20.11.2007

Temperaturrekonstruktion der letzten 2000 Jahre — ohne Baumring-Proxies

» Klimawandel » Autor: Tomislav — Drucken

Dr. Craig Loehle veröffentlichte in der Zeitschrift Energy & Environment “A 2000-Year Global Temperatur Reconstruction Based on Non-Treering Proxies” eine Temperaturrekonstruktion, die komplett auf Baumringproxies verzichtet. Darüber hinaus ist es die erste Multi-Proxy-Temperaturrekonstruktion, die ausschließlich Proxies nutzt, die bereits kalibriert und in Temperaturwerte konvertiert sowie in früheren peer-reviewed Artikeln veröffentlicht wurden. Anbei die Rekonstruktion:

2007-11-20_loehle_t_reconstruction.gif

Die Veröffentlichung sorgte für eine angeregte Diskussion auf ClimateAudit, in der sich auch namhafte Klimaforscher beteiligten (siehe hier, hier, hier, hier und hier).

Auf die meisten Kritikpunkte an der Veröffentlichung ist Craig Loehle in der Diskussion auf ClimateAudit direkt eingegangen, bei anderen Punkten sind Lösungen von anderen Kommentatoren eingebracht worden (so bestimmte der Leser Jean S die Wurzel aus dem mittleren quadratischen Fehler zwischen der Loehle-Temperaturrekonsturktion und der HadCRU instrumentellen Temperaturmessung RSME=0,067 und ein Bestimmtheitsmaß r2=0,73).

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass es sich beim mittelalterlichen Wärmeoptimum und der kleinen Eiszeit um reale Ereignisse handelte und dass diese globale Auswirkungen hatten, was in anderen Studien bezweifelt wurde (z.B. Crowley und Lowery, 2000). Das mittelalterliche Wärmeoptimum und die kleine Eiszeit wird ebenfalls in den Veröffentlichungen von Moberg et al. (2005) und Viau et al. (2006) nachgewiesen. Diese Temperaturrekostruktionen widersprechen klar den Hockeystick-Rekonstruktionen vom “Team” (Crowley, 2000; Crowley and Lowery, 2000; Jones, 1998; Jones et al., 1999; Mann and Jones, 2003; Mann et al., 1995, 1998, 1999; Overpeck et al., 1997) und damit der daraus resultierenden Behauptung, die Temperaturänderung in den letzten 150 Jahren wäre beispiellos in den letzten 2000 Jahren.

Quelle:

215 Antworten zu “Temperaturrekonstruktion der letzten 2000 Jahre — ohne Baumring-Proxies”

  1. Mir fehlen die Worte Says:

    @ alle

    Na ja, ohne die genauen Daten- und Auswertungsgrundlagen dieser Klimakurve zu kennen stellen sich für mich jedoch zunächst einmal zwei Fragen:

    1.) Die globale Erderwärmung ist nachweislich und messbar seit 1950 um 0,75 °C angestiegen. Warum zeigt diese Klimarekonstruktion für den selben Zeitraum nicht einmal 0,2 °C globale Erwärmung ?

    2.) Wie vereinbart sich diese Klimakurve mit den Aussagen der Klimaskeptiker, die die mittelalterliche Warmzeit “2-4°C” wärmer als heute ansehen (Beck u.a.). In dieser Ihrer Kurve lese ich für den selben Zeitraum gerade einmal eine Differenz von nur 0,2 – 0,4 °C ab…

    3.) Selbst wenn diese Klimakurve stimmen würde (was sie so nicht tut!) und die aktuelle globale Temperatur wie derzeit um 0,2°C – 0,3°C pro Dekade ansteigt, so wären auch die Grenzen dieser Klimakurve in nur 15 Jahren überschritten, und das in einem Tempo, welches selbst auf dieser Klimakurve einmalig ist…

    Ich denke diese Klimakurve gibt Anlass, über die eigenen Thesen der Skeptiker nachzudenken…

  2. Kohleverfluessigungs-Investor Says:

    Unter der Annahm, dass diese Rekonstruktion diejenige ist, die am nähesten an der Realität liegt, kommt man zu dem Schluss, dass die temperaturänderung im 20. Jahrhundert normal war und alles andere als schlimm und unnatürlich ist.
    Inwiefern beziehen denn Rekonstruktionen von Mann etc. Daten von Baumringen und wie stark ist das Ergebnis von Baumringuntersuchungen abhängig?
    Insgesamt sollte man darauf achten, dass jeder Wissenschaftler selektiv, und teilweise auch subjektiv die Realität wahrnimmt.
    Dass in der Klimawissenschaft eben sehr subjektiv gearbeitet wird und gewisse Ergebnisse in Vorhinein erwartet werden ist sonnenklar, aber das setzt auch das Niveau der wissenschaftlichen Qualität herab!

  3. krishnag Says:

    @MfdW #1
    Du solltest Dir bitte eine Brille zulegen.

  4. krishnag Says:

    qMfdW #1
    PS

    3.) Selbst wenn diese Klimakurve stimmen würde (was sie so nicht tut!)

    Bitte belege, warum diese Kurve nicht stimmt.
    Wo sind Deine Foschungsergebnisse ?

  5. krishnag Says:

    @Kohleverfluessigungs-Investor #2
    Ich meine, die Baumringe werden für die Klimageschichte überbewertet, weil zu viele Faktoren deren Stärke oder eben “Nicht-Stärke” beeinflussen.
    Wenn die jetzt hier aus der Kurve raus sind, kann man das eigentlich nur gutheißen,

  6. krishnag Says:

    @MfdW #1
    Wenn Du das Tempo des Anstiegs als Grund dafür ansiehst, das ich als Skeptiker umdenken sollte, leigst du aber sehr falsch.
    Wenn ich mir den viel kürzeren Fall ins negative ansehe, sollten die Hyper mal umdenken.

  7. BRK Says:

    #3 krishnag

    @MfdW #1
    Du solltest Dir bitte eine Brille zulegen

    Woher nehmen und nicht stehlen?
    Der hat doch noch nicht mal ne Klobrille. Der geht in den Wald wenn er mal muß. Gaaanz öko!
    (;-)))

  8. Energie-Ossi Says:

    Hallo Krischnag
    Guckst Du bitte erstmal hier: http://www.oekologismus.de/?p=808#comment-24012

    Passt genau zum obigen Text.

    Hattest Du gestern noch mein letzten Post angesehen???

    PS. Beachte den Wortlosen einfach nicht, seine Taktik ist doch wohl eindeutig!
    MfG

  9. BRK Says:

    #6 krishnag

    Du Hast recht. Nach relativ kurzen Wärmeperioden folgt
    immer ein steiler Abfall. Das würde im kleinen gesehen etwa auch das Wettergeschehen der letzten
    60 Jahre erklären. Ein paar warme Sommer.ein paar kalte Sommer usw, Bei den Wintern sieht es Ähnlich aus.
    Man muß nur ein wenig im eigenen Gedächnis kramen.
    Das ist zwar nicht so genau wie eine “überarbeitete”
    Statistik. Aber für die jünste Vergangenheit sollte es reichen.

  10. larsh Says:

    Natürlich stimmt die Kurve nicht. Das ist eine pauschale Aussage, die man für so ziemlich alle Proxy Rekonstruktionen treffen kann. Loehles Multiproxy basiert auf 18 (achtzehn) Standorten. Ob man nun an Hansens Teleconnection Theorien glaubt oder nicht ist letztlich egal. Mit 18 Messpunkten kann man sowas wie eine globale Mitteltemperatur nicht ermitteln. Dazu kommen die üblichen Probleme beim Dating. Von wem stammte nochmal der Spruch “I don’t believe in paleoclimate.”? Egal – ich glaub auch nicht (mehr) dran – ausser lokal und je nach Verfahren mit gigantischen Fehlern. Die Diskussion bei Climateaudit dreht sich momentan in erster Linie um statistische Verfahren und man ruft nach professionellen Statistikern. Was man bräuchte wären aber nach meiner Auffassung eher gesicherte Grundlagen für den Skill der Proxies als solchen. Von der Borhole Termometry mal abgesehen, hab ich da ganz grosse Zweifel (man denke nur an das divergence problem).

  11. Bernd Says:

    ARD Maischberger gucken, interessant, schnell
    läuft schon!

  12. Dipl. Phys. M. Müller Says:

    @Mir fehlen die Worte

    Noch mal für Sie:

    http://www.clim-past.net/3/237/2007/cp-3-237-2007.pdf
    http://www.gfy.ku.dk/~klaus/papers/B7-Science1998.pdf
    http://www-personal.umich.edu/~shaopeng/97GL01846.pdf

    Der Hockeystick von Mann ist falsch. (Der basiert auf Jahresringen von Bäumen, aus welchen die Temperatur der Vergangenheit abgeleitet wurde). Es gab eine ausgeprägte mittelalterliche Warmzeit und danach eine ausgeprägte kleine Eiszeit mit einem Temperatursprung von ca. 2-3°C, wie die oben genannten Paper zeigen. Dabei handelt es sich um Direktmessungen aus Temperaturprofilen in Bohrlöchern, keine Proxydaten. Mit Rekonstruktionen aus Grönland, dem Ural und weltweit.

    Bei der dargestellten Kurve handelt es sich um eine Rekonstruktion aus Proxys. Proxys zeigen geringere Ausschläge. Sollte bekannt sein. Zudem ist die Sache sehr ungenau und fehlerbehaftet, wie larsh richtig sagt. Wenigstens macht man sich die Mühe die Fehler auszubügeln. Ist aber sehr schwer, wie ich selbst feststellen musste.

    P.S.: Wie war die Jagdsaison? Gabriel ist grade bei Kerner, ist sicher was für Sie :)

  13. krishnag Says:

    @larsh #10

    Mit 18 Messpunkten kann man sowas wie eine globale Mitteltemperatur nicht ermitteln.

    Die globale miutteltemperatur gibt es sowieso nicht.
    Und gäb es sie, wäre sie uninteressant, siehe Gletscher-Diskussion, lokale Niederschläge blah und Krempel.
    Und wenn die Mann-Kurve noch immer existiert, dann ist auch die Kurve akzeptabel, zumindest representativer, siehe Begründung gegen Baumringe.
    Bloß wenn so ein Förster mit Jagdschein einfach mal eben so locker was behauptet, dann soll er es zumindest begründen, und da wird es dann kompliziert.

  14. BRK Says:

    #10 larsh

    Rekonstruktionen können nie “richtig” sein. Sie können allenfalls der Realität sehr nahe kommen.

    Die hier vorgestellte Kurve hebelt die bisherigen,von den AGW’lern vorgestellten zu mindest erheblich aus.

  15. krishnag Says:

    @MfdW #1
    Mir fällt jetzt, nach längerer Pause heute Abend mal so eben auf, wieviel Knorz in einem Postinb stehen kann und vom Verfasser auch noch geglaubt wird:

    2.) Wie vereinbart sich diese Klimakurve mit den Aussagen der Klimaskeptiker, die die mittelalterliche Warmzeit “2-4°C” wärmer als heute ansehen (Beck u.a.). In dieser Ihrer Kurve lese ich für den selben Zeitraum gerade einmal eine Differenz von nur 0,2 – 0,4 °C ab…

    Sie vereinbart sich ganz einfach damit, daß auch die nicht ohne Baumringe gerechnet haben, sondern mit, wie jeder bisher.
    Und um auf die Brille zurück zu kommen:
    um 900 nC steht da nichts von 0,4 da fehlen Bruchteile an 0,6, aber wahrscheionlich gesellt sich zum
    Jagdschein die gelbe Binde mit den 3…

  16. krishnag Says:

    @Energie Ossi #8
    Habe ich beim Posten hier noch nicht gelesen, mußte Priol und Schramm gucken, war mir wichtiger als Klima .-)
    Es stimmt, wir hatten dieses Thema meine ich im Zusammenhang mit mit dem Anstieg CO2 1000 Jahre nach dem Start des Eiszeitendes oder so.
    Da tauchte auch der solare Zyklus auf mit den Temperatursprüngen innerhalb von Jahren, nicht mal Jahrzehnten.
    Das ist alles bekannt, nur es kümmert sich niemand offizielles drum.

  17. krishnag Says:

    #16
    PS
    Milankovic Zyklus

  18. krishnag Says:

    #16
    PPS
    Milankovic
    gefunden bei:
    Uni bochum

  19. krishnag Says:

    @larsh #10
    die Kurve ist vielleicht nicht zahlenmäßig “repräsentativ”, aber geographisch “global”:

    Loehle Proxies

  20. krishnag Says:

    To my knowledge, Loehle’s network is the first network to be constructed using series in which every proxy as input to the network has already been calibrated to temperature in a peer reviewed article. This is pretty amazing when you think about it. It’s actually breathtaking. Every prior network has included some, if not a majority, of uncalibrated proxies.

    By Steve McIntyre
    Das ist ein nicht unwichtiger Hinweis !

  21. Energie-Ossi Says:

    #19 krishnag
    Wenn man will, kann man alles niedermachen.
    Trotzdem deckt sich die Kurve mit den Aussagen in meinen verlinkten Postings.
    Es wird ja immer abgestritten, das es in der Verangenheit keine großen Temperatursprünge gab. Tja, sieht wohl nicht so aus, gabs wohl doch.
    Passt aber wieder nicht zum AGW, wo uns das pöse CO2 so verdammt doll einheizt.
    Sonne ist auch definitiv beteiligt, nicht bloß bei den großen Zyklen.
    Irgendwas passt da einfach nicht, was uns der IPCC so erzählt von wegen AGW.
    Aber wie sagen sie immer so schön, wir haben keine andere Ursache gefunden, es muß das CO2 sein, basta
    Das war das Wort zum Dienstag, und Tschüß.
    MfG

  22. OpBHX Says:

    #1 …#
    Ich denke diese Klimakurve gibt Anlass, über die eigenen Thesen der Skeptiker nachzudenken……

    #10 …Natürlich stimmt die Kurve nicht …

    Craig Loehle hat Werte die bereits von anderen temperatur-kalibriert worden und bereits in “peer-reviewed articles” benutzt, neu kombiniert.

    Wenn also seine Werte nicht stimmen sollten, dann auch die anderen nicht.

    Zietiert:
    “I’ve done a mental survey of all the canonical predecessor networks (MBH, Jones et al 1998, Crowley and Lowery 2000, Briffa 2000, Briffa et al 2001, Esper et al 2002, Mann and Jones 2003, Moberg et al 2005, Rutherford et al 2005, Hegerl et al 2006, D’Arrigo et al 2006, Juckes et al 2007) and assure you that each one of them had a number of series that were in native currency, so to speak, i.e. in dO18 units, tree ring chronology units, etc. The only predecessor network that even had a high proportion of calibrated reconstructions was the low-freq portion of Moberg (which heavily overlaps the Loehle network.)”

    von hier:

    http://www.climateaudit.org/?p=2400#more-2400

    Somit bedeutet: Kritik an Loehle auch Kritik an den
    am “Team”(Teamsters)

    … schlichtweg genial …

    OpBHX

  23. krishnag Says:

    @Energie-Ossi #21
    Klar tut sie das !
    Oder war das Posting ergänzend “gegen larsh” gedacht, so wie ich es im 2ten Lesen gesehen habe ?
    Ich mach die Kurve nicht neider !

  24. OpBHX Says:

    #20 sorry, krishnag
    Du warst schneller als ich mit meiner #22

    OpBHX

  25. krishnag Says:

    @OpBHX #22

    #1 …#
    Ich denke diese Klimakurve gibt Anlass, über die eigenen Thesen der Skeptiker nachzudenken……

    So aus dem Zusammenhang gerissen kann man dem Zitat entgegen dem Willen des Posters durchaus einen positiven Aspekt zubilligen…. :-)

  26. larsh Says:

    Ich mach sie nieder. Wenn man ganz viel Mist auf einen Haufen schaufelt wird eben kein Gold draus – sondern nur mehr Mist.

  27. krishnag Says:

    OpBHX #25
    Kein Problem, immer feste druff, je mehr je besser :-]

  28. krishnag Says:

    @larsh #26
    ????
    Wen, was, Mist ?
    Zusammenhang !!
    Warum stammelst Du so ?

  29. Peper Says:

    @Bernd
    Glücklicher Weise durch Ederer eine durchmischte Diskussion.

    Die Pro-Fraktion (Franz Alt und Saibold) hat mal wieder zu deutlich gezeigt, dass sie die Menschen dirigieren wollen: „Was ich tue und für richtig halte, sollen andere gefälligst auch tun.“ Und wie gehabt ihr Größewahn: „Global retten, Welt geht unter, Deutschland ist die Nabelschnur der Welt. Etc.“

    Schwanke war ja auch irgendwie süß: Vergisst Ozonloch, wir erzeugen durch Flugzeuge zuviel Ozon. Gefährlich. Aber billige Flugreisen zu europäische Städte nutze ich natürlich.

  30. krishnag Says:

    @Peper #29

    @Bernd
    Glücklicher Weise durch Ederer eine durchmischte Diskussion.

    Ist das nicht der schlimme Finger, der immer nicht auf die Lobbyisten hinweist ???
    :-))

  31. larsh Says:

    Ahhh – Krishnag auf dem “ich glaube jetzt mal an Paleoklimatologie weil sie grad meiner Art zu argumentieren dient” Trip? Du hast schon manchmal ne merkwürdige Art, selektiv wahrzunehmen.

  32. OpBHX Says:

    #29

    was die Jungs und Mädels alles so bringen, ist schon
    spassig:

    Merkeline, kann zwar, um des Klimas Willen nach
    Grönland und Pontius und Pilatus fliegen, sich allenthalben um das Klima sorgen.

    Ein Tempolimit wagt sie aber nicht.
    (Was meiner Auffassung das erste aller Massnahmen wäre)

    Tatsächlich geht es m.E. der Politik gar nicht ums Klima. Aber manchmal muss man auf den fahrenden Zug
    hinaufspringen. Man weiss jan icht, wann der nächste kommt.

    Gruss

    OpBHX

  33. Peper Says:

    Ja, ein schlimmer Finger wie wir zwei.

    http://www.oekologismus.de/?p=743

  34. Peper Says:

    #32
    …um im Sommer schmelzendes Eis zu begutachten.

  35. BRK Says:

    #34 Peper

    Und der BUM Gabriel hat den Grönländern Finanzhilfe für den Kampf gegen die Klimaerwärmung zugesagt.
    Es war in der TV-Sendung damals direkt peinlich
    das Feixen der Grönländer anzuschauhen.

  36. krishnag Says:

    @larsh #31

    Ahhh – Krishnag auf dem “ich glaube jetzt mal an Paleoklimatologie weil sie grad meiner Art zu argumentieren dient” Trip? Du hast schon manchmal ne merkwürdige Art, selektiv wahrzunehmen.

    Ja ?
    Hab ich grundsätzlich was dagegen gesagt, Betonung auf “grundsätzlich” ?
    Ist es schlecht, es zu begrüßen, wenn mit einem neuen Ansatz an das ganze Thema rangegangen wird ?
    Dazu muß ich nicht mal den Kurven glauben, allein der Ansatz ist cool.
    Ich denke mal, du bist auch diesem Modellwahn verfallen. Ich kenn da jemand, der seinerzeit immer was von SO2 und DDR erzählt hat, ab und zu ergänzt von Staub – jedesmal wenn ich ihn gesehen habe, das war häufig – denn es war sein Beruf.

  37. krishnag Says:

    @larsh #26
    Ich wüßte immer noch gern, wen Du nieder machst und wer welchen Goldhaufen nicht als solchen erkennt, oder so…
    :-)

  38. ck42 Says:

    Das Geheimnis jedweder Zielerreichung ist eben die richtige Modellierung der Eingangsparameter. Alle Aussagen zur globalen Temperaturen der Vergangenheit, die eine Genauigkeit < 1K reklamieren, sind nach meiner Meinung unglaubwürdig.

  39. Mir fehlen die Worte Says:

    @ alle

    Ich glaube hier brauchen einige eine Brille:

    1.) Die Klimakurve ist allein deshalb falsch, weil sie die Temperaturentwicklung der letzten 100 Jahre nachweislich unrichtig darstellt.

    2.) Die Temperaturamplituden der kleinen Eiszeit und mittelalterlichen Warmzeit dieser Klimakurve liegen exakt im Rahmen der offiziellen Klimakurven und haben eine Schwankungsbreite von ca. 0,8 °C !!! Dies liegt sogar innerhalb der Fehlerstreuung bei Mann et al.! Die Skeptiker haben immer behauptet, es habe in den letzten 1000 Jahren Temperatursprünge von 3°C, ja sogar von 5 °C gegeben. Beck argumentiert seine Daten auch ohne Baumringe. Trotzdem gibt er um den Faktor 5-10 (!) höhere Temperaturschwankungen an.

    Fazit:

    Der Verlauf der Klimakurve entspricht ziemlich exakt den Klimarekonstruktionen, die das IPCC verwendet! Lediglich die letzten 100 Jahre sind falsch dargestellt, wie sich durch Direktmessungen leicht nachweisen lässt.

    @ Krishnag # 13 + 14

    1.) Ich bin kein Förster sondern Biologe !
    Du kannst genau wie BRK wohl auch nur mit Polemik kommen!

    2.) Selber eine Brille kaufen: In der MWP zeigt die Kurve 0,6 °C an, in 2000 0,2°C. 0,6-0,2 macht 0,4 °C Differenz. Meine Angabe ist somit richtig! Beck gibt an, in der MDE sei es “2-4°C” wärmer als heute gewesen, also um den Faktor 5-10 erhöht !

  40. Energie-Ossi Says:

    #23 krishnag

    Klar tut sie das !
    Oder war das Posting ergänzend “gegen larsh” gedacht, so wie ich es im 2ten Lesen gesehen habe ?
    Ich mach die Kurve nicht neider !

    Völlig richtig erkannt.
    Das ganze ist Symptomatisch für beide Seiten.
    Wir freuen uns zu früh über Artikel, die unsere Meinung bestärkt und die Gegenseite kann sich wieder richtig schön lustig über uns machen. Die o.g. Kurve muß ich erstmal nachprüfen, war gestern zu müde.

    #mfdw
    Irgendwie auffällig, erst der Biolehrer, jetzt ein Biologe, hoffentlich brüllst Du die Bäume nicht auch so an, kein Wunder wenn die sich nicht erholen können.-:)
    MfG

  41. Mir fehlen die Worte Says:

    @ Energie-ossi # 40

    Ich glaube Sie brauchen auch eine Brille, denn von “Biologielehrer” habe ich nie gesprochen. Herr Beck ist Biologielehrer, aber ich kann nichts dafür, wenn Sie die Dinge durcheinanderwerfen.

    Ich würde mir wünschen, wenn Sie auf meine Sachargumente eingehen.

    Die vorgebrachte Klimakurve bestätigt viel mehr die Thesen der Klimatologen als die der Skeptiker. Leider haben Sie das noch nicht bemerkt. Lediglich die letzten 100 Jahre dieser Kurve decken sich nicht mit den Direktmessungen.

    Eine MWP, die nach dieser Kurve nur 0,4 °C wärmer war als heute kann wohl kaum als solche bezeichnet werden… 0,4°C Temperaturanstieg hatten wir allein in denm letzten 25 Jahren !

  42. spital8katz Says:

    Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Wikinger um das Jahr 1000 auf Grönland Ackerbau und Viehzucht (Rinder!) betrieben. Schließlich wurde Amerika auch von Ihnen entdeckt.

    Der Fall der Temperaturen nach 1000 bis nach 1500 ist durch historische Quellen klar dokumentiert, wobei da natürlich keine absoluten Zahlen genannt werden. Celsius und Co. waren noch nicht geboren.

    Insofern wird die obige Kurve durch beweisfeste Tatsachen gestützt.

    Tatsachen aber sind für Traumtänzer schlicht zu einfach.

  43. Wolfgang Flamme Says:

    @Mir fehlen die Worte

    Also könnte die Kurve Deiner Meinung nach doch stimmen … die letzten hundert Jahre ausgenommen?

  44. Energie-Ossi Says:

    #41 mfdw
    Bitte erst nachdenken, dann posten.
    Der Biolehrer auf dem ich mich beziehe, ist der Herr der vor kurzen hier gesperrt wurde. Die Analogie besteht in dem ähnlichen Auftreten von Dir und diesen Herren.
    Weiterhin hatte ich mich noch garnicht zu dieser Kurve direkt geäussert.
    Siehe Post an Krishnag:

    Die o.g. Kurve muß ich erstmal nachprüfen, war gestern zu müde.

    Also, gaaanz ruhig durchatmen und die Postings in Ruhe durchlesen und dann antworten.
    MfG

  45. Interessierter Laie Says:

    @ spital8katz # 42

    Auch heute wird auf Grönland Ackerbau und Viehzucht betrieben! Dort grasen Schafe und Kühe, Roggen wird in 2 Fruchtfolgen angebaut, Gemüse im Freiland geerntet… Ich war selber in Südgrönland!

    Ich rate mal eine Reise dorthin.

  46. BRK Says:

    @Energie-Ossi

    Wenn man die Kurve so betrachtet, fällt sofort ins Auge, dass es schon in der Vergangenheit teilweise recht abrupte Temperaturänderungen gab. Die eingetragenen Schwankungen der letzten 1000 Jahre passen recht gut zu den historischen Aufzeichnungen über die klimatischen Bedingungen dieser Jahre.
    Setzt man die hier genannten Referenztemperaturen ins Verhältnis der in den letzten 150 Jahren vor Ort gemessenen, dann wird das ganze erst richtig aussagefähig.
    Da die Kurve in der Zeitachse sehr gestaucht ist, sollte man mal versuchen sie etwas zu strecken, dann würden die Varianten der vielen Einzelpunkte deutlicher. Wäre doch eine Sache für Dipl.Phys.M.Müller.

  47. spital8katz Says:

    @ #45

    Es ist aber auch bewiesen, dass die Wikinger ihre grönländischen Siedlungen wegen der sinkenden Temperaturen aufgeben mussten.

    Und die archäologisch erforschte Siedlung Brattahlid ist so weit südlich nicht.

  48. Energie-Ossi Says:

    So, für alle die über die o.g. Kurve meckern.

    Das UBA spricht beim Hockey-Stick von einen “Logo” und das Mann´s Arbeit nie Basis dfür Verhandlungen und den Klimaschutz waren?!.
    Im Netzt auf diverse Seiten habe ich ähnliche Rekonstruktionen gefunden, also halte ich die Kurve durchaus realistisch. Hier gehts doch vor allem darum, das es in den letzten 2000 Jahren ähnlich hohe Temperaturen gab wie heute. Und das ganze auch ohne dem bösen CO2.

    Extra für mfdw:
    http://www2.tu-berlin.de/~kehl/project/lv-twk/002-holozaen-2000jahre.htm
    In ruhe durchlesen, und dann kannst Du weiterhin Deine Behauptungen aufstellen, besser kannst Du uns garnicht Deine Kompetenz beweisen
    MfG

  49. Mir fehlen die Worte Says:

    @ Energie Ossi # 44

    Ich kenne keinen Biologielehrer, der hier gesperrt wurde. Ich bin kein Biologielehrer sondern bin in der Forschung tätig. Unterlassen Sie bitte derart absurde Spekulationen in Verbindung mit meiner Person. Bleiben Sie bei den Fakten!

    @ Wolfgang Flamme # 43

    Jede Klimarekostruktion ist mit Fehlern behaftet. Abgesehen von den letzten 100 Jahren halte ich den Verlauf dieser Klimakurve für durchaus im Bereich des Möglichen.

    @ Spitz8katz # 42

    Klimaschwankungen v.a. in Grönland bezweifelt kein Klimaforscher. Diese verlaufen sogar stärker als im globalen Mittel. Wie ich Herrn Flamme schon sagte: Ich halte diese Klimakurve weitgehend für plausibel. Was hier aber viele nicht bemerken (wollen): Diese Klimakurve deckt sich weitgehend mit den Klimakurven, mit denen das IPCC argumentiert.

    Ich rate den Skeptikern mal die Temeraturskala und die Zeitschiene zu lesen. Streckt man beides, dann sieht diese Kurve schnell so aus wie all die anderen Klimakurven, die das IPCC heranzieht.

    Auch geringste Temperaturschwankungen kann man mit der richtigen Skalierung als heftigste Temperaturstürze erscheinen lassen…
    Die Skeptiker hier sollten lernen, Klimakurven richtig zu lesen und richtig zu interpretieren!

    Fakt: Die Skeptiker hier haben immer von Temperaturschwankungen um mehrere Grad (!) in den letzten Tausend Jahren gesprochen. Beck spricht gar von 2 x eisfreien Alpen in den letzten 2000 Jahren ! Diese Klimakurve hier kommt zu ganz anderen Größenordnungen.

    Lernt erst einmal selbstkritisch mit Euch selbst umzugehen!

  50. spital8katz Says:

    @ 49

    Das mit der Skalierung ist ja ganz neu und hochinteressant !

  51. planck Says:

    @Interessierter Laie
    Tatsaechlich auch Kuehe? Ich dachte die Wickinger hatten so eine Schaeferhund grosse Spezialrasse, die sie auf Gedeih und Verderb nicht haben aufgeben wollen, obwohl das ihre gesamte Landwirtschaft beschaedigte. Anyhow, du hast also Kuehe auf Groenland gesehen? Ich war zweimal in Island und mir wurde gesagt (von einer lustigen und leicht angetrunkenen Kellnerin, die in ihrer Freizeit Schafe zueechtet), dass es in Island keine Kuehe gaebe und jedes Filet eingeflogen wuerde.
    Kurz zum Loehle Paper.
    Hier gibt es einen detaillierten Review zu den statistisch etwas arg einfachen Methoden (welches man auch bei climataudit findet). Es ist uebrigens die bei weitem beste Diskussion auf CA meiner Meinung nach. Das Resultat von Loehle ist sehr aehnlich dem von Mohberg, der allerdings sich mehr angestrengt hat, um die niedrigen und hohen Frequenzen bei der Rekonstruktion zu trennen.
    Es kann auch mathematisch gezeigt werden, dass ein solcher Ansatz (das Mischen niedrigfrequenter Proxies mit hochfrequenten) immer die niedrigfrequenten bevorzugt. Ich habe auch ein paar Anmerkungen (schon auf CA gemacht) zu einigen der verwendeten Rekords. ZB Manginis Spannagel Kurve ist nicht kalibriert in einem irgendwie vernuenftigen Sinne und ist ferner durch eine unphysikalische Proxy/Temperatur Relation bestimmt. Aber das interessiert wahrscheinlich hier sowieso kaum jemanden.
    Genau wie bei Moberg endet die Rekonstruktion irgendwo in den 70er (schwer zu sagen bei den niedrigfrequenten Rekords) und man kann also am Ende (wenn man denn mag) 0.5C fuer die NH (SH sind nur zwei Rekords in Suedafrika) dazurechnen.

  52. Wolfgang Flamme Says:

    @Mir fehlen die Worte

    Das heißt dann also, die Rekonstruktion erscheint plausibel – ausgenommen ausgerechnet den Zeitraum, der zur Kalibrierung der einzelnen Temperaturrekonstruktionen diente.

    Tja, irgendwie erinnert mich das an die Geschichte mit den Baumringen.

  53. interessierter Laie Says:

    @ planck # 51

    Ja, Kühe habe ich auf den Wiesen bei K’agssiarssuk gesehen.

    Im Reiseführer heisst es:
    >>Heute wird dank der grünen Weiden intensiv Schafzucht getrieben. Pferde, Kühe, Schafe und Geflügel sind die Haustiere, genau wie bei Erik dem Roten vor tausend Jahren.<<

  54. BRK Says:

    #49 Mir fehlen die Worte

    Klimaschwankungen v.a. in Grönland bezweifelt kein Klimaforscher. Diese verlaufen sogar stärker als im globalen Mittel.

    Danke für die Bestätigung, dass die Klimaschwankungen und Temperaturen in Grönland nichts mit AGW zu tun haben sondern rein lokale Erscheinungen sind.
    Dassagt sogar Rahmstorf in “ähnlicher” Form.

    Naja, ein Wald und wiesen Biologe der schon ein Geweih nicht von Hörnern unterscheiden kann, der tut sich halt schwer das zu verstehen,was er selber abschreibt.

  55. BRK Says:

    #45 Interessierter Laie

    Roggen wird in 2 Fruchtfolgen angebaut,

    Quelle! Belegen! 2 Fruchtfolgen? bei ca. 6 monatiger Reifezeit? Auf dem selben Acker?

    Steht das auch im Reiseführer?

  56. larsh Says:

    Diese Diskussion verdeutlicht meiner Meinung nach schon, was mit dem Loehle Paper nicht stimmt. Für Grönland mag es zutreffen – aber das ist keine neue Erkenntnis, weil die Dahl-Jensen Messungen das bereits gezeigt haben – und zwar ganz gezielt eben für Grönland. Wenn man wissen will, wie auf Grönland der Temperaturverlauf war, schaut man bei Dahl-Jensen und nicht bei Loehle. Dasselbe gilt für die anderen Proxies. Wenn Loehles einzige Berechtigung aber im Anspruch begründet ist, die globale Existenz von MWP und LIA nachzuweisen, dann ist er schlicht zu kurz gesprungen. Wo ist eine begründete, geographische Gewichtung? Wo sind die Frequenzkompensation? Wo ist eine Abschätzung der Variationen des Crossdatings? Und selbst wenn er das alles drin hätte – wären dann die Fehlertoleranzen nicht so riesig, dass man das ganze nicht ohnehin in den Müll werfen könnte? Wir reden hier über weniger als 1 Grad – aus verschiedensten Rekonstruktionen, von denen jede für sich genommen schon fragwürdig genug ist.

    @krishnag: Lies besser mal nach, was man unter einem “Modell” versteht – irgendwie hast Du da falsche Vorstellungen, glaube ich.

  57. Energie-Ossi Says:

    #49 mfdw
    Noch ein letztes Wort zu Dir. Wenn Du es nicht durch die Blume verstehst, muß ich mal deutlicher werden.
    Du benimmst Dich hier wie die Axt im Walde.
    Teilweise genauso, wie “Carbon-Neutral”, der hier gesperrt worden ist.
    Für einen angeblichen Forscher, eigentlich nicht würdig.
    So, das wars zu Deiner Person.

    Für alle Nicht-Öko-Besessenen.
    Die Hinweise verdichten sich, das die Stromnetzte und auch die Kunden an den Windstrom angepasst werden sollen.
    Es wird von Abschaltungen kleiner KWK und sonstigen Kleinstromerzeugern geredet, wenn die Windkraft die Nachfrage übersteigt. Einige Stromnetztbetreiber sind inzwischen an ihre Transportkapazitätsgrenzen angelangt und es liegen immer noch neue Anträge für weiter WKA vor.
    Desweiteren gibt es Gesetztesvorlagen, nach dem bis 2013 jeder Haushalt mit elektronischen Zählern ausgerüstet werden sollen.
    Alte Stromzähler kosten ca. 30-40 € und haben eine Eichfrist von 16 Jahre, die neuen elektro. Zähler kosten 100-130 € und haben eine Eichfrist von 8 Jahren. Das heißt erstmal für den Kunden, noch mehr Kosten, die von EVU natürlich auf ihm umgelegt werden.
    Im Gegenzug verlangt die Netzbehörde eine Verringerung der Durchleitungsgebühren (Netzkosten) um wenigstens 20 %.
    Was das für künftige Investitionen heißt, kann sich jeder hier denken. Daumenschrauben von zwei Seiten, eine um den “Wettbewerb” zu fördern und die andere um den Windstrom an den Mann zu bringen.
    Was das im Endeffekt für die Versorgungssicherheit in DE bedeutet, kann sich jeder an den 5 Fingern abzählen.
    Aber wir haben ja ein trost, wenn wir mal im Dunklen sitzen, wir schützen ja das Klima.
    MfG

  58. Wolfgang Flamme Says:

    @larsh
    Das ist ja ein vernichtendes Urteil, was Du über diese einzelnen Temperaturrekunstruktionen fällst. Es ist auch ein vernichtendes Urteil, was Du über die Gesamtheit aller dort verwendeten Temperaturrekonstruktionen fällst.

    Ausgenommen Baumringe.

    Fast scheint es, als wäre K oder °C als Maß für die Temperatur überholt, wir sollte diese vorsintflutlichen Einheiten endlich durch einen ‘geographisch gewichteten, frequenzkompensierten und telekommunizierenden Spätholzdichte-Vermutungswert’ ersetzen. Sonst wird das nix mit der Erlösung der Menschheit.

  59. Energie-Ossi Says:

    Wieder an alle real Denkenden hier.

    Wem das mit dem Strom nicht ausreicht, sollte sich schon mal den Entwurf des neuen EEWärmeG reinziehen.
    Siehe hier: http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/ee_waermegesetz_entwurf.pdf
    MfG

  60. Tomislav Says:

    #Mir fehlen die Worte:
    Aus meinem Artikel:

    Auf die meisten Kritikpunkte an der Veröffentlichung ist Craig Loehle in der Diskussion auf ClimateAudit direkt eingegangen, bei anderen Punkten sind Lösungen von anderen Kommentatoren eingebracht worden (so bestimmte der Leser Jean S die Wurzel aus dem mittleren quadratischen Fehler zwischen der Loehle-Temperaturrekonsturktion und der HadCRU instrumentellen Temperaturmessung RSME=0,067 und ein Bestimmtheitsmaß r2=0,73).

    Das trifft die instrumentellen Messungen doch ausgezeichnet. Ich weiß nicht auf welcher Grundlage du behauptest, dass die letzten 100 Jahre der Temperaturrekonstruktion nicht mit den gemessenen Werten übereinstimmen.

    btw.: da die Daten ja digital vorliegen, kann man das wunderbar selbst verifizieren. Nur zu! Und wenn du schon dabei bist, kannst du auch gleich MBH98 & 99 verifizieren, bzw. RSME und r2 ausrechnen.

  61. Wolfgang Flamme Says:

    @Energie-Ossi

    Mein Haus ist soeben zur Kathedrale umgewidmet worden; es dient fürderhin ausschließlich der Anbetung des Fliegenden Spaghettimonsters, und zwar durch die bewußte Ausübung ganz alltäglich scheinender Lebensgewohnheiten – allein IHM zur Ehre, selbstverständlich.

  62. larsh Says:

    @Wolfgang Flamme
    Wie siehst Du das denn? Von der direkten Temperaturmessung (wie z.B. bei Dahl-Jensen) mal abgesehen, fand ich die öffentlich verfügbaren Proxydaten alles andere als überzeugend. Einen groben Trend mag man unter Vorbehalten noch irgendwie herleiten können – aber 100stel Grad?

  63. Energie-Ossi Says:

    #61 Wolfgang Flamme

    Ist zwar nicht meine Religion, aber wenn Du magst.
    Bist Du auch der Meinung, es gibt zu wenig Piraten auf der Welt?

    Wir warnen zudem, dass die globale Erwärmung, Erdbeben, Hurrikans und andere Naturkatastrophen eine direkte Konsequenz der rückläufigen Zahl der Piraten seit dem Jahre 1800 sind.

    Oder meinst Du nicht etwa meine beiden “Energie”-Meldungen???
    MfG

  64. krishnag Says:

    @MfdW #49

    Beck spricht gar von 2 x eisfreien Alpen in den letzten 2000 Jahren ! Diese Klimakurve hier kommt zu ganz anderen Größenordnungen.

    wie wir gelernt haben, stehen die Gletscher nicht greundsätzlich im Zusammenhang mit GW, AGW etc.
    Und die Funde unter dem Eis beweisen, das wo heute Gletscher verschwinde, vor mehreren hundert Jahren Gletscher schon einmal verschwunden waren.

  65. Alex Says:

    @E-O #57
    “Aber wir haben ja ein trost, wenn wir mal im Dunklen sitzen, wir schützen ja das Klima.”

    Irrtum. Wir sitzen zwar im Dunken, aber dem Klima ist’s wurscht.

  66. Alex Says:

    @E-O #59
    “Entwurf des neuen EEWärmeG”

    Besonders ist auf §11 zu verweisen!!!

  67. krishnag Says:

    @larsh #56

    Diese Diskussion verdeutlicht meiner Meinung nach schon, was mit dem Loehle Paper nicht stimmt. Für Grönland mag es zutreffen – aber das ist keine neue Erkenntnis, weil die Dahl-Jensen Messungen das bereits gezeigt haben

    Grönland wurde hier im Thread nur als allgemeines Beispiel eingeführt worden.
    Du erinnerst Dich an die Stalagmitendiskussion und Rahmstorf ?

    @Planck #51 Grönland = Island ?

  68. Wolfgang Flamme Says:

    @larsh

    Tja, was soll ich sagen – ich finde eigentlich alle Proxydaten nicht besonders überzeugend.

    Zu Dahl-Jensen:
    “The temperatures down through the ice depend on the geothermal heat flow density (heat flux), the ice-flow pattern, and the past surface temperatures and accumulation rates.
    The past surface temperatures and the geothermal heat flow density are unknowns, whereas the past accumulation rates and iceflow pattern are assumed to be coupled to the temperature history through relations found from ice-core studies (9–11).”

    Sogar diese “direkten” Temperaturmessungen können erst dann Angaben zum Paläoklima machen, wenn sie zuvor gewisse Annahmen zu dem Paläoklima getroffen haben, daß sie eigentlich zu rekonstruieren gedenken – ein typisches Problem dieses Forschungsfeldes. Auch die Rekonstruktionen aus Eisbohrkernen setzen voraus, daß bestimmte (Klima-)Parameter nahezu konstant geblieben sind oder sich in bekannter Weise verändert haben.

    Nüchtern betrachtet wird da stets mit einer Stange im Nebel rumgestochert; die Stange ist immer zu kurz, der Nebel immer zu dicht.

  69. planck Says:

    @Newton

    Zusammenfassend: In Deinem Leben hast Du Dir noch nie eine wirklich fundierte Meinung gebildet, sondern hast die Meinung vertreten die gerade im Moment Vorteile gebracht hat.
    Da habe ich einen völlig anderen Zugang – aber damit werde ich niemals politischer Berater werden und damit voll abcashen.
    Du bist ein typisches Beispiel dafür, wie man es auch ohne Kompetenz zu etwas bringt, wenn man sich entsprechend verkaufen kann. Am besten verkaufts Du natürlch das, was gerade ankommt.
    bei Deinen postings kommt das voll zum Audruck:
    Die absoluten Laien hier applaudieren, weils so schön wichtig klingt, in Wahrheit sinds im besten Fall Banalitäten die Du hübsch verpackst.

    Voll ins Schwarze. Lies dir einfach mal sowas

    Insgesamt krankt die heutige Zeit daran, daß die Menschen im Umgang mit Komplexität zu wenig geschult sind, ja, daß sie diesen auch nicht suchen und pflegen wollen.

    oder sowas

    Nein, die Skeptiker bilden keinen monolithischen Block. Nein, sie folgen keiner Ideologie, sie zeichnen sich durch das genaue Gegenteil, eben durch die vollständige Abwesenheit einer solchen und durch eine Vielfalt im Denken aus. Skeptiker müssen so sein, denn ansonsten wären sie keine.

    durch. Das sind echt Rosemarie Pilcher Stilblueten fuers Oberstufenklo. Man koennte sein Leben auch so zusammenfassen: Bisher habe ich immer daneben gelegen aber diesmal sehe ich das Licht, das komplexe.
    @Krishnag

    Grönland = Island ?

    Nein, Island ist eine Insel leicht rechts unten von Groenland. Der Name ist auch verschieden.

  70. Wolfgang Flamme Says:

    @Energie-Ossi

    Ist zwar nicht meine Religion, aber wenn Du magst.
    Bist Du auch der Meinung, es gibt zu wenig Piraten auf der Welt?

    Ich denke, die Förderung der Piraterie ist gegenüber anderen Methoden, welche die globale Erwärmung aufhalten sollen, vergleichsweise preiswert umzusetzen – und ähnlich wirkungsvoll.

  71. der physiker Says:

    @MfdW, #39:

    1.) Die Klimakurve ist allein deshalb falsch, weil sie die Temperaturentwicklung der letzten 100 Jahre nachweislich unrichtig darstellt.

    Verstehe ich nicht. Die Kurve endet etwa 1970 (grob geschätzt, die Skala ist in dem Maßstab wirklich schwer abzulesen). Für den Zeitraum ca. 1850 bis ca. 1970 gibt sie den gemessenen Temperaturverlauf doch sehr gut wieder.

    Das mit dem mittelalterlichen Wärmeoptimum von 2 bis 4 Grad über Durchschnitt gilt nach meiner Erinnerung erstmal nur für Mitteleuropa und nicht global.

  72. Rainhelt Says:

    Habe das auch bei McIntyre verfolgt. Wenn das nicht wiederlegt, hat das IPCC aber ein Problem ;)

    Hier noch ein Feierabendknaller:

    http://www.inar.de/index.php?op=printView&articleId=24107&blogId=1

    Gruß
    Rainhelt

  73. larsh Says:

    Hmm – Du meinst im IPCC fangen die an zu zittern, weil jemand 18 altbekannte Proxies gemittelt hat? Wieso?

  74. BRK Says:

    #57 Energie-Ossi

    Die Hinweise verdichten sich, das die Stromnetzte und auch die Kunden an den Windstrom angepasst werden sollen.
    Es wird von Abschaltungen kleiner KWK und sonstigen Kleinstromerzeugern geredet, wenn die Windkraft die Nachfrage übersteigt. Einige Stromnetztbetreiber sind inzwischen an ihre Transportkapazitätsgrenzen angelangt und es liegen immer noch neue Anträge für weiter WKA vor.

    Vor einiger Zeit hatte ich hier schon mal zum Thema
    “Abschaffung von Elektoheizung” gepostet, dass der Sinn dieses Unsinns ist die mangelnde Grundlastfähigkeit der Windmühlen bei zwangsweiser Versorgungsumstellung kaschiert werden soll.
    Da wurde noch von einer Übergangsdrist von ca.10 Jahren gesprochen. Dass das ganze jetzt doch früher geschehen soll ist ein dicker Hund.
    Übrigens, die neuen “intelligenten Zähler”(BUM Gabriel) sollen in der Lage sein relaisgesteuert abzuschalten. So lautet die Info die ich erhalten habe. Die Schaltung soll ähnlich funktionieren wie derzeit die Umschaltung Tag/Nacht Tarif.
    Ist Dir ewtas davon bekannt?

  75. BRK Says:

    #58 Wolfgang Flamme

    Fast scheint es, als wäre K oder °C als Maß für die Temperatur überholt, wir sollte diese vorsintflutlichen Einheiten endlich durch einen ‘geographisch gewichteten, frequenzkompensierten und telekommunizierenden Spätholzdichte-Vermutungswert’ ersetzen. Sonst wird das nix mit der Erlösung der Menschheit.

    Das hatte ich bei Ihnen nicht vermutet.
    Ihr Ironie ist ja schon fast schwarzer Humor.
    (.-)))

  76. Energie-Ossi Says:

    # 66 Alex
    Genau das meine ich:
    § 11 Bußgeldvorschriften
    (1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder grob fahrlässig gegen § 4 Abs. 1 den Wärmeenergiebedarf nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig mit Erneuerbaren Energien deckt.
    (2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.
    Für alle noch mal zum lanngsamen mitlesen, 50.000 Euro Bußgeld!!!
    Und damit wird DE die Welt retten, bin ganz doll nicht
    davon überzeugt.

    #70 Wolfgang Flamme

    Ich denke, die Förderung der Piraterie ist gegenüber anderen Methoden, welche die globale Erwärmung aufhalten sollen, vergleichsweise preiswert umzusetzen – und ähnlich wirkungsvoll.

    nämlich garnicht!
    Noch ne Frage, an was sollen wir uns denn nun halten, wenn alle Proxydaten Müll sind, da haben wir ja kein Klima in der Vergangenheit gehabt??

    #78 BRK
    Ja die intelligenten Zähler, das mit den Relais habe ich bloß Gerüchteweise gehört, bis jetzt konnten sich die EVU´s noch auf keinen Standard einigen.
    Gesprochen wird aber schon von EE Abhängigen Tarifen, wenn viel Wind dann billigeren Strom, also guckst Du erstmal auf Deinen Zähler, bevor Du Deine Waschmaschine anmachst. Aber wenn die Technik erst mal da ist, kann man natürlich auch beliebige Kunden per Fernschaltung vom Netz trennen, wenn mal nicht genug Wind da ist.
    Ihr habt immer gedacht, der Ossi spinnt sich was zusammen, aber da bin ich mal der Experte und sitze an der Quelle, und es wird so kommen (oder noch schlimmer).
    Keine Verschwörungstheorie, sondern bald Realität, die ersten Schritte dazu laufen nämlich gerade in diesem Augenblick an.
    Also reichlich Kerzen und warme Decken besorgen.
    MfG

  77. krishnag Says:

    @planck #69

    Nein, Island ist eine Insel leicht rechts unten von Groenland. Der Name ist auch verschieden.

    Tatsächlich, und wen interessiert Dein Plausch mit einer Kellnerin über isländische Kühe beim Thema Grönland ?

  78. BRK Says:

    #76 Energie-Ossi

    an was sollen wir uns denn nun halten, wenn alle Proxydaten Müll sind, da haben wir ja kein Klima in der Vergangenheit gehabt??

    Macht nichts. Bis aufs Mittelalterliche Optimum war es sowieso zu kalt.

  79. BRK Says:

    #77 krishnag

    Tatsächlich, und wen interessiert Dein Plausch mit einer Kellnerin über isländische Kühe beim Thema Grönland ?

    Das verstehst Du nicht richtig. Das ist die moderne Klimaforschung.
    Zollfrei saufen und dannn mit beschickerten eingeborenen Frauen rummachen.

  80. Peper Says:

    Klasse. Psychologische Ferndiagnose durch das Internet. Was Hysteriker so alles können. Man muss begeistert sein.

  81. Bernd Says:

    Hi Energie-Ossi,
    Tagesschau hat wieder was für Dich.

    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/rwe12.html

    Gruss, Bernd

  82. Wolfgang Flamme Says:

    Betr. ‘intelligente’(?) Verbrauchszähler /DDSM:
    Zwangsabbgeschaltet wird da bestimmt nichts. Stattdessen wird die Preisschraube dynamisch-intelligent hochgedreht, bis Du freiwillig abschaltest. Das ganze System wird also völlig marktwirtschaftlich und rein freiwillig konzipiert werden.

    Bzgl. Erzeugermanagement:
    Das hat die UCTE ihren TSO ja abgefordert, daß diese eine verstärkte Kontrolle über dezentrale Erzeugungsanlagen gewinnen müssen. Eine der Lehren vom Blackout am 04.11.06. Wird wahrscheinlich auf eine Entschädigungszahlung für Strom hinauslaufen, der hätte produziert werden können, wenn ihn die Verbraucher nur abgenommen hätten. Deshalb ist’s nur gerecht, wenn das auf diese uneinsichtigen Widerborste umgelegt wird.

    Bzgl. Proxies:
    Ich habe nicht gesagt, daß alle diese Temperaturrekonstruktionen “Müll sind”. Es sind einfach verschiedene Hypothesen über die Klimavergangenheit mit mal mehr, mal weniger unzulänglichen Versuchen einer Beweisführung.
    ‘Halten’ sollte man sich an Dinge, die man mit Bestimmtheit weiß.

  83. BRK Says:

    @Alle

    Die Verbraucher reagieren: Öko = Unglaubwürdig

    Öko Kampagnen gelten als unglaubwürdig
    (21.11.2007)

    München – Die meisten Bundesbürger nehmen die Anstrengungen von Firmen in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit nicht ernst. Das berichtet das Wochenmagazin Werben & Verkaufen, W&V, in seiner am morgigen Donnerstag erscheinenden Ausgabe.

    Rund zehn Prozent der Befragten beurteilen grün gefärbte Produkt- und Image-Kampagnen sogar als Geldverschwendung, ergab die für W&V vom Online-Forschungsinstitut Dialego durchgeführte Untersuchung. Acht Prozent meinen, das Thema Klimawandel habe in der Werbung generell nichts verloren.

    Die schlechte Nachricht für die Unternehmen: Zwar nehmen die meisten Bundesbürger Reklame mit Öko-Touch keinem übel. Werbemotive, in denen Unternehmen ihr Engagement für Nachhaltigkeit und Klimaschutz betonen, hält aber mehr als die Hälfte der Befragten “eher” oder “auf jeden Fall für unglaubwürdig”, allen voran die Gruppe der 30- bis 49-Jährigen mit fast 60 Prozent. Im Gesamt zeigen sich Männer leicht skeptischer als Frauen.

    Das Online-Forschungsinstitut Dialego ermittelte im November 2007 exklusiv für W&V die Glaubwürdigkeit und Bekanntheit von Klimaschutzkampagnen. Die Marktforscher untersuchten zudem, ob sich das Konsumverhalten der 1000 Befragten durch den Öko-Boom verändert hat.

    http://www.co2-handel.de/article311_7327.html

  84. Energie-Ossi Says:

    #81 Bernd
    Ja;die großen Konzerne machen auf Klimaschonend, nette Alibifunktion.
    Könnse noch mehr Geld aus uns rausholen, das ist der ganze Zweck dieser Übung.

    #82 Wolfgang
    Mit Abschaltungen rechne ich bei Kunden nur im Notfall, alles andere wird über den Preis geregelt.
    Ist schon irgendwie lustig, erst machen wir uns mit viel Mühe von der Natur unabhängig und drehen wir die Entwicklung wieder zurück.
    Ausser DE ist kein Land so bescheuert, nur wir müssen mit guten Beispiel voran gehen. Was wir mhsam in einen Jahr einsparen, haben China und Indien in einer Wocher wieder rausgeholt, welch ein Irrsinn.

    Proxys, zumindesten der letzten 2000 Jahre sind wahrscheinlich erst gut, wenn sie mit historischen Beschreibungen halbwegs übereinstimmen.
    Gut, wird wohl nur für Mitteleuropa klappen, aber wäre zumindesten genauer.
    Was sind denn Deiner Meinung überhaupt relevante Proxys, auf welche könnte man sich in gewissen Grenzen denn verlassen?
    MfG

  85. BRK Says:

    Leute es kommen lausige Zeiten.Sorgt vor.

    Bundesregierung arbeitet an besserer Vorbereitung auf Klimawandel
    (19.11.2007)

    Bonn – Deutschland will sich im Bevölkerungsschutz besser auf die im Zuge des Klimawandels erwarteten Katastrophen und Veränderungen in der Umwelt vorbereiten.
    ……
    Es werde mehr zu starken Regenfällen und damit zu Überschwemmungen kommen. Besonders im Westen des Landes werde es «keine Winter» mehr geben, da die Zahl der Frosttage stark zurückgehen werde. Im Sommer werde es mehr Hitzetage und wenige Niederschläge geben. «Tage mit mehr als 30 Grad Celsius werden alltäglich werden, und es wird auch Tage mit 40 Grad Celsius geben.» Eine extreme Trockenheit und sintflutartige Regenfälle seien zu erwarten.

    Für den Bevölkerungsschutz in Deutschland ergäben sich durch Folgeszenario der Erderwärmung neue Herausforderungen, sagte BBK- Präsident Christoph Unger. Aus drohenden Dürren etwa ergäben sich neue Folgerungen für den Brandschutz. Die Bevölkerung müsse mit solchen Wetterextremen rechnen und sich auch selbst darauf vorbereiten. Das bedeute etwa auch, Lebensmittelvorräte anzulegen oder mit Batterien betriebene Radiogeräte im Haus zu haben. Gefährdet seien neben Menschen insbesondere kritische Infrastrukturen, die für die Versorgung der Bevölkerung notwendig seien – etwa Kraftwerke und die Stromversorgung, erläuterte Unger.
    …..

    http://www.co2-handel.de/article186_7296.html

  86. BRK Says:

    Konträre Klimakongresse in Valencia und Prag

    …..
    Das absolute Gegenstück zu Valencia war der Kongress in Prag über Mythos und Fakten des Klimawandels. Nach der klugen Einführung und dann folgenden souveränen Moderation des tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus im vollbesetzten Auditorium des AUTOKLUB Prag – veranstaltet vom tschechischem Center for Economics and Politics – sprachen Präsident Klaus und 7 Topwissenschaftler (nein, es mußten keine 2500 “Wissenschaftler” wie beim IPCC-Bericht aufgeboten werden, von denen die meisten sowieso Aktivisten von Umweltverbänden sind, um die Thesen des IPCC zu widerlegen) vor einem sachkundigen Publikum über ihre Erkenntnisse zum Klimawandel, und auch zur Art und Weise, wie das IPCC mit abweichenden Meinungen zu diesem Thema umgeht. Alle Vortragenden waren anerkannte Experten auf ihrem Gebiet. Keiner von ihnen folgte den Vorgaben des IPCC, sonderte meldete nicht nur gut begründete Zweifel an dessen Thesen an, sondern beschrieben oft genug das genaue Gegenteil von dem, was uns das IPCC und seine Apologeten glauben machen wollen. Auch fand keiner der Vortragenden die gegenwärtig laufende Panikmache in irgendeiner Weise gerechtfertigt. Eine leichte Temperaturerhöhung im vergangenen Jahrhundert ist ja nicht strittig. Wohl aber bestritten alle – mit guten Argumenten – die vermeintlich wesentliche Rolle des anthropogenen CO2. Dafür gibt es eben – auch nach 30 Jahren intensivster Forschung – nicht den geringsten Beweis. Der Aufwand dafür liegt jetzt schon bei über 50 Mrd $ US. Die IPCC-Klimaforscher haben nichts weiter als ihre ungenügenden Modelle – von denen das IPCC selbst schreibt, dass sie das Klima nicht berechnen können. So im “Third Assessment Report” 2001, in dem u.a. steht:

    In climate research and modeling, we should recognize that we are dealing with a coupled non-linear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible.

    Wie auch anders, sie werden obendrein ständig von der realen Welt ad absurdum geführt werden. Die Welttemperatur ist seit 1998 um 0,4 °C gesunken – es wurde also deutlich kühler- und stieg seitdem nicht wieder an. Das zeigen jedenfalls die Satellitenmessungen, die mit 60.000 Messungen am Tag die genauesten Temperaturdaten liefern. Obwohl die CO2-Emissionen in der gleichen Zeit stetig um 24% gestiegen sind und die CO2-Konzentration ebenfalls um ca. 13 ppm anstieg. Der Mensch ist eben nicht schuld, er ist nicht als Täter überführt, wie es uns das BMU in einer Presseerklärung vom 12.11.07 weismachen will
    …..

    Unbedingt komplett lesen. Hier.
    http://www.pi-news.net/2007/11/kontraere-klimakongresse-in-valencia-und-prag/#more-5164

  87. krishnag Says:

    @BRK #75

    Das hatte ich bei Ihnen nicht vermutet.
    Ihr Ironie ist ja schon fast schwarzer Humor.

    Das ist für im Rheinland wohnende die exreme Form, sich nach dem 11.11. auf die “5te” Jahreszeit vorzubereiten.

  88. Energie-Ossi Says:

    Hallo BRK
    Wo hast Du denn diese eigenartige CO2-Handelsseite her, ist ja grausam das Ding.
    Das ist das beste Beispiel für die “Kriegsgewinnler”, des globalen Unfugs.
    Hab mal, trotz Ekelgefühle ; dort rumgeblättert, die haben sogar noch die Golfstromlüge drin. Mehr muß man zu diesen Typen auch nicht mehr sagen.

    Zu Deinen Vaclav Link, hast Du Dir mal den Kommentarbereich angesehen? Die fetzten sich genauso, wie bei uns hier.
    Ist mir bei vielen Seiten, die Klimakritische Artikel veröffentlichen aufgefallen , manche Warmaholics tauchen immer auf, wenn es auch unter anderen Namen läuft.
    Eine ganze menge Menschen konnte nicht mal der Konsens überzeugen.
    Sind eben noch genug Ungläubige unterwegs, die einfach nicht klein zu kriegen sind.
    MfG

  89. krishnag Says:

    @Energie-Ossi #88
    Fetzen muß sein, gehört dazu.
    Ich werde mich da u. U. anmelden, um zu posten.
    Ich bin mal neugierig, was mein Schwiegervater demnächst von Prag erzählt.

  90. BRK Says:

    #87 krishnag

    Woher soll ich das denn wissen?(.-))

    Na dann Helau und Alaaaff.

  91. krishnag Says:

    @Energie-Ossi #88

    Sind eben noch genug Ungläubige unterwegs

    Ich glaube, da siehst Du was falsch – das sind Gläubige.
    Klimwandelhysterie ist Glaubenssache, daran zu zweifeln nicht, das ist Heräsie !

  92. BRK Says:

    #88 Energie-Ossi

    Wo hast Du denn diese eigenartige CO2-Handelsseite her, ist ja grausam das Ding

    Tja, das ist halt der Unterschied zu den Warmaholics.
    Wir kennen auch die andere Seite. Das nennt man auf Neudeutsch “Aufklärung”.

    Hab ich mir doch gedacht dass Euch der Vaclav gefällt.
    Die Kommentare da sind echt lesenswert. Einige(s) kommt schon mal bekannt vor.
    Helau

  93. krishnag Says:

    Atomstromwarnung.pdf
    Tja, so geht es auch :)

  94. krishnag Says:

    #93
    Und so im Original:

    “Zugleich widersprach der Minister der Ansicht, mit Atomkraftwerken lasse sich der Ausstoß an Kohlendioxid verringern. Ein Kernkraftwerk produziere Strom, aber keine nutzbare Wärme. Dafür müssten zusätzliche Wärmekraftwerke sorgen, die wiederum Kohlendioxid ausstießen.”

    Heute.de

  95. BRK Says:

    #93 krishnag

    Stattdessen sollen laut Agrarstaatssekretär Paziorek(CDU die Treibhausgas Emissionen
    in der Landwirtschaft gesenkt werden

    Da ist sie wieder die Drohung mit der Kuhfurzsteuer.
    Gibt es eigentlich auch eine Blödensteuer für Politiker und Warmaholics? Sollte man einführen, dann ist der “Klimawandel” gleich weg.
    (,-))))

  96. krishnag Says:

    @BRK #95
    Die Drohung stammt aus Februar 2007, so alt ist das Ding schon :-)

  97. BRK Says:

    #95 krishnag

    Mann ist der blöd, was machen denn eigentlich die Kühltürme an den AKWs? Da gibt es viel nutzbare Wärme,
    wenn man denn wollte.
    Ich sags ja, Deutschland wird zum Narrenschiff mitdiesen Politclowns.

  98. Energie-Ossi Says:

    #91 krishnag
    Ja ich wollte nicht schon wieder Skeptiker sagen. Hat doch so einen negativen Touch.-:)
    Was mir gerade so einfällt, wo der Wortlose den Biologen erwähnt hatte, kam mir so ein amerikanischer Gedanke?!

    @BRK #95
    Ich glaube Sämtliche Waldorfschüler, Snderschüler und ehemalige Abgänger der Phsychatrischen Kliniken sind alle in eine Berufsgruppe gegangen.
    Das müssen wir jetzt alle ausbaden.-:)
    Anders kann man die verrückten Ideen garnicht mehr deuten, da kommt ja in der Krabbelgruppe der KITAS mehr Intelligenz zusammen, als die Gesamtheit unserer V….vertreter.
    Ich muß langsam überlegen, wohin ich demnächst auswandern werde, hier wird das Leben langsam zur Qual.
    Tschechei wäre eine Möglichkeit, keine Warmaholics.
    MfG

  99. BRK Says:

    #96 krishnag

    Die armen Kühe. Der arme Bauer.
    Wie sagte schon Martin Luther:
    Aus einem verzagten Arsch kömmt kein fröhlich Furz!

  100. BRK Says:

    #98 Energie-Ossi

    Ein Autovertreter verkauft ein Auto.
    Ein Volksvertreter verkauft….

  101. BRK Says:

    @Energie-Ossi

    Die Versicherungenreagieren schon auf das neue Energiegestz.

    Eine spezielle Stromausfallversicherung muss Fälle höherer Gewalt absichern, in denen der Netzbetreiber nicht haftbar ist. Als Beispiel kann der mehrtägige Stromausfall an Weihnachten 2005 im Münsterland gelten.

    Noch eine Meldung:

    dpa-Meldung, 26.10.2007
    Offenbach – Die Energieversorgung Offenbach (EVO) bietet vom 1. Januar an eine kostenlose Versicherung gegen Stromausfall und einen neuen Ökostromtarif an. Für den aus Wasser- und Windkraft gewonnenen Strom zahle der Durchschnittskunde etwa 636 Euro pro Jahr – 24 Euro mehr als für herkömmliche Energie, berichtete die EVO am Montag in Offenbach. Mit dem Tarif werde der Ausstoß an Kohlendioxid pro Haushalt im Schnitt um 3,1 Tonnen pro Jahr reduziert. Im “Notfallpaket” sind neben dem Besuch eines Elektrikers Schäden an der heimischen Installation bis zu 250 Euro versichert

    und noch so einer:

    Einige Versicherungsgesellschaften haben in der Hausratversicherung auch den Einschluss von Stromausfall, und damit ist der Schaden an dem Gefriergut gedeckt.
    Leider sind es meist nur die neueren Policen, die diesen Einschluss haben.
    Die Betroffenen sollten, sofern Sie eine Hausratversicherung haben, in den Versicherungsbedingungen nachlesen, was versichert ist und was nicht versichert ist, oder sich mit Ihrer Versicherungsgesellschaft in Verbindung setzen.

    Du siehst die Leute sind recht kreativ.
    Es kann nur noch aufwärts gehen. Unten sind wir schon.

  102. Energie-Ossi Says:

    @BRK
    Na sach ich doch, es werden finstere Zeiten.
    Machst Du am 8.Dezember mit, wegen dem Klima für 5 min das Licht aus?
    Also bei mir wird da alles leuchten was ich hab, bis hin zur Nachttischlampe. Wir wollen doch nicht, das die Netze zusammenbrechen.
    In Frankreich soll das wohl 1% Einsparung gebracht haben, diese eigenartige Alibi-Aktion.
    Kann man sich eigentlich auch gegen grünen Irrsinn versichern lassen???
    MfG

  103. newton Says:

    @BRK

    Mann ist der blöd, was machen denn eigentlich die Kühltürme an den AKWs? Da gibt es viel nutzbare Wärme,
    wenn man denn wollte.
    Ich sags ja, Deutschland wird zum Narrenschiff mitdiesen Politclowns.

    Und warum wurde die bisher nie genutzt?
    Könnte das eventuell einen Grund haben?
    Versuchs mal mit etwas Nachdenken bevor Du jemand
    runtermachst.

  104. OpBHX Says:

    … der nächste Hammer kommt:

    “Climate Change Scare based on SpreadSheet Error”

    http://www.climateaudit.org/?p=2406#comments

    OpBHX

  105. Energie-Ossi Says:

    #104 OpBHX
    Und da gibt es immer noch Menschen, die den hockey stick für wahr halten und Mann verteidigen.
    Ich denke an einen Herren in Potsdam, der mit dem zusammenbrechenden Golfstrom(NAS).
    MfG

  106. Energie-Ossi Says:

    #103 Newton
    Theoretisch wäre es durchaus möglich, über mehrere hydraulische getrennte Wärmetauscher die Energie auszukoppeln. Man müßte dann nur noch eine entsprechend lange Fernwärmeleitung bis zur nächst größeren Stadt ziehen und schon wärs das.
    In der DDR wurde das mehrfach bei den Braunkohlekraftwerken gemacht Jänschwalde/Cottbus, Boxberg/Weisswasser u.s.w.
    Durch die hydraulische Trennung, wegen mir auch ausserhalb des KKW, wäre das Risiko der Verstrahlung gegen Null.
    Ist vor allem wieder eine ideologische Geschichte, auch die Kosten für die lange FW-Leitung schreckt bestimmt die Betreiber.
    Jedenfalls wäre es technisch möglich, nur politisch nicht gewollt.
    Ergo hat BRK doch nicht so Unrecht mit seiner Behauptung.
    MfG

  107. BRK Says:

    #103 newton

    Und warum wurde die bisher nie genutzt?
    Könnte das eventuell einen Grund haben?
    Versuchs mal mit etwas Nachdenken bevor Du jemand
    runtermachst.

    Weil der Staat zu8r AKW Bauzeitauf Elektoheizung
    setzte(es gab sogar Zuschüsse. Außerdem wollte niemand in Fernwärme investieren. Weil damals unrentabel.
    Wenn man schon doof ist muß man damit nicht auch noch hausieren gehen.(:-((

  108. BRK Says:

    #102 Energie-Ossi

    Machst Du am 8.Dezember mit, wegen dem Klima für 5 min das Licht aus?

    Da gibts bei mir Festbeleuchtung bis der Zähler glüht.

  109. Rainhelt Says:

    Hi, mach ich mit. Ich glaub ich hab im Keller noch nen alten Heizlüfter ;)

    Aber mal was anderes. Gibt es irgendwo Aufzeichnungen des Luftdrucks? Ich finde da absolut gar nichts. Am liebsten wären mir die zu den zur Ermittelung der “Welttemperatur” herangezogenen Werte der Messstationen. Dazu bräuchte man dann natürlich auch die geodätische Höhe. Da ich aber auch wirklich gar nichts dazu finde, stellt sich die Frage, ob die Klimatologie tatsächlich thermodynamisch unzulässig ausschließlich Temperaturen betrachtet. Das beruht vermutlich auf der Annahme, dass die Masse der Atmosphäre konstant ist und die Hydrostatik den Luftdruck bestimmt. Aber gibt es da wirklich keine Untersuchungen/Auswertungen zu?

  110. larsh Says:

    Re 104
    Besonders krass finde ich in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass auf den Fehler bereits vorher hingewiesen wurde. Wenn der Fehler tatsächlich einen so geringen Einfluss auf das Ergebnis hat, dass man ihn getrost vernachlässigen kann, hätte man(n) den kompletten Datensatz auch weglassen können. Und wenn nicht, war es einfach Schlamperei. Glaubwürdiger wird das “Team” auf diese Weise jedenfalls nicht. Bin mal gespannt, ob es dazu wenigstens einen Kommentar bei RC gibt – aber ich hab so das Gefühl, dass man dort schon aus Prinzip lieber mit einem Fehler lebt als McIntyre zuzustimmen… wahrscheinlich wird man die ganze Diskussion schlicht ignorieren. Immer nach dem Motto “Ja, unsere Daten und Methoden sind nicht perfekt – aber wärmer wirds trotzdem und darum spielts keine Rolle.”

  111. newton Says:

    @Ossi @BRK

    …lange FW-Leitung schreckt bestimmt die Betreiber.
    Jedenfalls wäre es technisch möglich, nur politisch nicht gewollt.

    technisch sicher möglich, warum poltisch nicht gewollt???
    wirtschaftlich betrachtet nicht sinnvoll. KKW liegen nicht gerade unmittelbar neben Städten. Die Kosten für die Leitungen und die Verluste wären zu hoch.
    Ob’s für die Braunkohekraftwerke wirtschaftlich war, frage ich mich auch. Für die DDR-Führung war wahrscheinlich die Energieautarkie der entscheidende Punkt – vermute ich mal.
    Wieso schreit ihr bei unwirtschaftlichem Biosprit auf, gegen unwirtschaftliche Fernwärme habt ihr nichts?

  112. ck42 Says:

    Vielleicht arbeiten die Klimaexperten auch ähnlich wie die Krebsforscher, die wie sich gerade herausgestellt hat, seit Jahrzehnten mit falschem material wertlose Forschung produziert haben.

  113. Rainhelt Says:

    http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/125/id/324703/fm/0/SH/0/depot/0/

  114. Energie-Ossi Says:

    #111 Newton
    Alsooo, Unwirtschaftlich wegen Leitungsverlusten???
    Das Zeug geht sonst ungenutzt durch den Kühlturm, wird praktisch weggeschmissen.
    Die Auskupplung der Wärme eines reinen Stromerzeugers erhöht den Gesamtwirkungsgrad.
    Energieautark, jaaa ist doch mal ein schönes Stichwort.
    Deshalb werden auch weiter Kohlekraftwerke gebaut, trotz des bescheuerten AGW, am besten in die Nähe von Großstädten und dann rein mit der Fernwärme.
    FW-Leitungen haben Standzeiten weit über 35 Jahre. Wenn die anständig gebaut worden ist, hält die auch locker über 70 Jahre. Die Anfangsinvestitionen sind zwar hoch, aber über 70 Jahre gerechnet doch wieder nicht so schlimm.
    Weiterer Vorteil, die Luft in den Innenstädten wird besser, weil die Abgase in Großanlagen viel besser gereinigt werden können. Die stinkenden Kleinstwärmeerzeugen würden aus den Stadtzentren verschwinden.
    Wenn man den Klimagedanken zu Ende denkt, sind das die besten Lösungen.
    Der Bioschit steht auch im Verdacht, krebserregende Stoffe in die Luft abzugeben.
    Ach so, Energieautark: Die Gazprom will 2008 die Gaspreise um 60% erhöhen, wenn wir das nicht zahlen wollen, wird ebend abgedreht. Die verscherbeln ihr Gas dann lieber an China.
    Trotz Klimawahn sollte man die deutsche Wirtschaft nicht vergessen, mit Windmühlen kannst Du die nämlich nicht bedarfsgerecht Versorgen.
    Idiologie gegen Wirtschaft, mal sehen wer das gewinnt.
    MfG

  115. Energie-Ossi Says:

    #113 Rainhelt
    Steht zwar eine Menge Murks drin, die übliche Panikmache, aber eins möchte ich noch mal zitieren.

    Gefährdet sind auch Windenergieanlagen, deren Flügel von Stürmen zerstört werden können. Da die meisten Anlagen ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit abgeschaltet werden müssen, um Zerstörungen zu vermeiden, gibt es vermehrt Stromausfälle.

    Also, was hab ich die ganze Zeit gesacht, besorgt euch Kerzen, vor allem die Warmaholics, die glauben ja an den Weltuntergang durch CO2.
    MfG

  116. Peper Says:

    Wieso schreit ihr bei unwirtschaftlichem Biosprit auf, gegen unwirtschaftliche Fernwärme habt ihr nichts?

    Biosprit bringt noch ökologische Nachteile(Verbauung und Bewirtschaftung von Landflächen) und Nachteile in der Nahrungspolitik, die zwar die Industrienationen zuerst nicht, vielleicht auch nie ernsthaft, betreffen werden, aber trotzdem.

    Über Fernwärme habe ich natürlich schon den Kopf geschüttelt. Nimmt man nun deine Kritik, wird Gabriels Aussage erstrecht sinnlos.

  117. Fritz Says:

    Zunächst mal ist “State of the Art” das der Artikel im Moment schlicht irrelevant ist, da “Energy And Environment” ein Kappes-Journal ist.
    http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Energy_and_Environment
    Weiterhin wird hier – offensichtlich bewusst – suggeriert (zit.: (…)”frühere peer-review Artikel”(…)) das der Artikel ein peer-review überstanden habe. Und genau das hat er nicht, da – wie gesagt – die Zeitschrift kein peer-review Magazin ist. Der Ruf dieser Zeitschrift ist … naja ihr könnt ja lesen

    http://pubs.acs.org/subscribe/journals/esthag-w/2005/aug/policy/pt_skeptics.html/

    Im Moment zeigt der Artikel also gar nichts. Ich finds schon mehr als erstaunlich das sowas auf Climateaudit so viel wind macht. Was soll nun noch kommen? Hysterische Reaktionen auf Artikel in Peter Moosleitners Magazin?

  118. Peper Says:

    Der Bioschit steht auch im Verdacht, krebserregende Stoffe in die Luft abzugeben.

    Nee. Bei Raps ist es fakt.

  119. Rainhelt Says:

    Neben Fernwärme rettet vielleicht der Brennstoffzelenmotor die Welt. Was auch immer das sein soll.
    http://www.fona.de/de/4_serviceangebote/termine/index.php?we_objectID=5628

  120. BRK Says:

    #111 Newton

    Wenn Du von der Problematk keine Ahnung hast, dann mach dich erst schlau bevor Du hier rumpöbelst.

    Wieso schreit ihr bei unwirtschaftlichem Biosprit auf, gegen unwirtschaftliche Fernwärme habt ihr nichts?

    Wer lesen kann ist stets im Vorteil.
    Bei Ökosprit geht es um Umweltschäden etc.
    Bei Fernwärme fehlt nur noch der Investitionswille.

    So einfach ist das. Wenn Du jetzt noch dazu rechnest, dass Biosprit subventioniert, Fernwärme aber besteuert wird, dann kennst Du auch den Grund.

  121. Peper Says:

    Die Anfangsinvestitionen sind zwar hoch, aber über 70 Jahre gerechnet doch wieder nicht so schlimm.

    Man müsste ein Weg finden, im Erdreich günstig operieren zu können. Was wir dann da alles machen könnten.
    Überlandleitung wäre dann auch irgendwann Geschichte.

  122. Energie-Ossi Says:

    Allgemeines zur Fern/Nahwärme.
    1. Ein Erzeuger der Strom und Wärme produziert und dadurch Gesamtwirkungsgrade von über 85% erreichen kann.(Energieeffiziens)
    2. Mit Fernwärme kann man mit Adsorbtionskältemaschinen auch Kühlen. Macht Sinn wenns wirklich so warm werden soll.
    3. Ist erstmal ein FW-Netz vorhanden, kann man auch Bio-Öko-Holzschnitzel oder sonstiges mit anschließen, also mit regenerativen Energien operieren.
    4. Es ist einfacher und ökonomischer eine Großanlage umzurüsten, als 1000 Kleinanlagen. Der neueste Schrei sind jetzt Kleinst BHKW Anlagen. Aber diese Dinger haben einen enormen Wartungsaufwand, die der Besitzer selber tragen muß.
    5. Wenn man zu den FW-Rohren gleich noch ein Steuerkabel mit einbuddelt, kann man die Kundenanlagen fernsteuern und so auch in kritischen Zeiten drosseln.
    Gibt noch jede Menge Argumente dafür, wenn man aber nur 15 Jahre als Amortisierungszeitraum ansetzt, ist es schon klar mit der “Unwirtschaftlichkeit”.

    #121 Peper
    Es gibt schon unterirdische Verlegeverfahren (Flotex, u.a.), es gibt flexible FW-Rohre und für Niedertemperaturnetze auch Kunstoffleitungen.
    Also jede Menge Möglichkeiten, man muß nur wollen.
    Wenn für anderen Mist ein Haufen Geld zum Fenster rausgeworfen wird, kann man das Geld auch sinnvoller einsetzten, im Namen des Klimas.
    MfG

  123. Rainhelt Says:

    Noch mal zum Luftdruck:

    http://www.wetterzentrale.de/topkarten/fsmetgrg05.html

    Habe mal wahllos einige Werte angeschaut. Dabei sieht es (rein optisch) nicht nach einem Normaldruck von knapp 1013hPa aus, sondern es scheint mehr zu sein.

    Bei der immer mal wieder proklamierten Erhöhung der Temperatur von sagen wir 1,4K liefert mir mal extrem vereinfacht das ideale Gasgesetz eine Druckdifferenz von gerade einmal 4,8376hPa also eine Abweichung von 0,5%.

    Nochmal: Wieso gibt es da keine Untersuchung zu?

  124. planck Says:

    @Rainhelt
    Aber nur wenn V konstant waere, das ist aber auf Erden nicht begrenzt. Du braeuchtest also einen zweiten Punkt in der Hoehe um Druckdifferenzen in einem konstanen Volumen zu betrachten. Das wurde in der Tat mit Erfolg gemacht und gibt eine exzellente Korrelation 0.9 Sommers wie Winters fuer die letzten 150 im Alpenraum. Durch diese indirekte Temperaturmessung kann man sehr elegant urban heat effekte ausschliessen und so die Temperaturmessungen bestaetigen.
    Ingeborg Auer et al. JoC

  125. krishnag Says:

    @Rainhelt #109 #123
    PIK für Deutschland
    Schau mal hier

  126. Peper Says:

    Ja, finde ich auch. Hier zu investieren und zu fördern ist sinnvoll. Und sicherlich sollte man (leider muss man) es mit Klimaschutzmaßnahmen in Verbindung bringen. So wie die damals genannte Umweltsau Holz als heutiger Klimaretter es vorgemacht hat. Oder AKW trotz Tschernobyl.

  127. Energie-Ossi Says:

    #126 Peper
    Ja, da kann man so schön mit der “Klimakarte” punkten, ökologisch korrekt eben.
    Da kannste sogar Solarthermische Anlagen einbinden, praktisch mit der Sonne die Hitze bekämpfen.
    In Deutschland gibt es ein Vorzeigedorf, der Name ist mir gerade entfallen.
    Mit Schei… und Getreide machen die Biogas, das anschließend in einen BHKW verheizt wird. Die dabei entstehende Wärme wird über Nahwärme an die Bewohner verteilt. Die stehen dicke da, als Forschungsobjekt und so gar für ausländische Delegationen.
    Warum soll sowas in größeren Dimensionen nicht auch klappen?
    Da die Wohnraumwärme einen beträchtlichen Anteil am Primärenergiebedarf in DE darstellt, sollte man doch erstmal hier ansetzen.

  128. krishnag Says:

    @Energie-Ossi #127

    Da die Wohnraumwärme einen beträchtlichen Anteil am Primärenergiebedarf in DE darstellt, sollte man doch erstmal hier ansetzen.

    Ich dachte, der Bedarf reduziert sich dank AGW ?

  129. Rainhelt Says:

    # 127
    Aber so was ist eben eher im ländlichen Raum machbar. Aber denen rennen die Leute weg.

  130. krishnag Says:

    Hier mal einige Umwelt-Meßdaten, der Zusammenhang Cosmic Rays, Bewölkung, Globalstrahlung und Sonnenflecken, dazu auch einige Vorträge :
    UMAD Downloads
    Lohnt sich, sollten auch Klimakterrier mal reinschauen.

  131. Wolfgang Flamme Says:

    @Reinhelt

    Falls jemand Lust hat, den frei verfügbaren DWD-Stationsdaten mit R-Project auf den Pelz zu rücken:

    Datenfile-download hier (~20MB):
    >http://www.mediafire.com/?8mld0hl2wxr

    Verarbeitungsscript hier:
    >http://www.mediafire.com/?a324y30mboo
    (Voreinstellung: Datenfile liegt auf C:/Temp/dwdst.dat)

    Ergebnis des Zusammenhangs Mittl.Luftdruck ~ Jahresmitteltemperatur:

    [1] “Helgoland 10015 ( 1952 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1013.37292685774 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    -0.2391039 0.2447142 -0.9770741 0.3328895
    [1] “List_auf_Sylt 10020 ( 1937 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1010.76463002503 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    -0.2051378 0.2225880 -0.9216032 0.3600922
    [1] “Schleswig 10035 ( 1947 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1009.16014744604 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.1995935 0.3312311 0.6025807 0.5490968
    [1] “Westermarkelsdorf 10055 ( 1948 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1013.31701486271 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    -0.02106245 0.30730093 -0.06854014 0.94571507
    [1] “Hamburg-Fuhlsbüttel 10147 ( 1891 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1012.69975773714 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    -0.08125844 0.19302006 -0.42098444 0.67497040
    [1] “Schwerin 10162 ( 1890 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1007.08332986938 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    -0.03086861 0.01466955 -2.10426438 0.03781349
    [1] “Rostock-Warnemünde 10170 ( 1947 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1013.25031766608 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    -0.00762838 0.19469126 -0.03918193 0.96887762
    [1] “Greifswald 10184 ( 1947 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1014.04137090318 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    -0.2611407 0.2221463 -1.1755352 0.2484531
    [1] “Emden-Flugplatz 10200 ( 1997 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1013.85580071490 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    -0.05963514 0.60944858 -0.09785097 0.92419521
    [1] “Bremen 10224 ( 1890 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1013.51911244413 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.001575720 0.105100267 0.014992536 0.988063890
    [1] “Neuruppin 10270 ( 1961 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1010.53377124450 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    -0.2844793 0.1964462 -1.4481284 0.1548339
    [1] “Münster/Osnabrück 10315 ( 1989 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1009.17543370859 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    -0.3153548 0.2073604 -1.5208049 0.1466903
    [1] “Hannover 10338 ( 1936 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1008.67397984606 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    -0.09375577 0.17978986 -0.52147415 0.60375607
    [1] “Magdeburg 10361 ( 1947 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1005.40625553387 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.1114835 0.1726355 0.6457740 0.5209295
    [1] “Potsdam 10379 ( 1893 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1004.72352303261 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    -0.1089576 0.1412389 -0.7714422 0.4420551
    [1] “Berlin-Tempelhof 10384 ( 1948 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1009.35063595406 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.2188103 0.1979649 1.1052987 0.2735941
    [1] “Lindenberg 10393 ( 1947 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1002.83564594521 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.2148023 0.1817326 1.1819693 0.2419598
    [1] “Düsseldorf 10400 ( 1969 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1010.94803530222 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.1408416 0.2138370 0.6586400 0.5142050
    [1] “Kahler Asten 10427 ( 1955 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 915.490522397442 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.508140369 0.169733715 2.993750353 0.004242112
    [1] “Leipzig-Schkeuditz 10469 ( 1972 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 999.613985744863 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    -0.1031327 0.2277940 -0.4527453 0.6536080
    [1] “Dresden-Klotzsche 10488 ( 1967 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 988.869359861883 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    -0.1390013 0.1954070 -0.7113424 0.4811054
    [1] “Görlitz 10499 ( 1947 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 987.314368973425 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.1812885 0.1650782 1.0981976 0.2765798
    [1] “Aachen 10501 ( 1891 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 991.228054226443 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.2257161 0.1913915 1.1793424 0.2419895
    [1] “Nürburg-Barweiler 10506 ( 1995 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 958.504948532093 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.1147063 0.3003781 0.3818731 0.7098297
    [1] “Meiningen 10548 ( 1979 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 962.820762803173 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.03055966 0.17429352 0.17533448 0.86212513
    [1] “Erfurt-Bindersleben 10554 ( 1951 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 978.715048414556 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.1293773 0.3843203 0.3366392 0.7377183
    [1] “Fichtelberg 10578 ( 1949 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 876.720261234517 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    7.303192e-01 1.504241e-01 4.855066e+00 9.748086e-06
    [1] “Trier-Petrisberg 10609 ( 1948 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 983.822727929027 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.3477793 0.1834329 1.8959480 0.0629524
    [1] “Frankfurt/M-Flughafen 10637 ( 1949 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1002.96489198279 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.2628570 0.1711479 1.5358471 0.1301086
    [1] “Würzburg 10655 ( 1947 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 985.104524639891 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.1506985 0.3048767 0.4942933 0.6229345
    [1] “Bamberg 10675 ( 1949 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 987.485081988785 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.1483041 0.1827559 0.8114873 0.4212651
    [1] “Hof 10685 ( 1947 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 949.27528730651 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.432958617 0.158447810 2.732499855 0.008280458
    [1] “Saarbrücken/Ensheim 10708 ( 1951 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 977.325129449696 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.9654622356 0.2591590489 3.7253657154 0.0004888383
    [1] “Karlsruhe 10727 ( 1876 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 1001.37521274318 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    -0.428353407 0.142774208 -3.000215601 0.003234700
    [1] “Stuttgart/Echterdingen 10738 ( 1953 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 968.224232553542 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.8619167 0.2697222 3.1955721 0.0023523
    [1] “Nürnberg 10763 ( 1955 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 979.341752873707 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.2031981 0.1703428 1.1928774 0.2384377
    [1] “Straubing 10788 ( 1951 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 974.334876539898 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.009127977 0.175451733 0.052025571 0.959364340
    [1] “Augsburg 10852 ( 1947 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 959.688479044006 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.6108552 0.4315452 1.4155070 0.1621770
    [1] “München/Flughafen 10870 ( 1992 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 964.61017978235 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    -0.09025114 0.12889690 -0.70018089 0.49528615
    [1] “Konstanz 10929 ( 1972 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 964.637037916395 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    -0.31819915 0.11768514 -2.70381760 0.01062644
    [1] “Kempten 10946 ( 1952 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 934.948855949666 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    0.2419692 0.1516735 1.5953293 0.1164752
    [1] “Zugspitze 10961 ( 1900 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 705.985445111608 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    1.449005e+00 1.574162e-01 9.204932e+00 3.455149e-15
    [1] “Hohenpeißenberg 10962 ( 1876 – 2007 ) ”
    [1] “Pmean= 902.563971053242 hPa ”
    Estimate Std. Error t value Pr(>|t|)
    6.380417e-01 1.102363e-01 5.787947e+00 5.058490e-08

  132. Energie-Ossi Says:

    #128 krishnag
    Na gut, wirds eben Wohnraumkälte im Sommer.-:)
    zu 130
    Ei, gugge mal da, haben wir sowas nicht vorgestern schon am Wickel gehabt?
    Sonnenflecken, Neutronen, Ozon und Temperatur, Wolkenbildung nicht vergessen. Und alles von seriösen Quellen, ich hab mir bloß mal kurz die Diagramme angeguckt, zum lesen des kompletten Materials brauch man ja Stunden. Zieh mir erst mal die Daten runter, nicht das die mal verschwinden.
    Da haben aber unsere lieben Warmaholics erstmal mächtig dran zu kauen.
    Wird schlecht mit “einfach abtun”, kommt aber garantiert irgend ein Erklärungsversuch( Not Reviewt Paper ).
    Klasse Dein Paper!!!!
    Skeptiker haben keine Argumente, ätsch wir haben doch was, und das ganze ohne CO2.
    hoch erfreut
    MfG

  133. Energie-Ossi Says:

    Hellau Wolfgang
    #131
    Kannst Du das für die Faulen mal als Kurzversion formulieren, bin gerade mit krishnags Link beschäftigt.
    Danke
    MfG

  134. Wolfgang Flamme Says:

    @Energie-Ossi

    Das Dorf, was Du vermutlich meinst heißt Jühnde.

    Warum das nicht wirklich ein Vorbild ist:

    1) Wenn die ein Haus oder eine Schule bauen, eine Unterführung, eine Kläranlage oder ihren Biogasreaktor oder ihr BHKW, einen Traktor kaufen, einen Fernseher usw, wird denen dann auch die Menge Gas abgezogen oder abgelassen, die die Produktion dieser Dinge gekostet hat?

    2) Es rechnet sich für die, weil wir alle die Mehrkosten zahlen. Die würden doch kein Biogas für >10ct/kWh verstromen, wenns Erdgas für 7ct/kWh aus der Leitung gibt.

    3) Wieviel Hektar Landfläche zur Bewirtschaftung gehören Dir persönlich? Oder mir? Einem Frankfurter, Hamburger, Münchner, Essener?

    4) Wovon leben die Jühnder? Alle ausschließlich vom NaWaRo-Anbau? Oder arbeiten nicht auch einige in Betrieben, die auf böse (aber billige) fossile Energie angewiesen sind?

  135. Energie-Ossi Says:

    #134 Wolfgang
    Du hast natürlich vollkommen Recht, ich sah die ganze Geschichte vor allemm im Bezug zur Fernwärme/Nahwärme.
    Negativ an dieser Geschichte ist, das Getreide mit benutzt wird, ein Nahrungsmittel.
    Wenn man bedenkt, das woanders Menschen an Hunger sterben, ist das natürlich ein schlechter Witz, wie der ganze Bio-ich-verstrom-dich-müll.
    Ich will sagen, man kann mit der vorhandenen Energie viel effitienter umgehen, wenn man will. Aber ne, man steckt das Geld in Photovoltaik mit Wirkungsgraden um die 13-17%.
    Durch grüne Idiologie fehlgeleitete Politik, Verzeihung aber ich muß einfach nur kotz…
    Wir begeben uns langsam in Richtung Höhlenmensch.
    MfG

  136. krishnag Says:

    Neu im “Deutsche Texte Links” :
    Klimakatastrophe und Ölknappheit

  137. krishnag Says:

    @Energie-Ossi #132
    Vorträge werden nicht “peer reviewed”

  138. Energie-Ossi Says:

    @krishnag
    1. Dein Link funktioniert nicht, leider
    2. Ich wollte nur den Warmaholics vorgreifen, andere Argumente haben die eh nicht. Vor lauter Erklärungsnot melden die sich auch nicht, schätze mal, da gehen Reihenweise E-Mails hin und her.
    Ist schon Schei…., wenn ein Weltbild zusammenbricht.
    MfG

  139. krishnag Says:

    #136 PS
    @Energi-Ossi #138
    Aber jetzt
    das passiert, wenn “http” vergessen wird, sorry !

  140. Energie-Ossi Says:

    #139 krishnag
    Macht nichts, habe ich gerade selbst entdeckt im Forum.
    Wirklich echt ruhig hier, nicht mal der “Wortlose” kommt und brüllt rum.
    Sieht jetzt echt schlecht aus für das CO2 , Gegenstrahlung wo bist Du??
    MfG

  141. Tomislav Rus Says:

    @Wolfgang:
    Ich bekomme immer nur den Fehler “unerwartetes Syombol bei 3: load”

    Benutze Windows Vista mit R-2.6.0

    Habe sowohl “C:\\Temp\\dwdst.dat” als auch “C:\Temp\dwdst.dat” und “C://Temp//dwdst.dat” und “C:/Temp/dwdst.dat” probiert. Ohne Erfolg. Welches package muss ich laden?

  142. Wolfgang Flamme Says:

    @Energie-Ossi

    Kannst Du das für die Faulen mal als Kurzversion formulieren, bin gerade mit krishnags Link beschäftigt.

    So ein Zufall, gerade hat mir mein Lieferant ein komplettes Sortiment frischer, osttauglicher Meinungen und Überzeugungen zugestellt, von denen ich Dir ein paar günstig überlassen könnte. Was darf’s also sein? Konservativ? Solide? Gewagt? Originell? Progressiv?

  143. krishnag Says:

    @Wolfgang Flamme #142

    Was darf’s also sein? Konservativ? Solide? Gewagt? Originell? Progressiv?

    Von allem etwas und:
    darf’s ein wenig mehr sein ?

  144. Rainhelt Says:

    Wow,
    der Böttinger schreibt, was ich denke. Mit das Beste was ich bisher an Zusammenfassungen gelesen habe.

    Sehr gut gefällt mir vor allem der einfache Stil und der versuch einige Absurditäten (Magnetfeld wurscht, Grundlagen Treibhaseffekt(-18°C), RadiativeForcing…) möglichst in einfache Worte zu packen.

  145. Wolfgang Flamme Says:

    @Tomislav
    Sieht so aus als hätte ich beim Kommentieren ein abschließendes “)” bei der Klassendefinition plattgemacht:

    setClass(”DWD”, representation(statnr=”character”, statnam=”character”, lat=”numeric”, lon=”numeric”, alt=”numeric”, data=”data.frame”)) #Klassendefinition “DWD”

    Probier’s mal und …. sorry.

  146. Wolfgang Flamme Says:

    @Tomislav
    PS:
    Bei mir (WinXP) ist das mit “C:/…/…” ok.

  147. Wolfgang Flamme Says:

    @Energie-Ossi

    Fernwärme mußt Du mal auf die Vorlauftemperaturen, bei denen die üblicherweise ausgekoppelt wird: So um 100°C herum. Und guck auch mal auf die Rücklauftemperaturen.

    Das ist wirkungsgradrelevant. Für das niedrigexergetische, lauwarme Spülicht am Kondensator hat nunmal keiner Verwendung – es sei denn, die Wegstrecken sind extrem kurz, dann kannst Du damit Fischteiche heizen oder so.

  148. Interessierter Laie Says:

    @ Alle

    Es ist schon peinlich, wie hier alle Anderdenkenden beschimpft und rausgekickt werden…!

    Und Ihr werft Rahmstorf vor, er würde andere Meinungen unterdrücken. Packt Euch an die eigene Nase.

    Wie geht Ihr mit Andersdenkenden “Hysterikern” wie Newton, MfdW und Carbon Neutral um ?

    Wollt Ihr hier eine offene Diskussion oder einen internen gleichgeschalteten Zirkel… Das hatten wir schon einmal…

  149. Tomislav Rus Says:

    #146, Wolfgang:
    Klappt! Danke. Durch C# bin ich auf Fehler nach dem Befehl konditioniert ;-)

    btw.: sind das alle Tageswerte aller Stationen? Und wie greife ich darauf zu, z.B. um die Serie einer Station zu plotten (bin immer noch nicht richtig dazu gekommen, mich in R einzuarbeiten)?

  150. martkorn Says:

    Wollt Ihr hier eine offene Diskussion oder einen internen gleichgeschalteten Zirkel… Das hatten wir schon einmal…

    (IRONIE AN)
    Ist das etwa ein Nazi-Vergleich?
    (IRONIE AUS)

    Ach Laie… wenn Sie die vergangenen Monate auf diesem Board etwas verfolgt hätten, dann würden Sie sehr genau wissen, wie die “Hysteriker” mit den “Nicht-Hysterikern” umgesprungen sind…

    Es fällt schon frappierend auf, daß, immer wenn es mal echt starken Tobak gegen die “Katastrophikerclique” gibt — wie im Artikel oben oder gerade auf CA –, dann schreiben Newton, Planck und Co über absolute Belanglosigkeiten und lenken nur vom Eigentlichen ab. Dahinter steckt ein System ;-)

    Planck und Co sind ihre Hohehpriester wie Mann et al heilig — und wenn diese es in ihrer Arbeit an Sorgfalt fehlen lassen (was in anderen Forschungsbereichen [wo echte Wissenschaftler arbeiten] schon mal einen Dr-Grad kosten kann), dann sind das reine Nebensächlichkeiten. Da lamentieren sie lieber über Wirkungsgrade und Leitungsverluste.

  151. von.Savoyen Says:

    @Int. Laie
    #148

    Wollt Ihr hier eine offene Diskussion oder einen internen gleichgeschalteten Zirkel… Das hatten wir schon einmal…

    Ja, unter anderem bei Wikipedia, wo der ‘kleine Nils’ Simon und seine dogmatischen Klimakatastrophen-Gesinnungsgenosse alle Autoren bannen, die etwas anderes behauptet, als den drohenden und wissenschaftlich bewiesenen Untergang der Welt.

    Komisch, dass die Klimatiker sich immer so aufregen, wenn andere auch nur mal ansatzweise die totalitären Methoden verwenden, die eigentlich nur in der Hysteriker-Szene verbreitet sind.

  152. krishnag Says:

    @Interessierter Laie #148
    Wessen Meinung unterdrückt hier wer ?
    Sogar Du darfst hier meinen ;-)

    Wie geht Ihr mit Andersdenkenden “Hysterikern” wie Newton, MfdW und Carbon Neutral um ?

    “Carbon-Neutral” hat sich hier selbst rausgekickt mit seiner dummen Agitation.
    “Planck” hast Du wohlweislich vergessen, wie geht der mit Andersdenkenden in der Regel um ?
    Wie ging “C-N” mit anderen um ?
    Mit “Newton” hat hier niemand Knorz oder einen über das Sachliche hinausgehenden Disput.

  153. BRK Says:

    #148Interessierter Laie

    Wie geht Ihr mit Andersdenkenden “Hysterikern” wie Newton, MfdW und Carbon Neutral um ?

    Wie es sich gehört Herr StR. Geh wieder in Dein Laufrad.
    >(++++(°>

  154. Energie-Ossi Says:

    #142 Wolfgang
    Oh fein, ich darf mir sogar was aussuchen, ist ja fast wie Weihnachten.
    Also, da nehm ich doch glatt Tor 3, ->solide
    Danke
    Zur Färnwärmekopplung, bei den Kohlekraftwerken wird die in der Mitteldruckstufe der Turbine ausgekoppelt, nochmal durch den Kessel gejagt und dann gehts ab ins FW-Netz. Wie gesagt, wo ein technischer Wille ist, geht auch das beim KKW.
    #Unbedarfter Laie
    Hast Du irgend etwas Sachliches zu äussern, oder gehts Dir hier bloß ums Trollen?????
    Wir sind hier die Andersdenkenden und werden von den Warmaholics als Idioten beschimpft. So sieht es nämlich aus, nicht umgekehrt.
    Kleiner Tip, zieh Dir mal krishnags Link rein, solltest Du sogar etwas davon verstehen, meld Dich Fachlich wieder und disskutier mit uns.
    Nochmal gaaanz langsam, für Dich:
    Das ist ein Skeptiker Blog
    also mußt Du auch mit gewissen Gegenfeuer rechnen.
    Machs wie Planck und Newton, bring anständige Argumente, dann wirst Du auch für Voll genommen.
    So das wars
    MfG

  155. krishnag Says:

    @Energie-Ossi #154
    Er ist halt ein vollkommener Laie.
    Es imponieren ihn große Zahlen von Wissenschaftlern, die irgendwo mitmachen, ihm imponieren weiße Kittel, na so Sachen halt.

  156. Energie-Ossi Says:

    #155 krishnag
    Du meinst die Typen, die einen die Zwangsjacke anziehen und dann im bunten Auto zur Klinik bringen?
    Gut., werd ich demnächst meinen Nick mit Prof.Dr.Dipl, erweitern, vielleicht sinkt er dann mal in die Knie.
    MfG

  157. Interessierter Laie Says:

    @ alle

    Die Antworten auf meinen Einwurf bestätigen mehr als deutlich meine vorgebrachte Kritik. Ich brauche diese Antworten nicht weiter zu kommentieren.

  158. krishnag Says:

    @Interessierter Laie #157

    Hast’ erkannt, das Du schlechte Karten hast ?
    Du bist gerade dabei Dich zu disqualifizieren, Dir hat
    eigentlich keiner direkt an’s Bein gepinkelt.

  159. Energie-Ossi Says:

    #157 Laie
    Ohhh, ist der Kleine jetzt Beleidigt???
    Bring mal was sachlich Vernünftiges, oder irgend etwas was Thema ähnelt.
    MfG

  160. Wolfgang Flamme Says:

    @Tomislav

    > za class(za)
    [1] “data.frame”
    > names(za)
    [1] “S” “Y” “M” “D” “P” “Tmax” “Tmin” “Tdelta”
    [9] “Tmean” “VPmean” “UPmean” “Wmean” “Wmax” “Cov” “Sun” “Prc”
    [17] “JD”
    > plot(za$JD,za$Tmean,type=”l”);grid() #ups??
    > min(za$Tmean)
    [1] -99.9
    > za$Tmean[za$Tmean==-99.9]
    > za[1:5,c("Y","M","D","Tmean")]
    Y M D Tmean
    7305 1876 1 1 -0.9
    7306 1876 1 2 -0.5
    7307 1876 1 3 0.0
    7308 1876 1 4 -5.0
    7309 1876 1 5 -10.8
    >
    > plot(za$JD,za$Tmean,type=”l”);grid()

    Weitere nützliche Befehle (Hilfe zum Befehl mit vorangestelltem ‘?’):
    aggregate, subset, merge

  161. krishnag Says:

    @Interessierter Laie
    So, jetzt äußere dich bitte mal zum o. a. Thema, oder mal zu den hier geposteten Links, z.B. UMAD oder Böttiger-Paper oder so.

  162. Energie-Ossi Says:

    @Wolfgang
    Ach nö, ich arbeite noch mit OSX 10.3.9
    Dein Programm will aber 10.4.4
    Hilf mir, gib mich solid
    MfG

  163. Tomislav Rus Says:

    Leute,

    bitte benehmt euch. Seid nett zu einander und vor allem: füttert keine Trolle. Ich kann leider nicht den ganze Tag die Kommentare moderieren, da ich eine Job habe, der mich sehr fordert.

    Tomislav

  164. Tomislav Rus Says:

    @Wolfgang:
    Danke, werde mich am Wochenende in R weiterbilden ;-)

  165. krishnag Says:

    @Energie-Ossi #162
    Es sieht so aus, als müßtest Du updaten.

    Aber prüf mal, ob Du nicht irgendwo eine ältere Version finden kannst, womöglich sogar auf der Homepage des Proggys, wie es nicht unüblich ist bei den Opensource Programmen.

  166. Wolfgang Flamme Says:

    @Energie-Ossi

    Ächz, klingt nach nicht vergebens, aber umsonst.
    Also ich sehe keinen belastbaren, universellen Zusammenhang zwischen ‘mittlerer Jahrestemperatur’ und ‘mittlerem Jahresluftdruck’. Bei manchen Stationen ja, bei anderen nicht.

    Was die Wärmeauskopplung betrifft, bitte nicht mißverstehen: Selbstverständlich klappt das technisch, es verbessert aber den Wirkungsgrad der Verstromung nicht. Die BHKW-Fans sagen das selten explizit, daß sie eigentlich Wärme vor der (verlustreichen) Verstromung retten, indem sie sie vorher auskoppeln. Bei KKW mit der aus Sicherheitsgründen geringeren Heißdampftemperatur bedeutet das schon Verlust. Andererseits sind die Brennstoffkosten da nicht besonders relevant.

    In Gorleben schwitzen die Castoren ja auch 10MW aus oder so und keine Sau will das nutzen. Vorschlag: Die dürfen mir so ein Ding hinten im Garten verbuddeln, die Heizschlangen drumherum spendiere ich. :)

  167. Wolfgang Flamme Says:

    Betr. R-Project

    Manches kommt hier verstümmelt an; ich dachte, es ginge auch ohne code-tags. Machen wir wohl am Besten per mail oder skype, wenn es jemanden interessiert. Einfach mal melden.

  168. Energie-Ossi Says:

    #165 krishnag
    Ehrlich gesagt, hab ich verschwiegen, das Windows 2000 auf der virtuellen Oberfläche läuft. Aber mit Statistik, vor allem nach der Disskusion Planck/Müller, hab ich keine Ahnung.
    Da halt ich lieber die Schnauze, eh ich blamiere.
    Wolfgang möchte gern, das wir selber unsere Kenntnisse erarbeiten, mir reicht aber schon seine Erkenntnisse.

    #166 Wolfgang
    Sorry, kleiner Trick. aber bei gewissen Sachen halt ich mich raus, vor allem bei Statistik.
    Natürlich erhöhst Du nicht den elektr. Wirkungsgrad. Ein Generator mit einem MW bringt eben nur ein MW an elektrischer Leistung.
    Entscheidend ist der Brennstoff Einsatz für den Gesamtwirkungsgrad.
    Unsere BHKW bringen ein Verhältnis von 1/1,15 ;Strom/Wärme, macht zusammen ein Gesamtwirkungsgrad von ca. 85%.
    Meine Kessel bringen es auf 92% mit Brenner die eine Rauchgasrückführung haben (wegen NOX).
    Gegen ein Großkraftwerk sind wir natürlich Gold, deswegen bin ich ja dafür, soviel Wärme wie möglich auszukoppeln.
    Die Vorlauftemperatur der Fernwärme ist auch nicht entscheidend, man muß bloß die Kundenstationen entsprechend auslegen.
    Hat den Vorteil das bei niedrigen VL-Temperaturen die Verluste der Leitung kleiner sind.
    Jedenfalls alles besser als die Minianlagen im Haus, die im Sommer nicht die Wärme wegbekommen und deshalb auch die elektr. Leistung drosseln müssen (bei KWK-Anlagen)
    MfG

  169. krishnag Says:

    @Energie-Ossi #168

    Jedenfalls alles besser als die Minianlagen im Haus, die im Sommer nicht die Wärme wegbekommen und deshalb auch die elektr. Leistung drosseln müssen (bei KWK-Anlagen)

    Bitte erklär’ das mal einem Unwissenden.

  170. Energie-Ossi Says:

    #169 krishnag
    Gut für Unwissende.
    Klein-BHKW für die Hausversorgung im KWK-Modus dürfen nur so viel Strom produzieren, wie sie auch Wärme loswerden.(Übergangszeit und Sommer)
    Weiterhin hast Du nach 1500-2000 Betriebsstunden eine Wartung und Ölwechsel zu machen. Kostet natürlich Geld, dürfte wohl jeden klar sein.
    Dazu kommt noch der Schornsteinfeger, der will ja auch was verdienen (Abgasmessung).
    Brennstoff kannst Du Dir aussuchen, Erdgas oder leichtes Heizöl.
    Also Hausanschluss oder Tank im Keller, kostet auch Geld, vor allem wenn Du im Trinkwasserschutzgebiet wohnst.
    Ist halt wie bei der Windkraft, steht nicht alles in den Hochglanzkatalogen.
    Stell Dir vor, Du guckst gerade Fussball, und eine Zündkerze geht kaputt, dann ist Schluss mit lustig.
    MfG

  171. BRK Says:

    #170 Energie-Ossi

    Du musst aber auch alle Illusionen zerstören. Ich wollte mir gerade einen alten Schiffsdiesel kaufen.
    Jetzt hast Du mir den Spass verdorben-(.-))

  172. Energie-Ossi Says:

    #171 BRK
    Kein Problem, lege eine Nahwärmeleitung, schließe Deine Nachbarn Zwangsmäßig an und verdiene Geld damit.
    Mußt natürlich ein paar Jährchen warten, eh Deine Kosten wieder reinkommen.
    Kannst Deinen Schiffsdiesel auch mit Bio-Öl betreiben und versuchen die Fördergelder einzustreichen. Was dann noch an Strom übrig bleibt, speist Du ins öffnetliche Netz ein und kassierst noch ein bißchen mehr.
    Ab einer gewissen Größe lohnt sich das schon, mußt die ganze Sache nur nach der thermischen Sommerlast auslegen.( Gebrauchtwarmwasser)
    Solltest bloß bei den Preisen nicht übertreiben, könnte sonst Ärger mit Deinen Nachbarn (Kunden) geben.
    MfG

  173. krishnag Says:

    @Energie-Ossi #170

    KWK-Modus dürfen nur so viel Strom produzieren, wie sie auch Wärme loswerden.

    Was heißt “dürfen” ?
    Ansonsten Danke

  174. Energie-Ossi Says:

    #173 krishnag
    KWK-> Kraft-Wärme-Kopplung
    Du bekommst für KWK-Strom, wenn Du ihn ins öffentliche Netz einspeist ein erhöhtes Stromentgeld. Deshalb darfst Du nur soviel Strom produzieren, wie Du auch die ausgekoppelte Wärme los wirst. In Fachkreisen heißt das “Wärmegeführte Regelung”, für den Strom den Du darüber hinaus produzierst bekommst Du keine Förderung.
    Wenn Du die Anlage nur für den Eigenverbrauch benutzt, interessiert das natürlich keinen. Dann wird Dein Strom aber so teuer, das sich die ganze Sache nicht mehr lohnt.
    Deshalb lohnen sich Photovoltaikanlagen auch nur, wenn Du den Strom ins öffentliche Netz einspeist, Eigenverbrauch ist sinnlos, da armotisiert sich die Anlage nie.
    Übrigens haben Solarzellen einen Wirkungsgradverlust von ca. 1 % im Jahr, sollte man bei der Berechnung mit berücksichtigen.
    MfG

  175. krishnag Says:

    @Energie-Ossi #174
    Ah, das geht “nur” um abgeführter Wärme bei Fernwärme, ok, ich hab das so verstanden, wenn die Hütte zu warm wird, weil sie klein ist und der Generator “dieselt” den Heizungskeller in subtropische Wärme-Regionen.
    Na, halt komplett mißverstanden.

  176. Wolfgang Flamme Says:

    @krishnag, Energie-Ossi

    (Letzterer möge mich berichtigen, falls ich irgendwo völlig falsch liege …)

    BHKW produzieren physikalisch bedingt Wärme und Strom ungefähr im Verhältnis 2:1. Im Sommer wirst Du aber erheblich weniger Wärme los und entweder a) Du schießt die in den Wind, b) legst Teile Deiner teuren Kapazität im Sommer still oder c)legst den ganzen Kram letztendlich ungefähr auf den saisonalen Mindest-Wärmebedarf aus – dh Du verzichtest im Winter auf angepaßte elektrische Bedarfsdeckung.

    Jetzt darfst Du auch mal überlegen, wieso die beim Biogas verstärkt auf Aufbereitung und Einspeisung ins Erdgasnetz hindrängen – da ist diese peinliche Balance zwischen Verstromung und (Ab-)Wärmeproduktion nämlich ein PAL.

  177. krishnag Says:

    @Wolfgang Flamme #176
    @Energie-Ossi #174

    Danke, Problem erkannt, nur das mit dem “dürfen” (Gesetz ?) hab ich noch nicht kapiert.

  178. Energie-Ossi Says:

    #175 krishnag
    Ne, hat nichts mit Fernwärme zu tun, Du kannst die Wärme auch selber verbrauchen.

    #176 Wolfgang
    einen kleinen Fehler haste drin, moderne BHKW´s kommen auf 1.15-1,25/1 Verhältnis Wärme/Strom.
    Der Rest ist völlig in Ordnung.
    Bio-Gas ins Erdgasnetz erfordern teure Filtertechnik und um den Brennwert anzuheben noch etwas Propan.
    Wenn man noch die unwägbarkeiten der Rohstoffe (Mais, Getreide) dazurechnet, kommt zum Schluss verdammt wenig Gewinn raus.
    Zusätzlich bergen mechanische Maschinen ein erhöhtes Ausfallrisiko, und die Wartung kostet jede Menge Geld.
    Verrecken Dir mal die Bakterien in der Biogas-Erzeugung haste auch ein riesen Problem, dauert ewig eh Du den Vergasungsprozess wieder zum laufen bringst.
    Wir haben mal eine Studie machen lassen für 500 m2 Gas die Stunde.
    Kostet locker 10 Mill. Euro und Du brauchst feste Lieferverträge mit den Bauern in der Gegend.
    Dann kommt ein Jahr, das Dich Witterungsbedingt um Deine Ernte beraubt, schon ist Schluß mit lustig.
    Da laut Warmaholics sich ja die Wetterextreme häufen sollen (Dürre, Sturm, Starkregen) dürfte diese Art von Energieproduktion auch nicht das Wahre sein.
    Möge mich hier Wolfgang korrigieren.
    MfG

  179. Energie-Ossi Says:

    #177 krishnag
    Wenn Du die Anlage nur für den Eigenverbrauch konzeptzierst ist das Wurscht, willst Du aber Geld damit verdienen (Stromverkauf) schreibt Dir der Gesetzgeber vor, das Du nur so viel Strom verkaufen darfst, wie Du auch Wärme los wirst. Deshalb auch KWK-Förderung.
    Wie Wolfgang schon ganz richtig bemerkt hat, müsstest Du Deine Anlage auf die minimale Sommerlast auslegen. Heißt aber auch, im Winter brauchst Du einen Spitzenlastkessel, um Dein Haus warm zu kriegen.
    So einfach ist das.
    MfG

  180. Wolfgang Flamme Says:

    @Energie-Ossi

    Wärme:Strom im Verhältnis 1,2:1? Das sind dann aber nicht die kleinen dezentralen Anlagen, oder?

    Methanogenese ist in der Tat kitzlig bis frustrierend, ich kenn das von früher … Klärgas. Irgendwann Mist gebaut oder Pech gehabt oder nur was ausprobiert und Du fährst die Anlage wieder neu ein. Muß alles möglichst stabil sein – Substrat, Temperatur, Beschickung, pH und selbst das ist keine Garantie.

  181. Energie-Ossi Says:

    #180 Wolfgang
    Jut, bei die kleenen Pupsdinger weeß ick det nich so jenau.
    Unsere BHKW´s bringens auf diese Werte, 1MW elektrisch mit Turbolader und Abgaswärmetauscher und 1,25 MW thermisch.

    Ja, Du hast es bei der Biogaserzeugung mit lebenden Kulturen zu tun, und die können mal einen schlechten Tag haben. Fazit, keine alternative stetige Energieerzeugung und ohne Überwachungspersonal fast nicht beherrschbar.
    Von Vollbenutzungsstunden überhaupt nicht vergeichbar mi Kohle oder KKW, so siehts leider aus.
    MfG

  182. Wolfgang Flamme Says:

    Ach ja, Wetterextreme….
    Ich sehe keine klaren Anzeichen dafür. Tendenziell mildere Winter, frühere Frühlinge und ausbleibender Spätfrost stellen zwar aus meteorologischer Sicht Extreme dar, aber darunter leidet die Landwirtschaft ja nicht.

    Trockenstreß:
    Bei den Niederschlags-Jahressummen gibt es kaum signifikante Trends – schon gar keine einheitlichen.
    Sommer – das müßte ich noch mal prüfen – aber nicht mehr heute Nacht.

  183. Energie-Ossi Says:

    #182 Wolfgang
    Hast recht, können wir heute Vormittag weiter bequatschen.
    Selber gute Nacht
    MfG

  184. Wolfgang Flamme Says:

    Sommerniederschläge:

    Auch keine signifikante Veränderung zu sehen. Weder in der Summe der Niederschläge, noch bei den TOP100 Sommer-Tagesniederschlägen.

    Keine Ahnung, auf welcher Grundlage die Klimafrösche ihre Prognosen erstellen, müssen wohl ausschließlich Modelle sein.

  185. Unentschieden Says:

    Wenn man hier alles so durch liest, was bleibt eigentlich noch von AGW???
    Hatte mich eigentlich drauf verlassen, keine Winterreifen kaufen zu müssen.
    Ob Planck und Co mir die Knöllchen bezahlen? Soll schließlich im Westen keinen Winter mehr geben.

  186. krishnag Says:

    Nicht ganz zum Topic, aber symptomatisch:

    Die Nachrüstung alter Dieselfahrzeuge mit Rußpartikelfilter kommt langsam in Gang. Doch nun droht erneut ein Rückschlag: Die Nachrüstfilter zweier Anbieter – GAT aus Gladbeck und Bosal aus Viersen – sind in die Kritik geraten. Offenbar, so der Vorwurf von Umweltschützern, erfüllen sie nicht die gesetzlich vorgeschriebene Filterwirkung.

    Handelsblatt

  187. Unentschieden Says:

    @krishnag
    #186
    heute morgen brachten sie im radio, das der tüv von 3 modellen die betrieberlaubnis wieder gelöscht hat.
    ca. 45000 filtermüssen ausgetauscht werden

  188. ghw Says:

    @planck:

    Ich finde es spannend, dass Leute wie Du immer auf anderen rumhacken, aus jeder geeigneten Mücke einen Elefanten machen, während es in eurem Universum an MBH und dem HockeyTeam angeblich überhaupt nichts zu kritisieren gibt…

    So nebenbei erwähnt hat das HockeyTeam nicht mal die geographische Position ihrer Proxydaten im Griff, wie z.B. Gridcell 42.5N 72.5W, für die MBH New England als Lokation angegeben haben, und die von ihnen angeführten Daten exakt (100%) mit den historischen GHCN Daten von Paris übereinstimmen.

    Gäbe es so einen Fehler in irgendeiner anderen Publikation, würde sich das HockeyTeam das Maul darüber zerreißen, in der WP würden die Klimajünger jegliche Zitation des Papers mit einem Hinweis auf das Schenkelklopfen auf CA löschen.

    Und was passiert? Dieser kleine unbedeutende Lapsus wird einfach totgeschwiegen… Und Fehler in MBH und deren Paper-Teleconnections gibt es genügend…

  189. ghw Says:

    Addendum:

    Obwohl Mann auf diesen und andere Fehler bereits 2003/4 von McIntyre hingwisen worden ist, verwendet er auch in seinem 2007er Paper wieder die bekannt falschen Daten:

    Die Niederschagserie von Paris rechnet er zu Neu England, Toulouse zu South Carolina, Philadelphia zu Bombay…

    Ich mein, ein Fehler kann ja mal passieren, aber wenn ich darauf hingewiesen werde, und den Selben Blödsinn 4 Jahre später immer noch falsch publiziere, und daraus dann auch noch irgendwelche Schlüsse ziehe, dann ist irgendwas im A…..

  190. ghw Says:

    pps: dafür plaziert Mann Klagenfurt in Paris usf.

    Von all seinen Korrelationen ist lediglich eine einzige!!! richtig, bei all den anderen hat er die Koordinaten verwechselt.

    10 Jahre alte Ergebnisse zu verwenden, von denen man(n) weiß, dass sie falsch sind, ist einfach (mir fehlen die Worte)

  191. krishnag Says:

    @ghw #188 #189
    Fehler sind gundsätzlich nur bei den Skeptikern außerhalb der Toleranz, bei Hysterikern ist die Toleranz “unendlich”.
    Bei irgendeinem Konzil wird wahrscheinlich die Unfehlbarkeit des IPCC und seiner Zuarbeiter per Akklamation festgelegt, oder hat der etwa schon stattgefunden ???

  192. krishnag Says:

    @ghw #190
    Du siehts das falsch, das ist GLOBAL

  193. planck Says:

    @GHW
    Nehmen wir mal an fuer einen Moment, dass sei so und nehmen wir auch mal an (was schon weit weniger klar ist) dass diese fehler tatsaechlich den Hockeystick von Mann beeinflussen wuerde. Unter diesen Voraussetzungen einige Bemerkungen:
    1) Ich (und viele andere) sind nicht Anwalt von Mann. Ob er oder nicht einen Fehler bzgl Lat-Lon in einem File gemacht hat, kann ich nicht nur nicht beurteilen (du natuerlich auch nicht), es interessiert mich ehrlichgesagt nicht besonders. Dich interessiert es anscheinend, also arbeite doch zum Thema und schreib nicht nur CA ab.
    2) Sollte Mann HS vor dem Hintergrund von climate Change, IPCC interessieren? Nimm aus dem AR4 die ganze MBH Diskussion raus, dann fehlen eine halbe Seite und eine schwarzen Kurve in einem Diagramm.
    3) Ich halte die hier gezeigte Loehle Kurve fuer methodisch nicht besonders toll, aber nehmen wir mal an, sie waere die reine Wahrheit des NH Temperaturverlaufs. Es aendert sich wiederum an den Schlussfolgerungen des IPCC nicht ein Jota.
    4) Die Klage, ich wuerde immer Fehler aufzeigen und nie was von euch gelten lassen, ist ein bisschen albern. Das liegt doch nunmal in erster Linie an der lausigen Qualitaet eurer Beitraege.

  194. Energie-Ossi Says:

    #193 Planck
    Würden eure Hoheit so liebesgewürzig sein und ein paar Minuten opfern um sich folgendes anzusehen???
    http://www.umad.de/infos/downloads/index.htm
    Wenn es dann noch möglich wäre, eine fachlich fundierte Meinung zu äussern, wären Dir die unwürdigen Skeptiker, äusserst dankbar.
    Hochachtungsvoll
    Energie-Ossi

  195. BRK Says:

    #194 Energie-Ossi

    Der kann doch garnicht lesen.
    Der kann nur widerkäuen und was dann hinten rauskommt ist grün/braune Sch..ße.(.-))

  196. Energie-Ossi Says:

    #195 BRK
    Also Bitte, haben denn der Herr gar keinen Anstand???
    Wollen der Herr die Kapazität in Klimadingens anzweifeln???
    Und erst diese Wortwahl, Sie sollten sich aber sowas von schämen, so spricht man nicht über einen fähigen Wissenschaftler.
    Ich erbitte mir hier etwas mehr Ernsthaftigkeit, so kann das einfach mit Ihnen nicht weitergehen, was sagt denn Ihre Anstandsdame dazu???
    MfG
    PS. Sie haben Post!

  197. BRK Says:

    #196 Energie-Ossi

    Also Bitte, haben denn der Herr gar keinen Anstand???

    Wollen der Herr die Kapazität in Klimadingens anzweifeln???

    Ja

    Und erst diese Wortwahl,

    Hab ich von den Warmaholics gelernt.

    Sie sollten sich aber sowas von schämen

    Warum? Weil er ein klimakterischer Geisterfahrer ist?

    so spricht man nicht über einen fähigen Wissenschaftler.

    Bei “fähig” fehlt das un

    Ich erbitte mir hier etwas mehr Ernsthaftigkeit,

    Von wem?

    so kann das einfach mit Ihnen nicht weitergehen,

    o.k. Ich werde mich demnächst in einen SUV setzen.

    was sagt denn Ihre Anstandsdame dazu???

    Wau.

    hö. hö, hö, (.-))))))))))))))

  198. Energie-Ossi Says:

    #197 BRK
    Junger Mann, Sie erschüttern mich jetzt aber wirklich, bei Ihnen ist ja nun wirklich Hopfen und Malz verloren gegangen.
    Hopfen….da war doch noch was…..Mist mein Bier ist alle…ich muß weg.
    In der Zwischenzeit bitte ich aber um Ruhe hier, den Lärm hört man ja bis in die Spiegelschicht der Atmosphäre, wo das CO2 so schwer mit Rückstrahlen beschäftigt ist.
    MfG

  199. BRK Says:

    He Leute
    Wie war das noch?. Das Meer mit Eisen düngen damit mehr Algen wachsen, die das böse CO2 fressen.

    Riesige Todeszone vor Afrikas Küste

    Es sind Ausbrüche des Lebens, die andere das Leben kosten: Algenblüten sind spontane Massenvermehrungen von Kleinstlebewesen. Wo sie auftreten, entsteht eine Todeszone, aus der kein Fisch lebend herauskommt. Ein Satellitenbild zeigt jetzt eine besonders große Algenblüte.
    …..
    Eine Algenblüte ist eine plötzliche, massenhafte Vermehrung von Algen und Cyanobakterien. In den Küstenregionen Südafrikas kommen Algenblüten häufig vor, denn dort trifft kaltes, nährstoffreiches Wasser aus der Antarktis auf die Küste. Zugleich durchmischen Winde vom Osten her den Ozean, indem sie das Oberflächenwasser von der Küste wegschieben, so dass Wasser aus der Tiefe aufsteigen kann. Es enthält Partikel vom Meeresboden und viel Eisen. Das nährstoffreiche Antarktiswasser und das Tiefenwasser schaffen so eine Umgebung, in der Algen hervorragend gedeihen.

    Doch wenn die Algenblüte verwelkt, beginnt das große Sterben. Die Algen selbst produzieren schon giftige Substanzen. Und wenn sie absterben und zu Boden sinken, werden sie von Bakterien zersetzt. Dabei wird der gesamte Sauerstoff des Wassers in der Umgebung verbraucht – unter der Algenblüte entsteht eine Todeszone, in der kein Meeresbewohner überleben kann.
    …………..

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,519200,00.html

  200. larsh Says:

    @planck
    Ich glaube Du triffst hier nicht ganz den Kern der Sache. Mann ist nach allem was man hört, eine der einflussreicheren Persönlichkeiten in der paleoklimatischen Forschergemeinde und im IPCC TAR und AR4 nicht nur einer von 2000 Kontributoren. Sein offensichtlicher Fehler (ja, ich habe Google Earth bemüht und nachgeschaut, wo Klagenfurt wirklich liegt) ist nicht ein falsch gesetztes Komma im Einleitungssatz, sondern eine teilweise kontinentale Verschiebung von Niederschlagsmessungen. Ein Fehler wie dieser hebt vielleicht nicht die Welt aus den Angeln und führt nicht zur Erkenntnis, dass die gesamte Klimaforschung voll daneben liegt – und ganz bestimmt bist Du nicht aufgerufen, Mann zu verteidigen. Aber trotzdem würde man erwarten, dass ein Wissenschafter einen Fehler wie diesen (nobody is perfect) zumindest korrigiert. Man würde erwarten, dass Leute die mit öffentlichen Mitteln finanziert werden und im Auftrag von Regierungen oder Institutionen Forschung im Interesse der Menschheit betreiben, um Präzision bemüht sind.
    You can loose your reputation only once. Mann ist auf dem besten Weg dazu. Er ist zwar nur einer von vielen – aber er ist eben auch der einzige mit einem McIntyre im Nacken. Der öffentliche Eindruck, dass Klimaforschung zu einem guten Teil aus Statricksereien besteht und der Rest Schlamperei ist, entsteht schneller als man denkt – und das ist in diesem Fall ausschliesslich Mann’s Fehler – nicht McIntyre’s und GHW’s schon gar nicht. Und das Argument “Na gut – dann lass Mann halt weg – ändert ja doch nichts” ist ein ganz schwaches. Bei Deiner eigenen Arbeit gehst Du doch bestimmt auch nicht so vor.

  201. Dipl. Phys. M. Müller Says:

    @larsh

    “Bei Deiner eigenen Arbeit gehst Du doch bestimmt auch nicht so vor.”

    Viel schlimmer, siehe da. Da kann sich Al Gore noch Nachhilfe holen :)

    http://eer2006.in2p3.fr/cours/Hoffman_G.pdf

  202. newton Says:

    @Energie-Ossi

    Alsooo, Unwirtschaftlich wegen Leitungsverlusten???
    Das Zeug geht sonst ungenutzt durch den Kühlturm, wird praktisch weggeschmissen.

    Wolfgang hats bereit erklärt, ich versuchs nochmal:
    Für fernwärme musst Du Dampf vor der Niederdruckturbine abzweigen, Dampf der noch Strom erzeugen könnte und verzichtest auf den Unterdruck beim kondensator -> deshalb verlierst du an Wirkungsgrad. Je nach kraftwerkstyp sieht das dann so aus, dass du z.b. um 5 kWh fernwärme zu liefern 1kWh el. Energie verlierst (so ungefähr). Bei langen Leitungslängen wird das Verhältnis immer schlechter.
    bei BHKW ist das nicht der fall, weil sie keinen Kondensator haben und von haus aus einen sehr schlechten Wirkungsgrad haben.
    Den el. und den Heiz-Wirkungsgrad einfach zusammenzuzählen ist zwar sehr beliebt, aber Unfug.
    El. Energie ist sehr viel höherwertiger.
    Korrekterweise muss man kraftwerk + fernwärme mit KW ohne FW + Heizung vergleichen. je nach heizungssystem und KW-Typ sieht das nicht mehr so toll für FW aus wie 85% Wirkungsgrad.
    Natürlich bin ich für Fernwärme, aber es kommt auf die Umstände drauf an.

  203. ghw Says:

    @BRK:

    …und genau solche Algenblüten wollen Ökologisten und Geschäftemacher auch noch vürsätzlich durch Düngung evizieren, damit CO2 aus der Atmosphäre gebunden wird…

  204. BRK Says:

    #202 newton

    Lies doch erstmal genau durch was Energie-Ossi geschrieben hat. Dann kannst Du Dein Kikiriki machen.
    Deine Allgemeinplätze hättest Du Dir dann sparen können.
    Ist der Herr Klimainschenör jetzt auch Kraftwerks Spezialist?

  205. BRK Says:

    #203 ghw

    Es ist schon schlimm genug, wenn man lesen muss was schon auf natürlichem Wege so alles passiert.
    Wenn aber Ökofuzies so etwas auch noch weltweit produzieren wollen, dann kann man nur noch an deren Verstand zweifeln. Die gehören hinter Gittern oder mit Mausdreck erschossen.

  206. krishnag Says:

    @larsh #200

    Wissenschaftler gestehen in der Regel keine Fehler ein, die sie selbst gemacht haben, aber wehe ein anderer macht sie…..

    Das ist ja auch die Art und Weise, wie sich eine “allgemeine (oder: gesicherte) Lehrmeinung” durchsetzt, unser Kanzler AD “die Birne” hat es vor- und nachgemacht: aussitzen.

  207. Energie-Ossi Says:

    #202 Newton
    Bei Großkraftwerken, die mit 1000-3000 MW Stromerzeugung arbeiten, wird höchstens ein kleiner Teil für die FW-Produktion benutz. Da reicht ein Kessel aus, um die Wärme zur Verfügung zu stellen. Aufgrund der Enthalpiedifferenz geht natürlich etwas Energie für Strom verloren, trotzdem erhöht es den Gesamtwirkungsgrad des Kraftwerkes.
    Moderne FW-Netze arbeiten mit Heißwasser, nicht mehr mit Dampf.
    Stadtwerke München zum Beispiel, stellt ihr Dampfnetz auf Heißwasser um.
    Dadurch kann man schön die Wärmeverluste reduzieren.

    bei BHKW ist das nicht der fall, weil sie keinen Kondensator haben und von haus aus einen sehr schlechten Wirkungsgrad haben.
    Den el. und den Heiz-Wirkungsgrad einfach zusammenzuzählen ist zwar sehr beliebt, aber Unfug.

    So richtig schlau werd ich jetzt nicht aus Deinem Text, aber ich versuchs Dir mal zu erklären.
    BHKW sind in den meisten Fällen Motoren. Motoren erzeugen Abwärme, die beim Auto über den Kühler abgeführt wird.
    Als BHKW wird das erhitze Kühlwasser über einen Wärmetauscher abgekühlt und ins Fernwärmenetz abgegeben. Zusätzlich gibt es Abgaswärmetauscher die die Hitze der Abgase nutzen, und auch ins FW-Netz einspeisen.
    Der Gesamtwirkungsgrad dieser Anlage berechnet sich aus den Brennstoffeinsatz und Eigenverbräuche, der abgegebenen Wärme und des Stroms. Wir kommen jedenfalls auf einen Gesamtwirkungsgrad von 85%.
    Was soll jetzt von Hause aus einen schlechten Wirkungsgrad haben?

    Es geht doch darum, die eingesetzten Brennstoffe so gut wie möglich auszunutzen, und das geht mit KWK Anlagen recht gut.
    Die Länge der FW-Leitung ist natürlich auch entscheident, ab einer bestimmten Gesamtlänge wird Unwirtschaftlich.

    So noch ein schöner Satz aus dem Wiki:

    Im Vergleich zu den derzeit besten Technologien der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme erzielen KWK-Anlagen Primärenergieeinsparungen von ca. 10 bis 25 %

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kraft-Wärme-Kopplung
    MfG

  208. ghw Says:

    @planck:

    Niemand verlangt von dir, dass du das Hockey-Team verteidigst, du machst es ohnedies mit großem Eifer und freiwillig, indem du die “bösen Skeptiker” angreifst und die Dogmen des Teams unreflektiert übernimmst.

    Skeptik ist übrigens nichts Verwerfliches, sondern traditionell einer der Motoren der Wissenschaft. Nur jemand, der aktuelle Sichtweisen hinterfragt, trägt zum (wissenschaftlichen) Fortschritt bei, während sich Bestätiger schon längst auf dem Abstellgleis der Stagnation befinden.

    Würde “die Wissenschaft” aus schulterklopfenden, sich gegenseitig bekräftigenden Mitgliedern eines Teams bestehen, wäre die Erde eine Scheibe, und die Sonne würde sich gemäß der von Wissenschaftern festgelegten Rangordnung um die Erde drehen… (Moment! Woran erinnert mich das jetzt blos?)

    Ich werfe Mann nicht vor, dass er einen Fehler gemacht hat. Jeder kann & darf Fehler machen, solange man daraus lernt. So gesehen ist es sogar wichtig, Fehler zu machen (solange dabei niemand zu Schaden kommt), denn diese prägen sich üblicherweise besser ein, als die übrigen unserer Erfahrungen und tragen gemeinhin zur Weiterentwicklung des Individuums bei.

    Was sich Mann allerdings nicht leisten sollte, ist die offensichtliche Tatsache, dass er völlig unreflektorisch an seinen Fehlern fest hält, obwohl er mehrfach darauf hingewiesen worden ist, dass er sie begangen hat.

    Die Sache mit den Niederschlagsreihen, die er (systematisch, da er offensichtlich Zeilen in einer Spalte verwenchselt hat) quer über den Globus permutiert und dann mit einer noch erstaunlicheren Korrelation zu den völlig falschen Orten belegt, sollte er sich einfach nicht leisten. Beim ersten Mal kann es ihm ja noch passieren (auch wenn es doch extrem peinlich ist), da sollte es aber wenigstens den Reviewern auffallen. Da dies nicht geschehen ist, hat offensichtlich kein einziger seiner Reviewer auch nur ansatzweise die Daten oder gar Ergebnisse seiner Veröffentlichung reviewed. Sonst wäre dies gemeinsam mit den von ihm völlig aus der Luft gegriffenen R2 Statistiken irgendwem aufgefallen.

    Was aber wirklich eine Frechheit ist, ist die Tatsache, dass Mann die bekannt falsche Zuordnung fast 10 Jahre nach der Erstveröffentlichung wieder falsch in eine aktuelle Publikation schreibt (und die Reviewer wieder völlig versagt haben).

    Das stellt zwar nicht direkt den Hockey-Stick in Frage (der ist aufgrund anderer Fehler und Ungereimtheiten inzwischen wissenschaftlich bedeutungslos), sondern es wirft gemeinsam mit der dogmatischen Argumentationsresistenz des Teams ein äußerst schlechtes Licht auf Manns Forschungsmethodik und damit auf die Gesamtheit seiner Ergebnisse und Publikationen (inklusive den IPCC Reports, an denen er federführend beteiligt war).

  209. Wolfgang Flamme Says:

    @Energie-Ossi

    Meine Überlegung ist eigentlich:

    Irgendwelche Brennstoffe zu Raumheizungszwecken mit durchaus akzeptablem Wirkungsgrad einfach verfeuern, das kann ich auch zuhause. Was ich zuhause nicht kann, das ist Brennstoffe mit akzeptablem Wirkungsgrad zu verstromen.

    Fragt sich also, inwieweit es wirklich Sinn machte, meine Heizung in die Ferne auszulagern … wenn ich dazu vom Temperaturniveau nicht “Abfallwärme”, sondern Prozeßwärme nutzen muß, die ich eigentlich der (Rest-)Verstromung klaue.
    Ich meine, was die als Rücklauftemperatur haben, das habe ich bei der Heizung als Vorlauf. Was wollen die denn mit ~40°C warmem Wasser? Ich kann damit immerhin noch heizen.

  210. Energie-Ossi Says:

    #209 Wolfgang Flamme
    Du wirfst jetzt natürlich ein kleines Problem auf, die eigentliche “Abfallwärme” geht nämlich über die Kühltürme weg. Diese Wärme zu nutzen, wäre durchaus sinnvoll.
    Die heutige Auskupplung aus der Turbine reduziert den elektrischen Wirkungsgrad auf Kosten der Wärme.
    Die alten Ferndampfleitungen waren halt auf hohe Temperaturen ausgelegt, doch jetzt werden die FW-Vorlauftemperaturen immer geringer. Dadurch wäre technologisch auch eine andere Auskopplung der Abwärme, auch des heißen Rauchgases möglich. Es ist halt Irrsinn fast 60% der chemischen Energie der Kohle einfach in die Luft abzugeben.
    Ist halt in Deutschland (vor allem im Westen) eine Stiefmütterlich behandelte Technologie.
    Frag mal in Östereich und in der Schweiz nach, dort boomt die Fernwärme, trotz der globalen Erwärmung.
    Da werden riesige Finanzmittel für Solarzellen und Windenergie ausgegeben, und auf der anderen Seite können wir uns leisten, gewaltige Energiemengen in die Luft zu pusten. Das kann ich nicht verstehen.
    Deshalb sollte an den geeigneten Standorten auch das Optimum an Energie aus den Brennstoffen rausgeholt werden. Ob das nun mini-BHKW oder größere Anlagen mit einem Nahwärmenetz oder Großanlagen mit einen Fernwärmenetz, zumindestens wäre das auch eine Senkung der “CO2″ Emission.
    Man muß nur wollen, und solche langlebigen Investitionen nicht schon nach 15 Jahre abschreiben wollen, dann rechnet sich das auch.
    MfG

  211. BRK Says:

    #210 Energie-Ossi

    Man muß nur wollen, und solche langlebigen Investitionen nicht schon nach 15 Jahre abschreiben wollen, dann rechnet sich das auch.

    Die Investoren würden evtl. schon wollen, aber die steuerlichen Abschreibungen für Großobjekte sind auf max. 15 Jhr. limitiert. Darüber hinaus geht es nur über Sonderfallregelung. Außerdem sind den Kreditanstalten lt. Kreditsicherungsgesetz nach Basel II relativ enge Grenzen gesetzt. Das Kapital müsste also im Ausland relativ teuer beschafft werden. Wenn der Unternehmer selbst finanzieren kann, hat er zwar nicht die Banken am Hals aber das Finanzamt. So was funktioniert im Ausland viel besser.
    Das ist auch mit ein Grund, warum selbst große Unternehmen lieber im Ausland investieren.
    Die Möglichkeiten der Stromerzeuger sind da begrenzt. Etwaige Neuinvestitionen schlagen sich heut zu Tage sofort auf den Preis nieder. Nicht alles ist in dieser Hinsicht Abzocke.
    Es wird nur gerne so hingestellt um von den eigenen Machenschaften abzulenken.

    So, jetzt darfst Du mich verhauen, weil ich diese ketzerische Meinung vertrete.

  212. Energie-Ossi Says:

    #211 BRK
    Wenn ich schon jemanden verhauen dürfte, hätte ich da schon reichlich Ideen.-:)
    Wenn Du mal ein bißchen Zeit investieren möchtest, empfehle ich Dir mal den Konrad Fischer.
    http://www.konrad-fischer-info.de/7wsvoant.htm
    Aber lese alle 21 Kapitel, da gehen einem nicht nur die Augen auf, sondern auch das Messer in der Tasche. Der Mann kann es sich leisten, seine Wohnadresse ist in Frankreich, muß sich von Öko-Terrier nicht belästigen lassen.
    Zum Rest Deines Postes kann ich bloß sagen
    Was lange hält, bringt kein Geld!
    Und da labern die immer von Nachhaltigkeit und so´n Zeuchs, einem logisch denkenden Menschen erschließt sich das schon lange nicht mehr.
    Ein Stück weg traurig
    MFG

  213. BRK Says:

    #212 Energie-Ossi

    Ich habe mal einen Konrad Fischer in Rottach-Egern kennen gelernt, Der war Bauingenieur und Architekt.
    Ein Dipl.Ing(TU) und vereidigter Sachverständiger für Bauschäden und Renovierung historischer Bauten. Ein frölicher Typ und sehr kompetent. Der wohnte aber meines Wissens in Franken irgend wo bei Lichtenfels.
    Wenn das der ist, dann kannst Du davon ausgehen, dass der keinen Schmarren erzählt. Der ist international renomiert.

  214. Energie-Ossi Says:

    #213 BRK
    Genau das meine ich, der Mann hat eine herzerfrischende Art zu schreiben an sich, das es quitscht.
    Das mit Frankreich dachte ich nur, weil vor der Postleitzahl ein F stand, wahrscheinlich ein kleiner Witz am Rande.
    Viele Dinge, die er beschreibt, kenne ich aus eigener Erfahrung. Die veralgten Fassaden, der Schimmel in den Wohnungen, und die Probleme der Wohnungsbauunternehmen damit.
    Seine Beschreibungen des Filzes in der Regierung und die Art und Weise, wie Gesetzte gemacht werden, ist schon erschreckend.
    Wenn das wirklich so abläuft, dann gute Nacht Marie.
    Dann wundert mich garnichts mehr, vielleicht sattle ich auf Energieberater um, wird ein lukrativer Job werden für die Zukunft.-:)
    MfG

  215. ghw Says:

    @larsh:

    Zu den Statistiktricksereien:

    Ich würde garnicht mal so weit gehen, hier jemandem Vorsatz zu unterstellen.

    Das Problem an Statistik ist, dass heute mit SPSS und anderer Software in Verbindung mit schnellen Rechnern jedem die Türe offen sthet, mal eben einen riesigen Berg Daten reinzufüttern und zu warten bis das System für irgendwas die Zauberformel p<0,05 ausspuckt.

    Dann schreit mann Hurra ich freu mich! und bastelt um das Ergebnis eine Theorie herum.

    Soll heißen: Statistik wird von statistischen Laien instrumentalisiert und als “Beweis” angeführt, ob wohl es keine Beweise sind.

    Leute, die 6 Jahre lang Statistik studiert haben, kennen diese Problematik, andere ignorieren sie schlichtweg.

    So kommt es dann, dass Manns statistische Methoden von Statistikern als “somehow boscure” bezeichnet werden, im AR4 eine so genannte Statistische Methode zur Anwendung ommt, die zuvor niemals publiziert worden ist und das IPPC selbst “90%” als “sehr sicher” verkauft (dass dabei die Irrumswahrscheinlichkeit erstaunlich hoch ist -nein, es ist deutlich über 10% – wäre sowieso mal ein eigenes Posting wert)

    Scott Armstrongs Principles of Forecasting hab ich eh schon mehrfach erwähnt.

    Ansonsten ist eines der besten Paper zu dem Thema David F. Hendry “Econometrics – Alchemy or Science?” (Leider ist das Paper nicht im Netz verfügbar, bei Interesse kann ich es aber per Mail zuschicken) Hemdry hat gezeigt, wie leicht es ist, Wirtschaft und Wetter in Korrelation zu setzen, was betriebswirtschaftlich betrachtet natürlich keinerlei Sinn ergibt.

    Trotzdem machen viele Klimatologen heute genau den gleichen Fehler, indem sie irgendwelchen zufälligen Korrelationen irgendwelche Bedeutung beimessen – Paradebeispuel: “CO2 verursacht die globale Erwärmung”, also muss die Treibhausthese her, die das “beweist”.

    Klimatologie ist per Definition eine retrospektive Wissenschaft. Darüber hinaus dann mal schnell Klimaprognosen für die nächsten 100 Jahre zu erstellen, ist meiner bescheidenen wissenshaftlichen Erfahrung und Einschätzung nach schlicht unseriös.

    Auf Basis solcher Prognosen dann auch noch “weil etwas zu tun besser ist, als nichts zu tun” jährlich zig Milliarden für sinnlose politische Aktionen (siehe Helikopter in Schweden) auszugeben (Kyoto verhindert nachweislich nichts, sondern verschiebt die prognostizerte Erwärmung um bestenfalls 5 Jahre nach hinten) ist in meinen Augen völlig daneben.