Zum Extremwetter-Kongress in Hamburg, ein Nachtrag
Zur Zeit läuft ein Klima-Kongress in Hamburg über Extremwetter. Obwohl global seit vielen Jahren die Anzahl von Extremwetterereignissen sinkt, obwohl selbst die wildesten Klima-Modelle keinerlei Hinweise darauf geben, daß mit der “berechneten Erwärmung” die Zahl der Extremwetterereignisse zunimmt, muß wohl um jeden Preis die gefühlte Bedrohung aufrecht erhalten werden. Es verdient sich halt so schön damit.
Veranstalter ist ein “Institut für Wetter- und Klimakommunikation”, das als GmbH firmiert. (). Mit der ausgewiesenen “Klimaexpertin” Frau Prof. C. Kemfert vom DIW liest sich die Referentenliste wie ein Who is Who der Alarmistenscene, fleißig unterstützt von Top-Politikern der Koalition. Die Geldgeber der Großveranstaltung werden nicht genannt. Das Medienecho sei enorm, berichtet SpOn. Kein Wunder, es geht ja um gefühlte Katastrophen, optisch ins Bild gesetzt von einem Eisabbruch am Rande der Antarktis, den selbst Schönwiese zu den lokalen Ereignissen zählt und der schon Ende Februar passierte. Das gleichzeitig die Eisdecke der Gesamt-Antarktis ein Rekordhoch erreicht hat, kein Wort.
Eine gründliche Analyse dazu – vom Dezember vergangenen Jahres- liefert der diplomierte Meteorologe Klaus Puls. Seinen Beitrag will ich Ihnen nicht vorenthalten. Dipl.-Met. Klaus-Eckart Puls Bad Bederkesa 14.12.2007
Die Klima-Katastrophe :
S t u r m im Wasserglas, aber nicht an den Küsten !
Im web: hier und hier
Zusammenfassung
Untersucht und dargestellt werden die nordatlantischen Trends von Stürmen und Sturmfluten anhand von Publikationen des Seewetteramtes Hamburg (DWD/SWA) und des Bundesamtes für Seeschiffahrt und Hydrographie (BSH) seit 1950 Jahre. Die Auswertung wird im Zusammenhang mit der Nordatlantischen Oszillation (NAO, UK/CRU; Univ.Norwich) durchgeführt, die ein Maß für die Schwankungen des Luftdruck-Gradienten ist. Schließlich wird auch der Zusammenhang mit der Windlast für Windkrafträder dargestellt. Seit 1990 zeigen alle Parameter einen abnehmenden Trend, seit 2005 gibt es wieder Anhaltspunkte für eine Umkehr dieser natürlichen Schwankungen. Die von einigen Klima-Instituten und vom IPCC seit etwa 20 Jahren prognostizierte dramatische Zunahme von Stürmen und Sturmfluten infolge der Erderwärmung ist nirgendwo zu erkennen. Das gilt auch für die dargestellten Hurrikan-Daten.
Im Zusammenhang mit der “Klima-Katastrophe” geistern immer wieder Schlagzeilen durch die Medien wie: “Vor uns die Sintflut” … “Cuxhaven wird nicht zu halten sein” … “Achtung – Weltuntergang” … “Halten unsere Deiche ?” …usw.
Glücklicherweise – mit der Realität für heute, morgen und wohl auch übermorgen hat das nicht das Geringste zu tun!
Wind ist strömende Luft
Aber wieso strömt Luft eigentlich? Warum Wasser strömt, das ist anschaulich und klar zugleich: bergab. Auch der Hut eines Wanderers – “flog er ihm vom Kopfe” – rollt den Berg hinab, und zwar um so schneller, je steiler der Berg . Und der Wanderer weiß warum: weil der Gradient der Höhenlinien auf seiner Wanderkarte sehr eng, sehr stark ist. Genau so ist es mit der strömenden Luft, also dem Wind. Nur hier ist nicht die Stärke des Berg-Höhenlinien-Gradienten ursächlich, sondern die Stärke des Luftdruck-Gradienten, die “Steilheit der Isobaren” zwischen Hoch und Tief! Und das geht so: Die Sonne heizt die Erdoberfläche auf, und zwar sehr unterschiedlich – in den Tropen sehr stark, an den Polen sehr viel geringer, in der Polarnacht gar nicht. Die Folge ist ganzjährig ein Temperaturgefälle von den niederen zu den hohen Breiten auf der Erde. Daraus folgt, daß insbesondere in den gemäßigten Breiten warme Luft von Süden und kalte Luft von Norden gegeneinander strömen. Dieser Vorgang kann bis in große Höhen von 5 oder gar 10 km (Tropopause) reichen, je nach Intensität der Luftmassen-Vorstöße.
Die Wind-Maschine : Azorenhoch gegen Islandtief
Daraus ergibt sich aus physikalischen Gründen ein gleichermaßen mehr oder weniger hochreichendes Luftdruckgefälle, z.B. Azoren-Hoch gegen Island-Tief, woraus wiederum (z.B.) die atlantischen Stürme ihre Energie schöpfen. Der diesjährige (2007er) “europäische Monsun-Sommer” führte es glänzend vor – wenn auch nicht unbedingt als Urlaubsfreude. Erinnern wir uns noch ? : Im heiß-trockenen April 2007 verkündeten die “Klima-Katastrophiker” die Versteppung Mittel-Europas! Die vielen Leute, die inzwischen ihre Keller ausgepumpt haben, werden d a s anders sehen!?
Die Erdrotation (”Coriolis-Kraft”) macht aus strömender Luft stets einen Wirbel, in allen Größenordnungen: Beim ‘Staubteufel’ über einem Feld hat es jeder schon beobachtet, beim Tornado kann man es sehen und “spüren”, beim Atlantik-Tief und beim Hurrikan fotografieren es die Wetter-Satelliten.
Dabei besteht ein komplizierter Zusammenhang zwischen den Luftschichten in verschiedenen Höhen, wobei letztendlich die Höhenströmung (z.B. 5000m) mit ihren Divergenzen und Konfluenzen die Druckfall-Gebiete (”Tiefs”) in den unteren Luftschichten (Bodendruck) bezüglich Entwicklung, Intensität, Zug-Richtung und Zug-Geschwindigkeit steuert. Diese mit physikalischen Differential-Gleichungen berechenbaren Prozesse beherrschen die Meteorologen in ihren Zirkulations-Modell-Vorhersagen für ca. eine Woche erstaunlich gut, die Klima-Forscher wegen der unüberschaubaren Energie-Übergänge zwischen Atmosphäre, Hydrosphäre (Meere), Kryosphäre (Eis), Lithosphäre (Gesteine), Biosphäre usw. … für Jahre oder gar Jahrzehnte im voraus überhaupt nicht!
N A O
Die Stürme, die an den europäischen Küsten angelangen, entstehen fast ausnahmslos auf dem Nordatlantik. Dabei ist nun den Meteorologen seit fast Hundert Jahren bekannt, daß die für Stürme ursächlichen Gradienten (s.w.o.) niemals über längere Zeiträume konstant sind, sondern in Jahrzehnten…Jahrhunderten…Jahrtausenden in unterschiedlichen Zeitfenstern variieren.
In der älteren Literatur wurden entsprechende Untersuchungen und Statistiken meist als “Schwankungen des Zonal- oder Meridional-Index” bezeichnet, seit einigen Jahrzehnten hat sich dafür der Begriff “Nord-Atlantische Oszillation – NAO” eingebürgert. Dabei wird nach einem statistischen Verfahren der jährliche oder meist der saisonale Luftdruck-Gradient zwischen Azoren und Island berechnet. Den NAO-Index für die Winter seit 1820 zeigt die Abbildung 1:

Ob Zonal-Index, ob NAO – seit je her suchen die Meteorologen nach Zyklen, die für Prognosen nutzbar sind. So kann man versuchen, wenigstens gewisse Rhythmen zu finden. Dabei scheinen zunächst in Abb.1 z.B. kurzfristige Schwankungen von 2-5 Jahren1 erkennbar. Allerdings – auch innerhalb einer positiven NAO-Phase kann es ein negatives NAO-Jahr geben, und umgekehrt.
Weiterhin scheint eine Variabilität auf Skalen von etwa 8-12 Jahren oder auch 15 Jahren(1) erkennbar zu sein. So gibt es zum Beispiel in den Jahren 1882, 1894, 1905, 1913, 1921, … hervortretende Maxima, im Vergleich zu den Jahren davor und danach. Jedoch – die Graphik zeigt auch: Brauchbare Voraussagen der nächsten NAO+ und NAO- Phasen kann man damit nicht erstellen, geschweige denn Witterungs-Prognosen.
Bei einigen kalten und trockenen Wintern um 1830, um 1900 und um 1970 hatten wir sehr negative NAO-Werte, aber auch eine solche Variabilität mit ungefähr 70-jährigem Rhythmus1 ist nicht überzeugend (1S. SCHINDLER, 2003, IFM-Geomar, Leibnitz-Inst.Kiel, http://www.ifm-geomar.de).
Fazit: Die NAO-Schwankungen sind weder signifikant periodisch, noch haben sie etwas mit irgend einer Klima-Katastrophe zu tun, denn auch ein Jahrhundert-Trend im Zusammenhang mit der CO2- oder Temperatur-Zunahme ist nicht erkennbar!
NAO und Stürme und Sturmfluten
Ein anderer Zusammenhang ist jedoch unübersehbar (Abb.2): Bei zunehmendem (positivem) NAO nimmt die Intensität der Stürme auf dem Atlantik und somit an unseren Küsten zu, bei abnehmendem (negativem) NAO ist es umgekehrt.

Vergleicht man den Trend in Abbildung 1 und 2, so sieht man, daß um 1990 einem starken positivem NAO-Index auch eine große Zahl von Orkantiefs entspricht, und daß beide Trends seit 1990 gleichermaßen abnehmen bis 2004 (→ Pfeile), wobei sich ab 2005 wieder ein zunehmender Trend in beiden Abbildungen abzuzeichnen scheint.
So kann es nicht überraschen, daß hiermit auch der Trend der Sturmfluten übereinstimmt:
→ Abbildung 3 :

Windkraft – Windertrag
Der Wind ist in unserer Klimazone der gemäßigten Breiten ein unsteter Gast. Aus den mittel- und langfristigen Schwankungen von Wind und Stürmen ergibt sich zwangsläufig auch eine Schwankung derjenigen Energie, die aus dem Wind mit Hilfe der Windkraft-Räder gewonnen werden kann. Dazu wurde 1988 eine Betreiber-Datenbasis (BDB) umweltfreundlicher Energie-Anlagen-Träger eingerichtet, aus der ein monatlicher BDB-Wind-Index als Basis für die Betreiber von Windkraft-Anlagen berechnet wird. In den ersten Jahren der BDB-Windindex-Berechnung um 1990 waren die “Wind-Angebote” überdurchschnittlich (→ Abb.2), der Deutsche Wetterdienst hat stets darauf hingewiesen. Nichtsdestotrotz haben offensichtlich die Windrad-Betreiber auf die Auguren der Klima-Katastrophe gesetzt, und sind von weiter zunehmenden bzw. zumindest gleichbleibenden Wind-Erträgen ausgegangen: “Anfang der 90er Jahre blies der Wind im Durchschnitt kräftiger als heute. Diese Daten flossen in die Prognosen zahlreicher Windparkinitiatoren ein, auf die sich viele Anleger verlassen haben…” (FTD, 6.11.07, S.24) … und damit waren sie verlassen!

Denn logischerweise hat die Windlast konform mit dem NAO (Abb.1) und mit der Intensität der Stürme (Abb.2) auch abgenommen, wie die Abbildung 4 deutlich zeigt: Die Windlast ist in kaum 15 Jahren um 20%(!) zurück gegangen!
Das hat nun dazu geführt, daß “…Privatanleger sich kaum noch für Windfonds interessieren…” (FTD, 6.11.07, S.24). Damit haben wir es offensichtlich bei etlichen Anlegern und Windkraftbetreibern mit den ersten Opfern von Fehlprognosen der “Klima-Katastrophiker” (nicht Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes!!) zu tun.
Fazit:
Aus den Abbildungen 1-4 ergibt sich ein natürliches “Auf-und-Ab” von Luftdruck, Stürmen, Windlast und Sturmfluten, wobei untereinander ein enger signifikanter Zusammenhang besteht. Dagegen ist irgend ein Klima-Katastrophen-Trend nicht erkennbar.
Mehr Stürme ? Keine Spur !
Seit etwa zwei Jahrzehnten reden die Klima-Katastrophen-Propheten von zunehmenden Stürmen, Monster-Orkanen, brechenden Deichen – glücklicherweise finden wir davon in den nüchternen meteorologischen und hydrologischen Daten keine Spur und auch keinen derartigen Trend. Dazu benötigen wir eigentlich nur die Abbildungen 1 und 2 : Je schriller die Töne einiger Orkan-Propheten wurden, um so mehr ging die Zahl schweren Stürme zurück, nämlich seit 1990. Daß es seit 1-2 Jahren wieder eine mäßige Zunahme gibt, ist mit dem NAO-Index problemlos zu erklären (Ab.1), mit irgendeiner Klima-Katastrophe hat das nichts zu tun.
Zu alledem passen auch etliche besonnene Aussagen, so z.B. vom Deutschen Wetterdienst:
“Orkane der Größenordnung von “Kyrill” (18.01.2007) sind alle 10-20 Jahre zu erwarten. Ein direkter Bezug zum Klimawandel läßt sich aus solchen Einzelereignissen nicht herstellen. Betrachtet man die Stürme und Orkane der letzten 30 Jahre, so hat bislang weder deren Häufigkeit noch deren Intensität zugenommen” (Pressemiteilung DWD vom 22.01.2007).
Und darüber hinaus:
“Bei extremen Wetterereignissen sind in Deutschland hingegen bisher keine signifikanten Trends zu beobachten gewesen. Auch solche Ereignisse wie die Hochwassersituation 2002 gehören zum normalen Repertoire unseres Klimas.”(Quelle: Mitteilungen der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft, 3/2002, S. 2).
Und schließlich das MPI Hamburg: “In unserem Computermodell brauen sich weder mehr Stürme noch stärkere Stürme über uns zusammen” (Jochem Marotzke, Direktor MPI HH, in DER SPIEGEL, 7.5.2007, Abschied vom Weltuntergang, S.145).
Mehr Sturmfluten ? Keine Spur !
Ständig wird uns von einigen Klima-Instituten im Schulterschluß mit den Medien eingeredet, daß zunehmend gewaltige Orkane zu nie dagewesenen Sturmfluten und Deichbrüchen führen würden. Jedoch – keine Angst vor’m “Blanken Hans” und auch nicht vor’m “Schwarzen Mann”:
“Es gibt in Norddeutschland nicht mehr Sturmfluten als vor 50 Jahren. Ein generell steigender Trend bei der Häufigkeit und Intensität von Sturmfluten als Vorbote des globalen Klimawandels ist gegenwärtig nicht erkennbar. Schon jetzt sind Küstenschutz und Deiche so ausgelegt, dass sie auch höheren Sturmfluten Stand halten als den bisher eingetretenen”(Pressemitteilung BSH, 26.09.2007, http://www.bsh.de/de/Das%20BSH/Presse/Pressearchiv/ Pressemitteilungen2007/28-2007.jsp).
Nach Umfragen bei Klima-Instituten kommt DER SPIEGEL zu dem Ergebnis: “Je länger die Forscher ihre Supercomputer rechnen lassen, desto mehr verflüchtigt sich die Sintflut” (DER SPIEGEL, 07.05.07, Abschied vom Weltuntergang, S. 146), was sich auch auf die ständig in die Welt geblasenen “Land-unter-Prophezeiungen” infolge Meeresspiegel-Anstieg bezieht. Dessen Anstieg hat sich weltweit sogar verlangsamt, von 10 cm in der ersten Hälfte auf 7 cm in der 2. Hälfte des 20.Jh. !
(Quelle: , S. J. Holgate vom Proudman Oceanographic Laboratory, Liverpool, UK, 2007).
Die beiden schwersten/höchsten Sturmfluten an deutschen Küsten liegen schon Jahrzehnte zurück:
1962 , 16.02. : 4* m ü. MHW**
1976 , 03.01. : 4,67 m ü. MHW**
( * Deichhöhe 4m, Deiche überflutet u. gebrochen;
Pegel HH-St.Pauli; **Quelle BSH)
Die schwerste Sturmflut der letzten 20 Jahre am 03.12.1999 erreichte 3,90 m ü. MHW**.
Aus alledem folgt (vgl. auch Abb. 2+3) :
Die Sturmflut-Statistik zeigt keine Korrelation mit dem Temperatur-Anstieg, und schon gar nicht mit dem CO2-Anstieg.
Fazit:
Eine Klima-Katastrophe findet an Deutschen Küsten nicht statt
Mehr Hurrikane ? Eher im Gegenteil !
KATRINA war der Sturm, der “Den größten Schaden in der amerikanischen Geschichte…” anrichtete “…mit geschätzten 100 Milliarden Dollar…” (Quelle: L.Kins, Das Hurrikan-Rekordjahr 2005, Nat.Rdsch. 3/2006, S.129ff). Soweit die gesicherten Fakten.
Der “stärkste Hurrikan aller Zeiten” war Katrina nicht, da wurde er am 19.10.2005 von “WILMA” übertroffen (Quelle w.o.). Was in den Jahrzehnten und Jahrhunderten vor 1944 war, das weiß ohnehin niemand, denn wir verfügen erst seit 1944 über systematische Beobachtungen und Statistiken – ganze 60 Jahre. So ist also auch bei Wirbelstürmen mit (Medien-)Aussagen zu KATRINA wie “Jahrhundertsturm”, “schlimmstes Sturm-Monster aller Zeiten”, “nie dagewesenes Ereignis…” äußerste Vorsicht geboten!
Daher ist es denn folgerichtig, wenn die o.a. Kins-Studie zu dem Ergebnis kommt:
“Die meisten Klimaforscher sehen die Rekord-Saison 2005 noch im Rahmen der natürlichen Schwankungen”.
“Die NOAA – der amerikanische Wetterdienst – hat in einem Statement vom 29.12.2005 erklärt, daß die Hurrikan-Forscher und Meteorologen der NOAA (aber nicht alle) davon ausgehen, daß die gegenwärtige Verstärkung (bis 2005) der Hurrikan-Aktivitäten primär das Ergebnis einer natürlichen Fluktuation im tropischen Klimasystem ist” (Quelle: Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH, Essen, 2006, S.124).
Das sieht übrigens IPCC genau so: “Es gibt keinen Trend in der Zahl der tropischen Zyklonen” (Quelle: www.scienceandpolicy.org, Deutsche Übers.: M. Limburg, 8.2.07,http://www.oekologismus.de/).
Genau das bestätigen auch die neuesten Daten1: Nach der außergewöhnlich starken Hurrikan-Saison 2005 (mit Katrina/New Orleans) erreichte 2006 keiner und 2007 ein einziger Hurrikan (Kat.1, Humberto, 13./14.09., Texas und Louisiana) den nordamerikanischen Kontinent.
Hurrikan-Statistik Nord-Atlantik (1)
(Summe aller Kategorien)
2005 15
2006 5
2007 5
Mittelwerte:
Kategorien 1-5 : 1944-2005 : 6 pro Jahr (siehe 2)
Kategorien 3-5 : 1930-1960 : 8 pro Jahr (siehe 3)
Kategorien 3-5 : 1961-2005 : 5 pro Jahr (siehe 3)
Fazit:
Die natürliche saisonale Variabilität der Hurrikane ist groß. Einen Beweis für eine Zunahme infolge der Erderwärmung gibt es nicht.
)1 http://weather.unisys.com/hurricane/index.html, 13.12.07
)2 L.Kins: Das Hurrikan-Rekordjahr 2005, Nat.Rdsch.3/2006, S.129ff
)3 B.Lomborg: Deiche waren es nicht, das Klima;
http://www.welt.de/print-welt/article162861/Deiche_waren_es_nicht_das_Klima.html; 3. Sept. 2005




March 27th, 2008 at 21:08
So ?
Ich dachte Wind ist Luft, die es eilig hat.
March 27th, 2008 at 21:30
Was bleibt vom “Klimawandel” eigentlich noch übrig ?
Nicht mal mehr die Wärme :-9
March 27th, 2008 at 21:42
@Krishnag #2
Egal, was das Klima so treibt … übrig bleiben übel gelaunte “Schlechtwetterzwerge” und diverse “Institute” die ab und an Alarmmeldungen rausblasen müssen, damit der Steuergeldtropf nicht versiegt, sowie ganze Politikergenerationen (und ihrer Möchtegern-Nachfolger, also Politologie- und Sozialwissenschafts-Studenten), die sich sonst ein neues “Feindbild” suchen müssten. Schließlich will man ja ungefährdete “Herrschaft durch Angst”.
March 27th, 2008 at 21:58
Ein Artikel ganz nach meinem Geschmack.
Ja, das Märchengebäude der Schlechtwetterzwerge bricht zusammen wie ein Kartenhaus, die Wärme ist weg, das Eis wieder da, die Katastrophen sind ausgefallen, und was bleibt, sind gelangweilte Hysteriker und natürlich die Notwendigkeit für die Politik, etwas tun zu müssen. Schliesslich will man ja gewählt werden.
Also machen wir weiter, als sei nichts gewesen, enschärfen die eine oder andere Maßnahme unauffällig – man will ja nun auf nichts verzichten-, darauf achtend, dass die Gewinne aus Öko sich weiterhin vervielfachen.
March 27th, 2008 at 22:04
@Argus
Verständnisfrage:
gibt die Ziffer nach dem “Jahr” die Kategorie an?
March 27th, 2008 at 22:05
Ach so, wir brauchen noch jemand, der AlGore die Leiter hält, ich geh’ dann schon mal die Kellertür aufmachen
(:-b
March 27th, 2008 at 22:08
#3 Calimero
Ich hätte es nicht für möglich gehalten. Auch Du wirst hier zum Zyniker und Satiriker. Muss doch irgenwie am Klima liegen <[;-))
March 27th, 2008 at 22:19
Und wieder bricht ein Märchen in sich zusammen und wieder geht ein Stück weit Vertrauen in die Klimaforscher zurück. Könnte unter Umständen, es ist nicht auszuschließen, eine Umfrage unter Forschern hat ergeben, die Kippelemente lauern, Brandenburg wird zur Wüste/Subtropen, Meeresanstiege von 6m, Grönland wird schon dieses Jahrhundert Eisfrei sein……….
Mit was haben die Typen die letzten Jahre so alles um sich geworfen, verglühende Erde, wir haben nur noch 13 Jahre und ähnlichen Schwachsinn.
Und nu??????
Nich mal uff de Stürme is mehr Verlass, dat wird die Versicherungsheinis nu aber mal jarnich schmecken, dat.
Wat bleibt, der Pleitegaier kreist über den WKA, Bio is im wahrsten Sinne des Wortes—Scheiße und die effizientsarmen Solarsegel auf des deutschen Michels Eigenheimen rechnen sich höchstens mal in 20 Jahren.(Wenn bis dahin nich schon putt)
Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, änderts Wetter sich oder nicht.
Unsere Vorfahren waren schlaue Leute.
MfG
March 27th, 2008 at 22:41
@BRK #7
Nee, das liegt an einem gewissen Jeanshemdträger mit massivem Resthaarproblem, der sich bemüßigt fühlte, mich unter Niveau anblöken zu müssen.
Da hat der Pinscher die Eiche angepinkelt und ganz böse gekläfft … nun raschelts aus allen Zweigen, dass dieser Schlechtwetterzwerg nur deshalb so laut bellt, weil sein “Equipment”, nun ja, ein wenig mickrig ausgefallen ist. :P
Übrigens empfinde ich Zynismus als extrem wohltuend. Auch wenn mal alles blöd läuft trotzdem was zum Lachen finden ist doch genial. ;)
Gruß, Calimero
P.S. Habe ich bisher denn einen derart humorlosen Eindruck hinterlassen?
March 27th, 2008 at 22:48
#Calimero
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert.
Du bist jetzt in den Adelsstand der”von und zu Arschloch”erhoben worden.
Man ist Deiner Person ansichtig geworden, Du bist jetzt wer.
Sei stolz und trage Deinen Titel mit Ehren.-:)
Untertänigst, E-O
MfG
March 27th, 2008 at 22:51
Nee, sorry … ich habs bisher erst bis zum “Arsch” gebracht. :(
Aber ich schätze mal, das die nächste Beförderung nicht weit ist. ^^
March 27th, 2008 at 22:59
#11
Gräme Dich nicht, oh Fremder. Auch diese Ehre wird Dir noch zuteile kommen.
Schwinge weiterhin Deine intelligenten Reden, dann wird Durchlaucht auch diese weitere Beförderung in den höchsten Stand der Skepticusse durchführen.
Gedulde Dich nur noch eine geraume Zeit.
Hochachtungsvoll
E-O
March 27th, 2008 at 23:13
#9 Calimero
Den Verdacht, Du könntest humorlos sein, den hegte ich nie, ganz im Gegenteil. Dass jetzt noch eine satirische Bissigkeit zu Tage tritt, rundet das Gesamtbild sympathisch ab.
Dieser Dorfpinscher ist ein Paradebeispiel dafür, dass miese Charaktere durchaus in der Lage sind eine gewisse Intelligenz vorzugaukeln. Ein intelligenter Mensch führt sich anders auf.
Bei der „christlichen“ Seefahrt gab es den Spruch: „Auf einem sinkenden Schiff pfeifen nur noch die Kielschweine“.
Bleib wie Du bist. <[;-))
March 28th, 2008 at 07:20
Im der aktuellen Heft von Spektrum der Wissenschaft gibt es die Hypothese „Wärmere Meere, stärkere Stürme“, dass zu ca. 40% die Stürme durch die Erwärmung der Meere bedingt sind.
March 28th, 2008 at 07:40
Fragt sich also, wenn das alles das IPCC, der deutsche Wetterdienst und das MPI fuer Meteorologie sagt, wenn das die NOAA, eure einzige wissenschaftliche Quelle, das International Journal of Spiegel, und vor ach so langer Zeit der Hans von Storch gesagt hat, wer sagt dann eigentlich das Gegenteil?
Betreff der extratropischen Stuerme stehen zwei Faktoren fuer die Zukunft gegeneinander und es ist a priori nicht so klar, welcher wichtiger ist. Grundsaetzlicher steht einer waermeren Welt mehr Energie zur Verfuegung. Die wird aufgeteilt in Konvektion, in latente Waerme, sensible Waerme und eben auch in kinetische Energie, sprich Wind.
Andererseits waermen sich die Pole mehr als die mittleren Breiten, dadurch verringert sich der zonale Temperaturgradient und dadurch gibt es weniger barokline Instabilitaet, sprich Stuerme.
Es gab nie einen Konsens zu dieser Frage, fuer beide Ansichten finden sich Argumente.
March 28th, 2008 at 08:33
@planck #15
Bist du das?
Wenn ja, freut es mich wirklich, dass du auch sachlich kannst. Ehrlich! Und was mir besonders gefällt: Du stellst immerhin eine Frage, ist schon mal ein Ansatz.
March 28th, 2008 at 08:34
Mensch Planck, Du entlarvst dich immer mehr als Antialarmist… Sehr schön ;)
@Admin: Ich kann die meisten Bilder nicht sehen…
March 28th, 2008 at 09:17
@H2O-Ossi
Es ist eine rhetorische Frage. Ich kenne die Antwort.
ich bin gefuerchtet fuer meine Sachlichkeit.
@Rainhelt
Mensch Rainhelt, du entlarvst dich immer mehr als jemand, der nie gelesen hat, was ich eigentlich schreibe. Der IPCC ist anti-alarmistisch und (in seinem Mitigation-Teil) schlaegt Handlungsoptionen vor.
March 28th, 2008 at 09:45
Beitrag der Woche:
http://forum.politik.de/forum/showpost.php?p=7777747&postcount=1376
Thema:
http://forum.politik.de/forum/showthread.php?p=7779877#post7779877
Am Besten noch demokratisch das Wetter bestimmen. Damit ist nicht nur das physikalische-, sondern auch das naturbedingte Problem gelöst. B.t.w. Mit Speichern kann man eine konstante Stromversorgung nicht gewährleisten. Das Problem wird mit Speicherverfahren nur gemindert, aber nicht eliminiert.
March 28th, 2008 at 10:00
öffentlich rechtliche Panikschürung ist angesagt:
Wieder mal auf Achgut gefunden.
MfG
March 28th, 2008 at 11:33
@E-O
#20
@ auch Planck
“Es kann auch sein, dass…” Kann es sein, dass Planck diese Qualifikation von Wissenschaftlichkeit auch als “Voodoo” bezeichnen würde, wie er indirekt Singer’s “unstoppable Global Warming every 1500 years” http://www.oekologismus.de/?p=925#comment-32319>hier zuunterst betitelt?
Macht nichts. Diesmal kann AGU mit Verdoppelung der Schneeakkumulierung in der westlichen antarktischen Halbinsel weiterhelfen.
Und ratet mal, wo diese rekordverdächtige Schneeakkumulation stattfindet?
hier an der westlichen antarktischen Halbinsel. Das gibt dann eine fette Kuh die da kalbt.
March 28th, 2008 at 11:37
Vielleicht muss ich doch noch einaml einen Kurs im raschen Verlinken machen. (Danke E-O)
Kann es sein, dass Planck diese Qualifikation von Wissenschaftlichkeit auch als “Voodoo” bezeichnen würde, wie er indirekt Singer’s “unstoppable Global Warming every 1500 years” hier zuunterst betitelt?
March 28th, 2008 at 13:45
Auf zur fröhlichen Fehlersuche:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,543924,00.html
Na, wieviele Fehler stecken in diesem Artikel?
(Ich habe 8 gezählt, aber vielleicht den ein oder anderen noch übersehen).
Nachdem nun endlich mal die Desinformationspraktiken des ZDF zutage treten, sollte man vielleicht eine Masse an Protestmails auch in Richtung Spiegel Online absetzen.
March 28th, 2008 at 14:11
Den ZDF-heute-Bericht hab ich auch gesehen. Ich fands auch sehr lustig, wie die Erwartung die Antwort beeinflusst hat und wie der gute Mann am rudern war…
P.S.: Tomislav, da steht vor der Anmeldung immer noch: “Sie müssen ahgemeldet sein”… ;)
March 28th, 2008 at 14:18
Zum jüngsten Schelfeisabbruch jubeln bereits wieder alle gleichgeschalteten Medien des Panikorchesters Eine der wenigen Stimmen des Widerspruchs finden sich hier:
Auf der Newsseite der EIKE Homepage.
March 28th, 2008 at 15:59
Ah, die Bilder funzen wieder…
Hier mal eine offizielle PR-Meldung zum Kongress:
http://www.welt.de/welt_print/article1841113/Das_kostet_Hamburg_der_Klimawandel.html
Und dann noch ein neuer UN-Nebenschauplatz:
http://www.markenpost.de/news_Klimawandel-ist-ab-sofort-auch-Frage-der-Menschenrechte_31914.html
March 28th, 2008 at 16:27
# Calimero
Tut mir leid, das sind Literaturangaben, jetzt dürfte es verständlicher sein.
March 28th, 2008 at 22:35
#alle
Bei der Suche nach Beiträgen, die auf dem 1. und 2. Extremwetterkongress 2006 und 2007 gehalten wurden, habe ich festgestellt, daß nichts frei verfügbar ist. Habe ich da etwas übersehen oder wollen die unter sich bleiben? Für 2007 gibt es ja wenigstens eine Zusammenfassung.
http://www.extremwetterkongress.de/media/Bericht_EWK2007_M_Jaeneke.pdf
March 29th, 2008 at 10:41
#24, reinhelt:
Wärde ich bai geleggenheid korridingsen ;-)