigen Artikel gibt. Alles hab ich nämlich hier noch nicht verschlungen trotz meines Wissenshungers. Das mit den Elefanten und Eisbären ist ja z.B. auch keine schlechte Idee, aber davon kann man das Volk einfach nicht überzeugen.

  243. flipper242 Says:

    Warum verringert der Staat Ausgaben für Bildung bzw. Forschung (Studiengebühren), anstatt sie zu erhöhen, wenn man doch solche Angst vor dem “Fußabdruck” hat? Warum wird das Volk so bevormundet und zu Energiesparlampen gezwungen, statt dass man die Glühbirne verbessert?
    Bzw. wo liegen Möglichkeiten, die der Staat hätte?

    Ob das man nicht sogar beabsichtigt ist? Schaffung von Bildungselite und der Rest bleibt ahnungslos.
    Beschäftigt sie und lenkt sie ab, klappte schon in Rom mit Panem et circenses.

  244. Bibliothekar Says:

    #236 Laie

    @ Bibliothekar

    “So steht über jedem Artikel fast immer der gleiche Name.”

    Wundert Sie das? Erst werden hier im Forum durch Polemik alle Andersdenkenden vergrault und dann wundert man sich, wenn man am Ende mit 10 Leuten allein dasteht und sich mit sich selbst im Kreise dreht. Dass dies so kommen wird habe ich hier schon vor zwei Jahren gesagt.

    Ich finde es ein starkes Stück, was Du dir hier rausnimmst. Wie kommst Du dazu, meine Bemerkung vor deinen lächerlichen Karren zu spannen?
    Herr Bronik und die anderen Autoren leisten hier eine ganz gewaltige und sehr dankenswerte Arbeit. Das kann man gar nicht genug würdigen. Danke!
    Dich und die Anderen sprach ich an auch mal einen Beitrag einzustellen, damit die ganze Last nicht nur auf wenigen Schultern liegt.
    Schreib doch mal was über die “Überwindung des Klimaskeptizismus in der entwickelten ökologischen Gesellschaft mit Hilfe administrativer Regularien”. ;-)

  245. Bibliothekar Says:

    #243 flipper242

    Das hast Du sehr gut getroffen.

  246. perlita Says:

    @ mervan hell #242,

    es geht auch nicht wirklich um klimaschutz, oder gesundheitsfürsorge oder ähnliches.

    in zeiten, in denen die politk sich freiwillig hat das heft größtenteils aus der hand nehmen lassen, dank der verschiedensten private-public-partnerships (PPP und GPPP, das G steht für “global”), entscheidungskompetenz freiwillig an die EU auslagert, und auch keinen wirklichen stich mehr gegen die geballte “wirtschafts- und finanzkompetenz” bekommt, geht hier meiner meinung nach nur noch darum irgendeine form der berechtigung für das geneigte publikum zu präsentieren.

    und da wirklich große würfe politisch gar nicht mehr möglich sind, wird zusehends in das privatleben der menschen hineinregiert und ihnen stück für stück die kompetenz für das privatleben zunehmend aus der hand genommen.

  247. Latoan Says:

    #242 mervan hell, #246 perlita

    Ich glaube nicht, dass es um den bloßen Machthunger der Politiker geht. Gut, vielleicht ist das ein Teil des Ganzen, aber keinesfalls alleinige Grundlage völlig sinnfreier Vorschriften.

    Hauptsächlich geht es um Geld, wie immer, und damit man nach der Politikerkarriere möglichst viel davon hat, wird zu Regierungszeiten ganz leise und ganz viel für die getan, die danach am meisten anbieten. Damit der Michel aber nicht schreit “Hilfe, unsere Politiker machen Politik nur für die großen!” wird eine Sau nach der anderen durchs Dorf getrieben um mit augenscheinlich blindem Aktionismus äußerst medienwirksam behaupten zu können “Jawollja, wir haben was getan!”
    Ob es sinnvol oder gar überhaupt nötig war, das steht auf einem völlig anderen Blatt, aber genau das wollen die Menschen doch. Dass etwas getan wird!

    Alle beschweren sich über die deutlichen Einschnitte von Schäuble und Konsorten in die Privatsphäre, aber stellt Euch doch mal vor der Mann würde gar nichts machen? Klar, der Bundestrojaner war ein Griff ins Klo und auch die fortschreitende Überwachung öffentlicher Plätze ist nicht das gelbe vom Ei, aber würden die Leute jubeln, würde er zu Terrorgefahr und Strafvereitelung “Pah, mir doch egal, alles bestens!” sagen??? Wohl auch nicht!

    Genau so sieht es doch auch mit dem “Klima” aus: Würde unser fetter Engel aus dem BUM nicht jedes mal seine große Klappe aufreißen, niemand aus der Ökoriege würde ihm nach seiner Amtszeit einen lukrativen Job anbieten und niemand aus der Bevölkerung würde sagen “Jupp, der hat was getan!”.
    Der gemeine Michel scheint ja der Ansicht zu sein, man müsse unbedingt “was gegen das Klima machen”, wenn man sich mal die Umfragen zu Zukunftsängsten anschaut. Dass die Angst verbreitenden Ökokrieger auch noch öffentlich gesponsort sind steht aber wieder auf einem anderen Blatt.

    Und warum es hier schon lange nicht mehr um Bioschweine geht? Das Forum ist fritte und nichts tut sich, also muss man doch irgendwo diskutieren!

  248. Energie-Ossi Says:

    Um was gehts wirklich????
    Ich halte es da mit den schnellen Huber aus Potsdam……..um die große Transformation….mehr nicht.

    Eine Gruppe Menschen hat beschlossen, so kann es nicht weiter gehen mit der Menschheit, der Pöbel ist schon viel zu unabhängig und kann unter Umständen dieser Gruppe gefährlich werden.
    Ein neues Feindbild muss her, seit dem der Ostblock und der Sozialismus zusammengebrochen ist.
    Was also eignet sich da besser als das Wetter für???
    Jeder redet drüber, kaum einer hat Ahnung, die Gefahr ist diffuse genug um nich gleich einzutreten, der Mensch hat zu viel Freizeit und kann Dank ideologischen Indoktrination so schön an sein atheistisches Weltbild basteln, es geht ja um eine gute Sache………wie leicht durchschaubar das ganze.
    Auffällig ist die Sache erst geworden, seit dem die “Erneuerbaren Energien” so gehypt werden, denn dort passiert technisch großer Unfung.

    Der Rest ist einfach, man bombardiere gewisse Forscher mit genügend Forschungsgeldern und vorgegeben Thema, man Briefe die Medien entsprechend, man bringe Dank willigen Personals den Hype unter die Minderjährigen, man bilde internationale Vereine (IPCC) die das ganze für den blöden Durchschnittsangshasen mundgerecht aufarbeiten und schon klappt die ganze Kiste.
    Der Hype ist auf langer Zeit geplant und ausgelegt (gibt einfach noch zu viel Menschen die selber nachdenken), die NGO´s sind stark unterwandert und zu nützlichen Idioten mutiert und wozu das ganze???

    Das sich der gemeine Pöbel mehr um das Wetter von morgen sorgt als um seine politische Führung samt schwachsinniger neuer Gesetze, das der Pöbel anstandslos jede Freiheitseinschränkung kommentarlos hin nimmt, nur weil sie das Wetter schützen soll, weil so die breite Masse besser zu führen und kontrollieren ist, mehr nicht.

    Mit dem Rauchverbot ham wa das schon mal angetestet, die nächsten sind dann der Alkohol´, kurz gefolgt von den Übergewichtigen, bis hin zu stark reduzierten Stromverbauch durch staatlich Sanktionen und ne Menge Mitläufer für die “gute Sache”.

    Deshalb, und nur deshalb bekämpfen wir das A Im AGW, denn dieses soll den ganzen Scheixx ja legitimieren.

    MfG

  249. peper Says:

    @ E-O
    Ja. Deswegen kommen die mir wie so eine Modeerscheinung vor. Am besten du kaufst noch so 30, 40 Stück für 13€ und lässt Deinen Emotionen freien Lauf und kreierst Dir ein Lichtgemäldedingens an die Wand ;-)

  250. flipper242 Says:

    noch mal zum Forum, wenn einer die Zugangsdaten zum Server hat bzw. wenigstens FTP und die DB wo das Forum drauf liegt dann kann ich das machen.

    Und wenn ich was murkse HH-Harburg –> HH-Bergedorf ist nicht soweit dann kann Herr Rus mich hauen.

  251. flipper242 Says:

    AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH

    Hood.de engagiert sich aktiv für den Umweltschutz und will seinen Teil dazu beitragen, dem Klimawandel entgegenzuwirken.

    Dafür setzen wir ab sofort ausschließlich auf regenerative Energien um unsere Plattform zu betreiben. Der gesamte Strom zum Betrieb der Hood.de-Server wird von unserem Hostingprovider ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen bezogen.
    Die Elektrizität wird dazu in Wasserkraftwerken in Norwegen produziert.

    Hood.de unterstützt damit aktiv den Klimaschutz!

    Leisten auch Sie Ihren Beitrag!
    Jede noch so kleine Tat zählt.

    http://www.hood.de/news/49/hood-de-wird-gruen-.htm

    Und wird mit dem solargetrieben LKW in Recycle-Pappdosen aus Norwegen hier her gefahren….

  252. Energie-Ossi Says:

    #248 Nachtrag

    Quasi als Beweis meiner Vorhersage:

    Mit dem Wohlstand wächst das Gewicht

    Zwischen 1948 und 2002 haben irische Kinder durchschnittlich 24 kg zugelegt, die jetzige Wirtschaftskrise werde diesen Trend nicht umdrehen, meinen die Wissenschaftler…………..

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29706/1.html

    Joo, Wohlstand is ungesund, also wech damit und leben wie der Neandertaler.

    Man indöktriniert den Menschen schon für die nächste Phase der Transformation………….und Wissenschaftler liefern den benötigten Beweis.

    PS. Wenn ich das Wort “Studie” hören, hole ich inzwischen automatisch den Kübel raus, bevor ich dann weiter lese.
    Vorbeugen is besser…als auf die Tastatur zu brechen.

    Duck und wech.

  253. mervan hell Says:

    Ja schon, das ist mir ja alles bewusst. Nur will ich das nicht einfach so akzeptieren. Ich dachte, man lernte schon in der Schule, Dinge, und vor allem Medienerzeugnisse kritisch zu hinterfragen. Deswegen erschrecke ich immer mehr, dass die meisten das keineswegs tun und stattdessen Nichtwissen als Wahrheit herumposaunen. Die Warum-Fragen waren eher als Ideen gedacht, worüber man schreiben könnte, z.B. in einem neuen Artikel hier.

    Man kann einfach mit vielen Leuten nicht diskutieren, weil sie gewisse logische Schlüsse nicht verstehen. Obwohl derjenige mit den Argumenten eindeutig mehr weiß, glauben sie ihm nicht, weil das ganze Zeug sehr tief drin sitzt und dann wieder rausgekramt wird. Das heißt, solche Artikel wie http://www.oekologismus.de/?p=1061 verstehen viele einfach nicht. Der “Konsens” wird eben nicht hinterfragt und niemand glaubt daran, dass die Erde rund sein soll, wenn man doch schon immer “wusste”, dass sie flach ist…

    Meine Idee ist also, darüber zu schreiben, was an z.B. Windrädern nicht ausgereift ist, wo überhaupt Sinnvolles getan wird und wo mehr investiert werden müsste. Demokratie bedeutet ja nicht, dass die Bürger alles schön brav tun, was die Politik ihnen vorgibt. Und dass diese die Verantwortung auf die Bürger abschiebt, um beschäftigt zu tun, damit sie sich nicht um wirkliche Probleme zu kümmern brauchen. Schon gar nicht lass ich mich bevormunden mit Sprüchen wie “schalt auf Standby!”, “Kauf lieber Energiesparlampen” usw. Die Leute müssen mal wieder daran erinnert werden, dass nicht alles stimmt, was schwarz auf weiß dasteht.

  254. Energie-Ossi Says:

    #251 flipper

    Haa, dazu die passende Erklärung für den ökosozialen Gutmenschen ohne elektrotechnische Grundlagenkenntnisse.:

    http://www.readers-edition.de/2008/06/16/warum-ist-oeko-strom-eigentlich-so-billig

    Durchlesen und dann ganz befriedigt weiter auf der Öko-Stromwelle mit surfen.
    Der Deutsche will eben anständig beschissen werden, wen jucken denn physikalische Vorgänge?

    MfG

  255. Energie-Ossi Says:

    #253 mervan

    Zu den Windrädern hab ich mal was für dich:

    http://www.readers-edition.de/2008/09/02/die-hessen-spd-und-ihr-energieprogramm-bis-2025/

    http://www.readers-edition.de/2008/06/17/ertappt-eine-kleine-nachlese-zum-oeko-strom-desaster

    Wenn Du dann noch das profane Wort “Lobbyismus” in den Mund nimmst, bitte dafür hab ich auch was für Dich:

    http://www.readers-edition.de/2008/08/21/deutsche-energiepolitik-die-wahre-katastrophe-teil-3

    Ökostrom ist eine Augenwischerrei für Otto-Norma-Grün um sich am Ende in dem Wissen zu suhlen, er täte was für die Umwelt, mehr nich.
    Das ganze ist nicht illegal sondern politisch gewollt.

    Meine immer wiederkehrende Frage ist deshalb:

    Wem nutzt es????

  256. Alexander Says:

    Hallo Energie-Ossi,

    was hältst Du von “teile und herrsche” als einen Aspekt zu Deiner Frage?

    Grüße
    Alexander

  257. Stefan P Says:

    …seltsame Dinge gehen vor. Ausgerechnet in der Apokalyptiker-Postille schlechthin erscheint ein Artikel, in dem Wissenschaftler ausgerechnet vom britischen Met-Office vor Übertreibungen durch Kollegen und Journalisten warnen:
    http://www.guardian.co.uk/environment/2009/feb/11/climate-change-misleading-claims

    Das Glühlampenverbot gerade erst von der EU beschlossen soll wackeln:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/eu_verbot_der_gluehlampen_wackelt/

    Und die Australische Regierung will noch einmal über die Einführung des CO2-Handels nachdenken:
    http://news.smh.com.au/breaking-news-national/another-probe-set-for-emissions-trading-20090212-85qz.html

    und die dortigen Grünen kriegen Prügel und eine Mitschuld für die Toten der Brände angehängt:
    http://www.smh.com.au/opinion/green-ideas-must-take-blame-for-deaths-20090211-84mk.html

  258. flipper242 Says:

    Wem nutzt es????

    einigen wenigen, wie es immer ist.
    Scheer z.B. mit seinem Eurosolar bzw. als Vorsitzende des Weltrates für erneuerbare Energien (so zusagen selbst gegründet), die wirtschaftlichen Interessen der entsprechenden Firmen vertritt. Und wer ist bei ersterem Laden Geschäftsführerein sin fru de Irm Pontenagel, sie gibt auch das Fachmagazin „Solarzeitalter“ heraus. Und das ganze Geflächt drum herum.

    Al Gore als Hedgefond-Manager an genau der Carbonfront usw. usw.

  259. perlita Says:

    ich dachte auch nicht machthunger, sondern eher an so eine art daseins-berechtigung für politiker.
    und es geht nicht nur um das eigene geld und die eigene karriere. bei all diesen bereichen, klima, gesundheit, etc. geht es auch darum, geneigten kreisen gelder für studien, etc. zuzuschanzen.

    ich habe auch gar nichts dagegen einzuwenden, wenn sich herr schäuble um die sichere innerheit kümmert, das ist seine aufgabe. ich habe nur etwas gegen die art und weise, wie er sich kümmert. wirkliche terrorbekämpfung findet aber auf ganz anderen ebenen statt. nur so etwas geht nicht mit personal zum fast-nulltarif, oder mit mehr vorhandenem personal in den zuständigen bereichen.

    was herrn gabriel betrifft, da denke ich, daß er auch trotz klappe aufreißen keinen weiterführenden job bekommt, der ehemalige bundesbeauftragte für pop-musik………

    natürlich sind die ökokrieger öffentlich gesponsert, das haben sie mit den gesundheitskriegern gemeinsam.
    und die quellen scheinen nie zu versiegen, noch nicht einmal in der krise. da werden eher die angestellten in den branchen solar, wind, gesundheit gefeuert, als daß den propagandisten der geldhahn abgedreht wird.

    und so zahlt das geneigte publikum mindestens doppelt, einmal für die sozialkosten der “freigesetzten mitarbeiter” und zum zweiten für die mittel für die propaganda die immer schon eingepreist sind.

  260. krishnag Says:

    @Laie mit Interesse
    Na, wieder unter falschem Pseudo unterwegs, gleich als erstes wieder Deine hervorragende Leseschwäche unter Beweis stellen ?
    Mann, lern doch endlich mal, Dich in einem Forum richtig zu bewegen.
    Lesen, n a c h d e n k e n , immer noch……,
    a)verstehen, antworten
    b)nicht verstehen, nicht antworten, zurück zum Anfang gehen.
    Ist das so schwer ?

  261. krishnag Says:

    Ich kann eigentlich jedem empfehlen, meine gestern vorgeschlagene Lektüre wenn es geht zu besorgen und zu lesen.

    Zu Thomas Gold, Biosphäre der heißen Tiefe mal:

    einige Quellen aus scholar.google.com
    http://scholar.google.com/scholar?q=%22thomas+gold%22&hl=en&lr=&btnG=Search

    http://www.osti.gov/energycitations/product.biblio.jsp?osti_id=6070499
    http://www3.interscience.wiley.com/journal/120056884/abstract?CRETRY=1&SRETRY=0
    http://www.pnas.org/content/89/13/6045.abstract
    http://www.pnas.org/cgi/reprint/89/13/6045.pdf
    http://phe.rockefeller.edu/docs/yantovski_gold_future.pdf
    http://adsabs.harvard.edu/abs/1986GeCoA..50.2411G
    http://spiedl.aip.org/getabs/servlet/GetabsServlet?prog=normal&id=PSISDG003111000001000007000001&idtype=cvips&gifs=yes
    http://sciencelinks.jp/j-east/article/200610/000020061006A0203798.php

    Kein Klima, aber viel über CO2, Herkunft, Verbleib etc….
    Tja, auch Energie :-)

  262. mervan hell Says:

    # 255 Energie-Ossi

    Neue Frage: Wem nützen wir mit Kommentaren unter nem Bio-schwein-thread?

    Ich kann schon verstehen, dass die meisten es sich leicht machen und lieber die Medien und Politiker nachplappern. Sobald man sich intensiver damit beschäftigt, wird einem schlecht. Wer will das schon?

  263. mervan hell Says:

    Trotzdem interessante Links. Dankesehr. Die Nutzen-Frage ist natürlich berechtigt und ich stell sie mir nur etwas anders.

    Für heute genug.

  264. Energie-Ossi Says:

    #256 Alexander

    was hältst Du von “teile und herrsche” als einen Aspekt zu Deiner Frage?

    Jooo, an sowas in der Richtung hatte ich auch gedacht.

    #262 mervan

    Neue Frage: Wem nützen wir mit Kommentaren unter nem Bio-schwein-thread?

    Berechtigte Frage.
    Nu muss man zu allererst feststellen, das wahrscheinlich die meisten Schreiberlinge hier einen Beruf nachgehen, der Sie ausfüllt. Der Blog ist eine Privatangelegenheit, keiner kriegt Geld für seine Artikel, andere Hobbys lenken auch etwas ab, deshalb kann es schon mal passieren das es eine kleine Denkpause geben kann.
    Ich hatte ja schon geschrieben, das man alles im Internet findet, aber…….
    Dat is ne elendige Sucherei, dauert Tage, will dann anständig in Form gegossen werden und eventuell noch von dritten kontrolliert werden.
    Als Hobby sehr aufwendig und gefährlich, denn wenn man einen Herren/Institut/Behörde persönlich anpisst, sollten die Fakten schon exakt stimmen, denn ich kann mir keine Klage leisten.

    Deshalb auch manch Lücke hier, deshalb auch mal eine Diskussion untern “Schweinethread”, sorry also.
    Andere Idee, versuch Dich doch selber mal an einem Thema, stelle Dir Fragen, gehe Deinen Fragen nach, finde eine Antwort, gieße das in lesenswerten Zeilen und frage anschließend den Admin hier, ob er es veröffentlicht, ganz einfach so.
    Den Rest ergibt dann die Diskussion mit uns und den Warmaholics, dann weißt Du ob Du richtig gelegen hast.

    Im Endeffekt soll dieser Blog zum “Selberdenken” anregen, ich hab hier auch als kleiner dummer Kommentator angefangen und bin erst Stück für Stück mit der komplizierten Materie klar gekommen.
    Dieser Blog war Sicherlich auch der Initialzünder für andere, neue Blogs wie unser lieber Herr Müller oder “Climate Review”.
    Kann auch sein, das die derzeitige (lokale) Kälte auch hier etwas die Luft raus gelassen hat, vllt auch ein Anzeichen für eine gewissen “Klima-Müdigkeit” aller Beteiligten, ick weeß det ooch nich.

    Denk a bisserl über meine Vorschläge nach, Dein Einwurf war jedenfalls voll berechtigt.

    MfG

  265. Energie-Ossi Says:

    #253 mervan

    Meine Idee ist also, darüber zu schreiben, was an z.B. Windrädern nicht ausgereift ist, wo überhaupt Sinnvolles getan wird und wo mehr investiert werden müsste.

    Ach weißt Du, die Windräder sind technisch ganz gut aufgestellt, auch Dank hervorragender deutscher Ingenieure die da verdammt viel Herzblut investiert haben. Selbiges gilt meiner Meinung nach auch für die Solarpaneels, die immer effektiver und besser werden.
    Da liegt nicht das Problem, sondern bei der deutschen Mentalität….”Viel hilft viel”….
    Ich halte die EEG und das unkontrollierte hinpappen dieser Dinger in unserer Landschaft als den Hauptfehler, eine nicht bis zum Ende durchdachte Sache die uns eines Tages böse auf die Füsse fallen wird.
    Viele Windräder bedeuten auch viel Kabel und Überspannungsleitungen in Gegenden wo bisher nur Strippchen in der Landschaft lagen. Knapp 24.000 MW installierte Windleistung brauchen für Flaute-Zeiten Reservekapazitäten von Konventionellen (Dreckschleudern), Solarzellen in einem nicht gerade von der Sonne verwöhnten Land, Biogasanlagen die der Natur und Artenvielfalt eher abträglich sind als ihr zu nutzen und eine Einspeisevergütung die den Bürger noch mehr belasten als ihm zu nutzen.

    Der Fehler liegt im System, unwissende Weltverbesserer zerschlagen eine Energieversorgung die sich über 100 Jahre langsam aufgebaut hat, Stück für Stück von reinen Inselversorgungen über einzelne Verbundlösungen bis zu den heutigen vollvernetzten System.
    Wenn die Ideologie über jahrzentelange Erfahrung und Fachwissen siegt, dann sind wir alle am Arsch, um es mal drastisch auszudrücken.
    Nur auf die bösen 4 zu schimpfen ist ja einfach, aber aus welchen Grunde es zu einer solch großen Konzentration von Monopolisten gekommen ist, fragen die Typen nicht. Ich sach da nur mal, EU und Liberalisierung der Strommärkte, die besonders unter ROT/GRÜN damals extrem vorangetrieben worden sind.
    Die heute besonders lautstark rumbrüllen hatten damals einen großen Anteil an dieser Sauerei, sollte man immer schön im Hinterkopp behalten.
    Nur noch RWE und EON sind deutsche Unternehmen, den Rest hat man schön ans Ausland verschleudert oder zugelassen das französischen Staatsunternehmen sich kräftig bei uns eingedeckt haben.
    Dank völlig bescheuerter deutscher Energiepolitik werden den regionalen Stadtwerken auch noch reichlich Knüppel zwischen die Beine geworfen, damit die dann auch noch den Bach runter gehen können.

    Fazit:
    Alle wissen nur was sie nicht mehr haben wollen (Kohle und Atom), aber keiner weiß wie das danach noch funktionieren soll.

    MfG

  266. perlita Says:

    @ Energie-Ossi #264,

    ach wenn es doch nur eine “klima-müdigkeit” wäre. bei mir ist es eher eine generelle “alarmismus- und katastrphismus-müdigkeit”.

    es gibt tage, da wünsche ich mir eine ganz normale frühjahsmüdigkeit…………;-))

  267. mervan hell Says:

    #264, 265 Energie-Ossi

    Nu muss man zu allererst feststellen, das wahrscheinlich die meisten Schreiberlinge hier einen Beruf nachgehen, der Sie ausfüllt…

    Ja, klar, das merk ich bereits bei mir selbst.

    Andere Idee, versuch Dich doch selber mal an einem Thema…

    Deswegen hatte ich ja auch “wir” geschrieben. Nur siehe oben.

    Ach weißt Du, die Windräder sind technisch ganz gut aufgestellt…
    Alle wissen nur was sie nicht mehr haben wollen (Kohle und Atom), aber keiner weiß wie das danach noch funktionieren soll.

    Das stimmt. Eigentlich genau das richtige Stichwort, um sich was für einen Artikel zu überlegen. Es tut weh, an Solarpannels vorbeizufahren, die auf dem Boden angebracht sind (und möglicherweise Landwirtschaftsfläche verbauen) und dann noch schneebedeckt…
    :-(

  268. mervan hell Says:

    aaah! entschuldigung!!!

  269. mervan hell Says:

    wieso hat das jetzt nicht funktioniert? sowas…

  270. peper Says:

    Zitieren:

    Frage? Satz!

    beendet wird ein Zitat mit “/”

    Oder einfach Zitat markieren und Button “B-Quote” drücken.

  271. mervan hell Says:

    Danke.
    Tut mir leid, dieser Tintenklecks…

  272. perlita Says:

    und es darf weiter “(ab)gekupfert werden……….

    http://www.welt.de/welt_print/article3224347/Biobauern-spritzen-Schwermetalle.html

    die kommentarfunktion ist schon gleich gar nicht aktiviert.

  273. Bibliothekar Says:

    Da das Bio-Theater schon geschlossen hat packe ich das mal hier rein.

    Biobauern spritzen Schwermetalle

    Von Michael Miersch 18. Februar 2009

    Mit giftigem Kupfer bekämpfen sie schädliche Pilze – Trotz Einsprüchen hat die EU diese Nutzung wieder zugelassen

    Brüssel – Kaum bemerkt von der Öffentlichkeit, hat die Europäische Kommission Kupfer als Antipilzmittel in der Landwirtschaft bis auf Weiteres zugelassen. Salze des Schwermetalls wurden auf die Positivliste für Pflanzenschutzmittel gesetzt, bleiben jedoch umstritten. Kürzlich erst wies die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) auf die erheblichen Risiken von Kupfer hin. Doch im Ausschuss für Nahrungskette und Tiergesundheit der EU-Kommission beschloss die Mehrheit, dass Kupfer erlaubt bleiben soll. Offenbar gab es aber Zweifel, denn anders als üblich soll die Entscheidung nicht in zehn, sondern bereits in sieben Jahren überprüft werden….

    http://www.welt.de/welt_print/article3224347/Biobauern-spritzen-Schwermetalle.html

  274. BRK Says:

    Stephan Ricken
    12.12.2008 | 16:39

    also ich musste lachen, als ich das gelesen habe! mal ehrlich, es ist deutlich zu erkennen, dass hier nur versucht wird, die nachweislich korrigierten meinungen über die erderwärmung totzureden.

    selbst in klimaanalyse der NASA kann man erkennen, dass der märz um 1930 wärmer war als um 1995. natürlich ist eine erwärmung feststellbar, aber ob diese jedoch maßnahmen zur folge haben muss, ist für mich eher ungewiss. auf den ersten blick und unter dem aspekt, dass man lange zeit keine anderen beurteilungen und begründungen der globalen erderwärmung gehört und in den nachrichten gesehen/gelesen hat, ist es klar, dass die version der erderwärmung aufgrund vom treibhauseffekt logisch klingt, weil man ja als normaler mensch gar nicht die möglichkeit besitzt selbst nachzuforschen. und ich habe schon in der schule die treibhaus-theorie beigebracht bekommen.

    ich glaube nicht mehr an diese theorie, weil wenn man logisch und unvoreingenommen an dieses thema herangeht, steht wohl eher die frage im mittelpunkt : wer profitiert an der “erderwärmung” ? wenn ich in zukunft steuern, auf das von mir produzierte (ausgeatmete) co2 bezahlen soll, frage ich mich was eigentlich los ist.

    das ist für mich der einzige grund, weshalb die konservative theorie über die erderwärmung existiert. diese gremien, die ihre ergebnisse müssen ja auch finanziert werden…wer sind wohl die finanziers??

    was werden menschen wohl noch mit sich machen lassen, wenn sie schon für ihre atemluft steuern zahlen!?

    ich lasse mich auch gerne des gegenteils belehren, wenn man mir unabhängige gutachten vorlegt, die beweisen können das der treibhauseffekt die ursache für die e. ist.

    die wahrheit hat viele gesichter, aber es geht immer nur ums geld und um macht…

    übrigens schneit es bei mir seit 3 tagen, und wir haben temperaturen, die für einen dezember angemessen sind.

    bei wem scheint die sonne und ist 20°C ?

    Die derzeit nur noch über Link erreichbare Quelle.