26.12.2009

De la ideología climática

Immer wieder erlebt man bei der Lektüre von “alten Schriften” (damit sind Werke gemeint, die aus der Zeit vor dem Google-Copy-Paste-Syndrom stammen) so genannte Aha-Momente. Momente in denen solche Schriften nahezu prophetische Perspektiven eröffnen – oder einfach nur zeigen, dass die Menschheit seit damals nicht wirklich weiter gekommen ist.

Eines jener Werke ist zum Beispiel das 1976 veröffentlichte Werk des Sozialpsychologen Erich Fromm: Haben oder Sein (Untertitel: die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft).

Er beschreibt darin “Glaube” als das Ansammeln von vorgefertigten Antworten, die einem ein Zugehörigkeitsgefühl verschaffen. Gott, verkomme dabei zu einem Idol:

Das bedeutet im Sinne der Propheten, ein von Menschen gemachtes Ding, auf das der Mensch seine eigenen Kräfte projiziert, und sich dadurch schwächt. Er unterwirft sich also seiner eigenen Schöpfung und erfährt sich durch die Unterwerfung in einer entfremdeten Form. [...] Das Idol mag als Gott der Barmherzigkeit gepriesen werden, dennoch wird jede Grausamkeit in seinem Namen verübt, so wie der entfremdete Glaube an die menschliche Solidarität die unmenschlichsten Taten nicht einmal in Frage stellt. Im Habenmodus ist der Glaube eine Krücke für alle jene, die Gewißheit wünschen, die einen Sinn im Leben finden wollen, ohne den Mut zu haben, selbst danach zu suchen.

Denkt man an diverse Idole der grünen Ersatzreligionen, so entfalten Fromms Zeilen ihre analytische Klarheit.

Der Kult um das goldene Kalb von Kyoto wird immer öfter als Religion bezeichnet (auch wenn die Auferstehungszeremonie in Kopenhagen ein totaler Reinfall war), und das kommt nicht von ungefähr.

In diesem Licht sollte man auch die jüngsten “Enthüllungen” rund um Climategate betrachten, aber beginnen wir erst mal bei der Quelle:

Die Universität East Anglia, 1963 von der britischen Regierung unter dem Motto “Do different” gegründet, hat mit der bereits 1971 etablierten Climatic Research Unit eine lange Tradition. Interessanterweise gehörten zu den Gründungssponsoren dieses Institutes die British Petroleum und Royal Dutch Shell (ein Punkt, der von Klimagläubigen gerne verschwiegen wird).

Gründer und erster Direktor des Institutes war Hubert Lamb, der den Quäkern (einer Christlichen Glaubensrichtung) angehörte (nebenbei ser erwähnt, dass die Gründung von Organisationen, wie Amnesty International, Campaign for Nuclear Disarmament oder Oxfam von Quäkern gegründet wurden – und auch viele der Greenpeace-Gründer Quäker waren).

Die quäkische Motivation (manche sagen Theologie dazu) lässt sich bei deren bekanntestem und respektiertestem Sprecher William Penn nachlesen:

Was den ersten Punkt betrifft, so ist klar, daß ein ungezügeltes Verlangen nach hoher Erkenntnis das Elend des Menschen herbeiführte, und einen allgemeinen Fall von der Herrlichkeit seines ursprünglichen Zustands verursachte. [...] Alle, die das herrliche Gesetz Gottes in ihren Herzen übertreten haben, sind wirkliche Kinder seines Ungehorsams. [...] Sie haben gegen das von Gott empfangene Maß des Lichts und der Erkenntniß gesündigt, den göttlichen Geist betrübt und daher auch die Erfüllung des schrecklichen Ausspruchs erfahren: „Welches Tages du davon issest, wirst du des Todes sterben.

Penn vertrat einen Universalismus und forderte eine Liga, die den Weltfreieden erzwingen sollte – wenn nötig, mit Waffengewalt.
Große Teile der US-amerikanischen Protestanten sind von dieser Ideologie beeinflusst. Im Jahre 1942 wurden sämtliche protestantischen Kirchen der USA aufgerufen,an der Umsetzung folgender Ziele mitzuwirken:

Als christliche Bürger müssen wir versuchen, unseren Glauben in praktische Realitäten umzusetzen und eine öffentliche Meinung zu schaffen, die sicherstellen wird, daß die vereinigten Staaten ihre essentielle Rolle bei der Schaffung eines moralischen internationalen Lebens in vollen Ausmaß übernimmt.

Die Ziele mögen “zum Wohle der Menschheit” gemeint sein, ist es doch jene Erde, der auch der Club of Rome entstiegen ist – Die Grenzen des Wachstums, eine der ersten Schriften, die eine Beschränkung von Ressourcen zum Wohle der Menschheit forderte (ein Endziel , das auch der moderne Ablasshandel mit Emissionsrechten verfolgt).

Schließlich passt auch das Endziel der Großen Transformation sehr gut in diesen Rahmen:

Demokratische Regime sind nicht gut vorbereitet für das Niveau der Teilnahme, welche gefordert ist. Können freie demokratische Gesellschaften fertig werden mit den Ergebnissen von gravierendem Wechsel im globalen Klima, oder wären autoritäre Regime möglicherweise besser platziert, um die notwendigen Maßnahmen zu erzwingen?

Nein, hier soll keine internationale Verschwörung “aufgedeckt” werden, es geht lediglich um potentiell religiöse Motive einer Reihe von Protagonisten in diesem Spiel.

Tatsächlich erinnert die Kontroverse um die Globale Erwärmung längst an einen Glaubenskrieg – allein die Bezeichnung der “politischen” Gegner als “Klimaleugner” lässt tief blicken.

Und schließlich fehlt noch ein Aspekt zur perfekten Bergpredigt: die Didaktik. Hierfür hat das zuständige Ministerium der britischen Regierung praktischerweise einen Kommunikationsleitfaden verfasst:

the rules of the game – Evidence base for the Climate Change Communications Strategy (The game is communicating climate change; the rules will help us win it.)

Das “Überprinzip” dieses Leitfadens lautet:

“Changing attitudes towards climate change is not like selling a particular brand of soap – it’s like convincing someone to use soap in the first place. ”

Auch die Einleitung ist nicht uninteressant:

These principles were created as part of the UK Climate Change Communications Strategy, an evidence-based strategy aiming to change public attitudes towards climate change in the UK. This is a ‘short version’ of a far longer document of
evidence that can be found at www.defra.gov.uk.

There is plenty of evidence relating to attitudes towards and behaviour on climate change, general environmental behaviour change and the whole issue of sustainable development communication. As we reviewed the research for these principles, one ‘überprinciple’ emerged:

“Changing attitudes towards climate change is not like selling a particular brand of soap – it’s like convincing someone to use soap in the first place. ”

At first glance, some of the principles may seem counterintuitive to those who have been working on sustainable development or climate change communications for many years. Some confront dearly cherished beliefs about what works; a few even seem to attack the values or principles of sustainable development itself.

However, these principles are a first step to using sophisticated behaviour change modelling and comprehensive evidence from around the world to change attitudes towards climate change. We need to think radically, and the Rules of the Game are a sign that future campaigns will not be ‘business as usual’. This is a truly
exciting moment.

Das zugehörige Strategiepapier kann beim britischen Umweltministerium nachgelesen werden:
An Environmental Behaviours Strategy for DEFRA. Scoping Report, December 2006. Einige Auszüge aus dem strategischen Plan der britischen Ökologisten:

The strategy needs to demonstrate urgency and magnitude, creating the sense that there is a seismic shift under way that matches up to the scale of the challenge.
[...]
Policy action needs to be rooted in an understanding and awareness of consumer behaviour.  A set of best practice principles, based on research from academics, NGOs and other organisations, including Futerra’s Rules of the Game and the New Rules of the Game for Climate Change, 2006, is set out in box 3 and in more detail at annex C.
[...]
We need to establish a strong evidence base, linking segmentation to values, attitudes and behaviour and tracking change over time.
[...]
The strategy needs to show people they are part of something bigger and part of a collective movement, spanning the public sector, business and the third sector.
[...]
Based on the social marketing theory, our strategy therefore needs to address four behavioural domains:
• Behaviour formation and establishment;
• Behaviour maintenance and reinforcement;
• Behaviour change;
• Behaviour controls.

Eigentlich ist dem nicht mehr viel hinzuzufügen. Falls die p.t. Leserschaft diese Hintergründe noch nicht gekannt haben sollte, könnte die eine oder andere politische (oder gar juristische) Entscheidung nun in einem anderen Licht erscheinen.

Im Grunde sind die Gläubigen des Kyoto-Kultes auch nur Menschen, die zudem das “Wohl der gesamten Menschheit” als oberstes Ziel vor Augen haben.

Aber wie jede Sekte mögen sie bitte ihren Glauben für sich behalten, wir haben schon die Hare-Krishna Sänger in den Fußgängerzonen und die Wachturm-Verkäufer an unseren Haustüren. Allerdings betreiben die Klimaapokalypenpropheten ihre Missionsarbeit wesentlich professioneller (”based on the social marketing theory”), als alle bislang da gewesenen Religionen.

Bleibt noch die Hoffnung, dass angesichts des religiösen Eifers, mit dem inzwischen vielerorts für die “gute Sache” Gekämpft wird, in Zukunft noch mehr Skeptizismus aufkeimt.

Immerhin gibt es inzwischen 500 peer reviewte wissenschaftliche Publikationen, die der Klima-Kirche von Kyoto ein Dorn im Auge sind – und täglich werden es mehr…

An dieser Stelle sei Rahim Taghizadegan gedankt, dessen Scholien einige Anregungen und Zitate zu diesem Artikel entnommen wurden.

62 Antworten zu “De la ideología climática”

  1. Rainhelt Says:

    Eine schöne Aufbereitung der Suche nach Religionsersatz… Allerdings gilt das leider nicht nur beim Klimadings, sondern beispielsweise auch beim Gesundheitswahn (und beim iPhone ? ;) ).

    Gruß
    Rainhelt

  2. ghw Says:

    iPhone ist einfach ein Trend (und endlich die Gelegenheit für die Masse, sich das Lifestyle-Lustobjekt “Apple” leisten zu können).

    Der Gesundheitswahn hat längst nicht diese Dimensionen angenommen…

    Viel eher in dieses Bild passt der staatliche Zwang, Eltern die Hoheit über die Erziehung ihrer Kinder wegzunehmen, um sie politisch indoktrinieren zu können.

  3. krishnag Says:

    Schöne Zusammenfassung, wobei ich nicht in den Gassen in rot oder orange rumgehüpft bin, die kamen nach mir ;.)

  4. perlita Says:

    Der Gesundheitswahn hat längst nicht diese Dimensionen angenommen…

    das sehe ich nicht so. der gesundheitswahn ist allerdings mehr in verschiedene sparten zersplittert, und erscheint daher nur weniger druckstark.

    da wäre zum ersten, der hype, den leuten das rauchen abzugewöhnen. dazu hat man an die 190 staaten in einem vertrag FCTC (Framework Convention on Tobacco Control) verpflichtet, entsprechende nichtraucherschutzgesetze zu verabschieden, sowie keinerlei ausnahmen zu dulden. ausdrücklich ist in diesem vertrag vorgesehen, finanzielle verluste der gastronomen, sowie arbeitsplatzverluste mit entschädigungszahlungen zu kompensieren.

    bisher ist dies meines wissens bisher in keinem der unterzeichner-länder des vertrags geschehen. sicherlich ist das auch nur auf entsprechenden antrag oder klage der betroffenen möglich, solche zahlungen zu erhalten. solche zahlungen dürften aber kaum aus der kasse des bundeshaushaltes zu leisten sein. d. h. eine neue steuer oder eine neue abgabe wäre dann zwingend erforderlich. eigentlich schade, dass bisher niemand die regierung auf schadenersatz verklagt hat, denn so bleibt den nichtrauchern verborgen, dass auch sie in einem solchen falle ganz schnell zu kasse gebeten würden. sicherlich würde so manchen nichtraucher der qualm überhaupt nicht mehr stören, wenn man dafür plötzlich eine art steuer zahlen müsste.

    der zweite aspekt ist die „adipositas-epedimie“, die genau wie die „tabak-epedemie“ nach dem gleichen muster abgearbeitet wird. schon seit etlichen jahren dringen „experten“ darauf,
    die länder weltweit, einen dem FCTC vergleichbaren rahmenvertrag zur adipositaskontrolle unterzeichnen zu lassen und die unterzeichneten länder sich verpflichten zu lassen, dafür zu sorgen, dass das (über)gewicht seiner bürger um die 30% reduziert wird. die chancen dazu stehen gut, werden doch seit jahren entsprechende nationale und europäische aktionspläne erstellt, die auch beim nichtraucherschutz die vorstufe zu dem vertrag waren.

    ausdrücklich weisen die „experten“ auf die erfolgreichen PR-kampagnen zum nichtraucherschutz hin, und empfehlen explizit, diese ebenfalls zu übernehmen. es gibt bereits studien, die „nachweisen“, daß man ein erhöhtes risiko hat, an übergewicht zu „erkranken“, wenn man schon nur übergewichtige freunde hat. und das risiko ist immer gleich hoch, egal ob diese freunde nun hunderte von kilometern entfernt, oder nur um die nächste ecke wohnen.

    der dritte aspekt ist der viel zu hohe alkoholkonsum, die „alkohol-epedemie“. auch hier empfehlen „experten“ in bereits ebenfalls seit jahren existierenden nationalen und europäischen aktionsplänen, einen vertrag ähnlich dem zur tabak-kontrolle. zum schüren der hysterie pflückt man seit einiger zeit (wie auf ein stichwort hin) alle naselangs schwer alkoholisierte kinder und jugendliche mit abstrus hohen alkoholwerten (4.0 und mehr) von den straßen, von denen man in der regel nie wieder etwas hört.

    einzige ausnahme ein fall vor einiger zeit in berlin, wo ein schon schwer alkoholisierter jugendlicher in einer kneipe von seinen freunden und einem durchgeknallten gastwirt angefeuert wurde, noch weiter zu trinken. dieser junge verstarb einige tage später in einem berliner krankenhaus.

    um zu verhindern, dass kinder und jugendliche überhaupt alkohol trinken, muß es verhindert werden, daß auch erwachsene alkohol trinken. ob diese erwachsenen nun kinder haben oder nicht. es gibt bereits eine italienische studie, die auf die gefahren des passiv-trinkens hinweist.

    darüber hinaus werden seit jahrzehnten gesellschaftlich akzeptierte handlungen der menschen als „süchte“ deklariert, die eigentlich dringender behandlung bedürfen. so zum beispiel die „lottosucht“ die erfunden werden musste, um europäische lotto-anbieter vom deutschen markt fernzuhalten. oder die onlinesucht, die mittlerweile nur noch anhand der zeit, die man im online verbringt wird, diagnostiziert wird. das macht natürlich jeden, der eine gewisse zeit z.b. beruflich im internet verbringen muß, zum potentiellen online-süchtigen.

    weitere süchte, die bereits im fokus der sanitaristen sind:

    koffeinsucht
    zuckersucht
    salzsucht
    fleischsucht
    schokoladensucht

    denn kaffee, zucker, salz, schokolade und fleisch machen so süchtig und abhängig wie heroin. so wie eben tabak und alkohol auch um das bouquet abzurunden. das heißt, es gibt einen mehr, der gerne kaffee trinkt, oder schokolade isst, es sind alles süchtige.

    alles, was ein selbstbestimmtes leben ausmacht, mit seinen sämtlichen tiefs und hochs soll verhindert werden, damit der neue mensch sich dankbar den regeln, die der staat vorgibt beugt. und deshalb ist es wichtig, den:

    Eltern die Hoheit über die Erziehung ihrer Kinder wegzunehmen, um sie politisch indoktrinieren zu können.

  5. krishnag Says:

    @Perlita
    In Sachen Tabak-Sucht ein Hinweis.
    In den Amerikanischen Blends ist / soll ein Stoff enthalten sein, der die Abhängigkeit verstärkt und das Aufhören erschwert.
    Es scheint in französischen Tabaken nicht oder nicht in dem Maße enthalten zu sein.
    Als Raucher von bis zu 50 Zig. und manchmal auch mehr Gauloises, selbst gedrehte und “fertige” Zigaretten habe ich mir vorgenommen, “dieses” Päckchen Tabak wird das letzte sein und es wurde das letzte. Ohne Entzugserscheinungen habe ich von jetzt auf gleich aufgehört, kann mich problemlos unter Rauchern aufhalten ohne in “Bedrängnis” zu kommen. Ich hatte im Vorfeld öfter erlebt, daß, wenn ich abgelenkt war, ich auch stundenlang ohne Zigarette auskam, keine Sucht verspürte. Ich habe einfach “gerne” geraucht und dann auch “gerne” aufgehört und bin seit über 3,5 Jahren “clean”. Keine Sucht, kein Entzug, nichts, einfach aufgehört.
    Der Tabak machts, that’s it.
    Wer aufhören will, soll schwarze Gauloises oder Gitanes rauchen, 2 – 6 Monate – und dann aufhören.

  6. adenosine Says:

    Bezüglich des Glaubens sollte man eher zwischen den Betreibern und der Zielgruppe unterscheiden. Die Betreiber glauben wahrscheinlich weniger, für die steht eher das wirtschaftliche Interesse im Vordergrund, so wie bei den ersten Astrologiepriestern, die aus der Vorhersage von astronomischen Ereignissen auch die Aufgabe zur Verwaltung von Sühneopfern und Kirchensteuern ableiteten. Die Zielgruppe glaubt sowieso immer an irgendetwas, da ist es egal, ob sie von Astrologen, Homöopathen oder Weltuntergangspropheten ab kassiert wird. Und wie bei der GEZ schaffen es erfolgreiche Geschäftsmodelle über die Staatsmacht auch diejenigen zu melken, die kein Interessen an der Dienstleistung haben.

  7. Stefan P Says:

    …hab’ gerade ein schönes Beispiel gefunden (bei WUWT), für den ‘Beweis’ daß CO2 für die Erderwärmung verantwortlich ist, ja sein MUSS. ;-))

    Folgendes Experiment wird zur Demonstration der ‘Klimawirksamkeit’ von CO2 empfohlen und entspricht der Konzentration von 400 ppm:

    2500 Klimatheologen sind zu einer Konferenz eingeladen. Da es zu so einem Termin wie üblich arschkalt (wegen des ‘Al-Gore-Effektes’) ist, stehen 2500 Tassen heißer Tee bereit, 50 Reihen á 50 Tassen stehen dicht an dicht. Die Kellner müssen nun den Tee warm halten, da die Flugzeuge mit denen alle Klimatheologen anreisen wegen Schneestürmen nicht rechtzeitig landen können.

    Aber sie dürfen nur eine Tasse erwärmen um alle anderen Tassen warm zu halten.

    Frage: wie hoch ist die Durchschnittstemperatur des Tees in allen Tassen nach einer Stunde wenn sie zu Beginn des Experimentes 333,16 K betrug (60°C)

  8. perlita Says:

    @ Stefan P,

    Aber sie dürfen nur eine Tasse erwärmen um alle anderen Tassen warm zu halten.

    man hält natürlich die tasse in der mitte der reihe warm, so daß ihre wärme auf die anderen tassen abstrahlt…………;-)

  9. perlita Says:

    @krishnag #5,

    ich bevorzuge die amerikanischen tabake. gäbe es nur gitanes zu rauchen, wäre ich schlagartig von der tabak-sucht “geheilt”……….:-)

    wichtiger war mir allerdings im bereich gesundheitswahn aufzuzeigen, daß auch hier mit verträgen gearbeitet wird, die dazu angetan sind, die verfassungen der jeweiligen länder arg zu strapazieren. da verfassungen oder unser grundgesetz in erster linie dazu da sind, den bürger vor staatlicher willkür zu schützen, und nicht um menschen vor den handlungen anderer menschen zu schützen, das regeln andere gesetze.

    in dem aber solche “gesundheitsschutzabkommen” oder auch klimaschutzabkommen unterzeichnet werden, werden durch organisationen, die nicht durch demokratische wahlen legitimiert sind, fakten geschaffen die weit in die gesellschaftliche und politische gestaltung von ländern eingreifen.

  10. perlita Says:

    hier noch ein nettes netzfundstück:

    Ein Brief von Dr. Hans Penner, Diplomchemiker, 76351 Linkenheim-Hochstetten
    an Frau Cornelia Behm (MdB), Bündnis 90/Die Grünen – cornelia.behm@bundestag.de

    Sehr geehrte Frau Behm,

    haben Sie vielen Dank für die Übersendung Ihrer Kleinen Anfrage an den Deutschen Bundestag. Sie
    stellen die Frage: “In welchen Mengen werden die einzelnen Treibhausgase durch die deutsche
    Landwirtschaft emittiert?”

    Ich will dem Bundestag nicht vorgreifen, sondern möchte Ihre Frage lediglich hinsichtlich des
    Kohlendioxids beantworten.

    Das Umweltbundesamt hatte mir am 10.08.2005 folgendes mitgeteilt: “Die ‘technische’ Emission von
    Kohlendioxid lag im Jahre 2003 in Deutschland bei etwa 865 Mt CO2. Die Emission ‘biologischen
    Kohlendioxids’ wird nicht exakt inventarisiert. Wissenschaftler schätzen jedoch, dass etwa 1,2 % der
    Emission von Kohlendioxid durch menschliches Handeln bedingt ist, der Rest ist natürlichen
    Ursprungs.”

    Demnach sind 98,8 % der Kohlendioxid-Emissionen biologischer Herkunft, d.h. sie entstammen der
    Atmung der Lebewesen. Das weitaus meiste Kohlendioxid wird von Bodenbakterien produziert.

    Deutschland hat 17,3 Millionen Hektar landwirtschaftliche Fläche und 11,1 Millionen Hektar
    Waldfläche. Unter Vernachlässigung der tierischen und menschlichen Atmung kann man sagen, daß 86 %
    der Kohlendioxid-Emissionen der landwirtschaftlichen Fläche entstammen. Nicht berücksichtigt sind
    die geologischen Emissionen.

    Um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, die Kohlendioxid-Emission um 40 % zu senken, müßte die
    landwirtschaftliche Kohlendioxid-Emission drastisch gesenkt werden. Am effizientesten dürfte dieses
    Ziel durch Betonieren der Grünflächen zu erreichen sein.

    Allerdings wird auch bei der Betonherstellung Kohlendioxid freigesetzt. Ich würde deshalb eher zum
    Asphaltieren der Grünflächen raten. Eine chemische Desinfizierung der Böden kommt sicher aus Gründen
    des Umweltschutzes nicht in Frage.

    Mit freundlichen Grüßen
    Hans Penner

    PS: Kopien an biologisch interessierte Bürger und Politiker.

    Das Kopieren und Verteilen dieser Information ist ausdrücklich erwünscht!

  11. perlita Says:

    sorry, link vergessen!

    http://www.das-gibts-doch-nicht.info/frame1.php

    kenne die webseite zwar nicht, fand aber den brief durchaus verbreitenswert!

  12. Rainhelt Says:

    @perlita, 4:
    So in etwa meinte ich das. Hinzu kommen die Tonnen von Medikamenten, die hier jeder (insbesondere Rentner) Tag täglich in sich hinein schaufeln.

    Außerdem geht es mir um den Statistik/Stochastik-Schabernack, der als Argumentation genutzt wird, der durchaus mit dem der Klimatheologie vergleichbar ist.

    Was würde wohl mit medizinischen und klimadings Studien passieren, wenn wir mal das Signifikanz-Niveau von 5 auf 1% absenken würden?

    @perlita, 10:
    nicht neu… Der Anteil des “anthropologenen” CO² Ausstoß schwankt in der Literatur zwischen einem und vier Prozent. Allerdings ist die Schlussfolgerung von Herrn Penner ein Highlight ;)

  13. Rainhelt Says:

    Beispiel zu den katastrophalen Statistik/Stochastik-Kenntnissen hab ich grad im ZDF gesehen. Hier ein Artikel zu einer Studie bezüglich Fluglärm:
    http://www.dnews.de/nachrichten/wissenschaft/153692/studie-mehr-schlaganfalle-fluglarm.html

    Aus dem Text kann man erkennen, dass es viele Endpunkte , diverse Subgruppen und mehrere Parameter (Lärm, Entfernung zum Flughafen,…). Die Signifikanz muss also extrem angezweifelt werden. Trotzdem wird daraus die Schlagzeile: Fluglärm macht krank…

  14. Rainhelt Says:

    Ergänzung zu 13: Ich will damit keines Wegs ausschließen, dass sich Fluglärm auf die Gesundheit auswirkt.

    Ich gebe nur zu bedenken, dass aufgrund solcher Studien Verbote/Einschränkungen/etc. beschlossen werden.

    Ich erwarte aber als Grundlage aber keinen statistischen (p= ca.0,05) sondern einen kausalen Zusammenhang…

  15. peper Says:

    #10 perlita
    Hehehe, da hat jemand konsequent zu Ende gedacht, allerdings benötigt man für die Herstellung von Asphalt auch Erdöl. Müsste aber mit Sicherheit einen besseren CO2-Bilanz haben. Mit seiner Idee kann man das Thema Wasserverbrauch von Nutzpflanzen auch endlich beenden. Zwei Fliegen auf einen Schlag.

  16. perlita Says:

    @ Rainhelt,

    sicherlich ist lärm ein streßfaktor, der sich auch gesundheitlich auswirkt.

    was bei solchen studien aber niemals berücksichtigt ist, die frage, um wieviel wird das krankheitsrisiko generell erhöht, wenn man den menschen rund um die uhr auf höchstem hysterielevel die gefahren verdeutlicht.

    da bekommt dann schon derjenige einen herzkaspar, der nur noch die flugzeuge sieht, wegen der weiten entfernung aber nicht mehr hört. das nennt man auf neudeutsch den “nocebo”-effekt. früher nannte man das hypochondrie und hat humoristische stücke für die bühne darüber verfasst.

    verkniffene zeitgenossen, die dem anderen nicht das schwarze unter dem fingernagel gönnen, werden zu helden des alltags verklärt, und lassen kein mikro und keine fernsehkamera aus, um ihre mitmenschen über die allgegenwärtigen risiken des lebens zu belehren.

  17. Kipp Says:

    @ Perlita #16

    Hier en besonders schönes Beispiel für einen “verkniffenen Zeitgenossen”.

    “Brisant” über Elektrosmog

    Es wundert auch kaum jemanden mehr, dass sich das Bundesinstitut für Risikoforschung ernsthaft mit der Frage beschäftigt, ob auch “gefühlte Gefahren” ein staatliches Eingreifen Notwendig machen…

  18. Kipp Says:

    Cui Bono?

    Der Tagesspiegel: Munich Re erwägt Preiserhöhungen wegen Klimawandel

    Berlin (ots) – Der Rückversicherer Munich Re erwägt wegen der steigenden Zahl von Naturkatastrophen eine Erhöhung der Beiträge. Das bestätigte das Unternehmen dem Tagesspiegel (Mittwochausgabe). “Wenn sich die Gefährdungslage dauerhaft verändert, müssen wir unsere Preise anpassen”, bestätigte eine Sprecherin. Im Jahr 2009 hat die Zahl der Naturkatastrophen laut Munich Re erneut zugenommen. Dafür macht das Unternehmen auch den Klimawandel verantwortlich.

  19. perlita Says:

    @ Kipp #17,

    die sendung kannte ich sogar. ist das nicht derselbe typ, der auch schon mal vor nicht in betrieb genommenen handymasten heftige reaktionen vom körper verspürt?

    unerträglich ist es allerdings, wenn das ÖR fernsehen, solche hypochonder auch noch prominent macht. daß der typ von der fahrt im auto keinen schwächeanfall verwundert doch sehr. war doch eine ganz neue limousine mit jeder menge elektronik drin.

    eigentlich müsste er auf einem trabi bestehen, um seine gesundheit zu schützen.

    aber egal. vor ein paar tagen hat das zdf eine sendung über engel gebracht. da durfte doch tatsächlich eine frau vor sich hinschwurbeln, daß sie mit engeln rede.

    http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/4/0,1872,7957060,00.html

    ich glaub’ ich melde mich mal zu einem klöppel- und glasbläserkurs an. das soll ja bekanntlicherweise jahre dauern, bis man das so einigermaßen hübsch selber hinbekommt……….

    dann mach’ ich ganz schicke “kotzvasen” und die kriegen einen praktischen und hübschen geklöppelten überzug mit henkeln………

  20. perlita Says:

    @ Kipp 18,

    welche naturkatastrophen gab es denn in den letzten jahren, die so verheeren für die Munich Re waren.

    ich meine jetzt nicht damit vulkanausbrüche, oder tsunamis.

    ach, ich vergaß! liegt ja alles am menschlich verursachten co2.

  21. Kipp Says:

    @ perlita #20

    welche naturkatastrophen gab es denn in den letzten jahren, die so verheeren für die Munich Re waren.

    Wenn sich ein Bundesbehörde hochoffiziell mit den gefühlten Gefahren auseinandersetzen darf, warum soll dann eine Versicherung nicht auch die Prämien wegen gefühlter Katastrophen erhöhen dürfen?

    Die Förderung gewisser Institute hat für die MüRü schließlich einen Kostenpunkt dargestellt. Und diese müssen jetzt (mit einer ordentlichen Rendite) wieder reingeholt werden…

  22. Kipp Says:

    @ Perlita #19

    Karsten Schwanke redet ja auch mit Schellnhuber und glaubt seinen Prophezeiungen. Dieser redet halt mit Computern und glaubt, was diese übers Wetter Klima sagen. Da finde ich einen Doku über Leute, die mit Engeln reden gar nicht mehr abwegig, sondern nur konsequent…

  23. Kipp Says:

    @ Perlita #19

    Ich konnte mir die gesamte ZDF-Engelsgeschichte nicht antun. Bei mir hat es nur für die Zusammenfassung von David Harnasch gereicht. Die war allerdings sehenswert.

    Gott weiß, ich will kein Engel sein

  24. perlita Says:

    @ Kipp #23,

    danke für den link, schaue ich mir gleich in ruhe an.

    ich habe heute übrigens eine große mülltüte erderwärmung vom balkon geschippt, und die badewanne gekippt, damit mir keine schneelawine ins wohnzimmer stürzt, wenn ich die balkontüre aufmache.

    euch allen einen guten rutsch ins neue jahr(zehnt)!

    perlita

  25. Kipp Says:

    @ Perlita #24

    Die durch globale Erwärmung feuchtere und wärmere Luft steigt dadurch in höhere und kältere Luftschichten. Dadurch fällt der Niederschlag vermehrt gefroren auf die Erde. Mehr Erwärmung ergibt mehr Schnee. Das ist bestimmt alles konsistent mit den Modellen…

  26. Rainhelt Says:

    ich liebe b-arbeiter ;)

    mal wieder ein highlight…

  27. BRK Says:

    Allen ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr

    Und damit keiner übermütig wird, hie das Neueste aus der „nachhaltigen“ Öko-Küche-

    Wie Bello dem Klima schadet

    Um den großen ökologischen Pfotenabdruck ihres Haustiers zu verringern, müssten Hundehalter ihre Vierbeiner essen, behaupten zwei Autoren.

    Hundehalter sind Umweltsünder. Nur wenn sie ihren Liebling an dessen Lebensende aufessen, lasse sich die ökologische Last der Kläffer für unseren Planeten verringern. Diese provokante These vertreten Brenda and Robert Vale in ihrem Buch „Es ist Zeit, den Hund zu essen – der wahre Führer zu einem nachhaltigen Leben“. Beide lehren Architektur an der Victoria University im neuseeländischen Wellington, beschäftigen sich aber schon lange mit einer ökologisch korrekten Lebensführung.

    weiter geht es hier:

    Energie-Ossi wo sind die Kübel? Meine Wanne ist schon voll.

  28. perlita Says:

    @ Kipp #25,

    danke für die erläuterung. ich dummerle dachte doch tatsächlich schnee habe was mit kälte zu tun.

    ts ts ts………..

  29. perlita Says:

    @ BRK #27,

    ich persönlich bin ja gegen berufs- oder sonstige verbote. aber im falle dieses architektur professorenpärchen wäre ich doch sehr dafür.

  30. perlita Says:

    nachtrag zu ‘29,

    aber irgendwie logisch, daß so was im focus zu finden ist.

    der focus, immer vorneweg, wenn es darum geht pseudoreligiöse wahrheiten zu verkünden, und immer im windschatten der großen organisationen wie WHO, IPCC und wie sie alle heißen mögen………

  31. krishnag Says:

    @BRK

    Nun sei es aber mit neuen Genanalysen gelungen, „den besten Freund des Menschen auf den Punkt genau einzukreisen“. Die Forscher nutzten dazu Erbmaterial der Zellkraftwerke (Mitochondrien), das nur über weibliche Tiere weitergegeben wird. Die Ergebnisse sind in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsjournals „Molecular Biology and Evolution“ veröffentlicht.
    Danach entwickelte sich der erste Hundestamm aus einer überraschend hohen Zahl von mehreren hundert gezähmten Wölfen.
    [..]
    Als „aufregend“ stufte der Molekularbiologe auch die Entdeckung ein, dass die ersten chinesischen Hunde nicht wie ihre späteren Nachkommen in Europa als Hirten- oder Wachhunde eingesetzt wurden, sondern „wahrscheinlich in menschlichen Mägen endeten“. Man habe die Wölfe wohl zunächst gezähmt, um die neuen Haustiere als Nahrung zu nutzen, meinte Savolainen: „Gerade in Südchina gibt es das ja heute noch.“ Erst später sei den Züchtern aufgegangen, dass man Hunde auch anders einsetzen kann.

    Forscher: Der Hund stammt aus China
    Die weltweit ersten Hunde wurden vor 16 000 Jahren in China südlich des Jangtse-Flusses gezüchtet. Das haben schwedische und chinesische Forscher mit genetischen Analysen herausgefunden.

  32. krishnag Says:

    @BRK #27
    Aus dem Focus-Text der letzte Satz lautet:

    Denn dem negativen Umwelteinfluss stünden viele positive soziale und psychologische Auswirkungen entgegen. Ihren ökologischen Fußbadruck könnten Haustierbesitzer auch auf andere Weise verringern.

    Zum Beispiel, in dem man Autoren solcher Studien dort hin jagd, wo ihr ökologischer Fußabdruck null ist oder solch einen Tritt bekommen, daß der öklogische kleiner ist als der Fußabdruck auf ihrem Arsc*

  33. BRK Says:

    #32 krishna

    Zum Beispiel, in dem man Autoren solcher Studien dort hin jagd, wo ihr ökologischer Fußabdruck null ist

    Der ökologische Fußabdruck würde für die Autoren noch kleiner, wenn sie selbst an die Vierbeiner verfüttert würden <[:-\

  34. krishnag Says:

    @BRK #33
    Kleiner Null ?
    ;.)

  35. BRK Says:

    #34 krishnag

    Bei fanatischen Ök’s ist alles möglich. Die schweben doch im geistigen Vakuum.
    Wusstes Du das nicht? <[;-))

  36. BRK Says:

    # 29 perlita

    professorenpärchen

    Da muss manwohl schon zu zweit sein, denn ein Bescheuerter alleine kann sich so etwas wohl kaum ausdenken. Und dann auch noch „Arschitektur“ , dann „wundert“ mich nichts mehr, wenn ich mir so einige archtitektonische „Wunderwerke“ anschaue.
    Küchen so groß, dass man die Pfannkuchen senkrecht backen muss, oder Kinderzimmer in der Größe eines Kleiderschrankes. Und als Gegenstück dann Sporthallen, die bei geringerer Schneebelastung zusammen brechen. Bürogebäude gegen die eine Strafanstalt wie eine Kathedrale wirkt usw.

    So, jetzt brauch ich auch eine von Deinen Tüten

  37. peper Says:

    Kipp, eventuell ist das auch ein Artikel wert:

    Zu 18

    http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Versicherungswirtschaft-Muenchener-Rueck-2009-weniger-Grossschaeden-durch-Naturereignisse-720850

  38. peper Says:

    Hahaha, konsequent sein. Wir müssen für die Klimarettung zu Kannibalen werden. Eines steht fest, wer den Klimawandel zum Basis seines Denkens verinnerlicht hat, der hat sie nicht mehr alle und bringt nur noch Quatsch vom Zaun. Was wir schon alles lasen. CO2 oder Pflanzen vergraben. Eisen ins Meer werfen, die Atmosphäre mit Aerosolen verschmutzen. Kühe oder Elche von der Landschaft ausradieren. Reisbau den Asiaten verbieten und jetzt sein eigenes Haustier auffressen. Die Liste vom hirnrissigen Klima-Quatsch, die in der Tat sogar zum Teil Realität wurden, sind inzwischen schon endlos(Kein Ende zu finden).

  39. perlita Says:

    wer über die feiertage zuviel der völlerei (essen und co2 ausstoßen) gefrönt hat, kann ja eine co2-diät machen und bei der klimagöttin um befreiung von seinen sünden bitten:

    Die CO2-Diät
    Wer sich vorwiegend mit Gemüse, Kartoffeln, Getreide und Obst von Erzeugern aus der Nähe ernährt, der tut zweifach Gutes: Er hilft seiner Gesundheit und dem Klima. Von FOCUS-Online-Autor W. Müller weiter

    http://www.focus.de/gesundheit/

    auf der seite etwas nach unten scrollen.

    interessant dazu, im mittelalter gab es pro jahr ca. 140 fastentage an denen kein fleisch gegessen werden durfte. fisch war allerdings gestattet.

    aber die klimareligion gestattet selbst das nicht mehr, nein körner und nüsschen sollen die gläubigen vom boden picken. von dem selben boden, auf denen die wohlgemästeten religionsführer dem volk gnadenvoll ihr futter hingeschmissen haben……

  40. Rainhelt Says:

    Wer sich vorwiegend mit Gemüse, Kartoffeln, Getreide und Obst von Erzeugern aus der Nähe ernährt,

    hmm, also ich bekomm davon Blaehungen und das ist weder fuer das Klima bei uns daheim noch fuer meine Umwelt gut ;)

  41. BRK Says:

    #40 Rainhelt

    also ich bekomm davon Blaehungen und das ist weder fuer das Klima bei uns daheim noch fuer meine Umwelt gut

    Für einen echten ÖK’s ist das erst das wahre Leben.
    Bei Blähungen fühlt er sich erst richtig gut. Besonders der Knofel gibt dann den Ton an.
    <[;-))

  42. BRK Says:

    #39 perlita

    Was glaubst Du wohl, warum in den Klöstern damals soviel Starkbier gebraut wurde? So konnten die frommen Brüder die Fastenzeiten im Vollrausch besser übestehen.
    <[;-))

  43. perlita Says:

    @ BRK,

    das mit dem fastenüberstehen und bierbrauen, bzw. diesem zusammenhang, kannte ich tatsächlich nicht.

    aber mal was anderes. nachdem heute den ganzen die katastrophenmeldungen durch den äther gingen, sitze ich jetzt um 23:00:36 uhr und noch immer keine schneeflocke am himmel über berlin.

    wie sieht es denn bei euch so aus?

  44. krishnag Says:

    Kalt, Windig, kein Schnee.
    Lt. Wetter.com ist der meiste Schnee an uns vorbei, Wolken zeigt’s aber viel.

    BTW – Bier.
    Lt Reichholf war Bierbrauen die Grundlage für erste Siedlungen im Euphrat/Tigris Gebiet, also der Grundstein für Zivilistion – gilt das jetzt auch für Bayern ???

  45. perlita Says:

    @ krishnag,

    danke für den wetterstandbericht. es ist jetzt 23:23 uhr in berlin, es schneit ganz sanft seit ca. 5 minuten, schneedecke noch hauchdünn, so wei carpaccio.

    es ist nahezu windstill.

    und nachdem im rbb-text die unwetterwarnungen stundenweise wieder ausgesetzt waren, bzw. nicht mehr gemeldet wurden, hat jetzt endlich! daisy das sendegebiet erreicht. die unwetterwarnung gilt vom 9.1. 00:00 bis 9.1. 12:00 uhr (nachdem sie schon mal vom 8.1. bis 10.1. angekündigt wurde)

    wenn das unwetter auch so an die 5cm bringt, wie anderswo in deutschland, ist die katastrophe ja perfekt. übrigens, hamster sind seit stunden ausverkauft……..

  46. BRK Says:

    perlita #43

    das mit dem fastenüberstehen und bierbrauen, bzw. diesem zusammenhang, kannte ich tatsächlich nicht

    Ist aber so. Fastenzeit war immer gleichbedeutend mit Starkbierzeit. Diese ganzen …ator-Biere die zur Fastenzeit gebraut werden sind ausnahmslos Starkbiere. Die Braurechte dafür lagen ausschließlich bei den Klöstern. Die Brüder wussten schon warum. So nach dem Motte: „Das bisschen das wir essen dürfen können wir auch saufen

    Und was das Wetter hier anbelangt, so geht hier mehr so eine Art Nebelnässe bei -4°C nieder.
    Sch… glatt. Die Straßen sind gut gesalzen. In einigen Gegenden hier in Bayern soll es allerdings recht heftig geknallt haben. Da haben wahrscheinlich die Räumkolonnen verschlafen.

    Hier kannst Du die Katastrophenwarnungen verfolgen.

    Und hier kannst Du die Vorhersagen für Deinen Wohnort aufrufen, das ist recht zuverlässig

  47. BRK Says:

    perlita #45

    hamster sind seit stunden ausverkauft……..

    Hast Du da was mit den Hamsterkäufen gehörig falsch verstanden. (;-))

  48. perlita Says:

    @ BRK,

    wie gesagt, wußte ich nicht, das mit dem bier. liegt vermutlich daran, daß mir am starkbier nicht so viel liegt, ich bevorzuge das helle, obergärige kölsch…

    Hier kannst Du die Katastrophenwarnungen verfolgen.

    Und hier kannst Du die Vorhersagen für Deinen Wohnort aufrufen, das ist recht zuverlässig

    danke auch dafür.

    ist mir alles zu umständlich: den rechner hochfahren, internet anschmeißen, nur um zu wissen, wie das wetter wird. da gucke ich doch lieber aus dem fenster.

    und was die hamster angeht, bin wie viele andere auch auf meerschweinchen umgestiegen. die sind auch größer ist mehr dran als an so einem hamster…..

    jetzt schneit es seit heute vormittag, und die chancen auf einen schneemann auf dem balkon sind wieder so gut wie an sylvester.

  49. krishnag Says:

    @perlita
    Kölsch und Bier -> das ist per se ein Widerspruch !
    Wo Ihr in Berlicn so geiles Bier habt ( hattet )

  50. Wetterfrosch Says:

    Ein Gesundes Neues allen Lesern!

    …nachdem heute den ganzen die katastrophenmeldungen durch den äther gingen…

    Ja, da wären wir beim Thema. Das Wetter chaotisch, Klima aber berechenbar ist, wird der mdr in “Fakt ist” am Montag Abend klar stellen…

    Scheint so, das die Modelle ein kleines Problem mit negativer AO haben. Wären die hektischen Meldungen vom bevorstehenden Schneechaos nicht gewesen, ich denke, es wäre ein ganz normales Winterwochenende geworden. Ich gebe zu, auch einen Tag früher das nötigste eingekauft zu haben ;-) Den Medien sollte man keine Vorwürfe machen. Die Warnungen vor dem Chaos waren den Berechnungen entsprechend, angemessen.

    Ja, die Modelle… Vorhersagen sind halt schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen…

  51. BRK Says:

    perlita #48

    Meerschweinchen? Da ist mir doch so ein richtiges Spanferkel schon lieber.
    Und dann auch noch Kölsch. Igit dann schon lieber ein Alt aus Düsseldorf. Aber mal Spaß beiseite, ich habe hier ganz in der Nähe (10min. Fußweg) eine kleine Privatbrauerei mit einer urigen Schenke. Da gibt es ein hervoragendes Helles und auch ein rassiges Weißbier.

  52. perlita Says:

    @krishnag und @BRK,

    nicht nur “klimaleugner”, nein viel schlimmer, auch “kölsch-leugner”….:-)

    BRK, wo immer auch die von dir bevorzugte privatbrauerei sein mag. da kann man nur sagen, (meer)schwein gehabt………..!

  53. krishnag Says:

    @perlita
    ich leugne ja nicht, daß es Kölsch gibt, hab selbst schon welches getrunken, deshalb spreche ich ihm ja den Status des Bieres ab.

  54. BRK Says:

    perlita #52

    Kölsch, das ist doch das Gebräu. das in Riad einen Preis gewonnen hat, weil es die meiste Ähnlichkeit mit Kamelur** hat. (;-))

  55. Rainhelt Says:

    @BRK: Datt is aber nich nett…

    Während in Bayern, in BW und im Rest der Republik die Leute schon besoffen im Bett liegen, wird im Rheinland noch gefeiert. Bei Kölsch Nummer 41… ;)

  56. BRK Says:

    Rainhelt #55

    Naja, wer’s mag. Meine Katze mag auch Mäuse. aber…

    <[;-))

  57. perlita Says:

    @Rainhelt,

    und nicht vergessen, die 20 kabänes zu den 41 kölsch….:-)

  58. krishnag Says:

    @Rainhelt
    Wenn ich in Bayern gefärbtes Geschmackwasser mit CO2 versetzt abkippe und weiß, wo das Örtchen ist, dann kann ich das auch tagelang in mich reinpumpen.
    Nur schmeckt das restdeutsche Bier nun mal eher nach Bier als das ewig unaufgefordert nachgeschenkte, weil anders sonst nicht verkaufbare “Getränk”, das sich da verschämt “Kölsch” nennen muß, weil es einen anderen Namen nicht verdient.

  59. Rainhelt Says:

    @krishnag: Wohl noch nie im Barschwein in München gewesen!? Die sind ganz heiß auf den Stoff…

    …sage ich bei einem schönen Augustiner Hellen…

  60. perlita Says:

    wir hatten ja an anderer stelle hier schon einmal den entwurf für das klimaschutzgesetz für das land berlin als thema.

    dazu ein update.

    die spd “kippt” den vorgelegten gesetzentwurf mit seinen verpflichtenden aufgaben für hauseigentümer, und will etwas offener darüber verhandeln.

    das hält aber das haus lompscher nicht von folgendem statement ab:

    In der Umweltverwaltung zeigt man sich inzwischen offen. „Wir wollen solche Vorschläge aufgreifen und in den Gesetzesvorschlag integrieren“, sagte die Sprecherin der Senatsumweltverwaltung, Marie-Luise Dittmar. „Von der Logik her bleibt es aber beim bisherigen Entwurf.“

    also auf gut deutsch. man will eigentlich gar nichts ändern.

    den artikel dazu hier: http://tinyurl.com/yba6otl

  61. krishnag Says:

    Darf ich die Aufmerksdamkeit auf einen interessanten Brief lenken:

    The main conclusion of the meeting was that a global deterioration of climate, by order of magnitude larger than any hitherto experience by civilized mankind, is a very real possibility and indeed may be due very soon.
    The cooling has natural cause and falls within the rank of processes which produced the last ice age. This is a surprising result based largely on recent studies of deep sea sediments.

    An important letter sent to the President about the danger of climate change
    Danke an huenten Pro @ 2010-01-14

  62. krishnag Says:

    Das gehört als Ursprung dazu:

    Ein weiterer im Sinne politisierter Wissenschaft von Connoley unternommener Versuch, Wissenschaft und Wissenschaftshistorie umzudeuten, ist die unter prominenter Mitwirkung von Connolley herausgegebene Studie The Myth of the 1970s Global Cooling Scientific Consensus, worin Connolley behauptet, seine Nachforschungen hätten ergeben, dass es in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts keinen „wissenschaftlichen Konsensus“ über eine kommende Eiszeit gegeben habe.

    huenten Pro @ 2010-01-14