23.10.2009

Der Große EU-Klima-Knall

Von Klima-Alarmisten ist man ja regelmäßige Utopien gewohnt, aber die neueste Utope dier EU-KlimaUmweltminister ist wohl der stärkste Tobak seit der Erfindung des Waldsterbens:

Es wurde doch tatsächlich propagiert, bis 2050 die Klimagasemissionen der Industrieländer bis 2050 um sagenhafte 95% !!!!! (five exclamation marks are sure sign of insanity) zu senken.

95% – das muss man mal geringfügig andenken. Oder besser gesagt, was bleibt dann noch übrig? Mit 5% könnte man nicht mal die Privathaushalte im Winter heizen, in Öffentlichen Gebäuden wäre dann Eiszeit angesagt. Die Industrie wäre völlig stillgelegt, ebenso wie der Verkehr.

Klimaexpertin Regine Günther vom WWF (ja, auch der WWF macht inzwischen eifrig in Sachen Klima, um den anderen NGOs nicht die einschlägigen Spendengelder zu überlassen) sieht das selbstverständlich anders, An unserem Leben würde sich nicht viel ändern, meint sie…

Wer noch immer mehr wissen will, kann bei der FAZ nachlesen.

Der Artikel ist dennoch skeptischer Natur, denn auch Realisten kommen zu Wort:

Manuel Frondel vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung in Essen hält konkrete Reduktionsziele sogar grundsätzlich für fragwürdig.

Die EU/WWF Fieberfantasien hält Frondel für gänzlich unrealistisch.

Bleibt noch zu hoffen, dass in der deutschen Politik auch wieder Realismus einkehrt…

39 Antworten zu “Der Große EU-Klima-Knall”

  1. Rainhelt Says:

    5%… Na denn, toi toi toi…

    Das wird schon. Ähh, sicher doch…

    Ich bin sprachlos!

  2. Iceager Says:

    Folgende Zeilen habe ich schon gestern gepostet unter “Vom deutschen Solarstaatsdebakel”, Iceager#167

    Allein der Anteil des CO2 aus menschlichen
    Atemgasen beträgt deutlich mehr als 5 Prozent am antropogenen
    CO2-Austoß. Außerdem muss sämtliche industrielle Produktion, ja sogar
    die komplette Landwirtschaft (die ja auch erheblich zum CO2-Ausstoß
    beiträgt) komplett in den kommenden 40 Jahren eingestellt werden, um das
    Ziel zu erreichen. D.h in der Konsequenz: wir müssen aufhören zu atmen, zu essen, kurz, zu existieren.
    Die EU-Bürokraten haben also nicht anderes beschlossen, als einen
    (Vernichtungs-) Krieg gegen die europäische Bevölkerung zu führen…

    Schönen Tag (so lange ihr noch atmen dürft) :-(

  3. multiverus Says:

    Na, das habt Ihr aber VÖLLIG falsch verstanden.

    Diese 95% werden nämlich rein VIRTUELL erreicht. Per Milliarden-Zahlungen für CO2-freiheit beweisende Zertifikate. Diese “belegen” dann, dass in anderen Gegenden der Welt (z.B. Afrika) GENAU SOVIEL CO2 NICHT erzeugt wird, wie Europa hätte vermieden werden müssen.

    Und flugs wird das 95%-Ziel erreicht. Und dann kann ganz gross gefeiert werden.

    Habt euch also nicht so!

  4. Iceager Says:

    @multiverus#3
    Milliardenzahlungen? Du meinst wohl Billionenzahlungen? Die EU möchte jährlich 120 Mrd. Euro in den Klimaschutz investieren. Und das bis 2020! Macht rund 1,3 Bill Euro. Die meinen das ganz gewiss nicht virtuell, sondern ganz REAL. Damit zwingen sie jede Gesellschaft in die Knie. Keine Grund für: Habt euch nicht so!

  5. perlita Says:

    @ multiverus,

    Diese 95% werden nämlich rein VIRTUELL erreicht. Per Milliarden-Zahlungen für CO2-freiheit beweisende Zertifikate

    wetten, daß bei jp morgan, goldman sachs, und den anderen investmentbanken und finanzinstituen schon die ersten “highflyer” an innovativen finanzmarktprodukten arbeiten, die uns dann in ein paar jahren wieder in form von cdfs, schwipps und schwapps um die ohren fliegen?

  6. ghw Says:

    …mich wundert ja, dass die Sprudel-Industrie noch nicht angemacht worden ist…

    Wenn man sich mal überlegt, wieviele Milliarden Tonnen CO2 durch Cola, Bier, Sekt und vorallem Mineralwasser jährlich in die Atmosphäre geblasen werden…

    Das könnte man doch alles einsparen, ganz leicht! Und die Einsparungen könnte man dann als Emissionsrechte verkaufen.

    Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr Potential hat der Handel mit Heißer Luft.

    Momentan zahlt es sich ja aus, Heiße Luft in den USA um ein paar Cent zu kaufen, und um mehrere Euronen in Europa zu verkaufen.

  7. perlita Says:

    man kann aber auch “co2-neutrale” olympiaden veranstalten. wie das gehen soll? kann man hier nachsehen:

    http://blog.br-online.de/quer/index.php?/Olympia-2018-Das-Kreuz-der-OEko-Visionaere_22102009.html

    oder man geht in den “klima-killer” naturwald und macht ‘ne urschreitherapie……..

    http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/quer

    tüten gibt es hier:

    http://www.welt.de/reise/article4939436/Die-Kotztuete-fuer-den-Notfall-und-fuer-Sammler.html

  8. PK1 Says:

    Wer den Koalitionsvertrag gelesen hat, der wird auch nicht mehr froh: Da hätte man statt FDP auch gleich die Grünen wählen können (”Nachhaltiges Wirtschafen” – Was ist das bitte? Klima-”Schutz”, … die ganze debile Leier eben). Mal sehen, wieviele Jahre der ganze Quark noch weitergeht, bis einer die Notbremse zieht. Ich hoffe nur noch etwas auf die geistige Gesundheit von Nicht-Europäern, wie z.B. Chinesen und Amerikanern.

  9. multiverus Says:

    @iceager #4
    ich bin aber auch ein Dummchen … :-o

  10. multiverus Says:

    @PKI #8
    Nachhaltiges Wirtschaften – das ist doch so ne Art Forstwirtschaft, oder (höhö)? “Klimaschutz” hat mit Klima nun ganz und gar nichts zu tun. Ungefähr soviel wie ein Blitzab-leiter mit nem Teamleiter. Mit “Schutz” schon, aber Schutz von ganz massiven Geldströmen (vgl. iceager #4)

  11. multiverus Says:

    @perlita #7
    http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/quer – Klimakiller Nationalpark? Das kann doch wohl nur als Satire gemeint sein!?! Die Sendung Quer vom BR ist ja durchaus satirisch ausgerichtet (und das Gegenstück zu “Extra 3″ vom NDR).
    Vielleicht sollte Quer da weitermachen und als nächstes den “Klimakiller” Biosphäre thematisieren? Nieder mit allen pösen, Killergase produzierenden Lebewesen (also allen)?

    Derartige Satire ist eigentlich schon lange überfällig …

  12. Iceager Says:

    @multiverus#9
    ok.ok. das habe ich jetzt auch verstanden. ;-)

  13. adenosine Says:

    Das kann man positiv sehen. Abkassiert wird der Bürger von den Institution sowieso. Es ist ein Akt der Barmherzigkeit, dass sich die Verantwortlichen die Mühe machen, das Abkassieren schmerzfrei zu gestalten und die Illusion eines guten Zweckes zur erwecken. Die Betreiber von Schlachthäusern und Inkassobüros sollten sich ein Beispiel an dieser Demonstration von sozialer Fürsorge nehmen.

  14. perlita Says:

    @ multiverus #11,

    Klimakiller Nationalpark? Das kann doch wohl nur als Satire gemeint sein!?! Die Sendung Quer vom BR ist ja durchaus satirisch ausgerichtet (und das Gegenstück zu “Extra 3″ vom NDR).

    nachdem auch ich anfänglich bei der ARD auf die nummer mit der roten salbe reingefallen bin, schaue ich mir berichte noch kritischer an.

    mein persönlicher rückschluss zum klimakiller wald ist, daß man mit dieser begründung die ausdehnung der schutzzonen für den wald verhindern will.

    mittlerweile darf man aber nicht mehr hauptsächlich zum ausdruck bringen, daß das einen erheblichen finanziellen verlust für die menschen bedeutet, wenn sie ihren wirtschaftswald verlieren. das klang zwar in der sendung an, aber das hauptargument war halt “das klima”.

    arbeitsplätze erhalten oder schaffen = böse.
    damit auch noch geld verdienen = ganz böse.

    dem klima zuliebe eine region oder ein land vor die hunde gehen lassen = nicht böse, sondern gaaaanz besonders gut….

    quer hat zwar satirische einschläge in den zwischenmoderatiionen, ist aber nicht wie extra3, wo die beiträge ausschließlich satire sind. hinter den beißenden beiträgen bei quer steckt realität.

  15. Hess Says:

    @Perlita
    Der deutsche Wald ist doch seit Jahrhunderten ein Wirtschaftswald. Urwald gibt es wohl längst nicht mehr. Der Nationalpark ist ja im Prinzip auch nur ein Wirtschaftswald. Eben einer mit dem das Geld von Touristen geerntet wird.
    Das gefährliche an diesen ganzen Milchmädchenrechnungen, die sich wahlweise „carbon footprint“, oder CO2-Bilanz nennen ist doch, dass sich schnell nachwachsende Pflanzen scheinbar besonders lohnen.
    Falsch subventioniert führt das vermutlich wieder ins frühe 19. Jahrhundert, wo Deutschland einen sehr niedrigen Waldbestand hatte. Die Ernteerträge waren niedrig , weil es keinen Dünger gab. Holz war eine Energiequelle, weil es noch kein Erdöl oder Erdgas gab.
    Für die Waldbesitzer in aller Welt ist doch jetzt eine goldene Zeit ausgebrochen. Endlich werden sie nicht mehr von den Grünen belästigt, wenn sie Bäume fällen. Jetzt machen sie es ja für die Umwelt und das Klima.
    Schön wäre es wenn die vielen wohlmeinenden Menschen, die moderne Umweltbewegungen unterstützen, merken würden, wie sie benutzt werden.

  16. perlita Says:

    @ Hess,

    Für die Waldbesitzer in aller Welt ist doch jetzt eine goldene Zeit ausgebrochen. Endlich werden sie nicht mehr von den Grünen belästigt, wenn sie Bäume fällen. Jetzt machen sie es ja für die Umwelt und das Klima.

    aber genau die bewirtschaftung des waldes war ja der kritikpunkt des BUND in diesem bericht. die leute sollen ja mit sanfter gewalt gezwungen werden, ihren nutzwald zum “urwald” zu machen. die “sanfte gewalt” besteht darin, daß man ihnen zum vorwurf macht, je mehr wald sie roden, um so mehr speichermöglichkeit für das pöhse CO2 würden sie vernichten.

    deshalb ja auch die begründung für die bewirtschaftung, daß nur die nutzung von holz kein CO2 aus den bäumen wieder freisetzt, da dies eben in den produkten, die aus dem holz entstehen, das CO2 “gebunden” bliebe. während bei den vor sich hin gammelnden bäumen und deren resten das CO2 wieder abgegeben würde.

    selbst ich, mit meinen äußerst dürftigen wissenschaftlichen kenntnissen, fand diese begründung hochgradig abenteuerlich. denn, die frage wieviel CO2 denn mit der herstellung von den CO2-bindenden holzprodukten freigesetzt würde, wurde nicht gestellt.

    meine schlußfolgerung dazu, die leute dürfen noch nicht einmal sagen, daß es für sie wirtschaftliche nachteile hätte, wenn man die naturschutzgebiete für wälder erheblich ausdehnen würde. nein, sie müssen verbal zu “klimatechnischen” ausreden greifen, um ihrer arbeit weiter nachgehen zu dürfen. um es mal ganz einfach auf den punkt zu bringen.

    womit wir dann auch schon bei diesem hier wären, weil es auch in umgekehrter richtung funktioniert:

    Schön wäre es wenn die vielen wohlmeinenden Menschen, die moderne Umweltbewegungen unterstützen, merken würden, wie sie benutzt werden.

  17. Hess Says:

    @Perlita
    Liebe Perlita,
    der BUND argumentiert schon längst wie es ihm politisch passt.
    Alter Wald ist stationär und biologisch gesehen wesentlich weniger produktiv als Wald der immer wieder gerodet, neu aufgeforstet oder bewirtschaftet wird. Alter Wald bindet deshalb weniger CO2.
    Man kann sich das aus seinen eigenen Kinderbeobachtungen ganz gut klar machen. Warum kommen denn Fluchttiere wie Rehe auf die Lichtung zum Fressen. Sicher nicht, weil es im dichten Wald so viel zu fressen gibt. Da die Computer vom BUND wohl nie Kinder waren, berechnen die vermutlich aber was anderes.
    Oder, warum konnten die menschengemachten lichten Eichenwälder mehr Menschen ernähren als dichter Urwald?
    Wie viel Menschen pro Quadratkilometer können wohl ernährt werden, wenn ganz Mitteleuropa wieder aus Urwald besteht, wie zur Römerzeit?
    Man kann es so sagen: Wald der zu IKEA-Möbeln und damit im Haus eingelagert wird ist CO2 mäßig optimal. Allerdings fallen CO2 bei Transport und Herstellung der Möbel an. So gesehen werden wir Menschen eben nie CO2 neutral leben. 6 Milliarden Menschen emittieren infrarotaktive Moleküle.
    Übrigens tun das auch unsere Haustiere und andere Tiere. Bäume tun das mit Terpenen und Isoprenen auch. Oder wo kommt der Name Blauen Berge her. Apfelbäume emittieren Ethen. Man kann also sagen: Leben emittiert infrarotaktive Moleküle und erhöht damit den Treibhauseffekt.
    Man muss das immer wieder sagen: Durch Energiegebrauch und damit CO2 Emission können 6 Milliarden Menschen erst ernährt werden. Würden wir noch Bäume verbrennen, also „nachhaltig“ wirtschaften, wie im 19. Jahrhundert, wäre die Weltbevölkerung sicherlich bei 1 – 2 Milliarden stagniert. Photovoltaik-Anlagen und Windräder könnten wir ohne Kohlekraftwerke in dieser Menge auch nicht bauen und vor allem nicht leisten.
    Sicherlich ist es schön im Bayrischen Wald Urwald zu haben. Da bin ich sehr dafür. Es gibt auch sehr viele gute ökologische Gründe solche Rückzugsgebiete zu haben. Da bin ich noch mehr dafür.
    Aber mit Klimaschutz zu argumentieren ist nicht korrekt. Da sieht man welches Fass aufgemacht wurde mit dem CO2 Argument. Da es keine wirklich wissenschaftlich abgesicherten Fakten gibt zu irgendwelchen Bilanzen, macht jeder seine eigene Bilanz auf und dreht es wie er es braucht.
    Mit einer falschen Annahme kann man eben alles beweisen. Das natürliche Gleichgewicht ist eine Chimäre, die so nicht existiert. Leben existiert fernab vom Gleichgewicht und verändert seine Umgebung.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  18. perlita Says:

    @ Hess #17,

    zustimmung. wie gesagt, ich saß da, hielt maulaffenfeil und konnte es nicht fassen, was da ablief.

    um es noch platter auszudrücken. ich mag pelze nicht, weil sie so schön kuschelig und warm sind, sondern weil ich mit tragen von pelzmänteln unnötige CO2-emissionen vermeide und gleichzeitg noch dazu beitrage, keine aus fossilen stoffen hergestellten microfaserprodukte trage. obwohl die auch ganz kuschelig und warm sind…..

    …..so was glaubt mir dann die CO2-gläubige gemeinde.

    aber wehe! jemand tut etwas aus so niedersten gründen wie das erwirtschaften von gewinn, oder noch schlimmer zur befriedigung persönlicher wünsche.

  19. Kipp Says:

    @ Perlita

    meine schlußfolgerung dazu, die leute dürfen noch nicht einmal sagen, daß es für sie wirtschaftliche nachteile hätte, wenn man die naturschutzgebiete für wälder erheblich ausdehnen würde

    Mit solchen Argumenten darfst Du den Funktionären von BUND und den Öko-Instituten aber nicht kommen. Diese Menschen erzielen keine Profite, sondern beziehen Gehalt. Und das in einer Branche in der garantiert keine Gewinne erwirtschaftet werden.

  20. perlita Says:

    @ Kipp,

    du hast recht. für einen moment lang hatte ich doch glatt vergessen, daß es teilweise ja schon ein leistungsfreies grundeinkommen gibt.

    vom elfenbeimturm lässt sich ja hervorragend herunterschwurbeln. irgendwie fällt mir jetzt wieder die geschichte vom volk ein, das doch kuchen essen solle, wenn es kein brot habe………..

  21. krishnag Says:

    “Demokratische EU”
    Da soll dere jetzt der Öttinger aus BaWü nach Brüssel entsorgt werden, hat den jemand gewählt ???

  22. Energie-Ossi Says:

    Ha, inzwischen beschäftigen sich schon die Medien mit diesem Unsinn.

    Eine fast vollständige Vermeidung der Treibhausgase in gut 40 Jahren ist kaum zu erreichen, wenn man die Lebensweise nicht lenkt. Das verdeutlicht der in der WWF-Studie präsentierte lange Maßnahmenkatalog. Darin sind nicht nur vergleichsweise marktnahe Instrumente wie Emissionszertifikate enthalten, sondern auch Verbote sowie strenge Standards und Grenzwerte. So wird zum Beispiel vorgeschlagen, den Viehbestand ordnungsrechtlich zu beschränken. Das WWF-Szenario sieht nämlich vor, dass der Verzehr von tierischen Produkten, vor allem von Rindfleisch, bis 2050 um zwei Drittel sinken müsste.

    Aha, so also humpelt der Hase der Öko-Terroristen, Verbote, Verbote und nochmals Verbote…………ja Leute, guckt euch ruhig an, was eine nichtgewählte “Umweltverschmutzungsorganisation” (WWF) für euch dummes Wahlvieh vorgesehen hat.

    Qualle

    WWF……..Würgen bis der Arzt kommt

  23. Stefan P Says:

    WWF……..Würgen bis der Arzt kommt

    …falsch…bis die Polizei kommt und diese kriminelle Vereinigung verhaftet…

  24. krishnag Says:

    Da ich weiß, daß das gelöscht wird:

    Betreff: Miersch
    Weiß Miersch von Ihrem “Verriß” hier, oder machen Sie das wieder hinterrücks ??

    Man merkt, der Dezember und damit Kopengagen naht und die Töne werden schriller um das Gelingen evtl. doch noch durchzupeitschen.
    ;.)
    Es ist alles so offensichtlich ;.)
    Daß das gelöscht wired ist mir klar aber egal, solange Sie es ggfs. gelesen haben könnten.
    Ihr Hurrikan-Analyse = falsch
    Ihre Meeresspiegelanalyse = zweifelhaft
    GISS Temperaturdaten = ein Witz

    Klimaschutz pro & contra – von Stefan Rahmstorf,

  25. Wetterfrosch Says:

    @krishnag,Hess
    …und seit Millionen Jahren war es nie so warm wie heute…
    Schwankungen der arktischen Meereisbedeckung während der letzten 30.000 Jahre

    Die Untersuchung eines Sedimentkerns aus der nördlichen Framstraße, der einzigen Tiefenwasserverbindung zwischen dem zentralen Arktischen Ozean und dem Atlantik, liefert Beweise für extreme Schwankungen in der Meereisbedeckung während der letzten 30.000 Jahre.(…)Eine sehr kurze aber deutliche Erwärmung des Klimas vor etwa 15.000 Jahren, dem frühen Bølling, ließ das arktische Meereis soweit abschmelzen, dass die Framstraße auch während der Wintermonate eisfrei blieb.

  26. krishnag Says:

    @Wetterfrosch
    Schau mal:
    http://www.readers-edition.de/2009/10/19/interpretation-im-eis/#comment-337250

    Seit rund 5000 Jahren ist die Framstraße den Erkenntnissen der Wissenschaftler zufolge während der Sommermonate eisfrei und im Winter eisbedeckt. Vor rund 20 000 Jahren sei die Region dagegen komplett und für lange Zeit mit einer dicken Meereisschicht bedeckt gewesen, erläuterte Müller.

    Nach Überzeugung der Wissenschaftler kann sich das Eisbild in der Framstraße jedoch schnell ändern. Vor etwa 15 000 Jahren sei die Gegend während eines sehr warmen, aber relativ kurzen Zeitraums für rund 200 Jahre völlig eisfrei gewesen, sagte Müller.
    [..]
    Die Erkenntnisse über das vom Menschen noch unbeeinflusste Klimageschehen sollen zum Verständnis des Klimawandels beitragen.

  27. Hess Says:

    @Wetterfrosch @Krishnag

    Sehr interessant. Danke für den Link.
    Wie quantifiziert man eigentlich die natürliche Variabilität?

  28. perlita Says:

    @ E-O #23,

    wahrscheinlich greifen die EUrokraken schon mal vor, und vereiteln im vorfeld heimliches abfischen von fisch als ersatz für fleisch:

    Geht es nach der Europäischen Kommission, ist mit dem simplen Vor-sich-hin-Angeln bald Schluss. Die Brüsseler Behörde plant nämlich, ein Fangregister einzuführen, das auch für Hobbyfischer gelten soll. Jeder Angler, der irgendwo in der Europäischen Union zum Fischen an einen Teich, Fluss oder See geht, soll danach künftig zum Amt laufen und seinen Fang registrieren lassen. Wie viel Kilogramm Rotfeder waren heute am Haken? Oder wie viele Karpfen? Wie groß waren sie, wie lang? Groß genug, um rechtmäßig im Kochtopf zu landen?

    Am Dienstag dieser Woche beraten die europäischen Agrarminister über eine solche gemeinsame große Datenbank. Es könne ja nicht mehr angehen, dass jeder Fischer mache, was er wolle, und die Europäische Kommission überhaupt keinen Überblick über die Fischbestände in ihrem Regierungsgebiet habe, sagt ein Brüsseler Beamter einigermaßen empört. Und mit der Registrierung soll es nicht getan sein. Wer gegen die Fischereiregeln verstoße, werde möglicherweise mit Punkten bestraft.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/83/491449/text/?page=5#readcomment

  29. krishnag Says:

    @Perlita #28
    Krank, was anderes fällt mir da nicht mehr ein.

  30. Wetterfrosch Says:

    #26 krishnag
    Danke, dort musste ich gleich noch was loswerden ;-)

  31. Stefan P Says:

    …bei ICECAP erinnert einer an einen längst vergessenen Skandal um den Medizin-Nobelpreis von 1949 “für die Entdeckung des therapeutischen Wertes
    der präfrontalen Leukotomie bei gewissen Psychosen”
    Damals gab es ebenfalls einen ‘Konsens’ unter Wissenschaftlern’ dem dann tausende Patienten zum Opfer fielen. Ähnlichkleiten mit der derzeitigen Klimahysterie sind nicht zufällig, vor allem wenn man über den angeblichen ‘Konsens’ der AGWisten nachdenkt.

    http://briefeankonrad.blogspot.com/2008/12/portugiesischer-sexologe-erfindet-die.html

    Liest man das dämliche Geschwalle des UNO-Pausenclowns Ban Ki-Moon, dann kann man vermuten er sei ebenfalls lobotomiert worden:

    …A deal needs to be backed by money and the means to deliver it. Developing countries need funding and technology so they can move more quickly toward green growth. The solutions we discuss cannot be realized without substantial additional financing, including through carbon markets and private investment.

    A deal must include an equitable global governance structure. All countries must have a voice in how resources are deployed and managed. That is how trust will be built.…

    http://www.nytimes.com/2009/10/26/opinion/26iht-edban.html?_r=1

    ‘trust’ in die Verbrecherstatten also, die die überwältigende (im wörtlichen Sinn) Mehrheit in der UNO haben.

  32. Bibliothekar Says:

    #28 perlita

    Alles halb so wild. Das führen einer jährlichen Fangkarte, wo bestimmte Fische einzutragen sind, ist für deutsche Angler schon seit Ewigkeiten Pflicht. Hierbei geht es aber mehr um die Besatz-Regulierung. Da die Angler-Verbände jedes Jahr frische Fische aus Zuchten wieder in die Gewässer ausbringen, will man eine gewisse Übersicht haben. So natürlich sind die “natürlichen” Fischbestände in Europa, speziell in Deutschland nicht.
    Die europäische Verwaltungsbürokratie sucht eben halt nach neuen Beschäftigungsmöglichkeiten, wenn noch Geld und Personal übrig ist.

    Beste Grüße

  33. Energie-Ossi Says:

    Deutscher Klimaschutzpreis für virtuelles Kombikraftwerk

    Die Erneuerbaren Energien könnten in Zukunft den Strombedarf in Deutschland decken – wenn man sie intelligent kombiniert. Dies belegt ein virtuelles Kombikraftwerk, das Forscher zusammen mit verschiedenen Firmen entwickelt haben. Der Leiter des Projektes, Kurt Rohrig vom Kasseler Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES, hat gestern in Berlin für seine Forschungsarbeit den „Deutschen Klimaschutzpreis 2009“ erhalten

    Qualle

    Herr Flamme, übernehmen Sie.

    Wat wohl die Biogasbauern davon halten, die stumme Reserve der Wind und Solarlobby zu sein?

    Würg und wech

  34. Stefan P Says:

    # 33 @ Energie-Ossi

    Wat wohl die Biogasbauern davon halten, die stumme Reserve der Wind und Solarlobby zu sein?

    …vermutlich nicht viel:

    …Nach jahrelangen Verlusten hat der Biogasanlagen-Hersteller Schmack wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag gestellt.…

    http://www.welt.de/wirtschaft/article4922799/Boersenliebling-Schmack-Biogas-ist-insolvent.html

  35. Rainhelt Says:

    Interessanter Artikel bei stern.de:
    http://www.stern.de/wissen/mensch/kopfwelten-wenn-am-pol-die-palmen-spriessen-1517317.html

  36. Stefan P Says:

    …ist ja richtig ketzerisch diese Aussage:

    …Warum zweifeln wir dann aber nur an den Daten aus der Pharmaforschung? Wenn Al Gore oder Kofi Annan oder Greenpeace oder wer auch immer verkünden, die Debatte über den Klimawandel sei vorüber, wie sie es schon vor Jahren der Reihe nach getan haben, dann belegen sie damit nur, dass sie den Boden der Wissenschaft verlassen oder vielleicht auch nie betreten haben. Denn dessen unverzichtbarer Dünger ist der Zweifel. Alles andere ist Ideologie oder Religion.…

  37. flipper242 Says:

    Bisschen Off Topic, bin ich aber gerade drüber gestolpert:

    Fewer Americans See Solid Evidence of Global Warming
    Modest Support for “Cap and Trade” Policy

    October 22, 2009

    There has been a sharp decline over the past year in the percentage of Americans who say there is solid evidence that global temperatures are rising. And fewer also see global warming as a very serious problem — 35% say that today, down from 44% in April 2008.

    The latest national survey by the Pew Research Center for the People & the Press, conducted Sept. 30-Oct. 4 among 1,500 adults reached on cell phones and landlines, finds that 57% think there is solid evidence that the average temperature on earth has been getting warmer over the past few decades. In April 2008, 71% said there was solid evidence of rising global temperatures………….

    http://pewresearch.org/pubs/1386/cap-and-trade-global-warming-opinion

  38. Hess Says:

    @Energie-Ossi #33

    Die CO2 Emissionen des virtuellen Konbikraftwerks müssen schon mal neu berechnet werden:

    http://www.sciencemag.org/cgi/content/short/326/5952/527

  39. Stefan P Says:

    …schon gesehen? Die Skeptiker behalten mal wieder die Oberhand über die Hysteriker:

    http://ekstrabladet.dk/biler/bil_nyheder/article1243890.ece

    LOL