24.3.2008

Interview mit Dr. Heinz Hug über “Die Angsttrompeter”

Ein hoch interessantes und wichtiges Interview wurde vor kurzem im Media-Mania Blog veröffentlicht. Auch wenn man nicht alles was Dr. Hug -dem Autor von “Die Angstrompeter”- dort so sagt, unterschreiben mag (so zum Beispiel seine Sorge über die schwieriger bis unmöglich werdende Ernährung einer stetig wachsenden Weltbevölkerung- ein Wachstum was diese u.a. nach Berechnungen im UN Bevölkerungsbericht aber nicht mehr lange durchhalten wird, mithin kein wesentliches Problem für die Ernährung s. auch dazu Indur Goklanys (the-improving-state-of-the-world, ), so ist doch der allergrößte Teil davon gut beobachtet, wahr und mit Recht sehr zornig. Es lohnt zu lesen:

Interview mit Dr. Heinz Hug über “Die Angsttrompeter”

Interview von Regina Károlyi

Media-Mania.de:

Herr Dr. Hug, Sie haben mit „Die Angsttrompeter“ ein Buch vorgelegt, in dem Sie die Umweltpolitik der westlichen Welt scharf angreifen. Die Praktiken der Ökos in Politik, Umweltschutzorganisationen und Medien vergleichen Sie mit den Hexenverfolgungen des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Zudem vertreten Sie die Ansicht, der aktuellen Umweltpolitik und –gesetzgebung mangle es an einer naturwissenschaftlichen Basis. Bitte begründen Sie kurz diese Vorwürfe, die ja durchaus „starker Tobak“ sind.

Dr. Heinz Hug:
Was wie starker Tobak klingt, ist nichts anderes als die Beschreibung des Ist-Zustandes. Gut gemeinte Absichten des Umweltschutzes mutierten zu einem bösartigen Polit-Apparat, der mit ähnlichen Methoden arbeitet wie seinerzeit die Betreiber des Hexenwahns: Angst und Panik vor dem Unerklärlichen Schüren, Heucheln sowie Manipulieren.

Im ausgehenden Mittelalter ging es um Macht und um nichts anderes als die Macht. Und so verhält es sich auch heute. Nur sind es nicht mehr die Päpste, sondern die Politiker, die in einer Demokratie durch Wahlen zur Macht gelangen wollen. In Diktaturen ist dies übrigens nicht notwendig, weshalb man vom Umweltschutz in der ehemaligen UdSSR und deren Satellitenstaaten kaum etwas hörte.

Im Zeitalter des Hexenwahns wurde behauptet, alte Frauen würden auf dem Besen reitend durch Zauberei die Feldfrüchte verderben, das Vieh krank machen, Unfruchtbarkeit herbeiführen und Unwetter verursachen. Zum Beleg ihrer Behauptungen bediente sich die Inquisition der „Wissenschaft“ – jedenfalls dessen, was man damals für Wissenschaft hielt. Genauer gesagt: sie ließ sich von Gelehrten juristischer und theologischer Fakultäten Gutachten und Schriften anfertigen, in denen die vollkommen unhaltbaren Thesen des Hexenwahns „wissenschaftlich“ belegt wurden. Ein Beispiel ist der „Hexenhammer“ der Dominikanermönche und Gelehrten Heinrich Kramer und Jakob Sprenger von der theologischen Fakultät zu Köln.

Heute arbeitet die internationale Panikindustrie, die ich als Ökoquisition bezeichne, weniger mit Juristen und Theologen als vielmehr mit Naturwissenschaftlern zusammen. Diese messen mit Hilfe der „instrumentellen Analytik“ Ultragiftstoffspuren im 0,000.000.001g-Bereich und werden prompt seit den Sechzigerjahren überall fündig. Kein Wunder, denn die moderne chemische Ultraspurenanalytik hat sich erst ab diesem Zeitpunkt so richtig entwickelt und bekommt heutzutage durch die Entwicklung der Computertechnologie stetig neuen Schwung. Nun kommt das Vorsorge- bzw. Vorsichtsprinzip zum Tragen. Es legt als Grenzwert 1/1000 der Dosis fest, bei der auch beim empfindlichsten Organismus keinerlei Wirkung feststellbar ist. Das ist Politik und hat mit Naturwissenschaft nichts, aber auch gar nichts zu tun! Und der Glaube (!), die Überschreitung eines derart blasphemisch niedrig angesetzten Grenzwertes würde eine Gesundheitsgefährdung darstellen, ist Ökologismus reinsten Wassers – eine Religionsneugründung unseres säkularisierten Zeitalters. Die Kirchen werden leerer, die Spendenkassen der Umweltbewegung (Greenpeace und Co.) werden voller. Mit dem gesunden Menschenverstand im Sinne des „Common Sense“ hat das überhaupt nichts mehr zu tun. Insofern besteht eine Schnittmenge zwischen der Inquisition und der Ökoquisition: Die Inquisition berief sich auf die „reinen Lehren“ der damaligen katholischen Kirche – die Ökoquisition beruft sich auf dem Ökologismus.mehr

Ein Beispiel ist das DDT. Als das Insektizid noch großtechnisch produziert wurde, schaufelten Mitarbeiter der chemischen Industrie das Produkt ohne Atemschutz einfach von einem großen Haufen weg in Fässer. Von Erkrankungen ist nichts bekannt. Heute meint man, akuter Vergiftungsgefahr ausgesetzt zu sein, wenn irgendwo 0,000.000.001 g DDT in einem Kubikmeter Atemluft vorhanden gefunden werden. Die Gefahr für die Vogelwelt durch DDT ist übrigens auch längst widerlegt.

Längst ist die Wissenschaft zur Zugehfrau der Politik geworden. Betrachtet man sich Hohepriester des Ökologismus, so findet man reihenweise Nichtnaturwissenschaftler – besser gesagt: naturwissenschaftliche Komplettlegastheniker, denen ein Klimaforscher von einem so genannten „renommierten Institut“ alles erzählen kann. Angefangen bei Erhard Eppler über Volker Hauff, Gerhard Schröder, Wolfgang Thierse bis hin zu Siegmar Gabriel, keiner kann die naturwissenschaftlichen Hintergründe des Ökologismus auch nur annähernd nachvollziehen und vor allem einmal kritisch hinterfragen: Ist das auch alles wahr? Selbst der einstige Chef von Greenpeace, Thilo Bode, ist von solchen Kenntnissen vollkommen unbeleckt. Dafür sind alle diese Personen ach so eloquent. Eloquenz übrigens ersetzt nicht den Charakter (vgl. Gerhard Schröder, Joschka Fischer …).

Eine Ausnahme bildet Frau Merkel. Bei ihr bin ich mir ziemlich sicher, dass sie über den „Sättigungscharakter“ des CO2-Treibhauseffekts informiert ist. Sie dürfte wissen, dass der „ungesättigte“ Bereich des CO2-Infrarotspektrums derartig winzig ist, dass er nur mit äußerst aufwendigen Methoden sauber erfassbar ist. Sie dürfte wissen, dass deshalb 100 % mehr CO2 – nach den ganz offiziellen Zahlen – nur eine Steigerung des Treibhauseffekts von schwachbrüstigen 1,2 % erbringt. Das ist eine Petitesse, wenn man sich vor Augen hält, dass der gesamte natürliche Treibhauseffekt eine Wirkung von 33°C hat! Aber im Computer lässt sich daraus die Klimakatastrophe konstruieren – wenn man so will. Wenn nicht, kommt auch das Gegenteil heraus. Wie gesagt: es geht nicht um die Wahrheit, sondern um die Macht und um nichts anderes als um die Macht. Wie zu Zeiten der Inquisition.

Media-Mania.de:

Welche Maßnahmen im Rahmen des Umweltschutzes der vergangenen Jahrzehnte erachten Sie grundsätzlich als sinnvoll? Gibt es weiteren Handlungsbedarf?

Dr. Heinz Hug: Um nur zwei wesentliche zu nennen: Da wäre zum einen die Luftreinhaltung und zum anderen der Schutz der Gewässer. Daneben gibt es noch eine Reihe weitere wie der schonende Umgang mit Ressourcen. Natürlich gibt es zusätzlichen Handlungsbedarf. Der größte Beitrag zum Umweltschutz wäre eine internationale Konvention zur Reduktion der Erdbevölkerung. Hier wären noch größere Anstrengungen notwendig als beim Klimaschutz. Im Gegensatz zu diesem wären sie sogar sinnvoll. Die Untätigkeit auf diesem Gebiet belegt eindeutig die vollkommene Insuffizienz der politischen Führung – und zwar weltweit.

Um nicht missverstanden zu werden: ich mag Kinder, sogar sehr. Und gerade deshalb bin ich für weniger Menschen auf der Erde und zwar nicht allein aus Umweltschutzgründen. Nein, es geht um das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Abgesehen davon schafft eine geringere Besiedlung mehr Freiraum für den Einzelnen und damit auch mehr „Wohlbefinden“. Auch das ist wichtig für die Zukunft unserer Kinder.

Es ist an einer Hand abzuzählen: die Mangelversorgung der stetig wachsenden Bevölkerung schwacher Volkswirtschaften wird bislang unvorstellbare Wanderungsbewegungen hervorrufen, die keineswegs friedlich verlaufen werden. Importierte Bürgerkriege und steigende Kriminalität in den Einwanderungsländern sind vorprogrammiert und unabwendbar. Wollen wir das unseren Kindern und Enkeln zumuten? Multikulti ist der größte Selbstbetrug unverantwortlich handelnder Gutmenschen. Wenn Deutschland schon ein Einwanderungsland ist, weshalb wählen wir dann nicht diejenigen aus, die zu uns kommen? Weshalb dulden wir eine Einwanderung in unsere Sozialsysteme von Menschen, die oftmals gar nicht vorhaben, hierfür jemals eine Leistung zu erbringen? Oder die nicht in unsere Gesellschaft integrierbar sind, weil sie bewusst eine Parallelgesellschaft anstreben?

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Politiker mithilfe von Ersatzhandlungsfeldern wie dem Umweltschutz – der sich schon längst tot gesiegt hat – von ihren eigentlichen Aufgaben ablenken. Wann will eigentlich die Menschheit anfangen zu „vergreisen“, wenn 9 Milliarden auf dem Globus leben, wenn es 15 Milliarden sind oder wenn sich 30 Milliarden Menschen mit allen zur Verfügung stehenden Waffen gegenseitig an den Kragen gehen?

Media-Mania.de:

Es ist doch sicherlich ein Fakt, dass wir heutzutage mit wesentlich mehr chemisch-synthetischen Substanzen konfrontiert werden als noch vor 50 oder 100 Jahren. Mit natürlichen Substanzen, z. B. von Pflanzen gegen Fraßfeinde produzierten Pestiziden, kann unser Körper größtenteils umgehen, es gibt ja so etwas wie eine Koevolution. Die zahllosen vom Menschen neu in die Nahrungskette verbrachten Chemikalien sollen wirklich keine Bedrohung darstellen?

Dr. Heinz Hug: Sicher kann man niemals sein. Wer dieses verlangt, verlangt die Unterbindung jeglicher Innovationen. Bei der Gentechnik hat man dies schon sehr weit gebracht. Die Stammzellenforschung ist das augenblickliche Opfer der Moral-Industrie. Wer glaubt, all diese NGOs und die sie unterstützenden Politiker handelten selbstlos, irrt. Es geht um Einflussnahme, um viel Geld und um den Kick bei der Machtausübung. Und natürlich um den Lustgewinn beim Beobachten, wie große Bevölkerungsteile genau das machen, was man will. Ein schönes Beispiel war der Boykott von Shell im Verlauf der Brent-Spar-Affäre.

Im Übrigen können die zahllosen vom Menschen neu in die Nahrungskette verbrachten Chemikalien kaum eine Bedrohung darstellen. Anderweitig würde die Lebenserwartung nicht stetig wachsen und der allgemeine Gesundheitsstandard wäre nicht auf unserem hohen Niveau. Gestern beobachtete ich eine Frau, wie sie im Supermarkt gezielt „Ökowein“ kaufte. Der darin enthaltene Alkohol stellt eine wesentlich höhere Gesundheitsgefährdung dar als Wein aus konventionellem Anbau mit Ultraspuren eines Pflanzenschutzmittels.

Media-Mania.de:

Krebs hat Ihren Angaben zufolge, die ja auf seriösen Untersuchungen basieren, als Ursache nur in geringem Umfang Umweltgifte und -einflüsse wie Asbest, Acrylamid, Elektrosmog und so fort …

Dr. Heinz Hug: Das ist richtig. Als die Umweltschutzbewegung vor ca. 40 Jahren auf die Beine kam, wurden Krebsängste von den Panikmachern geschürt. Heute weiß man dank der Genomforschung, den Fortschritten der Virologie, der Genetik und der Toxikologie, dass Krebs zu über 98 % nichts mit Chemikalien, Radioaktivität aus Kernkraftwerken, Elektrosmog und Co. zu tun hat. Will man das Restrisiko, das für jeden Betroffenen der 100 %-Fall ist, ebenfalls beseitigen, dann muss man die Industriegesellschaft abschaffen. Zunächst käme es nur zu einer Komfortminderung, danach zu ausgeprägter Mangelversorgung und schließlich zum Artensterben – diesmal aber wäre es der Mensch.

Media-Mania.de:

Sie stehen mit Ihren ökokritischen Veröffentlichungen ziemlich „alleine“ da. Fühlen Sie sich manchmal wie ein Geisterfahrer? Ist es tatsächlich möglich, dass in Wirklichkeit „all die anderen“ die Geisterfahrer sind?

Dr. Heinz Hug: Ich stehe ganz und gar nicht als Geisterfahrer da. Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Da wäre zunächst der Däne Björn Lomborg („Apocalypse – No!“). Dann gibt es eine Reihe mutiger Journalisten wie Dirk Maxeiner und Michael Miersch („Lexikon der Ökoirrtümer“) und Edgar Gärtner („Öko-Nihilismus – Eine Kritik der Politischen Ökologie“). Auch der tschechische Präsident Václav Klaus wäre zu nennen („Blauer Planet in grünen Fesseln. Was ist bedroht: Klima oder Freiheit?“). Nicht zu vergessen ist zudem Paul K. Driessen (”Öko-Imperialismus”).Und ganz aktuell Horst-Joachim Lüdecke („CO2 und Klimaschutz. Fakten, Irrtümer und Politik“). Ich könnte noch unzählige weitere nennen vor allem auch aus dem angelsächsischen Raum. Nein, es gibt einen auf dem Ökologismus bezogenen anschwellenden Bockgesang. Genug ist genug. Da, wo des Guten zu viel geschieht, wird es zur Plage. Ähnlich wie das Mühlchen am Meeresgrund, das unaufhörlich Salz mahlt, weil der Kapitän, der auf kriminellen Weg in seinem Besitz gelangte, das Zauberwort zum Abstellen vergaß.

Media-Mania.de:

Was ist Ihrer Meinung nach die Ursache dafür, dass sich die Bevölkerung so bereitwillig den von den Politikern und Verbänden über die Medien geschürten Ängsten hingibt?

Dr. Heinz Hug: Da ist zum einem der archaische Urtrieb des Menschen, an etwas zu glauben. Dieses Verhalten wird durch die weit verbreitete naturwissenschaftliche Legasthenie unterstützt. Hinzu kommt eine gewisse Lustangst am täglichen Weltuntergang und die Sucht nach Tatarenmeldungen.

Media-Mania.de:

Am Ende Ihres Buchs nehmen Sie die 68er gründlich aufs Korn, darunter auch den über Jahre beliebtesten Politiker Deutschlands und Außenminister a. D. Es liest sich fast wie eine Abrechnung. Was haben Ihnen die 68er getan, die ja Teil Ihrer Generation sind? Dass die Gesellschaft zu jener Zeit ein paar Veränderungen nötig hatte, werden Sie doch nicht bestreiten?

Dr. Heinz Hug: Richtig. Veränderungen waren damals wahrhaftig notwendig. Die Beseitigung der Autoritätsgläubigkeit ist durchaus positiv zu nennen. Leider wurden die alten Autoritäten durch neue ersetzt. Es sind zum einen die Angsttrompeter, die vom Ökologismus leben, und zum anderen die Patentträger der grässlichen „Political Correctness“, die eine gut funktionierende Zensur einführten. – Auch war die Beseitigung der verlogenen Sexualmoral der 50er Jahre längst überfällig. Dem „Kranzgeld“, dem § 175, dem Naserümpfen über uneheliche Kinder oder bestimmte sexuelle Vorlieben sowie dem Kuppeleiparagraphen, der die Eltern bedrohte, wenn der Freund der 20-jährigen Tochter über Nacht blieb, ist keine Träne nachzuweinen. Und auch hier haben es die 68er verstanden, das Kind mit dem Bad auszuschütten. So halte ich die „Ehefähigkeit“ Homosexueller für eine schrille Blasphemie. Und nicht von ungefähr hat sich in den Köpfen einiger Zeitgenossen eingenistet, Sex mit Kindern sei ein Kavaliersdelikt. Schließlich haben die Grünen in ihrer Gründungsphase die Straffreiheit hierfür gefordert.

Was mir die 68er getan haben? Mir nicht allzu viel. Dem Land und der westlichen Zivilisation jedoch sehr viel. Zunächst einmal haben sie den Marxismus in Form seiner weichgespülten Version, dem Sozialismus, zum Durchbruch verholfen, indem sie ihn mit dem Begriff Demokratie verknüpften. In Wahrheit haben die 68er nicht das große Wort „Mehr Demokratie wagen“ von Willy Brandt gefördert, sondern das Gegenteil bewirkt. Wer meint, Sozialismus sei doch eine menschenfreundliche Politikströmung, die sich Gerechtigkeit und Gleichheit zum Ziel gesetzt hat, irrt. Dies ist nur in der Theorie so. In der Praxis verstößt jede Form des Sozialismus gegen die Menschenrechte. Die große sozialistische Illusion der 68er schändet nicht nur das Menschenrecht auf Eigentum, sondern auch das der Freiheit. Hayek beschreibt dies mit den Worten: „Demokratie und Sozialismus haben nur ein einziges Wort miteinander gemeinsam: die Gleichheit. Aber man beachte den Unterschied: während die Demokratie die Gleichheit in der Freiheit sucht, sucht der Sozialismus sie im Zwang und in der Knechtung“ (Friedrich A. Hayek, „Der Weg zur Knechtschaft“, S. 45).

A propos Zwang: Die 68er sind die Betreiber des Feminismus, der sich im Gender-Mainstreaming ein schrulliges Denkmal gesetzt hat. Es handelt sich nicht um Frauenpolitik, sondern um eine alberne Verballhornung des Sozialismus, der ständig in unserer Gesellschaft nach neuen „benachteiligten Gruppen“ schürft. Es geht um die „Geschlechterrolle“ von Frauen und Männern. Diese sei anders als das biologische Geschlecht erlernbar und damit auch veränderbar. Inzwischen kennt man 15 (fünfzehn!) unterschiedliche Geschlechter. Dies hätte durchaus einen hohen Unterhaltungswert, wenn darauf nicht das „Gleichstellungsgesetz“ beruhte, das die Grünen unter Schröder forcierten, aber nicht mehr durchbekamen. Die in der Merkel-Regierung präsenten Achtundsechziger-Patentträger in SPD und CDU haben es dann mit geringen Abstrichen in Gang gesetzt. Weit über die Vorgaben der Europäischen Union hinaus! Die Folge: ganze Rechtsanwaltsbüros leben heute davon, Stellenausschreibungen und Vermietungsanzeigen zu durchforsten, ob diese geschlechtsneutral formuliert sind und auch keine Homosexuellen diskriminieren.

Weiterhin haften die 68er für die Ausdünstungen einer gesellschaftsverheerenden Bildungspolitik seit den Siebzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts. Dabei geht es auch um das Lehrerbild in der Gesellschaft. Seit diese Leute begannen, in Latzhosen, Halbglatze und Vollbart oder im schlampigen Rock bzw. Jeans mit Strickzeug die Lehrerkollegien zu durchseuchen, haben sie das öffentliche Ansehen der Pädagogen nachhaltig zerstört. Die längst gescheiterte antiautoritäre Liebespädagogik hat zweierlei bewirkt: Sie hat zum einem frustrierte, heute in Pension gehende Sozialillusionisten geschaffen, die in den letzten Jahren ihres Berufslebens weder mit den Schülern noch mit den Eltern zurechtkamen. Zum anderen wurden die Grundlagen für unhaltbare disziplinarische Zustände geschaffen, die an der Berliner Rütli-Schule eskalierten, als ein ganzes Kollegium um die Auflösung seiner Schule bat.

Die von den 68ern international betriebene Durchlässigkeit des Bildungssystems hat auch mehr Schaden als Nutzen gebracht. Sie hat uns nicht klüger gemacht, sondern die Schulabschlüsse entwertet. Werkzeuge hierfür waren die Absonderungen von Lehrstuhlinhabern der Pädagogik, die sich von Politikern bereitwillig instrumentalisieren ließen. Dies insbesondere, nachdem diese Lehrstühle von 68ern im Zuge der Kulturrevolution okkupiert wurden. So dürfte es nicht mehr weit hin sein, bis von einem Dachdeckerlehrling (pardon: Auszubildenden = Azubi) das Abitur verlangt wird. Was hat man eigentlich davon, wenn 40 % eines Jahrgangs das Abitur erlangen, wenn der Abschluss als Massendiscountartikel keinen Wert mehr besitzt? Frankreich ist uns da noch weiter voraus. Dort haben mehr als 80 % eines Jahrgangs das Baccalauréat und damit die Hochschulzugangsberechtigung. Mit der Folge, dass an den Hochschulen „Concours“ stattfinden müssen, um geeignete Bewerber herauszufinden. In Deutschland entwickelt es sich ähnlich. Viele Fachhochschulen und auch Hochschulen halten zwischenzeitlich Grundkurse beispielsweise in Mathematik ab, um die Bewerber studierfähig zu machen. Statt die Durchlässigkeit zu erhöhen, wäre ab den Siebzigerjahren der richtige Weg die Förderung der Erwachsenenbildung gewesen. Notfalls auch durch Stipendien, die es dem jungen Berufstätigen erlaubt hätte, ein halbes Jahr vor dem Abitur beruflich zu pausieren. Damit wären mit wesentlich geringerem Steuergeldaufwand die dringend notwendigen Begabungsreserven zu mobilisieren gewesen.

Was haben die 68er noch angerichtet? Neben einer vollkommen verhunzten „Migrationspolitik“ stehen sie für eine verkorkste Justizreform nach 1972. Angeblich ist der Täter das Opfer und die Gesellschaft oder noch besser der Geschädigte der Täter. Resozialisierung geht vor Sühne. Diese dem gesunden Menschenverstand (ich schließe ausdrücklich den Begriff „gesundes Volksempfinden“ aus dem Wörterbuch des Unmenschen aus!) widersprechende Auffassung wurde damals von Lehrstühlen der Kriminologie propagiert und wird heute noch von ihnen gefördert. Die Kriminologie spielt dabei die gleiche unheilvolle Rolle wie die Hochschulpädagogik für das Bildungssystem. In beiden Fällen konnten und können sich noch heute gutmenschliche Politiker deren Absonderungen bedienen, um ihre paradiesvogelartige Gesellschafts- und Rechtspolitik „wissenschaftlich“ absegnen zu lassen.

Media-Mania.de:

Bitte fassen Sie in wenigen Sätzen zusammen, wie eine sinnvolle Umweltpolitik Ihrer Meinung nach gestaltet werden sollte.

Dr. Heinz Hug: Sinnvolle Umweltschutzmaßnahmen hatte ich bereits oben genannt. Deshalb konzentriere ich mich auf Überflüssiges.

Die Mülltrennung ist aufzugeben. Ausnahmen wären Papier und Glas. Der Müll gehört energetisch genutzt. Nicht zuletzt, um die Ressourcen fossiler Brennstoffe zu schonen.

Die Förderung alternativer Energien (Windmühlen und Photovoltaik) müsste eingestellt werden. Im Gegenzug wären die Laufzeiten der Kernkraftwerke zu verlängern. Die deutschen Kernkraftwerke sind weltweit die sichersten.

Der Bevölkerung muss über die Folgen mangelnder Energieversorgung aufgeklärt werden. Im Anschluss daran ist die Angst vor der Kernenergie zu nehmen, um die Bereitschaft zum Bau neuer Reaktoren zu fördern. Finnland und andere Länder sind uns hier weit voraus.

Die Endlagerstätten für Atommüll sind in Betrieb zu nehmen. Steinsalzlager, die seit Millionen von Jahren stabil und ohne Grundwassereinbruch existieren, lassen erwarten, dass sie weitere Millionen Jahre mit eingelagertem Atommüll existieren. Die thermodynamischen Studien zur Abwärmeproblematik sind abgeschlossen und belegen die Sicherheit dieser Lagerstätten.

Die Bioethanolerzeugung als Sprit-Zwangsbeimischung ist aufzugeben. Ackerflächen sind zur Ernährung der Weltbevölkerung notwendiger. Das Gleiche sollte mit dem so genannten „Klimaschutz“ geschehen. Es handelt sich um eine gigantische Geldvernichtungsmaschine, bei der bis 2020 fünfhundert Milliarden Euro ausgegeben werden sollen, um den Temperaturanstieg auf 0,001 °C zu begrenzen.

Die „Feinstaub-Verordnung“ bewirkt nichts. Es ist nicht zu leugnen: Feinstaub unterhalb von 10 ?m (PM10) dringt bis in die Lungenbläschen (Alveolen) ein. Die Folgen sollen Allergien, Herz- und Kreislauferkrankungen sein. Streng genommen müsste man dann auch den Bäumen Pollenflug im Frühjahr verbieten. Die einschlägigen Studien zum Feinstaub beruhen auf selektierten Statistiken (Data-Dredging), deren Aussagen in vielen Teilen fragwürdig sind. Ein wissenschaftlich bewiesener biologischer Wirkungsmechanismus existiert nicht. Die ganze Feinstaub-Diskussion erinnert an das Waldsterben und die DDT-Hysterie und wird in einigen Jahren ad acta gelegt sein.

Die geltenden Umweltgesetze sind teilweise widersprüchlich. Deshalb müsste ihre Notwendigkeit spätestens alle fünf Jahre überprüft werden.

Das Vorsichts- bzw. Vorsorgeprinzip ist aufzugeben. Stattdessen ist das „Nachbesserungsprinzip“ einzuführen, das nach dem „Trial-and-Error-Verfahren“ arbeitet. Es ist ein altes, vernünftiges Konzept und wird zu Recht in allen Staaten, die sich die luxuriöse Ökokosmetik Europas nicht leisten können, noch immer angewandt. Die frei werdenden finanziellen Ressourcen sollten unterentwickelten Staaten zugute kommen. Dabei ist streng darauf zu achten, dass das Geld auch bei der Bevölkerung landet und nicht auf Schweizer Nummernkonten der jeweils regierenden Kleptokraten.

Alle Forschungsergebnisse, die zur Grundlagen der Umweltschutzgesetzgebung werden können, müssen falsifizierbar sein. Vermutete Risken sind zurückzuweisen.

Sowohl in den armen Ländern der Dritten Welt als auch in den entwickelten Industrieländern sind Programme zur Minderung der Bevölkerung einzuleiten. Dies kann nur im Rahmen internationaler Konventionen geschehen und muss streng kontrollierten humanitären Kriterien unterliegen, die die Würde des Menschen wahren.

Media-Mania.de:

Herzlichen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

(Dieses Interview wurde von Regina Károlyi im Februar 2008 per E-Mail geführt.)

Rezension zum Buch

Der Diplomchemiker und Buchautor Dr. Heinz Hug unterrichtet an einer Berufs- und Fachschule mit den Schwerpunkten Laboranten-, Chemikanten- und Chemietechnikerausbildung. Er hat mehrere Fach- und Sachbücher veröffentlicht.

92 Antworten zu “Interview mit Dr. Heinz Hug über “Die Angsttrompeter””

  1. krishnag Says:

    Klimawandel war damals wie heute “Glaubenssache” und ein Fall für die Inquisition :-)

  2. Kohleverfluessigungs-Investor Says:

    Stimmt es eigendlich, was Greenpeace sagt: [Link]

    [Bitte Links per HTML einbinden -- Tomislav]

  3. Energie-Ossi Says:

    Hallo Argus
    Das Beste hast Du aber vergessen, die abschließenden Sätze des Herrn Hug.

    -Die Mülltrennung ist aufzugeben. Ausnahmen wären Papier und Glas. Der Müll gehört energetisch genutzt. Nicht zuletzt, um die Ressourcen fossiler Brennstoffe zu schonen.
    -Die Förderung alternativer Energien (Windmühlen und Photovoltaik) müsste eingestellt werden. Im Gegenzug wären die Laufzeiten der Kernkraftwerke zu verlängern. Die deutschen Kernkraftwerke sind weltweit die sichersten.
    -Der Bevölkerung muss über die Folgen mangelnder Energieversorgung aufgeklärt werden. Im Anschluss daran ist die Angst vor der Kernenergie zu nehmen, um die Bereitschaft zum Bau neuer Reaktoren zu fördern. Finnland und andere Länder sind uns hier weit voraus.
    -Die Bioethanolerzeugung als Sprit-Zwangsbeimischung ist aufzugeben. Ackerflächen sind zur Ernährung der Weltbevölkerung notwendiger. Das Gleiche sollte mit dem so genannten „Klimaschutz“ geschehen. Es handelt sich um eine gigantische Geldvernichtungsmaschine, bei der bis 2020 fünfhundert Milliarden Euro ausgegeben werden sollen, um den Temperaturanstieg auf 0,001 °C zu begrenzen.
    -Die „Feinstaub-Verordnung“ bewirkt nichts. Es ist nicht zu leugnen: Feinstaub unterhalb von 10 ?m (PM10) dringt bis in die Lungenbläschen (Alveolen) ein. Die Folgen sollen Allergien, Herz- und Kreislauferkrankungen sein. Streng genommen müsste man dann auch den Bäumen Pollenflug im Frühjahr verbieten. Die einschlägigen Studien zum Feinstaub beruhen auf selektierten Statistiken (Data-Dredging), deren Aussagen in vielen Teilen fragwürdig sind. Ein wissenschaftlich bewiesener biologischer Wirkungsmechanismus existiert nicht. Die ganze Feinstaub-Diskussion erinnert an das Waldsterben und die DDT-Hysterie und wird in einigen Jahren ad acta gelegt sein.
    -Das Vorsichts- bzw. Vorsorgeprinzip ist aufzugeben. Stattdessen ist das „Nachbesserungsprinzip“ einzuführen, das nach dem „Trial-and-Error-Verfahren“ arbeitet. Es ist ein altes, vernünftiges Konzept und wird zu Recht in allen Staaten, die sich die luxuriöse Ökokosmetik Europas nicht leisten können, noch immer angewandt. Die frei werdenden finanziellen Ressourcen sollten unterentwickelten Staaten zugute kommen. Dabei ist streng darauf zu achten, dass das Geld auch bei der Bevölkerung landet und nicht auf Schweizer Nummernkonten der jeweils regierenden Kleptokraten.

    Die Folgen der mangelhaften Energieversorgung versuche ich hier schon ständig zu propagieren, langsam merkt auch der letzte Öko, das 100% EE nie klappen werden.
    Höchstens die Deutschen begnügen sich mit afrikanischen Verhältnissen, stundenweise Strom wenns hochkommt. Das dürfte auch nicht im Sinne der Regierung sein, was soll der gemeine Deutsche denn machen, wenn er kein Verblödungsstrahler (Fernsehen) mehr konsumieren kann, etwa nachdenken???
    MfG

  4. ck42 Says:

    Man kann dem Oekologismus auch positive Seiten zugestehen, denn er still das menschliche Grundbedürfnis nach Katastrophenangst. Mit dem Klimahype wird dies Grundbedürfnis verhältnismäßig unschädlich gestillt, ohne das Leute gefoltert werden oder Kriege angezettelt werden. Es wird zwar Geld vernichtet, aber mit dem Kolateralnutzen, dass die Energieversorgung vielleicht unabhängiger vom Öl wird.

  5. Energie-Ossi Says:

    Mangelnde Energieversorgung!

    Deutschland könnte bald auf Stromimporte angewiesen sein, weil nicht genügend neue Kraftwerke gebaut werden. Auf diese Gefahr haben die im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) organisierten Kraftwerks- und Turbinenhersteller hingewiesen: Der deutsche Kraftwerksmarkt sei aufgrund der energiepolitischen Verunsicherung stark rückläufig, warnte Siemens-Energy-Chef Frank Stieler, der Vorsitzende der Gas- und Dampfturbinenhersteller im VDMA: „Wenn sich auf dem Inlandsmarkt jetzt nichts tut, sind unsere gesamten Produktionskapazitäten bald von ausländischen Auftraggebern belegt.“

    Dann aber würden sich die Wartezeiten auf neue Kraftwerke immens verlängern – und die Preise für deutsche Auftraggeber weiter drastisch steigen. Denn nach den Zahlen des Verbands VDMA Power Systems waren deutsche Kraftwerke schon im vergangenen Jahr weltweit stark gefragt – nur in Deutschland nicht.

    Gefunden in der “Welt”

    #ck42
    Ich bin nicht ganz Deiner Meinung. Geldverbrennung zu Kosten des kleinen Mannes ist schon schlimm genug, aber aus Nahrungsmittel Bio-Treibstoffe zu machen grenzt schon an Wahnsinn. Wenn die ärmsten der Armen auf der Welt sich nicht mal mehr ihr Grundernährung sichern können, legt man den Grundstein für Aufstände und Kriege (siehe Mais und Mexico).
    Weiterhin wird mit dem Klima-Gedöhns von weit aus größeren Problemen abgelenkt, die bei weiterer Mißachtung auch in DE zu Bürgerkriegs-ähnlichen Zuständen führen können.
    Das übelste ist aber, das eine neue Art von politischen Führungskräften entsteht, denen jede Art von Freiheit zuwider ist. Schon jetzt ist ihr Lieblingswort “VERBOTE” für alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens. Damit diese “Verbote” auch durchgesetzt werden können, installiert man eine perfekte Überwachung des Pöbels. Mach die Augen auf, ein bißchen Angst vor der Natur ist nichts verwerfliches, aber was mit dieser Angst in unserer Gesellschaft getrieben wird, das ist vom großen Übel.
    MfG

  6. Energie-Ossi Says:

    Wir sind im Arsch!

    Während sich in DE die grünen Gutmenschen über jedes verhinderte Kohlekraftwerk freut, die Atomkraft eh bald abgeschaltet ist, was machen da die Franzosen und Engländer???
    Richtig, die schließen eine Atom-Allianz.

    Comeback für den Atomstrom: Briten und Franzosen wollen laut “Guardian” bei der Entwicklung eng kooperieren, neue Kraftwerke bauen, die Technik exportieren. Die Bundesregierung gerät energiepolitisch immer stärker unter Druck – in Großbritannien gilt die neue Allianz als Schwächung Deutschlands…….

    Gefunden im SpON

    Achtung Zynismus!!!!

    Den ersten Weltkrieg haben wir überlebt, nach dem zweiten Weltkrieg hat es Deutschland wieder geschafft eine große Nation zu werden, und jetzt?
    Jetzt schaffen es grüne Hanseln mit dem “Peace”-Zeichen an der Jacke unser Land NACHHALTIG zu zerstören.
    Ist das jetzt etwa die späte Rache der Siegermächte???

    Zynismus aus

    MfG

  7. Energie-Ossi Says:

    #ck42
    Nachtrag
    Du schreibst:

    Man kann dem Oekologismus auch positive Seiten zugestehen, denn er still das menschliche Grundbedürfnis nach Katastrophenangst.

    Sorry, ich kann den Unfug von Tag zu Tag immer weniger positive Seiten zugestehen. Dank irrsinniger Maßnahmen im Namen des Klimas werden schon jetzt immer mehr Menschen zum Verhungern verurteilt.

    Berlin (dpa) – Der weltweite Biokraftstoffboom bedroht nach Einschätzung von Fachleuten zunehmend die sichere Versorgung mit Lebensmitteln und könnte zu neuen Hungersnöten in Entwicklungsländern führen…..

    …Der Chef des weltgrößten Nahrungsmittelkonzerns Nestlé, Peter Brabeck, warnte in der «NZZ am Sonntag» ebenfalls vor verheerenden Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduktion. «Wenn man 20 Prozent des steigenden Erdölbedarfs mit Biotreibstoffen decken will, wie das geplant ist, dann gibt’s nichts mehr zu essen.» Es sei unverantwortlich und moralisch inakzeptabel, dass man enorme Subventionen zahle, um aus Lebensmitteln Biotreibstoff zu machen. «Das ist politischer Wahnsinn.»…

    Kortmann verwies auf Untersuchungen des «International Food Policy Research Institute» in Washington, wonach bei jedem Prozentpunkt, um den die Nahrungsmittelpreise steigen, zusätzlich 16 Millionen Menschen auf der Welt von Hunger bedroht seien. «Das macht im Grunde das ganze Ausmaß dessen deutlich, womit wir es zu tun haben.» In Indonesien würden für den Anbau von Ölpalmen zum Teil Landflächen enteignet. Derzeit würden in dem südostasiatischen Land auf einer Fläche von 6 Millionen Hektar Ölpalmen angebaut. Bis 2020 werde diese Zahl nach Schätzungen von Nichtregierungsorganisationen auf 20 Millionen Hektar steigen….

    Kortmann kritisierte, die kurzfristige Gewinnmaximierung gehe zu Lasten der mittel- und langfristigen Ernährungssicherheit der Menschen. Die angestrebte hohe Beimischungspflicht von Biokraftstoffen gefährde Überlebensperspektiven für Millionen von Menschen. «Wir haben im Moment die große Chance, es da zu regeln, wo es möglich ist, weil die deutsche und europäische Rechtsprechung noch nicht abgeschlossen ist.»…

    Laut Brabeck verwenden die USA in diesem Jahr 138 Millionen Tonnen Mais nur für Biotreibstoff. Diese Menge fehle für die Lebensmittelproduktion und treibe nicht nur den Preis für Mais, sondern auch für Soja und Weizen nach oben. Landwirtschaftlicher Boden werde zum knappen Gut. «Ebenso Wasser, das uns auszugehen droht.» Für die Produktion eines Liters Bioethanol würden 4000 Liter Wasser benötigt.

    Das ganze auf “Pro-Physik”

    Der ganze Spass nur deshalb, damit wir “CO2-Neutral” Energie erzeugen können.
    Die selben Herren erzählen uns dann vom “Recht der zukünftigen Generation”, überblicken aber nicht mal die Auswirkungen einer einzigen Massnahme zur CO2 Einsparung.
    Merkst Du langsam, das wir global verarscht werden mit der Katastrophenangst?
    MfG

  8. Argus Says:

    An alle Leser. Mir die “Rüge” von EnergieOssi zu Herzen nehmend, habe ich den gesamten Text des Intviews jetzt in den Blogbeitrag gestellt. So muß man nicht hin und her springen.

  9. Energie-Ossi Says:

    #8 Argus
    Danke-:)

    #Alle
    Das nenne ich mal “Klassenkampf”….
    -Der Klima-Lügendedektor-
    Ein Projekt von “Greenpeace-Magazin” und “wir-klimaretter.de”
    Da kommt nur noch unser alter Vorzeigepropagandist Karl Eduart von Schnitzler vom “Schwarzen Kanal” mit.
    Anderen der Lüge bezichtigen und selber nur Halbwahrheiten verbreiten.
    DEBRIV: http://www.braunkohle-halbwissen.de

    Dort schreiben sie einen schönen Satz der im ersten Augenblick auch stimmt:

    Kein Land der Welt nämlich setzt so sehr auf die Braunkohle wie Deutschland, nirgendwo wird mehr von diesem Klimakiller aus der Erde geholt und verfeuert als in Deutschland.

    Laut Statistik stimmt das anscheinend auch bis 2005.
    Aber!!!
    Guckt man sich dann mal auf der selben Seite den Steinkohleabbau an, was sieht man da im Jahre 2005???

    Richtig, China holt da über 2.100 Mio. Tonnen aus der Erde, mit Abstand von den USA mit 952 Mio.Tonnen und Indien mit 407 Mio. Tonnen gefolgt.
    Deutschland ist da mit schlappe 25 Mil. Tonnen dabei.

    Das zum Thema Halbwahrheiten, die man anderen in die Schuhe schiebt und nicht besser ist.
    Gott sei Dank ist mit dieser Seite dann auch bald Schluß, wenn Mangels Strom die Server abgeschaltet werden, was die übrigens auch anzweifeln.

  10. Chlorobium Says:

    Ich habe eine Verständnisfrage zu einer von Hugs Aussagen. Hug sagt:

    “… die Überschreitung eines derart blasphemisch niedrig angesetzten Grenzwertes würde eine Gesundheitsgefährdung darstellen,… ”

    Was hat denn die Grenzwertfestlegung mit Blasphemie zu tun? Welche Gott wird hierbei beleidigt?

    mfg
    Chlorobium (der Farbe wegen)

  11. BRK Says:

    Ja, da sind dann noch unsere Windmühlenfetischisten

    Aufmarsch gegen Hochspannungsleitungen,die den “grünen Strom” verteilen sollen. Das war vorher zu sehen. Die Idiotie der Ökomischpoke kennt keine Grenzen.
    Heute Mittag im ZDF wurde die Demo gegen die E-Leitungen gezeigt. Ein Fahnenmehr wie zu Erichs Zeiten.
    Auf der Homepage der Grünen haben die Besserpwisser die große Klappe

  12. homersimpson Says:

    Es ist nicht nur dieser absolute Schwachsinn, Nahrungsmittel durch den Schornstein oder Auspuff zu jagen. Viel schlimmer finde ich die Tatsache, daß sich diese Ökologisten nicht einmal von Fakten beeindrucken lassen. Da läuft alles nach dem Prinzip: Greenpeace hat gesagt; Greenpeace hat Recht; Greenpeace ist Gott!
    Am besten hat mir folgende Aussage eines Greenpeace-Mitglieds gefallen: “Wir brauchen keine Kraftwerke mehr! Den Strom, den wir brauchen machen wir mit Erneuerbaren Energien (auch so ein lustiger physikalischer Unfug). Und wenn das nicht reicht, holen wir uns den Rest aus dem Ausland, die bauen ja neue Atomkraftwerke.”
    So ticken die! So erziehen die ihre Kinder!
    Wobei ich ja immer noch auf die Antwort auf meine Frage an besagtes Greenpeace-Mitglied warte. Er meinte, wir müssen lernen zu verzichten, worauf ich fragte: Und worauf? Die Antwort schuldet er mir immer noch.
    Aber so sind sie eben, die Ökologisten. Immer die Anderen. Wir machen nie etwas falsch. Wir sind im Besitz der absoluten Wahrheit (auch wenn diese Wahrheit nicht mal eine Halbwahrheit ist).

  13. homersimpson Says:

    #11 BRK

    Ja, da sind dann noch unsere Windmühlenfetischisten

    Aufmarsch gegen Hochspannungsleitungen,die den “grünen Strom” verteilen sollen. Das war vorher zu sehen. Die Idiotie der Ökomischpoke kennt keine Grenzen.

    Das mußt du verstehen. Diese Hochspannungsleitungen erzeugen doch Krebs. Dagegen muß man doch als Gutmensch und Grüner demonstrieren. Soll zumindest ein Arzt in einem grünen Forum behauptet haben. Veröffentlichen durfte er seine Ergebnisse angeblich nicht, wegen Repressalien der Stromerzeuger. Quelle kann ich leider nicht liefern, ich habe auch nach intensivster Suche nichts gefunden. Jedenfalls nichts, was auch nur den leisesten Anschein von Wissenschaft erweckte.
    Seltsam, seltsam… Aber es wird schon stimmen, stand ja in einem Forum.

  14. Tomislav Rus Says:

    #10:

    Was hat denn die Grenzwertfestlegung mit Blasphemie zu tun? Welche Gott wird hierbei beleidigt?

    Ist wie mit bestimmten Karrikaturen. Wenn ein Grenzwert ein bisschen überschritten wurde, musst du nur in die Richtung des lautesten Gebrülls schauen. Dann gehst du hin und fragst welchen Gott sie anbeten. Vielleicht hat es aber auch irgendwas mit dieser Webseite hier zu tun.

  15. Energie-Ossi Says:

    Hallo BRK
    Ja so sind ´se, riesige Windmühlen erfreuen das Auge, aber Strommasten sind bäh.
    Immer mehr Windkraft fordern und dann nicht wissen, wie se den Dreck verteilen sollen.
    Tritt-Ihn kommt mit verkabeln???
    Die Netzbehörde drückt die Durchleitungsgebühren, andere faseln von rein regionaler Versorgung mit EE und noch viele andere Schwachsinns-Ideen.
    Bio-Sprit ist schon in Verruf gekommen, jetzt geht es den Windmühlen an den Kragen. Der Bau neuer WKA ist schon 2007 um 25% rückläufig, und wenn die zukünftig ihren Strom nicht in den Süden kriegen, ist bald Schluss mit lustig.

    So liebe Leut, das Kasperle Theater hat wieder geöffnet, Grüne verhindern grünen Strom, den reicht doch schon, wenn die einen Öko-Strom-Anbieter haben.
    Demnächst wird Strom in Aldi-Tüten verteilt.-:)
    MfG

  16. BRK Says:

    #10 Chlorobium

    Gestatte mir Deine bakteriel bedingte Bildungslücke aufzufüllen.

    Synonym für blasphemisch:
    schändlich, frevelhaft, frevlerisch, lasterhaft, ruchlos, verbrecherisch, widerwärtig, abscheuerregend, abscheulich, gemein, böse, unverzeihlich

    Such Dir aus was Dir gefällt und dann lies den Text nochmal im Zusammenhang.
    Das nächste mal bitte vor dem Rumnölen das Hirn einschalten.

  17. homersimpson Says:

    #15 Energie-Ossi

    Aber nur, wenn die Aldi-Tüte aus Jute ist -:)
    Zumindest setzt sich langsam die Erkenntnis durch, daß “Grüner Strom” nicht so grün ist. Bei Windrädern der Landschaftsverbrauch und die nötigen Stromleitungen; bei PV die gesamte Produktion. Die Kollektoren werden meistens mit Cadmium bedampft, was ja so besonders umweltfreundlich ist.
    So nebenbei läuft bei mir hier im Radio gerade eine Kampagne für die richtige Entsorgung von Energiesparlampen. Die Dinger sind Sondermüll, wenn sie mal kaputt sind. Aber Hauptsache, wir sparen CO2. So richtig öko das alles.

  18. BRK Says:

    #13 homersimpson

    Hallo erst mal. Willkommen im Klub der Ungläubigen, Ketzer und Nochschlimmeren.
    Lass öfter mal was von Dir hören.

    Da war mal vor etlichen Monaten eine Diskussion bei Plasberg o.ä. unter Anderem über Krebsgefahr durch Elektrosmog von Hochspannungsleitungen. Da waren ein grünes Männchen, seines Zeichen Psychiater und ein grünes Weibchen, ihres Zeichens Pastöse, die wussten das alles ganz genau, aber konnten nicht erklären wie das so passiert. Sie meinten es sei die Übertragung der Frequenz über die Haut auf den Organismus. Aber wiederum ohne Wissen auf welches Organ das wohl wirken soll. Echt grünschleimiges Geseibere.

  19. planck Says:

    @BRK

    Gestatte mir Deine bakteriel bedingte Bildungslücke aufzufüllen.

    Immer doch: bakteriell.

  20. BRK Says:

    #19

    Ach ja der planck, der klimatologische Linksschreibkünstler. Ist Dir ein Eiszapfen auf den Halsabschluss gefallen?

  21. Energie-Ossi Says:

    #17 homersimpson

    Aber nur, wenn die Aldi-Tüte aus Jute ist -:)

    Gute Idee, aber nur wenn die ökologisch in Handarbeit, 16 Stunden täglich, von 6-8 jährigen indischen Kindern bei Wasser und Brot, CO2 neutral produziert werden.
    Wir wollen doch global denken.-:)

    #BRK
    Mach Dir mal kein Kopf, er wollte auch mal was “sinnvolles” sagen.-:)
    MfG

  22. Chlorobium Says:

    #16:

    BRK, selbst wenn man ein anderes Wort für blasphemisch ensetzen würde, ergibt der Satz von Hug im Kontext keinen Sinn. So wie Hug den Satz konstruiert hat, bezieht sich das Adjektiv auf den Vorgang der Grenzwertfestlegung. Und ich hätte gerne gewußt, warum er dies so sieht; warum der Vorgang der Grenzwertfestlegung ein blasphemischer sein soll!

    mfg
    Chlorobium (der Farbe wegen)

  23. BRK Says:

    #22 Chlorobium

    Ergänze einfach die unvollständige Reihe der Synonyme z.B. mit „teuflisch“, „hinterhältig“, „arglistig“ u.dergl.
    Dann strenge Dein bakteriellll geschädigtes Köpfchen nochmals an. Aber bitte im Zusammenhang mit dem Gesamttext, wenn es Dir möglich ist.

    NS.
    Das 3. l in bakteriellll ist die Korrektur für den vorherigen Tippfehler. Das 4. l ist für planck rein „vorsorglich“, falls mal wieder eines fehlt.
    {:-((

  24. Mueller Says:

    @BRK

    Nicht aufregen über Chlorobium. Sonst kommen noch seine Brüder und vor allem sein Zwillingsbruder und posten hier mit. Die wohnen auch noch alle bei mir um die Ecke.

  25. BRK Says:

    #24 Mueller

    Um mich aufzuregen bedarf es schon anderer Kaliber.
    Dachte es mir doch das der noch einen Zwillingsbruder hat. Einer alleine kann nicht vernagelt sein.
    <[;-))

  26. ghw Says:

    …ich bin neugierig, wann es sich bis zu den Ökofaschisten durchgesprochen hat, dass Hybrid- und vor allem Elektroautos eine gefährliche Quelle für Elektrosmog sind.

    Von vier starke Elektromotoren umzingelt zu sein, das kann schon was (ich habe mal bei einem Kunden gearbeitet, bei dem in 20 m Entfernung vom Bürogebäude die Bahn vorbeigefahren ist. Wenn da die E-Lock kam, konnte man auf den Computermonitoren nichts mehr lesen…

    Also ich möchte nicht von Elektrosmogschleudern umzingelt sein…

  27. Calimero Says:

    @ghw #26

    …ich bin neugierig, wann es sich bis zu den Ökofaschisten durchgesprochen hat, dass Hybrid- und vor allem Elektroautos eine gefährliche Quelle für Elektrosmog sind.

    Was ist denn “Elektrosmog”? Is doch auch nur ein Öko-Schlagwort für die Angst vor Technik, sofern man sie nicht selbst installiert/angeschafft hat.

    Was machen fließende Elektronen in elektrischen Leitern, außer diese zu erwärmen? Sie bauen Magnetfelder auf, that’s it. Also ist “Elektrosmog” gleich Magnetfelder? Hat die E-Lok eventuell die alten Kathodenstrahler (mithin Technik) magnetisch etwas aus der Bahn geworfen?

    Was sollte da für Menschen so schädlich dran sein? Wo wir doch ständig im Erdmagnetfeld rumlatschen, uns mit jeder Menge Motoren und Kabeln umgeben und uns auch noch freiwillig in irgendwelche Magnetspin-Tomographen reinschieben lassen, wenn es uns schlecht geht?

    Sorry, nichtstationäre E-Motoren sind zwar energetisch fragwürdig, wenn sie nicht grad “Abfall-Energie” verwerten können, aber ein Gesundheitsrisiko stellen sie garantiert nicht dar.

    Du hast aber Recht mit deiner Abwartehaltung, ob sich nicht irgendwann ein paar “…”-Schützer auch ob dieses Themas bemüßigt fühlen könnten, die Bevölkerung zu warnen und von der Politik Verbote zu fordern.

    Gruß, Calimero

  28. Calimero Says:

    @BRK #11

    Dieser Link ist ja mal wieder obereklig und bar jeder Vernunft … die spinnen doch, die Grünen!

    Windräder? Ja, überall!
    Leitungen? Nicht mit uns!

    Wenn Anspruch mit Realität kollidiert, sind wiedermal die Stromversorger schuld. Grundaussage des Ganzen: Das “Kapital” macht nicht, was wir wollen, dabei wissen wir doch genau, wie es richtig geht. Der geballte grüne Soziologen-, Politologen-, und Pädagogen-Think-Tank hat DIE Ahnung!

    Wen interessieren da schon Naturgesetze oder BWL? Der “Spirit” ist wichtig! Hauptsache, dabei … und vor allem: DAGEGENSEIN!

    Btw, wie wirken sich eigentlich Erdkabel auf die Populationen von Feldhamstern aus?

    Oh Mann! -.- Gruß, Calimero

  29. peper Says:

    Zu Dr. Hug. Volle Zustimmung

    http://www.gruene-thueringen.de/cms/default/dok/198/198413.die_zukunft_der_energieversorgung_ist_de.htm

    “Vielmehr geht es Vattenfall darum, eingekaufte Energie möglichst gewinnbringend und schnell weiterzuverkaufen.
    Außerdem führt der Weg der geplanten Strecke unmittelbar zum Pumpspeicherwerk Goldisthal – einer wahren Gelddruckmaschine in Form eines Generators. Dieser kann mit Hilfe von bspw. ‘billigem’ Atomstrom, der das Wasser in das Oberbecken pumpt, neuen Strom erzeugen.

    Wenn man dann noch bedenkt, welche Kohlekraftwerke Vattenfall in Zeiten des Klimawandels zu bauen plant, weiß jede und jeder, worum es eigentlich geht. Vattenfall ging gerade erst durch die Medien, weil sie Störfälle in ihren Atomkraftwerken weder bekannt gaben, noch in den Griff bekamen. Dabei weiß heute jeder: die Zukunft der Energieversorgung ist dezentral”.

    Hä?

  30. BRK Says:

    #28 Calimero

    wie wirken sich eigentlich Erdkabel auf die Populationen von Feldhamstern aus?

    Tödlich. Die sind sehr neugierig und knabbern gern an allem rum.
    <[;-))

  31. BRK Says:

    #29 peper

    Schau mal, was für ein Universalgenie diese Astrid Rothe-Beinlich ist.
    Das ist dieselbe Tante, die mal in einer Talkrunde behauptete, dass ein Pumpspeicherkraftwerk sei Speicherbecken füllen und zusätzlichen Nutzstrom abgeben kann und das kontinuierlich. Aber inzwischen weiß sie ja, dass man dazu Atomstrom braucht.Aber das Ergebnis ist dann Öko.
    <[;-))

  32. Calimero Says:

    Aus Wikipedia zitiert:

    Erdkabel besitzen gegenüber Freileitungen einige Vorteile. Sie sind gegen Beschädigungen, unter anderem durch Witterungsunbilden wie Sturm, Hagel und Blitze hervorragend geschützt. Außerdem ist ihre elektromagnetische Verträglichkeit besser.

    Ein Nachteil sind jedoch die höheren Kosten und aus elektrotechnischer Sicht die deutlich höheren Verluste, die im Kabel durch die Kondensatorwirkung und bei der Kompensation dieser in den Kompensationsspulen auftreten. Aber auch damit ist die maximale Kabellänge auf etwa 70 km begrenzt. Für weitere Entfernungen muss man zur aufwändigen Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung übergehen.

    Ähem … Hamsterschutz, Grundwasserschutz (Öl!), Schutz gegen tektonische Verschiebungen, Unterspülungen, Schachtarbeiten etc. Wie siehts mit Wartungstrassen aus?

    Machen wir uns mal nix vor. Egal wofür irgendwelche Technik eingesetzt wird … die uninformierten Bürger sind durch geschickte Agitatoren immer von deren Bösartigkeit zu überzeugen, und wenn das letzte Argument das des Tourismus ist.

    Wer es nicht kennt … ich gucke mal in den Spreewald. Einzigartige Kulturlandschaft einerseits und andererseits Zentrum der Energiewirtschaft in der Ex-DDR. Noch heute durchziehen Hochspannungs-Trassen die Gegend und trotzdem werden busladungsweise Pensionäre im Spreewald abgekippt. Bisher hat es keinem geschadet.

    Naja, irgendwann werden die Ökos feststellen, dass auch Erdkabel “böse”(unöko) sind und auf irgendeine “atmosphärische” Energieübertragung pochen, die dann auch wieder als “böse” entlarvt wird. Am Ende allen menschlichen Seins werden wir um ein Lagerfeuer herumsitzen und auslosen, wer den Feinstaubfilter heute ausleeren muss, damit es unseren Kindern mal besser geht. ;)

    Gruß, Calimero

  33. Energie-Ossi Says:

    Hallo Peper

    Ich hab mir den Lebenslauf dieser Dame mal angesehen, ist sogar im Wiki vertreten.
    Geboren 1973, 1987 Engagement in der kirchlichen Umweltbewegung in der DDR,
    1989 war sie an der Besetzung der Erfurter Stasi-Zentrale beteiligt.

    Die gute Frau ist schon mit 14 Jahren eingestiegen, mit 16 schon die Stasi geplündert.
    Über Schulausbildung und Berufsausbildung ist leider nichts zu finden.
    Was also berechtigt diese Frau über Energieversorgung zu sprechen??????
    Von Kindesbeinen an Politiker, Umweltschützer, Kämpfer für Frauenrechte und gegen Diskriminierung, ein typisch grüner Gutmensch eben.

    Noch Fragen????
    MfG

  34. krishnag Says:

    @Energie-Ossi #33

    Über Schulausbildung und Berufsausbildung ist leider nichts zu finden

    Siehe:

    Derzeitiger Beruf: Landessprecherin der Thüringer Bündnisgrünen
    Ausbildung: Studium Lehramt Deutsch/Ethik Gymnasium

    Aus dem BRK Link in #31

  35. Energie-Ossi Says:

    Nachtrag zu 33

    Bei Kandidatenwatch gibt es weitere interessante Einblicke in das Verständnis dieser Dame.

    Wie stehen Sie zu den Nutzungen der Erneuerbaren Energien? Sollte die Windenergie weiterhin so stark ausgebaut werden? Wir Grüne haben die Nutzung von Erneuerbaren Energien zu einem unserem Hauptanliegen gemacht. Unser Motto ist weg von der Atomenergie hin zu einem neuen Energiemix. Dazu sollen auch die Erneuerbaren Energien ihren Anteil dazu beitragen. Gerade in diesem Sektor sind in den letzten Jahren zahlreiche Arbeitsplätze entstanden. Ein wichtiger Punkt liegt neben der Förderung erneuerbarer Energien in der Energieeinsparung.

    Die Windenergie kann schon aufgrund der geographischen Gegebenheiten in Thüringen nicht weiter so stark ausgebaut werden. Sensible Räume sollen davon freigehalten werden. Es bedarf gerade bei der Windenergie eines Abwägens unterschiedlichster Faktoren, denen man gerecht werden muss.

    Aha, vor der eigenen Haustür wollen sie die Scheißdinger nicht haben, aber woanders könnse ja stehen.
    Und der Strom sollte gefälligst auch woanders langmarschieren, immer diese Energie-Monopolisten, die wollen doch glatt ihren verstrahlten Strom ins Thüringer Wasserbecken kippen.
    Ach übrigens, Berufliche Qualifikation……keine Angaben.

    Ihr Leser da draussen, wollt ihr wirklich von sowas regiert werden?????
    Denkt hier irgend jemand, diese Art von Politikern sollte über die energetische Zukunft unseres Landes bestimmen??????

    Ich denke wohl nein.

    MfG

  36. Energie-Ossi Says:

    #34 krishnag
    Danke

    Dachte ich es mir doch, ihr persönliches Programm ist wieder diese wischi-waschi Gutmenschengerede, mit dem man dem Pöbel alles Recht macht.
    Studium Ethik….., ja da kann man natürlich bei einen europaweiten Höchstspannungsnetz, Verteilung der enormen Windströme aus den Norden, Energieversorgung, Pumpspeicheranlagen und sonstiges enorm mitreden.
    Ja ne, is klar.
    Deutschland ist am Arsch.
    MfG

  37. BRK Says:

    #33 krishnag
    #34 Energie-Ossi

    Nur Studium Anzahl Semester? Abschluß?
    Lehramts-Anstellung keine. Ergo Bafögpuppe ohne Qualifikation.

  38. BRK Says:

    NS zu 37

    Der nahtlose Übergang von Bafög zur Parteienalimentation. Als hochqualifiziert im Daherreden von dummdreisten Propagandasprüchen.

  39. Mueller Says:

    @Energie-Ossi

    Hier was Interessantes. Das machen die grade bei mir in Bremen.

    Behörden-Steckdosen: Bremen will nur noch Ökostrom
    Senator Loske beendet bisherigen Versorgungsvertrag.
    Von WESER-KURIER Redakteur Michael Brandt

    Vorbei die Zeit, in der Bremens Strom von schmutzigen Kohlekraftwerken erzeugt worden ist. Jedenfalls bald. Der grüne Umweltsenator Reinhard Loske will noch vor Jahreswechsel den Vertrag zwischen Bremen und der swb kündigen. Die Versorgung der Stadt soll zum 1. Januar 2009 neu ausgeschrieben werden. Danach, so der Plan, soll zu 100 Prozent Ökostrom aus den Behörden-Steckdosen kommen.

    Der Senat beschloss am Dienstag nach Ostern, den Auftrag für die Strom-Versorgung der bremischen Gebäude europaweit auszuschreiben. Die Regierungsparteien SPD und Grüne hatten dies im Koalitionsvertrag vereinbart.

    Vom neuen Anbieter verlangt Bremen, dass der Strom nicht aus alten Wasserkraftwerken bezogen wird, sondern dass tatsächlich neue Kapazitäten bei den erneuerbaren Energien geschaffen werden. Umweltsenator Reinhard Loske erwartet eine Senkung des CO2-Ausstoßes um dreißig Prozent sowie Mehrkosten für das Land in Höhe von 100.000 bis 300.000 Euro pro Jahr.

    Das Paket, das bei der Neuvergabe des kommunalen Stromvertrags verhandelt wird, umfasst nicht nur sämtliche Verwaltungsgebäude. Es geht um jede Schule, jedes Kindertagesheim, um Gerichte und Betriebsgebäude. Experten schätzen das Kostenvolumen auf ungefähr fünf Millionen Euro pro Jahr. Noch im Jahr 2000 hat die bremische Verwaltung mit ihrem Verbrauch 30 000 Tonnen des Treibhausgases CO2 freigesetzt. Laut Umweltbehörde hat derzeit einzig die Gesundheit Nord für die vier kommunalen Krankenhäuser einen eigenen Vertrag und ist damit ausgeklammert.

    Der Ausschreibungstext für die Stromversorgung wird vorbereitet und soll im Senat beraten werden. Reinhard Loske sagt dazu: “Die Politik darf nicht nur wohlfeile Forderungen stellen, sie muss auch Vorbild sein. Deshalb wollen wir klimafreundlichen Strom für alle öffentlichen Einrichtungen.” Der Umweltsenator beruft sich auf den Koalitionsvertrag, in dem die Umstellung auf Ökostrom als Teil des beabsichtigen Stadtumbaus gefordert wird. Beim Umstieg auf umweltfreundlichen Strom ist einkalkuliert, heißt es aus dem Ressort, dass “öko” auch teurer bedeuten kann.

    Die swb hat gestern mitgeteilt, dass sie ein Angebot abgeben wird. Thomas Eickholt, Geschäftsführer des Vertriebs, äußert sich euphorisch: “Wir können und wollen Ökostrom liefern und freuen uns auf die Ausschreibung.” Die Ankündigung aus dem Hause Loske trifft die swb offenbar nicht unvorbereitet. Laut Unternehmenssprecherin Angela Dittmer hat die swb bereits darüber nachgedacht, wie sich die Akzeptanz für den Ökostrom verbessern lässt.

    Die swb, noch vor Monaten wegen des geplanten Kohlekraftwerks an der Weser in der Kritik der Umweltschützer, bietet nach eigenen Angeben seit rund acht Jahren den Ökostrom “proNatur” an. Allerdings ist die Kundenzahl dem Vernehmen nach bisher nicht an die 1000er-Marke herangekommen. Sollte der Bremer Öko-Vertrag zustandekommen, hofft der lokale Versorger dadurch auf eine Sogwirkung. Erste Anfragen aus dem Gewerbe und der Industrie lägen bereits vor.

    “proNatur”-Strom besteht nach swb-Angaben komplett aus erneuerbarer Energie, fast ausschließlich aus Schweizer Wasserkraftwerken. Die Besonderheit dabei ist, dass sowohl Kunden als auch swb über den Strompreis in einen Fonds einzahlen, mit dem neue Ökostrom-Anlagen in Bremen und Bremerhaven gefördert würden – zum Beispiel die Solaranlagen auf der Radstation am Bahnhof und auf dem Haus der Zukunft in Lüssum-Bockhorn.

    Das Thema Energiesparen und CO2-Ausstoß in öffentlichen Gebäuden bewegt den Senat dabei nicht zum ersten Mal. Schon unter Bausenatorin Christine Wischer (SPD) ist im März 2002 ein Stromspar-Programm verabschiedet worden. Damals war es Ziel, nicht nur den CO2-Ausstoß zu verringern, sondern “gleichzeitig zur Haushaltsentlastung beizutragen”.

  40. Energie-Ossi Says:

    #BRK

    Dat meen ick doch die janze Zeit, rot/grün/emanzipiert/gleichberechtigt labern und wenns mal gefährlich wird, kann man ja immer noch seinen Posten räumen.

    Die Entscheidungen beim Bau von Großkraftwerken und neuen Überlandleitungen haben Einfluss auf die nächsten 50 Jahre in DE. Atomkraft wird abgeschaltet, neue Kohlekraftwerke Dank grüner Spinner verhindert, neue Überlandleitungen stören plötzlich das Bild der Natur ( aber 100m hohe Windmühlen sind ok), aber ein Politiker denkt höchstens bis zur nächsten Wahl.

    Wenn Ihr solche Leute an die Macht lasst, ist Deutschland wirklich am Arsch.
    Denkt an meine Worte, Taschenlampen, Kerzen, warme Wolldecken und Notstromaggregate werden bald überlebenswichtig werden.
    MfG

  41. Energie-Ossi Says:

    #39 Müller
    Ick bin schon sauer und dann kommst Du auch noch mit sowas, tssss.

    1. Stadtwerke haben als Haupteigentümer die Städte und Kommunen, also treten die sich selber in den Arsch.
    2. Mehrkosten von 100.000 bis 300.000 bezahlt wer??? Richtig der Steuerzahler.
    Diese Geld wird dann Bremen für andere wichtige Projekte, vor allem im sozialen Bereich fehlen.
    Wieviel Schulden hat Bremen nochmal???
    Macht ja nix, für dat Klima is uns ja nischt teuer jenuch, wir hams doch.
    Da streichen wir den Asozialen halt noch a bisserl die Bezüge, is eh besser für det Klima, wenn die Penner endlich verrecken.

    Hallo Bürger da draussen, so denkt die grüne Mischpoke wirklich über euch, unnütze Fresser und Steuerknechte, die man nach belieben ausnehmen kann und bis zur nächsten Wahl auch anständig verarschen kann.
    Wat solls, wenn´s Gaia hilft, der Bazillus Mensch muß endlich wech vom Antlitz dieser Welt, wäre ja noch schöner, wenn der hier alles verdreckt.

    Sorry, böse Ironie, aber da hört nun wirklich der Spass auf. Dank eines sogenannten Konsens dreht die Welt durch, und die Grünen sind die Wärter in der Irrenanstalt.

    ISMIRSCHLECHT

  42. BRK Says:

    #40 Energie-Ossi

    In grünen Gehirnen muss der Wahnsinn wohl grenzenlos sein.

    schau hier.

  43. Energie-Ossi Says:

    #42 BRK
    Ahhh, ich sehe Du warst wieder fleissig, Hut ab.

    Tja sehr geehrte Damen und Herren, so sieht es im Land der Bescheuerten und Bekloppten (geklaut bei Wischmeier) aus. Eine grüne Hand weiß nicht was die Andere macht, die stehen sich also selber im Weg.
    Wat denn nu, mehr Windkraft oder weniger Überlandleitungen????
    Sollen den die geplanten Offshor Parks nur die Nordsee quirlen???
    Soll der überschüssige Strom per Akku auf LKW nach Süden???

    Geht das janze mal in die Hose (dünn) kann man ja wieder auf de pösen Konzerne schimpfen, die stecken sich ja dat janze Jeld in die Buchsen……
    Deutschland erwache, so jeht dat einfach nich weiter mit de jungen Jäule.

    Lieber Jott, lass Hirn vom Himmel regnen, besonders in grüne Sozi-Birnen.
    MfG

  44. Energie-Ossi Says:

    kleiner Nachschlag
    Sozial, politik und Esotherikmenschen dürfen sich Klimaforscher nennen, warum also nich auch “EnergieExperten”
    Bähhhh

  45. Mueller Says:

    @Ossi

    Das Beste war dabei ja dieser Witz:

    “… bietet nach eigenen Angeben seit rund acht Jahren den Ökostrom “proNatur” an. Allerdings ist die Kundenzahl dem Vernehmen nach bisher nicht an die 1000er-Marke herangekommen. Sollte der Bremer Öko-Vertrag zustandekommen, hofft der lokale Versorger dadurch auf eine Sogwirkung. Erste Anfragen aus dem Gewerbe und der Industrie lägen bereits vor.”

    Klar Sogwirkung. 1.000 von 500.000 Bremern beziehen bisher diesen Ökostrom. Also 0,2%. Deshalb müssen die den Ladenhüter dem offentlichen Dienst zwangsverordnen und der Steuerzahler darf die Mehrkosten tragen und soll dann noch in Sogwirkung geraten.

  46. BRK Says:

    #39 Mueller

    Mehrkosten für das Land in Höhe von 100.000 bis 300.000 Euro pro Jahr.

    Den Behördenstrom zahlt ja der Bürger. Das gleiche Spiel wie in Kassel und Nürnberg.
    Echter zertifizierter Ökostrom aus den alten KohleKWs oder AKWs. Die EU macht’s möglich. Hauptsache die Politiker können ein grünes Hemdchen tragen.

    Kostenvolumen auf ungefähr fünf Millionen Euro pro Jahr.

    Dafür kann man schon mal schummeln.

    “proNatur”-Strom besteht nach swb-Angaben komplett aus erneuerbarer Energie, fast ausschließlich aus Schweizer Wasserkraftwerken.

    Die Schweiz liefert nicht, Sie zertifiziert um. Ein lukratives Geschäft für die Eidgenossen.

  47. savoyen Says:

    @Mueller
    #39

    “proNatur”-Strom (der Stadtwerke Bremen(!!) besteht nach swb-Angaben komplett aus erneuerbarer Energie, fast ausschließlich aus Schweizer Wasserkraftwerken.

    Und wie kommt der Strom von den Schweizer Alpen an die deutsche Nordseeküste, liebe Bremer????

    Und wieviel Strom kommt denn nach knapp 1000 km noch in Bremen an?

    Und woher bekommen die Schweizer ihren Strom, wenn der von ihren Wasserkraftwerken nach Bremen transportiert wird?
    (Wahrscheinlich von neuen Kohlekraftwerken, aber die produzieren nur Schweizer CO2, das ja für Bremen nicht relevant ist :-))))

    Herr, schmeiss Hirn vom Himmel….

  48. Energie-Ossi Says:

    #Müller
    Kenn ich, wir bieten seit kurzen auch diesen zertifizierte Ökoquatsch an, is a bisserl teuerer aber garantierter Wasserkraftstrom aus Norwegen.
    Denkste dat will eener, Pustekuchen sobald det ans eigene Portmonee jeht ist von grüner Denke nich mehr fülle zu sehn.
    Die Norweger und Schweitzer lachen sich über die bekloppten Deutschen dumm und dämlich. Wir zahlen für unser jutes Jewissen und die machen jede Menge Knete damit.
    Manchmal denke ich, dem Deutschen hat der liebe Jott ins Hirn geschissen und keener hat dat anschließend umgerührt.
    Die Franzosen versorgen sich zu 80% mit Kernenergie und stehen CO2-technisch glänzend da und wir…..Windmühlen, Scheißevergasung und Sonnenfunzeln, …na Klasse.
    Feinstaubverordnung, und dann drehen wir uns den teuren Sondermüll selber in die hauseigene Fassung.
    Ick habs satt für heute, träumt was katastrophalet, is ja wohl des deutschen liebste Beschäftigung…..Weltuntergang, liebe Grüße von den Zeugen Jehovas.
    Die haben dat auch in ihren Sprechblasen, aber die holt wenigstens dat Raumschiff. (oder waren dat die Scintologen?)
    Bye

  49. BRK Says:

    #47 savoyen

    siehe #46 letzter Satz:

    “Die Schweiz liefert nicht, Sie zertifiziert um. Ein lukratives Geschäft für die Eidgenossen.”
    Warum sollten sie auch? Die Schweizer wussten schon immer “wo der Bartl den Most holt” <[;-))

  50. Energie-Ossi Says:

    #47 savoyen
    Eenen mach ick noch.

    Janz eenfach, erklärt uns Planck bestimmt gleich mit der Quntenquatschphysik, da jeht ja theorethisch allet.
    Die Rückstrahlung wirds schon richten, Hauptsacher der deutsche Michel glaubt dat.-:)
    MfG

  51. peper Says:

    Ethik hat sie studiert. Na, dann wetten, wenn man ihr von mir zitierten Quatsch auseinander nimmt, muss man sich was vom dreckigen und sauberen Strom anhören. Und von Externen Kosten von Kohle und Atom. Was sie ausgesagt hat, ist schlicht eine Katastrophe. PSK sind vorerst Energiefresser. Das ist halt so, wenn man Wasser zuerst den Berg hoch pumpen muss. Das steckt natürlich mehr Arbeit drin als dass man am Ende zurückbekommen kann. Die Pumpe und Generator haben dann noch ihren Wirkungsgrad, die Rohre ihren Druckverlust, etc.pp. Mit 4,5C/KWh ist dann nicht mehr.

    Das „billige Atomstrom“ wird dadurch zwingend verteuert! Außer es hält den Zertifikat ÖKOstrom, womit man damit mehr Gewinn machen kann. Vielleicht, ich weiß nicht. Dann könnte es eine Geldmaschine werden. Zu einer unglaublichen Geldmaschine. Wie in einem schlechten Traum. Ungefähr so, als wenn ich eine Zitrone rot anmale und trotz mehr Umkosten mehr daran verdiene. Das ist ja leider in diesem Land möglich. Und wer ermöglicht so was? Och, die Grünen und ähnliche Kalibern.

    PSK hat ja man gebaut, damit nicht der überschüssige Strom einfach verpuffert. Und jetzt wagen die Stromversorger tatsächlich noch den „unmittelbaren“, sprich den direkten und einfachen, Weg zu wählen? Ja, wie können die sich das wagen? Und das nur um Ressourcen, Strom durch Leitungsverluste, etc. pp sparen zu wollen. Unmögliche Logik ist das. Wissen die Grünen überhaupt noch was sie wollen? Ach so ja, anscheinend gegen jegliche Art der billige Energieversorgung:
    - „[...]der Weg der geplanten Strecke unmittelbar zum Pumpspeicherwerk Goldisthal“
    - „[...]Dieser kann mit Hilfe von bspw. ‘billigem’ Atomstrom.“
    - „[...]Energieversorgung ist dezentral“
    - Und dann noch: „Erdkabel“

    Und selbstverständlich nutzt PSK nicht nur der Nuklearenergie, sondern auch noch der fluktuierende Einspeisung der Windkraft. Es liegt aber nun mal an seine Effizienz, dass es heute und noch in naher Zukunft viel mehr der Nuklear- und Kohleenergie dienen wird. Da kann Windkraft halt nicht mithalten.

    Und dann der Hinweis auf Störanfälle von Nuklearenergie. Hat die eine Ahnung, welche Betriebszeit die jährlich schaffen? Und wie viel Stunden im Jahr PSK und WKA uns mit Strom versorgen können? Das wirkt echt lächerlich. Aber egal, der Strom muss teurer werden!

  52. Wasser-Ossi Says:

    Hallo, zusammen!

    Leute, Leute, ihr könnt einem mit euren Beiträgen und Links so richtig den Tag versauen. Ich glaub langsam, E-O hat absolut recht mit seinen ständigen Warnungen bzgl. Energieknappheit.

    Könnt ihr euch noch an den fahrradfahrenden Typen erinnern, der zum Zwecke des “Klimaschutzes” unbedingt auch Glas sparen will, weil da ja soviel Erdöl drin ist? Dazu passend von seinem Arbeitgeber eine Studie zu Fragen der Energiesicherheit 2020-2030.

    Kurzanalyse zur Kraftwerks- und Netzplanung

    Bei der 2020 zu erwartenden Stromnachfrage wird die Jahreshöchstlast mit Kraftwerkskapazitäten am Standort Deutschland nicht mehr vollständig gedeckt. Das ist ein Ergebnis einer Kurzanalyse der DENA.

    Zum Glück haben ja sich unsere Vorfahren aus Sorge um künftige Generationen “nachhaltig” Kerzenwachs quasi vom Munde abgespart, auf das wir künftig nicht im Dunkeln sitzen müssen.

    Mir ist schlecht!

  53. Energie-Ossi Says:

    #Peper
    Genau das habe ich versucht auf meiner drastischen Art auszudrücken.
    Wenn die EE in Deutschland überhaupt einen Sinn haben sollen gibt es wenigstens zwei Grundvorraussetzungen.
    1. Ein besser ausgebautes Überlandnetz, und das Europaweit, das große Mengen von fluktuierenden Strommengen transportieren kann. Inzwischen stehen in DE über 20.000 MW an Windenergieanlagen in der Gegend rum und stören den Betrachter enorm. Diese Dinger stehen aber in Industriearmen Norden der Republik.
    Wenn mal anständig der Wind bläst muß der Strom aber zum Verbraucher in den Süden und das geht halt nur mit Überlandleitungen.
    2.Enorme Stromspeicher in mehrstelligen GWh Bereich.
    Das größte Pumpspeicherwerk in DE kann 1080 MW für 8 Stunden bereitstellen, macht ca 8640 MWh Reservekapazität. Ergo wäre der Bau von bis zu 100 dieser Dinger von nöten um wirklich mal ein paar Kohlekraftwerke zu ersetzen.

    Jetzt kommt aber das große Dilemma, die Grünen wollen Windkraft, manche Bundesländer sogar zu 100% aber wie soll das funktionieren.
    Es müssen mehrere neue hochbelastbare Hochspannungsleitungen quer durchs Land gebaut werden, Planungszeiten von einigen Jahren + Eigentumsfragen und, und, und.
    Und dann kommt so ein kleiner Regional-Grüner und verhindert solch ein Projekt und alles ist im Ars..

    Man kann von Berufspolitikern die aus den Lehramt, sozial und politstudierten Ecken kommen, natürlich nicht verlangen, das sie sowas verstehen.
    Wäre das selbe, als wollte man der Bäckerinnung die Wasserver- und Entsorgung aufbürden (Nix gegen Bäcker, im Gegensatz zu Politikern ein ehrbarer Beruf).
    Die Leute, die sich mit der Stromversorgung und der Elektrik auskennen läßt man aussen vor, beschimpft sie sogar. Aber in der Elektrik gibt es nun mal ein physikalisches Gesetz R=U/I, da hilft das beste soziale Gutmenschengelaber nicht drüber weg.
    MfG

  54. peper Says:

    Hallo E-O,
    Ist Dir eigentlich mal aufgefallen, wie sehr die den Blick auf die Energiedichte vermeiden? Daraus kann man vieles ableiten.
    Man braucht z.B. doppelt soviel Holz und Stroh um die gleiche Leistung von Kohle zu erhalten. Das Gleiche gilt für Kohle, Ethanol und Methanol gegenüber alle Ölprodukte und Biodiesel.

    Das stellt schon mal ohne genauer hinzuschauen die Herstellung in Frage. Immerhin muss schon mal das Doppelte gewonnen werden, um die gleiche Leistung zu erhalten. Die Herstellung von Agrarprodukte ist aber bei genaurer Betrachtung viel Energieintensiver. Der Transport muss dann doppelt so viel liefern, damit man die gleiche Leistung erhalten kann. Es wird für die gleiche Leistung mehr Material in den Tank benötigt, das anschließend in die Luft vergast wird.

    So wird heutzutage der anthropogene Einfluss in die Atmosphäre runterreguliert und Ressourcen gespart. Das Beste ist dann der Spruch, dass Agrarbrennstoff konkurrieren könne, wenn der Ölpreis steigen würde. Klingt schön. Aber leider ist er wie viele Produkte vom Primärenergielieferant Nr.1 abhängig, was seinen Preis mit beeinflusst. Blöde Realität aber auch. Ach und mit ein Kilogramm Uran lässt sich Tonnen von Schiffdiesel und Kohle einsparen.

  55. Energie-Ossi Says:

    Hallo Leute
    Passend zu unserem Thema hab ich gerade bei PI was gefunden. Der Ingenieur im Ruhestand Gerd Zelck äussert sich da sehr umfangreich zu diesen Thema. Ich kann zwar nicht zu 100% allem zustimmen aber im großen und ganzen ist der Artikel Klasse.
    Ich reiche schon mal sein Schlußwort weiter, den Rest müsst ihr hier schon mal selber lesen.

    Zum Schluss noch einmal zurück zur Klimahysterie. Deutsche neigen wohl besonders zu solchen Massenreaktionen und ich möchte hierbei an das Baumsterben, Seehundsterben und im kleineren Umfang das Wattsterben mit den großen schwarzen Flecken auf den trockengefallenen Wattflächen während eines warmen Sommers, erinnern. Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang auch an die in deutschen Seelen permanent vorhandene Strahlenphobie, die nach dem Tschernobyl-Unfall überkritische Zustände erreichte, heute aber immer noch leicht unterkritisch weiter schwelt und durch jedes kleinste Ereignis wieder zum Flackern gelangt. Die deutsche Psyche ist hierfür wohl besonders anregbar (genetische Ursachen?) und es ist somit kein Zufall, dass hier bei uns der Ablasshandel im Mittelalter am lukrativsten war, bis dieser durch Luther gestoppt wurde (mal ein positives Beispiel für die deutsche Psyche). Ein Nachfolgethema zeichnet sich übrigens schon am Horizont ab und taucht bereits immer öfter in den Medien auf: Der mögliche Einschlag eines größeren Himmelskörpers. Eine Schuldzuweisung durch uns Menschen ist zwar noch nicht gefunden worden, aber die wird sicherlich bald nachgereicht.

    MfG

  56. Energie-Ossi Says:

    Hallo Peper
    Komm doch den Öko-Fuzzis nicht mit solch komplizieren physikalischen Begriffen, damit können die doch garnix anfangen. Denen haben diverse Öko-Institute vorgerechnet dat es funktinopelt mit der EE, dat reicht denen doch völlig.
    Ist bloss schlecht, das den Grünen noch ihr Wirtschaftsexperte Metzger abhanden gekommen ist, nu is die letzte Gehirnzelle auch noch wech.
    Is Dir eigentlich schon mal aufgefallen das die bei der Kernenergie immer leiser werden???
    Auf der ganzen Welt denkt man wieder intensiv drüber nach, neue Anlagen zu bauen, die Franzosen und Engländer machen es uns ja schon vor, nur Deutschland ist aus ideologischen Gründen nicht in der Lage dazu.
    Bei Bio-Sprit senken sie auch schon verschämt die Augen und als nächstes geht es den WKA an den Kragen.
    Ihre gesamte Energiepolitik geht schon nach dieser kurzen Zeit langsam aber sich den Bach runter.
    Hoffentlich wird es dann nicht zu spät sein für Deutschland, diese Befürchtung hab ick nämlich.
    MfG

  57. Zyniker Says:

    @E-O

    Wenn der Aufruf…

    Ihr Leser da draussen, wollt ihr wirklich von sowas regiert werden?????
Denkt hier irgend jemand, diese Art von Politikern sollte über die energetische Zukunft unseres Landes bestimmen??????

    …etwas bewirken soll, muß erst mal ein entsprechender „Ruck“ durch die Gesellschaft gehen; denn da gab’s mal vor knapp 200 Jahren einen gewissen Franzosen mit den seltenen Nachnamen Bonaparte, der wußte schon:

    „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk, als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größter Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde.“

    Und von wegen der „Ökologie“ hab’ ich auch noch was gefunden:

    Pressemeldung vor 80 Jahren
    Die Erde ein riesiger Friedhof. Ein englischer Gelehrter ist kürzlich durch schwierige statistische Berechnungsversuche, wieviel Menschen jemals auf unserer Erde gelebt haben, zu dem Resultat gelangt, daß es mindestens 46.627.843.975.075.845 lebende Menschen gegeben hat, eine wahrhaft gigantische Zahl. Dieser Berechnung zufolge haben 134.622.976 Menschen auf je einer Quadratmeile des festen Erdbodens gewohnt, fünf Menschen aber auf jedem Quadratfuß. Demnach würde die Erde einen riesenhaften Friedhof darstellen. In jeder Quadratrute, zu zehn Gräbern, ruhten 1.283 Leichen, jedes Grab hätte 128 Personen aufgenommen. Wenn man eine gleichmäßige Verteilung der Grabstätten annimmt, wäre die Erde 128 mal umgegraben, um die bis heute gelebte und gestorbene Menschheit zu bestatten.

    Mahlzeit

  58. Energie-Ossi Says:

    #57 Zyniker

    Marx ist Tod, Lenin ist Tod und mir ist auch schon ganz schlecht.-:)

    Tu mir mal ein Gefallen, Guck Dur mal folgendes Photo an, und sag mir Deine Meinung dazu. Gefunden hab ich das hier.

    Übrigens haben unser lieben Panik-Klima-Möchtegern-Forscher eine neue Sau die sie gerade durchs Dorf treiben.
    Ruß bitte nicht mit dem Admin dieses Blogs verwechseln.-:)

    Rußpartikel sind nach CO2-Emissionen Hauptursache für Klimaerwärmung

    Rußpartikel, die durch das Verbrennen von Biomasse wie Holz oder Dung, oder durch Dieselabgase, Verbrennen von Kohle oder von Biosprit entstehen, tragen wesentlich mehr zur Klimaerwärmung bei, als man bislang angenommen hat. US-Wissenschaftler von der Scripps Institution of Oceanography berichten in Natur Geoscience, dass Rußpartikel nach den CO2-Emissionen an zweiter Stelle als Faktor für die Klimaerwärmung stehen und pro Quadratmeter einen Wärmeeffekt von 0,9 Watt haben. Im letzten IPCC-Bercht war man noch von 0,2-0,4 Watt pro Quadratmeter ausgegangen.

    Dat janze wieder bei den Katastrophen-Fans von Heise.de

    Man o man, der Anteil vom CO2 am AGW wird langsam immer mickriger, die Forschung ist eben doch noch nicht vorbei.
    Ist ja auch Wurscht, Hauptsachen menschengemacht.
    MfG

  59. Zyniker Says:

    @E-O #58

    Das ist der Werdegang des Schnee, respektive des mit Schneefall gebildeten Eises; es folgt unweigerlich der Schwerkraft. Da nu’ mal das Land(Antarktis) höher liegt, drängt alles es Richtung Ozean. Irgendwann ist die Festigkeit dessen bewegter Oberfläche unterlegen und es bricht.(Man könnte noch hinzufügen: und solange dort Schnee fällt, geht’ auch so weiter!)

  60. Zyniker Says:

    @peper #54

    Ist Dir eigentlich mal aufgefallen, wie sehr die den Blick auf die Energiedichte vermeiden? … Ach und mit ein Kilogramm Uran lässt sich Tonnen von Schiffdiesel und Kohle einsparen.

    Und man darf nicht vergessen: wegen der Energiedichte des Öls sind u.a. zwei Weltkriege geführt worden!!!

    Wie ich schon des öfteren schrieb:
    Statt konsequent die Entwicklung der kontrollierten Kernfusion voranzutreiben und die Menschheit vom Joch der Energieunterversorgung zu befreien, was gleichsam auch die 100%ige Recycling-Wirtschaft Wirklichkeit werden ließ, ein Urthema der Grünen & sonstigen „alternativen“ Spinner(!!!), wird dem größten Teil der Weltbevölkerung nach wie vor als „angepaßte Technologie“ Hacke und Schaufel empfohlen, und Kondome statt Brot und Medikamente geliefert!

    Diejenigen die sich heutzutage beim Anblick der Katastrophenbilder in unseren Medien mit einem wohligen Schauer zurücklehnen, und sich selbst mit einem „bei uns kann das aber nicht vorkommen“ Mut machen, denen sei gesagt: Ihr werdet mit dem unscheinbaren Wörtchen „Entschleunigung“ gerade darauf vorbereitet!

    Es ist das alte oligarchische Weltbild der als abgeschüttelt geglaubten Feudalherrschaft, auf das Ihr damit vorbereitet werdet. Die Menschheit kann nach Beherrschung des Feuers, der Kohle, des Öl und jetzt der Kernkraft, in nicht all zu ferner Zukunft über die kontrollierte Kernfusion verfügen, die erst die vollständige Recycling-Wirtschaft ermöglichen würde; wobei 1 kg Kernbrennstoff z.B. ca. 50.000 kg Kohle entsprechen würde! Damit würde die Menschheit in ein neues Zeitalter eintreten, denn „Brennstoff“ ist in den Weltmeeren reichlich vorhanden. Die Plasmafackel, auch Fusionsbrenner genannt, sie ist eines der besten Beispiele dafür, daß hohe Energieflußdichten zu grundlegend neuen Industrieprozessen führen. Untersuchungen am EPRI-lnstitut in den Vereinigten Staaten haben das Prinzip des Fusionbrenners experimentell bestätigt und schon vor Jahren auf seine Einsatzmöglichkeiten hingewiesen (B.J. Eastlund und W.C. Gough; „The Fusion Torch—Closing the Cycle from Use to Reuse“, 1969).

    Das Plasma eines Fusionsreaktors wird durch Magnetfelder in einen Kanal geleitet, dem man fein gemahlene Stoffe, z. B. Industrieabfall, zugibt. Durch die hohe Temperatur werden die festen Stoffe in einer dafür vorgesehenen Interaktionszone schlagartig verdampft und ionisiert. Das Ergebnis ist ein Plasma, das zwar auf 150.000 bis 10.000 Grad abgekühlt ist, aber hauptsächlich aus den eingespritzten Stoffen besteht.

    Durch ein geschickt gewähltes Temperaturgefälle („Quenchtechnik“) oder elektromagnetische Felder lassen sich die verschiedenen chemischen Elemente „herausdestillieren“. Theoretisch ließe sich mit diesem Verfahren aus einem Kubikkilometer Wüstensand z. B. ein Vielfaches des heutigen jährlichen Weltkupferbedarfs decken. Der Wunsch, möglichst alle Abfälle im Industrieprozeß erneuter Nutzung zuzuführen (die sogenannte „Recycling-Wirtschaft“) kann erst durch die Kernfusion vollkommen erfüllt werden.

    mfg

  61. Energie-Ossi Says:

    #59 Zyniker
    Ja ne is schon klar, man beachte mal die Abbruchkanten und geometrischen Formen der Schollen.
    MfG

  62. Energie-Ossi Says:

    Ick bin ja nich Schadenfroh, aber wat hab ick jesacht?

    Geht der Windenergie an Land die Puste aus?

    Die Kostenentwicklung von Rohstoffen wie Stahl und Kupfer macht eine Anpassung der Vergütung für Strom aus Windparks an Land dringend erforderlich. Dies stellen die Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB) und der Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. (WVW) in einem gemeinsam vorgelegten Positionspapier zum EEG-Gesetzentwurf der Bundesregierung fest. Ohne Anpassung könnte die Entwicklung von Windparks an Land in Deutschland aufgrund der starken Kostensteigerung in wenigen Jahren unwirtschaftlich werden, wenn gleichzeitig die Vergütung für Windstrom jährlich abgesenkt wird. Wichtigste Forderung der Verbände ist daher die Anhebung der Anfangsvergütung für Windstrom auf 9,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh), um die extreme Steigerung der Rohstoffpreise der vergangenen Jahre auszugleichen. Weiterhin fordern sie die jährliche Absenkung der Vergütung (Degression) für die nächsten Jahre auszusetzen.

    Na klar, noch mehr Einspeisevergütung die zum Schluß der Stromkunde blechen darf.
    Gefunden bei “energynet”
    MfG

  63. Zyniker Says:

    Während wir einerseits über die Schwindsucht frohlocken, die z.Z. den „Klimawandel“ befallen haben muß, sammeln sich an anderer Stelle(Hamburg) die Katastrophen-Apostel, um die Bürger mit einer neuen Welle von sophistischen Phrasen zu erschrecken. Hab’ gerade Prof. Dr. Christian Schönwiese im Radio gehört und das Reporter(schw)[l]ein hat immer brav ja gesagt: widerlich!

    Hier habe ich mal den 2006 Klima-Trend-Atlas von Schönwiese.

    Wie und warum Ersatzreligionen geschaffen werden!

    mfg

  64. der-physiker Says:

    @zyniker, #63:

    Hmm, der Artikel dazu auf SpOn (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,543522,00.html) ist aber für Spiegel-Verhältnisse bemerkenswert unaufgeregt und sachlich.

    Zitate:

    Meteorologe Sachweh sieht den größten Nutzen des “Klima-Trend-Atlasses” deshalb weniger auf wissenschaftlichem denn auf didaktischem Gebiet. “Er zeigt den Leuten, insbesondere den Medien, dass es nicht den globalen Klimatrend gibt, sondern dass wir es mit vielen lokalen Trends zu tun haben.”

    Na, sag ich doch die ganze Zeit. Dieser Satz hat erhebliche politische Sprengkraft hinsichtlich der Sinnhaftigkeit globaler Anstrengungen…

    Mit dem Wetter ist los, was schon immer mit dem Wetter los war. “Extremereignisse wird es immer geben”, sagt auch Schönwiese in jede Kamera.

    Und endlich, endlich wird auch mal klar die Frage gestellt, wer eigentlich profitiert, und endlich, endlich setzt sich die Erkenntnis durch, daß eine eventuell fortschreitende Erwärmung vielleicht doch nicht so schlecht wäre…

  65. Energie-Ossi Says:

    #63, 64
    Ist schon komisch, erst der Ruß und nun die Unwetter und von Planck keine Spur hier.
    Das ganze sieht aus wie “zurückrudern” im Klimadingens, was wohl der Herr R. aus P. dazu sagt.
    Die Jungs haben sich dermaßen ans CO2 festgebissen und haben nicht gemerkt das der Rest der Klimaforscher umschwenkt. Peinlich, peinlich, wenn ich da immer an die netten Rückstrahlungsrechnungen denke, die hier großspurig präsentiert wurden. Innerhalb der letzte zwei Wochen wurden neue Forschungsergebnisse veröffentlicht, die doch leise Zweifel an die ach so guten Modelle aufkommen lassen.
    Ketzerische Frage, gehen wir in kurzer Zeit doch wieder einer kalten Phase im globalen Klima entgegen????
    (Ja ich weiss, die globale Erwärmung versteckt sich gerade nur hinter der Kälte)
    Hat der “Zyniker” etwa Recht mit dem “Globalen Feind” der die Weltbevölkerung einigen soll?
    Spielen trotz der unendlichen Medienkampagnen nicht alle mit wie gewollt?

    Ich warte jetzt eigentlich nur noch auf die Musterklage wegen der globalen Verarsche und unsere “Freunde” von der Warmaholicsfraktion auf der Anklagebank.
    Na warten wir es ab, das Eis wird für diese Herren immer dünner, und dat liegt nicht an der globalen Erwärmung.
    MfG

  66. Wetterfrosch Says:

    @ Energie-Ossi
    Es ist immer wieder gut, deine Zusammenfassungen zu lesen, teilweise sehr erheiternd, wie du jeden der globalen Verarscher abservierst ;-)

    Das ganze sieht aus wie “zurückrudern” im Klimadingens, was wohl der Herr R. aus P. dazu sagt.

    Nun, der gute, deutsche Wald stirbt seit 30 Jahren und lebt immer noch. Das hat was von einem Trend. Mit der Erwärmung sehe ich da gewisse Parallelen. Und sie wird so lange vorgehalten werden, wie man damit abkassieren kann, es sei denn, das eine oder andere Volk der globalen Gemeinschaft lässt sich das nich länger gefallen.

    Ketzerische Frage, gehen wir in kurzer Zeit doch wieder einer kalten Phase im globalen Klima entgegen????

    Nun, ich will es nicht hoffen. Aber manche lesen die Kurven der Vergangenheit CO2-Neutral, und das Ergebnis kann man sich wiedermal hier bei Anthony Watts ansehen.

    Auf die Neuauflage eines Nürnberger Prozesses wirst du allerdings höchstwarscheinlich vergeblich warten.

    Im übrigen hör’ ich schon wieder die Singlein Vögeln, dass der März mit 0,5° über dem Durchschnitt in DE viieel zu warm war. 2008 könnte noch ein TOP10 Jahr werden…

    mfG

  67. Zyniker Says:

    @ der-physiker #64

    Kann sein, daß der Artikel „unaufgeregt“ ist(muß ihn noch lesen), aber Dir hat Schönwiese mit seinem alle Stunde wiederholten(sic) Genöle „…aber die Menschen mit ihrem CO2-Ausstoss…“ nicht den Nachmittag versaut!

    @ E-O

    Ich wollte es wäre wirklich so, daß man mich einen „Verschwörungstheoretiker“ nennen könnte – ja wahrlich!

    Denn dann hätte ich mir die ganzen Internet-Seiten samt der Bücher, in welchen ich die eindeutigen Textstellen gefunden habe/und noch finden werde, alle in meinem vom Verfolgungswahn ertränkten Hirn nur ausgedacht – es hätte jedoch beiläufig den Vorteil, daß ich als Auftragsschreiber mein Auskommen hätte! ;-)

    mfg

  68. Energie-Ossi Says:

    #66 Wetterfrosch
    Ja, das ganze ist leider nur mit viel Galgenhumor zu ertragen.
    Ick mach ma eenen uff Klimaverwurschtler, ick überzieh volle mit de Arjumente um den Leutchen da Draussen die Oogen zu öffnen.

    Das wurmt mich immer so an der Debatte, erst halten se einen ihre Bibel, ähh AR4 vor mit irgendwelchen Zahlen und dann kommen sie mit doppelt bis dreifachen Werten und kippen mal schnell was um.(Wenn es auch nur das zehnte Bier ist, denn nüchtern waren die da bestimmt nicht)
    Wenn man dann noch die Entwicklungen im EE-Sektor sieht, geht inzwischen auch da alles den Bach runter. Die nächsten Zwei Jahre sind entscheidend für den AGW und der Energie-Zukunft Deutschlands.
    Warten wir es ab, das Wetter und die Zeit arbeitet für uns
    MfG

  69. Mueller Says:

    @Energie-Ossi

    Hier wieder was von deinen Freunden

    http://www.youtube.com/watch?v=RiZSODzM89U

    Die fahren Rad wie besoffen.

  70. Energie-Ossi Says:

    #67 Zyniker
    Ja, auch ich hab das dritte Auge oder den siebenten Sinn und merke (meistens) wenn ich verarscht werde.
    Zu den Bild muß ich wohl doch mal konkret werden. Mich stören die, wie mit einem Linieal gezogenen Abbruchkanten und rechteckigen Schollen auf diesen Photo.
    Hab mal in Googel nach weiteren Bildern von Eisschollen gesucht aber solch akkurate Eisschollen noch nie gesehen.
    Ich sach mal jetzt nicht, was ich darüber denke aber komisch ist das schon.
    Der Bruch in diesen Eisschelf kommt genau zur richtigen Zeit und Satelliten können schon eine ganze Menge.

    Bei den ständigen Manipulationen der Warmaholics und der versuchten Bedrohungslage für die Menschheit ist so gut wie alles drin.
    Es gibt in der Vergangenheit reichlich Beispiele, wie mit Fotos Politik gemacht wurde und irgend was bewiesen werden sollte.
    Auch Bilder können lügen, siehe Tibet.
    MfG

  71. Energie-Ossi Says:

    #69 Müller

    Na klasse, ist aber schön das sie sich schon mal ans Fahrrad gewöhnen, denn mehr wird ihnen nicht bleiben.
    Der Film ist ja nu schon ein paar Tage alt, nun wissen wir ja, das Danke anderer Grüner der Öko-Strom garnicht erst nach Mainz kommen wird.
    Der totale Treppenwitz das, Mainz in 5 Jahren, eine Stadt für Radfahrer und Kerzenbesitzer. Nur im Winter werden se etwas frieren.

    Das Problem ist nicht die globale Erwärmung…sondern die globale Verblödung.
    MfG

  72. BRK Says:

    #66 Wetterfrosch

    2008 könnte noch ein TOP10 Jahr werden…

    Hat doch Madam Niedek o.ä. hute in Zet De EFF gesagt.
    Dieser Sommer wird etwas wärmer als ein normaler.
    Da hab ich mir doch gleich einen neuen Gartenschlauch gekauft. Damit beriesel ich dann das Dach von meinem kleinen Gartenhäuschen. Das kühlt prima.
    <[;-))

  73. BRK Says:

    #68 Energie-Ossi

    denn nüchtern waren die da bestimmt nicht

    Der plunck erzählt doch ständig, dass er mit seinen forschen Kollegen zum Saufen geht. Was willst Du da denn für Ergebnisse erwarten?
    <[;-))

  74. Energie-Ossi Says:

    #73 BRK
    Der Planck ist gerade mit N..-.vergleichs-trollen beschäftigt, hat wohl gerade wieder einen zu viel getrunken.
    Steile Karriere das, solte allen eine Warnung sein was Alkohol aus einen Menschen machen kann.
    Wenn man dann auch noch weiße Mäuse (CO2 – Moleküle) sieht, die an der Wetterschraube drehen, wird es Zeit für eine Entziehungskur.
    MfG

  75. BRK Says:

    #74 Energie-Ossi

    Bei dem ist doch schon die letzte Windung seiner Charakterschraube von Fusel zerfressen <[;\

  76. Energie-Ossi Says:

    #75 BRK
    Ja ich kenne solche bedauernswerten Gestalten, die drei Ampelphasen brauchen um über die Kreuzung zu kommen. In der Endphase kommt zum Schwachsinn noch das Delirium in den Füssen, ist kein schöner Anblick das.
    Alkohol tötet Gehirnzellen, liebe Kinder also bitte nicht nachmachen, treibt lieber Sport, da könnt ihr eure körpereigenen Drogen Endorphine aktivieren.
    MfG

  77. Energie-Ossi Says:

    Zum heutigen Tagesabschluß noch a little Verarschung der Massen.

    Kohlendioxid bildet einen trüben Dunst.

    Gute Nacht.

  78. der-physiker Says:

    @energie-ossi, #61:

    Die glatten Kanten der Schollen bedeuten lediglich, daß das Eis zerbrochen ist, und nicht geschmolzen.

    Eis ist auf eine Weise kristallin, daß solche glatten Abbruchkanten entstehen.

  79. Wasser-Ossi Says:

    @E-O

    Der Bruch in diesen Eisschelf kommt genau zur richtigen Zeit…

    Du weißt, ich halte ja nichts von Verschwörungstheorien. Aber als ich gestern in den Tagesthemen die gute Frau Kemfert vom IDW am Rande des erwähnten Extremwetterkongresses mit wichtiger Miene von 800 Mrd.€ Schaden durch Klimawandel allein in DE bis 2050 labern hörte und dann passend die Bilder des abgebrochenen Schelfeises präsentiert werden, musste ich als erstes an Michael Crichton’s “State Of Fear” denken.

    Schon komisch.

    Insbesondere deshalb, weil dieser Abbruch schon Ende Februar passiert sein soll und gerade jetzt medienwirksam präsentiert wird.

    Btw: Hast du dich schon mit Lisa Fitz arrangiert? Der Spruch

    Das Problem ist nicht die globale Erwärmung…sondern die globale Verblödung.

    stammt von ihr, und zwar aus der RTL-Sendung nach “The Great Global Warming Swindle”.
    Hier durfte dieselbe Frau Kemfert als Umweltökonom im Streitgespräch mit Matthias Horx auch schon ihre Sprechblasen, ich glaube basierend auf dem berüchtigten Stern-Report, ablassen.

  80. Energie-Ossi Says:

    #79 Wasser-Ossi
    Eh, da sclag ich doch heute die Bild auf und was grinst mich auf Seite 1 an, genau das selbe Foto wie auf meinen gestrigen Link.
    Man sind die arm, können sich alle nur ein Foto leisten. Soviel zur Gleichschaltung der Medien.
    Weiterhin hast Du Recht mit dem Zeitpunkt, der ganze Bruch begann schon am 28.02.08, warum also erst jetzt die Panik-Meldung?
    Ein Schelm, der böses dabei denkt.-:(

    Liza Fitz, ja hab ich als Quelle vergessen anzusagen, Danke für Dein Hinweis.

    Extremwetterkongress, da meinte der Herr Schönwiese, das abgebrochene Eisstückchen ist man nu nich so die Katastrophe, dat Zeuch schwimmt eh auf´n Wasser, schlimmer wird es nur wenn Grönland wegschmilzt, dann kommt auch bei Dir die Ostsee zu Besuch, oder so ähnlich.-:)
    MfG

  81. Energie-Ossi Says:

    Nachtrag zu #80

    Der Frankfurter Klimaforscher Prof. Christian Schönwiese bezeichnete den Eisbruch in der Antarktis als “nicht so dramatisch”. Die Fläche, die sich vom Schelfeis gelöst habe, sei gar nicht so besonders groß, sagte Schönwiese am Rande des Hamburger “Extremwetter-Kongresses”, der am Mittwoch begann. Im März 2000 hatte sich vom Ross-Eisschelf eine 11.655 Quadratkilometer große Eisfläche gelöst.

    Auch sei der Eisbruch kein Indiz dafür, dass das Eis am Südpol schmelze, betonte Schönwiese. Es könnte sogar sein, dass die Eismasse in der Antarktis zunehme und der Abbruch eine Art “Kalbungsprozess” sei. Der Rand könne auch durch starken Eisschub weggebrochen sein, meinte der Professor. Ganz anders als am Nordpol bestehe nach seiner Überzeugung für das antarktische Eis auf absehbare Zeit kaum die Gefahr des Wegschmelzens. Das Eis auf dem antarktischen Festland schmilzt vor allem in der relativ kleinen Westregion des Kontinents.

    Gefunden bei N-TV

  82. skepticus Says:

    Was ich in dieser ganzen “Diskussion” vermisse, ist eine kritische Rückfrage zu den Thesen, die der Herr Goklanys vertritt.

    NAch allem, was ich feststellen konnte, ist der Herr ein verbohrter Marktideologe, der viel redet und noch mehr schreibt, wenn der Tag lang ist.

    Eine differnezierte Auseinandersetzung – wie man sie von Argus wohl kaum erwarten könnte, er lässt halt Leute wie Göklanys und andere für sich denken – findet sich zum Beispiel bei der New York Times.

    Es ist sehr zweifelhaft,o b sich die Lektüre dieses Buches tatsächlich lohnt. Und nicht nur deshalb, weil Argus es empfiehlt.

    Hug führt den großen Rundschlag gegen so ziemlich alles, was heute öffentlich diskutiert wird und bedinet dabei immer die selbe Klientel. Nun ja, wenn es hilft, seine Pamphlete unters Volk zu bringen. Mir wäre mein Geld dafür zu schade, es reicht mir schon das, was ich im Internet von und über ihn finde.

  83. homersimpson Says:

    #18 BRK
    Das werdet ihr, keine Sorge. Im Zweifel am Sonntag, wenn ich das nächste “Briefing” durch ein waschechtes Greenpeace-Mitglied hinter mir habe. Der Kerl ist ja sonst ganz in Ordnung, aber…
    Wenigstens schmeckt das Bier gut. Es geht doch nicht über die eine oder andere Flasche “Schwarzer Abt”.
    Soll jetzt keine Werbung sein, aber der Stoff ist wirklich gut. Und berühmt, da es das – soweit ich weiß – das einzige Bier ist, welches keins ist (wegen dem zugefügten Zucker), aber trotzdem so heißen darf.
    Damit erträgt man sogar die neuesten Greenpeace-Berichte über die “katastrophisch katastrophale Klimakatastrophe”.

    Ich hab da was gefunden. Zum Thema Windräder in meiner Lokalzeitung:
    Windräder im Vogelschutzgebiet

    Hier auch so eine spitzenmäßige Idee:

    Und zum Schluß Klimaschutz in der Schule:

    Ja, hier in Brandenburg wird der Klimaschutz sehr ernst genommen. Auch wenn es dabei Landschafts- oder Tierschutzgebiete trifft.
    Klimaschutz hat eben nichts mit Umweltschutz zu tun, aber auch überhaupt nichts. Ist schon ein starkes Stück, Windräder im Naturpark aufstellen zu wollen. Und jetzt komme mir kein tiefgrüner Klimafreak und erzähle mir, ich solle die Notwendigkeit einsehen. Ich habe 10 (ja, zehn) von diesen Luftquirlen im Blickfeld. Alle auf gutem Ackerland gebaut (in Brandenburg nicht soo häufig), inklusive alphaltierter Zufahrt.

  84. Energie-Ossi Says:

    #83 homersimpson

    Willkommen im Club der Brandenburger Mitglieder in diesen Blog, schöne Grüße aus dem Spreewald.
    Ja die lieben Windräder, keiner will die Dinger haben, aber rücksichtslose Politiker prügeln die doch durch.
    Ist bei uns nicht anders, Naturschutzgebiete werden verhunzt und einige wenige kassieren dafür die Knete, und wofür der ganze Aufwand, damit die Dinger knappe 2000 Stunden im Jahr etwas Strom produzieren, der dann nicht mal in den Süden darf, weil andere Grüne die nötigen Hochspannungsleitungen verhindern.
    Aber tröste Dich, bald ist Schluss mit dem Unfug, es wachen immer mehr Menschen im Lande auf und stemmen sich gegen diese Geldvernichtung und Landschaftsverschandelung. Bei uns gibt es auch eine Bürgerinitiative “Pro-Spreewald” die mit rechtlichen Schritten dagegen vorgeht. Die Anlagenbauer und Betreiber sind keine Feinen, die boxen ihre Mief-Quirle gegen jede Vernunft durch, koste es was es wolle. Da ist jede Menge Geld im Spiel das zum Schluss der Stromkunde bezahlen darf, das sollte sich hier jeder vor Augen halten.
    Ansonsten weiter so und bleib weiterhin so Aufmerksam.
    MfG

  85. Energie-Ossi Says:

    #82
    Bla, bla, bla

    MfG

  86. krishnag Says:

    Sonne Sonne Sonne
    http://www.eike-klima-energie.eu/?WCMSGroup_4_3=1099&WCMSGroup_1099_3=1252

  87. peper Says:

    http://www.oekologismus.de/?p=925#comment-32389
    Hallo Joey,
    mit Glück hatte das alles nichts zu tun. Das Waldsterben ist offiziell und nicht nur bei uns Skeptikern ein Mythos. Das liegt an den Fakten. Es ist auch ein schönes Beispiel, wie der Mensch überschätzt und Pflanzen gewaltig unterschätzt wurden.
    Es ist auch interessant, dass gerade Wiki einen Weiteren Mythos pflegt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzeugkatalysator

    Je stärker der Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren optimiert wird, desto höher ist die Verbrennungstemperatur. Bei hohen Verbrennungstemperaturen entstehen jedoch zunehmend mehr Stickoxide NOx, die beispielsweise maßgeblich an der Bildung von Sommersmog beteiligt sind.

    Es wurde zigfach bewiesen, dass in den Wäldern, in Luftkurorten mehr Ozon entsteht als in den Städten. Das hat zuerst einfach damit zu tun, dass es dem UV-Licht völlig gleichgültig ist, ob er aus „thermischem NOx“ oder aus natürliches O2 Ozon entstehen lässt. Zweifellos entsteht auch das meiste Ozon aus O2(21%-Anteil). Dann vielmehr, dass die Aerosolen(Qualm) das UV-Licht reflektieren und Ozonbildung somit mindern. Wolken tun das ebenso. Hierbei zeigt sich mal wieder, wie der Mensch sich selbst überschätzt. Thermisches NOx entsteht am meisten, dabei reagiert in der Verbrennung bei hoher Temperatur das N und O in der Luft zu NOx. Das UV-Licht erzeugt dann praktisch ein katalytischer Prozess ohne weitere Schadstoffe wie der Mensch mit seinem Katalysator. z.B. Platinoxide. Dabei entsteht Ozon. Und weil der Mensch die Ursache des thermischen NOx ist, ist die Ozonbildung auch gleich mal viel bedeutsamer, als wenn es im Vorzustand O2 entstanden wäre. Was aber das Gleiche ergäbe.

    Was das Ozonloch angeht. So viel wurde gar nicht gemacht, dass das sich innerhalb eines Jahres durch menschlichen Tatendrang sich so regenerieren hätte können. Tat es aber. Es genügte schon, dass wir es via Schlagzeilen herbei gebetet haben.

    Mit Glück oder Können hatte das alles nichts zu tun. Dafür brauchen wir Menschen einfach zu lange, um alle auf einmal auf irgendwas reagieren zu können.

    Vieles ist auch dann unmöglich. Das Beispiel ist CO2. Man kann zwar ein wenig rumregulieren oder durch CO2-Neutral einwenig kaschieren, aber nicht ernsthaft einen gewaltigen Beitrag runterreduzieren. Dafür müssten wir Menschen Dinge aufgeben, die uns gegen jegliche Gefahren schützen oder helfen können. Aber gerade hier wird schön gezeigt, wie der Mensch sich selbst mal wieder überschätzt. Ich sag nur Stand-Bys. Ein Fliegenschissbeitrag, womit manche meinen die Welt zu retten. Alleine der direkte Vergleich zum Stromverbrauch des Kühlschranks und der Tiefkühltruhe lässt Bände sprechen.

    @W-O
    http://www.oekologismus.de/?p=925#comment-32393
    Klasse Beitrag. Als ich vorerst stiller Mitleser war fiel mir auf, wie plank mit seinen Mitdiskutanten umging. Ein Wörtchen, das ihn gut beschreibt, bringt ihn völlig aus dem Häuschen.

  88. peper Says:

    Tschuldigung, Zitierung vergessen:

    Je stärker der Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren optimiert wird, desto höher ist die Verbrennungstemperatur. Bei hohen Verbrennungstemperaturen entstehen jedoch zunehmend mehr Stickoxide NOx, die beispielsweise maßgeblich an der Bildung von Sommersmog beteiligt sind.

  89. unentschieden Says:

    Sorry, muss nochmal auf dieses Thema zurück greifen.

    Ossi,
    dat Plinck hat dir ja schon geantwortet .. nichtssagend wie immer.
    Wollen wir aber mal an kleines Zahlenspiel spielen. mal sehen, was dabei herrauskommt.
    Die Zahlen sind frei erfunden, das Prinzip nicht ;-)

    also nehmen wir mal an:

    T(AGW) = T(GW) + T(A)
    wobei T(AGW) die Gesamttemperatur des “Klimawandels” ist. T(GW) ist der natürliche Anteil, T(A) ist der “menschliche” Anteil.

    Soweit ich nun weiss, besteht bei dem T(GW) und T(A) kein Zweifel. Somit ist ja auch der T(AGW) richtig.
    Nun wird uns ja in schöner regelmässigkeit die T(A) erklärt. Es gibt komplizierte hypotethische Modelle, die dir über irgendwelche Strahlungen (Schuld ist das CO2) die T(A) erklären.
    Soweit so gut. Nun kommt da ein pöser pursche und erzäht (evtl. um die Sinnlosplaketten zu verteidigen), das nicht nur CO2, sondern auch der Feinstaub schuld am A des GWs ist.
    Das hört sich ja alles gar nicht sooo tragisch an. Ausser man denkt ein wenig drüber nach.
    Nehmen wir nun mal an, CO2 wäre 2/3 am A schuld, Feinstaub 1/3.

    Nun stellt sich gleich die Frage, wenn der GW doch richtig ist, kann nur das A falsch sein. Stimmen die tollen Berechnungen letztendlich doch nicht?
    Vielleicht stimmen die Berechnungen ja doch, dann war aber die Annahme des GW falsch, oder noch schlimmer, die “gelogene” Gesamterwärmung ist falsch.
    Sollte nun die Annahme des GW falsch sein, muss dieser geringer sein, also das A grösser. Das bedeutet aber wiederum, im Extremfall muss der GW negativ sein. Daraus kann man ableiten, das wir grad die Welt vor einer Eiszeit bewart haben! Und nun drehen wir uns im Kreis.
    Am Ende hatte S.R. ja damals doch recht, als er vor einer Eiszeit gewarnt hat, und nur sein Einsatz (CO2 erzeugende Flüge zu Tagungen, Kompostieren seines geistigen Dünnpfiffs …) hat uns davor bewart …

    Unentschieden (nicht des Themas wegen)

  90. Energie-Ossi Says:

    #89 unentschieden
    Jenau dat ist mir wie Schuppen von de Oogen geflogen, wat kommt denn noch allet uff uns zu.
    Nu kann Planck ja jetzt nicht direkt gegen die These vorgehen, der Erfinder der Rückstrahlung ist ja ein großes Vorbild. Deshalb nehme ich an, das der gute Mann keinen Müll erzählt.
    Du machst aber einen kleinen Fehler, hier geht es um Black Carbon (Ruß) und nicht in erster Linie um Feinstaub. Feinstaub ist ein Sammelbegriff für fliegenden Dreck der eine ganze Menge Stoffe beeinhalten kann (Pollen, Reifenabrieb, Platin aus Katalysatoren, Tabakrauch ….).
    Na jedenfalls erwärmt der schwarze Dreck die Atmosphäre die dann ganz finster die Erde per Rückstrahlung aufheizt. Andererseits macht der Dreck aber auch Schatten uff´n Land, kühlt also.
    Nu müsste man die Ösis mal Fragen, ob der schwarze Dreck auch als Kondensationskeime dient und damit Wolken macht die auch wieder erwärmen oder kühlen tun.
    Man das verwirrt mich jetzt aber echt, wat nu?
    Fazit, ein weiterer Einfluß auf den sogenannten “Strahlenhaushalt” der Erde ist nicht auszuschließen. Wieviel A im GW steckt ist dementsprechend immer unsicherer, keine weiß was aber die Wirtschaftsfuzzis können schon exakte Kosten des Klimawandels berechnen, stolze Leistung das.
    Der Quatsch wird immer quätscher bis er quitscht.
    MfG

  91. unentschieden Says:

    #91 @Ossi

    Wieviel A im GW steckt ist dementsprechend immer unsicherer

    na, das kannst du nicht sagen, da gibt es schliesslich ein nonsens .. ach nee, das hieß irgendwie anders .. egal

    Also gehen wir davon aus, dass das A im AGW sicher ist, dann wäre der doch der Anteil unsicher, den CO2 dazu beträgt.
    Dann wäre auch unsicher, was eine CO2 Begrenzung bewirkt. dann wäre sogar die “Kostenuhr” auf dieser seite unsicher …
    Dann wäre aber eines sicher (obwohl dieses schon immer sicher war): Das ganze schöne Geld ist weg und ich hab nichts davon … nichtmal einen kalten Frühling

  92. Energie-Ossi Says:

    #91 0:0
    Warte mal ab, in den nächsten zwei Jahren wird der Anteil des CO2 am AA immer kleiner. Gut der schwarze Dreck kommt ja auch von dem pösen Menschen, zählt also auch zu den AA.
    Bei dem Ruß und dessen pösen Auswirkungen auf Klima sehe ich aber einen anderen Hintergrund.
    Alle was verbrannt wird ist dem entsprechend nämlich auch pöse und muß verboten werden, deshalb passt das nun widerum ins Beuteschema der Warmaholics.
    Es werden ja nicht umsonst die Nullemission von den ganz krassen Typen gefordert, wer also 2010 noch mit Streichölzer oder Feuerzeug erwischt wird, kommt in den Klimaknast (natürlich CO2 neutral) bei stillen Wasser und ungebackenen Brot.
    MfG