28.3.2008

Panikattacke in den Medien wegen Eisabbruch

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Von unserem unermüdlichen und beschlagenen Dipl.-Met. Klaus-Eckart Puls 28.03.2008

Antarktischer Eisberg – Signal für den Welt-Untergang ?

Die unermüdlichen Propheten der Klima-Katastrophe haben eines erreicht:
Mit einem seit Jahrtausenden normalen Ereignis wie dem Abbrechen eines Eisberges vom polaren Eisschelf versetzen sie mit Hilfe der Medien eine mittlerweile hoch-sensibilisierte und hysterieformte Weltbevölkerung jederzeit mühelos in Panik.
Welche üblichen physikalischen Prozesse ständig in den 1-2 km dick gepackten Eisschilden über Antarktika und Grönland ablaufen, das hat soeben wieder der Leiter der Deutschen Kommission des Internationalen Polarjahres 2007/08 folgendermaßen erklärt:

“Dort (in Grönland) wurde festgestellt, daß einer der größten Gletscher derzeit in einer unglaublichen Geschwindigkeit abschmilzt. Er bewegt sich gut 40 m pro Tag in Richtung Meer… Ob dies ein Indiz für den Klimawandel ist, ist jedoch nicht sicher… Es ist auch durchaus denkbar, daß der Gletscher durch die entstandene Eismenge und das Gewicht am Untergrund den Druckschmelzpunkt erreicht hat. Dann würde sich bildlich gesehen unter dem Eis eine Flüssigkeitsschicht bilden, auf der der Gletscher praktisch ausrutscht und sich schneller vorwärts bewegt. Wir sprechen in dem Zusammenhang auch von Ausflußzyklen. Nur weil ein Gletscher abschmilzt, muß das nicht gleich etwas mit höheren Temperaturen zu tun haben.”

(Dr. Reinhard Dietrich, in: Sonntags-Journal, Bremerhaven, 16.03.2008, S.2).

Dem müßte man eigentlich nichts hinzufügen, aber einige meteorologische Überlegungen, Fakten und Zusammenhänge darüber hinaus erscheinen in der derzeit wieder einmal bis in die Nähe der Hysterie angeheizten Klima-Debatte sinnvoll.
Zunächst ist festzustellen: In allen Zeiten historischen Klimawandels gab es weder eine
gleichmäßige globale Erwärmung noch eine entsprechende gleichmäßige Abkühlung. So ist das auch heute – global wie auch in der Antarktis, wie eine zusammenfassende Übersicht feststellt: “Die Sommertemperaturen sind in Teilbereichen angestiegen, in anderen Südpolarregionen ist die Temperatur in den letzten 50 Jahren konstant geblieben bzw. leicht gefallen. Der teilweise Temperaturrückgang in der Antarktis, der von den Modellen her nicht erwartet war, wird auf verschiedene Ursachen zurückgeführt.” (Quelle: Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH, Essen, 2006, S.127).
Die einzige größere antarktische Region, in der es in den letzten Jahrzehnten wärmer geworden ist, ist genau das Gebiet, in dem der jüngste Eisberg abgebrochen ist – die Region des Ross-Meeres. Diese Region liegt rund 1000 km südlich von Feuerland, und somit voll im Einflußgebiet einer der stärksten Windströmungen der Erde, der südhemisphärischen Westwinddrift – bei den früheren Kap-Horn-Umseglern waren diese geographischen Breiten als “Brüllende Vierziger und Fünfziger” und als “Schreckliche Sechziger” berüchtigt und gefürchtet. Daher spielen bei Eisabbrüchen in der West-Antarktis nicht nur Dicke, Temperatur und Konfiguration des aktuellen Eises eine Rolle, sondern auch Intensitäts-Schwankungen dieser Westwinde, analog zu den Zirkulations-Schwankungen in den gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel (z.B. NAO).
Meteorologisch wird damit klar: Intensivieren sich die Westwinde, so wird es in der Westantarktis einerseits wärmer, andererseits im Eisschelf “unruhiger” – beides beschleunigt Eisabbrüche.
Folglich hat es auch deshalb in früheren Jahrzehnten immer wieder Abbrüche riesiger und noch bedeutend größerer Eisberge gegeben. Dabei wurde z.B. in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts diskutiert, solche Eisberge nach Südafrika und vor allem Richtung Namibia zu schleppen – für die dortige Trinkwasser-Versorgung oder sogar zur Bewässerung von Trockengebieten. Solche Debatten waren möglich, denn : Der Treibstoff für Hochsee-Schlepper war billig, vor allem aber – es gab keine IPCC-Institute mit wöchentlichen Klima-Horror-Meldungen.

Bei den Eisabbrüchen am Schelf von z.B. Antarktika oder Grönland spielt immer auch die angewachsenen Eismasse eine Rolle, und da ist für den Südpolbereich zu vermelden: “In den letzten 30 Jahren hat die Masse der antarktischen Eiskappe zugenommen, einen 6000-jährigen langen Trend umgekehrt. Die Antarktis enthält 90 % des Eises in der Welt und wächst.” (Quelle: www.scienceandpolicy.org, Deutsche Übers.: M. Limburg, 8.2.07, http://www.oekologismus.de/).

Und schließlich seien Aussagen von den Direktoren des für Polarforschung hoch-kompetenten Alfred-Wegener-Instituts zum Eisverhalten zitiert:

Zunächst Vizedirektor Prof. Miller zum Gletscher-Verhalten: “Das Abschmelzen des Grönland-Eises taugt nicht für Endzeit-Szenarien” (Handelsblatt, 08.08.2007, “Wenn der Gletscher ruft – Politiker pilgern nach Grönland”), und weiter am a.O. ‘…auch für den Sermeq Kujalleq sieht Miller nicht schwarz: “… der Rückgang der Gletscherzunge werde in den nächsten Jahren zum Stillstand kommen”.

Mit gleicher Sachlichkeit bemerkt die neue AWI-Direktorin Dr. Karin Lochte in einem FAZ-Interview (FAZ 16.11.2007, S.46) auf die Frage, ob die starken Meereisverluste im Sommer 2007 ein Indiz für die künstliche Erwärmung sei: “Das müssen wir erst noch sehen. Wir wissen heute noch nicht, ob das Teil eines Zyklus ist, ob wir in vielleicht fünf Jahren wieder mehr Eis haben…”.

Beide Aussagen beziehen sich zwar zunächst auf die Arktis, haben jedoch hinsichtlich des wissenschaftlichen Gehaltes gleichermaßen Gültigkeit für die Antarktis.

Also – Entwarnung für die Eisberg-Katastrophe? Bei genauem sachlichen Hinsehen – ja! Jedoch – die nächste Horror-Meldung (…oder müßte man besser sagen: ‘Horror-Meinung’) der Katastrophiker kommt bestimmt – vielleicht schon morgen!?

Klaus-Eckart Puls
siehe hierzu auch die gut illustrierte Erläuterung von E.G. Beck
siehe hierzu auch die Meldung unter News von EIKE

126 Antworten zu “Panikattacke in den Medien wegen Eisabbruch”

  1. krishnag Says:

    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/26/0,3672,7184666,00.html
    Kontroverse Berichterstattung im ZDF, der Schlußabsatz betrift, natürlich, Klimawandel.
    Man hat halt gern das letzte Wort, gell ?

  2. pierre gosselin Says:

    Bitte mein schlechtes Deutsch entschuldigen.
    Wo kann man Durchschnittstemperaturen für jeden Datum finden? Z.B suche ich die Durchschnittstemperatur für Oldenburg für heute den 28 März. Durchschnittshochsttemperatur und Durchschnitttiefstemperatur für diese Datum.
    Vielen Dank im voraus!

  3. krishnag Says:

    @pierre gosselin #2
    http://www.uni-oldenburg.de/dezernat4/wetter/

    so schlewcht ist es doch nicht, ich hab verstanden, was Du willst, sans problèmes

  4. pierre gosselin Says:

    Vielen Dank krishnag,
    aber ich meine die historische Durchschnitstemperatur für heute. Ich möchte den heutigen Temperatur mit dem historischen Durchschnitt vergleichen.
    War heute wärmer als normal, oder kühler?

    Laut die NDR Radio Wettervorhersage, Temperaturen für morgen soll “mild” sein: 7 – 11°C!
    Ist 7°C wirklich mild für ende März? Oder ist das reine Volksverdummung von NDR Radio?
    Ich kann die historische Durchschnittstemperaturen für DE nirgendwo finden.

  5. Chlorobium Says:

    Hi pierre:

    Schau mal bei wetterzentrale.de. Dort werden für Deutschland einige Zeitreihen angeboten; zwar nicht für Oldenburg, dafür aber von Hannover.

    http://www.wetterzentrale.de/klima/thannov.html

    mfg
    Chlorobium (der Farbe wegen)

  6. krishnag Says:

    http://www.pik-potsdam.de/infothek/sakularstation/messwerte/klima-zeit-reihen/index_html/view?set_language=de
    Ist dann aber für DE komplett.

    Dann versuch es mal hier, bei uns sind für Sonntag ca. 18 – 20°C angesagt, bei Sonnenschein.
    Mild = ohne Frost :-/

  7. krishnag Says:

    @Pierre gosselin
    schau:
    Maximaltemp
    http://saekular.pik-potsdam.de/klima/diagram/tmax/tmax_03mon.gif

    Mitteltemp
    http://saekular.pik-potsdam.de/klima/diagram/tmean/tmean_03mon.gif

    Niedrigtemp
    http://saekular.pik-potsdam.de/klima/diagram/tmin/tmin_03mon.gif

  8. krishnag Says:

    #7 PS
    Grafiken Monat März

  9. Wetterfrosch Says:

    Unterstützt wird der ganze Hype zu schmelzendem Eis in der Arktis von der NASA, und natürlich Herrn Rahmstorf in seinem Blog:

    Trotz des überdurchschnittlich kalten Winters ist die Dicke des Eises weiter zurückgegangen. Die Fläche des mehrjährigen Eises hat diesen Winter ein “all-time minimum” erreicht. Die NASA weist darauf hin, dass das dünnere Eis verwundbarer ist, wenn die Schmelzsaison einsetzt.

    Diese Aussage ist erstmal nicht zu wiederlegen, denn 2007 hat ein Wetterereignis (kein Trend!) zum schlagartigen Abschmelzen in der Arktis geführt, wie es in den letzten 30 Jahren nicht beobachtet wurde.
    In diesem Winter jedoch, hat sich die Eisfläche gegenüber dem Trend überdurchschnittlich regeneriert. Natürlich ist es einjähriges Eis, und das ist eben dünner als jenes vor der Schmelze.
    Auf den Vorjahreszeitpunkt bezogen mag auch die Aussage …die Dicke des Eises weiter zurückgegangen… stimmen, aber das sugeriert ein anhaltend stattfindendes Abschmelzen, was so nicht korrekt ist. Eine derartige Flächenzunahme bei gleichzeitig überwiegender Abnahme mehrjährigen Eises (welches sich nur in kalten Gebieten über den Sommer retten konnte!), ist nonsens.
    Zu erwähnen wäre auch, dass es nur Schätzungen über die tatsächliche Eisdicke gibt, da die Sondierungsmethoden hier an eine Grenze stossen.

    Meiner Meinung nach also gezielte Halbwahrheiten, passend zum Alarmismus unserer Zeit.

  10. BRK Says:

    Hallo Leute

    Diese ganze Klima- und Eishysterie ist meines Erachtens politisch gesteuert und soll von Fiasko ablenken in das die Politik das Land und dessen Bürger treibt. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit haben sich die Slogans “Weltmeister im Export Solartechnik“, „Weltmarktführer in Sachen Klimaschutz“ usw. als Volksverdummung und vertraglich festgeschriebene Abzocke erwiesen. Die großmundig versprochenen Arbeitsplätze entstehen in Ostasien und nicht in Deutschland. Für den deutschen Michel bleibt die Gewissheit, dass er nur noch blechen darf bis die Schwarte kracht. EEG macht’s möglich.

    Deutschlands Öko-Strom Fiasko: Im Westen geht die Sonne unter.

    Schock für die deutsche Solarbranche: Jahrelang rühmten sich die Firmen als weltweite Marktführer. Jetzt belegen aktuelle Zahlen, die SPIEGEL ONLINE vorliegen: China hat Deutschland bei der Produktion überholt. Verkauft wird die Fernost-Ware aber hierzulande – wegen der hohen Förderung.
    Beim Ökostrom könne es niemand mit Deutschland aufnehmen, frohlocken die Lobbyisten vom Bundesverband Solarwirtschaft.

    Die Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mache sich eben bezahlt. Was die Sonnenfreunde vergessen: Die EEG-Gelder kommen immer seltener deutschen Firmen zugute. Die größten Hersteller von Solarzellen sitzen mittlerweile in Asien – und sie überschwemmen den deutschen Markt mit ihren Produkten.

    Den Niedergang der Solarindustrie in Deutschland belegt das Beispiel First Solar. Der US-Konzern hatte in Frankfurt an der Oder eine riesige Fabrik für Dünnschichtmodule errichtet – sie galt als Symbol für die starke Solarindustrie in den neuen Bundesländern. Doch schon im kommenden Jahr soll das Werk nur noch 20 Prozent zur Gesamtproduktion von First Solar beitragen. Der Grund: Das Unternehmen baut massenweise neue Kapazitäten in Malaysia auf.

    Insgesamt stammen schon 65 Prozent der weltweit produzierten Solarzellen aus Asien. Das Besondere daran: In den asiatischen Herstellerländern gibt es keine oder kaum eine staatliche Förderung. Die Firmen verkaufen ihre Ware einfach auf subventionierten Märkten wie Spanien oder Deutschland. Suntech-Chef Zhengrong Shi spricht es offen aus: “Es gibt kaum einen chinesischen Markt. Wir hängen von euch ab.”

    Möglich macht dies das deutsche EEG – es unterstützt ausländische Produzenten genauso wie heimische. Die Kosten tragen die Verbraucher: Über ihre Stromrechnung müssen sie für jede Kilowattstunde Sonnenenergie rund 47 Cent zahlen. In keinem Land der Welt wird Solarstrom so üppig gefördert. Zum Vergleich: Konventioneller Strom kostet an der Leipziger Energiebörse nur fünf Cent.
    Für die hiesigen Haushalte wird der Solar-Boom immer teurer. Denn das EEG schreibt die Vergütungssätze für 20 Jahre fest. Das heißt: Eine heute errichtete Solaranlage verursacht auch in 20 Jahren noch Kosten. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung beziffert diese “Solarschulden” auf 23,3 Milliarden Euro – allein für die bis Ende 2007 installierten Module.

    Und es kommen immer neue Anlagen hinzu. Bis 2010 dürften sich die Solarschulden schon auf 49,9 Milliarden Euro belaufen. Wenn der Markt noch schneller wächst, können es laut “Photon” auch 90 Milliarden Euro sein.

    Quelle:

    Mehr hier.

  11. Energie-Ossi Says:

    Zuerst die gewohnte Nachricht: «In den Regionen um den Polarkreis hat ein bemerkenswerter Klimawechsel stattgefunden», heisst es in einem Schreiben der britischen Akademie der Wissenschaften (The Royal Society). «Mehr als 2000 Quadratmeilen Eisfläche zwischen 74 und 80 Grad nördlicher Breite, die bislang die Grönlandsee bedeckten, sind in den letzten zwei Jahren vollkommen verschwunden.» Die Kälte, die das Gebiet für Jahrhunderte in einen undurchdringlichen Eispanzer verwandelt habe, sei offenbar in kürzester Zeit höheren Temperaturen gewichen. Auch in Zentraleuropa registriert der Bericht alarmierende Zeichen für eine rasche Klimaerwärmung: «Alle Flüsse, die im Hochgebirge entspringen, haben aufgrund der abgetauten Schnee- und Gletscherwasser weite Regionen überschwemmt.»

    So, das lassen wir jetzt mal in Ruhe sacken.
    .
    .
    .
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    .

    Und jetzt die ungewohnte Nachricht: Das zitierte Schreiben wurde am 20. November 1817 verfasst. Der Präsident der Royal Society schickte es der britischen Admiralität mit der Bitte um Entsendung eines Schiffes. Die Wissenschaftler wollten den dramatischen Klimaumschwung im Nordmeer erforschen. Auch in der Schweiz war das Klima in jenen Jahren nicht so, wie es sein sollte – die Bauern litten unter schlechten Sommern. Nach Ansicht vieler Eidgenossen war daran die technische Zivilisation schuld: Aufgebrachte Bürger rissen Blitzableiter von den Häusern herunter. Am 9. Juli 1816 berichtete die Neue Zürcher Zeitung über zahlreiche Fälle von «gewaltsamer Zerstörung» der als Unheilsbringer verdächtigten «Wetterableiter».

    Na gugge einer mal schau, 1817 und kein IPCC da der das verhindern konnte, tsss

    Der Rest des Artikels in der Schweitzer Weltwoche ist übrigens auch sehr interessant.
    Ich würde mal sagen, unbedingt empfehlenswert , eigentlich schon Lesepflicht für Skeptiker und Neugierige.
    MfG

  12. Wetterfrosch Says:

    #11 Energie-Ossi

    Heute kommen zwar nahezu die gleichen Sprüche, allerdings untermauert durch Modellrechnungen, die auf eben diesen Sprüchen basieren <]:-))

    #10 BRK

    Mensch, lass das ;-) Bei den Zahlen muss man sich alles noch mal durch den Kopf gehen lassen.
    Wo ist mein Kübel…

  13. Energie-Ossi Says:

    #BRK
    Ja bei Solar gehts los und bei der Windkraft geht es fleißig weiter.
    Hat nicht mitte des Jahres 2007 der indische Konzern Suzlon den deutschen WKA-Hersteller Pepower übernommen?
    Kommen bald die Windmühlen aus Indien???
    So zerbröseln die deutschen Vorteile Stück für Stück und die Welt feixt sich einen.
    Und wer zahlt die Zeche, richtig der deutsche Michel mit seiner Stromrechnung.

    #Wetterfrosch
    Da haben sich doch schon 1817 Forscher den Kopf ums Klima zerbrochen und das ganz ohne Großrechner, na sowas.
    Klimaerwärmung ganz ohne CO2, die konnten damals wohl zaubern???
    Gut für heute reichst, bis bald
    MfG

  14. BRK Says:

    Man sollte diese Bande zum Teufel jagen.

    Das ZDF verblödet mit “Logo” unsere Kinder

    Während das ZDF relativ schnell wenigstens im Internet das Märchen vom Abbruch des Schelfeises in der Antarktis als Folge der Klimaerwärmung korrigiert und eingestanden hat, dass diese Abbrüche andere Ursachen haben, hält der Kinderkanal Kika in seiner Sendung Logo an dieser Klimagruselgeschichte fest.

    Auf kindgerechte Art wird den Kleinen weis gemacht, die Abbrüche in der Antarktis würden als Folge der Erwärmung des Klimas zu einem Anstieg des Meeresspiegels führen. Angst vor dieser Zukunft inklusive. Abends mit Kindern Logo zu schauen gleicht fast einer Gehirnwäsche, schrieb mir eine Achse-Leserin und hat damit leider Recht. Die Frage ist, ob die Gebührenzahler eine solche Demagogie wirklich finanzieren müssen.

    Quelle.

  15. peper Says:

    http://www.tagesschau.de/inland/inflation14.html

    Steigende Energie- und Lebensmittelpreise haben die Inflation in Deutschland im März über die Drei-Prozent-Marke getrieben. Die Jahresteuerungsrate kletterte nach Angaben des Statistischen Bundesamts auf 3,1 Prozent.

  16. Bibliothekar Says:

    #14 BRK

    Was will man denn von den öffentlich, rechtlichen und ihrem (Ver)Bildungsauftrag verlangen, wenn z.Bsp. die sächsische Staatsregierung solche tollen Broschüren für die Schüler auf Staatskosten erstellen läßt.

    http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/klima/download/klima/schuelerhandreichg.pdf

  17. Wasser-Ossi Says:

    Hallo, Peper!

    Erstmal vielen Dank für das Lob von gestern. Hab ja nur versucht, den ganzen Mist so kurz wie möglich zusammenzufassen.

    Meinst du nicht auch, dass es irgendwo in DE ein Wirtschaftsinstitut geben müsste, welches mal schön verständlich nachrechnet, welchen Anteil an den Preissteigerungen (sagen wir mal: der letzten 5 Jahre) der Kategorie grün motiviert zuzurechnen ist? Ob das die gute Frau Kemfert auch könnte?

  18. Bibliothekar Says:

    #14 BRK

    Sehr lustig auch dieses feine Spiel

    Keep Cool

    Ärgern Sie sich über die globale Klimapolitik? Wollen Sie es anders machen?
    In „Keep Cool“ sind Sie ein „Global Player“. Sie versuchen wirtschaftliche Interessen durchzusetzen, etwa der USA und ihren Partnern oder der Entwicklungsländer. Aber auch starke politische Gruppen wie die Ölindustrie oder Umweltverbände bestimmen über Sieg und Niederlage. Bei jedem Spielzug müssen Sie zwischen gemeinschaftlichem Klimaschutz und Eigeninteresse abwägen. Das Risiko: Dürren, Hochwasser und Krankheiten. Die Chance: Wohlstand und ein stabiles Weltklima. Sieger ist, wer zuerst sein Ziel erreicht. Geht man aber zu rücksichtslos vor, verlieren alle.

    Mehr Informationen zum Spiel finden Sie hier.

    Die Autoren des Spiels sind Gerhard Petschel-Held und Klaus Eisenack. Bis zu seinem Tod vor zwei Jahren arbeitete Gerhard Petschel-Held in der Abteilung „Integrierte Systemanalyse“ am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Klaus Eisenack ist ebenfalls am PIK beschäftigt. Das Institut wurde 1992 gegründet und beschäftigt rund 120 Wissenschaftler. Die Forschungen des Instituts zu Klimawandel, Klimafolgen und nachhaltiger Entwicklung sind international anerkannt. Das PIK gehört zur Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz.

    KEEP COOL kostet 25,50 EURO (inkl. 19% MwSt) zzgl. Versand – und Verpackungskosten

    Keep Cool ist geeignet für 3-6 SpielerInnen, ab 12 Jahren.

    http://www.spieltriebgbr.de/content/view/37/68/

  19. Rainhelt Says:

    @BRK 10: Das hat auch der VDI in seiner aktuellen VDI-Nachrichten zum Thema (Nr.13, 28.3.08). Und zwar sowohl Solar als Windkraft.
    z.B.:
    hier und vor Allem hier Allerdings gehts da um Vergütung. Es zeigt sich aber, das EEG keinesfalls Jobmotor sein kann, denn es geht um Massenprodukte.

    Richtig interessant fand ich auch das

  20. BRK Says:

    #18 Bibliothekar

    Es ist immer wieder bedrückend, wenn man sehen muss, mit welcher Perfidie unsere Kinder und Jugendlichen von einer Gruppe ideologisierter Scheineliten manipuliert wird. Eine ähnliche Art der Indoktrination/Gehirnwäsche hat eine lange Historie.
    Wehe es wagt einer auf diesen Umstand hinzuweisen, dann beginnt sofort ein hysterisches Geschrei auf Seiten der Agitatoren mit dem Ziel die Mahner zum Schweigen zu bringen. Da wird dann diffamiert, diskreditiert, gedroht und gelogen, dass die Schwarte kracht. Nicht umsonst haben entsprechende Regime als Zukunftssicherung straff geführte „Jugendorganisationen“ aufgebaut.
    Wie sagte doch der derzeitige Arbeitsminister in seiner Zeit als Generalsekretär seiner Partei?: „Wir müssen die Lufthoheit über den Kinderbetten erringen“.

    Dass Leute aus dem PIK maßgeblich an der Entwicklung und Realisierung dieses „Spieles“ mitgewirkt haben, wundert nicht weiter. Die polotisch/ideologische Ausrichtung dieses Instituts tritt immer klarer zu Tage.

    Jetzt ist wieder mal der Kübel fällig. <[;-\

  21. pierre gosselin Says:

    Danke für die Hilfe Jungs! Aber stehe ich wieder da mit leeren Händen.

    Ich möchte gern wissen, was ist die normale (Durchschnitt) Hochtemperatrur für den 29. März? Ist 7°C als Tageshochtemperatur für den 29. März normal? Oder eher 9°, oder 11° oder 12°?

    Als Beispiel nehmen wir die Vorhersage für Burlington Vermont in den USA: 29. März 2008. http://burlingtonfreepress.weather.gannettonline.com/apps/pbcs.dll/section?Category=WEATHER01&ZipCode=05402

    In dieser Vorhersage man findet die Durchschnittshochtemperatur und -tieftemperatur (unten rechts)für den 29. März für Burlington (normal high, normal low).

    Temperature
    Normal High: 45°F (7°C)
    Normal Low: 27°F (-3°C)
    Average: 36°F (2°C)
    Record High: 84°F (1946)
    Record Low: -8°F (1923)

    D.h. in Burlington man weiss, dass für den 29. März, 7°C ist die normale Hochtemperatur ist.

    Warum findet man solche Durchschnittsdaten nirgendwo hier in DE? Die Bevolkerung soll wissen was normal ist.

    Wie ich gestern geschrieben habe, NDR Radio sagte dass 7°C für den 29. März MILD ist! Das glaube ich einfach nicht! 7°C als Hochtemperatur für den 29. März ist überhaupt nicht mild, eher kühl! Also wo kann man die normale Hochtemperatur für den 29. März finden?

    Ich könnte die Daten selber finden und rechnen, aber das ist zu zeitaufwendig. Aber wenn ich muss…

    Nochmal Entschuldigung für mein schlechtes Deutsch.

  22. pierre gosselin Says:

    Ich habe Daten für den 29.03. gefunden hier:
    http://www.wetterzentrale.de/topkarten/tkklar2.htm

    Aber müsste ich die Durchschnitthochtemperatur selber rechnen (1988-2007) für Bremen.
    Ergebnis: normale Hochtemperatur für den 29. März für Bremen lautet: 11,2°C.

    Also 7°C ist überhaupt nicht MILD, wie die Propogandisten von NDR Radio behaupten.

  23. BRK Says:

    #19 Rainhelt

    Abgesehen davon, dass bisher noch niemand aufzeigen konnte wo genau diese 250.000 Arbeitsplätze entstanden sein sollen, so dürfte doch das Wehgeschrei auf den Umstand zurückzuführen ist, dass der Profit für die „Klimagewinnler“ einbricht.

    Ca. 80% der Solartechnik kommt mittlerweile aus dem asiatischen Raum. Die Einzelteile der WKA’s werden auch schon größtenteils anderweitig gefertigt. Das einzige was bleibt, ist der Zusammenbau vor Ort. Und selbst da sind deutsche Arbeiter zunehmend in der Minderzahl. Von „Marktführerschaft“ weit und breit keine Spur.

    Eine von der Politik aufgeplusterte Scheinblüte welkt immer stärker vor sich hin. Statt ein gesundes Fundament zu schaffen waren die Protagonisten auf schnellen Profit bedacht. Und weil dieser jetzt ausbleibt, wird nach staatlicher Regulierung gerufen.

    Plötzlich sollen wieder die alten Sündenböcke, die Netzwerkbetreiber herhalten. Dabei wird dann schon mal geflissentlich übersehen, dass die staatlich geförderte Hysterie und die Großmäuligkeit der Sonnen- und Windanbeter für die mangelnde Infrastruktur verantwortlich zeichnen.
    Wie soll bitteschön ein notwendiges Stromnetz ausgebaut werden, wenn die, die nach Sonnen- und Windenergie schreien gleichzeitig den Ausbau des Netzes sabotieren und unfinanzierbare Forderungen stellen.

    Außerdem, was nützen Solar- und Windanlagen, wenn nicht ausreichend moderne „Schattenkapazität“ zur Verfügung steht.

  24. Zyniker Says:

    @Wetterfrosch #9

    Dein Fazit in allen Ehren,…

    Meiner Meinung nach also gezielte Halbwahrheiten, passend zum Alarmismus unserer Zeit.

    …Dir ist aber etwas entscheidendes entgangen, was die ganze Perfidie dieser „Menschheitsbeglücker“ offenbart. Monsör R. aus P. baut recht geschickt das unscheinbare Adjektiv V E R W U N D B A R E R in sein Pamphlet ein; er vermenschlicht(!!!) somit das Eis!

    Daß das Auswirkungen auf einen nicht unerheblichen Teil unserer Gesellschaft hat, erklärt Dir jeder freundliche Pychologe von nebenan. Ich denke, man sollte die Veröffentlichungen der „Klima-Priester“ auch auf diese Art der Terminologie untersuchen!

    mfg

  25. Bibliothekar Says:

    #24 Zyniker

    Gut beobachtet!
    Deshalb wird mir auch immer ganz Angst und Bange wenn sich diese Leute mit den modernsten Psychologen und Neurowissenschaftlern umgeben.

  26. pierre gosselin Says:

    Ab diese Woche startet Al Gore eine $300 Millionen Klima-Kampagne. Also die Hysterie und Panik werden deutlich schlimmer. Gut festhalten!

  27. Zyniker Says:

    @pierre gosselin

    Gibt’s dazu einen Link?

  28. pierre gosselin Says:

    Bitte schön!
    http://www.environmentalleader.com/2008/03/25/alliance-for-climate-protection-launches-300m-marketing-push/

    http://michellemalkin.com/2008/03/28/al-gore-pat-robertson-and-al-sharpton-on-a-beach/

    http://www.cbsnews.com/stories/2008/03/27/60minutes/main3974389.shtml

    http://en.wikipedia.org/wiki/Alliance_for_Climate_Protection

    http://wattsupwiththat.wordpress.com/2008/03/27/gore-to-throw-insults-on-60-minutes-time-to-unload-on-cbs/

    Diese $300 Millionen stammen von Al Gore’s Alliance For Climate Protection, und für Spots überall in den Medien über die nächsten 3 Jahren angewendet werden um Skeptiker endlich plattzumachen. Natürlich werden unsere GEZ subventionierte Medien mitmachen, als kostenlose Beitrag.

  29. pierre gosselin Says:

    Und…
    http://www.usatoday.com/news/nation/environment/2008-03-23-green-behavior_N.htm

  30. krishnag Says:

    Da kann man ma wieder mit dem Pikadero diskutieren !
    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/allgemein/2008-03-28/bundesliga-der-klimaforschung

  31. Energie-Ossi Says:

    # pierre gosselin
    Danke für Deine Info.
    Man jetzt bin ich aber richtig sauer, da schiebt man für teuer Geld eine “Werbekampagne” für den Klimaschutz an, wie ein popeliges Produkt das schlecht geht und unbedingt ins Fernsehen muß.
    Dreihundert Millionen Dollar, das muß man sich mal ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen. Woanders verhungern Kinder und arme Menschen aber die müssen unbedingt WERBUNG machen. Da verschlägt es mir einfach die Sprache.

    Vielleicht muß man diese Kampagne aber auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Wenn derart massive Werbung gefahren werden muß taugt wahrscheinlich das Produkt nichts. Oder aber die Geschäfte von El Gores Zertifikatshandelsfirmen laufen noch immer nicht so gut wie geplant.

    Der Vorgang ist für mich ein weiterer Beweis, das es den AGW nicht gibt ( gegen den GW hab ich nix). Die verarschen uns nach Strich und Faden, wie mit den EE.
    MfG

  32. BRK Says:

    #31 Energie-Ossi

    Wie sagt man im Spreewald?: “Je saurer die Gurken, desto lauter das Marktgeschrei”.
    <[;-))

  33. Wetterfrosch Says:

    #24 Zyniker
    Donnerwetter nochmal… Ich sehe das ganze halt zu realistisch, und übersetze einfach in die physikalischen Vorgänge… diese Interpretation wäre mir nicht im Traum eingefallen. Dabei magst du zweifellos recht haben. Schmelzen und gefrieren löst keine nachhaltigen Emotionen aus, verwunden => bluten oder sterben, aber schon!
    mfG

  34. Wolfgang Flamme Says:

    @pierre gosselin

    Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stellt hier Tageshistorien für 44 Stationen zum DL bereit. Ich habe das wichtigste Dutzend Parameter vor einiger Zeit mal strukturiert und mit R-Project sowie der wichtigsten Metadaten in ein 18MB-BLOB gepackt. Codesamples habe ich ebenfalls. Ebenso, wie ich die Informationen damals aus den DWD-Files extrahiert habe.

    Bei Interesse sage mir Bescheid, ich zippe das Gewünschte dann zusammen und lade es Dir hoch.

    (Btw: Ich empfehle Dir ohnehin R-Project zur Auswertung, Excel ist angesichts der Datenmengen hoffnungslos überfordert.)

    Ansonsten greife ich noch manchmal auf wunderground.com zurück, da habe ich auch ein paar R-Routinen, um die Stationshistorie auszulesen, aber nur für Tagesmittelwerte. Die Historie reicht dort aber nur ca. 3..4 Jahre zurück.

  35. BRK Says:

    #24 Zyniker

    Danke, dass Du das Thema angesprochen hast. Ich dachte schon, ich sehe Gespenster, wenn ich die gezielte Wortwahl höre oder lese. Auffallend ist dies besonders bei den Veröffentlichungen aus der PIKeria.
    <[;-\

  36. Wetterfrosch Says:

    @Energie-Ossi
    PN

  37. BRK Says:

    #30 krishnag

    Der alte Thread wurde ihm offensichtlich zu heiß.
    <[;-((

  38. Wolfgang Flamme Says:

    THE ΣUM OF ALL FEARΣ

  39. ghw Says:

    @Energie-Ossi (11):

    Gucksdu hier und vor allem hier (bei John D. 2000 ;)

  40. ghw Says:

    @Wolfgang Flamme(38):

    Ich find den Artikel ehrlich gesagt gar nicht so schlecht.

    Darin wird sehr schön gezeigt, dass das es kein “Weltklima” gibt, dass es eine reihe von chaotischen Systemen gibt, die sich mal so mal so entwickeln, und dass diese zusammen größere Änderungen zur Folge haben können, wodurch das Klima mal auf die eine, mal auf die andere Seite in einen metastabilen Zustand kippen kann.

    Die Conclusio sollte eben eine andere sein: wir wissen es nicht genau, deswegen ist all der Alarmismus Unfug, ebenso wie der grassierende CO2-Wahn.

    Wir sollten uns besser Gedanken machen, wie wir uns an sich ständig ändernde Klimata im Falle von “negativen Folgen” anpassen können und die

    Gelder in F&E stecken, bzw. in “nachhaltige” Entwicklungsprojekte (die Entwicklungs”hilfe”politik der letzten 60 Jahre halte ich für eindrucksvoll gescheitert) investieren, anstatt einen wahnwitzigen Kyoto-Kult zu finanzieren, an dem wieder mal ein paar Abzocker (wie eben Uncle Al, oder deutsche (inzwischen indische) Windmühlenproduzenten) verdienen.

  41. krishnag Says:

    Ein nicht uninteressanter Ansatz:
    http://www.buddel.de/kft/terra_preta.htm

  42. climatereview Says:

    @ghw

    Der Artikel von Lenton et al. musste sich auch von den “eigenen Reihen” die eine oder andere Kritik gefallen lassen.

    Beispielsweise vom Klimamodellierer William M. Connolley, der unter anderem auch auf RealClimate bloggt(e) – also mitnichten ein Skeptiker.

    Mehr dazu:

    http://climatereview.wordpress.com/2008/03/04/tipping-points/

  43. krishnag Says:

    Folgen des Klimawandels:

    Ab dem Jahr 535 gab es Missernten, Schneefälle im Sommer, Überschwemmungen in eigentlichen Dürregebieten. Es begann der Untergang des römischen Reiches und Nomaden fielen in Zentralasien ein.

    http://www.shortnews.de/start.cfm?id=187332
    Vulkanausbruchsfolgen.

  44. Bibliothekar Says:

    Da haben wir wohl was verpasst? Ich mach’ heut’ Nacht auch das Licht aus – Wenn ich schlafen gehe.

    Dunkelstunde

    Agenda heißt das zu Tuende, zu Schaffende. Agenda heißt der Kalender mit den Aufgaben. Aber wie nennt man den Kalender mit den Dingen, die man nicht macht? Omittenda? Jedenfalls hat auch das Unterlassen seine Rhythmen und Regeln: An manchen Tagen sollen wir fasten, an anderen nicht arbeiten. Es gibt den Shut-down-day, an dem der Computer aus bleiben soll, und den Buy-nothing-day, an dem man nichts kaufen soll. Bald hat jeder Tag des Jahres außer einem Heiligen auch ein Verzichtsgebot, denn der Katalog der Negationen ist gigantisch: du sollst nicht rauchen, nicht trinken, nicht fluchen, nicht fernsehen, nicht Auto fahren und neuerdings kein Licht anmachen.

    Natürlich dient das alles guten Zwecken, und insbesondere das einstündige globale Lichtlöschen, das gestern zelebriert wurde, trug zweifellos zur Rettung unseres Planeten bei. Sogar Prinz Charles ließ auf seinem Landsitz Highgrove die Lampen abschalten, und seitdem brechen beim ZDF weniger Schelfeisberge vom Südpol ab. Es sind eben diese faszinierend komplexen Kausal-Konnexionen, die uns das Umweltdenken lehrt. Der Grundsatz der Ökologie: „Alles hängt mit allem zusammen“ hat zu einer generellen geistigen Vermengungslust geführt, bei der Logik und Halluzination zuweilen Hand in Hand gehen.

    Unter den vielen wahnhaften Aktionen, die aufgrund dieser vulgärökologischen Wirkungsverwirrung ständig stattfinden, besitzt freilich die Dunkelstunde den höchsten ästhetischen Reiz. Denn seit der Mensch das Licht hat, liebt er die Dunkelheit besonders. Die Dunkelheit beschäftigt uns, regt die Phantasie an, wird zum Ereignis – nicht das Licht. Wenn die Sonne scheint, schreiben nicht die Zeitungen darüber, recken die Leute nicht die Hälse, wohl aber, wenn sie sich verfinstert. So ist es auch mit der künstlichen Beleuchtung: nicht ihr tagtägliches Funktionieren wird zum Medienthema, sondern der Blackout. Und ein wohlorganisierter Blackout wie der gestrige bringt statt Zivilisationspanik bloß ein wenig Lust am Ausnahmezustand mit sich.

    Wie Kinder, die im Dunkeln spielen wollen, haben sich die Einwohner von mehr als 300 Städten in 35 Ländern daran erfreut, daß sie eine zeitlang nicht mehr so viel sehen mußten. Schon das Licht der Aufklärung wurde als so gleißend hell empfunden, daß viele Zeitgenossen zum Abblenden rieten. Heute heißt dieses Reaktionsmuster Klimaschutz.

    gefunden bei “achgut”

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/dunkelstunde/

  45. krishnag Says:

    Bei Hans Joachim Schellnhuber klingt das ein wenig anders. Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung fordert in einer Vorlesung auf der AAAS-Tagung ein “globales Manhattan-Projekt”, um die Wende im Klimaschutz einzuleiten. Da im Rahmen des Manhattan-Projekts die erste Atombombe entwickelt wurde und der Name damit negativ besetzt sei, gelte es noch einen neuen Titel zu finden. Aber der Zweite Weltkrieg – so grauenhaft auch seine Folgen waren – “war einer der größten Innovationsmotoren in der Geschichte”, sagt Schellnhuber.

    Kannte jemand dieses Zitat von Schellnhuber ??!!??
    http://www.rootz.net/oeko051.htm

  46. Zyniker Says:

    @Bibliothekar, Wetterfrosch & BRK

    # von wegen den psychologischen Aspekt

    Ich verstehe diese virtuelle Investition unseres Gönners, Tomislav Rus, halt so, daß hier am Thema Interessierte zusammenkommen um sich gegenseitig zu ergänzen – im Kampf gegen diese Volksverdummungskampagnen!

    Und ich finde, diese Einrichtung war längst überfällig, gerade auch, um einer eingeschüchterten Bevölkerung auch die andere Seite dieses Wahns aufzuzeigen; hier wurde/wird dem Leser teilweise erschreckendes Material – immer mit Quellenverweisen – offenbart, auf das die sog. Main-Stream-Journaille, wenn überhaupt, nur mit kleinen Meldungen reagiert.

    Btw, ist Euch einmal aufgefallen, wie zweckfördernd das Fernbleiben gewisser selbsternannter Menschheitsbeglücker ist! ;-)

    mfg

  47. krishnag Says:

    @Wetterfrosch #33

    Dabei magst du zweifellos recht haben. Schmelzen und gefrieren löst keine nachhaltigen Emotionen aus, verwunden => bluten oder sterben, aber schon!

    Sei mal eine Schneeflocke, dann siehst Du das sicher etwas diffetenzierter ?!
    :)

  48. Calimero Says:

    Ui, vor ein paar Wochen habe ich in diversen Videos diverse grauknitterige Restlebens-Wichtigmacher und ihr pausbäckigen Öko-Groupies erleben dürfen, die davon faselten, dass die (Klimaschutz-)”Bewegung” immer stärker wird und werden muss.
    Dann kam dieser PIK-Fanclub, der eine globale “Kulturrevolution” anstrebt, nun kommt raus, dass HJS ein neues “Manhattan-Project” will, und den 2.Weltkrieg für einen tollen Innovationsmotor hält…

    Wenn ein “grüner Anstrich” nicht jeden noch so dämlichen Einwurf unkritisierbar machen würde, wären diese Sprechblasen-Auswerfer schon längst von den Medien zerrissen worden.

    Du hast zuviel Zeit? Du hast ein gesichertes Einkommen? Du wirst gern wahrgenommen? Du hast aber keine Ahnung von deinem Thema? … Egal!
    Lerne Grünsprech und schließ dich der Bewegung an. Dann hast du verbal Narrenfreiheit und kannst überall mitreden (eventuell sogar mitentscheiden!).

    Fachkompetenz und Ausstrahlung sind irrelevant! Pushe dein Selbstbewusstsein – werde grün!

  49. Wetterfrosch Says:

    Der WWF schickt jetzt junge Klimabotschafter auf die Reise…Auf der Schiffsreise in die Arktis werden die Kandidaten als „WWF-Klimabotschafter” ausgebildet…Zuvor werden sie über ein Online-Lernprogramm in die Fakten über den Klimawandel und die Empfindlichkeit des arktischen Ökosystems eingeführt.

    hier der Artikel (Warnung! Link enthält giftgrünes Gedankengut!)
    Na, Energie-Ossi, hattest recht. Das ist die Geburtagsfeier der Jungen Klimaschutzpioniere
    .
    MfG

  50. krishnag Says:

    @Wetterfrosch #49

    Grüne Pimpfe !

  51. Calimero Says:

    @Wetterfrosch #49

    Nee, die “Pioniere” waren ja eine Kinder-Organisation, da reicht die Indoktrination in den Schulen. Gefragt sind 17-21-jährige, und davon auch nur wenige.
    Hier geht es um Aufbau von Führungspersonal für eine, wie auch immer geartete, “Klimaschutzjugend”.

    Nimm dir ein paar engagierte Jugendliche, zeige ihnen “den Weg”, schicke sie hernach auf Tournee durch Schulen und Jugendclubs, dann klappts auch mit dem Nachwuchs.
    Noch geht es ja nicht darum, alle Jugendlichen “auf Linie” zu bekommen. Das kommt später, wenn die Macht gesichert ist.
    Vorerst geht es nur darum, den “Fuß in die Tür” zu bekommen. Wetten, dass kein “skeptischer” Teenie, oder Twen durch das WWF-Auswahlverfahren käme? ;)

  52. Bibliothekar Says:

    #46 Zyniker

    Ja, man kann Tomislav gar nicht dankbar genug sein für diesen Blog hier. Ich habe viel gelernt seit ich hier lese.
    Der nächste Schritt sollte aber sein die Menschen im Bekanntenkreis, besonders die jungen, ganz gezielt aufzuklären ohne agitatorisch überheblich zu sein. Ich bin immer wieder erstaunt über die Aufgeschlossenheit und das große Interesse. Solides Faktenwissen ist aber Pflicht. Der Denkwandel bei meinen Kindern ist jedenfalls erstaunlich.

  53. Bibliothekar Says:

    #51 Calimero

    Deswegen hat jede ökologistische Organisation ihre eigene Jugendgruppe und als Jugendlicher ist man halt sehr anfällig für jedwede Einflüsterer. Man müßte viel mehr Zeit haben um dies alles zu dokumentieren, auch für die Nachwelt.

  54. BRK Says:

    #46 Zyniker

    Das sehe ich genauso. Dieses Blog/Forum ist ein Treff für Gegner der grünen Indoktrination.
    Hierfür sollten wir Tomislav Dank und Hochachtung zollen.

    Es war in der Vergangenheit schon recht aufschlussreich, wie die Kampfkröten der grünen Liga in die Betroffenheitsposaunen blasen, wenn man ihnen den Spiegel vorhält.
    Ja, es geht sachdienlicher und informativer zu, seit die Berufsbetroffenen „Urlaub“ haben.
    Es wird bestimmt nicht lange dauern, dann werden uns „neue Kräfte“ beglücken. Dieser Blog ist ein Pfeil im Fleisch der grünen Kröte.

    NS. Ist Dir bekannt, dass in der Sprachreglung der Kommunisten „Antikommunist=Nazi=Faschist“ ist?

  55. Zyniker Says:

    @Wetterfrosch

    Na, das paßt doch alles zum bekannten Schema; kuckst Du hier unter Zurück zu Russel, er schreibt 1953:

    Natürlich will’s hinterher wieder keiner gewußt haben… – halt mal, verdammt, das kenn’ ich doch irgendwo her? Hilft mir mal jemand.

    mfg

  56. Energie-Ossi Says:

    Hallo Leute

    Calimero und Wetterfrosch
    PN

    Calimero, ist für mich wichtig, wenns geht schnelle Antwort.
    Danke

  57. Energie-Ossi Says:

    #49 Wetterfrosch
    Gerade der WWF ist ein Schw…Verein. Mußt Du mal die Texte vom Zyniker im Forum lesen.
    Ja die liebe Jugend, die ist noch begeisterungsfähig und formbar. Da würde ich auch ansetzen wie die beiden Systeme vor uns.
    Hitlerjugend, BDM, Pioniere und FDJ und jetzt die junge Garde fürs Klima.
    Da möchte ich nur an die Dachstürmer zu DDR Zeiten erinnern, die Antennen in Richtung Westen zerstört haben.
    Dank der Indoktrination in der Schule und in den öffentlich Rechtlichen sind sie schon gut vorbereitet.
    Die besten Beispiele hier im Blog sind ja der “kleine Nils” und IqRS die voll überzeugt von Ihren Taten und Schriften sind.
    fehlt bloss noch, das die Kinder auf ihre Eltern angesetzt werden um Umweltschweine zu entlarven. Ist ja für einen guten Zweck, da geht das schon mal.
    An uns alten Recken beissen sich die Warmaholics die Zähne aus, bei der unerfahrenen Jugend dagegen haben sie ein leichtes Spiel.
    Schade, aber so läuft es nun mal, ich bin nur froh, das hier auch ein paar Jugendliche mitlesen und posten, ist die Sache noch nicht ganz verloren.
    MfG

  58. Calimero Says:

    @Bibliothekar #53

    Deswegen hat jede ökologistische Organisation ihre eigene Jugendgruppe und als Jugendlicher ist man halt sehr anfällig für jedwede Einflüsterer.

    Also meine “wilde Jugend” liegt noch nicht allzuweit zurück, ich kann mich also lebhaft daran erinnern, wie die jeweiligen Beeinflussungen durch die “Erwachsenen” wirkten.
    Ein Teil wollte noch radikaler als die Einflüsterer werden, um sich davon abzuheben, und ein Teil ist in eine konsequente Oppositionshaltung verfallen.
    Der große Rest war von allem Gelaber einfach genervt und lebte einfach sein Leben in unauffälligem Opportunismus.

    Unterschätzt mal nicht den Nachwuchs. Wer mit 14 noch das “Banner der Bewegung” rumschleppt, kann mit 18 schon genervt von den “alten Zauseln” sein. Interessant ist, wohin das Pendel ausschlägt. Spätestens, wenn man eine eigene kleine Familie hat, ist einem der eigene Arsch am Nächsten, egal was die Propaganda sagt … da zählen die Münzen im Geldbeutel. ;)

  59. Alexander Says:

    Hallo Energie-Ossi,

    hier ein link zu “Kindern als Stromdedektive”:

    Grüße
    Alexander

  60. Zyniker Says:

    @Bibliothekar #52

    Wohl wahr; das stell’ ich auch immer wieder fest! ;-)

    @BRK

    Hier hab’ ich was – und nicht nur für Dich!

    mfg

  61. Energie-Ossi Says:

    #59 Alexander

    Danke

    Das Projekt ist ja nur für die Schule gedacht. Vielleicht erhofft man sich gewisse Synergieeffekte, das die lieben Kinderchens auch zu Hause weiter machen.
    So wird halt damit angefangen, eventuell werden ja die Kinder ganz unauffällig im Unterricht ausgefragt und anschließend an die Stasi Umweltbeauftragten weiter gemeldet.
    Für perfide Spielchen sind wir Deutschen sehr empfänglich, würde mich nicht wundern, wenn insgeheim sowas schon läuft.
    Andererseits hat auch Calimero recht, zu meiner Zeit haben wir die lästigen Veranstaltungen über uns ergehen lassen und danach war der Mist vergessen.
    Liegt auch am Eternhaus, sind die giftgrün kann man bei den Kindern ähnliche Tendenzen erkennen.
    MfG

  62. Energie-Ossi Says:

    El Gore bekommt in Indien eine vorn Latz.

    Al Gore in Indien ausgebuht
    Al Gore, war am 15. und 16. März in Indien um sein “Klimaprojekt” vom Stapel zu lassen. Während seiner Rede wurde er von einigen jungen Männern und Frauen immer wieder unterbrochen, und auf der Straße vor dem Veranstaltungsort wurde er von Studenten mit Bannern wie “Kein Mord an Indern!” begrüßt.

    Das Banner nimmt Bezug auf Gores Kampagne, den Methanausstoß in den Reisfeldern zu reduzieren. Diese Kampagne wurde zu Recht als Vorstoß, die Reisproduktion durch das Verbot von Düngemitteln u. ä. zu verringern, bewertet. Lyndon LaRouche sagte dazu folgendes: “Die Berichte aus Indien deuten darauf hin, daß alle echten Mitglieder der menschlichen Gattung Al Gore verabscheuen.”

    Den Widerstand der indischen Regierung gegenüber seiner Politik der erzwungenen Unterentwicklung spürend, bekannte Gore in seiner Rede, daß seine Botschaft wohl nicht die der Regierung sei. “Die angemessene Antwort auf die Klimakrise ist nicht der Vergleich zwischen dem Grad an Verschmutzung, der von anderen Ländern vor langer Zeit mit schmutzigen Technologien erreicht wurde, sondern vielmehr sollten wir fragen, was im 21. Jahrhundert mit effizienten Technologien erreicht werden kann.”

    Und als Zwischenrufer aufstanden, wechselte Gore die Tonart erneut und fügte den Satz hinzu: “Menschen in Entwicklungsländern haben das Recht einen höheren Lebensstandard anzustreben. Sie haben das Recht sich die Ziele zu setzen, die sie für angemessen halten. In jedem Fall ist der richtige Vergleich derjenige zwischen einer Zukunft, die wir wollen. und der Zukunft, die wir erleben werden, wenn wir nicht den richtigen Weg einschlagen.”

    Al Gore macht sein Geld u.a. mit dem Handel von CO2-Zertifikaten, die erst durch seine unwissenschaftliche Klimakampagne erfunden wurden. Der CO2 Gehalt der Atmosphäre ist Folge von und nicht Ursache für Klimaschwankungen.

    http://www.bueso.de/news/al-gore-indien-ausgebuht

    Damit hat der wohl nicht gerechnet, gibt halt nicht überall Fans von Ihm.-:)
    MfG

  63. BRK Says:

    #60 Zyniker

    Danke.<[;-))

    Ja, das ist typische KomIntern vom Feinsten.

  64. Energie-Ossi Says:

    Die Inder werden mir immer sympathischer.

    Indischer Finanzminister: “Biotreibstoffe sind die größte Torheit, die wir begehen können.”
    Während einer öffentlichen Vorlesung an der Lee Kuan Yew Universität für Politik in Singapur sagte der indische Finanzminister P. Chidambaram, daß der Preis vieler Nahrungsmittel weltweit aufgrund der wachsenden Nachfrage in den aufstrebenden Ländern Asiens und dem vermehrten Einsatz von Biotreibstoffen auf Rekordhöhen geschossen sei.

    Chidambaram sprach von der Herausforderung, Wirtschaftswachstum in Zeiten von globaler Unsicherheit aufrechtzuerhalten. Der ungebremste Anstieg der Nahrungsmittelpreise habe für die Entwicklungsländer ein enormes Problem geschaffen. “Es gibt auch andere Produkte, die in Biotreibstoffe verwandelt werden können, man muß keine Nahrungsmittel einsetzen. Getreide in Treibstoff zu verarbeiten, halte ich für empörend, und es muß verurteilt werden. Es ist die größte Torheit, die die Menschen begehen können.”

    Chidambaram wies darauf hin, daß neben den Nahrungsmittelpreisen auch die gestiegenen Ölpreise die Entwicklungsländer bedrohen. Der Ölpreis ist von $34 pro Faß im Jahre 2004 auf kürzlich mehr als $110 angestiegen. Urea, ein Düngemittel, kostete 2004 noch $175 pro Tonne, stieg bis April 2007 auf $288 und erreichte im Januar diesen Jahres $370. Die Preise für Metalle und Mineralrohstoffe sind ebenfalls stark gestiegen. Palmöl kostete 2004 noch $471 pro Tonne, und stand im Februar diesen Jahres bei $1177.

    Und wieder bei Bueso

    Ich schätze mal, das unsere Einheitsmedien davon auch nichts verbreiten werden.
    MfG

  65. Energie-Ossi Says:

    Irrsinn die dritte:

    Reis wird zu Rekordpreisen gehandelt – Hunger droht

    Wie die europäische Finanzpresse berichtete, ist der Preis für Reis, Asiens wichtigstes Grundnahrungsmittel, an einem einzigen Tag (27. März) um 30% zum höchsten Stand aller Zeiten angestiegen. Die Reispreise erreichten 760$ pro Tonne. Am Vortag standen sie noch bei 580$ pro Tonne

    Der Preissprung erfolgte nachdem Ägypten auf Reis ein Ausfuhrverbot verhängte und die Philippinen ihren Plan zum Kauf von 500.000 Tonnen Reis ankündigten. Nachdem es ihnen nicht gelungen war solche Mengen schon im Laufe des Monats zu kaufen, wollen die Philippinen jetzt versuchen, einen Zugang zu den Notbeständen von Vietnam und Thailand zu erhalten. Auch die Regierung von Kambodscha kündigte gestern ein zweimonatiges Ausfuhrverbot an, um „Nahrungssicherheit“ zu gewährleisten. Zusammen versorgen Ägypten und Kambodscha etwa ein Drittel des weltweiten Reismarktes.

    Als Reaktion hat Indien den Exportpreis für Reis erhöht. Exporteure müssen jetzt Reis für mindestens 40.000 Rupien (1000$) pro Tonne verkaufen, kündigte das indische Handelsministerium an. Basmati-Reis ist noch teurer. China hat den Minimumabnahmepreis für Reis und Weizen dieses Jahr zum zweiten Mal erhöht, um die Produktion anzukurbeln.

    Die US-Behörde für Landwirtschaft gab am 11. März bekannt, daß sich die Reisreserven mit 21,6 Mio. cwt (9,8 Mio. t) auf dem niedrigsten Stand seit 1974/75 befänden.

    Na was hab ich gesagt, die Klimaschutzmassnahmen töten direkt die Menschen, da brauchen die wenigstens auf die “Klimakatastrophe” warten.
    Völker, hört die Signale………
    Bueso
    MfG

  66. Energie-Ossi Says:

    Mist, zu schnell getippt, sollte natürlich so heissen:
    Na was hab ich gesagt, die Klimaschutzmassnahmen töten direkt die Menschen, da brauchen die wenigstens nicht auf die “Klimakatastrophe” warten.
    MfG

  67. Zyniker Says:

    Hier mal ein Artikel, der recht anschaulich darlegt, was der „Umwelt-Bolschewismus“ dieser über alle Maßen erhaben zu scheinenden EU-Diktatur bringt!

    Tja, liebe Kfz-Erschaffenden, anfangs las sich das mit dem CO2-Unsinn ja noch zu eurem Vorteil, sprich höherem Gewinn; doch jetzt zeigen die EU-Plutokraten ihr wahres Gesicht. Ihr hättet mal nicht so sehr auf eure Erbsenzählern hören sollen und mehr auf eure Inschenjöre… ; ach ja, stimmt auch wieder, erstere versprachen euch ja höhere Gewinne, falls ihr letztere gegen die billigere Alternative Computer eintauscht!
    So ein Pech aber auch… ;-)

    @ E-O

    Jetzt hast Du mir mein schönes Fazit verhagelt – wobei ich immer noch zu lesen und überprüfen habe! Es wird aber… Du nennst ausgerechnet die einzige Partei in BRD die in ihrem Programm nicht einmal das Wort Nachhaltigkeit führt! ;-)

    mfg

  68. BRK Says:

    #65 Energie-Ossi

    An dieser Entwicklung tragen auch solche verantwortungslose Gesellen wie BUM Gabriel, Al Gore und gewisse Leute aus der PIKateria ein gerüttelt Maß an Schuld.

    Vor Monaten haben wir hier schon vorher gesagt was da mit dem Biospritwahn auf die Bevölkerung der armen Länder zu kommt. Es sind nicht nur die Oran Utan die sterben.

  69. Energie-Ossi Says:

    #Zyniker
    Ja so läufts, wer schneller ist hat gewonnen.-:)
    Ich glaube ursprünglich hast Du mich auf die Bueso´s gebracht, klingt echt vernünftig die Truppe.

    #BRK
    Ja, diese Voraussagen treffen gerade ein, die EE werden demnächst folgen.
    Die größte Lüge seit Stalin, wir müssen das Klima schützen damit die armen Menschen in der dritten Welt eine Überlebenschance haben.
    Nu aber hungern wir die schon vorzeitig aus, irgend wie muß ja die Weltbevölkerung reduziert werden.-:((((
    MfG

  70. Bibliothekar Says:

    #62,64,65 Energie-Ossi

    Nichts gegen diese Artikel, aber die Politsekte “BÜSO” ist für mich nicht zitierfähig. Aus vielen anderen Beiträgen über diesen Verein nur ein Beispiel.

    http://www.agpf.de/LaRouche.htm

  71. der-physiker Says:

    Oh je, Energie-Ossi, Sie setzen da auf das falsche Pferd.

    Lyndon LaRouche ist ganz sicher ein Genie, keine Frage. Das aber waren und sind L. Ron Hubbard (Scientology) und Theodore Kaczinsky (UNA-Bomber) und andere auch. Von daher ist das kein Kriterium, an das man sich halten sollte.

    Daß die Bueso-Programmatik den technischen Fortschritt als Kernelement für die zukünftige Entwicklung ansieht, ist ebenfalls kein Argument. Denn auch das sehen andere Parteien genauso. In D bspw. ist die Transrapid-Strecke von Amsterdam nach Berlin durch die Küstenregionen immer noch Teil der CDU-Programmatik und bei der Kernenergie ist die Haltung von CDU und FDP ohnehin eindeutig. SDI wurde durch Reagan ganz sicher nicht deswegen auf die Tagesordnung gesetzt, weil LaRouche das unterstützt hat und das amerikanische Raumfahrtprogramm funktioniert ebensogut wie das früher sozialistisch inspirierte der Sowjets – ganz ohne politisch/ideologische Bewegung dahinter.

    Ich kann nicht bewerten, ob BueSo eine “Sekte” ist oder nicht. Auch die Gesamtprogrammatik ist etwas undurchschaubar und unübersichtlich. Die zentralen Kernelemente für mich aber sind die

    - Ablehnung der Globalisierung und die Rückführung zu einem strikt nationalstaatlichen System und

    - die Rückführung der Währungen auf nationale Goldstandards (”Bretton Woods”)

    Beides ist nun so ungefähr das Gegenteil einer liberalen Weltanschauuung und daher für mich nicht akzeptabel. Natürlich würden wir auf diese Weise das IPCC los – aber eben auch wesentliche Elemente des internationalen Handels und Zahlungsverkehrs – und das wäre ein tödlicher Stoß gegen die exportorientierte deutsche Wirtschaft.

    (Protektionismus dagegen gefällt natürlich den Amerikanern – die wahrscheinlich völlig ohne den Rest der Welt nur aus sich selbst heraus überleben könnten – wesentlich besser.)

    Elemente der staatlich gelenkten Planwirtschaft finden sich konsequenterweise auch im Bueso-Programm.

    Für mich sind die durch LaRouche geprägten Bewegungen sämtlich marxistisch orientiert. Sie stellen eigentlich sogar die Horte der reinen Lehre dar, denn sie agieren ganz im Sinne Marx’ ohne Berücksichtigung irgendwelcher Umweltideologien.

    Der moderne Linksextremismus ist ja eine Symbiose mit der Umweltbewegung eingegangen, der klassische, der natürlich im Marxschen Sinne produktivitätsorientiert ist, sollte der Umweltideologie eigentlich feindlich gegenüberstehen. Und das eben findet sich bei der Bueso.

    Linke streiten ja untereinander immer am heftigsten. Es ist von daher nur zu verständlich, daß alle diese Vorwürfe gegen LaRouche und seine Anhänger (vom Antisemitismus über den Faschismus, über Gehirnwäsche und Sektenstrukturen bis hin zu Mord und Totschlag) von anderen linksextremen Protagonisten erhoben werden. Trotzki wurde ja auch von seinen “Parteifreunden” ermordet und dieser alte Richtungsstreit wird da eigentlich nur fortgeführt.

    Nenene, ganz unabhängig von irgendwelchen nicht-ganz-so-dummen-Sätzen (die finden sich bei Marx sowieso zu hauf): LaRouche ist ein klassischer Kommunist und die Bueso eine im Kern linksextreme Gruppierung – von daher die völlig falschen Verbündeten. Jedenfalls nach meiner Auffassung.

  72. Tomislav Rus Says:

    Ich kann mich dem Physiker nur anschließen.

    Vor ein paar Jahren bin ich von einem Bueso-Mann per E-Mail angesprochen worden, ob ich nicht mit der Bueso zusammenarbeiten würde (es ging um Atomkraft, glaube ich). Nach einem kurzen Scan des Bueso-Parteiprogramms habe ich aber dankend abgelehnt.

  73. peper Says:

    @BRK #10

    Mehr hier:
    http://www.oekologismus.de/forum/viewtopic.php?f=10&t=157&p=712#p712

  74. Rainhelt Says:

    @Zyniker 67: Wußten die/wir… Ist ja nicht neu. Die entsprechende EU-Richtlinie ist ja in vielen Ländern (vorallem Portugal) schon umgesetzt (z.B. X5-HP (der größte Motor, ca.32.000€ Zulassungssteuer und hohe Jahressteuer…)

    Es ist eine deutsche Politiker-Abart über Themen zustreiten, bei denen die Entscheidungskompetenz eindeutig bei der EU liegt (Rauchverbot, CO2-basierte Steuer,… )

    Das ändert natürlich nichts daran, dass das für die deutschen KFZ-OEM “nachhaltig” ein riesen Problem darstellt.

  75. Energie-Ossi Says:

    #Bibliothekar, der-physiker, Tomislav

    Danke für den Hinweis.
    Ich werde mir eure konstruktive Kritik zu Herzen nehmen und mich erstmal etwas genauer mit dieser Truppe beschäftigen.

    Aber weil der Bibliothekar gerade von Sekten gesprochen hatte, bin ich da auf eine Idee gekommen.
    Wie immer erstmal die Begriffserklärung laut Wiki.

    Im landläufigen Sprachgebrauch werden als Sekten oft religiöse Gruppen bezeichnet, die in irgendeiner Weise als gefährlich oder problematisch angesehen werden, oder die in orthodoxer theologischer Hinsicht als „Irrlehre“ angesehen werden. Dies umfasst auch lang bestehende christliche Gruppen, die sich in Lehre und/oder Praxis vom Herkömmlichen unterscheiden als auch neue Gruppen bezeichnet, insbesondere solche, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden sind und als Jugendsekten bezeichnet werden, weil sie anfänglich viele junge Mitglieder hatten.

    Da musste ich an WWF, Greenpeace und ähnliches denken, aber die Definition passt wohl doch nicht ganz.
    Aber wenn man weiter kramt, kommmt man auf das Wort
    “Kult”.

    Obwohl der Begriff Kult im Allgemeinen für die Bezeichnung von religiösen/spirituellen Handlungen benutzt wird, wird er in der Alltagssprache weiter gefasst und auch auf andere Arten von ritualisierten Handlungen angewandt. Ein Kult umfasst in jedem Fall folgende drei Aspekte:
    -ein Objekt (um das sich der Kult dreht)
    -eine Gruppe von Individuen (die diesen ausführen)
    -eine Reihe mehr oder weniger ritualisierter Handlungen

    Kulthandlungen haben eine wichtige Aufgabe für die religiöse Gemeinschaft, insbesondere für den sozialen Zusammenhalt von religiösen Gruppen.

    Kulthandlungen wie Prozessionen, kommunikative Zeremonien (Umarmung), kultisches Essen und Trinken, symbolische Gegenstände (Kerzen etc.) schaffen eine Basis der Gemeinsamkeit. Dazu kann ein intellektuelles Ritual wie die Predigt treten.

    Die Ausführung eines Kults unterliegt weithin akzeptierten Normen. Konventionen regeln die angemessene Kleidung, Speise, Feiertagsregeln, auch die Zugehörigkeit und Akzeptanz usw. Das Auftreten fremder Kultusgemeinschaften durch Migration kann aufgrund großer Unterschiede in religiösen Praktiken zu Auseinandersetzungen führen, die einerseits die Toleranz herausfordern, andererseits die Kultgemeinschaften zusammenschweißen.

    Ich könnte jetzt natürlich auch völlig daneben liegen, aber gewisse Beschreibungen kommen mir verdammt bekannt vor.
    Und ich spreche hier nicht von religiösen Gemeinschaften sondern den “grünen” Kult.

    Mal was zum Nachdenken für alle.

    MfG

  76. Energie-Ossi Says:

    Nach der Sekte kommt wieder der ganz normale Wahnsinn.

    Energieselbstmord: Gestern Atomausstieg, heute Kohleausstieg, morgen Wirtschaftsabstieg

    Verständnislos reagierte RWE-Vorstand und Ex-Umweltsenator Fritz Vahrenholt auf die jüngsten Signale aus Hamburg: „Diese Klimaschutzziele sind das Aus für Moorburg“, sagt der SPD-Politiker am Sonntag gegenüber WELT ONLINE. „Ich wundere mich sehr, wie die CDU sich derzeit verhält – sie erinnert mich an einen alten Herrn auf Freiersfüßen, der völlig außer Rand und Band gerät.“ Ein Klimaschutzziel von 40 Prozent weniger CO2 sei „idiotisch. Wie will man das erreichen? Soll man den Verkehr stilllegen oder alle Heizungen abstellen?“ Vahrenholt stellte die Sinnhaftigkeit von Minderungszielen für ein Stadtgebiet in Frage. 40 Prozent Reduktion entsprächen ungefähr der Menge, die China binnen fünf Tagen zusätzlich produziert. „Das ist Selbstbetrug.“ Er sieht sogar Konsequenzen für die gesamte Republik: „Wenn das moderne Kohlekraftwerk in Moorburg jetzt im Koalitionspoker geopfert wird, hat das Signalwirkung für die Bundesrepublik“. „Die geplanten 27 neuen Kraftwerke stehen dann ebenfalls auf der Kippe.“

    Natürlich von der völlig unverfänglichen (Lieblings-) Seite, Achgut.de
    Weiterführende Link zur Welt-Online

    Und so, meine Damen und Herren, geht Deutschland seinen wirtschaftlichen Ende entgegen.
    Ich hoffe mal, das unsere Berufs-Häkler von den Grünen dann noch für genügend Essen sorgen werden, ansonsten sehe ich schwarz für diese Leutchen.:-(((
    MfG

  77. Bibliothekar Says:

    #76 Energie-Ossi

    …alten Herrn auf Freiersfüßen, der völlig außer Rand und Band gerät…

    Jaja, so ist das neueste Spielchen der Hamburger CDU ganz gut auf den Punkt gebracht. Aber der Rest der Partei vollführt ja auch schon solche Balztänzchen – siehe Hessen. Schau, schau wie gut man die Grünen als Gutmenschenplakat vor sich hertragen lassen. Was für die Grünen am Ende dabei rausspringt, wird sich zeigen.

  78. Bibliothekar Says:

    #77

    … vor sich hertragen kann….

    Ich sollte mal einen Deutschkurs belegen.

  79. Energie-Ossi Says:

    #77 Bibliothekar

    Bloß gut, Du bist nicht nachtragend.-:)

    Hamburg, das ist der Anfang vom Ende für jegliche vernünftige Energieversorgung in DE.
    Kippt das dortige Kohlekraftwerk werden deutschlandweit weitere folgen.
    Was das bedeutet, werde ich hier nur mal kurz anreißen.
    1. Wenn keine neuen Kohlekraftwerke mehr gebaut werden dürfen, müssen die alten ineffektiven Buden weiter laufen. Mehr Dreck, mehr Kohle für die selbe Leistung u.s.w.
    . Da könnte wieder so ein schlauer Politoffizierstudent kommen, ja wir brauchen die Kohle ja garnicht. Falsch, die Kohle bringt die Grundlast und ist in Grenzen regelbar. Kohlekraftwerke sind (ausser Spitzenlastkraftwerke) die einzigen Ausgleichselemente der EE. Ohne Kohle keine EE, keinen unterbrechungsfreie Energieversorgung Deutschlands.
    Verhindere ich neue Kohlekraftwerke, verurteile ich DE zu südafrikanischen Verhältnissen.
    Und komme mir jetzt keiner mit dem Kombikraftwerk, dat funktioniert vielleicht im Kleinen aber niemals für ganz Deutschland. Wer das Gegenteil behauptet macht sich nur lächerlich und ich ihn argumentativ fertig.
    Wenn grüne Rotzlöffel ein Minimum an Energieversorgung verstehen würden, müssten sie nicht so´n Unfug erzählen.
    Auch “Öko-Institute” mit Sozialwissenschaftler spreche ich das Recht ab über die Stromversorgung zu Urteilen.
    Hier forscht doch keiner mehr nach besten Wissen und Gewissen, hier werden bloß Vorgaben “bewiesen”.
    Wenn die Studie den Bach runter geht sagen die höchstens:
    ” Sorry wir haben da ein Punkt nicht mit einberechnet, tut uns leid, gebt uns Geld für eine neue Studie.”
    Wer auf solche Leute vertraut, hat auf Sand gebaut.
    Mahlzeit
    MfG

  80. BRK Says:

    #79 Energie-Ossi

    Und SpOn zieht nach. Da läuft was bei den Hirnlosen.

    “Grüne fördern Kernkraft”

    Woher soll der Strom kommen, wenn er klimafreundlich, aber ohne Atomkraft produziert werden soll? Ohne Kern- oder Kohlekraft werde die Lage in Hamburg bald kritisch, sagt Fritz Vahrenholt. Der RWE-Energieexperte spricht im SPIEGEL-Interview über die Zukunft der Energieversorgung.

    Jetzt wird den grünen Kröten langsam der A.sch auf Grundeis gehen.
    Das Narrenhaus läßt grüßen. <[;-))

  81. krishnag Says:

    @BRK #80
    Ihr müßt Euch mal so nach und nach hier bei Google durchbeißen, was hier in Mainz / CDU / Stadtrat etc alles abläuft wegen des zu bauenden Kraftwerks, daß spottet jeder Beschreibung.
    Gerade was die CDU anbelangt, geht es zudem weniger um das Kraftwerk, sondern um Personalien, die mit der Karaftwerksdebatte “gelöst” werden sollen. Haarsträubend das ganze !

  82. krishnag Says:

    #81 PS
    Link vergessen, sorry
    http://www.google.de/search?hl=de&q=mainz+Kohlekraftwerk+cdu&btnG=Google-Suche&meta=

  83. Energie-Ossi Says:

    Wie versprochen, ick hab mir mal die Bueso´s anjekieckt.
    Erstmal ein Auszug aus dem Verfassungsschutzbericht.

    Die “Bürgerrechtsbewegung Solidarität” findet in der Literatur (z. B. Rainer Fromm und Barbara Kernbach: “Europas braune Saat”, Verlag Bonn Aktuell, 1994) zwar teilweise im Zusammenhang mit dem Rechtsextremismus Erwähnung. Sie wird jedoch von den Verfassungsschutzbehörden keiner der traditionellen politisch extremistischen Richtungen zugeordnet. Personell und programmatisch steht die “Bürgerrechtsbewegung Solidarität” in
    der Nachfolge der “Europäischen Arbeiterpartei” (EAP), die seit Oktober 1985 als “Patrioten Solidarität” angenommen. Die EAP wurde letztmals 1985 im Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen erwähnt. Die damalige Einschätzung, dass die EAP allgemeine politische Theorien, utopische Vorstellungen und z. T. verwirrende Forderungen und Thesen vertrete, im Übrigen jedoch keine Kernforderungen der freiheitlichen demokratischen Grundordnung in Frage stelle, trifft heute für die “Bürgerrechtsbewegung Solidarität” zu. Diese ist daher kein Beobachtungsobjekt.
    Die “Bürgerrechtsbewegung Solidarität” ist politisch unbedeutend, auf sie entfielen bei den Landtagswahlen Nordrhein-Westfalen im Jahr 2000 2.632 Stimmen, der Stimmenanteil lag damit wie auch bei den beiden vorherigen Landtagswahlen unter 0,1 %. Sie veranstaltet in Nordrhein-Westfalen gelegentlich Standkundgebungen. Das Innenministerium NRW erhält regelmäßig unaufgefordert die z. T. aufwendig gestalteten Schriften der Partei, die die o. g. Einschätzung bestätigen.
    Bundesvorsitzende der Partei ist die mit dem US-amerikanischen Staatsbürger Lyndon La- Rouche verheiratete Helga Zepp-LaRouche. Landesvorsitzender Nordrhein-Westfalen ist Karl-Michael Vitt, Düsseldorf. Weitergehende Personalien und Erkenntnisse zu den genannten Personen liegen hier nicht vor, da personenbezogene Daten zu den Mitgliedern der “Bürgerrechtsbewegung Solidarität” auf Grund der gesetzlichen Vorschriften nicht gespeichert werden dürfen.
    http://www.im.nrw.de/inn/doks/vs/anfrage.pdf
    MfG

  84. krishnag Says:

    @Energie-Ossi #83
    Aus Deiner Quelle:

    1.2 Rechtsextreme Organisationen Welche rechtsextremen Organisationen und
    Parteien oder Zusammenschlüsse regionaler Art sind in Nordrhein-Westfalen
    derzeit jeweils aktiv
    , insbesondere: Deutsche Volksunion (DVU), Die
    REPUBLIKANER, Nationaldemokratische Partei und Junge Nationaldemokraten
    Bund Freier Bürger, Bürgerbewegung Solidarität (ehemals EAP), Deutsche Liga

  85. krishnag Says:

    Die
    Argumente sollten auch frei von Interessen und vorgefassten Meinungen geprüft werden.
    In einer neueren Ausgabe der „Herald International Tribune“ ist ein Leitartikel zum IPCC-
    Report überschrieben mit: „Effects of global warming? Depends on whom you ask“. Sicher
    ist es schwer, bei einem so belasteten Thema, jede Voreingenommenheit auszu-
    schließen, immerhin sollte das angestrebt werden.
    [..]
    Es gibt einige Punkte, die besonders dringend weiter erforscht werden müssen. Ein
    Beispiel ist die Modellierung des hypothetischen Klimaattraktors, der seit Jahrmillionen
    relativ stabil durchlaufen wird. Aus unserer Sicht gibt es eine diese Prozesse
    bestimmende nichtlineare Dynamik mit einem Attraktor, der allerdings starken
    stochastischen Einflussen ausgesetzt ist. Folglich sollten wir davon ausgehen, dass`das
    Klima ein stochastischer Prozess ist, der einer nichtlinearen Dynamik folgt.
    [..]
    Nach den Angaben des IPCC-Reports haben wir eine Kurve für die Wahrscheinlichkeiten
    einer globalen Erwärmung um eine bestimmte Temperaturdifferenz abgeschätzt (Abb. 2).
    Die Streuung der (unsymmetrischen) Kurve der Wahrscheinlichkeiten liegt so etwa
    zwischen 1 Grad und 6 Grad. Die wahrscheinlichste Temperaturerhöhung liegt bei 3 Grad.
    Die Kurve demonstriert den stochastischen Charakter jeder Klimaprognose und damit
    auch ihre relative Unsicherheit. Man darf auch nicht vergessen, dass die Angaben aus
    dem IPCC-Report das Ergebnis einer Abstimmung von Experten sind. Die Wahrheit durch
    eine Abstimmung zu ermitteln, ist natürlich nicht ohne methodische Probleme.
    [..]
    Also
    sollte die Temperatur noch schneller ansteigen als allein durch CO2 verursacht, und es
    sollte noch mehr Wasserdampf in die Atmosphäre gelangen etc.. Wenn das wirklich
    (linear) so wäre, dann wäre das Klimasystem instabil gegen thermische Schwankungen,
    und wir hätten vielleicht auch schon vor der CO2-Fluktuation auf der Erde Verhältnisse

    wie auf der Venus gehabt. Offensichtlich ist das nicht so. Der Klima-Attraktor war über die
    Jahrmillionen relativ stabil (Ebeling und Feistel, 1994). Das kann nur sein, weil es starke
    negative Rückkopplungen im Klimasystem gibt, die die Wirkung der Störung dämpfen.
    Diese stabilisierenden Rückkopplungen, die vielleicht auf Zeitskalen von Jahrzehnten oder
    Jahrhunderten wirken, sind weitgehend unbekannt und unverstanden. Und solange das
    so ist, werden auch unsere Prognosen zur Auswirkung des CO2
    auf das Klima unsicher bleiben.
    [..]
    Parallel zum raschen globalen Temperaturanstieg in der letzten Dekade intensivierte
    sich z.B. der Auftrieb von kaltem Tiefenwasser vor Nordwestafrika (McGregor et al.
    2007), der von der Stärke des Nordostpassats abhängt.
    [..]
    Es ist allerdings wahrscheinlich, dass die beobachtete Erwärmung auf dem Treibhaus –
    Effekt beruht, denn statistische Analysen deuten auf eine Korrelation zwischen beiden
    Signalen auch in der Vergangenheit hin. Die kausale Verknüpfung kann aber erst dann
    als bewiesen gelten, wenn wir die zugehörige Kausalkette genauer kennen und ihre
    Einzelglieder nachweisen können. Obwohl es immer mehr die Indizien für den
    Zusammenhang zwischen beiden Beobachtungen gibt, steht nach unserer Auffassung ein
    Beweis, der alle wichtigen Kausalketten berücksichtigt, noch aus.
    [..]
    Die Leibniz-Sozietät sollte vielleicht erneut zum „Globalen Wandel“ Stellung nehmen, so
    wie es jüngst Hans Joachim Schellnhuber auf der AAAS-Tagung im Februar 2007 in San
    Francisco getan hat.

    Komplettes PDF:
    http://www2.hu-berlin.de/leibniz-sozietaet/debatte/meinungen_1/Ebeling_Feistel%20zu%20Lanius.pdf

    Schellnhubers AAAS Ausagen kann man auch hier nachlesen:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,466984,00.html

  86. krishnag Says:

    Auch das ist Schellnhuber:
    <blockquote>Die Debatte ist vorbei, wir sind vom globalen Treibhauseffekt umgeben. Selbst in diesem Land ändert sich die öffentliche Wahrnehmung“, berichtete Schellnhuber von seinen Gesprächen mit Kongressmitgliedern in Washington. Nur noch eine Minderheit des politischen Establishments bestreite den Ernst der Lage, so der deutsche Akademiker. Namen der Politiker, mit denen er sich vor der Tagung getroffen hatte, wollte er indes keine nennen.
    http://www.heise.de/tr/Weltweites-Manhattan-Projekt-gegen-Klimawandel–/artikel/85533

  87. krishnag Says:

    Weiter:

    Vor diesem Hintergrund nehmen sich Schellnhubers Prognosen noch düsterer und sein Aktionsprogramm noch ehrgeiziger aus. Die erste Komponente des Manhattan-Projekts ist eine konzertierte Anstrengung der Forschungswelt, die Dynamik eines komplexen nonlinearen Systems wie der Erde besser zu verstehen. So ist aufgrund von Eiskernbohrungen bekannt, dass die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre in den vergangenen 450.000 Jahren zwischen 200 und 280 Teilchen pro Million (ppm) schwankte. Aber niemand versteht bislang, wie dieser Zyklus funktioniert – ganz zu schweigen von den Folgen der gegenwärtigen CO2-Konzentrationen von 380 ppm. „Wir besitzen keine soliden Berechnungen, wie die aus dem Ruder laufende Treibhausgas-Dynamik funktioniert und wie man sie aufhalten kann“, so Schellnhuber.

    http://www.heise.de/tr/Weltweites-Manhattan-Projekt-gegen-Klimawandel–/artikel/85533/1/0

  88. krishnag Says:

    Ist er nicht ein “Herzchen” ?

    Die dritte Komponente in Schellnhubers Vision ist eine tiefgreifende Änderung des Lebensalltags von morgen. Das Verständnis von Stadt und Land müssen demnach neu definiert werden. Einerseits müssen enorme Mengen von Biomasse zur Erzeugung von Energie angebaut werden – und zwar Kohlenstoff-neutral, sodass der Atmosphäre CO2 entzogen wird. „Wir sollten die industrielle Maschinerie rückwärts laufen lassen, und wir sollten möglichst schnell herausfinden, ob das funktiert“, formulierte Schellnhuber. Zweitens muss seiner Meinung nach der Teufelskreis der Urbanisierung durchbrochen werden. Städte heutiger Prägung werden nicht in der Lage sein, sich an die Erderwärmung anzupassen, sondern die Situation noch verschlimmern.

    http://www.heise.de/tr/Weltweites-Manhattan-Projekt-gegen-Klimawandel–/artikel/85533/2/0

  89. Westfale Says:

    ‘nabend zusammen.

    Als Neuling möchte ich mich kurz vorstellen. Ich verfolge den Blog seit einiger Zeit mit Interesse. Wenn mir als Laie auch die zur Bewertung der “wissenschaftlichen” Diskussion (AGW? Überhaupt GW?) nötige Sachkenntnis fehlt, so erlaube ich mir doch die Meinung, den Ökologismus als politische Strömung mit zunehmen totalitären Zügen zu bewerten.

    Mit besonderem Interesse habe ich in letzter Zeit die transdisziplinären Beiträge von “Physiker” gelesen, die mir als überzeugtem Liberalen meist aus der Seele sprachen. Diese haben mich nun auch zur Anmeldung bewogen, denn zu

    #71

    möchte ich anmerken, dass die Rückkehr zum Goldstandard keineswegs antiliberal ist, sondern eine der Kernthesen der “jüngeren” Österreichischen Schule um Ludwig von Mises und Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek darstellt. Unbedingt lesenswert ist Roland Baaders Artikel in eigentümlich frei:

    Die Zeitschrift widmet sich übrigens in der neuesten Ausgabe dem NIPCC, womit mein Debüt doch noch zum Thema beiträgt:

    Gruß aus Westfalen

  90. krishnag Says:

    Einige Wege aus der drohenden Energie- und Sicherheitskrise versuchte der Physiker und Mathematiker Steven Chu auf der AAAS-Tagung aufzuzeigen
    [..]
    In einer Modellrechnung stellte er fest, dass der normale US-Bürger heute das Äquivalent von 1.000 Sklaven an jährlicher Energie verbraucht, ein Europäer hingegen 500 und ein Chinese nur 100.

    http://www.heise.de/tr/Weltweites-Manhattan-Projekt-gegen-Klimawandel–/artikel/85533/3/0

  91. Westfale Says:

    Tja, das mit dem Link ist eindeutig schief gegangen, der Text verlinkt Baaders Artikel. Zum NIPCC:

  92. krishnag Says:

    @Westfale #91
    Wieso, klappt doch
    Gruß aus Westfalen =NIPCC Bericht, der Absatz darüber verlinkt zum Währungsartikel

  93. Bibliothekar Says:

    #83 Energie-Ossi

    Aus meiner persönlichen Sicht geht es der BÜSO nicht so sehr um politische Ziele, dazu sind die unrealistischen Zielstellungen zu utopisch und zu unkonkret. Man erregt Aufmerksamkeit mit spektakulären Behauptungen und Thesen.
    Die Tatsache, daß die BÜSO in den letzten Jahren nur zu Wahlkampfzeiten, gleich ob regional oder überregional aktiv in Erscheinung tritt, läßt bei mir die Vermutung aufkommen, es gehe nur um eine gute Wahlkampfkostenerstattung, die ja in Deutschland bei einer bestimmten erreichten Stimmenanzahl gewährleistet wird.
    Jedenfalls taucht seit einigen Jahren, regelmäßig vor Wahlen jedweder Art, ein kleiner Trupp dieser Organisation vor unserer Bibliothek mit Tisch und Plakat auf. Stets sind es Ausländer, die sehr gut deutsch sprechen aber bei kritischen Fragen nix verstehen wollen.

  94. Energie-Ossi Says:

    #84 krishnag
    ich glaub, ich lass das Thema lieber. Sind halt politische Wirrköpfe mit teilweise komischen Ansichten, daran verbrenne ich mir lieber nicht die Finger, bevor hier noch jemand was Falsches denkt und wieder eine “rechte Diskussion” von Zaum getreten wird.

    #Westphale
    Herzlich Willkommen.

    #80 BRK
    Ju, Ihr werdet noch an meine Worte denken (siehe Bio-Sprit), ist der AGW doch eine Erfindung der Atomlobby?????
    Weltweite Anstrengungen sagen ja schon einiges aus, die Tendenz ist eindeutig Pro-Atom.
    Nu sind die Grünen, die jahrelang gegen die KKW gekämpft haben, diejenigen die der Atomindustrie wieder zum Erfolg verhelfen.
    Das ist ein globaler Witz, nieder mit der Kohle-her mit Atom.
    Ob sich die Grünen Abends noch selber im Spiegel betrachten können????
    Ich gehe als zweites AV unter die Hellsehern, bisher ist ja schon fast alles eingetreten, was ich voraus gesagt habe.-:)))
    MfG

  95. Calimero Says:

    @Krishnag #82

    aus einem deiner Links:

    Denn immer mehr CDU-Mitglieder waren in den vergangenen Wochen ins Lager der Kohle-Gegner gewechselt. Sie hatten sich einerseits um die Gesundheit der im Rhein-Main-Gebiet lebenden Menschen und den Klimaschutz gesorgt; andererseits hatten sie aber auch die Wirtschaftlichkeit des von der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW) AG geplanten 1,2-Milliarden-Euro-Projekts in Frage gestellt.

    Auwei, die spinnen, die Mainzer. Wieso würde ein Kohlekraftwerk die Gesundheit der Bürger beeinträchtigen? Wodurch bitte? Die deutschen Rauchgasreinigungsanlagen sind die effizientesten der Welt, jederzeit online durch die Umweltbehörden überwacht. Da geht fast nur noch CO² raus, das dann fluffig in die Atmosphäre entschwindet. Wodurch ist der Bürger da Gesundheitsgefahren ausgesetzt?

    Thema Klimaschutz bleibt “ohne Worte” … die Mainzer CDU rettet die Welt … Megalol!

    Und zur Wirtschaftlichkeit: Da sitzen ein Haufen BWL-er tagein, tagaus an ihren Rechnern und wälzen Zahlen, um das wirtschaftlichste Investment auszuwählen. Jetzt kommen ein paar Politiker und erzählen den Fachleuten, was sie für wirtschaftlich halten. Toller Joke!

    Wenn es um Großkraftwerke geht, muss der Laie wissen, dass jeder Neubau in Deutschland auf den Erfahrungen bestehender Anlagen und diversen Testreihen mit Material und Wirkungsgradverbesserungen aufbaut. Das neueste Großkraftwerk ist also immer auch das wirtschaftlichste.
    So ein Investment soll schliesslich ca 40 Jahre Strom liefern und wenn man da beim Bau nicht die beste Technik einsetzt, wird man 40 Jahre lang bestraft. Spätere Nachbesserungen sind sehr aufwändig, weil sie immer das gesamte Anlagenkonzept beeinflussen.

    Die Politiker und andere Laien lassen sich da immer von Zahlenspielen mit verschiedenen Wirkungsgraden einlullen. Bei GuD-Anlagen wird da z.B. von 55-65% geredet, wobei einfach mal 2 schlechte Wirkungsgrade (GT verbraucht ca 2/3 ihrer Leistung für die Luftverdichtung … Wirkungsgrad 30-35%; Abhitzekessel plus Dampfturbine bringen ca 25% Wirkungsgrad) miteinander kombiniert werden.
    Wenn es richtig große Zahlen werden sollen, verwechselt man dann gerne Wirkungsgrad mit Brennstoffausnutzungsgrad. Da wird dann die elektrische Leistung mit der Wärmeauskopplung (KWK)addiert, und das ganze durch Brennstoffmassenstrom x Heizwert dividiert. So kommt man auch mal locker auf +80%.
    Die Crux bei der Geschichte ist aber, dass die Elektroenergieerzeugung nach der puren Wärmeerzeugung noch 2 andere Energieumwandlungen umfasst. Wasser kochen und den Dampf möglichst adiabat abführen ist naturgemäß weniger verlustbehaftet, als damit eine Turbine anzutreiben und mit der Rotationsenergie in einem Generator Spannung zu erzeugen.

    Was viele auch nicht wissen: Je mehr sich die Energieauskopplung in Richtung Wärme verschiebt, desto größer wird der Brennstoffausnutzungsgrad, ABER damit werden solche Anlagen dann wärmegeführt gefahren. Das heißt, dass sie nicht mehr an der Netzregelung teilnehmen, sondern genau soviel Strom produzieren, wie es ihre Wärmeauskopplung zulässt. Im Sommer kriegen die dann Probleme und ganzjährig müssen die konventionellen Großkraftwerke diese wärmebedingten Lastschwankungen ausregeln.

    Nochmal in Richtung Mainz: Nix gegen KWK und GuD, aber der schönste Wirkungsgrad mit dem tollsten und einfachsten Brennstoff bringt dich schnell in die Miese, wenn das Zeug zu teuer ist und man nicht absehen kann, wie sich die Preise entwickeln.

    Wenn Statkraft eigenes Gas einsetzen kann und sich das ganze durchgerechnet hat, bitteschön, sollen sie mal machen. Aber wenn der Weltmarktpreis weiter steigt und der deutsche Strompreis kleinere Gewinne als die pure Gasvermarktung abwirft, wird die Bude einfach dichtgemacht und die Fernwärmeversorgung übernehmen dann ein paar kleine BHKW ohne Stromauskopplung. Da sind die heutigen Mainzer Stadtoberen aber schon nichtmehr im Dienst. Die ganzen Arbeitsplätze, die für 40 Jahre rings um ein Großkraftwerk entstehen (Wartung, Reinigung, Logistik etc.) müssen dann halt woanders kompensiert werden (Floristen, Friseure, Back-Shop-Verkäufer etc.)

    Gruß, Calimero

  96. krishnag Says:

    @Calimero #95
    Wohl gesprochen, GESUNDHEIT hat keine Rolle gespielt, als es ums Müllkraftwerk ging, mal so nebenbei.
    Aber der CDU Gag ist ja, wenn sie wirklich und definitiv auf Gas umsteigen wollen, werden Vertragsstrafen fällig, die Höhe kann man sich denken, die KKW Anlage ist bestellt ;)

    Das ganze istvon Vorn bis Hinten Augenwischerei / Gesicht wahren, eine unliebsame Person loswerden.

  97. BRK Says:

    Hallo Leute. Zur Info

    Es sind jetzt ca. 25 Jhr. her, da habe ich mich mal mit der Vorläuferpartei von BüSo, der Lyndon LaRouche Partei EAP (Europäische Arbeiter Partei) gedanklich auseinander gesetzt.
    Das Ergebnis war verblüffend:

    Die dahinter stehende Ideologie ist ein Gemisch trotzkistischer Vorstellungen von einem weltweiten Bund kommunistischer Nationalstaaten unter dem Verbund der umfassenden „kommunistischen Internationalen“ (KomIntern) und dem Gedankengut der 1919 gegründeten DAP (ab 1920 NSDAP) eines Anton Drexler, Karl Harrer, und der Strasser Brüder Otto und Gregor. Von diesen kam neben ihrer sozialistischen Grundeinstellung die Idee eines starken Nationalstaates der weitgehend unabhängig ist. Als 1921 Hitler die Führung der NSDAP übernahm wurde daraus „ein starker Nationalsozialistischer mit einem starken Führer“.

    Es ist daher nicht verwunderlich, dass die EAP je nach eigenem Blickpunkt mal als rechtsextrem mal als linksextrem wahrgenommen wird. Auch BüSo ist auf die Führerperson Lyndon LaRouche ausgerichtet. Seine 3. Ehefrau Helga Zepp-LaRouche ist die Statthalterin in Deutschland.

    Je nach Opportunität spielt BüSo mal die linke oder rechte Karte.

    Wie es sich für so eine Politsekte (manche sagen Partei) gehört ist um die Führerperson LaRouche ein Personenkult installiert worden.
    Es gibt auch eine LaRouche-Jugendbewegung mit all den „schönen“ Sachen wie Lagerfeuer, Gesang und tiefgeistiger Diskussion wie weiland bei HJ und FDJ.
    Ja, dann gibt es auch einen privaten Geheimdienst, der LaRouche persönlich untersteht.
    Dessen Recherchen sind gut, aber leider werden sie allzu oft zur Desinformation missbraucht.

    Soweit aus dem Gedächtnis. Ich glaube nicht dass sich da recht viel geändert hat.

  98. Energie-Ossi Says:

    Kurzer Off-Topic Zwischenruf, ick globe, Planck hat gerade seinen Meister gefunden.-:)
    Das ganze bei Müllers Blog.
    Viel Spass, besonders Wetterfrosch.
    MfG

  99. krishnag Says:

    In den Industriegesellschaften konzentriert sich (um nicht zu sagen: beschränkt sich) die
    gegenwärtige Diskussion zum Klimawandel auf die Minderung des anthropogenen Anteils am
    Klimawandel. Das ist wichtig, birgt aber auch große Gefahren für die Einstellung der Gesell-
    schaft zum Klimawandel insgesamt in sich. Die Beschränkung orientiert auf die Vermeidung,
    zumindest Verminderung von zukünftigen Einflüssen der Menschen auf das Klima. Sie bietet
    die Möglichkeit, die Wirtschaftsentwicklung der aufstrebenden Länder („Schwellenländer“)
    nach dem Muster der Entwicklung der jetzigen Industrieländer unter Hinweis auf die damit
    verbundenen Auswirkungen auf das Klima zu diskreditieren. Und sie lenkt die Aufmerksam-
    keit von dem viel größeren Problem ab, wie die Anpassung an den Klimawandel weltweit
    bewältigt werden kann, der – einschließlich des von den heutigen Industrieländern schon in
    der Vergangenheit verursachten und weiter wachsenden anthropogenen Anteils – ständig vor
    sich geht. Zur Verantwortung der Wissenschaft gehört es, alle Seiten der Problematik zu
    untersuchen.

    http://www2.hu-berlin.de/leibniz-sozietaet/debatte/meinungen_1/Kautzleben%20zu%20Steinitz.pdf

    Insgesamt recht interessante Texte:
    http://www2.hu-berlin.de/leibniz-sozietaet/debatte/meinungen.htm

  100. Energie-Ossi Says:

    Hallo Calimero
    Du als alter Kraftwerksprofi, könntest Du bitte Deine Weisheiten im Forum verewigen?
    Dat sind wenigsten 10 Leistungsklassen zu hoch für mich, ick hab ja bloß paar lütte BHKW´s die auch noch Wärmegeführt sind, die Lastregelung im Verbund ist da schon eine ganz andere Klasse.
    Da frag ich lieber einen, der sich da auch gut auskennt, also Dich.
    http://www.oekologismus.de/forum/viewtopic.php?f=10&p=712#p712
    Vielen dank im voraus, wenn es Deine knappe Zeit zulässt.
    nebenbei kann man ja auch die Statistiken des BMU genauer unter die Lupe nehmen.
    MfG

  101. Energie-Ossi Says:

    #80 BRK
    Noch ein kleiner Nachtrag zu Deinen Artikel.

    Die großen Vier machen Front gegen Schwarz-Grün! Keiner der deutschen Stromgiganten ist bereit, in Moorburg statt des von Vattenfall geplanten Kohlekraftwerks ein Gaskraftwerk zu bauen.

    Bürgermeister Ole von Beust (CDU), der persönlich mit den Strom-Bossen verhandelt hat, und auch die von Schwarz-Grün eingesetzte Arbeitsgruppe, haben sich bisher nur Absagen eingehandelt.
    Die Stromkonzerne lehnen ein Gaskraftwerk als unwirtschaftlich ab. Strom aus Gas wäre nach ihren Angaben rund 40 Prozent teurer als Strom aus Kohle.
    Lichtblick (rund 400 000 Kunden) ist im Vergleich mit den Strom-Riesen ein Zwerg. Das Unternehmen hat ein einziges Kraftwerk (45 Megawatt Strom, 22 Megawatt Wärme), kauft und verkauft ausschließlich Öko-Strom.
    Lichtblick hält zwar den Bau eines Gaskraftwerks in Moorburg für möglich, hat aber bisher kein Finanzierungskonzept vorgelegt. Vattenfall hat bereits mit dem Bau des rund 1,7 Milliarden Euro teuren Kohlekraftwerks (für 1640 Megawatt Strom und 650 Megawatt Fernwärme) in Moorburg begonnen.

    Es soll das Kohlekraftwerk Wedel ersetzen, das 2012 stillgelegt werden soll.

    Von Wedel aus werden bisher rund 100 000 Haushalte mit Fernwärme versorgt. Macht Wedel dicht und gibt es keinen Ersatz, bleiben diese Wohnungen kalt. Schwarz-Grün sitzt in der Energiefalle.

    Tja was nu, als erste Reaktion könnte man ja wieder auf die pösen EVU´s schimpfen, aber damit hat Hamburg ab 2012 trotzdem keine Wärme.
    Was hier passiert war abzusehen, langsam haben die EVU´s die Schnautze voll von den ständigen hin und her.
    Da investiert man lieber im Ausland, wo nicht so viel Bekloppte rumrennen wie in Deutschland.
    Leute, habt ihr euch schon die passende Erdhöhle reserviert, so sieht nämlich die Zukunft in DE aus, wenn wir die weiter so moschen lassen.

    Deutschland ist voll am Arsch, energietechnisch.

    MfG

  102. Energie-Ossi Says:

    Nachtrag #101.
    Sorry, Link vergessen
    MfG

  103. Bibliothekar Says:

    #99 Krishnag

    Vielen Dank für die interessanten Texte der Leibniz-Sozietät. Werde mir die morgen mal in Ruhe durchlesen.

    #97 BRK

    Nach meinen Kenntnissen liegst Du da völlig richtig mit dem “Gedächtnisprotokoll”. Die Verschleierung des Ganzen ist nur professioneller geworden.

  104. der-physiker Says:

    Ich denke auch, man kann die Bueso nicht verstehen, wenn man sich nicht ausführlich mit Lyndon LaRouche beschäftigt hat.

    Sie ist ja im Prinzip keine wirklich auf politische Macht fixierte Partei, sondern eigentlich nur ein kleiner Teil des Verbundes von Organisationen, den LaRouche um sich und seine Weltanschauung gestrickt hat.

    Ich empfehle als Ausgangspunkt mal den Artikel über LaRouche in der englischen Wikipedia.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Lyndon_LaRouche

    Die Bueso ist auch keine Partei, deren Programm durch Willensbildung der Mitglieder entsteht. Ihr Programm wird durch LaRouche selbst festgelegt und durch niemanden sonst. Bzw. die Bueso sucht sich aus seinen Schriften die passenden aus.

    Man sollte durchaus mal etwas von ihm lesen, immerhin ist er weltweit ein durchaus von vielen angesehener und oft gefragter Gesprächsgast – auch in den Medien. Und er ist mit überragender Intelligenz und brillanter Rhetorik gesegnet.

    Aber: Ich bleibe da strikt bei meiner Auffassung und möchte daher auch BRK (#97) ausdrücklich Recht geben: LaRouche ist und bleibt ein Kommunist trotzkistischer Prägung. Die Bueso als “rechtsextrem” zu bezeichnen, halte ich daher für völlig verkehrt – obwohl sich ja Links- und Rechtsextremismus sich irgendwo durchaus begegnen und vielleicht (ich bin kein Politologe) auch ineinander übergehen (Beispiel NSDAP).

    Ich kann mir eigentlich schwer vorstellen, daß LaRouche seine Bewegung mit Mitteln der Gehirnwäsche (s. Scientology) kontrolliert und bin daher auch nicht so sicher, daß der Begriff “Sekte” hier paßt. LaRouche nimmt sich vielleicht wichtiger, als er tatsächlich ist (ein Problem vieler großer Geister) und leidet daher unter einem gewissen Verfolgungswahn, keine Frage, aber ich denke für die Rolle des Gurus einer Sekte ist er dann doch zu rational veranlagt.

    Zusammenfassend: Die Bueso ist ganz sicher keine Gefahr für unsere Gesellschaft, sie agiert nicht verfassungsfeindlich und wird daher zu Recht durch die Meinungsfreiheit geschützt. Aber: Ihre Grundideologie ist aus meiner Sicht völliger Unfug und daher ist sie, auch wenn sie im Einzelfall vernünftige Forderungen erhebt, keine wirkliche Alternative.

    Zum Goldstandard (@Westfale, #89): Ich bin kein Ökonom. Ich bilde mir daher auch nicht ein, alles wirklich zu verstehen. Ich denke aber, daß die Aufgabe der Goldwährung (durch Nixon (glaube ich) – auch ein Genie, nach meiner Auffassung, aber das sagt eben nichts über den Charakter) die Globalisierung erst wirklich ermöglicht hat. Und damit den enormen Reichtum, über den die westliche Welt heute verfügt. Und damit auch die enorme Aufholjagd, die die dritte Welt zur Zeit startet. Dies kommt aus meiner Sicht den Menschen zugute – ich bin ein Freund der Globalisierung.

    So, wie ich das verstanden habe, ist ein “neues Bretton Woods” im Sinne LaRouches schlicht gedacht zur Kontrolle des freien Welthandels, zu dessen Eindämmung. Ich mag “Kontrolle” nicht.

    Es kann aber sein, daß man die Goldwährung auch anders gestalten kann, als LaRouche das will.

    Ich werde das Thema jetzt aber nicht weiter vertiefen, dies ist ein Ökologismus-Blog und das Thema hier ist die Antarktis. Von daher von mir kein weiteres Wort zu LaRouche, Büso oder Goldstandard.

  105. Calimero Says:

    @E-O

    Danke für dein Vertrauen in meine Kenntnisse. Hier im öffentlichen Blog-Teil verarbeite ich aber nur mein Gedächtnis-Wissen, für einen Sticky-Post im Forum müsste ich aber alles durchgerechnet sicher präsentieren (ich bin Perfektionist), wofür ich aber momentan keine Zeit habe, sorry. :(

    Zu deinem Moorburg-Post: Die anderen “großen Drei” wollen aus den von mir beschriebenen Gründen kein GuD in Hamburg bauen, das hat nichts mit “Rücksicht” auf Vattenfall zu tun, sondern mit eigenen Machbarkeitsstudien. Es muss sich halt auch in 30, oder 40 Jahren noch rechnen, wenn die Politiker schon längst andere sind.

    Der Moorburg-Rückschlag ist ja nur einer in einer Reihe von Neubau-cancels. RWE in Ensdorf, Steag in Hamm, E-on bangt um Staudiger und hat massiven Gegenwind in Datteln…

    Die ganze Stromwirtschaft hat jahrelang nicht investiert, weil durch die Energiemarktliberalisierung keine gesicherte Umsatzbasis erkennbar war und noch genug (unwirtschaftliche) Restkapazitäten vorhanden waren. Mittlerweile wurden die unwirtschaftlichen Reserven stillgelegt und die sicheren Kapazitäten sind bei allen geschrumpft.
    Jetzt wird erkannt, dass man handeln MUSS, um weiterhin eine stabile Stromversorgung zu gewährleisten. Weiterhin MÜSSEN die Netzkapazitäten ausgebaut werden, um die ganze parasitäre Stromeinspeisung verteilen und ausregeln zu können.

    Blöd ist nur, dass die Anlagenbauer während der Auftragsflaute auch Kapazitäten gestrichen haben. Jetzt trifft die geballte Auftragslage auf ein paar wenige unterequipte Anlagenbauer, die zudem noch Werkstoffe auf leergefegten Märkten einkaufen müssen (China, Indien).

    Wenn jetzt auch noch gebuchte Bauten gecancelt werden, bringt das sowohl die Planung der EVU, als auch die der Anlagenbauer schwerstens durcheinander.

    Dazu kommen noch Unsicherheiten wegen des CO²-Zertifikate-Verkaufs. Und dies alles in einer Branche, die volkswirtschaftlich extrem wichtig ist, und deren Planungszeiträume in Dekaden gemessen wird.
    Ein Kraftwerk ist nunmal keine Produktionsstraße, die in einer Wellblechhalle untergebracht, und mit diversen Einzelmaschinen bestückt wird … da gibt es keine Produktionsumstellung, wenn der CEO wechselt, oder ein neuer Designer eingekauft wird… da hängt ‘ne riesige Logistik dran.

    Wer jetzt einwendet, dass man ja auf kleine Anlagen umswitchen könnte (dezentral), dem sei gesagt, dass große Einheiten erstens einen besseren Wirkungsgrad (weniger Brennstoffbedarf/kWh), als auch geringeren allgemeinen Aufwand bedeuten (Umweltschutz ist auch nur bei den “Großen” ein Thema).

    Was die Netzregelung angeht: Alle Anlagen >100MW müssen an der Frequenzstützung (allgemein gesagt: die Stromqualität) teilnehmen. Dabei ist eine Mindestregelgeschwindigkeit von 2 MW/min vorgeschrieben, Großanlagen schaffen 20 MW/min.

    Eine dezentrale E-Versorgung mit tausenden Kleinstanlagen könnte dies niemals ausregeln, da die “Kleinen” nicht die nötige Power haben und außerdem in diesem Fall tausende Regler gegeneinander arbeiten würden. Die Netzfrequenz würde somit IMMER schwingen – die Auswirkungen auf Rechenzentren, geballte Elektronik und frequenzgeregelte Motoren kann sich jeder selbst ausmalen. Zum Verständnis für den normalen Haushaltsuser: Der Radiowecker spinnt, der Computer schaltet ab, die U-Elektronik versagt.

    Hier spinnen sich m.E. diverse Politiker und Ökospinner einen aus, ohne von der Technik nur den Hauch einer Ahnung zu haben. Solange der Strom aus der Dose kommt, wird sich daran auch nix ändern.
    Die EVU können mahnen, solange sie wollen … solange der Saft fließt, sind sie nur unangenehme Buhmänner. Wenn die Versorgung mal ausfallen sollte, sind sie auch Enemy Nr.One … “warum habt ihr nicht?!”.

    Diverse Blackouts sind in der Vergangenheit schon durch fixe Mitarbeiter verhindert worden, die einfach mal alles aktiviert (oder deaktiviert) haben, was zur Störungsausregelung notwendig war, ohne auf die Verträge oder den Börsenmarkt zu achten … Konzernübergreifend! Da gab’s nichtmal nen Klaps, obwohl man mit dem Abschmieren des Feindnetzes gute Presse hätte machen können (man ist ja schliesslich in Privathänden).

    Tja, was soll man sagen? Die Spielräume werden enger. Sowohl Preis-, als auch Investitionsspielraum wird immer mehr von Nichtfachleuten (Wählerstimmensammlern) bestimmt. Die EVU sehen sich 10 Jahre nach der Strommarktliberalisierung zunehmend in einer Planwirtschaft, wobei die Planer keine Ahnung vom Thema haben.

    Das Gute für die Planer: Man kann immer auf die “Monopolisten” (was ein Quatsch, bei 950 Stromanbietern in Deutschland) zeigen, wenn die Bevölkerung mehr Geld abdrücken muss. :(

  106. Rainhelt Says:

    @Calimero: Amen…
    Hatte das seinerzeit hier geschrieben. Die Fragestunde im BT zum EEG2…

    Das war zum weglegen. Jeder Physiklehrer (Bitte nicht falsch verstehen) hätte nach jedem 2. Satz aufspringen müssen und schreien müssen: “Momentmal, wie soll das denn gehen” oder schlicht “das geht so nicht, das ist gegen die Gesetze der Physik”. Habe mir damals parallel die Lebensläufe der Redner angesehen. Da waren nur (wieder nicht falsch verstehen) Juristen, Soziologen, Politologen und Lehrämtler, die lange respektive noch nie, gearbeitet haben. Nicht ein Ingenieur… Traurig, traurig…

  107. Energie-Ossi Says:

    #105 Calimero

    Danke für dein Vertrauen in meine Kenntnisse. Hier im öffentlichen Blog-Teil verarbeite ich aber nur mein Gedächtnis-Wissen, für einen Sticky-Post im Forum müsste ich aber alles durchgerechnet sicher präsentieren (ich bin Perfektionist), wofür ich aber momentan keine Zeit habe, sorry. :(

    Ich weiß, ich verlange da etwas sehr Großes von Dir, ein Thema wo sich diverse “Öko-Institute” für viel Geld und Mann-Stunden abarbeiten können.
    Trotzdem ist schon Deine Gedächtnis-Erklärung umfassend genug um, den geneigten Leser die Komplexität der Stromversorgung näher zu bringen.
    Es dürfte jetzt jeden klar sein, das es nicht reicht ein paar Windmühlen in die Gegend zu stellen und schon haben wir genügend Strom. Das wollen uns ein paar grüne Energie-Laien zwar erzählen aber so funktioniert dat halt nicht.
    Tja, wenn wir jetzt bezahlte EVU-Lobbyisten wären, hätten wir jetzt schon konkrete Zahlen an der Hand, aber so???-:)

    Aufruf!!!!
    Sollte hier doch jemand von den “bösen 4″ mitlesen, schickt mir Zahlen, schickt mir sauber ermittelte Daten, die auch kritische Blicke standhalten.
    Langsam reicht es mir mit den ideologischen Blödheiten diverser NGO´s und Politikern, langsam reicht es mir, das die Energiewirtschaft der Buhmann der Nation ist, langsam reicht es mir, das Sozial und Öko-Fuzzis uns vorrechnen, wie eine Stromversorgung funktionieren soll.
    Jungs, versteckt euch nicht mehr, egal was wir auch sagen, wir kriegen ja eh die Prügel, also können wir den Bürgern auch reinen, ideologischen unbeeinflußten Wein einschenken, Schluss mit falschen Rücksichten.
    Wir sind die Hauptstützen, die Lebensadern der Nation, ohne uns wäre Deutschland ein steinzeitliches Dorf, wir müssen uns nicht mehr verstecken.
    Politiker kommen und gehen, wir waren schon immer da, also ran an de Buletten, helft mir bitte Argumentativ.

    Sorry, ist verdammt Off-Topic, mußte jetzt aber sein.

    MfG

  108. pierre gosselin Says:

    To expand on a famous Ronald Reagan quote:
    - For the GOP, every day is July 4th,
    - For Dems, every day is April 15th,
    - AND FOR AL GORE EVERY DAY IS APRIL 1ST !!

  109. BRK Says:

    Hallo Leute
    Eine neue Aera der Klimaforschung wird eingeleitet

    Sensationelle Entdeckung – sind Lottozahlen die besseren Klimamodelle ?

    Prof. Dr. Stein vom Potsdamer Institut für Klimaforschung gab der Öffentlichkeit eine sensationelle Entdeckung bekannt. Bisher mussten Klimamodelle sehr aufwändig programmiert werden. Ständig musste an ihnen herumjustiert werden, damit sie z.B. die Temperaturen der vergangenen Jahrzehnte auch nur halbwegs genau nachrechnen konnten. Häufig wussten die Programmierer nicht, was ihre Vorgänger eigentlich gemacht hatten, so dass es immer wieder zu unschönen Effekten kam, wie Schneekatastrophen im Sommer bei +30 Grd. Diese Schwierigkeiten sind jetzt wahrscheinlich vorbei. Die Entdeckung Lottozahlen als Klimamodell zu verwenden kam zufällig. Ein Doktorand war mal wieder ganz frustriert, weil sein Vorgänger falsch programmiert hatte und es mal wieder von der Erde in den Himmel regnete. Dem Doktoranden kamen Selbstzweifel, ob er den richtigen Beruf gewählt hatte und es nicht doch besser sei beim Lotto zu gewinnen. Als er nun seine Chancen untersuchte und viele Lottozahlen analysierte, kam ihm das Gewinnmuster der Lottozahlen plötzlich bekannt vor. Heureka, das ist es. Und in Windeseile sprach es sich im Institut herum: Die Lottozahlen 6 aus 49 simulieren das Klima – und das sogar ohne aufwändiges Programmieren!

    Das Überraschende ist, dass die Lottozahlen nicht nur den Trend, sondern auch Einzelereignisse wie den globalen Temperatursprung 1975/76 und den starken El Nino 1998 wiedergeben. Das konnte bisher noch kein herkömmliches Computermodell, wie Prof. Dr. Stein betont.

    Als Nächstes sollen Fördermittel beantragt werden, um in einem neuen Gebäude neue Experimente auf Lottobasis durchzuführen. Geplant ist eine Ausweitung der klimatologischen Lottoziehung, um das Klima des 21. Jahrhunderts vorhersagen zu können. Alles ist noch recht geheim. Man munkelt bereits von tonnenschweren klimatischen Lottokugeln.
    Derzeit ist ein richtiger Ideenboom rund um die neue Entdeckung entstanden.
    Es wird geprüft ob die Zusammenhänge zwischen Lottozahlen und Klima nicht auch umgekehrt nützlich sind. Wenn es nämlich möglich wäre von der realen Klimaentwicklung auf die Lottozahlen zu schließen, hätte das ungeahnte Konsequenzen. Die Klimaforschung würde sich dann aus den Lottogewinnen finanzieren können und müsste dem Steuerzahler nicht weiter zur Last fallen.
    Der Einsatz einer neuen Arbeitsgruppe wird erwogen.

    idwi: 01. April 2008

    Quelle:

  110. Rainhelt Says:

    @BRK: Haha. Wie geil…

    Und mal wieder so ne sprachliche Ungenauigkeit:

    Potsdamer Institut für Klimaforschung

    Genau… So wie der unumstößliche Weltklimarat.

  111. Klima-Fraktal Says:

    @Energie-Ossi

    Der Link zu Müllers Blog ist wirklich interessant und bekräftigt meine persönliche Theorie vom Treibhauseffekt.

    Vielleicht könnten die Leute, die persönlich mit G.Kramm kommunizieren wollten, ihre “neuen Erkenntnisse” hier veröffentlichen.

  112. Rainhelt Says:

    # Westfale, 89: Erstmal herzlich Willkommen.

    Zu ihrem verlinkten Artikel (Baader). Wirklich sehr interessant… Dazu paßt wie Arsch auf Eimer:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,544418,00.html

    Gruß
    Rainhelt

  113. Wasser-Ossi Says:

    @BRK #109

    Was meinst du, ob die Klima-Modellbau-Vereine Spass verstehen? ;-)

    Ich find das mal einen gelungenen Scherz aus aktuellem Anlass.

  114. BRK Says:

    Hallo Leute
    Dass es wärmer geworden ist, wissen wir und bestreiten es auch nicht.
    Hier mal ein erfrischend emotionsloser Bericht über die Gletscherschmelze. Und was erstaunlich dabei ist, es werden die historische Tatsachen nicht verschwiegen.

    Die Gletscher schrumpfen unaufhaltsam

    2006/07 war insgesamt für die Gletscher äußerst ungünstig und lieferte Ergebnisse, die nahe an das Extremjahr 2002/03 herankommen. Alle 93 vermessenen Gletscher sind zurückgeschmolzen, der mittlere Längenverlust beträgt 22,2 m. Am meisten zugesetzt hat das gletscherabträgliche Jahr dem Weißsee Ferner (Kaunertal). Er schrumpfte um beinahe 100 m!

    Die Monatmittelwerte der Temperatur lagen vergangenes Jahr durchgehend über dem 30-jährigen Mittelwert. Der Winter war um 3,2 °C wärmer als der Durchschnitt, der April übertraf den Normalwert sogar um mehr als 5°. Und der Niederschlag im April erreichte nur 10 % der normalen Mengen. Auch das Sommerhalbjahr war überdurchschnittlich warm. All das führte zu früher Ausaperung und Abschmelzung und setzte besonders den tieferen Zungenlagen arg zu.

    „Für das Haushaltsjahr 2006/07 registrierten die ,Gletscherknechte’ bei ihren Messungen ungewöhnlich gletscherabträgliche Ergebnisse – und das unter zunehmend schwierigeren Bedingungen – die nahe an das Extremjahr 2002/03 herankommen“, sagt der Leiter des Alpenverein-Gletschermessdienstes Gernot Patzelt.

    Derzeit sind im Messnetz der Gletschermesser 103 Gletscher verzeichnet. Von 93 liegen konkrete Ergebnisse vor. Alle vermessenen Gletscherenden sind zurückgeschmolzen. „Das war zuletzt im Jahr 2003 und vorher im Jahr 1998 der Fall“, erklärt Patzelt das außergewöhnliche Ergebnis.

    Die mittlere Längenänderung von –22,2 m kommt beinahe an das bisher „gletscherfeindlichste“ Jahr 2003 heran, in dem der Längenverlust durchschnittlich 22,9 m ausmachte. Rekordhalter im Jahr 2007 ist der Weißsee Ferner (Ötztaler Alpen), bei dem ein Rückzugsbetrag von 96,5 m ermittelt wurde. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der Schalf Ferner (Ötztaler Alpen, -87 m) und der Niederjoch Ferner (Ötztaler Alpen, -84 m). „Es fällt auf, dass sich die Längenverluste bei den Ötztaler Gletschern häufen“, beschreibt Patzelt die regionale Besonderheit.
    8 Gletscher sind mehr als 40 m ( 6 davon in den Ötztaler Alpen) und weitere 15 (davon 8 in den Ötztaler Alpen) über 30 m zurückgeschmolzen.

    An den Gletscherrändern werden immer wieder Holzreste freigelegt bzw. ausgespült. „Sie deuten darauf hin, dass es in den letzten 10.000 Jahren häufig wärmer als heute gewesen ist“, erläutert der Gletscherexperte Patzelt.

    Das Gletschermessteam unter der Leitung von Univ-Prof. Dr. Gernot Patzelt setzt sich zur Zeit aus 17 ehrenamtlichen „Gletscherknechten“ und etlichen Helfern, die 19 Berichtsgebiete betreuen, zusammen.

    Weitere Daten hier:

  115. BRK Says:

    #113 Wasser-Ossi

    Was meinst du, ob die Klima-Modellbau-Vereine Spass verstehen?

    Auf Narrenschiffen ist das Lachen verboten <[;-))

  116. Rainhelt Says:

    Ist das ein Aprilscherz?

    @E-O: Deine Lieblingsseite hat das mit dem Lotto auch entdeckt:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/paradigmenwechsel_im_potsdam_institut/

  117. Energie-Ossi Says:

    #116 Rainhelt
    Ne, das ist echt kein Aprilscherz, aus gut unterrichteten Kreisen habe ich folgendes erfahren:
    Gestern am 31.03.08 um 19:53 Uhr Uhr hat eine stadtbekannte Putzfrau im PIK-VIP-Geheimraum neben den Glückswürfeln und der Glaskugel zusätzlich einen enorm großen Haufen an Lottoscheinen gefunden.
    Da die Scheine schon seit Jahren abgelaufen waren, ließ die Putzfrau sie liegen.
    Als sie bei ihrer intensiven Putzarbeit an die Computertastatur kam (Sie wollte wohl wie immer auf den Gay-Seiten surfen), sprang ihr eine riesige Tabelle mit eben diesen Lottozahlen entgegen.
    Da sie dachte, der Herr S. würde sich für den Mittwoch die Lottozahlen voraussagen lassen, scrollte sie die Tabelle bis nach ganz unten.
    Aber anstatt der erhofften Millionenzahlen stand da nur ein Satz:
    Voraussage Klima für den 1.04.2047
    Derart erbost über den vermeintlichen Betrug vertraute sie sich ihrer Freundin an, die rein zufällig Reporterin bei der “Bluff” war.
    So kam diese Ungeheuerlichkeit ans Tageslicht, und wenn sie nicht gestorben sind, dann raten sie noch heute.-:))))))))
    MfG

  118. BRK Says:

    #110 Rainhelt

    Haha. Wie geil…

    Was soll daran so geil sein?
    Es wurde doch langsam Zeit, dass die PIKateros ein System entwickeln, mit dem sie Ihre Glaskugeln verifizieren und justieren können.
    Zudem haben sie jetzt eine sinnvolle Beschäftigung falls das Klima mal wieder nicht nach ihrer Pfeife tanzt.

    #116 Dass „AchGut“ jetzt auch noch die Würfel und Münzen erwähnt, zeigt doch, dass es endlich mit der Klimabeschwörung aufwärts geht.
    <[°-\

  119. Rainhelt Says:

    Wenn wer nen TV in der naehe hat. Arte…

  120. krishnag Says:

    @Rainhelt #119
    Das muß ja wohl nicht sein, oder ?
    Im II nacher “Neues aus der Anstalt” ist wenigstens zum Lachen, aber das normale Klimageschwafel auf Arte….
    das ist selten das Gelbe vom Ei

  121. Energie-Ossi Says:

    So, mal wieder was für die EE Befürworter, diesmal aus der Stuttgarter Zeitung

    Die Debatte um Moorburg ist symptomatisch für die aktuelle Lage der deutschen Stromlandschaft: Einerseits werden neue Kraftwerke dringend benötigt, andererseits stehen auf allen Seiten Hürden. Nach Angaben des Umweltbundesamts sind in letzter Zeit zehn Kraftwerksprojekte mit einer Leistung von fast acht Gigawatt eingestellt worden – das entspricht etwa einem Fünftel der Kraftwerkskapazität, die bis zum Jahr 2020 ersetzt oder neu errichtet werden muss, um den Bedarf in Deutschland zu decken, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) errechnet hat….

    …s vor kurzem hatten jedoch nur die Energiekonzerne Alarm geschlagen, vor Versorgungsengpässen gewarnt und eine Verlängerung der Laufzeiten ihrer (längst abgeschriebenen und deshalb lukrativen) Atommeiler gefordert – solche Äußerungen abzutun, fiel relativ leicht. Schließlich haben die Versorger in den letzten Jahren bei Verbrauchern und Politik gründlich Vertrauen verspielt. Zuletzt aber warnte nun kürzlich auch die Deutsche Energieagentur (Dena) vor einer Stromlücke. In einer bisher nicht veröffentlichten Studie, die der Stuttgarter Zeitung in Auszügen vorliegt, kommt die Agentur zu dem Schluss, dass bereits 2012 die deutsche Kraftwerkskapazität nicht mehr ausreicht, um den Bedarf zu decken…..

    …Und auch ein Import von Strom sei kein Ausweg, so die Dena: Eine aktuelle Studie des europäischen Stromnetzverbunds UCTE zeige, das “die vorhandenen und geplanten europäischen Kraftwerkskapazitäten ab 2015 nicht ausreichen, um eine verstärkte Nachfrage in Deutschland zu decken”. Als ähnlich desolat wie der hiesige Bestand gelten die Kraftwerke in Spanien, Dänemark und Italien. Dringenden Neubaubedarf gibt es in Rumänien, Polen, Frankreich, Großbritannien und den Beneluxländern….

    …Landauf, landab gehen die Menschen gegen Kraftwerke auf die Straße. Organisiert ist die Bewegung unter anderem in der Klima-Allianz, in der sich neben Umweltverbänden auch kirchliche Organisationen, aber auch der Alpenverein, Pfadfinder, Tierschützer und die IG Bau engagieren. “So ein großes gesellschaftliches Bündnis hat es schon seit Jahren nicht mehr gegeben”, sagt Thomas Breuer, der Leiter der Abteilung Umwelt und Klima bei Greenpeace Deutschland….

    ….Und wo Kraftwerke nicht am Bürgerprotest scheitern, tut die Preisentwicklung von Rohstoffen und Anlagenbau ihr Übriges. So haben die Stadtwerke Bremen etwa im Herbst 2007 ihr Projekt Block 21 aufgegeben, weil die Kosten, die mit einer Milliarde Euro für das Stadtwerk ohnehin schon am Rande des Machbaren lagen, um gut ein Drittel stiegen, so eine Sprecherin – “das war für uns nicht mehr hinzukriegen”. Weltweit ist die Nachfrage nach Leistungen im Kraftwerksbau so groß, dass die Preise durch die Decke gehen. “In den letzten zwei bis drei Jahren sind die Preise um 60 bis 70 Prozent gestiegen”, sagt BDEW-Präsident Werner Brinker. Noch schlimmer sieht es beim Einkauf von Gas aus, wo für Kraftwerksbetreiber kaum ein langfristiger Liefervertrag zu kalkulierbaren Preisen zu kriegen ist. Auch daran sind Projekte gescheitert – und so manches, etwa das Gaskraftwerk der EnBW in Karlsruhe, wird nur realisiert, wenn es gelingt, einen akzeptablen Vertrag zu ergattern.
    ….

    ….Und auch von den erneuerbaren Energien ist bis jetzt nur sehr begrenzt eine Rettung zu erwarten: Große Hoffnungen gründen auf Windanlagen auf offenem Meer – nur: die sind bis jetzt kaum erprobt, erst recht nicht in so großen Meerestiefen, wie sie der deutsche Küstenschutz vorgibt.

    Ist die Lage also tatsächlich dramatisch? Die Dena kommt zu diesem Schluss. Anders das Umweltbundesamt (UBA), das auch bei einer Beibehaltung der bisherigen Laufzeiten für Atomkraftwerke und dem Verzicht auf weitere Kohlekraftwerke (bis auf die bereits in Bau befindlichen) bis 2020 keine Probleme auf Deutschland zukommen sieht. Wer von beiden recht hat, ist schwer zu beurteilen, doch bei näherem Hinsehen erklärt sich immerhin der Widerspruch relativ schnell: Denn die Dena arbeitet Wirtschaftminister Michael Glos (CSU) zu, das UBA Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD). Der eine plädiert für längere Laufzeiten und neue Kohlekraftwerke, der andere dagegen. Der eine vertritt die Industrie, der andere die Umweltfraktion. Einmal mehr mangelt es also nicht nur an Strom, sondern vor allem an einem: an sachlichen, objektiven Informationen….

    Is a bisserl viel geworden, eigentlich müsste man den Artikel komplett hier einstellen, aber ihr müsst euch schon mal die Mühe machen auf den Link zu klicken.
    Wat hab ick jesacht, Deutschland ist am Arsch.
    MfG

  122. Tomislav Rus Says:

    #121:
    Herrlich, wie knapp manch ein Journalist ein Thema verpaßt:

    Der eine plädiert für längere Laufzeiten und neue Kohlekraftwerke, der andere dagegen. Der eine vertritt die Industrie, der andere die Umweltfraktion. Einmal mehr mangelt es also nicht nur an Strom, sondern vor allem an einem: an sachlichen, objektiven Informationen….

    Kurz nachgedacht und dann wäre er vielleicht auf die Idee gekommen, dass in Deutschland Industrie zu Lasten des Umweltschutzes geopfert werden soll. Von manchen Parteien wird das scheinbar angestrebt. Das Beispiel Clement — und jetzt Glos — zeigt, dass im Wirtschaftsministerium scheinbar sehr gute Leute sitzen müssen… im Gegensatz zum Umweltbundesministerium. Erinnert ihr euch noch an die Warnung von Clement bzgl. der Energiepolitik einer gewissen Frau Y. aus Hessen?

  123. Wolfgang Flamme Says:

    @Calimero

    “Auwei, die spinnen, die Mainzer.”

    Bitte etwas langsamer, da vorne. Streifschüsse tun auch weh!

  124. Energie-Ossi Says:

    #122 Tomislav
    Wirtschaft und Industrie gegen Ideologie und Wahnsinn, bin mal gespannt, wer den Kampf gewinnen wird.
    Leider sitzen die Schlimmsten unangreifbar in der EU-Bürokratie, die können DE wirklich fertig machen, wenn niemand was dagegen tut.
    Inzwischen mache ich mich langsam mit den Gedanken vertraut diese Land den Rücken zu kehren. Ich dachte, da haben wir die DDR überwunden und dürfen endlich in Ruhe und Freiheit leben und nun das hier.
    Ne, da verliert man langsam die Lust zu, Deutschland wird zur Klapsmühle und die paar normal gebliebenen verlassen das Land (150.000 Fachkräfte pro Jahr).
    Was übrig bleibt sind Sozialforscher, Politstudenten, PISA geschädigte Kinder, Gutmenschen und Messerstecher.
    Langsam hab ich es satt, gegen Windmühlen anrennen zu müssen.
    MfG

  125. krishnag Says:

    @Wolfgang Flamme #123
    fühlst Du Dich als Lokalpatriot getroffen ?
    Was hier auf der ebschen Rheinseite abläuft und abgelaufen ist, ich muß sagen, da hat sich Calimero noch lobenswert zurückgehalten.

  126. Calimero Says:

    @Wolfgang Flamme

    Die o.g. pauschalisierende Formulierung war natürlich ein unverzeihlicher Lapsus, sorry. :(

    Ich meinte natürlich nicht die Mainzer per se, sondern nur die betreffenden Entscheidungsträger. Auch deren Wahlvolk ist entschuldigt, da man mittlerweile vorher nicht mehr weiß, welche Wahlversprechungen auch nach dem Wahlgang noch Gültigkeit haben.

    Patriotische Grüße, Calimero