4.5.2008

Extremwetter-Latif verheddert sich mit seinen Katastrophenprognosen

» Klimawandel, Kurioses, Meinung, News, Ökologismus » Autor: Argus — Drucken

latifjpg_latif.jpg Nun weiß er offensichtlich nicht mehr ein noch aus. Eben noch behauptete er in der Bildzeitung vom 20.09.07 (Seite 13) “Die

Erwärmung entwickelt sich wie vorhergesagt. Die Modelle wurden auch an vergangenen Klimaänderungen getestet. Es gibt keinen Grund, den Modellen zu misstrauen”

Zitat Ende.
ipcc-prognosen.gif
Nun, da auch für ihn -wenn auch sehr spät- offensichtlich wird, daß die Natur mit ihrer Erwärmung alles andere macht, als seinen Modellen zu folgen, werden flugs seine Modelle – streng wissenschaftlich natürlich- Mutter Natur angepaßt. Jetzt behauptet er, als Kommentar zu einer Veröffentlichung seiner Zöglinge vom Leibnizinstitut für Meeresforschung

„Unser Modell sagt voraus, dass in Mittel- und Nordeuropa die Temperaturen um ein Zehntel Grad sinken” (1)

Der Artikel in Nature vom 1. Mai 2008. beschreibt ein Rechenergebnis was die Modelle so errechnen, wenn man (warum erst jetzt?) ein paar, bisher “unwichtige” Meeresströmungen einbaut und berücksichtigt.
Donnerwetter! Da haben einige Leutchen vom IFM Geomar (darunter der Emmy-Noether Fellow Dr. Noel Keenlyside* ) berichtet, daß ein paar zusätzliche Parameter (von vielleicht 100, die immer noch fehlen!) in dieses Modell eingebaut wurden und -abra ka dabra- errechnet dieses nun, daß La Niña wohl doch irgendwie wirken müßte und innnerhalb der nächsten 10 Jahre die sicher geglaubte katastrophale Erwärmung (leider) nicht eintritt. Oder -maskiert sei- wie ein amerikanischer “Wissenschaftler” sich nicht entblödete zu sagen.

Jetzt paßt also alles wieder zusammen. Die merkwürdigen Modelle, der Wirklichkeit hinterherhechelnd, prognostizieren nun vorerst keine Erwärmung mehr. Glauben soll man ihnen aber trotzdem, so will es unser professoraler Märchenerzähler, der “Professor aus Kiel” (in Abwandlung eines bekannten Schröderzitates) mahnt er doch lt. SpOn, daß die Welt ja nicht glauben solle, daß die

:“…Klimaänderung nicht so schlimm ausfallen wird wie befürchtet.“

Nun, mag Extremwetter-Latif weiter selber glauben was er uns verkündet, wir tun es schon lange nicht mehr. Und Mutter Natur offensichtlich auch nicht.

Gut stimmt dieser – von den deutschen Medien völlig mißachtete Trend (einzige Ausnahme SpOn vom 3.5.08) – mit den anderen Beobachtungen mancher ehrlicher (2) Forscher überein.
co2-temperaturverlauf-msu-ab-1997.jpg
Die Global – Temperatur steigt seit 10 Jahren nicht mehr, sie sinkt sogar seit 3 Jahren, die Methankonzentration sinkt ebenfalls seit 6 Jahren, trotz vieler pupsender Kühe. Nur das CO2 steigt evtl.,gleichmäßig. (Näheres dazu hier Aufsatz Beck)Irgendwie paßt das alles nicht zu den Katastrophenmeldungen des IPCC und seines Lautsprechers Extremwetter-Latif. Glaubt der wirklich immer noch selbst, was er eben dieser Bildzeitung vom 20.9.08 anvertraute:

” Die Skeptiker verstehen nicht warum CO2 überhaupt klimawirksam ist. Die Atmosphäre ist wie ein riesiges Treibhaus, wobei das CO2 die Rolle des Glases übernimmt – es lässt die Wärme nicht entweichen. Je mehr CO2, desto dichter oder dicker das Glas und umso größer die Erwärmung.”

Weiß der Mann wirklich wovon er spricht, oder kann man vielleicht darauf vertrauen, daß, wenn schon nicht Latif, wohl aber Dr. Lieschen Müller und auch Frau Lieschen Müller diesen größten Politschwindel aller Zeiten -zur enormen Bereicherung mancher auf Kosten aller- so langsam durchschauen? Wann wird dies auch unsere Doktorin der Physik merken; oder vielleicht weiß sie es schon längst?

1 Leipziger Volkszeitung 3/4- Mai 2008
2 “Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten, jeder von uns (Forschern) muß entscheiden wie weit er eher ehrlich oder eher effektiv sein will” ( Prof. Stephen Schneider )

Zum selben Thema sie auch hier, hier und hier:
* danke für die Korrektur Planck

79 Antworten zu “Extremwetter-Latif verheddert sich mit seinen Katastrophenprognosen”

  1. planck Says:

    @Argus
    Du bist wirklich so bloed wie 100 Meter Sandstrand. Das einzige was man aus diesem Schwachsinn lernen kann: Du hast nichtmals den Artikel gelesen, zu dem du dich auslaesst. Kein einziger Parameter des Modells wurde geaendert. Keine einzige “Meeresstroemung” kam hinzu, die nicht vorher schon drin gewesen waere.

  2. Argus Says:

    Hallo Planck, wie so häufig, ist Ihr Kommentar falsch, dafür aber dreist und plump, ich hätte mehr von Ihnen erwartet: In der Pressenotiz steht:

    “Emmy-Noether Fellow und Erstautor Dr. Noel Keenlyside vom IFM-GEOMAR erklärt weiter: „Wir haben in unserem Klimamodell zusätzlich zu den Treibhausgaskonzentrationen die beobachtete Meeresoberflächentemperatur der letzten Jahrzehnte vorgegeben, eine Vorgehensweise, die wir schon erfolgreich bei der Jahreszeitenvorhersage, wie der El Niño Vorhersage, angewendet haben”

    Unter dem IPCC Kurvenbild steht wörtlich:

    Bei diesen Rechnungen finden die Ozeanbeobachtungen,wie in dieser Arbeit vorgeschlagen keinen Eingang:

    Man muß sich wohl unter dem Decknamen Planck verstecken, um eine kräftige Schreib/Leseschwäche nicht zugeben zu müssen. Oder, Sie machen alles richtig, aber die Autoren haben Sie nicht vorher befragt, was richtig und was falsch ist. Mein Gott, und so einer nennt sich Wissenschaftler!

  3. planck Says:

    Argus
    alter Analphabet, es sind also keine Parameter geaendert worden und keine Meerestroemungen beruecksichtigt worden, die vorher nicht dagewesen waeren (wahrscheinlich kommt deine Beharren daher, dass du nicht weisst, was ein Parameter ist und was eine Beobachtung). Da sind wir uns jetzt also schon mal einig. Dein Zitat aus der Pressenotiz bestaetigt auch noch einmal, dass du ernsthaft einen Beitrag zu einem Artikel geschrieben hast, den du nicht gelesen hast.

  4. Argus Says:

    Ach Planck, wenn wir doch bloß alle so schlau wären wie Sie. Nochmals für Dummies; Zitat aus dem PM-Text:

    „Wir haben in unserem Klimamodell zusätzlich zu den Treibhausgaskonzentrationen die beobachtete Meeresoberflächentemperatur der letzten Jahrzehnte vorgegeben…”

    Und, wenn alles im Modell schon drin war, warum hat es denn nicht die richtigen Werte geliefert? Durfte es nicht, fiel das durch den Rost der Paniker? Man muß wohl Planck als Decknamen benutzen, um das zu verstehen.
    Außerdem zeigt das “neue” Modell “…unter Berücksichtigung natürlicher Meeresphänomene..” nur beobachtete Temperaturen bis 1998!! Wir schreiben aber 2008!!. Die Vergangenheit vorherzusagen ist immer schon recht einfach gewesen.

  5. planck Says:

    @Argus

    Ach Planck, wenn wir doch bloß alle so schlau wären wie Sie.

    Die meisten sind das auch. Du bist eher traurige Ausnahme.

    Und, wenn alles im Modell schon drin war, warum hat es denn nicht die richtigen Werte geliefert?

    Argus, ein Parameter ist eine numerische Groesze, die nur in bestimmten Bereichen bekannt ist. Sie gehen in eine Gleichung ein und beeinflusst deren Loesung. KEIN Parameter der Modelle wurde geaendert/hinzugefuegt oder weggenommen. Der Satz:

    Da haben einige Leutchen vom IFM Geomar (Emmy-Noether Fellow und Dr. Noel Keenlyside) ein paar zusätzliche Parameter (von vielleicht 100, die immer noch fehlen!) in ihr Modell eingebaut

    ist also Bloedsinn.
    Tatsaechlich ist das verwandte Modell ECHAM5/MPIOM IDENTISCH mit dem entsprechenden IPCC Modell.
    Die “richtigen Werte” wurden in diesen neuen Laeufen vorggegeben und nicht errechnet. IPCC Laeufe berechnen multi-dekadische Trends und sind NIE dafuer ausgelegt gewesen, herauszufinden ob 2010 das waermste Jahr wird oder nicht. Wer das will, muss sich mit sog Assimilationsverfahren beschaeftigen und darum geht es in dem Paper. DA die Modelle identisch sind, ist auch ihre multi-dekadische Tendenz gleich (und im Falle des ECHAM5 mit +0.8 bis 2030 sogar ziemlich kraeftig).
    Glaubst du nicht, dass es angebracht waere, wenn du mal das Paper liest? Nur so der Form halber?

  6. Argus Says:

    Planck: Ihre Weisheit (und Dreistigkeit) ist offensichtlich unbegrenzt. Selbst das schwarmintelligente Wikipedia beschreibt das Wort Parameter etwas umfassender:

    Ein Parameter [pa'rametɐ] ist:
    entweder eine charakterisierende Eigenschaft, eine Kenngröße:
    Mathematik: allgemein eine beliebige, aber festgehaltene Variable, siehe Parameter (Mathematik)
    Technik bzw. Ingenieurwesen: bestimmte Eigenschaften technischer Anlagen…
    ….oder eine Abhängigkeit von gewissen – außerhalb des betrachteten Objekts liegenden – Gegebenheiten, eine Steuergröße, ein Einflussfaktor:

    Es ist wie immer dieselbe Taktik. Nichts zur Sache selbst beitragen, aber immer auf einen Nebenkriegsschauplatz abdrängen. Na ja, gelernt ist eben gelernt,als Klimamodellierer muß man schon dialektisch argumentieren.

  7. planck Says:

    @Argus
    Die Wiki-Definition ist genau das, was ich dir erklaert habe. Die Modelle sind IDENTISCH. Die verwandte Parametrisierung der Modelle ist exakt die gleiche.
    Also du moechtest das Paper, was du kommentiert hast, absolut nicht lesen. Wo hapert es denn? Ist es das Englische? Sag’s Papa Planck ruhig.

  8. Glenville Says:

    V.d. Website des Max Plank Institutes zu dem Thema:

    http://www.mpimet.mpg.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung-ifm-geomar.html

    Um auch die kurzfristige Entwicklung in den kommenden Jahren vorherzusagen, [b] müssen die Modelle zusätzliche Informationen [/b] über die natürlichen Klimaschwankungen erhalten,

    [/b]Mit dieser zusätzlichen Information [/]lassen sich dann mit den Klimamodellen die kurzfristigen natürlichen Klimaschwankungen vorhersagen.

    Hmmm …. : „Zusätzlich, zusätzlich“, was könnte das nur bedeuten, was meint dieses Wort, was sagt es uns????

  9. planck Says:

    @Glenville

    Zusätzlich, zusätzlich“, was könnte das nur bedeuten, was meint dieses Wort, was sagt es uns????

    Ja genau. Wie haben die das wohl gemacht, ohne das Modell zu aendern, hmm? Must du vielleicht doch noch zum aeussertsten greifen und den Artikel lesen. Nee, komm jetzt.

  10. Glenville Says:

    @Herr Plank,

    wie lautet der Elativ von „peinlich“? Am Peinlichsten … ?

    Du glaubst die Leute gängeln zu können! Und ich bewundere die Blogger hier in gewisser Weise, wie sie ihre Zeit in der Auseinandersetzung mit deinen Ergüssen „verschwenden“, deren Zweck und Absicht so offensichtlich sind!

    Zum Thema: Eine zusätzliche „Einflussgröße“ wurde hinzugefügt, was den „Outcome“, das Ergebnis der Berechnung ändert. Ob Terminus technicus das Modell „softwaretechnisch“ oder wie auch immer verändert wurde, ist nicht Thema! Es geht jedoch darum, und darunter subsumiert der Beitrag hier, dass viele wesentliche Einflussgrößen (Parameter) in diesen Modellen fehlen, so dass sie Wirklichkeit nicht verlässlich abbilden können! Aber das weißt du natürlich, aber darum geht’s ja nicht, gelle!

    Denkst du ernsthaft, Herr Plank, dass bei den Lesern deine „Beiträge“ etwas anders als Verwunderung und Kopfschütteln hervorrufen werden? Aber ich hab dir schon früher gesagt, dass du unendlich wertvoll für dieses „Forum“ bist ;).

    Also, wacker voran ..!

  11. krishnag Says:

    @Glennville #10

    wie lautet der Elativ von „peinlich“?

    planck

  12. krishnag Says:

    es gab hier mak einen Artikel über die Rabulistik und Rahmstorf, den könnte man um planck’sche Rabulistik ergänzen.
    Je mehr sich das Märchen AGW als solches Manifestiert, umso mehr zieht er vom Leder.
    Das ist seine Art zurück zu rudern, Rückzugsgefechte.

  13. Tomislav Rus Says:

    #planck:

    Die Wiki-Definition ist genau das, was ich dir erklaert habe. Die Modelle sind IDENTISCH. Die verwandte Parametrisierung der Modelle ist exakt die gleiche.

    Wenn die Modelle identisch sind, warum macht man dann überhaupt noch Modelldurchläufe? Bei identischen Modellen und exakt gleicher Parametrisierung müßte auch jedesmal exakt das gleiche Ergebnis heraus kommen.

    Tut es offensichtlich aber nicht.

    Also?

  14. planck Says:

    @Rus

    Tut es offensichtlich aber nicht.

    Also?

    Tu quoque, Tomislav. Vielleicht mal den Artikel lesen?
    Oder einen Blick in Wicki unter dem von mir bereits genannten Stichwort Assimilation werfen:.

  15. Tomislav Rus Says:

    #14, Hoffmann:

    Tu quoque, Tomislav. Vielleicht mal den Artikel lesen?

    Ach, schon wieder so eine Klugscheißer-RTFM-Antwort, ohne wirklich auf die Fragestellung eingehen zu wollen.

    Wenn die Modelle identisch und die Parametrisierung exakt gleich ist, wie kann es dann zu verschiedenen Ergebnissen kommen?

    Wenn es zu verschiedenen Ergebnissen kommt, was wurde geändert?

    Eingangswerte? Randbedingungen?

  16. planck Says:

    @Rus
    Mein Gott, der Assimilierungstext sagt es doch. Ja RTFM ganz genau. Die Startwerte (ab dem Moment wenn das Modell frei laeuft) werden so geaendert, dass sie den Beobachtungen entsprechen. Es ist EXAKT das gleiche Modell (in welchem Sinne auch immer es euch nur vorschwebt). Es wurde durch bestimmte Techniken in einen bestimmten Anfangszustand gebracht. Von diesem Startpunkt ist es das IPCC Modell des ECHAM5 und ergibt natuerlich auf klimatologischen Zeitskalen das gleiche Ergebnis.
    Wenn man ueberlegt, wieviele erboste Antworten man erhaelt, nur weil man gerne haette, dass jemand das liest, worueber er spricht. SKANDAL.

  17. Tomislav Rus Says:

    #17, Hoffmann:
    Na siehst du, war doch ganz einfach.

    Wenn man ueberlegt, wieviele erboste Antworten man erhaelt, nur weil man gerne haette, dass jemand das liest, worueber er spricht. SKANDAL.

    So ist das mit Klugscheißern. Anstatt einfach zu sagen, dass das identische Modell nur mir anderen bzw. aktualisierten Anfangswerten gestartet wurde, verweist man lieber auf ein Wikipedia-Text, den man auch nur mit bestimmten Vorwissen versteht. Es wäre ja so einfach gewesen, eine exakte Antwort zu geben, anstatt nur “lies das paper” wie ein Papagei zu wiederholen. Aber dann gäbe es ja gar keinen Skandal, den man beklagen und auf dem man genüßlich herum reiten könnte. Geht dir dabei eingentlich einer ab?

  18. climatepatrol Says:

    Möchte die heisse Diskussion nicht unterbrechen. Neue Beiträge jetzt unter climatepatrol.net.

  19. ghw Says:

    Schau Argus,

    du bist einfach zu [.....] (einfach einfügen, wass du willst, es passt perfekt).

    Aber ich lasse dich an meinem Insiderwissen teilhaben und offenbare dir die Grundgesetze der eristischen Klimarechenkunst:

    §1 Das war schon immer so!
    §2 Das war noch nie so!!
    §3 Da könnt ja jeder kommen!!!
    §4 Wer sind sie überhaupt????
    und ultima ratio:
    §5 Die Klimatocomputerofuturologie irrrrrt nie!!!!!

    Ganz egal, was kommt, was war oder auch nicht – sie haben es schon immer gewusst und nur [.....] (was auch immer)

    Das hat übrigens vor über 10 Jahren schon Oreskes erkannt und in science veröffentlicht…

    Aber es hat ja eine lange Tradition in der “Wissenschaft”: Schau dir die Homöopathie an, durch Wissenschaft nicht beweisbar, deswegen gesetzlich für “wahr ™” befunden (Ähnlichkeiten und Parallelen zum aktuellen Ereignissen oder realen Personen sind rein zufällig und ganz und gar unerwünscht!)

    Die in sich dogmatisch geschlossene und selbsterfüllende Psychoanalyse hatte bei uns akademisch betrachtet lediglich noch historische Bedeutung, in Amerika wurde sei zelebriert, kultiviert und erlebt nun eine Renaiisance ohne gleichen…

    Der aktuelle politische “Trend” ist eben der Klimawandel, und unsere Politiker sorgen dafür, dass er “wahr ™” ist.

    Und selbst wenn er nicht wahr ™ sein sollte, muss die Politik die gefühlten Ängste (R) der Ökochonder bei staatlichem Handeln für wahr ™ nehmen, wie kürzlich vom Bundesinstitut für Risikobewertung amtlich beschieden worden ist.

    Vergissss nie!
    §5 Die Klimatocomputerofuturologie irrrrrt nie!!!!!

    Und wenn auch nur einer der Klimarechner etwas fühlt (R), ist das wahr ™ genug, das staatliche Handeln darauf abzustimmen…..

  20. Energie-Ossi Says:

    Morgen Leute
    Was ihr Euch aufregt, war doch ein geschickter Schachzug. Nu muß sich keiner mehr einen Kopf wegen der derzeitigen Kälte machen, in 10 Jahren kommt es um so schrecklicher.
    Forschungsgelder sind gesichert, die Klimafuzzis können weiter mit ihren Glaskugeln äh Modellen spielen, die staatlichen Maßnahmen sind weiterhin nicht Grundlos, also ein rundum Sorglospaket für alle Beteiligten.
    Und 10 Jahre sind eine lange Zeit, da können noch jede Menge andere Katastrophen auftauchen, die man dann genüsslich zur weiteren Ausbeutung des Volkes ausweiden kann.
    Planck hin oder her, vor ein paar Monaten hat der auch nur von einer stetigen Erwärmung gelabert, das haben ihn seine Modelle verraten und das pöse CO2 strahlt ja dermaßen von zurück, mir brennt die Fresse immer noch vom letzten Sonnenbrand.

    Hätte nicht gedacht, das die Jungs so schnell eine Lösung gefunden haben, auf die Idee wäre ich nicht gekommen. Naja, Absagen geht ja nicht, wären ja die ganzen schönen Gelder futsch, und manche müßten wirklich als Eisverkäufer nach Spanien.
    MfG

  21. adenosine Says:

    Fragt sich, wie empfindlich das System auf Änderungen der Anfangsbedingungen reagiert. Da die globalen Temperaturen aber bereits im Monatsbereich um bis zu 1K streuen, kann der Effekt nicht so groß sein.

  22. Energie-Ossi Says:

    Tomislav
    Glückwunsch, PI hat auf Dich verlinkt (Wenn der Artikel auch von Argus stammt), da kann das mal hier richtig gut abgehen.

    Horror auf allen Kanälen und aus allen Rohren – nun plötzlich ist alles ganz anders. Seit etwa einer Woche gibt es zunehmend Verlautbarungen US-amerikanischer Wissenschaftler und Institute, die der offensichtlichen Realität Rechnung tragen: Die Erderwärmung macht erst einmal Pause – “zunächst für so zehn bis 20 Jahre”. Die Katastrophen sind vorerst abgeblasen….

    Auf allen diesen Unsicherheiten der Vergangenheit und der Zukunft haben inzwischen insbesondere die EU-Politiker unter dem unentwegten und unermüdlichen Antrieb der deutschen Kanzlerin nebst ihrem Umweltminister eine gigantische Treibjagd auf CO2-Sünder und damit auf die Geldbörsen der Bürger drauf gesattelt.

    Werden nun Vernunft und geordneter Rückzug eintreten, oder (was man wohl befürchten muss) wird die Parole ausgegeben: “Augen und Ohren zu – und durch”?

    http://www.pi-news.net/2008/05/platzt-der-klima-schwindel/#more-9017

    Auch bei “Achgut” heute das Top-Thema:

    Obwohl mit Prognosen immer vorsichtig, wagten Maxeiner & Miersch im März folgende Vorhersage: “Es ist wohl auch nur eine Frage der Zeit, bis die tatsächliche Temperaturentwicklung vom politisierten Teil der Klimawissenschaft wegdefiniert wird. Wir tippen auf eine „Maskierung“ der im Computer errechneten Erwärmung durch eine irgendwie unbotmäßige Natur. Einfach gesagt: Selbst wenn’s kälter wird, wird es wärmer.” Heute tritt die Bild-Zeitung den Beweis an, dass wir richtig lagen: “Die Erde tritt in eine natürliche Kaltphase, verursacht möglicherweise durch Schwankungen der Sonnenenergie. Dieser Effekt neutralisiert vorerst die künstliche Erwärmung durch Abgase (Kohlendioxid). Danach jedoch, warnen die Experten, nimmt die gefährliche Erderwärmung wieder zu.” Wer diesen ganzen Wahnwitz durchschauen will, ist mit diesem Buch bestens bedient.

    Schlägt verdammt hohe Wellen das, bin mal gespannt, ob sich die Politik davon beeinflussen läßt.
    In GB zumindestens scheinen die Menschen die Nase voll zu haben von den grünen Unfug.

    Britische Wahlen: Eine Revolte gegen grüne Steuern und staatliche Bevormundung

    Na das kann ja noch lustig werden.-:)
    MfG

  23. Rainhelt Says:

    Off-Topic:
    Am schönsten ist eigentlich, das die Diversen NGO inzwischen die Geister die sie riefen nicht mehr los werden. Erst Agro-Energieträger, jetzt Solar und morgen CO2-Abscheidung…

    P.S.: Wann gibts wohl ne Stellungnahme zum Natureartikel vom PIK oder vom BUM?

  24. Rainhelt Says:

    Der Locus hat das Thema auch entdeckt…

    und zieht dann den folgenden SChluss

    Bislang gilt eine globale Erwärmung von über zwei Grad Celsius als „gefährlich“ in dem Sinn, dass die Folgen nicht mehr beherrschbar sind. Wie die Klimamodelle zeigen, wird die Zwei-Grad-Grenze bei einer CO2-Konzentration von 450 ppm erreicht. Bei diesem Wert sollte sich dieser Wert langfristig stabilisieren. Nun erscheint es aber ziemlich ausgeschlossen, dass dies gelingt. In den nächsten Jahrzehnten stehen der Erde also buchstäblich heiße Zeiten bevor.

  25. planck Says:

    @Rus

    Geht dir dabei eingentlich einer ab?

    Na soweit wuerde ich nicht gehen. Eher schenkelklopfendes Amusement bei der Idee, dass jemand die Resultate eines Artikels beschreibt, den er nicht liest, bejubelt von einer Schar heiterer Bacchanten, die es auch nicht gelesen haben. Alle sind sich dann aber einig, wie das Paper zu verstehen ist.
    Haette Argus seine Fehler vermeiden koennen, haette er es gelesen, oder ist es dermassen technisch und kompliziert, dass die Laien hier eben nur die Pressemitteilung kommentieren konnten (oder eben schweigen müssen, eine nach Wittgenstein nicht zu verachtende Option)?

    Results are based on three sets of simulations with the ECHAM5/
    MPI-OM coupled general circulation model24 (IPCC version).

    Erster Satz des Anhangs.
    Wie wurde assimiliert?

    Here, this difficulty is partly overcome
    with a simple initialization scheme, previously applied in seasonal
    forecasting22, that consists of relaxing SST anomalies of the
    coupled general circulation models to observations. (These simulations,
    called SST-restored, are described in Methods.)

    Nun, jetzt wissen wir zumindest, dass Lesen geholfen haette.

  26. planck Says:

    @Umfrage
    Koennen wie eine Umfrage machen? Wer meint wie ich, dass Argus (der ja wie gesagt den Originalartikel nie gesehen hat und daher nicht weiss, wer eigentlich die Autoren waren) in diesem Satz von zwei Autoren spricht, einer der Noel Keenlyside heisst und einen anderen, der Emmy Noether Fellow (Frau mit Doppelnamen “Noether-Fellow”?) heisst. Jeder nur eine Stimme.

    Da haben einige Leutchen vom IFM Geomar (Emmy-Noether Fellow und Dr. Noel Keenlyside)

    Dieses kleine Missverstaendnis haette man sogar mit weniger Einsatz als gleich mit dem Lesen des ganzen Artikels ausmerzen koennen. Frau Noether Fellow wirds verwinden.

  27. BRK Says:

    #23 Rainhelt

    Wie war das doch? Ein Narrenschiff mit lauter Kapitänen treibt hilflos von Riff zu Riff.

    Ein altes Sprichwort aus der Zeit der alten Windjammer auf Salpeterfahrt sagt: Auf einem Schiff, das zu sinken droht, pfeifen laut die Ratten.
    <[;-))

  28. Rainhelt Says:

    Wollte nur darauf hinweisen, das plnack in der Zwischenzeit fleissig war…

    http://primaklima.blogg.de/

  29. Argus Says:

    # Planck
    Wen wollen Sie eigentlich verwirren außer sich selber: Sie schreiben: .

    …der Noel Keenlyside heisst und einen anderen, der Emmy Noether Fellow (Frau mit Doppelnamen “Noether-Fellow”?) heisst.

    sollen, so lese ich ihre dunklen Angaben, nichts mit dem Artikel zu tun haben. In dem von mir gelesenen Pressebericht steht wörtlich:

    Um auch die kurzfristige Entwicklung in den kommenden Jahren vorherzusagen, müssen die Modelle zusätzliche Informationen über die natürlichen Klimaschwankungen erhalten, insbesondere über die Schwankungen der Meeresströmungen. Das Fehlen entsprechender Messungen hat dies bisher verhindert. Wissenschaftler des IFM-GEOMAR und des MPI für Meteorologie haben nun eine Methode entwickelt, um die Meeresströmungen aus den Meeresoberflächentemperaturen abzuleiten.

    und weiter unten

    Emmy-Noether Fellow und Erstautor Dr. Noel Keenlyside vom IFM-GEOMAR erklären weiter: „Wir haben in unserem Klimamodell zusätzlich zu den Treibhausgaskonzentrationen die beobachtete Meeresoberflächentemperatur der letzten Jahrzehnte vorgegeben, eine Vorgehensweise, die wir schon erfolgreich bei der Jahreszeitenvorhersage, wie der El Niño Vorhersage, angewendet haben.

    Sind die nun beim IFM Geomar, oder sind sie es nicht? Haben sie sich zum Modell und seinen Änderungen und deren Ergebnissen geäußert, oder nicht? Falls nicht, beschweren Sie sich bei der Pressestelle des IFM Geomar! Aber das beide ihren Senf zu dem Artikel beigetragen haben, könnten Sie, wenn Sie den oben zitierten Pressetext gelesen haben, wohl auch nicht bestreiten. In einem haben Sie allerdings recht: Sie sind nicht als Autoren benannt. Ich habe es im Text entsprechend korrigiert.

  30. planck Says:

    @Argus

    Sind die nun beim IFM Geomar, oder sind sie es nicht? Haben sie sich zum Modell und seinen Änderungen und deren Ergebnissen geäußert, oder nicht? Falls nicht, beschweren Sie sich bei der Pressestelle des IFM Geomar! Aber das beide ihren Senf zu dem Artikel beigetragen haben, könnten Sie, wenn Sie den oben zitierten Pressetext gelesen haben, wohl auch nicht bestreiten. In einem haben Sie allerdings recht: Sie sind nicht als Autoren benannt. Ich habe es im Text entsprechend korrigiert.

    Agrus, Argus
    Emmy Noether ist eine deutsche Mathematikerin des ausgehenden 19ten fruehen 20ten Jhds. Es gibt ein Foerderprogramm unter ihrem Namen, auf Englisch eine “Fellowship”. Der Noel ist Emmy Noether Fellow, wobei Fello ein Englisches Wort ist und kein Name. Es gibt keine “beiden”.
    Schoener Artikel in jedem Fall. Ich freu mich schon auf deinen naechsten.

  31. Argus Says:

    Planck:

    Emmy Noether ist eine deutsche Mathematikerin des ausgehenden 19ten fruehen 20ten Jhds.

    Danke für den Hinweis. Wenn Sie das gleich geschrieben hätten, wäre das schon viel früher korrigiert worden. Aber rumdrucksen um das, was man wirklich meint dauert schon ein wenig länger.
    Ich kann mir gut vorstellen wie schwierig -außer von Ihnen versteht sich- Ihre wissenschaftlichen Arbeiten zu verstehen sein müssen. Sicher nicht nur von mir, ich kann Ihnen ja bestimmt nicht das Wasser reichen.

  32. Energie-Ossi Says:

    #Wetterfrosch
    Soeben auf “Spaceweather” den Sunspot 993 entdeckt.
    Die schreiben:

    New sunspot 993 is a member of Solar Cycle 24; it poses no threat for solar flares

    Heißt das jetzt, der 24 Zyklus beginnt langsam????

    MfG

  33. planck Says:

    @Argus

    Ich kann mir gut vorstellen wie schwierig -außer von Ihnen versteht sich- Ihre wissenschaftlichen Arbeiten zu verstehen sein müssen. Sicher nicht nur von mir, ich kann Ihnen ja bestimmt nicht das Wasser reichen

    Keine Ahnung. Vielleicht ja doch. Aber einige Grundregeln helfen sicher. (1) Bevor man seine Guelle ueber die beteiligten Wissenschaftler ausschuettet, sollte man wissen, wer die Wissenschaftler sind und ob es sich um welche handelt (und nicht Foerderprogramme). Bevor man in solch interessante Details wie “im Modell wurden Parameter geaendert und Meeresstroemungen hinzugefuegt” einsteigt, koennte man das Paper lesen. Aber sobald du das alles erstmal machst, vernascht du mich sicher mit links.

  34. planck Says:

    @Argus
    noch was, kann man ungefaehr sagen, wieviele Aenderungen am Text, du dank meiner Mitarbeit schon gemacht hast? 4 oder 5?

  35. Wetterfrosch Says:

    @Energie-Ossi #32

    Nun, hätte jemand ohne die technischen Hilfsmittel der heutigem Solarforschung diese Sommersprosse (die immerhin etwa Erddurchmesser hat) gesehen? Nein.
    Machen sich verstärkter Flux oder Flares aus aktiven Regionen bemerkbar? Nein. Beides ist weiter zurückgegangen.
    Immerhin, die Polarität stimmt.
    Aber erst, wenn der Flux signifikant steigt, Flares wiederholt auftreten und langlebigere “neue” Fleckchen auftauchen, geht es los. Wenn es losgeht.
    Das, was wir sehen, ist Minimum vom Feinsten.

    MfG

  36. Calimero Says:

    ot:

    Ja fasst ma’s denn? HJS hat einen Euphemismus für seine Kulturrevolution gefunden. Die miese Wortwahl war hier ja auch schonmal Thema.

    Link:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/herr_schellnhuber_und_die_kulturrevolution/

  37. pierre gosselin Says:

    Nur eine Kalkulationsfehler – die Ende der Welt wird nur einige Jahren verschoben!

    Von Philip Stott:
    http://web.mac.com/sinfonia1/Global_Warming_Politics/A_Hot_Topic_Blog/Entries/2008/5/2_It%E2%80%99s_All_Unravelling.html

    “The warmers are getting more and more like those traditional predictors of the end of the world who, when the event fails to happen on the due date, announce an error in their calculations and a new date.” [Dr. John Brignell, Emeritus Engineering Professor at the University of Southampton, on Number Watch]

  38. Wetterfrosch Says:

    @ planck

    Du bist ein Schlitzohr wie es seinesgleichen sucht.
    Ob du damit punkten kannst (selbst wenn du recht hast) bleibt fraglich.

    #19,20
    Anerkennung, da is’ was dran.

    Das war’s schon. Aus diesem Thema halte ich mich raus.
    MfG

  39. Wetterfrosch Says:

    PS:
    Die RSS/MSU-Daten für April bestätigen den leichten Temperaturrückgang. Der “Trend” geht von 0,177 auf 0,175. In 10-15 Jahren liegt der “Trend” vielleicht bei -0,08. Und dann?
    Dann mag es wieder kräftig wärmer werden. Planck & Co müssen sich aber dann leider gedulden, denn, wie wir wissen, sind “Trends” unter 30 Jahren klimatologisch nicht aussagekräftig.

    ;-)

  40. gesys Says:

    @29,31 argus

    wie wär’s mit gründlicher recherche?

    da sollten so kleinigkeiten auffallen

    war auf jeden fall amüsant zu lesen…

    wo bleiben eigentlich die kommentare von brk, e-o und all den anderen?

  41. Energie-Ossi Says:

    #40 gesys
    Sorry, hab gestern lieber mal an der Playstation mit Frauchen gezockt, ist auch mal interessant hier bloß passiv mit zu lesen.
    Aber: Unser über alles “geschätzer” Planck haut mit seinen perfekten Modellen einfach immer wieder über die Stränge.

    „Die Bildung von Kondensationskernen haben wir bei unterschiedlichen Sättigungsgraden dokumentiert. Diese Daten werden KlimaforscherInnen helfen, die Wolkenbildung besser zu verstehen“, sagt Paul Wagner…..
    …Die Ergebnisse lassen erwarten, dass die Berücksichtigung der Wechselwirkung zwischen atmosphärischer Strömung und stratosphärischer Ozonchemie sich auch in Simulationen der zukünftigen Klimaentwicklung auf die Stabilität des Polarwirbels auswirkt und deshalb unbedingt in Klimamodelle einbezogen werden muss….
    …Auch für die Verbesserung zukünftiger Klimamodelle könnte dieses Ergebnis von Bedeutung sein. Denn es zeigt mit einer hohen räumlichen Auflösung den bisher nur wenig berücksichtigten Zusammenhang zwischen Temperaturen der Meeresoberflächen und den Folgeprozesse bis in höhere Atmosphärenschichten….
    ….Da die Veränderungen in den Ozeanen erst nach mehreren Jahren sichtbar werden und sich auch räumlich unterscheiden, reichen die während der Polarstern-Expeditionen gewonnenen Daten nicht aus, um langfristige Entwicklungen zu erkennen. Erst mit Hilfe von autonomen Mess-Systemen, die am Meeresboden verankert oder frei treibend über mehrere Jahre ozeanographische Daten liefern, kann die Datenlücke geschlossen werden…..

    Nur einige kleine Beispiele der Forschungsergebnisse der letzten Zeit, schön gesammelt in unseren Forum.

    Was mich immer so anödet, uns wird hier suggeriert, die Modelle wären Fehlerlos, alles ist verstanden, Klimaforscher machen keine Fehler, blah, blah , blah.

    Dem ist nicht so und je aggresiver jemand diese Dinge verteidigt, um so kritischer werde ich.
    Aber wer weiß, eventuell hast Du ja den Stein der Weisen gefunden und besitzt die unendliche Güte, uns an Dein unermesslichen Wissen teilhaben zu lassen.
    Grins und wech

  42. Klima-Fraktal Says:

    @planck #30

    Da Herr planck doch größeren Wert auf korrekte Artikulation legt.

    “Der Noel ist Emmy Noether Fellow, wobei Fello ein Englisches Wort ist und kein Name.”

    Fello

  43. gesys Says:

    @e-o #41

    tolle beschäftigung mit seiner frau playstation zocken

    aber jedem das seine…

    nachdem du, wie du hier ja schon einige hundert mal bewiesen hast, sowieso alles ganz genau weißt, ist’s sicher nicht mehr notwendig dich an meinem wissen teilhaben zu lassen

  44. planck Says:

    @Klima-Fraktal

    Da Herr planck doch größeren Wert auf korrekte Artikulation legt.

    Da wir hier nicht auf Youtube sind, kann ich sogut wie nichts zum Unterschied von Fellow und Fello sagen. Mein eher romanisch geschulten Ohren koennte das aber eh nicht raushoeren.
    @E-Ossi

    Was mich immer so anödet, uns wird hier suggeriert, die Modelle wären Fehlerlos, alles ist verstanden, Klimaforscher machen keine Fehler, blah, blah , blah.

    Auto-suggeriert. Eine Fata Morgana, die sich durchs Lesen der wissenschaftlichen Arbeiten, die du kommentieren moechtest, beheben liesse. Nimm dir mal den Argus zum Vorbild. Der hat durch ein halbes dutzend Aenderungen im Posting seinen voelligen Unsinnstext in einen grottenschlechten verbessert. Er hat zwar immer noch nicht das Paper, was er bespricht, gelesen, aber er hat es durch mich lesen lassen. Jetzt kennt er schon die Autoren und weiss, dass keine Meeresstroemungen in Modelle eingebaut wurden. Noch fuenf Jahre, dann liest er selber! Sapere audere!

  45. Energie-Ossi Says:

    #43 gesys
    Irgendwie kommst Du mir bekannt vor, kann mich aber auch irren.-:(

    ist’s sicher nicht mehr notwendig dich an meinem wissen teilhaben zu lassen

    Ach lass mal, das bisserl mußt Du nich auch noch teilen, bleibt ja für Dich nix mehr übrig.

    Und ja, ich teile meine Hobbys mit der Frau, Gemeinsamkeiten verbinden und führen zu einen harmonischen Eheleben. Ich tu mir ab und zu auch ein Einkauf mit ihr an, aus den selben Grund.

    Andere schwenken halt gemeinsam Fahnen oder besetzten mal ein Kühlturm, wenn Spassss macht.-_)
    MfG

  46. Energie-Ossi Says:

    #44 Georg Hoffman alias Planck alias….
    Auto-Suggestion, feine Sache das, gibt nach 3 min herrlich warme Füße und einen entspannten Körper.
    Solltest Du auch mal probieren, würde etwas Deine verkniffenen Gesichtszüge glätten.

    Suggestion betreibst Du hier massiv, Du willst den stillen Mitleser suggerieren, das Du alles schon vorher gewußt hast, das das jetztige Zurückrudern Deiner Kollegen ja schon seit Jahren klar war.
    Ich bin jetzt zu faul, Deine Postings der letzten Monate zu durchforsten, aber da haste noch ganz anders gelabert.
    Ließ das Paper, guck Dir den AR4 an, tu dies und tu das, mehr Weisheit ist von Dir nicht zu hören, max. mal ne kurze Beleidigung die wohl auch noch lustig klingen soll.
    Ich hab mir zum Beispiel mal die History eines Deiner hochgelobten Modelle angesehen, da tut sich regelmäßig was, neue Module….
    Du nennst uns ” Orkus der Skeptikerwelt” lebst aber selber in Wolkenkuckuksheim, wenn Dir Deine Kollegen nicht Argumentativ unter die Arme greifen würden, hätteste hier, ausser Eis doch nix zu posten.
    Das einzige an positiver Rückkopplung was ich an Dir erkennen kann, ist der Ausstausch mit Deinen Wikimanipulierenden, politstudierenden Ziehsohn, der sich leider negativ (politisch) auf Dich auswirkt.
    Du bist schon lange kein “neutraler” Forscher mehr, Du ziehst langsam rote Fäden hinter Dir her.
    PS. Willste mal eine wirklich grottenschlechte Internetseite sehen?
    Bitte: http://primaklima.blogg.de/
    Mahlzeit

  47. Wetterfrosch Says:

    Energie-Ossi

    #46 LOL

    #32, Nachtrag:
    Wie von mir erwartet, ist die “Sommersprosse” schnell wieder verschwunden.
    Anthony Watts kommentierte sinngemäß:
    “Galileo, Wolf, und die anderen Solarwissenschaftler der Vergangenheit werden das [die Fleckchen] nie so gesehen haben. Wie diese Pünktchen so kommen und schnell gehen, stellt sich die Frage, ob Mounder Minimum, Dalton Minimum und so weiter nicht einfach Perioden kleiner Sonnenflecken waren, die niemand mit den damals vorhandenen Beobachtungsinstrumenten entdecken konnte.”
    Nun, es scheint wirklich, dass sich auf der Sonne etwas verändert hat. Die “normale” Bewegung der aktiven Regionen scheint unterbrochen. Im Ergebnis brodelt die Suppe dort entsprechend, als würde der Topf nicht umgerührt, auf kleiner Flamme [sorry, aber ein besserer Vergleich ist mir nicht eingefallen]. Wie sonst ist z.B. die Fleckenserie der vergangenen Wochen zu erklären, untypisch über nahezu alle möglichen Regionen der Sonne verteilt?

  48. Calimero Says:

    Wie sonst ist z.B. die Fleckenserie der vergangenen Wochen zu erklären, untypisch über nahezu alle möglichen Regionen der Sonne verteilt?

    Is bestimmt der Mensch dran schuld. Ich sage nur: Handystrahlen! Guckt euch nur mal die zeitliche Übereinstimmung mit der flächendeckenden UMTS-isierung Deutschlands an. ^^

  49. Wetterfrosch Says:

    #48 Calimero
    Handystrahlen!? Sei bloß vorsichtig, das Eisen ist genauso heiß wie AGW. Es hätte zum großen Hype werden können, Aktionen gibt es ja bereits an allen Ecken. Und, der Einfluss auf den Menschen ist nachgewiesen. Man benötigt nur eine Antenne, schon bekommen die GSM-Hyper Kopfschmerzen, Herzrasen und andere schlimme Krankheiten…
    Die Parallelen zum AGW-Hype sind verblüffend.
    Die Messungen zeigen… mit hoher Warscheinlichkeit… wir brauchen weitere Forschungen.
    Und eine Strahlensteuer zahlen die Sendebetreiber auch, Frequenznutzungs- und EMV Beiträge.
    Also, bevor sich eine Bürgerinitiative:
    PRO SONNE- GEGEN HANDYSTRAHLEN
    gründet, solltest du lieber ein Ironie an
    voranstellen.
    /Ironie aus.
    Mahlzeit.

  50. Calimero Says:

    @Wetterfrosch #49

    Ui, ich hab mir die Ironie-Anzeige gespart, weil die Aussage grundlegend abstrus ist, aber eigentlich hast du Recht…

    Man benötigt nur eine Antenne, schon bekommen die GSM-Hyper Kopfschmerzen, Herzrasen und andere schlimme Krankheiten…

    …obwohl man ja eigentlich keine Antenne dafür braucht, sondern lediglich eine Apparatur, die wie eine Antenne aussieht. ;)

    Ich sag aber trotzdem mal: Pro Sonne – Gegen Apokalyptrickser :-D

    Gruß, Calimero

  51. adenosine Says:

    Zu Erinnerung hier noch mal die Prognosen von August 2007:
    Klimaforscher prophezeien Hitzerekorde in Serie

  52. Rainhelt Says:

    Hier noch ein Artikel zum Thema.

    Schwankungen in den durchschnittlichen globalen Jahrestemperaturen geben noch keinen klimatischen Trend wieder – darauf hinzuweisen werden die Klimaforscher nicht müde. Dabei handele es sich um Meteorologie; oder eben: Wetter. Doch immerhin: Folgen wir der Faustregel, nach der über einen Zeitraum von 30 Jahren sehr wohl von Klima die Rede sein kann, so kommen die zusammengerechneten 25 Jahre der letzten sowie der nun folgenden eineinhalb Dekaden ohne nennenswerte Erderwärmung dem “Alter” eines Klimas schon recht nahe.

    Auch die Sonne könnte in den kommenden Dekaden womöglich wieder mal stärker ins Spiel kommen. Zurzeit wird in der Forschung die Frage heiß diskutiert, ob der nun anstehende Sonnenzyklus Nummer 24 (seit Beginn der Aufzeichnung) überhaupt stattfinden wird. Der Übergang von einem zum nächsten Zyklus kündigt sich nicht nur durch einen vorübergehenden Rückgang und sogar ein Ausbleiben von Sonnenflecken an, sondern auch durch eine Umkehrung der magnetischen Polarität.

    Als die Sonnenaktivität jedoch in den vergangenen Monaten nach einer Pause wieder “ansprang”, tauchte zunächst nur ein Fleck mit der Polarität des alten Zyklus auf und anschließend ein kleinerer mit der neuen, der “richtigen” Polarität – der jedoch schnell wieder verschwand. Solarforscher aus den USA sehen in dieser Konstellation schon Parallelen zum Beginn der Kleinen Eiszeit im ausgehenden Mittelalter, als so ein Phänomen – nach den Rekonstruktionen der Wissenschaftler – zum letzten Mal vorkam. Sie fragen sich nun: Stehen wir vor einen neuen Abkühlung?

    Und dann noch ein wenig aus dem Zirkus:

    Zurzeit werden im Parlament sechs Gesetzentwürfe zur Verringerung der Treibhausgase diskutiert. Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Matthias Machnig (SPD), betonte, dass dahinter nicht nur Umweltpolitik stecke: „Wir machen das auch für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Standort Deutschlands.“

    Die glauben das wirklich!?

    Und dann noch fogendes (Thema: Müllverbrennung):

    In der kommenden Woche wird das renommierte Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie eine Umweltbilanz der Stadt Osnabrück vorlegen. Das Öko-Institut habe darin auch Überraschungen parat, so heißt es bereits jetzt bei Politik und Umwelt-Verwaltung: Unter anderem weisen die Gutachter auf die um 80 Prozent günstigere CO2-Bilanz bei der Verbrennung des Herhof-Trockenstabilats gegenüber fossilen Brennstoffen hin. Und sie nehmen auch die zusätzlichen Lkw-Transportwege aufs Korn, die zurzeit bei der Entsorgung des anfallenden Trockenstabilats am Fürstenauer Weg entstehen.

    Na dann…

  53. Rainhelt Says:

    @50:

    Die Debatte um die angebliche Schädlichkeit von Elektrosmog durch Handys ist keine von der sachlichen Sorte: Die gegnerischen Parteien befehden sich mitunter mit quasi-religiösem Eifer.

    Handy-Skeptiker rufen darum regelmäßig nach einem generellen Verbot in Krankenhäusern.

    Dafür aber scheint es keinen Grund zu geben: Beweise oder dokumentierte Fälle von Schäden durch Handys in Hospitälern gibt es nicht – und zwar nirgendwo. Auch Geschichten über kleinere Störfälle, die sich beispielsweise über die Medien verbreiten, fanden Vreeman und Carroll “anekdotisch” und nicht zu belegen. Nachgewiesen in mehreren Studien zum Thema sei allenfalls ein Störpotential, das sich auch experimentell nachweisen ließe: Allerdings nur, wenn man diese Störung aus extrem kurzem Abstand gezielt verursache.

    Gefunden im Spiegel und in diesem Blog. Ein durchaus lesenswerter Artikel zum Thema: Urban Legends unter Wissenschaftlern (hier Medizin).

  54. planck Says:

    @adenosine

    Zu Erinnerung hier noch mal die Prognosen von August 2007:
    “Klimaforscher prophezeien Hitzerekorde in Serie”

    Gutes Gedaechtnis, Adenosine!
    Wir haben also zwei IPCC Modelle, zweimal fast die gleiche Methode (Assimilation) und unterschiedliche dekadische Trends. Fragt sich nur, wie es kam das Emmy Noether und Noel Keenlyside es zu skeptischen Ehren brachten und der arme Dough Smith nicht?

  55. Zyniker Says:

    @adenosine

    Und als es sich Anfang des Jahres abzuzeichnen begann, daß das wohl doch etwas voreilig war, kam am 22. Februar 2008:

    „Eiszeit-Konsens der Siebziger ist ein Mythos“

    In den siebziger Jahren grassierte die Angst vor einer drohenden Eiszeit. Doch der verbreitete Eindruck, Forscher hätten mehrheitlich die globale Abkühlung prophezeit, ist laut einer neuen Studie ein Irrglaube: Die meisten Fachleute gingen schon damals von einer Erwärmung aus.
    (…)

    Die deutschen „Qualitätsmedien“ sichern sich nach allen Seiten ab; bliebe noch die Frage:

    Für was brauchen wir die eigentlich?

    Verarschen kann ich mich selbst.

    mfg

  56. climatepatrol Says:

    @planck

    Fragt sich nur, wie es kam das Emmy Noether und Noel Keenlyside es zu skeptischen Ehren brachten und der arme Dough Smith nicht?

    Vermutlich weil Smith vom Metoffice ist und die Vorhersagen aus dem Metoffice vom Januar 2007 sich für das ganze Jahr 2007 als falsch herausgestellt haben. Wieso sollte plötzlich eine Prognose für ein ganzes Jahrzehnt zutreffen? Kein Wunder war das Interesse klein!

    Hingegen brachten Emmy Noether und Noel Keenlyside zum ersten Mal das Thema “Pacific Decadal Oscilation (PDO) zur Sprache. Das ist mal etwas Neues, dass man jetzt aus Europa etwas über die AMO erfährt. Praktisch gleichzeitig erfährt man von der NASA etwas über die PDO: “This multi-year Pacific Decadal Oscillation ‘cool’ trend can intensify La Niña or diminish El Niño impacts around the Pacific basin,” said Bill Patzert, an oceanographer and climatologist at NASA’s Jet Propulsion Laboratory, Pasadena, Calif. “The persistence of this large-scale pattern tells us there is much more than an isolated La Niña occurring in the Pacific Ocean.”

    Na, wenn die atlantische Schwingung und die pazifische dahingehend zusammenfällt, dass es global kühler wird, und dann noch diese lahme Sonne… Wir werden sehen, was da noch von der globalen Erwärmung übrigbleibt, wenn sich die Natur dieser von den IPCC als lästiges Rauschen (”noise” oder “internal variability”) verstandenen natürlichen Klimaschwankungen bedient. Und dann sollten wir auch den neusten Vulkan im Auge behalten.

  57. Rainhelt Says:

    Habt ihr auf wattsupwiththat das hier schon gesehen?

  58. Rainhelt Says:

    Schon gehört? Es gibt ne neue sehr lange rote Liste mit bedrohten Tierarten… Und schaut mal wer es jetzt drauf geschaft hat:

    http://www.bbv-net.de/public/bildershowinline/aktuelles/panorama/20623

    lol

  59. krishnag Says:

    @Rainhelt #58
    Mit den Eisbären ist es wie mit der Erwärmung, die Eisbären sterben aus, nur wird das Aussterben durch natürliche Entwicklung (Nachwuchs genannt)”überlagert”.

  60. peper Says:

    @ Hoffmann

    Lass mal deinen Rechner ausrechnen, wann es im Juli oder August in Deutschland für 2 Wochen regnet. Ich habe nämlich keine Lust bei einen jährlich seltenen schönen Sommerwetter in den Süden zu fliegen. Damit keine Missverständnisse entstehen: Mit „schön“ meinte ich das, was ihr „zu warm“ und „hohe Gesundheitsrisiko durch zu kurzwelligeren UV-Licht“ bezeichnet.

  61. Calimero Says:

    Jaja, son Bär hats schwär … bei 30°C im Juni muss er Kühlung suchen…
    Aber die rote Liste umfasst auch andere Lieblinge:

    Die Bestände von Seeadler, Kranich, Biber und Seehund hätten sich erholt, der Wolf sei zurückgekehrt. Doch zugleich werde die Rote Liste bedrohter Lebewesen immer länger. Vor allem Amphibien und Reptilien seien gefährdet, und selbst Allerweltsarten wie der Haussperling würden seltener.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,551956,00.html

    Schön dazu auch:

    In den norddeutschen Flüssen werden nach Angaben von Tierexperten zunehmend Schweinswale gesichtet. … Auch der Klimawandel kann damit in Zusammenhang stehen…

    via Achgut: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/schlimm_mehr_wale_in_unseren_fluessen/

    Es geht doch echt alles den Bach runter. Mannomann. ;)

  62. flipper242 Says:

    #58

    ähh die Eisbärpopulation hat sich doch von 5000 im Jahre 1950 auf ca. 25000 bis heute verfünffacht.
    Wieso kommt die dann jetzt auf die Liste, bzw. – wenn dann – erst jetzt??

    Goresche Nachwirkung? Apropos verdient der überhaupt jetzt genug mit CCX GIMLLP und wo er noch die Finger drin hat??

  63. Werner Says:

    Hier vom Kollegen Maxeiner ein netter Bericht in der Weltwoche zum gleichen Thema.
    Eine Frage an Neunmalklug-Planck habe ich noch: Wenn Sie alles so genau wissen und vorhersagen können, (wie genau.. sieht man beim Argus und Maxeiner Artikel ..um nur eine kleine Auswahl zu nennen) warum forschen Sie eigentlich noch? Sie können doch doch schon alles.

  64. Rainhelt Says:

    Wir brauchen uns alle keine Sorgen machen. Kennt ihr John Titor? Da hat mich gerade ein Kommentar auf Stern.de drauf gebracht…
    http://www.johntitor.com/

    Beseonders lesenswert:

    In 2036, I live in central Florida with my family and I’m currently stationed at an Army base in Tampa. A world war in 2015 killed nearly three billion people. The people that survived grew closer together. Life is centered on the family and then the community. I cannot imagine living even a few hundred miles away from my parents.

    No, the ice caps are not melting any faster than they are now. There is also far less smog and industrial waste in 2036.

    You asked about the North Polar ice pack. I never said the environment wasn’t a problem. Doesn’t water expand when it freezes? If the polar ice cap melted, wouldn’t sea level go down? I don’t know if there’s enough ice for this to make a difference and I’m not an expert on global warming.

    The question involved details on natural disasters and temperatures in 2036.
    That’s one area I’ve decided not to talk about, sorry. The average temperature worldwide is a bit cooler.

  65. peper Says:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/schlimm_mehr_wale_in_unseren_fluessen/

    Ist gar nicht so lange her, einige Wochen, als ich einen Zustandsbericht von der Nordsee las. Taschenkrebse, riesige Algen, sowie andere Pflanzen, Fischbestand, Seehunde, Kegelrobben etc. nehmen zu. Alles bestens. Sogar die Anzahl der Vögel-Arten soll gestiegen sein. Nur der Helgoland-Hummer würde immer weniger werden, der eine Lieblingsspeise bei den Friesen sei. Jetzt kommt die daher und redet von Überfischung. Schon klar, ohne Schrecken ist man bei den Ökos unseriös.

    Siehe Wiki:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hummer

    Die Gefährdung der Populationen gehen in erster Linie auf die Überfischung und auf die Wasserverschmutzung zurück, in den vergangenen Jahren kam jedoch auch noch die Erwärmung der Nordsee hinzu, die zu einem zu frühen Schlüpfen der Hummer ohne ausreichendes jahreszeitlich bedingtes Nahrungsangebot führt.

    Was besseres konnte ich schnell nicht finden:
    http://www.rbb-online.de/_/fernsehen/magazine/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3169168.html

    „Die Ursache dürfte im Wesentlichen wohl darin liegen, dass der Hauptfressfeind dieses Taschenkrebses in seinem Bestand stark zurückgegangen ist, nämlich der Kabeljau.

    Jetzt muss Wiki nur erklären, wieso andere Populationen bei solchen mißerablen Zuständen wachsen.

    P.S.: Wieso ist eigentlich so schwer, gute Nachrichten über die Tierwelt im I-Net zu finden?

  66. Calimero Says:

    #65

    Wieso ist eigentlich so schwer, gute Nachrichten über die Tierwelt im I-Net zu finden?

    Wenn du wissen willst, wo all die seltenen Tier- und Pflanzenarten ihre Habitate haben, musst du lediglich irgendein Stück Land käuflich erwerben und ankündigen, dass du dort irgendetwas “mit Industrie” bauen möchtest. Eins-zwo-fix werden dann irgendwelche “Rückzugsräume” von seltenen Populationen bei dir gefunden, von denen du noch nie gehört hast.
    Probiers mal. Klappt immer. Egal wo. ;)

    Gruß, Calimero

  67. krishnag Says:

    @Calimero #66
    In Mainz “findet” man gerne Hamster und Eidechsen.
    Die werden dann sehr Kostenintensiv im Bedarfsfall umgesiedelt.
    So teuer, das man den Eindruck hat, jeder Hamster und jede Eidechse wird einzeln mit dem Taxi in sein neues Habitat verbracht.

  68. Wetterfrosch Says:

    Die Klimawette
    von Stefan Rahmstorf, Michael Mann, Ray Bradley, William Connolley, David Archer und Caspar Ammann, 08. Mai 2008, 14:10
    Die Wette, die wir vorschlagen, ist ganz einfach und bezieht sich direkt auf die Voraussage, die Keenlyside et al. in ihrem Nature-Artikel über die globale Temperatur treffen. Sollte die Durchschnittstemperatur in den Jahren 2000 bis 2010 (ihre erste Voraussage) tatsächlich niedriger oder gleich der Durchschnittstemperatur in den Jahren von 1994 bis 2004 (*) sein, zahlen wir ihnen 2500 Euro…

    Eine kleine Wette unter Kollegen also. Wohl wissend, dass Wetter und damit Klima stochastische Prozesse sind und in so kurzen Zeiträumen alles möglich ist, eher eine symbolische Wette, nicht zuletzt dem Betrag nach. Einen wissenschaftlichen Wert hat das nicht, aber man kann sich mal wieder persönlich profilieren.

    MfG

  69. krishnag Says:

    @Wetterfrosch #68
    couldn’t resist und mußte gleich einen blöden Kommentar abgeben :-))

  70. Calimero Says:

    @Wetterfrosch #68

    Alter, was ein Einsatz!!! Die Wissenschaft bewegt sich! Nix Konsens … es wird gestritten und gewettet! Toll, ich bin erfreut, dass die Wissenschaft sich nicht im Mainstream schlafen legt, sondern sich in einen sportlichen Wettbewerb begibt.

    “Survival of the fittest” at its best … yeah! Rahmstorf und Co haben natürlich 1998 als Polster, aber, so what? Is ja nur eine Wette … in Ehren … Fairness … geht ja um nix.

    Gruß, Calimero

    P.S. Wieso haben die planck eigentlich nicht in ihr Team eingeladen?

  71. peper Says:

    @66

    Oder eine Straße ausbauen

  72. krishnag Says:

    @Calimero #70

    Ironie on

    P.S. Wieso haben die planck eigentlich nicht in ihr Team eingeladen?

    Ironie off

    Die wollen sich doch nicht komplett lächerlich machen

  73. krishnag Says:

    @72 PS
    Soltten die ihn kennen ??

  74. BRK Says:

    #62 flipper242

    die Eisbärpopulation hat sich doch von 5000 im Jahre 1950 auf ca. 25000 bis heute verfünffacht.
    Wieso kommt die dann jetzt auf die Liste,

    Das ist doch ganz einfach. Das hat etwas mit Nachhaltigkeit zu tun. Z.B. die Population der Weltbevölkerung ist dann nachhaltig, wenn nicht mehr Kinder geboren werden als Alte wegsterben. Ein Geburtenüberschuss führt zu einer Vermehrung der Weltbevölkerung und somit zu einer Verschlechterung des Weltklimas. Und genau dass muss nach den Vorstellungen unserer Weltenretter mit allen Mitteln verhindert werden.
    Stell Dir bloß mal vor, was passieren würde, wenn sich die Eisbären weiter so explosionsartig vermehren. „Modelle“ der „Ökowächter“ haben prognostiziert, dass dann mehr als 1,5 bis 2 Mio Eisbären die Polargebiete bevölkern würden. Das wäre eine Katastrophe und Gefahr für
    alle kälteliebenden Klimatolügner, die sich ja jetzt schon auf den arktischen Eisschollen gegenseitig auf die Füße treten.
    Ergo: Die Viecher kommen wie die durch Geburtenüberschuss erzeugten Menschen als Gefahrenpotenzial auf eine „rote Liste“
    (zyn.aus)

  75. krishnag Says:

    Nachdem eine Studie vor Kurzem nachgewiesen hat, daß der antarktischen Ozean kälter werden, nachdem der Mit-Autor des IPCC-Berichtes 2007 Prof. Latif verblüffenderweise auf einmal behauptet, die globale Erwärmung mache eine Pause kommt nun ein weiterer Hammerschlag auf das Lügengebäude des IPCC.

    Eine neue Studie hat die gängigen Klimamodelle bezüglich Ihrer Aussagen zur antarktischen Erwärmung verglichen mit den tatsächlichen Beobachtungen. Es wird nämlich dort kälter.

    http://polarmet.mps.ohio-state.edu/PolarMet/PMGFulldocs/2007GL032630.pdf.

    Ergebnis: Die Modelle des IPCC haben die Erwärmung am Südpol im Zeitraum 1880 -1999 um das 2,5 -5-fache übertrieben.

    Sinngemäßes Zitat aus dem Schlusswort:
    ” Die Voraussagen des IPCC für das 21. Jahrhundert sind mit Vorsicht zu genießen. Es bestehe Klärungsbedarf.”

    Aus einer Mail von Beck

  76. climatepatrol Says:

    Hallo krishnag

    Vielen Dank für das interessante, taufrische Paper, das du da verlinkt hast:
    http://polarmet.mps.ohio-state.edu/PolarMet/PMGFulldocs/2007GL032630.pdf
    (Ohne den [.] funktiert der Link auch) :-)

    Super. Die Modelle gehen von einem starken positiven Temperaturanstieg aufgrund von mehr Feuchtigkeit aus. Nichts dergleichen ist eingetroffen.

    “…possibly due to the radiative impact of unrealistic increases in water vapor. Resolving the relative contributions of dynamic and radiative forcing on Antarctic temperature
    variability in GCMs will lead to more robust 21st century projections.”

    @ Alle

    Gibt es vielleicht eine Fachperson, welche den obigen Text dahin gehend übersetzen könnte, ob “resolving the relative contributions of dynamic and radiative forcing” sich auch auf Modellszenarien für den ganzen Globus auswirken könnte?

  77. climatepatrol Says:

    @Wetterfrosch
    #68

    Da wir schon beim Wetten sind: Wetten dass die Sahara grüner wird und das Rahmstorf und Schellnhuber gar nicht gut finden?

    http://www.welt.de/wissenschaft/...

    und…

    Mögliches Kippelement Nummer 9: Wiederergrünen der Sahara und Versiegelung von Staubquellen. Durch den Klimawandel könnten sich die Niederschläge in der Sahelzone erhöhen und eine Wiederbegrünung der Sahara begünstigen – vorausgesetzt, die Region wird nicht überweidet. Durch dieses Ergrünen könnten die über den Atlantik gewehten Staubstürme versiegen, die den tropischen Atlantik und den Amazonasregenwald mit Nährstoffen versorgen. Zeitraum: ~ 50 Jahre.
    © Schellnhuber 2007

    Die Kippelemente hatten wir schon mal, und jetzt dies: Die Sahara ergrünt tatsächlich. Au weiah;-).

  78. Wetterfrosch Says:

    #75 krishnag

    Wie immer besten Dank für deinen Link! Ein weiterer Pusselstein im Verständnis des Klima…

    #77 climatepatrol

    Ist der AGW aber überwiegend nur ein GW, und die folgenden Jahre bringen eine Abkühlung, rechne ich nicht mit einer “Begrünung” der Sahara. Es dürften sich dann die “alten” Zirkulationsverhälnisse einstellen.

    MfG

  79. Wetterfrosch Says:

    Zusammenfassend zeigt sich, dass -außer bei planck- das Klima offensichtlich noch nicht richtig verstanden ist. Welche “Blüten” die Klimaforschung schon so verzapft hat, kann man zusammenfassend nochmal beim BWL-Boten lesen:

    Unbequeme Wahrheiten: Eine kleine Geschichte der Klima-Mythen

    Es gilt als eherne Wahrheit, daß wir dem großen Klimakollaps entgegengehen, und unseren Konsum und unsere bürgerlichen Freiheiten radikal einschränken müssen um zu überleben. Wenig bekannt ist indes, dass diese Wahrheit keineswegs immer so eindeutig kommuniziert wurde wie heute: alleine vier verschiedene Klima-Mythen kann man in etwas mehr als einem Jahrhundert unterscheiden. Die “Wissenschaftler” konnten sich anscheinend nicht entscheiden, was sie uns erzählen wollen. Einen wesentlichen Unterschied gibt es freilich: frühere Klimamärchen waren lustige Katastrophengeschichten der Tagespresse. Heute sind die Klimaschwindler keine Clowns mehr, sondern sie fördern Sklaverei und Hunger. Das Business & Media Institute hat einen erstaunlichen Bericht zusammengetragen, der den sogenannten Klimaschützern die Schamesröte ins Gesicht treibt.