14.4.2008

Klimakiller Mensch. Sterbende Gletscher. Perverse Januare.

» Klimawandel » Autor: Tomislav — Drucken

Au weia. Öffentlich-rechtlich finanzierter Ökologismus purster Güte. Anbei ein paar markante Zitate:

“Mit dem heutigen Bericht ist gewissermaßen die Beweisaufnahme in Sachen Klimawandel abgeschlossen. Der Klimawandel ist im vollen Gange und der Mensch ist der Hauptverursacher.”

Prof. Hans-Joachim Schellnhuber

Das ist Volksverblödung. Das Klima ist immer im Wandel. Das Klima hat sich immer gewandelt, ob mit Menschen auf der Welt oder ohne. Die Vorstellung, erst der Mensch habe einen Klimawandel verursacht, ist einfach nur dumm.

Auch der … Gletscher ist zum Sterben verurteilt.

… durch den Menschen natürlich. Dass der Gletscher seine Ausdehnung von 1850 einer Periode namens “kleine Eiszeit” verdankt wird natürlich nicht erwähnt.

… aber dieser extrem warme Winter paßt natürlich perfekt in das Bild einer globalen Erwärmung…

… dieser perverse Januar …

Prof. Hans-Joachim Schellnhuber

Der perverse Januar hat meiner Heizkostenrechnung gut getan und ich habe viel weniger CO2 in die Atmosphäre entlassen, als bei einem guten Januar.

Der Klimawandel schafft Extreme, vor allem beim Wetter.

Ach nee, beim Wetter? Und vor allem nachts ist es dunkel.

Ein Drittel der Stadtfläche (von Hamburg) ist bedroht.

Wegen 60cm? Als Hamburger lach ich jetzt aber. Die Tide steigt wegen der Elbbegradigung und -vertiefung höher, als vor 40 Jahren und nicht wegen dem Klimawandel.

Viele hundert Millionen Menschen werden sich langfristig … aus den Küstenregionen zurückziehen müssen…

… das könnte zur größten Migrationsbewegung der Menschheitsgeschichte führen…

Prof. Hans-Joachim Schellnhuber

Prof. Schellnhuber meinte wohl die heutigen Küstenlinien. Ich glaube kaum, dass bis zum Jahrhundertende Millionen von Menschen die Küste wegen 60cm höherem Meeresspiegels verlassen werden. Der Mensch wird nicht einfach tatenlos zusehen, sollte der Meeresspiegel ansteigen. Er wird handeln und sicherlich nicht ins Binnenland fliehen.

btw. Immobilien mit Meeresblick werden mit Sicherheit auch in hundert Jahren begehrt sein.

Video via Muellers Blog Klimakatastrophe.

158 Antworten zu “Klimakiller Mensch. Sterbende Gletscher. Perverse Januare.”

  1. Rainhelt Says:

    Zum Kotzen. Und wieder paßt keine Zahl zur Anderen, der Eisbär ist im Prinzip schon tot und NormalNull steigt um 60cm., äh 7m, äh, langfristig…ähhh, wird bestimmt….

    Wir können den Klimawandadel nicht aufhalten, äh, wir müssen schnell handeln, äh…

    Gute Nacht…

  2. Calimero Says:

    /Ironie on
    “Das Ende ist nah! Ihr werdet alle ertrinken, oder verglühen, wenn ihr nicht auf Hohepriester “Polierte Platte” und Häuptling “Silberhaar” hört! Und dann kann euch auch kein Eisbär mehr retten!”

    Übertragt ihnen schnell euer gesamtes Vermögen und tragt ihnen die Weltherrschaft an. Nur diese zwei Meister aus Deutschland können die globale Apokalypse abwenden.
    /Ironie off

    Oh Mann, und für diese Propaganda zahl ich GEZ-Gebühren :(

  3. BRK Says:

    #2 Calimero

    Womit wir mal wieder beim PIK Logo gelandet sind.

    Mir kann keiner erzählen, dass das Design ein dummer Zufall ist. Schließlich war Häuptling “Polierte Platte” ja Gründungsdirektor und somit für die äußere Darstellung seines Instituts federführend.

  4. pierre gosselin Says:

    Da spricht der Josef Mengele von Klimawissenschaft.
    Unglaublich!

    [Bitte keine Nazi-Vergleiche mehr. -- Tomislav]

  5. Calimero Says:

    @Pierre Gosselin #4

    Stopp, das geht zu weit! Eindeutiger Einspruch!

    Aber er hat bestimmt das ein oder andere Mal bei Aldous Huxley geschmökert. Das PIK-Logo und HJS “inneres Leuchten”, mal abgesehen von seinen Äußerungen, lassen nicht auf eine normale Selbstsicht schließen. Der Mann ist auf einer Mission!

  6. solarkritik Says:

    Ich empfehle auch ein Video über ein Poster
    der FDP aus dem Jahre 1982 (!):
    http://www.youtube.com/watch?v=TbQIhWWn4dA

    Ich zahle seit knapp 3 Jahren keine GEZ-Gebühren mehr…aus gutem Grund und mit Wissen der GEZ und die werden einen Teufel tun, mich vor Gericht zu ziehen…denn dann packe ich aus…

  7. solarkritik Says:

    …und morgen am 15.04.08 wird der Klimawahnsinn durch einen ZDF-Zweiteiler noch “getoppt”…

  8. Rainhelt Says:

    Und während die Gutmenschen die Welt zugrunde richten, scheint es nichts wichtigeres zugeben als das Dekoltee von Frau Merkel:
    http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,547239,00.html

  9. flipper242 Says:

    @ tomislav
    Zu Hamburg ..Elbbegradigung..etc.

    Deswegen wurde ja auch z.B. die Spadenländer Spitze zurück gebaut.

    Schwere Fluten in Hamburg resultieren eigentlich immer aus, relativ langen, konstant starken Wind auf die Bucht, nicht aus kurzen Stürmen, oder einem allgemeinen Wasseranstieg

  10. pierre gosselin Says:

    Sorry!

  11. pierre gosselin Says:

    I’ll re-phrase it in English then.
    Please tell me with what I should compare this level of propoganda and utter disregard to?
    What kind of scientists think this way? I can only think of a few. We’ve had scientists with similar mindesets in the past…and with catastrophic results. The food crisis is a direct result of such fraudulent science. Now millions may suffer or die from hunger-related diseases because of such manipulative ways.
    It’s mean, arrogant, spiteful, manipulative, wreckless and designed to collectively condemn a lifestyle. It’s an outrage that my tax euros pay for his salary.
    Schellnhuber is poison to science, and his propoganda is a danger to democratic principles and to the development of poor countries.

    Is that better?

  12. Wetterfrosch Says:

    Und die pösesten sind die Energiekonzerne.

    Der Energiekonzern Vattenfall hat die Stadt Hamburg wegen des umstrittenen Steinkohlekraftwerks Moorburg verklagt…Der Konzern will damit schneller eine immissionsrechtliche Genehmigung für den Bau des 1.640-Megawatt-Kraftwerks erhalten.

    hier

  13. pierre gosselin Says:

    “Klimakiller Mensch”
    We are killers. A killer is a criminal.
    Yes, we have been charged, tried and found guilty of planetary crimes – without the chance to put forward a defence.

    Wir sollen kollektiv den ARD usw. wegen Verleumdung verklagen. Wir werden als “Killer” verurteilt…und ohne die Möglichkeit uns zu verteidigen. Wir sind kein killer.

    Jetzt reich es aber. Ich rufe den ARD an!
    Das ist Verleumdung.

  14. Rainhelt Says:

    Geht aber auch anders:

    Das Ziel, den Ausstoß des klimaschädlichen CO2 um rund 15 Prozent zu reduzieren, werde um zehn Jahre vertagt.

    Quelle

    Bei Tagesspiegel lief mir dann auch das zum bereits erwähnten ZDF-Spezial über den Weg. Lesenswert!!!

  15. Wetterfrosch Says:

    Beim folgenden Artikel hat es mir dann die Sprache verschlagen.

    Und wenn kein Tropfen Biosprit mehr erzeugt würde, gäbe es trotzdem Hunger auf Haiti.
    (…)
    Es gibt genug Nahrungsmittel …
    (…)bestimmte Formen von Biosprit können helfen, die Umwelt zu schützen und weltweit Einkommensquellen für arme Bauern zu schaffen.
    (…)
    Das Angebot wird nicht so wachsen können wie die Weltbevölkerung.
    Nahrungsmittel werden teuer bleiben und teurer werden. (…) denn sie waren lange viel zu billig – auf Kosten der Umwelt.

    ismirschlecht
    hier

  16. Bibliothekar Says:

    Die hier zu lesenden Sachen, lassen einen wiedermal derartig die Adern schwellen … Man kann garnicht so viel, wie man möchte. =8-O

  17. BRK Says:

    #15 Wetterfrosch

    Es war zu erwarten, dass diese Gutmenschen-Mischpoke, nach dem Bekanntwerden der Konsequenzen ihres Tuns, mit allen Mitteln der Desinformation sich reinwashen wollen.
    Erscheckend dann dies:

    Nahrungsmittel werden teuer bleiben und teurer werden. (…) denn sie waren lange viel zu billig – auf Kosten der Umwelt.

    Im Klartext: Wer nicht zahlen kann soll “verrecken”.
    Das ist Ideologie der übelsten Sorte. Es bedeutet nicht anderes, als Reduzierung der Bevölkerung durch gezielte Nahrungsmittel-Verknappung. Welches kranke Gehirn denkt sich sowas aus?
    Und all das wird mit den “Erkenntnissen” gewisser
    Götzendiener aus dem Klimatempel begründet.
    Man darf das garnicht zu Ende denken, sonst kann man in nackte Wut verfallen.
    Da reicht zum Kotzen keine Wanne mehr.

  18. Bibliothekar Says:

    Wir sollten uns alle intensiv mit Esoterik, Antroposophie und New Age beschäftigen. Wir werden in Zukunft starke Argumente brauchen.

  19. Holger Says:

    N’Abend miteinander. Esoterik ist der richtige Ansatz (googelt mal “Eckhart Tolle”, der is z.Z. in den USA stark im Kommen und steht mit Obama u. Co. in Verbindung).

    Aber zuvor sollten wir uns mal die Bios der Macher dieses Filmchens reinziehen. Auf die Schnelle hab ich das hier gefunden. Es sind wie immer echte Experten, im Gegensatz zu uns hier, wobei sich gleich wieder die Frage stellt, ob das PIK selbst gedrehte Filme ins ZDF “stellt” so wie wir manchmal bei Youtube:

    1) Georg Restle studierte Jura und Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg und der London School of Economics. Danach war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Freiburger Max-Planck-Institut für internationales Strafrecht tätig. Von 1986 bis 1994 war er freier Mitarbeiter verschiedener Tageszeitungen und Mitherausgeber der Zeitschrift “Forum Recht”. Es folgte von 1994 bis1996 ein Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk und anschließend die freie Mitarbeit beim WDR – insbesondere bei MONITOR. Seit Oktober 2000 ist Georg Restle Redakteur bei MONITOR, seit 2007 stellvertretender Redaktionsleiter.

    2) Markus Zeidler absolvierte sein Studium der Informationswissenschaft, Politikwissenschaft und Sozialpsychologie an der Universität des Saarlandes. 1997 folgte ein Volontariat beim Saarländischen Rundfunk. Im Anschluss daran war er Mitarbeiter der Wirtschaftsredaktion Fernsehen des SR. 2003 wechselte er als Redakteur in die Programmgruppe Ausland des Westdeutschen Rundfunks. Von 2004 bis 2007 ist er als freier Journalist tätig – vor allem für MONITOR. Markus Zeidler ist Autor mehrerer Dokumentationen und seit 2007 Mitglied der MONITOR-Redaktion.

    3) Seit mehr als 20 Jahren arbeitet Thomas Weidenbach als Regisseur und Autor für das Fernsehen und hat bereits zahlreiche Produktionen für ARTE realisiert. Thematisch beschäftigt er sich vor allem mit Natur- und Wissenschaftsthemen. Viele seiner Filme wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet.
    Filmographie (eine Auswahl):
    2004 Mythos Olympia
    ARTE / WDR / Gruppe 5 Filmproduktion
    Dokumentation, 43 Min.
    2004 Anita Roddick – Die Geschichte der Mrs. Bodyshop
    ARTE / WDR / Gruppe 5 Filmproduktion,
    Dokumentation, 43 Min.
    2003 Abu Simbel – Ein Tempel bewegt die Welt
    ARTE / WDR / Gruppe 5 Filmproduktion,
    Dokumentation, 52 Min.
    2002 Mit langem Atem
    ARTE / WDR / Gruppe 5 Filmproduktion
    3-teilige Dokumentationsreihe, 3 x 45 Min.
    Co-Regisseurin: Meike Hemschemeier
    2002 3000 Meilen gegen den Strom
    Die abenteuerliche Rückkehr der Rhein-Lachse
    ARTE / WDR / SWR / Gruppe 5 Filmproduktion
    Dokumentation, 45 Min.

  20. Wetterfrosch Says:

    #17 BRK
    Ja, getretene Hunde bellen – und zeigen ihr wahres Gesicht.
    #18 Bibliothekar
    Deine Weitsicht ist schon manchmal unheimlich ;-)
    In dieser Kategorie muss ich bisher passen.

    Schönen Abend noch.

    Einen hab’ ich noch.
    Bei n-tv ist der Beweis für den KW erbracht.

    Schwalbensterben in Südafrika
    Beweis für Klimawandel

    Und jetzt der Lacher:

    Ein plötzlicher Temperatursturz durch eine Kaltfront mit ergiebigen Regenfällen hatte die europäischen Frühlingsboten an Auszehrung sterben lassen.

    Aha. Die Abkühlung hinter der Erwärmung hat mal wieder zugeschlagen. Mmm.
    Hier der ganze Artikel.

  21. Bibliothekar Says:

    #20 Wetterfrosch

    Am Sonnabend haben die Rauchschwalben in meiner offenen Gartenküche mit dem Nestbau begonnen. Hatte sie erst nächste Woche erwartet.

  22. Zyniker Says:

    @Wetterfrosch #15

    Erstaunlich ist auch wieder mal,…

    Das Angebot wird nicht so wachsen können wie die Weltbevölkerung. Nahrungsmittel werden teuer bleiben und teurer werden. (…) denn sie waren lange viel zu billig – auf Kosten der Umwelt.

    …daß man sich des „üblen Pfaffen“ Malthus erinnert; mehr unter Auftragsschreiber der Vergangenheit,…

    @Bibliothekar #18

    Zu dem Thema wurden bereits hier Ansätze gemacht. Vielleicht findet sich ja weiterführende Literatur an Deinem Arbeitsplatz?

  23. Zyniker Says:

    Hier mal ein Einstieg in die Szene.

  24. peper Says:

    Ja, erinnert mich an einen schönen Satz: Die Deutschen pflegen die Aufklärung wie die Chinesen das Menschenrecht.

    Wenn man auch diese antihumanen Gesülzen der Ökologisten hört und liest, dann kommt man vom Staunen nicht mehr heraus. Das man immer noch auf die hört! Wahnsinn hoch n! Es fängt damit an, dass sie die Wärme-, Strom-, Nahrungsversorgung und Infrastruktur sabotieren(und noch mehr sabotieren wollen), zwischendrin ein Narrenthema nach dem anderen und endet mit ihrer Untergangsphobie. Denen kann nur ein Psychiater helfen. Physisch Gesund ist ihr abgrundtiefer Menschenhass oder ihre übertriebene Fürsorge der Erde nicht.
    Unterstützt werden sie von zahlreichen Polit-Wissenschaftlern, die mittelalterlichen Priestern der Neuzeit.

  25. ghw Says:

    @Rainhelt:

    Geht aber auch anders:

    Das Ziel, den Ausstoß des klimaschädlichen CO2 um rund 15 Prozent zu reduzieren, werde um zehn Jahre vertagt.

    …dafür schießt sich der österreichische Umweltminister angesichts des seit Jahren bekannten (und nun vom Rechnungshof bestätigten) Umstandes, dass Österreich die (vom jetzigen Wirtschaftsminister) ausgehandelten Kyoto-Ziele um Lichtjahre verfehlen wird, auf eine “jetzt erst recht- mit Vollgas in die Vergangenheit” ein und will Klimasünder mit aller Härte des Gesetzes bestrafen.

  26. ghw Says:

    @Weterfrosch:

    Nahrungsmittel werden teuer bleiben und teurer werden. (…) denn sie waren lange viel zu billig – auf Kosten der Umwelt.

    Das ist das typisch Öko-Imperialistische Gehabe diverser Öko-Fanatiker: Egal ob in Asien Menschen verhungern, Hauptsache dort wird so genannter Bio-Landbau betrieben.

    Nach den verklärten Schwanengesängen der Rachel Carson rund um DDT sind es nun die Eisbärengesänge der Ökofaschisten, welche der Welt ihr Weltbild aufzwingen wollen…

  27. ghw Says:

    @Bibliothekar (18):

    Wir sollten uns alle intensiv mit Esoterik, Antroposophie und New Age beschäftigen. Wir werden in Zukunft starke Argumente brauchen.

    Das dachte ich auch mal, aber das spannendste ist: in den soziologischen Wissenschaften ist dieses Phänomen hinreichend erforscht. (Auf Wunsch gibts Literaturempfehlungen).

  28. Bibliothekar Says:

    #27 ghw

    Lieraturempfehlungen nehme ich sehr gern an.
    Ach, man müsste mal viel Zeit haben….

  29. Rainhelt Says:

    Hab eben die Maschenerie im Frühstücksfersehn gesehn.

    Hier ein Beispiel:
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/471018?inPopup=true

  30. climatepatrol Says:

    @Wetterfrosch
    #15
    Danke für den Link. Das muss harte Arbeit für die Redaktion gewesen sein. äh..äh-ehem…

    Nahrungsmittel werden teuer bleiben und teurer werden.

    (…)
    ..aber da nützt alles drehen und wenden nichts:
    “Das ist nicht nur schlecht, denn sie waren lange viel zu billig – auf Kosten der Umwelt und der Menschen in Entwicklungsländern. Wer Hunger bekämpfen will, muss Armut bekämpfen.” Zum Beispiel mit der Subventionierung von Anbauflächen für Biosprit unter dem Label KLIMANEUTRAL? Ja, das hilft DIESEN Bauern, und immer mehr Bauern, bis die meisten nur noch BIOSPRIT anbauen wollen. DIES ist auf Kosten der Menschen in Entwicklungsländern, welche auf dem Altar von GAIA geopfert werden. STOPP BIOSPRIT! EGAL WO AUF DER WELT!

  31. BRK Says:

    #29 Rainhelt

    Es ist schon erstaunlich, dass sich diese „Wissenschaftler“ für einen derartigen primitiven Panikstreifen hergeben um der Hysterie auch noch einen pseudowissenschaftlichen Anstrich zu geben. Das ist Panikmache der schlimmsten Art. Und wieder mal kein Wort darüber, dass das ganze nur auf fragwürdige Szenarien aufgebaut ist und keinen Zusammenhang mit der Realität hat. Es wird mal wieder als Prognose mit unabdingbarem Wahrheitsanspruch verkauft. Diese Typen sind ja gefährlicher al alles das, was wir in der Vergangenheit schon hatten. Da ging es immer nur um mehr oder weniger regionale Interessen. Aber hier will man offensichtlich die ganze Welt in Angst und Schrecken versetzen.

    Hierzu passen Zitate von Vera Lengsfeld, die ja bekannt auf ideologische Hintergründe sehr allergisch reagiert:

    Das Klima, nicht mehr der Mensch, ist vornehmstes Ziel der Politik des Westens. Im Klartext: die Menschen in den armen Ländern müssen hungern, damit die Politiker der Industrieländer mit gutem Gewissen das Klima für die zukünftigen Generationen retten können.

    Hatten wir das nicht schon mal, dass Leben , Gesundheit und Glück der gegenwärtigen Generation bedenkenlos für eine bessere Zukunft geopfert wurden? Ach, ja, das war im Realen Kommunismus.

    Man kann die Geschichte des Kommunismus auch als eine Geschichte der Verdrängung der Realität zugunsten so genannter „höherer Ziele“ beschreiben. Genau das machen die Klimapolitiker aller Länder.

    Wie weit wollen es diese Leute noch mit ihrer abgrundtiefen Menschenverachtung noch treiben?

  32. BRK Says:

    #30 climatepatrol

    Da haben die Klima-Alarmisten mit ihrem Ökospritwahn eine Lawine losgetreten, die sie jetzt zu überrollen droht. Aber anstatt die eigene Position mal kritisch zu durchdenken, wird die Schuld bei den Betroffenen, den ärmsten der Armen, ausgeguckt. Die können sich ja nicht wehren. Schuld sind die, die einmal in der Woche satt werden wollen. Perverser geht es nicht mehr.
    Um von diesem Thema abzulenken, wird kräftig auf die Klimakatastrophentube gedrückt. So nach dem Motto: „Für das Klima ist uns kein Opfer zu groß“. Der üble Beigeschmack dabei ist allerdings, dass keiner dieser „Opferpriester“ jemals zur Verantwortung gezogen werden kann. Man meint es ja nur gut und will die Welt retten. Wer diesem Ruf nicht folgt ist ein elender „Klimakiller.
    Wie wäre es, wenn man diese „Klima- und Weltenretter“ künftig nur noch „Armenkiller“ nennen würde. Denn die Armen sind ja offensichtlich die Zielgruppe, weil sie mit ihrem Hunger das „Grüne Weltbild“ stören.

  33. flipper242 Says:

    Für mich klingt das schon fast wie ” Euthanasie
    im Namen des Weltklimas ” ( ja ich weiß wie haben Klimate ). Wieso reagieren die Medien nicht darauf, damit lässt sich doch auch Auflage machen?

  34. Rainhelt Says:

    Kennt ihr das schon?
    http://www.verivox.de/News/ArticleDetails.asp?aid=79670&pm=1

    Schon 1.000 Suchanfragen reichen aus, um zwei neue Bäume zu pflanzen. Das reduziert die CO2-Belastung der Atmosphäre um eine Tonne. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Pro-Kopf-Ausstoß CO2 pro Tag liegt in Deutschland bei 29,3 Kilogramm (Quelle: Umweltbundesamt). Jede Suche unter http://www.ecocho.com/de leistet also schon einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz – und das zum Nulltarif.

    lol

  35. Rainhelt Says:

    lol, ich schmeiß mich weg:

    Für ein Klimaforschungsprojekt ließ sich der Potsdamer Wissenschaftstechniker Jürgen Graeser buchstäblich durch die Arktis treiben: Zusammen mit 20 russischen Forschern verbrachte er den Winter auf einer Eissscholle. Und machte unter anderem die Bekanntschaft streunender Eisbären.
    [...]
    “Das Essen war gut, aber einfach.” Von Tütensuppen mussten sich die Forscher nicht ernähren, “zuletzt waren aber unter anderem frische Eier aus”.

    quelle

  36. BRK Says:

    #35 Rainhelt

    Minus 40°C und da erzählen doch einige etwas von Eisschmelze und zu warmem Winter in der Arktis. Die Eisbären wollten sicher nur auf sich und ihr Aussterben aufmersam machen.
    Gestern Nacht lief im FS der Film darüber. Der Kommentator drückte mal wieder kräftig auf die Tränendrüsen wegen GW und der Zukunft der Arktis wenn mal das ganze Eis weg ist. Aber bloß komisch, dass die Leutchen ständig Eiskloppen mußten, damit die Ausrüstung nicht unterm Eis begraben wird. Irgendwie passten Kommentar und Film nicht zusammen.
    Irgendwann wird vor lauter AGW sicher bald der Kurfürstendamm zur Eisbahn. <[;-))

  37. BRK Says:

    Hallo Leute

    Es ist zwar “off toppic”, aber es erklärt, warum bestimmte Typen sich bei gewissen Anspielungen so betroffen geben.
    Hier die Erklärung:

  38. ghw Says:

    Dr Peiser hat (auf AchGut) mal wieder einen passenden Kommentar zum Thema geschrieben: Sollen sie doch Kuchen essen! EU verteidigt Biosprit-Politik

  39. Latoan Says:

    Sachtma, wie habt Ihr da eigentlich geschafft, den ganzen Beitrag zu schauen?
    Mir hat’s nach 1,5 Minuten dermaßen den Magen rumgedreht, dass ich abschalten musste!

    BTW: Ich bin der Neue…

  40. BRK Says:

    #38 ghw

    Nun, das Ende derjenigen, der man den Ausspruch nachsagt, ist bekannt.
    Es muss ja nicht immer das Schafott sein, da gibt es heute andere wirksame Mittel. Z.B. die Ächtung.

  41. BRK Says:

    #39 Latoan

    Willkommen im Blog.

    Sachma, welcher Beitrag? Meinst Du die letzten Bilder der aussterbenden Knutis und Flockis?

  42. Latoan Says:

    #41 BRK

    Ups, ‘Tschuldigung, da hab ich mich doch glatt auf das Hauptthema bezogen, ohne direkt darauf hinzuweisen…

    Ich meinte den Beitrag hinter dem Konterfei von “Hohepriester Polierte Platte”

    Die anderen sind von etwas Bauchweh abgesehen höchstens an den Haaren herbeigezogen.

  43. BRK Says:

    #42 Latoan

    Ich meinte den Beitrag hinter dem Konterfei von “Hohepriester Polierte Platte”

    Ach das meinst Du, Das wird doch schon in jeder Apotheke gezeigt, wenn Du ein Rezept für Brechmittel vorlegst. In akuten Fällen gib es das auch gratis.
    <[;-))

  44. Wasser-Ossi Says:

    @Latoan #39

    Auch willkommen. Dann empfehle ich dir noch als wirklichen Härtetest das zur Primetime im ZDF. Damit es auch den härtesten umhaut, darunter gleich ein nettes Konterfei vom stellvertretenden Hohepriester ohne polierte Platte.

    “Bei ARD und ZDF reihern Sie in die ersten Sitze”

  45. Latoan Says:

    Dem gibt es nichts hinzuzufügen: *Gualp*

    Aber mal im Ernst: Warum verkaufen die uns ein Szenario (worst case wohlgemerkt) als Dokumentation?

    [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Dokumentation]Hier[/URL] heißt es: In Printmedien, Filmen und Rundfunk wird mit Dokumentation ein journalistisch aufbereiteter Bericht bezeichnet, der mithilfe von Quellen und Zeugnissen Anspruch auf Nichtfiktionalität, auf Bezug zur realen Welt, erhebt.

    Wo bitte ist denn hier die “Nichtfiktionalität”?

  46. Wasser-Ossi Says:

    Hab mich durchgerungen und werd die Glotze anmachen. Tel-Nr. vom Notarzt liegt bereit.

  47. krishnag Says:

    @BRK #40

    , da gibt es heute andere wirksame Mittel. Z.B. die Ächtung.

    Aue – Fan ? Der Präsident ächtet doch imer Schiris :-)

  48. Latoan Says:

    #46 Wasser-Ossi

    Da ich nicht sooo hart bin, wäre ein Bericht nach Vollzug nett.

    Notfalls vom Notarzt…

  49. Mueller Says:

    @ALLE

    Gleich nach die Rückkehr der Sintflut im ZDF (ca. 21 Uhr) ist Lafif unter http://www.zdf.de im chat zu erreichen.

  50. Mueller Says:

    Der Link

    http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/9/0,1872,7112073,00.html

  51. Mueller Says:

    Bin seit 21 Uhr in Chat. Bisher ist keine Frage von mir durchgekommen.

  52. BRK Says:

    #47 krishnag

    Der Präsident ächtet doch imer Schiris

    Auch richtig. Aber sind die PIKateros nicht auch Schiris zwischen Grün=gut und Skeptiker=böse ???
    <[;-\

  53. Wetterfrosch Says:

    #51 Mueller
    Das kommt offensichtlich auf die Frage an. Was dort läuft, sieht sehr bestellt aus :-((

  54. Wetterfrosch Says:

    Geowissenschaftler:
    Herr Latif, was halten Sie von den Veröffentlichungen von Scafetta und West zum Einfluss der Sonne?

    Mojib Latif:
    Ich kenne die beiden nicht.

  55. Wasser-Ossi Says:

    Hab mich eben im Chat angemeldet. Lese erst mal mit. Soeben erklärte die Redaktion, es warten 400 Fragen auf eine Antwort. Vergiss es Müller, auch der Geowissenschaftler wartet.

    @Latoan

    Ich hab “Die Rückkehr der (Un)sin(n)tflut” überstanden.

    Was da abgeliefert wurde, grenzt in meinen Augen an versuchte Gehirnwäsche. Neben verschiedenen Tränendrücker-Szenen ist mir aufgefallen, dass nur noch selten im Konjunktiv gesprochen wurde: Es wird …, es werden …
    Kurzauftritte von Latif, Schellnhuber, Rahmstorf alle sehr sehr eindringlich und ganz markant: Dr.Bussau (Greenpeace): Der schießt am Beisoiel des verheerenden Hochwassers in Köln anno2 032 den Vogel ab, in dem er sinngemäß von sich gibt, es sei eigentlich sinnvoll, auch wenn es schmerzt, die Hälfte von Köln sicherheitshalber heute schon zu entsiedeln. LOL.

    Fazit: Es geht wohl kaum noch zu toppen, es sei denn mit Teil 2 am 22.4.08

    Grüße (mit vor Schmerz verzerrtem Gesicht)

  56. Mueller Says:

    Nur eine meiner zahlreichen Fragen ist durch gekommen.

    Herr Latif, was halten Sie von den Veröffentlichungen von Scafetta und West zum Einfluss der Sonne?

    Mojib Latif:
    Ich kenne die beiden nicht.

    Kein Wunder. Nächste Woche ist er wieder im Chat.

  57. Mueller Says:

    @Wetterfrosch, Wasser-Ossi

    Na wenigstens ist eine Frage beantwortet worden, oder auch nicht.

    Die Frage ist, kennt er die beiden nicht, oder will er sie nicht kennen?

  58. Wasser-Ossi Says:

    Hallo Müller. Hab gerade gelesen, dass der Chat noch offen ist (ohne Latif) und einer fragte, ob der Geowissenschaftler noch da ist.

  59. Wetterfrosch Says:

    @Mueller
    …aber die Antwort hat mich wechjehaun…
    <[;~o

    PS: ich hatte 2 durchbekommen, aber die Antarktis schmilzt immer noch :-(

  60. krishnag Says:

    hab mich wegen Fußball vorzeitig verabschidet, Klimaskeptiker kam auch einmal durch.
    Jetzt ist gearde Werbepause.
    Der Chat war Krampf / Schrott und fast nur Hirnis dabei.

  61. Mueller Says:

    @Wasser-Ossi

    Jetzt geht dort die Post ab. Solarkritik kam auch nicht zum Zug, hat aber alles mit kopiert.

  62. Wetterfrosch Says:

    #60 krishnag
    Hirnis, so etwa aus der Politschülerecke <[;~o

    tschüss für heute.

  63. krishnag Says:

    Was den Chat anbelangt, da kann wirklich nichts sinnvolles erwarten, insbesondere wenn er moderiert ist.
    Selbst die durchgekommene Fragen waren z. T. schon, nun befremdlich, ich möchte nicht wissen was da noch so hängen geblieben ist. Auch Latif ist da bestimmt überfordert, ich meß dem ganzen nicht allzu große Bedeutung oder Aussagekraft bei.
    Aber die Wissenschaftler nicht zu kennen, kein Buch außer siens empfehlen zu können, Schelfeisabruch fürht zu Meeresspiegelanstieg, da lag er dann doch etwas schief

  64. krishnag Says:

    btw, das Forum habe ich auf die Schnelle nicht gefunden, aber egal…

  65. Wolfgang Flamme Says:

    Hier nochmal was älteres zum Entspannen ausgegraben – Viel Spaß!

  66. krishnag Says:

    Forum gefunden, dadurch auch diesen recht interessanten Link:
    http://www.geopraktiker.de/Klima/
    allerdings habe ich mich noch nicht reingelesen

  67. flipper242 Says:

    Im RTL Nacht Journal lief gerade auch ein Bericht im bezug diesen April zu letztem April. Bilder wurden gezeigt vom jetzigen regnerischen April zum 2007 April mit Sonnenschein und Sommerwärme.

    Dann kam Wolfgang Kusch unter einem Regenschirm zu Wort und sagte, dass dieser April zufällig mal ein normaler sei und die Temperaturen steigen werden.

    In den Nächsten 50 Jahren um 0,5-2 Grad Celsius und bis 2100 um 2-4 Grad. Mit all seinen Konsequenzen.
    - Bilder von trockenen Weinfeldern wurden eingeblendet -

    War ein kleiner Einstimmer der Klimapressekonferenz des DWD.

    http://www.dwd.de/

    Zitat der DWD Seite:
    [i]
    Klimawandel erzwingt intensive internationale Zusammenarbeit
    Berlin, 15. April 2008 – „Die Frage nach dem Ja oder Nein des Klimawandels hat sich erledigt. Die Veränderung des Klimas ist Teil unseres Alltags. Jetzt kommt es darauf an, alle Kräfte und Erkenntnisse zu bündeln, um die Folgen des Klimawandels in den Griff zu bekommen.“ Das erklärte Wolfgang Kusch, Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), bei der jährlichen Klima-Pressekonferenz des nationalen Wetterdienstes in Berlin. Das Klimasystem kenne keine nationalen Grenzen. Kusch: „Mein Eindruck ist, dass endlich auch bei Entscheidungen über die Anpassung an die Klimaveränderung globales Denken und Handeln voran kommt. Internationale Kooperationen sind unsere einzige Chance, wirkungsvolle Anpassungsstrategien umzusetzen.“

    Die Folgen des Klimawandels können die nationalen Wetterdienste bereits beobachten und messen. So ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts die globale Jahresmitteltemperatur um gut 0,7 Grad gestiegen. In Deutschland waren es sogar 0,9 Grad. Dieser Anstieg erfolgte nicht gleichmäßig, sondern hat sich in den vergangenen 50 Jahren beschleunigt. Das Jahr 2007 gehört mit einer weltweiten Mitteltemperatur von 14,4 Grad Celsius (°C) zu den zehn wärmsten seit 1860. In Deutschland war es mit 9,9°C das zweitwärmste Jahr seit Beginn der deutschen Messreihen 1901. Nach Berechnungen des DWD hat allein das Jahr 2007 für Deutschland den Trend des Anstiegs der Jahresmitteltemperatur seit 1901 von 0,86 auf 0,93 Grad erhöht.[/i]

  68. Wasser-Ossi Says:

    @krishnag #63

    Ich stimme dir zu, dass man inhaltlich von dem Chat kaum etwas erwarten konnte. Dazu waren es zu viele Teilnehmer in zu kurzer Zeit.

    Eine Sache hat sich bei mir aber doch festgesetzt: Solange moderiert wurde (bis 22.00 Uhr) war der Anteil an eher unkritischen Fragen bei gefühlten 90%, danach überwog der kritische Teil doch deutlich. Vielleicht kann solarkritik das mal auswerten, da er alles verewigt hat. Würde mich mal interessieren, ob ich mit meiner Einschätzung richtig liege.

  69. Rainhelt Says:

    Hier die “Rückkehr der Sinflut”

  70. Latoan Says:

    #55 Wasser-Ossi

    Danke. Das bestätigt meine Meinung, da ich nur mal kurz reingeschaltet habe (mehr war nicht drin), aber außer öffentlich rechtlichem Brechmittel hab ich wohl nichts verpasst…

  71. climatepatrol Says:

    @BRK
    #36

    Irgendwann wird vor lauter AGW sicher bald der Kurfürstendamm zur Eisbahn. <[;-))

    Bingo! Es gibt ja Forscher, die denken als Ersatz des Schnee- und Eis-albedos auf nordischen Inseln, allen voran Grönland, eine Art Alufolie auszurollen. So hat John Mashey ausgerechnet, dass 3 Jahre Aluminiumproduktion ausreichen würde, um ganz Grönland zu bedecken.

    Die sollen doch Skandinavien zudecken, dann frieren Nord- und Ostsee zu. ;-)

  72. climatepatrol Says:

    #71
    Ich möchte mich bei den Skandinaviern entschuldigen. Das war ein schlechter Scherz. So absurd muss es nun doch nicht kommen.

  73. Wasser-Ossi Says:

    @climatpatrol

    Da hab ich auch noch einen. Und wenn jetzt einige aufschreien, der Spruch stammt aus den 70ern, als noch alle vor einer möglichen Eiszeit zitterten:

    Freiheit für Grönland!
    Nieder mit dem Packeis!

  74. Rainhelt Says:

    Ich versteh nur EIS

  75. Latoan Says:

    #74 Rainelt

    Da kommt man sich doch gleich viel weniger geisteskrank vor, wenn man mal wieder die Zeitansage zum Einschlafen laufen lässt.
    Mal im Ernst: Wer hat das noch nicht getan? ;-)

  76. Rainhelt Says:

    @Latoan: Herzlich Willkommen. Rein intressehalber, wie lange lesen Sie schon mit?
    Gruß
    Rainhelt

    P.S: Hab gerade noch einen Hit endeckt:

    n-tv:Wie macht sich der Klimawandel noch bemerkbar?

    Gerhard Müller-Westermeier: Beim Niederschlag. Dort hatten wir allerdings so große Schwankungen, dass es relativ schwierig ist, das statistisch signifikant zu machen. Aber man sieht Trends, man sieht eine deutliche Zunahme beim Niederschlag insgesamt, und der konzentriert sich im Wesentlichen auf die Wintermonate. Im Sommer sehen wir fast nichts; wenn man ganz genau hinsieht, sieht man einen leichten Rückgang. Insgesamt also mehr Niederschlag, aber hauptsächlich im Winter, im Sommer weniger.

    http://www.n-tv.de/949702.html

  77. Latoan Says:

    #76 Reinhelt

    Heiliger Strohsack, da hat man den Eindruck, er hatte zur Mitte des Satzes den Anfang schon wieder vergessen. Davon abgesehen, dass er so überzeugt war, dass er gar nicht mehr wusste wovon eigentlich…

    Wie lange ich mitlese? In diesem Beitrag seit Anfang an, im gesamten Blog seit etwa einem Jahr.

  78. Latoan Says:

    Hach, jetzt muss ich doch glatt nochmal.

    Und wieder gibt es ein Fest der Konjunktive

  79. Wetterfrosch Says:

    #76 Rainhelt
    Im Prinzip sieht man nichts…aber der Trend, der Trend <[;-)

    @alle
    weil es immer heißt, das schmelzende Grönlandeis schafft uns ein “Landunter”, habe ich mal grob überschlagen:
    Nach Klima-Aktiv.com hat Grönland 3.000.000 km³ Eisfläche mit einer durchschnittlichen Dicke von 2000 m.
    Etwa 160 km³ schmelzen jährlich ab.
    Um 1% des Eises zu schmelzen (30.000 km³) braucht’s dann etwa 187 Jahre. Wenn alles Eis einen Meeresspiegelanstieg von 7m bewirkt, wären das ca. 3,5cm in 100 Jahren!
    Selbst wenn sich die Schmelzrate verdoppelt, sehe ich da keine Katastrophe.
    Mach ich da was falsch, oder …?
    MfG

  80. Wetterfrosch Says:

    #79 Korr.
    Es muss Eisvolumen heißen.

  81. Calimero Says:

    @Wetterfrosch

    1% schmilzt ab, Albedo wird geringer, es wird wärmer, noch mehr schmilzt ab, Albedo wird schneller geringer, es wird schneller wärmer … und so weiter…
    Eis is ganz weg… Albedo is ganz weg… es wird richtig doll warm… Wasser dehnt sich aus… Wasser überflutet die Küsten… flache Gewässer über ehemaligen Küsten werden richtig doll warm… Wasser nähert sich dem Siedepunkt, Dampfblasen bilden sich, Wasser “wallt auf”… Wasserspiegel steigt rasant.

    -> kochendes Wasser schwappt an die Alpen! Alles klar?

    achja, /Ironie off

    Gruß, Calimero

  82. Wetterfrosch Says:

    #81 Calimero
    Weil du Albedo erwähnst, die Antarktis hat grad’ mal 1Mio km² mehr Meereis, müssen wir jetzt die kommende Eiszeit ausrufen?
    ;-)

  83. Wasser-Ossi Says:

    @Wetterfrosch #80

    Hast du gestern Abend nicht ZDF geschaut?

    Du vernachlässigst (hochgradig fahrlässig!) die Beschleunigung des Abschmelzprozesses. Das pöse CO2 und bald noch das Methan aus dem Link von Latoan #78 führen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch eine etwaige Verstärkung von Feedbacks des beinahe bewiesenen Treibhauseffektes möglicherweise eventuell zu einer exponentiellen Beschleunigung des Ganzen. Voila! Schon hast du deine Katastrophe. Und das ist fast wirklich very likely!

  84. Rainhelt Says:

    Hat das wer mitbekommen:

    Ändert George W. Bush seine Klimapolitik? Heute Abend wird der US-Präsident Amerikas neue Strategie vorstellen: Nach ersten Informationen soll der Treibhausgas-Ausstoß erst ab 2025 nicht mehr steigen. Klimaschützern dürfte das wie Hohn vorkommen.

    Quelle

  85. Wetterfrosch Says:

    @Wasser-Ossi
    Verstehe, du meinst die enorme negative Temperaturerhöhung, die dieses Jahr zum beschleunigten Aufschmelzprozess geführt hat?
    ;-)

  86. krishnag Says:

    @climatepatrol #71

    dass 3 Jahre Aluminiumproduktion ausreichen würde, um ganz Grönland zu bedecken.

    Und jede Menge Stromverbrauch, dessen CO2 Produktion sich so stark wärmend bemerkbar macht, daß die Klimarettung mit Alu-Folie (warum nicht die vom Aldi, oder so ?) dann entsprechend länger dauert.
    Na, ob’s das bringt ;.}

  87. climatepatrol Says:

    @Wetterfrosch
    #82

    Weil du Albedo erwähnst, die Antarktis hat grad’ mal 1Mio km² mehr Meereis, müssen wir jetzt die kommende Eiszeit ausrufen?

    Passt ausgezeichnet. Das globale Meereis hat zur Zeit den Stand von 1979:-).

  88. Wetterfrosch Says:

    #87 climatpatrol
    Ja, es sind auch schon mehr als 35 Jahre nach dem letzten AMO- Wechsel um :-)
    Versteckt sich jetzt die Wärme ca. 20 Jahre hinter der Kälte? Und dann ist da noch die Sonne, die hat wohl auch zuviel Clearasil genommen <[;-)
    Ich meine, es ist absolut spekulativ (oder auch very likely…), aber die (un)verschämte Ruhe auf der Sonne lässt auf einen kommenden Zyklus mit <60 RZ rechnen; vergleicht man mit vergangenen Zyklen ähnelt die derzeitige Aktivität verblüffend dem Übergang vo Zyklus 4 auf 5.
    http://users.telenet.be/j.janssens/MSCwebEng.pdf

    MfG

  89. krishnag Says:

    @Wetterfrosch #88
    War dicht vor 2 Tagen so ein Winzling zu sehen ?
    Hat sich schnell verkrümelt, als er gemerkt hat, was alle von ihm erwarten.

  90. BRK Says:

    Hallo Leute.

    Die Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD)
    für die Jahre bis 2100:

    2007 erlaubte Blick in unsere Klimazukunft
    Der DWD hat ein weiteres Extrem erfasst: In den zwölf Monaten von September 2006 bis August 2007 lag in Deutschland die Monatsdurchschnittstemperatur immer über den Klimamittelwerten. Das Temperaturmittel dieser zwölf Monate betrug 10,7°C und lag damit 2,5 Grad über dem langjährigen Jahresdurchschnitt. Kusch: „Wir alle hatten damit die Gelegenheit, unsere Klimazukunft schon mal live zu erleben. Solche Temperaturen werden Ende des 21. Jahrhunderts in Deutschland die Regel sein.“

    Ist doch garnicht so schlecht. Dafür können die Januare ruhig “pervers” werden.
    <[;-))

  91. krishnag Says:

    @BRK #90
    Die haben wohl nicht auf die “Klimawissenschaftler” wie Rahmstorf gehört, zum einen ist das lokal, zum anderen Wetter, was soll das denn wieder ??
    Und der Link ?

  92. BRK Says:

    zu #90

    Hier isser der Linke:

  93. krishnag Says:

    Fer Thread hier heißt “Klimakiller Mensch….”

    das hier kommt vom Spaßkiller “Thorsten…

    Ich stelle fest, dass auf jeden Beitrag eine Flut von Antworten einiger weniger (immer die selben) kommt. Man genügt sich nicht mit einer Antwort. Allein auf dieser Seite sind dies 7 Beiträge von Krischnag und ohne Worte, 2 von mir und ein Beitrag von Rainer.

    Es würde mich freuen, wenn nicht jeder zweite Beitrag von ihnen Krishnag aus persönlichen Angriffen gegen mich, das PIK u.a. besteht.

    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/mechanismen/2008-04-02/das-ende-des-schelfeises/page/3

    genauer:
    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/mechanismen/2008-04-02/das-ende-des-schelfeises/page/3#comment-2448

    Auje, ist der gefrustet, wurde außerdem sein Vorwurf der Unterwanderung durch “hinlänglich” bekannte Klimaskeptiker gelöscht, na es ist eine fichtieg Freude mit dem Kerl ;.)

  94. Wetterfrosch Says:

    Eigentlich nicht neu, aber trotzdem lesenswert:
    Wie Hunger und Klimapolitik zusammenhängen

  95. krishnag Says:

    #93 PS
    man soll nicht “blind” schreiben, die Freude ist natürlich “richtige” ….

  96. krishnag Says:

    @BRK #90 #92

    Ein weiteres Ergebnis der Auswertung regionaler Klimaszenarien sei, dass aufgrund der Temperaturzunahme bis 2100 deutschlandweit mit einem deutlichen Rückgang des Heizenergiebedarfs zu rechnen ist. Kusch: „Allerdings müssen wir uns darauf einstellen, dass wir im Sommer dann auch mehr Energie zum Kühlen von Gebäuden benötigen.“

    Dazu dann das:

    Euphorie in Brasilien über Ölfund

    Gigantische Quelle in 5 000 Meter Tiefe vor Atlantikküste entdeckt

    Es könne sich um die drittgrößte Quelle der Erde handeln, sagte der leitende Direktor der Nationalen Erdöl-Agentur (ANP) des südamerikanischen Landes, Haroldo Lima in Rio.

    http://www.allgemeine-zeitung.de/wirtschaft/objekt.php3?artikel_id=3242570

  97. krishnag Says:

    @Wetterfrosch #94
    Klar, Reichholf, kein Wunder daß der Rahmstorf den gefressen hat.

    Reichholf immer sachlich und cool……
    und immer den Finger mit Salz dran tief in der Wunde….

  98. Wetterfrosch Says:

    Hier ließt man besser nah’ am Kübel, den schnell wird einem dabei übel.

  99. flipper242 Says:

    #98

    uiii die Einleitung ist ja schon krass

    WELT ONLINE erklärt die Klimakatastrophe in Grafiken: Die Erdatmosphäre wirkt wie das Glas eines Treibhauses: Kurzwelliges Sonnenlicht ….

    Ach und der IPCC hat sich verrechnet (das ja klar) und es steigt 3mal so stark an (moment so dachte ich das mit dem verrechnen aber nicht)

    Ist irgendwas passiert, dass gerade jetzt alle Berichte und “Ergebnisse” kommen??

  100. savoyen Says:

    @flipper
    #99

    Ist irgendwas passiert, dass gerade jetzt alle Berichte und “Ergebnisse” kommen??

    1. Es werden immer mehr kritische Stimmen laut
    2. Es erscheinen immer mehr Berichte mit Aussagen und Ergebnissen, die der ‘wahren’ Lehre wiedersprechen
    3. In den letzten 10 Jahren ist die Temperatur nicht im gleichen Maße gestiegen wie der CO2-Gehalt (eigentlich ist die Temperatur gar nicht gestiegen), und somit ist die ganze schöne Korrelation zum Teufel.
    4. Kommen die protestierenden Menschen in Haiti, die nichts zu Essen haben, weil ja erneuerbare Energien so eine ‘tolle’ Strategie gegen den Klimawandel sind, zu einem total ungünstigen Zeitpunkt.

    Ergo: Jetzt muß man mal so richtig die Katastrophe austrommeln, damit die ‘Deppen’ nicht noch anfangen, selber über das Thema nachzudenken und diese unangehmen kritischen Fragen stellen. Denn dann wird das nichts mir der ökologistischen Revolution und der Weltherrschaft der Bessermenschen…

  101. BRK Says:

    #96 krishnag

    Wie heißt es doch so schön?
    “wenn du glaubst es brennt nichts mehr.komm von irgendwo ein Ölfass her”.
    <[;-))

  102. BRK Says:

    #98 Wetterfrosch

    Wow, dieser rasante Anstieg

    Wir haben in den vergangenen 15 Jahren bereits einen Anstieg um 3,5 Millimeter pro Jahr registriert“,

    Das sind ja im bis 2110 ~ 0,35m (35cm).
    Naja, Rechnen und Messen sind 2 Paar Stiefel
    <[;-))

  103. krishnag Says:

    @BRK #101
    langsam fange ich doch an darüber nachzudenken, ob sich Erdöl nicht ständig neu bildet in bestimmten geografischen Zonen. In einem schon etwas betagterem Buch über Geowissenschaften, welches mein Bücherschrank eben nicht nur schmückt steht das auch als eine von mehreren Hypothesen drin, die allerdings verworfen wird und mit der Zusammensetzung des Öls begründet wird.
    Aber…….

  104. krishnag Says:

    @BRK #102

    Wow, dieser rasante Anstieg

    Da kommt man mit dem Deichbau schwerlich nach, die Fluten werden uns überrennen !

  105. BRK Says:

    #103 krishnag

    Darüber habe ich vor einiger Zeit(Jahre ) auch was gelesen. Meines Wissens ist die Theorie mit den ölproduzierenden Mikroorganismen als solche bisher nicht widerlegt worden. Man schließt es nicht aus, dass die Entstehung des Erdöls ein Produkt gewisser noch heute wirksamer Organismen sein kann. Aber man bezweifelt stark, dass die Produktion zu einer Erneuerung des verbrauchten Öls führt, weil ein derartiger Prozess über Millionen von Jahren läuft. Gestärkt wird die Theorie dadurch, dass etliches Öl an Stellen gefunden wird, wo es nach derzeitigen Stand des Wissens nie eine Flora, wie sie bei den Kohleablagerungen Voraussetzung war, gegeben hat.
    Aber seltsamer Weise hört man kaum noch etwas von einer Forschung in dieser Richtung.

  106. fsc Says:

    #86 krishnag
    Das meiste europäische Aluminium wird mit norwegischer Wasser-Öko-Energie aus südafrikanischem Bauxit gemacht. Aber bitte Skandinavien freilassen. Biete Bundestag wenn alle drin sind als Testobjekt an. Empfohlene Foliestärke 5m. (Ist nicht demokratiefeindlich gemeint, alle rauslassen die erst 2 L-Perioden drin sind und vorher keine politische Laufbahn hatten)

    Zum o.g. Thema

    Ist doch schön wenn die Beweisaufnahme abgeschlossen ist. Da können wir doch das PIK schließen, alle nach Hause schicken und die Rechner über E-Bay verticken.

    Trotzdem schlaue Aktion. Erst Salatölbeimischung weg, aber gleich Propagandaschleuder auf Überlast.
    Nächste Woche dann im Special: Hungertote jetzt schon Klimaopfer…

  107. fsc Says:

    Sorry hatte 94 Wetterfrosch nicht gelesen

  108. flipper242 Says:

    und auch Vox Spiegel TV am Freitag um 22:05 stimmt in den Breireizreigen ein

    Die Eiskappen schmelzen, der Meeresspiegel steigt, küstennahe Städte wie New York versinken in den Fluten – ein Szenario, das keineswegs neu ist und von Hollywood längst filmisch umgesetzt wurde. Aber ist die Angst vor der Apokalypse wirklich wissenschaftlich begründet? Fest steht: Die Erde hat in ihrer Milliarden Jahre alten Geschichte immer Warmphasen und Kälteperioden erlebt. Dieser natürliche Rhythmus scheint aber durchbrochen: Gletscher schmelzen in einem nie gekannten Tempo. Satelliten der NASA dokumentieren, wie die Eisflächen der Pole ständig schwinden. Die Anzahl und die Heftigkeit von Wirbelstürmen nehmen ständig zu. Hochwasser setzen immer wieder ganze Landstriche unter Wasser und zeigen dabei, dass der Mensch die Folgen seines Handelns nur langsam begreift und äußerst unzureichend auf mögliche Katastrophenfälle vorbereitet ist. SPIEGEL TV Thema hat versucht, aus der hochexplosiven Mischung von Computersimulationen, diversen Weltuntergangsszenarien und Sintflutvisionen den realen Kern der Bedrohung herauszufiltern.

    Den realen Kern?? Dem Trailer nach zu Urteilen, typischer Hysteriereißer

  109. BRK Says:

    #108 flipper242

    Das ist doch nur die neue Art der rezeptfreien Arzneimittetversorgung. Brechmittel und Abführmittel werden via TV verabreicht. Für Schlaf- und Betäubungsmittel laufen bereits die Vorbereitungen.

  110. peper Says:

    @flipper
    #99

    Ist irgendwas passiert, dass gerade jetzt alle Berichte und “Ergebnisse” kommen??

    Ja! Es wurde immer bekannter, dass die Alternativen und sonstigen Maßnahmen schrott sind und unnötig die Preise erhöhen. Es wurde auch vielen bewusst, dass viele Umweltvereinigungen mit ihren Panikanfällen um die Umwelt nur Marktschreier für ihre eigene Sache(Geldbeutel) sind. Es wurde vielen bewusst, dass man bei naturfreundlichen Abgasen nur mit Thermodynamik herumdoktern kann. Und wenn man schon so tief in die Trickkiste greifen muss, kann dahinter keine ernsthafte Gefahr bestehen! Leider nichts mit Krebs oder sonstige gesundheitliche Risiken für Mensch, Tier und Pflanzen. Im Gegenteil! Und vor allem wird auch einige immer bewusster, dass Polit-Wissenschaftler was mit Politik und nichts mit Wissenschaft zu tun haben.
    Einige Nutznießer des AGWs müssen sich reichlich was einfallen lassen, bevor der Pöbel noch merkt, dass sie in einer sehr alten Masche veräppelt werden und Geld „nachhaltig“ bei ihnen verschleudern müssen. Es ist wie mit einer wilden Katze, die in die Ecke getrieben wird, ihnen bleibt nur noch die Offensive.
    Ihre Tipps und Ratschläge ergaben konkrete Katastrophen, die man nur noch mit reißerische fiktiven Katastrophen überbieten/überspielen kann/muss. Die sind sogar so kaltschnauzig dreist, dass sie ihre gemachten Katastrophen als aktuelle anthropogene Klimakatastrophen verkaufen oder die allgemeine Problematik(globale Preiserhöhung der Nahrung) mit einer besonderen Problematik(Indien) versuchen zu unterspielen.

  111. ghw Says:

    @Wetterfrosch(88):

    Ja, auf die AMO bin ich auch grad gekommen…
    Ich wollt einen spekulativen Artikel (90% sehr wahrscheinlich) zu dem Thema schrieben…
    leider war die Zeit zu knapp – vielleicht wirds noch was…

  112. Wasser-Ossi Says:

    @krishnag #96

    Es ist schon bitter: Erst versteckt sich die globale Erwärmung hinter der Kälte, und jetzt versteckt sich der Peak Oil auch noch hinter weiteren Ölfunden.

    Unerhört!

    @peper #110

    Ich hege ja wie du auch die Hoffnung, dass die Klima-Blase endlich mit einem großen Knall platzt.

    Da die Realität immer häufiger die Szenarien / Prognosen / Vorhersagen / Fiktionen / Spekulationen / spinnerte Phantasien (jeder soll sich das passende aussuchen) offenbar ad absurdum führt, werden immer größere Geschütze aufgefahren, um das Panik-Level im Volke hochzuhalten. Aber auf Dauer lässt sich der deutsche Michel nicht für dumm verkaufen.

    Ob das die letzte Medienoffensive ist? Ich befürchte nicht.

    Grüße!

  113. ghw Says:

    @BRK (102):

    Wir haben in den vergangenen 15 Jahren bereits einen Anstieg um 3,5 Millimeter pro Jahr registriert“

    Ich hatte das Vergnügen, im März 2 Wochen in der Karibik zu verbringen. Da ist man natürlich oft und lange am Meer und erlebt das Meer bzw. die Wellen/Brandung am Strand.

    Da haben wir zunächst mal die Brandung, welche den Pegel mal um 0,5-1,5 m schwanken lässt – dauernd.

    Dann haben wir die Gezeiten, die den Pegel über die Zyklen um ~2 m schwanken lässt – täglich*

    Und dann gibt es noch Tage, an denen weit draußen im Atlantik ein Tief haust, wodurch die Wellen gleich mal 4-5 m hoch sind – unregelmäßig.

    Und jetzt würde mich interessieren, wie man aus all den völlig unregelmäßigen Pegelschwankungen von bis zu 5 m (bei einem Hurrikan steigt der Pegel noch weiter an) allen ernstes einen Trend von 3,5 Millimeter pro Jahr sinnvoll detektieren will.

    * Auf die Gezeitentheorie will ich jetzt nicht näher eingehen, aber die These, dass der Mond durch die Anziehung “einen Berg macht”, unter dem sich die Erde durch dreht, ist Unfug. Die Gezeiten entstehen dadurch dass die Gravitationskräfte die Wassermengen in “Becken” umherschwappen lassen. Zudem gibt es am Großteil der Meeresoberfläche keine Tidenmesser. Es könnte durchaus sein, dass der Meeresspiegel an anderen Stellen, wo keine Insulaner auf den Untergang warten, mal eine Zeit lang sinkt und das ganze natürliche Variationen innerhalb des chaotischen Tidensystems sind. (Vorsicht, das ist eine zu 90% plausible Theorie, im IPCC Jargon also ein sehr sicheres Szenario).

  114. Bibliothekar Says:

    #99 & 110

    Na, ob dies denn nicht ein Grund für den neuerlichen Hype sein könnte.

    US-Präsident Bush will Treibhausgase von 2025 an reduzieren

    Der Ausstoß von Treibhausgasen in den USA soll nach dem Willen von Präsident Bush vom Jahr 2025 an reduziert werden. Eine Verringerung der CO2-Emissionen vor diesem Zeitpunkt ist nach der in Washington vorgestellten Strategie nicht geplant. Auch gesetzlich festgelegte Obergrenzen lehnte Bush ab. Die gesteckten Ziele könnten nur mit neuen Technologien erreicht werden, betonte er.

    http://www.dradio.de/nachrichten/200804170600/2

    Deutschland und die Europäer merken, daß ihre Zielstellung Einbindung der USA und anderer Staaten in ihre Art Klimapolitik nicht gelungen ist. Dies soll nun der Bürger in seiner Panik richten. Wir werden sehen, ob dies gelingt.
    Ob die Politik der EU und befreundeter Kreise der eigenen Stärkung, durch wirtschaftliche Schwächung der Anderen jemals von Erfolg gekrönt sein wird stelle ich hiermit in Frage.
    Ich vermute in Hinblick auf Olympia wird man sich in den nächsten Wochen stärker der chinesischen Klimapolitik zuwenden.

  115. ghw Says:

    @Wasser-Ossi (112):

    Seit dem ersten Bericht des Club of Rome versteckt sich Peak Oil hinter einem Berg von Oil Peaks.

    Das ist nicht nur beim Ök so. Jede Ressource wird durch Angebot und Nachfrage determiniert. Und wenn sie knapp wird und weiterhin eine Nachfrage da ist, werden neue Technologien und Möglichkeiten zur Beschaffung eingesetzt. Das hat zwangsweise zur Folge, dass die Verfügbarkeit wieder zu nimmt. Die Szenarien rund um Peak Oil sind allesamt “kommunistische Propaganda”.

    Wenn die Zeit da ist, dass das Öl wirklich knapp wird, werden auch die Technologien entwickelt werden, damit umzugehen. Und genau dann ist es an der Zeit, sich darüber Gedanken zu machen – aber nicht heute.
    (Den Alarmisten und Endzeitpropheten passt das natürlich nicht, also müssen sie weiterhin mit ihren Trompeten um den goldenen Eisbären tanzen).

  116. Wasser-Ossi Says:

    @ghw #115

    Jede Ressource wird durch Angebot und Nachfrage determiniert. Und wenn sie knapp wird und weiterhin eine Nachfrage da ist, werden neue Technologien und Möglichkeiten zur Beschaffung eingesetzt.

    Habe vor kurzem “Blauer Planet in grünen Fesseln” von Vaclav Klaus gelesen. Die deutsche Ausgabe ist zwar leider eine etwas rumplige Übersetzung, aber nichts desto trotz inhaltlich sehr gut. Als Ökonom beschreibt er das ständige Geschrei um “Nachhaltigkeit” beim Umgang mit Ressourcen ähnlich wie du. Nicht Verzicht, sondern die ständige Suche nach neuem ist der Motor menschlicher Entwicklung. Und das sollte so bleiben.

  117. Wetterfrosch Says:

    #111 ghw
    Na, dann los. Die Zeit ist reif.

    #113 ghw
    Irgendwo hatten wir das schon mal im Blog. Die Messung erfolgt über Satelliten, die Berechnung an Hand von -Modellen, wie sonst.
    Das Einmessen erfolgt mit Laser an hoch genau bekannten Landmarken, womit Bahnveränderungen im Milimeterbereich erkannt werden sollen (?).
    Wie auf Gravitationsveränderungen reagiert werden soll, bleibt mir ein Rätsel. Die Verteilung des Wassers folgt in etwa den gleichen Gesetzmäßigkeiten wie z.B. Gas in verbundenen Gefäßen. Die Wasserverteilung ist mitnichten ausgeglichen, sondern schwankt ganz erheblich. Da der Planet im übrigen ständig seine Form wechselt (der “wabbert” sicher wie eine Seifenblase!), ist das ganze m.E. sinnlos.
    Aber man kann gut Geld verbasteln und zeigen was man so drauf hat, wir müssen doch was tun…

  118. Latoan Says:

    #115 ghw

    Die Szenarien rund um Peak Oil sind allesamt “kommunistische Propaganda”.

    Da passt es doch perfekt, dass ausgerechnet die Russen uns jetzt hier ein Überschreiten IHRES Peak-Oils nahelegen wollen. Pure Preistreiberei, zumal sie die Milliarden an Öl-Devisen besser in Fördertechnik als in Wettrüstung investiert hätten…

  119. Rainhelt Says:

    Hatte das mit Brasilien ja auch schon verlinkt… Und sofort geht es auch in diesem Propagandakrieg wieder los:

    Die Katastrophe wird fürchterliche Ausmaße annehmen, und sie wird weltweit für Chaos, Kriege und Hungersnöte sorgen. In dieser Apokalypse kämpfen die Menschen ums Überleben, in den Ruinen der Städte herrschen Raub, Mord und Totschlag. Und schuld ist allein das Erdöl. Das es nicht mehr gibt.

  120. skepticus Says:

    Es ist schon erschreckend, mit welcher Naivität und Unkenntnis hier komplexe Themen diskutiert werden.

    Peak Oil als “kommunistische Propaganda” zu qualifieren, setzt dabei dem Ganzen die Krone auf.

    Ab und zu könnte etwas Lesen und Informieren ohne Scheuklappen doch den engen Horizont nahezu unbergrenzt erweitern helfen. Tipp dazu: energybulletin.net .

    Die Bewertung des “riesigen Ölfunds” in Brasilien ist geradezu ein Paradebeispiel für die Ahnungslosigkiet, mit der hier diskutiert wird.

    Angeblich soll das Feld 33 Mrd Barrel Öl enthalten. Und schon schreit man “hurrah, wir sind gerettet, Öl im Überfluss.”

    Dass das Öl in ca. 7000 m Tiefe liegt (5000m Wasser plus 2000m Deckschicht) wird dabei geflissentlich übersehen. Es ist bisher völlig unklar, ob es technisch überhaupt möglich sien wird, dieses Öl mit vertretbarem Aufwand zu fördern.

    Und kaum einer der hier Diskutierenden wird wissen, wie groß dieses Ölfeld im Vergleich zum heutigen Welterdölöverbrauch steht.

    Weiter ergibt sich die Frage, welche Menge Öl denn pro Jahr aus einem solchen Feld gefördert werden können. Genau darum dreht sich nämlich Peak Oil, was die meisten Mitmenschen und auch viele, die “schlaue” Kommentare dazu abgeben, nicht im geringsten verstanden haben.

    Die Erde kann noch so viel Öl in ihrem Schoß verborgen haben, wenn es nicht ausreichend konzentriert und leicht zu fördern ist, nützt es uns gar nichts. Einizig und allein entscheidend ist die Frage, wie viel Öl pro Zeiteinheit gefördert werden kann.

    Und da naturgemäß die ergiebigsten Ölfelder zuerst entdeckt und ausgebeutet werden, kommt unweigerlich der Zeitpunkt, zu dem diese Felder erschöpft sind. Das Ausweichen auf viele kleine Felder kann dann nicht unbedingt einen vollwertigen Ersatz für die großen bieten: die Förderung geht zurück, nicht, weil das Öl zu Ende ist, sondern weil das Einsammeln sehr viel mehr Aufwand erfordert.

    Die meisten Postings zeigen, dass diese noch relativ simplen Zusammenhänge den Postern völlig unbekannt sind. So lässt sich dann munter ohne Rücksicht auf irgenwelche Fakten schwadronieren, genau wie bei den Klimafragen. Wer keine Ahnung hat, kann am ungeniertesten draufhauen.

  121. Latoan Says:

    #120 skepticus

    Also, wenn ich mich recht entsinne, dann wurde der Peak-Oil bereits kurz nach Aufkommen der ersten Autos für die “sehr nahe Zukunft” prophezeit. Dazu kamen dann immer wieder Verschiebungen des Datums nach hinten und die Weltfördermenge scheint ja (noch) zu steigen, wenn auch abgeflacht.

    Ich will also weder die Existenz eines Fördermaximums abstreiten, noch die Notwendigkeit der Erforschung alternativer Konzepe in Frage stellen, lediglich die Art und Weise, mit welcher dogmengleichen Penetranz seit Jahrzehnten immer und immer wieder das Endzeitszenario heraufbeschworen wird ist lächerlich!

  122. BRK Says:

    Im vergangenen Jahr belief sich die Fördermenge in Russland auf 9,95 Millionen Barrel pro Tag. Einen höheren Betrag werde er “in diesem Leben” wohl nicht mehr sehen, sagte Fedun der “Financial Times”.

    Klappern gehört zum Handwerk. Die wollen mehr Geld.

    Mit anderen Worten: Ab jetzt geht es mit der Fördermenge bergab.

    Das ist die Interpretation des “Spiegels”

    Die Einschätzung sorgte an den Märkten für Unruhe. Der Ölpreis kletterte in New York auf ein neues Rekordhoch von mehr als 113 US-Dollar pro Barrel.

    Na also klappt doch <[:-))

  123. BRK Says:

    #122 geht an #118 Latoan

  124. BRK Says:

    #120 skepticus

    Aha, der Herr meldet sich mal wieder “carbon.neutral“ um die dummen Skeptiker zu belehren.

    Es ist schon erschreckend, mit welcher Naivität und Unkenntnis hier komplexe Themen diskutiert werden.

    Es fehlt halt Deine Weisheit und dein Universalgenie :-(

    Peak Oil als “kommunistische Propaganda” zu qualifieren, setzt dabei dem Ganzen die Krone auf.

    Hat Dich das Wort „kommunistisch“ aus Deinem Loch getrieben?
    Die Russen Sprechen nicht von Peak Oil sondern kündigen an, dass sie nicht mehr als letztes Jahr fördern werden.

    Ab und zu könnte etwas Lesen und Informieren ohne Scheuklappen doch den engen Horizont nahezu unbergrenzt erweitern helfen. Tipp dazu: energybulletin.net .

    Warum tust Du es dann nicht. Bitte lies laut vor, was glaubst gelesen zu haben.

    Die Bewertung des “riesigen Ölfunds” in Brasilien ist geradezu ein Paradebeispiel für die Ahnungslosigkiet, mit der hier diskutiert wird.

    Es soll sich immerhin um das drittgrößte Feld der Welt handeln

    Angeblich soll das Feld 33 Mrd Barrel Öl enthalten. Und schon schreit man “hurrah, wir sind gerettet, Öl im Überfluss.”

    Wer schreit hier „hurrah“? Du kannst doch hoffentlich lesen. Jedenfalls könnte dieses Öl die Abhängigkeit von Russland und den Golfstaaten etwas abschwächen.

    Dass das Öl in ca. 7000 m Tiefe liegt (5000m Wasser plus 2000m Deckschicht) wird dabei geflissentlich übersehen. Es ist bisher völlig unklar, ob es technisch überhaupt möglich sien wird, dieses Öl mit vertretbarem Aufwand zu fördern.

    Erkundige Dich mal genau. Bisher bekannt (lt ARD) 3000mWasser und ca. 1000 bis 2000m Salzkruste. Die Förderund ist technisch möglich, und soll ab etwa 2015 auch kostendeckend sein.

    Und kaum einer der hier Diskutierenden wird wissen, wie groß dieses Ölfeld im Vergleich zum heutigen Welterdölöverbrauch steht.

    Du wirst es in Deiner großen Weisheit sicherlich gleich sagen. Dabei kannst Du auch gleich kund und zu wissen tun aus wie viel Feldern/Quellen der Welterdölverbrauch derzeit gedeckt wird.

    Weiter ergibt sich die Frage, welche Menge Öl denn pro Jahr aus einem solchen Feld gefördert werden können. Genau darum dreht sich nämlich Peak Oil, was die meisten Mitmenschen und auch viele, die “schlaue” Kommentare dazu abgeben, nicht im geringsten verstanden haben.

    Da Du das alles ja weißt, erkläre Doch mal denUnterschied zwischen Peak Oil und brutto/netto Förderkapazität p.a.

    Die Erde kann noch so viel Öl in ihrem Schoß verborgen haben, wenn es nicht ausreichend konzentriert und leicht zu fördern ist, nützt es uns gar nichts. Einizig und allein entscheidend ist die Frage, wie viel Öl pro Zeiteinheit gefördert werden kann.

    Du gibst jetzt also zu, dass noch jede Menge Ölvorhanden ist, es aber nur eine Frage der „derzeitigen“ Förderkapazität ist, wie viel in einer gewissen Zeit verbraucht werden kann. Tröste Dich, die Technik schreitet voran.

    Und da naturgemäß die ergiebigsten Ölfelder zuerst entdeckt und ausgebeutet werden, kommt unweigerlich der Zeitpunkt, zu dem diese Felder erschöpft sind. Das Ausweichen auf viele kleine Felder kann dann nicht unbedingt einen vollwertigen Ersatz für die großen bieten: die Förderung geht zurück, nicht, weil das Öl zu Ende ist, sondern weil das Einsammeln sehr viel mehr Aufwand erfordert.

    Ist schon klar, die größten Ölfelder schreien am lautesten hier. Aber verlass Dich drauf, es werden auch die gefunden werden, die Du so gerne versteckst.

    Die meisten Postings zeigen, dass diese noch relativ simplen Zusammenhänge den Postern völlig unbekannt sind. So lässt sich dann munter ohne Rücksicht auf irgenwelche Fakten schwadronieren, genau wie bei den Klimafragen. Wer keine Ahnung hat, kann am ungeniertesten draufhauen.

    Das solltest Du Dir wirklich zu Herzen nehmen und nicht so einen besserwisserlichen Unsinn verzapfen.

  125. unentschieden Says:

    Und da naturgemäß die ergiebigsten Ölfelder zuerst entdeckt und ausgebeutet werden, kommt unweigerlich der Zeitpunkt, zu dem diese Felder erschöpft sind

    na, laut dieser aussage sind wir also grad ganz am anfang, quellen zu endecken … da wurde grad doch das 3. grösste feld gefunden .. was da noch alles kommen mag

  126. Rainhelt Says:

    Schon gehört. Statt des Kohlekraftwerks wird jetzt in Hamburg ein Gaskraftwerk gebaut, dank des faulen Kompromisses zwischen CDU und GAL…

    Viel Spaß in Hamburg mit explodierenden Strompreisen ;) Und den fleißigen Menschen in den Aluhütten und Werften, Kopf hoch. Wenn das erstemal die Produktion stillsteht dauert das Genehmigungsverfahren für eine benötigtes Kohlekraftwerk nur ein paar Jährchen.

    Quelle ein beleidigter SPD-(Nau)Mann…

  127. skepticus Says:

    na, laut dieser aussage sind wir also grad ganz am anfang, quellen zu endecken … da wurde grad doch das 3. grösste feld gefunden .. was da noch alles kommen mag

    Genau das meine ich! Ich rede von “ergiebig” und nun kommt man mir mit “Größe”. Es ist von zweitrangiger Bedeutung, wie “groß” die Vorkommen sind, alein wichtig ist, wie “schnell” man das Öl aus dem Boden holen kann.

    Das Ölfeld zu entwicklen dürfte ein paar Jahre dauern. Bis dahin soll die Weltölproduktion auf über 100 mio Barrel pro Tag gestiegen sein. Nehmen wir optimistischerweise an, dass dieses “riesige” Ölfeld genau wie einer seiner Vorgägner Ghawar über 50 Jahre Öl liefern kann, dann wären das im Durchschnitt rund 660 mio barrel im Jahr, also 1,8 mio barrel pro Tag, mithin ein so gennanter Giant, was allerdings unter den Lagerbedingungen kaum zu erwarten ist. Wahrscheibnlich dürfte die tägliche Ausbeute weit unter diesem Wert liegen.

    Aber selbst wenn es stolze 1,8 mio Barrel pro Tag sein sollten, dann wären das immer noch weniger als 2% des Weltbedarfs, macht also nicht wirklich einen großen Unterschied.

    Man kann es drehen und wenden wie man will, Peak Oil ist ein Phänomen, das unmittelbar bevor steht.

    Laotans Einwand ist ein non-sequitur. Es mag zutreffen, dass auch schon in der Vergangenheit eine Verknappung des Öls für die nähere Zukunft vorhergesagt wurde. Daraus folgt aber nun nicht, dass auch dieses Mal die Warner wieder irren. Die Datenlage ist heute ungleich besser, die Erde weitgehend abgesucht. Für viele Ölquellen und eine ganze Reihe von Förderländern ist Peak Oil bereits bittere Realität.

    Leider ist es sehr zeitaufwändig, sich von der wirklichen Lage ein genaues Bild zu verschaffen. Deshalb verzichten auch die meisten Poster hier darauf und geben lieber Halbwissen und dummes Zeug von sich.

    Bei allem Optimismus, den ich für die Zukunft habe, finde ich es überaus naiv, sich auf den Standpunkt zu stellen, dass wir schon rechtzeitig eine Lösung finden, wenn das Öl erst einmal knapp geworden ist, es also verfrüht wäre, sich jetzt schon Gedanken darüber zu machen, bzw. sogar Maßnahmen zu ergreifen. Auch dies ist ein non-sequitur. Sicherlich haben wir, bzw. unsere Wissenschaftler und Ingenieure in der Vergangenheit für manches Problem eine Lösung gefunden. Daraus zu folgern, dass das immer so sein wird, ist mehr als naiv und zeigt nur, wie beschränkt solche Leute in ihrem Denken sind.

    Es gibt im INternet viele hervorragende Seiten zum Thema Peak Oil, für Verschwörungstheorien à là Klimaskeptiker gibt das Thema allerdings wenig her.

  128. Wasser-Ossi Says:

    @skepticus

    Bei allem Optimismus, den ich für die Zukunft habe …

    Wie sieht denn dann erst dein Pessimismus aus?

    Vielen Dank auch für die profunde Belehrung.

    Du traust offenbar der Menschheit nur dann zu, Probleme zu lösen, wenn sie sich vorher komplett grün eingefärbt hat, den lieben langen Tag geweissagten Katastrophen hinterher hechelt und sich dreimal am Tag demütig vor Mutter Natur verneigt und sich dafür entschuldigt, dass sie noch nicht ausgestorben ist.

    Btw: Dein Nick funktioniert anscheinend nicht, wenn irgendwas aus dem Hause PIK o.ä. abgelassen wird. Wäre vielleicht auch mal angebracht.
    Ansonsten bleibt mir nur zu sagen: Du bist, wie man früher zu sagen pflegte, ein strammer, allseits gefestigter Parteisoldat. Weiter so!

    Einen schönen Tag noch!

  129. climatepatrol Says:

    @88 Wetterfrosch
    Sehr interessantes Paper. Wusste gar nicht, dass das um 1976-1978 nicht nur ein PDO, sondern auch ein AMO-Wechsel war. Schau ich mir näher an und korrigier den neusten Blogeintrag für’s Erste. Komme zur Zeit gar nicht mehr nach mit schreiben.

  130. Calimero Says:

    @Rainhelt #126

    Schon gehört. Statt des Kohlekraftwerks wird jetzt in Hamburg ein Gaskraftwerk gebaut, dank des faulen Kompromisses zwischen CDU und GAL…

    Ich wäre mir da nicht so sicher, dass überhaupt ein GuD gebaut wird. Die Stadt Hamburg baut ja selbst nicht, die Experimental-Koalitionäre haben lediglich eine Investition verhindert und sehen einer Schadenersatzklage gelassen entgegen, da die Penunse ja ohnehin vom Steuerzahler reingeholt würde. Da wurde einfach mal Machtanspruch höher als ökonomische Notwendigkeiten gewichtet. Ein absolutes Trauerspiel.

    Da derzeit keinerlei Bauboom für GuD in Deutschland verzeichnet werden kann, weil niemand Planungssicherheit hat, würde es mich doch arg wundern, wenn so ein Mini-Marktteilnehmer wie Lichtblick auf einmal eine Großinvestition in Hamburg tätigt. Eine Interessensbekundung verpflichtet ja nicht … mal sehen, was rauskommt, wenn dort erstmal nachgerechnet wird. Da werden mit Sicherheit extreme Subventionen und Risikoübernahmen gefordert.

    Tja, Hamburg hatte eine Chance, das Machtkalkül hat sie gekillt. Der Steuerzahler zahlt die Zeche und die hamburgische Wirtschaft muss sich überlegen, ob der Standort noch zu halten ist.

    Hauptsache ist, dass “schwarz” endlich mal mit “grün” auf Landesebene koaliert. Bundesratsstimmen für die Koalitionäre, wieder einmal ein MP-Posten gerettet, der Machtanteil wurde gesichert. Ökonomie wird sowieso überbewertet, Politikergagen kommen schliesslich vom Staat. :(

  131. climatepatrol Says:

    An Alle betreffend AMO/PDO-Klimasprung:
    Update Climatepatrol

  132. BRK Says:

    #130 Calimero

    “Lichtblick”? Meinst Du die hier?
    Ja dann…

  133. Wasser-Ossi Says:

    @BRK #132

    Gab es da nicht mal einen Film, bei dem diese Art der Energiegewinnung thematisiert wurde? Ich glaub’ “Mad Max 3″ mit Mel Gibson und Tina Turner.

    Auf in in eine lichtblickige Zukunft!

    Grüße!

  134. Rainer Says:

    ICH WERD WEICH!!!

    Wenn in elf Kilometern Höhe die Turbinen vereisen

    Ingenieure schlagen Alarm: Unter besonderen Wetterbedingungen können Flugzeugturbinen in großer Höhe vereisen und ausfallen. Solche Zwischenfälle könnten sich wegen des Klimawandels häufen, befürchten Fachleute…

    …Manche Fachleute vermuten sogar, dass sich im Zuge der Klimaerwärmung solche Zwischenfälle häufen werden. Die Sturmsysteme etwa über dem Pazifik hätten an Stärke zugenommen und könnten schuld sein, dass sich Riesenjets wie die Boeing 767 in Segelflugzeuge verwandeln….

    Bei diesen Brainstormings zum Thema Katastrophenszenarien wäre ich auch gern mal dabei. Ist bestimmt eine lustige Runde…

  135. BRK Says:

    #133 Wasser-Ossi

    Mann, der Streifen ist ja aus den 80ern.
    Da mussten auch Schweine sch..ßen für Strom.
    Aber irgendwie ist das Thema ja wieder aktuell.
    Nur, können deie heutigen Schweine noch so viel sch..ßen , damit die Hamburger Ökofuzis genug Strom haben?

  136. savoyen Says:

    @skepticus
    #173

    Bei allem Optimismus, den ich für die Zukunft habe, finde ich es überaus naiv, sich auf den Standpunkt zu stellen, dass wir schon rechtzeitig eine Lösung finden, wenn das Öl erst einmal knapp geworden ist, es also verfrüht wäre, sich jetzt schon Gedanken darüber zu machen, bzw. sogar Maßnahmen zu ergreifen. Auch dies ist ein non-sequitur. Sicherlich haben wir, bzw. unsere Wissenschaftler und Ingenieure in der Vergangenheit für manches Problem eine Lösung gefunden. Daraus zu folgern, dass das immer so sein wird, ist mehr als naiv und zeigt nur, wie beschränkt solche Leute in ihrem Denken sind.

    Für jemanden, der fest daran glaubt, dass die globale Durchschnittstemperatur nur deshalb IMMER>/b> in einer bestimmten Korrelation mit einem atmosphärischen Spurengas wie CO2 steigt, weil man das mal über ein paar wenige Jahre (ca. 140 von 5,5 Mrd. Jahre) beobachtet hat, ist das aber eine mutige Aussage – und sie zeigt, wie beschränkt solche Leute in der Selbstwahrnehmung ihrer geistigen Ergüsse sind.

    Ich an Ihrer Stelle würde auch darauf verzichten, morgen früh das Haus zu verlassen, denn nur der Umstand, dass Sie ja offensichtlich heute heil zur Arbeit und wieder zurück gekommen sind, heisst ja nicht, dass es morgen auch wieder klappt. Und dann sollte man es, wenn ich Ihre seltsamen Ansicht fortführe, besser nicht darauf ankommen lassen.

    Wenn unsere Vorfahren alle mit Ihrer Art von ‘Optimismus’ gesegnet gewesen wären, säßen wir heute noch auf dem Baum und würden Bananen fressen…

  137. savoyen Says:

    Das mit den HTML-Tags, das üben wir noch :-)))))

  138. krishnag Says:

    @Skepticus #127

    mithin ein so gennanter Giant, was allerdings unter den Lagerbedingungen kaum zu erwarten ist. Wahrscheibnlich dürfte die tägliche Ausbeute weit unter diesem Wert liegen.

    Du solltest Prospektor werden, hier bist Du jedenfalls fehl am Platz.

  139. krishnag Says:

    @Skepticus #127

    Sicherlich haben wir, bzw. unsere Wissenschaftler und Ingenieure in der Vergangenheit für manches Problem eine Lösung gefunden.
    Daraus zu folgern, dass das immer so sein wird, ist mehr als naiv und zeigt nur, wie beschränkt solche Leute in ihrem Denken sind.

    Du hast Dir gerade ein Denkmal errichtet, aber bitte verlange jetzt nicht von mir, daß ich Dir sage wofür.
    Schmeichelhaft ist es nicht.

  140. BRK Says:

    #139 krishnag

    Wie war das doch: “Nachdem wie nun die Niederungen eines -skepticus- erlebt haben ….”
    Oder verwechsel ich das mit klimaschädlichen Fürzen von Ökorindviechern?
    <[;-))

  141. krishnag Says:

    BRK #140
    so ähnlich ja, durchaus zutreffend :-) – beides :.]

  142. BRK Says:

    #141 krishnag

    Ja, Du hast Recht. Ich vergesse immerwieder wie
    “carbon-neutral” der Mundgeruch eines Ökoterriers ist, wenn er sich “skeptikus” nennt. <[;-))

  143. krishnag Says:

    @savoyen #136/7

    Nimm doch oberhalb des Texteingabefelds den “strong” Knopf, sieht genauso aus

  144. krishnag Says:

    @BRK #105

    Wissens ist die Theorie mit den ölproduzierenden Mikroorganismen als solche bisher nicht widerlegt worden.

    Was ich las bezog sich auf die Bildung durch Geothermische Einflüsse in Subduktionsgbieten oder sonstwie aktiven gebieten, muß also noch was anderes sein. Wie gesagt, die Zusammensetzung des Öls läßt wohl erkennen, daß dieser Zusammenhang nicht zu bestehen scheint, aber 100 & widerlegt ist das auch nicht.
    Kohle durch Pflanzen ok, das erkennt man ja teilweise noch, aber soviel Wasserflöhe in einer längeren Epoche , und alles soll zu Erdölgeworden sein – läßt einen schon erschauern…

  145. krishnag Says:

    @BRK #142

    Ich vergesse immerwieder wie
    “carbon-neutral” der Mundgeruch eines Ökoterriers ist, wenn er sich “skeptikus” nennt

    Der müßte dann aber die Kreide kiloweise gefressen haben, um vergleichsweise so zahm daher zu kommen.

  146. BRK Says:

    #145 krishnag

    Der müßte dann aber die Kreide kiloweise gefressen haben, um vergleichsweise so zahm daher zu kommen.

    Bei manchen hat eine Kastration die gleiche Wirkung.

  147. Calimero Says:

    Ingenieure schlagen Alarm: Unter besonderen Wetterbedingungen können Flugzeugturbinen in großer Höhe vereisen und ausfallen.

    Jetzt bin ich aber echt perplex. Wie kann komprimierte Verbrennungsluft kurz vor der Brennkammer zu Vereisungen führen? Irgendwie kollidiert diese Aussage mit meinem bisherigen Physikverständnis.

    Bisher dachte ich: Entspannung = Temperaturfall, Verdichtung = Temperaturerhöhung. Erdgebundene GT erreichen ca 300°C allein durch die Luftverdichtung.

    Was, zum Geier, bringt die Aero-GT’s zum Vereisen kurz vor Brennkammer? Und was hat ein Klimawandel damit zu tun? Kann mir das mal bitte jemand erklären?

    Ganz abgesehen von ideologischen Differenzen … ich will den Vorgang verstehen. Kennt sich da jemand aus?

  148. fsc Says:

    #147 Calimero
    Denk du dir doch mal jeden Tag einen neuen Angstmacher aus. Das geht ein paar Wochen gut. Aber dann musst du eben was erfinden?
    AGW macht Erdbeben, Inflation, weniger Wahlbeteiligung, Arbeitslose, Globalisierung, Völkerwanderung, weniger Fische, tote Riffe, schlechtes Fernsehen usw.
    Bloss nicht übers Wetter reden, das ist phantasielos. Klima ist etwas völlig anderes.

    Warum nicht Flugangst machen? Zugegeben das mit der Vereisung klingt blöd, reicht aber für die Zielgruppe vollkommen aus und wenn die dann noch ein paar Ablaßbriefe kaufen, vereisen die auch die Turbinen nicht mehr :-).
    Nee echt arme Säue ….

    Wie hoch war eigentlich die mittlere globale Temperatur von Deutschland im März. Höher als die mittlere globale globale Temperatur. Oder nur eindeutig zu warm?

  149. planck Says:

    @savoyen

    Für jemanden, der fest daran glaubt, dass die globale Durchschnittstemperatur nur deshalb IMMER>/b> in einer bestimmten Korrelation mit einem atmosphärischen Spurengas wie CO2 steigt, weil man das mal über ein paar wenige Jahre (ca. 140 von 5,5 Mrd. Jahre) beobachtet hat

    1) CO2 direkt seit 55 Jahren . Nicht 140 und fuer Korrelationen braeuchte man immer 2 Variable, gell?
    2) Indirekt seit 55 Millionen Jahren
    D.L. Royer et al., Nature 446, 530 (2007).
    J.A. Higgins, D.P. Schrag, Earth Plan. Sci. Lett. 245, 523 (2006).
    M. Pagani, et al., Science 314, 1556 (2006).
    mit ganz hervorragender Korrelation mit der Temperatur
    3) Findest du nirgendwo in einem halbwegs wissenschaftlichen Text die Behauptung: es gibt einen Treibhauseffekt WEIL es eine Korrelation gibt. Es handelt sich also mal wieder um einen Strohmann. Wie originell.

  150. Rainhelt Says:

    @Calimero:
    Hab da mal ein Erklärung ;) :
    1. der Gesammtdruck ist in diesen Höhen halbwegs konstant
    2. Die Windgeschwindigkeit nimmt zu
    3. Eine Zunahme der Geschwindigkeit führt dank Bernoulli zu einem höheren dynamischen Druck.
    4. Daraus folgt der statische Anteil wird kleiner ;)
    5. Temperatur fällt.

    Das ganze wird überlagert durch eine niedrigere Kühlgrenztemperatur und verstärkte Konvektion (=possitive Feedbacks) Flugzeug stürzt ab.

    *Ironie Off

    Gruß Rainhelt

  151. planck Says:

    @Physiker

    Jedwede Replik an planck meinerseits ist eigentlich nur an die unbekannten, stillen Mitleser hier gerichtet.

    Hey, super so machen wir das jetzt. Du schreibst fuer alle anderen Antworten auf das, was ich schreibe, und ich antworte dir ganz einfach, ohne fuer alle anderen zu schreiben. So kannst du mich brutal ignorieren und mir doch immer antworten, waehrend ich dich weiter fuer einen Depp halte und dir trotzdem antworte (wo kaemen wir denn da hin, wenn jetzt niemandem wegen so einer Kleinigkeit mehr geantwortet wird).

    “In the peer reviewed literature, I have emphasized that the IPCC multi-decadal global climate runs, while they refer them as “projections” and also “scenarios” are actually model sensitivity studies since all of the important climate forcings and feedbacks are not included, […]”

    Dafuer brauchte Pielke Realclimate, um zu erfahren, dass die Modelle nicht alle moeglichen Feedbacks und Prozesse enthalten. Heilige Einfalt!
    Die Frage ist, ob sie die wesentlichen Feedbacks enthalten, ob diese robust sind (dh von den Modellen aehnlich dargestellt werden etc), sie auf nachvollziehbaren physikalischen Processen beruhen (wasserdampffeedback, CO2 Feedback etc) und schliesslich ob sie mit den Beobachtungen uebereinstimmen.
    Der Stand der Modelle ist laengst auf einem Niveau, auf dem Pielke oder du zeigen muesstest, welcher Feedback fehlt und warum dessen Groessenordnung fuer das CO2 Problem wichtig ist. Alles andere ist nur Gejaule.
    Das Standardbild dazu lautet, dass man auch nicht alle Ursachen von Krebs, alle Wechselwirkungen etc etc kennen muss, um die Warnung vor Tabak als wissenschaftlich gut gesichert anzunehmen.

    Planck möchte ob dieser Entwicklung mal wieder verzweifelt das Thema wechseln und über die Frage sprechen, ob denn die Szenarien richtig berechnet wurden. Diese Fragen stellt sich aber nicht. Man kann davon ausgehen, daß keine “Rechenfehler” enthalten sind.

    Dad as haetten wir schonmal geklaert. Fragt sich eben, welches Niveau an Sicherheit man benoetigt und wer dieses Niveau festlegt. Die momentane Antwort lautet “sehr sicher” und “Klimaforscher”. Irgendeinen Alternatifvorschlag?
    Aber all das ist eigentlich nicht meine Frage. Ihr moegt die Modelle nicht (und habt keine Argumente, da ihr weder wisst was die Modelle enthalten noch was sie Aussagen noch ueberhaupt jemals irgendeine Arbeit zu den Modellen gelesen haettet): fein. Ihr haltet die Modelle fuer schlecht, fehlerhaft und was gerade sonst noch durch die Ruebe fegt. Aber das waeren die Modelle in Scenario-Rechnungen und waeren es in Prognosen. Ich hab immer noch nicht verstanden, was sich durch EUREN (sicher nicht den der Wissenschaftler) Erkenntnisfortschritt geaendert haette? Ihr hat die Modelle vorher nicht geliebt und hinterher auch nicht (und das interessiert niemanden, zumindesten nicht hier bei den paar 1000 Forschern in Wien bei der EGU). Was aendert spezifisch der “Prognose” zu “Scenario” Downgrade. Ich glaube viel klarer kann ich es nicht ausdruecken. Und ich brauche jetzt nicht aufs neue eine profunde Analyse eines australischen Grundschullehrers, der klar zeigt, warum die Modelle falsch sind. Es geht mir nur um die obige Frage.

  152. der-physiker Says:

    Ein bißchen Fortbildung für naive Klimaforscher ist also wohl doch notwendig.

    Eine Prognose besagt, daß eine gewisse Entwicklung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintritt, wenn sich nichts ändert.

    Sie basiert in der Regel allein auf einer Fortschreibung aktuell gemessener Trends, kausale Zusammenhänge oder auch Modellvorstellungen zur Begründung dieser Trends sind nicht gefragt.

    Es mag erschrecken, aber politisches Handeln beruht fast ausschließlich auf Prognosen. Prognosen sind der einzige Weg, komplexe Systeme in einer Art und Weise erfaßbar zu machen, daß restriktive gesetzliche Vorgaben begründbar werden (Ziel ist es hier in der Regel, etwas zu „stoppen“ oder zu „verhindern“).

    (Bekanntestes Beispiel ist wohl das Thema Demographie, hier wird die beobachtete Bevölkerungsentwicklung einfach hochgerechnet, ohne nach Gründen und Ursachen (und nach Einflüssen auf diese Gründe und Ursachen) zu fragen.)

    Eine Prognose wäre also beispielsweise, würde das IPCC die linearen Trends aus eben Abbildung 3.1 einfach in die Zukunft verlängern.

    Ein Szenario besagt, daß eine gewisse Entwicklung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintritt, wenn sich gegenwärtige Trends in einer bestimmten Weise ändern („Was wäre, wenn…“). In ein Szenario finden Ursache-Wirkungs-Dynamiken Eingang. Die Szenariotechnik ist zwar ein beliebtes Instrument der Zukunftsforschung, spielt aber für praktisches politisches Handeln kaum eine Rolle. In der Wirtschaft sind Szenarien sehr beliebt, um Entscheidungen zu begründen, mit denen etwas Gewünschtes „ermöglicht wird“, mit denen also Spielräume erweitert werden.

    Prognosen sind aktive Zukunftsvorstellungen („es wird“), Szenarien konjunktivische („es könnte“).

    Die Hochrechnungen des IPCC sind in diesem Zusammenhang weder Szenarien, noch Prognosen.

    Gewisse ökonomische Szenarien gehen als Ausgangsparameter in die Hochrechnungen ein, die dann aber auf Basis einer Modellvorstellung der einzelnen Klimafaktoren und –prozesse nicht etwa die industriellen Emissionen des Jahres 2100 erzeugen (diese sind ja eben Eingansgparameter und szenarioabhängig), sondern eine Temperatur (beispielweise).

    Die Zusammenführung zweier (oder mehrerer) unterschiedlicher Ausgangskonzepte (Emissionsszenarien einer- und Klimamodelle andererseits) in eine gemeinsame Hochrechnung ist eine Projektion.

    Die hohe Kunst der Zukunftsforschung, keine Frage. Aber nicht zu verwechseln mit der Realität. Vielmehr dient eine Projektion dazu, die Relevanz einer Modellvorstellung zu testen.

    In den Sozialwissenschaften beispielsweise kann man so die Ergebnisse von Umfragen (oder Wahlen) vorhersagen. Wenn durch die dann tatsächlich durchgeführte Umfrage die Vorhersage der Projektion bestätigt wird, geht man davon aus, daß das Modell relevant ist, um bestimmte Aspekte der Wirklichkeit (abhängig von den Fragen, die man an die Wirklichkeit stellt) wiederzugeben (so haben die Wahlforscher im Laufe der Jahre ihre Modelle immer weiter verbessert).

    M.a.W.: Die Projektionen des IPCC sind Tests der Klimamodelle, ein wissenschaftliches Experiment, das eben 2100 (bzw. nach einem relevanten Zeitraum, in dem die Realität die an sie gestellte Frage wirklich beantworten konnte (in dem also die „Umfrage“ abgeschlossen wurde)) in der Hinsicht bewertet werden kann, ob die Modellvorstellung relevant oder irrelevant ist.

    Komplexe Geschichte das ganze, ist mir bewußt. Ich weiß auch, daß dieser scharfe Sprachgebrauch nur von wenigen wirklich durchgängig eingehalten wird. Möglicherweise wird auch im Englischen unter „prediction“, „scenario“ und „projection“ etwas anderes verstanden (nach allem, was ich dazu gelesen habe, ist das aber nicht so).

  153. planck Says:

    @Physiker
    Das ist fein und mit dem meisten bin ich einverstanden. Ich glaube nicht, dass die meisten Prognosen aus Extrapopulationen bestehen oder schon gar nicht linearen bestehen (beispielsweise beruhen die Simulationen, die fuer die Fischfangquoten letztlich verantwortlich sind auf nicht-linearen Populationsmodellen).
    Der (soweit ich das verstehe) springende Punkt bei IPCC IST ja gerade die “wenn dann” Aussage. Warum wuerde sich der gute Gore denn immer so aufregen, wenn letztlich er davon ueberzeugt waere, es handele sich um “unabaenderliche und perfekte” Prognosen?
    Fuer praktische Entscheidungen ist der Unterschied (Prognose und Scenario) voellig irrelevant und ich vermute immer noch bei euch, dass euch eine Prognose etwas qualitativ hochwertiges erscheint, waehrend ein Scenario etwas ungeheuer unsicheres sei.
    Fuer mich ist der gesamte Prozess eine black box (von den Emissionsscenarios bis zum Output des Strahlungschemas xy bis zum Klima im Jahr 2100). Die unterschiedlichen Teile sind immer teils empirisch, teils first principles. Fuer einen Politiker ist die Entscheidung (Prognose versus Scenario) voellig irrelevant solange er eben die Resultate mit ihren Unsicherheiten richtig versteht. Die Qualitaet der Projektionen haengt von der Qualitaet der Modelle ab und die haengt von der Qualitaet der Evaluierung und
    dem Realismus der in ihnen beschriebenen Prozesse ab. Die Unterscheidung Prognose vs Scenario hat damit ueberhaupt nichts zu tun.

  154. Rainhelt Says:

    Highlight:

    Ausgerechnet in der Antarktis, um jene Polkappe herum, deren Abschmelzen alle Welt fürchtet (mehr…), scheint es das zu geben, was Klimaforscher eine negative Rückkopplung nennen. Einen Mechanismus also, der die angestaute Hitze in Atmosphäre und Ozean wieder ablässt und das irdische Treibhaus kräftig durchlüftet.

  155. Zyniker Says:

    @Rainhelt

    Nette Entdeckung, aber das ist wieder mal ein personifiziertes Original SPon

    …Das ganze funktioniert so: Wenn der Südkontinent seinen äußeren Schelfeisgürtel abwirft,…

    Ja, bis wohin kann der denn schmeissen?

    Sollte man den Südpol nicht für Olympia nachnominieren? (lol)

  156. Wetterfrosch Says:

    #154 Rainhelt

    Einen Mechanismus also, der die angestaute Hitze in Atmosphäre und Ozean wieder ablässt und das irdische Treibhaus kräftig durchlüftet.

    Was für eine gequirlte Sch…e.
    Nichts für ungut, von dieser Quelle habe ich auch nichts anderes erwartet.

  157. Kohleverfluessigungs-Investor Says:

    http://www.boerse-online.de/tools/ftd/345052.html

    Eine Tonne CO2 zu verursachen kostet wahnsinnige 21,44€,
    dabei werden in “Fachkreisen” 150 € erwartet.
    Hoffen wir Mal, dass Emissionszertifikate nicht der neue Spielball von Hedgefonds werden.

  158. Zyniker Says:

    Na, wer sagt’s denn!

    Die Menschheit kann offensichtlich doch MEHR als nur CO2 in die Luft belasen; sie kann z.B. auch Wasser stauen!

    mfg