“Global warming ist ein Mythos”; Interview mit dem tschechischen Staatspräsidenten Dr. V. Klaus
Interview mit V. Klaus, Präsident der Tschechischen Republik
V. Klaus, der gegenwärtig 82% Zustimmung der Wähler genießt, analysiert das IPCC. In einem Interview im tschechischen Finanzblatt antwortet Klaus auf eine Reihe Fragen. Das Interview fand am 8.2.2007 statt und wurde am 9.2. veröffentlicht.
Frage: Letzten Mittwoch hat die EU CO2-Emissionsgrenzen für neue Autos beschlossen. Eine Woche zuvor hat das UN Klimapanel IPCC einen Report vorgestellt, der, wie die Reports zuvor, die globale Erwärmung als eine der großen Bedrohungen für die gesamte Zivilisation bezeichnet. Der Stern-Report war mit ähnlichen Bedrohungsszenarien bereits vorher erschienen. Gleichzeitig beschließen Sie zu verkünden, dass Globale Erwärmung ein Mythos ist. Versuchen Sie bitte zu erklären, wie Sie zu Ihrer Auffassung kommen!
Antwort: Das ist nicht meine Idee. Global warming ist ein Mythos, und ich denke, dass jeder ernsthafte Mensch und Wissenschaftler dies auch sagt. Es istnicht in Ordnung, sich auf das UN-Gremium zu berufen. IPCC ist kein wissenschaftliches Gremium: es ist eine politische Institution, eine Art Nicht-Regierungs-Organisation mit grünem Charakter. Es ist kein Forum von neutralen Wissenschaftlern oder eine ausgewogene Gruppe von Wissenschaftlern. Seine Mitglieder sind politisierte Wissenschaftler, die sich mit einseitiger Meinung und miteinseitigem Auftrag dort einfinden. Somit ist es ein unwürdiger Unfug, dass die Leute nicht auf den fertigen Report warten, der Mai 2007 erscheint, sondern in solch übertriebenerWeise auf die Zusammenfassung für Politiker SPM reagieren, bei dem alle wenn ́s und aber ́s herausgestrichen, gelöscht sind und durch übermäßig vereinfachte Thesen ersetzt sind.
Das ist eindeutig ein unglaubliches Versagen vieler Leute, vom Journalisten bis zu Politikern… Wenn die Europäische Kommission prompt auf so einen Trick hereinfällt, ist das ein weiterer sehr guter Grund dafür, dass die Staaten selbst und nicht die Kommission über solche Dinge entscheiden sollten.
Frage: Wie erklären Sie sich, dass wir keinen anderen vergleichbaren großen Staatsmann in Europa erkennen können, der Ihren Standpunkt unterstützen würde? Niemand von denen scheint so ausgeprägte Meinungen zu vertreten.
Antwort: Andere hochrangige Politiker drücken ihre Zweifel an der globalen Erwärmung nicht aus, weil die Peitsche der politischen Korrektheit ihnen die Stimme abwürgt.
Frage: Aber Sie sind kein Klimatologe. Haben Sie ausreichendes Wissen und genug Informationen?
Antwort: Umweltschutzhysterie ist eine metaphysische Ideologie und hat als eine Weltanschauung nichts mit Naturwissenschaft oder dem Klima zu tun. Leider hat sie auch nichts mit Sozialwissenschaften zu tun. Trotzdem ist sie schick geworden, und diese Entwicklung macht mir Sorgen.
Der zweite Teil meiner Antwort sollte sein: Wir haben auch jede Menge Reporte, Studien und Bücher von Klimaforschern, deren Ergebnisse genau entgegengesetzt sind. Natürlich habe ich nie die Eisdicke in der Antarktis gemessen. Tatsächlich weiß ich nicht, wie das geht, und ich habe nicht vor es zu lernen, und ich behaupte nicht, ein Experte in solchen Messungen zu sein. Trotzdem weiß ich alswissenschaftlich orientierter Mann, wie man wissenschaftliche Abhandlungen über dieseFragen liest, zum Beispiel über das Eis in der Antarktis. Dazu muss ich kein Klimaforschersein. Die Papiere, die ich gelesen habe, führen einfach nicht zu denSchlussfolgerungen,die wir in den Medien sehen. Aber ich versichere Ihnen eines: dieser Punkt beunruhigt mich. Und daher habe ich vorige Weihnachten begonnen, einen Artikel darüber schreiben. Der Artikel nahm an Umfang zu und es wurde ein Buch daraus. In einigen Monaten kommt es heraus. Eines der sieben Kapitel wird meine Meinungen zum Klimawandel darlegen. Umwelthysterie und grüne Ideologie sind etwas ganz anderes als Klimawissenschaft. Von dieser Ideologie werden mancherlei Geschrei und auch Erkenntnisse der Wissenschaft missbraucht.
Frage: Warum, glauben Sie, sind konservative Medien skeptisch während die linksorientierte Medien die globale Erwärmung als eingeführte Tatsache ansehen?
Antwort: Die Trennlinie verläuft nicht genau zwischen Linken und Rechten. Dennoch ist es offenkundig, dass die Umwelthysterie eine neue Verkörperung linker Ideologie ist.
Frage: Wenn Sie dies alles betrachten, selbst wenn Sie recht hätten …
Antwort: …Ich habe Recht…
Frage: …Haben wir nicht empirische Erkenntnisse und Fakten, die wir mit unseren Augen sehen können, die belegen, dass der Mensch unseren Planeten und sich selber ruiniert?
Antwort: Das ist solch ein Unsinn, einen größeren Unsinn habe ich wahrscheinlich noch nie gehört.
Frage: Glauben Sie nicht, dass wir dabei sind, unseren Planten zu zerstören?
Antwort: Das will ich jetzt überhört haben. Eigentlich kann nur Al Gore so argumentieren: eine vernünftiger Mensch kaum. Ich sehe keinerlei Zerstörung unseres Planeten, ich habe nie eine gesehen und ich glaube nicht, dass ein verständiger und ernsthafter Mensch sagen würde, er hätte sie gesehen. Schauen Sie, Sie gehören den Wirtschaftsmedien an, da sollte man eine gewisse ökonomische Grundausbildung bei Ihnen erwarten. Mein Buch wird diese Fragen beantworten. Zum Beispiel wissen wir, dass eine enge Korrelation besteht zwischen dem Aufwand, den wir auf unsere Umwelt verwenden einerseits und den technologischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten auf der anderen Seite. Es ist klar, dass je ärmer die Länder sind, umso rauher behandeln sie die Natur. Und umgekehrt: je reicher die Gesellschaften sind, desto mehr tun sie für die Umwelt.
Fest steht auch, dass es Gesellschaftssysteme gibt, die die Umwelt schädigen – indem sie das Privateigentum abschaffen und ähnliche Dinge – und zwar weit mehr als die freien Systeme. Dieser Zusammenhangwird auf Dauer entscheidend sein. Er zeigt sich ganz einfach darin, dass die Natur heute am 8 Februar 2007 unvergleichlich besser geschützt ist als am 8. Februar, zehn, fünfzig oder hundert Jahre zuvor. Aus diesem Grunde frage ich: Wie können Sie einen solchen Satz sagen, den Sie eben formulierten? Eigentlich nur, wenn sie nicht bei Sinnen sind? Oder war es eine Provokation – und ich bin so naiv und lasse mich zu all diesen Antworten bewegen. Oder bin ich gar nicht naiv, und Sie gaben einfach Ihre ehrliche Meinung wieder. Letzteres ist wohl der Fall.
http://motls.blogspot.com/2007/02/vclav-klaus-about-ipcc-panel.html
Übersetzung: J. Herold, 14.2.2007




February 16th, 2007 at 20:33
wie lange wollt ihr eigentlich noch auf dem armen mann rumreiten – der im übrigen noch nichtmal weiß wovon er spricht als politiker und wirtschaftswissenschaftler -? dein beitrag ist jetzt glaub ich der 35. der ihn bringt. wahrer und richtiger wird sein geschwätz dadurch nicht.
February 17th, 2007 at 00:21
Es ist schön, wie langsam aber sicher die Front der Klimahysteriker wackelt. Der Vorbericht zum vierten Assessment-Report ist derart überspitzt dargestellt, dass sich jeder Mensch mit gesundem Menschverstand fragen muss: „Kann das wirklich sein?“ Und er wird bei nüchterner Betrachtung der Dinge zum Ergebnis gelangen, dass an der Hysterie was faul sein muss. Ich bin auf das Buch von Klaus gespannt und von allem auf den endgültigen Bericht, der einer Überprüfung sicherlich nicht lange Stand hält.
February 17th, 2007 at 14:02
Es wird dem Vaclav wie jedem Ketzer gehen – die Argumente werden ohne Prüfung abgelehnt, den korrupten Wissenschaftler mit ihren Computerspielen wird “die Wahrheit” unterstellt – von den Beteiligten am Klimaschutzschwindel, den profitgierigen Helfershelfern und den trübsinnigen Mitläufern.
Der brave Bürger aber wird aufhorchen und noch nachdenklicher werden. Zum echten Widerstand wird’s freilich nicht reichen. So unternimmt der geizgeil sparwütige Hausbesitzer weiter sinnloseste Energieeinsparversuche auf eigene Kosten und läßt sich von lachhaften KfW-Kreditlein und Zuschüßchen auf die ausgelegte Leimrute locken.
Dabei helfen alle gleichgeschalteten Medien fleißig mit, und die untreuen Energieberater, Handwerker und Planer, die alle am Schwindel verdienen.
Der praktische Ausweg wäre dabei so einfach – es genügt ein Antrag auf Ausnahme/Befreiung von dem EnEV-Unsinn – streng gem. EnEV-Paragrafen. Doch wer weiß schon davon? Und so geht die Vergasung der Wohnbevölkerung im eigenen Mief der dichtgedämmten Gaskammer-Buden fröhlich weiter.
Deutschland ist Weltmeister – bei Kinderasthmatoten. Klimaschutz brutal!
February 19th, 2007 at 10:54
Zu Konrad Fischer:
Bin auch so ein Handwerker und Energieberater.
Hoffentlich liest das jetzt keiner meiner Kunden.
Herr Fischer spricht die reine Wahrheit zur EnEV.
Styopor- Dämmsystem auf feuchten Außenwänden. Fenster dicht.
Nach 3 Jahren außen grün und innen Schimmel.
Noch Fragen ?
February 19th, 2007 at 14:44
Neuin aber einen Kommentar: Tolle Idee, Dämmmaterial auf feuchtem Untergrund unterzubringen. Besser kann man Nässe kaum ins Haus bringen und dort langfristig halten.
February 19th, 2007 at 14:44
Nein aber einen Kommentar: Tolle Idee, Dämmmaterial auf feuchtem Untergrund unterzubringen. Besser kann man Nässe kaum ins Haus bringen und dort langfristig halten.
February 19th, 2007 at 15:01
Da braucht es doch keinen feuchten Untergrund!
Das nicht wärmespeicherfähige Zeugs kühlt grausamst aus, wenn die Sonne weg ist und der Strahlungsaustausch mit dem eisigen Nachthimmel daherkommt (Schützende CO2-Hülle, wo bist du nur geblieben, wenn man dich einmal bräuchte?). Viele Grade unter die Lufttemperatur kühlt die Oberfläche ruck-zuck aus, das messe ich täglich IR-mäßig.
Da aber die abkühlende Nachtluft immer Unmengen Wasser abkondensieren muß, rutscht das bis zum Absaufen in die WDVS-Schicht.
Die ist besonders empfänglich, da von thermisch bedingtem Kapillarrißcraquelee in der trocknungsblockierenden Kunstharzschwarte durchzogen.
Der Dämm-Müll hat ja gigantische Wärmedehnung. Ich zeige auf der Webseite neben den Wärmedehnzahlen der Baustoffe auch vereiste Oberflächen von WDVS, veralgte und komplett durchwässert herabgefallene. Inzwischen darf man die Leichtgewichte nicht mehr kleben, man braucht quasi “Schwerlastdübel” in reicher Zahl. Ist das Klugheit aus Schaden?
Obendrein versperrt man der Solarzustrahlung den Zugang zum Mauerwerk. Dessen Außenseite wird nun wesentlich kühler, dagagen muß vermehrt geheizt werden. Wer es wissen will: Dämmstoffe dämmen nicht! Siehe http://www.konrad-fischer-info.de/7fehrtab.htm
February 20th, 2007 at 22:48
atmosfair – moderner Ablasshandel!
February 21st, 2007 at 14:51
Ich wollte keine Bauanleitung für WDV auf nassen Wänden geben, aber so war das eben vor 10 Jahren:
“Mach mir mal ein Dämmsystem an die Wand.” Der Handwerker hat es halt gemacht ohne zu fragen ob vielleicht der Keller recht feucht ist.
10 Jahre später kann man das Ergebnis sehen.
Ob in der Zeit Energie gespart wurde, kann auch keiner sagen. Wer hat es nachgeprüft?
Ich sehr für Isolierung an Kellerdecken, zu Dachräumen, auch Fenster mit Mehrfachverglasung.
Aber Außenwände? Dichte Fenster mit mechanischer Belüftung der Wohnräume?
Der Schaden überwiegt den Nutzen.
February 22nd, 2007 at 08:43
Weder die Isolierung von Kellerdecken, zu Dachräumen und mehrfachverglaste Fenster im üblichen Stil können wirtschaftlich sinnvolle Energieeinsparungen erzielen. Dazu im Gegensatz getürckte U-Wert-Berechnungen helfen da nicht weiter. Daß Dämmstoffe im Vergleich zu massiven Baustoffen gar nicht dämmen können, wird hier näher erläutert: http://www.konrad-fischer-info.de/2139bau.htm. Wie es um die Fenster steht, kann man hier erfahren: http://www.konrad-fischer-info.de/23bausto.htm. Der grausame Witz besteht also darin, daß es weder eine faktische Grundlage für den CO2-Wahn gibt, noch für die angeblichen Gegenmaßnahmen lt. Klimaschutzpropaganda. Von dem Irrsin der angeblich “erneuerbaren” Energien gar nicht zu reden.
February 22nd, 2007 at 21:30
Soll zum Artikel “Wieviel Treibhausgase hätten´s denn gern?” sein. Leider funktioniert die Kommentarfunktion dort nicht.
Viellecht kann jemand diesen Beitrag dann mal dorthin verschieben, wenn die Funktion wieder geht.
Ich bin wirklich erstaunt wie man auf so einen Blödsinn kommen kann. Argus, Du kannst also den Anteil der Treibhausgase am Treibhauseffekt auf drei Nachkommastellen genau bestimmen. Ich bin beeindruckt. Und das dann auch noch genau 100% rauskommt, wirklich sehr gut.
Manchmal frage ich mich, weshalb die doofen Klimaforscher auf so merkwürdige Ergebnisse wie diese kommen:
Wasserdampf: 36-70%
CO2: 9-26%
Methan: 4-9%
Ozon: 3-7%
Und ein paar Idioten haben in Wikipedia dann auch noch geschrieben: “It is not possible to state that a certain gas causes a certain percentage of the greenhouse effect, because the influences of the various gases are not additive. (The higher ends of the ranges quoted are for the gas alone; the lower ends, for the gas counting overlaps.)”
Aber das hat Argus ja jetzt alles gelöst. Na haste schon ein Letter an Science und Nature geschrieben? Die werden sich bestimmt über Deine bahnbrechenden Erkentnisse freuen. Aber ich vergas, die unterdrucken ja systematisch alle klimakritischen Beiträge.
February 23rd, 2007 at 10:10
Lieber Dederichs (richtig mit s!). So ist es eben mit der Mathematik und der Physik. Wenn ich den Artikel richtig gelesen habe, dann stammen die Ursprungs-Zahlen vom US Dept. of Energy 2000. Auch der Link ist angegeben wo die Berechnungen hergeleitet werden. Wenn die sich vermessen haben, dann bitte dort beschweren. Auch die Multiplikatorren sind korrekt verwendet worden. Leider wird aus wenig mehr als NICHTS auch durch noch so große Spannweiten auch nur wenig mehr als NICHTS. Und wenn ich mir die künstlerischen Berechnungen der Durchschnittstemperatur auf 1/100 ° C genau ansehe, die das IPCC und seine Apologeten so angeben (Marrakesch Konferenz 2001), dann ist das was Argus geschrieben hat, auch nicht falscher. Wir reden halt von Spurengasen. Im Sprachgebrauch – verschwindend kleine Spuren von Gasen- eben. Die kann man zwar in Mio Tonnen umrechnen, ohne dabei allerdings zu unterlassen – wie es bei euch Brauch ist- die bezogenen Größen, also Wasserdampf, oder Sauerstoff, oder Stickstoff ebenso in Mio t anzugeben. Um Vergleichbares zu vergleichen hat der Mensch halt die %-Rechnung erfunden. Und 4 Stellen hinterm Komma macht die Mathematik locker mit. Das IPCC hat auch geschrieben (TAR 2001):
Und trotzdem macht es munter -schon vom Prinzip her unmögliche- Prognosen unter Nutzung nichtlösbarer Differentialgleichungen chaotischer Prozesse. Schreiben Sie doch mal einen Kommentar an das IPCC. Die werden sich freuen.
February 23rd, 2007 at 10:44
Der Artikel “Wieviel …” ist natuerlich Unfug und die Zahlen frei erfunden. Anscheinend ist man unter Skeptikern grosszuegig, sonst waere vielleicht angegeben worden, von wem diese urururalte Falschbilanzierung eigentlich stammt. Ein guter Kandidat von dem abgekupfert wurde ist wahrscheinlich http://www.clearlight.com/~mhieb/WVFossils/greenhouse_data.html
welcher sich auch auf das DOE beruft. Diese auch voellig falsche Seite gibt aber wenigstens zu, dass das DOE selbst nicht auf die Idee kam, Wasser in die Rechnung mit reinzuwurschteln (insofern ist der Teil des Artikels wahrscheinlich glatt gelogen) und verweist auf http://cdiac.esd.ornl.gov/pns/current_ghg.html.
Eine andere Quelle fuer die ganze Schnapsrechnung koennte auch Richard Lindzen sein. Hier eine nette Zusammenfassung wie die ganze Prozentrechnerei wahrscheinlich in die Welt kam und warum sie mal wieder Woodoo-Physik ist:
http://www.realclimate.org/index.php/archives/2006/01/calculating-the-greenhouse-effect/
February 23rd, 2007 at 16:18
@werner: Ob dederich noch ein s bekommen soll? Unter Berücksichtigung seiner marxistischen Logik und Vernebelungstatktik wären vielleicht eher noch Buchstaben zu streichen – d(e)d(e)r – ich(s). Dann wird eher ein Schuh draus.
@Planck: Jetzt möchten wir aber mal von Ihnen wissen:
1. Wie hoch ist der Anteil der menschengemachten “Treibhausgase” H2O, CO2, CH4, … an deren Summe?
Also: Natürlicher Anteil x + manmade Anteil y = 100%
Bitte nennen Sie x und y.
2. Wie hoch ist der Anteil des anthropogenen CO2s im Luftgemisch?
Also: manmade CO2 a + restliches Luftgemisch b = 100%
Bitte nennen Sie a und b.
Jetzt können Sie mal zeigen, was vielleicht wirklich in Ihnen steckt und beweisen, daß Sie kein Bäckermeister sind, der als Frühaufsteher ein paar Klimaschriften aus dem Altpapiercontainer von gestern herauszog. Also bitte kein Blabla und 1000 Links!
Tipp: Es dürfte ohne Integralrechnung gehen …
February 27th, 2007 at 11:37
Der Mann hat recht. Es stimmt einfach nicht, daß wir die Natur zerstören. Sie wird immer sauberer, weil wir Anfängerfehler bei der Produktion nicht mehr machen.
February 27th, 2007 at 22:29
Ein verkrachter Schriftsteller weiß nicht wovon er spricht. In der Tat ist Klima für ihn ein Böhmisches Dorf nicht wahr Herr Klaus ?????
February 28th, 2007 at 13:53
Lieber ddt, du schriebst:
Der Mann hat recht. Es stimmt einfach nicht, daß wir die Natur zerstören. Sie wird immer sauberer, weil wir Anfängerfehler bei der Produktion nicht mehr machen.
Ich bitte dich inständig, denk nocheinmmal genau darüber nach. Das kannst du doch nicht ernsthaft
glauben? oder möchtest du folgende kurze Beschreibung des Zustands unseres Planeten anzweifeln? Dann nur zu!
Die artenreichsten Ökosysteme sowohl des Landes, wie der Meere stehen weltweit vor dem Kollaps:
Ausser im Amazonasgebiet gibt es lediglich in Indonesien noch signifikante Bestände tropischen Regenwald, die selbst nach Weltbank-Schätzungen keine 5 Jahre mehr halten (Zellstoff/Papier-Gewinnung, Eukalyptusplantagen, neuerdings Palmöl als “Bio”-Kraftstoff, Soja als Tierfutter).
Korallenriffe weltweit sind durch direkte Zerstörung (Überfischung und Kalkgewinnung), durch El nino, Klimaerwärmung und durch Abwassereinleitung weltweit vor dem Kollaps.
Nachdem die meisten Fischbestände traditioneller Arten bereits extrem übernutzt oder bereits zusammengebrochen sind, wird ausgewichen auf Tiefseefische, wobei dieser Lebensraum mit extrem langsam wachsenden Arten mit Grundschleppnetzen innerhalb weniger Jahre komplett rasiert wird.
Weltweit breiten sich Wüsten mit rasanter Geschwindigkeit aus, Grundwasserpegel sinken stetig, ganze Seen fallen trocken, jahrmillionen alte Reservoirs werden innerhalb weniger Jahre zur Bewässerung aufgebraucht,(für Baumwolle z.B., zur Befriedigung unserer Mode-Launen).
Die Regenerationsfähigkeit der Ökosysteme, auf die wir alle angewiesen sind ist AM LIMIT!!
Da machen ein paar Lachse im Rhein und ein blauer Himmel über der Ruhr oder ein verirrter Braunbär bei uns zu Hause auch keinen Unterschied!!
In Deutschland gibt es doch schon seit Jahrhunderten überhaupt keine Natur in nennenswertem Ausmass mehr, die das Etikett wirlich verdient hätte. Sämtliche unserer Wälder sind extrem artenarme Monokulturen. In den klinisch tot gespritzten Agrarwüsten auf dem Land geht die Artenvielfalt gegen Null. Schrebergartenkolonien, Stadtparks und Friedhöfe(!) werden zunehmend zu den letzten Rückzugsinseln unserer heimischen Flora und Fauna – das ist – leider – kein Scherz !!
Klar, es stimmt, dass die Ausgaben für Umweltschutz steigen, wenn Gesellschaften wohlhabender werden, aber erst, nachdem vorher oftmals der totale Kahlschlag stattgefunden hat. Leider ist unser globalisiertes Wirtschaftssystem so aufgebaut, dass die Sauereien lediglich outgesourced werden, auf die andere Seite des Globus. Nur weil du hier nicht riechst, wie ein Fluss stinkt, nachdem ihm eine tödliche Dosis Quecksilber verabreicht wurde, aus einer Mine zur Gewinnung des Goldes für die vergoldeten Kontakte deiner Soundkarte, heisst das noch lange nicht, dass er nicht stinkt!!
Ich versteh das ja… es tut weh zu sehen, wie unser schöner blauer Planet, unsere einzige Heimat, gequält wird. Die Gefahr zu leugnen ist psychologisch eine durchaus typische Reaktion auf extreme Situationen. Dein nick spricht da Bände: trotzig wählst du den Namen eines Insektenvernichtungsmittels, das auf Grund seiner katastrophalen Auswirkungen auf die Ökosysteme zum Symbol für die Hybris menschlicher Technikgläubigkeit und Ignoranz natürlicher Zusammenhänge geworden ist. Ich weiss, jetzt kommst du mit Malaria, aber das ist etwas ganz ganz anderes, da sind wir uns doch wohl einig, oder?
Ich bitte dich, und mit dir alle Fans dieser Seite inständig, macht es nicht noch schlimmer, als es ohnehin schon ist. Wacht bitte, bitte auf! Helft mit, zu retten, was zu retten ist!
February 28th, 2007 at 16:31
@multiresistente Superanopheles:
Bevor man andere remote psychisch analysiert, sollte man immer die Möglichkeit der Ironie in Betracht ziehen, selbst wenn es nicht explizit ist.
March 3rd, 2007 at 20:27
Guten Abend@all. Bin froh, diese Seite gefunden zu haben, auf der sowohl Skeptiker als auch Fürsprecher des Treibhauseffektes zu Worte kommen. Die Planck’schen Aussagen sind äusserst wertvoll für die Diskussion hier…
Nun zu meinem Anliegen: es geht um Beitrag #14 von Konrad Fischer:
Ich frage mich, ob die antropogene CO2 Emission nicht einfach auch durch eine Rohstoffbilanz der fossilen Träger zu berechnen wäre. Wenn man weiß, wieviel Rohöl, Gas und Kohle weltweit gefördert wird (und die Lagerhaltung einmal ausschliesst) sollte man doch ungefähr auf die emittierte Masse an CO2 kommen. Rohöl wird ja weiter raffiniert, zum Beispiel zu Diesel, bei dem 2650 g/Liter CO2 durch Verbrennung entstehen.
Weiterhin kennt man die momentane Zusammensetzung der Atmosphäre mit 3xx ppm CO2.
Damit könnte man doch die tatsächlichen Verhältnisse auch ableiten, oder?
Gibt es eine derartige Berechnung?
Soweit ich sehe wird seitens der IPCC der Anstieg von +100 ppm als antropogen gewertet. Was aber fraglich ist, da es Einwände bezüglich des Bezugspunktes gibt (Eiskernbohrungen und Meßfehler)
(Sorry für die naive Frage, bin Ingenieur und kein Physiker…)