The trend that caught the IPCC by surprise: Since late 2001, the trend of global surface temperatures has been downward. “Global warming” stopped in 1998; and, though it may resume in future years, the rate of warming is self-evidently less than that which the IPCC had expected, and is very likely to be harmless.
Antwort: Lieber Herr Lincke, durchaus möglich, dass die letzten Jahre auch wegen der schwachen Sonnenaktivität etwas kühler ausgefallen sind. Sie sprechen hier vom Schwabe-Zyklus, dessen Periode im Mittel 11 Jahre beträgt aber zwischen 9 und 13 Jahren variieren kann.
Lieferten ideale Photozellen in der Zukunft zu 100% elektrischen Strom, blieben sie nahezu
kalt und absorbierten dennoch 100% der Sonnenstrahlung. Deutlicher kann nicht gezeigt
werden, welche Fehler möglich sind, wenn Strahlungsabsorption und umgekehrt
Strahlungsemission in einer einfachen mathematischen Gleichung in Temperaturwerte
umgerechnet werden
Hehe. Als würde man die Frage der Möglichkeit tatsächlich stellen.
Deine letzte Post mit der Photozelle gefällt mir. Nach der kalten Fusion noch die kalte Photozelle. Wetten, dass man das bei den Ökologisten als Tatsache verkaufen könnte?!
Weltklimarat tagt in Budapest. Pachauri: Zeit drängt
Budapest 08.04.2008 – Der Vorsitzende des Weltklimarates (IPCC), Rajendra Pachauri, hat am Dienstag in Budapest die Dringlichkeit von Maßnahmen zum Klimaschutz bekräftigt.
Von einem bestimmten Punkt an übersteigen die Folgen des Klimawandels unsere Fähigkeiten, sie einzudämmen», sagte Pachauri auf einem Forum am Vorabend einer zweitägigen Plenarsitzung des Rates in der ungarischen Hauptstadt. Der Spielraum für ein entsprechendes Handeln betrage «von jetzt an nicht mehr als sieben Jahre», fügte er hinzu.
Der Klimarat will auf seiner Plenarsitzung ein Arbeitspapier mit dem Titel «Klimawandel und Wasser» vorlegen. Dieses stützt sich auf die Erkenntnisse des 4. Weltklimaberichts, der im vergangenen November in Valencia präsentiert wurde. Außerdem wird das Gremium den Arbeitsplan für die nächsten sechs bis acht Jahre erörtern.
Der Klimarat war im vergangenen Jahr zusammen mit dem US-Politiker Al Gore, der sich gleichfalls für den Klimaschutz einsetzt, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. In Budapest soll deshalb auch darüber beraten werden, wie der Rat das Preisgeld verwenden soll
Der Klimawandel ist da, er ist von Menschen gemacht, und wir sehen die Folgen
Überraschung:
sagte Vorstandsvorsitzender Nikolaus von Bomhard [Ergänzung von mir: Münchener Rück] in einem Interview mit der “Bild”-Zeitung (Mittwochausgabe).
Die Zunahme der extremen Wetterereignisse wie Stürme, Starkregen oder Dürren seien eindeutig Folge des Klimawandels, sagte von Bomhard dem Blatt. Zwar dürfe man nicht hysterisch werden, aber bei Hurrikanen im tropischen Nordatlantik sei nach Erkenntnissen der Münchener Rück der Zusammenhang eindeutig.
#7 Rainhelt
Ja, ich habe das Original heute früh schon gelesen.
Er spricht aber nebenbei auch von verstärkter Besiedelung von gefährdeten Gebieten, die auch im Schadensfall die Summen erhöhen.
Klimaschutz tötet Menschen
Hungerkrisen stürzen ärmste Länder ins Chaos
Uno und Hilfsorganisationen schlagen Alarm: Sie fürchten zunehmende Unruhen in zahlreichen Entwicklungsländern. Dort tobt angesichts steigender Preise bereits der Kampf ums tägliche Brot, berichtet Matthias Breitinger.
Derweil warnt die Weltbank, dass in 33 Ländern mit sozialen Unruhen gerechnet werden müsse. «Die massiv steigenden Lebensmittelpreise werden mehr und mehr zu einem ernsthaften Sicherheitsproblem», stellt auch Joachim von Braun fest, der Generaldirektor des Internationalen Food-Policy-Research-Instituts in Washington. So wie jetzt in Haiti: In dem ärmsten Land Amerikas kamen bei den heftigen Protesten gegen die hohen Lebensmittelpreis seit vergangenem Donnerstag mindestens fünf Menschen ums Leben.
Bio-Sprit, Spekulanten und China sorgen für kräftige Preisanstiege, die Armen der Welt sind die gearschten.
@Planck (und alle anderen die etwas gegen Christopher Monckton haben): Wieder einmal ein Superartikel, der von Klimatologe Roger Pielke Sr. verbreitet wird!
Unten im Link ist wieder so eine schöne Grapik mit Temperaturtrend und (selbstverständlich) einer Regressionsgerade. Wir hatten ja die Diskussion mit den schönen (linearen) Trendlinien in einem früheren Post.
Neuster Stand von sinnlosen Regressionsgeraden:
Hadcrut3 2001-2008. GLOBAL COOLING -0.4°C pro Dekade. Ja ja, zu kurz, um einen LINEAREN Trend zu bestätigen, hören wir immer wieder. Bald wird sich herausstellen, dass 30 Jahre Klimageschichte auch kein definitives natürliches Klima sind. Die natürlichen Klimafaktoren übersteigen auch langfristig bei weitem die menschlichen Einflüsse.
Das hat auch Roy Spencer, Klimatologe, längstens gemerkt. Er kennt auch die vielen NEGATIVEN Feedbacks, die von der IPCC als “unbekannte innere Variabilität (noise) weggetan wurde.
Und jetzt kommt der Hammer: Das IPCC will zu 90% sicher (very likely) sein, dass man im Jahre 2100 wird eine lineare Trendlinie einsetzen können, die bei realistischen Szenarios, d.h. auch bei radikalen CO2-Reduktionen, Sic!, mindestens 1.1°C höher enden wird als sie gemäss AR4 anfängt. (Heute liegen wir darunter!)Also IPCC-AR4-Trendlinie endet 2100 sehr wahrscheinlich 1.1° bis 6.4° höher als 2007, je nach dem wieviel böses CO2 wir vermeiden. Das IPCC stützt sich dabei auf einen “linearen” Temperaturtrend seit 1880 und auf die (nicht linearen) Klimasensitivitäten der bösen Treibhausgase, die der Mensch dazugegeben hat und noch wird dazugeben.
Dass da die Natur auch noch mitspielen könnte, ist in diesem Zusammenhang für das IPCC meines Wissens gar kein Thema. Schlampiges wissenschaftliches Arbeiten, meint Klimatologe Roy Spencer. Danke, Klimanotizen.de für das Verlinken!
Wichtig!!!!
Wenn es Eure Zeit erlaubt, guckt Euch bitte mal die neueste Studie des UBA zwecks Energieversorgung 2020 an.
Die behaupten doch glatt, das trotz des Atomausstiegs und keine Neubauten von Kohlekraftwerken die Stromversorgung für DE gesichert ist.
Besonders interessant sind die bezeichneten Quellen für diese Studie.
-Eurosolar
-Öko-Institut et al.
-Dr. Joachim Nitsch
-BMU und UBA
-1x AGFW und 1x VDN
Mir ist bei dem Paper extrem unwohl, könnt ihr mal prüfen was da dran ist?
Danke
MfG
@E-O: Wenn ich mich nicht irre, haben die Stromversorger sich da was ganz Feines ausgedacht. Der Strom wird über den Tag verteilt eine extrem starke Preisvarianz erhalten. Damit soll wohl die Last besser über den Tag verteilt werden… Damit muss dann nicht mehr auf den Bedarf reagiert werden, sondern der Bedarf kann frei vorgegeben werden. Irgendwann gibts dann bestimmt Stromkontingente…
Was mich wundert: BUM Gabriel hat das die Tage bei N-TV im Interview ganz anders dargestellt. Er fordert ausdrücklich einen Ausbau/Neubau der Kohleversorgung… (Finde leider keinen Mitschnitt. Hier ne Miniinfo zur Sendung.)
@all:
Wir hatten doch gestern REWE. Die Post kann das auch:
GoGreen ist das weltweite Klimaprogramm der Deutsche Post World Net. Mit einer Verbesserung der CO2-Effizienz um 30 Prozent will der Konzern globaler Vorreiter in der gesamten Logistikbranche werden.
Aber es gibt auch eine neue Offenheit (Zwar in Österreich):
Im Rahmen der kommenden Steuerreform muss ein Umbau des Steuersystems in Richtung einer Ökologisierung einschließlich einer CO2-Abgabe zentraler Bestandteil sein.
Weltklimarat verordnet sich selbst “tiefes Nachdenken
Vor Journalisten legte Pachauri kurz vor Beginn der zweitägigen Sitzung dar, dass man beraten werde, “wie der Rat in Zukunft funktionieren soll, welche Art von Berichten erarbeitet werden soll”. Es gehe darum, “die Zukunft des IPCC zu definieren”. In seiner Eröffnungsrede sprach Pachauri auch von einem “wahren Augenblick der Reflexion und des tiefen Nachdenkens”.
Tolle Idee ™, bis mal ein kalter Winter kommt, wo dann ganz rein zufällig alle auf die asoziale Idee kommen, die Heizung und abends das Licht anzuschalten und dazu noch auf die perverse Draufgabe, (elektrisch) zu kochen…
Wenn dann auch noch kein Wind weht, was dann?
Wohin das führt, konnten wir vor ein paar Jahren in Kalifornien erleben. Der Stromausfall November 2006 war wohl auch nicht genug.
#13 Rainhelt
Ich glaube, jetzt weiß ich was mich an diesen Papier stört. 11% Brutostromverbrauchs-Einsparungen, 25 % KWK, Bau neuer PSW und mehr (teure) Gaskraftwerke.
Komisch, schon am ersten Punkt wird es scheitern, die Stromverbräuche nehmen zu, bei KWK müssen erstmal noch die passenden Fernwärmenetze gebaut werden (verdammt teuer das), Gas hat die unangenehme Eigenschaft uns noch weiter von Russland abhängig zu machen und zum Thema PSW brauch ich nichts weiter sagen, das ist nur Wunschdenken.
Das ganze wäre ja auch nicht weiter schlimm, wäre eine zielgerichtete Studie wie viele andere auch, aber……
Es gibt da Menschen die solche Studien für bare Münze nehmen und damit agitieren.
Futter für die sogenannten “Klimaretter”, die das selber Denken auch nicht gerade mit Löffeln gefressen haben.
Wie “ghw” schon sagte, nix anderes als eine schöne Milchmädchenrechnung die stark ideologisch beeinflußt ist.
MfG
#Rainhelt
Das eben hättest Du nicht machen dürfen, auf den “Standard” verlinken.
Mit der dortigen geschriebenen Gülle kann man ganze Seen füllen.
1.”La Nina” bringt heuer Abkühlung
World Meteorological Organization: Globale Temperaturen sinken vorübergehend – wenn auch nicht viel.
“La Nina ist Teil dessen, was wir Variabilität nennen. Es gab immer und wird immer kältere und wärmere Jahre geben”, sagt Jarraud. Beim Thema Klimawandel sei es aber wichtig zu erkennen, dass es einen eindeutigen – negativen – Trend gebe. “Das Klima erwärmt sich auch dann, wenn es durch La Nina Abkühlung gibt.” Klimaforscher Adam Scaife vom Hadley Centre in Exeter unterstützt diese Aussagen: “Die Veränderungen durch La Nina sind sehr gering im Vergleich zu den langfristigen Signalen des Klimawandels. Wir sind sicher, dass in einigen Jahren, wenn La Nina nachgelassen hat, die Rekordtemperaturen von 1998 noch übertroffen werden.” (pte)
2.Eisschmelze könnte zu Vulkanausbrüchen führen
Am Beispiel des isländischen Gletschers Vatnajökull wurde errechnet, dass der Klimawandel auch zur Magmaschmelze führt.
Schätzungen
Pagli schätzt, dass von diesen Veränderungen beispielsweise die Vulkane in Alaska, auf den Aleuten und der Mount Erebus in der Antarktis betroffen sein werden. Die Druckveränderungen könnten aber auch an bisher unbekannten Orten zu Eruptionen führen. “Wir glauben, dass die Gjalp Eruption auf diese Art zustande gekommen ist”, führt Pagli aus. “Das Magma ist an einer ungewöhnlichen Stelle aus der Erde gedrungen – nämlich zwischen zwei Vulkanen. Der Grund dafür war die Verschiebung der Spannung.” (pte/red)
Diesen Wisch komplett auseinanderzunehmen würde den Rahmen sprengen. Es ist jedenfalls ein Bullshit-Szenario erster Güte.
Erstmal ist es voller Konjunktive und Wunschszenarien, was den Stromverbrauch und den Zubau von Öko-Popanz-Schlagworten angeht. Zweitens werden immer lustig große Zahlen geteilt und verschoben, ohne Rücksicht auf technische Belange und ökonomische Betrachtungen zu nehmen.
Ein paar Beispiele:
Stromspeicherung wird wichtiger, Zubau von PSKW! Ahja? Wo werden die gebaut? Wieviele? Welche anderen technischen Möglichkeiten hat das UBA denn so im Köcher?
KWK wird massiv ausgebaut! Hm, von wem denn? Und, wo? Und was wollen die mit der ganzen Wärme anstellen? Industrieabnahme? Zwangsanschluss bestehender Siedlungen?
EE-Anteil steigt rasant, Off-shore WKA sollen’s bringen! Bis jetzt steht noch nicht eine deutsche Anlage. Soweit ich weiß, will man 2009 die ersten Konverter aufstellen. Bis jetzt weiß man noch nix über Schwierigkeiten und realen Strom-Output. Reine Tagträumerei.
Geothermie wird wichtiger! Gibt es bisher überhaupt eine kommerzielle Anlage in Deutschland, die Strom produziert? Die Haus-Wärmepumpen werden ja obsolet, wenn alle an KWK zwangsangeschlossen werden.
Erdgas wird ausgebaut! Aha? Von wem denn? Lichtblick? Reichen unsere bisherigen Pipelines eigentlich aus, um die vielen schicken GuD’s zu versorgen? Kriegen wir dann bei den Russen Rabatt, wenn wir uns endlich richtig von ihnen abhängig gemacht haben?
Stromimport und -export sind nicht mehr vorgesehen (evtl. EE-Import)! Klemmen wir uns vom UCPTE-Netz ab? Die Frequenzsprünge im deutschen Netz werden von unseren Nachbarn bestimmt liebend gern und völlig umsonst kompensiert. Die werden vor Freude weinen.
Leitungskapazitäten werden irrelevanter, weil alles toll dezentral werden soll! Aha, und die Regeleinspeisung der wenigen Groß-KW und die Windkapazitäten werden vor Ort eingesammelt (portable PSKW?) und zu den dezentralen Anlagen geschafft.
Volllaststunden werden jetzt im UBA festgelegt! Ob das Material das schon weiß? Werden Störungen jetzt verboten? Wissen die Anlagenbauer eigentlich schon, dass Kraftwerksteile nicht mehr ermüden? Das UBA und irgendwelche Öko-Institute sagen jetzt, wie lange der Ofen heiß bleibt.
Intelligente Verteilung der Strom-Nachfrage! Nachts ist dann energieintensive Produktion und RTL 2 gucken angesagt, tagsüber darf Handel und Handwerk arbeiten (sowie die Öffis senden und die Politik Szenarien ausarbeiten). Wärme gibts nach Kapazität der KWK’s, Klimaanlagen werden verboten und die Essen-Versorgung der Bevölkerung übernehmen öffentliche Suppenküchen.
Willkommen in der Planwirtschaft … näheres regelt ihr CO²-Berater und ihre örtliche Klimakirche. Das UBA wird übrigens in “Wahrheitsministerium” umgetauft und bietet fürderhin Kurse in “ökologisch wertvollem Leben” und “Neusprech” an.
M.E. nach haben die UBA-ler einen Fuder, auf VWL umgeschulter, Landschaftgärtner aufgenommen, die sich dann beim Spiel mit großen Zahlen lieber auf die Hilfe von “Experten” diverser Öko-Vereine verlassen haben.
Sagt mal, welche Aufgaben hat den unser UBA eigentlich?
Dieser Verein geht mir langsam aber sicher auf die Ketten. Es reicht wohl nicht, dass diese Truppe sich in alle Lebensbereiche reinhängt, nein, um alles perfekt zu machen, wursteln auch noch diverse Öko-Institute und was weiß ich wieviele NGO’s mit. Na prima!
Ich hab den Eindruck, das unser GröBUMaZ seinen Laden überhaupt nicht mehr im Griff hat.
#Calimero
Diese Studie hat mir einfach keine Ruhe gelassen, deshalb hab ich mich mal intensiv mit der Autorin, Charlotte Loreck auseinandergesetzt.
Beim UBA findet man nur noch einen Hinweis auf Ihr wirken. Kosten verschiedener langfristiger Klimaschutzpfade
Studiert hat Sie anscheinend an der TU-Berlin
Auftauchen tut die gute Frau dann noch in der Teilnehmerliste der 15. Energietage 2006 und bei der Jahreskonferenz Erneuerbare Energie 2007
In dieser Liste wird sie als pers. Referentin dieses Herren geführt.
Ihre weiteren Aktivitäten bei “die Linke” ist bei den folgenden Vortrag zu erkennen.
Weiterhin war Sie bei einer Veranstaltung der “Grünen” in Sachsen-Anhalt zu Gegen.
Das beste natürlich zum Schluß, in der TAZ tauchte Ihr Name noch im Zusammenhang mit einer Umweltdemo im Dez.2007 auf.
Das sind mir ein bis zwei Zufälle zu viel, frisch vom Studium und schon bahnbrechende Studien veröffentlichen die als Grundlage der Rest-Bekloppten dient. Mir ist nicht nur übel, nein mir wird Angst und Bange um Deutschland.
MfG
Sagt mal, welche Aufgaben hat den unser UBA eigentlich?
So wie bei jeder anderen Behörde auch, liegt das primäre Interesse im Selbsterhalt und dem möglichst flächendeckenden Primat der eigenen Relevanz, mithin, der Federführung bei möglichst allen politischen Problemen (real, oder auch selbst beschworen).
Dort, wo es keine realen Probleme gibt, entwickelt man halt Szenarien, oder wirkt auf die Einhaltung selbstgewählter Grenzwerte hin.
Der Umwelt kann es niemals so gut gehen, dass es nicht trotzdem einer wuchernden “Umweltbürokratie” bedarf. Schliesslich müssen NGO’s besänftigt, und Posten verteilt werden.
Als der Hund noch Flöhe hatte, band man ihm ein Flohhalsband namens “Umweltbürokratie” um. Sobald die Flöhe weg waren wollte das Halsband aber nicht weichen, sondern forderte Verstärkung an, weil ja noch ganz andere Parasiten zu bekämpfen waren. Manche kannte man noch garnicht … und das waren natürlich immer die potenziell gefährlichsten.
Mittlerweile ist der Köter mit jeder Menge Bändchen, Schutzschirmen und Talismanen behängt … er geht fast in die Knie. Aber es kann nie genug Schutz geben, oder? ;)
Der Kollege von Herrn Prof. Dr. Rahmstrorf, Herr Prof. Dr. Kehl (Leiter des Instituts für Ökologie der TU Berlin) findet hierzu sehr klare Worte. Ich darf ihn zitieren: „“Dies ist definitiv eine falsche Aussage. Diese überaus dreisten Falschaussagen und an (gewollte?) Irreführung grenzenden Behauptungen Prof. Dr. Stefan Rahmstorfs werden auch aktuell ständig von ihm vor großem Publikum wiederholt, z.B. aktuell am 27.06.2007 in einer Phoenix-TV-Diskussionsrunde.“
Ich hatte ein paar Jahre lang die Gelegenheit, mir die Arbeitsweise von Ministerien und Bundesbehörden aus mittelbarer Nähe anzugucken.
Es funktioniert in Etwa folgendermaßen: Minister XY will in den Medien präsent sein und Gewicht in Regierung und Partei haben. Deshalb reißt er alle greifbaren Themen an sich und will federführend sein.
Seine Staatssekretäre wollen sich auch drum kümmern und nehmen die Arbeit dankbar an. Die armen Behördenmorlocks werden dann mit dem Kram zugeschüttet und sollen Ergebnisse bringen. Da sie auch noch ‘ne Menge Anderes zu tun haben und keine Experten in jedem Gebiet sein können, greifen sie auf helfende Hände aus den Lobbytruppen zurück, weil dort ja schliesslich die Fachkompetenz vorhanden ist.
Die Ergebnisse kommen schnell und werden dann fix zum Ministerien-Output.
Andersrum geht’s auch. Ab Referatsebene kann ein Ministerialer mit seinem persönlichen Fetisch so lange nerven, bis seine Ansichten Gehör finden. Da er der Einzige mit Fachkompetenz und riesigem Datenreservoire ist, ist es sehr wahrscheinlich, das zumindest Teile seines Hobbys nach oben durchgereicht werden.
Bei nachgeordneten Behörden wird es noch krasser. Den natürlichen Hierarchienachteil gegenüber Ministerien will man natürlich ausgleichen, also gebärdet man sich noch etwas schriller. Das eigene Ministerium will man natürlich nicht desavouieren, aber es gibt eindeutig “Feindbereiche”. Wenn also das UBA gegenüber dem BMWi einen Sieg davonträgt … Yeah, gib mir den Pokal!
Egal, ob in Ministerien, Behörden, Lobbyvereinen oder Wirtschaft … überall rennen nur Menschen rum, und die wollen über andere Menschen siegen. That’s it. Ganz einfach.
@Krishnag
#23
Alles kalter Kaffee für die meisten Oekologismus.de-Kommentatoren hier, ganz bestimmt. Daher war #10 v.a. an Planck gerichtet:-).
Und sollte das IPCC wider erwarten doch noch irgend wo recht behalten, soll es ja vor allem im Winter und auf den nördlichen Kontinenten wärmer werden – paradoxerweise die Lösung von manchen Energieproblemen. Und das Meer wälzt sich um, bleibt kalt, und Schnee und Eis auf Grönland und Antarktis wächst. Wo ist das Problem?
#29 clmiatepatrol
Mach Dir kein Kopp, wenn der nicht gleich Antwortet muß er wahrscheinlich erst wieder ein Expertengremium berufen.
Da kriegt er dann seine Argumente diktiert um Dir kräftig in den Hinter treten zu können.-:)
Die Jungs von den Klima-Katastrophikern sind eh gerade gut drauf, für die ist inzwischen der IPCC ein lahmer Verein. Da müssen die Polkappen halt schon in 10 Jahren abtauen, die Kälte da draussen lässt das Interesse des Pöbels am AGW langsam schwinden.
Ach übrigens, mit der schönen “Studie” vom UBA geht deren Chef bei den Medien hausieren was das Zeug hält. Der protzt mit einem Paper, das ich (wenn ich denn noch Zeit hätte) in der Luft zerreißen könnte.
Das also zum Thema “deutsche Behörden”, nur Ideologie und keine Ahnung von der Energieversorgung.
Na macht nix, ich hab vorgesorgt, Taschenlampen, warme Decken…….
Ach übrigens, jetzt weiß ich auch die plötzliche Panik von Hansen und Co. zu deuten, langsam sehen es auch die UNO Fuzzis ein, das ihre Chancen für ein Kioto-Nachfolger echt Scheiße aussehen.
China und Indien zeigen den dicken Daumen und niemand kann was dagegen tun.
Wat hab ick schon vor Monaten gesagt, die Realität wird Sie einholen, alle fallen eben nicht auf Ihr Klimageschrei rein.
Neues Klimaabkommen immer unwahrscheinlicher
Reaching an timely agreement on setting up an effective global climate protection system will be “very difficult”, a senior UN official said on Wednesday ahead of the Budapest session of the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC). Yvo de Boer, Executive Secretary of the UN Framework Convention on Climate Change (UNFCCC), said that in view of the current global economic trends, it will be “very very difficult” to reach an agreement. He warned that if the economy of China and India continues to grow at a similar pace and their greenhouse gas emission increases proportionately, mankind will be unable to prevent the critical level of warming. IPCC Chairman Rajendra Pachauri told a press conference that the current state of international talks on climate change gave cause for pessimism. But one sign of hope lay in growing worldwide awareness of the dangers inherent in global warming, he added.
Na wo her schon, von meiner Lieblingsseite “Achgut”
Tja meine lieben deutschen Mitbürger, wie ist das Gefühl, sein Geld absolut sinnlos aus dem Fenster geworfen zu haben, die deutsche Industrie ins Ausland getrieben und demnächst ohne dauerhafte Stromversorgung da zu stehen????
Ein Scheiß Gefühl, und wer hat uns diesen Stuss eingebrockt?????
Da denkt gefälligst mal selber drüber nach, diesen grausamen Denkprozess muß schon jeder selber durchmachen.
Schlaft auch gut und träumt von Windmühlen und glitzernden Solarpannels die Euch direkt das Geld aus den Taschen ziehen.
Gewöhnt Euch schon mal an das zeitige zu Bett gehen ohne Verblödungsstrahler, PC, Spielkonsole und warmen Essen, ohne Strom taugt das bloss noch als Buchbeschwerer.
MfG
Die Jungs von den Klima-Katastrophikern sind eh gerade gut drauf, für die ist inzwischen der IPCC ein lahmer Verein. Da müssen die Polkappen halt schon in 10 Jahren abtauen, die Kälte da draussen lässt das Interesse des Pöbels am AGW langsam schwinden.
#33 BRK
Man Du bist letzte Zeit verdammt fleißig, da hab ich bald Nachholebedarf im Forum, sonst überholst Du mich noch.-:)))))))))
Da sind se wieder, unsere Probleme. Null-emission, jede Tonne zählt, alle Kraftwerke sofort abschalten…..blah, blah, blahhhhhhhhh.
Man kann die Sabber direkt spüren, die diesen tollwütigen Warmaholics die Lefzen hinunterläuft. Da haben die für teuer Geld die Katastrophe heraufbeschworen und nu interessiert das keinen mehr. Da scheint jemanden die schwere Glaskugel beim Klima-An-Beten auf die Ommen gefallen zu sein, anders kann ich mir das nicht mehr vorstellen.
Solche traurigen Exemplare der Gattung Mensch hab ich schon mal in der Irrenheilanstalt (psychiatrische Klinik) gesehen. Einer hält sich für Napolen der andere für Gott, wir müssen unbedingt eine Gummizelle in der Größe von Potsdam bauen, um die alle unter zu kriegen.
Den ist wohl beim Eis- Anbohren das Hirn eingefroren oder eine Schelfeisplatte beim Kacken aufn Kopp gefallen.
Kann auch sein, das die enorme elektromagnetische Strahlung an so´n riesigen Computer die Hirnzellen extrem durcheinander wirbelt.
Da müsste mal ´ne Studie drüber gemacht werden, ich geh da schon mal die Knete für beantragen.
Normal ist das nicht mehr, da zählt nach einen Jahr ihre teure Bibel nur noch als Altpapier.
Liebe Klimaforscher, Euer Ruf ist ja eh schon angenagt, wollt Ihr das so stehen lassen????
Wollt Ihr wirklich noch ernst genommen werden, oder müssen wir Euch mal einen neuen Kindergärtner vorbei schicken???
Das wäre aber auch gemein gegenüber den 3 Jährigen, denn die haben ja schon mehr Grips als Ihr.
Sorry, für die anderen unter uns, ganz böse Ironie.
MfG
Außer CO2 werden auch andere Treibhausgase in Deutschland emittiert, hauptsächlich Methan, Lachgas und die so genannten F-Gase
? Und was ist mit Wasser? Meine Güte…
Besonders Interessant finde ich wie gut die gute Frau Physik drauf hat…
Die Leistung eines Kraftwerks (oder, was dasselbe ist, die Kapazität) ist seine Fähigkeit, eine
bestimmte Strommenge in einer bestimmten Zeit zu liefern. Die zugehörige Formel lautet
Leistung = Strommenge/Zeit.
Sauber, mein Grundstutiumsphysikprof (Oder Thermo, oder E-technik oder später Energietechnik und Co) hätte mich für so nen Satz rausgeschmissen! Leistung ist Arbeit pro Zeit. Arbeit ist die Energiemänge, die von A- nach B verschoben wird. D.h. bezogen auf Kraftwerke… Das wäre eine saubere Beschreibung…
Der Ganze Vortrag ist gespickt voll mit Methodischen Fehlern (Abb 7,8,9), naturwissenschaftlichen Ungenauigkeiten und ideologischen Verblendungen… Als Studien- oder Diplomarbeit wäre das bei uns nicht durch gegangen… Höchstens als erster Entwurf/Versuch…
Als Studien- oder Diplomarbeit wäre das bei uns nicht durch gegangen… Höchstens als erster Entwurf/Versuch…
Ja, nun ist aber das Problem, das dieses Pamphlet als Arbeitspapier des UBA die Stromlücke einfach so weg wischen will.
Beispiel:
Das Umweltbundesamt (UBA) dagegen zog die Erkenntnisse kürzlich in Zweifel: Die Versorgung mit Strom sei in Deutschland nicht gefährdet, eine „Stromlücke“ mithin nicht zu erwarten, sagte UBA-Präsident Andreas Troge. Das UBA spricht damit Umweltschützern aus der Seele. Die Warnung vor einer Stromlücke entspringt nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) allein dem „strategischen Kalkül“ der vier großen Energiekonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW.
Das Umweltbundesamt veröffentlichte am Montag eine Studie, der zufolge Atomausstieg die Versorgung Deutschlands mit Strom nicht gefährdet. “Eine Stromlücke ist nicht zu erwarten”, sagte UBA-Präsident Andreas Troge. Neben dem geplanten Ausbau von Ökostrom und KWK müsse allerdings der Stromverbrauch bis 2020 um elf Prozent zurückgehen. Dies ist laut UBA machbar. Herkömmliche Kohlekraftwerke würden zunehmend unwirtschaftlich, sagt das Amt voraus.
Auch die Furcht vor einer Stromlücke infolge des Atomausstiegs hält Troge für unbegründet. „Wenn wir uns an das Klimaschutzprogramm von Meseberg halten, dann werden wir im Jahr 2020 mit Sicherheit auch in Zeiten der höchsten Stromnachfrage keine Probleme haben“, erklärt der UBA-Präsident. Deutschland werde sogar noch Strom exportieren können, „obwohl die Kernkraftwerke dann weitgehend abgestellt sind“.
Baake verwies in diesem
Zusammenhang auf die in der vergangenen Woche vom Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichte Untersuchung “Atomausstieg und Versorgungssicherheit”. In ihr hatten die UBA-Experten eine Stromlücke bis 2020 ausgeschlossen, sofern die Bundesregierung die
von ihr im letzten Jahr festgelegten Klimaziele umsetzt.
Das sind nur ein paar Beispiele, wie dieses Paper die Meinung in DE ändern soll.
Es ist eine bodenlose Frechheit, mit diesen unausgegorenen Paper die Energieversorgung in DE zu sichern.
Eine Vorraussage des UBA ist eh schon in der Mülltonne.
Der Stromverbrauch steigt weiter in DE, um ca. 1% Jährlich, wie woolen die jetzt ihre 11% Einsparungen denn realisieren????
Zwangsabschaltungen, Strom so teuer machen das auch die letzte Industrie ins Ausland gegangen ist, ….?
Bin mal gespannt.
MfG
@Energie-Ossi
#30
…und Kaffee Nummer 2: Nespresso. So antwortet Nestle Chef Brabeck, auf die Frage:
“Ändert man bei Nestlé auch die Rezepturen? Ersetzt man teurer gewordene Rohstoffe durch günstigere?”
Nestlé: Selbstverständlich. Das spielt in Entwicklungsländern eine grosse Rolle. Ein traditionelles Milchpulverprodukt auf Weizenbasis ist bei den hohen Weizenpreisen heute in Afrika für viele unerschwinglich. Wenn wir Weizen durch einen lokalen Rohstoff wie Reis ersetzen, können wir den Preis konstant halten.
und…
Ist der Weizenhandel eine Art virtueller Wasserhandel?
Das ist richtig. Deshalb ist es unverantwortlich und moralisch inakzeptabel, dass man enorme Subventionen zahlt, um aus Lebensmitteln Biotreibstoff zu machen. Wenn man 20% des steigenden Erdölbedarfs mit Biotreibstoffen decken will, wie das geplant ist, dann gibt’s nichts mehr zu essen.
(Jemand/Rainhelt? hatte glaub’ ich diesen NZZ-Artikel
bereits hier verlinkt.
…und noch etwas heisser Kaffee, nachdem wir alle bereits seit Februar von explodierenden Weizen- und Reispreisen erfahren hatten (allmählich bröckelte wohl die anfängliche Medienblockade):
Darum bitte, Energie-Ossi, wenn Du irgend einen Einfluss auf all diese Energiepolitiker hast: Stoppt “Bio”-Kraftstoffe. Bio-Kraftstoffe sind für hungrige Mägen, nicht für Benzintanks bestimmt!!!
#37 climatepatrol
In einen Punkt muß ich Dich leider ganz dolle enttäuschen.
Ick hab nicht den geringsten Einfluß, auf wen auch immer.(höchstens auf mein Hund)
Deshalb bin ich ja auch hier im Blog unterwegs und sondere meine ätzenden Kommentare ab.
Klimawandel hin oder her, aber die CO2- Vermeidungsstrategien sind zur Zeit das Letzte.
Wenn, wegen unseren (nicht meinen) Gutmenschenkampf zur Rettung des Klimas nur ein einziger Mensch auf der Erde sterben muß, was ist denn dann dieser Kampf noch wert????????
Welchen großen Zynismus legen denn solche Leute an den Tag, warum gehen denn da nicht Greenpeace und die Grünen auf die Straße???
Sind das für die nur Kollateralschäden zur Rettung Gaia´s, die man halt hinnehmen muß???
Und wenn es euch zum Hals raushängt, ich schreibe es immer wieder:
Dem kann ich nur immer wieder zustimmen, Energie-Ossi. Klimaschutz tötet Menschen. Man muß es immer und immer wieder aufschreiben und aussprechen, damit diese Erkenntnis sich Bahn bricht.
Um mal den Schwenk zum Ausgangsthema durchzuführen: Man muß auch immer und immer wieder verdeutlichen, daß ein Handlungsbedarf hinsichtlich CO2-Vermeidung nur dann besteht, wenn die Projektionen des IPCC und die dort eben eingehenden Feedback-Mechanismen die Realität korrekt und vollständig widerspiegeln.
Ist das nicht der Fall, reduziert sich die Frage nach dem menschlichen CO2-Eintrag in die Atmosphäre und dessen Folgen auf eine akademische, die unser Klima nicht wesentlich beeinflußt und damit auch keine politische Agenda erzwingen oder begründen kann.
Den vielleicht besten Text, der das Gesamtproblem allgemeinverständlich umrundet, findet man hier:
Ich kann diesen Artikel wirklich nur jedem ans Herz legen. Spencer ist nun wirklich ein anerkannter und auch mit einer Ehrung ausgezeichneter Klimaforscher, dessen Expertise man eigentlich nicht in Zweifel ziehen kann. Und er räumt nebenbei auch noch mit einigen Denkfehlern auf, die sich in den IPCC-Berichten finden, und die die von mir oft schon thematisierten Bereiche “Verwechslung von Ursache und Wirkung” sowie “Wo ist die Maschinerie zur Herstellung des Strahlungsgleichgewichtes?” betreffen.
Spencers Präsentation zum Thema Feedbacks, die er auf der Klimakonferenz in New York im März gehalten hatt, findet sich hier:
Man muß auch immer und immer wieder verdeutlichen, daß ein Handlungsbedarf hinsichtlich CO2-Vermeidung nur dann besteht, wenn die Projektionen des IPCC und die dort eben eingehenden Feedback-Mechanismen die Realität korrekt und vollständig widerspiegeln.
Selbst wenn die Projektionen 100%ig richtig wären bleibt immer noch die Abwägung, was zielführender und effizienter ist: (CO2-)Vermeidungs- oder Anpassungsstrategien.
Ich sehe die Gefahr einer CO2-Vermeindungsstrategie darin, dass sich trotz einer möglicherweise drastischen Reduzierung des anthropogenen CO2 das Wetter in 50 oder 100 Jahren wieder ganz anders entwickelt, als gedacht. Wer nimmt schon Wetten auf das Wetter in 50 Jahren an?
#38 Energie-Ossi
Bravo.
Aber, um es mit planck zu sagen:
Wann steigst du nicht mehr in ein Flugzeug? Bei einer Chance von 8 zu 10 dass es abstuerzen wird?
Nun, das Flugzeug -der Klimaschutz- ist nun in der Luft, und wenn schon jetzt der Treibstoff fast alle ist, warum versucht man keine Notlandung??? Menschenopfer für die “very likely”- Glaskugel- Vorhersage der Zukunft?
Immerhin, man hat erkannt, dass dieses Flugzeug abstürzen wird. Und man gibt deshalb an alle weiteren Maschinen den Befehl, den Treibstoff abzulassen, als Vorsichtsmaßnahme…
In deinem Deutsche Börse-Link fand ich folgenden schönen Absatz:
Die in der dena-Kurz zugrunde gelegten Ausgangsdaten und Grundannahmen dienten ohne Ausnahme dem offensichtlich vorgegebenen Ergebnis, eine möglichst große Stromunterversorgung für Deutschland zu prognostizieren”, erläuterte DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake in Berlin. Allein die zu niedrig angesetzten Laufzeiten für bestehende fossile Kraftwerke würden bei einer realistischeren Betrachtungsweise die Stromlücke im Nichts verschwinden lassen.
Die Öko-Auskenner beweisen mal wieder ihre Ahnungslosigkeit. Wenn ich bei einem Anlagenbauer ein Kraftwerk in Auftrag gebe, sage ich dem, wie ich es betreiben will, und wie lange es bei dieser Betriebsweise durchhalten soll. Die gewünschte Garantielaufzeit ermittle ich dabei aus der Amortisationsdauer und dem Zeitpunkt, an dem ich annehme, dass die Technik bis dahin so weit ist, dass sich ein Neubau eher rechnet, als der Weiterbetrieb/die Ertüchtigung der Altanlage.
Daraufhin plant der Auftragnehmer eine Anlage, die meinen Wünschen entspricht und genau so lange hält, wie ich beim vorgesehenen Betrieb damit fahren möchte. Kein Sicherheitszuschlag, den ich nicht bezahlen möchte … nada.
Wenn ich, z.B. Grundlastbetrieb vorgesehen hatte, jetzt aber durch die Ausregelung von Windstrom-Schwankungen, auch mit schwankenden Parametern fahren muss, bedeutet das Wechselbelastungen fürs Material, die so nicht vorgesehen waren. Das Material altert also schneller. Es ist wie beim Auto … ein Autobahn-Langläufer kriegt viel mehr Kilometer auf die Uhr, als ein Stadtfahrzeug mit häufigen Kaltstarts und Kurzstreckeneinsätzen.
Historisch bedingt unterliegen Kraftwerke nun aber einer strikten Überwachung durch TÜV o.ä. Aus den Auswertungen der entsprechenden jährlichen Materialüberprüfungen errechnen die TÜV-Leute dann die Restlebenszeit, in der gefahrlos weiter betrieben werden kann. Sobald es in den unsicheren Bereich kommt, macht der TÜV die Bude einfach zu. Betriebsgenehmigung erloschen.
Jetzt labert die Öko-Bürokratie von “zu niedrig angesetzten Laufzeiten”. Dabei wird impliziert, dass man ja ertüchtigen könnte. Stimmt, kann man … aber ein Großkraftwerk ist halt kein Lego-Konstrukt. Da sind alle Bauteile aufeinander abgestimmt. Die ganze Peripherie ist riesig und jede Änderung wirkt sich auf andere Komponenten aus. Ersatzteile gibts auch nicht im Großhandel, da sind viele Einzelanfertigungen verbaut, die ganz speziell für den Standort gebastelt und angepasst wurden.
Ich krieg echt ‘nen Hals, wenn sich diese Technik-Legastheniker an Zahlenspielen versuchen. :(
#39 der physiker
Ich gehe davon aus, das inzwischen auch der letzte stille Leser meine ablehnende Haltung zum AGW kennt. Deshalb regen mich die sogenannten “Klimaschutzmassnahmen” ja so auf. Die verknappen das Essen, dem Bürger sein Geld, führe einen sinnlosen Handel mit Luft ein und erfinde dazu den passenden Grund. Ich nenne es eine Schande, im empfinde nur noch Abscheu für dieses Gesocks und werde es jeden an den Kopf werfen, ob es Ihn nu passt oder nicht.
KLIMASCHUTZ TÖTET MENSCHEN
Dito, nix gegen vernünftige Massnahmen der Umstrukturierung der Energiewirtschaft, dann aber bitte mit Verstand und Augenmass.
Es geht schon vieles, aber dann bitte als ausgereifte Lösung und nicht so´n Flickwerk wie jetzt gerade.
Um Deinen Gedanken aufzugreifen, das Flugzeug hat schon längst einen 10 m tiefen Krater erzeugt.
#42 Calimero
ich weiß was Du meinst, ich habe in einem Großkraftwerk meine Lehre absolviert. So ein 500 MW Block hat gewaltige Dimensionen und auch die Turbine sprengt menschliche Maßstäbe. Ich hab mal bei einer GR zugeschaut, wo die so´n Ding auseinander genommen hatten, Wahnsinn sag ich Dir.
Auch der Kessel ist als solcher nicht mehr zu erkennen, von minus 7 m bis plus 70 m hab ich mich da rumgetrieben um die Meßtechnik zu reparieren.
Einfach nur gewaltig das ganze und da kommen ein paar popelige Öko-Fuzzis und wollen den Profis die Energieversorgung erklären.
Im Endeffekt wissen die doch auch bloß, das der Strom aus der Steckdose kommt und det wars schon.
Der Aufwand der Erzeugung, des Transportes, der Netzregelung bis hin zum Hausanschluß ist denen doch ein Buch mit sieben Siegeln (siehe Studie des UBA).
Lasst Bäcker Autos bauen oder Reinigungskräfte einen Computer, dann haben wir das selbe Ergebnis.
Die Grünen sollen sich um den Naturschutz kümmern, das wäre ihre sinnvolle Aufgabe. Aber lasst verdammt noch mal Eure grünen Daumen aus dem Energiegeschäft raus, da könntet Ihr Euch ganz schnell die Finger verbrutzeln.
MfG
Gut gebrüllt, Löwen Energie-Ossi und Wetterfrosch!
@”der Physiker”
Danke für den Spencer-Link.
@ALLE
Hier ist ein Goldstück auf Deutsch aus dem Spencer-Link:
…im Falle dass keine anderen Veränderungen im Klimasystem auftreten, würde eine Verdoppelung des CO2 in der Atmosphäre weniger als 1°C Erwärmung bewirken (etwa 1°F). Dies ist KEINE kontroverse Aussage…sie wird so von Klimatologen gut verstanden. (Wir sind auf dem Weg zu einer Verdoppelung der Atmosphäre [bereits] auf etwa 40% der Strecke angelangt.)
ABER…all das andere, das es im Klimasystem sonst noch gibt, wird wahrscheinlich nicht ohne Reaktion bleiben.
Zum Beispiel können wir voraussetzen, dass Wolken, Wasserdampf und Niederschlagssysteme in irgend einer Weise auf eine sich erwärmende Tendenz reagieren, was die von Menschen gemachte Erwärmung sowohl verstärken als auch reduzieren könnte. Diese Reaktionen [im Klimasystem] nennt man allgemein Feedbacks. Auf diese kommt es an bei der Frage, ob die von Menschen gemachte Erwärmung katastrophale Folgen haben wird oder etwa gar nie wahrgenommen wird. Solche Feedbacks sind die Quelle von fast allen wissenschaftlichen Unstimmigkeiten [lies "Glaskugel"-Lesen TM Wetterfrosch]über die globale Erwärmung.
#Calimero
Ach weil wir gerade so schön am plaudern sind, mir ist da noch was aufgefallen.
Nachdem im mir diverse Papers der Öko-Möchtegern-Elektrifizierer (widerwillig) angesehen habe, sind mir zwei gegenläufige Tendenzen aufgefallen.
Gruppe 1: der ich noch 20% Ahnung zugestehe, fordert mehr Windkraft, mehr Solar, mehr Bio-gas und mehr Überlandleitungen zum Transport der Energie.
Gruppe 2: die absoluten Blöd-Ökos mit esotherischen Einschlag wollen alles Regional machen. Wozu neue Überlandleitungen, wir machen alles in der Region.
Bei einen kleinen Dorf in Meck-Pom mag det ja gerade noch so funktionieren, aber spätestens bei einer größeren Stadt mit Industrieansiedlung geht det schon in die Hose.
Fazit, nich mal bei Ihren Phantasien können ´se sich auf eine Linie einigen, aber wollen für die ganze Welt das Patentrezept in der Tasche haben.
Jetzt noch eine böse Kritik an den großen 4.
Ick hab Euch um argumentativer Hilfe gebeten, aber Ihr zieht einfach den Schwanz ein und schweigt weiter. Habt ihr die Hosen voll oder zieht ihr es lieber vor im Ausland alles aufzukaufen, um im Notfall die deutsche Bude dicht machen zu können?????
Geht Ihr lieber den Weg des geringsten Widerstandes oder kämpft ihr endlich mal????
Kein Wunder, das alle auf Euch rumhacken, so wie Ihr zur Zeit handelt (nicht handelt).
Wir kleinen Stadtwerke können uns nicht so einfach verkrümeln, wir bleiben dann mit der Scheiße ganz alleine hier sitzen und dürfen danach den Buhmann spielen. Ich bin sehr enttäuscht.
MfG
Aktuell zur Globaltemperatur. Hansen muss offensichtlich bei der Erwärmung nachhelfen. Die GISS-März-Temperatur ist sprunghaft um über 0,4°C gegenüber Februar angestiegen. RSS und UAH sind hingegen im Keller geblieben und nicht mal um 0,1°C gegenüber Februar angestiegen.
Bei einen kleinen Dorf in Meck-Pom mag det ja gerade noch so funktionieren, aber spätestens bei einer größeren Stadt mit Industrieansiedlung geht det schon in die Hose
Einspruch. Wenn das kleine Dorf dezentral Versorgungssicherheit haben will, braucht es ein 100% Backup-System. Irgendein Versorgungssystem muss 100% Gesamtlast schaffen, wenn die EE gerade indisponiert sind. Wirtschaftliche Energiespeicher gibt es in dieser Größenordnung nicht, also muss ein großer, oder viele kleine Notstromdiesel, bzw Gasturbinen bereitstehen. Problem dabei: Die verursachen auch Kosten, wenn sie nicht betrieben werden.
Lösung: Versorgungsinsel größer machen, Kosten und Risiko teilen. Diesen Gedanken konsequent weiterverfolgt landet man dann irgendwann wieder bei einem europäischen Verbundnetz, in dem die Teilnehmer genau das tun, was sie am Besten können, und dies zu den wirtschaftlichsten Betriebskosten.
Eine dezentrale, partikulare Energieversorgung muss ganz einfach überdimensioniert werden, was horrende Kosten und Aufwand für jede Klein-Einheit bedeutet. Die “Dezentralismus-Jünger” gehen ja immer davon aus, dass sie ihre Überschüsse genauso loswerden, wie sie ihre Unterdeckungen durch andere kompensieren lassen können. Das funktioniert aber nunmal nicht, wenn viele Kleine nur für ihren Bilanzkreis planen.
Es ist der grundlegende Systemfehler bei allen Szenarien … immer ist irgendjemand da, der im Fall der Fälle unter die Arme greift. Da wird dann immer eine Import/Export-Zahl ins Diagramm eingearbeitet.
Aber, wer soll das denn sein, wenn alles dezentral ist?
Wir brauchen keine HS-Leitungen, weil alles dezentral wird. Wenn es nachtet und der Wind nicht weht, haben wir eine volle Güllegrube. Und wenn alle EE richtig voll Leistung bringen können, wir die aber nicht verbrauchen, dann speisen wir ins Netz ein … stopp, wir sind ja autark … also pumpen wir halt unser Rathaus auf, oder wir ziehen Steine hoch, oder wir pumpen Wasser in unser Dorf-PSKW (oder halt die Gülle).
Wenn ich mir die Entrüstung ins Gedächtnis rufe, die eine Erhöhung der monatlichen Müll-Gebühr um einen Euro so nach sich zieht … was soll der Meck-Pom-Dorfbewohner da zu den dezentralen Stromgestehungskosten sagen?
Wenn eine dezentrale Energieversorgung so erstrebenswert wäre, stellt sich die Frage, warum sich aus den kleinen Gründungsversorgern (BEWAG, z.B.) ein mittlerweile europäisches Verbundnetz entwickelt hat. Es könnte ja eventuell an der größeren Flexibilität, der nahezu 100%-igen Versorgungssicherheit und den vergleichsweise geringen Kosten beim Betreiben von sicheren (und wirtschaftlichen) Großeinheiten liegen.
Gruß, Calimero
P.S. Es wäre diesem Blog sicherlich nicht dienlich, wenn sich hier Pressesprecher X von EVU Y äußern würde. Auch wenn er nur die reine Wahrheit zum Besten gibt … es gäbe einen Image-Schaden für dieses Forum, wenn sich die Industrie hier äußert. Gesellschaftlich erlaubt sind nur Beiträge von NGO’s und Umweltbürokraten. Alles andere ist “Pfui bäh”.
#46 Mueller
Das ist dich mal was. Der größte Temperatursprung nach oben seit Beginn der Aufzeichnungen, und keiner hat´s gemerkt?
Ich werde mal schnell die Sat-Daten abspeichern, eh´die
auch “korrigiert” werden…
Und was man sonst noch so angeboten bekommt- ein Super-La Niña soll die Ursache der Abkühlung gewesen sein, und noch einige Monate bis Jahre (!) anhalten.
Richtig ist, La Niña hatte sein Maximum im Januar.
Das Wetterphänomen tritt auf, wenn sich der Pazifik vor der lateinamerikanischen Küste abkühlt, während sich die Gewässer nahe Australien, den Philippinen und Indonesien erwärmen.
(link)
Nun, wenn ich mir heute die Ozean-Anomalien ansehe, kann ich von derartigen Phänomenen nichts mehr entdecken. Man könnte sogar Ansatzweise einen El Niño vermuten…
#47 Calimero
Zu Deinen PS.
Natürlich sollten die sich per PN bei mir melden, im Blog hätten nur diverse Grün-Gut-Wir-müssen-doch-was-tun-Menschen ihre gespielte Empörung zum Ausdruck gebracht.
Hast eigentlich recht, wir kommen auch so gut über die Runden, wenn mir auch manchmal etwas Zahlenmaterial fehlt.
Ich möchte doch lieber mit echten Fakten argumentieren, überzeugen und nachprüfbar die Wahrheit ans Licht zerren.
Gut, für heute reicht es auch, ich werd mir lieber mal ein gepflegtes Glas CO2 haltiges Hopfengetränk durch den Kopf gehen lassen.
Dabei eine ruhige Kugel schieben und die Warmaholics vor Wut platzen lassen.
Auch die haben nicht mehr den Arsch in der Hose hier aufzutauchen.
Ich bin denn mal wech, viel Spass für den Rest hier.
MfG
Der neuseeländisch-australische Brauereikonzern Lion Nathan’s hat die Auswirkungen des Klimawandels schon zu spüren bekommen, wie Direktor Liz Read erklärte. So seien die Preise für Gerstenmalz und Zucker bereits deutlich gestiegen.
Jetzt ist also der Klimawandel Schuld am Alarmismus, dieser hat Schuld am Biospritwahn und dieser den Neuseeländern das Bier teuerer geamcht.
Ich habe vor ein paar Tagen im Radio gehört, dass die Bratkartoffelpreise im deutschen Restaurant-Gewerbe ansteigen werden, weil zum Beispiel die Majoran-Preise um 300% angestiegen sind.
Buff … Majoran? Jupp, ist ein Gewürz, mithin ein Rohstoff. In Zeiten unsicherer wirtschaftlicher Lage gehen die Leute (institutionelle Anleger) in Rohstoffe. Das ist dann halt Gold, Zink, Kupfer, oder Kohle/Erdöl/Erdgas … und auch Majoran.
Da muss nichtmal Braugerste dem Palmöl, oder dem Raps weichen. Klimaveränderungen sind auch zweitrangig … es zählt, sich abzusichern … und das treibt die Preise.
@ Wetterfrosch
#50
Jetzt werde ich aber wütend, wenn ich diesen Artikel lese: “…wegen des Klimawandels”. Solch verlogene Berichterstattung. An alle Biertrinker (inklusive mich):
Ernteausfälle wegen des Klimawandels? Falsch.
Ernteausfälle allenfalls wegen des Wetters. Neuseeland relativ trocken, 25-50% des normalen Niederschlags seit Dezember 2007 und regnerisch und kühl bis November 2007.
Jim Salinger, welcher die Bieridee über die Medien verbreitet hat, scheint der Rahmstorf Neuseelands zu sein.
Ärger Nummer 2: Giss Nasa Ausreisser. Habe ich auch gesehen. Der scheint auch bei Watts verewigt. Vielleicht müsste man einmal NASA-Boss Hansen auf die Finger schauen. Der hat bei den russischen und chinesischen Thermometern im März 4-8°C über normal gesehen und im schneereichen Europa auch über normal gemäss dieser Karte: Gisstemp-Anomalie März 2008 gegenüber 1951-1980.
Wer soll das glauben? Smells fishy.
…und in der Summe bekommen wir eine klassische Wirtschaftskrise hin; Biosprit ist schon den Bach runter, Solar & Windenergie kränkeln, Energie wird knapp und unbezahlbar und das Gewerbe macht, dass es DE den Rücken kehrt.
Das birgt zwar die Chance, der der Klimadingsda-Spuk dann vorüber ist,aber um welchen Preis.
Ägypten, Haiti… bald wird der Hunger die gesamte dritte Welt erfassen, und auch wir kommen nicht ungeschoren davon.
@alle
Tja, liebe Weltverbesserer, das habt ihr bestimmt nicht gewollt, aber das Problem ist hausgemacht. Klimaschutz tötet Menschen
nicht erst in hundert Jahren wie in fiktiven Szenarien, sondern heute und jetzt.
#53 Calimero
Ernteausfälle? Die gab´s schon immer. Aber was im Tank landet, fehlt halt irgendwann im Glas oder auf dem Teller. Und, Handel treiben die doch bestimmt auch in Neuseeland? Die Kivi waren jedenfalls saftig wie immer ;-)
Ach ne, jetzt sich die “Warmoholics” auch noch am weltweiten Preisanstieg beim Reis schuld??????
Aber selbstverständlich.
Wer treibt denn ständig die Klimaschutzsau durch die Dörfer.
Wenn Ihr die Wahrheit nicht vertragen könnt, dann bleibt doch in Euren Löchern.
Waldsterben ade. Es lebe das Turbowachstum des Bergwaldes.
Was haben diese blöden Hölzer eigentlich auf den Bergen zu suchen. Da gehören doch die Gletscher hin.
BRK, #61 #62
dann sind doch glatt oben die Berge zu Ende, und die Bäume treten sich auf die Füße, weil sie nach oben nicht mehr weiter können, Dinger gibt’s
“Der hat bei den russischen und chinesischen Thermometern im März 4-8°C über normal gesehen und im schneereichen Europa auch über normal gemäss dieser Karte”
Erst die große Kälte in China und dann dort die große Wärme. Die Chinesen machen offensichtöich das globale Wetter. El Nino war dagegen nichts. Wenn das stimmen sollte, fragt sich, wie diese Extremwerte in China zu stande kommen? Doch die Aerosole?
Nana… Du bist enttäuscht? Enttäucht, daß ich mich nicht prompt um Dich, Deine Familie, Deinen Job und Deiner aller Zukunft kümmere?
Also, dieses Anspruchsdenken stellen wir mal GANZ SCHNELL wieder ab, ja? Sonst vergeht mir die Arbeitslust schneller als Du zu ahnen imstande bist. Aber ich halte Dich für clever, ein paar derbe Fehltritte sind allemal drin und ein Schuß vor den Bug reicht wohl aus. Gute Besserung und Schwamm drüber.
Interessant ist schonmal, daß sich 20%+ der bundesdeutschen Elektrizitätsversorgung lt. UBA auf kaum 20 Seiten (Deckblatt und Inhaltsverzeichnis eingeschlossen) abwickeln lassen. Demzufolge gehört eigentlich jedes Wort dieser Veröffentlichung auf die Goldwaage gelest.
Und die weltweiten Reisvorräte sind zurzeit auf dem niedrigsten Stand seit mehr als 30 Jahren.
[...]
Duncan Macintosh vom internationalen Reis-Forschungsinstitut in Manila: “Auf der einen Seite fördern die Regierungen, auch die der Philippinen, den Anbau von Pflanzen, die für Biotreibstoffe verwendet werden können, um so das Einkommen der Bauern zu verbessern. Auf der anderen Seite, wenn zu viele Bauern auf diese gewinnbringenden Agrarprodukte umsteigen, kann das zu einer nationalen Versorgungskrise für Lebensmittel führen.”
Reis verursacht von den Agrarpflanzen das meiste Methan. Es ist eine richtige Methansau. Vermutlich der Grund, wieso es in SO-Asien so warm ist. Die Sonne glaube ich weniger.[Ironie/off]
Es ist ein Sieg für die Klimaschützer in voller Linie. Mehr CO2-Neutralität und weniger Methanausstoß.
@Mueller
#65
Ja genau! Die Chinesen bereiten sich ja jetzt auf die olympischen Spiele vor und fangen an, Aerosol fördernden Smog zu verbannen, und schon steigt die Temperatur massiv :-).
So kann’s gehen, wenn man vor- und eingespannt ist … ich las erst “Wichtig!!!!” und die Bitte an Calimero u. mich, dann die bittere Beschwerde wegen unterlassener Hilfeleistung – und habe mich tatsächlich angesprochen gefühlt. Ziemlich dämlich, wenn ich das aus der neuen Perspektive betrachte.
Also meine aufrichtige Entschuldigung – wird bestimmt wieder vorkommen.
Ein interessanter Beitrag! Aber hört jetzt bitte mal auf, auf dem Methan herumzureiten, sonst muss ich bald auf meine morgentliche Kuhmilch verzichten.
Angebot an CO2-neutralen Produkten zahlt sich aus
Sofern es ein entsprechendes Angebot gibt, würden 55 % der Verbraucher einen höheren Preis für Produkte oder Dienstleistungen bezahlen und auch nur für den Kauf in Betracht ziehen. Auch könnten sich Unternehmen stark profilieren, die sich für eine Verminderung von Kohlendioxid einsetzen. Immerhin würden 44 % der Verbraucher nur diejenigen Marken bevorzugen, die Maßnahmen eingeleitet haben, die zu einer Verringerung des Kohlendioxidausstoßes führen. Ein gutes Beispiel dafür bietet die Biermarke “Krombacher”, die bereits seit einiger Zeit ihren Beitrag zum Schutz des Regenwaldes kommuniziert hat. So halten fast 60 % der Konsumenten diese Marke in Bezug auf ihren Einsatz hinsichtlich der CO2-Problematik für glaubwürdig. Erheblich geringer fällt die Bewertung für die Marken “Audi” mit 43 %, die “Deutsche Post” mit 35 % und für “BILD” mit 14 % aus.
#Wolfgang Flamme
#67 Danke, das Du Dir mal das Schundblatt näher ansehen willst.
#68 Da hab ich erstmal geschluckt, aber Dank Peper hat sich das Mißverständnis gleich wieder aufgelöst. Ich würde mich nie wagen, einen so beschäftigten Menschen wie Dich zu drängen. Du hättest Dich schon mal in einer ruhigen Stunde gemeldet, da bin ich mir sicher.-:)
Nochmal zu den “großen 4″, RWE will sich in England einkaufen, E-ON in Spanien, Vattenfall ist eh schon Ausländer (Schwede) und ENBW hat seine Fühler auch schon ausgestreckt. Alle zusammen investieren kräftig in Ost-Europa und haben am Tag X genügend ausländische Geschäftsfelder um DE den Rücken kehren zu können. Warum hat denn E-ON freiwillig schon sein Netz angeboten???
Geschickter Schachzug das, Netze kosten Geld und sind zu 100% reguliert, warum soll man sich damit noch rumärgern.
Die “Zerschlagt die Konzerne -Brüller” sind auch plötzlich sehr ruhig geworden, das hatten sie wohl nicht erwartet.
Ja liebe Leut, das ist Kapitalismus, falls es noch jemand nicht gemerkt haben sollte, entweder hat man die Energieversorgung in staatlicher Hand oder sie ist privatisiert. Alles dazwischen führt irgendwo ins Chaos.
Wolfgang, noch mal zum “Anspruchsdenken”.
Ich bin Realist genug, um zu wissen das die Großen 4 ihr eigenens Süppchen kochen. Teilweise haben sie ja schon versucht die kleinen Mitbewerber platt zu machen und viele staatliche Regelungen spielen denen noch in die Hände. Nenne es einen “Verzweiflungstat” meinerseits, eine Antwort von denen hätte ich eh kaum erwartet.
Jeder kämpft für sich alleine und der Rest der Welt gegen uns EVU´s, das ist halt die bitterer Realität, der wir uns stellen müssen.
Genau aus diesen Grund regt mich auch diese “Paper” der UBA so auf, fernab aller Realitäten soll das irgend eine Machbarkeit beweisen, die es so nicht gibt.
Na denn viel Spass damit, wie ich Dich kenne, findest Du garantiert einige Schwachpunkte daran.
MfG
Zu meiner Aussage–Die deutsche Industrie verpisst sich ins Ausland—
BASF legt Milliarden-Projekt auf Eis
Die BASF hat ihre Entscheidung über den Bau einer milliardenschweren Kohlevergasungsanlage auf Eis gelegt. Als Grund nennt das Unternehmen die Unsicherheiten über den künftigen Emissionshandel in Europa.
Bei einer Anlage, die auf 30 Jahre angelegt sei, könne man keine Risiken eingehen, erst recht nicht, wenn in dem EU-Emissionshandel keine klare Linie zu erkennen sei, sagte eine BASF-Sprecherin. Ab dem Jahr 2012 sollen nach den Plänen der EU-Kommission alle Branchen eine begrenzte Menge an Verschmutzungsrechten erhalten und zum Teil dafür bezahlen. Die Bundesregierung dagegen plädiert dafür, energieintensiven Unternehmen wie der Chemieindustrie CO2-Zertifikate gratis zu geben.
Die 1,5 Milliarden Euro teure Anlage, aus der chemische Grundstoffe gewonnen werden, sollte in Ludwigshafen gebaut werden. Der Konzern wollte damit seine Versorgung unabhängiger vom Rohstoff Öl machen. Zugleich hätte das Großprojekt den Standort Ludwigshafen gestärkt und Arbeitsplätze gesichert.
Und so geht eine Industrienation mit wenig eigenen Rohstoffen ganz langsam den Bach runter. Wer von einer Dienstleistungsgesellschaft mit Null CO2 Aussstoss träumt, sollte auch dran denken, ohne Industrieproduktion kein Geld, kein Geld auch keine Dienstleistung.
Und schon eine Erdhöhle gegraben????
MfG
Milch ist sowieso ungesund. Es beinhaltet viele ansteckende Krankheiten, der Cholesteringehalt ist zu hoch und löst mit Laktose allergische Reaktionen aus. Trink das besser nicht! Außerdem kann man das verschonte und schützenswerte Gras als Biokraftstoff verwenden.
So irgendwie beschreibt PETA, glaub’ ich, die Milch. Auch ein schönes Beispiel, wie Dihydrogenmonoxid oder CO2, wie eine eigentlich tolle Substanz mies geredet wird. Man kann recht günstig und zu jeder Zeit Eiweiß, eine lange Liste von Vitaminen und Spurenelemente erwerben. Aber mal schauen, wie man diese Elemente auch noch schlecht reden kann. Mit der Kombination mit Laktose oder so erzeugt es bestimmt irgendwelche gesundheitliche Risiken/ negative Feedbacks.
Mal zu was handfestes:
Gestern, als ich mit dem PKW unterwegs war, hörte ich im Radio, dass die Nester der Kormorane mit Scheinwerfer bestrahlt werden, um die Kormoran-Eltern zu verscheuchen. Die Eier unterkühlen sich dabei, der Inhalt stirbt und die nachfolgte Population wird reduziert. Die Akteure sind Fischfreunde. Hauptsächlich Angler und Fischer, die sich um ihre Fischbestände sorgen machen. Aber auch Fischfreunde, die in ihrem Teich wertvolle Fische haben. Die Vogelfreunde laufen Sturm. http://www.angeltreff.org/natur/problem_kormoran.html http://www.presseportal.de/pm/7154/1089031/komitee_gegen_den_vogelmord_e_v
Hier, jetzt und heute werden die Weichen für Deutschlands Zukunft gestellt.
Eins dürfte selbst der letzte grüne Häkelfreak erkannt haben, 100% EE geht nicht und das auch nicht in 20 Jahren.
Atomausstieg in DE steht fest (Oder ????) und den neuen, modernen, effizienten Kohlekraftwerken stehen tausende Gutmenschen entgegen, die mal gehört haben, das die Dinger CO2 ausstoßen.
Die Parteien drehen Ihr Fähnchen nach den Wind, besonders die CDU kippt um wie ein besoffener Dackel.
Also wie soll es jetzt weiter gehen????
Keine neuen Kraftwerke???? Die alten Dreckschleudern weiter am Netz????
Deutschland zum stromlosen Industriezwerg über den nicht nur die Sonne lacht???
Großspurige CO2-Sparziele, die innerhalb von Wochen von den Chinesen und Inder mehr als kompensiert werden????
Milz an Kleinhirn, Leute wat soll det, schaltet endlich mal euer Denkapparat ein.
Soll so die Zukunft Euer Kinder und Enkel aussehen????????
Wollt ihr das wirklich, eure Nachfahren frierend und hungernd in Lumpen gehüllt um das imaginäre Klima zu schützen????
Politiker und Parteien kommen und gehen, ist das Land aber erstmal in Trümmern, wird es viel Geld und Willen kosten, es wieder aufzubauen.
Wir stehen jetzt am Scheidepunkt, ökolologisch wertvoll und Tod oder endlich wieder der Zukunft zugewandt und Leben.
Cramer warnte eindringlich davor, sich von der Kohle als Energieträger zu verabschieden. Bei Moorburg gehe es nicht nur um die Energieversorgung der Hansestadt, sondern um Rechtssicherheit. “Wir wollen 2,3 Milliarden Euro in Hamburg investieren und setzen hohes Vertrauen in die politischen und rechtlichen Räume”, sagte Cramer. Investitionszeiträume seien wesentlich länger als eine Wahlperiode. “Insofern geht es nicht nur um Moorburg, sondern es stellt sich die Frage, ob Kraftwerke in diesen politischen und rechtlichen Räumen überhaupt noch gebaut werden können, wenn Vereinbarungen nach einer Wahl plötzlich über Bord geworfen werden.”
Dieses Dihydrogenmonoxid ist aber auch ein verteufeltes Zeuch. Man hat es schon in ansonsten vom Menschen völlig unberührter Natur nachweisen können und sogar in tiefsten Grundwasserschichten findet man schon rauhe Mengen davon! Schlimm, schlimm …
Aber mal Spaß beiseite: Ist euch aufgefallen, dass, seit einige Medien zart an grünen Denkmälern rütteln (siehe Link von climatpatrol), unsere lieben Freunde hier garnicht mehr auftauchen? Der zarte Versuch der netten Bakterie kann wohl kaum gewertet werden.
Da wird doch sicher gerade eine neue Strategie ausgeheckt.
@Energie-Ossi #81
“MÖRDER-:(” ist falsch.
Man unterscheidet im deutschen Recht Mord, Totschlag und fahrlässige Tötung.
Kennzeichen eines Mordes sind ein besonderes Motiv, (§ 211 StGB) z.B. “zur Befriedigung des Geschlechtstriebes”, oder eine besondere Art der Begehensweise, wie z.B. “heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln”. Neben der Tötung selbst ist für die Einordnung einer Tat als Mord also noch mindestens ein weiterer Umstand notwendig.
Totschlag ist die vorsätzliche Tötung eines Menschen, die weder die qualifizierenden und deswegen die Strafdrohung erhöhenden Kriterien für Mord, noch die privilegierenden und damit die Strafdrohung mindernden für eine Tötung auf Verlangen erfüllt.
Bleibt also die fahrlässige Tötung, die nach § 222 StGB mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft wird. Bei guter Führung wird ein Viertel der Haftstrafe erlassen.
Aber keine Panik, liebe Klimaschützer. Nur weil ihr billigend in Kauf nehmt, dass Menschen verhungern, weil es für die örtlichen Machthaber wirtschaftlicher ist Bio-Sprit statt Nahrung zu produzieren, damit ihr mit eurem co2-neutralen Auto zur nächsten Weltrettungsdemo fahren könnt (alternativ natürlich mit dem Bio-Sprit-Bus), tragt ihr keine juristisch belastbare Schuld.
Moral und Anstand sind aussterbende Relikte.
Beste Grüße aus Berlin (bei nasskaltem Aprilwetter)
#86 Alex
Danke für Deine strafrechtlich fundierte Korrektur.-:)
Nu wollt ick den Typen schon mal a bissserl Angst machen aber det deutsche Recht verhindert det wieder, Mist.
Moral und Anstand, wat is det?????
WIR MÜSSEN DOCH WAS TUN
Ja, nix bewiesen aber erstmal demonstrieren, det könnse. Ob die sich auch mal fragen, wieviel arme Menschen auf der Welt sterben denn so uff´n Kilometer mit dem guten Bio-Sprit????
Oder der Gefahrenhinweis an der Tanksäule, Vorsicht-mit jeden Liter Bio-Sprit sterben durchschnittlich 0,83 Afrikaner!!!!! Mir is übel
Nicht der Klimawandel wird Völkerwanderungen auslösen und Kriege auslösen, sondern vermutlich die Klimaschutzpolitik.
Da die Schützer aber glauben, das Klima läßt sich vor dem Wandel schützen, ist der Wandel auch die Ursache für alle Probleme der heutigen Zeit.
q.e.d.
Schützen wir also den Klimawandel vor den Klimaschützern, so schützen wir das Klima vermutlich am besten.
fsc
Institut für die Erforschung und Verhinderung der Folgen der Klimafolgenforschung und anderer Folgenforschungen insbesondere der Kostenfolgenforschung bisher unbekannter Technologieen und die Folgen der Folgen Ihrer Verhinderung.
#85 Wasser-Ossi
Nu haste den Salat, wenn man vom Deivel spricht, isser nich weit.
Mit Bakterien is nich zu Spassen, die können verdammt eklige Krankheiten verursachen, die Schlimmste is aber die :
GUTMENSCHENSEUCHE
Da wird man so grün im Gesicht und kann nur noch das Wort “ÖKO” fliessend aussprechen. Det kleene Bakterium zerfrisst nachhaltig det Hirn, was zu äusserst starken Halluzinationen führt. Die sehen dann nur noch Windmühlen, Solaranlagen und stinkende Bio-Tonnen.
MfG
Ich nehme Ihnen die Sorge um hungernde Menschen in Afrika nicht ab. Sie instrumentalisieren deren Leid lediglich um eine weitere Ausdrucksmöglichkeit für Ihren Hass auf alles “Linke” oder “Grüne” zu haben. Is OK. Aber durch was werden denn nun in Indien die Reisfelder ersetzt?
#91 Bakterie
Nu spann mich mal nich auf die Folter, wat machen denn die Inder in Indien mit ihre Reisfelder???
PS. Hass auf Grün und Links mußt Du differenziert sehen.
Umweltschutz, bessere Lebensbedingungen für Mensch und Tier, soziale Kompetenzen sind Punkte, die ich diesen Leute zu gute halte.
Regional haben die schon einige Mißstände angeprangert und teilweise beseitigt.
Aber wenn sich dieselben Leute auf den unbewiesenen AGW stürzen, kommt bloß noch Grütze raus. Wenn sich regionale Naturschützer mit überregionalen Klimaschützern rumprügeln, dann erkennt man erst den eigentlichen Irrsinn.
Nochmal für alle, hier ist niemand gegen Umwelt/Tier/Naturschutz, hier werden nur die Folgen (wirtschaftlich und Soziale) des AGW Hypes angeprangert.
MfG
@fsc #89
Wohl gesprochen! <[;-))
Kann ich an diesem Institut (IfEVFKaFusw) teilhaben oder muss ich es erst gründen?
@e-o #90
Gutmenschen sind nicht dumm, die tun nur so.
@e-o #94
“Leider-:(”
NEIN. Es gibt noch Hoffnung. Wenn die G. merken, dass der Klimaschutz auch ihnen selbst schadet, lassen sie das Klima in Frieden wandeln und retten irgend was Anderes.
Na gut, ich habs selber gefunden.
Garnelenzucht auf ehemaligen Reisfedern, dadurch hungernde indische Bauern, dadurch zusätzliches Leid und Elend.
Folgen von kapitalistischen Raubbauder ja anscheinend von der indischen Regierung toleriert wird wegen den Einnahmen aus diesen Export.
Miese Sache das und mal ein wirklich gutes “Kampfziel” für grüne Gutmenschen.
Aber die sind dermaßen mit dem Klima abgelenkt das denen das kaum auffällt.
Sorry mein Freund, aber Dein versuchter Einwand zieht nicht. http://www.pro-regenwald.de/inf_shr1.php
MfG
Das ist nur Augenwischerei der „Umwelthypochonder“, denn…
Hass auf Grün und Links mußt Du differenziert sehen. Umweltschutz, bessere Lebensbedingungen für Mensch und Tier, soziale Kompetenzen sind Punkte, die ich diesen Leute zu gute halte. Regional haben die schon einige Mißstände angeprangert und teilweise beseitigt.
…bevor die aus ihren Höhlen an’s Tageslicht gekrochen kamen, war der „Umweltschutz“ eine Selbstverständlichkeit!
Zum Wie & Warum dieser Halbaffen, habe ich hier noch einige Gegebenheiten nachgetragen.
Von wegen der Erörterungen zur „Wirksamkeit von Substanzen“ hatte der große Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim vor ca. 500 Jahren erklärt:
„Alle Ding’ sind Gift und nichts ohn’ Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist.“
Dabei ist es bis heute geblieben!
Nebenbei bemerkt: Pro Jahr überstehen einige Zehntausend Meteoriten mit mehr als 100 Gramm den Sturz und schlagen als Gesteinsbrocken ein. Gefährlich sind sie kaum. Nur ein Meteorit mit dem Durchmesser von 1,7 Kilometern hätte die Wucht, ein Land von der Größe Frankreichs zu zerstören. Warum kümmern die Umweltbesoffenen sich nicht um diese Gefahren; auch wäre der außerirdische Staub zu nennen, dessen Tonnage gar in mehreren Tausend angegeben wird, der da auf ihre heilige Erdmutter GAIA niederregnet; aber den Müll trennen!!!
Hierzu passend, das immer wieder gern genommene Gedicht:
Die müllsortierende Gesellschaft
Ihre Sprache lassen sie verkommen;
ihre Jugend lassen sie verkommen;
ihre Kultur lassen sie verkommen;
ihre Sitten lassen sie verkommen;
ihr Land lassen sie verkommen;
ihr Volk lassen sie verkommen;
ihre ungeborenen Kinder schmeissen sie in den Abfall.
Nur Ihren Müll sortieren sie fein säuberlich!
Wenn ich nur so’nen grünen Fatzke sehe, bekomme ich Bauchschmerzen…
Hier noch eine kleine Anmerkung zu dieser Woche: in Ffm fand die Biennale der Lichtkultur statt! Ja, wirklich. Das nannte sich Luminale!
Das sind mir schon Katastrophiker, mein lieber Mann. Doch es gibt auch Abhilfe zum Klimawahn. ;-)
Von mir aus. Aber in Indien geht soweit ich weiß auch noch keiner auf die Strasse. Erhellend finde ich, dass Indien jetzt, also Mitten in der Industrialisierung 20% seines Energiebedarfs aus Holz und Dung deckt!
Und geplant ist der Anbau von “Energiepflanzen” auf jeden Fall!
Aber all das ändert nichts an dem jetzt schon spürbaren Folgen von Biokraftstoffen. (Selbstverständlich überlagern sich hier verschiedene Effekte)
Gruß Rainhelt
P.S.:Ich würde gerne den Förderkreis vom IfEVFKaFusw gründen. lol
@Chlorobium: Was soll ich dazu sagen? Selektive Wahrnehmung?
Trotzdem nen schönes Wochenende…
@krishnag: Das ist ja mal komfortable…
@All: Ist schon erstaunlich, wie dir typischen Verdächtigen um den Brei Reden. Hier das DIW
Der Preisanstieg bei Lebensmitteln ist nach Auffassung des Konjunkturchefs des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Christian Dreger, Folge der weltweit – insbesondere in den Schwellenländern – stark gestiegenen Nachfrage sowie des Rückgangs der landwirtschaftlichen Flächen. Zudem führe der Klimawandel zu immer häufigeren Missernten. Hinzu komme die zusätzliche Angebotsverknappung in Europa durch die Quotenregelung für die Landwirte.
@Rainhelt,101
Erstmal abschätzen was es kostet
– bei Gründung
– bei Nichtgründung
und die Folgekosten beider Fälle sowie die Kosten der Nachfolger und auch der Nichtnachfolger.
Und bitte die Klimakorrekturkosten nicht vergessen.
Das IfEVFKaFusw empfiehlt optimale Temperaturen für Skifahrer und alle anderen die vom Wetter abhängig sind. Aufgrund der aktuellen Steuern sollte im Winter nicht geheizt werden. Im Sommer ist das einfach billiger. Schon wegen 2. Hauptsatz und usw.
Ansonsten beobachte ich die ersten Klimaschutzopfer. Mal sehen wann die Zahl der Klimaschutzopfer die Zahl der Klimaopfer überschreitet….
Übrigens ist wer bei Sturm in den Wald geht nur ein potentiellen Wetteropfer. Nur wer 9 Jahre nicht heizt und dann erfriert kann als Klimaopfer anerkannt werden.
Was Sie dazu sagen sollen? Keine Ahnung. Wie steht es aber hiermit:
Experten sind sich indes einig, dass es nicht ausschließlich der wachsende Bedarf an Biosprit ist, der die Preise für Lebensmittel steigen lässt. Ein wichtige Rolle spielt die gestiegene Nachfrage nach Fleisch. Um ein Kilogramm Schweinefleisch zu produzieren, braucht man drei Kilogramm Getreide, für ein Kilo Rind sogar sieben Kilogramm. Insgesamt ist der Verbrauch an Getreide so dramatisch angestiegen, dass die weltweiten Vorräte den tiefsten Stand seit 1982 erreicht haben – obwohl mehr Getreide produziert wurde. Durch schlechte Ernten im Jahr 2007 hat sich die Lage noch verschärft.
Klaus Schumacher hält es sogar für irreführend, dem Biosprit die Schuld an teuren Lebensmitteln zu geben. “Die derzeitige Situation zeichnete sich schon vor Jahren ab”, sagt Schumacher, Ökonom beim Agrarhandelshaus Toepfer International. “Ob mit oder ohne Biosprit: Die Agrarproduktion muss steigen”, ist er sich sicher. Dazu seien auch höhere Preise nötig: als Anreiz für die Bauern.
Die selektive Auswahl und Gewichtung Deiner Zitate ist an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten.
Was ist daran verwerflich, wenn Menschen auch Fleisch essen um ihren Hunger zu stillen.
Fakt ist: Wenn die von den menschenverachtenden „Klimarettern“ losgetretene Biospritlawine nicht das Angebot von Getreide als Nahrungsmittel drastisch verkürzen würden, hätten Mensch und Tier ausreichend Nahrung.
Willst Du anderen vorschreiben, wie sie sich zu ernähren haben? Leute, die sich kein Fleisch leisten können sind nun mal auf Feldfrüchte angewiesen. Wäre nicht die „Gier“ nach Biosprit, würde ein größeres Angebot an Grundnahrungsmitteln diese extremen Preissteigerungen verhindern.
Willst Du jetzt auch noch behaupten, dass die Hungernden selbst die hohen Preise zu verantworten haben? Die Verknappung der Nahrungsmittel ist eindeutig auf die Biosprithysterie zurückzuführen. Andere Faktoren sind als marginal einzustufen und können nicht als Alibi für die skrupellose und überzogene Profitgier der Biospritlobby herhalten.
Übrigens, der von Dir zitierte Klaus Schumacher ist ein Vertreter eines weltweit agierenden Agrar-/Getreide Handelshauses, dass an den Preissteigerungen offensichtlich recht gut verdient. Die hohen Anbauquoten an Spritgetreide und die damit verbundene Preisexplosion als Anreiz für die Bauern in den Entwicklungsländern zu propagieren ist schon mehr als pervers. Hinterher die Ergebnisse des Biospritwahns schönzureden, ist nichts weiter als ein dummdreister Versuch die Verantwortungslosigkeit auch noch zu exkulpieren.
#109
Ergänzend dazu möchte ich erwähnen, dass gerade die Förderung des Biosprit in vielen Ländern den Markt für Agrarprodukte künstlich verzerren. Das der pöse Kapitalist natürlich das Erzeugnis zum besten Preis verkaufen möchte, kann ihm nicht zur Last gelegt werden, wenn ihm die verkorkste Politik die Chance (ja, sogar den moralischen Segen) dazu gibt, den Mais, Reis etc zu vergolden.
MfG
Da hast Du sicherlich Recht. Aber es ist schon bezeichnend für diese Verlogenheit, wenn sich solche Leute dann zu derartigen Analysen berufen fühlen.
<[;-\
Im Übrigen. Das Fleischargument bringt BUMBUM Gabirel auch immer mal wieder. Aber da war doch was!? Richtig der BSE-Hype… Im übrigen sieht das selbst der Umweltkommissar Dimas langsam ein: http://derstandard.at/?url=/?id=3300182
Vielleicht ist das ja ne Lösung ;) Würde auch in das Bioessenthema passen…
Ich war hier wie jedes Jahr schwer unterwegs und hatte leider keine Gelegenheit Moncktons bijoux zu kommentieren.
1) Zum Verstaendnis: Das radiative Forcing, sei es fuers CO2 mit der ln-Formel oder fuers Methan mit einem Wurzelausdruck oder andere Formeln sind Vereinfachungen der Resultate von hoch-aufloesenden Strahlungstransportmodellen. Der Ausdruck selbst wird benutzt zur Illustration oder um aus empirischen Daten die Klimasensitivitaet abzuleiten (was zumindest im AR4 und TAR nicht gemacht wurde). Es sind jedoch KEINE Ausdruecke, die in irgendeiner Form Eingang in die Modellen finden wuerden. Es ist somit auch nicht die Basis der nachfolgenden Feedbackfaktoren. Moncktons Delta F = 5.35 ln(2) und Kappa finden sich nirgendwo zusammen in einem Modell.
2) Die Modelle rechnen die Strahlung IR und SW in Banden und nicht Linienweise. Daher berechnet jedes Modell sein DeltaF, welches durchaus streut. Die einzige nennenswerte Veraenderung des Strahlungsforcing wurde 98 durchgefuehrt indem das kurzwellige Absorptionsverhalten hinzugefuehrt wurde. Das sind die 15% weniger.
3) Ob sich also in den Modelle etwas zwischen Forcing und Feedback gefunden hat, kann man bei Monckton nicht erfahren.
4) Seine Liste der Feedbacks ist nicht vollstaendig, tatsaechlich weit davon entfernt.
5) Waren einige Feedbacks immer schon im Prinzip bekannt (CO2 > Temp > Ozean Waermer > mehr CO2 etc), waren aber teils nicht quantifiziert. Der Unterschied ist also keineswegs, dass “neue” Feedbacks dazugekommen waeren, es sind eher bekannte Feedbacks jetzt quantifiziert.
6) Manchmal handelt es sich um reine Zuordnungsprobleme. Ist der Einfluss des Methans aufs troposphaerische Ozon und auf den stratosphaerischen Wasserdampf ein Feedback oder ein Forcing?
7)Figur 2 ist ein Witz, die Quelle nicht genannt und in jedem Fall falsch. Fuer die Temperaturentwicklung der letzten 60 Mill Jahre siehe John Zachos Arbeiten hier.
Fuers CO2 siehe bei Mark Pagani.
hier:http://earth.geology.yale.edu/~mp364/index.cgi?page-selection=2
Und das passt schon gar nicht schlecht. Die Pseudogenauigkeit (Erde hat nie 22 Gad ueberschritten etc) der obendrein falschen Aussagen ist climate sceptics at their best.
8) Zum Schluss noch die fallenden Temperaturen der letzten 6 Jahre, fertig ist der Depp. Die restliche Fehler muesst ihr dann selber finden, oder sie uebersehen….
PS Exzellente Diskussion zum Thema Mörder und Klimaschutz! Grosze Klasse.
Alle Links führen zu einer Eingabeaufforderung für Zugangsdaten (Außer der Spanienlink)!?
Ganz Allgemein: Man bekommt praktisch alle Paper bei Scholar.
Myhre allerdings nicht und so musst du mit dem Abstrakt leben.
John Zachos findet man 36 mal unter scholar, zb hier.
Der Pagani Link stimmt.
Wirtschaftsminister Michael Glos dringt auf rasche Investitionen in neue Kohlekraftwerke und Leitungsnetze. Er hielt seinem Kabinettskollegen aber in der “Wirtschaftswoche” vor, das Problem der Energieversorgung durch “die ideologische Brille zu betrachten” und dadurch seinerseits die Energiesicherheit in Deutschland zu gefährden.
…
In Zweifel zieht Glos dagegen ein Gutachten, das Gabriel beim Umweltbundesamt in Auftrag gegeben hat und das die Energieversorgung in Deutschland als sicher einstuft. “Man könnte eher dem Hund die Bewachung eines Wurstvorrates anvertrauen, als dem Umweltbundesamt die Begutachtung der Stromversorgungssicherheit des drittgrößten Industrielandes”
hier
Tja, liebe Leute, wie haben einige hier ihre Traumblasen steigen lassen…willkommen in der Realität. Es ist noch nicht alles verloren in DE.
MfG
@planck #116
in dem Paläoklimaartikel vermisse ich einen Hinweis auf den Jupiter und sein Schwerefeld, das sich sowojhl auf die Sonne als auch auf die Erde auswirken kann.
“Am Rand des Abgrunds”
OB Beutel warnt vor Vorrangstellung für Ökologie
Vom 12.04.2008
Oberbürgermeister Jens Beutel (SPD) wirft der CDU vor, ihre Politik auf einen “Greenpeace-Slogan” zu reduzieren. “Wenn eine große Volkspartei unter dem Wahlspruch `Ökologie geht vor Ökonomie` die Reihen schließt, sehe ich eine große Gefahr für die Landeshauptstadt”, formulierte Beutel. Umweltschutz müsse “soweit wie möglich mit ökonomischen Notwendigkeiten in Einklang gebracht werden”.
Mmm, scheint so, dass einige Berater und Politiker doch noch was vom Fach verstehen. Muss man anerkennen.
Auch habe ich immer mehr den Eindruck, dass in der deutschen Politik der Alarmismus vergangener Monate wieder etwas der Realität weicht. Umweltschutz ist eine wichtige Sache, aber um ihn zu praktizieren braucht es halt mehr als nur giftgrüne esoterische Sprüche.
Ich fürchte nur: “Die ich rief, die Geister…”
Um ein Kilogramm Schweinefleisch zu produzieren, braucht man drei Kilogramm Getreide, für ein Kilo Rind sogar sieben Kilogramm.
Und du glaubst das natürlich. So ein Käse aber auch, dass beide nicht nur von Getreide leben. Ist ja auch recht gut für deine eigene Sache hypothetisch ausgelegt worden. Aber da gibt es einige Problemen mit deinem Kalkül. Biosprit = NULL Nahrung. Fleisch bleibt auch für den Omnivora ein muss.
Was den Vieh speziell angeht, da gibt es ja noch Milch, woraus so was Leckeres wie Käse, Quark, Schokolade, Kuchen und was weiß ich alles hergestellt wird. Also der Kuh verdanken wir etwas mehr als nur Steak. Sie ist auch als Milchlieferant konkurrenzlos. Wenn ich mir das so überlege, und an die Effizienz von FCKW, konventionelle Energieerzeugung usw. zurückerinnere, scheint es auch der Grund zu sein, wieso diverse grüne Geister gegen die Kuh zu sein müssen: Methanfurzer, Regenwaldzerstörer und so weiter und sofort. Sie ist einfach mal wieder zu gut.
Bio-Kraftstoffe: Raubbau unter Klimaschutz-Deckmantel
Forscher fordern umfassendere, objektive Analyse der Biotreibstoffthematik
…”Das ist ein Raubbau unter dem Deckmantel des Klimaschutzes, der vor allem wirtschaftlichen Interessen dient, ohne dass die Folgen für das Weltklima, die Nahrungsmittelversorgung, die Gesundheit und die sozio-ökonomischen Folgen für die betroffene Bevölkerung angemessen bilanziert werden”, meint gtö-Präsident Karl Eduard Linsenmair im pressetext-Interview. Die in der EU geforderte Beimengung von zehn Prozent Agrotreibstoffen bezeichnet der Forscher, der Professor für Tierökologie und Tropenbiologie am Biozentrum der Universität Würzburg http://www.zoo3.biozentrum.uni-wuerzburg.de ist, als hellen Wahnsinn. “Am schlimmsten sind die Auswirkungen in den Tropen. Aus massiven ökonomischen Interessen heraus kommt es zu einem überstürzten Handeln, bei dem die Anbaugebiete für Bio-Kraftstoffe massiv und ohne Abschätzung der Folgen ausgeweitet werden”, kritisiert der Forscher. “Felder von Kleinbauern werden rasant aufgekauft, um große zusammenhängende Plantagen zu schaffen. Diese verlieren dann ihre Lebensbasis. Teilweise können sie noch auf qualitativ schlechtere Böden ausweichen, wo sie aber wegen der minderen Qualität größere Flächen roden müssen, um die Nahrungsmittelproduktion zu halten.” Damit werde aber der Druck auf die restlichen Flächen weiter erhöht.
Auch über die angeblich positive Ökobilanz der Agrotreibstoffe wundert sich Linsenmair. Es gebe nur ganz wenige Fälle, in denen es eine vernünftige Ökobilanz gebe. Das sei bei der Bioethanol-Herstellung aus Zuckerrohr unter gewissen Voraussetzungen möglich. Den Klimaschutz hält Linsenmair deshalb meist für ein vorgeschobenes Argument. “Hier geht es primär ums Geld, nachdem die Energiepreise und der Energiebedarf so weit gestiegen sind, dass jetzt die Bio-Kraftstoffe sehr attraktiv werden.” Zudem sieht der Experte eine steigende Konkurrenz der Agrotreibstoffe mit der Lebensmittelproduktion….
Den Klimaschutz hält Linsenmair deshalb meist für ein vorgeschobenes Argument. “Hier geht es primär ums Geld, nachdem die Energiepreise und der Energiebedarf so weit gestiegen sind, dass jetzt die Bio-Kraftstoffe sehr attraktiv werden.” Zudem sieht der Experte eine steigende Konkurrenz der Agrotreibstoffe mit der Lebensmittelproduktion….
Schlaues Kerlchen, der hat offensichtlich nicht nur eine Beule als Halsabschluß.
Allerdings kommen zu den erwähneten Mißstanden noch reichllich Finanzspekulationen, die für hohe Preise mitverantwortlich sind.
@Mueller
#65
Ach so. Jetzt sehe ich was Du meinst. Sehr interesssanter Link aus Hamburg.
Das gibt aber ein ganz anderes Resultat als im IPCC-Bericht. “Arctic Haze” Aha. Das gibt dann Erwärmung über Sibirien und der Arktis. Das hat aber mit dem CO2 gar nichts zu tun. Langsam dämmert es mir. Bei Watts hat ein Kommentator gesagt, dass diese “Hitzewelle” über Sibirien (und Nordchina) im März normal sei bei einem “La Niña”. Das schlägt sich auf die Globaltemperatur nieder.
@ALLE
zu den Globaltemperaturen im März. Habe da noch kurz recherchiert.
Hatcrut ist der Land/ocean index vom Metoffice. Basisperiode 1961-1990 März 2008 HatCRUT3: + 0.43°C
GISS-Nasa, auch Land-Ocean: März 2008 GISS-Nasa: + 0.67°C, Basisperiode 1951-1980
Um die beiden Datensätze zu vergleichen, muss die Referenzperiode von GISS angeglichen werden, das ergibt dann ziemlich genau GISS-N + 0.58°C, Basisperiode 1961-1990
gegenüber + 0.43°C bei HadCRUT3.
Wenn man diese Datensätze mit den Satelitendaten vergleichen will, müsste man die Basisperioden auf 1979-… angleichen. Aber es ist ohnehin ersichtlich, dass die Ausschläge Januar-März in der durch Sateliten gemessene Troposphäre kleiner ist.
Aber die sibirische Erwärmung im späten Winter und Frühjahr, die in den letzten Dekaden zu beobachten war, hat mit dem CO2 gar nicht so viel zu tun. Mueller hat mich auf eine Idee gebracht. Stay tuned!:-)
April 8th, 2008 at 21:52
http://climatesci.org/wp-content/uploads/warm-cool-cropped.jpg
Klimaerwärmung, was ist das ?
April 8th, 2008 at 22:11
Hat man soetwas schon gelesen ????
Diese Antwort ist von Rahmstorf !!!
Nachzulesen hier:
http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2008-03-15/ist-die-erderwaermung-vorbei/page/5#comment-1825
April 8th, 2008 at 22:38
Den ganen Artikel kann man hier nachlesen:
http://www.eike-klima-energie.eu/wcmsmimefiles/KORONA_102_S11_28_Was_beeinflusst_die_Erdtemperatur_wirklich_465.pdf
April 8th, 2008 at 22:49
Hehe. Als würde man die Frage der Möglichkeit tatsächlich stellen.
Deine letzte Post mit der Photozelle gefällt mir. Nach der kalten Fusion noch die kalte Photozelle. Wetten, dass man das bei den Ökologisten als Tatsache verkaufen könnte?!
April 8th, 2008 at 23:53
Auch ein Feedback. Aber der anderen Art.
Quelle:
April 9th, 2008 at 07:23
Der Christopher Monckton bohrt schon an der richtigen Stelle. Das feedback-Thema hat sicherlich das größte Potenzial in der Klimadiskussion.
April 9th, 2008 at 10:01
Wer hat das gesagt?
Überraschung:
Quelle
April 9th, 2008 at 10:18
#7 Rainhelt
Ja, ich habe das Original heute früh schon gelesen.
Er spricht aber nebenbei auch von verstärkter Besiedelung von gefährdeten Gebieten, die auch im Schadensfall die Summen erhöhen.
Klimaschutz tötet Menschen
Bio-Sprit, Spekulanten und China sorgen für kräftige Preisanstiege, die Armen der Welt sind die gearschten.
Gefunfen in der Netzzeitung
MfG
April 9th, 2008 at 11:22
#2 krishnag
Rahmstorfs Rolle ähnelt der des Squealer in Orwells
Animal Farm. Biegt alles (”wissenschaftlich”) so hin,
daß es immer weiter geglaubt wird.
Zum Schluß war es in Animal-Farm fast logisch, daß ein
PIK-AS im Spiel zweimal auftauchte.
April 9th, 2008 at 11:47
@Planck (und alle anderen die etwas gegen Christopher Monckton haben): Wieder einmal ein Superartikel, der von Klimatologe Roger Pielke Sr. verbreitet wird!
Unten im Link ist wieder so eine schöne Grapik mit Temperaturtrend und (selbstverständlich) einer Regressionsgerade. Wir hatten ja die Diskussion mit den schönen (linearen) Trendlinien in einem früheren Post.
Neuster Stand von sinnlosen Regressionsgeraden:
Hadcrut3 2001-2008. GLOBAL COOLING -0.4°C pro Dekade. Ja ja, zu kurz, um einen LINEAREN Trend zu bestätigen, hören wir immer wieder. Bald wird sich herausstellen, dass 30 Jahre Klimageschichte auch kein definitives natürliches Klima sind. Die natürlichen Klimafaktoren übersteigen auch langfristig bei weitem die menschlichen Einflüsse.
Das hat auch Roy Spencer, Klimatologe, längstens gemerkt. Er kennt auch die vielen NEGATIVEN Feedbacks, die von der IPCC als “unbekannte innere Variabilität (noise) weggetan wurde.
Und jetzt kommt der Hammer: Das IPCC will zu 90% sicher (very likely) sein, dass man im Jahre 2100 wird eine lineare Trendlinie einsetzen können, die bei realistischen Szenarios, d.h. auch bei radikalen CO2-Reduktionen, Sic!, mindestens 1.1°C höher enden wird als sie gemäss AR4 anfängt. (Heute liegen wir darunter!)Also IPCC-AR4-Trendlinie endet 2100 sehr wahrscheinlich 1.1° bis 6.4° höher als 2007, je nach dem wieviel böses CO2 wir vermeiden. Das IPCC stützt sich dabei auf einen “linearen” Temperaturtrend seit 1880 und auf die (nicht linearen) Klimasensitivitäten der bösen Treibhausgase, die der Mensch dazugegeben hat und noch wird dazugeben.
Dass da die Natur auch noch mitspielen könnte, ist in diesem Zusammenhang für das IPCC meines Wissens gar kein Thema. Schlampiges wissenschaftliches Arbeiten, meint Klimatologe Roy Spencer. Danke, Klimanotizen.de für das Verlinken!
April 9th, 2008 at 13:10
#Calimero, Wolfgang Flamme
Wichtig!!!!
Wenn es Eure Zeit erlaubt, guckt Euch bitte mal die neueste Studie des UBA zwecks Energieversorgung 2020 an.
Die behaupten doch glatt, das trotz des Atomausstiegs und keine Neubauten von Kohlekraftwerken die Stromversorgung für DE gesichert ist.
Besonders interessant sind die bezeichneten Quellen für diese Studie.
-Eurosolar
-Öko-Institut et al.
-Dr. Joachim Nitsch
-BMU und UBA
-1x AGFW und 1x VDN
Mir ist bei dem Paper extrem unwohl, könnt ihr mal prüfen was da dran ist?
Danke
MfG
April 9th, 2008 at 13:27
Schit, ohne Link geht det ja nich, sorry
http://www.uba.de/uba-info-presse/hintergrund/atomausstieg.pdf
Hier noch die Studie des Öko-Instituts.
MfG
April 9th, 2008 at 14:27
@E-O: Wenn ich mich nicht irre, haben die Stromversorger sich da was ganz Feines ausgedacht. Der Strom wird über den Tag verteilt eine extrem starke Preisvarianz erhalten. Damit soll wohl die Last besser über den Tag verteilt werden… Damit muss dann nicht mehr auf den Bedarf reagiert werden, sondern der Bedarf kann frei vorgegeben werden. Irgendwann gibts dann bestimmt Stromkontingente…
Was mich wundert: BUM Gabriel hat das die Tage bei N-TV im Interview ganz anders dargestellt. Er fordert ausdrücklich einen Ausbau/Neubau der Kohleversorgung… (Finde leider keinen Mitschnitt. Hier ne Miniinfo zur Sendung.)
@all:
Wir hatten doch gestern REWE. Die Post kann das auch:
Na, solange es nicht ums Geld geht…
Quelle
Aber es gibt auch eine neue Offenheit (Zwar in Österreich):
http://www.gruene.at/budget/artikel/lesen/28401/
Und dann noch das:
Na, hoffentlich hilfts ;)
http://derstandard.at/?url=/?id=3295739
April 9th, 2008 at 14:34
@Rainhelt(13):
Tolle Idee ™, bis mal ein kalter Winter kommt, wo dann ganz rein zufällig alle auf die asoziale Idee kommen, die Heizung und abends das Licht anzuschalten und dazu noch auf die perverse Draufgabe, (elektrisch) zu kochen…
Wenn dann auch noch kein Wind weht, was dann?
Wohin das führt, konnten wir vor ein paar Jahren in Kalifornien erleben. Der Stromausfall November 2006 war wohl auch nicht genug.
April 9th, 2008 at 15:05
#13 Rainhelt
Ich glaube, jetzt weiß ich was mich an diesen Papier stört. 11% Brutostromverbrauchs-Einsparungen, 25 % KWK, Bau neuer PSW und mehr (teure) Gaskraftwerke.
Komisch, schon am ersten Punkt wird es scheitern, die Stromverbräuche nehmen zu, bei KWK müssen erstmal noch die passenden Fernwärmenetze gebaut werden (verdammt teuer das), Gas hat die unangenehme Eigenschaft uns noch weiter von Russland abhängig zu machen und zum Thema PSW brauch ich nichts weiter sagen, das ist nur Wunschdenken.
Das ganze wäre ja auch nicht weiter schlimm, wäre eine zielgerichtete Studie wie viele andere auch, aber……
Es gibt da Menschen die solche Studien für bare Münze nehmen und damit agitieren.
Futter für die sogenannten “Klimaretter”, die das selber Denken auch nicht gerade mit Löffeln gefressen haben.
Wie “ghw” schon sagte, nix anderes als eine schöne Milchmädchenrechnung die stark ideologisch beeinflußt ist.
MfG
April 9th, 2008 at 15:24
#Rainhelt
Das eben hättest Du nicht machen dürfen, auf den “Standard” verlinken.
Mit der dortigen geschriebenen Gülle kann man ganze Seen füllen.
1.”La Nina” bringt heuer Abkühlung
World Meteorological Organization: Globale Temperaturen sinken vorübergehend – wenn auch nicht viel.
http://derstandard.at/?url=/?id=3295739
2.Eisschmelze könnte zu Vulkanausbrüchen führen
Am Beispiel des isländischen Gletschers Vatnajökull wurde errechnet, dass der Klimawandel auch zur Magmaschmelze führt.
http://derstandard.at/?url=/?id=3295739
Oder einfach den restlichen Müll auch reinziehen, da wird sie geholfen, da wird mal anständig Panik gemacht.
MfG
April 9th, 2008 at 15:41
@E-O
Diesen Wisch komplett auseinanderzunehmen würde den Rahmen sprengen. Es ist jedenfalls ein Bullshit-Szenario erster Güte.
Erstmal ist es voller Konjunktive und Wunschszenarien, was den Stromverbrauch und den Zubau von Öko-Popanz-Schlagworten angeht. Zweitens werden immer lustig große Zahlen geteilt und verschoben, ohne Rücksicht auf technische Belange und ökonomische Betrachtungen zu nehmen.
Ein paar Beispiele:
Stromspeicherung wird wichtiger, Zubau von PSKW! Ahja? Wo werden die gebaut? Wieviele? Welche anderen technischen Möglichkeiten hat das UBA denn so im Köcher?
KWK wird massiv ausgebaut! Hm, von wem denn? Und, wo? Und was wollen die mit der ganzen Wärme anstellen? Industrieabnahme? Zwangsanschluss bestehender Siedlungen?
EE-Anteil steigt rasant, Off-shore WKA sollen’s bringen! Bis jetzt steht noch nicht eine deutsche Anlage. Soweit ich weiß, will man 2009 die ersten Konverter aufstellen. Bis jetzt weiß man noch nix über Schwierigkeiten und realen Strom-Output. Reine Tagträumerei.
Geothermie wird wichtiger! Gibt es bisher überhaupt eine kommerzielle Anlage in Deutschland, die Strom produziert? Die Haus-Wärmepumpen werden ja obsolet, wenn alle an KWK zwangsangeschlossen werden.
Erdgas wird ausgebaut! Aha? Von wem denn? Lichtblick? Reichen unsere bisherigen Pipelines eigentlich aus, um die vielen schicken GuD’s zu versorgen? Kriegen wir dann bei den Russen Rabatt, wenn wir uns endlich richtig von ihnen abhängig gemacht haben?
Stromimport und -export sind nicht mehr vorgesehen (evtl. EE-Import)! Klemmen wir uns vom UCPTE-Netz ab? Die Frequenzsprünge im deutschen Netz werden von unseren Nachbarn bestimmt liebend gern und völlig umsonst kompensiert. Die werden vor Freude weinen.
Leitungskapazitäten werden irrelevanter, weil alles toll dezentral werden soll! Aha, und die Regeleinspeisung der wenigen Groß-KW und die Windkapazitäten werden vor Ort eingesammelt (portable PSKW?) und zu den dezentralen Anlagen geschafft.
Volllaststunden werden jetzt im UBA festgelegt! Ob das Material das schon weiß? Werden Störungen jetzt verboten? Wissen die Anlagenbauer eigentlich schon, dass Kraftwerksteile nicht mehr ermüden? Das UBA und irgendwelche Öko-Institute sagen jetzt, wie lange der Ofen heiß bleibt.
Intelligente Verteilung der Strom-Nachfrage! Nachts ist dann energieintensive Produktion und RTL 2 gucken angesagt, tagsüber darf Handel und Handwerk arbeiten (sowie die Öffis senden und die Politik Szenarien ausarbeiten). Wärme gibts nach Kapazität der KWK’s, Klimaanlagen werden verboten und die Essen-Versorgung der Bevölkerung übernehmen öffentliche Suppenküchen.
Willkommen in der Planwirtschaft … näheres regelt ihr CO²-Berater und ihre örtliche Klimakirche. Das UBA wird übrigens in “Wahrheitsministerium” umgetauft und bietet fürderhin Kurse in “ökologisch wertvollem Leben” und “Neusprech” an.
M.E. nach haben die UBA-ler einen Fuder, auf VWL umgeschulter, Landschaftgärtner aufgenommen, die sich dann beim Spiel mit großen Zahlen lieber auf die Hilfe von “Experten” diverser Öko-Vereine verlassen haben.
Gruselig … Gruß, Calimero
April 9th, 2008 at 16:43
@Calimero, E-O
Sagt mal, welche Aufgaben hat den unser UBA eigentlich?
Dieser Verein geht mir langsam aber sicher auf die Ketten. Es reicht wohl nicht, dass diese Truppe sich in alle Lebensbereiche reinhängt, nein, um alles perfekt zu machen, wursteln auch noch diverse Öko-Institute und was weiß ich wieviele NGO’s mit. Na prima!
Ich hab den Eindruck, das unser GröBUMaZ seinen Laden überhaupt nicht mehr im Griff hat.
Da kann’s einem wirklich nur noch gruseln!
Grüße!
April 9th, 2008 at 18:28
#Calimero
Diese Studie hat mir einfach keine Ruhe gelassen, deshalb hab ich mich mal intensiv mit der Autorin, Charlotte Loreck auseinandergesetzt.
Beim UBA findet man nur noch einen Hinweis auf Ihr wirken.
Kosten verschiedener langfristiger Klimaschutzpfade
Studiert hat Sie anscheinend an der TU-Berlin
Auftauchen tut die gute Frau dann noch in der Teilnehmerliste der 15. Energietage 2006 und bei der Jahreskonferenz Erneuerbare Energie 2007
In dieser Liste wird sie als pers. Referentin dieses Herren geführt.
Ihre weiteren Aktivitäten bei “die Linke” ist bei den folgenden Vortrag zu erkennen.
Weiterhin war Sie bei einer Veranstaltung der “Grünen” in Sachsen-Anhalt zu Gegen.
Das beste natürlich zum Schluß, in der TAZ tauchte Ihr Name noch im Zusammenhang mit einer Umweltdemo im Dez.2007 auf.
Das sind mir ein bis zwei Zufälle zu viel, frisch vom Studium und schon bahnbrechende Studien veröffentlichen die als Grundlage der Rest-Bekloppten dient. Mir ist nicht nur übel, nein mir wird Angst und Bange um Deutschland.
MfG
April 9th, 2008 at 18:48
So wie bei jeder anderen Behörde auch, liegt das primäre Interesse im Selbsterhalt und dem möglichst flächendeckenden Primat der eigenen Relevanz, mithin, der Federführung bei möglichst allen politischen Problemen (real, oder auch selbst beschworen).
Dort, wo es keine realen Probleme gibt, entwickelt man halt Szenarien, oder wirkt auf die Einhaltung selbstgewählter Grenzwerte hin.
Der Umwelt kann es niemals so gut gehen, dass es nicht trotzdem einer wuchernden “Umweltbürokratie” bedarf. Schliesslich müssen NGO’s besänftigt, und Posten verteilt werden.
Als der Hund noch Flöhe hatte, band man ihm ein Flohhalsband namens “Umweltbürokratie” um. Sobald die Flöhe weg waren wollte das Halsband aber nicht weichen, sondern forderte Verstärkung an, weil ja noch ganz andere Parasiten zu bekämpfen waren. Manche kannte man noch garnicht … und das waren natürlich immer die potenziell gefährlichsten.
Mittlerweile ist der Köter mit jeder Menge Bändchen, Schutzschirmen und Talismanen behängt … er geht fast in die Knie. Aber es kann nie genug Schutz geben, oder? ;)
Gruß, Calimero
April 9th, 2008 at 19:13
Die Sonne wird unterschätzt:
Quelle:
http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2008-03-15/ist-die-erderwaermung-vorbei/page/9#comment-2361
Kehl TU Berlin hatten wir schon:
http://www2.tu-berlin.de/~kehl/project/lv-twk/02-intro-3-twk-b.htm
April 9th, 2008 at 19:24
Ich könnte den ganzen Bericht zitieren, hervorragend !
http://www.klimanotizen.de/2007.02.08_IPCC_FAR-Monckton-D.pdf
LESEPFLICHT
April 9th, 2008 at 19:31
http://climatepatrol.wordpress.com/2008/03/18/klimatologe-hinterfragt-schlampiges-wissenschaftliches-arbeiten/
haben wir das nicht schn immer gesagt ?
April 9th, 2008 at 19:49
@E-O
Hier wirds richtig spaßig (das du das nicht gefunden hast…).
Öko-Lottchen dreht voll auf. Presented by “Die Linke”:
http://die-linke.de/fileadmin/download/energiepolitik/070500_kraftwerke_klimaschutz_hintergrund.pdf
Man beachte vor allem die Abbildungen aus eigenen Berechnungen. Schön fand ich ja 7 und 8.
Wieso firmiert die Dame eigentlich auf der Teilnehmerliste: http://www.windenergietage.de/wt16/Teilnehmerliste%202006.htm
unter der Adresse: Deutscher Bundestag?
Ach, und btw … kennt irgend jemand in Deutschland ein Mineralölkraftwerk?
April 9th, 2008 at 21:03
@E-O, W-O
Zum Thema Politik und Behörden:
Ich hatte ein paar Jahre lang die Gelegenheit, mir die Arbeitsweise von Ministerien und Bundesbehörden aus mittelbarer Nähe anzugucken.
Es funktioniert in Etwa folgendermaßen: Minister XY will in den Medien präsent sein und Gewicht in Regierung und Partei haben. Deshalb reißt er alle greifbaren Themen an sich und will federführend sein.
Seine Staatssekretäre wollen sich auch drum kümmern und nehmen die Arbeit dankbar an. Die armen Behördenmorlocks werden dann mit dem Kram zugeschüttet und sollen Ergebnisse bringen. Da sie auch noch ‘ne Menge Anderes zu tun haben und keine Experten in jedem Gebiet sein können, greifen sie auf helfende Hände aus den Lobbytruppen zurück, weil dort ja schliesslich die Fachkompetenz vorhanden ist.
Die Ergebnisse kommen schnell und werden dann fix zum Ministerien-Output.
Andersrum geht’s auch. Ab Referatsebene kann ein Ministerialer mit seinem persönlichen Fetisch so lange nerven, bis seine Ansichten Gehör finden. Da er der Einzige mit Fachkompetenz und riesigem Datenreservoire ist, ist es sehr wahrscheinlich, das zumindest Teile seines Hobbys nach oben durchgereicht werden.
Bei nachgeordneten Behörden wird es noch krasser. Den natürlichen Hierarchienachteil gegenüber Ministerien will man natürlich ausgleichen, also gebärdet man sich noch etwas schriller. Das eigene Ministerium will man natürlich nicht desavouieren, aber es gibt eindeutig “Feindbereiche”. Wenn also das UBA gegenüber dem BMWi einen Sieg davonträgt … Yeah, gib mir den Pokal!
Egal, ob in Ministerien, Behörden, Lobbyvereinen oder Wirtschaft … überall rennen nur Menschen rum, und die wollen über andere Menschen siegen. That’s it. Ganz einfach.
Gruß, Calimero
April 9th, 2008 at 21:26
#24 Calimero
Hast a bisserl Pech gehabt, Deine Links hab ich schon in #19 untergebracht, nur getarnt.-:)
MfG
April 9th, 2008 at 21:27
@Calimero #25
Wie bei Rahmstorf etc geht es nur um Profilierung, Machterhalt, -gewinn etc.
Nun, Deutungshoheit auch noch, klar.
April 9th, 2008 at 21:37
@E-O
Mea maxima culpa … du hast Recht. Is im ganzen Öko-Wischiwaschi-Wirrwar von verstrahlten Meinungsäußerungen grüner “Experten” untergegangen. Sorry :(
April 9th, 2008 at 22:16
@Krishnag
#23
Alles kalter Kaffee für die meisten Oekologismus.de-Kommentatoren hier, ganz bestimmt. Daher war #10 v.a. an Planck gerichtet:-).
Und sollte das IPCC wider erwarten doch noch irgend wo recht behalten, soll es ja vor allem im Winter und auf den nördlichen Kontinenten wärmer werden – paradoxerweise die Lösung von manchen Energieproblemen. Und das Meer wälzt sich um, bleibt kalt, und Schnee und Eis auf Grönland und Antarktis wächst. Wo ist das Problem?
April 9th, 2008 at 22:59
#29 clmiatepatrol
Mach Dir kein Kopp, wenn der nicht gleich Antwortet muß er wahrscheinlich erst wieder ein Expertengremium berufen.
Da kriegt er dann seine Argumente diktiert um Dir kräftig in den Hinter treten zu können.-:)
Die Jungs von den Klima-Katastrophikern sind eh gerade gut drauf, für die ist inzwischen der IPCC ein lahmer Verein. Da müssen die Polkappen halt schon in 10 Jahren abtauen, die Kälte da draussen lässt das Interesse des Pöbels am AGW langsam schwinden.
Ach übrigens, mit der schönen “Studie” vom UBA geht deren Chef bei den Medien hausieren was das Zeug hält. Der protzt mit einem Paper, das ich (wenn ich denn noch Zeit hätte) in der Luft zerreißen könnte.
Das also zum Thema “deutsche Behörden”, nur Ideologie und keine Ahnung von der Energieversorgung.
Na macht nix, ich hab vorgesorgt, Taschenlampen, warme Decken…….
MfG
April 9th, 2008 at 23:01
#21 krishnag
Warum in die Ferne schweifen…..
Guckst Du hier:
Letztes Drittel. Wo es richtig rot wird. <[;-))
April 9th, 2008 at 23:12
Ach übrigens, jetzt weiß ich auch die plötzliche Panik von Hansen und Co. zu deuten, langsam sehen es auch die UNO Fuzzis ein, das ihre Chancen für ein Kioto-Nachfolger echt Scheiße aussehen.
China und Indien zeigen den dicken Daumen und niemand kann was dagegen tun.
Wat hab ick schon vor Monaten gesagt, die Realität wird Sie einholen, alle fallen eben nicht auf Ihr Klimageschrei rein.
Na wo her schon, von meiner Lieblingsseite “Achgut”
Tja meine lieben deutschen Mitbürger, wie ist das Gefühl, sein Geld absolut sinnlos aus dem Fenster geworfen zu haben, die deutsche Industrie ins Ausland getrieben und demnächst ohne dauerhafte Stromversorgung da zu stehen????
Ein Scheiß Gefühl, und wer hat uns diesen Stuss eingebrockt?????
Da denkt gefälligst mal selber drüber nach, diesen grausamen Denkprozess muß schon jeder selber durchmachen.
Schlaft auch gut und träumt von Windmühlen und glitzernden Solarpannels die Euch direkt das Geld aus den Taschen ziehen.
Gewöhnt Euch schon mal an das zeitige zu Bett gehen ohne Verblödungsstrahler, PC, Spielkonsole und warmen Essen, ohne Strom taugt das bloss noch als Buchbeschwerer.
MfG
April 9th, 2008 at 23:54
#30 Energie-Ossi
Guckst Du hier:
April 10th, 2008 at 00:31
#33 BRK
Man Du bist letzte Zeit verdammt fleißig, da hab ich bald Nachholebedarf im Forum, sonst überholst Du mich noch.-:)))))))))
Da sind se wieder, unsere Probleme. Null-emission, jede Tonne zählt, alle Kraftwerke sofort abschalten…..blah, blah, blahhhhhhhhh.
Man kann die Sabber direkt spüren, die diesen tollwütigen Warmaholics die Lefzen hinunterläuft. Da haben die für teuer Geld die Katastrophe heraufbeschworen und nu interessiert das keinen mehr. Da scheint jemanden die schwere Glaskugel beim Klima-An-Beten auf die Ommen gefallen zu sein, anders kann ich mir das nicht mehr vorstellen.
Solche traurigen Exemplare der Gattung Mensch hab ich schon mal in der Irrenheilanstalt (psychiatrische Klinik) gesehen. Einer hält sich für Napolen der andere für Gott, wir müssen unbedingt eine Gummizelle in der Größe von Potsdam bauen, um die alle unter zu kriegen.
Den ist wohl beim Eis- Anbohren das Hirn eingefroren oder eine Schelfeisplatte beim Kacken aufn Kopp gefallen.
Kann auch sein, das die enorme elektromagnetische Strahlung an so´n riesigen Computer die Hirnzellen extrem durcheinander wirbelt.
Da müsste mal ´ne Studie drüber gemacht werden, ich geh da schon mal die Knete für beantragen.
Normal ist das nicht mehr, da zählt nach einen Jahr ihre teure Bibel nur noch als Altpapier.
Liebe Klimaforscher, Euer Ruf ist ja eh schon angenagt, wollt Ihr das so stehen lassen????
Wollt Ihr wirklich noch ernst genommen werden, oder müssen wir Euch mal einen neuen Kindergärtner vorbei schicken???
Das wäre aber auch gemein gegenüber den 3 Jährigen, denn die haben ja schon mehr Grips als Ihr.
Sorry, für die anderen unter uns, ganz böse Ironie.
MfG
April 10th, 2008 at 11:51
Zu Charlotte Lorecks Vortrag bei den Linken…
Ist ja grausam, nur mal ein Minibeispiel:
? Und was ist mit Wasser? Meine Güte…
Besonders Interessant finde ich wie gut die gute Frau Physik drauf hat…
Sauber, mein Grundstutiumsphysikprof (Oder Thermo, oder E-technik oder später Energietechnik und Co) hätte mich für so nen Satz rausgeschmissen! Leistung ist Arbeit pro Zeit. Arbeit ist die Energiemänge, die von A- nach B verschoben wird. D.h. bezogen auf Kraftwerke… Das wäre eine saubere Beschreibung…
Der Ganze Vortrag ist gespickt voll mit Methodischen Fehlern (Abb 7,8,9), naturwissenschaftlichen Ungenauigkeiten und ideologischen Verblendungen… Als Studien- oder Diplomarbeit wäre das bei uns nicht durch gegangen… Höchstens als erster Entwurf/Versuch…
April 10th, 2008 at 12:37
#35 Rainhelt
Ja, nun ist aber das Problem, das dieses Pamphlet als Arbeitspapier des UBA die Stromlücke einfach so weg wischen will.
Beispiel:
Handelsblatt
FR-Online
Die Zeit
Deutsche Börse
Das sind nur ein paar Beispiele, wie dieses Paper die Meinung in DE ändern soll.
Es ist eine bodenlose Frechheit, mit diesen unausgegorenen Paper die Energieversorgung in DE zu sichern.
Eine Vorraussage des UBA ist eh schon in der Mülltonne.
Der Stromverbrauch steigt weiter in DE, um ca. 1% Jährlich, wie woolen die jetzt ihre 11% Einsparungen denn realisieren????
Zwangsabschaltungen, Strom so teuer machen das auch die letzte Industrie ins Ausland gegangen ist, ….?
Bin mal gespannt.
MfG
April 10th, 2008 at 13:17
@Energie-Ossi
#30
…und Kaffee Nummer 2: Nespresso. So antwortet Nestle Chef Brabeck, auf die Frage:
“Ändert man bei Nestlé auch die Rezepturen? Ersetzt man teurer gewordene Rohstoffe durch günstigere?”
Nestlé: Selbstverständlich. Das spielt in Entwicklungsländern eine grosse Rolle. Ein traditionelles Milchpulverprodukt auf Weizenbasis ist bei den hohen Weizenpreisen heute in Afrika für viele unerschwinglich. Wenn wir Weizen durch einen lokalen Rohstoff wie Reis ersetzen, können wir den Preis konstant halten.
und…
Ist der Weizenhandel eine Art virtueller Wasserhandel?
Das ist richtig. Deshalb ist es unverantwortlich und moralisch inakzeptabel, dass man enorme Subventionen zahlt, um aus Lebensmitteln Biotreibstoff zu machen. Wenn man 20% des steigenden Erdölbedarfs mit Biotreibstoffen decken will, wie das geplant ist, dann gibt’s nichts mehr zu essen.
(Jemand/Rainhelt? hatte glaub’ ich diesen NZZ-Artikel
bereits hier verlinkt.
…und noch etwas heisser Kaffee, nachdem wir alle bereits seit Februar von explodierenden Weizen- und Reispreisen erfahren hatten (allmählich bröckelte wohl die anfängliche Medienblockade):
Haiti – Unruhen wegen teuren Lebensmittel.
Darum bitte, Energie-Ossi, wenn Du irgend einen Einfluss auf all diese Energiepolitiker hast: Stoppt “Bio”-Kraftstoffe. Bio-Kraftstoffe sind für hungrige Mägen, nicht für Benzintanks bestimmt!!!
April 10th, 2008 at 13:35
#37 climatepatrol
In einen Punkt muß ich Dich leider ganz dolle enttäuschen.
Ick hab nicht den geringsten Einfluß, auf wen auch immer.(höchstens auf mein Hund)
Deshalb bin ich ja auch hier im Blog unterwegs und sondere meine ätzenden Kommentare ab.
Klimawandel hin oder her, aber die CO2- Vermeidungsstrategien sind zur Zeit das Letzte.
Wenn, wegen unseren (nicht meinen) Gutmenschenkampf zur Rettung des Klimas nur ein einziger Mensch auf der Erde sterben muß, was ist denn dann dieser Kampf noch wert????????
Welchen großen Zynismus legen denn solche Leute an den Tag, warum gehen denn da nicht Greenpeace und die Grünen auf die Straße???
Sind das für die nur Kollateralschäden zur Rettung Gaia´s, die man halt hinnehmen muß???
Und wenn es euch zum Hals raushängt, ich schreibe es immer wieder:
KLIMASCHUTZ TÖTET MENSCHEN
April 10th, 2008 at 14:54
Dem kann ich nur immer wieder zustimmen, Energie-Ossi. Klimaschutz tötet Menschen. Man muß es immer und immer wieder aufschreiben und aussprechen, damit diese Erkenntnis sich Bahn bricht.
Um mal den Schwenk zum Ausgangsthema durchzuführen: Man muß auch immer und immer wieder verdeutlichen, daß ein Handlungsbedarf hinsichtlich CO2-Vermeidung nur dann besteht, wenn die Projektionen des IPCC und die dort eben eingehenden Feedback-Mechanismen die Realität korrekt und vollständig widerspiegeln.
Ist das nicht der Fall, reduziert sich die Frage nach dem menschlichen CO2-Eintrag in die Atmosphäre und dessen Folgen auf eine akademische, die unser Klima nicht wesentlich beeinflußt und damit auch keine politische Agenda erzwingen oder begründen kann.
Den vielleicht besten Text, der das Gesamtproblem allgemeinverständlich umrundet, findet man hier:
http://www.weatherquestions.com/Roy-Spencer-on-global-warming.htm
Ich kann diesen Artikel wirklich nur jedem ans Herz legen. Spencer ist nun wirklich ein anerkannter und auch mit einer Ehrung ausgezeichneter Klimaforscher, dessen Expertise man eigentlich nicht in Zweifel ziehen kann. Und er räumt nebenbei auch noch mit einigen Denkfehlern auf, die sich in den IPCC-Berichten finden, und die die von mir oft schon thematisierten Bereiche “Verwechslung von Ursache und Wirkung” sowie “Wo ist die Maschinerie zur Herstellung des Strahlungsgleichgewichtes?” betreffen.
Spencers Präsentation zum Thema Feedbacks, die er auf der Klimakonferenz in New York im März gehalten hatt, findet sich hier:
http://www.warwickhughes.com/blog/?p=151
April 10th, 2008 at 15:09
#39, der-physiker:
Selbst wenn die Projektionen 100%ig richtig wären bleibt immer noch die Abwägung, was zielführender und effizienter ist: (CO2-)Vermeidungs- oder Anpassungsstrategien.
Ich sehe die Gefahr einer CO2-Vermeindungsstrategie darin, dass sich trotz einer möglicherweise drastischen Reduzierung des anthropogenen CO2 das Wetter in 50 oder 100 Jahren wieder ganz anders entwickelt, als gedacht. Wer nimmt schon Wetten auf das Wetter in 50 Jahren an?
April 10th, 2008 at 15:09
#38 Energie-Ossi
Bravo.
Aber, um es mit planck zu sagen:
Nun, das Flugzeug -der Klimaschutz- ist nun in der Luft, und wenn schon jetzt der Treibstoff fast alle ist, warum versucht man keine Notlandung???
Menschenopfer für die “very likely”- Glaskugel- Vorhersage der Zukunft?
Immerhin, man hat erkannt, dass dieses Flugzeug abstürzen wird. Und man gibt deshalb an alle weiteren Maschinen den Befehl, den Treibstoff abzulassen, als Vorsichtsmaßnahme…
April 10th, 2008 at 16:28
@E-O #36
In deinem Deutsche Börse-Link fand ich folgenden schönen Absatz:
Die Öko-Auskenner beweisen mal wieder ihre Ahnungslosigkeit. Wenn ich bei einem Anlagenbauer ein Kraftwerk in Auftrag gebe, sage ich dem, wie ich es betreiben will, und wie lange es bei dieser Betriebsweise durchhalten soll. Die gewünschte Garantielaufzeit ermittle ich dabei aus der Amortisationsdauer und dem Zeitpunkt, an dem ich annehme, dass die Technik bis dahin so weit ist, dass sich ein Neubau eher rechnet, als der Weiterbetrieb/die Ertüchtigung der Altanlage.
Daraufhin plant der Auftragnehmer eine Anlage, die meinen Wünschen entspricht und genau so lange hält, wie ich beim vorgesehenen Betrieb damit fahren möchte. Kein Sicherheitszuschlag, den ich nicht bezahlen möchte … nada.
Wenn ich, z.B. Grundlastbetrieb vorgesehen hatte, jetzt aber durch die Ausregelung von Windstrom-Schwankungen, auch mit schwankenden Parametern fahren muss, bedeutet das Wechselbelastungen fürs Material, die so nicht vorgesehen waren. Das Material altert also schneller. Es ist wie beim Auto … ein Autobahn-Langläufer kriegt viel mehr Kilometer auf die Uhr, als ein Stadtfahrzeug mit häufigen Kaltstarts und Kurzstreckeneinsätzen.
Historisch bedingt unterliegen Kraftwerke nun aber einer strikten Überwachung durch TÜV o.ä. Aus den Auswertungen der entsprechenden jährlichen Materialüberprüfungen errechnen die TÜV-Leute dann die Restlebenszeit, in der gefahrlos weiter betrieben werden kann. Sobald es in den unsicheren Bereich kommt, macht der TÜV die Bude einfach zu. Betriebsgenehmigung erloschen.
Jetzt labert die Öko-Bürokratie von “zu niedrig angesetzten Laufzeiten”. Dabei wird impliziert, dass man ja ertüchtigen könnte. Stimmt, kann man … aber ein Großkraftwerk ist halt kein Lego-Konstrukt. Da sind alle Bauteile aufeinander abgestimmt. Die ganze Peripherie ist riesig und jede Änderung wirkt sich auf andere Komponenten aus. Ersatzteile gibts auch nicht im Großhandel, da sind viele Einzelanfertigungen verbaut, die ganz speziell für den Standort gebastelt und angepasst wurden.
Ich krieg echt ‘nen Hals, wenn sich diese Technik-Legastheniker an Zahlenspielen versuchen. :(
April 10th, 2008 at 17:08
#39 der physiker
Ich gehe davon aus, das inzwischen auch der letzte stille Leser meine ablehnende Haltung zum AGW kennt. Deshalb regen mich die sogenannten “Klimaschutzmassnahmen” ja so auf. Die verknappen das Essen, dem Bürger sein Geld, führe einen sinnlosen Handel mit Luft ein und erfinde dazu den passenden Grund. Ich nenne es eine Schande, im empfinde nur noch Abscheu für dieses Gesocks und werde es jeden an den Kopf werfen, ob es Ihn nu passt oder nicht.
KLIMASCHUTZ TÖTET MENSCHEN
Dito, nix gegen vernünftige Massnahmen der Umstrukturierung der Energiewirtschaft, dann aber bitte mit Verstand und Augenmass.
Es geht schon vieles, aber dann bitte als ausgereifte Lösung und nicht so´n Flickwerk wie jetzt gerade.
Um Deinen Gedanken aufzugreifen, das Flugzeug hat schon längst einen 10 m tiefen Krater erzeugt.
#42 Calimero
ich weiß was Du meinst, ich habe in einem Großkraftwerk meine Lehre absolviert. So ein 500 MW Block hat gewaltige Dimensionen und auch die Turbine sprengt menschliche Maßstäbe. Ich hab mal bei einer GR zugeschaut, wo die so´n Ding auseinander genommen hatten, Wahnsinn sag ich Dir.
Auch der Kessel ist als solcher nicht mehr zu erkennen, von minus 7 m bis plus 70 m hab ich mich da rumgetrieben um die Meßtechnik zu reparieren.
Einfach nur gewaltig das ganze und da kommen ein paar popelige Öko-Fuzzis und wollen den Profis die Energieversorgung erklären.
Im Endeffekt wissen die doch auch bloß, das der Strom aus der Steckdose kommt und det wars schon.
Der Aufwand der Erzeugung, des Transportes, der Netzregelung bis hin zum Hausanschluß ist denen doch ein Buch mit sieben Siegeln (siehe Studie des UBA).
Lasst Bäcker Autos bauen oder Reinigungskräfte einen Computer, dann haben wir das selbe Ergebnis.
Die Grünen sollen sich um den Naturschutz kümmern, das wäre ihre sinnvolle Aufgabe. Aber lasst verdammt noch mal Eure grünen Daumen aus dem Energiegeschäft raus, da könntet Ihr Euch ganz schnell die Finger verbrutzeln.
MfG
April 10th, 2008 at 17:18
Gut gebrüllt, Löwen Energie-Ossi und Wetterfrosch!
@”der Physiker”
Danke für den Spencer-Link.
@ALLE
Hier ist ein Goldstück auf Deutsch aus dem Spencer-Link:
…im Falle dass keine anderen Veränderungen im Klimasystem auftreten, würde eine Verdoppelung des CO2 in der Atmosphäre weniger als 1°C Erwärmung bewirken (etwa 1°F). Dies ist KEINE kontroverse Aussage…sie wird so von Klimatologen gut verstanden. (Wir sind auf dem Weg zu einer Verdoppelung der Atmosphäre [bereits] auf etwa 40% der Strecke angelangt.)
ABER…all das andere, das es im Klimasystem sonst noch gibt, wird wahrscheinlich nicht ohne Reaktion bleiben.
Zum Beispiel können wir voraussetzen, dass Wolken, Wasserdampf und Niederschlagssysteme in irgend einer Weise auf eine sich erwärmende Tendenz reagieren, was die von Menschen gemachte Erwärmung sowohl verstärken als auch reduzieren könnte. Diese Reaktionen [im Klimasystem] nennt man allgemein Feedbacks. Auf diese kommt es an bei der Frage, ob die von Menschen gemachte Erwärmung katastrophale Folgen haben wird oder etwa gar nie wahrgenommen wird. Solche Feedbacks sind die Quelle von fast allen wissenschaftlichen Unstimmigkeiten [lies "Glaskugel"-Lesen TM Wetterfrosch]über die globale Erwärmung.
Roy Spencer, 2008 Übersetzung CP
April 10th, 2008 at 17:53
#Calimero
Ach weil wir gerade so schön am plaudern sind, mir ist da noch was aufgefallen.
Nachdem im mir diverse Papers der Öko-Möchtegern-Elektrifizierer (widerwillig) angesehen habe, sind mir zwei gegenläufige Tendenzen aufgefallen.
Gruppe 1: der ich noch 20% Ahnung zugestehe, fordert mehr Windkraft, mehr Solar, mehr Bio-gas und mehr Überlandleitungen zum Transport der Energie.
Gruppe 2: die absoluten Blöd-Ökos mit esotherischen Einschlag wollen alles Regional machen. Wozu neue Überlandleitungen, wir machen alles in der Region.
Bei einen kleinen Dorf in Meck-Pom mag det ja gerade noch so funktionieren, aber spätestens bei einer größeren Stadt mit Industrieansiedlung geht det schon in die Hose.
Fazit, nich mal bei Ihren Phantasien können ´se sich auf eine Linie einigen, aber wollen für die ganze Welt das Patentrezept in der Tasche haben.
Jetzt noch eine böse Kritik an den großen 4.
Ick hab Euch um argumentativer Hilfe gebeten, aber Ihr zieht einfach den Schwanz ein und schweigt weiter. Habt ihr die Hosen voll oder zieht ihr es lieber vor im Ausland alles aufzukaufen, um im Notfall die deutsche Bude dicht machen zu können?????
Geht Ihr lieber den Weg des geringsten Widerstandes oder kämpft ihr endlich mal????
Kein Wunder, das alle auf Euch rumhacken, so wie Ihr zur Zeit handelt (nicht handelt).
Wir kleinen Stadtwerke können uns nicht so einfach verkrümeln, wir bleiben dann mit der Scheiße ganz alleine hier sitzen und dürfen danach den Buhmann spielen.
Ich bin sehr enttäuscht.
MfG
April 10th, 2008 at 18:47
Aktuell zur Globaltemperatur. Hansen muss offensichtlich bei der Erwärmung nachhelfen. Die GISS-März-Temperatur ist sprunghaft um über 0,4°C gegenüber Februar angestiegen. RSS und UAH sind hingegen im Keller geblieben und nicht mal um 0,1°C gegenüber Februar angestiegen.
http://klimakatastrophe.files.wordpress.com/2008/04/diff-globaltemp-03-2008d.jpg
April 10th, 2008 at 19:33
@E-O
Einspruch. Wenn das kleine Dorf dezentral Versorgungssicherheit haben will, braucht es ein 100% Backup-System. Irgendein Versorgungssystem muss 100% Gesamtlast schaffen, wenn die EE gerade indisponiert sind. Wirtschaftliche Energiespeicher gibt es in dieser Größenordnung nicht, also muss ein großer, oder viele kleine Notstromdiesel, bzw Gasturbinen bereitstehen. Problem dabei: Die verursachen auch Kosten, wenn sie nicht betrieben werden.
Lösung: Versorgungsinsel größer machen, Kosten und Risiko teilen. Diesen Gedanken konsequent weiterverfolgt landet man dann irgendwann wieder bei einem europäischen Verbundnetz, in dem die Teilnehmer genau das tun, was sie am Besten können, und dies zu den wirtschaftlichsten Betriebskosten.
Eine dezentrale, partikulare Energieversorgung muss ganz einfach überdimensioniert werden, was horrende Kosten und Aufwand für jede Klein-Einheit bedeutet. Die “Dezentralismus-Jünger” gehen ja immer davon aus, dass sie ihre Überschüsse genauso loswerden, wie sie ihre Unterdeckungen durch andere kompensieren lassen können. Das funktioniert aber nunmal nicht, wenn viele Kleine nur für ihren Bilanzkreis planen.
Es ist der grundlegende Systemfehler bei allen Szenarien … immer ist irgendjemand da, der im Fall der Fälle unter die Arme greift. Da wird dann immer eine Import/Export-Zahl ins Diagramm eingearbeitet.
Aber, wer soll das denn sein, wenn alles dezentral ist?
Wir brauchen keine HS-Leitungen, weil alles dezentral wird. Wenn es nachtet und der Wind nicht weht, haben wir eine volle Güllegrube. Und wenn alle EE richtig voll Leistung bringen können, wir die aber nicht verbrauchen, dann speisen wir ins Netz ein … stopp, wir sind ja autark … also pumpen wir halt unser Rathaus auf, oder wir ziehen Steine hoch, oder wir pumpen Wasser in unser Dorf-PSKW (oder halt die Gülle).
Wenn ich mir die Entrüstung ins Gedächtnis rufe, die eine Erhöhung der monatlichen Müll-Gebühr um einen Euro so nach sich zieht … was soll der Meck-Pom-Dorfbewohner da zu den dezentralen Stromgestehungskosten sagen?
Wenn eine dezentrale Energieversorgung so erstrebenswert wäre, stellt sich die Frage, warum sich aus den kleinen Gründungsversorgern (BEWAG, z.B.) ein mittlerweile europäisches Verbundnetz entwickelt hat. Es könnte ja eventuell an der größeren Flexibilität, der nahezu 100%-igen Versorgungssicherheit und den vergleichsweise geringen Kosten beim Betreiben von sicheren (und wirtschaftlichen) Großeinheiten liegen.
Gruß, Calimero
P.S. Es wäre diesem Blog sicherlich nicht dienlich, wenn sich hier Pressesprecher X von EVU Y äußern würde. Auch wenn er nur die reine Wahrheit zum Besten gibt … es gäbe einen Image-Schaden für dieses Forum, wenn sich die Industrie hier äußert. Gesellschaftlich erlaubt sind nur Beiträge von NGO’s und Umweltbürokraten. Alles andere ist “Pfui bäh”.
April 10th, 2008 at 19:48
#46 Mueller
Das ist dich mal was. Der größte Temperatursprung nach oben seit Beginn der Aufzeichnungen, und keiner hat´s gemerkt?
Ich werde mal schnell die Sat-Daten abspeichern, eh´die
auch “korrigiert” werden…
Und was man sonst noch so angeboten bekommt- ein Super-La Niña soll die Ursache der Abkühlung gewesen sein, und noch einige Monate bis Jahre (!) anhalten.
Richtig ist, La Niña hatte sein Maximum im Januar.
(link)
Nun, wenn ich mir heute die Ozean-Anomalien ansehe, kann ich von derartigen Phänomenen nichts mehr entdecken. Man könnte sogar Ansatzweise einen El Niño vermuten…
April 10th, 2008 at 19:50
#47 Calimero
Zu Deinen PS.
Natürlich sollten die sich per PN bei mir melden, im Blog hätten nur diverse Grün-Gut-Wir-müssen-doch-was-tun-Menschen ihre gespielte Empörung zum Ausdruck gebracht.
Hast eigentlich recht, wir kommen auch so gut über die Runden, wenn mir auch manchmal etwas Zahlenmaterial fehlt.
Ich möchte doch lieber mit echten Fakten argumentieren, überzeugen und nachprüfbar die Wahrheit ans Licht zerren.
Gut, für heute reicht es auch, ich werd mir lieber mal ein gepflegtes Glas CO2 haltiges Hopfengetränk durch den Kopf gehen lassen.
Dabei eine ruhige Kugel schieben und die Warmaholics vor Wut platzen lassen.
Auch die haben nicht mehr den Arsch in der Hose hier aufzutauchen.
Ich bin denn mal wech, viel Spass für den Rest hier.
MfG
April 10th, 2008 at 20:21
Ähm, E-Ossi, hier mal noch ein Link speziell an dich:
Klimawandel lässt Bier knapp werden
Na denn, Prost.
April 10th, 2008 at 20:43
#50 Wetterfrosch
Am besten hat mir der letzte Satz gefallen:
Jetzt ist also der Klimawandel Schuld am Alarmismus, dieser hat Schuld am Biospritwahn und dieser den Neuseeländern das Bier teuerer geamcht.
Die Schlange beisst sich in den eigenen Schwanz…
April 10th, 2008 at 20:53
@Wetterfrosch
Ich habe vor ein paar Tagen im Radio gehört, dass die Bratkartoffelpreise im deutschen Restaurant-Gewerbe ansteigen werden, weil zum Beispiel die Majoran-Preise um 300% angestiegen sind.
Buff … Majoran? Jupp, ist ein Gewürz, mithin ein Rohstoff. In Zeiten unsicherer wirtschaftlicher Lage gehen die Leute (institutionelle Anleger) in Rohstoffe. Das ist dann halt Gold, Zink, Kupfer, oder Kohle/Erdöl/Erdgas … und auch Majoran.
Da muss nichtmal Braugerste dem Palmöl, oder dem Raps weichen. Klimaveränderungen sind auch zweitrangig … es zählt, sich abzusichern … und das treibt die Preise.
April 10th, 2008 at 21:24
@ Wetterfrosch
#50
Jetzt werde ich aber wütend, wenn ich diesen Artikel lese: “…wegen des Klimawandels”. Solch verlogene Berichterstattung. An alle Biertrinker (inklusive mich):
Ernteausfälle wegen des Klimawandels? Falsch.
Ernteausfälle allenfalls wegen des Wetters. Neuseeland relativ trocken, 25-50% des normalen Niederschlags seit Dezember 2007 und regnerisch und kühl bis November 2007.
Jim Salinger, welcher die Bieridee über die Medien verbreitet hat, scheint der Rahmstorf Neuseelands zu sein.
Ärger Nummer 2: Giss Nasa Ausreisser. Habe ich auch gesehen. Der scheint auch bei Watts verewigt. Vielleicht müsste man einmal NASA-Boss Hansen auf die Finger schauen. Der hat bei den russischen und chinesischen Thermometern im März 4-8°C über normal gesehen und im schneereichen Europa auch über normal gemäss dieser Karte:
Gisstemp-Anomalie März 2008 gegenüber 1951-1980.
Wer soll das glauben? Smells fishy.
April 10th, 2008 at 21:34
@Rainer, Calimero
…und in der Summe bekommen wir eine klassische Wirtschaftskrise hin; Biosprit ist schon den Bach runter, Solar & Windenergie kränkeln, Energie wird knapp und unbezahlbar und das Gewerbe macht, dass es DE den Rücken kehrt.
Das birgt zwar die Chance, der der Klimadingsda-Spuk dann vorüber ist,aber um welchen Preis.
Ägypten, Haiti… bald wird der Hunger die gesamte dritte Welt erfassen, und auch wir kommen nicht ungeschoren davon.
@alle
Tja, liebe Weltverbesserer, das habt ihr bestimmt nicht gewollt, aber das Problem ist hausgemacht.
Klimaschutz tötet Menschen
nicht erst in hundert Jahren wie in fiktiven Szenarien, sondern heute und jetzt.
April 10th, 2008 at 21:40
@Tomisklav Rus #40
Frag mal einen Britten ;.)
April 10th, 2008 at 21:41
#53 Calimero
Ernteausfälle? Die gab´s schon immer. Aber was im Tank landet, fehlt halt irgendwann im Glas oder auf dem Teller. Und, Handel treiben die doch bestimmt auch in Neuseeland? Die Kivi waren jedenfalls saftig wie immer ;-)
April 10th, 2008 at 22:04
Ach ne, jetzt sich die “Warmoholics” auch noch am weltweiten Preisanstieg beim Reis schuld??????
mfg
Chlorobium (der Farbe wegen)
April 10th, 2008 at 22:13
#57 Chl. ferrooxidans
Aber selbstverständlich.
Wer treibt denn ständig die Klimaschutzsau durch die Dörfer.
Wenn Ihr die Wahrheit nicht vertragen könnt, dann bleibt doch in Euren Löchern.
April 10th, 2008 at 22:14
#57
Was du hier giftgrün anzweifelst, läuft schon lange genug in den Nachrichten.
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/reispreis2.html
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/29/0,3672,7224669,00.html
Klimaschutz lässt Menschen verhungern
MFG
April 10th, 2008 at 22:16
@Rost #57
Seit es heißt Sprit statt Essen – klar daß das eine der CO2 Vermeidungsfolgen ist.
Wer kommt man sonst auf so einen Schrott ?
April 10th, 2008 at 22:20
Die neue Katastrophensau heißt Turbowachstum.
Waldsterben ade. Es lebe das Turbowachstum des Bergwaldes.
Was haben diese blöden Hölzer eigentlich auf den Bergen zu suchen. Da gehören doch die Gletscher hin.
April 10th, 2008 at 22:22
zu 61
der Link
April 10th, 2008 at 22:32
BRK, #61 #62
dann sind doch glatt oben die Berge zu Ende, und die Bäume treten sich auf die Füße, weil sie nach oben nicht mehr weiter können, Dinger gibt’s
April 10th, 2008 at 22:39
@BRK
@Enregie-Ossi
PM
April 10th, 2008 at 23:19
@ climatepatrol #53
“Der hat bei den russischen und chinesischen Thermometern im März 4-8°C über normal gesehen und im schneereichen Europa auch über normal gemäss dieser Karte”
Erst die große Kälte in China und dann dort die große Wärme. Die Chinesen machen offensichtöich das globale Wetter. El Nino war dagegen nichts. Wenn das stimmen sollte, fragt sich, wie diese Extremwerte in China zu stande kommen? Doch die Aerosole?
http://www.hamburger-bildungsserver.de/welcome.phtml?unten=/klima/klimawandel/treibhausgase/aerosole/wirkung_regional.html
April 11th, 2008 at 00:01
#54, 59 Wetterfrosch
Zu dem Thema guck auch hier.
Frage: Wenn Klimaschutz Menschen tötet, wie nenn man dann Klimaschützer?
April 11th, 2008 at 00:19
@Energie-Ossi (#11)
Die UBA-Studie werde ich mir am WE mal vornehmen.
April 11th, 2008 at 02:05
@Energie-Ossi (#45)
Nana… Du bist enttäuscht? Enttäucht, daß ich mich nicht prompt um Dich, Deine Familie, Deinen Job und Deiner aller Zukunft kümmere?
Also, dieses Anspruchsdenken stellen wir mal GANZ SCHNELL wieder ab, ja? Sonst vergeht mir die Arbeitslust schneller als Du zu ahnen imstande bist. Aber ich halte Dich für clever, ein paar derbe Fehltritte sind allemal drin und ein Schuß vor den Bug reicht wohl aus. Gute Besserung und Schwamm drüber.
Interessant ist schonmal, daß sich 20%+ der bundesdeutschen Elektrizitätsversorgung lt. UBA auf kaum 20 Seiten (Deckblatt und Inhaltsverzeichnis eingeschlossen) abwickeln lassen. Demzufolge gehört eigentlich jedes Wort dieser Veröffentlichung auf die Goldwaage gelest.
April 11th, 2008 at 02:11
Reis verursacht von den Agrarpflanzen das meiste Methan. Es ist eine richtige Methansau. Vermutlich der Grund, wieso es in SO-Asien so warm ist. Die Sonne glaube ich weniger.[Ironie/off]
Es ist ein Sieg für die Klimaschützer in voller Linie. Mehr CO2-Neutralität und weniger Methanausstoß.
April 11th, 2008 at 02:20
@ Flamme
Mit “den großen 4″ meinte er die Energiekonzerne.
April 11th, 2008 at 09:02
@Mueller
#65
Ja genau! Die Chinesen bereiten sich ja jetzt auf die olympischen Spiele vor und fangen an, Aerosol fördernden Smog zu verbannen, und schon steigt die Temperatur massiv :-).
April 11th, 2008 at 09:38
@peper
:)))
So kann’s gehen, wenn man vor- und eingespannt ist … ich las erst “Wichtig!!!!” und die Bitte an Calimero u. mich, dann die bittere Beschwerde wegen unterlassener Hilfeleistung – und habe mich tatsächlich angesprochen gefühlt. Ziemlich dämlich, wenn ich das aus der neuen Perspektive betrachte.
Also meine aufrichtige Entschuldigung – wird bestimmt wieder vorkommen.
April 11th, 2008 at 10:03
@peper #69
Es ist ein Sieg für die Klimaschützer in voller Linie. Mehr CO2-Neutralität und weniger Methanausstoß. [Zynismus off]
Link:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/reispreis2.html
Ein interessanter Beitrag! Aber hört jetzt bitte mal auf, auf dem Methan herumzureiten, sonst muss ich bald auf meine morgentliche Kuhmilch verzichten.
April 11th, 2008 at 10:06
#66 BRK
Sehr schön.
Zu deiner Frage: Gutmenschen?
April 11th, 2008 at 12:00
Es geht aber auch nopch dümmer:
Jetzt ist der Klimawandel auch noch für schrumpfende Wälder verantwortlich…
April 11th, 2008 at 12:05
Highlight:
http://toy-press.de/pressemeldung.php?id=1079
lol
April 11th, 2008 at 12:08
Und zu dem Bierthema:
http://idw-online.de/pages/de/news254919
April 11th, 2008 at 12:27
@Rainhelt
Deine Beispiele runden den Slogan Klimaschutz lässt Menschen verhungern noch ab.
Zusammengefasst:
Die reichen “Gutmenschen” fressen, saufen und verbrennen den Armen der Welt klimaneutral die Grundnahrung weg.
April 11th, 2008 at 13:07
#75 Rainhelt
Absolut korrekt. Je mehr Klimawandel, desto mehr Wald wird für Biosprit und Pellets umgehauen. <[;-\
April 11th, 2008 at 13:11
#Wolfgang Flamme
#67 Danke, das Du Dir mal das Schundblatt näher ansehen willst.
#68 Da hab ich erstmal geschluckt, aber Dank Peper hat sich das Mißverständnis gleich wieder aufgelöst. Ich würde mich nie wagen, einen so beschäftigten Menschen wie Dich zu drängen. Du hättest Dich schon mal in einer ruhigen Stunde gemeldet, da bin ich mir sicher.-:)
Nochmal zu den “großen 4″, RWE will sich in England einkaufen, E-ON in Spanien, Vattenfall ist eh schon Ausländer (Schwede) und ENBW hat seine Fühler auch schon ausgestreckt. Alle zusammen investieren kräftig in Ost-Europa und haben am Tag X genügend ausländische Geschäftsfelder um DE den Rücken kehren zu können. Warum hat denn E-ON freiwillig schon sein Netz angeboten???
Geschickter Schachzug das, Netze kosten Geld und sind zu 100% reguliert, warum soll man sich damit noch rumärgern.
Die “Zerschlagt die Konzerne -Brüller” sind auch plötzlich sehr ruhig geworden, das hatten sie wohl nicht erwartet.
Ja liebe Leut, das ist Kapitalismus, falls es noch jemand nicht gemerkt haben sollte, entweder hat man die Energieversorgung in staatlicher Hand oder sie ist privatisiert. Alles dazwischen führt irgendwo ins Chaos.
Wolfgang, noch mal zum “Anspruchsdenken”.
Ich bin Realist genug, um zu wissen das die Großen 4 ihr eigenens Süppchen kochen. Teilweise haben sie ja schon versucht die kleinen Mitbewerber platt zu machen und viele staatliche Regelungen spielen denen noch in die Hände. Nenne es einen “Verzweiflungstat” meinerseits, eine Antwort von denen hätte ich eh kaum erwartet.
Jeder kämpft für sich alleine und der Rest der Welt gegen uns EVU´s, das ist halt die bitterer Realität, der wir uns stellen müssen.
Genau aus diesen Grund regt mich auch diese “Paper” der UBA so auf, fernab aller Realitäten soll das irgend eine Machbarkeit beweisen, die es so nicht gibt.
Na denn viel Spass damit, wie ich Dich kenne, findest Du garantiert einige Schwachpunkte daran.
MfG
April 11th, 2008 at 13:34
#66 BRK
MÖRDER-:(
April 11th, 2008 at 13:46
Zu meiner Aussage–Die deutsche Industrie verpisst sich ins Ausland—
BASF legt Milliarden-Projekt auf Eis
Die BASF hat ihre Entscheidung über den Bau einer milliardenschweren Kohlevergasungsanlage auf Eis gelegt. Als Grund nennt das Unternehmen die Unsicherheiten über den künftigen Emissionshandel in Europa.
http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=3379986/xvx69l/
Natürlich wieder von Achgut gefunden.
Und so geht eine Industrienation mit wenig eigenen Rohstoffen ganz langsam den Bach runter. Wer von einer Dienstleistungsgesellschaft mit Null CO2 Aussstoss träumt, sollte auch dran denken, ohne Industrieproduktion kein Geld, kein Geld auch keine Dienstleistung.
Und schon eine Erdhöhle gegraben????
MfG
April 11th, 2008 at 13:50
Milch ist sowieso ungesund. Es beinhaltet viele ansteckende Krankheiten, der Cholesteringehalt ist zu hoch und löst mit Laktose allergische Reaktionen aus. Trink das besser nicht! Außerdem kann man das verschonte und schützenswerte Gras als Biokraftstoff verwenden.
So irgendwie beschreibt PETA, glaub’ ich, die Milch. Auch ein schönes Beispiel, wie Dihydrogenmonoxid oder CO2, wie eine eigentlich tolle Substanz mies geredet wird. Man kann recht günstig und zu jeder Zeit Eiweiß, eine lange Liste von Vitaminen und Spurenelemente erwerben. Aber mal schauen, wie man diese Elemente auch noch schlecht reden kann. Mit der Kombination mit Laktose oder so erzeugt es bestimmt irgendwelche gesundheitliche Risiken/ negative Feedbacks.
Mal zu was handfestes:
Gestern, als ich mit dem PKW unterwegs war, hörte ich im Radio, dass die Nester der Kormorane mit Scheinwerfer bestrahlt werden, um die Kormoran-Eltern zu verscheuchen. Die Eier unterkühlen sich dabei, der Inhalt stirbt und die nachfolgte Population wird reduziert. Die Akteure sind Fischfreunde. Hauptsächlich Angler und Fischer, die sich um ihre Fischbestände sorgen machen. Aber auch Fischfreunde, die in ihrem Teich wertvolle Fische haben. Die Vogelfreunde laufen Sturm.
http://www.angeltreff.org/natur/problem_kormoran.html
http://www.presseportal.de/pm/7154/1089031/komitee_gegen_den_vogelmord_e_v
April 11th, 2008 at 14:11
Mal am Rande ein ernsthafter Gedanke.
Hier, jetzt und heute werden die Weichen für Deutschlands Zukunft gestellt.
Eins dürfte selbst der letzte grüne Häkelfreak erkannt haben, 100% EE geht nicht und das auch nicht in 20 Jahren.
Atomausstieg in DE steht fest (Oder ????) und den neuen, modernen, effizienten Kohlekraftwerken stehen tausende Gutmenschen entgegen, die mal gehört haben, das die Dinger CO2 ausstoßen.
Die Parteien drehen Ihr Fähnchen nach den Wind, besonders die CDU kippt um wie ein besoffener Dackel.
Also wie soll es jetzt weiter gehen????
Keine neuen Kraftwerke???? Die alten Dreckschleudern weiter am Netz????
Deutschland zum stromlosen Industriezwerg über den nicht nur die Sonne lacht???
Großspurige CO2-Sparziele, die innerhalb von Wochen von den Chinesen und Inder mehr als kompensiert werden????
Milz an Kleinhirn, Leute wat soll det, schaltet endlich mal euer Denkapparat ein.
Soll so die Zukunft Euer Kinder und Enkel aussehen????????
Wollt ihr das wirklich, eure Nachfahren frierend und hungernd in Lumpen gehüllt um das imaginäre Klima zu schützen????
Politiker und Parteien kommen und gehen, ist das Land aber erstmal in Trümmern, wird es viel Geld und Willen kosten, es wieder aufzubauen.
Wir stehen jetzt am Scheidepunkt, ökolologisch wertvoll und Tod oder endlich wieder der Zukunft zugewandt und Leben.
Achso, dazu noch ein passender Artikel:
Na dann, Mahlzeit
April 11th, 2008 at 14:26
@peper #83
Dieses Dihydrogenmonoxid ist aber auch ein verteufeltes Zeuch. Man hat es schon in ansonsten vom Menschen völlig unberührter Natur nachweisen können und sogar in tiefsten Grundwasserschichten findet man schon rauhe Mengen davon! Schlimm, schlimm …
Aber mal Spaß beiseite: Ist euch aufgefallen, dass, seit einige Medien zart an grünen Denkmälern rütteln (siehe Link von climatpatrol), unsere lieben Freunde hier garnicht mehr auftauchen? Der zarte Versuch der netten Bakterie kann wohl kaum gewertet werden.
Da wird doch sicher gerade eine neue Strategie ausgeheckt.
April 11th, 2008 at 15:01
@Energie-Ossi #81
“MÖRDER-:(” ist falsch.
Man unterscheidet im deutschen Recht Mord, Totschlag und fahrlässige Tötung.
Kennzeichen eines Mordes sind ein besonderes Motiv, (§ 211 StGB) z.B. “zur Befriedigung des Geschlechtstriebes”, oder eine besondere Art der Begehensweise, wie z.B. “heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln”. Neben der Tötung selbst ist für die Einordnung einer Tat als Mord also noch mindestens ein weiterer Umstand notwendig.
Totschlag ist die vorsätzliche Tötung eines Menschen, die weder die qualifizierenden und deswegen die Strafdrohung erhöhenden Kriterien für Mord, noch die privilegierenden und damit die Strafdrohung mindernden für eine Tötung auf Verlangen erfüllt.
Bleibt also die fahrlässige Tötung, die nach § 222 StGB mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft wird. Bei guter Führung wird ein Viertel der Haftstrafe erlassen.
Aber keine Panik, liebe Klimaschützer. Nur weil ihr billigend in Kauf nehmt, dass Menschen verhungern, weil es für die örtlichen Machthaber wirtschaftlicher ist Bio-Sprit statt Nahrung zu produzieren, damit ihr mit eurem co2-neutralen Auto zur nächsten Weltrettungsdemo fahren könnt (alternativ natürlich mit dem Bio-Sprit-Bus), tragt ihr keine juristisch belastbare Schuld.
Moral und Anstand sind aussterbende Relikte.
Beste Grüße aus Berlin (bei nasskaltem Aprilwetter)
April 11th, 2008 at 15:27
Da hier ja wirklich schlaue Menschen ihre Gedanken freien Lauf lassen. Mit was werden denn in Indien die Reisfelder ersetzt?
mfg
Chlorobium (der Farbe wegen)
April 11th, 2008 at 15:31
#86 Alex
Danke für Deine strafrechtlich fundierte Korrektur.-:)
Nu wollt ick den Typen schon mal a bissserl Angst machen aber det deutsche Recht verhindert det wieder, Mist.
Moral und Anstand, wat is det?????
WIR MÜSSEN DOCH WAS TUN
Ja, nix bewiesen aber erstmal demonstrieren, det könnse. Ob die sich auch mal fragen, wieviel arme Menschen auf der Welt sterben denn so uff´n Kilometer mit dem guten Bio-Sprit????
Oder der Gefahrenhinweis an der Tanksäule, Vorsicht-mit jeden Liter Bio-Sprit sterben durchschnittlich 0,83 Afrikaner!!!!!
Mir is übel
April 11th, 2008 at 15:40
Thema: nix zu essen wegen Biosprit
Nicht der Klimawandel wird Völkerwanderungen auslösen und Kriege auslösen, sondern vermutlich die Klimaschutzpolitik.
Da die Schützer aber glauben, das Klima läßt sich vor dem Wandel schützen, ist der Wandel auch die Ursache für alle Probleme der heutigen Zeit.
q.e.d.
Schützen wir also den Klimawandel vor den Klimaschützern, so schützen wir das Klima vermutlich am besten.
fsc
Institut für die Erforschung und Verhinderung der Folgen der Klimafolgenforschung und anderer Folgenforschungen insbesondere der Kostenfolgenforschung bisher unbekannter Technologieen und die Folgen der Folgen Ihrer Verhinderung.
April 11th, 2008 at 15:40
#85 Wasser-Ossi
Nu haste den Salat, wenn man vom Deivel spricht, isser nich weit.
Mit Bakterien is nich zu Spassen, die können verdammt eklige Krankheiten verursachen, die Schlimmste is aber die :
GUTMENSCHENSEUCHE
Da wird man so grün im Gesicht und kann nur noch das Wort “ÖKO” fliessend aussprechen. Det kleene Bakterium zerfrisst nachhaltig det Hirn, was zu äusserst starken Halluzinationen führt. Die sehen dann nur noch Windmühlen, Solaranlagen und stinkende Bio-Tonnen.
MfG
April 11th, 2008 at 15:48
Energie-Ossi:
Ich nehme Ihnen die Sorge um hungernde Menschen in Afrika nicht ab. Sie instrumentalisieren deren Leid lediglich um eine weitere Ausdrucksmöglichkeit für Ihren Hass auf alles “Linke” oder “Grüne” zu haben. Is OK. Aber durch was werden denn nun in Indien die Reisfelder ersetzt?
mfg
Chlorobium (der Farbe wegen)
April 11th, 2008 at 15:57
#91 Bakterie
Nu spann mich mal nich auf die Folter, wat machen denn die Inder in Indien mit ihre Reisfelder???
PS. Hass auf Grün und Links mußt Du differenziert sehen.
Umweltschutz, bessere Lebensbedingungen für Mensch und Tier, soziale Kompetenzen sind Punkte, die ich diesen Leute zu gute halte.
Regional haben die schon einige Mißstände angeprangert und teilweise beseitigt.
Aber wenn sich dieselben Leute auf den unbewiesenen AGW stürzen, kommt bloß noch Grütze raus. Wenn sich regionale Naturschützer mit überregionalen Klimaschützern rumprügeln, dann erkennt man erst den eigentlichen Irrsinn.
Nochmal für alle, hier ist niemand gegen Umwelt/Tier/Naturschutz, hier werden nur die Folgen (wirtschaftlich und Soziale) des AGW Hypes angeprangert.
MfG
April 11th, 2008 at 15:57
@fsc #89
Wohl gesprochen! <[;-))
Kann ich an diesem Institut (IfEVFKaFusw) teilhaben oder muss ich es erst gründen?
@e-o #90
Gutmenschen sind nicht dumm, die tun nur so.
April 11th, 2008 at 16:00
#93 Alex
Leider-:(
MfG
April 11th, 2008 at 16:07
@e-o #94
“Leider-:(”
NEIN. Es gibt noch Hoffnung. Wenn die G. merken, dass der Klimaschutz auch ihnen selbst schadet, lassen sie das Klima in Frieden wandeln und retten irgend was Anderes.
April 11th, 2008 at 16:10
Na gut, ich habs selber gefunden.
Garnelenzucht auf ehemaligen Reisfedern, dadurch hungernde indische Bauern, dadurch zusätzliches Leid und Elend.
Folgen von kapitalistischen Raubbauder ja anscheinend von der indischen Regierung toleriert wird wegen den Einnahmen aus diesen Export.
Miese Sache das und mal ein wirklich gutes “Kampfziel” für grüne Gutmenschen.
Aber die sind dermaßen mit dem Klima abgelenkt das denen das kaum auffällt.
Sorry mein Freund, aber Dein versuchter Einwand zieht nicht.
http://www.pro-regenwald.de/inf_shr1.php
MfG
April 11th, 2008 at 16:12
#95 Alex
Diese kleene Hoffnung hab ick ooch noch, aber bis dahin verursachen die noch jede Menge Schaden, wollen wir wirklich so lange warten????
MfG
April 11th, 2008 at 16:17
@e-o #97
… warten und uns den Hintern abfrieren.
Ich muß weg!
Tschüß, bis Montag.
April 11th, 2008 at 17:08
#96:
OMG – Was hat denn jetzt Garnelenzucht mit Biosprit zu tun? Werden die Garnelen später ausgekocht und zu Öl verarbeitet?
mfg
Chlorobium (der Farbe wegen)
April 11th, 2008 at 17:16
@E-O #92
Das ist nur Augenwischerei der „Umwelthypochonder“, denn…
…bevor die aus ihren Höhlen an’s Tageslicht gekrochen kamen, war der „Umweltschutz“ eine Selbstverständlichkeit!
Zum Wie & Warum dieser Halbaffen, habe ich hier noch einige Gegebenheiten nachgetragen.
Von wegen der Erörterungen zur „Wirksamkeit von Substanzen“ hatte der große Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim vor ca. 500 Jahren erklärt:
„Alle Ding’ sind Gift und nichts ohn’ Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist.“
Dabei ist es bis heute geblieben!
Nebenbei bemerkt: Pro Jahr überstehen einige Zehntausend Meteoriten mit mehr als 100 Gramm den Sturz und schlagen als Gesteinsbrocken ein. Gefährlich sind sie kaum. Nur ein Meteorit mit dem Durchmesser von 1,7 Kilometern hätte die Wucht, ein Land von der Größe Frankreichs zu zerstören. Warum kümmern die Umweltbesoffenen sich nicht um diese Gefahren; auch wäre der außerirdische Staub zu nennen, dessen Tonnage gar in mehreren Tausend angegeben wird, der da auf ihre heilige Erdmutter GAIA niederregnet; aber den Müll trennen!!!
Hierzu passend, das immer wieder gern genommene Gedicht:
Die müllsortierende Gesellschaft
Ihre Sprache lassen sie verkommen;
ihre Jugend lassen sie verkommen;
ihre Kultur lassen sie verkommen;
ihre Sitten lassen sie verkommen;
ihr Land lassen sie verkommen;
ihr Volk lassen sie verkommen;
ihre ungeborenen Kinder schmeissen sie in den Abfall.
Nur Ihren Müll sortieren sie fein säuberlich!
Wenn ich nur so’nen grünen Fatzke sehe, bekomme ich Bauchschmerzen…
Hier noch eine kleine Anmerkung zu dieser Woche: in Ffm fand die Biennale der Lichtkultur statt! Ja, wirklich. Das nannte sich Luminale!
Das sind mir schon Katastrophiker, mein lieber Mann. Doch es gibt auch Abhilfe zum Klimawahn. ;-)
mfg
April 11th, 2008 at 18:37
@Chlorobium,99:
Au mann wie kleinkariert…
Von mir aus. Aber in Indien geht soweit ich weiß auch noch keiner auf die Strasse. Erhellend finde ich, dass Indien jetzt, also Mitten in der Industrialisierung 20% seines Energiebedarfs aus Holz und Dung deckt!
Und geplant ist der Anbau von “Energiepflanzen” auf jeden Fall!
Und hier noch was dazu.
Aber all das ändert nichts an dem jetzt schon spürbaren Folgen von Biokraftstoffen. (Selbstverständlich überlagern sich hier verschiedene Effekte)
Gruß Rainhelt
P.S.:Ich würde gerne den Förderkreis vom IfEVFKaFusw gründen. lol
April 11th, 2008 at 18:47
#101:
Mensch, es geht ja doch. Dann besteht für euch hier ja noch Hoffnung; ich wollte wirklich schon aufgeben. Schönes Wochenende.
mfg
Chlorobium (der Farbe wegen)
April 11th, 2008 at 20:41
mal zum spielen uund zur Info:
http://www.woodfortrees.org/plot/
April 11th, 2008 at 21:40
@Chlorobium: Was soll ich dazu sagen? Selektive Wahrnehmung?
Trotzdem nen schönes Wochenende…
@krishnag: Das ist ja mal komfortable…
@All: Ist schon erstaunlich, wie dir typischen Verdächtigen um den Brei Reden. Hier das DIW
Lesenswert aber auch politically correct(ed):
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite-Globalisierung-Agrarpreise-Hunger;art692,2511383
Und ne neue Zirkusmeldung
April 11th, 2008 at 22:47
@Krishnag #103
Mal ein Vergleich von GISS-Global und HadCRUT3-NH (also HadCRUT 3 nur für die Nordhalbkugel)
http://www.woodfortrees.org/plot/gistemp/from:1998/plot/hadcrut3vnh/from:1998
Da haben wir Hansens Problem. Er bewertet bei der GISS-Globaltemperatur die NH überproportional.
Deshalb 1998 der geringe Einfluss des El Nino auf die GISS-Globaltemperatur und der derzeitig abweichende Trend zu HadCRUT3, RSS und UAH.
April 11th, 2008 at 22:57
Oder CO2 vs. RSS-Globaltemperatur
http://www.woodfortrees.org/plot/esrl-co2/from:1998/normalise/plot/rss/from:1998/normalise
Super Übereinstimmung.
April 12th, 2008 at 02:34
@Rainhelt,101
Erstmal abschätzen was es kostet
– bei Gründung
– bei Nichtgründung
und die Folgekosten beider Fälle sowie die Kosten der Nachfolger und auch der Nichtnachfolger.
Und bitte die Klimakorrekturkosten nicht vergessen.
Das IfEVFKaFusw empfiehlt optimale Temperaturen für Skifahrer und alle anderen die vom Wetter abhängig sind. Aufgrund der aktuellen Steuern sollte im Winter nicht geheizt werden. Im Sommer ist das einfach billiger. Schon wegen 2. Hauptsatz und usw.
Ansonsten beobachte ich die ersten Klimaschutzopfer. Mal sehen wann die Zahl der Klimaschutzopfer die Zahl der Klimaopfer überschreitet….
Übrigens ist wer bei Sturm in den Wald geht nur ein potentiellen Wetteropfer. Nur wer 9 Jahre nicht heizt und dann erfriert kann als Klimaopfer anerkannt werden.
April 12th, 2008 at 06:41
#104:
Was Sie dazu sagen sollen? Keine Ahnung. Wie steht es aber hiermit:
Experten sind sich indes einig, dass es nicht ausschließlich der wachsende Bedarf an Biosprit ist, der die Preise für Lebensmittel steigen lässt. Ein wichtige Rolle spielt die gestiegene Nachfrage nach Fleisch. Um ein Kilogramm Schweinefleisch zu produzieren, braucht man drei Kilogramm Getreide, für ein Kilo Rind sogar sieben Kilogramm. Insgesamt ist der Verbrauch an Getreide so dramatisch angestiegen, dass die weltweiten Vorräte den tiefsten Stand seit 1982 erreicht haben – obwohl mehr Getreide produziert wurde. Durch schlechte Ernten im Jahr 2007 hat sich die Lage noch verschärft.
Klaus Schumacher hält es sogar für irreführend, dem Biosprit die Schuld an teuren Lebensmitteln zu geben. “Die derzeitige Situation zeichnete sich schon vor Jahren ab”, sagt Schumacher, Ökonom beim Agrarhandelshaus Toepfer International. “Ob mit oder ohne Biosprit: Die Agrarproduktion muss steigen”, ist er sich sicher. Dazu seien auch höhere Preise nötig: als Anreiz für die Bauern.
Quelle: http://mobile.dw-world.de/german/mobile.A-3259914-265.html
mfg
Chlorobium (der Farbe wegen)
April 12th, 2008 at 11:36
#108 Chl. ferrooxidans
Die selektive Auswahl und Gewichtung Deiner Zitate ist an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten.
Was ist daran verwerflich, wenn Menschen auch Fleisch essen um ihren Hunger zu stillen.
Fakt ist: Wenn die von den menschenverachtenden „Klimarettern“ losgetretene Biospritlawine nicht das Angebot von Getreide als Nahrungsmittel drastisch verkürzen würden, hätten Mensch und Tier ausreichend Nahrung.
Willst Du anderen vorschreiben, wie sie sich zu ernähren haben? Leute, die sich kein Fleisch leisten können sind nun mal auf Feldfrüchte angewiesen. Wäre nicht die „Gier“ nach Biosprit, würde ein größeres Angebot an Grundnahrungsmitteln diese extremen Preissteigerungen verhindern.
Willst Du jetzt auch noch behaupten, dass die Hungernden selbst die hohen Preise zu verantworten haben? Die Verknappung der Nahrungsmittel ist eindeutig auf die Biosprithysterie zurückzuführen. Andere Faktoren sind als marginal einzustufen und können nicht als Alibi für die skrupellose und überzogene Profitgier der Biospritlobby herhalten.
Übrigens, der von Dir zitierte Klaus Schumacher ist ein Vertreter eines weltweit agierenden Agrar-/Getreide Handelshauses, dass an den Preissteigerungen offensichtlich recht gut verdient. Die hohen Anbauquoten an Spritgetreide und die damit verbundene Preisexplosion als Anreiz für die Bauern in den Entwicklungsländern zu propagieren ist schon mehr als pervers. Hinterher die Ergebnisse des Biospritwahns schönzureden, ist nichts weiter als ein dummdreister Versuch die Verantwortungslosigkeit auch noch zu exkulpieren.
April 12th, 2008 at 12:47
#109
Ergänzend dazu möchte ich erwähnen, dass gerade die Förderung des Biosprit in vielen Ländern den Markt für Agrarprodukte künstlich verzerren. Das der pöse Kapitalist natürlich das Erzeugnis zum besten Preis verkaufen möchte, kann ihm nicht zur Last gelegt werden, wenn ihm die verkorkste Politik die Chance (ja, sogar den moralischen Segen) dazu gibt, den Mais, Reis etc zu vergolden.
MfG
April 12th, 2008 at 13:37
#110 Wetterfrosch
Da hast Du sicherlich Recht. Aber es ist schon bezeichnend für diese Verlogenheit, wenn sich solche Leute dann zu derartigen Analysen berufen fühlen.
<[;-\
April 12th, 2008 at 15:23
Im Übrigen. Das Fleischargument bringt BUMBUM Gabirel auch immer mal wieder. Aber da war doch was!? Richtig der BSE-Hype… Im übrigen sieht das selbst der Umweltkommissar Dimas langsam ein:
http://derstandard.at/?url=/?id=3300182
Vielleicht ist das ja ne Lösung ;) Würde auch in das Bioessenthema passen…
Off-Topic:
Hier noch ein absolutes Highlight
April 12th, 2008 at 16:28
Ich war hier wie jedes Jahr schwer unterwegs und hatte leider keine Gelegenheit Moncktons bijoux zu kommentieren.
1) Zum Verstaendnis: Das radiative Forcing, sei es fuers CO2 mit der ln-Formel oder fuers Methan mit einem Wurzelausdruck oder andere Formeln sind Vereinfachungen der Resultate von hoch-aufloesenden Strahlungstransportmodellen. Der Ausdruck selbst wird benutzt zur Illustration oder um aus empirischen Daten die Klimasensitivitaet abzuleiten (was zumindest im AR4 und TAR nicht gemacht wurde). Es sind jedoch KEINE Ausdruecke, die in irgendeiner Form Eingang in die Modellen finden wuerden. Es ist somit auch nicht die Basis der nachfolgenden Feedbackfaktoren. Moncktons Delta F = 5.35 ln(2) und Kappa finden sich nirgendwo zusammen in einem Modell.
2) Die Modelle rechnen die Strahlung IR und SW in Banden und nicht Linienweise. Daher berechnet jedes Modell sein DeltaF, welches durchaus streut. Die einzige nennenswerte Veraenderung des Strahlungsforcing wurde 98 durchgefuehrt indem das kurzwellige Absorptionsverhalten hinzugefuehrt wurde. Das sind die 15% weniger.
3) Ob sich also in den Modelle etwas zwischen Forcing und Feedback gefunden hat, kann man bei Monckton nicht erfahren.
4) Seine Liste der Feedbacks ist nicht vollstaendig, tatsaechlich weit davon entfernt.
5) Waren einige Feedbacks immer schon im Prinzip bekannt (CO2 > Temp > Ozean Waermer > mehr CO2 etc), waren aber teils nicht quantifiziert. Der Unterschied ist also keineswegs, dass “neue” Feedbacks dazugekommen waeren, es sind eher bekannte Feedbacks jetzt quantifiziert.
6) Manchmal handelt es sich um reine Zuordnungsprobleme. Ist der Einfluss des Methans aufs troposphaerische Ozon und auf den stratosphaerischen Wasserdampf ein Feedback oder ein Forcing?
7)Figur 2 ist ein Witz, die Quelle nicht genannt und in jedem Fall falsch. Fuer die Temperaturentwicklung der letzten 60 Mill Jahre siehe John Zachos Arbeiten hier.
Fuers CO2 siehe bei Mark Pagani.
hier:http://earth.geology.yale.edu/~mp364/index.cgi?page-selection=2
Und das passt schon gar nicht schlecht. Die Pseudogenauigkeit (Erde hat nie 22 Gad ueberschritten etc) der obendrein falschen Aussagen ist climate sceptics at their best.
8) Zum Schluss noch die fallenden Temperaturen der letzten 6 Jahre, fertig ist der Depp. Die restliche Fehler muesst ihr dann selber finden, oder sie uebersehen….
PS Exzellente Diskussion zum Thema Mörder und Klimaschutz! Grosze Klasse.
April 12th, 2008 at 17:15
Servus Plack,
Alle Links führen zu einer Eingabeaufforderung für Zugangsdaten (Außer der Spanienlink)!?
Gruß
Rainhelt
April 12th, 2008 at 17:37
#109:
Sind Sie fertig mit Ihrem Anfall?
mfg
Chlorobium (der Farbe wegen)
April 12th, 2008 at 18:02
Ganz Allgemein: Man bekommt praktisch alle Paper bei Scholar.
Myhre allerdings nicht und so musst du mit dem Abstrakt leben.
John Zachos findet man 36 mal unter scholar, zb hier.
Der Pagani Link stimmt.
April 12th, 2008 at 20:30
Aber das kann nicht sein, die können doch nicht…
hier
Tja, liebe Leute, wie haben einige hier ihre Traumblasen steigen lassen…willkommen in der Realität. Es ist noch nicht alles verloren in DE.
MfG
April 12th, 2008 at 21:29
@planck #116
in dem Paläoklimaartikel vermisse ich einen Hinweis auf den Jupiter und sein Schwerefeld, das sich sowojhl auf die Sonne als auch auf die Erde auswirken kann.
April 12th, 2008 at 21:34
@Wetterfrosch #117
Ich hätte dem das soo garnicht zugetraut !
http://www.allgemeine-zeitung.de/region/objekt.php3?artikel_id=3238163
April 12th, 2008 at 22:17
#119 krishnag
Mmm, scheint so, dass einige Berater und Politiker doch noch was vom Fach verstehen. Muss man anerkennen.
Auch habe ich immer mehr den Eindruck, dass in der deutschen Politik der Alarmismus vergangener Monate wieder etwas der Realität weicht. Umweltschutz ist eine wichtige Sache, aber um ihn zu praktizieren braucht es halt mehr als nur giftgrüne esoterische Sprüche.
Ich fürchte nur: “Die ich rief, die Geister…”
April 13th, 2008 at 02:27
Und du glaubst das natürlich. So ein Käse aber auch, dass beide nicht nur von Getreide leben. Ist ja auch recht gut für deine eigene Sache hypothetisch ausgelegt worden. Aber da gibt es einige Problemen mit deinem Kalkül. Biosprit = NULL Nahrung. Fleisch bleibt auch für den Omnivora ein muss.
Was den Vieh speziell angeht, da gibt es ja noch Milch, woraus so was Leckeres wie Käse, Quark, Schokolade, Kuchen und was weiß ich alles hergestellt wird. Also der Kuh verdanken wir etwas mehr als nur Steak. Sie ist auch als Milchlieferant konkurrenzlos. Wenn ich mir das so überlege, und an die Effizienz von FCKW, konventionelle Energieerzeugung usw. zurückerinnere, scheint es auch der Grund zu sein, wieso diverse grüne Geister gegen die Kuh zu sein müssen: Methanfurzer, Regenwaldzerstörer und so weiter und sofort. Sie ist einfach mal wieder zu gut.
April 13th, 2008 at 06:16
#108
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=080225029
April 13th, 2008 at 11:08
@Der Bibliothekar #122
Schlaues Kerlchen, der hat offensichtlich nicht nur eine Beule als Halsabschluß.
Allerdings kommen zu den erwähneten Mißstanden noch reichllich Finanzspekulationen, die für hohe Preise mitverantwortlich sind.
April 13th, 2008 at 11:53
@Mueller
#65
Ach so. Jetzt sehe ich was Du meinst. Sehr interesssanter Link aus Hamburg.
Das gibt aber ein ganz anderes Resultat als im IPCC-Bericht. “Arctic Haze” Aha. Das gibt dann Erwärmung über Sibirien und der Arktis. Das hat aber mit dem CO2 gar nichts zu tun. Langsam dämmert es mir. Bei Watts hat ein Kommentator gesagt, dass diese “Hitzewelle” über Sibirien (und Nordchina) im März normal sei bei einem “La Niña”. Das schlägt sich auf die Globaltemperatur nieder.
@ALLE
zu den Globaltemperaturen im März. Habe da noch kurz recherchiert.
Hatcrut ist der Land/ocean index vom Metoffice. Basisperiode 1961-1990
März 2008 HatCRUT3: + 0.43°C
GISS-Nasa, auch Land-Ocean:
März 2008 GISS-Nasa: + 0.67°C, Basisperiode 1951-1980
Um die beiden Datensätze zu vergleichen, muss die Referenzperiode von GISS angeglichen werden, das ergibt dann ziemlich genau
GISS-N + 0.58°C, Basisperiode 1961-1990
gegenüber + 0.43°C bei HadCRUT3.
Wenn man diese Datensätze mit den Satelitendaten vergleichen will, müsste man die Basisperioden auf 1979-… angleichen. Aber es ist ohnehin ersichtlich, dass die Ausschläge Januar-März in der durch Sateliten gemessene Troposphäre kleiner ist.
Aber die sibirische Erwärmung im späten Winter und Frühjahr, die in den letzten Dekaden zu beobachten war, hat mit dem CO2 gar nicht so viel zu tun. Mueller hat mich auf eine Idee gebracht. Stay tuned!:-)